{"id":76871,"date":"2021-10-11T08:46:43","date_gmt":"2021-10-11T06:46:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871"},"modified":"2021-10-11T08:46:43","modified_gmt":"2021-10-11T06:46:43","slug":"hinweise-des-tages-3964","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h01\">Linke lehnt sich gegen Wagenknecht auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h02\">In Zukunft investieren!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h03\">G&uuml;nther Grunert \/ Walter Tobergte: Die Allgegenw&auml;rtigkeit neoliberaler Mythen &ndash; Teil 3<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h04\">OECD Steuerreform: Offener Brief an Scholz und Kreienbaum &ndash; G-24 Forderungen unterst&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h05\">Die Steuersparmodelle der Superreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h06\">&ldquo;Eine glatte F&uuml;nf&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h07\">PandoraPapers zeigen: Der karibische Briefkasten ist immer noch in Betrieb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h08\">Verfassungsgericht gab Ansto&szlig; f&uuml;r Corona-Rede bei Kanzlerdinner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h09\">Impfquote laut RKI deutlich h&ouml;her als bisher angenommen: Wann kommt der &ldquo;Freedom-Day&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h10\">Die letzte Verordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h11\">COVID-19 und Kinder &ndash; die Bilanz der P&auml;diater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h12\">Merck markiert die Macht der Medikamenten-Multis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h13\">Wer kann die Pandemie beenden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h14\">Corona st&uuml;rzt Millionen in die Depression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h15\">#allesaufdenTisch: Die Gedanken sind frei und Mut ist ansteckend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h16\">The Fear Pandemic and the Crisis of Capitalism<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76871#h17\">&ldquo;Gegen die atomare Bedrohung gemeinsam vorgehen&rdquo; &ndash; Vierzig Jahre Bonner Friedensdemonstration<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Linke lehnt sich gegen Wagenknecht auf<\/strong><br>\nNach dem 4,9-Prozent-Debakel bei der Bundestagswahl versch&auml;rfen sich in der Linken die Fl&uuml;gelk&auml;mpfe. Vor allem das Lager um Sahra Wagenknecht steht in der Kritik. (&hellip;)<br>\nTausendfach habe man im Wahlkampf die Behauptung geh&ouml;rt, die Partei w&uuml;rde die Arbeiter nicht vertreten, sich stattdessen mit Gender- und Nebenfragen befassen, beklagte nun Linken-Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer J&ouml;rg Schindler in einem Aufsatz f&uuml;r das Onlinemagazin der Partei &raquo;Links bewegt&laquo;. Diese von Wagenknecht befeuerte &raquo;sektiererische Polarisierung&laquo; habe W&auml;hler abgeschreckt, so Schindler. Die innerparteiliche Kontroverse um Wagenknecht habe die Partei &uuml;ber Wochen besch&auml;ftigt. &raquo;Und in dieser Zeit sinkt die Partei um ein bis zwei Prozentpunkte auf das Level der elektoralen Existenzgef&auml;hrdung ab&laquo;, schreibt der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/linke-kritik-an-sahra-wagenknecht-nach-wahlniederlage-nimmt-zu-a-2304c472-4381-482e-a4fc-c3b658c04f2c%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ersch&uuml;tternd zu sehen, wie sich die Linke, nat&uuml;rlich mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung der Mainstreammedien, ins politische Nirvana man&ouml;vriert. Angenommen es gelingt, Sahra Wagenknecht aus der Partei zu dr&auml;ngen und Wagenknecht nutzt #aufstehen f&uuml;r eine Parteigr&uuml;ndung, dann wird es die Linke nie mehr in den Bundestag schaffen, ob es Sahra Wagenknecht gelingt, dabei die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde zu &uuml;berwinden ist aber ebenso fraglich. Somit w&auml;ren linke Positionen aus dem Parlament verdr&auml;ngt und gewonnen w&auml;re dabei nichts.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Vielleicht will man ja auch nicht zugeben, dass man, von wenigen Ausnahmen wie Fabio De Masi oder Sevim Dagdelen usw. mal abgesehen, seit Jahren nur noch Mist erz&auml;hlt und &uuml;berall da, wo man mitregiert, nur Mist baut. Statt aus aufstehen eine schlagkr&auml;ftige APO gegen den Klassenfeind zu machen, konzentriert man sich lieber auf die Mithilfe bei der Verwaltung des b&uuml;rgerlichen neoliberalen Staates. Das ist auch besser f&uuml;r das eigene Portemonnaie. So wie fr&uuml;her die 68er, die als Rechtfertigung ihrer Kapitulation vorgeschoben haben, sie w&uuml;rden einen langen Marsch durch die Institutionen machen, um den Staat von innen heraus umzubauen. Am Ende des Marsches stand die Verteidigung der Institutionen gegen jede Reform von links. Aus den gro&szlig;en Revoluzzern wurden gro&szlig;e Kleinb&uuml;rger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>In Zukunft investieren!<\/strong><br>\nDen sozial-&ouml;kologischen Wandel gibt es nicht zum Nulltarif: Wir brauchen massive Investitionen in eine klimavertr&auml;gliche Stromerzeugung, in den &ouml;ffentlichen Verkehr, in die energetische Geb&auml;udesanierung und vieles mehr. Hinzu kommen ungedeckte Bedarfe etwa in Pflege und Gesundheit, bei schnellen Datennetzen, in Bildung und Forschung sowie beim bezahlbaren Wohnen.<br>\nHier muss die zuk&uuml;nftige Bundesregierung dringend handeln &ndash; sie muss die Investitionen in Zukunft ausweiten und verstetigen! Es ist deshalb nicht die Zeit f&uuml;r steuerliche Entlastungen der Reichen. Und es ist nicht die Zeit f&uuml;r ein ideologisches Festklammern an schwarzer Null und Schuldenbremse.<br>\nWer investieren will, muss die Bremse(n) l&ouml;sen: Die Schuldenregeln im Grundgesetz sind flexibler zu gestalten &ndash; Investitionen m&uuml;ssen von der Schuldenbremse ausgenommen werden. Denn nur so lassen sich die notwendigen Finanzmittel beschaffen. Und dank Negativzinsen verdient Deutschland an seinen Schulden sogar gutes Geld!<br>\nWas aber, wenn sich f&uuml;r eine Lockerung der Schuldenbremse keine Mehrheiten finden? Dann kann und muss die Bundesregierung die Kreditaufnahme aus dem Bundeshaushalt in eine &ouml;ffentliche Investitionsgesellschaft auslagern. Denn klar ist: Wenn wir nicht heute die Weichen f&uuml;r mehr Zukunftsinvestitionen stellen, zahlen wir morgen die Zeche!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++71e9d0ae-2837-11ec-a831-001a4a160100\">ver.di Wirtschaftspolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Klassenkampf mit der Notenpresse?<\/strong><br>\nManche Linke machen es sich schwerer, als sie m&uuml;ssten. Wie die Modern Monetary Theory helfen kann. [&hellip;]<br>\nDa der Staat unter anderen Bedingungen agiert als ein W&auml;hrungsnutzer, sind seine Ausgaben nicht etwa durch die H&ouml;he der Steuereinnahmen begrenzt, sondern durch reale Ressourcen, die in staatlicher W&auml;hrung zum Verkauf stehen, und durch eigens auferlegte politische Regelungen wie etwa die Schuldenbremse. Ein Staat kann in der eigenen W&auml;hrung auch nicht pleite gehen und ist weder von den Finanzm&auml;rkten und noch vom Geld der Superreichen abh&auml;ngig. Auch das Preisniveau und die Arbeitslosenquote werden ma&szlig;geblich durch den Staat beeinflusst. [&hellip;]<br>\nSuperreiche sollten besteuert werden, weil ihr Reichtum nicht auf eigener Leistung beruht, sondern das Ergebnis von Mehrwertaneignung ist. Ihr Reichtum bedeutet politische Macht, ist eine Zumutung f&uuml;r die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Staat braucht ihr Geld aber nicht. Denn staatliche W&auml;hrung w&auml;chst nicht auf reichen Menschen, sondern in der Excel-Tabelle der Zentralbank &ndash; und zwar auf Knopfdruck! Anders als h&auml;ufig angenommen, ist diese Einsicht kein Argument gegen eine h&ouml;here Besteuerung von gro&szlig;en Verm&ouml;gen &ndash; das Gegenteil ist der Fall. Vielmehr er&ouml;ffnet uns diese Perspektive den Handlungsspielraum f&uuml;r viel weitreichendere Forderungen. Denn zur Wahrheit geh&ouml;rt auch, dass wir die massive Ungleichheit nicht mit ein paar Prozent Verm&ouml;gensteuer l&ouml;sen k&ouml;nnen. Die Superreichen werden auch dann noch genauso viel konsumieren, lobbyieren und korrumpieren k&ouml;nnen wie zuvor. Doch genau zu dieser moderaten Forderung kommen Sozialistinnen und Sozialisten aber, wenn sie glauben, sie seien von privatem Kapital abh&auml;ngig, weil dort die Investitionen, die Jobs und die Steuereinnahmen herkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/klassenkampf-notenpresse-modern-monetary-theory-mmt-notenbank-geld-steuern-wahrung-investitionen\/\">Maurice H&ouml;fgen auf Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>G&uuml;nther Grunert \/ Walter Tobergte: Die Allgegenw&auml;rtigkeit neoliberaler Mythen &ndash; Teil 3<\/strong><br>\nOhne ein deutliches Defizit der &ouml;ffentlichen Haushalte ist ein Schuldenabbau des Privatsektors nicht m&ouml;glich. Wenn n&auml;mlich der Privatsektor netto sparen will, sind seine Ausgaben ged&auml;mpft und nicht in der Lage, das Wachstum des Volkseinkommens zu st&uuml;tzen. Weil Letzteres jedoch die Voraussetzung f&uuml;r einen erfolgreichen Schuldenabbau ist, muss der Staat versuchen, zumindest die Ausgabenl&uuml;cke zu schlie&szlig;en, die aus den verst&auml;rkten Nettosparanstrengungen des privaten Sektors resultiert. Erforderlich sind deshalb erh&ouml;hte staatliche Budgetdefizite &uuml;ber einen langen Zeitraum &ndash; m&ouml;glicherweise &uuml;ber mehr als ein Jahrzehnt &ndash;, um das Wachstum zu unterst&uuml;tzen, w&auml;hrend die Ausgaben des Privatsektors in der Zeit, in der er sein Schuldenniveau verringert, unterhalb des normalen Niveaus verbleiben.<br>\nDa bei einem Leistungsbilanzdefizit und selbst bei einer ausgeglichenen Leistungsbilanz der Privatsektor und der Staat nicht gleichzeitig Einnahmen&uuml;bersch&uuml;sse erzielen k&ouml;nnen, w&auml;re der Versuch einer R&uuml;ckzahlung der Corona-Staatsschulden kurz nach Beendigung der Corona-Pandemie fatal: Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und mit ihr die Produktion, die Besch&auml;ftigung und das Volkseinkommen w&uuml;rden fallen. Das sinkende Einkommen wiederum w&uuml;rde die Basis der Nettosparm&ouml;glichkeiten des Privatsektors verringern und letztendlich (&uuml;ber die sogenannten automatischen Stabilisatoren) auch den staatlichen Finanzierungssaldo wieder verschlechtern. Gewonnen w&auml;re also gar nichts &ndash; im Gegenteil: Mit dem unvermeidlichen wirtschaftlichen Einbruch k&auml;me es zu einer massiv steigenden Arbeitslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/os-rundschau.de\/d-die-welt\/wirtschaft-soziales\/guenther-grunert-walter-tobergte-die-allgegenwaertigkeit-neoliberaler-mythen-teil-3\/%20\">OS-Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Richtig, aber das d&uuml;rfte mit einer FDP in einer m&ouml;glichen Ampel-Koalition kaum zu machen sein. Denn die FDP signalisiert, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/FDP-will-bei-Steuern-nicht-nachgeben-article22856711.html\">dass sie zu keinerlei Zugest&auml;ndnissen bei Steuererh&ouml;hungen und der Schuldenbremse bereit sei<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>OECD Steuerreform: Offener Brief an Scholz und Kreienbaum &ndash; G-24 Forderungen unterst&uuml;tzen<\/strong><br>\nGemeinsam mit Oxfam Deutschland, Weltwirtschaft, &Ouml;kologie &amp; Entwicklung (WEED) und Attac Deutschland adressieren wir Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Martin Kreienbaum, Chair of the Inclusive Framework Steering Group, in einem Offenen Brief und schlie&szlig;en uns dem Appell der BEPS Monitoring Group und vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen weltweit an, die G-24 Forderungen zu unterst&uuml;tzen:<br>\nDie Besteuerungsrechte f&uuml;r mindestens 30 Prozent der Residualgewinne der von Pillar 1 betroffenen Unternehmen neu zu verteilen;<br>\nEinen hohen effektiven Mindeststeuersatz unter Pillar 2 zu definieren und der Subject-to-Tax-Rule (STTR), welche die Rechte zur Quellbesteuerung st&auml;rkt, einen gr&ouml;&szlig;eren Stellenwert zu geben;<br>\nDie R&uuml;cknahme unilateraler Ma&szlig;nahmen zur Besteuerung der digitalen Wirtschaft nicht auf einmal, sondern schrittweise und parallel zur Implementierung der neuen OECD-Regeln umzusetzen und dabei die Interessen von Entwicklungsl&auml;ndern zu beachten.<br>\nDie Ergebnisse der j&uuml;ngsten Analysen des Netzwerks Steuergerechtigkeit bekr&auml;ftigen, dass Deutschland deutlich h&ouml;here Steuermehreinnahmen erwarten k&ouml;nnte, wenn nicht 20 sondern 30 Prozent der Residualgewinne unter Pillar 1 neu verteilt w&uuml;rden. Analysen aus Gro&szlig;britannien zeigen, dass die Einnahmen aus Pillar 1 niedriger sein werden als die in vielen L&auml;ndern umgesetzte Digitalsteuer. Ein Mindeststeuersatz von 15 Prozent reicht nicht um den weltweiten Unterbietungswettbewerb zu beenden.<br>\nDeutschland w&uuml;rde von den durchaus realistischen und umsetzbaren Forderungen der G-24 Staaten profitieren und gleichzeitig zu einer koh&auml;renteren Durchsetzung seiner entwicklungspolitischen Ziele beitragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/oecd-steuerreform-offener-brief-an-scholz-und-kreienbaum-g-24-forderungen-unterstuetzen\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Steuersparmodelle der Superreichen<\/strong><br>\nGemeinsam mit dem Handelsblatt haben wir uns die Firmenbeteiligungen der reichsten deutschen Familien angeschaut, um deren beliebteste Steuersparmodelle zu identifizieren. konkrete Beispiele helfen sie zu illustrieren: BMW-Erbin Susanne Klatten (gesch&auml;tztes Familienverm&ouml;gen: 25 Mrd. Euro) l&auml;sst sich ihre Dividendengewinne in eine Beteiligungsgesellschaft aussch&uuml;tten und zahlt so effektiv nur 1,5 Prozent an Steuern. Besonders trickreich und wegen der hohen Kosten nur f&uuml;r die wirklich Reichen: das Family-Office mit Banklizenz. Dort eingelagertes Verm&ouml;gen bleibt von der Erbschaftsteuer befreit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/steuersparmodelle_handelsblatt2021\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Eine glatte F&uuml;nf&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland gilt als Geldw&auml;scheparadies. Jetzt steht eine internationale Pr&uuml;fung an &ndash; und im Finanzministerium geht die Angst um. (&hellip;)<br>\nDas Ministerium von Olaf Scholz (SPD) hat bereits zahlreiche Unterlagen an die FATF mit Sitz in Paris geschickt, die Berichte umfassen zusammen 1778 Seiten. Darin dokumentieren Scholz&rsquo; Beamte, wie es im Land um den Kampf gegen Geldw&auml;sche steht. Anfang November werden die Pr&uuml;fer dazu Staatsanw&auml;lte, Ermittler und Aufseher befragen. Und, nur so viel vorab, es sieht nicht gut aus &ndash; und das schon seit Langem. (&hellip;)<br>\nDoch damit ist seit dem 1. August wieder Schluss. Grund ist eine Gesetzes&auml;nderung im Bund. Seither darf die Taskforce nur dann an die FIU melden, wenn der Notar positive Kenntnis von einer Geldw&auml;schehandlung hat. Wenn der Klient ihm also gesteht, dass er das Geld waschen wolle. Sollte aber jemand, der arbeitslos ist, gleich mehrere H&auml;user kaufen und versichern, er habe das Geld von seiner Gro&szlig;mutter, bleibt das ein Geheimnis zwischen ihm und dem Notar. Das Land Berlin hat im September eine Bundesratsinitiative eingebracht, um die Sache r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Doch der mehrheitlich CDU-besetzte Rechtsausschuss des Bundesrats hat das abgelehnt. Diese Woche wird das Plenum entscheiden.<br>\nAll dies werden auch die FATF-Pr&uuml;fer mitbekommen, wenn sie dar&uuml;ber urteilen, wie hart Deutschland im Kampf gegen die Gesch&auml;fte von Mafiabossen, Drogenh&auml;ndlern oder korrupten Managern vorgeht.<br>\nEin Ermittler sagt: &ldquo;Es w&auml;re vielleicht ganz gut, wenn wir durchfallen w&uuml;rden, damit sich endlich etwas &auml;ndert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/41\/olaf-scholz-geldwaesche-fatf-ermittlung-bundesfinanzministerium\/komplettansicht%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was soll man dazu noch sagen? Das h&ouml;rt sich alles so an, als w&uuml;rden (vor allem) die Union und die SPD zusammenarbeiten, um Geldw&auml;schern das Gesch&auml;ft besonders leicht zu machen. Die Verwendung von Bargeld im normalen Einzelhandel ist weiterhin praktikabel und sinnvoll, damit die Privatsph&auml;re gesch&uuml;tzt bleibt. Dass aber Immobilien oder teure Autos mit Bargeld gekauft werden k&ouml;nnen, ist verr&uuml;ckt, und die l&uuml;ckenhaften Kontrollen, wenn es &uuml;berhaupt welche gibt, beim Kauf von Wertgegenst&auml;nden laden Kriminelle geradezu ein. Man kann sich dem Fazit des ungenannten Ermittlers nur anschlie&szlig;en: &ldquo;Es w&auml;re vielleicht ganz gut, wenn wir [bei den FATF-Pr&uuml;fungen] durchfallen w&uuml;rden, damit sich endlich etwas &auml;ndert.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76310\">Geldw&auml;sche, Scholz und jede Menge &bdquo;False Positives&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>PandoraPapers zeigen: Der karibische Briefkasten ist immer noch in Betrieb<\/strong><br>\nAuch nach 30 Jahren Geldw&auml;schebek&auml;mpfung und f&uuml;nf Jahre nach den PanamaPapers betreiben Dienstleister aus Panama und der ganzen Welt weiterhin hunderttausende anonyme Briefk&auml;sten. Mit ihrer Hilfe entziehen sich Politiker der Rechenschaft gegen&uuml;ber ihrer Bev&ouml;lkerung und sie erm&ouml;glichen kriminelle Gesch&auml;fte aller Art.<br>\nIn Deutschland diskutieren Politik und &Ouml;ffentlichkeit seit einiger Zeit intensiv &uuml;ber Geldw&auml;sche. Oft geht es dabei um die Bargeldt&uuml;ten des Stra&szlig;endealers oder windigen Unternehmers, die im Kofferraum oder am Flughafen sichergestellt werden und meistens problemlos gewaschen werden k&ouml;nnen. Die PandoraPapers zeigen: Mit karibischen Briefk&auml;sten und den dazugeh&ouml;rigen Bankkonten flie&szlig;t das Geld weiterhin genauso anonym um die Welt. Cash ist King &ndash; Finanzkonto ist Kaiser, zeigt auch unsere Studie zur Geldw&auml;schebek&auml;mpfung in Deutschland. Weil Steuerdaten genauso wie Immobilieneigentum nicht einmal f&uuml;r die Forschung umfassend zug&auml;nglich sind, wissen wir viel zu wenig &uuml;ber die Entwicklung anonymen Verm&ouml;gens in Deutschland. Und weil den Steuer- und Strafverfolgungsbeh&ouml;rden Personal und Spezialisierung fehlen, um komplexe Eigent&uuml;merketten offenzulegen, bleibt das anonyme Konto fast immer unangetastet.<br>\nAn den 27.000 Briefkastengesellschaften aus den Pandora Papers waren etwa 550 Deutsche beteiligt. Aber kaum Prominente und Politiker &uuml;ber die in der Presse berichtet werden darf. Das hei&szlig;t aber nicht, dass die deutsche Politik die Schattenfinanzpl&auml;tze komplett meidet. Leaks und Steuer-CDs aus Liechtenstein, Schweiz oder Luxemburg enthalten regelm&auml;&szlig;ig auch Links zur deutschen Politik und auch bei einem der Maskenskandale aus dem letzten Jahr gab es Links zu einem karibischen Briefkasten (und Konten aus Liechtenstein). Deutsche haben nach unseren Sch&auml;tzungen nach wie vor mehr als 125 Milliarden Euro anonym im Ausland gelagert und hinterziehen so j&auml;hrlich 5 bis 15 Milliarden Euro Steuern (eine Studie der EU kommt auf knapp 7 Milliarden Euro).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/pandorapapers-zeigen-der-karibische-briefkasten-ist-immer-noch-in-betrieb\/%20\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<p><strong>dazu: Wir wollten eine Briefkastenfirma gr&uuml;nden &ndash; und haben es fast geschafft. Woran wir schliesslich gescheitert sind<\/strong><br>\nDie Pandora Papers zeigen, wie Politiker weltweit Steuern optimieren. Immer wieder werden dazu Sitzgesellschaften eingesetzt. Also haben wir versucht, mitzumachen. (&hellip;)<br>\nUnser Selbstversuch zeigt: Eine Briefkastenfirma zu gr&uuml;nden, scheint etwa so schwierig, wie ein doppelt gekauftes Zugticket zur&uuml;ckzugeben. Man tippt dazu &laquo;Offshore Firma gr&uuml;nden&raquo; in das Google-Suchfeld und &uuml;berspringt die Anzeigen. Der erste Link, den man vorgeschlagen bekommt, f&uuml;hrt zur Kanzlei EMS, &laquo;Ihr kompetenter und zuverl&auml;ssiger Partner f&uuml;r Firmengr&uuml;ndungen im In- &amp; Ausland&raquo;.<br>\nDort hat man die Wahl, wo die Firma domiziliert sein soll: in den USA, in Costa Rica, Singapur oder auf den Seychellen? Aus dem Angebot von 21 L&auml;ndern w&auml;hlen wir Dubai, &laquo;ein Offshore-Standort mit Zukunft&raquo;. In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es keine Devisenkontrollen, also sind Ausfuhren von Kapital und Gewinnen erlaubt. Weiter d&uuml;rfen Firmen in Dubai zu 100% in ausl&auml;ndischem Besitz sein. Ausserdem kommt uns entgegen, dass die Vereinigten Arabischen Emirate ein Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz und Deutschland haben, also m&uuml;ssten wir allf&auml;llige Gewinne nicht doppelt versteuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/einfach-in-ruhe-durchlesen-ausfuellen-und-zurueckschicken-wie-gruendet-man-eine-briefkastenfirma-ld.1648715?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE%20\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76783\">Enth&uuml;llung? Gezielt vorbei. Wer bei den Pandora-Papers fehlt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verfassungsgericht gab Ansto&szlig; f&uuml;r Corona-Rede bei Kanzlerdinner<\/strong><br>\nZu einer umstrittenen Dinner-Veranstaltung im Bundeskanzleramt, bei der Mitglieder des Bundeskabinetts und Verfassungsrichter am 30. Juni zusammenkamen, sind neue Hintergr&uuml;nde bekannt geworden. Der Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, setzte sich demnach selbst daf&uuml;r ein, kurzfristig die Tagesordnung zu &auml;ndern. Dies f&uuml;hrte dazu, dass Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) &uuml;ber das Thema Corona-Politik der Bundesregierung sprach. Das geht aus Unterlagen des Kanzleramts hervor, die WELT AM SONNTAG vorliegen.<br>\nDemnach baten Harbarth und seine Stellvertreterin Doris K&ouml;nig darum, bei dem Dinner solle &uuml;ber die Rechtsetzung in Europa und das Zusammenspiel von EU- und deutschem Recht gesprochen werden, sowie in einem zweiten Vortrag um &bdquo;Entscheidung unter Unsicherheiten&ldquo;. (&hellip;)<br>\nAus den WELT AM SONNTAG vorliegenden Unterlagen geht auch hervor, dass das Kanzleramt die Brisanz des Anliegens erkannte: In einem Vermerk hei&szlig;t es: Die Themen seien grunds&auml;tzlich f&uuml;r die Diskussion geeignet. &bdquo;Allerdings ber&uuml;hren beide Themen auch aktuelle Streitpunkte (Vertragsverletzungsverfahren nach PSPP-Urteil; laufende Eilantr&auml;ge gegen die Corona-Notbremse)&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.welt.de\/politik\/deutschland\/article234291942\/Kanzlerdinner-Verfassungsgericht-gab-Anstoss-zu-Corona-Rede.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Kanzleramt habe die Brisanz des Anliegens erkannt, hat aber offensichtlich nichts oder zu wenig unternommen, um das Treffen zu vermeiden. Vor dem Hintergrund des erw&auml;hnten Urteils und der noch laufenden Corona-Verfahren ist das skandal&ouml;s. &Uuml;ber den Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichts lesen Sie bitte auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59130\">Unternehmens-Lobbyist als H&uuml;ter des Grundgesetzes?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47589\">Unternehmer von Haftung befreien, die Politik retten? Werner R&uuml;gemer zum k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichtes<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Der Unternehmer-Anwalt, der selbst zur Erosion seiner selbsternannten &bdquo;Volks&ldquo;partei beitr&auml;gt, der Gro&szlig;-Nebenverdiener im Bundestag, der Mit-Organisator der Steuer&ldquo;gestaltung&ldquo; f&uuml;r Verm&ouml;gende, der intransparente Multimillion&auml;r, der blinde &bdquo;Amerika&ldquo;-Anbeter, dem V&ouml;lkerrecht und Menschenrechte nach US-Vorbild am Arsch vorbeigehen &ndash; der soll zum obersten H&uuml;ter des Rechts in Deutschland werden? Und auch noch Retter der politischen Verh&auml;ltnisse, zu deren Zerst&ouml;rung er selbst beitr&auml;gt?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die Fr&uuml;chte seines Wirkens sind nun, w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit immer deutlicher zu erkennen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Impfquote laut RKI deutlich h&ouml;her als bisher angenommen: Wann kommt der &ldquo;Freedom-Day&rdquo;?<\/strong><br>\nAb 85 Prozent spricht das RKI von einer Herdenimmunit&auml;t &ndash; die es aus Sicht des Forschungsinstituts anzustreben gelte. Der Statistiker Christian Hesse von der Universit&auml;t Stuttgart addiert im Focus noch die Genesenen hinzu:<br>\n&ldquo;Nach einer Studie der Universit&auml;tsmedizin Mainz ist dieser Anteil viel gr&ouml;&szlig;er als gedacht: Auf 100 Personen, die wissentlich infiziert waren, kommen 80 Personen, die unwissentlich infiziert waren und dadurch immunisiert sind.&rdquo;<br>\nDas w&auml;ren noch einmal etwa drei Millionen mehr immunisierte Menschen in der Bundesrepublik. Hesse res&uuml;miert daraus:<br>\n&ldquo;Es ist davon auszugehen, dass mindestens 75 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung aktuell gegen Corona immunisiert sind.&rdquo;<br>\nDamit ist f&uuml;r den Wissenschaftler klar, &ldquo;dass wir in Deutschland das Ziel der Herdenimmunit&auml;t fast erreicht haben.&rdquo; Wenn das mal keine gute Nachricht ist? Zumal Norwegen und D&auml;nemark s&auml;mtliche Beschr&auml;nkungen sogar bei deutlich geringeren Impfquoten fallen gelassen haben.<br>\n&ldquo;Weiter so&rdquo; statt Lockerungen<br>\nDoch was passiert hierzulande? Gesundheitsminister Spahn pl&auml;diert f&uuml;r ein stures &ldquo;Weiter so&rdquo;. Bei Twitter schrieb er:<br>\n&ldquo;Diese h&ouml;here #Impfquote macht es aus heutiger Sicht und ohne das Auftreten neuer #Varianten m&ouml;glich, dass wir dank der bestehenden Ma&szlig;nahmen &ndash; #3G in Innenr&auml;umen, #Masken in Bussen und Bahnen &ndash; ohne weitere Beschr&auml;nkungen gut durch Herbst &amp; Winter kommen.&rdquo;<br>\nWir k&ouml;nnen uns also freuen, denn noch einmal:<br>\n&ldquo;Aus heutiger Sicht sind bei dieser Impfquote keine weiteren Beschr&auml;nkungen notwendig.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Bild-Zeitung nimmt diese Gemengelage zum Anlass, um der heiklen Frage nachzugehen, ob das Stimmvieh angesichts des Wahlkampfes bewusst &ldquo;get&auml;uscht&rdquo; worden w&auml;re. In einem Kommentar fragen die Autoren:<br>\n&ldquo;WARUM also &auml;ndert die Bundesregierung ihre seit Langem kritisierte Corona-Politik erst jetzt, zehn Tage NACH der Wahl? WARUM zuvor diese Arroganz gegen&uuml;ber Kritikern der Lockdown-Politik?&rdquo;<br>\nSp&auml;ter wird res&uuml;miert:<br>\n&ldquo;Der Verdacht liegt nahe: Die Regierung k&ouml;nnte VOR der Wahl bewusst darauf verzichtet haben, die Kehrtwende einzuleiten, weil sie sonst ihre Panikmache selbst entlarvt h&auml;tte.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/125464-impfquote-laut-rki-deutlich-hoher\/%20\">Kaspar Sachse in RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Corona-Chaos-Beh&ouml;rde<\/strong><br>\nDas Robert-Koch-Institut ist DIE zentrale Einrichtung der Bundesregierung zur Krankheits&uuml;berwachung. Seit Beginn der Pandemie h&ouml;rt die Bundesregierung auf IHRE Empfehlungen zur Corona-Politik und verl&auml;sst sich auf IHRE Zahlen, um AHA-Regeln, Lockdown, Maskenpflicht, Schul- und Gesch&auml;ftsschlie&szlig;ungen sowie viele weitere Einschr&auml;nkungen durchzudr&uuml;cken.<br>\nDoch immer wieder f&auml;llt auf: Statt pr&auml;ziser Krankheits&uuml;berwachung herrscht in der Beh&ouml;rde von RKI-Chef Lothar Wieler (60) Zahlen-Wirrwarr &ndash; ohne dass sie daraus ihre Schl&uuml;sse zieht und ihre hochpolitischen Empfehlungen, die sich auf das Leben von Millionen Menschen auswirken, anpasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/robert-koch-institut-immer-wieder-falsche-zahlen-bei-der-corona-chaos-behoerde-77904988.bild.html%20\">Bild<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was die Berichterstattung &uuml;ber &bdquo;Corona&ldquo; betrifft, informiert dieses &bdquo;Springer&ldquo;-Organ besser als so manches Mainstream-Medium.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die letzte Verordnung<\/strong><br>\nGestern hat die Landesregierung eine neue Version der Coronaverordnung vom 24. August ver&ouml;ffentlicht, die schon einmal am 21. September ge&auml;ndert worden war und eine vergleichsweise lange G&uuml;ltigkeit bis zum 10. November hat. Neu ist eine Regelung f&uuml;r Herbst- und Weihnachtsm&auml;rkte, die man angesichts der gestrigen Entwicklungen auf Bundesebene nur noch als hochgradig l&auml;cherlich bezeichnen muss. Denn die Datengrundlage f&uuml;r die Fortsetzung der epidemischen Lage war leider falsch, auch in Niedersachsen. (&hellip;)<br>\nSelbst die nieders&auml;chsische Landesregierung wei&szlig; nicht genau, wie viele Menschen in ihrem Zust&auml;ndigkeitsbereich bereits geimpft sind, wie in dieser Woche auf Nachfrage herauskam. Dennoch nimmt man diese Unsicherheit weiterhin zum Anlass, weitreichende und detailverliebte Schutzma&szlig;nahmen zu erlassen oder diese von Dritten zu verlangen. (&hellip;)<br>\nEingeleitet werden diese beinahe unerf&uuml;llbaren Vorgaben mit einer floskelhaften Beschreibung der Jahreszeit, erg&auml;nzt um die g&ouml;nnerhafte Haltung der Landesherren und Damen, die Herbst- und Weihnachtsm&auml;rkte wieder erlauben zu wollen, aber nur unter bestimmten Bedingungen.<br>\n&ldquo;Die Bl&auml;tter fallen, es wird langsam k&uuml;hler und regnerischer &ndash; der Herbst ist da und auch Weihnachten l&auml;sst nicht mehr lange auf sich warten. Zu dieser jetzt anbrechenden dunkleren Jahreszeit geh&ouml;rt f&uuml;r viele auch der Besuch von Herbst- und Weihnachtsm&auml;rkten. Diese M&auml;rkte sollen trotz der noch andauernden Pandemie mit bestimmten Ma&szlig;gaben erm&ouml;glicht werden.&rdquo;<br>\nDiese verlangte Bestimmtheit ist bemerkenswert, angesichts der erschreckenden Unwissenheit, auf der diese Forderungen an Dritte beruhen. Dieses sonderbare Regelwerk geh&ouml;rt daher in den Papierkorb. (&hellip;)<br>\nIn der Landespressekonferenz ist der Leiter des Krisenstabes Heiger Scholz in dieser Woche darauf angesprochen worden, wie denn die Landesregierung die Tatsache bewerte, dass vermehrt Kinder in den Kliniken behandelt werden m&uuml;ssen, allerdings nicht wegen Corona, sondern wegen anderer Atemwegsinfektionen wie dem RS-Virus. Seine Antwort: Das sei f&uuml;r diese Jahreszeit normal und daher nicht weiter auff&auml;llig. Diese Landesregierung, dieser Krisenstab und diese Pandemiepolitik sind ein Witz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/211008die-letzte-verordnung\">TauBlog<\/a>\n<p><strong>dazu: Kultusminister Tonne beim Schulleitungsverband: Lockerung bei Corona Ma&szlig;nahmen, Kampf gegen Antisemitismus und St&auml;rkung der innerschulischen Demokratie, Berufsbild Schulleitung, Dank an Kunkel und Badenhop<\/strong><br>\nNiedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat das Ziel bekr&auml;ftigt, die Maskenpflicht im Unterricht f&uuml;r die Schuljahrg&auml;nge drei und vier zu lockern. Dies sei f&uuml;r die zweite Schulwoche nach den Herbstferien angedacht, so der Kultusminister auf der Herbsttagung des Schulleitungsverbandes am (heutigen) Mittwoch in Celle.<br>\nTonne sagte: &bdquo;Wir verfolgen das klare und eindeutige Ziel, weitere Schritte hin zur Normalit&auml;t zu gehen. Wir arbeiten intensiv daran, dass auch die Dritt- und Viertkl&auml;ssler schnellstm&ouml;glich die Maske im Unterricht am Platz ablegen k&ouml;nnen. Ich bin optimistisch, dass dieser Schritt nach den Herbstferien kommen kann, meinem Wunsch nach zur n&auml;chsten regul&auml;ren Verordnungs&auml;nderung, die zum 11. November in Kraft treten soll. Konkret schlage ich vor:<br>\nNach den Ferien machen wir wieder eine Sicherheitswoche vom 1. November &ndash; 5. November mit t&auml;glichen Tests und Masken im Unterricht, auch in den Klassen 3 und 4. Im Zusammenspiel mit t&auml;glichen Testungen m&uuml;ssen wir mit Blick auf private Aktivit&auml;ten und die Reiser&uuml;ckkehr erneut ein enges Sicherheitsnetz ziehen. Wenn die Ferien-Infektionen dann detektiert und aus der Schule herausgehalten wurden, k&ouml;nnen wir hoffentlich die Maske im Unterricht in Grundschulen komplett ablegen.<br>\nAb dem 8. November stellen wir dann auf drei Tests die Woche um, in der Regel montags, mittwochs, freitags.<br>\nAb dem 11. November sollen die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der dritten und vierten Klassen dann ohne Masken am Unterricht teilnehmen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mk.niedersachsen.de\/startseite\/aktuelles\/presseinformationen\/kultusminister-tonne-beim-schulleitungsverband-lockerung-bei-corona-massnahmen-kampf-gegen-antisemitismus-und-starkung-der-innerschulischen-demokratie-berufsbild-schulleitung-dank-an-kunkel-und-badenhop-204814.html%20\">Nieders&auml;chsisches Kultusministerium<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend in vielen EU-Staaten und US-Bundesstaaten die Einschr&auml;nkungen auch gegen&uuml;ber Kindern und Jugendlichen zur&uuml;ckgenommen worden sind, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h02\">bleibt die deutsche Exekutive beim restriktiven Kurs und beratungsresistent<\/a>. Hierzulande scheint immer noch die Meinung vorzuherrschen, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75394#h06\">&bdquo;dass Sars-CoV-2 ein neues Virus sei, gegen das es keine Immunit&auml;t gebe&ldquo; (Beda Stadler)<\/a>. Dabei stehen lediglich 3% der gemeldeten Atemwegserkrankungen <a href=\"https:\/\/influenza.rki.de\/Wochenberichte\/2020_2021\/2021-39.pdf\">mit SARS-CoV-2 in Verbindung<\/a>. Freuen d&uuml;rften sich die Firmen\/Konzerne, die Masken und Tests produzieren. Insbesondere auf die schlechte Situation von Kindern als Folge der politischen Ma&szlig;nahmen w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit haben die NachDenkSeiten mehrfach hingewiesen &ndash; u.a. hier:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76671\">Corona: Nehmt die Kinder vor den &bdquo;Besch&uuml;tzern&ldquo; in Schutz <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72691%20\">Kinder, Corona und der digitale Distanzunterricht &ndash; Keine Auswege aus der Bildungskatastrophe?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68271\">Corona-Ma&szlig;nahmen, Kinder und die Linke: &bdquo;Denkfaulheit, Opportunismus und ein Totalausfall&ldquo; (2\/2).<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>COVID-19 und Kinder &ndash; die Bilanz der P&auml;diater<\/strong><br>\nVor der Corona-Pandemie Anfang 2020 war jedes f&uuml;nfte Kind in Deutschland psychisch auff&auml;llig. Nach dem zweiten Lockdown Anfang 2021 gilt bereits jedes dritte Kinder als psychisch belastet. Besonders betroffen sind Kinder mit Migrationsgeschichte, niedrigem Bildungsniveau, aus beengten Lebensr&auml;umen sowie Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen.<br>\nDies ist das Fazit von Anne Kaman, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf, die an der ersten bundesweiten Studie zu pandemiebedingten Auswirkungen der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen (Copsy-Studie) beteiligt war. (&hellip;)<br>\nGerade, um diese schweren Erkrankungen zu verhindern, habe sich die St&auml;ndige Impfkommission (STIKO) im September durchgerungen, die Impfungen f&uuml;r 12- bis 17-j&auml;hrige nun doch zu empfehlen, erl&auml;uterte STIKO-Mitglied Professor R&uuml;diger von Kries. Dies sei eben nicht &ndash; wie oft behauptet &ndash; auf &bdquo;Zuruf der Politik&ldquo; oder aufgrund des &bdquo;Rechts auf Bildung von Kindern&ldquo;, sondern rein nach wissenschaftlicher Datenlage erfolgt.<br>\nDiese weise derzeit einen &bdquo;geringen Vorteil der Impfung&ldquo; im Vergleich zum Verzicht auf die Impfung aus. Das COVID-Risiko ist f&uuml;r Kinder laut von Kries aber nicht &bdquo;gigantisch hoch&ldquo;. Von 1000 infizierten Kindern musste nach Erhebungen bis Mai 2021 lediglich ein Kind station&auml;r versorgt werden. Insgesamt sind bislang vier Todesf&auml;lle aufgetreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/COVID-19-und-Kinder-die-Bilanz-der-Paediater-423480.html%20\">&Auml;rzteZeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Zweifel an Stiko-Impfempfehlung f&uuml;r Kinder<\/strong><br>\nNeue Daten belegen: Das Risiko f&uuml;r eine Herzmuskelentz&uuml;ndung nach der Corona-Impfung wurde bisher untersch&auml;tzt. Das gilt f&uuml;r Jungen mehr als f&uuml;r M&auml;dchen. Manche L&auml;nder geben den Kindern deshalb jetzt statt der doppelten nur noch die einfache Dosis. (&hellip;)<br>\nSp&auml;testens seit dieser Woche kann man sich allerdings fragen: Haben sich die sonst so vorsichtigen Experten damit zu weit aus dem Fenster gelehnt? Denn seit Donnerstag belegen zwei gro&szlig;e Studien: Offensichtlich hat das Gremium die Gefahr von Herzmuskelentz&uuml;ndungen untersch&auml;tzt, die mit der Gabe einer Moderna- oder Biontech-Impfung einhergeht. Genau wie die meisten anderen Experten. Jungen in diesem Alter bekommen neunmal h&auml;ufiger solche Herzprobleme als bisher angenommen, berichten israelische Wissenschaftler. Insgesamt ist die Gefahr zwar immer noch gering, M&auml;dchen und andere Altersgruppen sind zudem viel seltener betroffen. Aber die Studie k&ouml;nnte dennoch Anlass bieten, zumindest die Empfehlung zur Zweifachimpfung zu &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article234326368\/Myokarditis-Risiko-unterschaetzt-Sind-zwei-Impfdosen-zu-gefaehrlich.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Deshalb setzen Schweden und Finnland Moderna-Impfungen aus<\/strong><br>\nDie Gesundheitsbeh&ouml;rden in Schweden und Finnland haben die Impfungen mit dem Moderna-Vakzin unterbrochen. Grund daf&uuml;r sind Berichte &uuml;ber seltene Nebenwirkungen des Impfstoffs &ndash; konkret Herzmuskel- und Herzbeutel-Entz&uuml;ndungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/nebenwirkung-der-covid-impfung-deshalb-setzen-schweden-und-finnland-moderna-impfungen-aus%20\">SRF<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Island stellt die Verwendung des Moderna-Impfstoffs komplett ein &ndash; wegen Herzkomplikationen<\/strong><br>\nIsland hat die Verabreichung des Moderna COVID-19-Impfstoffs mit der Begr&uuml;ndung verboten, es bestehe ein erh&ouml;htes Risiko von Herzentz&uuml;ndungen. Mit dem Verbot ist Island weiter gegangen als seine nordischen Nachbarn, die den Einsatz des Impfstoffs lediglich eingeschr&auml;nkt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/125498-covid-19-island-verbietet-moderna\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Merck markiert die Macht der Medikamenten-Multis<\/strong><br>\nMit der Lancierung des Anti-Covid-Mittels Molnupiravir hat der Pharmakonzern Merck eine be&auml;ngstigende Machtf&uuml;lle demonstriert. (&hellip;)<br>\nDas geht nur, wenn erstens die behandelnden &Auml;rzte glauben &ndash; oder davon &uuml;berzeugt worden sind &ndash;, dass es nach bald zwei Jahren immer noch kein vern&uuml;nftiges Behandlungsprotokoll gegen Corona gibt. Und wenn zweitens auch die Patienten nicht schon von alternativen Medikamenten geh&ouml;rt haben. (&hellip;)<br>\nKein einfaches Unternehmen, wenn man bedenkt, dass in den Social Media fast t&auml;glich &uuml;ber Alternativen wie etwa das Schmerzmittel Indometacin geschrieben wird. Gem&auml;ss einer Anfang Oktober ver&ouml;ffentlichten klinischen Studie mit 205 Teilnehmern erkrankte niemand in der Indometacin-Gruppe schwer (gemessen an der Sauerstoffs&auml;ttigung), hingegen 18,5 Prozent der Erkrankten in der Placebo-Gruppe. Wer sich von bloss einer Studie mit 205 Teilnehmern nicht &uuml;berzeugen l&auml;sst, hat vielleicht schon von Ivermectin geh&ouml;rt. Dazu liegen inzwischen schon 65 klinische Studien mit 47&rsquo;000 Teilnehmern und einer Erfolgsquote (bei fr&uuml;her Behandlung) von weit &uuml;ber 80 Prozent vor.  Auch hohe Dosen von Vitamin D3 haben sich in vielen Studien als wirksam erwiesen. (&hellip;)<br>\nDass Merck in der Pressemitteilung feststellen kann, dass mit Molnupiravir &laquo;das erste orale antivirale Mittel gegen Covid autorisiert&raquo; w&uuml;rde, ist zweitens ein Beleg f&uuml;r die Macht der Pharma-Industrie gegen&uuml;ber den (westlichen) Gesundheitsbeh&ouml;rden. Ihrer starken Lobby ist es (h&ouml;chstwahrscheinlich) zu verdanken, dass keines der vielen patentfreien potentiellen Anti-Covid-Mittel je zugelassen worden sind. (&hellip;)<br>\nDrittens geht es um die Macht gegen&uuml;ber Staaten. Gem&auml;ss der Pressemitteilung hat Merck mit rund 100 Schwellenl&auml;ndern Gespr&auml;che gef&uuml;hrt und mit diversen Industriel&auml;ndern schon Verkaufsvertr&auml;ge abgeschlossen. Gem&auml;ss Pressemeldungen haben die USA f&uuml;r 1,2 Milliarden Dollar schon mal 1,7 Millionen Dosen bestellt und auch Australien habe schon eine Vorbestellung aufgegeben. Das ist erstaunlich: Mit 700 Dollar pro Patient ist Molnupiravir zwar nur etwa halb so teuer wie der Antik&ouml;rpercocktail von Regeneron, kostet aber gut zehnmal mehr als zwei Impfdosen von Moderna oder Pfizer. Diese werden von den Regierungen gratis an die Bev&ouml;lkerung mit dem Argument abgegeben, dass das Risiko eines schweren Verlaufs um rund 90 Prozent verringert werde. (&hellip;)<br>\nSchliesslich hat Merck mit der Pressemitteilung auch ihren Einfluss auf die Medien demonstriert. Kaum eine Zeitung oder Fernsehstation, die daraus nicht einen Aufh&auml;nger gestrickt h&auml;tte. &laquo;Wissenschaft wirklich sehr beeindruckt&raquo;, titelte etwa die Frankfurter Rundschau, &laquo;weckt grosse Hoffnungen&raquo;, frohlockte der Blick, und Watson beantwortet Fragen zur &laquo;neuen Wunderpille&raquo;. Die meisten bem&uuml;hten sich auch, die hohen Kosten klein zu rechnen, etwa im Vergleich zu einem Aufenthalt auf der Intensivstation. Und nur selten fehlte der Hinweis, dass Impfungen dadurch nicht &uuml;berfl&uuml;ssig werden. Dass die Aktienkurse der Impfstoffhersteller leicht sanken, wurde schon fast als Wermutstropfen empfunden. Das eine Gesch&auml;ft soll das andere nicht behindern.<br>\nEpilog: Statt anderthalb Jahre darauf zu warten, dass wir unser Immunsystem mit einem Impfstoff gegen ein spezifisches Virus fit machen k&ouml;nnen, h&auml;tten wir unsere Abwehrkr&auml;fte von Anfang an mit den Mitteln der ganzheitlichen Medizin &ndash; mit Vitamin D3, Zink, Meditation, Spazierg&auml;ngen, heissen B&auml;dern etc. &ndash; st&auml;rken k&ouml;nnen. Die Social Media sind voll von solchen Beitr&auml;gen, die oft von renommierten Medizinern vorgetragen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/merck-markiert-die-macht-der-medikamenten-multis\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wer kann die Pandemie beenden?<\/strong><br>\nInsgesamt scheint wenig nachvollziehbar, auf welchen Kriterien basierend sich der Bund f&uuml;r oder gegen Massnahmen entscheidet. Die aktuelle Datenlage deutet darauf hin, dass die &laquo;Impfung&raquo; kein geeignetes Mittel ist, um die aktuelle Situation und die mit ihr verbundenen Einschr&auml;nkungen zu beenden. In Israel wird aktuell die 4. Booster-Impfung diskutiert, eine Normalisierung der Situation ist nicht absehbar.<br>\nWir alle haben wohl das gleiche Ziel und w&uuml;nschen uns sehnlichst unser &laquo;altes normales Leben&raquo; zur&uuml;ck. Viele Geimpfte haben sich wohl genau deshalb f&uuml;r die &laquo;Impfung&raquo; entschieden. Viele Ungeimpfte haben sich aus exakt dem gleichen Grund gegen die &laquo;Impfung&raquo; entschieden, weil sie nach einer sorgf&auml;ltigen Analyse zum Schluss gekommen sind, dass sie unwirksam, unsicher, unn&ouml;tig und basierend auf der aktuellen Datenlage deshalb kein geeignetes Mittel ist, um die aktuelle Situation zu beenden. (3) Beenden k&ouml;nnen die aktuelle Situation wohl nur diejenigen, die vor 19 Monaten den Ausnahmezustand ausgerufen haben, obwohl im Nachhinein keine fundierten Daten vorhanden waren, die eine Notwendigkeit hierf&uuml;r jemals belegt haben. Wurde uns nicht versprochen, dass alle Massnahmen aufgehoben werden, wenn alle Leute geimpft sind, die sich impfen lassen m&ouml;chten? (&hellip;)<br>\nAktuell wird uns damit gedroht, dass Reisende zuk&uuml;nftig mit &laquo;erheblichen Problemen&raquo; rechnen m&uuml;ssen, sollte das COVID-Gesetz und somit die Grundlage f&uuml;r das Zertifikat Ende November abgelehnt werden. Diese Warnung scheint fast schon erpresserisch, unfair und rechtlich wenig verankert. Fachpersonen kommen zum Schluss, dass der Wegfall des Zertifikats den Weg ins Ausland nicht versperren darf. &laquo;Verfassungsrechtlich w&auml;re es hochproblematisch, wenn die Menschen in der Schweiz im eigenen Land eingeschlossen w&auml;ren, weil sie im Ausland kein Covid-Zertifikat mehr vorweisen k&ouml;nnten&raquo;, sagt Felix Uhlmann, Professor f&uuml;r Staats- und Verwaltungsrecht an der Universit&auml;t Z&uuml;rich. &laquo;Je nach Umfang der Reisebeschr&auml;nkungen ist das mindestens eine notstands&auml;hnliche Situation.&raquo; Er erwarte, dass der Bundesrat einen Plan B entwickle, f&uuml;r den Fall eines Neins zum Covid-19-Gesetz, sagt Uhlmann. (14)<br>\nWerte Regierung, w&auml;re es nicht an der Zeit, den eingeschlagenen Weg der immer deutlicher werdenden Bevormundung der Bev&ouml;lkerung zu &uuml;berdenken, zum evidenzbasierten vern&uuml;nftigen Handeln zur&uuml;ckzukehren, Versprechen einzuhalten und endlich einen offenen Diskurs zu starten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medinside.ch\/de\/post\/wer-kann-die-pandemie-beenden%20\">Kati Schepis in Medinside<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine Meinung aus der Schweiz, die auch auf Deutschland &uuml;bertragbar ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Corona st&uuml;rzt Millionen in die Depression<\/strong><br>\nDie F&auml;lle von Depressionen und Panikattacken sind im ersten Jahr der Corona-Pandemie einer Studie zufolge weltweit um mehr als ein Viertel angestiegen. Die in der medizinischen Fachzeitschrift &ldquo;The Lancet&rdquo; ver&ouml;ffentlichte Studie sch&auml;tzte, dass vergangenes Jahr weltweit 52 Millionen Menschen mehr an einer schweren depressiven St&ouml;rung litten, als es ohne Pandemie der Fall gewesen w&auml;re. Die Zahl der unter Angstzust&auml;nden leidenden Menschen lag demnach um 76 Millionen h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Corona-stuerzt-Millionen-in-die-Depression-article22856210.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>#allesaufdenTisch: Die Gedanken sind frei und Mut ist ansteckend<\/strong><br>\nDer Mainstream reagiert auf #allesaufdentisch mit #einfachmaldummstellen. Doch was, wenn kritische K&uuml;nstler und Wissenschaftler nun keine Ruhe geben? (&hellip;)<br>\nWas ist die Lehre aus alldem? Offenbar h&auml;lt man sich in den Mainstream-Medien wirklich noch f&uuml;r eine Wagenburg der Deutungshoheit und Unfehlbarkeit. Doch was, wenn das gar nicht der Fall ist? Was, wenn die Wagenburg l&ouml;chrig ist und die Mehrdimensionalit&auml;t des Denkens noch lebt, aber eben noch ausgeblendet oder unterdr&uuml;ckt wird? Die Situation gleicht dann einem Ball, den man unter Wasser dr&uuml;ckt und der nur darauf wartet, hochzuschnellen. Der Mainstream ist m&auml;chtig aber letztlich ein Koloss auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en. Denn es gen&uuml;gt eben in der totalen Denkfinsternis nur ein Streichholz, um Licht ins Dunkle zu bringen.<br>\nDie Gedanken sind frei, Ideen lassen sich nicht aufhalten und Mut ist ansteckender als Schweigen aus Feigheit. Der hervorragende Bericht des Journalisten im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, Ole Skambraks, der vor kurzem im Magazin Multipolar erschien, spricht B&auml;nde &uuml;ber die tats&auml;chliche Situation in den Redaktionsstuben: Man sieht, dass es vorne und hinten nicht passt und immer mehr finden auch den Mut, das zu sagen. Die Fragen, die er stellt, strafen den Mainstream L&uuml;gen. (&hellip;)<br>\nDie Aufarbeitung geht gerade erst los. Und es sind viele und immer mehr, die diese wollen. Der Runde Tisch ist kein Affront, sondern im Grunde eine Goldene Br&uuml;cke der Beteiligten von #allesaufdentisch. Es ist die M&ouml;glichkeit f&uuml;r alle Pandemie-Paniker, durch kritische Aufarbeitung verlorenes Vertrauen zur&uuml;ckzugewinnen. Im Grunde ist es die ausgestreckte helfende Hand an alle verbliebenen Aufrechten, die sich aus dem Morast der L&uuml;ge, des Schweigens und der Feigheit noch herausziehen wollen. Schluss mit der Covid-Cancelculture!<br>\nKritische Geister und fragende K&uuml;nstler und Wissenschaftler werden nicht verschwinden, solange die Fragen nicht gekl&auml;rt sind. Der gro&szlig;e Denkfehler des Mainstreams besteht darin, in den Aktionen #allesdichtmachen und #allesaufdentisch eine Art Strohfeuer zu sehen, einen Kastenteufel, der mal eben kurz rausgesprungen ist und den man mit ein, zwei Artikeln wieder zur&uuml;ck in den Kasten stopfen kann. Doch die brennenden Fragen sind wie S&auml;ure, die sich seit 1,5 Jahren durch das Pandemie-Narrativ fressen. Und zwar bis auf den Grund. Auf den Grund, wo die Antworten warten.<br>\nDer Runde Tisch ist unvermeidbar. Und immer mehr Menschen nehmen an ihm Platz und fordern dazu auf, ebenso Platz zu nehmen.<br>\nHeute startet die n&auml;chste &ldquo;Staffel&rdquo; von #allesaufdentisch. Mit dabei sind u.a. die ehemalige Familienministerin Kristina Schr&ouml;der, also erstmals ein ehemaliges Regierungsmitglied, sowie die Professoren Christof Kuhbandner und Philip Manow, der &Ouml;konom Marc Friedrich und der Psychologe Raphael M. Bonelli.<br>\nDie n&auml;chste Welle ist die Welle der Aufarbeitung. Die n&auml;chste Welle sind wir.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/miloszmatuschek.substack.com\/p\/allesaufdentisch-die-gedanken-sind\">Milosz Matuschek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>The Fear Pandemic and the Crisis of Capitalism<\/strong><br>\nIn October 2019, in a speech at an International Monetary Fund conference, former Bank of England governor Mervyn King warned that the world was sleepwalking towards a fresh economic and financial crisis that would have devastating consequences for what he called the &ldquo;democratic market system&rdquo;.<br>\nAccording to King, the global economy was stuck in a low growth trap and recovery from the crisis of 2008 was weaker than that after the Great Depression. He concluded that it was time for the Federal Reserve and other central banks to begin talks behind closed doors with politicians.<br>\nIn the repurchase agreement (repo) market, interest rates soared on 16 September. The Federal Reserve stepped in by intervening to the tune of $75 billion per day over four days, a sum not seen since the 2008 crisis.<br>\nAt that time, according to Fabio Vighi, professor of critical theory at Cardiff University, the Fed began an emergency monetary programme that saw hundreds of billions of dollars per week pumped into Wall Street.<br>\nOver the last 18 months or so, under the guise of a &lsquo;pandemic&rsquo;, we have seen economies closed down, small businesses being crushed, workers being made unemployed and people&rsquo;s rights being destroyed. Lockdowns and restrictions have facilitated this process.<br>\nThe purpose of these so-called &lsquo;public health measures&rsquo; has little to do with public health and much to do with managing a crisis of capitalism and ultimately the restructuring of the economy.<br>\nNeoliberalism has squeezed workers income and benefits, offshored key sectors of economies and has used every tool at its disposal to maintain demand and create financial Ponzi schemes in which the rich can still invest and profit from.<br>\nThe bailouts to the banking sector following the 2008 crash provided only temporary respite. The crash returned with a much bigger bang pre-Covid along with multi-billion-dollar bailouts.<br>\nThe dystopian &lsquo;great reset&rsquo; that we are currently witnessing is a response to this crisis. This reset envisages a transformation of capitalism.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/off-guardian.org\/2021\/10\/08\/the-fear-pandemic-and-the-crisis-of-capitalism\/\">Colin Todhunter in OffGuardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Gegen die atomare Bedrohung gemeinsam vorgehen&rdquo; &ndash; Vierzig Jahre Bonner Friedensdemonstration<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik, Mitte Oktober. Hunderttausende von B&uuml;rgern kommen an einem Samstag aus allen Teilen des Landes in die Hauptstadt, um f&uuml;r Frieden, Abr&uuml;stung und ein atomwaffenfreies Europa zu demonstrieren. Und es ist ein breites buntes B&uuml;ndnis, wie es das Land noch nicht gesehen hat: Kommunisten neben Christen, Gewerkschafter neben Umweltsch&uuml;tzern, Kriegsdienstverweigerer und Reservisten, Esoteriker und Antifaschisten, Friedensinitiativen der verschiedensten Berufsgruppen bis hin zu Soldaten, sehr viele junge Menschen zusammen mit einigen &Auml;lteren, die eine Initiative &ldquo;Kriegsgeneration gegen Kriegsr&uuml;stung&rdquo; ins Leben gerufen haben.<br>\nSchon im Vorfeld wurde von vielen Leitmedien massiv Stimmung gemacht. Der Vorwurf, die Demonstranten seien naiv, ihre Bewegung sei eine &ldquo;Angstbewegung&rdquo; &ndash; und &ldquo;Angst&rdquo;, so hei&szlig;t es postwendend, &ldquo;ist ein schlechter Ratgeber!&rdquo; &ndash;, war noch der harmloseste. Schwerer wog schon die Diffamierung, die Friedensbewegung sei &ldquo;von Moskau unterwandert und gesteuert&rdquo;, ihre Protagonisten bestenfalls &ldquo;n&uuml;tzliche Idioten&rdquo;, um &ldquo;den Westen zu spalten&rdquo;. Trotzdem lassen sich 300.000 Menschen nicht davon abschrecken, an der Demonstration teilzunehmen.<br>\nAuf der zentralen Kundgebung sprechen weltbekannte Schriftsteller, Wissenschaftler, B&uuml;rgerrechtler, Theologen, aber auch einige prominente Dissidenten der f&uuml;hrenden Regierungspartei und ein pensionierter hoher Bundeswehrgeneral. Allen Unkenrufen zum Trotz bleibt die Demonstration friedlich, ja, trotz des ernsten Themas und der gro&szlig;en Besorgnis, die die Menschen auf die Stra&szlig;en getrieben hat, herrscht eine entspannte Atmosph&auml;re. Einige Transparente und Slogans beweisen sogar eine Menge Witz und Esprit.<br>\nZukunftsmusik? &ndash; Nein, tiefste Vergangenheit!<br>\nDie Rede war, Sie ahnen es bereits dunkel, von der Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten vom 10. Oktober 1981, die mittlerweile genau vierzig Jahre zur&uuml;ckliegt. Vergegenw&auml;rtigen wir uns noch mal den damaligen historischen Kontext, um von dort aus einen Blick auf die Gegenwart zu werfen! (&hellip;)<br>\nVon einem solch qualifizierten Problembewusstsein, von einer solch weitverbreiteten Handlungsbereitschaft, die sogar Wirkung zeitigte &ndash; Michail Gorbatschow 2017: &ldquo;Ich erinnere mich gut an die lautstarke Stimme der Friedensbewegung gegen Krieg und Atomwaffen in den 1980er Jahren. Diese Stimme wurde geh&ouml;rt!&rdquo; &ndash;, kann man heute nur tr&auml;umen! (&hellip;)<br>\nDass Fridays for Future auf dem r&uuml;stungspolitischen Auge blind ist, ist l&auml;ngst eine Binse. Aber wo sind eigentlich die Aktivisten von damals? Sie k&ouml;nnen doch noch nicht alle tot oder pflegebed&uuml;rftig sein!<br>\nOder meinen sie etwa, sie h&auml;tten mit ihrem damaligen Engagement ihr friedenspolitisches Soll f&uuml;r den Rest ihres Lebens abgeleistet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/125299-gegen-atomare-bedrohung-gemeinsam-vorgehen\/\">Leo Ensel in RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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