{"id":76983,"date":"2021-10-14T08:16:46","date_gmt":"2021-10-14T06:16:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983"},"modified":"2021-10-14T08:16:46","modified_gmt":"2021-10-14T06:16:46","slug":"hinweise-des-tages-3967","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h01\">Die Rente, die Demographie und der Zins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h02\">In den Schulden liegt der Streit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h03\">Ampel oder Jamaika: alle Wege f&uuml;hren in die Irre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h04\">Zur Modellierung der Corona-Pandemie &ndash; Eine Streitschrift<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h05\">Im Ausgang deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h06\">Homeoffice st&auml;rkt die Identifikation mit dem Unternehmen &ndash; wenn Arbeit und Privatleben sauber getrennt werden k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h07\">&bdquo;Unversch&auml;mtheit&ldquo;: Sozialverb&auml;nde emp&ouml;rt &uuml;ber geringe Hartz-IV-Erh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h08\">Bei Corona-Schlie&szlig;ung: Keine Lohnfortzahlung f&uuml;r Minijobber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h09\">Festmahl der Heuchelei: Steaks f&uuml;r die Mega-Reichen &ndash; Insekten und Pflanzen f&uuml;r den Rest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h10\">Amazon frisst uns mit Haut und Haar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h11\">Ist das legitim oder nicht? Krankes Kind abgelehnt: Praxen bestehen auf PCR-Test vor Arzttermin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h12\">Noch mehr Geld vom Bund: Krankenkassen brauchen Rekordzuschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h13\">Wie die M&uuml;llverbrennung des US-Milit&auml;rs Tausende vergiftet hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h14\">Milit&auml;rtransporter f&uuml;r Kasachstan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76983#h15\">Desinformation &uuml;ber Desinformation<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Rente, die Demographie und der Zins<\/strong><br>\nDass die Riester-Rente ein totaler Flop war, wei&szlig; heute fast jeder. Dennoch kam schon vor der Regierungsbildung bei einigen Parteien wieder eine Diskussion hoch &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer kapitalgedeckten Rente. In den Koalitionsverhandlungen wird die FDP darauf beharren, es m&uuml;sse eine zweite angesparte S&auml;ule der Rentenversicherung geben wegen Demographie &ndash; und so wie es aussieht, wird niemand daraus einen Knackpunkt machen. Die SPD ist offen und die Gr&uuml;nen haben das auch schon einmal selbst mit der Idee eines Staatsfonds ventiliert.<br>\nDiesmal soll der Staat mit einem neu geschaffenen Fonds einspringen, weil man immerhin eingesehen hat, dass beim Riester-Modell letztlich nur die Versicherungen profitiert haben.<br>\nDennoch ist die R&uuml;ckkehr zu dieser alten Idee mehr als erstaunlich, wenn man bedenkt, wie sich die Bedingungen an den Kapitalm&auml;rkten der Welt seitdem ver&auml;ndert haben.<br>\nZu Beginn des Jahrhunderts wurde argumentiert, die Verzinsung des angesparten Kapitals sei bei einer Kapitalmarktanlage h&ouml;her als die implizite Verzinsung beim Umlageverfahren. Bei positiven Realzinsen k&ouml;nne man sogar damit rechnen, die Rente zu finanzieren, ohne das Kapital selbst zum Zeitpunkt des Rentenbezuges verbrauchen zu m&uuml;ssen.<br>\nNach zehn Jahren eines weltweiten Nullzinsregimes m&uuml;sste man allerdings doch stutzig werden. Derzeit spricht wenig daf&uuml;r, dass sich das Zinsniveau in einem &uuml;berschaubaren Zeitraum auf Werte einpendelt, wie sie vor zwanzig Jahren noch gang und g&auml;be waren. Man muss sich ja gerade als liberaler Politiker oder neoklassischer &Ouml;konom die Frage stellen, warum das Zinsniveau so niedrig ist und was das f&uuml;r die Hoffnungen hei&szlig;t, die man mit einer angesparten Rente verbindet.<br>\nDass es immer noch gro&szlig;e Konfusion um die Rente gibt, liegt vermutlich daran, dass Deutschland seit Beginn des Jahrhunderts hohe Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse aufweist. Daher ist der einfache und absolut richtige Satz, dass die Volkswirtschaft nicht sparen kann, den Deutschen fremd geblieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2021\/10\/13\/die-rente-die-demographie-und-der-zins\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>In den Schulden liegt der Streit<\/strong><br>\nKlima, Pflege, Schulen: Der Staat muss in Zukunft massiv investieren. Wie soll das mit einer FDP funktionieren, die sich an die Schuldenbremse klammert?<br>\nDie Sondierungen einer m&ouml;glichen Ampel-Koalition kommen in die kritische Phase. Einerseits ist der politische Druck gro&szlig;, das B&uuml;ndnis auf die Kette zu bekommen. Andererseits sind die Gr&auml;ben tief &ndash; insbesondere in der Finanzpolitik. FDP-Chef Christian Lindner sprach im Wahlkampf immer davon, dass ihm f&uuml;r eine Ampel-Koalition die Kreativit&auml;t fehle. Gr&uuml;nen-Chef Robert Habeck hingegen betont gerade jetzt, dass Kreativit&auml;t n&ouml;tig sei. Absehbar ist, dass Lindner wohl die gr&ouml;&szlig;ten Chancen auf das Amt des Finanzministers hat und dieses in den Sondierungen auch beansprucht. Die Kompromisslinien in Sachen Finanzpolitik sind eine Herausforderung. Gerade bei der Schuldenbremse werden die ideologischen Gr&auml;ben deutlich.<br>\nBis weit in den &ouml;konomischen Mainstream ist klar, dass die Schuldenbremse auf den OP-Tisch kommt. W&auml;hrend einige sie aus rein ideologischen Gr&uuml;nden weiter eisern verteidigen, suchen selbst ordoliberale Mainstream-&Ouml;konomen wie Clemens Fuest vom Ifo-Institut nach minimalinvasiven Operationseingriffen. [&hellip;]<br>\nDoch auch ohne Reform der Schuldenbremse gibt es Spielr&auml;ume. H&auml;ufig werden diese Spielr&auml;ume als &bdquo;Umgehung&ldquo; geziehen, dabei kann nichts umgangen werden, was nicht von der Schuldenbremse geregelt ist. Oft fallen Progressive hier auf das Framing der Konservativen herein. Doch von beiden Seiten gibt es Vorschl&auml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-ampel-steht-auf-schuldenbremse\">Lukas Scholle in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ampel oder Jamaika: alle Wege f&uuml;hren in die Irre<\/strong><br>\nIn Berlin wird sondiert, um dann zu verhandeln. Gleich, ob Ampel oder Jamaika &ndash; ist das wirklich ein Ringen um die Zukunft des Landes? Oder wird da ausgehandelt, wer den Vertrag &uuml;ber den Abriss erh&auml;lt? Eine Zukunftsperspektive ist jedenfalls nicht wirklich im Angebot. [&hellip;]<br>\nDie Flut im Ahrtal liegt bald drei Monate zur&uuml;ck. Und jetzt steht schon fest, dass Teile der Region fr&uuml;hestens im M&auml;rz wieder eine funktionierende Gasversorgung haben werden. Wie die Menschen &uuml;ber den Winter kommen? Offensichtlich keine staatliche Aufgabe, so wenig, wie es die Warnung vor der Flut war. So wenig, wie es die Aufr&auml;umarbeiten danach waren. G&auml;be es noch so etwas wie Verantwortung in der Politik, h&auml;tten &uuml;ber diesem Ereignis zwei Landesregierungen st&uuml;rzen m&uuml;ssen. Stattdessen wurde ein Landrat zum Bauernopfer. Wer sich fragt, wie diese Republik mit einem Blackout zurechtk&auml;me, muss nur einen Blick ins Ahrtal werfen. [&hellip;]<br>\nDie politische Klasse in Berlin verh&auml;lt sich wie eine Partygesellschaft im Penthouse eines Hochhauses, die sich gegenseitig zuprostet und den tollen Ausblick preist, w&auml;hrend im Keller das Fundament zusammenbricht.<br>\nKeine der eventuell an der Regierungsbildung beteiligten Parteien hat irgendeine Distanz zur NATO. Seit die Linke an dieser Stelle unter Muskelschwund leidet, gibt es im ganzen Bundestag keine NATO-Gegner mehr. Im Gegenteil, mit einer Regierungsbeteiligung der gr&uuml;nen transatlantischen Eiferer ist sichergestellt, dass die gute alte deutsche Untugend der Nibelungentreue zu neuen H&ouml;hen strebt.<br>\nDabei ist die Sachlage f&uuml;r jeden, der die geopolitischen Entwicklungen der letzten Jahre beobachtet hat, glasklar. Die Macht der westlichen Allianz ist bereits gebrochen und w&auml;re nur um den Preis eines globalen Infernos zu retten; auch f&uuml;r die deutsche Machtpolitik w&auml;re R&uuml;ckzug angesagt. Aber in den in Berlin versammelten Haufen schlie&szlig;t man lieber fest die Augen und macht weiter wie bisher.<br>\nDabei d&uuml;rfte die Macht, anderen L&auml;ndern Freihandelsvertr&auml;ge aufzuzwingen, bald der Vergangenheit angeh&ouml;ren, selbst wenn das Konstrukt EU stabil bleiben sollte (was nicht garantiert ist). Die Fantasien &uuml;ber eine EU-Armee, die einige in der Berliner Politik hegen, werden an diesem Sachverhalt nichts &auml;ndern. W&auml;re es da nicht an der Zeit, sich ein paar Gedanken &uuml;ber Binnenmarkt und -nachfrage zu machen, statt weiter einseitig auf Rekordexporte zu setzen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/125609-ampel-oder-jamaika-alle-wege-fuhren-in-die-irre\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zur Modellierung der Corona-Pandemie &ndash; Eine Streitschrift<\/strong><br>\nWissenschaftliche Modellierung hat in Corona-Zeiten Hochkonjunktur. Wer seine Karriere damit verbracht hat, mithilfe von Modellen astrophysikalischen Ph&auml;nomenen zu entlocken, was direkten Beobachtungen verborgen bleibt, der sollte sich, so m&ouml;chte man meinen, dar&uuml;ber freuen k&ouml;nnen. Doch leider erleben wir in der Corona-Pandemie Modellierung nicht von ihrer besten Seite. Selten gab es in der Geschichte der Wissenschaft eine gr&ouml;&szlig;ere Spannung zwischen dem Geltungsanspruch und der politischen Wirkm&auml;chtigkeit von Vorhersagen und dem bemerkenswerten Mangel an Offenheit und Selbstkritik, wenn Vorhersagen sich nicht erf&uuml;llten. Diese Einsicht hat allerdings einen schweren Stand, denn es w&auml;re zu peinlich, wenn eminente wissenschaftliche Journale, Wissenschaftsorganisationen, Wissenschaftsjournalisten und nicht zuletzt politische Entscheidungstr&auml;ger einr&auml;umen w&uuml;rden, dass man dem Publikum m&ouml;glicherweise &ldquo;Ramschware&rdquo; verkauft hat. Gewiss, nicht jeder hat sich von naiven Modellvorhersagen blenden lassen, und viele haben mit ihrer Kritik nicht hinterm Zaun gehalten. Es scheint mir an der Zeit, eine noch offensivere Aufarbeitung der Missst&auml;nde anzusto&szlig;en. Denn erstens hat die &Ouml;ffentlichkeit von uns Wissenschaftlern ein Recht auf schonungslose Ehrlichkeit, und zweitens tun wir gut daran Fehler zu benennen, um nicht in einigen Jahren kollektiv als Quacksalber dazustehen und das Vertrauen der Menschen zu verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/corona-netzwerk.info\/zur-modellierung-der-corona-pandemie-eine-streitschrift\/\">Prof. Bernhard M&uuml;ller &ndash; ein Addendum zu Thesenpapier 8 via Info-Plattform Corona<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im Ausgang deutlich<\/strong><br>\nDer Bayerische Verwaltungsgerichtshof l&auml;utet die notwendige rechtswissenschaftliche Aufarbeitung der landesweiten Ausgangsverbote ein<br>\nVor mehr als 18 Monaten trat in Bayern &ndash; zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik &ndash; ein fl&auml;chendeckendes, landesweites Ausgangsverbot in Kraft. Die tiefgreifende Ma&szlig;nahme, die praktisch jede B&uuml;rger:in au&szlig;erhalb ihrer r&auml;umlich gesch&uuml;tzten Privatsph&auml;re rechtfertigungsbed&uuml;rftig machte, d&uuml;rfte aufgrund ihrer Devianz Mitausl&ouml;ser gewesen sein, f&uuml;r den leidenschaftlichen Ton, in dem die rechtswissenschaftliche Debatte &uuml;ber die Pandemiebek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen fortan gef&uuml;hrt wurde. Die Warnenden bef&uuml;rchteten dabei keine b&ouml;se Absicht der Entscheidungstr&auml;ger:innen, sondern ein nachhaltiges Erodieren verfassungsrechtlich etablierter baselines. In dieser un&uuml;bersichtlichen Lage griffen die in den Eilverfahren zust&auml;ndigen Gerichte aus Vorsicht oft zu kurz und wurden hierf&uuml;r wiederum gescholten.<br>\nIn den Diskurs ist zwischenzeitlich deutlich Ruhe eingekehrt. Zum einen traten andere staatsrechtliche Themen in den Fokus. Zum anderen laufen die Ma&szlig;nahmen &ndash; wie hoffentlich auch die Pandemie &ndash; schrittweise aus. Zwar werden noch immer in den einzelnen L&auml;ndern kleinteilige Regelungen f&uuml;r die verschiedensten Lebensbereiche auf dem Verordnungswege getroffen, was als Modus auch kritikw&uuml;rdig ist. An die Intensit&auml;t der Ma&szlig;nahmen im ersten Jahr der Pandemiebek&auml;mpfung reichen die Eingriffe aber bei weitem nicht mehr heran. In dieser nun deutlich entspannten Lage entschied am Montag der Bayerische Verwaltungsgerichtshof als erstes Verwaltungsgericht in einer Hauptsache &uuml;ber die Ma&szlig;nahme, die wie keine zweite f&uuml;r die heikle Wirkmacht der staatlichen Pandemiebek&auml;mpfung steht.<br>\nIn einer lehrbuchm&auml;&szlig;igen Entscheidung gelingt dem Gericht, was f&uuml;r alle anstehenden Hauptsacheentscheidungen hoffen l&auml;sst: Eine unaufgeregte, an den seinerzeit vorhandenen Fakten orientierte Anwendung des verfassungsrechtlichen Rahmens. Als Ergebnis dieser Subsumtion stellt der Verwaltungsgerichtshof nicht nur die Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit des konkret entschiedenen Verbotes fest; pauschale, landesweite Ausgangsverbote sind in der Werteordnung des Grundgesetzes grunds&auml;tzlich unzul&auml;ssig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/im-ausgang-deutlich\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Homeoffice st&auml;rkt die Identifikation mit dem Unternehmen &ndash; wenn Arbeit und Privatleben sauber getrennt werden k&ouml;nnen<\/strong><br>\nWenn Besch&auml;ftigte die M&ouml;glichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten, identifizieren sie sich st&auml;rker mit ihrem Unternehmen. Das gilt besonders f&uuml;r diejenigen, die Arbeit und Freizeit gut auseinanderhalten k&ouml;nnen. Damit das gelingt, ist Fairness im Verh&auml;ltnis zum Vorgesetzten wichtig. Umgekehrt sinkt die Bereitschaft, sich f&uuml;r den Arbeitgeber zu engagieren, wenn Besch&auml;ftigte die Erfahrung machen, dass die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem im Homeoffice verschwimmt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Dr. Yvonne Lott, Forscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, und Prof. Dr. Anja Abendroth von der Universit&auml;t Bielefeld.<br>\nArbeit im Homeoffice hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Und auch die Forschung besch&auml;ftigt sich verst&auml;rkt mit dem Thema, oft mit Blick darauf, welche Besch&auml;ftigten von zu Hause arbeiten und wie ihre Arbeitsbedingungen sind. Bislang noch kaum beachtet wurde, wie sich die Erfahrungen, die Besch&auml;ftigte mit Heimarbeit machen, auf das &bdquo;Commitment&ldquo; von Besch&auml;ftigten auswirkt, also auf emotionale Bindung, Identifikation oder Engagement.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-homeoffice-staerkt-die-identifikation-mit-dem-unternehmen-36092.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Unversch&auml;mtheit&ldquo;: Sozialverb&auml;nde emp&ouml;rt &uuml;ber geringe Hartz-IV-Erh&ouml;hung<\/strong><br>\nDie Sozialverb&auml;nde zeigen sich emp&ouml;rt &uuml;ber den Beschluss der Kabinettsverordnung vom vorigen Freitag, wonach Hartz-IV-Bezieherinnen und -Bezieher von 2022 an 3 Euro mehr im Monat bekommen.<br>\nVdK-Pr&auml;sidentin Verena Bentele sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), eine solche Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Regelsatzes sei &bdquo;angesichts der aktuellen Preissteigerungen eine Unversch&auml;mtheit&ldquo;. Schon bisher sei es kaum m&ouml;glich, sich von dem f&uuml;r Lebensmittel vorgesehenen Betrag von etwa 5 Euro t&auml;glich pro Person gesund und ausgewogen zu ern&auml;hren, mahnte Bentele. &bdquo;Familien sollten nicht in der Situation sein, statt frischer Tomaten lieber solche aus der Dose nehmen zu m&uuml;ssen oder sich vorwiegend von Toastbrot zu ern&auml;hren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/hartz-iv-sozialverbaende-empoert-ueber-geringe-erhoehung-GDPHAWPNQVDLNLDTSPVJJEJPK4.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bei Corona-Schlie&szlig;ung: Keine Lohnfortzahlung f&uuml;r Minijobber<\/strong><br>\nMusste ihr Betrieb schlie&szlig;en, gingen Minijobber in der Corona-Krise leer aus. Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld standen ihnen nicht zu &ndash; und auch kein Lohn, wie das Bundesarbeitsgericht entschieden hat. [&hellip;]<br>\nDass die Frau als geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld hat und komplett leer ausgeht, spielte bei der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts keine Rolle. Aus Sicht der Richter ist es Sache des Staates, die durch staatliche Lockdowns entstehenden finanziellen Nachteile auszugleichen.<br>\nWie vielen Minijobbern es w&auml;hrend der Corona-Lockdowns ergangen ist wie der Kl&auml;gerin, ist unklar. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland waren zu Jahresbeginn rund 800.000 Menschen im Einzelhandel Minijobber. Der gr&ouml;&szlig;te Teil davon arbeitete allerdings im Lebensmittelhandel oder in Drogerien, die im Gegensatz zum Fachhandel nicht von den Schlie&szlig;ungen betroffen waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/minijobber-lohnausfall-corona-bag-erfurt-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Festmahl der Heuchelei: Steaks f&uuml;r die Mega-Reichen &ndash; Insekten und Pflanzen f&uuml;r den Rest<\/strong><br>\nEs w&auml;re schwierig, sich eine bessere Metapher f&uuml;r diese gespaltenen Zeiten vorzustellen, als ein Restaurant, das sich bei den Untergangspropheten des Klimawandels anbiedern will, indem es offiziell &ldquo;vegan&rdquo; wird. Gleichzeitig aber serviert es reichen G&auml;sten in einem Hinterzimmer Stopfleber, Rinderfilet und Schweinefleischgerichte, w&auml;hrend der Planet direkt vor ihren Fenstern angeblich unter der Belastung von CO&#8322; untergeht.<br>\nHei&szlig; serviert wird dieses Festmahl der Heuchelei im Eleven Madison Park &ndash; von Kritikern auch &ldquo;Eleven Madison Pork (Schwein)&rdquo; genannt. Das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant in New York City gab k&uuml;rzlich bekannt, dass es auf den Anti-Fleisch-Zug aufgesprungen ist, der derzeit die &ldquo;Woken&rdquo; &ndash; die sozial Bewussten &ndash; im Sturm erobert.<br>\nIn einem Beitrag, der bereits im Mai im Wall Street Journal (WSJ) erschien, wurde Daniel Humm, der gefeierte Koch und Besitzer des Eleven Madison Park, mit einem ganzseitigen Artikel gebauchpinselt. Seine fast biblisch anmutende Umstellung auf umweltfreundliches Kochen wurde darin besungen. (&hellip;)<br>\nAufmerksamen Lesern w&auml;re jedoch im zw&ouml;lften Absatz &ndash; lange nachdem die meisten Leser bereits zum Sportteil der Zeitung umgebl&auml;ttert haben &ndash; die kurze Erw&auml;hnung aufgefallen, dass der Eleven Madison Park seine Fleischesser weiterhin mit Fleischgerichten in einem &ldquo;privaten Gastraum&rdquo; verw&ouml;hnen wird. In Page Six, einem ber&uuml;chtigten Klatschblatt, wurde dieser &ldquo;Gastraum&rdquo; &ndash; nicht gerade appetitlich &ndash; als ein &ldquo;geheimes Fleischzimmer f&uuml;r die Mega-Reichen&rdquo; umschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/125290-festmahl-heuchelei-steaks-fur-mega\/\">Robert Bridge in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das erinnert an Jens Bergers Beitrag Schweine im Weltall https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74298. Der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich k&ouml;nnte die Politik entgegentreten, denn Olaf Scholz hatte recht: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76949#h06\">Der Verzicht auf jede Konfrontation mit dem Kapital hat sich f&uuml;r die SPD verheerend ausgewirkt<\/a>&ldquo;. Das gilt nicht lediglich in den 1980er Jahren, sondern diese Konfrontation ist aktueller und wichtiger denn je. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76956\">Von Gorillas und Hy&auml;nen: Ein Ex-Topmanager beleuchtet die Abgr&uuml;nde der neofeudalen Eliten<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Amazon frisst uns mit Haut und Haar<\/strong><br>\nW&auml;hrend hierzulande Kassierer- und Kassiererinnen noch die Regel sind, der Begriff Smart aus einer fernen Welt zu kommen scheint und man sperrige Einkaufswagen durch die G&auml;nge von Rewe, &shy;Aldi, Lidl und Edeka bugsiert, erobert in China und in Amerika die Digitalisierung den Supermarkt.<br>\nJD.com, hinter Alibaba die Nummer zwei im chinesischen Onlineversandhandel, baut seine Macht im Reich der Mitte unaufh&ouml;rlich aus. Die Zielgruppe f&uuml;r ihre Superm&auml;rkte &bdquo;7 Fresh&ldquo;: hypervernetzte, wohlhabende Kunden. Bereits heute liegt die Quote der Onlinebestellungen bei f&uuml;nfzig Prozent. Geliefert wird &uuml;ber das autonom fahrende Elektrofahrzeug, das mehrere Kunden hintereinander ansteuern kann. Wer den Gang in den Supermarkt nicht scheut, jedoch wenig Lust hat, sein Steak zu Hause selbst rosa zu braten, l&auml;sst diese Aufgabe einfach den Kochservice vor Ort erledigen.<br>\nIn Amerika hei&szlig;t der gr&ouml;&szlig;te Player bekanntlich Amazon, jenes nimmersatte Unternehmen, das angetreten ist, seine Kunden mit s&auml;mtlichen wichtigen (und unwichtigen) G&uuml;tern zu versorgen sowie maximal zu durchleuchten. 2017 ersch&uuml;ttert Jeff Bezos die Lebensmittelbranche mit dem 13,7-Milliarden-Dollar-Kauf der Supermarktkette Whole Foods. Bereits ein Jahr fr&uuml;her hatte Amazon in Seattle den ersten mit einer Just-Walk-Out-Technologie ausgestatteten Laden er&ouml;ffnet, der die Kunden mit dem Versprechen der Effizienz lockt. Denn der mit Sensoren versehene Einkaufswagen und die &shy;smarten Regale ersparen dem stets unter dem Gef&uuml;hl des Gehetztseins leidenden modernen Menschen das Warten an der Kasse. Die Abbuchung des Preises f&uuml;r den Einkauf erledigt eine App. [&hellip;]<br>\nDen Preis aber, den der Konsument tats&auml;chlich bezahlt, beziffert keine App. Stacy &shy;Mitchell, Marktforscherin des Institute for Local Self-Reliance, bringt es auf den Punkt: &bdquo;Amazon will so viel wie m&ouml;glich &uuml;ber uns wissen. Was wir essen und wie wir Lebensmittel einkaufen verr&auml;t eine Menge.&ldquo;<br>\nGeht es um den leichtfertigen Umgang mit den eigenen, teilweise intimen Daten, lautet eine der beliebtesten und naivsten Aussagen: &bdquo;Ich habe nichts zu verbergen.&ldquo; Dass jeder Onlineeinkauf, jedes verschriebene Medikament, jede in den smarten Einkaufswagen gelegte Flasche Wein und T&uuml;te Chips mit unz&auml;hligen anderen pers&ouml;nlichen Daten kombiniert wird, f&auml;llt dabei der Verdr&auml;ngung anheim. Doch niemand kann heute sagen, welche irgendwo gespeicherten Informationen einem morgen T&uuml;ren verschlie&szlig;en.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/arte-doku-ueber-supermarkt-wie-amazon-den-lebensmittelhandel-praegt-17578474.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/095178-000-A\/auslaufmodell-supermarkt\/\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ist das legitim oder nicht? Krankes Kind abgelehnt: Praxen bestehen auf PCR-Test vor Arzttermin<\/strong><br>\nWas tun, wenn der Arzt vor der Behandlung einen negativen PCR-Test sehen will? Eine N&uuml;rnbergerin, die f&uuml;r ihr krankes Kind einen Termin vereinbaren wollte, erlebte dies &ndash; und fiel aus allen Wolken.<br>\nStell dir vor, du musst zum Arzt &ndash; aber ohne Corona-Test gibt es keinen Termin. So hat es eine Mutter erlebt, die mit ihrem Kind quasi vor verschlossener T&uuml;r stand. Es fing mit einem Anruf aus der Schule an: Das M&auml;dchen habe Hals- und Ohrenschmerzen und k&ouml;nne den Unterricht nicht mehr besuchen. &ldquo;Meine Tochter hatte am Morgen in der Schule noch einen Corona-Schnelltest gemacht, der negativ war&rdquo;, berichtet die N&uuml;rnbergerin. Sie klingelte bei einem HNO-Arzt durch, um schnell einen Termin zu vereinbaren: Dort hie&szlig; es, erst mit einem negativen PCR-Test d&uuml;rfe das Kind zum Arzt. Auch zwei weitere Praxen bestanden auf einen PCR-Test.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/krankes-kind-abgelehnt-praxen-bestehen-auf-pcr-test-vor-arzttermin-1.11436625\">nordbayern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Noch mehr Geld vom Bund: Krankenkassen brauchen Rekordzuschuss<\/strong><br>\n&ldquo;Mit dem heutigen Tag wird das Ausma&szlig; der finanziellen Misere in der Gesetzlichen Krankenversicherung also amtlich&rdquo;, erkl&auml;rte Knut Lambertin, alternierender Aufsichtsratsvorsitzender f&uuml;r die Versichertenseite. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Arbeitgeberseite und Verwaltungsratsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Volker Hansen, sagte: &ldquo;Der Bundesgesundheitsminister hat mit seiner Ausgabenpolitik und Gesetzgebung wesentlich dazu beigetragen, dass die Gesetzliche Krankenversicherung in diese schwierige Lage geraten ist.&rdquo; Er m&uuml;sse jetzt Verantwortung &uuml;bernehmen und den Fehlbetrag aus Steuermitteln aufbringen.<br>\nAnja Piel, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes, erkl&auml;rte, Spahn habe das Defizit selbst verursacht. &ldquo;Seine teuren Reformen haben ein wachsendes Loch in die Finanzen der Krankenkassen gerissen. Das wieder zu stopfen, ist eine gro&szlig;e Aufgabe f&uuml;r die n&auml;chste Bundesregierung.&rdquo;<br>\nEiner AOK-Auflistung zufolge entstehen durch 15 in den vergangenen Jahren auf den Weg gebrachte Gesetze zwischen 2019 und 2022 Zusatzkosten f&uuml;r die Kassen in H&ouml;he von fast 37 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Krankenkassen-brauchen-Rekordzuschuss-article22864143.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn &ldquo;der Bund&rdquo; f&uuml;r die Krankenkassenbeitr&auml;ge aufkommt &ndash; inzwischen etwa 10% der gesamten Kosten!!! -, dann zahlen im Wesentlichen die Arbeitnehmer, weil sie &uuml;ber 80% der Steuerlast tragen. Profiteure sind die Unternehmen, die nicht, wie es richtig w&auml;re, die H&auml;lfte der Kosten tragen, sondern beim Steuerzahlen unter ferner liefen agieren. Das alles, um eine angebliche Sozialgarantie zu erf&uuml;llen, dass die Lohnnebenkosten nicht 40% von den viel zu niedrigen Bruttol&ouml;hnen betragen d&uuml;rfen. So werden also im Namen einer verr&uuml;ckten Idee automatisch Renten, Krankenpflegel&ouml;hne, Arbeitslosengeld usw. etc. pp. hart gedeckelt. Gleichzeitig sind staatliche 28,5 Milliarden Euro f&uuml;r die Krankenkassen 28,5 Milliarden Euro weniger, die der Staat in die Infrastruktur, in Bildung und in einen besseren Sozialstaat investieren kann. Kurzfristige Profiteure sind alleine die Eigent&uuml;mer von Unternehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie die M&uuml;llverbrennung des US-Milit&auml;rs Tausende vergiftet hat<\/strong><br>\nGiftiger Rauch aus sogenannten &laquo;Burn Pits&raquo;, in denen auf US-St&uuml;tzpunkten M&uuml;ll verbrannt wird, machte tausende US-Soldaten krank.<br>\nWohin mit Bergen von M&uuml;ll, wenn es keine oder kaum Infrastruktur gibt? Die US-Armee hatte darauf lange nur eine Antwort: offene M&uuml;llgruben, in denen der M&uuml;ll verbrannt wurde. Rauch und giftige Gase aus den hunderten &laquo;Burn Pits&raquo; auf US-St&uuml;tzpunkten sch&auml;digten Millionen Armeeangeh&ouml;rige, Helfer und Einheimische nicht mitgerechnet, wie man jetzt weiss.<br>\nSchon vor Jahren fiel auf, das junge, fitte Ex-Soldaten und -Soldatinnen nach ihrem Einsatz im Irak oder in Afghanistan vermehrt an ernsthaften oder gar t&ouml;dlichen Krankheiten litten. Darunter Krebsarten, die in jungem Alter normalerweise selten sind. Als Folgesch&auml;den anerkannt haben die USA die Krankheiten bisher selten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/abfaelle\/wie-die-muellverbrennung-des-us-militaers-tausende-vergiftet-hat\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Milit&auml;rtransporter f&uuml;r Kasachstan<\/strong><br>\nAls erster Staat jenseits der westlichen B&uuml;ndnissysteme kauft Kasachstan den unter anderem in Deutschland produzierten Milit&auml;rtransporter Airbus A400M. Wie k&uuml;rzlich berichtet wurde, wird das zentralasiatische Land zwei Maschinen des Typs erwerben; es soll zugleich ein Zentrum zur technischen Unterst&uuml;tzung erhalten. Kasachstan kooperiert im Rahmen des Verteidigungsb&uuml;ndnisses OVKS eng mit Russland. Bisherige deutsche Versuche, die milit&auml;rische Kooperation zu intensivieren, hatten nicht zum Erfolg gef&uuml;hrt. Kasachstan ist aus Sicht der Bundesrepublik vor allem als Rohstoffquelle interessant; so ist es seit Jahren einer der bedeutendsten Erd&ouml;llieferanten und hat im Jahr 2012 eine &ldquo;Rohstoffpartnerschaft&rdquo; mit Deutschland geschlossen, die unter anderem die bevorzugte Belieferung deutscher Konzerne mit Seltenen Erden vorsieht; diese sind nicht zuletzt f&uuml;r die Energiewende unverzichtbar. Ein nach wie vor wichtiger Faktor in den bilateralen Beziehungen ist die deutschsprachige Minderheit in Kasachstan, die Berlin als &ldquo;Br&uuml;cke&rdquo; zu nutzen sucht, um seinen Einfluss in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8733\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Desinformation &uuml;ber Desinformation<\/strong><br>\nOb es um das Deplatforming von RT oder die Pandora-Papers geht, ob es um Desinformation &uuml;ber Covid19 oder Syrien geht, das B&ouml;se kommt immer und allein aus dem Osten &ndash; oder zumindest, es kommt nicht aus den USA. Kein Offshore-Million&auml;r dort, keine Fake-News oder Geheimdienstoperationen in den USA. All die Leaks von Daniel Ellsberg bis Wikileaks scheinen vergessen, Mind Operations beherrscht heute nur noch Russlands Putin pers&ouml;nlich &ndash; das jedenfalls wollen uns einige Stellen glauben machen. Das d&uuml;rfen sie auch wollen, denn das ist ihr Job.<br>\nWer das nicht einfach glauben darf, das sind unsere Medien. Und wenn die das einfach glauben, dann machen sie nicht ihren Job. Als 2016 die spektakul&auml;re Enth&uuml;llung der Panama-Papers das niete-nagel-neue globale Netzwerk von &ldquo;Investigativjournalisten&rdquo; ICIJ an die wahrnehmbare Oberfl&auml;che sp&uuml;lte, stellte immerhin Harald Schumann vom Berliner Tagesspiegel noch die relevanten Fragen um eine m&ouml;gliche Instrumentalisierung des Journalismus &ndash; gerade dann, wenn man nicht kl&auml;ren kann, wo die Daten genau herkommen, wer sie ausgesucht hat, ob sie vollst&auml;ndig sind bzw. was weggelassen wurde, um vielleicht einen bestimmten Eindruck zu erzielen (ca. ab Min 23 bei der Aufzeichnung von Correctiv).<br>\nDiese Frage scheint heute vergessen zu sein. Man berichtet, wenn es die &uuml;ber alles erhabene Nachrichtenagentur dpa gebracht hat. Zumal diese ja nun auch zu einem Investigativnetzwerk geh&ouml;rt, dem European Digital Monitoring Observatory EDMO, zu dem wissenschaftliche Institutionen ebenso geh&ouml;ren wie die dpa, AFP und weitere Medienvertreter, sowie Correctiv. Das hehre Ziel ist es &ldquo;Fact-Checking&rdquo;, &ldquo;Research&rdquo;, &ldquo;Media Literacy&rdquo; und &ldquo;Policy Research and Analysis&rdquo; anzubieten.<br>\nDas sind wirklich wichtige Anliegen, gerade wo es keine systematische Medienbildung in den Lehrpl&auml;nen und kein evaluiertes didaktisches Material f&uuml;r Schulen gibt (Media Literacy) und weil das &ldquo;Fact-Checking&rdquo; anscheinend heute nicht mehr zum Profil des journalistischen Berufs geh&ouml;rt, ebenso wenig wie das, was einst die Investigativ-Recherche ausmachte: eigen-initiatives Suchen n&auml;mlich, im Gegensatz zum nur reagierenden Verlautbaren von zugespielten Leaks.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/desinformation-ueber-desinformatio\/\">Krass &amp; Konkret<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-76983","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=76983"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76983\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76986,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/76983\/revisions\/76986"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=76983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=76983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=76983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}