{"id":7706,"date":"2010-12-13T09:11:47","date_gmt":"2010-12-13T08:11:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7706"},"modified":"2010-12-13T11:58:06","modified_gmt":"2010-12-13T10:58:06","slug":"hinweise-des-tages-1285","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7706","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: The rough politics of European adjustment; Kommt bald die D-Mark zu uns zur&uuml;ck?; Fr&uuml;herer Mercedes-Chef fordert dazu auf, der Gier Einhalt zu gebieten; Sinnlose Wettbewerb; 1600 Zeitarbeitsunternehmen drohen Nachforderungen; Krieg um das neue Hartz IV; Deutsche Bahn: Gleicher Preis, halbe Z&uuml;ge; Schafft viele Wikileaks!; Trotz Entf&uuml;hrung und Folter: K&ouml;lner Gericht sch&uuml;tzt CIA vor Strafverfolgung im Fall El Masri; Streumunition: Investitionen in den Tod; Irland: Da lacht die Bank; Italien: Berlusconi am Abgrund; Losing Faith in Obama; Das Allerletzte: REUTERS &ndash; im Stile einer Nachricht. (KR\/MB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Krise des Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Gegen den endg&uuml;ltigen Kollaps: Fr&uuml;herer Mercedes-Chef fordert dazu auf, der Gier Einhalt zu gebieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Sinnlose Wettbewerbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Lobbyisten: Die Einfl&uuml;sterer der Republik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">L&ouml;hne in Deutschland hinken EU-Schnitt hinterher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit: &ldquo;J&auml;hrlich kommen rund hunderttausend Osteurop&auml;er&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">1600 Zeitarbeitsunternehmen drohen Nachforderungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Krieg um das neue Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Deutsche Bahn: Gleicher Preis, halbe Z&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Individuum und Wohlfahrtsstaat: Europ&auml;ische Lebensgeschichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Wikileaks!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Trotz Entf&uuml;hrung und Folter: K&ouml;lner Gericht sch&uuml;tzt CIA vor Strafverfolgung im Fall El Masri<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Streumunition: Investitionen in den Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Deutsche Justiz sieht rot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Intransparente Finanzierung der europ&auml;ischen Klimaskeptiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Irland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Freihandelsabkommen EU-Indien: Vertrag gef&auml;hrdet Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Tote bei Arbeiterprotesten in Bangladesh<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Englands Schulsystem: Nur die Guten sollten Lehrer werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Italien: Berlusconi am Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">S&uuml;dafrika macht Riesenverlust mit Fu&szlig;ball-WM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Losing Faith in Obama<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Das Allerletzte: REUTERS &ndash; im Stile einer Nachricht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=7706&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Krise des Euro<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>The rough politics of European adjustment<\/strong><br>\nIf Europe is going to &ldquo;resolve&rdquo; the current crisis in an orderly way, it is going to have to move very quickly &ndash; not just for the obvious financial reasons, but for much narrower political reasons. I am pretty sure that the evolution of European politics over the next few years will make an orderly solution progressively more difficult.<br>\nFor ten years I have used mainly an economic argument to explain why I believed the euro would have great difficulty surviving more than a decade or two. It seemed to me that the lack or fiscal centrality and full labor mobility (and even some frictional limits on capital mobility) would create distortions among countries that could not be resolved except by unacceptably high levels of debt and unemployment or by abandoning the euro. My skepticism was strengthened by the historical argument &ndash; no fiscally fragmented currency union had ever survived a real global liquidity contraction.<br>\nI am now going to veer off into a very different realm, that of politics. I don&rsquo;t in any sense pretend to be an expert on the subject, but one of the things that surprises me is that as far as I know (perhaps because I am looking in the wrong places) and in spite of very clear historical precedent, very few analysts, even the greatest euro-skeptics, are wondering about of the changes in electoral politics that are likely to take place in Europe over the next few years as a consequence of the euro adjustment.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mpettis.com\/2010\/11\/the-rough-politics-of-european-adjustment\/\">China Financial Markets<\/a><\/li>\n<li><strong>Kommt bald die D-Mark zu uns zur&uuml;ck?<\/strong><br>\nF&uuml;r die einen ist es die Mutter aller Finanzkrisen, f&uuml;r die anderen ohne Alternative: ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro, f&uuml;r den sich eine Mehrheit der Deutschen erw&auml;rmt. Ein Zur&uuml;ck zur D-Mark ist zwar teuer, aber machbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E738EC9CE82774398B39C737FB15C589A~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ.NET<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung GG:<\/strong> Was bei Spiegel Online schon fast zur Gewohnheit geworden ist, scheint FAZ.NET imitieren zu wollen: Schlagzeile und Teaser sind nur schwer mit dem Inhalt des Artikels in Einklang zu bringen.<br>\nEine Mehrheit der Deutschen erw&auml;rmt sich f&uuml;r den Ausstieg aus dem Euro? Im Flie&szlig;text, nur einen Absatz danach, wird die Aussage &ndash; nach einem wiederholenden &Uuml;berleitungssatz &ndash; so belegt: &ldquo;Die Mehrheit der Deutschen ist sich einig: W&auml;ren wir doch bei der D-Mark geblieben! Laut einer aktuellen Umfrage von Infratest Dimap denken 57 Prozent der Bundesb&uuml;rger, dass wir den Euro besser nie eingef&uuml;hrt h&auml;tten. Und mehr als jeder Dritte h&auml;tte am Liebsten sofort die D-Mark zur&uuml;ck.&rdquo;<br>\nIm Klartext hei&szlig;t das: Eine Mehrheit von 57 Prozent h&auml;tte es zwar lieber gesehen, wenn der Euro nicht eingef&uuml;hrt worden w&auml;re. Aber nachdem er die D-Mark nun mal abgel&ouml;st hat, w&uuml;nscht sich nur noch ein gutes Drittel die D-Mark zur&uuml;ck, eine Mehrheit von 60 Prozent will den Euro aber behalten. Ein klugen Kopf &ndash; falls er denn tats&auml;chlich hinter dem Blatt steckt &ndash; kann da nur verzweifelt mit demselben kr&auml;ftig sch&uuml;tteln.<br>\nSoviel Manipulation hat sich selbst <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-733874,00.html\">Spiegel Online nicht getraut<\/a>. Dort berichtet man &uuml;ber die Umfrage immerhin so: &ldquo;Der Euro wackelt, mit milliardenschweren Rettungspaketen muss die EU ihre Krisenstaaten unterst&uuml;tzen. Die Mehrheit der Deutschen will die Gemeinschaftsw&auml;hrung dennoch behalten. In einer Umfrage pl&auml;dierte aber auch mehr als ein Drittel der Befragten f&uuml;r die R&uuml;ckkehr zur D-Mark.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ifo-Pr&auml;sident Sinn: &bdquo;Wieder die gleichen Fehler&ldquo;<\/strong><br>\nAnders als viele seiner Kollegen scheut sich der &Ouml;konom und Ifo-Pr&auml;sident Hans-Werner Sinn nicht davor, sich in tagespolitische Debatten einzumischen. Im Interview mit dem Handelsblatt warnt der 62-J&auml;hrige vor dem Einstieg in eine Transferunion und davor, &ouml;konomische Gesetze zu ignorieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2709513,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Nicht auszuhalten. Wenn es ums Schuldenabbauen und Gesundschrumpfen geht, k&ouml;nnten ja z.B. die Subventionen f&uuml;r kommerzielle Altersvorsorge nach <a href=\"?cat=40\">Riester-, R&uuml;rup und sonstigen Modellen<\/a> gestrichen werden. Aber auf solche Ideen kommt <a href=\"?p=1154\">&bdquo;Deutschlands kl&uuml;gster &Ouml;konom&ldquo;<\/a> nat&uuml;rlich nicht; er ist ja <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/_b=2530228,_p=5,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Versicherungsvertreter mit Professorentitel<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gegen den endg&uuml;ltigen Kollaps: Fr&uuml;herer Mercedes-Chef fordert dazu auf, der Gier Einhalt zu gebieten<\/strong><br>\nEdzard Reuter suchte nach der Ursache f&uuml;r die weltweite Krise, fand sie in der mit Heuchelei bem&auml;ntelten Gier und schrieb ein Buch dar&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagblatt.de\/Home\/nachrichten\/reutlingen_artikel,-Frueherer-Mercedes-Chef-fordert-dazu-auf-der-Gier-Einhalt-zu-gebieten-_arid,118981.html\">Schw&auml;bisches Tagblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dieser Abschnitt ist bemerkenswert: &bdquo; Als Ursache f&uuml;r das Elend sieht der 82-J&auml;hrige die Alleinherrschaft der marktradikalen Lehre. Ausgehend von den Wirtschaftswissenschaftlern Milton Friedman und Friedrich August von Hayek h&auml;tte diese Idee alle bisher geltenden Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r richtiges Handeln ersetzt. Werte w&uuml;rden nur noch auf dem Papier stehen, wichtig sei lediglich die Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Allein aus der Maxime heraus, den wirtschaftlichen Erfolg m&ouml;glichst zu mehren, w&uuml;rde sich das richtige Zusammenleben ergeben.&ldquo;<br>\nWozu noch anzumerken ist, dass unter dieser Politik nicht nur die Menschen zu leiden haben; langfristig leidet auch die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (man schaue sich doch nur einmal die aktuellen und in naher Zukunft zu erwartenden Zinss&auml;tze an). Einem Teil der Investitionsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r produktive Zwecke wurde durch Schw&auml;chung der privaten und staatlichen Nachfrage die Grundlage entzogen. Es waren immer nur sehr wenige, die von dieser Politik profitiert haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sinnlose Wettbewerbe<\/strong><br>\nJe mehr Wettbewerb, umso besser, haben die Neoliberalen jahrelang erfolgreich verk&uuml;ndet. &Ouml;konomieprofessor Mathias Binswanger zeigt, dass so masslos Leerl&auml;ufe produziert werden:<br>\n&ldquo;Heute stehen alle Leute, die sich ausserhalb des Markts bewegen &ndash; also zum Beispiel Lehrer, &Auml;rzte oder Wissenschaftler &ndash; unter dem Generalverdacht der Leistungsverweigerung: Sie leisten nicht gen&uuml;gend, solange man sie nicht mit Zuckerbrot und Peitsche antreibt. Also inszeniert man Wettbewerb, wo es keinen Markt gibt. In der Wissenschaft l&auml;uft dies zum Beispiel &uuml;ber Publikationen.&nbsp; Man m&ouml;chte zwar hohe wissenschaftliche Qualit&auml;t erzielen. Qualit&auml;t kann man aber nicht messen, also nimmt man messbare Indikatoren &ndash; wie die Zahl der Publikationen. Zwangsl&auml;ufig richten sich alle nach dem, was gemessen wird. Deshalb wird heute viel mehr publiziert als fr&uuml;her, nur werden diese Publikationen zum quantitativen Unsinn. Wissenschaftler beginnen etwa, ihre Erkenntnisse scheibchenweise zu ver&ouml;ffentlichen, damit sie es auf m&ouml;glichst viele Publikationen bringen. Wer eine Professur m&ouml;chte, kann sich dem kaum entziehen. (&hellip;)<br>\nSie [ inszenierten Wettbewerbe] entstanden vor dem Hintergrund von simplen Botschaften, welche neoliberale &Ouml;konomen wie Milton Friedman verbreitet haben: Markt ist gut, und Staat ist schlecht. Am Anfang hatten die Friedman-Anh&auml;nger wie die Regierung Thatcher zu Beginn der achtziger Jahre die Idee, man k&ouml;nne &uuml;berall Markt einf&uuml;hren, zum Beispiel auch in der Forschung. Doch es zeigte sich bald, dass die Grundlagenforschung auf diese Weise verschwindet. Also hiess es danach: Wenn schon kein Markt, dann kann man doch wenigstens Wettbewerb einf&uuml;hren, um damit auch ohne Markt Effizienz herzuzaubern. Man hat nicht gemerkt, dass das eigentlich ein R&uuml;ckfall in die Planwirtschaft ist. Schon Lenin hat Anfang der zwanziger Jahre gesagt: Jetzt, wo wir die Revolution haben, m&uuml;ssen wir anfangen, den Wettbewerb einzuf&uuml;hren. Damals war Markt aus ideologischen Gr&uuml;nden nicht m&ouml;glich, aber trotzdem wollte man Effizienz &ndash; und ist kl&auml;glich gescheitert. (&hellip;)<br>\nDer Evaluationswahn ist unglaublich: Jeder muss immer wissen, wo er grad im Vergleich zu den anderen steht. Das ist aber Gift f&uuml;r die Kreativit&auml;t. Man muss sich grunds&auml;tzlich von der Idee verabschieden, dass sich Qualit&auml;t messen l&auml;sst. Zudem sollte man nicht alle als potenzielle Dr&uuml;ckeberger und Faulenzer behandeln. Die sogenannte Qualit&auml;tssicherung l&ouml;st oft eine riesige B&uuml;rokratie aus, bringt aber nichts. Man bel&auml;stigt alle mit Kontrollinstrumenten, die eigentlich nur f&uuml;r die f&uuml;nf Prozent gedacht sind, die nicht korrekt arbeiten. Mit den wenigen, die immer wieder auffallen und f&uuml;r Reklamationen sorgen, soll man sich besch&auml;ftigen. Doch die &uuml;berwiegende Mehrheit, die ihre Arbeit gut macht, die sollte man nicht st&auml;ndig mit Massnahmen behelligen, die ihnen die Freude an der Arbeit verderben &ndash; und das dann als Qualit&auml;tskontrolle ausgeben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2010\/nr49\/wirtschaft\/20145.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lobbyisten: Die Einfl&uuml;sterer der Republik<\/strong><br>\nWirtschaftslobbys bestimmen zunehmend die Politik. Den vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt dieser Fehlentwicklung lieferte die Regierung Merkel mit dem Atomkraftpakt. Nur eine St&auml;rkung der Parlamentarier kann diese Erosion bremsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/die-einfluesterer-der-republik\/3620434.html?p=&amp;view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Das stand so bereits oft in den NachDenkSeiten, aber es ist durchaus erfreulich, dass eine solche &Uuml;bersicht in einer Tageszeitung mit relativ gro&szlig;em Verbreitungsradius steht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>L&ouml;hne in Deutschland hinken EU-Schnitt hinterher<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne in Deutschland liegen unter dem Schnitt der EU. Angesichts dieser Lohnentwicklung fordern die Gewerkschaften Tarifsteigerungen und Mindestl&ouml;hne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/arbeit-loehne-in-deutschland-hinken-eu-schnitt-hinterher_aid_580259.html?drucken=1\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> So viel zu dem seit mehreren Monaten anhaltenden medialen Geschw&auml;tz von angeblich kr&auml;ftig steigenden deutschen L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern. Die aktuellen Daten zur Entwicklung der Arbeitskosten in Europa zeigen, da&szlig; der von Deutschland ausgehende Druck auf die L&ouml;hne und Geh&auml;lter der europ&auml;ischen Nachbarstaaten unvermindert anh&auml;lt. Laut Gemeinschaftsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute sollen die deutschen Lohnst&uuml;ckkosten im kommenden Jahr um lediglich 0,9 Prozent ansteigen. Sie w&uuml;rden damit das Zielniveau einer produktivit&auml;tsorientierten Lohnpolitik (entspricht der H&ouml;he der Zielinflationsrate der EZB in H&ouml;he von 1,9 Prozent) erneut unterschreiten, und zwar um 1 Prozent. Und dies, obwohl die ma&szlig;geblich als Resultat des deutschen Lohn- und Sozialdumping der vergangenen Jahre auseinanderdriftenden Wettbewerbsf&auml;higkeiten der Eurozonen-Staaten eine Steigerung der deutschen Lohnst&uuml;ckkosten leicht oberhalb des Niveaus der EZB-Zielinflationsrate erfordern w&uuml;rde. Die schwarz-gelbe Bundesregierung erweckt verbal den Eindruck, sie bef&uuml;rworte kr&auml;ftigere Lohnsteigerungen in Deutschland. In der politischen Tagespraxis wird dies jedoch von ihrer eigenen Politik untergraben:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die schwarz-gelbe Bundesregierung reduziert die Lohnst&uuml;ckkosten der deutschen Wirtschaft, indem sie die Unternehmen in wachsendem Ma&szlig;e einseitig von Lohnnebenkosten entlastet und diese den Arbeitnehmern aufb&uuml;rdet (Zusatzbeitr&auml;ge f&uuml;r die Krankenkassen, Steigerungen des Krankenkassenbeitragssatzes m&uuml;ssen die Arbeitnehmer zuk&uuml;nftig alleine tragen, von der schwarz-gelben Bundesregierung angestrebte Kapitaldeckung bei der Pflegeversicherung)<\/em><\/li>\n<li><em>Sie verweigert weiterhin einen fl&auml;chendeckenden Mindestlohn<\/em><\/li>\n<li><em>Durch ihre restriktive Hartz IV-Politik schw&auml;cht die schwarz-gelbe Bundesregierung auch zuk&uuml;nftig die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer und Gewerkschaften.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Die schwarz-gelbe Bundesregierung tr&auml;gt somit unmittelbare Mitverantwortung f&uuml;r die aus dem deutschen Lohn- und Sozialdumping resultierenden &ouml;konomischen Schieflagen innerhalb der Eurozone.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>1600 Zeitarbeitsunternehmen drohen Nachforderungen<\/strong><br>\nBis zu 1600 Zeitarbeitsunternehmen m&uuml;ssen mit Milliarden-Nachforderungen der Sozialversicherungen rechnen, falls das Bundesarbeitsgericht (BAG) am kommenden Dienstag der Zeitarbeitstarifgemeinschaft CGZP die Tariff&auml;higkeit entzieht. Bis zu zwei Milliarden Euro Renten- und Krankenkassenbeitr&auml;ge m&uuml;ssten die Unternehmen nachzahlen, sch&auml;tzt der M&uuml;nsteraner Arbeitsrechtsprofessor Werner Sch&uuml;ren. Bei 1600 betroffenen Unternehmen w&auml;ren das pro Zeitarbeitsfirma 1,25 Millionen Euro. Verj&auml;hren w&uuml;rden die Nachforderungen erst nach 30 Jahren &ndash; je nach Beginn der Verj&auml;hrungsfrist fr&uuml;hestens 2037. Der Aderlass kann aber auch die Kunden der Zeitarbeitsunternehmen treffen. Denn manche Verleihbetriebe existieren nicht mehr, viele k&ouml;nnten die Nachforderungen in den Ruin treiben. Dann haftet der entleihende Betrieb f&uuml;r die Forderungen der Sozialkassen.<br>\nDie CGZP ist eine Tarifgemeinschaft der Christlichen Gewerkschaften, die 2002 gegr&uuml;ndet wurde und mit Stundenl&ouml;hnen unter f&uuml;nf Euro die gro&szlig;z&uuml;gigeren Zeitarbeitstarifvertr&auml;ge der DGB-Gewerkschaften unterboten hat. Ihre Fl&auml;chen- und Haustarifvertr&auml;ge wurden von den 1100 Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes Mittelst&auml;ndischer Personaldienstleister und von hunderten weiterer Zeitarbeitsunternehmen genutzt. Angewandt haben die CGZP-Tarife auch umstrittene Zeitarbeitsunternehmen wie der Arbeitskr&auml;fteverleiher Meniar, der der Drogeriekette Schlecker nahestand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen-maerkte\/1600-zeitarbeitsunternehmen-drohen-nachforderungen-450065\/print\/\">WiWo<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit: &ldquo;J&auml;hrlich kommen rund hunderttausend Osteurop&auml;er&rdquo;<\/strong><br>\nAb Mai k&ouml;nnen Arbeitnehmer aus acht mittel- und osteurop&auml;ischen Staaten ohne Beschr&auml;nkung in Deutschland arbeiten. Um Lohndumping zu verhindern, brauchen wir dringend einen Mindestlohn f&uuml;r Leiharbeiter, fordert ein breites B&uuml;ndnis aus Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politikern.<br>\nIst das die richtige Antwort auf die &Ouml;ffnung des Arbeitsmarkts? Und wie viele Menschen werden &uuml;berhaupt kommen? Kann man schon heute Gewinner und Verlierer nennen? Die FR hat den drei wichtigsten Arbeitsmarktforschern der Republik diese drei Fragen gestellt. Joachim M&ouml;ller, Direktor des Forschungsinstituts der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, IAB, rechnet mit einem Zuzug von j&auml;hrlich rund 100.000 Menschen aus Ost- und Mitteleuropa. Er macht sich f&uuml;r einen moderaten fl&auml;chendeckenden Mindestlohn stark, um eine &bdquo;Ausbreitung von Schmuddelfirmen mit Hungerl&ouml;hnen&ldquo; zu verhindern. Der Chef der Wirtschaftsweisen lehnt dagegen Mindestl&ouml;hne kategorisch ab und wei&szlig; auch, wer zu den Verlierern z&auml;hlen wird: &bdquo;Die hiesigen Arbeitskr&auml;fte, die sich nicht anpassen k&ouml;nnen oder wollen&ldquo;, schreibt Wolfgang Franz. Gerhard Bosch, Direktor des Instituts f&uuml;r Arbeit und Qualifikation (IAQ), sieht das Lohndumping-Risiko nicht im individuellen Zuzug, sondern in der Dienstleistungsfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/-jaehrlich-kommen-rund-hunderttausend-osteuropaeer---\/-\/1472780\/4903842\/-\/view\/printVersion\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wenn mehrere f&uuml;hrende Wirtschaftswissenschaftler zu genau entgegengesetzten Beurteilungen kommen, merkt die Leserin \/ der Leser, dass sich hier irgend jemand irrt oder aus welchen Gr&uuml;nden auch immer die Unwahrheit sagt oder zu manipulieren versucht. Da h&auml;tte die Frankfurter Rundschau entsprechend nachfragen m&uuml;ssen bzw. die Leserin \/ den Leser mit Hintergrundinformationen versorgen m&uuml;ssen.<br>\nSo wird das vom Ober-Sachverst&auml;ndigen Wolfgang Franz geleitete <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/mitarbeiter\/mitarbeiter.php3?action=mita&amp;kurz=wfr\">Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW)<\/a> in einem <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/wissenschaftlicherbeirat.php3\">wissenschaftlichen Beirat<\/a>, einem <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/organe.php3\">Aufsichtsrat<\/a> und einem <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/foerderkreismitglieder.php3\">F&ouml;rderverein<\/a> im Wesentlichen von Vertretern der Industrie, der Arbeitgeberlobby und verschiedener Versicherungs- und Finanzdienstleister getragen. Dass solche Einfl&uuml;sse nat&uuml;rlich Auswirkungen auf die wissenschaftlichen Ergebnisse der Wirtschaftsforschungseinrichtung haben, kann sich die Leserin \/ der Leser durchaus denken &ndash; wenn sie \/ er davon wei&szlig;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krieg um das neue Hartz IV<\/strong><br>\n6,4 Millionen Millionen Hartz-IV-Empf&auml;nger freuen sich auf eine Erh&ouml;hung ihres Regelsatzes um f&uuml;nf Euro auf 364 Euro zum 1. Januar. Doch jetzt kommt heraus: Die Erh&ouml;hung f&auml;llt wohl vorerst aus!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/12\/10\/krieg-um-das-neue-hartz-iv\/regelsatz-erhoehung-faellt-vorerst-aus.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Woher nimmt der BILD-Schreiber die Gewissheit, dass sich alle Hartz-IV-Empf&auml;nger &uuml;ber diese mickrige geplante Erh&ouml;hung freuen? Wieso f&uuml;hrt er nicht den Widerspruch zwischen unter drei Millionen offiziellen Arbeitslosen und 6,4 Millionen Hartz-IV-Empf&auml;ngern aus ??? Und die Opposition ist hiernach schuld daran, dass die Erh&ouml;hung nicht umgesetzt wird, damit die arbeits- und erwerbslosen BILD-Leser wissen, bei wem sie sich bedanken d&uuml;rfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Bahn: Gleicher Preis, halbe Z&uuml;ge<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn stockt ihre Winter-Reserven auf: Ausf&auml;lle und Versp&auml;tungen der letzten Saison sollen sich nicht wiederholen. Doch sie stellt nicht etwa mehr Z&uuml;ge zur Verf&uuml;gung, nein. Sie stopft die Fahrg&auml;ste in verk&uuml;rzte ICE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/gleicher-preis--halbe-zuege\/-\/1472780\/4910624\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Individuum und Wohlfahrtsstaat: Europ&auml;ische Lebensgeschichten<\/strong><br>\nGesundheit, Einkommen und soziale Beziehungen im h&ouml;heren Alter sind das Ergebnis dessen, was sich im fr&uuml;heren Leben ereignet hat. Individuelle Entscheidungen und &auml;u&szlig;ere Einfl&uuml;sse wie beispielsweise wohlfahrtsstaatliche Rahmenbedingungen formten das heutige Leben der Europ&auml;er im Alter 50+. Gerade in Zeiten der Bev&ouml;lkerungsalterung ist das Verst&auml;ndnis der Zusammenh&auml;nge zwischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und individuellen Alterungsprozessen besonders wichtig. SHARELIFE bringt die Forschung hierzu einen gro&szlig;en Schritt nach vorn: 28,000 individuelle Lebensgeschichten aus 13 europ&auml;ischen L&auml;ndern bieten nun die einzigartige M&ouml;glichkeit, die wichtigen politischen Fragen der Gegenwart zu beantworten: Wie beeinflusst der Wohlfahrtsstaat die Lebensumst&auml;nde &Auml;lterer, deren Einkommen, Familie, Rente, Gesundheit und Wohlbefinden?<br>\nBeispiel: Arbeitslosigkeit in Folge einer Firmenschlie&szlig;ung hat verheerende Folgen f&uuml;r die Gesundheit &ndash; und dies ist bis zu vierzig Jahre im Nachhinein messbar. In Zeiten &ouml;konomischer Krisen und hoher Arbeitslosigkeit ist es besonders wichtig, solche (Sp&auml;t-)Folgen zu minimieren. Und das ist mit staatlicher Hilfe m&ouml;glich: Gro&szlig;z&uuml;gige Arbeitslosenunterst&uuml;tzung schw&auml;cht die negativen Gesundheitsfolgen der Arbeitslosigkeit vor allem bei Frauen deutlich ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news400940\">idw online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wikileaks<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schafft viele Wikileaks!<\/strong><br>\nMan stelle sich vor, Julian Assange h&auml;tte geheime Dokumente aus China ver&ouml;ffentlicht. Er w&auml;re f&uuml;r den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/schafft-viele-wikileaks-\/-\/1472602\/4917202\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wikileaks-Sprecher Kristinn Hrafnsson: &ldquo;Wir hatten einen Notfallplan&rdquo;<\/strong><br>\nWikileaks nimmt aktuell keine Dokumente an, sagt Sprecher Hrafnsson. Der Druck durch die USA offenbare &ldquo;schon eine gewisse Ironie&rdquo;. Wikileaks sei nicht gef&auml;hrlich f&uuml;r die Weltdiplomatie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/netz\/netzpolitik\/artikel\/1\/wir-hatten-einen-notfallplan\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Das ist der erste mir bekannte Beitrag in einem deutschen Medium, in dem endlich mal ein Vertreter von Wikileaks selbst zu Wort kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trotz Entf&uuml;hrung und Folter: K&ouml;lner Gericht sch&uuml;tzt CIA vor Strafverfolgung im Fall El Masri<\/strong><br>\nDas Verwaltungsgericht K&ouml;ln hat eine im Auftrag des ECCHR eingereichte Klage abgewiesen. Mit der gegen die Bundesrepublik Deutschland gerichteten Klage sollte die Bundesregierung juristisch dazu gezwungen werden, ein Auslieferungsersuchen an die Vereinigten Staaten von Amerika wegen der 13 mutma&szlig;lich an der Entf&uuml;hrung El Masris beteiligten CIA-Agenten zu stellen. Gegen die CIA-Mitarbeiter wurden bereits am 31. Januar 2007 vom Amtsgericht M&uuml;nchen wegen des dringenden Tatverdachts der schweren K&ouml;rperverletzung und Freiheitsberaubung Haftbefehle erlassen. Der positive Aspekt des Urteiles ist, dass die Richter Khaled El Masri generell das Recht zugestanden haben, vor Gericht auf die Durchsetzung und Vollstreckung der Haftbefehle gegen seine Entf&uuml;hrer klagen zu k&ouml;nnen. Sie entschieden jedoch, dass der Bundesregierung ein weiter au&szlig;enpolitischer Beurteilungs- und Ermessensspielraum zustehe. Deutschland sei auf die effektive Arbeit von Sicherheits- und Nachrichtendienste befreundeter Staaten angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ecchr.eu\/news_details\/items\/trotz-entfuehrung-und-folter-koelner-gericht-schuetzt-geheimdienste-im-fall-el-masri.html\">European Center for Constitutional and Human Rights e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Streumunition: Investitionen in den Tod<\/strong><br>\nDeutsche Finanzdienstleister machen Gesch&auml;fte mit Herstellern von Streumunition. Dabei ist die Waffe seit August verboten. Offenbar haben auch Anbieter von Riester-Fonds Investitionen in Waffenproduzenten get&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/streumunition-investitionen-in-den-tod\/3605374.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutsche Justiz sieht rot<\/strong><br>\nIn M&uuml;nchen mu&szlig; sich ein Arzt wegen versuchter K&ouml;rperverletzung verantworten &ndash; weil er zwei Tomaten auf Neonazis geworfen hat. Es ist der 14. November 2009 und etwa 150 Neonazis demonstrieren unter dem Motto &raquo;Ruhm und Ehre den deutschen Soldaten&laquo; durch die M&uuml;nchner Innenstadt. &raquo;Nur drei Monate, nachdem der Wehrmachtsoffizier Josef Scheungraber zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, weil er 1944 in einem toskanischen Dorf zehn Menschen ermorden lie&szlig;, d&uuml;rfen M&ouml;rder wie er als Helden gefeiert werden&laquo;, emp&ouml;rt sich Wangerin &uuml;ber die vom Bayerischen Verwaltungsgericht genehmigte Veranstaltung. Und deshalb protestiert der Arzt zusammen mit etwa 400 weiteren M&uuml;nchnern gegen das braune Spektakel.&nbsp; Der Neonazigegner steht an jenen Novembersamstag an der Kreuzung Landwehrstra&szlig;e\/Goethestra&szlig;e, als der rechte Propagandatrupp an ihm vor&uuml;berzieht. Direkt vor einem t&uuml;rkischen Gem&uuml;seladen. &raquo;Ich habe zwei Tomaten gekauft und die in Richtung der Neonazis geworfen&laquo;, so Wangerin am Freitag gegen&uuml;ber junge Welt. Die Gem&uuml;segeschosse verfehlen allerdings ihr Ziel. Dennoch sehen einige Polizisten rot und verhaften Wangerin. Es folgt das &uuml;bliche Programm: Durchsuchung, erkennungsdienstliche Behandlung und sp&auml;ter eine polizeiliche Vorladung. &raquo;Versuchte vors&auml;tzliche K&ouml;rperverletzung und Landfriedensbruch&laquo;, werfen ihm die Ermittler vor. Allerdings seien Gericht und Staatsanwaltschaft bereit, das Verfahren wegen &raquo;geringer Schuld&laquo; gegen eine Geldbu&szlig;e von 900 Euro einzustellen, hei&szlig;t es weiter. Doch Wangerin weigert sich zu zahlen. Daraufhin verdoppelt die Staatsanwaltschaft die Summe. Mit 1800 Euro will die Justiz den mi&szlig;gl&uuml;ckten Tomatenwurf nun ahnden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/12-11\/097.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Intransparente Finanzierung der europ&auml;ischen Klimaskeptiker<\/strong><br>\nUnsere europ&auml;ische Partnerorganisation Corporate Europe Observatory hat heute einen Bericht &uuml;ber so genannte &bdquo;klimaskeptische&ldquo; Dankfabriken in Europa und deren intransparente Finanzierung ver&ouml;ffentlicht. Der Bericht untersucht acht europ&auml;ische Denkfabriken, die Publikationen ver&ouml;ffentlichen oder verbreiten, die in verschiedener Form den menschengemachten Klimawandel in Frage stellen: das Institute of Economic Affairs (IEA), das International Policy Network (IPN) und die Global Warming Policy Foundation (GWPF) aus Gro&szlig;britannien, CFACT Europe mit Sitz in Deutschland, das spanische Institut Instituto Juan de Mariana, die d&auml;nische Organisation CEPOS, das franz&ouml;sische Institut &Eacute;conomique Molinari und das Hayek Institut aus &Ouml;sterreich. CEO betont, dass dies keine umfassende Liste aller &ldquo;klimaskeptischer&rdquo; Organisationen in Europa ist, sondern nur ein Auszug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/12\/intransparente-finanzierung-der-europaischen-klimaskeptiker\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Irland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Irland: Da lacht die Bank <\/strong><br>\nBefolgen die Iren die Anweisungen ihrer Regierung, werden sie auf ewig in der Krise stecken. Am besten, sie weigern sich, die Schulden zu zahlen.<br>\nBis 2014 werden Irlands Schulden auf 175 Milliarden Euro angewachsen sein, wenn man es optimistisch betrachtet und darauf hofft, dass nicht auch noch eine Hypothekenkrise auf die Insel zukommt. Die Zinsen werden 8,5 Milliarden im Jahr verschlingen. Um die &uuml;berhaupt bezahlen zu k&ouml;nnen, m&uuml;sste die Wirtschaft um 8 bis 10 Prozent im Jahr wachsen. Wie soll das funktionieren? In den Sparpl&auml;nen der Regierung ist f&uuml;r die Wachstumsf&ouml;rderung kein Geld vorgesehen. So wird eine Abw&auml;rtsspirale in Gang gesetzt, an deren Ende Irland auf einem riesigen Berg unbezahlbarer Schulden sitzt.<br>\nAber vielleicht setzt die Krise ja eine Entwicklung in Gang, die l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig ist. Irland hat bislang keine nennenswerte linke, ja nicht einmal sozialdemokratische Partei. Anfang der Woche schlossen sich mehrere linke Organisationen zur United Left Alliance zusammen, die bei den Wahlen einige Sitze gewinnen sollte.<br>\nOhne eine grundlegende Reform des politischen Systems wird sich an der irischen Misere nichts &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F12%2F10%2Fa0167&amp;cHash=909b3449ca\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Schuldenr&uuml;ckzahlung an Gro&szlig;britannien: Das Nein hat sich f&uuml;r Island gelohnt<\/strong><br>\nEin neues Abkommen regelt die Schuldenr&uuml;ckzahlung an London und Den Haag. Der erste Versuch war im M&auml;rz an einer Volksabstimmung gescheitert.<br>\nAuch nach dem jetzigen Abkommen soll Reykjav&iacute;k zahlen. Doch d&uuml;rfte es wesentlich billiger f&uuml;r die Staatskasse werden. Zum einen hat sich die isl&auml;ndische W&auml;hrung wieder deutlich gegen&uuml;ber Euro und Pfund erholt. Zum anderen zeichnet sich ab, dass viele der an den Staat &uuml;bergegangenen Forderungen der Landsbanki h&ouml;her bewertet werden k&ouml;nnen als zun&auml;chst bef&uuml;rchtet.<br>\nDa die R&uuml;ckzahlungsverpflichtung erst 2016 beginnen und bis 2046 laufen soll, um das von der Finanzkrise schwer gebeutelte Island wirtschaftlich erst einmal wieder auf die Beine kommen zu lassen, besteht auch kein Druck, diese Forderungen nun wom&ouml;glich unter Wert realisieren zu m&uuml;ssen. Es wurde dar&uuml;ber hinaus eine Deckelung vereinbart: Die R&uuml;ckzahlungen sollen 5&nbsp;Prozent der jeweiligen j&auml;hrlichen Staatseinnahmen nicht &uuml;bersteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/das-nein-hat-sich-fuer-island-gelohnt\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen EU-Indien: Vertrag gef&auml;hrdet Gesundheit<\/strong><br>\nDie EU und Indien wollen bald ein Freihandelsabkommen abschlie&szlig;en. Seine Regeln f&uuml;r die Pharmabranche bedrohen laut Aktivisten das Leben tausender Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/vertrag-gefaehrdet-gesundheit\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Tote bei Arbeiterprotesten in Bangladesh<\/strong><br>\nBei gewaltsamen Protesten Tausender von Textilarbeitern gegen Niedrigl&ouml;hne sind in Bangladesh mindestens drei Personen ums Leben gekommen. Mehr als 185 weitere wurden bei den Ausschreitungen in der s&uuml;d&ouml;stlichen Hafenmetropole Chittagong sowie in der Hauptstadt Dhaka verletzt. Die Polizei sei mit Schlagst&ouml;cken, Tr&auml;nengas und Gummigeschossen gegen die Arbeiter vorgegangen. Die Proteste in Chittagong hatten am Samstag begonnen, nachdem einige Unternehmen vereinbarte Lohnerh&ouml;hungen nicht ausgezahlt hatten. Nach einer fr&uuml;heren Protestwelle hatte die Regierung im Juli einen Mindestlohn in H&ouml;he von 3000 Taka (knapp 41 Franken) f&uuml;r die Branche festgesetzt, der seit November gilt. Die Arbeiter protestierten nun aber dagegen, dass dieser Mindestlohn nicht umgesetzt werde.<br>\nIn mehreren Textilfabriken rund um Dhaka protestieren Arbeiter bereits seit Tagen gegen die schlechte Bezahlung. Am Samstag hatte die s&uuml;dkoreanische Firma Youngone alle ihre 17 Fabriken in Bangladesh wegen der Proteste geschlossen. In Bangladesh arbeiten rund 2,5 Millionen Menschen in den Textilfabriken. Wegen der extrem niedrigen L&ouml;hne lassen dort auch zahlreiche internationale Bekleidungsfirmen produzieren. Abnehmer im Westen sind etwa der Jeans-Hersteller Levi Strauss und die Kette H&amp;M.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/arbeiterproteste_bangladesh_tote_1.8639268.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Desweiteren lassen u.a&nbsp; C&amp;A, P&amp;C, TCM (Tchibo), Triumph, Otto und KiK in Bangladesh arbeiten. Auch wenn manche Firmen ihre Zulieferer auf bestimmte Standards hin zu kontrollieren versuchen, so geschieht das doch eher sporadisch. Zudem wird dabei vernachl&auml;ssigt, dass deren Zulieferer g&auml;nzlich unkontolliert arbeiten. Vor allem aber sind den Vesprechungen dieser Firmen nicht zu trauen, solange sie Gewerkschaftsmitglieder mehr oder weniger offen diskriminieren (milde formuliert) und sich dabei sogar der Unterst&uuml;tzng der Regierung sicher sein k&ouml;nnen. Im Zuge der Strassenproteste im August wurden gegen Hunderte von ArbeiterInnen sowie mehrere ArbeitsrechtlerInnen Haftbefehle erlassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Italien: Berlusconi am Abgrund<\/strong><br>\nNach vielen gemeinsamen Jahren wagt Gianfranco Fini den Bruch mit dem Regierungschef. F&uuml;r Berlusconi k&ouml;nnte das das Ende sein. &Ouml;ffentlich warf er ihm seinen autokratischen Regierungsstil und die Aush&ouml;hlung des Rechtsstaates vor. Seither wird gar nicht mehr regiert in Rom, die politische Krise paralysiert das Land, gew&uuml;rzt mit neuen Enth&uuml;llungen &uuml;ber Gelage in seiner Villa in Mailand. Seine Umfragewerte sind weiter abgesackt. Aufgeben aber will der 74-j&auml;hrige noch immer nicht. Einen R&uuml;cktritt lehnt Berlusconi strikt ab. &bdquo;Entweder die Regierung erh&auml;lt das Vertrauen, oder es gibt Neuwahlen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/berlusconi-am-abgrund\/-\/1472596\/4917002\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man sollte nicht ganz au&szlig;er Acht lassen, dass Berlusconi ein schwerreicher Unternehmer ist, der viel Geld in Bewegung setzen kann. Neben den &uuml;blichen Tauschgesch&auml;ften, wie die Stimmenthaltung der zwei Abgeordneten der S&uuml;dtiroler Volkspartei gegen die Zusage eines Fonds f&uuml;r den Naturpark des Stelvio, kommt auch <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/fuer-den-caballiere-gehts-ums-ganze\/\">schlichte Bestechung in Frage<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Englands Schulsystem: Nur die Guten sollten Lehrer werden<\/strong><br>\nVon den 600 000 Kindern, die jedes Jahr in das staatliche Schulwesen eintreten, sind die &auml;rmsten 80 000 zu kostenlosem Schulessen berechtigt. Aus dieser Gruppe haben bloss vierzig die Aufnahme nach Oxford oder Cambridge geschafft. Obwohl die Spitzenuniversit&auml;ten angehalten sind, Pl&auml;tze m&ouml;glichst an Bewerber aus dem staatlichen Sektor zu vergeben, bilden Privatsch&uuml;ler, die weniger als zehn Prozent der Schulbev&ouml;lkerung ausmachen, knapp die H&auml;lfte der Studentenschaft, weil sie h&ouml;here Leistungen erbracht haben. Im Zentrum des Reformprogramms steht die &Uuml;berzeugung, dass schulische Leistungen von der Qualit&auml;t der Lehrer abh&auml;nge und dass das britische System nur reformiert werden k&ouml;nne, wenn der Lehrerberuf h&ouml;heres Ansehen geniesse, wie das etwa in S&uuml;dkorea und Finnland der Fall sei. Um das Niveau zu heben, werden sich die mit neuen Befugnissen ausgestatteten Schulleiter k&uuml;nftig leichter von ungeeignetem Personal trennen k&ouml;nnen. In einer dramatischen Abkehr von den politisch-korrekten Auflagen der letzten Jahre sollen Lehrer mit gro&szlig;eren Freiheiten ausgestattet werden und sogar &bdquo;angemessene Gewalt&ldquo; anwenden d&uuml;rfen, um Disziplin im Klassenzimmer zu wahren.In diesem Zusammenhang macht das Wei&szlig;buch den etwas kuriosen Vorschlag, auch ehemalige Offiziere f&uuml;r den Lehrerberuf zu gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D\/Doc~E27BB0F03E8B44F9395F8CE3CB61FB573~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mit Disziplin und &Ouml;konomismus will die neue Regierung das Schulsystem auf&nbsp; Trab bringen. Die Forderung nach &bdquo;Stringenz und hohen Ma&szlig;st&auml;ben&ldquo; vor allem in den f&uuml;nf Kernf&auml;chern (Englisch, Mathematik, Naturwissenschaft, eine Fremdsprache und ein humanistisches Fach wie Geschichte), kommt uns recht vertraut vor. Andere F&auml;cher werden als Versuch abqualifiziert, &bdquo;jeden erdenklichen Bereich des menschlichen Wissens und Bestrebens abzudecken&ldquo;, oder als &bdquo;ein Vehikel f&uuml;r die Auferlegung vor&uuml;bergehender politischer Marotten&ldquo; abgetan. Bei dieser Haltung braucht es nicht zu verwundern, wenn die Innovationsf&auml;higkeit des Englands weiterhin abnimmt. Nichts gegen die an sich selbstverst&auml;ndliche, sp&auml;tere Verwertbarkeit einer Schulausbildung, aber Phantasie, Auffassungsverm&ouml;gen, F&auml;higkeit zur Kritik und Sicht &uuml;ber den Tellerrand fallen bei einer unmittelbar verwertungsorientierten Schulausbildung unter den Tisch, dabei sind sie f&uuml;r eine innovative Industriegesellschaft eine &ldquo;conditio sine qua non&rdquo;, eine Bedingung, ohne die nichts geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>S&uuml;dafrika macht Riesenverlust mit Fu&szlig;ball-WM<\/strong><br>\nDer Image-Gewinn war gro&szlig;, die Verluste noch gr&ouml;&szlig;er: S&uuml;dafrika hat mit der Fu&szlig;ball-WM viel Geld verloren. Nur ein Zehntel der Kosten hat das Land wieder hereingeholt. Afrikanische Unternehmen profitierten kaum von der gigantischen Sportveranstaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,733961,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Losing Faith in Obama<\/strong><br>\nNovember 29, 2010, may be remembered as the moment when progressives stopped giving Barack Obama the benefit of the doubt. Some had long before, of course, whether because of compromises during the health-care reform debate, his continuation of Bush-era policies on civil liberties, or what some see as his obeisance toward Wall Street. But his announcement of a pay freeze on federal workers &mdash; a move that managed to simultaneously validate a half-dozen disingenuous conservative arguments, make government service less attractive, harm the economy, undermine the progressive vision of government, and give Republicans a concession without getting anything in return, all while doing virtually nothing to address the problem Obama claimed to be attacking (the deficit) &mdash; feels like a tipping point. Every president disappoints his supporters eventually, but it&rsquo;s hard to recall one who went through such dramatic swings so quickly.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/prospect.org\/\/cs\/articles;jsessionid=azXwyujYl4HhRbb4uZ?article=losing_faith_in_obama\">The American Prospect<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Das Allerletzte: REUTERS &ndash; im Stile einer Nachricht<\/strong><br>\nLeser B.M. schickte uns diese Nachricht: &bdquo;Bernd Hertweck, Mitglied des Vorstands der W&uuml;stenrot Bausparkasse AG, nutzt die Internetseite der Nachrichtenagentur Reuters f&uuml;r eine neben&nbsp;den Nachrichten plazierte und&nbsp;als &ldquo;Gastbeitrag&rdquo; bezeichnete Werbung f&uuml;r Bausparvertr&auml;ge als Form der Altersvorsorge&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEBEE6BB05E20101212\">Reuters<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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