{"id":76742,"date":"2021-10-07T08:51:44","date_gmt":"2021-10-07T06:51:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742"},"modified":"2021-10-07T08:51:44","modified_gmt":"2021-10-07T06:51:44","slug":"hinweise-des-tages-3962","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h01\">Gastbeitrag von Ex-Verfassungsrichter Michael Bertrams: Folgenreiches Dinner mit Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h02\">Spahns Maskendeals &ndash; Bittere Schlappe f&uuml;r das Bundesgesundheitsministerium vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h03\">S&ouml;ders Wegsperren der Bayern war rechtswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h04\">Das Impf-Meldesystem vermittelt tr&uuml;gerische Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h05\">Bundesregierung verheimlicht R&uuml;stungsausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h06\">20 Jahre &raquo;Krieg gegen den Terror&laquo;: Eine furchtbare Bilanz <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h07\">Westsahara-Urteil schwere Klatsche f&uuml;r EU und Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h08\">Aktionsb&uuml;ndnis protestiert gegen illegales Tropenholz auf Gorch Fock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h09\">&bdquo;Digitale Zugangsrechte&ldquo; f&uuml;r Betriebsr&auml;te und Gewerkschaften: Studie analysiert Rechtslage und empfiehlt gesetzliche Klarstellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h10\">&Uuml;berlastete Krei&szlig;s&auml;le: &bdquo;Keine m&ouml;chte an dem Tag da sein, wenn jemand stirbt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h11\">Sparvertr&auml;ge vorm BGH &ndash; Der Streit um die Zinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h12\">Das Ibiza der &Ouml;VP: Kurz soll fast 2 Mio. Euro Steuergelder f&uuml;r Macht&uuml;bernahme missbraucht haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h13\">&ldquo;Der gro&szlig;e Tabak-Moment&rdquo;: Wieso Frances Haugen f&uuml;r Facebook gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76742#h14\">Totale &Uuml;berwachung? Sir, jawohl, Sir!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gastbeitrag von Ex-Verfassungsrichter Michael Bertrams: Folgenreiches Dinner mit Merkel<\/strong><br>\nDie Begegnung und die Gespr&auml;che fanden hinter verschlossenen T&uuml;ren statt. Angesichts dessen liegt f&uuml;r die &bdquo;Freien W&auml;hler&ldquo; der Verdacht nahe, dass die Gespr&auml;che nicht nur abstrakt, sondern auch mit Bezug auf ihre anh&auml;ngigen Verfahren gef&uuml;hrt worden sind.<br>\nDas weisen die Richter zwar zur&uuml;ck. Sie selbst haben jedoch einen entsprechenden Verdacht durch ihre Teilnahme an Merkels Dinner und den Corona-Gespr&auml;chen gen&auml;hrt und damit den &bdquo;b&ouml;sen Schein&ldquo; begr&uuml;ndet, sich Einfl&uuml;sterungen der Bundesregierung ausgesetzt zu haben. Der Vortrag von Justizministerin Lambrecht liest sich jedenfalls nach Auffassung des Staatsrechtlers Kyrill-Alexander Schwarz &bdquo;wie eine Handlungsempfehlung der Exekutive an das Bundesverfassungsgericht&ldquo;.<br>\nAuch unabh&auml;ngig vom Aspekt der Befangenheit halte ich es &uuml;berdies f&uuml;r &auml;u&szlig;erst problematisch, dass die mit der Bundesnotbremse befassten Verfassungsrichter vor einer Entscheidung &uuml;ber diese Verfahren der Dinner-Einladung der Kanzlerin gefolgt sind. Meines Erachtens spricht dieses Verhalten f&uuml;r einen erschreckenden Mangel an richterlicher Zur&uuml;ckhaltung und Sensibilit&auml;t.<br>\nAber daran hat man sich inzwischen fast schon gew&ouml;hnen m&uuml;ssen. Ich erinnere nur daran, dass Karlsruhe ausgew&auml;hlte Journalisten vorab &uuml;ber noch nicht verk&uuml;ndete Urteile informiert und sich damit eine Gestaltungsmacht angema&szlig;t hat, die ihm weder die Verfassung noch der Gesetzgeber einr&auml;umt. Die Karlsruher Richterinnen und Richter nehmen sich Freiheiten heraus, die in anderen Gerichten undenkbar w&auml;ren &ndash; ein, wie ich finde, h&ouml;chst bedenklicher Befund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/politik\/gastbeitrag-von-ex-verfassungsrichter-michael-bertrams-folgenreiches-dinner-mit-merkel-39060616?cb=1633536468926\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n<p><strong>dazu: Oberster Verfassungsrichter wehrt sich gegen Vorwurf der Befangenheit<\/strong><br>\nNach einem umstrittenen Dinner im Kanzleramt stellte ein Berliner Jurist im &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo;-Verfahren einen Befangenheitsantrag gegen Deutschlands obersten Richter. Dieser hat nun Stellung genommen.<br>\nStephan Harbarth, Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, wehrt sich gegen den Vorwurf der Befangenheit im Verfahren um die Verfassungsbeschwerden gegen die sogenannte &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo;. Au&szlig;erdem weist er Kritik an einem Zusammentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Rest des Bundeskabinetts zur&uuml;ck. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das WELT vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article234196450\/Bundesnotbremse-Verfassungsrichter-wehrt-sich-gegen-Befangenheitsvorwurf.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: H&ouml;chster Verfassungsrichter a. D.: &ldquo;Vertrauen in Handlungsf&auml;higkeit des Staates ist ersch&uuml;ttert&rdquo;<\/strong><br>\nHans-J&uuml;rgen Papier stellt klar: Die Verantwortlichen der Corona-Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen diese dringend rekapitulieren, der Rechtstaat ist f&uuml;r viele B&uuml;rger nur noch Illusion. Der Ex-Pr&auml;sident des Verfassungsgerichts fordert: So etwas darf nicht noch einmal passieren &ndash; und warnt vor neuen Bedrohungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/125273-ehemaliger-oberster-verfassungsrichter-vertrauen-in\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Spahns Maskendeals &ndash; Bittere Schlappe f&uuml;r das Bundesgesundheitsministerium vor Gericht<\/strong><br>\nAls zu Beginn der Coronapandemie im Fr&uuml;hjahr 2020 Schutzmasken knapp wurden, beschloss das Bundesgesundheitsministerium selbst in die Maskenbeschaffung einzusteigen und kaufte Schutzausr&uuml;stung f&uuml;r 6,4 Milliarden Euro. Eine Beschaffung weit &uuml;ber dem Bedarf, konstatierte der Bundesrechnungshof. Die Maskeneinkaufstour beschert dem Bund auch geh&ouml;rig juristischen &Auml;rger. Mehr als 100 Klagen von Maskenh&auml;ndler:innen sind inzwischen vor dem Landgericht Bonn anh&auml;ngig, weil der Bund die Bezahlung von gelieferten Schutzmasken verweigerte. Begr&uuml;ndet wurde dies damit, dass die Masken den Qualit&auml;tstest des T&uuml;V Nord nicht bestanden h&auml;tten.<br>\nUnter den Kl&auml;ger:innen ist auch Walter Kohl, der Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers. Bei ihm geht es um rund 5,5 Millionen Euro. In &ldquo;Plusminus&rdquo; &auml;u&szlig;ert er sich zum ersten Mal im Fernsehen zu den Maskengesch&auml;ften und erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen das Bundesgesundheitsministerium. Das Ministerium habe bewussten Vertragsbruch begangen und w&uuml;rde Steuergelder verschwenden. Vor Gericht hat das Bundesgesundheitsministerium nun vor wenigen Wochen eine ordentliche Schlappe kassiert. Die Qualit&auml;tstests seien nicht geeignet, um die Mangelhaftigkeit der Masken zu beweisen. In mehreren Urteilen wurde der Bund mittlerweile zur Zahlung von bislang insgesamt rund 28 Millionen Euro verpflichtet. Die Urteile zeigen: Das Chaos rund um die Maskenbeschaffung ist noch gr&ouml;&szlig;er als gedacht &ndash; und k&ouml;nnte f&uuml;r die Steuerzahler:innen teure Folgen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/plusminus-06-10-2021-spahns-maskendeals-102.html\">plusminus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>S&ouml;ders Wegsperren der Bayern war rechtswidrig<\/strong><br>\nDer Bayerische Verwaltungsgerichtshof erkl&auml;rt die von Bayerns Staatsregierung im M&auml;rz 2020 verh&auml;ngte Ausgangssperre f&uuml;r unwirksam. Die Richter bescheinigen S&ouml;ders Regierung ein fragw&uuml;rdiges Menschenbild. Der Beschluss belegt aber auch eine w&uuml;nschenswerte Entwicklung. [&hellip;]<br>\nDie Richter stellen dabei bereits die Eignung der Generalklausel als Rechtsgrundlage der Verordnung infrage. &bdquo;Es bestehen bereits Zweifel, ob der historische Gesetzgeber des Bundesseuchengesetzes und daran im Anschluss des Infektionsschutzgesetzes tats&auml;chlich die Generalklausel des Paragrafen 28 auch im Hinblick auf sogenannte Lockdowns oder Shutdowns entwickelt hat, in dem Sinne, dass den Landesregierungen oder den subdelegierten Stellen der Erlass solch umfassender, das gesamte &ouml;ffentliche Leben eines Landes tiefgreifend umgestaltender Einschr&auml;nkungen erlaubt werden sollte&ldquo;, schreiben die Richter. Es sei eher darum gegangen, Badeverbote an bestimmten Gew&auml;ssern oder Waldbetretungsverbote zur Verh&uuml;tung der Tollwut zu erm&ouml;glichen.<br>\nWeiter habe die Staatsregierung es vers&auml;umt, &bdquo;bei der Auswahl der Ma&szlig;nahmen von mehreren gleich geeigneten Mitteln das die Grundrechte der Normadressaten weniger belastende zu w&auml;hlen&ldquo;. So seien statt einer Ausgangsbeschr&auml;nkung mildere Mittel wie Kontaktbeschr&auml;nkungen im &ouml;ffentlichen und privaten Raum in Betracht gekommen, wie sie in anderen Bundesl&auml;ndern auch praktiziert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus234231086\/Corona-Soeders-Wegsperren-der-Bayern-war-rechtswidrig.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Gericht erkl&auml;rt erste Corona-Ausgangssperre f&uuml;r unwirksam<\/strong><br>\nDas bayerische Verwaltungsgericht hat die erste Ausgangssperre in Bayern f&uuml;r unwirksam erkl&auml;rt &ndash; und nennt die Ansicht der Regierung in M&uuml;nchen &ldquo;unzutreffend&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/muenchen\/news\/id_90926154\/muenchen-gericht-erklaert-ersten-corona-lockdown-fuer-rechtswidrig.html\">T-Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Impf-Meldesystem vermittelt tr&uuml;gerische Sicherheit<\/strong><br>\nWegen L&uuml;cken und Schw&auml;chen im Meldesystem werden Nebenwirkungen untersch&auml;tzt, zu sp&auml;t erkannt, und es wird zu sp&auml;t gehandelt. [&hellip;]<br>\nSolange kein urs&auml;chlicher Zusammenhang zwischen einem Vorfall und der Impfung etabliert ist, sprechen die Experten nicht von tats&auml;chlichen Nebenwirkungen. Ein solcher Zusammenhang kann aber nur schwer und eventuell erst nach l&auml;ngerer Zeit nachgewiesen werden. Da das Impfen auch in der Schweiz vom Bund als einziger Weg aus der Pandemie gesehen wird, besteht ein Interessenkonflikt mit dem akribischen Erfassen und der Aufkl&auml;rung von Impfzwischenf&auml;llen. Und da die Hersteller von allen finanziellen Haftungsfolgen befreit wurden und die Impfung in der Schweiz freiwillig ist, w&uuml;rden allf&auml;llige Sch&auml;den auf die Geimpften oder zu einem geringen Teil auf den Bund zur&uuml;ckfallen.<br>\nIhre Beteuerungen, dass die Impfungen sicher seien, st&uuml;tzen die Beh&ouml;rden auf folgendes Vorgehen:\n<ul>\n<li>Sie gew&auml;hren den Impfstoffherstellern eine Zulassung aufgrund von Daten und Studienberichten der Hersteller. Die Zulassung ist in der Schweiz befristet, da die Studien noch laufen. Die Zulassung suggeriert eine vollst&auml;ndige Abkl&auml;rung von Wirksamkeit und Sicherheit, was aufgrund der kurzen Dauer und der wenigen Studienteilnehmenden nicht der Fall sein kann.<\/li>\n<li>Um erst sp&auml;ter oder unerwartet auftretende Nebenwirkungen zu erfassen, unterhalten die Arzneimittelbeh&ouml;rden Meldesysteme, wo unerw&uuml;nschte Wirkungen erfasst und ausgewertet werden. Das gilt nicht nur f&uuml;r Impfungen, sondern auch f&uuml;r Medikamente. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Bisher kamen die Beh&ouml;rden zum Schluss, dass Nebenwirkungen der Impfung deutlich weniger ins Gewicht fallen als das Risiko, ohne Impfung schwer zu erkranken. Es gilt allerdings, die Berichte der Swissmedic &uuml;ber Verdachtsmeldungen von Nebenwirkungen genau zu analysieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/das-impf-meldesystem-vermittelt-truegerische-sicherheit\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung verheimlicht R&uuml;stungsausgaben<\/strong><br>\nEs ist skandal&ouml;s, dass sich die Bundesregierung kurz vor der Bundestagswahl weigert, die Gesamtkosten f&uuml;r R&uuml;stungsbeschaffungen der 19. Legislaturperiode offenzulegen&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias H&ouml;hn, sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Unterausschusses Abr&uuml;stung, R&uuml;stungskontrolle und Nichtverbreitung, anl&auml;sslich der nicht &ouml;ffentlichen Beantwortung seiner schriftlichen Frage zu R&uuml;stungsbeschaffungen in der 19. Legislaturperiode. H&ouml;hn weiter:<br>\n&bdquo;Seit 2017 hat die Regierung Milliarden f&uuml;r Waffen und Munition ausgegeben, weitere Abermilliarden sind eingeplant. Die Bev&ouml;lkerung hat ein Anrecht darauf zu wissen, wie viele ihrer Steuergelder f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben werden. Doch die Regierung weigert sich, meine Fragen dazu offen zu beantworten. Ihre Begr&uuml;ndung ist nebul&ouml;s: Eine Offenlegung gef&auml;hrde das Staatswohl. Das ist erstens juristisch &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdig. Zweitens haben die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler ein Recht auf offene Antworten, damit auch das Thema R&uuml;stung vor der Wahl in der &Ouml;ffentlichkeit transparent bilanziert und diskutiert werden kann. Es scheint aber, dass die Gro&szlig;e Koalition genau das verhindern m&ouml;chte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesregierung-verheimlicht-ruestungsausgaben\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>20 Jahre &raquo;Krieg gegen den Terror&laquo;: Eine furchtbare Bilanz<\/strong><br>\nDie humanit&auml;ren Kosten westlicher Interventionen nach &raquo;Nine Eleven&laquo; &ndash; ein &Uuml;berblick<br>\n&raquo;Unser Krieg gegen den Terrorismus beginnt mit Al-Qaida, aber er wird dort nicht enden&laquo;, verk&uuml;ndete US-Pr&auml;sident George W. Bush am 20. September 2001 in einer Fernsehansprache. &raquo;Jede Nation in jeder Region muss nun eine Entscheidung treffen. Entweder sind sie auf unserer Seite oder auf der Seite der Terroristen.&laquo; Er verband diese Drohung mit der Warnung, die &raquo;Amerikaner sollten sich nicht auf eine Schlacht, sondern auf einen lang andauernden Feldzug einstellen, wie wir ihn bislang noch nicht erlebt haben&laquo;.<br>\nDie von Bush jun. beschworene Vision sollte sich auf furchtbare Weise bewahrheiten: Die folgenden milit&auml;rischen Interventionen wurden zu einigen der l&auml;ngsten und teuersten Kriege in der Geschichte der USA. Die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 waren ein lokaler krimineller Akt, der mehr als 3.000 Menschen t&ouml;tete. Die Folgen der damit gerechtfertigten Interventionen hingegen waren global: Ganze St&auml;dte wurden zerst&ouml;rt, Staaten zerschlagen, die Gesellschaften zerrissen und ins Elend gest&uuml;rzt. Die Zahl der Opfer &uuml;bersteigt die von New York und Washington tausendfach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/411757.20-jahre-krieg-gegen-den-terror-eine-furchtbare-bilanz.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Afghanistan: Kosten<\/strong><br>\nDie offiziellen Kosten eines Milit&auml;reinsatzes liegen immer deutlich unter den tats&auml;chliche, weil stets wichtige Posten ausgeklammert werden. Dies trifft auch f&uuml;r den Afghanistan-Einsatz zu, f&uuml;r den das Costs-of-War-Project der Brown University Gesamtkosten von astronomischen 2.313 Mrd. Dollar errechnete. Nicht einmal eingerechnet waren sind dabei Kosten etwa f&uuml;r die Versorgung von Veteranen oder k&uuml;nftige Zinszahlungen aufgrund der Schulden, die durch den Krieg verursacht wurden (siehe IMI-Aktuell 2021\/458).<br>\nNun wird in den Medien &uuml;ber eine FDP-Anfrage &uuml;ber die deutschen Gesamtkosten des Krieges berichtet, die auf 17,3 Mrd. Euro beziffert werden. Dabei entfielen auf den Einsatz der Bundeswehr bis zum 31. August 2021 ein Betrag in H&ouml;he von 12,3 Mrd. Euro, ein Betrag, der so in etwa allerdings bereits im Fr&uuml;hjahr bekannt war (siehe IMI-Standpunkt 2021\/019). Neu ist aber nun die Auflistung der Ausgaben anderer Ressorts, &uuml;ber die unter anderem in der FAZ berichtet wird: &bdquo;Das Ausw&auml;rtige Amt gab demnach rund 2,48 Milliarden Euro f&uuml;r sogenannte projektbezogene Personal- und Sachkosten aus. Diese Summe beinhaltet nicht Personal- und Betriebskosten des Ausw&auml;rtigen Amtes, wie sie also im regul&auml;ren diplomatischen Betrieb sowieso entstehen. Das Entwicklungsministerium stellte binnen 20 Jahren rund 2,46 Milliarden Euro in Afghanistan zur Verf&uuml;gung. Das Bundesministerium f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft gab in zwei Jahrzehnten 33 Millionen Euro aus.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/10\/06\/afghanistan-kosten-2\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Westsahara-Urteil schwere Klatsche f&uuml;r EU und Bundesregierung<\/strong><br>\nDas Westsahara-Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs ist eine schwere Klatsche f&uuml;r die EU wie auch f&uuml;r die Bundesregierung mit ihrem wirtschaftlichen Konsolidierungskurs gegen&uuml;ber der Besatzungsmacht Marokko. Die Bundesregierung muss jetzt auf eine schnellstm&ouml;gliche rechtskonforme &Auml;nderung der Vertr&auml;ge dr&auml;ngen&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, anl&auml;sslich des EuGH-Urteils, dem zufolge Entscheidungen der EU und der Besatzungsmacht Marokko &uuml;ber die Westsahara ohne Zustimmung von deren Bewohner rechtswidrig sind (AZ T-279\/19, T-344\/19 und T-356\/19 Frente Polisario\/Europ&auml;ischer Rat). Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Statt das K&ouml;nigreich in Rabat mit Wirtschaftsabkommen und einer Privilegierten Partnerschaft zum Schaden der Sahrauis zu hofieren, muss sich die Bundesregierung auf EU-Ebene endlich aktiv daf&uuml;r einsetzen, dass das UN-Referendum &uuml;ber die Zukunft der Westsahara nicht weiter durch Marokko blockiert und nicht durch die v&ouml;lkerrechtswidrige Ansiedlung eines Teils der eigenen Bev&ouml;lkerung in den besetzten Gebiete untergraben wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/westsahara-urteil-schwere-klatsche-fuer-eu-und-bundesregierung\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aktionsb&uuml;ndnis protestiert gegen illegales Tropenholz auf Gorch Fock<\/strong><br>\nMit kreativem Protest demonstriert heute ein Aktionsb&uuml;ndnis anl&auml;sslich der R&uuml;ckkehr der Gorch Fock nach Kiel. Die Aktivist:innen machen damit auf eklatante Verst&ouml;&szlig;e gegen den Umweltschutz bei der Restaurierung des Marine-Schiffs aufmerksam. Der Vorwurf der Umweltorganisationen WWF, ROBIN WOOD, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Rettet den Regenwald sowie der Waldzertifizierungsorganisation FSC: Bei dem f&uuml;r die Erneuerung des Decks verwendeten Teak handelt es sich h&ouml;chstwahrscheinlich um illegales Holz aus den letzten verbliebenen Urw&auml;ldern Myanmars. Das Verteidigungsministerium bzw. die ihm unterstellten Beh&ouml;rden h&auml;tten nachweislich die Beschaffungsrichtlinien des Bundes ignoriert. Gleichzeitig weigere sich die der Landwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner unterstellte Bundesanstalt f&uuml;r Landwirtschaft und Ern&auml;hrung (BLE) beharrlich, eine genaue Legalit&auml;tspr&uuml;fung des Holzes durchzuf&uuml;hren. Die Gorch Fock als wei&szlig;e Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland verkomme so zur schwimmenden Peinlichkeit und Symbol f&uuml;r die Ignoranz Deutscher Beh&ouml;rden gegen&uuml;ber Umwelt- und Klimaschutz.<br>\nJohannes Zahnen, Holzexperte beim WWF Deutschland: &bdquo;Das Teak der Gorch Fock wurde aus Myanmar importiert, obwohl lange bekannt ist, dass dort Raubbau betrieben wird und das geschlagene Holz meist illegal ist. Der Stolz der deutschen Marine wurde mit Mafiaholz restauriert und die Beh&ouml;rden dr&uuml;cken beide Augen zu. W&auml;hrend wir in Deutschland &uuml;ber einen besseren Umwelt- und Klimaschutz debattieren, werden mit Unterst&uuml;tzung von Landwirtschaftsministerium und Bundeswehr anderswo die letzten Urw&auml;lder abgeholzt. Es ist ein Armutszeugnis, dass wir bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen m&uuml;ssen, weil der Staat sich weigert, die Einhaltung von Gesetzen zu &uuml;berpr&uuml;fen und sicherzustellen. Die Gorch Fock ist hier nur die Spitze des Eisberges.&ldquo;<br>\n(&hellip;) Das Aktionsb&uuml;ndnis fordert eine ehrliche und umfassende Aufkl&auml;rung der Legalit&auml;t des auf der Gorch Fock verbauten Tropenholzes. F&uuml;r die Zukunft mahnen die Organisationen: Bundes- und Landesbeh&ouml;rden m&uuml;ssen den Waldschutz bei der &ouml;ffentlichen Beschaffung endlich ernst nehmen und die geltenden Umweltgesetze und Beschaffungsrichtlinien einhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=78378&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=31528cefbc\">Scharf Links<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Nachdenkseiten hatten bereits in den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76660#h06\">Hinweisen von gestern das Thema &bdquo;Gorch Fock&ldquo; kritisch beleuchtet<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Digitale Zugangsrechte&ldquo; f&uuml;r Betriebsr&auml;te und Gewerkschaften: Studie analysiert Rechtslage und empfiehlt gesetzliche Klarstellung<\/strong><br>\nDie Kommunikation in vielen Betrieben verlagert sich zunehmend ins Digitale. Um ihre Aufgaben erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Betriebsr&auml;te und Gewerkschaften Zugang zu dieser Sph&auml;re haben. Sonst droht die grundgesetzlich gesch&uuml;tzte Koalitionsfreiheit ins Leere zu laufen. Die geltende Gesetzeslage r&auml;umt solche &bdquo;digitalen Zugangsrechte&ldquo; bereits ein, ergibt ein neues Rechtsgutachten von Prof. Dr. Wolfgang D&auml;ubler f&uuml;r das Hugo-Sinzheimer-Institut (HSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Da die Rechtsanwendung bisher aber kompliziert ist und sich Unternehmen widersetzen, empfiehlt der Rechtswissenschaftler eine gesetzliche Klarstellung. [&hellip;]<br>\nWer wirksam die Interessen von Besch&auml;ftigten vertreten will, muss mit ihnen kommunizieren. Daf&uuml;r gibt es unter anderem Betriebsversammlungen, Sprechstunden beim Betriebsrat, gewerkschaftliche Flugbl&auml;tter oder Plakate. Das Problem: Die Digitalisierung macht solche traditionellen Formate zum Teil obsolet. Welche gesetzlichen M&ouml;glichkeiten Betriebsr&auml;te und Gewerkschaften aussch&ouml;pfen k&ouml;nnen, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, hat D&auml;ubler in seinem Gutachten analysiert. Der Arbeitsrechtler von der Universit&auml;t Bremen kommt zu dem Ergebnis, dass Arbeitnehmervertreter auch im digitalen Betrieb Anspruch auf Informationsaustausch und Pr&auml;senz haben, also zum Beispiel dienstliche E-Mail-Adressen oder das Intranet nutzen d&uuml;rfen. Das l&auml;sst sich nach D&auml;ublers Analyse bereits aus der geltenden Rechtslage ableiten. Eine erg&auml;nzende gesetzliche Klarstellung durch ein &bdquo;digitales Zugangsrecht&ldquo; sei trotzdem sinnvoll, erkl&auml;rt der Rechtsprofessor. Schlie&szlig;lich empf&auml;nden offenbar viele Manager die Rechtslage als unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-digitale-zugangsrechte-fur-betriebsrate-und-gewerkschaften-35901.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Uuml;berlastete Krei&szlig;s&auml;le: &bdquo;Keine m&ouml;chte an dem Tag da sein, wenn jemand stirbt&ldquo;<\/strong><br>\nVivantes Neuk&ouml;lln reduziert die Zahl der Entbindungen. Ursache f&uuml;r die Misere ist jedoch nicht der Streik. Eine Medizinerin spricht Klartext. [&hellip;]<br>\nIm Vivantes-Klinikum Neuk&ouml;lln arbeitet die Geburtsstation bereits eingeschr&auml;nkt. Grund sei allerdings nicht der Streik, betont das landeseigene Unternehmen. Vielmehr mache Personalmangel diesen Schritt erforderlich. Im Klinikum w&uuml;rden die &uuml;blicherweise monatlich rund 300 Entbindungen bis auf weiteres um zehn Prozent reduziert, betroffene Frauen jedoch in andere Kliniken vermittelt.<br>\nSofortiges Handeln &ndash; das fordern die Pflegekr&auml;fte bei Vivantes und der Charit&eacute;; sie fordern einen Tarifvertrag Entlastung, der bei Unterbesetzung einen Freizeitausgleich festschreibt. Unterbesetzung scheint derzeit der Normalzustand zu sein. Das zeigen die Schilderungen der Medizinerin. &bdquo;Die Krankenwagen bekommen die schwangeren Frauen nicht unter&ldquo;, berichtet sie. Immer wieder und derzeit immer h&auml;ufiger kommt es vor, dass sich ihre Station bei der Leitstelle der Feuerwehr abmelden muss, weil keine Betten frei sind und Personal fehlt, das sich um Patienten k&uuml;mmern kann. &bdquo;Trotzdem werden wir von Rettungswagen angefahren, auch mit Frauen, bei denen eine Fr&uuml;hgeburt droht. Auch wenn wir sagen, dass uns in der Neonatologie keine Beatmungspl&auml;tze mehr zur Verf&uuml;gung stehen.&ldquo;<br>\nNeulich erst musste die &Auml;rztin wieder rasch reagieren, als direkt hintereinander kritische F&auml;lle kamen, unmittelbar bevorstehende Fr&uuml;hgeburten. &bdquo;Ein Gef&uuml;hl wie im Feldlazarett&ldquo;, sagt die Medizinerin. &bdquo;Man hat das Empfinden, dass man irgendwann anfangen muss, zu triagieren.&ldquo; Auszuw&auml;hlen, f&uuml;r welche M&uuml;tter das knappe Personal und Material zur Verf&uuml;gung gestellt wird und f&uuml;r welche nicht.<br>\nDie Klinik der &Auml;rztin k&auml;mpft wie andere H&auml;user mit Entbindungsstation mit einem Mangel an Fachkr&auml;ften: &bdquo;Wir haben seit Jahren ein akutes Hebammen-Problem&ldquo;, sagt sie. In einem Gutachten, kurz vor Ausbruch der Pandemie ver&ouml;ffentlicht, hat das IGES-Institut im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums den Mangel dokumentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/ueberlastete-kreisssaele-keine-moechte-an-dem-tag-da-sein-wenn-jemand-stirbt-li.187153\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sparvertr&auml;ge vorm BGH &ndash; Der Streit um die Zinsen<\/strong><br>\nWie sieht die korrekte Zinsberechnung bei alten Pr&auml;miensparvertr&auml;gen mit variabler Verzinsung aus? Das Urteil vom BGH wird Signalwirkung haben. [&hellip;]<br>\nDie Musterfeststellungsklage richtet sich zwar nur gegen die Sparkasse Leipzig, doch das Urteil k&ouml;nnte Signalwirkung f&uuml;r die ganze Branche haben. So begr&uuml;&szlig;t auch die Deutsche Kreditwirtschaft, der Dachverband der Bankenbranche, das Verfahren in Karlsruhe: &ldquo;Der BGH hat die M&ouml;glichkeit, Klarheit f&uuml;r die betroffenen Kunden der Sparkasse Leipzig und ggf. auch f&uuml;r die Kreditwirtschaft allgemein bringen zu k&ouml;nnen (&hellip;).&rdquo;<br>\nLaut den Verbraucherzentralen k&ouml;nnten den betroffenen Kundinnen und Kunden hohe Nachforderungsanspr&uuml;che zustehen. Die Verbraucherzentralen haben nach eigenen Angaben wohl schon knapp 8.000 langfristige Sparvertr&auml;ge, auch Riester-Sparvertr&auml;ge von unterschiedlichen Banken und Sparkassen &uuml;berpr&uuml;ft.<br>\nDabei erhielten die Sparer nach Rechnung der Verbrauchersch&uuml;tzer und Sachverst&auml;ndigen durchschnittlich rund 4.000 Euro zu wenig. Der h&ouml;chste Nachforderungsanspruch gegen ein Kreditinstitut l&auml;ge bei rund 43.600 Euro.<br>\nDie Musterfeststellungsklage gegen die Sparkasse Leipzig ist nicht die Einzige. Verklagt haben die Verbraucherzentralen schon eine Reihe von Sparkassen. Allein die Verbraucherzentrale Sachsen geht momentan gegen sechs Sparkassen im Wege einer Musterfeststellungsklage vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/sparvertraege-zinsen-bgh-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF heute<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Ibiza der &Ouml;VP: Kurz soll fast 2 Mio. Euro Steuergelder f&uuml;r Macht&uuml;bernahme missbraucht haben<\/strong><br>\nIm Bundeskanzleramt, in der &Ouml;VP-Zentrale und im Finanzministerium fanden am Mittwoch Razzien statt. Sebastian Kurz soll die &bdquo;&ouml;ffentliche Meinung&ldquo; mit gef&auml;lschten Studien zu seinen Gunsten manipuliert und die Berichterstattung dazu in Boulevardmedien gekauft haben. Mit Steuergeldern aus dem Finanzministerium, getarnt mit Scheinrechnungen. Gegen ihn und seine Vertrauten wird wegen Bestechung, Beihilfe zur Bestechung und Untreue ermittelt. So lautet der schwere Verdacht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Sebastian Kurz bestreitet die Vorw&uuml;rfe. Kontrast hat den Akt gelesen und zusammengefasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/oevp-kurz-korruption\/\">kontrast.at<\/a>\n<p><strong>dazu: Es k&ouml;nnte eng werden f&uuml;r Sebastian Kurz<\/strong><br>\nDie Vorw&uuml;rfe der Korruptionsermittler gegen den &ouml;sterreichischen Kanzler wiegen schwer. Gut m&ouml;glich, dass es Neuwahlen gibt.<br>\nAls es nur um den Vorwurf der Falschaussage vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss im Parlament ging, gab sich &Ouml;sterreichs Kanzler Sebastian Kurz cool: Das werde sich im Sande verlaufen; bei einer Anklage bleibe er im Amt. Ob das ethisch und politisch richtig gewesen w&auml;re &ndash; diese Frage d&uuml;rfte seit Mittwoch sein kleinstes Problem sein. Sollten sich die j&uuml;ngsten und hammerharten Vorw&uuml;rfe der Korruptionsstaatsanwaltschaft, die ohnehin schon zahlreiche Verfahren gegen Politiker aus Kurz&rsquo; Regierungspartei &Ouml;VP f&uuml;hrt, bewahrheiten, ginge es &ndash; juristisch &ndash; um Beihilfe zur Untreue und Bestechlichkeit. Und ethisch ginge es um die Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung und damit der demokratischen Willensbildung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/oesterreich-bundeskanzler-sebastian-kurz-korruptionsermittlungen-razzien-1.5432232\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Der gro&szlig;e Tabak-Moment&rdquo;: Wieso Frances Haugen f&uuml;r Facebook gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnte<\/strong><br>\nSchon &ouml;fters haben Ex-Mitarbeiter gegen Facebooks unlautere Praktiken ausgepackt. Passiert ist bislang wenig. Doch die Aussagen von Whistleblowerin Frances Haugen k&ouml;nnten das &ldquo;David gegen Goliath&rdquo;-Spiel neu aufrollen.<br>\nEs ist nicht Mark Zuckerbergs Woche. Am Montag musste sich der Facebook-Chef erst f&uuml;r die gigantische Panne auf den Plattformen seines Unternehmens entschuldigen. Einen Tag sp&auml;ter wird er mit schwerwiegenden Vorw&uuml;rfen einer ehemaligen Top-Mitarbeiterin konfrontiert. Die fr&uuml;here Facebook-Produktmanagerin Frances Haugen wirft dem Unternehmen vor, eigene Gewinne &uuml;ber die Sicherheit von Menschen zu stellen &ndash; mit verheerenden Folgen. &ldquo;Ich glaube, dass die Produkte von Facebook Kindern schaden, Spaltung anheizen und unsere Demokratie schw&auml;chen&rdquo;, sagte die 37-J&auml;hrige am Dienstag. &ldquo;Der Kongress muss handeln.&rdquo;<br>\nHaugen hatte sich erst am Sonntag als die Whistleblowerin zu erkennen gegeben, die interne Dokumente des Konzerns an Beh&ouml;rden und das &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; weitergeleitet hatte. Vor dem US-Kongress forderte sie eine strenge Regulierung von Facebook und erh&ouml;hte damit den Druck auf die Gesetzesgeber, endlich konkrete Ma&szlig;nahmen gegen die schier unantastbare Macht der gro&szlig;en Tech-Konzerne durchzusetzen. Dabei hat die Whistleblowerin einen entscheidenden Vorteil: Sowohl Demokraten als auch Republikaner sind auf ihrer Seite. Zum ersten Mal seit seiner Gr&uuml;ndung 2007 scheint Zuckerbergs Imperium angreifbar zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/facebook-am-pranger--wieso-die-whistleblowerin-gefaehrlich-werden-koennte-30805940.html\">Stern Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Totale &Uuml;berwachung? Sir, jawohl, Sir!<\/strong><br>\nIm Deutschland des Jahres 2021 ist so einiges strikt verboten: Wer sich kritisch zu den Corona-Ma&szlig;nahmen &auml;u&szlig;ert, gilt als &bdquo;Leugner&ldquo;. Wer meint, die Mohrenstra&szlig;e solle weiter Mohrenstra&szlig;e hei&szlig;en, ist ein &bdquo;Rassist&ldquo;. Und wer es wagt, die Behauptung aufzustellen, die Politik habe &uuml;berhaupt keinen Einfluss mehr, ist schneller als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; gebrandmarkt, als ein L&auml;mmlein mit dem Schwanz wackeln kann. Das sagt viel aus, vor allem aber, dass die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung nur noch ein Etikett ist, das gut aussieht und eine Illusion zur Realit&auml;t erkl&auml;rt. [&hellip;]<br>\nK&uuml;rzlich hat YouTube entschieden, dass die Kan&auml;le von &bdquo;RT deutsch&ldquo; und &bdquo;Der fehlende Part&ldquo; nichts f&uuml;r die Nutzer sind. Und sie einfach gel&ouml;scht. Dahin sind die Reichweite und die M&ouml;glichkeit, eine andere Perspektive auf die Dinge einzunehmen. Es wurde so entschieden. F&uuml;r uns, selbstverst&auml;ndlich.<br>\nGefragt wurden wir nicht, selbstverst&auml;ndlich. Hier geht es um Gr&ouml;&szlig;eres, um Gemeinschaftsstandards (was immer das genau sein mag), um &bdquo;Fake News&ldquo; und um &ndash; man k&ouml;nnte sagen &ndash; volkssch&auml;digendes Verhalten. Und das kann nun einmal nicht akzeptiert werden.<br>\nDie Frage danach, ob es sich bei der L&ouml;schung durch Facebook um Zensur handelt, soll hier nicht er&ouml;rtert werden. Denn w&auml;hrend die einen meinen, Zensur k&ouml;nne es nur von staatlicher Seite aus geben, behaupten die anderen, dass YouTube und die anderen sozialen Medien gesellschaftlich so relevant und meinungsbildend geworden sind, dass man sehr wohl von Zensur sprechen kann. Ob der Begriff der Zensur aber angewendet wird, ist eigentlich zweitrangig. In erster Linie bestimmt ein Konzern aus den USA, was hierzulande an Videos gezeigt werden darf und was nicht. Das ist eine Form der Selbstjustiz.<br>\nNun ist Selbstjustiz aber bekanntlich verboten, und damit h&auml;tte der Staat die Verpflichtung, in diese Praxis einzugreifen. Das tut er aber nicht und sonnt sich darin zu behaupten, dass es keinerlei Absprachen zwischen Bundesregierung und YouTube gegeben habe. Doch diese Frage ist bedeutungslos, wenn wir nicht von Zensur, sondern von Selbstjustiz sprechen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/10\/totale-ueberwachung-sir-jawohl-sir\/\">neulandrebellen<\/a>\n<p><strong>dazu: Die EU hat mit Google und Facebook ein umfassendes Zensurregime errichtet<\/strong><br>\nDass regierungskritische Inhalte auf den gro&szlig;en sozialen Medienplattformen versteckt oder gel&ouml;scht und ihretwegen Nutzer gesperrt werden, ist von der Ausnahmeerscheinung zur Regel geworden. Die Bundesregierung tut so, als h&auml;tte sie nichts damit zu tun. Das stimmt nur bedingt. Hinter der Zensuroffensive steht die EU-Kommission, deren Handeln die Bundesregierung unterst&uuml;tzt.<br>\nAllein in den letzten Tagen gab es eklatante F&auml;lle von angek&uuml;ndigter oder vollstreckter politischer Zensur. Hier drei Beispiele. Man beachte, bei all diesen Beispielen und allem Folgenden geht es ausdr&uuml;cklich nicht um strafbare oder anderweitig unerlaubte Aussagen, sondern um solche, die nach vagen Kriterien als zwar erlaubte aber sch&auml;dliche Desinformation eingestuft wurden:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/eu-zensurregime\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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