{"id":77197,"date":"2021-10-21T08:57:37","date_gmt":"2021-10-21T06:57:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197"},"modified":"2021-10-21T08:57:37","modified_gmt":"2021-10-21T06:57:37","slug":"hinweise-des-tages-3972","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h01\">Gewerkschaftler zu Ampel-Koalition: &bdquo;Bis zu 13 Stunden Arbeit m&ouml;glich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h02\">Sondierungsergebnis: Viele Milliarden f&uuml;r Jobs, die kaum zum Leben reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h03\">FDP-Manier: Br&uuml;derles Feldzug gegen &ldquo;Tarifzwang&rdquo; in der Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h04\">Auf keinen Fall h&ouml;here L&ouml;hne: Die Ampel und die Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h05\">Arbeitswelt: Deutsche wollen fr&uuml;h in den Ruhestand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h06\">Aktionswoche &ldquo;Armut bedroht alle&rdquo;: Armutszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h07\">Einspruch Exklusiv: B&ouml;ser Schein des Bundesverfassungsgerichts?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h08\">Corona-Pandemie: Virologen und P&auml;dagogen m&uuml;ssen gleicherma&szlig;en geh&ouml;rt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h09\">Corona-Ausbruch nach Clubnacht im Berghain<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h10\">Neue Steueraff&auml;re: Auch in Frankfurt ermittelt die Staatsanwaltschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h11\">Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;fte 150 Milliarden Euro Schaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h12\">Marktgesetze &ndash; Um jeden Preis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h13\">Nach Gutsherrenart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h14\">Wie die Medienvielfalt im Osten nach der Wende verschwand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77197#h15\">Mit diesen Erz&auml;hlungen wollen Facebook, Google &amp; Co die Debatten &uuml;ber strengere Regeln f&uuml;r Internetplattformen beeinflussen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gewerkschaftler zu Ampel-Koalition: &bdquo;Bis zu 13 Stunden Arbeit m&ouml;glich&ldquo;<\/strong><br>\nRot-Gr&uuml;n-Gelb k&ouml;nnte die Regelungen zur Begrenzung der t&auml;glichen Arbeitszeit aufweichen. Der Gewerkschaftler Guido Zeitler warnt vor akuter Gesundheitsgef&auml;hrdung.<br>\ntaz: Herr Zeitler, im Sondierungspapier ist die Rede von m&ouml;glichen &bdquo;Abweichungen von den bestehenden Regelungen des Arbeitszeitgesetzes hinsichtlich der Tagesh&ouml;chstarbeitszeit&ldquo;. Kann man Arbeitnehmer k&uuml;nftig dazu zwingen, 20 Stunden am Tag zu arbeiten?<br>\nGuido Zeitler: Nein, man hat ja immer noch die in der Europ&auml;ischen Arbeitszeitrichtlinie festgehaltene Beschr&auml;nkung der Arbeitszeit durch die Nachtruhe und die betr&auml;gt mindestens 11 Stunden. Aber damit k&ouml;nnte man k&uuml;nftig immer noch bis zu 13 Stunden am Tag arbeiten.<br>\nWenn sich an der Wochen- und Monatsarbeitszeit nichts &auml;ndert, k&ouml;nnte das doch manchen Arbeitnehmern sogar entgegenkommen. Dann arbeitet man in Vollzeit eben nur drei Tage die Woche statt f&uuml;nf.<br>\nDas mag f&uuml;r Menschen, die jung sind, ja noch machbar sein. Aber irgendwann r&auml;cht sich das. Wir wissen aus der Arbeitsmedizin, dass t&auml;gliche lange Arbeitszeiten gesundheitsgef&auml;hrdend sind und die Gefahr von Unf&auml;llen erh&ouml;hen. Das sind Belastungsspitzen, die nicht gut sind. Das zu systematisieren ist nicht der richtige Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gewerkschaftler-zu-Ampel-Koalition\/!5805526\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sondierungsergebnis: Viele Milliarden f&uuml;r Jobs, die kaum zum Leben reichen<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Euro Mindestlohn, ein B&uuml;rgergeld und Minijob-Reformen: Viele Pl&auml;ne von SPD, FDP und Gr&uuml;ne klingen gut. Doch ein radikaler Systemwechsel ist es nicht.<br>\nViele Punkte im Sondierungspapier von SPD, Gr&uuml;ne und FDP zur Sozialpolitik klingen schon recht konkret &ndash; und nach echten Verbesserungen: Der Mindestlohn soll auf zw&ouml;lf Euro steigen, aus den 450-Euro-Jobs werden 520-Euro-Jobs. Au&szlig;erdem soll das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken und Menschen in der Grundsicherung sollen mehr Geld nebenbei verdienen d&uuml;rfen.<br>\nGeht die m&ouml;gliche Ampel-Regierung also genau die richtigen Sozialreformen an? So einfach ist es nicht, denn seit dem Bekanntwerden der Sondierungsergebnisse rei&szlig;t die Kritik nicht ab. Arbeitgeberpr&auml;sident Rainer Dulger findet zw&ouml;lf Euro Mindestlohn &ldquo;brandgef&auml;hrlich&rdquo;, ver.di-Chef Frank Werneke prognostiziert angesichts der Rentenpl&auml;ne schon mal steigende Rentenbeitragss&auml;tze. Und Arbeitsmarktexperte Enzo Weber, der die Abteilung Gesamtwirtschaftliche Analysen am Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) leitet, f&uuml;rchtet, dass durch die bisher bekannt gewordenen Pl&auml;ne der M&ouml;chtegern-Koalition der Niedriglohnsektor vergr&ouml;&szlig;ert statt verkleinert wird.<br>\nDabei sind die inhaltlichen Unterschiede zwischen SPD, Gr&uuml;ne und FDP in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik gar nicht so gro&szlig;, es gibt auf dem Papier sogar relativ viele Gemeinsamkeiten: Alle drei Parteien wollen die Grundsicherung reformieren, mehr Menschen aus der Armut holen und das Rentensystem stabilisieren. Wenn es allerdings um die konkrete Ausgestaltung des Kompromisses geht, ist das Ergebnis relativ unambitioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-10\/ampel-koalition-sondierungsergebnis-grundsicherung-minijob-mindestlohn-rente\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>FDP-Manier: Br&uuml;derles Feldzug gegen &ldquo;Tarifzwang&rdquo; in der Pflege<\/strong><br>\nHeimbetreiber ziehen vor Gericht, um die Pflicht zu Tarifl&ouml;hnen in der Pflege zu verhindern. Treibende Kraft ist dabei auch ein Ex-Minister mit FDP-Parteibuch<br>\nVor einer &ldquo;humanit&auml;ren Katastrophe&rdquo; in der Alten- und Krankenpflege hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag gewarnt. Die Pflege sei am Limit und aktuell laufe Deutschland sehenden Auges in die Katastrophe. Es f&uuml;hre kein Weg daran vorbei, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Damit meinte er nicht nur f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne, sondern f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen.<br>\nEs steht au&szlig;er Zweifel, dass sich die Branche etwas einfallen lassen muss, denn nach wie vor herrscht erheblicher Personalmangel. Gute L&ouml;hne gelten als ein Hebel, mit dem die Pflegeberufe wieder attraktiv werden sollen. Doch die wollen viele private Pflegeanbieter partout nicht zahlen.<br>\nDer noch amtierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich beim letzten Deutschen Pflegetag noch selbst gefeiert: Er habe durchgesetzt, dass private Pflegeanbieter ab September 2022 nur noch Geld von den Pflegekassen bekommen, wenn sie an einen Tarifvertrag gebunden sind oder nach kirchlichen Regeln entlohnen. Doch damit sind die Privaten nicht einverstanden und ziehen vor Gericht. Dar&uuml;ber berichtete das Handelsblatt am Dienstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/FDP-Manier-Bruederles-Feldzug-gegen-Tarifzwang-in-der-Pflege-6223125.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Auf keinen Fall h&ouml;here L&ouml;hne: Die Ampel und die Rente<\/strong><br>\nWas bringt die Ampel? Das Sondierungspapier liefert erste Anzeichen daf&uuml;r, und die sind nicht erfreulich. Als Beispiel hier die Vorschl&auml;ge, die die Rente betreffen. Dass nicht weiter gek&uuml;rzt wird, ist schon der Gipfel der rot-gr&uuml;n-gelben Gnade. Die weiteren Ideen sind verheerend.<br>\nSozial wird das nicht mit der Ampel, so viel steht schon einmal fest. Eine kleine Erh&ouml;hung des Mindestlohns und ein wenig Etikettentausch &ndash; aus Hartz IV mach&rsquo; B&uuml;rgergeld und aus Kindergeld und der Hartz IV-Zahlung f&uuml;r Kinder eine Kindergrundsicherung &ndash;, ansonsten aber die unerbittliche Herrschaft der Schuldenbremse, bei gleichzeitiger Erh&ouml;hung des R&uuml;stungshaushalts. Das ist, was das Sondierungspapier ank&uuml;ndigt.<br>\nBei den Renten ist der H&ouml;hepunkt schon damit erreicht, dass das im europ&auml;ischen Vergleich skandal&ouml;s niedrige deutsche Rentenniveau nicht weiter abgesenkt werden und das Renteneintrittsalter nicht weiter erh&ouml;ht werden soll.<br>\nNur als kleine Erinnerung an all jene, denen die Funktion des Renteneintrittsalters noch nicht klar ist &ndash; es wirkt sich vor allem als Rentenk&uuml;rzung auf die vielen aus, die vorzeitig in Rente gehen m&uuml;ssen. Und es verschiebt dank der Tatsache, dass &auml;rmere Deutsche eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als wohlhabende, die Rentenbeitr&auml;ge der Armen zu den Rentenzahlungen an die Wohlhabenden.<br>\nHeute schon stirbt jeder F&uuml;nfte vor Erreichen des Rentenalters; und das sind eher nicht die Besserverdienenden. Die Tatsache, dass die H&auml;lfte der Renten unter 800 Euro liegt, mag man schon gar nicht mehr wiederholen. Eines der gr&ouml;&szlig;eren sozialen Probleme wird jedenfalls nicht angetastet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/125918-auf-keinen-fall-hoehere-loehne-die-ampel-und-die-rente\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitswelt: Deutsche wollen fr&uuml;h in den Ruhestand<\/strong><br>\nViele Berufst&auml;tige halten sich f&uuml;r geistig und k&ouml;rperlich nicht in der Lage, bis zum Rentenalter zu arbeiten &ndash; und f&uuml;rchten sich gleichzeitig vor Geldnot im Alter. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die Ergebnisse zeigen, dass wir nicht ausreichend auf den demografischen Wandel vorbereitet sind&rdquo;, sagt Frank B&ouml;hringer vom Demographie Netzwerk von Firmen und Institutionen, das die Befragung beauftragte. &ldquo;Wir brauchen ernsthaft eine Debatte, wie und wovon Leute im Alter leben sollen.&rdquo; Die Daten demonstrieren, wie popul&auml;r die Position von SPD, FDP und Gr&uuml;nen ist, die f&uuml;r eine Ampel-Regierung eine weitere Erh&ouml;hung des Rentenalters ausschlie&szlig;en.<br>\nAufschlussreich ist, wie die Befragten sich selbst sehen. Drei Viertel der Berufst&auml;tigen halten sich f&uuml;r geistig und k&ouml;rperlich nicht in der Lage, bis zum Rentenalter 67 oder l&auml;nger zu arbeiten. Die meisten ziehen die Grenze schon bei 65. Von den Arbeitern glauben 90 Prozent, dass es unter den bisherigen Umst&auml;nden nicht l&auml;nger geht. [&hellip;.]<br>\nAnders w&uuml;rden es die Berufst&auml;tigen einsch&auml;tzen, wenn sich etwas an ihrem Job &auml;ndern w&uuml;rde. So gab mehr als die H&auml;lfte der Arbeiter an, sie wollten l&auml;nger arbeiten, wenn die k&ouml;rperliche Belastung und der Stress reduziert w&uuml;rden. Weitere Motivationsfaktoren quer durch alle Berufst&auml;tigen: flexiblere Arbeitszeiten, mehr Gehalt und Wertsch&auml;tzung durch Vorgesetzte. Nur jeder Vierte w&auml;re durch gar keine Verbesserung zu motivieren, l&auml;nger zu arbeiten.<br>\n&ldquo;Will man Menschen l&auml;nger im Erwerbsleben halten, m&uuml;ssen die Arbeitsbedingungen vielerorts verbessert werden&rdquo;, schlie&szlig;t Hans Martin Hasselhorn von der Universit&auml;t Wuppertal. &ldquo;Das ist ein wichtiger Ansatzpunkt f&uuml;r Politik und Firmen. Nach unseren Berechnungen hat jeder dritte Babyboomer in Deutschland schlechte Arbeit.&rdquo; Das d&uuml;rfe nicht l&auml;nger toleriert werden, findet der Arbeitswissenschaftler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rente-altersarmut-ruhestand-1.5443634\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Auch f&uuml;r die Wissenschaft gilt, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77190\">was Albrecht M&uuml;ller gestern schrieb<\/a>: &bdquo;Und es wird sichtbar, dass die Koalition&auml;re nicht einmal wahrnehmen, was man sich an Erkenntnissen in den letzten Jahrzehnten auf den Fu&szlig;sohlen abgelaufen hat: der demographische Wandel ist nichts Neues. Es gibt ihn schon seit mehr als einem Jahrhundert. Und es ist &uuml;berhaupt nicht neu, dass tendenziell eine geringere Zahl von arbeitsf&auml;higen Personen f&uuml;r die Rentner- und Kindergeneration arbeiten und aufkommen muss. Die steigende Arbeitsproduktivit&auml;t hilft dabei, den Generationenvertrag zu erf&uuml;llen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aktionswoche &ldquo;Armut bedroht alle&rdquo;: Armutszeugnis<\/strong><br>\nEs geht um etwa ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung, um RentnerInnen, Kinder und Jugendliche, Alleinerziehende. Sie kommen finanziell mehr schlecht als recht durch ihr Leben und sind oft sozial ausgegrenzt. Eine landesweite Aktionswoche im S&uuml;dwesten macht darauf aufmerksam, doch das Interesse ist d&uuml;rftig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/551\/armutszeugnis-7793.html\">Kontext Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Einspruch Exklusiv: B&ouml;ser Schein des Bundesverfassungsgerichts?<\/strong><br>\nDer Befangenheitsantrag dreier Beschwerdef&uuml;hrer gegen mehrere Verfassungsrichter wurde abgelehnt. Die Begr&uuml;ndung hierf&uuml;r wirft jedoch mehrere Fragen auf. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nDiese Entscheidung, die einen &auml;u&szlig;erst sensiblen Punkt im justiziellen Gef&uuml;ge des Rechtstaats betrifft, ist vor allem deshalb erschreckend, weil sie auf Tatsachenbehauptungen beruht, die mit den offiziellen Unterlagen der Bundesregierung kaum in Einklang zu bringen sind. Schon bei dem Titel &bdquo;Entscheidung unter Unsicherheiten&ldquo; dr&auml;ngt sich jedem, der nicht die letzten anderthalb Jahre auf dem Mond verbracht hat, ein Bezug zur Corona-Politik auf. Deshalb ist es keine &Uuml;berraschung, dass auch Justizministerin Lambrecht in einer Vorlage ihres Hauses zur Vorbereitung auf das Abendessen den deutlichen Hinweis erhielt: &bdquo;Hauptanwendungsfall dieser Thematik ist die Bew&auml;ltigung der Corona-Pandemie.&ldquo; Folgerichtig er&ouml;ffnete die Ministerin ihren Vortrag laut Manuskript mit den Worten: &bdquo;Das Thema &sbquo;Entscheidung unter Unsicherheiten&lsquo; ist abstrakt. Aber es stellt sich uns in letzter Zeit ganz konkret vor allem beim Umgang mit der Corona-Pandemie. Ich will es deshalb offen aus dieser Perspektive heraus behandeln, ohne k&uuml;nstlich zu abstrahieren.&ldquo; Dementsprechend sind auch die Aussagen im Redemanuskript keineswegs abstrakt und zeitlos, sondern ausdr&uuml;cklich und weitgehend ausschlie&szlig;lich auf die Corona-Politik und &ndash; wie vom Gerichtspr&auml;sidenten gew&uuml;nscht &ndash; auf deren Kontrolle durch die Justiz bezogen. Eine Kontrolle, die aus Sicht der Bundesregierung wohl nur sehr eingeschr&auml;nkt stattfinden soll. Da hilft es auch nichts, dass die Ministerin ihrem Referat laut Manuskript den recht ungelenken Hinweis voranstellte, man k&ouml;nne ja nicht &uuml;ber anh&auml;ngige Verfahren sprechen. Ob in all dem der Versuch einer gezielten Einflussnahme der Bundesregierung auf das Bundesverfassungsgericht liegt, wie Kyrill-Alexander Schwarz von der Universit&auml;t W&uuml;rzburg meint, spielt dabei eigentlich keine Rolle. Denn das ist ja gerade nicht Voraussetzung, um den b&ouml;sen Schein der Befangenheit zu begr&uuml;nden. Entscheidend ist vielmehr, dass das Bundesverfassungsgericht der Bundesregierung sehenden Auges Gelegenheit gab, hinter verschlossenen T&uuml;ren ihre Rechtsauffassung zu Corona-Schutzma&szlig;nahmen zu erl&auml;utern, die in der &Ouml;ffentlichkeit wie auch der Fachwelt zum Teil &auml;u&szlig;erst umstritten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/einspruch\/exklusiv\/boeser-schein-des-bundesverfassungsgerichts-17592900.html?premium\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona-Pandemie: Virologen und P&auml;dagogen m&uuml;ssen gleicherma&szlig;en geh&ouml;rt werden<\/strong><br>\nMit der hohen Evidenz der Schutzwirkung und Ausbreitungsminimierung von Mund-Nasen-Bedeckungen ist freilich noch nicht die Frage beantwortet, ob Nebenwirkungen und Belastungen bei Kindern und Jugendlichen nicht den Nutzen &uuml;berwiegen.<br>\nWie zuvor erw&auml;hnt, zu den eventuellen Nebenwirkungen gibt es keine Untersuchung, die &ldquo;belastbare&rdquo; Ergebnisse zeigt. Eine solche Untersuchung w&auml;re f&uuml;r schulpolitische Konzepte, die sowohl den Anspruch der Kinder auf Gesundheitsschutz als auch auf Wohlbefinden ber&uuml;cksichtigen, dringend notwendig.<br>\nHierbei sollten vorwiegend die Betroffenen selbst, Sch&uuml;lerinnen und Lehrerinnen, herangezogen werden, nicht nur Au&szlig;enstehende. Bei der freien Universit&auml;t Herdecke\/Witten sind &ldquo;Corona-Kinder&rdquo;-Studien in Gange, auch zum Maskentragen, mit einem &ldquo;deutschlandweiten Register zur (Auswirkung der) Mund-Nasen-Bedeckung bei Kindern&rdquo;. Das Register nimmt die Daten einer Befragung von Eltern, Lehrern und &Auml;rzten auf.<br>\nBisher wurden nur partielle Ergebnisse der freiwilligen und standardisierten Online-Befragung ver&ouml;ffentlicht &ndash; die Aussagen von Eltern. 68 Prozent von ihnen geben an, dass Kinder &uuml;ber Beeintr&auml;chtigungen durch das Maskentragen klagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Pandemie-Virologen-und-Paedagogen-muessen-gleichermassen-gehoert-werden-6222124.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Ausbruch nach Clubnacht im Berghain<\/strong><br>\nAnfang Oktober feierte der wohl bekannteste Club Berlins seine Wiederer&ouml;ffnung. Nun wurde bekannt, dass sich in der Nacht im Berghain zahlreiche Menschen mit Corona infiziert haben &ndash; trotz aller Vorkehrungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/berlin\/news\/id_90997512\/berlin-corona-ausbruch-im-berghain-19-infizierte-2-500-personen-kontaktiert.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das &uuml;berrascht kaum und unterstreicht noch einmal, wie wenig Sinn es hat, Zugangsbeschr&auml;nkungen mit der Begr&uuml;ndung zu verh&auml;ngen, dass die eine Gruppe zur Verbreitung des Virus beitr&auml;gt und die andere nicht. Das ist objektiv falsch. Alle tragen zur Verbreitung auch weiterhin bei und die nat&uuml;rliche Durchseuchung ist etwas, worauf sich auch alle einstellen m&uuml;ssen. Die politische Kommunikation hat an diesem Punkt v&ouml;llig versagt. &Ouml;ffnungen bedeuten eben immer, dass man Infektionen bewusst zul&auml;sst, unabh&auml;ngig vom Impfstatus. Das h&auml;tte man fr&uuml;her klarmachen m&uuml;ssen. Stattdessen wird aber mit dem Gerede von einer &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; gesellschaftliche Spaltung betrieben, wie bei den unvern&uuml;nftigen Jugendlichen, den Reiser&uuml;ckkehrern, den Gl&uuml;hweintrinkern und den Rodlern zuvor. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76928\">Deshalb ist ein Land wie D&auml;nemark bei der Pandemiebek&auml;mpfung auch erfolgreicher<\/a>. Hier ist durch eine ehrlichere Politik Vertrauen entstanden. In Deutschland wird dagegen mit absurden Regeln, fragw&uuml;rdigen Begr&uuml;ndungen und haltlosen Unterstellungen nur herumgekaspert. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neue Steueraff&auml;re: Auch in Frankfurt ermittelt die Staatsanwaltschaft<\/strong><br>\nHaben Berater f&uuml;r Million&auml;re k&uuml;nstlich die Steuerlast kleingerechnet und so systematisch den Fiskus belogen? Der Umfang der j&uuml;ngsten Steueraff&auml;re ist gr&ouml;&szlig;er als bislang bekannt. [&hellip;]<br>\nMutma&szlig;liche Steuervergehen wie diese kosten den Fiskus jedes Jahr Milliarden Euro. Wie viele genau, ist schwer zu sch&auml;tzen. Kai Bussmann, Steuerexperte und Professor f&uuml;r Strafrecht und Kriminologie an der Universit&auml;t Halle-Wittenberg, rechnet mit 80 bis 150 Milliarden pro Jahr &ndash; plus x. Thomas Eigenthaler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, geht von 50 Milliarden Euro aus, die j&auml;hrlich an den Finanz&auml;mtern vorbei geschleust werden. Weitere 50 Milliarden pro Jahr entgingen dem Staat durch Steuervermeidung.<br>\nGenauere Zahlen sind kaum zu bekommen. Geld, das Steuerschuldner abzweigen und das folglich nie in der Staatskasse landet, lasse sich nur schwierig z&auml;hlen, sagt Steuerexperte und BWL-Professor Christoph Spengel. &ldquo;In Deutschland laufen die Einnahmen bei den Landesfinanzbeh&ouml;rden rein und die Erstattung bei den Bundesbeh&ouml;rden raus&rdquo;. Das, so Spengel, mache es &ldquo;schwierig nachzuvollziehen, ob etwas fehlt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-razzia-steuern-1.5443836%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;fte 150 Milliarden Euro Schaden<\/strong><br>\nMindestens 150 Milliarden Euro &ndash; so hoch ist laut ARD-Magazin Panorama der Schaden durch Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;fte weltweit. Auch in Deutschland verlor der Staat Milliarden. Kritiker meinen, Finanzminister h&auml;tten das unterbinden m&uuml;ssen.<br>\nNach neuen Berechnungen bel&auml;uft sich der weltweite Schaden durch Cum-Ex, Cum-Cum und vergleichbare Betrugssysteme auf mindestens 150 Milliarden Euro. Dieses Geld lie&szlig;en sich Banken und andere Finanzakteure &ldquo;zur&uuml;ckerstatten&rdquo;, obwohl sie entsprechende Steuern nie gezahlt hatten. Neben Deutschland und den USA wurden zwischen den Jahren 2000 und 2020 mindestens zehn europ&auml;ische Staaten Opfer dieses Steuerraubzugs. Das haben gemeinsame Recherchen von 15 internationalen Medienpartnern ergeben, an denen in Deutschland Correctiv und das ARD-Magazin Panorama beteiligt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/cum-ex-cum-cum-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Marktgesetze &ndash; Um jeden Preis<\/strong><br>\n&ldquo;Um jeden Preis&rdquo; stemme sich Boris Johnson gegen die &bdquo;Gesetze der &Ouml;konomik&ldquo;, kritisiert die S&uuml;ddeutsche Zeitung in einem &ldquo;Essay&rdquo;. &ldquo;Um jeden Preis&rdquo; den Brexit kritisieren &ndash; und sei es mit einem St&uuml;ck Propaganda &ndash; scheint die Devise des Essay-Autors gewesen zu sein. [&hellip;]<br>\nDer ruchlose Kerl an der Spitze will einfach bei der n&auml;chsten Wahl &bdquo;um jeden Preis&ldquo; wieder gew&auml;hlt werden. Deshalb versucht Johnson dem &bdquo;forgotten men&ldquo; weiszumachen, man k&ouml;nne gegen &ldquo;&ouml;konomische Gesetze&rdquo; ein &bdquo;levelling-up&ldquo; betreiben, indem man &ldquo;h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r britische Arbeiter&rdquo; dekretiert. Zu was solche staatlichen Eingriffe in das Wunderwerk &ldquo;des Marktes&rdquo; f&uuml;hrten, zeige nun die &bdquo;Versorgungskrise&ldquo; in Gro&szlig;britannien: Eine ausgewachsene Wirtschaftskrise, die belege, dass der Preis f&uuml;r die Abschaffung der Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit eine Stagflation sei. Was nur zeige, dass Johnson zwar &ldquo;den Unternehmen den ausgestreckten Mittelfinger zeigen&rdquo;, aber &ldquo;eben nicht die Gesetzte der &Ouml;konomik ausschalten&rdquo; k&ouml;nne.<br>\nTats&auml;chlich belegen solche Auslassungen, dass in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; nicht nur eine marktfundamentalistische Ideologie obsiegt hat, sondern noch nicht einmal der Versuch unternommen wird, Kernaussagen auf ihre empirische Plausibilitit&auml;t hin auch nur oberfl&auml;chlich zu pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/38-2021\/marktgesetze-um-jeden-preis\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach Gutsherrenart<\/strong><br>\nDirk Ippen ist ein Verleger, dem es schon immer mehr um Geld als um Inhalte ging. Nun hat er eine Enth&uuml;llungsgeschichte &uuml;ber Springer verhindert. Der Schaden ist gro&szlig;, nicht nur f&uuml;r ihn. [&hellip;]<br>\nJetzt aber steht der stille und immer so zur&uuml;ckhaltende Medienmann pl&ouml;tzlich im grellen Licht der &Ouml;ffentlichkeit, was ihm sicher gar nicht recht sein d&uuml;rfte. Im Skandal um den an diesem Montag abgel&ouml;sten Bild-Chefredakteur Julian Reichelt spielt Ippen eine zentrale Rolle. Denn es war das Rechercheteam &ldquo;Ippen Investigativ&rdquo;, das in den vergangenen Monaten viele exklusive Einzelheiten zur Causa Reichelt und zum angeblichen Machtmissbrauch im Medienkonzern Axel Springer zusammengetragen hatte. Doch Ippen selbst stoppte am vergangenen Sonntag die Ver&ouml;ffentlichung. Da gleichzeitig aber auch die New York Times berichtete, zog Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner am Montagabend die Konsequenzen, Reichelt muss gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/springer-dirk-ippen-julian-reichelt-ippen-investigativ-1.5444106\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie die Medienvielfalt im Osten nach der Wende verschwand<\/strong><br>\nViele DDR-Medien reformierten sich 1989 von Grund auf. Trotzdem hatten sie keine Chance im neuen System. Ein Medienpolitiker blick zur&uuml;ck.<br>\nVon au&szlig;en schien es unerkl&auml;rlich: Medien, denen man vor Monaten nicht getraut hatte, wurden pl&ouml;tzlich massenhaft gelesen, gesehen oder geh&ouml;rt. Dabei hatte es in den Redaktionen nur wenige Ver&auml;nderungen gegeben. Doch im Herbst 1989 reformierten sich viele DDR-Medien schnell und von innen heraus.<br>\nLinientreue Chefredaktionen wurde ab- und neue Chefredakteure von den Belegschaften demokratisch an die Spitze gew&auml;hlt. Man gab sich Redakteursstatute, und j&uuml;ngere Redakteur kamen schnell als Seiteneinsteiger in die Redaktionen. 1990 gr&uuml;ndeten sich &uuml;ber 120 neue Zeitungen in der DDR. Doch was wurde aus dieser Vielzahl und Vielfalt? Die Medienpolitik unter Helmut Kohl lie&szlig; die Marktwirtschaft wirken. Gro&szlig;e Westverlage &uuml;bernahmen die SED-Bezirkszeitungen.<br>\nWie neue Monopole, sogenannte Ein-Zeitungs-Kreise, entstanden und die Neugr&uuml;ndungen aufgeben mussten, kann man in &bdquo;Pressefr&uuml;hling und Profit&ldquo; von Mandy Tr&ouml;ger nachlesen. Im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde das etablierte BRD-System durchgesetzt. Die reformierten DDR-Programme hatten keine Chance. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend man derzeit aus fast jedem Ereignis einen Jahrestag generiert, Veranstaltungen organisiert und dar&uuml;ber berichtet, l&auml;sst man die Reform der DDR-Medien bis heute unkommentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/wie-die-medienvielfalt-im-osten-nach-der-wende-verschwand-li.187713\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Das Ende des DDR-Pressefr&uuml;hlings: Wie dem Osten die Stimmen genommen wurden<\/strong><br>\nDen B&uuml;rgern im Osten Deutschlands wird immer wieder vorgeworfen, dass sie die Demokratie nicht richtig verstehen und diese erstmal lernen m&uuml;ssten. Mandy Tr&ouml;ger, Kommunikationswissenschaftlerin und Ost-Berlinerin, sieht das anders. Im NachDenkSeiten-Interview spricht Tr&ouml;ger vielmehr von einer &bdquo;demokratischen Desillusionierung&ldquo;, die in den 1990er Jahren im Osten stattfand und die Gr&uuml;nde hat, die mit allzu gef&auml;lligen Erkl&auml;rungen wenig zu tun haben. Eine &bdquo;marktgetriebene &Uuml;bernahme&ldquo; des Ostens habe stattgefunden &ndash; mit weitreichenden Auswirkungen bis heute. Tr&ouml;ger, die sich in ihrer Doktorarbeit mit dem &bdquo;Pressefr&uuml;hling&ldquo; in der DDR auseinandersetzt, zeigt im Interview, was sich in der Wende- und Nachwendezeit im Hinblick auf die Medienlandschaft abgespielt hat. Profitinteressen haben Entwicklungen hin zu einer wirklich freien, vielf&auml;ltigen Presse schnell zunichte gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55289\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mit diesen Erz&auml;hlungen wollen Facebook, Google &amp; Co die Debatten &uuml;ber strengere Regeln f&uuml;r Internetplattformen beeinflussen<\/strong><br>\nMit Rekordausgaben f&uuml;r Lobbyarbeit wollen Facebook, Google, Amazon &amp; Co strengere Regeln f&uuml;r Internetplattformen verhindern. Dabei steht ihnen nicht nur ein rekordverd&auml;chtiges Lobbybudget zur Verf&uuml;gung. Mit einer geschickten Kommunikationsstrategie sollen die politischen Narrative rund um die Debatten &uuml;ber strengere Regeln f&uuml;r Internetplattformen beeinflusst werden.<br>\nLaut einer Lobbystrategie von Google, die bereits im Herbst 2020 an die &Ouml;ffentlichkeit gelangte, soll so &bdquo;die politische Debatte grundlegend ge&auml;ndert werden&ldquo; (&bdquo;reset the political narrative&ldquo;). Solche Narrative (Erz&auml;hlungen) st&auml;rken als Hintergrundrauschen die Lobbyarbeit an den konkreten Gesetzen. Erfolgreich vorgetragene Narrative sind sehr wirkungsvoll und werden darum nicht dem Zufall &uuml;berlassen, wie das durchgesickerten Strategiepapier von Google eindrucksvoll zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/10\/mit-diesen-erzaehlungen-wollen-facebook-google-co-die-debatten-ueber-strengere-regeln-fuer-internetplattformen-beeinflussen\/\">Lobby Control<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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