{"id":77068,"date":"2021-10-15T16:05:53","date_gmt":"2021-10-15T14:05:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068"},"modified":"2021-10-15T16:05:53","modified_gmt":"2021-10-15T14:05:53","slug":"hinweise-des-tages-ii-509","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h01\">Mindestlohn, Steuern, Rente &ndash; Das steht im Sondierungspapier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h02\">Justizministerin verteidigt umstrittenes Dinner mit Verfassungsrichtern und Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h03\">Korruption made in Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h04\">Entprivatisiert euch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h05\">Investitionsfonds gr&uuml;nden &ndash; Transformation gestalten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h06\">SPD-Zustimmung zur Anschaffung bewaffneter Drohnen zeichnet sich ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h07\">Wer profitiert von einheitlichem EU-Recht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h08\">Ausweg Restauration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h09\">Greenpeace: An Mehrweg f&uuml;hrt kein Weg vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h10\">&bdquo;Hunger ist Mord&ldquo; &ndash; Zahl der hungernden Menschen w&auml;chst weltweit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h11\">&bdquo;20 Jahre NATO-Krieg in Afghanistan &ndash; eine vorl&auml;ufige Bilanz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h12\">Fake-News &uuml;ber russischen Corona-Impfstoff in Focus, BZ und Merkur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h13\">Peter Daszak k&ouml;nnte eine Schl&uuml;sselrolle bei der Suche nach dem Ursprung von Sars-CoV-2 spielen &ndash; doch die Glaubw&uuml;rdigkeit des einst angesehenen Biologen ist angekratzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h14\">K&ouml;penicker halten an 3G-Regel fest &ndash; Eilantrag zur&uuml;ckgewiesen: Nur 11.000 anstatt 18.000 Besucher gegen Wolfsburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77068#h15\">Zu guter Letzt: Ich fordere Impfdown f&uuml;r Ungelockte!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mindestlohn, Steuern, Rente &ndash; Das steht im Sondierungspapier<\/strong><br>\nBis sp&auml;t in die Nacht haben SPD, Gr&uuml;ne und FDP &uuml;ber die Bildung einer Ampel-Regierung verhandelt. Ergebnis der Gespr&auml;che ist ein zw&ouml;lfseitiges Papier, das die Grundlage f&uuml;r die Verhandlungen bildet. Ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article234443042\/Sondierungspapier-Ergebnisse-der-Gespraeche-Mindestlohn-Steuern-Rente.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Am heutigen &bdquo;Tag der Wahrheit&ldquo; zeigt sich, dass es die Union nicht braucht, um ein Jamaika-B&uuml;ndnis zu schmieden. Das geht n&auml;mlich auch mit der SPD, die relativ wenig in den Sondierungen hat durchsetzen k&ouml;nnen. So will man an Schuldenbremse und EU-Stabilit&auml;tspakt festhalten. Wo ist da der Aufbruch? Steuererh&ouml;hungen sind auch nicht vorgesehen, daf&uuml;r soll die Rentenversicherung am Kapitalmarkt spekulieren d&uuml;rfen. Die private Altersvorsorge wird nicht etwa wegen Scheiterns aufgegeben, sondern soll grundlegend reformiert werden. Ob es zu einer Entlastung von Geringverdienern kommt, ist ebenso offen, wie eine Steuersenkung f&uuml;r Unternehmen. Ketzerisch formuliert, k&ouml;nnte man sagen, in der Gro&szlig;en Koalition war mehr Sozialdemokratie drin. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Justizministerin verteidigt umstrittenes Dinner mit Verfassungsrichtern und Merkel<\/strong><br>\nEnde Juni hatte Kanzlerin Angela Merkel die Richter des Bundesverfassungsgericht zum Abendessen ins Kanzleramt geladen. Trotz laufender Verfahren wurde &uuml;ber die Corona-Politik gesprochen. Justizministerin Christine Lambrecht weist die Kritik daran zur&uuml;ck.<br>\nBundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich gegen Kritik an einem Abendessen mit Richtern des Bundesverfassungsgerichts gewehrt, bei dem sie eine Rede &uuml;ber die Corona-Politik gehalten hatte. &bdquo;Es ist ein &uuml;blicher Vorgang, dass sich Verfassungsorgane miteinander austauschen&ldquo;, sagte Lambrecht dem &bdquo;Spiegel&ldquo;. &bdquo;Bei diesen Treffen wird immer sehr abstrakt &uuml;ber vorab benannte Themen gesprochen, die von allgemeinerem Interesse sind. So war es auch diesmal.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article234439660\/Corona-Justizministerin-verteidigt-umstrittenes-Dinner-mit-Richtern.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Lambrechts Redemanuskript <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/bin\/Rede_Lambrecht%20_bn-234046314.pdf\">Welt Online [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Korruption made in Germany<\/strong><br>\nEnth&uuml;llungen im Rahmen der Auswertung der &ldquo;Pandora Papers&rdquo; f&uuml;hren zu ernsten Vorw&uuml;rfen gegen&uuml;ber der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Wie unter Berufung auf die Dokumente berichtet wird, hat die Entwicklungsbank unter anderem Kredite in H&ouml;he von rund 250 Millionen Euro an elf Banken in der Steueroase Panama vergeben, die mit Steuerhinterziehung und allerlei Formen von Finanzkriminalit&auml;t in Verbindung gebracht wird. Die DEG behauptet dazu nur, sie habe geholfen, &ldquo;Tausende Arbeitspl&auml;tze im Bankensektor von Panama&rdquo; zu schaffen. Unterst&uuml;tzt wurde zudem ein nicaraguanischer Milliard&auml;r. Immer mehr dubiose Finanzmachenschaften wurden in der j&uuml;ngeren Vergangenheit auch bei deutschen Spitzenpolitikern bekannt. Das Spektrum reicht von der &ldquo;Cum-Ex-Aff&auml;re&rdquo; bis zum Wirecard-Skandal, bei dem milliardenschwere Ums&auml;tze schlicht erfunden wurden. Immer wieder ber&uuml;hren die Skandale den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, der zur Zeit beste Chancen auf einen Einzug ins Bundeskanzleramt hat. Beobachter sprechen l&auml;ngst von Scholz&rsquo; &ldquo;offener Flanke&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8730\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Entprivatisiert euch!<\/strong><br>\nAls Erstes m&uuml;ssen wir die Ideologie des schlanken Staates hinter uns lassen: Sie verhindert dringend n&ouml;tige Investitionen, schw&auml;cht Institutionen und beg&uuml;nstigt Reiche<br>\nIm Lichte der Coronapandemie mit staatlich organisierten Test- und Impfangeboten sowie milliardenschweren Staatshilfen f&uuml;r Galeria Karstadt Kaufhof, Lufthansa und TUI mehren sich die Abges&auml;nge auf das neoliberale Zeitalter. Von der Coronakrise als dem &bdquo;letzten Sargnagel f&uuml;r den Neoliberalismus&ldquo; (Marcel Fratzscher) ist ebenso die Rede wie vom &bdquo;Coronaschock, der den Neoliberalismus in eine letale Krise st&uuml;rzen&ldquo; wird (Bert R&uuml;rup). Selbst Christian Lindner gab im Fr&uuml;hjahr 2020 im Deutschen Bundestag zu verstehen: &bdquo;Jetzt ist die Stunde des Staates. Wir brauchen ihn bei allem, was &uuml;ber die F&auml;higkeit, individuell Verantwortung zu &uuml;bernehmen, hinausgeht.&ldquo; Es dr&auml;ngt sich angesichts der zahlreichen unerwarteten &bdquo;Staatsbekenntnisse&ldquo; die Frage auf, ob nun eine R&uuml;ckkehr des Staates und damit der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge bevorsteht. Gr&uuml;nde g&auml;be es genug. (&hellip;)<br>\nSeit der Privatisierung der Altersvorsorge &agrave; la Riester und R&uuml;rup grassiert selbst in der Mittelschicht die Sorge, dass man seinen Lebensstandard im Ruhestand nicht wird aufrechterhalten k&ouml;nnen. Die Privatisierung des Mauterhebungsunternehmens Toll Collect, deren Scheitern den Bund knapp eine Milliarde Euro kosten d&uuml;rfte, dokumentiert die mit zahlreichen Privatisierungen verbundenen volkswirtschaftlichen Flursch&auml;den ebenso wie die unter dem Dach der Tank &amp; Rast GmbH geb&uuml;ndelten Autobahnrastst&auml;tten. W&auml;hrend Sanifair &ndash; und damit unter anderem der Staatsfonds von Abu Dhabi &ndash; mit unseren Toilettenbesuchen Millionen erwirtschaftet, f&auml;hrt der Bund durch den Bau und die Erhaltung der Park- und Rastpl&auml;tze entlang der Autobahnen j&auml;hrlich millionenschwere Verluste ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/entprivatisiert-euch\">Tim Engartner in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hier werden Thesen vertreten, die sie seit Jahren auch bei den NachDenkSeiten lesen k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Investitionsfonds gr&uuml;nden &ndash; Transformation gestalten!<\/strong><br>\nDie Politik in Bund und Land steht vor gro&szlig;en Herausforderungen. Die &ouml;kologische und digitale Transformation m&uuml;ssen endlich Fahrt aufnehmen. Dem steht aber die Schuldenbremse mit ihrer Blindheit f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen entgegen. Einen pragmatischen Ausweg bieten Investitionsfonds, meint das #schlaglicht 35\/2021 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nDa ist nur ein Problem: Die Schuldenbremse! Mit ihrer Blindheit gegen&uuml;ber notwendigen Investitionen verschuldet sie einen un&uuml;bersehbaren Sanierungs- und Modernisierungsstau. Ihre Abschaffung ist im Moment trotzdem unrealistisch, weil verfassungs&auml;ndernde Mehrheiten in Bund und L&auml;ndern nicht in Sicht sind.<br>\nEinen Ausweg aus dem Dilemma bieten &ouml;ffentliche Investitionsfonds. Mit einer Grundfinanzierung ausgestattet, k&ouml;nnen sie Kredite aufnehmen und anschlie&szlig;end Investitionen t&auml;tigen. Die Gelegenheit ist einmalig. Dank Null- und Negativzinsen muss zum Beispiel das Land Niedersachsen immer weniger Steuergelder f&uuml;r Zinszahlungen ausgeben (siehe Grafik). Es ist daher richtig, nun den Hebel umzulegen. Mit dem NiedersachsenFonds (NFonds) hat der DGB genau daf&uuml;r einen pragmatischen Vorschlag unterbreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++ab127a56-2cc5-11ec-a1ce-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>SPD-Zustimmung zur Anschaffung bewaffneter Drohnen zeichnet sich ab<\/strong><br>\nIn der SPD zeichnet sich offenbar eine Zustimmung zur Anschaffung bewaffneter Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr ab.<br>\nDies berichtet das Internet-Magazin &bdquo;The Pioneer&ldquo; unter Berufung auf den Beschluss einer Projektgruppe der Partei zu dem Thema. Darin hei&szlig;t es demnach, eine Bewaffnung von Drohnen sei in Erw&auml;gung zu ziehen. Der Beschluss werde nun dem Vorstand zur Entscheidung vorgelegt, so das Magazin. Eine Annahme gelte als wahrscheinlich.<br>\nDie SPD-Bundestagsfraktion hatte im vergangenen Dezember eine Entscheidung des Parlaments &uuml;ber eine Bewaffnung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen blockiert und zur Begr&uuml;ndung auf parteiinternen Diskussionsbedarf verwiesen. Die Drohnen sollen vor allem dem Schutz deutscher Soldaten in Auslandseins&auml;tzen dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/medienbericht-spd-zustimmung-zur-anschaffung-bewaffneter.1939.de.html?drn:news_id=1311966\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zum wiederholten Male knickt die SPD offensichtlich ein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wer profitiert von einheitlichem EU-Recht?<\/strong><br>\nDar&uuml;ber sollten Linke und Linksliberale nach dem Gerichtsurteil in Polen diskutieren, statt sich reflexartig auf eine Seite im Machtkampf innerhalb der EU zu stellen<br>\nDer jahrelange Streit zwischen der konservativen polnischen Regierung und der EU geht in eine n&auml;chste Runde, nachdem das Oberste polnische Gericht erkl&auml;rt hat, dass nationales polnisches Recht Vorrang vor EU-Recht hat. Die Entscheidung war nicht &uuml;berraschend. Schon vor einigen Wochen erinnerte ein regierungskritischer polnischer Ex-Richter daran, dass &uuml;ber die Frage, welches Recht Vorrang hat, nicht nur in Polen, sondern in vielen EU-Staaten gestritten wird, so auch in Deutschland. Wom&ouml;glich ist schon vergessen, dass sich auch das Bundesverfassungsgericht in einer Entscheidung vom 5. Mai 2020 erstmals in seiner Geschichte gegen die Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs gestellt hat.<br>\nEs gab damit mehreren Verfassungsbeschwerden gegen das Public Sector Purchase Programme der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) statt. Das Bundesverfassungsgericht r&uuml;gte dieses EZB-Programm zum Ankauf von Staatsanleihen als kompetenzwidrig. Die EZB habe zudem weder gepr&uuml;ft noch ausreichend dargelegt, dass ihre Ma&szlig;nahmen dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit entspr&auml;chen. Die Aufregung war kurze Zeit auch deshalb besonders gro&szlig;, weil damit eine Steilvorlage f&uuml;r Gerichte in Polen und anderen L&auml;ndern geliefert wurde, die ebenfalls anzweifeln, dass das Europ&auml;ische Gericht einfach in allen EU-L&auml;ndern durchregieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wer-profitiert-von-einheitlichem-EU-Recht-6218080.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausweg Restauration<\/strong><br>\nEin halbes Jahr ergebnisloser Koalitionsgespr&auml;che liegt hinter dem Nachbarland, es gibt immer noch keine neue Regierung. Folgt jetzt eine Notl&ouml;sung?<br>\nStellen wir uns vor: Anfang 2022, nach gescheiterten Jamaika- und Ampel-Optionen, beschlie&szlig;en Unionsparteien und SPD, &uuml;ber eine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition zu verhandeln. Alles lieber als die bei Neuwahlen drohenden Verluste, so die Devise. Dieser Logik folgen derzeit die beteiligten Parteien der letzten niederl&auml;ndischen Regierung: Knapp sieben Monate nach der Parlamentswahl beginnen nun Gespr&auml;che zwischen der marktliberalen Volkspartij voor Vrijheid en Democratie (VVD), den progressiv-liberalen Democraten 66 (D66), dem Christen-Democratisch App&egrave;l (CDA) und der calvinistischen ChristenUnie (CU).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/tobias-mueller\/ausweg-restauration\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Greenpeace: An Mehrweg f&uuml;hrt kein Weg vorbei<\/strong><br>\nBig Food und Big Oil f&ouml;rdern im Geheimen die Produktion von Plastikverpackungen. Und was &laquo;Recycling&raquo; heisst, ist oft keines.<br>\nDas meiste, was &laquo;Recycling&raquo; heisst, erf&uuml;llt dieses Versprechen nur zum Teil. Und vom Rest ist ein guter Teil zweifelhaft. Das ist in kurzen Worten die Aussage des Reports &laquo;Unpacked&raquo;, den Greenpeace USA am 14. September ver&ouml;ffentlicht hat.<br>\nDie Umweltorganisation hat darin so gut wie alle Zahlen und Sachverhalte zusammengestellt, die in den letzten Jahren zu Plastikproduktion und -recycling erhoben worden sind, und sie hat eigene Nachforschungen angestellt. Der Befund: Unter dem Strich verwenden wir immer mehr Plastik, nicht weniger. Mehrwegl&ouml;sungen seien deshalb unumg&auml;nglich.<br>\nBef&ouml;rdert werden Plastikproduktion und -verbrauch vor allem von kurzlebigem Verpackungsplastik der Lebensmittelindustrie. Aber hatte eben diese nicht der Plastikschwemme den Kampf angesagt? Ja. Aber.<br>\nDie Situation in Europa sieht zwar besser aus als in den USA, allzu rosig sieht die Recycling-Bilanz aber auch hier nicht aus. Dazu m&uuml;ssen wir zuerst dar&uuml;ber reden, was &laquo;Recycling&raquo; eigentlich heisst. Verschiedene Seiten verstehen darunter n&auml;mlich h&ouml;chst Unterschiedliches.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/abfaelle\/greenpeace-an-mehrweg-fuehrt-kein-weg-vorbei\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Hunger ist Mord&ldquo; &ndash; Zahl der hungernden Menschen w&auml;chst weltweit<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr waren 155 Millionen Menschen von Hungersnot betroffen. Fast 20 Millionen Menschen mehr als im Jahr davor. Die Klimakrise und die Corona-Pandemie wirken dabei als Brandbeschleuniger. Nichts zu tun, sei &bdquo;Mord&ldquo;, sagt Entwicklungsminister M&uuml;ller.<br>\nKriege, Klimakrise und die Corona-Pandemie f&uuml;hren zu einer wachsenden Zahl hungernder Menschen. Wie aus dem am Donnerstag in Berlin ver&ouml;ffentlichten Welthunger-Index 2021 der Welthungerhilfe hervorgeht, waren im vergangenen Jahr 155 Millionen Menschen &uuml;berwiegend in Konfliktregionen von akuter Ern&auml;hrungsunsicherheit betroffen &ndash; fast 20 Millionen Menschen mehr als im Jahr 2019. Bundesentwicklungsminister Gerd M&uuml;ller (CSU) sprach von einem &bdquo;unglaublichen Skandal&ldquo;. &bdquo;Hunger ist Mord, denn wir haben das Wissen und die Technologie, alle Menschen satt zu machen&ldquo;, betonte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article234402810\/Zahl-der-hungernden-Menschen-waechst-weltweit.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Welthungerhilfe stellt Welthunger-Index 2021 vor<\/strong><br>\nDie Welt ist bei der Hungerbek&auml;mpfung vom Kurs abgekommen und entfernt sich immer weiter vom verbindlichen Ziel, den Hunger bis 2030 zu besiegen. Bereits die letzten UN-Berichte haben deutlich gewarnt, da die Zahl der Hungernden und Armen seit einigen Jahren wieder ansteigt. Weltweit hungern etwa 811 Millionen Menschen und 41 Millionen leben am Rande einer Hungersnot. Besonders dramatisch ist die Lage in Somalia, Jemen, Afghanistan, Madagaskar und dem S&uuml;dsudan. Der neue Welthunger-Index untersucht die Ern&auml;hrungslage in 128 L&auml;ndern und best&auml;tigt die deutlichen R&uuml;ckschritte bei der Hungerbek&auml;mpfung. 47 L&auml;nder werden bis 2030 noch nicht einmal ein niedriges Hungerniveau erreichen, 28 davon liegen in Afrika s&uuml;dlich der Sahara.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welthungerhilfe.de\/presse\/pressemitteilungen\/2021\/welthunger-index-2021-rueckschritt-bei-hungerbekaempfung\/\">Welthungerhilfe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;20 Jahre NATO-Krieg in Afghanistan &ndash; eine vorl&auml;ufige Bilanz&ldquo;<\/strong><br>\nNach Abzug der NATO-Interventionstruppen ziehen wir ein Res&uuml;mee: Sch&auml;tzungen des &bdquo;Costs of War&ldquo;-Projekt an der Boston University gehen von mindestens 243.000 Todesopfern in Afghanistan und Pakistan aus &ndash; weit &uuml;berwiegend unter der Bev&ouml;lkerung. Die Zahl der indirekten Opfer liegt nach ihrer Einsch&auml;tzung um ein Vielfaches h&ouml;her. Millionen von Menschen wurden zu Fl&uuml;chtlingen im eigenen Land, und unter den Geflohenen, die bis Europa gelangt sind, stellen Afghaninnen und Afghanen die zweitgr&ouml;&szlig;te Gruppe. Im Land selber haben laut UNICEF 41 Prozent der Kinder unter f&uuml;nf Jahren nicht genug zu essen, sauberes Trinkwasser steht im Schnitt weniger als 40 Prozent der Menschen zur Verf&uuml;gung.<br>\nAfghanistan zeigt in besonders drastischer Weise, wie weit das milit&auml;rische Verst&auml;ndnis von &bdquo;Sicherheitspolitik&ldquo; von den elementaren menschlichen Sicherheitsbed&uuml;rfnissen abweicht, wie wenig den globalen Machtstrategen an Ern&auml;hrungssicherheit, an einer sicheren Umgebung f&uuml;r das Aufwachsen der Kinder, an der Sicherung einer intakten Umwelt gelegen ist.<br>\nBei unserer Konferenz werden wir uns mit diesen Opferzahlen besch&auml;ftigen, aber auch mit den Motiven der internationalen und afghanischen Akteure sowie mit den Schlussfolgerungen f&uuml;r die deutsche Au&szlig;en- und &bdquo;Verteidigungs&ldquo;-Politik.<br>\nWelche Handlungsoptionen kann die Friedensbewegung entwickeln, um weitere Desaster dieser Art zu verhindern?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kultur-des-friedens.de\/afghanistankonferenz.html\">Kultur des Friedens<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fake-News &uuml;ber russischen Corona-Impfstoff in Focus, BZ und Merkur<\/strong><br>\nVon deutschen Zeitungen kritiklos &uuml;bernommene britische Falschmeldungen &uuml;ber den russischen Impfstoff Sputnik V wurden im Urheberland bereits widerrufen [&hellip;]<br>\nAn diesem Vorgang erschreckt, wie bereitwillig etwa ein angesehenes Magazin wie der Focus Meldungen westlicher Boulevardpresse ohne jede eigene Pr&uuml;fung &uuml;bernimmt. Andernfalls w&auml;re den Focus-Reportern aufgefallen, dass etwa auch das deutsche &Auml;rzteblatt schon im November 2020 schrieb, dass Sputnik V gegen einen harten Corona-Verlauf eine bessere Schutzwirkung habe als AstraZeneca. Als m&ouml;glichen Grund nennt der online ver&ouml;ffentlichte Fachartikel interessanterweise den Umstand, dass die Russen im Gegensatz zu den Briten keine Schimpansenviren und zwei verschiedene Vektorviren ausw&auml;hlten.<br>\nSo war zum Zeitpunkt der britischen Ver&ouml;ffentlichung die medizinische Widerlegung in deutscher Sprache bereits online und h&auml;tte bei einem gut recherchierenden News-Anbieter eine blinde &Uuml;bernahme verhindern m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fake-News-ueber-russischen-Corona-Impfstoff-in-Focus-BZ-und-Merkur-6217285.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Peter Daszak k&ouml;nnte eine Schl&uuml;sselrolle bei der Suche nach dem Ursprung von Sars-CoV-2 spielen &ndash; doch die Glaubw&uuml;rdigkeit des einst angesehenen Biologen ist angekratzt<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten erforscht er die Ursachen von Zoonosen. Er wurde ein enger Kooperationspartner des umstrittenen Labors in Wuhan. Zuletzt hat seine Glaubw&uuml;rdigkeit gelitten.<br>\nVor der Corona-Pandemie war der Brite Peter Daszak ein anerkannter Erforscher von Epidemie-Ursachen und Zoonosen, also Erkrankungen, bei denen die Erreger aus Tieren auf den Menschen &uuml;bergesprungen sind. Doch jetzt wird ihm vorgeworfen, einen Laborunfall zu verschleiern, bei dem der Pandemie-Erreger Sars-CoV-2 freigesetzt wurde. Manche glauben gar, dass er Forschungsarbeiten unterst&uuml;tzt habe, bei denen Sars-CoV-2 entstanden sei. Ist Daszak eine der Schl&uuml;sselpersonen bei der Suche nach dem Ursprung von Sars-CoV-2?<br>\nPeter Daszak selber sah sich schon vor der Corona-Pandemie als Mahner und Vision&auml;r. Er wollte die Welt vor neuen Pandemien bewahren, indem er Tiere und deren Habitate ausfindig machen wollte, in denen potenzielle Pandemie-Erreger heimisch sind. Zudem wollte er die Erreger dann molekularbiologisch analysieren, um ihre Eigenschaften besser zu verstehen und sie so effektiver bek&auml;mpfen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/neutraler-insider-oder-voreingenommener-mitwisser-ld.1647914\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>K&ouml;penicker halten an 3G-Regel fest &ndash; Eilantrag zur&uuml;ckgewiesen: Nur 11.000 anstatt 18.000 Besucher gegen Wolfsburg<\/strong><br>\nDirk Zingler, Pr&auml;sident des 1. FC Union Berlin: &ldquo;Wir haben entschieden, dass wir nicht Geimpften keine kaum &uuml;berwindbare H&uuml;rde aufbauen, trotzdem am Spiel in der Alten F&ouml;rsterei teilzunehmen. Deshalb sind wir f&uuml;r 3G.&ldquo;  (&hellip;) &ldquo;Ich bin geimpft. Meine Familie ist geimpft. Im Klub sind eine hohe Anzahl von Menschen geimpft. Die Frage ist aber, wie wir mit den Menschen umgehen, die sich nicht impfen lassen. Da geht der Diskurs in der Gesellschaft auseinander.&ldquo; (&hellip;) &ldquo;So schwierig ist die Situation gar nicht. Man muss zu seinen Werten stehen. Man muss seinen Weg gehen. Wir fordern, dass es klare Regeln vom Staat gibt. Dann werden wir diese Regeln befolgen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kicker.de\/eilantrag-zurueckgewiesen-nur-11-000-anstatt-18-000-besucher-gegen-wolfsburg-874831\/artikel%20\">Kicker<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Eine solche relative Standfestigkeit w&uuml;nschte man sich auch von anderen Sportclubs, Wirten oder Konzertveranstaltern: Das &bdquo;2G&ldquo;-Modell ist politisch und moralisch verwerflich und es ist eine Gefahr f&uuml;r den gesellschaftlichen Frieden. Jede h&ouml;rbare Stimme, die sich dem verschlie&szlig;t, ist zu begr&uuml;&szlig;en und f&uuml;r ihren Mut zu w&uuml;rdigen. Andererseits ist auch die &bdquo;3G&ldquo;-Regel noch problematisch genug, vor allem seit die Tests kostenpflichtig sind. Unions Pr&auml;sident Dirk Zingler sagte <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/sport\/beitrag\/2021\/09\/sport-berlincorona-hygineregeln-zugang-hertha-union-fuechse-br-volleys-halle-stadion.html\">laut rbb<\/a> bereits vor einiger Zeit auf der&#8239;Vereinshomepage[fc-union-berlin.de]:  &ldquo;F&uuml;r uns ist es nicht vorstellbar, Kindern unter zw&ouml;lf Jahren und Menschen, die nicht geimpft werden k&ouml;nnen oder sollen, den Zutritt zu den Spielen unserer Mannschaft zu verweigern.&ldquo; (&hellip;) &ldquo;Eine solche Ma&szlig;nahme birgt die Gefahr, den Zusammenhalt der Menschen zu untergraben und das gesellschaftliche Klima zu vergiften&rdquo;, so Zingler weiter. Die n&auml;chsten Spiele der Unioner w&uuml;rden demnach weiterhin nach dem 3G-Modell ausgetragen, sodass Geimpften, Genesenen und Getesteten Zutritt zur Alten F&ouml;rsterei gew&auml;hrt w&uuml;rde. Wichtig ist auch Zinglers Kritik an der offiziellen Strategie, die einen staatlichen Impfzwang scheut, aber den indirekten Impfzwang auf Private abw&auml;lzt. Der verlinkte Beitrag des &bdquo;Kicker&ldquo; macht aber eher Stimmung gegen die Union-Entscheidung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ich fordere Impfdown f&uuml;r Ungelockte!<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Ich fordere Impfdown f&uuml;r Ungelockte! Erst ab einer FFP-Zweitnegativquote von &uuml;ber 113% k&ouml;nnen wir die Testmaske lockern und 3G-Quarant&auml;ne nachverfolgen.<br>(Habe zwar keine Ahnung, was das bedeutet, aber das machen ja alle so und ist auch total egal. Es geht um Menschenleben.)<\/p>\n<p>&mdash; Dietrich Br&uuml;ggemann (@dtrickb) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/dtrickb\/status\/1448647501234393093?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 14, 2021<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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