{"id":77266,"date":"2021-10-22T16:00:05","date_gmt":"2021-10-22T14:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266"},"modified":"2021-10-22T15:29:10","modified_gmt":"2021-10-22T13:29:10","slug":"hinweise-des-tages-ii-510","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h01\">Nato: Ein &uuml;bergreifender Abschreckungsplan gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h02\">Die Leerstellen der potentiellen Alliierten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h03\">Rot-gelb-gr&uuml;ne Koalitionsverhandlungen: Machtkampf ums Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h04\">Sondierungsergebnisse zur Inneren Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h05\">Keine Einigung auf nichts: Nun wackelt auch der &ldquo;Green Deal&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h06\">Sie wollen Akzente setzen: Gruppe um Merz gr&uuml;ndet Agentur f&uuml;r konservative Kampagnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h07\">Zur&uuml;ck in die 1950er?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h08\">Auf zum letzten Gefecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h09\">Gaddafi und der Westen. Gedanken zum zehnten Todestag des libyschen Herrschers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h10\">Feindbild China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h11\">Pflegestreik? Erst in Berlin, nun in Brandenburg. Oder: Von den Sonntagsreden zu den M&uuml;hen der Ebene bei der Suche nach dem &bdquo;Lokf&uuml;hrer-Moment&ldquo; in der Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h12\">#IchbinHanna: Befristungsunwesen an Hochschulen stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h13\">Deutschland: Keine erh&ouml;hte Sterberate durch COVID-19<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77266#h14\">Die Glaskugel des ZDF &ndash; oder wie Wissenschaft nicht geht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nato: Ein &uuml;bergreifender Abschreckungsplan gegen Russland<\/strong><br>\nDas westliche &ldquo;Verteidigungsb&uuml;ndnis&rdquo; steckt in der Krise<br>\nDie schwierigen Gespr&auml;che beim Nato-Gipfel werden heute erwartet. Da geht es um &ldquo;Lehren aus dem Afghanistan-Debakel und das Verh&auml;ltnis der Nato zur EU&rdquo;. Der wunde Punkt liegt in der Abh&auml;ngigkeit von den USA. Besonders Frankreich und aus Deutschland kam Kritik am nicht abgestimmten, schnellen Abzug der US-Truppen. &ldquo;America First&rdquo; war nicht nur ein Trump-Programm, es ist, wie es den europ&auml;ischen Partnern langsam d&auml;mmert, eine Fortsetzungsgeschichte auch unter Biden.<br>\nSeit dem Abzug aus Afghanistan gibt es in Frankreich und Deutschland mehr &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;erte &Uuml;berlegungen, sich weniger abh&auml;ngig zu machen. Wie das zu bewerkstelligen w&auml;re, ohne zentrifugale Kr&auml;fte im B&uuml;ndnis zu verst&auml;rken, ist einer der Elefanten im Nato-Hauptquartier.<br>\nEs gibt eine Menge Fragen. Etwa wie die Nato-B&uuml;ndnispartner auf Bidens j&uuml;ngste &Auml;u&szlig;erung reagieren, dass die USA Taiwan im Falle eines chinesischen Angriffs verteidigen w&uuml;rden. &ldquo;Ja, wir sind dazu verpflichtet&rdquo; &ndash; &ldquo;Yes, we have a commitment to do that&rdquo;, antwortete der US-Pr&auml;sident auf eine Frage bei einer CNN-Townhall-Veranstaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nato-Ein-uebergreifender-Abschreckungsplan-gegen-Russland-6226300.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Leerstellen der potentiellen Alliierten<\/strong><br>\nNicht nur im Wahlkampf, auch bei den Sondierungsgespr&auml;chen spielte die Au&szlig;enpolitik eine erschreckend kleine Rolle. Dabei g&auml;be es so viele Fragen zu kl&auml;ren<br>\nSchon im Wahlkampf schien die Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik ein irrlichterndes Phantom, dem keiner begegnen mochte, wenn er nicht unbedingt musste. Wird mit der n&auml;chsten Bundesregierung diese Absetzbewegung zur Flucht? Im Sondierungspapier von SPD, Gr&uuml;nen und FDP fristet die Welt da drau&szlig;en weiter ein Schattendasein. Erst im letzten von zehn Punkten wird &bdquo;Deutschlands Verantwortung f&uuml;r Europa und die Welt&ldquo; referiert. Es w&auml;re verfr&uuml;ht, dieses Ranking als Agenda zu beklagen. Doch &uuml;berwiegt der Eindruck, dass die potenziellen Alliierten von ihrem Modernisierungsfuror derart ergriffen sind, dass sie &uuml;bersehen, wie sehr auch internationale Beziehungen das Zeitgem&auml;&szlig;e brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/die-leerstellen-der-potentiellen-alliierten\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rot-gelb-gr&uuml;ne Koalitionsverhandlungen: Machtkampf ums Geld<\/strong><br>\nChristian Lindner und Robert Habeck wollen beide Finanzminister werden. Dabei geht es nicht nur um Egos, sondern auch um inhaltliche Unterschiede.<br>\nDas Objekt der Begierde liegt mitten in Berlin, Wilhelmstra&szlig;e Ecke Leipziger Stra&szlig;e. Das Bundesfinanzministerium ist in einem wuchtigen Bau aus der Nazizeit untergebracht, im ehemaligen Reichsluftfahrtministerium. Die Fenster sehen aus wie Schie&szlig;scharten, in der Pfeilerhalle h&auml;ngt das Wandbild &bdquo;Aufbruch der Republik&ldquo;, das in der DDR angebracht wurde. Gl&uuml;ckliche Menschen, die den Arbeiter-und-Bauern-Staat aufbauen.<br>\nHier residiert im Moment noch Olaf Scholz, der sich noch vor Weihnachten von einem Ampelb&uuml;ndnis zum Kanzler w&auml;hlen lassen will. Offiziell betonen die Beteiligten von SPD, Gr&uuml;nen und FDP, die am Donnerstag die Koalitionsverhandlungen offiziell starteten, wie harmonisch alles laufe. Aber hinter den Kulissen schwelt ein Machtkampf, dessen Kl&auml;rung unter anderem entscheidet, wie ernst der Ampel der Klimaschutz ist.<br>\nEs geht um eine Frage, die sich nicht durch einen Kompromiss entsch&auml;rfen l&auml;sst. Wer darf in Zukunft in Scholz&rsquo; B&uuml;ro sitzen, Christian Lindner oder Robert Habeck? Sowohl der FDP-Chef als auch der Gr&uuml;nen-Vorsitzende m&ouml;chten Finanzminister werden. Beide haben sich darauf vorbereitet, beide halten das Haus f&uuml;r zentral, um ihre Anliegen in der Regierungsarbeit durchzusetzen. Dabei geht es um weit mehr als die Egos zweier eitler M&auml;nner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rot-gelb-gruene-Koalitionsverhandlungen\/!5806205\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sondierungsergebnisse zur Inneren Sicherheit<\/strong><br>\nDie Ergebnisse zur Politik der Inneren Sicherheit im Sondierungspapier von SPD, Gr&uuml;nen und FDP sind &uuml;berraschend: Auf die Absichtserkl&auml;rung, aus Deutschland ein &bdquo;modernes Einwanderungsland machen zu wollen&ldquo; folgt ein sehr schmallippiges Bekenntnis zur Gew&auml;hrleistung (?) von Freiheit und Sicherheit und zur St&auml;rkung von B&uuml;rgerrechten. Konkret angek&uuml;ndigt wird lediglich eine &bdquo;Generalrevision der Sicherheitsarchitektur&ldquo;, als wolle man allen Ernstes die n&auml;chsten vier Jahre nur daf&uuml;r aufwenden, eine Inventur des Status Quo vorzunehmen.<br>\nWir haben uns angesehen, was die Gr&uuml;nde sein d&uuml;rften f&uuml;r diese unerwarteten und sehr unterschiedlich gewichteten Schwerpunkte. Und dabei festgestellt, dass f&uuml;r die neue Regierung Hindernisse im Weg stehen, die in 39 Jahren unionsbeherrschter Politik der Inneren Sicherheit aufgebaut wurden. Es d&uuml;rfte schwer werden, diese in einer Legislaturperiode zu &uuml;berwinden<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/sondierungsergebnisse-zur-inneren-sicherheit\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Keine Einigung auf nichts: Nun wackelt auch der &ldquo;Green Deal&rdquo;<\/strong><br>\nDie Staats- und Regierungschefs k&ouml;nnen sich auf gar nichts mehr einigen. Polen, Energie, Handel &ndash; alle Streitfragen blieben beim letzten EU-Gipfel mit Kanzlerin Merkel offen. Gleichzeitig wurden neue Fronten er&ouml;ffnet: Nun wackelt auch noch der &ldquo;Green Deal&rdquo;.<br>\nMerkel sei eine &ldquo;Kompromissmaschine&rdquo;, lobte Luxemburgs Premier die Kanzlerin zu ihrem Abschied. &ldquo;Frau Merkel hat meistens doch was gefunden, was uns verbindet&rdquo;, sagte Bettel. Nun ja, diesmal nicht. Merkel stand bei allen wichtigen Themen auf der Bremse. Sie nahm sogar den polnischen Regierungschef Morawiecki in Schutz.<br>\nAm Ende der hochnotpeinlichen Rechtsstaats-Debatte gab es nicht nur keinen Kompromi&szlig;, sondern nicht einmal das sonst &uuml;bliche Gipfel-Protokoll &ndash; man will die Meinungsverschiedenheiten unter dem Deckel halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/keine-einigung-auf-nichts-nun-wackelt-auch-der-green-deal\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sie wollen Akzente setzen: Gruppe um Merz gr&uuml;ndet Agentur f&uuml;r konservative Kampagnen<\/strong><br>\nUnter dem Namen &bdquo;TheRepublic&ldquo; wollen einige Unionspolitiker konservative Akzente setzen. Zu den Unterst&uuml;tzern soll auch Friedrich Merz z&auml;hlen.<br>\nEine Gruppe von CDU- und CSU-Politikern will mit einer eignen Kampagnen-Agentur konservative Anliegen bewerben. Laut Gr&uuml;ndungsaufruf soll die Agentur mit dem Namen TheRepublic konservative Akzente in der &ouml;ffentlichen Debatte setzen, wie die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung am Donnerstag berichtete. Zu den Unterst&uuml;tzern des Vorhabens geh&ouml;ren demnach unter anderem die CDU-Gr&ouml;&szlig;en Wolfgang Bosbach und Friedrich Merz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sie-wollen-akzente-setzen-gruppe-um-merz-gruendet-agentur-fuer-konservative-kampagnen\/27724752.html\">Tagesspiegel <\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;The Republic&ldquo;: CDU-nahe Organisation will Linksdrift verhindern<\/strong><br>\nDie neue Initiative schreibt sich &bdquo;Freiheit, Sicherheit und Wohlstand&ldquo; auf die Fahne. Doch schon nach wenigen Tagen rumort es intern. Und bei Twitter sowieso.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/the-republic-cdu-nahe-organisation-will-deutschen-linksdrift-verhindern-li.190254%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Trump gr&uuml;ndet eigene Social-Media-Plattform<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here US-Pr&auml;sident will mit &ldquo;Truth Social&rdquo; den Verlust seiner Internetpr&auml;senz auf Twitter, Facebook und anderen Kan&auml;len wettmachen und dort seine eigene Wahrheit verbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/donald-trump-truth-social-1.5445219%20\">S&uuml;ddeutsche <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zur&uuml;ck in die 1950er?<\/strong><br>\nDie Neuentdeckung des US-amerikanischen Arbeitskampfes<br>\nAusgerechnet in den USA befinden sich seit letzter Woche Angestellte mehrere Firmen im Streik. Mehr als tausend US.-amerikanische Arbeiter:innen streiken diesen Oktober. Der Zeitpunkt dieser gro&szlig;angelegten Aktion ist wohl kein Zufall, die Arbeiter machen sich den Post-Covid-Arbeitsmarkt zunutze.<br>\nBleibt zu hoffen, dass der Trend f&uuml;r einen solchen Arbeitskampf in den USA anh&auml;lt. Denn f&uuml;r die US.-amerikanischen Arbeiter:innen gibt es viel Boden zur&uuml;ckzugewinnen und k&ouml;nnen dabei oft nicht einmal auf ihre eigenen Gewerkschaften z&auml;hlen.<br>\nEs f&auml;llt schwer, es sich heute vorzustellen, doch Gewerkschaften und ihre Mitglieder spielten einst eine gro&szlig;e Rolle in der politischen und kulturellen Landschaft der Vereinigten Staaten, und das nicht nur als korrupte Statisten in Mafiafilmen. Mitte der 1950er-Jahre war ca. jede dritte Arbeitskraft in den USA in einer Gewerkschaft organisiert, &ndash; Landarbeiter:innen ausgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zurueck-in-die-1950er-6226460.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auf zum letzten Gefecht<\/strong><br>\nDie Polizei r&auml;umt den Bauwagenplatz des legend&auml;ren Wohnprojekts &bdquo;K&ouml;pi&ldquo;. Eine Reportage dar&uuml;ber, wie die Stadt ihre letzten Freir&auml;ume verliert<br>\nEs ist der Abend vor der R&auml;umung. Rund um die &bdquo;K&ouml;pi&ldquo; hat die Polizei am Nachmittag eine &bdquo;rote Zone&ldquo; errichtet, die nur Anwohner und Journalisten betreten d&uuml;rfen. Es gibt ein Demonstrationsverbot: Soll ja alles glattgehen morgen. Rein ins Sperrgebiet, wo laute Punk-Musik aus den offenen Fenstern des Geb&auml;udes schallt. &bdquo;Haut die Bullen platt wie Stullen&ldquo;, t&ouml;nt es aus den Lautsprechern, dann spielt pl&ouml;tzlich einer Posaune, dann wird ein Feuerwerk von dem verrammelten Gel&auml;nde aus in die Luft geschossen. Die linke Szene ist sauer, will k&auml;mpfen &ndash; um eines ihrer letzten alternativen Wohnprojekte in der Stadt. Ob ich mal anklopfe bei denen? &bdquo;W&uuml;rde ich Ihnen nicht empfehlen&ldquo;, sagt ein Polizist, &bdquo;wenn, dann nur auf eigene Gefahr.&ldquo; Die Autonomen da drin seien gewaltt&auml;tig und ich mit meinem Mantel nicht gerade &bdquo;szenetypisch&ldquo; gekleidet: &bdquo;Wir k&ouml;nnen da f&uuml;r nichts garantieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/dorian-baganz\/auf-zum-letzten-gefecht\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gaddafi und der Westen. Gedanken zum zehnten Todestag des libyschen Herrschers<\/strong><br>\nUnter der F&uuml;hrung von Muammar al-Gaddafi wurde Libyen zur reichsten Nation des afrikanischen Kontinents. Mit der Ermordung Gaddafis am 20. Oktober 2011 zerfiel auch der libysche Staat. Der B&uuml;rgerkrieg im Land f&uuml;hrte auch beinahe zur Vernichtung des libyschen Volkes.<br>\nEin Jahrzehnt nach Gaddafis Tod ist das Land durch Stammes-Fehden, Terrorismus und Sklaverei zerrissen, weil der Westen nicht zulassen wollte, dass ein arabischer Staatsf&uuml;hrer erfolgreich ist. Dabei gab es in Libyen keinen &ldquo;Arabischen Fr&uuml;hling&rdquo; wie in &Auml;gypten oder Tunesien. Die Proteste waren deutlich kleiner. Wie sich mit der Zeit herausstellte, waren extremistische Gruppen und ausl&auml;ndische Kr&auml;fte die entscheidenden Akteure. Sie versuchten, St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen.<br>\nDie Bombardierung Libyens durch die NATO und ihre Unterst&uuml;tzung der Rebellen, die Gaddafi st&uuml;rzen wollten, hatten keineswegs zum Ziel, dass das Land gedeihen sollte. Unter dem Deckmantel von &ldquo;Menschenrechten&rdquo; und &ldquo;Demokratie&rdquo; half das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis vielmehr, einen der prominentesten F&uuml;hrer der arabischen Welt zu ermorden, um Libyens Ressourcen selbst zu verwerten und die westliche Hegemonie auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126024-gaddafi-und-westen-gedanken-zum\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Feindbild China<\/strong><br>\nEine aktuelle Studie stellt der Chinaberichterstattung der deutschen Leitmedien ein desastr&ouml;ses Zeugnis aus. Die vorherrschende Chinaberichterstattung sei &ldquo;durch ein verst&auml;rktes Aufgreifen von teils noch aus kolonialen Zeiten herr&uuml;hrenden Klischees und Stereotypen gepr&auml;gt&rdquo;, hei&szlig;t es in einer umfassenden Analyse, die die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Die Linke) vorgelegt hat. &ldquo;Negativ konnotierte Ausf&uuml;hrungen&rdquo; seien &ldquo;bei nahezu allen Themen &hellip; zu finden&rdquo;; meist trete &ldquo;der Einfluss der in den USA &hellip; neu befeuerten These&rdquo; hervor, China stelle eine Bedrohung &ldquo;nicht nur f&uuml;r den F&uuml;hrungsanspruch der USA, sondern f&uuml;r die gesamte Welt&rdquo; dar. Tonangebend kommen demnach weitestgehend westliche und prowestliche Stimmen zu Wort; als &ldquo;Meinungsmacher zu Hongkong&rdquo; fungierten etwa &ldquo;drei Hongkonger Aktivisten&rdquo; und Chris Patten, der letzte Gouverneur der britischen Kronkolonie. Die Studie best&auml;tigt eine fr&uuml;here Analyse der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen), die schon 2010 festgestellt hatte, deutsche Leitmedien f&ouml;rderten ein &ldquo;denunzierendes Bild der chinesischen Gesellschaft&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8741\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pflegestreik? Erst in Berlin, nun in Brandenburg. Oder: Von den Sonntagsreden zu den M&uuml;hen der Ebene bei der Suche nach dem &bdquo;Lokf&uuml;hrer-Moment&ldquo; in der Pflege<\/strong><br>\nSo viele Berichte &uuml;ber den Pflegenotstand in Deutschland. Unz&auml;hlige Bilder und T&ouml;ne, die &uuml;ber die Situation in den Pflegeheimen und Krankenh&auml;usern (ganz selten auch mal &uuml;ber die ambulanten Pflegedienste) aufzukl&auml;ren oder die Zust&auml;nde anzuprangern versuchen. Und die seit Jahren, nicht erst seit kurzem, best&auml;ndig steigenden Pegelst&auml;nde des Mangels an Fach- und selbst irgendwelchen Arbeitskr&auml;ften. Die sorgenvollen Blicke auf hohe Abbrecherzahlen in der Pflegeausbildung, aus der heraus viel zu wenig Nachschub an die Pflegefront geworfen werden kann.<br>\nMan muss schon mit Blindheit geschlagen sein, um die Scherenentwicklung zwischen Nachfrage und Angebot an Pflegekr&auml;ften nicht wahrzunehmen. Aus der Vogelperspektive kann man das alles seit langem erkennen und trocken diagnostizieren, dass zumindest eine positive Folgewirkung dieser gravierenden Verschiebungen der Angebots-Nachfrage-Relationen die ist, dass nun die Pflegekr&auml;fte &bdquo;am l&auml;ngeren Hebel&ldquo; sitzen, dass sie jetzt h&ouml;here L&ouml;hne und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen k&ouml;nnen. K&ouml;nnten. Also theoretisch. Aber die Klage will nicht verstummen, dass sich kaum etwas &auml;ndert oder nur in viel zu kleinen Schritten. Dass l&auml;ngst h&auml;tte mehr passieren m&uuml;ssen. Offensichtlich sind die ver&auml;nderten Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse auf Seiten der Pflegekr&auml;fte irgendwie noch nicht angekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/10\/20\/pflegestreik-nun-in-brandenburg\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>#IchbinHanna: Befristungsunwesen an Hochschulen stoppen<\/strong><br>\nDie nieders&auml;chsischen Hochschulen sind mit ihrer Forschung ein Motor f&uuml;r Innovationen. Die Arbeit der Besch&auml;ftigten findet aber h&auml;ufig unter prek&auml;ren Bedingungen statt. Befristungen und Teilzeitarbeit sind an der Tagesordnung. Darunter leiden sowohl die Betroffen als auch der Standort. Wie die Situation ist und was sich &auml;ndern muss, sagt das #schlaglicht 36\/2021 aus Niedersachsen.<br>\nWer ein mediales Eigentor schie&szlig;en m&ouml;chte, sollte sich vorher unbedingt beim Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) erkundigen. 2018 ver&ouml;ffentlichte das Haus ein Video &uuml;ber das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG), in dem am Beispiel der fiktiven Biologin Hanna gerechtfertigt wurde, warum Befristungen des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen sinnvoll sind. Tenor: Das System Wissenschaft &bdquo;verstopft&ldquo; nicht, womit seine Innovationskraft gef&ouml;rdert wird. H&ouml;rt, h&ouml;rt.<br>\nUnfreiwillig hat das Forschungsministerium damit eine notwendige Debatte befeuert. Seit dem Clip prangern unz&auml;hlige wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (WiMis) unter dem #IchbinHanna ihre prek&auml;ren Arbeitsbedingungen an. F&uuml;r Niedersachsen gibt es das Resultat nun schwarz auf wei&szlig;: Laut DGB-Hochschulreport waren 2019 an den Universit&auml;ten fast neun von zehn Besch&auml;ftigten im akademischen Mittelbau befristet besch&auml;ftigt! Mit 18 Prozent lag der Anteil bei den Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung (MTV) zwar deutlich niedriger. Er fiel aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie in der Gesamtwirtschaft aus (siehe Grafik). Befristungen sind an Hochschulen ein Massenph&auml;nomen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++94489d54-3266-11ec-a229-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschland: Keine erh&ouml;hte Sterberate durch COVID-19<\/strong><br>\nForscher der Medizinischen Fakult&auml;t der Universit&auml;t Duisburg-Essen (UDE) haben mit Kollegen die Zahl der Sterbef&auml;lle in Deutschland, Spanien und Schweden der Jahre 2016 bis 2020 analysiert. Sie wollten herausfinden, ob dort im vergangenen &bdquo;Corona-Jahr&ldquo; mehr Menschen gestorben sind, als dies ohne den Ausbruch einer Pandemie erwartet worden w&auml;re. Das Ergebnis: 2020 gab es keine &Uuml;bersterblichkeit in Deutschland, auch wenn es etwa 34.000 Todesf&auml;lle gab, die mit COVID-19 assoziiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/news777907\">idw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Glaskugel des ZDF &ndash; oder wie Wissenschaft nicht geht<\/strong><br>\n&ldquo;Warum es keine Langzeitnebenwirkungen gibt&rdquo;, will das ZDF seinem Publikum erkl&auml;ren &ndash; und greift dabei zu vielen absoluten Aussagen &uuml;ber die verwendeten Impfstoffe. Aber auch wenn der Text mit Worten wie &ldquo;Experten&rdquo; und &ldquo;Wissenschaft&rdquo; gespickt ist, hat das Ergebnis mit Wissenschaft nichts zu tun.<br>\nDie Impfstoffe sind sicher, so lautet seit Monaten das Mantra. &ldquo;Die Wissenschaft&rdquo; sei sich da einig. Und jede andere Sicht sei daher notwendigerweise unwissenschaftlich und sch&auml;dlich. Dennoch hat die kontinuierliche Verbreitung dieser Aussagen nicht die gew&uuml;nschte Wirkung; Viele sind nach wie vor skeptisch.<br>\nJetzt hat sich das ZDF mit derselben Herangehensweise die Sorgen &uuml;ber Langzeit-Nebenwirkungen vorgenommen und mit Bezug auf &ldquo;Experten&rdquo; erkl&auml;rt: &ldquo;Diese Angst ist unbegr&uuml;ndet.&rdquo;<br>\nEiner der Experten, die sie anf&uuml;hren, ist der Chef des Paul-Ehrlich-Instituts Klaus Cichutek. Er sagt: &ldquo;Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt.&rdquo; Zwei weitere angef&uuml;hrte Zeugen sind eine &ouml;sterreichische Gutachterin bei der Zulassung von Impfstoffen, Petra Falb, sowie eine Virologin des Helmholtz-Zentrums f&uuml;r Infektionsforschung.<br>\nLeider sind die get&auml;tigten Aussagen nur begrenzt haltbar. Es gibt mindestens ein Beispiel f&uuml;r eine Langzeit-Nebenwirkung eines Impfstoffs: der Impfstoff gegen H&auml;mophilus influenzae vom Typ b, ein Erreger, der Hirnhautentz&uuml;ndungen ausl&ouml;sen kann, hat nachweislich die Langzeit-Nebenwirkung einer Diabetes Typ 1. Die Aussage, Langzeit-Nebenwirkungen seien bei den bisher bekannten Impfstoffen selten, w&auml;re korrekt gewesen. Die Aussage, es gebe sie nicht, ist falsch. Der Zeitabstand zwischen der Impfung und dem Auftreten der Nebenwirkung liegt in diesem Fall bei mehreren Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126020-glaskugel-zdf-oder-wie-wissenschaft\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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