{"id":77080,"date":"2021-10-18T08:20:35","date_gmt":"2021-10-18T06:20:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080"},"modified":"2021-10-18T08:20:35","modified_gmt":"2021-10-18T06:20:35","slug":"hinweise-des-tages-3969","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h01\">Richtfest beim Ampelh&auml;uschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h02\">Last-Minute-Bef&ouml;rderungen auf Steuerzahlerkosten: Wie Kanzleramt und Ministerien jetzt noch 200 Beamte in Top-Jobs bef&ouml;rdert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h03\">Korrumpierte Philosophen: Habermas und Co. werben f&uuml;r den Rockefeller-Totalitarismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h04\">Wie Schl&uuml;ssel und Schloss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h05\">Impfen oder nicht impfen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h06\">Rechtsgutachten: &ldquo;Verfassungswidrigkeit indirekter COVID-19-Impfzwang&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h07\">Gesundheitsministerkonferenz warnt vor &ldquo;humanit&auml;rer Katastrophe&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h08\">Nobelpreis f&uuml;r den Nachweis: Mindestl&ouml;hne sind keine Jobkiller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h09\">Die Gesch&auml;ftsgrundlage der deutschen Industrie (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h10\">Abenomics sorgen f&uuml;r immer gr&ouml;&szlig;eres Wohlstandsgef&auml;lle in Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h11\">Tierschutzbund fordert Abschaffung des Landwirtschaftsministeriums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h12\">Tanja Busse: Antworten zum Thema Fleischkonsum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h13\">Alte Spritfresser l&auml;nger zu fahren, sch&uuml;tzt das Klima besser, als schnell neue Elektroautos zu kaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77080#h14\">&ldquo;Vertrauensbruch&rdquo;: Ippen stoppt Investigativ-Berichte &uuml;ber &ldquo;Bild&rdquo;-Chef Reichelt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Richtfest beim Ampelh&auml;uschen<\/strong><br>\nWenn alles gut l&auml;uft, bekommt das Ampelh&auml;uschen ein Solardach und eine kleine Sozialwohnung. Alles in allem bleibt die gr&uuml;ne Stimme schwach. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r J&uuml;ngere ist die Senkung des Wahlalters auf 16 beschlossen. Zumindest anvisiert ist die Restaurierung der BAf&ouml;G-Ruine. Ansonsten bleibt vieles wie es ist &ndash; aus R&uuml;cksicht auf die FDP. Die Liberalen sollen im rot-gr&uuml;nen Haus ja nur nicht das Gef&uuml;hl haben, blo&szlig; Untermieter zu sein. Es gibt also keine B&uuml;rgerversicherung und kein Tempo 130 &ndash; eine symbolische Niederlage nicht f&uuml;r die Gr&uuml;nen, sondern auch f&uuml;r die Vernunft.<br>\nDie gr&uuml;ne Handschrift ist insgesamt blass. Das Klimakapitel steht zwar weit oben in dem Ampel-Papier. Und das 1,5 Grad Ziel wird als &bdquo;unsere zentrale gemeinsame Aufgabe&ldquo; definiert. Doch bei der Frage mit welchen Instrumenten dies erreicht werden soll, ist das Bild noch schwammig. Manches, wie der CO2-Preis und das gr&uuml;ne Energiegeld, kommen in dem Papier gar nicht vor.<br>\nDie Blicke richteten sich auf Unvertr&auml;glichkeiten der nach links ger&uuml;ckten SPD und der Lindner-FDP. Die Gr&uuml;nen m&uuml;ssen aufpassen, dass sie in dem Koalitionsdeal nicht ins Hintertreffen geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ende-der-Sondierungsgespraeche\/!5805670\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Gr&uuml;nen-freundliche taz ist aus gr&uuml;ner und sozialer Perspektive zu Recht wenig angetan vom Ergebnis der Sondierungsgespr&auml;che: &ldquo;Ansonsten bleibt vieles wie es ist &ndash; aus R&uuml;cksicht auf die FDP.&rdquo; SPD und Gr&uuml;ne haben sich eigentlich fast alle wichtigen Punkte abverhandeln lassen, um nur die FDP im Boot zu halten, deren verr&uuml;ckte Steuerpl&auml;ne (Kostenpunkt 88 Milliarden Euro pro Jahr!!) sowieso nicht realisierbar gewesen w&auml;ren. Ein bisschen rot (Mindestlohnerh&ouml;hung), ein vages Bekenntnis zu mehr Klimaschutz, mehr soll nicht drin sein. Allersp&auml;testens, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ampel-friedrich-merz-zollt-spd-gruenen-und-fdp-respekt-17588085.html\">wenn dieses Sondierungspapier von Friedrich Merz<\/a> und sogar vom <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus234450938\/Ampel-Das-kann-wirklich-eine-moderne-Reformregierung-werden.html\">Hardcore-FDP-Fan Ulf Poschardt<\/a> gelobt wird, sollten doch alle Alarmglocken schellen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Ampel will Hartz IV abschaffen &ndash; oder doch nicht?<\/strong><br>\nDas neue &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo;, das dem Papier zufolge &raquo;anstelle der bisherigen Grundsicherung&laquo; eingef&uuml;hrt werden soll, wird kein Grundeinkommen sein, schon gar kein bedingungsloses Grundeinkommen. Letzteres w&uuml;rde ja an alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ausgezahlt, ungeachtet ihrer Einkommen oder Verm&ouml;gen.<br>\nAber auch ein sogenanntes bedarfsgepr&uuml;ftes Grundeinkommen im herk&ouml;mmlichen Sinne schwebt der m&ouml;glichen Ampel kaum vor: Allgemein verst&uuml;nde man darunter einen einheitlichen Eurobetrag f&uuml;r alle Berechtigten, von dem sie ihren Lebensunterhalt inklusive Wohnkosten bestreiten k&ouml;nnen. Im Gegenzug k&ouml;nnten bei einem Grundeinkommen dann &ndash; bis auf Ausnahmen bei H&auml;rtef&auml;llen &ndash; alle anderen teils sehr b&uuml;rokratischen Sozialleistungen wegfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hartz-iv-und-die-ampel-abschaffen-oder-doch-nicht-a-0ef830b9-8f33-4350-8189-f10c1a55a4a2%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Sozialpolitische Vorhaben in dem Sondierungspapier einer m&ouml;glichen Ampel-Koalition. Eine erste kritische Einordnung der Absichtserkl&auml;rungen<\/strong><br>\nMan muss bei dem nun vorliegenden Sondierungspapier und dem Versuch einer ersten Einordnung beachten, welchen Charakter die drei beteiligten Parteien dem Papier zuschreiben. Gleich auf der ersten Seite findet man dazu: &raquo;Es umfasst nur die Themen, &uuml;ber die die Verhandlungspartner vor Eintritt in Koalitionsverhandlungen eine Vorfestlegung erreichen wollten.&laquo; Das bedeutet einerseits, dass noch zahlreiche Punkte bei nun folgenden Koalitionsverhandlungen besprochen und vertieft werden, die jetzt noch nicht auftauchen &ndash; zum anderen aber markieren die explizit genannten Punkte gleichsam rote Linien, die nicht (mehr) &uuml;berschritten werden k&ouml;nnen\/sollen.<br>\nGleich am Anfang &ndash; unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Moderner Staat und digitaler Aufbruch&ldquo; findet man zwei sehr allgemein gehaltene Absichtserkl&auml;rungen, die aber in mehrfacher Hinsicht f&uuml;r die Sozialpolitik relevant sein k&ouml;nnen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/10\/17\/sozialpolitische-vorhaben-im-sondierungspapier\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Last-Minute-Bef&ouml;rderungen auf Steuerzahlerkosten: Wie Kanzleramt und Ministerien jetzt noch 200 Beamte in Top-Jobs bef&ouml;rdert<\/strong><br>\nEigentlich geh&ouml;rt es zu den politischen Gepflogenheiten, dass Top-Jobs in Ministerien und Beh&ouml;rden im Jahr einer Bundestagswahl nur noch in Ausnahmef&auml;llen neu besetzt werden. Der Grund liegt auf der Hand: So soll bei einem Machtwechsel vermieden werden, dass neue Minister mit m&ouml;glicherweise illoyalen Mitarbeitern in der Verwaltung arbeiten m&uuml;ssen. &bdquo;Es entspricht der politisch gebotenen Zur&uuml;ckhaltung, dass eine gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Bundesregierung eine k&uuml;nftige Bundesregierung nicht durch Personalma&szlig;nahmen unangemessen pr&auml;judiziert&ldquo;, erkl&auml;rt ein Regierungs-Sprecher auf Anfrage.<br>\nDoch feste Regeln gibt es dazu eben nicht. Und so ist hinter den Kulissen von der &bdquo;politisch gebotenen Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; tats&auml;chlich wenig zu sp&uuml;ren, wie Recherchen von Business Insider zeigen. Insgesamt wurden allein in den wichtigen Ressorts Innen, Wirtschaft, Finanzen, Arbeit, Verteidigung und Justiz sowie im Kanzleramt in den letzten Wochen bis jetzt fast 200 Beamte in Top-Jobs der sogenannten B-Besoldung bef&ouml;rdert. Dabei geht es um lukrativen&acute; Stellen, bei denen das monatliche Grundgehalt ab 7123 Euro losgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/last-minute-befoerderungen-auf-steuerzahlerkosten-wie-kanzleramt-und-ministerien-jetzt-noch-200-beamte-in-top-jobs-befoerdert-a\/%20\">Business Insider<\/a>\n<p><strong>dazu &bdquo;Operation Abendsonne&ldquo;: Union bef&ouml;rdert noch schnell Hunderte Beamte<\/strong><br>\nTrotz der politischen Gepflogenheit, im Wahljahr keine Bef&ouml;rderungen mehr vorzunehmen, hat die noch amtierende Bundesregierung Hunderte Angestellte lukrativ untergebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/operation-abendsonne-befoerderungen-cdu-union-altmaier-kramp-karrenbauer-union-bundestagswahl-91056779.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Korrumpierte Philosophen: Habermas und Co. werben f&uuml;r den Rockefeller-Totalitarismus<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Habermas hat sich zu den Werbern f&uuml;r ein totalit&auml;res Herrschaftsmodell gesellt, wie es die Rockefeller-Stiftung skizziert hat. Der Trick, mit dem er das Totalit&auml;re in seinen Ausf&uuml;hrung verbirgt, ist so durchsichtig, dass ich nicht glauben kann, dass dieser &uuml;beraus kluge Mensch nicht wei&szlig;, was er da tut. Ich halte ihn deshalb f&uuml;r einen kooptierten Philosophen. Er ist nicht der Einzige. (&hellip;)<br>\nDie Argumentation von Habermas beruht darauf, ein bisher ganz zentrales Konzept aus den rechtlichen, moralischen, politischen und philosophischen Erw&auml;gungen &uuml;ber das Staatshandeln zu tilgen. Ein Konzept, das im W&ouml;rterbuch des Corona-Neusprech ein Unwort ist: Die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit.<br>\nIn Habermas Text kommt es nur einmal vor, in manipulativ negativer Einkleidung. Dort, wo er die aufrechten &bdquo;Bef&uuml;rworter eines strengen Gesundheitsschutzes&ldquo;, die sich auf medizinische Experten berufen, der &bdquo;lautstarken Polemik&ldquo; einer &bdquo;Lockerungslobby&ldquo; gegen&uuml;berstellt. Diese klage subjektive Freiheiten gegen &bdquo;angeblich unn&ouml;tige und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige&ldquo; Eingriffe des Staates ein.<br>\nAls positiv besetzter Begriff kommt Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit in Habermas Text nicht vor, bei dem es eigentlich vom Thema her um wenig anderes gehen d&uuml;rfte als um Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit. Dabei sollte ihm kaum die Argumentation seines Philosophenkollegen Julian Nida-R&uuml;melin entgangen sein, Autor des Buches &bdquo;Die Realit&auml;t des Risikos&ldquo;. Dieser sagte, die Pandemie sei vorbei, wenn die Risiken durch die Pandemie unter das Niveau der allgemeinen Risiken gefallen sind, die wir als gemeinhin Teil des Lebens akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/habermas\/\">Norbert H&auml;ring: <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71735\">Die &sbquo;Erm&auml;chtigung&rsquo; und das dr&ouml;hnende Schweigen der &sbquo;Zivilgesellschaft&lsquo;<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie Schl&uuml;ssel und Schloss<\/strong><br>\nNach einem umstrittenen Abendessen von Exekutive und Judikative im Kanzleramt stellte ein Jurist im &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo;-Verfahren einen Befangenheitsantrag gegen Verfassungsgerichtspr&auml;sident Stephan Harbarth. Eine Entscheidung steht noch aus. Der Verdacht aber liegt nahe, dass es zwischen Karlsruhe und dem Kanzleramt eine gemeinsame Metaebene in Sachen Corona gibt.<br>\nEs ist ein Zirkelargument: &bdquo;Zudem k&auml;me in einem Verzicht auf derartige Gespr&auml;che ein Misstrauen gegen&uuml;ber den Mitgliedern des Bundesverfassungsgerichts zum Ausdruck, das dem grundgesetzlich und einfachrechtlich vorausgesetzten Bild des Verfassungsrichters widerspricht.&ldquo; Mit dieser Argumentation erkl&auml;rten die Richter des Zweiten Senats am 20. Juli ein gegen sie gerichtetes Ablehnungsgesuch (Befangenheitsantrag) der AfD f&uuml;r &bdquo;offensichtlich unzul&auml;ssig &ldquo;.<br>\nHintergrund war damals das Verfahren gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die nach Auffassung der AfD das Recht der Parteien auf Chancengleichheit verletzt habe, als sie im Rahmen einer Pressekonferenz in S&uuml;dafrika dazu aufgerufen hatte, das Ergebnis der Ministerpr&auml;sidentenwahl in Th&uuml;ringen r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Argumentiert hatte die AfD damals mit der Tatsache eines gemeinsamen Abendessens der Verfassungsrichter mit der Kanzlerin und weiteren Mitgliedern der Bundesregierung, welches zeitnah zum anstehenden Organstreitverfahren am 30. Juni im Bundeskanzleramt stattgefunden hatte. (&hellip;)<br>\nUnd: Schon am 2. April hatte Harbarth im Interview das Corona-Management der Bundesregierung verteidigt: &bdquo;Wenn man aber unter Zeitdruck und unter Unsicherheit entscheiden muss, besteht immer die Gefahr von Fehlern&ldquo;, zitierte ihn zdf.de. Eine These, wie sie sp&auml;ter dem Redemanuskript von Justizministerin Lambrecht entnommen sein k&ouml;nnte, die im Rahmen ihres &bdquo;Impulsvortrags&ldquo; beim gemeinsamen Abendessen vom 30. Juni konstatierte: &bdquo;Politisches Handeln ist auch bei tats&auml;chlicher Unsicherheit notwendig.&ldquo; Dass hier sorgf&auml;ltig choreografierte Argumentationslinien wie Schl&uuml;ssel und Schloss ineinandergreifen, ist un&uuml;bersehbar.<br>\nDie Metaebene in Sachen Corona scheint zwischen Regierung und Bundesverfassungsgericht gekl&auml;rt zu sein. Sie ist der Grundbass, der jede einschl&auml;gige Verfassungsgerichtsentscheidung begleitet, ohne dass k&uuml;nftig gro&szlig;e Disharmonien zu erwarten w&auml;ren. In diesem Licht liest sich eine einleitende Anmerkung aus Lambrechts Manuskript fast r&uuml;hrend. Sie lautet: &bdquo;Dass wir dabei nicht &uuml;ber die konkret beim Bundesverfassungsgericht anh&auml;ngigen F&auml;lle sprechen k&ouml;nnen, ist selbstverst&auml;ndlich.&ldquo; Es ist offenbar auch nicht mehr notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/befangenheit-richter-karlsruhe-afd-merkel-thueringen-harbarth-lambrecht-bundesnotbremse\">Gerhard Strate in Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Impfen oder nicht impfen?<\/strong><br>\nWie kommen wir aus der Pandemie heraus? Mit Impfen, weiss doch jeder. Ausser Impf-Leugnern, Verschw&ouml;rungstheoretikern, Freiheitstrychlern und Bundesrat Maurer. Nun zweifelt aber auch ein Harvard-Professor am Nutzen der Impfungen.<br>\n&laquo;Auf L&auml;nderebene scheint es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen dem Prozentsatz der vollst&auml;ndig geimpften Bev&ouml;lkerung und den neuen COVID-19-F&auml;llen in den letzten 7 Tagen zu geben.&raquo;<br>\nEine solche Aussage h&auml;tte gute Chancen, auf Facebook oder Twitter der Zensurschere zum Opfer zu fallen. Gl&uuml;cklicherweise ist das aber als Zusammenfassung einer umfangreichen Studie &uuml;ber 68 L&auml;nder und 3000 US-Bezirke im angesehenen &laquo;European Journal of Epidemiology&raquo; erschienen.<br>\nAutor ist eine Wissenschaftlergruppe um Professor S. V. Subramanian. Der ist nicht irgendwer, sondern Harvard-Dozent im Departement &laquo;Population Health and Geography&raquo;. Der ist nicht irgendwer, sondern eine Koryph&auml;e und vor allem ein Wissenschaftler, der einen Ruf zu verlieren h&auml;tte. W&uuml;rde er sich irren oder als Anh&auml;nger wirrer Verschw&ouml;rungstheorien outen.<br>\nWas er aber nicht tut. Paradebeispiele f&uuml;r seine These sind L&auml;nder wie Israel (trotz schnell geimpften 60 Prozent der Bev&ouml;lkerung h&ouml;here Rate von COVID-19-F&auml;llen als L&auml;nder mit viel niedrigeren Impfraten), Island und Portugal:<br>\n&laquo;Beide L&auml;nder haben &uuml;ber 75 % ihrer Bev&ouml;lkerung vollst&auml;ndig geimpft und haben mehr COVID-19-F&auml;lle pro 1 Million Einwohner als L&auml;nder wie Vietnam und S&uuml;dafrika, in denen etwa 10 % ihrer Bev&ouml;lkerung vollst&auml;ndig geimpft sind.&raquo;<br>\nDas wird auch gest&uuml;tzt durch die Untersuchung von rund 3000 US-Bezirken: &laquo;Von den Top 5 Countys, die den h&ouml;chsten Prozentsatz der vollst&auml;ndig geimpften Bev&ouml;lkerung aufweisen (99,9&ndash;84,3%), identifizierten die US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) 4 von ihnen als &sbquo;High&lsquo; Transmission Countys.&raquo; (&hellip;)<br>\nWer Nicht-Geimpfte faktisch vom sozialen Leben ausschliessen will, weil nur eine m&ouml;glichst fl&auml;chendeckende Impfung den K&ouml;nigsweg aus der Pandemie darstelle, m&uuml;sste schon ein Wort oder zwei zu einer Untersuchung sagen, die zu belegen scheint, dass es keine signifikante Relation zwischen Impfung und Anzahl Neuerkrankungen gibt. Beziehungsweise dass eine h&ouml;here Impfrate keineswegs eine niedrigere Ansteckungsrate bewirkt.<br>\nWeil das nicht passiert, wuchern neben berechtigten Zweifeln auch absurde Vermutungen. Wenn man die Meinungen von Spinnern daf&uuml;r verwendet, berechtigte Zweifel und wissenschaftliche Einw&auml;nde vom Tisch zu wischen, besch&auml;digt man mutwillig das Vertrauen in die Regierenden und die Glaubw&uuml;rdigkeit wissenschaftlicher Gremien wie der Task Force und anderen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dieostschweiz.ch\/artikel\/impfen-oder-nicht-impfen-WoMA7k3\">Die Ostschweiz<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Dunkelziffer an Nebenwirkungen nach Impfung<\/strong><br>\nWenn intensiv nach Nebenwirkungen gesucht wird, kann die Zahl 200-mal h&ouml;her ausfallen. Das zeigten US-Studien zur Pockenimpfung. (&hellip;)<br>\nBei der Einf&uuml;hrung einer neuen Vakzine w&auml;ren aktive &Uuml;berwachungsprogramme besonders zweckm&auml;ssig. Doch bei bei den Covid-Impfungen ist dies hier zu Lande nicht vorgesehen. In der Schweiz gibt es kein aktives Meldesystem. In Deutschland wurde mit der &laquo;SafeVac&raquo;-App f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung der Versuch gemacht, vermutete Nebenwirkungen zeitnah und umfassend zu sammeln. Doch kaum war die Covid-Impfkampagne richtig angelaufen, kam das deutsche Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit dem Auswerten der vielen Meldungen nicht mehr nach, berichtete das &laquo;ZDF&laquo;. Ein lange geplanter Bericht zu diesen Meldungen sei noch nicht ver&ouml;ffentlicht, schrieb der TV-Sender im Juni auf seiner Website. Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft, Professor Wolf-Dieter Ludwig, nannte die Situation &laquo;ein Desaster&raquo;.<br>\nMittlerweile macht das PEI in seinen Sicherheitsberichten einzelne Angaben zu den &laquo;SafeVac&raquo;-Meldungen, aber keine regelm&auml;ssigen, umfassenden Updates und Zusammenfassungen. Laut dem letzten Sicherheitsbericht des PEI wurden bisher von rund 700&rsquo;000 registrierten Nutzern 2&rsquo;499 schwerwiegende Verdachtsmeldungen berichtet. Das entspricht etwa einem Verdachtsfall pro 312 geimpfte Personen.<br>\nObwohl &laquo;Safe-Vac&raquo; keine repr&auml;sentativen Daten liefert (nur rund 1,3 Prozent aller Geimpften nutzen die App), ergab die Auswertung f&uuml;r die teilnehmenden M&auml;nner von 18 bis 29 Jahren ein Risiko von 11 Verdachtsf&auml;lle von Herzmuskelentz&uuml;ndung pro 100&rsquo;000 in dieser Altersgruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/dunkelziffer-an-nebenwirkungen-nach-impfung\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rechtsgutachten: &ldquo;Verfassungswidrigkeit indirekter COVID-19-Impfzwang&rdquo;<\/strong><br>\n2G, 3G, Vorenthaltung der Verdienstausfallentsch&auml;digung<br>\nAlle Benachteiligungen Ungeimpfter sind verfassungswidrig!<br>\nS&auml;mtliche 2G- und 3G-Regeln, insbesondere 3G mit kostenpflichtigem Test, die Benachteiligung bei Quarant&auml;nepflichten sowie das Vorenthalten der Verdienstausfallentsch&auml;digung f&uuml;r Ungeimpfte sind mit dem Grundgesetz unvereinbar und versto&szlig;en gegen die Grundrechte der Betroffenen. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens des Freiburger Staatsrechtlers Professor Dr. Dietrich Murswiek, das im Auftrag der &bdquo;Initiative freie Impfentscheidung e.V.&ldquo; erstellt wurde. &bdquo;Alle Benachteiligungen Ungeimpfter m&uuml;ssen sofort aufgehoben werden &ndash; sie sind schlicht verfassungswidrig&ldquo;, so Murswiek.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/impfentscheidung.online\/rechtsgutachten-verfassungswidrigkeit-impfzwang\/%20\">impfentscheidung.online<\/a>\n<p><strong>dazu auch: K&ouml;rpernahe Dienste: 3G wird f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Bayern Pflicht<\/strong><br>\nOb im Fitnessstudio, im Theater, beim Friseur, in der Gastst&auml;tte oder bei Kongressen: oft kommen Besch&auml;ftigte mit Besuchern oder Kunden in Kontakt. Viele Bereiche fallen laut neuer Verordnung unter das, was als &ldquo;k&ouml;rpernahe Dienstleistung&rdquo; bezeichnet wird.<br>\nWenn die vorliegt, dann gilt k&uuml;nftig nicht nur f&uuml;r die Nutzer dieser Dienstleistung die 3G-Regel, sondern auch f&uuml;r Betreiber, Besch&auml;ftigte und Ehrenamtliche. Auch sie m&uuml;ssen dann den Nachweis erbringen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. (&hellip;)<br>\nVerpflichtend gilt die 3G-Plus-Regel &ndash; also mit PCR Test &ndash; unter anderem f&uuml;r Bordelle, Clubs oder Diskotheken. Die Kosten f&uuml;r den Test muss laut g&uuml;ltiger Corona-Arbeitsschutzverordnung zweimal in der Woche der Arbeitgeber &uuml;bernehmen. So zumindest sieht es der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Ein Problem k&ouml;nnte es aber geben, wenn der Arbeitgeber seinen Mitarbeiter nach dessen Impfschutz fragt.<br>\nLaut DGB Rechtsschutz ist das au&szlig;er in wenigen Berufen wie im Gesundheitsbereich nicht zul&auml;ssig. Auch der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks sieht darin auf Nachfrage ein arbeitsrechtliches Problem. Das k&ouml;nnte noch zu Klagen betroffener Mitarbeiter vor den Arbeitsgerichten f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/koepernah-ab-dienstag-3g-regel-fuer-beschaeftigte-verpflichtend,Sluj180\">BR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gesundheitsministerkonferenz warnt vor &ldquo;humanit&auml;rer Katastrophe&rdquo;<\/strong><br>\nDas Personal in der Alten- und Krankenpflege m&uuml;sse besser bezahlt werden, sagt Klaus Holetschek. Die Pflege solle zudem nicht l&auml;nger Thema der Finanzminister sein. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Bislang ist Gesundheitspolitik ehrlich gesagt vor allem ein Thema der Finanzminister &ndash; das m&uuml;ssen wir &auml;ndern&rdquo;, sagte der CSU-Politiker. Die Pflege sei am Limit. Die Gesellschaft m&uuml;sse sich klar dar&uuml;ber werden, was ihr die Pflege wert sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2021-10\/pflegenotstand-gesundheitsministerkonferenz-warnung-bezahlung-personal-katastrophe-klaus-holetschek%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Dass man sowas noch erleben darf! Jahrzehntelang wurde dem B&uuml;rger erkl&auml;rt, es g&auml;be eine Kostenexplosion in der GKV, was einzig und allein am Umlageverfahren l&auml;ge und daher alternativlose Leistungsk&uuml;rzungen oder gar eine Privatisierung der GKV alternativlos mache. Noch am 02.10.2021 bediente die promovierte Volkswirtin Dorothea Siems in der WELT das Narrativ der Kostenexplosion, des strikten Sparkurses und <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus234150214\/Krankenkassen-Jetzt-droht-den-Kassen-das-Finanzdebakel.html\">der gef&uuml;rchteten Beitragserh&ouml;hungen<\/a>: Die OECD-Statistiken zu Gesundheitsausgaben in % des BIP zeigen jedoch, dass es in Deutschland z.B. in den 1990ern keine &ldquo;Kostenexplosion&rdquo; im Gesundheitswesen gab: 1992 lagen die Gesundheitsausgaben bei 9,0% des BIP, 1996 bei 9,8%. Bis 2019 stiegen sie auf 11,7% und im Covid-Jahr 2020 waren es dann 12,5% des BIP. Angestiegen sind die Beitragss&auml;tze, aber das war ein Problem der zu geringen Lohnsteigerungen sowie der hohen Arbeitslosigkeit nach der Wiedervereinigung. Zwar sind die Gesundheitsausgaben in % des BIP angestiegen, aber das ist ein St&uuml;ck weit unvermeidbar: Dort sind keine Produktivit&auml;tsfortschritte wie in der Industrie m&ouml;glich: Ein Auto kann z.B. mit gleichem Input im Folgejahr 2% schneller gebaut werden, ein Chirurg kann aber nicht 2% schneller operieren, bekommt aber eine Gehaltserh&ouml;hung. Seit der Corona-Krise stellen sich endlich ein paar mehr Leute die Frage, ob Gesundheitsausgaben wirklich nur ein reiner Kostenfaktor sind, oder ob sie nicht auch etwas mit dem allgemeinen Wohlbefinden, dem &ouml;ffentlichen Gesundheitsschutz und nicht zuletzt mit Arbeitspl&auml;tzen und Wirtschaftskraft zu tun haben. Und der billige Taschenspielertrick der Leistungsausgliederungen zieht hoffentlich auch nicht mehr &ndash; der entlastet nur den Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer muss diese Gesundheitsleistung dann privat bezahlen bzw. versichern &ndash; ohne Arbeitgeberanteil.<\/em><\/p>\n<p><em>Es bleibt au&szlig;erdem zu hoffen, dass endlich eine Debatte dar&uuml;ber in Gang kommt, dass man nicht einerseits einen &Auml;rztemangel beklagen kann, andererseits aber einen NC auf Medizinstudienpl&auml;tze vergibt, der schlicht auf zu wenig Studienpl&auml;tze hindeutet. Oder dass man die Arbeitsbedingungen so verbessert, dass Pflegekr&auml;fte und &Auml;rzte nicht massenhaft aus dem Beruf fl&uuml;chten bzw. nach Norwegen und in die Schweiz auswandern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nobelpreis f&uuml;r den Nachweis: Mindestl&ouml;hne sind keine Jobkiller<\/strong><br>\nMit dem diesj&auml;hrigen Wirtschafts-Nobelpreis ehrt das Komitee drei Spezialisten auf dem Gebiet der experimentellen &Ouml;konomik f&uuml;r ihre Forschungen zum Arbeitsmarkt. Es sind die drei &Ouml;konomen David Card, Joshua Angrist und Guido Imbens. Der aus dem US-Staat Ohio stammende Angrist und der in Eindhoven geborene niederl&auml;ndisch-amerikanische Wissenschaftler Imbens teilen sich die eine H&auml;lfte f&uuml;r ihre methodischen Beitr&auml;ge zur Analyse von Kausalbeziehungen. Der Kanadier David Card erh&auml;lt die andere H&auml;lfe des Preises. Was eint die Drei? Das Preist&auml;ger-Trio hat gezeigt, dass ihre &bdquo;nat&uuml;rlichen Experimente dabei helfen, wichtige Fragen f&uuml;r die Gesellschaft zu beantworten&ldquo;, sagte der Vorsitzende des zust&auml;ndigen Nobelpreis-Komitees Fredriksson. Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Die kombinierten Beitr&auml;ge der Preistr&auml;ger haben die empirische Arbeit in den Wirtschaftswissenschaften komplett neu gestaltet. Deshalb hat sich unsere F&auml;higkeit, kausale Fragen von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r uns alle zu beantworten, enorm verbessert.&ldquo;<br>\nDabei haben die Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung von David Card auch in Deutschland gro&szlig;en Einfluss auf die Durchsetzung von Mindestl&ouml;hnen. Inhalt ist eine radikale Kritik an der neoklassischen Arbeitsmarkttheorie, die die Lohnpreisbildung nach dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage modelliert. Dagegen steht im Mittelpunkt der Status abh&auml;ngig Besch&auml;ftigter, deren Arbeits- und insbesondere Lohnbedingungen durch die Unternehmer mit Monopolmacht definiert werden. Gegen dieses neoklassische Arbeitsmarktversagen richtet sich die ordnungspolitisch unvermeidbare Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns mit dem Ziel, die Bedingungen f&uuml;r faire L&ouml;hne verbessern. Das neoklassische Mantra von Mindestl&ouml;hnen als Jobkiller wird widerlegt. In sp&auml;teren Untersuchungen hat Card an Beispielen der Einwanderung nach den USA auch gezeigt, dass Arbeitsmigration nicht, wie durch den Neoliberalismus behauptet, zur Destabilisierung der Arbeitsm&auml;rkte f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656662.nobelpreis-mindestloehne.html\">Rudolf Hickel in Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Gesch&auml;ftsgrundlage der deutschen Industrie (I)<\/strong><br>\nDie einflussreiche Bertelsmann Stiftung legt eine umfassende Analyse der Auswirkungen des Machtkampfs zwischen den USA und China auf die deutsche Wirtschaft vor. Hintergrund ist, dass deutsche Unternehmen im Grundsatz auf profitable Gesch&auml;ftsbeziehungen zu beiden Staaten angewiesen sind, um ihre Stellung in der Weltwirtschaft nicht zu gef&auml;hrden. Zugleich f&uuml;rchten deutsche Unternehmer jedoch, sich wegen der eskalierenden Zuspitzung des Machtkampfs zwischen Washingon und Beijing f&uuml;r eine Seite entscheiden zu m&uuml;ssen. Die Bertelsmann Stiftung skizziert f&uuml;nf Entwicklungsszenarien f&uuml;r den Konflikt und stellt Handlungsoptionen f&uuml;r deutsche Firmen vor. Die Analyse ist &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erstellt worden und greift auf Einsch&auml;tzungen und strategische &Uuml;berlegungen unterschiedlicher Segmente der deutschen Wirtschaft zur&uuml;ck. Die Autoren des Papiers kommen zu dem Schluss, kooperativere Szenarien f&uuml;r den US-amerikanisch-chinesischen Konflikt entspr&auml;chen &ldquo;derzeit nicht der inneren Logik der Systeme&rdquo;. Deutsche Konzerne k&ouml;nnten zu drastischen Schritten gen&ouml;tigt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8735\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Abenomics sorgen f&uuml;r immer gr&ouml;&szlig;eres Wohlstandsgef&auml;lle in Japan<\/strong><br>\nVor acht Jahren wurden in Japan die Abenomics eingef&uuml;hrt, um die Wirtschaft anzukurbeln und das Land aus der Rezession zu holen. Seitdem ist viel passiert, der japanische Aktienmarkt ist gestiegen und der Reichtum ist gewachsen.<br>\nDoch dieser wachsende Reichtum konzentriert sich nur auf einen kleinen Teil der japanischen Gesellschaft, der gr&ouml;&szlig;ere Teil hat von dem Wohlstand nichts. (&hellip;)<br>\nImmer wieder h&ouml;rte man aus der japanischen Politik als Rechtfertigung der Geldpolitik, dass wenn die Wirtschaft w&auml;chst, die Unternehmen auch die L&ouml;hne ihrer Angestellten erh&ouml;hen werden.<br>\nDoch wie Daten der japanischen Regierung zeigen, stiegen die L&ouml;hne von 2012 bis 2020 nur um 1,2 Prozent, das durchschnittliche Verm&ouml;gen der Haushalte sank sogar von 2014 bis 2019 um 3,5 Prozent. Der Anteil der verm&ouml;genden 10 Prozent des Landes stiegt allerdings.<br>\nJapans Armutsquote ist mittlerweile die zweith&ouml;chste unter den G7-L&auml;ndern und die neunth&ouml;chste unter den OECD-L&auml;ndern.<br>\nW&auml;hrend viele Menschen durch die Folgen der Pandemie in finanzielle Probleme geraten sind, freuen sich Kaufh&auml;user &uuml;ber eine steigende Nachfrage nach Luxusartikel. Zum Beispiel ist die Nachfrage nach Patek Philippe-Uhren im Kaufhaus Takashimya deutlich angestiegen. Diese Uhren kosten mehr als 10 Millionen Yen (ca. 76.166 Euro)<br>\nEin weiteres Beispiel sind Luxusautos, deren Abs&auml;tze sich in Japan deutlich angestiegen sind.<br>\nAuf der anderen Seite sind die Antr&auml;ge auf Sozialhilfe 2021 in Japan um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sumikai.com\/nachrichten-aus-japan\/soziales-leben\/abenomics-sorgen-fuer-immer-groesseres-wohlstandsgefaelle-in-japan-300337\/%20\">Sumikai<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also ist die Situation im &bdquo;Land der aufgehenden Sonne&ldquo; nicht wesentlich anders als hierzulande.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tierschutzbund fordert Abschaffung des Landwirtschaftsministeriums<\/strong><br>\nDer Deutsche Tierschutzbund hat die k&uuml;nftige Bundesregierung aufgefordert, das Landwirtschaftsministerium abzuschaffen. &bdquo;Es ist ein aus der Zeit gefallenes Relikt, dass eine Berufsgruppe ein eigenes Ministerium als Interessenvertretung dominiert&ldquo;, sagte Verbandspr&auml;sident Thomas Schr&ouml;der der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo;.<br>\nDie m&ouml;gliche Ampel-Regierung aus SPD, Gr&uuml;nen und FDP m&uuml;sse Ressortzust&auml;ndigkeiten neu zuschneiden. &bdquo;Die Konsequenz kann nur sein, dass es das klassische Landwirtschaftsressort wie heute nicht mehr geben kann und darf&ldquo;, sagte Schr&ouml;der. Der Bereich des Tierschutzes m&uuml;sse beispielsweise entweder in Funktion eines Beauftragten der Bundesregierung oder eines eigenen Staatsministers am Kabinettstisch mit vertreten sein.<br>\nIm Agrarministerium sei das Thema jedenfalls falsch angesiedelt gewesen, sagte Schr&ouml;der. Im Fokus habe der Nutzen gestanden, den der Mensch aus dem Tier ziehen k&ouml;nne. Von der neuen Bundesregierung forderte er mehr Vorgaben zum Tierschutz. Es fehle beispielsweise an Verordnungen dazu, wie Puten oder Rinder gehalten werden m&uuml;ssen. Ebenso gebe es kein Zuchtgesetz. &bdquo;Die Tierschutzfolgen &uuml;berz&uuml;chteter Tiere gerade auch in der landwirtschaftlichen Tierhaltung sind nicht mehr akzeptabel.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/tierschutzbund-fordert-abschaffung-des-landwirtschaftsministeriums-li.189082%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Richtig, auch dass der Verbraucherschutz da angesiedelt ist, ist ein b&ouml;ser Witz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tanja Busse: Antworten zum Thema Fleischkonsum<\/strong><br>\nAlso haben wir mal eine Vision entworfen. Und die geht so, dass wir die Tierhaltung als Hebel nehmen, um die Klima- und die Agrarwende zu schaffen und die Weltern&auml;hrung innerhalb der planetaren Grenzen zu sichern.<br>\nEs ist ganz einfach und ganz radikal: Alle Tiere raus aus den St&auml;llen und keine Futtermittel mehr &uuml;ber kontinentale Grenzen verschieben. Was bedeutet: Wir brauchen andere, robustere Tiere, und wir k&ouml;nnen nur so viele Tiere halten, wie das Land, auf dem sie leben, auch ern&auml;hren kann. Und damit ist nicht das Ackerland gemeint, das Pflanzen hervorbringen kann, die Menschen direkt ern&auml;hren k&ouml;nnen. Damit ist Weideland gemeint. Von dem gibt es sehr viel auf dieser Erde, auch wenn die Mammutsteppe heute nicht mehr von Sibirien bis Spanien reicht. &Uuml;ber sechzig Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Fl&auml;che ist Grasland.<br>\nSchon in den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat der Biologe Allan Savory in Simbabwe ein Beweidungssystem entwickelt, mit dem wir die Welt besser machen k&ouml;nnten. Man nennt es das Holistische &ndash; also ganzheitliche &ndash; Weidemanagement. Dabei werden die Weidetiere so eingesetzt, wie das die gro&szlig;en Wildtierherden in der Savanne machen: Sie ziehen in gro&szlig;en Mengen relativ rasch &uuml;ber das Grasland, fressen alles weg, was f&uuml;r sie essbar ist, d&uuml;ngen mit ihren Exkrementen den Boden und treten die Grassamen der k&uuml;nftigen Weiden hinein. Mit diesem System hat Allan Savory in seiner Heimat die W&uuml;ste zur&uuml;ckgedr&auml;ngt und das Land wieder zur Weide gemacht. Mit solchen Systemen k&ouml;nnten wir wieder zusammenh&auml;ngende Weidefl&auml;chen schaffen und die Biodiversit&auml;t zur&uuml;ckholen in unser Land.<br>\nTanja Busse schreibt in ihrem Buch dar&uuml;ber, wenn sie die Frage beantwortet: Warum f&uuml;ttern Weidetiere V&ouml;gel? Weil in jedem Kuhfladen tausende von Insekten leben, die wiederum als Vogelfutter dienen. Wenn alles mit B&uuml;schen und Wald zuw&auml;chst, ist es nicht mehr weit her mit der Biodiversit&auml;t. Weiden, die wirklich beweidet werden, sind der Hort der Vielfalt. Und die Schafe und Ziegen und Rinder auf den Weiden helfen &ndash; in Zusammenarbeit mit den Bodentieren &ndash;, den Humus aufzubauen und damit Kohlendioxid im Boden zu versenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/autorenblogs\/fuehrerschein-fuer-einkaufswagen\/fleischkonsum\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Alte Spritfresser l&auml;nger zu fahren, sch&uuml;tzt das Klima besser, als schnell neue Elektroautos zu kaufen<\/strong><br>\nAlte mit fossilen Brennstoffen fahrende Autos gelten als CO2-Schleudern. Sie sollen, so die fast einhellige Meinung, m&ouml;glichst schnell abgeschafft und durch Elektroautos werden, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Japanische Wissenschaftler von der Kyushu-Universit&auml;t haben nun eine im Journal of Industrial Ecology ver&ouml;ffentlichte Studie vorgelegt, nach der ein schneller Umstieg auf Elektro- oder auch Wasserstoffautos dem Klima sogar mehr schaden kann. Sie empfehlen zum Klimaschutz im &Uuml;bergang zu Elektro- oder Wasserstoffaustos, die alten Spritfresser zu behalten und weiter zu fahren &ndash; und allgemein, was gegen die kapitalistische Logik geht, die Lebensdauer von Fahrzeugen zu verl&auml;ngern.<br>\nMan wird nat&uuml;rlich schnell daran denken, dass im Auto-Land Japan die Wissenschaftler im Sinne der Autoindustrie forschen k&ouml;nnten. Allerdings versuchen sie nicht, neue Spritfresser zu rechtfertigen, sondern lediglich alte, also bereits gekaufte, so dass die Konzerne h&ouml;chstens darunter leiden w&uuml;rden, wenn weniger schnell Elektroautos produziert und verkauft werden.<br>\nNat&uuml;rlich sind Wasserstoff und Strom, sofern von erneuerbaren Energien, klimatisch sauberer, aber die Herstellung neuer Autos verbraucht eine Menge an Energie. Die w&uuml;rde, so der einfache Gedanke, nicht ben&ouml;tigt, wenn man die schon hergestellten Spritfresser nicht verschrottet, sondern l&auml;nger f&auml;hrt, weswegen das Weiterfahren gegen&uuml;ber dem Verschrotten und Neubau von Wasserstoff- oder Elektroautos die CO2-Emissionen reduziert. &ldquo;Je schneller ein Auto ersetzt wird, desto mehr CO2 emittiert es&rdquo;, erkl&auml;rt der &Ouml;konom Shigemi Kagawa, einer der Autoren. &ldquo;Das ist bei Elektroautos nicht anders, weil die Herstellungsemissionen in die H&ouml;he schie&szlig;en, wenn die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen w&auml;chst.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/klima-umwelt\/alte-spritfresser-laenger-zu-fahren-schuetzt-das-klima-besser-als-schnell-neue-elektroautos-zu-kaufen\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Vertrauensbruch&rdquo;: Ippen stoppt Investigativ-Berichte &uuml;ber &ldquo;Bild&rdquo;-Chef Reichelt<\/strong><br>\nEin am Sonntagabend in der &ldquo;New York Times&rdquo; erschienener Artikel &uuml;ber Axel Springer birgt reichlich Sprengstoff. Es geht darin unter anderem um den F&uuml;hrungsstil in dem Verlagshaus. Der Text zeichnet das Bild einer fragw&uuml;rdigen Unternehmenskultur und befasst sich auch mit &ldquo;Bild&rdquo;-Chefredakteur Julian Reichelt, gegen den bereits im Fr&uuml;hjahr ein Compliance-Verfahren lief. Am Ende musste Reichelt zwar ein wenig Macht abgeben, doch an seiner Position als starker Mann des Boulevardblatts, das seit einigen Wochen auch noch Fernsehen macht, hat sich nichts ge&auml;ndert.<br>\n&ldquo;NYT&rdquo;-Journalist Ben Smith beschreibt nun sehr ausf&uuml;hrlich eine Arbeitsplatzkultur, &ldquo;die Sex, Journalismus und Firmengeld vermischt&rdquo;. Und ganz konkret geht es um neue Details, die offenlegen, wie Reichelt mit jungen Frauen am Arbeitsplatz umgegangen sein soll. Es geht aber auch um die Rolle von Springer-CEO Mathias D&ouml;pfner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/84951\/ippen_stoppt_investigativberichte_ueber_bildchef_reichelt\/\">DWDL<\/a>\n<p><strong>dazu: The media equation: At Axel Springer, Politico&rsquo;s New Owner, Allegations of Sex, Lies and a Secret Payment<\/strong><br>\nA high-flying German media giant is ahead on digital media but seems stuck in the past when it comes to the workplace and deal-making.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/10\/17\/business\/media\/axel-springer-bild-julian-reichelt.html\">New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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