{"id":77239,"date":"2021-10-24T09:00:44","date_gmt":"2021-10-24T07:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239"},"modified":"2021-10-22T09:46:18","modified_gmt":"2021-10-22T07:46:18","slug":"hinweise-der-woche-229","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h02\">Einspruch Exklusiv: B&ouml;ser Schein des Bundesverfassungsgerichts?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h03\">Koalitionsverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h04\">Nobelpreis f&uuml;r den Nachweis: Mindestl&ouml;hne sind keine Jobkiller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h05\">Neue Steueraff&auml;re: Auch in Frankfurt ermittelt die Staatsanwaltschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h06\">Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;fte 150 Milliarden Euro Schaden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h07\">Die Gesch&auml;ftsgrundlage der deutschen Industrie (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h08\">Erdgaspreise: Einige Medien beschuldigen Putin gerne vorschnell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h09\">Fluchtroute Belarus: Autokraten-Doppelmoral in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h10\">#NoWhiteSaviors: Wie kolonialistisch ist Entwicklungshilfe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239#h11\">Korrumpierte Philosophen: Habermas und Co. werben f&uuml;r den Rockefeller-Totalitarismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Corona: Streit &uuml;ber die &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo;<\/strong><br>\nDas Robert Koch-Institut (RKI) war zu Beginn der Impfungen davon ausgegangen, dass sich Geimpfte kaum noch infizieren. Diese h&auml;tten &bdquo;keinen nennenswerten Anteil&ldquo; mehr am Infektionsgeschehen, hatte das Institut angenommen. Das allerdings trifft schon seit einiger Zeit nicht mehr zu, wie eine Ver&ouml;ffentlichung aktueller Daten des Instituts zeigt.<br>\nSo kamen Impfdurchbr&uuml;che in den ersten Monaten nach Beginn der Impfungen zwar tats&auml;chlich noch selten vor: Betrachtet man den Gesamtzeitraum bis zum 13. Oktober seit Impfbeginn, waren bei den &uuml;ber 60-J&auml;hrigen daher nur rund 12 Prozent der symptomatischen Corona-Infektionen Impfdurchbr&uuml;che.<br>\nDoch mit dem Nachlassen des Impfschutzes und dem Auftreten der Delta-Variante hat sich das Geschehen ver&auml;ndert. So treten in der Altersgruppe ab 60 Jahren mittlerweile (Daten der Kalenderwochen 37 bis 40) bereits rund 55 Prozent der symptomatischen Neuinfektionen bei vollst&auml;ndig Geimpften auf. Dabei sind inzwischen knapp 85 Prozent der Senioren und Seniorinnen vollst&auml;ndig gegen Covid-19 geimpft.<br>\nBei den 18- bis 59-J&auml;hrigen entfiel zwischen der 37. und 40. Kalenderwoche fast ein Drittel der symptomatischen Neuinfektionen auf Geimpfte. In dieser Altersgruppe sind mittlerweile rund 72 Prozent vollst&auml;ndig geimpft, wie aus Daten des RKI hervorgeht. Die Tendenz der Impfdurchbr&uuml;che ist bei den &uuml;ber 60-J&auml;hrigen und den 18- bis 59-J&auml;hrigen steigend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/gesundheit\/corona-streit-ueber-die-pandemie-der-ungeimpften-JV2QJS4A2FAA5CZD2VDY6ALMWE.html\">RND<\/a>\n<p><strong>dazu: Schwindender Infektionsschutz: Corona-Immunit&auml;t nach vier Monaten nur noch bei 20 Prozent<\/strong><br>\nDer Immunschutz durch zwei Dosen des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty&reg; scheint bereits nach etwa zwei Monaten deutlicher abzunehmen als bisher angenommen. Dennoch sch&uuml;tzt die Impfung sehr effizient vor Covid-19 bedingten Krankenhausaufenthalten und Todesf&auml;llen.<br>\nZwar erhebt keiner der zugelassenen Covid-19-Impfstoffe den Anspruch, vor einer Infektion zu sch&uuml;tzen, da der Wirksamkeitsbeleg auf diese Frage nicht ausgerichtet war. Dennoch hat man zeigen k&ouml;nnen, dass eine vollst&auml;ndige Immunisierung mit dem Biontech\/Pfizer-Impfstoff Comirnaty&reg; nicht nur vor Covid-19 bedingten Krankenhausaufenthalten und Todesf&auml;llen sch&uuml;tzt, sondern auch das Risiko f&uuml;r eine Infektion reduziert. In zwei aktuellen Studien, die k&uuml;rzlich im &raquo;New England Journal of Medicine&laquo; erschienen, wird nun allerdings empirisch belegt, dass der Schutz vor einer Infektion nach der Grundimmunisierung mit Comirnaty schneller abnimmt, als man erhofft hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pharmazeutische-zeitung.de\/corona-immunitaet-nach-vier-monaten-nur-noch-bei-20-prozent-128711\/\">Pharmazeutische Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Impfen oder nicht impfen?<\/strong><br>\nWie kommen wir aus der Pandemie heraus? Mit Impfen, weiss doch jeder. Ausser Impf-Leugnern, Verschw&ouml;rungstheoretikern, Freiheitstrychlern und Bundesrat Maurer. Nun zweifelt aber auch ein Harvard-Professor am Nutzen der Impfungen.<br>\n&laquo;Auf L&auml;nderebene scheint es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen dem Prozentsatz der vollst&auml;ndig geimpften Bev&ouml;lkerung und den neuen COVID-19-F&auml;llen in den letzten 7 Tagen zu geben.&raquo;<br>\nEine solche Aussage h&auml;tte gute Chancen, auf Facebook oder Twitter der Zensurschere zum Opfer zu fallen. Gl&uuml;cklicherweise ist das aber als Zusammenfassung einer umfangreichen Studie &uuml;ber 68 L&auml;nder und 3000 US-Bezirke im angesehenen &laquo;European Journal of Epidemiology&raquo; erschienen.<br>\nAutor ist eine Wissenschaftlergruppe um Professor S. V. Subramanian. Der ist nicht irgendwer, sondern Harvard-Dozent im Departement &laquo;Population Health and Geography&raquo;. Der ist nicht irgendwer, sondern eine Koryph&auml;e und vor allem ein Wissenschaftler, der einen Ruf zu verlieren h&auml;tte. W&uuml;rde er sich irren oder als Anh&auml;nger wirrer Verschw&ouml;rungstheorien outen.<br>\nWas er aber nicht tut. Paradebeispiele f&uuml;r seine These sind L&auml;nder wie Israel (trotz schnell geimpften 60 Prozent der Bev&ouml;lkerung h&ouml;here Rate von COVID-19-F&auml;llen als L&auml;nder mit viel niedrigeren Impfraten), Island und Portugal:<br>\n&laquo;Beide L&auml;nder haben &uuml;ber 75 % ihrer Bev&ouml;lkerung vollst&auml;ndig geimpft und haben mehr COVID-19-F&auml;lle pro 1 Million Einwohner als L&auml;nder wie Vietnam und S&uuml;dafrika, in denen etwa 10 % ihrer Bev&ouml;lkerung vollst&auml;ndig geimpft sind.&raquo;<br>\nDas wird auch gest&uuml;tzt durch die Untersuchung von rund 3000 US-Bezirken: &laquo;Von den Top 5 Countys, die den h&ouml;chsten Prozentsatz der vollst&auml;ndig geimpften Bev&ouml;lkerung aufweisen (99,9&ndash;84,3%), identifizierten die US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) 4 von ihnen als &sbquo;High&lsquo; Transmission Countys.&raquo; (&hellip;)<br>\nWer Nicht-Geimpfte faktisch vom sozialen Leben ausschliessen will, weil nur eine m&ouml;glichst fl&auml;chendeckende Impfung den K&ouml;nigsweg aus der Pandemie darstelle, m&uuml;sste schon ein Wort oder zwei zu einer Untersuchung sagen, die zu belegen scheint, dass es keine signifikante Relation zwischen Impfung und Anzahl Neuerkrankungen gibt. Beziehungsweise dass eine h&ouml;here Impfrate keineswegs eine niedrigere Ansteckungsrate bewirkt.<br>\nWeil das nicht passiert, wuchern neben berechtigten Zweifeln auch absurde Vermutungen. Wenn man die Meinungen von Spinnern daf&uuml;r verwendet, berechtigte Zweifel und wissenschaftliche Einw&auml;nde vom Tisch zu wischen, besch&auml;digt man mutwillig das Vertrauen in die Regierenden und die Glaubw&uuml;rdigkeit wissenschaftlicher Gremien wie der Task Force und anderen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dieostschweiz.ch\/artikel\/impfen-oder-nicht-impfen-WoMA7k3\">Die Ostschweiz<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Dunkelziffer an Nebenwirkungen nach Impfung<\/strong><br>\nWenn intensiv nach Nebenwirkungen gesucht wird, kann die Zahl 200-mal h&ouml;her ausfallen. Das zeigten US-Studien zur Pockenimpfung. (&hellip;)<br>\nBei der Einf&uuml;hrung einer neuen Vakzine w&auml;ren aktive &Uuml;berwachungsprogramme besonders zweckm&auml;ssig. Doch bei bei den Covid-Impfungen ist dies hier zu Lande nicht vorgesehen. In der Schweiz gibt es kein aktives Meldesystem. In Deutschland wurde mit der &laquo;SafeVac&raquo;-App f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung der Versuch gemacht, vermutete Nebenwirkungen zeitnah und umfassend zu sammeln. Doch kaum war die Covid-Impfkampagne richtig angelaufen, kam das deutsche Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit dem Auswerten der vielen Meldungen nicht mehr nach, berichtete das &laquo;ZDF&laquo;. Ein lange geplanter Bericht zu diesen Meldungen sei noch nicht ver&ouml;ffentlicht, schrieb der TV-Sender im Juni auf seiner Website. Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft, Professor Wolf-Dieter Ludwig, nannte die Situation &laquo;ein Desaster&raquo;.<br>\nMittlerweile macht das PEI in seinen Sicherheitsberichten einzelne Angaben zu den &laquo;SafeVac&raquo;-Meldungen, aber keine regelm&auml;ssigen, umfassenden Updates und Zusammenfassungen. Laut dem letzten Sicherheitsbericht des PEI wurden bisher von rund 700&rsquo;000 registrierten Nutzern 2&rsquo;499 schwerwiegende Verdachtsmeldungen berichtet. Das entspricht etwa einem Verdachtsfall pro 312 geimpfte Personen.<br>\nObwohl &laquo;Safe-Vac&raquo; keine repr&auml;sentativen Daten liefert (nur rund 1,3 Prozent aller Geimpften nutzen die App), ergab die Auswertung f&uuml;r die teilnehmenden M&auml;nner von 18 bis 29 Jahren ein Risiko von 11 Verdachtsf&auml;lle von Herzmuskelentz&uuml;ndung pro 100&rsquo;000 in dieser Altersgruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/dunkelziffer-an-nebenwirkungen-nach-impfung\/\">Infosperber<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine Covid19-Infektion ist noch keine Krankheit<\/strong><br>\nWer in Quarant&auml;ne ist, ist noch lange nicht krank. Ohne &auml;rztliche Arbeitsunf&auml;higkeitsbescheinigung gibt es daher auch keine Gutschrift von genehmigten Urlaubstagen. Das hat das LAG D&uuml;sseldorf nun best&auml;tigt. [&hellip;]<br>\nNach der Konzeption des BUrlG fielen urlaubsst&ouml;rende Ereignisse als Teil des pers&ouml;nlichen Lebensschicksals grunds&auml;tzlich in den Risikobereich des einzelnen Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin, argumentiert das Gericht. Denkbar sei die Analogie nur, wenn jede Covid19-Infektion auch zu einer Erkrankung f&uuml;hre &ndash; das sei aber bei symptomlosen Verl&auml;ufen nicht gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/lag-duesseldorf-7sa85721-urlaub-quarantaene-arbeitsunfaehigkeit\/\">LTO<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Interessantes Urteil mit Tragweite. Das LAG D&uuml;sseldorf best&auml;tigt, dass eine Covid19-Infektion bei symptomlosen Verl&auml;ufen nicht mit einer Erkrankung gleichbedeutend ist. Dies nimmt dem PCR-Test als Ma&szlig;stab aller Ma&szlig;nahmen nun auch noch einmal die rechtliche Untermauerung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum Klagen gegen Coronama&szlig;nahmen vor Gericht Erfolg haben<\/strong><br>\nMehrere Gerichte in Deutschland pr&uuml;fen gerade, ob Pandemieregeln der vergangenen Monate rechtswidrig waren. Die Urteile k&ouml;nnen die Bundesl&auml;nder noch teuer zu stehen kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/corona-warum-gerichte-nachtraeglich-massnahmen-pruefen-und-was-das-fuer-bund-und-laender-bedeutet-a-f2943987-b2f0-481b-b9b9-15eaa26e86c7\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Artikel ist hinter einer Bezahlschranke, aber die Aussage ist eindeutig und &ndash; insbesondere vermutlich f&uuml;r die Mainstream-Leserschaft &ndash; &uuml;berraschend: Angedeutet wird die Rechtswidrigkeit zahlreicher politischer Corona-Ma&szlig;nahmen. Das Einreichen einer Klage bzw. das Beschreiten des Rechtsweges k&ouml;nnte erfolgversprechend sein. Aber wer haftet dann? Beratungsresistente Politiker? Wohl eher die steuerzahlenden B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Rechtsgutachten: &ldquo;Verfassungswidrigkeit indirekter COVID-19-Impfzwang&rdquo;<\/strong><br>\n2G, 3G, Vorenthaltung der Verdienstausfallentsch&auml;digung<br>\nAlle Benachteiligungen Ungeimpfter sind verfassungswidrig!<br>\nS&auml;mtliche 2G- und 3G-Regeln, insbesondere 3G mit kostenpflichtigem Test, die Benachteiligung bei Quarant&auml;nepflichten sowie das Vorenthalten der Verdienstausfallentsch&auml;digung f&uuml;r Ungeimpfte sind mit dem Grundgesetz unvereinbar und versto&szlig;en gegen die Grundrechte der Betroffenen. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens des Freiburger Staatsrechtlers Professor Dr. Dietrich Murswiek, das im Auftrag der &bdquo;Initiative freie Impfentscheidung e.V.&ldquo; erstellt wurde. &bdquo;Alle Benachteiligungen Ungeimpfter m&uuml;ssen sofort aufgehoben werden &ndash; sie sind schlicht verfassungswidrig&ldquo;, so Murswiek.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/impfentscheidung.online\/rechtsgutachten-verfassungswidrigkeit-impfzwang\/\">impfentscheidung.online<\/a><\/p>\n<p><strong>und: K&ouml;rpernahe Dienste: 3G wird f&uuml;r Besch&auml;ftigte in Bayern Pflicht<\/strong><br>\nOb im Fitnessstudio, im Theater, beim Friseur, in der Gastst&auml;tte oder bei Kongressen: oft kommen Besch&auml;ftigte mit Besuchern oder Kunden in Kontakt. Viele Bereiche fallen laut neuer Verordnung unter das, was als &ldquo;k&ouml;rpernahe Dienstleistung&rdquo; bezeichnet wird.<br>\nWenn die vorliegt, dann gilt k&uuml;nftig nicht nur f&uuml;r die Nutzer dieser Dienstleistung die 3G-Regel, sondern auch f&uuml;r Betreiber, Besch&auml;ftigte und Ehrenamtliche. Auch sie m&uuml;ssen dann den Nachweis erbringen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. (&hellip;)<br>\nVerpflichtend gilt die 3G-Plus-Regel &ndash; also mit PCR Test &ndash; unter anderem f&uuml;r Bordelle, Clubs oder Diskotheken. Die Kosten f&uuml;r den Test muss laut g&uuml;ltiger Corona-Arbeitsschutzverordnung zweimal in der Woche der Arbeitgeber &uuml;bernehmen. So zumindest sieht es der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Ein Problem k&ouml;nnte es aber geben, wenn der Arbeitgeber seinen Mitarbeiter nach dessen Impfschutz fragt.<br>\nLaut DGB Rechtsschutz ist das au&szlig;er in wenigen Berufen wie im Gesundheitsbereich nicht zul&auml;ssig. Auch der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks sieht darin auf Nachfrage ein arbeitsrechtliches Problem. Das k&ouml;nnte noch zu Klagen betroffener Mitarbeiter vor den Arbeitsgerichten f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/koepernah-ab-dienstag-3g-regel-fuer-beschaeftigte-verpflichtend,Sluj180\">BR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Leverkusens R&auml;te und Hessens Regierung verleugnen feige, was sie tun, &bdquo;Unternehmer mit Herz&ldquo; protestieren gegen Unmenschlichkeit<\/strong><br>\nHinterh&auml;ltige Menschen sind feige. Das gilt auch f&uuml;r Leverkusener Stadtr&auml;te und Mitglieder der hessischen Landesregierung, die Menschen ohne Impfpass fast v&ouml;llig isolieren wollen. Sie verleugnen den perfiden Inhalt ihrer eigenen Beschl&uuml;sse, nehmen sie aber nicht zur&uuml;ck. Doch wenn es besonders finster ist, geht meist eine Sonne auf. Nach K&uuml;nstlern stehen nun auch Unternehmer f&uuml;r die Bewahrung der Mitmenschlichkeit auf.<br>\nWie k&uuml;rzlich hier berichtet, hat der Leverkusener Stadtrat per Allgemeinverf&uuml;gung vom 6. Oktober ALLE privaten und st&auml;dtischen Einrichtungen dazu aufgerufen, nicht geimpfte Menschen in kein Hotel und keine Gastst&auml;tte mehr zu lassen, ihnen den Zugang zu jeglicher Kultur- oder Sportveranstaltung und fast allen anderen f&uuml;r den Publikumsverkehr offenen Einrichtungen in geschlossenen R&auml;umen zu verweigern. Zutritt sollen sie nur noch zu lebensnotwendigen Einrichtungen haben.<br>\nNun haben kreative Menschen als Protest dagegen kleine Plakate in Leverkusen aufgeh&auml;ngt, auf denen zu lesen ist: &bdquo;Ungeimpfte sind hier unerw&uuml;nscht&ldquo; und neben dem Stadtwappen ein Verweis auf die besagte Allgemeinverf&uuml;gung vom 7. Oktober.<br>\nDer kommunale Ordnungsdienst k&uuml;mmert sich darum, die Plakate zu beseitigen, damit &bdquo;das Ansehen der Stadt Leverkusen keinen Schaden leidet&ldquo;. Als h&auml;tte es durch den menschenfeindlichen Ausgrenzungsbeschluss der Stadtr&auml;te und -r&auml;tinnen keinen Schaden gelitten.<br>\nEine Sprecherin der Stadt sagte dem Leverkusener Stadtanzeiger, der Appell, die 2G-Regel anzuwenden, bedeute keineswegs, dass Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, sondern sich bei Bedarf auf das Coronavirus testen lassen, diskriminiert und vom &ouml;ffentlichen Leben ausgeschlossen w&uuml;rden, wie das von Kritikern suggeriert wird. Man verstehe den Appell als Werbung f&uuml;r das Impfen.<br>\nFeiger und unehrlicher geht es kaum noch. Man steht nicht zu dem Beschluss, der dazu aufruft, nicht geimpfte Menschen fast v&ouml;llig zu isolieren, man leugnet, dass er das bedeutet, was er bedeutet, aber man nimmt ihn nicht zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/leverkusen-plakate-hessen-2g\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Wie frei sind wir jetzt wirklich?<\/strong><br>\nDen Taxifahrer habe ich gefragt, wer vor mir im Taxi sa&szlig;. Ich wusste, dass mir die Info nichts bringt, er meinte: &raquo;Eine Frau.&laquo; Ich dachte: Viren halten sich ja nicht auf T&uuml;rklinken, aber vielleicht sind noch welche in der Luft, von&hellip; dieser Frau?<br>\nGestern bekam ich den Rauch eines Vapers ab, der vor mir herlief. Auf einmal ergriff mich die Angst, er k&ouml;nne Corona haben, und wenn ich den Rauch mit seinen Viren drin einatme, bekomme ich es auch. Ich hielt so lange die Luft an, bis mir klar wurde, dass das bescheuert ist.<br>\nNeulich war im Kino 2G (nat&uuml;rlich wollte ich den neuen James Bond auch sehen). Es gab Kontrollen. Der Saal war voll besetzt. Als wir uns hinsetzten, habe ich den Mann neben uns gefragt, ob er wirklich geimpft sei. Ich f&uuml;rchte, meiner Begleitung war die Frage peinlich, aber ich wollte es unbedingt wissen und hoffte, dass der Mann mir mehr &uuml;ber seinen Impfstatus erz&auml;hlen w&uuml;rde. Welcher Impfstoff, wie lange her? Impfschutz noch ausreichend? Schon mehr als ein halbes Jahr alt? Hallo, ich bin die Nachkontrolle! Schade, dass er blo&szlig; sagte, er sei geimpft, nicht mehr.<br>\nAm Wochenende, als ich in Berlin war, wurden wir in manchen Lokalen um einen Nachweis gebeten und in manchen nicht. Im Kino hatten sie einen QR-Scanner, mit dem sie unsere digitalen Impfzertifikate &uuml;berpr&uuml;ften &ndash; am n&auml;chsten Abend, als wir in einer Bar waren, wo drau&szlig;en &raquo;2G&laquo; stand, hat drinnen niemand kontrolliert. Die beiden Barkeeper nahmen nach 24 Uhr sogar die Masken ab, was uns irritierte. Wir diskutierten dar&uuml;ber, ob wir nicht nachfragen sollten, und dann gleich auch, wieso wir nicht kontrolliert wurden, aber dann sagte jemand in unserer Gruppe, was im Moment immer jemand sagt, ab einem gewissen Zeitpunkt: &raquo;Komm, jetzt sitzen wir ohnehin schon hier.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/psychologie\/coronavirus-wie-frei-sind-wir-jetzt-wirklich-a-73171843-b5e1-461f-b9a7-e18905ed2ae4\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Erschreckende daran ist, dass an die Situation ungeimpfte B&uuml;rger &uuml;berhaupt kein Gedanken verschwendet wird, obwohl von &bdquo;Freiheit&ldquo; im nach wie vor geltenden Ausnahmezustand nicht die Rede sein kann. Doch f&uuml;r die jungen Autorinnen scheint offenbar die Ausgrenzung und Diskriminierung ihrer Mitb&uuml;rger inzwischen Normalit&auml;t zu sein. Nicht minder erschreckend ist wie tief sich die Panikpropaganda in das Bewusstsein gerade junger Menschen eingegraben hat, obwohl die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r Personen unter 40 schwer zu erkranken minimal ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Public Citizen wurden einige Pfizer\/Biontech-Knebelvertr&auml;ge mit Regierungen zugespielt<\/strong><br>\nDer US-Pharmakonzern Pfizer, mit dem sich Biontech zusammengetan hat, steht schon lange unter Kritik, Regierungen mit Knebelvertr&auml;gen finanziell zur Maximisierung des Profits unter Druck gesetzt haben. Von &ldquo;Einsch&uuml;chtern&rdquo; war die Rede in einem Bericht des Bureau of Investigative Journalism. Biontech scheint dies nicht gek&uuml;mmert zu haben, obgleich die Bundesregierung die Firma, deren Eigent&uuml;mer an der B&ouml;rse zu vielfach Milliard&auml;ren wurden, mit 375 Millionen Euro Steuergeldern unterst&uuml;tzt hat. Auch zuvor wurde die Grundlagenforschung und die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen finanziell gef&ouml;rdert.<br>\nDer amerikanischen NGO Public Citizen wurden einige nicht geschw&auml;rzte Pfizer-Vertr&auml;ge mit Regierungen zugespielt, die Einblicke bieten, wie der Pharmakonzern mit der deutschen Firma Biontech im Schlepptau vorgegangen ist. Dabei f&auml;llt schon einmal auf, dass die Preise f&uuml;r die Comirnaty-Impfdosen recht willk&uuml;rlich gesetzt wurden, wohl abh&auml;ngig davon, was man aus L&auml;ndern herausholen und wie viel Umsatz man machen kann. Brasilien erhielt 100 Millionen Impfdosen je 10 US-Dollar f&uuml;r eine Milliarde US-Dollar, das kleine Albanien zahlte f&uuml;r 500.000 Impfdosen je 12 US-Dollar 6 Millionen. Die EU hingegen zahlte f&uuml;r 200 Millionen Impfdosen 3,7 Milliarden, was je Impfdose 18,6 US-Dollar ausmachte. Noch schlechter kamen die USA weg, die beim Vorkauf von 100 Millionen Impfdosen 1,95 Milliarden zahlten, je Impfdose 19,5 US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/public-citizen-wurden-einige-pfizer-biontech-knebelvertraege-mit-regierungen-zugespielt\/\">Krass und Konkret<\/a><\/li>\n<li><strong>Biden zwingt Millionen Besch&auml;ftigte zur Impfung &ndash; und l&auml;sst Erfassung von Impfsch&auml;den unterdr&uuml;cken<\/strong><br>\nDass der Staat und gro&szlig;e US-Unternehmen ihre Besch&auml;ftigten auf Befehl der Biden-Regierung vor die Wahl stellen, sich einen Covid-Impfstoff spritzen zu lassen, oder entlassen zu werden, ist bekannt. Weniger bekannt ist: Gleichzeitig hat die Arbeitssicherheitsbeh&ouml;rde &ndash; offenbar ebenfalls auf Druck von oben &ndash; die Richtlinie au&szlig;er Kraft gesetzt, wonach Impfsch&auml;den als arbeitsbezogene Krankheiten zu melden sind, wenn der Arbeitgeber die Impfung verlangt.<br>\nIm September weitete die Biden-Regierung den schon l&auml;nger ausge&uuml;bten Impfdruck auf die arbeitende Bev&ouml;lkerung massiv aus. Alle staatlichen Besch&auml;ftigten wurden zur Impfung gezwungen und gro&szlig;en Unternehmen wurde verboten, nicht geimpfte Mitarbeiter zu besch&auml;ftigen. Letzteres sollte die Arbeitssicherheitsbeh&ouml;rde OSHA mit einer entsprechenden Anweisung bewerkstelligen und durchsetzen. Die Regierung sprach von 100 Millionen betroffenen Besch&auml;ftigten.<br>\nWenig bekannt ist, welche massive Unterdr&uuml;ckung der Erfassung von Impfsch&auml;den durch die Regierung dem vorausging. Ohne diese Unterdr&uuml;ckung h&auml;tte die erzwungene Massenimpfung zu einer deutlichen Verbesserung der Erfassung von Impfsch&auml;den gef&uuml;hrt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/biden-osha\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Einspruch Exklusiv: B&ouml;ser Schein des Bundesverfassungsgerichts?<\/strong><br>\nDer Befangenheitsantrag dreier Beschwerdef&uuml;hrer gegen mehrere Verfassungsrichter wurde abgelehnt. Die Begr&uuml;ndung hierf&uuml;r wirft jedoch mehrere Fragen auf. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nDiese Entscheidung, die einen &auml;u&szlig;erst sensiblen Punkt im justiziellen Gef&uuml;ge des Rechtstaats betrifft, ist vor allem deshalb erschreckend, weil sie auf Tatsachenbehauptungen beruht, die mit den offiziellen Unterlagen der Bundesregierung kaum in Einklang zu bringen sind. Schon bei dem Titel &bdquo;Entscheidung unter Unsicherheiten&ldquo; dr&auml;ngt sich jedem, der nicht die letzten anderthalb Jahre auf dem Mond verbracht hat, ein Bezug zur Corona-Politik auf. Deshalb ist es keine &Uuml;berraschung, dass auch Justizministerin Lambrecht in einer Vorlage ihres Hauses zur Vorbereitung auf das Abendessen den deutlichen Hinweis erhielt: &bdquo;Hauptanwendungsfall dieser Thematik ist die Bew&auml;ltigung der Corona-Pandemie.&ldquo; Folgerichtig er&ouml;ffnete die Ministerin ihren Vortrag laut Manuskript mit den Worten: &bdquo;Das Thema &sbquo;Entscheidung unter Unsicherheiten&lsquo; ist abstrakt. Aber es stellt sich uns in letzter Zeit ganz konkret vor allem beim Umgang mit der Corona-Pandemie. Ich will es deshalb offen aus dieser Perspektive heraus behandeln, ohne k&uuml;nstlich zu abstrahieren.&ldquo; Dementsprechend sind auch die Aussagen im Redemanuskript keineswegs abstrakt und zeitlos, sondern ausdr&uuml;cklich und weitgehend ausschlie&szlig;lich auf die Corona-Politik und &ndash; wie vom Gerichtspr&auml;sidenten gew&uuml;nscht &ndash; auf deren Kontrolle durch die Justiz bezogen. Eine Kontrolle, die aus Sicht der Bundesregierung wohl nur sehr eingeschr&auml;nkt stattfinden soll. Da hilft es auch nichts, dass die Ministerin ihrem Referat laut Manuskript den recht ungelenken Hinweis voranstellte, man k&ouml;nne ja nicht &uuml;ber anh&auml;ngige Verfahren sprechen. Ob in all dem der Versuch einer gezielten Einflussnahme der Bundesregierung auf das Bundesverfassungsgericht liegt, wie Kyrill-Alexander Schwarz von der Universit&auml;t W&uuml;rzburg meint, spielt dabei eigentlich keine Rolle. Denn das ist ja gerade nicht Voraussetzung, um den b&ouml;sen Schein der Befangenheit zu begr&uuml;nden. Entscheidend ist vielmehr, dass das Bundesverfassungsgericht der Bundesregierung sehenden Auges Gelegenheit gab, hinter verschlossenen T&uuml;ren ihre Rechtsauffassung zu Corona-Schutzma&szlig;nahmen zu erl&auml;utern, die in der &Ouml;ffentlichkeit wie auch der Fachwelt zum Teil &auml;u&szlig;erst umstritten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/einspruch\/exklusiv\/boeser-schein-des-bundesverfassungsgerichts-17592900.html?premium\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu passend: Polen fordert Pr&uuml;fung des deutschen Systems der Richternominierung<\/strong><br>\nIm jahrelangen Streit zwischen der EU-Kommission und Polen um die Reform des polnischen Justizwesens geht Polen nun einen Schritt weiter. W&auml;hrend die EU die Unabh&auml;ngigkeit der Auswahlprozedur f&uuml;r Richter in Polen in Frage stellt, wirft Warschau den Blick nun auf Deutschland.<br>\nPolen fordert eine &Uuml;berpr&uuml;fung des deutschen Systems zur Nominierung von Richtern am Bundesgerichtshof durch den Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH). Einen entsprechenden Antrag werde er im Kabinett stellen, sagte Justizminister Zbigniew Ziobro am Montag in Warschau. Gegen Deutschland solle ein Verfahren angestrengt werden, weil die Politisierung der Richternominierung gegen EU-Vertr&auml;ge versto&szlig;e.<br>\nZiobro sagte, wenn der EuGH versichere, dass die Beteiligung von Politikern an der Auswahlprozedur f&uuml;r Richter in Polen die Unabh&auml;ngigkeit dieser Richter infrage stelle, dann stelle Polen nun die Frage, welchen Einfluss so eine Beteiligung auf die Unabh&auml;ngigkeit k&uuml;nftiger Richter am Bundesgerichtshof in Deutschland habe. Die Bundesregierung &auml;u&szlig;erte sich auf eine Anfrage der dpa bis zum sp&auml;teren Nachmittag nicht zu den Vorw&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/125856-polen-fordert-pruefung-deutsches-system-richternominierung\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere auch vor dem aktuell abgelehnten Befangenheitsantrag gegen den Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichts wirkt diese Forderung berechtigt. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59130\">Unternehmens-Lobbyist als H&uuml;ter des Grundgesetzes<\/a>? und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47589\">Unternehmer von Haftung befreien, die Politik retten? Werner R&uuml;gemer zum k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichtes<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ampel: Wertebasiert aufr&uuml;sten<\/strong><br>\nEs kam, wie es kommen musste. Die absehbare Ampelkoalition wird, geht es nach dem Sondierungspapier, eine neue Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik vorlegen, die es in sich haben wird. Es ist von einer &bdquo;wertebasierten und europ&auml;ischen Au&szlig;en-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik die Rede. Was das hei&szlig;t, wird klar benannt: &bdquo;Wir werden deshalb deutsche Interessen im Lichte der europ&auml;ischen Interessen definieren.&ldquo; &bdquo;Die strategische Souver&auml;nit&auml;t Europas wollen wir erh&ouml;hen.&ldquo; &bdquo;Wir treten f&uuml;r eine verst&auml;rkte Zusammenarbeit der nationalen europ&auml;ischen Armeen ein.&ldquo; &Uuml;bersetzt hei&szlig;t das, dass via EU &bdquo;deutsche Interessen&ldquo; auch milit&auml;risch durchgesetzt werden sollen: Es wird wohl eine weitere Verlagerung der milit&auml;rischen Ambitionen Deutschlands hin zur EU geben. Wobei das Bekenntnis zur NATO nat&uuml;rlich nicht fehlen darf: &bdquo;Das transatlantische B&uuml;ndnis ist dabei zentraler Pfeiler und die NATO unverzichtbarerer Teil unserer Sicherheit.&ldquo; Die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr sollen vorerst nicht reduziert werden. Die Investitionen in die Bundeswehr werden extra benannt: &bdquo;Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Internationalen Sicherheit. Wir verbessern ihre Ausr&uuml;stung wie auch die der Bundeswehr.&ldquo; &Uuml;bersetzt hei&szlig;t das, dass die Steigerung des Milit&auml;rhaushaltes wohl weitergehen wird. Von jetzt 56 Milliarden Euro Milit&auml;rausgaben nach NATO-Kriterien in welche H&ouml;he? &bdquo;Wir wollen eine Nationale Sicherheitsstrategie vorlegen.&ldquo; F&uuml;r die neuen Ambitionen braucht es also auch eine &bdquo;nationale Sicherheitsstrategie&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/10\/16\/ampel-wertebasiert-aufruesten\/\">Tobias Pfl&uuml;ger auf IMI<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein Herz f&uuml;r die Finanzeliten<\/strong><br>\nDie m&ouml;gliche Ampel-Koalition ignoriert die Spaltung von Arm und Reich. Damit wird das Vertrauen in die Demokratie weiter erodieren.<br>\nViel ist von dem &bdquo;neuen Aufbruch&ldquo; die Rede, den die Ampelkoalition organisieren will. Aber schon jetzt ist klar, dass dieses B&uuml;ndnis ein demokratiegef&auml;hrdendes Problem ignoriert: die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich. Die Verm&ouml;gensteuer, die SPD und Gr&uuml;ne vor der Wahl bewarben, starb in den Sondierungen einen schnellen Tod. Eine gerechtere Erbschaftsteuer wird es mit der Ampel nicht geben, auch beim Spitzensteuersatz &auml;ndert sich nichts.<br>\nAnders gesagt: Die Ampel hat ein Herz f&uuml;r die Finanz- und Verm&ouml;gens&shy;eliten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Prioritaeten-einer-Ampel-Koalition\/!5805604\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Last-Minute-Bef&ouml;rderungen auf Steuerzahlerkosten: Wie Kanzleramt und Ministerien jetzt noch 200 Beamte in Top-Jobs bef&ouml;rdert<\/strong><br>\nEigentlich geh&ouml;rt es zu den politischen Gepflogenheiten, dass Top-Jobs in Ministerien und Beh&ouml;rden im Jahr einer Bundestagswahl nur noch in Ausnahmef&auml;llen neu besetzt werden. Der Grund liegt auf der Hand: So soll bei einem Machtwechsel vermieden werden, dass neue Minister mit m&ouml;glicherweise illoyalen Mitarbeitern in der Verwaltung arbeiten m&uuml;ssen. &bdquo;Es entspricht der politisch gebotenen Zur&uuml;ckhaltung, dass eine gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Bundesregierung eine k&uuml;nftige Bundesregierung nicht durch Personalma&szlig;nahmen unangemessen pr&auml;judiziert&ldquo;, erkl&auml;rt ein Regierungs-Sprecher auf Anfrage.<br>\nDoch feste Regeln gibt es dazu eben nicht. Und so ist hinter den Kulissen von der &bdquo;politisch gebotenen Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; tats&auml;chlich wenig zu sp&uuml;ren, wie Recherchen von Business Insider zeigen. Insgesamt wurden allein in den wichtigen Ressorts Innen, Wirtschaft, Finanzen, Arbeit, Verteidigung und Justiz sowie im Kanzleramt in den letzten Wochen bis jetzt fast 200 Beamte in Top-Jobs der sogenannten B-Besoldung bef&ouml;rdert. Dabei geht es um lukrativen&acute; Stellen, bei denen das monatliche Grundgehalt ab 7123 Euro losgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/last-minute-befoerderungen-auf-steuerzahlerkosten-wie-kanzleramt-und-ministerien-jetzt-noch-200-beamte-in-top-jobs-befoerdert-a\/\">Business Insider<\/a>\n<p><strong>dazu &bdquo;Operation Abendsonne&ldquo;: Union bef&ouml;rdert noch schnell Hunderte Beamte<\/strong><br>\nTrotz der politischen Gepflogenheit, im Wahljahr keine Bef&ouml;rderungen mehr vorzunehmen, hat die noch amtierende Bundesregierung Hunderte Angestellte lukrativ untergebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/operation-abendsonne-befoerderungen-cdu-union-altmaier-kramp-karrenbauer-union-bundestagswahl-91056779.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nobelpreis f&uuml;r den Nachweis: Mindestl&ouml;hne sind keine Jobkiller<\/strong><br>\nMit dem diesj&auml;hrigen Wirtschafts-Nobelpreis ehrt das Komitee drei Spezialisten auf dem Gebiet der experimentellen &Ouml;konomik f&uuml;r ihre Forschungen zum Arbeitsmarkt. Es sind die drei &Ouml;konomen David Card, Joshua Angrist und Guido Imbens. Der aus dem US-Staat Ohio stammende Angrist und der in Eindhoven geborene niederl&auml;ndisch-amerikanische Wissenschaftler Imbens teilen sich die eine H&auml;lfte f&uuml;r ihre methodischen Beitr&auml;ge zur Analyse von Kausalbeziehungen. Der Kanadier David Card erh&auml;lt die andere H&auml;lfe des Preises. Was eint die Drei? Das Preist&auml;ger-Trio hat gezeigt, dass ihre &bdquo;nat&uuml;rlichen Experimente dabei helfen, wichtige Fragen f&uuml;r die Gesellschaft zu beantworten&ldquo;, sagte der Vorsitzende des zust&auml;ndigen Nobelpreis-Komitees Fredriksson. Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Die kombinierten Beitr&auml;ge der Preistr&auml;ger haben die empirische Arbeit in den Wirtschaftswissenschaften komplett neu gestaltet. Deshalb hat sich unsere F&auml;higkeit, kausale Fragen von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r uns alle zu beantworten, enorm verbessert.&ldquo;<br>\nDabei haben die Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung von David Card auch in Deutschland gro&szlig;en Einfluss auf die Durchsetzung von Mindestl&ouml;hnen. Inhalt ist eine radikale Kritik an der neoklassischen Arbeitsmarkttheorie, die die Lohnpreisbildung nach dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage modelliert. Dagegen steht im Mittelpunkt der Status abh&auml;ngig Besch&auml;ftigter, deren Arbeits- und insbesondere Lohnbedingungen durch die Unternehmer mit Monopolmacht definiert werden. Gegen dieses neoklassische Arbeitsmarktversagen richtet sich die ordnungspolitisch unvermeidbare Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns mit dem Ziel, die Bedingungen f&uuml;r faire L&ouml;hne verbessern. Das neoklassische Mantra von Mindestl&ouml;hnen als Jobkiller wird widerlegt. In sp&auml;teren Untersuchungen hat Card an Beispielen der Einwanderung nach den USA auch gezeigt, dass Arbeitsmigration nicht, wie durch den Neoliberalismus behauptet, zur Destabilisierung der Arbeitsm&auml;rkte f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656662.nobelpreis-mindestloehne.html\">Rudolf Hickel in Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Steueraff&auml;re: Auch in Frankfurt ermittelt die Staatsanwaltschaft<\/strong><br>\nHaben Berater f&uuml;r Million&auml;re k&uuml;nstlich die Steuerlast kleingerechnet und so systematisch den Fiskus belogen? Der Umfang der j&uuml;ngsten Steueraff&auml;re ist gr&ouml;&szlig;er als bislang bekannt. [&hellip;]<br>\nMutma&szlig;liche Steuervergehen wie diese kosten den Fiskus jedes Jahr Milliarden Euro. Wie viele genau, ist schwer zu sch&auml;tzen. Kai Bussmann, Steuerexperte und Professor f&uuml;r Strafrecht und Kriminologie an der Universit&auml;t Halle-Wittenberg, rechnet mit 80 bis 150 Milliarden pro Jahr &ndash; plus x. Thomas Eigenthaler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, geht von 50 Milliarden Euro aus, die j&auml;hrlich an den Finanz&auml;mtern vorbei geschleust werden. Weitere 50 Milliarden pro Jahr entgingen dem Staat durch Steuervermeidung.<br>\nGenauere Zahlen sind kaum zu bekommen. Geld, das Steuerschuldner abzweigen und das folglich nie in der Staatskasse landet, lasse sich nur schwierig z&auml;hlen, sagt Steuerexperte und BWL-Professor Christoph Spengel. &ldquo;In Deutschland laufen die Einnahmen bei den Landesfinanzbeh&ouml;rden rein und die Erstattung bei den Bundesbeh&ouml;rden raus&rdquo;. Das, so Spengel, mache es &ldquo;schwierig nachzuvollziehen, ob etwas fehlt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-razzia-steuern-1.5443836\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;fte 150 Milliarden Euro Schaden<\/strong><br>\nMindestens 150 Milliarden Euro &ndash; so hoch ist laut ARD-Magazin Panorama der Schaden durch Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;fte weltweit. Auch in Deutschland verlor der Staat Milliarden. Kritiker meinen, Finanzminister h&auml;tten das unterbinden m&uuml;ssen.<br>\nNach neuen Berechnungen bel&auml;uft sich der weltweite Schaden durch Cum-Ex, Cum-Cum und vergleichbare Betrugssysteme auf mindestens 150 Milliarden Euro. Dieses Geld lie&szlig;en sich Banken und andere Finanzakteure &ldquo;zur&uuml;ckerstatten&rdquo;, obwohl sie entsprechende Steuern nie gezahlt hatten. Neben Deutschland und den USA wurden zwischen den Jahren 2000 und 2020 mindestens zehn europ&auml;ische Staaten Opfer dieses Steuerraubzugs. Das haben gemeinsame Recherchen von 15 internationalen Medienpartnern ergeben, an denen in Deutschland Correctiv und das ARD-Magazin Panorama beteiligt waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/cum-ex-cum-cum-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Gesch&auml;ftsgrundlage der deutschen Industrie (II)<\/strong><br>\nIm Fall einer weiteren Zuspitzung des Machtkampfs zwischen den USA und China halten Wirtschaftskreise eine &ldquo;Zerschlagung&rdquo; deutscher Konzerne in unterschiedliche regionale Einheiten oder noch weiter gehende Schritte f&uuml;r m&ouml;glich. Das geht aus einer umfassenden Analyse hervor, die die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem BDI erarbeitet hat. Die Analyse skizziert f&uuml;nf Entwicklungsszenarien f&uuml;r den US-amerikanisch-chinesischen Konflikt, von denen zwei kooperativere als unwahrscheinlich eingestuft werden. Ein drittes sieht eine Fortdauer des Status Quo vor, w&auml;hrend zwei mit einer weiteren Versch&auml;rfung der Spannungen rechnen; das liefe auf eine verh&auml;rtete Blockbildung, eine dramatische Aufr&uuml;stung sowie eventuell das Aufreiben der EU zwischen den USA und China, ihren Zerfall und wom&ouml;glich auch ihren wirtschaftlichen Absturz hinaus. Manche Konzerne k&ouml;nnten sich veranlasst sehen, das Chinagesch&auml;ft vollst&auml;ndig abzuspalten; auch eine Abkehr vom US-Markt oder sogar &ldquo;vom europ&auml;ischen Heimatmarkt&rdquo; sei nicht auszuschlie&szlig;en. Ans&auml;tze f&uuml;r neue Weichenstellungen lassen sich bereits in aktuellen Konzernentscheidungen erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8737\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erdgaspreise: Einige Medien beschuldigen Putin gerne vorschnell<\/strong><br>\nStaaten Westeuropas haben sich bei den Erdgas-Eink&auml;ufen verspekuliert. Jetzt soll Russland ihnen aus der Patsche helfen.<br>\n(&hellip;) Russland h&auml;lt s&auml;mtliche Vertr&auml;ge ein<br>\nDas j&uuml;ngste Beispiel ist Putin, der schuld sein soll an den rasant gestiegenen Erdgaspreisen in Westeuropa. T&ouml;nt plausibel. Also eine Supergelegenheit, Russland wieder eines auszuwischen und an den Pranger zu stellen. &laquo;Focus&raquo; titelte auf der Frontseite mit dem Konterfei von Putin: &laquo;Der K&auml;lte-Krieg &ndash; Wie Putin Deutschland den Hahn abdreht und den Preis in die H&ouml;he treibt&raquo;. Die Focus-Lesenden werden es an ihren Stammtischen weitererz&auml;hlen. Der B&ouml;sewicht nicht nur f&uuml;r die gestiegenen Gaspreise, sondern auch die gestiegenen Benzinpreise ist identifiziert.<br>\nF&uuml;r &laquo;Die Welt&raquo;, einer Gegnerin von Nordstream 2, &laquo;offenbart sich jetzt der Einfluss von Gazprom&raquo;. Der &laquo;Spiegel&raquo; wirft Putin vor, &laquo;sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen zu wollen, die Versorgungsn&ouml;te der Europ&auml;er auszunutzen&raquo;. &hellip;<br>\nGazprom bezeichne langfristige Vertr&auml;ge als &laquo;grundlegend f&uuml;r eine stabile und nachhaltige Gasversorgung&raquo;. Es wird laut BBC davon ausgegangen, dass Gazprom in diesem Jahr seine Verpflichtungen gegen&uuml;ber den europ&auml;ischen Abnehmern im Rahmen dieser Vertr&auml;ge alle erf&uuml;llt und bisher erf&uuml;llt hat.<br>\nRussland w&uuml;nschte von westeurop&auml;ischen Abnehmern stets langfristige Vertr&auml;ge, welche eine Liefer- und Planungssicherheit gew&auml;hrleisten. Doch viele Abnehmer in Westeuropa bevorzugten kurzfristige Lieferungen. Sie spekulierten, dass sie u.a. mit den t&auml;glichen &laquo;Spot&raquo;-Preisen, die wie an einer B&ouml;rse festgelegt werden, finanziell besser fahren&hellip;<br>\nIm Klartext: Die westlichen Abnehmer haben sich verspekuliert. Jetzt erwarten sie von Russland, die Gaslieferungen freiwillig zu erh&ouml;hen. Wenn Russland nicht einwilligt, werden Putin b&ouml;se Absichten unterschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/erdgaspreise-einige-medien-beschuldigen-putin-gerne-vorschnell\/\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Spiegel-L&uuml;gen der letzten Woche, Teil 2: &bdquo;Putin nutzt Gazprom als Waffe&ldquo;<\/strong><br>\nDer Chef des Moskauer Spiegel-B&uuml;ros hat ein Interview mit einem &ldquo;unabh&auml;ngigen Experten&rdquo; gef&uuml;hrt der verk&uuml;ndet, dass Gazprom Europa faktisch den Krieg erkl&auml;rt habe. Was ist das f&uuml;r ein &ldquo;unabh&auml;ngiger Experte&rdquo; und was ist dran an seinen Aussagen? [&hellip;]<br>\nDas Interview beginnt gleich mit mehreren L&uuml;gen:<br>\nSPIEGEL: Herr Krutichin, Wladimir Putin wurde diese Woche gefragt, ob er Gas als Waffe einsetze. Er nannte den Vorwurf &raquo;v&ouml;lligen Unsinn&laquo;. Russland handle nach gesch&auml;ftlichen Kriterien. &Uuml;berzeugt Sie das?<br>\nMichail Krutichin: Schauen Sie sich die Vergangenheit an &ndash; 2006, 2009, 2012, den Winter 2014\/2015. Jedes Mal hat Gazprom mitten im Winter Gaslieferungen nach Europa eingestellt oder auf die H&auml;lfte reduziert. Gazprom hat sich dadurch Gewinne entgehen lassen, 2014\/2015 allein viereinhalb Milliarden Euro. Nat&uuml;rlich hatte das politische Gr&uuml;nde. Heute sehen wir hohe Gaspreise in Europa. Wenn Gazprom ein Wirtschaftsunternehmen w&auml;re und kein politisches Instrument, dann w&uuml;rde es die Lage nutzen und mehr Gas liefern.&ldquo;<br>\nGazprom hat noch nie die Gaslieferungen nach Europa eingestellt, das ist eine glatte L&uuml;ge, wie Sie in meinem Artikel &uuml;ber die Chronologie der Gaskonflikte nachlesen und nachpr&uuml;fen k&ouml;nnen. Da die Transitvertr&auml;ge immer zum 1. Januar beginnen, die Ukraine aber mit Russland und der EU oft nicht rechtzeitig handelseinig geworden ist, hat Kiew mehrmals kurzerhand den Transit gestoppt, um Druck auszu&uuml;ben. Das war daher immer im Winter, wenn es den Abnehmern des Gases besonders weh tut.<br>\nAuch dass Gazprom mehr Gas liefern k&ouml;nnte, ist es aber nicht tun will, ist eine L&uuml;ge. Sowohl die EU-Kommission als auch Bundeskanzlerin Merkel haben immer wieder best&auml;tigt, dass Gazprom nicht nur seine Vertr&auml;ge erf&uuml;llt, sondern auch noch keine einzige zus&auml;tzliche Bestellung von Gas abgelehnt hat.<br>\nDie Frage ist also, warum bestellt Europa nicht mehr Gas bei Gazprom, wenn Gazprom sogar selbst sagt, dass es bereit ist, jetzt sofort mehr zu liefern? Zumal ja durch den neuen ungarischen Gasvertrag Kapazit&auml;ten in der ukrainischen Pipeline frei geworden sind. Diese Frage ist wirklich interessant, aber die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; stellen sie nicht und zeigen stattdessen mit dem Finger auf Gazprom.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/die-spiegel-luegen-der-letzten-woche-teil-2-putin-nutzt-gazprom-als-waffe\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Die erfrischende Klarheit der Annalena Baerbock<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen-Chefin Annalena Baerbock verdient Dank f&uuml;r ihre erfrischende Klarheit: Es darf keine Betriebserlaubnis f&uuml;r die Gaspipeline Nord Stream 2 geben, solange der kremlnahe russische Konzern Gazprom die bekannten Bedingungen nicht erf&uuml;llt. &hellip;<br>\nWladimir Putin macht den Deutschen Angst vor einem kalten, teuren Winter. Die hohen Gaspreise sind nicht allein, aber auch Folge einer k&uuml;nstlichen Verknappung der Ware Gas durch Russland. Wenn in fr&uuml;heren Jahren der Winter nahte, waren die deutschen Gasspeicher voll. Diesmal nicht. K&ouml;nnte es daran liegen, dass Gazprom k&uuml;rzlich die Kontrolle der gr&ouml;&szlig;ten Gasspeicher &uuml;bernommen hat?<br>\nPutin und Gazprom brauchen gar nicht offen zu drohen. Die steigenden Gaspreise und die unausgesprochene Angst, dass ein Quasimonopolist, der am Hahn sitzt, den auch abdrehen k&ouml;nnte, entfalten ihre Wirkung.<br>\nDie Putin-Versteher beruhigen: Bisher hat Russland seine Lieferverpflichtungen noch immer erf&uuml;llt. Das stimmt. Aber bisher waren die deutschen Gasspeicher gef&uuml;llt. Und bisher hat Putin nicht so penetrant Zweifel ges&auml;ht, ob die vorhandenen Pipelines durch die Ukraine und Polen, die zuverl&auml;ssig die n&ouml;tigen Mengen transportiert haben, den Bedarf decken. &hellip;<br>\nDoch nun wird Olaf Scholz Kanzler, und aus der SPD kamen stets die Hauptunterst&uuml;tzer und Hauptprofiteure der Pipeline, von Gerhard Schr&ouml;der, der im Gazprom-Aufsichtsrat sitzt, bis zu Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Pipeline Deutschland erreicht.<br>\nIn der Ampelkoalition werden die Gr&uuml;nen nun mit der SPD darum ringen m&uuml;ssen, dass Deutschland nicht erpressbar wird. Annalena Baerbock ist dazu bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-um-nordstream-2-die-erfrischende-klarheit-der-annalena-baerbock\/27721948.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich ohne Worte. Die Gr&uuml;nen immer stramm auf transatlantischer Linie. Beachtenswert auch das:<\/em><\/p>\n<p><em>[Anmerkung der Redaktion: In einer fr&uuml;heren Version lautete der Teaser unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Deutschland darf sich nicht erpressen lassen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen die Gr&uuml;nen sorgen, denn die SPD hat zu viele Putin-Versteher.&ldquo; Das haben wir nach Kritik an dieser Formulierung aus der Online-Community ge&auml;ndert.]<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fluchtroute Belarus: Autokraten-Doppelmoral in Berlin<\/strong><br>\nLukaschenko wurde als Diktator, aber stillschweigend auch als Grenzw&auml;chter der EU betrachtet. Jetzt weigert er sich, diese Rolle auszuf&uuml;llen und wird als Schleuser beschuldigt [&hellip;]<br>\nDas Paradoxe an der gesamten Situation im Baltikum ist, dass die Anklagen des wei&szlig;russischen Diktators, der es gegen&uuml;ber seinen eigenen B&uuml;rgern mit den Menschenrechten nicht unbedingt so genau nimmt, tats&auml;chlich der Wahrheit entsprechen d&uuml;rften, Die EU-Mitgliedsstaaten vor Ort setzen an ihrer Ostgrenze am noch offenen Tor aus Belarus eindeutig auf Abschreckung. Wie Beispiele aus anderen Grenzstaaten zeigen, schreckt man dabei allgemein vor Gewalt und nach EU-Recht illegalen Sofort-Abschiebungen &ndash; sogenannten Pushbacks &ndash; nicht zur&uuml;ck&hellip;<br>\nDie deutsche Doppelmoral<br>\nInteressant ist auch das Verhalten der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der aktuellen Situation. W&auml;hrend sie Lukaschenko wegen der Fl&uuml;chtlinge eines Hybrid-Angriffs bezichtigt, besucht sie nahezu zeitgleich dessen Autokraten-Kollegen Recep Tayyip Erdogan in der T&uuml;rkei und lobt die langj&auml;hrige, gute gemeinsame Arbeitsatmosph&auml;re.<br>\nMan kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich das Berliner Verh&auml;ltnis zu Staatenlenkern mit erheblichen Demokratiedefiziten vor allem danach bestimmt, wie gut sie Gefl&uuml;chtete davon abhalten, nach Deutschland weiterzureisen &ndash; und nicht etwa von der viel zitierten &ouml;rtlichen Menschenrechtssituation. Vor allem da auch Lukaschenko vor der aktuellen Verschlechterung des Verh&auml;ltnisses noch als Teil der &ldquo;&Ouml;stlichen Partnerschaft&rdquo; der EU galt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fluchtroute-Belarus-Autokraten-Doppelmoral-in-Berlin-6221796.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>#NoWhiteSaviors: Wie kolonialistisch ist Entwicklungshilfe?<\/strong><br>\nWas das Stereotyp der armen Dritten Welt und der weissen Retter mit Kolonialismus zu tun hat.<br>\nIm Jahr 2009 reiste eine junge Amerikanerin nach Uganda. Ihr Ziel: armen Menschen helfen. Sie gab bed&uuml;rftigen Familien kostenlose Mahlzeiten. Mit der Zeit weitete sie ihr Engagement aus, gr&uuml;ndete eine Hilfsorganisation und ein Gesundheitszentrum, in dem sie unterern&auml;hrte Kinder behandelte. Im Jahr 2020 klagten M&uuml;tter von verstorbenen Kindern gegen die Amerikanerin. Der Vorwurf: Sie habe ihre Kinder medizinisch behandelt, ohne &uuml;ber eine entsprechende Ausbildung zur verf&uuml;gen.<br>\nDer Fall warf in Uganda hohe Wellen. AktivistInnen fuhren auf Social Media unter dem Hashtag #NoWhiteSaviors eine Kampagne. Der Fall sei typisch: Junge, privilegierte Weisse k&auml;men nach Afrika, um sich als HelferInnen aufzuspielen, ohne &uuml;ber die notwendigen Kompetenzen zu verf&uuml;gen oder die lokalen Gegebenheiten zu kennen. (&hellip;)<br>\nDer Fall der beschuldigten Amerikanerin wurde aussergerichtlich beigelegt mit Entsch&auml;digungszahlungen. Doch die Debatte bleibt aktuell. (&hellip;)<br>\nAuch Elisio Macamo kennt die Debatte &uuml;ber die &laquo;weissen Retterinnen und Retter&raquo;. Der Professor f&uuml;r Soziologie mit Schwerpunkt Afrika an der Universit&auml;t Basel ist in Mozambique geboren und aufgewachsen. &laquo;Ich bin der Meinung, dass wir manchmal &uuml;bertreiben. Man kann den Eindruck gewinnen, dass man keine Weissen in der Entwicklungszusammenarbeit will, oder dass Mitleid unerw&uuml;nscht ist. F&uuml;r mich geht es mehr um die Grundstruktur der Entwicklungszusammenarbeit.&raquo; Diese werde n&auml;mlich geleitet, gepr&auml;gt und beeinflusst von jenen L&auml;ndern, die Geld h&auml;tten.<br>\nUnd damit werden koloniale Strukturen aufrechterhalten. Die NGO Peace Direct kommt in einem Bericht zum Schluss, dass viele Praktiken und Einstellungen im Entwicklungshilfesystem die Kolonialzeit widerspiegeln. Nur anerkennen das die meisten Organisationen und Geber im Globalen Norden ungern. Laut Peace Direct widerspiegeln die Geldfl&uuml;sse h&auml;ufig vergangene koloniale Beziehungen &ndash; ehemalige Kolonialm&auml;chte investieren mit Vorliebe in ihre ehemaligen Kolonien &ndash;, mit einer Konzentration der Entscheidungsgewalt im Globalen Norden.<br>\n&laquo;Das Hilfssystem ist so konstruiert, dass es bestehende Machtdynamiken verst&auml;rkt&raquo;, sagt auch Ekong. &laquo;Geld und Expertise fliessen vom Norden in den S&uuml;den. Der Norden entscheidet, was mit dem Geld gemacht wird.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/uebriges-wirtschaft\/nowhitesaviors-wie-kolonialistisch-ist-entwicklungshilfe\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Korrumpierte Philosophen: Habermas und Co. werben f&uuml;r den Rockefeller-Totalitarismus<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Habermas hat sich zu den Werbern f&uuml;r ein totalit&auml;res Herrschaftsmodell gesellt, wie es die Rockefeller-Stiftung skizziert hat. Der Trick, mit dem er das Totalit&auml;re in seinen Ausf&uuml;hrung verbirgt, ist so durchsichtig, dass ich nicht glauben kann, dass dieser &uuml;beraus kluge Mensch nicht wei&szlig;, was er da tut. Ich halte ihn deshalb f&uuml;r einen kooptierten Philosophen. Er ist nicht der Einzige. (&hellip;)<br>\nDie Argumentation von Habermas beruht darauf, ein bisher ganz zentrales Konzept aus den rechtlichen, moralischen, politischen und philosophischen Erw&auml;gungen &uuml;ber das Staatshandeln zu tilgen. Ein Konzept, das im W&ouml;rterbuch des Corona-Neusprech ein Unwort ist: Die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit.<br>\nIn Habermas Text kommt es nur einmal vor, in manipulativ negativer Einkleidung. Dort, wo er die aufrechten &bdquo;Bef&uuml;rworter eines strengen Gesundheitsschutzes&ldquo;, die sich auf medizinische Experten berufen, der &bdquo;lautstarken Polemik&ldquo; einer &bdquo;Lockerungslobby&ldquo; gegen&uuml;berstellt. Diese klage subjektive Freiheiten gegen &bdquo;angeblich unn&ouml;tige und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige&ldquo; Eingriffe des Staates ein.<br>\nAls positiv besetzter Begriff kommt Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit in Habermas Text nicht vor, bei dem es eigentlich vom Thema her um wenig anderes gehen d&uuml;rfte als um Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit. Dabei sollte ihm kaum die Argumentation seines Philosophenkollegen Julian Nida-R&uuml;melin entgangen sein, Autor des Buches &bdquo;Die Realit&auml;t des Risikos&ldquo;. Dieser sagte, die Pandemie sei vorbei, wenn die Risiken durch die Pandemie unter das Niveau der allgemeinen Risiken gefallen sind, die wir als gemeinhin Teil des Lebens akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/habermas\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71735\">&ldquo;Die &sbquo;Erm&auml;chtigung&rsquo; und das dr&ouml;hnende Schweigen der &sbquo;Zivilgesellschaft&lsquo;&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77239\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-77239","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=77239"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77239\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77242,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77239\/revisions\/77242"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=77239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=77239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=77239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}