{"id":76949,"date":"2021-10-13T08:46:21","date_gmt":"2021-10-13T06:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949"},"modified":"2021-10-13T08:46:21","modified_gmt":"2021-10-13T06:46:21","slug":"hinweise-des-tages-3966","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h01\">Eine Partei ist kein Selbstzweck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h02\">L&auml;nder-Tarifrunde: Gutes Angebot eine Frage des Respekts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h03\">Nach Studenten-Klage: Land muss reagieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h04\">&bdquo;Corona &auml;ndert den Blick auf das &Ouml;ffentliche und den Staat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h05\">&raquo;Verantwortungslos und gef&auml;hrlich&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h06\">Der diskrete Charme des Kapitals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h07\">Graues Gold &mdash; Das Milliarden-Gesch&auml;ft mit der Altenpflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h08\">Jenseits des Geld-Manager-Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h09\">&Ouml;kosozialismus radikal: Eine Alternative aufbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h10\">Gipfeltreffen in Kiew: EU stellt Ukraine weitere Unterst&uuml;tzung in Aussicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h11\">Der Weltraum, die Macht und der Krieg (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h12\">Zynische Bilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h13\">Pakistan wackelt angesichts der zunehmenden TTP-Terrorbedrohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h14\">Bis aufs Messer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h15\">Gemeinsame Erkl&auml;rung der Au&szlig;enminister der Volksrepublik China und der Russischen F&ouml;deration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h16\">Warum die falschen Journalisten den Friedensnobelpreis erhalten haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h17\">Das Letzte: Durchgeknallter Duterte meldet sich: &bdquo;Impfen wir sie im Schlaf&ldquo;!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eine Partei ist kein Selbstzweck<\/strong><br>\nDie Linke muss aus der Wahlniederlage Konsequenzen ziehen, sich auf ihre Wurzeln besinnen. Ein Gespr&auml;ch mit Hans Modrow [&hellip;]<br>\nSo lange wie man &uuml;ber Genderzeichen und andere akademische Erfindungen diskutiert und nicht den Klimaschutz mit den Umweltverbrechen der USA in den Kriegen in aller Welt in Verbindung bringt, so lange wird sich Die Linke selbst zerst&ouml;ren, denn ihr fehlen die Grundlagen einer linken Partei und der Kompass.&laquo;<br>\nWas, um es konkret zu machen, ist in dieser Partei seit Jahren schiefgelaufen?<br>\nDer &Auml;ltestenrat steht keineswegs unkritisch zur DDR, aber das hindert uns nicht, uns deutlich zu diesem Land, seinen realen Errungenschaften, zu seinen B&uuml;rgern und ihren Leistungen zu bekennen. Ein &auml;hnlich dialektisches Bekenntnis zur DDR habe ich von der F&uuml;hrung der Partei bisher nicht vernommen&hellip; Stattdessen gaben wir unsere Herkunft preis und buckelten auch noch vor den erkl&auml;rten DDR-Gegnern. Wir unterschrieben jede noch so krude Behauptung, nur um koalieren und regieren zu d&uuml;rfen.<br>\nSie meinen also, dass die Ostidentit&auml;t nicht nur offensiv verteidigt werden muss, sondern auch die sozialistische Tradition bewahrt und f&uuml;r eine gesellschaftspolitische Strategie eingesetzt werden sollte.<br>\nGenau das meine ich. Denn welchen Sinn hat eine linke Partei, wenn sie keine sozialistische Alternative verfolgte? Eine Partei ist doch kein Selbstzweck&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/412247.nach-dem-wahldesaster-eine-partei-ist-kein-selbstzweck.html%20\">junge welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Erkl&auml;rung von Frieden-Links: Das Debakel war vorauszusehen &ndash; was lernen wir daraus?<\/strong><br>\nIm Wahlkampf gerierte sich die LINKE als ob die nur von ihr angestrebte &bdquo;rot-rot-gr&uuml;ne&ldquo; Koalition bereits best&uuml;nde und als ob die LINKE nicht nur Garantin einer echt linken Koalition w&auml;re, die SPD ein wenig sozialer, die Gr&uuml;nen konsequent &ouml;kologisch machen k&ouml;nne. Rund eine Million ihrer W&auml;hlerinnen und W&auml;hler gaben dann aber ihre Stimme zu ziemlich gleichen Teilen lieber den beiden Originalen. Statt des Mitregierens auf kaum w&auml;rmendem Fl&auml;mmchen mit vielleicht einem Staatssekret&auml;rsposten hat sich die Stimmenzahl der linken Opposition halbiert.<br>\nDer kluge Gedanke Ver&auml;nderung beginnt mit Opposition stammt von der Vorg&auml;ngerpartei der LINKEN, der PDS. Als Oppositionskraft hatte die LINKE einen Gebrauchswert, sie hat Alternativen wachgehalten, und wurde deshalb von vielen gew&auml;hlt. Als Regierungspartei im Wartestand, bereit, Grundsatzpositionen, vor allem in der NATO-Frage, aufzugeben, hat sie sich selbst &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht. Wenn DIE LINKE sich erholen, d.h. zu sich selbst zur&uuml;ckfinden will, muss sie sich nicht, wie es neudeutsch hei&szlig;t, neu erfinden, sondern zu ihrem Programm, zu Opposition und Widerspruch zur&uuml;ckfinden. Ob sie dazu die Kraft findet, ist offen.<br>\nObwohl: Die Themen der Linken liegen auf der Stra&szlig;e bzw. sind l&auml;ngst in ihrem noch immer g&uuml;ltigen Parteiprogramm festgeschrieben.<br>\nDie Friedensfrage (und die NATO-Mitgliedschaft) waren schon Jahre lang der LINKEN als das entscheidende Hemmnis f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung vorgehalten worden. Ein Festhalten an dieser Position war das Markenzeichen der Partei.<br>\n(&hellip;) Nur die konsequente Kritik am herrschenden Kapitalismus und der Umbau der Gesellschaft in Richtung auf eine an den Interessen der Menschen orientierte Wirtschaft (Wohnen, Gesundheit, Umwelt) unter Verzicht der im besten Falle unproduktiven enormen R&uuml;stungsg&uuml;ter machen solche dringend erforderlichen Reformen in Richtung auf eine humane und sozialistische Gesellschaft m&ouml;glich. Sie sind Voraussetzung f&uuml;r ein gutes Leben.<br>\nAls Sahneh&auml;ubchen f&uuml;r die friedenspolitische Argumentation kam in den letzten Wahlkampftagen noch die Flucht der NATO-Vormacht aus Afghanistan hinzu, die die Richtigkeit der zwanzigj&auml;hrigen Analysen und Forderungen der LINKEN an diesem Kriegseinsatz, wie an den anderen Auslandseins&auml;tzen best&auml;tigte. Diese Steilvorlage der Zeitgeschichte wurde nicht argumentativ aufgenommen. Die Partei war in keiner der gro&szlig;en Streitfragen ob Corona-Pandemie, Klimawandel oder Konfrontation gegen Russland und China als Opposition h&ouml;r- und sichtbar.<br>\nEs mag bitter erscheinen, aber es ist die einzige Alternative: Harte, konsequente, programmkonforme Oppositionsarbeit ist der einzige Weg zur&uuml;ck zu politischer Identit&auml;t und zu Glaubw&uuml;rdigkeit beim Souver&auml;n. Eine Chance f&uuml;r sichtbare und wirksame Oppositionspolitik ist immerhin der Erhalt des Fraktionsstatus, der von jenen drei Wackeren errungen wurde, die in Berlin und Leipzig Direktmandate erk&auml;mpften.<br>\n05.10.2021 Berlin, Bremen, D&uuml;sseldorf, Ederm&uuml;nde, Essen, Frankfurt\/Main, Hamburg<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/frieden-links.de\/2021\/10\/erklaerung-von-frieden-links-das-debakel-war-vorauszusehen-was-lernen-wir-daraus\/%20\">Frieden-Links<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Bricht die Linkspartei mit der Friedensbewegung?<\/strong><br>\nVon Karl-Heinz Peil<br>\n(Karl-Heinz Peil geh&ouml;rt zu den Mitverfassern der Erkl&auml;rung von Frieden-Links: Das Debakel war vorauszusehen &ndash; was lernen wir daraus?)<br>\nIn einer Reaktion auf die Wahlanalyse des Netzwerkes Frieden-Links hat Telepolis-Autor Stephan Schleim mit zwei Grundsatzfragen reagiert:<br>\nEr fragt zum einen, ob Die Linke ihre Position zur Nato aufgegeben und darum so viele W&auml;hlerstimmen verloren habe. Damit verbunden sei die Relevanz des Friedensthemas in der Bev&ouml;lkerung bzw. der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung. Und zweitens, ob die sozial-&ouml;kologischen Probleme l&ouml;sbar w&auml;ren, wenn man die Milit&auml;rausgaben senkt.<br>\nDie Antworten auf beide Fragen sind komplex, aber einfacher zu beantworten, wenn man zun&auml;chst nach dem grunds&auml;tzlichen Anspruch einer Partei fragt, die sich als links bezeichnet&hellip;<br>\n(&hellip;) &ldquo;Landesverteidigung&rdquo; kann heute nur noch gegen global gemeinsam auftretende Folgewirkungen des Kapitalismus und insbesondere seinen neoliberalen Auspr&auml;gungen erfolgen. Diese hei&szlig;en vor allem: Unvermittelt auftretende Umweltkatastrophen durch Wetterextreme, schleichende Umweltzerst&ouml;rungen und soziale Verwerfungen.<br>\nDie globale Friedensfrage ist hierf&uuml;r nach wie vor die Schl&uuml;sselfunktion. &ldquo;Ohne Frieden ist alles nichts&rdquo; stand sogar als Zwischen&uuml;berschrift im ausf&uuml;hrlichen Wahlprogramm der Linken. Offen bleibt aber, f&uuml;r wen und f&uuml;r welchen Zweck dieses Wahlprogramm verfasst wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bricht-die-Linkspartei-mit-der-Friedensbewegung-6214843.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>L&auml;nder-Tarifrunde: Gutes Angebot eine Frage des Respekts<\/strong><br>\n(&hellip;) Ob in Verwaltungen, an Schulen, bei der Justiz, an Unikliniken, bei der Polizei oder in vielen anderen Bereichen &ndash; die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst der Bundesl&auml;nder halten den Laden am Laufen. Mit ihrer t&auml;glichen Arbeit sind sie eine unverzichtbare St&uuml;tze f&uuml;r ein funktionierendes Gemeinwesen. Das verdient Anerkennung. Sie darf sich nur nicht in warmen Worten ersch&ouml;pfen. Analog zu Bund und Kommunen im Vorjahr verlangen die Besch&auml;ftigten der L&auml;nder in ihrer aktuell gestarteten Tarifrunde zurecht ein Ergebnis, das ihren Einsatz messbar honoriert.<br>\nErste Verhandlungsrunde ohne gutes Angebot<br>\nUmso irritierender ist es, dass von Wertsch&auml;tzung seitens der Arbeitgeber keine Rede sein kann. Die Corona-Lobeshymnen scheinen vergessen zu sein! Beim ersten Verhandlungstermin hat die Tarifgemeinschaft deutscher L&auml;nder (TdL) durch ihren Verhandlungsf&uuml;hrer, Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers, bereits verlauten lassen, dass f&uuml;r eine bessere Bezahlung eigentlich kein Spielraum da ist. Unter dem Vorwand der pandemiebedingten Mehrausgaben sollen sich die Besch&auml;ftigten mit wenig mehr als nichts zufriedengeben.<br>\nArbeitgeber planen Generalangriff auf Arbeitsvorgang<br>\nAber nicht nur das: Die Arbeitgeber wollen den Begriff des Arbeitsvorgangs zum Kernthema der weiteren Verhandlungen machen. Das ist ein Generalangriff auf die Eingruppierungen im gesamten Landesbereich, der zu massiven Einbu&szlig;en f&uuml;r die Besch&auml;ftigten f&uuml;hren w&uuml;rde. Je nach Entgeltgruppe droht ein Minus von 200 bis 900 Euro monatlich. Sieht so wirklich der Dank f&uuml;r gute Arbeit aus?<br>\n(&hellip;) Gute Leute verdienen gutes Geld<br>\nDie Arbeitgeber sollten also bei der n&auml;chsten Verhandlungsrunde ein gutes Angebot auf den Tisch legen. Das ist eine Frage des Respekts. Die Attacken auf das Eingruppierungssystem sind unertr&auml;glich. Gerade in Niedersachsen war Finanzminister Hilbers in der Pandemie sehr spendabel und hat zum Teil recht fragw&uuml;rdige F&ouml;rderprogramme f&uuml;r die Wirtschaft finanziert. Nun m&uuml;ssen die L&auml;nder auch bereit sein, f&uuml;r gute Leute, die gute Arbeit leisten, gute Bedingungen zu bieten und gutes Geld zu zahlen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++afcb6bd2-2772-11ec-932c-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach Studenten-Klage: Land muss reagieren<\/strong><br>\nNachdem beim Mainzer Verwaltungsgericht ein Eilantrag wegen der 3G-Regel an rheinland-pf&auml;lzischen Hochschulen eingegangen ist, hat das Gesundheitsministerium des Landes nun vier Tage Zeit, um Stellung zu beziehen.<br>\nNach Angaben des Mainzer Verwaltungsgerichts muss auch die Technische Hochschule Bingen eine Stellungnahme abgeben. Ein Student der TH hatte den Eilantrag gestellt.<br>\nHintergrund: Zwar k&ouml;nnen, nach eineinhalb Jahren Pause, die Studierenden in Rheinland-Pfalz endlich wieder im Pr&auml;senzunterricht studieren. Allerdings gelten f&uuml;r den Uni- und Hochschul-Besuch besondere Regeln: An Vorlesungen und Seminaren teilnehmen darf nur, wer entweder geimpft, genesen oder getestet ist. Das schreibt die Corona-Verordnung des Landes vor. Und genau das st&ouml;&szlig;t dem Studenten sauer auf&hellip;.<br>\nDa Heyne weder geimpft noch genesen ist, hie&szlig;e das f&uuml;r ihn, dass er pro Woche mehrere negative Corona-Tests nachweisen m&uuml;sste, um an den Veranstaltungen teilnehmen zu k&ouml;nnen. Deswegen hat er jetzt einen Eilantrag beim Mainzer Verwaltungsgericht gestellt&hellip;<br>\nSeit Montag sind die Corona-Schnelltests nicht mehr kostenlos. Die g&uuml;nstigere Alternative, sogenannte Selbsttests, die es unter anderem in Discountern zu kaufen gibt, sind nicht zugelassen. Wie Heyne dem SWR mitteilt, w&uuml;rden ihn die Schnelltests, die laut Corona-Verordnung &ldquo;durch geschultes Personal durchgef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen&rdquo;, monatlich um die 300 Euro kosten. Geld, das er als Student aber nicht hat.<br>\n(&hellip;) Corona-Selbsttests an Unis und Hochschulen bisher nicht zul&auml;ssig<br>\nOb die Corona-Verordnung so wie sie aktuell ist, zul&auml;ssig ist, wird nun gerichtlich gepr&uuml;ft&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/mainz\/binger-student-klagt-wegen-3g-regeln-gegen-land-100.html%20\">SWR Aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dem Studenten w&uuml;nsche ich einen durchschlagenden Erfolg seiner Klage.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Corona &auml;ndert den Blick auf das &Ouml;ffentliche und den Staat&ldquo;<\/strong><br>\nZwischen 1991 und 2008 wurde ein Drittel des Personals im &ouml;ffentlichen Dienst abgebaut. Das belegt anschaulich der DGB Personalreport. Im Interview spricht der Soziologe Berthold Vogel &uuml;ber die Folgen des Sparkurses und die mangelnde Unterst&uuml;tzung der Politik f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Sektor.<br>\nBerthold Vogel: Es gab ja in der Bundesrepublik zun&auml;chst eine lange Aufbauphase bis in die fr&uuml;hen Achtzigerjahre, der &ouml;ffentliche Sektor wurde deutlich gest&auml;rkt. Danach drehte sich der Wind, die neuen Schlagworte lauteten B&uuml;rokratieabbau und Effizienz. Der Staat m&uuml;sse schlanker und schneller werden, der Verwaltungsapparat sei zu gro&szlig;, hie&szlig; es bis in die Zweitausenderjahre hinein. Es wurde Personal gek&uuml;rzt&hellip;<br>\nDie sehr &uuml;bersichtliche und geordnete Laufbahnen-Welt wurde ziemlich durchgesch&uuml;ttelt, so dass im &ouml;ffentlichen Sektor heute sehr unterschiedliche Arbeitswelten nebeneinander stehen. Die geordnete Welt gibt es noch, sie besteht fort. Daneben gibt es aber viele &ouml;ffentlich Bedienstete, die befristete Vertr&auml;ge haben oder schlechter bezahlt werden&hellip;<br>\n(&hellip;) Sieht die Gesellschaft durch Corona nun anders auf den &ouml;ffentlichen Dienst und die &ouml;ffentliche Infrastruktur?<br>\nJa, Corona ver&auml;ndert den Blick auf das &Ouml;ffentliche und den Staat. So schrecklich diese Pandemie ist, hier zeigt sich tats&auml;chlich ein Effekt innerhalb der Debatten. Auch weil wir nicht abstrakt &uuml;ber &bdquo;den Staat&ldquo; oder &bdquo;die &Auml;mter&ldquo; sprechen, sondern die Personen wahrnehmen, die sich dahinter verbergen. Durch diesen Perspektivwechsel r&uuml;cken andere Fragen nach vorne: Was sind systemrelevante Berufe und gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen? Wie statten wir diese aus? Die Pandemie macht deutlich, wof&uuml;r wir diese &ouml;ffentliche Infrastruktur brauchen.<br>\nEs ist ja auch kein Zufall, dass die Rolle des Staates immer mit Blick auf Krisensituationen reflektiert wird. Das war schon in und nach der Finanzkrise der Fall.<br>\n(&hellip;) Wir brauchen einen starken investiven Staat und eine resiliente &ouml;ffentliche Infrastruktur. Diese Frage stellt sich auch nach der Flutkatastrophe. Wie m&uuml;ssen wir in Zukunft planen? Wie m&uuml;ssen die Wasser- und Stromversorgung aussehen, damit sie dem Klimawandel standhalten? Mit der Sorglosigkeit der Vergangenheit geht das alles nicht mehr. Und es ist klar, dass das eine &ouml;ffentliche Aufgabe sein wird. Nat&uuml;rlich kann man private Akteure einbeziehen, aber der Staat muss handlungsf&auml;hig sein. Nur er hat ja die M&ouml;glichkeit, in diesen Dimensionen in die Zukunft zu investieren.<br>\n(&hellip;) Insofern geht es nicht nur um die Frage, welche &ouml;ffentlichen Einrichtungen wir uns leisten wollen oder k&ouml;nnen. Es ist auch eine Frage der Zukunft der demokratischen Gesellschaft vor Ort. Der &ouml;ffentliche Sektor ist eben keine beliebige Branche neben anderen, sondern ein wesentliches Element f&uuml;r Lebensqualit&auml;t und gesellschaftliche Entwicklungschancen. Und er ist die Basis f&uuml;r eine sozial verantwortliche Gestaltung der Energiewende, f&uuml;r klimagerechtes Wirtschaften und eine pr&auml;ventive Daseinsvorsorge, etwa im Bereich Gesundheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++7f1876aa-22a0-11ec-bf69-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Verantwortungslos und gef&auml;hrlich&laquo;<\/strong><br>\nDie ID Wallet f&uuml;r den digitalen F&uuml;hrerschein ist nicht nur technisch unausgereift. Regierungsangaben zeigen: Die Vergabe war intransparent, Sicherheitschecks waren unvollst&auml;ndig &ndash; und die m&ouml;gliche Ausrichtung ist fragw&uuml;rdig.<br>\nDie ID Wallet f&uuml;r den digitalen F&uuml;hrerschein hatte einen digitalen Unfall: Eine Woche vor der Bundestagswahl wurde sie von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) der &Ouml;ffentlichkeit vorgestellt, knapp eine Woche sp&auml;ter war sie schon wieder aus den App-Stores von Apple und Google verschwunden.<br>\nDas lag unter anderem an Sicherheitsbedenken, die Mitglieder des Chaos Computer Clubs (CCC) ge&auml;u&szlig;ert hatten&hellip;<br>\n(&hellip;) F&uuml;r Anke Domscheit-Berg, netzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Linken, ist das Thema mit den angek&uuml;ndigten Nachbesserungen l&auml;ngst nicht erledigt. &raquo;Es handelt sich dabei eben nicht nur um einen tempor&auml;ren R&uuml;ckschlag und ein weiteres Einzelbeispiel f&uuml;r ein fehlgeschlagenes Projekt bei der Digitalisierung&laquo;, sagt sie dem SPIEGEL. Vielmehr habe die Bundesregierung das f&uuml;r derartige Vorhaben n&ouml;tige Vertrauen der Bev&ouml;lkerung &raquo;massiv verspielt&laquo;. Dabei geht es ihr nicht nur um die mangelhafte IT-Sicherheit der ID Wallet, sondern auch um die Vergabepraxis der Regierung sowie die zuk&uuml;nftige Organisation des Projekts&hellip;<br>\nAuf die Frage etwa, wie viele Anbieter sich in der Ausschreibung f&uuml;r das Projekt ID Wallet beworben haben, antwortete B&auml;r, dass es keine Ausschreibung gegeben habe&hellip;. &raquo;Derzeit laufen Gespr&auml;che zwischen BReg (Bundesregierung &ndash; Anm. der Red.) und den am Gesamtprojekt beteiligten Unternehmen &uuml;ber eine dauerhafte Governance f&uuml;r das Gesamt&ouml;kosystem Digitale Identit&auml;ten.&laquo; Dazu werde &raquo;die Gr&uuml;ndung eines &ouml;ffentlich-privaten Joint Ventures angedacht, das zu je 50 Prozent im Eigentum der &ouml;ffentlichen Hand einerseits und der Wirtschaft andererseits stehen und die Betriebsverantwortung f&uuml;r das &Ouml;kosystem &uuml;bernehmen soll.&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/apps\/id-wallet-was-nach-dem-fehlstart-mit-dem-digitalen-fuehrerschein-passiert-a-f4bc10bc-08ab-42b4-9325-5de5cdc66e05%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.:<\/strong> Selbst bei so einem kritischen Projekt kann man es einfach nicht lassen mit dem Schwachsinn von Public-private-Partnership. Wo bleiben Transparenz, Datenschutz und Wahlfreiheit? Wie kann man bereits jetzt dar&uuml;ber nachdenken so etwas verpflichtend einzuf&uuml;hren? Was ist mit Menschen, die sich kein Smartphone und\/ oder die Internettarife leisten k&ouml;nnen oder kein Smartphone bzw. Smartphone-Internettarif haben wollen? Die Neoliberalen faseln doch immer wieder von Selbstbestimmung und einer freiheitlich demokratischen Grundordnung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der diskrete Charme des Kapitals<\/strong><br>\n&bdquo;Der Verzicht auf jede Konfrontation mit dem Kapital hat sich f&uuml;r die SPD verheerend ausgewirkt&ldquo;, so Olaf Scholz in einem politischen Strategiepapier aus den 1980er Jahren. Der Staat, so Scholz damals, sei ein &bdquo;Instrument des Kapitals zur Durchsetzung seiner Interessen&ldquo;. Hinter solchen markigen Parolen steckte eine gr&uuml;ndliche gesellschaftliche Analyse des Politikers, die heute aktueller denn je erscheint und eine neue Lekt&uuml;re verdient. Multipolar pr&auml;sentiert Ausz&uuml;ge &ndash; und schaut zur&uuml;ck auf Scholz&acute; Karriere und deren selten beleuchtete Wendepunkte. [&hellip;]<br>\nNach der gewonnenen Wahl 2011 half Scholz als B&uuml;rgermeister ans&auml;ssigen Banken und deren Eigent&uuml;mern, wo er konnte. Den B&uuml;rgermeisterposten nutzte er au&szlig;erdem als Sprungbrett zur&uuml;ck in die Bundespolitik, wo er 2018 schlie&szlig;lich als Finanzminister und Vizekanzler zum zweitm&auml;chtigsten Politiker hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel aufstieg. Im Finanzministerium installierte er den Deutschlandchef von Goldman Sachs, J&ouml;rg Kukies, als Staatssekret&auml;r, zust&auml;ndig f&uuml;r Finanzmarktregulierung&hellip;<br>\nDie Furcht des internationalen Finanzsektors vor den Linken in der SPD scheint etwas &uuml;bertrieben. Sie sind heute nur noch der Schatten einer Vergangenheit, die l&auml;ngst als &uuml;berholt entsorgt wurde. Niemand verk&ouml;rpert diese Wende so eindr&uuml;cklich wie Olaf Scholz. Und so liegt Ironie darin, dass ausgerechnet diejenigen seiner Gedanken, von denen er sich heute vollst&auml;ndig distanziert, die gegenw&auml;rtige Situation vielleicht am klarsten beschreiben: &bdquo;Der Verzicht auf jede Konfrontation mit dem Kapital hat sich f&uuml;r die SPD verheerend ausgewirkt.&ldquo;<br>\nDie Partei ist derweil schon einen Schritt weiter und inzwischen sogar stolz darauf, vom Finanzsektor gelobt zu werden. Die ersten drei S&auml;tze der oben genannten Einsch&auml;tzung des Economist verbreiteten der SPD-Parteivorstand und Olaf Scholz pers&ouml;nlich kurz vor der Wahl auf Twitter. Man f&uuml;hlt sich akzeptiert von den M&auml;chtigen und nimmt ihre Anerkennung als Ausweis der eigenen Kompetenz. Der Irrtum k&ouml;nnte nicht gr&ouml;&szlig;er sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/der-diskrete-charme-des-kapitals%20\">Paul Schreyer auf Multipolar <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wurde Scholz von den Bilderbergern umgedreht und als Einflussagent platziert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Graues Gold &mdash; Das Milliarden-Gesch&auml;ft mit der Altenpflege<\/strong><br>\nQuer durch Europa teilen alten Menschen ein Schicksal: Werden Sie pflegebed&uuml;rftig und m&uuml;ssen und in ein Altenheim ziehen, erleben sie, wie der Mangel an Personal und &uuml;berarbeitete Pflegekr&auml;fte ihr Leben bedrohen. Die Zust&auml;nde in den Heimen wurden noch sichtbarer durch die Covid-19-Pandemie. Fast &uuml;berall in Europa werden die Pflegebed&uuml;rftigen schlecht versorgt. Doch zugleich machen internationale Konzerne und Finanzinvestoren mit Pflegeheimen ein Milliardengesch&auml;ft&hellip;<br>\nEileen Chubb, Leiterin der NGO &bdquo;Compassion with Care&ldquo;, &uuml;ber die Zust&auml;nde in europ&auml;ischen Pflegeheimen w&auml;hrend der Pandemie: &bdquo;Gemeinsam mit meinem Sekret&auml;r bin ich alleine f&uuml;r 400 Pflegeeinrichtungen zust&auml;ndig. Ich m&uuml;sste also zwei Heime am Tag kontrollieren, und zus&auml;tzlich soll ich neue Einrichtungen pr&uuml;fen, bevor sie er&ouml;ffnet werden.&ldquo;&hellip;<br>\nEine fr&uuml;here Mitarbeiterin der Heimaufsicht in Bayern, anonym<br>\nEine alternde Gesellschaft und eine stabile &ouml;ffentliche Finanzierung sind die Grundlagen f&uuml;r das lukrative Gesch&auml;ft. In Spanien betreiben gewinnorientierte Unternehmen bereits 80 Prozent aller Pflegeheime, in Gro&szlig;britannien sind es 76 Prozent, in Deutschland sind vier von zehn Heimen in privater Hand. Und es werden immer mehr. In den vergangenen vier Jahren haben allein die 25 f&uuml;hrenden Unternehmen ihre Kapazit&auml;ten um 22 Prozent erh&ouml;ht. Der europ&auml;ische Marktf&uuml;hrer Orpea hat seinen Aktienkurs seit 2015 verdoppelt&hellip;<br>\nEin immer gr&ouml;&szlig;erer Anteil der Gelder, die Regierungen f&uuml;r die Pflege ausgeben, flie&szlig;t auf die Konten internationaler Konzerne und Finanzinvestoren. F&uuml;r sie hat der Markt ein riesiges Potenzial. Denn nach Angaben der OECD zahlen die EU-Staaten j&auml;hrlich 220 Milliarden Euro an die Betreiber von Pflegeeinrichtungen.<br>\nBereits heute betreiben gewinnorientierte Unternehmen einen wichtigen Teil der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge. Die 25 gr&ouml;&szlig;ten Konzerne verf&uuml;gen europaweit &uuml;ber mehr als 455.000 Pflegepl&auml;tze. Nach Recherchen von Investigate Europe konnten sie ihre Kapazit&auml;ten binnen der vergangenen vier Jahre um 22 Prozent erh&ouml;hen.<br>\nWenn Pfleger und Pflegerinnen dies dennoch versuchen, m&uuml;ssen sie mit drastischen Konsequenten rechnen.<br>\nFinanzinvestoren dr&auml;ngen ebenfalls in den Pflegemarkt. Investigate Europe konnte 30 Private-Equity-Fonds identifizieren, die in dem Markt aktiv sind. Diese meist anonymen Investoren betreiben komplizierte Unternehmenskonstrukte, um m&ouml;glichst wenig Steuern auf ihre Gewinne zu zahlen, die sie mit &ouml;ffentlichen Geldern erzielt haben. Daf&uuml;r leiten sie ihre Erl&ouml;se in Offshore-Zentren wie die Jersey-Inseln um.<br>\nDie zunehmende Privatisierung und die steigende Beteiligung von Finanzinvestoren f&uuml;hrt in vielen EU-Staaten dazu, dass in den Heimen weniger Pflegerinnen und Pfleger eingesetzt werden und die Qualit&auml;t der Pflege vielerorts einbricht.<br>\nStaatliche Beh&ouml;rden versagen bei den Kontrollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.investigate-europe.eu\/de\/2021\/millardengeschaeft-altenpflege-konzerne\/\">Investigate europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jenseits des Geld-Manager-Kapitalismus<\/strong><br>\nDie Regierung hat viel Geld, um Probleme zu l&ouml;sen. Das war auch bei der Corona-Krise der Fall. Warum also wird jetzt, angesichts der Klima- und Wohnungskrise, nichts unternommen?<br>\n(&hellip;) Jetzt, wo die Corona-Ma&szlig;nahmen auslaufen, wird immer deutlicher, dass das gr&ouml;&szlig;te Hindernis f&uuml;r die Nachhaltigkeit in den Niederlanden nicht die Probleme &ndash; Viehzucht, Flugverkehr, der Gasverbrauch &ndash; sind, sondern die Suche nach L&ouml;sungen&hellip;<br>\nTrotz sch&ouml;ner Worte &uuml;ber starke Schultern, die die schwersten Lasten tragen sollen, holt uns die Realit&auml;t bereits ein. Steigende Energiekosten werden vor allem die unteren Einkommensgruppen relativ viel Geld kosten. Wenn das ein Vorgeschmack ist, auf das was kommen wird, dann werden Stra&szlig;enbenutzungsgeb&uuml;hren, CO2-Bepreisung und ein fairer Preis f&uuml;r Fleisch auf massiven Widerstand sto&szlig;en. Die ber&uuml;chtigten Gelbwesten sind dann zur Stelle.<br>\nUm einen solchen Widerstand zu vermeiden, brauchen wir nichts weniger als einen Paradigmenwechsel bei der Verwendung unserer finanziellen Mittel&hellip;<br>\n(&hellip;) Unser System ist unsere Form des Kapitalismus, in der nicht die Nutzung, sondern die Anh&auml;ufung von Geld wichtig wurde. Das ist wichtiger als Probleme zu l&ouml;sen und reale Wertsch&ouml;pfung zu betreiben. Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Hyman Minsky hatte ein Wort f&uuml;r dieses System: Geldmanager-Kapitalismus.<br>\nDer Corona-Lockdown der Wirtschaft war eine Ma&szlig;nahme, die diesem Prinzip direkt zuwiderlief. Ausnahmsweise hatte die Gesundheit Vorrang vor dem Profit. Wird das so weitergehen? K&ouml;nnen wir so radikale Entscheidungen treffen, wenn es um andere Werte wie die biologische Artenvielfalt geht? Werden wir uns bald endg&uuml;ltig von dem Geldmanager-Kapitalismus verabschieden, der uns ein Vierteljahrhundert lang beherrscht hat?<br>\nDer Kapitalismus der Finanzmanager unterscheidet sich vom Industriekapitalismus des 19. Jahrhunderts oder dem Wohlfahrtsstaatskapitalismus des 20. Jahrhunderts. Die Wirtschaft dreht sich nicht mehr um Innovation und Produktivit&auml;tswachstum, sondern um Immobilienpreise, R&uuml;ckkaufprogramme und Aktienkurse. Im Geldmanager-Kapitalismus liegt die wirtschaftliche Macht nicht bei den Unternehmern oder dem Staat. Die Macht liegt bei den Verm&ouml;gensverwaltern, den Chefs der gro&szlig;en Investmentfonds wie Blackrock und Vanguard&hellip;<br>\nUnd so geht es weiter und weiter. Unser Arbeitsmarkt ist finanziell prek&auml;r geworden, viel prek&auml;rer als im &uuml;brigen Europa. Niedrige L&ouml;hne und die Weitergabe von Ungewissheit und Risiko an die Arbeitnehmer sind schlie&szlig;lich gut f&uuml;r die Gewinne. Nicht, um mehr von diesem Gewinn in das Unternehmen zu investieren, sondern um mehr Dividenden auszusch&uuml;tten oder mehr eigene Aktien zur&uuml;ckzukaufen, oder, im Falle von KMU, um mehr Kredite vom eigenen Unternehmen aufnehmen zu k&ouml;nnen. Alles Wege, um die finanzielle Beteiligung auf Kosten von Unternehmertum und Innovation zu erh&ouml;hen. &hellip;<br>\n&hellip;in der Denkweise der Geldverwalter ist kein Platz f&uuml;r Ideen, die nur wirkliche Verbesserungen bringen und sich nicht so leicht in finanzielle Ertr&auml;ge umsetzen lassen. In der Corona-Krise haben wir versehentlich etwas anders gemacht. Nun, da die Krisenphase zu Ende geht, wird das n&auml;chste Kabinett herausfinden m&uuml;ssen, ob wir dies &ouml;fter tun wollen &ndash; den Geld-Manager-Kapitalismus tats&auml;chlich endlich hinter uns zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/37-2021\/jenseits-des-geld-manager-kapitalismus\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;kosozialismus radikal: Eine Alternative aufbauen<\/strong><br>\nIn den letzten drei Jahren haben &ouml;kologische Krisen die wissenschaftlichen Prognosen zur Erderw&auml;rmung eindeutig best&auml;tigt. Gewaltige Waldbr&auml;nde, vermehrte &Uuml;berschwemmungen, extreme St&uuml;rme sowie D&uuml;rrekatastrophen sind die Anzeichen daf&uuml;r, dass wir uns schon mitten im ersten Akt der Klimakrise befinden. Der letzte IPCC-Bericht vom August best&auml;tigt alle Bef&uuml;rchtungen und &uuml;berrascht nur durch das angek&uuml;ndigte Ausma&szlig; und die Schnelligkeit der Ver&auml;nderungen &ndash; wohl erst ein Vorgeschmack von dem, was noch bevorsteht.<br>\nUngeachtet der vielen Gipfeltreffen und COP-Konferenzen der letzten 30 Jahre liegt der Aussto&szlig; von Treibhausgasen heute um 60 Prozent h&ouml;her als 1990, und dies mit steigender Tendenz. Das Jahrzehnt 2010-19 war das w&auml;rmste seit zweitausend Jahren&hellip;<br>\nBegrenzter Planet, unbegrenztes Wachstum?<br>\nDer Kurswechsel hin zum &bdquo;Europ&auml;ischen Gr&uuml;nen Deal&ldquo; der EU und Bidens &bdquo;New Deal&ldquo; sind die Antworten eines Systems, das im Kern krank ist und dem nur die Flucht nach vorne bleibt. Nat&uuml;rlich sind diese Deals in erster Linie Konjunkturprogramme f&uuml;r die Modernisierung und die Steigerung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der Wirtschaft. Der Umbau der Industrie hin zu Strom als Hauptenergietr&auml;ger steht f&uuml;r den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (derzeit 80 Prozent der Energiegewinnung), doch wie dieser immense Bedarf an Elektrizit&auml;t und klimaneutralen Energien gedeckt werden soll, ohne erneut einen fatalen R&uuml;ckfall in die alte Kernenergie zu riskieren, steht v&ouml;llig in den Sternen. Windkraft, Solarenergie und Wasserstoff sind brauchbare Technologien, sie haben aber auch ihre Grenzen und alleine reichen sie bei Weitem nicht aus, um den bestehenden und zuk&uuml;nftigen Bedarf an &Ouml;kostrom zu decken. Vor allem nicht, wenn die Wirtschaft wie gewohnt noch weiter unbegrenzt expandieren m&ouml;chte, der Konkurrenzkampf noch gesteigert und neue R&uuml;stungswettl&auml;ufe angefacht werden.<br>\n(&hellip;) Es n&uuml;tzt also nichts, &ouml;kologische L&ouml;sungen innerhalb eines Systems zu suchen, dessen Spielregeln ja gerade diese &ouml;kologische Krise verursacht haben. Ein Kapitalismus ohne Profit, Konkurrenzkampf und Wachstum ist, als w&uuml;rde man von einem Feudalismus tr&auml;umen, der ohne Fronarbeit, Leibeigenschaft und Feudalabgaben auskommen k&ouml;nnte.<br>\nDie &bdquo;Green New Deal&ldquo;-Projekte, auch die von Teilen der radikaleren Linken, sind der Versuch von &ouml;kologischen Reformen im Rahmen der kapitalistischen Wertgesetze und der imperialen Nord-S&uuml;d-Weltordnung. Die EU-Kommission verspricht sogar &bdquo;das Wachstum von der Ressourcennutzung abzukoppeln &hellip; unter Wahrung des Wettbewerbs&ldquo;. Das wird und kann nicht klappen! Der &Ouml;kokapitalismus ist ein Trugbild, das im Chaos einer Klimakatastrophe enden wird.<br>\nSystem change, not climat change!<br>\nEin grunds&auml;tzlicher Paradigmenwechsel ist unumg&auml;nglich. Dazu ben&ouml;tigt die politische Linke eine &ouml;kosozialistische Strategie, bei der die soziale Problematik und die Klassenfrage mit den &ouml;kologischen Forderungen und K&auml;mpfen eng verbunden wird&hellip;<br>\nErste Schritte eines &bdquo;&Ouml;kosozialistischen &Uuml;bergangsprogramms&ldquo; sind Forderungen nach radikalen Arbeitszeitverk&uuml;rzungen, dem Ausbau von demokratischen Mitbestimmungsrechten in den Betrieben, dem Wechsel vom Individual- zum Kollektivtransport (von G&uuml;tern wie Personen), dem Umbau der chemischen Industrie und so weiter. Das alles setzt eine Strategie der Mobilisierung und der Massenproteste voraus, ohne die es keinen Bruch mit dem bestehenden System geben kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.woxx.lu\/oekosozialismus-radikal-eine-alternative-aufbauen\/%20\">Alain Sertic in Woxx<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Bei einem &bdquo;green deal&ldquo; ohne &bdquo;system change&ldquo; wird es zur Gewissensberuhigung zwar zu einem deal kommen, der aber nicht gr&uuml;n sein wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gipfeltreffen in Kiew: EU stellt Ukraine weitere Unterst&uuml;tzung in Aussicht<\/strong><br>\nBei einem gemeinsamen Gipfeltreffen hat die Europ&auml;ische Union der Ukraine weitere Unterst&uuml;tzung in Bezug auf die Energieversorgung zugesagt. Br&uuml;ssel will au&szlig;erdem die Ausbildung von Streitkr&auml;ften pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/gipfeltreffen-in-kiew-eu-verspricht-ukraine-untersuetzung-17581818.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier mal wieder ein Beleg daf&uuml;r, dass die EU zu einem gro&szlig;en Problem werden kann. Osteurop&auml;ische Staaten nutzen ihre Macht zur Versch&auml;rfung des Konflikts mit Russland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Weltraum, die Macht und der Krieg (II)<\/strong><br>\nMilit&auml;rpolitisches Strategiezentrum in Berlin fordert neue Ma&szlig;nahmen zur milit&auml;rischen Nutzung des Alls. Bundeswehr nimmt seit Jahren an US-&ldquo;Wargames&rdquo; zur Kriegf&uuml;hrung im Weltraum teil.<br>\nDie Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS) fordert st&auml;rkere Aktivit&auml;ten zur milit&auml;rischen Nutzung des Weltraums. Die Bundeswehr m&uuml;sse nicht nur die n&ouml;tigen &ldquo;F&auml;higkeiten&rdquo; f&uuml;r Operationen im All bereitstellen, die Finanzierung sichern sowie &ldquo;qualifiziertes Fachpersonal&rdquo; gewinnen, hei&szlig;t es in einem aktuellen Papier des wichtigsten milit&auml;rpolitischen Strategiezentrums der Bundesregierung. Es gelte dar&uuml;ber hinaus, die &ldquo;Einbindung kommerzieller Akteure&rdquo; zu f&ouml;rdern und die &ldquo;&ouml;ffentlich-politische Diskussion&rdquo; st&auml;rker auf die milit&auml;rische Nutzung des Alls zu fokussieren. Die Bundeswehr hat ihre einschl&auml;gigen Aktivit&auml;ten k&uuml;rzlich durch die Aufstellung eines Weltraumkommandos forciert und beteiligt sich regelm&auml;&szlig;ig an US-&ldquo;Planspielen&rdquo;, die unter der Bezeichnung &ldquo;Schriever Wargames&rdquo; unter anderem die &ldquo;F&uuml;hrung von milit&auml;rischen Weltraumoperationen&rdquo; vorbereiten und &uuml;ben. W&auml;hrend sich die Bundeswehr offiziell auf die Abwehr von Angriffen auf eigene Satelliten konzentriert, werden allgemein l&auml;ngst auch offensive Operationen vorbereitet &ndash; etwa die Blendung oder die Zerst&ouml;rung fremder Flugk&ouml;rper im All&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Bundeswehr hat derzeit sieben eigene Satelliten im Weltraum stationiert &ndash; zwei Kommunikations- und f&uuml;nf Aufkl&auml;rungssatelliten. Auch der BND soll eigene Spionagesatelliten erhalten&hellip;<br>\n(&hellip;) Die BAKS urteilt, &ldquo;Bef&uuml;rchtungen vor einem R&uuml;stungswettlauf&rdquo; im Weltraum &ldquo;mit Konflikt- und Eskalationsgefahr&rdquo; seien &ldquo;durchaus ernst zu nehmen&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Nationale Weltraumrat<br>\nDie BAKS dringt nun darauf, die milit&auml;rischen Weltraumaktivit&auml;ten energisch voranzutreiben. So seien nicht nur eine &ldquo;vorausschauende milit&auml;rische F&auml;higkeitsplanung&rdquo; und eine &ldquo;ausreichende Finanzierung&rdquo; vonn&ouml;ten; es gelte auch dringend, &ldquo;qualifiziertes Fachpersonal zu gewinnen beziehungsweise auszubilden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8732\/%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Da tut sich wieder eine neue Quelle f&uuml;r Riesengesch&auml;fte f&uuml;r R&uuml;stungsfirmen auf. Irgendwo muss man das Geld ja versenken, das man den Arbeitern nicht zahlen will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zynische Bilanz<\/strong><br>\nPseudodebatte um Krieg in Afghanistan<br>\nDie Bundeswehr evaluiert sich selbst, und niemand geht hin: Die Berliner Politszene hat sich am Mittwoch einen zynischen Ausflug nach Absurdistan geg&ouml;nnt. Dabei h&auml;tte der Anlass, der Beginn der &raquo;Bilanzdebatte&laquo; des Verteidigungsministeriums zum Einsatz in Afghanistan, eigentlich besondere Aufmerksamkeit, besondere Sorgfalt verdient: Immerhin geht es um die Frage, was die Streitkr&auml;fte der westlichen M&auml;chte, darunter die deutschen, am Hindukusch eigentlich angerichtet haben. 20 Jahre Krieg, Hunderttausende, vielleicht mehr als eine Million Todesopfer, viele Millionen Fl&uuml;chtlinge, die Wirtschaft verheerend am Boden, die Gesellschaft zerr&uuml;ttet. Und am Ende die chaotische Evakuierung westlichen Personals, weil die Kr&auml;fte, die man vor zwei Jahrzehnten im Gestus kolonialer &Uuml;berlegenheit vertrieben hatte, die Macht blitzartig wieder an sich rei&szlig;en konnten: Krachender und vor allem f&uuml;r die einheimische Bev&ouml;lkerung verh&auml;ngnisvoller kann eine Niederlage kaum ausfallen. Keine Frage: Eine schonungslose Aufarbeitung dessen, was da verbrochen wurde, ist n&ouml;tiger denn je.<br>\nWas tut das Verteidigungsministerium? Am Mittwoch luden die Ministerin und ihr Generalinspekteur zur Diskussion. Die Themen: die Folgen des Einsatzes f&uuml;r die Bundeswehr, f&uuml;r die Soldaten und f&uuml;r ihre Angeh&ouml;rigen, die Auswirkungen des Kriegs auf die deutsche Gesellschaft und schlie&szlig;lich noch die Frage, wie man&rsquo;s k&uuml;nftig besser macht. Die dramatischen Folgen f&uuml;r die afghanische Bev&ouml;lkerung kamen allenfalls am Rand vor. Wie auch: Da debattierten Brigadegener&auml;le, Oberstabsfeldwebel, Einsatzveteranen, Reservisten, Milit&auml;rpolitiker und Ministerialb&uuml;rokraten. Kaum eine Handvoll Personen aus der vielgepriesenen Zivilgesellschaft wurde um ihre Meinung gebeten. Mehr als billige Man&ouml;verkritik ist da nicht drin, ist aber auch nicht gew&uuml;nscht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/411965.zynische-bilanz.html%20\">junge welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Afghanistan und &sbquo;Great Power Interventionism&lsquo; als Selbstverteidigung<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/os1-interventionism-de\/\">Verfassungsblog<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76842#h13\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pakistan wackelt angesichts der zunehmenden TTP-Terrorbedrohung<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Der am 1. Oktober verk&uuml;ndete Waffenstillstand zwischen der pakistanischen Regierung und den Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) (M.W.: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tehrik-i-Taliban_Pakistan\">siehe hier<\/a>) ist innerhalb weniger Tage zusammengebrochen, was die ersten Alarmglocken l&auml;uten l&auml;sst, dass die Terrorgruppen die Macht&uuml;bernahme der Taliban in Afghanistan nutzen, um grenz&uuml;berschreitende Angriffe durchzuf&uuml;hren.<br>\nBei einem der Angriffe der TTP auf pakistanische Sicherheitskr&auml;fte in einem Milit&auml;rfahrzeug in Spinwam, Nord-Waziristan, wurden f&uuml;nf Soldaten des Frontier Corps get&ouml;tet &ndash; nur einen Tag, nachdem Premierminister Imran Khan einger&auml;umt hatte, dass seine Regierung unter Vermittlung der afghanischen Taliban Gespr&auml;che mit Vertretern der TTP in Afghanistan f&uuml;hrt&hellip;<br>\nDie TTP, ein Konglomerat militanter paschtunischer Gruppen, operiert von Pakistans nordwestlichem Stammesgebiet Nord-Waziristan aus und bek&auml;mpft den pakistanischen Staat seit 2007 in verschiedenen Formen.<br>\nZiel der Gruppe ist es, die pakistanische Regierung zu st&uuml;rzen und einen islamischen Staat zu errichten, in dem die Scharia gilt, &auml;hnlich dem Staat, den die afghanischen Taliban gerade mit Waffengewalt in Kabul errichtet haben. Es wird auch angenommen, dass die TTP letztlich die Herrschaft der ethnischen Paschtunen in Pakistan anstrebt, insbesondere in den Grenzregionen, in denen die ethnische Gruppe in der Mehrheit ist&hellip;<br>\nZu der brisanten Mischung kommt noch hinzu, dass TTP bekannterma&szlig;en ideologische Unterst&uuml;tzung von Al-Qaida erh&auml;lt, obwohl die TTP-F&uuml;hrer jegliche direkte Verbindung zu der transnationalen Terrorgruppe bestritten haben. Die TTP soll auch Gelder vom Islamischen Staat erhalten haben, um Anschl&auml;ge im &ldquo;Outsourcing&rdquo; durchzuf&uuml;hren.<br>\n(&hellip;) Das starke Wiederaufleben der terroristischen Aktivit&auml;ten der TTP so kurz nach der Macht&uuml;bernahme durch die Taliban in Afghanistan weckt neue Bedenken hinsichtlich der allgemeinen Stabilit&auml;t Pakistans, einschlie&szlig;lich der Sicherheit seines Atomwaffenarsenals.<br>\nIn den westlichen Hauptst&auml;dten und anderswo ist es seit langem ein Alptraumszenario, dass Pakistans nukleares Know-how an nichtstaatliche islamische militante Gruppen durchsickert. Die USA haben die TTP als Terrororganisation eingestuft und im Laufe der Jahre w&auml;hrend des Afghanistankrieges ihre f&uuml;hrenden K&ouml;pfe durch Drohnenangriffe get&ouml;tet.&hellip; es besteht die Gefahr, dass der afghanische &lsquo;Dschihad&rsquo; auf Pakistan &uuml;bergreift.<br>\n(&hellip;) Pakistan hat seitdem Druck auf die Taliban ausge&uuml;bt, um sicherzustellen, dass die TTP in Afghanistan keine Zuflucht findet, von der aus sie gegen Pakistan operieren kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/10\/pakistan-wobbles-as-ttp-terror-threat-mounts\/?mc_cid=9fa1ec2bb0&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bis aufs Messer<\/strong><br>\nSpannungen um Taiwan: Westen provoziert China, setzt rigoros auf Drohgeb&auml;rden und Aufr&uuml;stung<br>\nTaiwan wird weiter gegen die Volksrepublik China aufr&uuml;sten. Das k&uuml;ndigte die Pr&auml;sidentin der Insel, Tsai Ing-wen, am Sonntag in Taipeh in einer Rede zum Nationalfeiertag an. Zwar hoffe sie in den Beziehungen zu Beijing auf Entspannung, doch d&uuml;rfe es bez&uuml;glich einer &raquo;Wiedervereinigung&laquo; mit der Volksrepublik &raquo;keinerlei Illusionen&laquo; geben. Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping hatte am Vortag die Position bekr&auml;ftigt, &raquo;die vollst&auml;ndige Wiedervereinigung&laquo; mit Taiwan &raquo;wird und kann verwirklicht werden&laquo;. Beijing wolle sie mit friedlichen Mitteln erreichen. Eine formelle Abspaltung Taiwans hingegen werde &raquo;ein b&ouml;ses Ende nehmen&laquo;, warnte Xi.<br>\nDie Spannungen um Taiwan waren zuletzt von innen und au&szlig;en kr&auml;ftig angeheizt worden&hellip;<br>\nTats&auml;chlich scheinen die stetigen Unterstellungen, die Volksrepublik plane einen Krieg gegen Taiwan, vor allem der Legitimation der verst&auml;rkten Aufr&uuml;stung des Westens gegen China zu dienen. So hatte das Wall Street Journal am Freitag berichtet, ein kleineres Kontingent von US-Spezialkr&auml;ften und US-Marines trainiere &raquo;seit mindestens einem Jahr&laquo; auf Taiwan die dortigen Streitkr&auml;fte. Das verst&ouml;&szlig;t gegen die im Shanghai Kommuniqu&eacute; von 1972 ge&auml;u&szlig;erte sowie mehrfach bekr&auml;ftigte Absicht der USA, alle ihre Streitkr&auml;fte von der Insel abzuziehen. Am Wochenende wurde bekannt, dass Washington zus&auml;tzlich zu unl&auml;ngst im Rahmen des AUKUS-Pakts angek&uuml;ndigten R&uuml;stungsverk&auml;ufen zw&ouml;lf Kampfhubschrauber und ein Milit&auml;rflugzeug zur elektronischen Kriegf&uuml;hrung an Australien liefern wird. China reagiert, indem es mit Fl&uuml;gen in die taiwanische Luftverteidigungszone seine milit&auml;rische Schlagkraft demonstriert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/412146.feindbild-volksrepublik-bis-aufs-messer.html%20\">junge welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Chinas &Uuml;bergriffe auf Taiwan sind mehr L&auml;rm als Wut<\/strong><br>\nEigene &Uuml;bersetzung: Chinas gro&szlig; angelegte Luftman&ouml;ver in der N&auml;he Taiwans am Montag, die in den weltweiten Medien mit irref&uuml;hrenden Schlagzeilen und alarmistischen Berichten versehen wurden, haben in der Region und dar&uuml;ber hinaus Schockwellen der Beunruhigung ausgel&ouml;st.<br>\nDie Beunruhigung ist jedoch gr&ouml;&szlig;tenteils unbegr&uuml;ndet &ndash; und in der Tat ist in der taiwanesischen &Ouml;ffentlichkeit keine Panik zu beobachten.<br>\nEntgegen der Panikmache in den englischsprachigen Medien &ndash; &ldquo;Brazen China Steadily Ramps Up Warplane Flights in Taiwan&rsquo;s Airspace&rdquo;, titelte US News and World Report &ndash; haben die chinesischen Flugzeuge den souver&auml;nen Luftraum Taiwans nicht verletzt, geschweige denn Taiwan &uuml;berflogen.<br>\nTats&auml;chlich &uuml;berquerten sie nicht einmal den mittleren Punkt der Taiwanstra&szlig;e und n&auml;herten sich der Insel nicht einmal bis auf 100 Meilen.<br>\n(&hellip;) Fakten versus panische Fiktionen<br>\n&hellip; Die 56 Fl&uuml;ge am Montag waren ein Tagesrekord, aber insgesamt waren zwischen Freitag und Montag 149 chinesische Flugzeuge im Einsatz&hellip;Doch im Gegensatz zu zahlreichen Berichten in englischsprachigen Medien sind die chinesischen Flugzeuge nicht in den souver&auml;nen taiwanesischen Luftraum eingedrungen &ndash; geschweige denn &uuml;ber Taiwan selbst geflogen.<br>\nEin Blick auf die vom taiwanesischen Verteidigungsministerium ver&ouml;ffentlichten Grafiken und auf eine Karte zeigt, dass die meisten Fl&uuml;ge weit &uuml;ber 160 Kilometer s&uuml;dlich von Taiwan stattfanden. Dennoch und selbst in dieser Entfernung drangen die chinesischen Fl&uuml;ge in Taiwans Luftverteidigungszone (Air Defense Identification Zone, ADIZ) ein.<br>\nNach dem Internationalen Luftverkehrsabkommen hat ein Staat die vollst&auml;ndige und ausschlie&szlig;liche Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber den Luftraum &uuml;ber seinem Hoheitsgebiet&rdquo;. Damit ist der Luftraum direkt &uuml;ber seinem Land und seinen Hoheitsgew&auml;ssern gemeint, die sich 12 Seemeilen (22 Kilometer) von seiner K&uuml;ste entfernt erstrecken.<br>\nEine ADIZ ist eine ganz andere Sache. Eine einseitig deklarierte ADIZ, in der ein Staat von Flugzeugen verlangt, sich zu identifizieren, wird durch kein internationales Recht geregelt oder durchgesetzt. Taiwans ADIZ umfasst weit mehr als den Luftraum &uuml;ber seinem Land oder sogar seinen vorgelagerten Inseln: Sie erstreckt sich &uuml;ber die gesamte Meerenge von Taiwan und gro&szlig;e Teile S&uuml;dchinas.<br>\n&ldquo;Es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen einer ADIZ und dem Luftraum&rdquo;, so Newsham. &ldquo;Wenn man in Richtung des s&uuml;dlichen Endes der ADIZ fliegt, ist das nicht dasselbe wie wenn man n&auml;her an Formosa (Taiwan) fliegt. Deshalb betrachte ich diesen speziellen Vorfall eher als eine &lsquo;Demonstration&rsquo;&hellip;<br>\nDie chinesischen Patrouillen haben nicht einmal die Mitte des Gew&auml;ssers &uuml;berschritten, das Taiwan vom Festland trennt. &ldquo;Sie &uuml;berschreiten nicht die Mittellinie der Stra&szlig;e von Taiwan&rdquo;, so Neill&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/10\/chinas-taiwan-incursions-are-more-sound-than-fury\/?mc_cid=764745ca74&amp;mc_eid=f072d9574c%20\">Asia Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76866\">Wie die Tagesschau gegen China hetzt<\/a>. Interessant hier die Karte, die im Artikel er Asia Times zu finden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gemeinsame Erkl&auml;rung der Au&szlig;enminister der Volksrepublik China und der Russischen F&ouml;deration <\/strong><br>\nzur Versch&auml;rfung des &Uuml;bereinkommens &uuml;ber das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen sowie &uuml;ber die Vernichtung solcher Waffen<br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Die Russische F&ouml;deration und China bekr&auml;ftigen ihre &Uuml;berzeugung, dass das &Uuml;bereinkommen &uuml;ber das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen sowie &uuml;ber die Vernichtung solcher Waffen (BW&Uuml;) ein wesentlicher Pfeiler des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit ist, sowie ihre Entschlossenheit, die Autorit&auml;t und Wirksamkeit des &Uuml;bereinkommens zu wahren. Heute wie 1975 ist das Ziel des BW&Uuml; nach wie vor relevant: die M&ouml;glichkeit, dass biologische Agenzien als Waffen eingesetzt werden, soll vollst&auml;ndig ausgeschlossen werden.<br>\nDie Russische F&ouml;deration und China bekr&auml;ftigen, dass das BW&Uuml; in vollem Umfang eingehalten und weiter gest&auml;rkt werden muss, unter anderem durch seine Institutionalisierung und die Annahme eines rechtsverbindlichen Protokolls zum &Uuml;bereinkommen mit einem wirksamen Verifikationsmechanismus sowie durch regelm&auml;&szlig;ige Konsultationen und Zusammenarbeit bei der L&ouml;sung aller Fragen im Zusammenhang mit der Durchf&uuml;hrung des &Uuml;bereinkommens&hellip;<br>\n(&hellip;) In Anbetracht der Tatsache, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten keine aussagekr&auml;ftigen Informationen &uuml;ber diese milit&auml;rischen biologischen Aktivit&auml;ten zur Verf&uuml;gung stellen, die die Bedenken der internationalen Gemeinschaft zerstreuen k&ouml;nnten, fordern die Russische F&ouml;deration und China die Vereinigten Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten nachdr&uuml;cklich auf, offen, transparent und verantwortungsbewusst zu handeln, indem sie ordnungsgem&auml;&szlig; &uuml;ber ihre milit&auml;rischen biologischen Aktivit&auml;ten im Ausland und auf ihrem nationalen Hoheitsgebiet informieren und die Wiederaufnahme der Verhandlungen &uuml;ber ein rechtsverbindliches Protokoll zum BW&Uuml; mit einem wirksamen Verifikationsmechanismus unterst&uuml;tzen, um ihre Einhaltung des BW&Uuml; zu gew&auml;hrleisten&hellip;<br>\nDie Russische F&ouml;deration und China rufen die BW&Uuml;-Vertragsstaaten au&szlig;erdem dazu auf, ihre gemeinsamen Anstrengungen zur St&auml;rkung des &Uuml;bereinkommens auf einer sicheren, rechtsverbindlichen Grundlage fortzusetzen. Sie begr&uuml;&szlig;en entsprechende Initiativen. Gleichzeitig unterst&uuml;tzen sie erg&auml;nzende Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung der derzeitigen Umsetzung des &Uuml;bereinkommens.<br>\n(&hellip;) Die Russische F&ouml;deration und China sind bereit, auf der Neunten &Uuml;berpr&uuml;fungskonferenz des BW&Uuml; alle Vorschl&auml;ge zu pr&uuml;fen, die geeignet sind, das &Uuml;bereinkommen zu st&auml;rken und seine Umsetzung in nichtdiskriminierender Weise zu verbessern. Sie rufen alle BW&Uuml;-Vertragsstaaten auf, einen konstruktiven Ansatz zu verfolgen, um sicherzustellen, dass die getroffenen Entscheidungen der St&auml;rkung des BW&Uuml;-Regimes dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fmprc.gov.cn\/mfa_eng\/zxxx_662805\/t1912953.shtml\">Ministry of Foreign Affairs of the People&lsquo;s Republic of China<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warum die falschen Journalisten den Friedensnobelpreis erhalten haben<\/strong><br>\nDie von westlichen Medien als Zeichen gegen &ldquo;b&ouml;se Regime&rdquo; in Russland und auf den Philippinen gefeierte Verleihung des Friedensnobelpreises an Journalisten aus diesen beiden L&auml;ndern hat den Friedensnobelpreis als Instrument der westlichen Propaganda entlarvt.<br>\nIch finde es sehr gut, dass Journalisten, die sich gegen Widerst&auml;nde und sogar unter Lebensgefahr f&uuml;r wahrheitsgem&auml;&szlig;e Berichterstattung einsetzen und Skandale von Regierungen aufdecken, den Friedensnobelpreis bekommen. Allerdings fallen mir dabei Namen von Menschen ein, an die man bei der Verleihung des Friedensnobelpreises offensichtlich nicht gedacht hat.<br>\nDer erste Name, der mir einf&auml;llt, ist Julian Assange&hellip; Assange hat auch Edward Snowden bei seiner Flucht aus Hongkong unterst&uuml;tzt, nachdem Snowden aufgedeckt hatte, dass die US-Geheimdienste gegen die Verfassung der USA versto&szlig;en, indem sie die eigene Bev&ouml;lkerung systematisch abh&ouml;ren und ausspionieren. Dass dabei auch herausgekommen ist, dass und wie die US-Geheimdienste auch in allen anderen L&auml;ndern der Welt so vorgehen und alles und jeden abh&ouml;ren und ausspionieren, war fast schon ein Nebeneffekt.<br>\nAber Assange wurde f&uuml;r seinen Mut nicht geehrt und mit Orden &uuml;bersch&uuml;ttet, sondern von den USA zu Fahndung ausgeschrieben&hellip;<br>\nInzwischen hat Assange damit bereits neun Jahre in faktischer Gefangenschaft verbracht und zu allem &Uuml;berfluss wird er in der Haft in Gro&szlig;britannien sogar gefoltert, wie die UN-Beauftragte f&uuml;r Folter in vielen Berichten beklagt hat.<br>\nWestlichen Medien ist das aber keine gro&szlig;en Schlagzeilen wert&hellip;<br>\nStatt Assange haben nun ein russischer Journalist und eine philippinische Journalistin den Friedensnobelpreis erhalten. Ich will deren Arbeit nicht abwerten, aber die Verleihung des Preises an diese beiden Journalisten, die nicht in Haft sitzen und nicht gefoltert werden und nicht im Falle einer Auslieferung an die USA mit der Todesstrafe oder wenigstens einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen m&uuml;ssen, ohne dabei auch Julian Assange den Friedensnobelpreis zu verleihen, zeigt eines mehr als deutlich: Der Friedensnobelpreis ist nichts weiter als ein Propagandainstrument des Westens, das zur Meinungsmache missbraucht wird, anstatt Menschen zu ehren, die den Preis wirklich verdient haben.<br>\n&Uuml;brigens werden wir sehr bald erfahren, ob die beiden Journalisten den Preis zu Recht erhalten haben. Bei der Preisverleihung werden sie Reden halten und wenn sie Julian Assange dabei mit keinem Wort erw&auml;hnen, dann hat sich nicht nur der Friedensnobelpreis selbst kritisiert, sondern auch seine Empf&auml;nger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/warum-die-falschen-journalisten-den-friedensnobelpreis-erhalten-haben\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Dazu:<\/strong> Der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76851\">Friedensnobelpreis als Treibsatz zum Feindbildaufbau<\/a> von Albrecht M&uuml;ller.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Durchgeknallter Duterte meldet sich: &bdquo;Impfen wir sie im Schlaf&ldquo;!<\/strong><br>\n(&hellip;) Der philippinische Pr&auml;sident Rodrigo Duterte hat die Menschen erneut aufgefordert, sich impfen zu lassen, um die Covid-19-Pandemie zu stoppen. Diesmal schlug er jedoch drastische Methoden vor, &auml;hnlich wie bei seiner fr&uuml;heren Drohung &bdquo;Lasst euch impfen oder ich schicke euch ins Gef&auml;ngnis&ldquo;.<br>\nIn seiner Fernsehansprache am Dienstag sprach sich Duterte f&uuml;r eine Strategie der Zwangsimpfung aus. &bdquo;Ich wei&szlig;, dass viele Leute noch Zweifel haben. Das ist das Problem, diese Leute, die sich nicht impfen lassen wollen&ldquo;, beklagte er. &bdquo;Deshalb m&uuml;ssen wir sie in ihren Vierteln suchen. Lasst uns in ihre H&auml;user gehen und sie impfen, w&auml;hrend sie schlafen, um der Geschichte ein Ende zu setzen&ldquo;, sagte er&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uncutnews.ch\/durchgeknallter-duterte-meldet-sich-impfen-wir-sie-im-schlaf\/%20\">Uncut News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Im Juni meinte Duterte bereits in einer Fernsehansprache: &ldquo;Wenn ihr euch nicht impfen lassen wollt, werde ich euch verhaften lassen, [und] dann werde ich euch einen Impfstoff in das Ges&auml;&szlig; injizieren.&rdquo; und f&uuml;gte hinzu: &ldquo;<a href=\"https:\/\/de.rt.com\/asien\/119536-philippinischer-praesident-duterte-droht-wer-impfung-verweigtert-kommt-ins-gefaengnis\/\">dann werden sie mit Ivermectin gespritzt, das ist f&uuml;r Schweine vorgesehen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-76949","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76949"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76949\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76951,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76949\/revisions\/76951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}