{"id":76921,"date":"2021-10-12T08:45:24","date_gmt":"2021-10-12T06:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921"},"modified":"2021-10-12T08:45:24","modified_gmt":"2021-10-12T06:45:24","slug":"hinweise-des-tages-3965","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h01\">Warum hat DIE LINKE bei der Bundestagswahl relativ am st&auml;rksten verloren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h02\">Eine &bdquo;versteckte&ldquo; K&uuml;rzung? Zur Kritik an der Regelbedarfsanpassung in der Grundsicherung und eine juristische Lanze in Richtung verfassungswidrige Unterdeckung des menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h03\">Homeoffice in der Corona-Krise: leichter R&uuml;ckgang auf hohem Niveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h04\">#allesaufdentisch: Hat Youtube Videos zu Recht gel&ouml;scht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h05\">Mit einer irref&uuml;hrenden Werbebrosch&uuml;re f&uuml;r 2G befeuert das RKI eine schlimme Entwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h06\">Das Ende der Testspiele <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h07\">&bdquo;Wir brauchen Wahrheit&ldquo;: L&auml;nder fordern RKI-Chef Wieler nach Impfquoten-Chaos zum Rapport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h08\">Fl&auml;chendeckende sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung von Krankenh&auml;usern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h09\">Europ&auml;ische Fiskalregeln k&ouml;nnten wichtige Investitionen blockieren &ndash; Bundesregierung sollte laufende Reformdiskussion aktiv nutzen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h10\">Afghanistan-Desaster: Untersuchungsausschuss statt Sch&ouml;nf&auml;rberei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h11\">Ein &ldquo;Giftcocktail&rdquo; f&uuml;r die EU-Erdgasversorgung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h12\">Das Schicksal der USA: Entweder Oligarchie oder Autokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h13\">Negativrekord: Deutsche sitzen 8,5 Stunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h14\">Nahrungsmittelindustrie: Zu schwere Schweine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h15\">Falsch bleibt falsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76921#h16\">Zu guter Letzt: Warum Deutschland ein Problem mit der Impfquote hat<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum hat DIE LINKE bei der Bundestagswahl relativ am st&auml;rksten verloren?<\/strong><br>\nUm bei einer Wahl gut abzuschneiden, braucht eine Partei F&uuml;hrungspersonal, das bei den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern beliebt ist und Vertrauen genie&szlig;t. Dazu gibt es Umfragen. In welchem Umfang das Spitzenpersonal der Parteien das Wahlergebnis beeinflusst, haben Armin Laschet und Annalena Baerbock mehr als deutlich gezeigt.<br>\nUm bei einer Wahl gut abzuschneiden, muss die Politik der vergangenen Jahre &uuml;berzeugen. Ob das der LINKEN gelungen ist, dar&uuml;ber gaben die Europawahl und die Landtagswahlen Aufschluss.<br>\n&Uuml;berzogene Forderungen &uuml;berzeugen die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler nicht<br>\nUm bei einer Wahl gut abzuschneiden, braucht eine Partei auch ein gutes Programm. &Uuml;berzogene Forderungen &uuml;berzeugen die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler nicht. Und gut gemeinte Vorschl&auml;ge zur Verbesserung des sozialen Lebens kommen nicht an, wenn dasselbe Programm Forderungen enth&auml;lt, die die gro&szlig;e Mehrheit der W&auml;hlerinnen und W&auml;hler ablehnt.<br>\nWenig beeindruckend ist, wenn diejenigen, die f&uuml;r das Wahldesaster in erster Linie Verantwortung tragen, die Schuld bei anderen suchen. So hat uns beispielsweise J&ouml;rg Schindler in seiner Wahlkampfanalyse dankenswerterweise daran erinnert, dass er f&uuml;r die Aufgabe des Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrers und Wahlkampfleiters ungeeignet ist. Ebenso wenig k&ouml;nnen die sich jetzt wiederholenden Appelle an die Geschlossenheit eine schonungslose Aufarbeitung der Wahlniederlage ersetzen.<br>\nGute Wahl-Analyse der Sozialistischen Linken<br>\nZu den Ursachen der Wahlniederlage hat der WASG-Mitbegr&uuml;nder Ralf Kr&auml;mer zusammen mit dem Sprecherrat der Sozialistischen Linken eine Analyse vorgelegt, die auf die entscheidenden Fehlentwicklungen der letzten Jahre hinweist. Aufschlussreich ist die Grafik &uuml;ber die Zuweisung der sozialen Kompetenz an die Partei DIE LINKE bei den bisherigen Bundestagswahlen.<br>\nJe mehr man das Alleinstellungsmerkmal in Frage stellte, umso mehr wurde die Existenz der Partei DIE LINKE gef&auml;hrdet<br>\nDas Alleinstellungsmerkmal der LINKEN war: Sie hat als einzige Partei im Bundestag verl&auml;sslich gegen Krieg und Sozialabbau gestimmt. Je mehr man dieses Alleinstellungsmerkmal in Frage stellte, um potentiellen Koalitionspartnern zu gefallen, umso mehr wurde die Existenz der Partei DIE LINKE gef&auml;hrdet. Dabei m&uuml;sste gerade jetzt, in einer Zeit der zunehmenden Konfrontationspolitik der USA gegen&uuml;ber Russland und China und der sich anbahnenden Agenda 2030, bei der wieder nicht die oberen Zehntausend zur Kasse gebeten werden, sondern die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, eine gest&auml;rkte LINKE im Deutschen Bundestag Widerstand gegen Krieg und Sozialabbau leisten. Das Traurige ist: Angesichts des Zustands der anderen Parteien waren unsere Chancen, ein gutes zweistelliges Ergebnis zu erzielen, noch nie so gro&szlig; wie bei dieser Bundestagswahl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/warum-hat-die-linke-bei-der-bundestagswahl-relativ-am-staerksten-verloren\/\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eine &bdquo;versteckte&ldquo; K&uuml;rzung? Zur Kritik an der Regelbedarfsanpassung in der Grundsicherung und eine juristische Lanze in Richtung verfassungswidrige Unterdeckung des menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums<\/strong><br>\nNach der Bundesregierung hat nun auch der Bundesrat der &bdquo;Verordnung zur Bestimmung des f&uuml;r die Fortschreibung der Regelbedarfsstufen nach &sect; 28a und des Teilbetrags nach &sect; 34 Absatz 3a Satz 1 des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch ma&szlig;geblichen Prozentsatzes sowie zur Erg&auml;nzung der Anlagen zu &sect;&sect; 28 und 34 des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch f&uuml;r das Jahr 2022&ldquo; zugestimmt. Das Wortunget&uuml;m hat die &ndash; immer noch unhandliche &ndash; Abk&uuml;rzung Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2022 &ndash; RBSFV 2022.<br>\nBevor jetzt jemand das Weiterlesen verweigert, weil es sich scheinbar um irgendein hyperkompliziertes Verordnungsdetail handelt, sei hier darauf hingewiesen, dass von dem, was dort fortgeschrieben wird, Millionen Menschen in unserem Land betroffen sind. Es geht um die H&ouml;he der Leistungen f&uuml;r Hartz IV-Empf&auml;nger nach SGB II (5,3 Mio. Menschen) sowie f&uuml;r die Menschen, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII (&uuml;ber 1,1 Mio. Menschen) beziehen, au&szlig;erdem ist das auch f&uuml;r das Asylbewerberleistungsgesetz relevant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/10\/11\/zur-kritik-an-der-regelbedarfsanpassung-in-der-grundsicherung\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Homeoffice in der Corona-Krise: leichter R&uuml;ckgang auf hohem Niveau<\/strong><br>\nDie Covid-19-Pandemie hat zu einer deutlich st&auml;rkeren Nutzung von Homeoffice gef&uuml;hrt. Der Anteil der Besch&auml;ftigten, die von zu Hause aus arbeiten k&ouml;nnen, war allerdings j&uuml;ngst wieder leicht r&uuml;ckl&auml;ufig. Au&szlig;erdem plant nur eine deutliche Minderheit der kleinen und mittleren Betriebe f&uuml;r die Zeit nach der Pandemie, das Homeoffice-Angebot gegen&uuml;ber der Vor-Corona-Zeit auszuweiten. Rund jeder zehnte Betrieb m&ouml;chte dieses sogar unter den Stand vor der Krise zur&uuml;ckfahren.<br>\nDie deutschen Betriebe m&uuml;ssen die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, die in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel festgelegt wurden. Wie Lutz Bellmann und andere in einem 2020 erschienenen Beitrag im IAB-Forum dargelegt haben, haben viele daher im Verlauf der Pandemie ihre Homeoffice-Kapazit&auml;ten ausgeweitet oder ihren Besch&auml;ftigten erstmals erlaubt, Homeoffice zu nutzen. Im Januar 2021 hatte die Bundesregierung mit der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung die Arbeitgeber dazu verpflichtet, ihren Besch&auml;ftigten Homeoffice anzubieten, sofern dem keine zwingenden betriebsbedingten Gr&uuml;nde entgegenstanden. Diese &bdquo;Homeoffice-Pflicht&ldquo; lief Ende Juni dieses Jahres aus (lesen Sie dazu auch einen aktuellen Beitrag von Bernd Fitzenberger und Ulrich Walwei f&uuml;r die &Ouml;konomenstimme).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iab-forum.de\/homeoffice-in-der-corona-krise-leichter-rueckgang-auf-hohem-niveau\/\">IAB-Forum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>#allesaufdentisch: Hat Youtube Videos zu Recht gel&ouml;scht?<\/strong><br>\nZwei Videos der Gruppe #allesaufdentisch sind bei Youtube gel&ouml;scht worden. Warum genau, wei&szlig; der Netzkonzern nicht zu sagen. Die Initiatoren gehen juristisch gegen die Tilgung vor &ndash; und haben Erfolg. [&hellip;]<br>\nIm Begr&uuml;ndungsschreiben von Youtube, das der F.A.Z. ebenfalls vorliegt, hatte das Unternehmen lediglich mitgeteilt, dass die Videos gegen die &bdquo;Richtlinien zu medizinischen Fehlinformationen versto&szlig;en&ldquo;. Worin genau diese Fehlinformation besteht und um welche Passagen es sich handelt, blieb unklar: &bdquo;Die Entscheidungen &uuml;ber die L&ouml;schungen und &uuml;ber die von uns bei Youtube eingereichten Beschwerden erfolgten zu ungew&ouml;hnlichen Uhrzeiten um 04.02 Uhr, 05.39 Uhr oder um 05.19 Uhr&ldquo;, teilte Jeana Paraschiva der F.A.Z. mit.<br>\n&bdquo;Die Zeitpunkte legen die Vermutung nahe, dass die Entscheidungen in einer anderen Zeitzone getroffen wurden. Es scheint fraglich, ob tats&auml;chlich eine &Uuml;berpr&uuml;fung in der Sache stattgefunden hat. Wir bezweifeln dies. Und wir bezweifeln auch, dass Muttersprachler, die dem Inhalt sprachlich und intellektuell gewachsen sind, diese Entscheidungen getroffen haben.&ldquo;<br>\nDass es im Schreiben von Youtube nur den pauschalen Vorwurf der Fehlinformation gab, h&auml;lt der Hamburger Jurist Joachim Steinh&ouml;fel, der auf solche F&auml;lle spezialisiert ist, f&uuml;r h&ouml;chst problematisch. Er vertritt das Kollektiv, das sich selbst als &bdquo;losen Zusammenschluss von Menschen, denen die politische und gesellschaftliche Zukunft unseres Landes und der Welt am Herzen liegt&ldquo;, bezeichnet, als Rechtsanwalt.<br>\n&bdquo;Es wurde nicht mitgeteilt, was denn eigentlich konkret beanstandet wird. Das muss aber geschehen, damit der Nutzer darauf reagieren kann. Hier f&uuml;hlt man sich an &sbquo;Der Prozess&lsquo; von Franz Kafka erinnert. Der Protagonist wird am Ende hingerichtet, kennt aber nicht mal den gegen ihn erhobenen Vorwurf&ldquo;, sagte Steinh&ouml;fel auf Anfrage. Der Rechtsanwalt, der in einem der #allesaufdentisch-Videos selbst zum Thema Meinungsfreiheit spricht, kritisierte zudem den generellen Umgang der Videoplattform mit L&ouml;schungen von Videos zu Corona. &bdquo;Die Chefin von Youtube hat in einem CNN-Interview gesagt, dass die Plattform alles l&ouml;scht, was den Erkenntnissen der WHO zuwiderl&auml;uft. Das ist geradezu skandal&ouml;s.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/youtube-und-allesaufdentisch-gericht-haelt-loeschung-fuer-unzulaessig-17580066.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit einer irref&uuml;hrenden Werbebrosch&uuml;re f&uuml;r 2G befeuert das RKI eine schlimme Entwicklung<\/strong><br>\nIn einer aktuellen Brosch&uuml;re erl&auml;utert das Robert-Koch-Institut (RKI) ebenso eing&auml;ngig wie irref&uuml;hrend, warum der Ausschluss Ungeimpfter vom &ouml;ffentlichen Leben angeblich die Sicherheit von Veranstaltungen erh&ouml;ht. Beh&ouml;rden ist es nicht erlaubt, die Bev&ouml;lkerung gezielt in die Irre zu f&uuml;hren. Zu welchen Entgleisungen andere Beh&ouml;rden f&auml;hig sind, wenn sie so munitioniert werden, zeigt gerade die Stadt Leverkusen.<br>\nIn einer Brosch&uuml;re des RKI, die das Datum 6. Oktober tr&auml;gt, beantwortet die Beh&ouml;rde die Titelfrage: &bdquo;Welches Risiko gehe ich bei einem Besuch einer 2G- oder 3G-Veranstaltung diesen Herbst\/Winter ein?&ldquo;<br>\nDie erste suggestive Teilfrage lautet: &bdquo;Warum ist 2G sicherer als 3G?&ldquo;<br>\nDie Antwort das RKI besteht aus der unbelegten und wahrscheinlich falschen Behauptung: &bdquo;Das Virus verbreitet sich derzeit haupts&auml;chlich unter Ungeimpften&ldquo;, in Verbindung mit der richtigen Feststellung, dass Antigen-Schnelltests nicht alle Infektionen korrekt erkennen.<br>\nMangels repr&auml;sentativer Untersuchungen &ndash; eine hartn&auml;ckige absichtsvolle Unterlassung der deutschen Corona-Politiik &ndash; wei&szlig; niemand, in welchen Gruppen sich das Virus wie stark verbreitet. Da Geimpfte kaum getestet werden, wei&szlig; man &uuml;ber die Ausbreitung der oft unsymptomatisch oder gering-symptomatisch verlaufenden Krankheit Covid-19 bei ihnen am wenigsten. Dass sie sich infizieren k&ouml;nnen und dann infekti&ouml;s werden, ist unbestritten. Ob die behauptete geringere H&auml;ufigkeit der Ansteckung von Geimpften die Tatsache kompensiert, dass viel mehr Erwachsene geimpft sind als nicht geimpft, ist v&ouml;llig unklar. (Kinder und &uuml;bergangsweise befristet auch nicht-geimpfte Jugendliche d&uuml;rfen weiterhin zu 2G-Veranstaltungen, k&ouml;nnen hier also au&szlig;en vor bleiben.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/rki-2g\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Ende der Testspiele<\/strong><br>\nAber viele Fachleute halten den Wegfall der Gratistests offenbar f&uuml;r verschmerzbar, wie meine Kollegin Julia Merlot aus unserem Wissenschaftsressort berichtet: Zum einen seien viele Deutsche geimpft, zum anderen habe von den B&uuml;rgertests eh wohl eher eine wohlhabende Klientel profitiert, die sich Kinobesuche, Theatertreffen und Restaurantessen leisten k&ouml;nne &hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/news-des-tages-corona-schnelltests-kosten-jetzt-sarah-lee-heinrich-armin-laschet-a-5d022e7e-71b7-434f-9767-6c0eb65a73de\">DER SPIEGEL  <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie darf man das verstehen? Die f&uuml;nf Millionen B&uuml;rger die unter dem Hartz IV Repressionsregime leben und die 20 Prozent im Niedriglohnsektor arbeitenden Menschen brauchen sowieso keine Tests, da sie sich eben die Aktivit&auml;ten f&uuml;r die 3G gilt sowieso nicht leisten k&ouml;nnen? Was f&uuml;r eine Verachtung und Hybris zeigt sich hier wieder bei denen, die durch ihre Panikmache die aktuelle Situation ma&szlig;geblich mit herbeigeschrieben haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Wir brauchen Wahrheit&ldquo;: L&auml;nder fordern RKI-Chef Wieler nach Impfquoten-Chaos zum Rapport<\/strong><br>\nNach Informationen von Business Insider zeigten sich mehrere Gesundheitsminister in einer gemeinsamen Schalte dar&uuml;ber ver&auml;rgert. Aber nicht nur &uuml;ber den pl&ouml;tzlichen Anstieg der Impfquote, sondern die Minister stellten auch die Methodik des RKI infrage. Um die Impfquote zu ermitteln, nutzt das RKI bislang eine einfache Befragung. Zudem widersprachen die Minister der Vermutung, dass die L&auml;nder falsche Daten zur&uuml;cksenden.<br>\nDer bayerische Gesundheitsminister Holetschek will nun vom RKI wissen, wie die Daten ins System gekommen seien, wo es gegebenenfalls welche Defizite gegeben habe, ob es an einer mangelnden Datenlage etwa von Betriebs&auml;rzten liege oder woran sonst. Deshalb habe man f&uuml;r die n&auml;chste Schalte RKI-Pr&auml;sident Lothar Wieler eingeladen, um das zu kl&auml;ren. &bdquo;Das wird sicher auch insgesamt eine Lehre aus der Pandemie sein, dass wir bei den Datengrundlagen bis jetzt aus meiner Sicht nicht sehr erfolgreich waren und da dringend Nachbesserungsbedarf haben&ldquo;, f&uuml;gte Holetschek hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/nach-impfquoten-chaos-rki-chef-wieler-muss-zum-verhoer\/\">Business Insinder<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fl&auml;chendeckende sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung von Krankenh&auml;usern?<\/strong><br>\nDie Lobby f&uuml;r fl&auml;chendeckende Klinikschlie&szlig;ungen argumentiert vordergr&uuml;ndig im Sinne der Menschen, auf den zweiten Blick jedoch zynisch und menschenfeindlich. Am 1. September hatte das B&uuml;ndnis Klinikrettung daher einen prominenten Schlie&szlig;ungslobbyisten, Prof. Dr. med. Reinhard Busse, zum Streitgespr&auml;ch eingeladen. Das B&uuml;ndnis in der Diskussion wurde vom ehemaligen Klinikleiter Klaus Emmerich vertreten. In der Veranstaltung traten die Widerspr&uuml;che zwischen Patientenwohl und Investoreninteressen besonders deutlich hervor. Nachfolgend ein Kommentar von Carl Wa&szlig;muth zu zentralen Aussagen der Schlie&szlig;ungslobby:<br>\n&gt;&gt;Moderne Medizin ben&ouml;tigt moderne Kliniken&lt;&lt;\nWas als moderne Medizin bezeichnet wird, ist oft auch im Wortsinn eine Mode und keineswegs eine Verbesserung. Der zunehmende Einsatz von Robotik zum Beispiel bei den Essensauslieferungen f&uuml;hrt schon heute dazu, dass zuweilen der &Uuml;berblick verloren geht, welcher Patient was gegessen hat oder ob &uuml;berhaupt ausreichend gegessen wurde. Der verwendete Modernit&auml;tsbegriff ist eine Schutzbehauptung f&uuml;r brachiale Ver&auml;nderungen zugunsten (privater) Dritter. Die Gro&szlig;klinik hat nicht nur in Sachen Infektionsschutz Nachteile, und sie ist mitnichten die evolution&auml;re Spitze der Krankenhausentwicklung.\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/flaechendeckende-schoepferische-zerstoerung-von-krankenhaeusern\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Fiskalregeln k&ouml;nnten wichtige Investitionen blockieren &ndash; Bundesregierung sollte laufende Reformdiskussion aktiv nutzen<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Fiskalregeln sollen reformiert werden, um sie kompatibel mit den &ouml;konomischen Herausforderungen der Gegenwart zu gestalten. Die EU-Kommission will dazu am 19. Oktober eine erste Stellungnahme ver&ouml;ffentlichen. Die Bundesregierung sollte aktiv dazu beitragen, dass die Regeln k&uuml;nftig einfacher, transparenter und investitionsfreundlicher gestaltet werden. Denn in ihrer gegenw&auml;rtigen Form k&ouml;nnten die EU-Vorschriften beispielsweise wichtige Vorhaben f&uuml;r Investitionen in Infrastruktur oder Klimaschutz blockieren &ndash; selbst wenn diese mit der Schuldenbremse im Grundgesetz vereinbar sind. Das ergibt eine neue Kurzanalyse des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die notwendigen &Uuml;berarbeitungen lassen sich relativ niedrigschwellig ohne &Auml;nderungen der EU-Vertr&auml;ge und unter Beibehaltung der so genannten &bdquo;Maastricht&ldquo;-Regeln f&uuml;r Defizite und Staatsverschuldung umsetzen, betonen die Autoren, zu denen neben &Ouml;konomen des IMK auch der Europarechtler Prof. Dr. Ren&eacute; Repasi von der Erasmus-Universit&auml;t Rotterdam geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-europaische-fiskalregeln-koennten-wichtige-investitionen-blockieren-35998.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Afghanistan-Desaster: Untersuchungsausschuss statt Sch&ouml;nf&auml;rberei<\/strong><br>\nEine Woche nach Beginn der von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ausgerufenen &bdquo;Bilanzdebatte&ldquo; will die Bundesregierung am 13. Oktober mit einem Gro&szlig;en Zapfenstreich vor dem Berliner Reichstag den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan w&uuml;rdigen.<br>\nEin solches Milit&auml;rspektakel ist insbesondere nach 20 Jahren gescheitertem Krieg in Afghanistan ebenso wenig angemessen wie die am 6. Oktober im Schatten der Sondierungsgespr&auml;che vom Verteidigungsministerium abgehaltenen Diskussionsveranstaltung, der neben zahlreichen Bundestagsabgeordneten auch Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) fernblieb. Damit die Bilanzdebatte zum Afghanistan-Krieg nicht zu einer unw&uuml;rdigen Politposse verkommt, die im Wesentlichen auf dem R&uuml;cken der Soldaten der Bundeswehr ausgetragen wird, bedarf es einer kritischen und vollumf&auml;nglichen Aufarbeitung durch den neuen Deutschen Bundestag.<br>\nWie wenig die Bundesregierung an einer ehrlichen Bilanz interessiert ist, zeigt auch ihre Antwort auf meine Kleine Anfrage [PDF]. Trotz hunderttausender Toter und Verletzter, Kriegsverbrechen der NATO sowie der Kooperation der Besatzungstruppen mit Warlords und einer durch und durch korrupten Marionetten-Regierung in Kabul l&auml;sst die Bundesregierung darin jedwede Selbstkritik missen. Ihre Antworten zeichnen vielmehr ein verheerendes Bild absoluter Realit&auml;tsverweigerung und hinterlassen den Eindruck, dass das Ergebnis der Bilanz seitens der Bundesregierung bereits vorab feststeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/afghanistan-desaster-untersuchungsausschuss-statt-schoenfaerberei\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein &ldquo;Giftcocktail&rdquo; f&uuml;r die EU-Erdgasversorgung<\/strong><br>\n&Auml;u&szlig;erungen von US-Funktion&auml;ren und eine Europareise eines US-Sondergesandten rufen neue Spekulationen &uuml;ber etwaige Sanktionen gegen die Erdgaspipeline Nord Stream 2 hervor. Hintergrund sind Vorw&uuml;rfe, Russland treibe die Gaspreise in Europa gezielt nach oben und nutze die aktuellen Versorgungsschwierigkeiten in der EU zu politischen Zwecken aus. Experten urteilen weithin, beides treffe nicht zu: W&auml;hrend die Gaspreise wegen des rasant steigenden Verbrauchs in Ostasien sowie der Preisbildungspolitik der EU-Kommission in die H&ouml;he sch&ouml;ssen, habe Moskau alle vertraglichen Lieferpflichten in vollem Umfang eingehalten. Gazprom hat seine Exporte nach Deutschland zudem sogar um 33 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum aufgestockt. Dagegen sind die Lieferungen von US-Fl&uuml;ssiggas nach Europa um mehr als 15 Prozent zur&uuml;ckgegangen: Die US-Energiekonzerne k&ouml;nnen h&ouml;here Preise in Asien erzielen. Der US-Botschafter in der Ukraine &auml;u&szlig;ert nun, dass Russland nicht ohne Verzug die Gasexporte nach Europa ausweite, habe wom&ouml;glich mit &ldquo;geopolitischen Erw&auml;gungen&rdquo; zu tun. F&uuml;r diesen Fall sind neue Sanktionen vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8729\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Schicksal der USA: Entweder Oligarchie oder Autokratie<\/strong><br>\nKonkurrierenden Machtsysteme sind in Alternativen gespalten, zwischen denen sich die soziale und politische Kluft ausbreitet &ndash; und Potenzial f&uuml;r gewaltsame Konflikte in sich tragen. Die konkurrierenden Machtsysteme in den Vereinigten Staaten sind in Oligarchie und Autokratie aufgeteilt. Es gibt keine Alternativen. Und beide sind nicht angenehm.<br>\nJedes der beiden alternativen Machtsysteme in den USA hat eigent&uuml;mliche und geschmacklose Eigenschaften. Beide Systeme geben ein Lippenbekenntnis zu den Fiktionen von Demokratie und verfassungsm&auml;&szlig;igen Rechten ab. Und beide Alternativen versch&auml;rfen die wachsende soziale und politische Kluft und die dadurch drohenden Konflikte.<br>\nDie Oligarchen der etablierten Republikanischen Partei, Personen wie Liz Cheney, Mitt Romney, George und Jeb Bush oder William &ldquo;Bill&rdquo; Kristol, haben sich mit den Oligarchen der Demokratischen Partei zusammengetan, um den Autokraten in der Republikanischen Partei zu trotzen, die sich &ndash; einem Kult &auml;hnlich &ndash; um Donald Trump versammelt haben oder, falls dieser nicht wieder f&uuml;r das Pr&auml;sidentenamt kandidiert, sich um seinen unvermeidlichen Frankenstein-Doppelg&auml;nger versammeln werden.<br>\nDie Allianz republikanischer und demokratischer Oligarchen entlarvt das possenhafte des US-Zweiparteiensystems, in dem sich die beiden Parteien zwar um das streiten, was Sigmund Freud als den &ldquo;Narzissmus der kleinen Differenzen&rdquo; bezeichnete, sich aber in allen wichtigen strukturellen Fragen weitgehend einig sind, einschlie&szlig;lich massive Verteidigungsausgaben, Freihandelsabkommen, Steuersenkungen f&uuml;r Reiche und Konzerne, endlose Kriege, staatliche &Uuml;berwachung, der durch Geld bestimmte Wahlprozess, Neoliberalismus, Sparpolitik, Deindustrialisierung, eine militarisierte Polizei und das gr&ouml;&szlig;te Gef&auml;ngnissystem der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/125118-das-schicksal-der-usa-entweder-oligarchie-oder-autokratie\/\">Chris Hedges in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Negativrekord: Deutsche sitzen 8,5 Stunden<\/strong><br>\nDie Deutschen verbringen zu viel Zeit im Sitzen, werden immer tr&auml;ger und k&ouml;nnen Stress nicht ausreichend bew&auml;ltigen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue DKV-Report. Ein &Uuml;berblick. [&hellip;]<br>\nNoch nie wurde so viel gesessen wie in diesem Jahr: Die Deutschen verbringen werktags inzwischen im Schnitt 8,5 Stunden auf ihrem Allerwertesten &ndash; eine Stunde mehr als noch 2018. Junge Erwachsene (18 bis 29 Jahre) sind danach sogar &ldquo;Sitzweltmeister&rdquo; mit 10,5 Stunden an Werktagen. Homeoffice &ndash; in der Pandemie stark zunehmend &ndash; sei zur Sitzfalle geworden. Am meisten sitzen Menschen:\n<ul>\n<li>bei der Arbeit (33 Prozent)<\/li>\n<li>vor dem Fernseher (29 Prozent)<\/li>\n<\/ul>\n<p>M&auml;nner sitzen im Schnitt eine Stunde l&auml;nger als Frauen. Der DKV-Report zeigt: Die Deutschen f&uuml;hlen sich zunehmend gestresst. 2016 erreichten noch 58 Prozent der Befragten die Empfehlungen f&uuml;r ein gesundes Stressempfinden, heute haben nur noch 40 Prozent eine niedrig wahrgenommene Stressbelastung oder nutzen wirksame Strategien, um ihren Alltagsstress hinter sich zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/dkv-report-sitzen-stress-100.html#xtor=CS5-62\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nahrungsmittelindustrie: Zu schwere Schweine<\/strong><br>\nBritische Mastbetriebe in Bedr&auml;ngnis. Lkw-Fahrermangel, Covid-19 und Brexit verdeutlichen Grenzen der auf Massenkonsum ausgerichteten Wirtschaft<br>\nDie Kombination aus Arbeitskr&auml;ftemangel und Lieferkettenproblemen bereitet britischen Nahrungsmittelproduzenten zunehmend Probleme. Ansatzweise zeigt sich das derzeit bei den Milchbauern, noch viel st&auml;rker aber bei den Schweinemastbetrieben sowie den angeschlossenen Tierschlachtungsfabriken.<br>\nWeil auf der Insel zwischen 50.000 bis 100.000 Lkw-Fahrer fehlen, k&ouml;nnen einige Milchbauern ihre Milch anscheinend nicht mehr zu Molkereien und damit in die K&uuml;hlregale der Superm&auml;rkte bef&ouml;rdern. Das betreffe zur Zeit aber nur eine kleine Zahl landwirtschaftlicher Betriebe, hei&szlig;t es am 7. Oktober vom Branchenverband Royal Association of British Dairy Farmers, der gleichzeitig die Konsumenten dazu aufruft, Panikk&auml;ufe doch bitte zu unterlassen, es gebe daf&uuml;r keinen Grund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/412184.nahrungsmittelindustrie-zu-schwere-schweine.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Falsch bleibt falsch<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen verhalten sich weiter wie eine kleine Oppositionspartei. Und sind &uuml;berrascht, dass sich politische Gegner Schwachstellen zunutze machen.<br>\n[&hellip;] Und bevor Ulf Poschardt (Welt) und Jan Fleischhauer (Focus) jetzt zu fr&uuml;h frohlocken, sei noch ein kleiner Hinweis in Sachen umgekehrter Rassismus hinzugef&uuml;gt: Diskriminieren kann nur, wer Macht hat. Schwarze Menschen haben in Deutschland &ndash; oder Europa &ndash; keine Macht. Von daher kann Heinrich vielleicht Geschmacklosigkeit und mangelnde Einsicht, nicht aber umgekehrter Rassismus vorgeworfen werden.<br>\nSchwarze, die sich negativ &uuml;ber Wei&szlig;e &auml;u&szlig;ern, und Wei&szlig;e, die negativ &uuml;ber Schwarze reden &ndash; das wird nie das Gleiche sein, nicht in 100 Jahren. Queers d&uuml;rfen Heteros ablehnen, aber nicht umgekehrt. Frauen d&uuml;rfen M&auml;nner nicht dabeihaben wollen, aber nicht umgekehrt. Behinderte Menschen d&uuml;rfen &uuml;ber Nichtbehinderte l&auml;stern, aber nicht umgekehrt. J&uuml;dinnen und Juden d&uuml;rfen sich &uuml;ber nichtj&uuml;dische Deutsche lustig machen &ndash; umgekehrt keinesfalls.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kontroverse-um-Sarah-Lee-Heinrich\/!5807616\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese S&auml;tze sind ein humanistischer Offenbarungseid, der Begriffe wie Rassismus und Sexismus ad absurdum f&uuml;hrt und sie zu einem einseitigen gesellschaftspolitischen Kampfbegriff macht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Warum Deutschland ein Problem mit der Impfquote hat<\/strong><br>\nNiemand wei&szlig; genau, wie viele Menschen in Deutschland gegen Corona geimpft sind. Auf jeden Fall zu wenige. [&hellip;]<br>\nEs w&auml;re w&uuml;nschenswert zu wissen, wo man steht. Stand jetzt wei&szlig; man das aber nur so ungef&auml;hr. F&uuml;r eine Aussage reicht es zumindest: Die Impfquote ist noch immer zu niedrig, um Notlagen im Winter komplett ausschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2021-10\/impfquote-corona-impfung-rki-korrektur-impffortschritt-deutschland\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Bei diesem Autor erf&uuml;llen &bdquo;w&uuml;nschenswerte&ldquo; Fakten nur eine kosmetische Funktion. Das Urteil steht auch ohne solide Datengrundlage schon fest. Erstaunlich.  <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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