{"id":77024,"date":"2021-10-15T08:41:52","date_gmt":"2021-10-15T06:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024"},"modified":"2021-10-15T08:41:52","modified_gmt":"2021-10-15T06:41:52","slug":"hinweise-des-tages-3968","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h01\">Koalitionen in den L&auml;ndern: Das wahre Gesicht der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h02\">Grundsicherung steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h03\">Rendite mit der Pflege &ndash; auf dem R&uuml;cken von Bed&uuml;rftigen, Beitrags- und Steuerzahlern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h04\">Wer zahlt die Rechnung? Ein Sch&auml;tzerkreis leuchtet in das Finanzloch der Krankenkassen und berichtet von einer Deckungsl&uuml;cke in Milliardenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h05\">Verheerende Folgen falschen Anscheins gesellschaftlicher Stabilit&auml;t &ndash; Germanist &uuml;ber Merkel-Erbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h06\">Beschleunigte Planungsverfahren &ndash; Schim&auml;re oder Herkulesaufgabe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h07\">Im Datennebel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h08\">Wer f&uuml;r die 2G-Werbebrosch&uuml;re des RKI voller T&auml;uschungen verantwortlich zeichnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h09\">Hochschule droht Studenten ohne 3G-Nachweis mit Ausschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h10\">Kein Aufatmen nach der Coronakrise: Deutschlands Innenst&auml;dten droht ein Aderlass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h11\">Wer kanalisiert die Wut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h12\">Nato: &ldquo;Das Gehirn wird das Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h13\">Hunger wird gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h14\">Helge Peukert: E-Autos sind keine L&ouml;sung f&uuml;r das Klimaproblem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77024#h15\">VBA-&Uuml;bungen zielen auf Sezessionisten und ausl&auml;ndische Einmischung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Koalitionen in den L&auml;ndern: Das wahre Gesicht der SPD<\/strong><br>\nIn Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zeigt die Partei, wohin die Reise mit ihr gegangen w&auml;re, h&auml;tte sie mit den Linken im Bund eine Koalition bilden k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nAll das schert Frau Schwesig nicht im Geringsten. Programmatische &Uuml;bereinstimmungen zwischen SPD und Linkspartei m&uuml;ssen herhalten, um eine fraglos geschw&auml;chte und sich selbst schw&auml;chende CDU wie einen r&auml;udigen Hund vom Hof zu jagen. Dies sagt mindestens so viel &uuml;ber den Charakters Schwesigs aus wie &uuml;ber den der SPD. Die h&auml;tte n&auml;mlich auch im Bund alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mit Gr&uuml;nen und Linkspartei eine Koalition zu bilden, wenn die W&auml;hler ihr diese Option erm&ouml;glicht h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/koalitionen-mit-der-spd-in-den-laendern-buendnis-mit-den-linken-17584806.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dieser Artikel zeigt nicht das wahre Gesicht der SPD, wie die &Uuml;berschrift vermuten lie&szlig;e, sondern das wahre Gesicht der FAZ: Schaum vor dem Mund.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Grundsicherung steigt<\/strong><br>\nEs ist eigentlich egal, wie man die Inflation findet: Beunruhigend oder logisch, katastrophal oder notwendig. Sie existiert eben, mit Preissteigerungen um die vier Prozent. Die Dinge werden teurer, manche allein schon wegen des CO&#8322;-Preises. Gleichzeitig wird die Grundsicherung erh&ouml;ht, auch bekannt als Hartz IV. Ab Januar 2022 steigt sie um drei Euro beziehungsweise 0,76 Prozent. Alleinstehende Erwachsene bekommen dann 449 statt 446 Euro, Kinder statt 309 ganze 311 Euro monatlich. Auch mit miesen Kopfrechenf&auml;higkeiten kann man sich herleiten, dass diese Erh&ouml;hung der Inflationsrate nicht gerecht wird &ndash; die wird allein in diesem Jahr bei voraussichtlich f&uuml;nf Prozent liegen. Das ist entlarvend, denn es zeigt, dass Hartz IV mit Absicherung in der realen Welt wenig zu tun hat. (&hellip;)<br>\nEs kostet allerdings auch eine Menge Geld, wenn Menschen in finanzieller Not leben. Armut erzeugt Stress, und Stress macht krank, auf allen Ebenen. Der Staat bezahlt fr&uuml;her oder sp&auml;ter Sozialarbeiter, F&ouml;rderunterricht f&uuml;r die Kinder von Arbeitslosen, Krankenkassen bezahlen Therapeuten, &Auml;rzte, Medikamente gegen Depressionen und ADHS. Armut erzeugt also im schlimmsten Fall Erwerbsunf&auml;higkeit. Und damit noch mehr Armut. Hinzu kommt ein Verwaltungsapparat, der mit immer mehr Formularen und Kontrollvorg&auml;ngen seine eigene Existenzberechtigung aufrechterh&auml;lt. (&hellip;)<br>\nAber zuerst m&uuml;sste es darum gehen, dass Menschen genug Geld haben, um sinnvolle, eigenverantwortliche Lebensentscheidungen zu treffen. Das ist, was viele Betroffene beschreiben: Die &Uuml;berwachung, die G&auml;ngelung des Hartz-IV-Systems sei genauso schlimm wie die finanzielle Not.<br>\nIn den Koalitionsverhandlungen k&ouml;nnte es vor allem ein liberales Projekt sein, die Grundsicherung, so wie sie ist, infrage zu stellen: Auch wegen all der teuren B&uuml;rokratie, die das System beinhaltet. Da werden schon mal drei, vier Briefe geschrieben, um von einem Hartz-IV-Empf&auml;nger drei Euro zur&uuml;ckzufordern. Apropos: Auch das Briefporto wird 2022 teurer, ein Standardbrief kostet dann 85 statt 80 Cent. Eine Erh&ouml;hung um 6 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/42\/grundsicherung-armut-hartz-iv-arbeitslosigkeit-oecd\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rendite mit der Pflege &ndash; auf dem R&uuml;cken von Bed&uuml;rftigen, Beitrags- und Steuerzahlern<\/strong><br>\nIn der Altenpflege fehlt Personal. Dennoch lockt die Branche Investoren mit hohen Renditen. Bezahlen m&uuml;ssen daf&uuml;r die Alten und ihre Familien<br>\nDie Pflegebranche steht vor einem gro&szlig;en Problem: Ihr fehlt Personal. Der Deutsche Pflegerat bezifferte jetzt auf dem Deutschen Pflegetag 2021 den Mangel: 200.000 Pflegekr&auml;fte fehlen aktuell in Krankenh&auml;usern und Pflegeeinrichtungen &ndash; Tendenz steigend. Denn auch die Zahl derer, die auf Pflege angewiesen sind, steigt weiter. Der Pflegerat geht davon aus, dass die Zahl der Pflegebed&uuml;rftigen von aktuell 4,1 Millionen auf 5,1 Millionen im Jahr 2030 steigen wird &ndash; den Personalmangel prognostizierte er auf rund 500.000 unbesetzte Stellen.<br>\nDas stimmt mit einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) aus dem Jahre 2018 &uuml;berein. Vor allem f&uuml;r die Altenpflege k&ouml;nnte der Pflegenotstand demnach auch in Zukunft zu einem Dauerproblem werden. Damals schon gab es wesentlich mehr offene Stellen als Bewerber; auf 100 ausgeschriebenen Stellen kamen demnach nur 22 Bewerber. Und bis zum Jahr 2035 werde die Personall&uuml;cke noch gr&ouml;&szlig;er, schrieb das IW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Rendite-mit-der-Pflege-auf-dem-Ruecken-von-Beduerftigen-Beitrags-und-Steuerzahlern-6218209.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Gemeinsam ist man wirklich st&auml;rker<\/strong><br>\nDer Streik der Krankenhausbewegung sendet ein Signal, das weit &uuml;ber Berlin hinausgeht. Es ist eine Kampfansage<br>\nHundert Tage Ultimatum, 31 Tage Streik, begleitet von dem Vorwurf, das Patientenwohl zu vernachl&auml;ssigen: Man sollte sparsam mit dem Begriff &bdquo;heroisch&ldquo; umgehen, doch was die Berliner Krankenhausbewegung seit Mai auf die Beine gestellt hat, verdient diese Auszeichnung. Lange gab es keinen so solidarischen Arbeitskampf mehr in diesem Bereich, lie&szlig;en sich Besch&auml;ftigte trotz Lohneinbu&szlig;en w&auml;hrend der Streiktage und trotz aller Drohungen so wenig beirren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrike-baureithel\/gemeinsam-ist-man-tatsaechlich-staerker\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wer zahlt die Rechnung? Ein Sch&auml;tzerkreis leuchtet in das Finanzloch der Krankenkassen und berichtet von einer Deckungsl&uuml;cke in Milliardenh&ouml;he<\/strong><br>\nDie Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist schon in &bdquo;normalen&ldquo; Zeiten, also ohne Ber&uuml;cksichtigung dessen, was wir seit dem Fr&uuml;hjahr 2020 als &bdquo;Corona-Krise&ldquo; er- und durchleben m&uuml;ssen, eine komplizierte Angelegenheit, wenn man hinter die Kulissen schaut. [&hellip;]<br>\nDer Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung bringt ein zentrales Ergebnis des &bdquo;Sch&auml;tzerkreises&ldquo; (in dem sind Experten vom Bundesgesundheitsministerium, Bundesamt f&uuml;r Soziale Sicherung und GKV-Spitzenverband vertreten) schon in der &Uuml;berschrift auf den Zahlen-Punkt: GKV-Sch&auml;tzerkreis: F&uuml;r 2022 fehlen sieben Milliarden Euro: Hintergrund f&uuml;r dieses Defizit in Milliardenh&ouml;he ist die Erwartung h&ouml;herer Ausgaben in 2022, die nicht gedeckt sind durch entsprechende Einnahmen. Aber man muss genau hinschauen, denn es handelt sich um ein Defizit, nicht um das Defizit insgesamt:<br>\n&#10132; Zuerst hinsichtlich des noch laufenden Jahres zum Sch&auml;tzergebnis 2021: Die Einnahmen des Gesundheitsfonds werden auf 256,4 Mrd. Euro gesch&auml;tzt. Diese beinhalten den regul&auml;ren Bundeszuschuss in H&ouml;he von 14,5 Mrd. Euro sowie einen erg&auml;nzenden Bundeszuschuss in H&ouml;he von 5 Mrd. Euro. Zudem ist eine Zuf&uuml;hrung aus Finanzreserven der Krankenkassen in H&ouml;he von 8 Mrd. Euro einbezogen. Hinzu kommt: Bei der Sch&auml;tzung der Einnahmen des Gesundheitsfonds wird eine Zuf&uuml;hrung aus der Liquidit&auml;tsreserve des Gesundheitsfonds in H&ouml;he von 900 Mio. Euro zum Ausgleich der Mindereinnahmen durch die Einf&uuml;hrung eines Freibetrags auf betriebliche Versorgungsbez&uuml;ge ber&uuml;cksichtigt. Die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds betragen entsprechend der rechtlichen Vorgaben unver&auml;ndert 255,0 Mrd. Euro. Die voraussichtlichen Ausgaben der Krankenkassen f&uuml;r das Jahr 2021 werden auf 272,2 Mrd. Euro prognostiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/10\/13\/finanzloch-der-krankenkassen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verheerende Folgen falschen Anscheins gesellschaftlicher Stabilit&auml;t &ndash; Germanist &uuml;ber Merkel-Erbe<\/strong><br>\nEine klare und deutliche Abrechnung nicht nur mit der Bundestagswahl, sondern auch mit der &Auml;ra von Angela Merkel nimmt der Germanist und Philosoph Peter J. Brenner in der Schweizer Zeitung &ldquo;Die Weltwoche&rdquo; vor. Er widerspricht dem positiven Bild, das viele von den 16 Jahren Kanzlerschaft Merkels zeichnen.<br>\nDie &Auml;ra von Bundeskanzlerin Angela Merkel habe &ldquo;verheerend gewirkt&rdquo;, weil sie die Stabilit&auml;t zivilisierter westlicher Staaten durch ihre geschriebenen Verfassungen zerst&ouml;rt habe. Das sei durch die &ldquo;Entkernung der deutschen Verfassung&rdquo; geschehen. Das stellt der Augsburger Germanist und Philosoph Peter J. Brenner in einem Beitrag f&uuml;r die Schweizer Zeitung Die Weltwoche fest.<br>\nBrenner, der in K&ouml;ln, M&uuml;nchen, Chapel Hill (USA) und Innsbruck gelehrt hat, setzt sich zum einen mit den Folgen von 16 Jahren Kanzlerschaft Merkels und zum anderen mit dem letzten Bundestagswahlkampf auseinander. Seine Analyse widerspricht deutlich dem, was die etablierten bundesdeutschen Medien zu beiden Themen ver&ouml;ffentlichen.<br>\nF&uuml;r Brenner ist das Unwichtigste an der Wahl das Ergebnis, das f&uuml;r eine Politik des &ldquo;Weiter so&rdquo; stehe. Interessanter findet der Germanist den Wahlkampf: &ldquo;Er er&ouml;ffnete nicht nur Einsichten in die Mechanismen der Macht unter der Oberfl&auml;che des medialen Geschehens, sondern mehr noch Einblick in das Grundverst&auml;ndnis des Politischen in Deutschland.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/125624-verheerende-folgen-von-merkels-kanzlerschaft-germanist\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Beschleunigte Planungsverfahren &ndash; Schim&auml;re oder Herkulesaufgabe?<\/strong><br>\nNach der Bundestagswahl hat die Forderung, Planungsverfahren f&uuml;r Gro&szlig;projekte &ndash; insbesondere im Bereich der Infrastruktur &ndash; zu beschleunigen, wieder einmal Hochkonjunktur. Die Hoffnung, dies durch Verfahrensstraffung erreichen zu k&ouml;nnen, ist freilich eine Schim&auml;re. Sie beruht gleich in doppelter Hinsicht auf einem Trugbild.<br>\nZum einen stehen der Forderung, die &Ouml;ffentlichkeitsbeteiligung und die Klagem&ouml;glichkeiten zu beschr&auml;nken, verbindliche Vorgaben des Unionsrechts entgegen. Zum anderen liegt der wesentliche Grund f&uuml;r die lange Dauer sowohl der Zulassungsverfahren als auch anschlie&szlig;ender gerichtlicher Verfahren nicht in der Ausgestaltung des Verfahrensrechts. Vielmehr beruht er ma&szlig;geblich auf Schwierigkeiten bei der Auslegung und Anwendung des unionsrechtlich determinierten materiellen Umweltrechts. Dies wird exemplarisch am Streit um das Kraftwerk Moorburg deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/magazin\/detail\/beschleunigte-planungsverfahren-schimaere-oder-herkulesaufgabe\">beck-aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Im Datennebel<\/strong><br>\nDas Robert-Koch-Institut muss dringend reformiert werden. Es sollte methodisch das liefern, was gebraucht wird &ndash; und nicht das, was die Politik anfordert [&hellip;]<br>\nWom&ouml;glich gibt es viel mehr Geimpfte als gedacht. Aber wie viel mehr, h&auml;ngt davon ab, ob tats&auml;chlich alle Dosen verbraucht worden sind und wie verl&auml;sslich die Methodik der Impf-Umfragen ist. Und auch wenn Gassen und Spahn anderes suggerieren: Als politische Entscheidungsgrundlage taugt das Eingest&auml;ndnis des beh&ouml;rdlichen Unwissens nicht.<br>\nDas RKI muss endlich reformiert werden. Es braucht eine neue, unabh&auml;ngigere F&uuml;hrung, die methodisch das liefert, was gebraucht wird &ndash; und nicht das, was die Politik anfordert. Es braucht eine wissenschaftsn&auml;here Struktur und schnellere Entscheidungswege.<br>\nAnderen L&auml;ndern ist es gelungen, ein umfangreiches System von Pandemie-Kennziffern f&uuml;r die Politik zu entwickeln. Deutschland dagegen stochert auch in dieser Sp&auml;tphase der Pandemie im Datennebel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/im-datennebel\">Jan-Martin Wiarda auf der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer f&uuml;r die 2G-Werbebrosch&uuml;re des RKI voller T&auml;uschungen verantwortlich zeichnet<\/strong><br>\nDas Robert-Koch-Institut hat j&uuml;ngst eine Werbebrosch&uuml;re f&uuml;r die 2-G-Reglung ver&ouml;ffentlicht, die voller Falschaussagen und irref&uuml;hrender Auslassungen steckt. Verantwortlich zeichnet eine im Sommer 2020 gestartete Projektgruppe der Beh&ouml;rde unter Leitung einer promovierten Psychologin. Fr&uuml;her h&auml;tte man dazu Propagandaabteilung gesagt.<br>\n&ldquo;Propaganda ist der Versuch der gezielten Beeinflussung des Denkens, Handelns und F&uuml;hlens von Menschen. Wer Propaganda betreibt, verfolgt damit immer ein bestimmtes Interesse. (&hellip;) Charakteristisch f&uuml;r Propaganda ist, dass sie die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darlegt und Meinung und Information vermischt. Wer Propaganda betreibt, m&ouml;chte nicht diskutieren und mit Argumenten &uuml;berzeugen, sondern mit allen Tricks die Emotionen und das Verhalten der Menschen beeinflussen, beispielsweise indem sie diese &auml;ngstigt, w&uuml;tend macht oder ihnen Verhei&szlig;ungen ausspricht. Propaganda nimmt dem Menschen das Denken ab und gibt ihm stattdessen das Gef&uuml;hl, mit der &uuml;bernommenen Meinung richtig zu liegen.&ldquo;<br>\nIm Juni 2020 nahm in der Gesundheitsbeh&ouml;rde RKI eine &bdquo;Projektgruppe Wissenschaftskommunikation&ldquo; unter Leitung der Diplom-Psychologin Mirjam Jenny die Arbeit auf. Wenige Monate vorher hatte ein Strategiepapier aus dem Innenministerium die Erzeugung von Angst in der Bev&ouml;lkerung als wichtiges Element der Corona-Bew&auml;ltigungsstrategie bezeichnet. Denn wenn die Menschen k&uuml;hl nachd&auml;chten, w&uuml;rden sie m&ouml;glicherweise das Risiko an Corona zu erkranken oder gar zu sterben, als ein Risiko unter vielen betrachten, gegen andere abw&auml;gen und nicht so ernst nehmen, wie sie es aus Regierungssicht sollten.<br>\nAuf dem Deckblatt der Werbebrosch&uuml;re des RKI f&uuml;r den Ausschluss von Nichtgeimpften von Veranstaltungen und &ouml;ffentlichen Einrichtungen (2G), &uuml;ber die ich k&uuml;rzlich berichtete, ist in kleiner Schrift die Urheberschaft dieser Projektgruppe vermerkt. Deshalb habe ich sie mir etwas n&auml;her angesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/2g-werbebroschuere-lamberti\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: Die rote Linie ist &uuml;berschritten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/kolumnen\/kolumne\/kommentar-die-rote-linie-ist-ueberschritten-77963152.bild.html\">Bild<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dass die Bild-Zeitung zu den Vern&uuml;nftigen im Lande geh&ouml;rt, h&auml;tte ich mir in k&uuml;hnsten Tr&auml;umen nicht vorstellen k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hochschule droht Studenten ohne 3G-Nachweis mit Ausschluss<\/strong><br>\nStudierende, die sich nicht an die sogenannte 3G-Regel halten, m&uuml;ssen an der Hochschule Karlsruhe k&uuml;nftig mit einem Ausschluss von der Hochschule rechnen. Zum neuen Semester gebe es ein dreistufiges Verfahren, sagte ein Sprecher der Hochschule am Donnerstag. Wer ohne den Nachweis einer Corona-Impfung, Genesung oder eines Tests (3G) an der Lehre in der Hochschule teilnehme, werde zun&auml;chst f&uuml;r zwei Wochen von der Pr&auml;senzlehre ausgeschlossen.<br>\nBei einem zweiten Mal erfolge ein Ausschluss bis zum Ende des Semesters. Wer ein drittes Mal ohne 3G-Nachweis erwischt wird, dem soll eine Exmatrikulation angedroht werden, also der Ausschluss vom Studium. Zuerst hatte &laquo;Bild&raquo; dar&uuml;ber berichtet.<br>\nAus Sicht des Wissenschaftsministeriums ist die Regelung &laquo;ein Vorgehen mit Augenma&szlig;&raquo;. Wer zum wiederholten Mal gegen die Regeln versto&szlig;e, m&uuml;sse mit Konsequenzen rechnen, teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. Erst ganz am Ende k&ouml;nne es bis zu einer m&ouml;glichen Exmatrikulation gehen. Zudem wies sie darauf hin, dass der Versto&szlig; gegen die 3G-Regel laut der Corona-Verordnung Studienbetrieb eine Ordnungswidrigkeit darstelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/nachrichten\/politics\/hochschule-droht-studenten-ohne-gnachweis-mit-ausschluss\/ar-AAPvhNI\">msn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sind wir alle wirklich so abgestumpft, so panisch und traumatisiert, dass sich dagegen keinerlei Widerspruch r&uuml;hrt? Andere L&auml;nder wie D&auml;nemark und Schweden heben alle Restriktionen auf, aber in Deutschland werden die Repressionsma&szlig;nahmen weiter und weiter versch&auml;rft. Die Exekutive und die Verwaltungsb&uuml;rokratie ist inzwischen v&ouml;llig au&szlig;er Kontrolle im Ausdenken und Anordnen immer neuer absurder Schikanen gegen ungeimpfte B&uuml;rger. Glaubt man wirklich die Abgr&uuml;nde, die sich hier offenbaren, dass man trotz der deutschen Geschichte sofort wieder bereit ist, Menschen auf Grund willk&uuml;rlich definierter Merkmale zu diskriminieren und vom gesellschaftlichen Leben v&ouml;llig auszugrenzen, lie&szlig;en sich so einfach vergessen, wenn irgendeinmal der Zeitpunkt kommt, an dem es der politischen Elite gef&auml;llt das Pandemietheater zu beenden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kein Aufatmen nach der Coronakrise: Deutschlands Innenst&auml;dten droht ein Aderlass<\/strong><br>\nAuch nach Corona bleibt die Innenstadt leer, die Folgen sind fatal: Die Kommunen erwarten mehr Leerstand und Gesch&auml;ftsaufgaben, zeigt eine neue Studie. Selbst gro&szlig;e Einkaufsstra&szlig;en verlieren Besucher.<br>\nDer Leerstand in den Innenst&auml;dten wird nach Ansicht zahlreicher Kommunen und Wirtschaftsvereinigungen auf dauerhaft 14 bis 15 Prozent steigen. Vor Ausbruch der Pandemie lag dieser Wert noch bei rund zehn Prozent.<br>\nDas geht aus der deutschlandweiten Studie &bdquo;Zukunftsfeste Innenst&auml;dte&ldquo; hervor, f&uuml;r die im Fr&uuml;hsommer 2021 die Verwaltungen aller deutschen Kommunen mit mehr als 5000 Einwohnern sowie zahlreiche innenstadtnahe Wirtschaftsvereinigungen befragt wurden. Unterst&uuml;tzt wurde die Untersuchung unter anderem vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie dem Deutschen St&auml;dtetag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/handel\/kein-aufatmen-nach-der-coronakrise-deutschlands-innenstaedten-droht-ein-aderlass\/27690314.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wer kanalisiert die Wut?<\/strong><br>\nDie Italiener wenden sich bei den Regionalwahlen nicht von einer Politik des Anti-Establishments ab &ndash; sondern von der Demokratie.<br>\nAm 3. Oktober gingen die Italiener an die Urnen, um rund 1.200 B&uuml;rgermeister zu w&auml;hlen &ndash; darunter in Gro&szlig;st&auml;dten wie Rom, Mailand, Turin, Bologna und Neapel. Die EU-freundliche, liberal ausgerichtete Demokratische Partei (PD) &ndash; nach jeder Definition die Partei des Establishments &ndash; gewann mit gro&szlig;em Vorsprung in Bologna, Mailand und Neapel und wird voraussichtlich auch die anstehenden Stichwahlen in Rom und Turin gewinnen.<br>\nF&uuml;r die meisten Beobachter bedeuten die Ergebnisse vor allem eines: &ldquo;Italien hat der Anti-Establishment-Politik den R&uuml;cken gekehrt&rdquo;, wie die Times schreibt und damit &auml;hnliche Aussagen der italienischen Presse wiedergibt. Aber ist das wirklich der Fall? Ein genauerer Blick auf die Zahlen offenbart eine weit weniger tr&ouml;stliche Realit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/37-2021\/wer-kanalisiert-die-wut\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nato: &ldquo;Das Gehirn wird das Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Nato wird eine neue Gefahr propagiert: die &ldquo;kognitive Kriegsf&uuml;hrung&rdquo;, die Verhalten und Denken der Menschen manipulieren kann. Mit der &ldquo;Militarisierung der Neurowissenschaften&rdquo; soll ein Krieg um die K&ouml;pfe gef&uuml;hrt werden<br>\nIn der Nato geht das Konzept einer &ldquo;kognitiven Kriegsf&uuml;hrung&rdquo; umher, seitdem man 2014 gesehen hat, dass die bislang praktizierte strategische Kommunikation ein zweites Mal im Ukraine-Konflikt gescheitert ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte man gegen den Ostblock, der Meinungs- und Pressefreiheit von oben zu kanalisieren suchte, auf den freien Informationsfluss (free flow of information).<br>\nAuch das Internet wurde zun&auml;chst noch als Mittel gesehen, die gegnerischen autorit&auml;ren Systeme zu unterwandern, bis die Islamisten mit 9\/11 und im Irak-Krieg gezeigt haben, dass sich der freie Informationsfluss im Internet, aber auch mit zu eigenen Sendern konkurrierenden Auslandssendern wie al-Jazeera &ndash; und sp&auml;ter Russia Today, TeleSur oder PressTV &ndash; unterwandern l&auml;sst.<br>\nIn einer Studie &uuml;ber kognitive Kriegsf&uuml;hrung des mit der Nato verbundenen Innovation Hub geht es darum, dass in zunehmend asymmetrischen und grauen Konflikten die M&ouml;glichkeiten wachsen, den menschlichen Geist mit &ldquo;neurowissenschaftlichen Techniken und Mitteln&rdquo; zu manipulieren und letztlich &ldquo;Neurowaffen&rdquo; zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nato-Das-Gehirn-wird-das-Schlachtfeld-des-21-Jahrhunderts-6217726.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hunger wird gemacht<\/strong><br>\nDie westlichen Staaten, darunter Deutschland, tragen eine Mitschuld an der dramatischen Zunahme des Hungers in der Welt. Wie aus dem gestern offiziell vorgestellten Welthungerindex hervorgeht, ist die Zahl der Menschen, die hungern m&uuml;ssen, von ann&auml;hernd 650 Millionen im Jahr 2019 auf 811 Millionen Ende 2020 in die H&ouml;he geschnellt. Hauptursache ist die Covid-19-Pandemie, gegen die sich vor allem die &auml;rmeren L&auml;nder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas immer noch nicht sch&uuml;tzen k&ouml;nnen, weil die wohlhabenden westlichen Staaten die vorhandenen Impfstoffe &uuml;berwiegend f&uuml;r sich reservieren. Auch anderweitig tragen die westlichen Staaten zum Anstieg des Hungers bei &ndash; mit Kriegen oder mit der wirtschaftlichen Auspl&uuml;nderung &auml;rmerer L&auml;nder etwa durch Landraub (&ldquo;land grabbing&rdquo;) oder Dumpingexporte. Der Trend zum Anstieg der Zahl der Hungernden hat &ndash; nach einer Phase des R&uuml;ckgangs &ndash; bereits 2015 begonnen. Der damalige R&uuml;ckgang des Hungers ging zum gr&ouml;&szlig;eren Teil nicht auf westliche Aktivit&auml;ten, sondern auf erfolgreiche Hungerbek&auml;mpfung in der Volksrepublik China zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8734\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Helge Peukert: E-Autos sind keine L&ouml;sung f&uuml;r das Klimaproblem<\/strong><br>\nIm September hat das Handelsblatt den facettenreichen Subventionswahnsinn f&uuml;r E-Autos beleuchtet. Unter Verweis auf Berechnungen der Research-Einheit der Deutschen Bank war da zu lesen, dass die Steuerzahler hierzulande jedes Elektroauto &uuml;ber die Nutzungsdauer des Fahrzeugs hinweg mit 15.000 bis 20.000 Euro sponsern, gegen&uuml;ber 8200 Euro, die der Staat pro Jahr und Kind f&uuml;r die Schulbildung ausgibt.<br>\nDabei ist die Behauptung klimaschonender E-Mobilit&auml;t sehr fragw&uuml;rdig. Laut einem erfreulich informativen Nachhaltigkeitsbericht von Audi geht aus der Lebenszyklusanalyse des Audi e-tron 55 quattro hervor, dass alleine die Produktion 20 Tonnen Treibhausgas verursacht. Die meisten Emissionen entfallen auf die Batterien. In der Produktionsphase setzen daher Elektroautos rund das doppelte an CO2 frei wie Verbrenner, denen hier aber keinesfalls das Wort geredet werden soll.<br>\nFast alle Berechnungen der Vorteilhaftigkeit von E-Autos unterliegen einem grunds&auml;tzlichen Fehler. Solaranlagen und Windkraft tragen in Deutschland etwas &uuml;ber 30 Prozent zur Elektrizit&auml;tserzeugung bei. Jeder zus&auml;tzliche Elektrizit&auml;tsbedarf wird &uuml;ber Differenzstrom aus Braunkohle gedeckt. Jedes neue E-Fahrzeug f&auml;hrt dementsprechend dank fossiler Zuschaltung zu 100 Prozent mit Kohlestrom.<br>\nDie Berechnung &uuml;ber den Strommix, also dem durchschnittlichen &Ouml;kostrom auch f&uuml;r E-Autos, ist daher irref&uuml;hrend. Selbst bei f&auml;lschlicher Unterstellung des Strommixes liegen die Emissionen eines E-Autos im Lebenszyklus immer noch bei 35 Tonnen CO2 und selbst f&uuml;r den kleineren ID.3 von VW bei etwas unter 30 Tonnen CO2. Das w&auml;re dann weniger als bei Verbrennern gleicher Gr&ouml;&szlig;e, aber immer noch deutlich zu viel, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.<br>\nE-Autos w&auml;ren nur bei einer hundertprozentigen Deckung des Strombedarfs durch &Ouml;kostrom klimafreundlich. Doch selbst der ambitionierte j&uuml;ngste Vorschlag der EU-Kommission sieht bis 2030 nur eine Anhebung des Anteils erneuerbarer Energien auf 40 Prozent vor. Klimapolitisch einzig sinnvoll w&auml;re es, wenn die Autokonzerne f&uuml;r jeden zus&auml;tzlichen Strombedarf f&uuml;r verkaufte E-Autos f&uuml;r die entsprechende zus&auml;tzliche Produktion von &Ouml;kostrom sorgen m&uuml;ssten.<br>\nDoch diese Eigenproduktion der Hersteller erfolgt nur geringf&uuml;gig und auf freiwilliger Basis. (&hellip;)<br>\nKlimaneutralit&auml;t ist auf absehbare Zeit sicher nicht durch E-Mobilit&auml;t zu erreichen. Zeit haben wir laut j&uuml;ngstem Bericht des Weltklimarats (IPCC) aber nicht mehr. Nur eine drastische Schrumpfung des Auto-, Flugzeug- und Schifffahrtsverkehrs kann die Klimakatastrophe halbwegs begrenzen. Die massive Subventionierung der E-Mobilit&auml;t wirkt in die Gegenrichtung des N&ouml;tigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/oekologie\/peukert-elektroautos-2\/\">Helge Peukert in Geld und mehr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>VBA-&Uuml;bungen zielen auf Sezessionisten und ausl&auml;ndische Einmischung<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Milit&auml;r&uuml;bungen der Chinesischen Volksbefreiungsarmee (VBA) in der Taiwan-Stra&szlig;e zielten auf die Sezessionisten der &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; und die Einmischung ausl&auml;ndischer Kr&auml;fte ab. Sie seien notwendig, um die nationale Souver&auml;nit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t zu sch&uuml;tzen, erkl&auml;rte das B&uuml;ro f&uuml;r Taiwan-Angelegenheiten des Staatsrates am Mittwoch. (&hellip;)<br>\nMa wiederholte, die Ursache f&uuml;r die Komplikationen, Spannungen und Widerspr&uuml;che in den Beziehungen sei in der Zusammenarbeit der DPP-Beh&ouml;rden mit ausl&auml;ndischen Kr&auml;ften und den zunehmenden Provokationen im Hinblick auf die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; zu suchen.<br>\nAuf die j&uuml;ngste Erkl&auml;rung der taiwaner Regionalchefin Tsai Ing-wen, sie sei zu Gespr&auml;chen mit dem Festland unter der Bedingung der Gegenseitigkeit und ohne politische Pr&auml;missen bereit, sagte Ma, die DPP behaupte einerseits, sie sei zu Gespr&auml;chen bereit, strebe andererseits aber nach &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; und arbeite noch st&auml;rker mit ausl&auml;ndischen Kr&auml;ften zusammen. Dieses verachtenswerte, doppelz&uuml;ngige Vorgehen sei ein Betrug nicht nur an den Landsleuten auf der Insel, sondern auch an der internationalen Gemeinschaft, sagte Ma.<br>\nMa kritisierte auch Tsais &bdquo;Doppel-Zehn-Rede&ldquo;, die sie am Sonntag gehalten hatte. Darin behauptete Tsai zum ersten Mal, dass die Insel Taiwan und das chinesische Festland einander nicht untergeordnet seien. Die Tatsache, dass sowohl das Festland als auch Taiwan zu China geh&ouml;ren, habe sich nie ge&auml;ndert und werde sich auch nie &auml;ndern, und die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Stra&szlig;e seien nie Beziehungen zwischen L&auml;ndern, sagte Ma.<br>\nTsais Erkl&auml;rung proklamiere unverhohlen eine &bdquo;Zwei-Staaten-Theorie&ldquo;, doch egal, wie sie die Idee der &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; besch&ouml;nige, k&ouml;nne sie nicht die b&ouml;se Absicht der Abspaltung verbergen, sagte Ma.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-10\/14\/content_77808988.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-77024","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=77024"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77024\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77026,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77024\/revisions\/77026"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=77024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=77024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=77024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}