{"id":77291,"date":"2021-10-25T08:39:31","date_gmt":"2021-10-25T06:39:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291"},"modified":"2021-10-25T08:39:31","modified_gmt":"2021-10-25T06:39:31","slug":"hinweise-des-tages-3974","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h01\">Ampel-Sondierer stellen die Aktienrente auf gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h02\">Goldene Zeiten f&uuml;r das Gesch&auml;ft mit kritischer sozialer Infrastruktur?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h03\">IW-Chef H&uuml;ther: Immenser Handlungsbedarf bei Sozialkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h04\">Die Besch&auml;ftigungs-Bombe: Minijobs vernichten 500.000 feste Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h05\">F&uuml;r Bed&uuml;rftige wird es kalt in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h06\">Wie Hedgefonds mit fossiler Energie Millionen machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h07\">Presseerkl&auml;rung: Journalismus ist kein Verbrechen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h08\">Nato besiegelt Masterplan gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h09\">Von Starcraft aufs Schlachtfeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h10\">&ldquo;Ami go home!&rdquo; &ndash; Publizist Stefan Baron fordert europ&auml;ische Unabh&auml;ngigkeit von den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h11\">Der Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts &ndash; ein Lobbyist der Regierung Merkel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h12\">Epidemie ohne epidemische Lage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h13\">Falsche Prognosen: Astrophysiker &uuml;bt scharfe Kritik an Corona-Modellierern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h14\">Wof&uuml;r der Pr&auml;sident des Paul-Ehrlich-Instituts Ruf und Ehre aufs Spiel setzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h15\">SPD muss Kindermarketing f&uuml;r Junkfood stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77291#h16\">Rechtsstreit wegen gescheiterter Pkw-Maut kostet Millionen Euro<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ampel-Sondierer stellen die Aktienrente auf gr&uuml;n<\/strong><br>\nDie Ampelsondierer sind sich einig. Sie wollen die Aktienrente so schnell wie m&ouml;glich einf&uuml;hren und die umlagefinanzierte Rente weiter schw&auml;chen. Ein Friedrich Merz wird nicht mehr ben&ouml;tigt, um die Interessen von BlackRock, ALLIANZ und Co. in der k&uuml;nftigen Bundesregierung zu vertreten.<br>\nDas 12-seitige Sondierungspapier von SPD, GR&Uuml;NEN und FDP enth&auml;lt viel Ungenaues und Abw&auml;gendes, bei der Rente wird es erstaunlich eindeutig und konkret:<br>\n&bdquo;Wir (werden) zur langfristigen Stabilisierung von Rentenniveau und Rentenbeitragssatz in eine teilweise Kapitaldeckung der Gesetzlichen Rentenversicherung einsteigen. Dazu werden wir in einem ersten Schritt der Deutschen Rentenversicherung im Jahr 2022 aus Haushaltsmitteln einen Kapitalstock von 10 Milliarden Euro zuf&uuml;hren.&ldquo;<br>\nDas ist eine klare Ansage. Die Ampelkoalition will in einem atemberaubenden Tempo den Einstieg in die Aktienrente organisieren. Und das nicht nur im Rahmen der Betriebsrenten und Privaten Rentenversicherung wie es SPD und GR&Uuml;NE in ihren Wahlprogrammen forderten, sondern unter dem Dach der gesetzlichen Rentenversicherung. Das ist FDP pur und ist ein weiterer Schritt zur neoliberalen Umgestaltung des Sozialstaates.<br>\nIn dem ganzen Papier gibt es nicht eine einzige Stelle, an der &uuml;ber die Finanzierung der Regierungsvorhaben Angaben gemacht werden. Au&szlig;er einer Garantie zum Einhalten der Schuldenbremse, dem Ausschluss von jedweder Steuererh&ouml;hung oder Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer und der Absicht, privates Kapital zu aktivieren, findet sich nichts&hellip;<br>\n&hellip; bis auf die 10 Milliarden Euro, die quasi sofort nach Regierungsantritt an die gesetzliche Rentenversicherung (DRV) &uuml;berwiesen werden. Die DRV soll das Geld irgendwie an irgendwelchen Kapitalm&auml;rkten anlegen. Nichts Genaues wei&szlig; man nicht, aber es ist davon auszugehen, dass passende Pl&auml;ne in diversen Schubladen von Finanzkonzernen und einschl&auml;gigen Think Tanks vorhanden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/ampel-sondierer-stellen-die-aktienrente-auf-gruen\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<p><strong>dazu: Zukunft der Rentenpolitik: Aktienrente? Nein, danke!<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber eine m&ouml;gliche Aktienrente erfreut sich gro&szlig;er Popularit&auml;t. Doch sollten wir die liberal-konservativen Mythen von der zu teuren gesetzlichen Rente endlich hinter uns lassen. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nDass die gesetzliche Rente aber viel mehr f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten muss und auch leisten kann als jede Form der kapitalgedeckten, privaten Vorsorge, wird dabei meist verschwiegen: Denn die gesetzliche Rente beteiligt die Arbeitgeber nicht nur an der Finanzierung der Altersrenten (rund 22 Milliarden Euro im Monat), sondern die gesetzliche Rente &uuml;berweist j&auml;hrlich auch mehr als 23 Milliarden Euro an Krankenversicherungsbeitr&auml;gen f&uuml;r die Rentnerinnen und Rentner und entlastet damit die Krankenkassen. Sie sichert Witwen und pflegende Angeh&ouml;rigen ab, gleicht Kindererziehungszeiten und Niedrigl&ouml;hne aus und zahlt chronisch Kranken eine Erwerbsminderungsrente.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/rente-warum-die-gesetzliche-rente-nicht-zu-teuer-ist-17589285.html\">Matthias W. Birkwald in der FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Goldene Zeiten f&uuml;r das Gesch&auml;ft mit kritischer sozialer Infrastruktur?<\/strong><br>\nDer steigende Bedarf in der Pflege, der Gesundheitsversorgung sowie im Wohnungswesen macht diese kritische Infrastruktur zum attraktiven Gesch&auml;ftsgegenstand. Doch den profitorientierten Investoren, die in die &uuml;berwiegend &ouml;ffentlich getragenen Systeme der Bereitstellung dr&auml;ngen, sollte mit Skepsis begegnet werden. Denn ihre Gesch&auml;ftsmodelle bergen erhebliche Risiken und Nebenwirkungen &ndash; vor allem f&uuml;r die Besch&auml;ftigten und jene, die auf diese lebensnotwendigen Dienstleistungen angewiesen sind. (&hellip;)<br>\nAuf dem Weg zu neuen Gesch&auml;ftsfeldern f&uuml;r private Investoren m&uuml;ssen also auch die Regeln neu geschrieben oder zumindest angepasst werden. Dies findet seit geraumer Zeit auf supranationaler Ebene statt, wo im Rahmen der OECD oder der G-20 daran gearbeitet wird, die Risiken f&uuml;r einen Einstieg der Finanzinvestoren in verschiedene Infrastruktursektoren m&ouml;glichst zu minimieren. Daneben ist die nationalstaatliche Ebene nach wie vor zentral f&uuml;r die Ausgestaltung der Regelwerke in den einzelnen Sektoren kritischer Infrastruktur und beeinflusst damit das Ausma&szlig; an Vermarktlichung.<br>\nAm Beispiel des englischen Pflegesektors l&auml;sst sich das exemplarisch illustrieren. England fungiert &ndash; wie in vielen anderen Bereichen &ndash; als Referenzfall f&uuml;r die Durchsetzung einer umfassenden Liberalisierungs- und Privatisierungsagenda, die ihren Ausgangspunkt in der Macht&uuml;bernahme Margaret Thatchers im Jahr 1979 hat. Seither haben verschiedene regulatorische &Auml;nderungen den Einfluss privater Investoren im englischen Pflegesystem bef&ouml;rdert. So &uuml;bertrug der NHS Community Care Act von 1990 die Verantwortung f&uuml;r die Bereitstellung von Pflege teilweise an private Akteure, der in der Folge dann durch weitere marktschaffende Regelungen, wie den Health and Social Care Act 2012, erg&auml;nzt wurde.<br>\nAuch in Deutschland wurde mit der Einf&uuml;hrung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 eine wesentliche Weichenstellung f&uuml;r die St&auml;rkung renditeorientierter Anbieter vorgenommen. Die Entwicklungen in &Ouml;sterreich weisen nicht zuletzt auf die Bedeutung des F&ouml;deralismus f&uuml;r die Ausgestaltung der Regelwerke auf L&auml;nderebene hin. Denn auff&auml;llig ist, dass gewinnorientierte Anbieter bisher vor allem auf die beiden Bundesl&auml;nder Steiermark und K&auml;rnten konzentriert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/goldene-zeiten-fuer-das-geschaeft-mit-kritischer-sozialer-infrastruktur\/%20\">A&amp;W blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch bei bestimmten Abkommen &ndash; zu nennen ist vor allem das Dienstleistungsabkommen TiSA &ndash; war die Absicht bzw. der Wunsch der Privatisierung zu erkennen. Erinnert sei u.a. an diese Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39559\">&bdquo;Lobbyorganisationen sind die treibenden Kr&auml;fte hinter TiSA&ldquo; <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33678\">Auch Gewerkschafter leben offensichtlich in der Glaubensgemeinschaft der TiSA-, CETA- und TTIP-Bef&uuml;rworter.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>IW-Chef H&uuml;ther: Immenser Handlungsbedarf bei Sozialkassen<\/strong><br>\nDer Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael H&uuml;ther, sieht bei den Sozialversicherungen einen immensen Handlungsbedarf. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur zum Start der Koalitionsverhandlungen von SPD, Gr&uuml;nen und FDP: &bdquo;Das ist ein zentrales Thema und bedauerlicherweise ist das auch die gr&ouml;&szlig;te Entt&auml;uschung in dem Sondierungspapier.&ldquo; Die demografische Alterung sei in dem Papier &uuml;berhaupt nicht ber&uuml;cksichtigt worden.<br>\n&bdquo;Wir werden aber in der n&auml;chsten Dekade bis 2030 einen Verlust von &uuml;ber drei Millionen Erwerbspersonen zu verzeichnen haben&ldquo;, sagte H&uuml;ther. &bdquo;Das f&uuml;hrt zu vollkommen anderen Belastungen bei einer gleichzeitig steigenden Anzahl von Rentnern.&ldquo; Deswegen bestehe ein immenser Handlungsbedarf. &bdquo;Das kann man nicht mit einer Aktienrente regeln&ldquo;, sagte H&uuml;ther. &bdquo;Da muss man &uuml;ber ganz andere Summen reden.&ldquo; SPD, Gr&uuml;ne und FDP planen den Einstieg in eine teilweise Kapitaldeckung der gesetzlichen Rente &ndash; mit einem ersten Kapitalstock von zehn Milliarden Euro vom Bund.<br>\nH&uuml;ther sagte, die SPD habe eine Vorfestlegung im Wahlkampf getroffen, das Rentenniveau zu halten. &bdquo;Also muss man &uuml;ber andere L&ouml;sungen reden, beispielsweise &uuml;ber die Jahresarbeitszeit. Da l&auml;ge ein Ausweg. Aber der Teil ist v&ouml;llig unterbelichtet in dem Sondierungspapier.&ldquo; Der &Ouml;konom forderte au&szlig;erdem, die drei Parteien m&uuml;ssten die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge unter der Marke von 40 Prozent halten. &bdquo;Eigentlich haben die drei Parteien dort keinen Dissens. Das w&auml;re eigentlich eine Perspektive, um Vertrauen zu schaffen, dass hier von der Dynamik her in den sozialen Haushalten auch entsprechende Reformen organisiert werden m&uuml;ssen. Insofern das ist in der Tat auch ein entt&auml;uschender Punkt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/iw-chef-huether-immenser-handlungsbedarf-bei-sozialkassen.html%20\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Surprise, Surprise &ndash; die Arbeitgeberlobby warnt wieder vor Sozialausgaben, bei denen sie einen Arbeitgeberanteil tr&auml;gt. Bis 2030 werden also 3 Mio. &ldquo;Erwerbspersonen&rdquo; verschwinden. Von denen scheinen nicht allzu viele Vollzeit zu arbeiten oder gar Rentenbeitr&auml;ge zu zahlen: Laut BMAS-Rentenversicherungsbericht 2020 bel&auml;uft sich die Zahl der &Auml;quivalenzbeitragszahler in 2021 auf 29,6 Mio. und 2030 voraussichtlich auf 28,7 Mio.<\/em><\/p>\n<p><em>Und was ist eigentlich mit der 40%-Grenze im Jahr 2021, wenn man 4% Riester, 4% Entgeltumwandlung und 2% f&uuml;r die private BU-Rente dazurechnet? Die Arbeitgeber wollen keine 40% Gesamtbelastung, sondern nur maximal 20% Arbeitgeberanteil. Weitere Leistungsausgliederungen sind Volksverdummung &ndash; der Beitragssatz sinkt zwar, aber daf&uuml;r muss man das Risiko dann privat absichern und auch noch doppelt zahlen, weil der Arbeitgeber nicht mehr mitzahlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Besch&auml;ftigungs-Bombe: Minijobs vernichten 500.000 feste Stellen<\/strong><br>\nMinijobs, die w&auml;hrend der Corona-Pandemie in Deutschland zu Hunderttausenden weggefallen sind, verdr&auml;ngen in Kleinbetrieben zunehmend sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des N&uuml;rnberger Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Arbeitsagentur. In Betrieben der Gr&ouml;&szlig;enordnung bis zu zehn Besch&auml;ftigten seien davon 500.000 Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse betroffen, teilte das Institut am Mittwoch mit. (&hellip;)<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wertete die Ergebnisse der Studie als Beleg daf&uuml;r, dass Minijobs eher eine Falle auf dem Arbeitsmarkt darstellten als ein Sprungbrett. &bdquo;Die n&auml;chste Koalition muss die Minijobs reformieren: Geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung muss von Anfang an sozialversichert sein, und es darf keine weitere Dynamisierung bei den Einkommensgrenzen geben&ldquo;, forderte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Stattdessen m&uuml;ssten Minijobs so gestaltet sein, dass es sich lohne, mehr zu arbeiten.<br>\n&bdquo;Eine eigenst&auml;ndige Existenzsicherung muss gef&ouml;rdert, unfreiwillige Teilzeit verhindert, und es muss f&uuml;r eine bessere Beteiligung insbesondere von Frauen an der Erwerbsarbeit gesorgt werden&ldquo;, verlangte Piel. &bdquo;So l&auml;sst sich auch das schlummernde Fachkr&auml;ftepotenzial in Deutschland heben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/karriere\/neue-studie-der-arbeitsagentur-die-beschaeftigungs-bombe-minijobs-vernichten-500-000-feste-stellen_id_24352160.html\">Focus Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Ampelkoalition will Minijobs attraktiver machen &ndash; und gef&auml;hrdet damit sozialversicherungspflichtige Arbeit<\/strong><br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP wollen laut Sondierungsergebnis H&uuml;rden f&uuml;r &raquo;versicherungspflichtige Besch&auml;ftigung&laquo; abbauen, indem sie Minijobs erleichtern. Was widerspr&uuml;chlich klingt, ist es auch.<br>\nVor einigen Tagen haben die drei Parteien, die eine Ampel-Koalition anstreben, ihr Sondierungsergebnis vorgelegt. Darin finden sich auch Verschlechterungen f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer &ndash; unter anderem bei den Minijobs:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/ampelkoalition-will-minijobs-attraktiver-machen-und-gefaehrdet-damit-sozialversicherungspflichtige-arbeit--2400.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;r Bed&uuml;rftige wird es kalt in Deutschland<\/strong><br>\nNicht nur Christian Lindner, auch Robert Habeck hat deutlich gemacht, dass sich einkommensarmen Menschen unter einer Ampel-Koalition wenig Hoffnung machen d&uuml;rfen<br>\nPolitische Beobachter und Kommentatoren spekulieren gerade viel, wer in einer von SPD, Gr&uuml;nen und FDP gebildeten Regierung Finanzminister wird &ndash; oder ob eine Regierungsbildung an dieser Frage gar scheitern k&ouml;nnte. Robert Habeck von den Gr&uuml;nen hat ebenso Interesse an dem einflussreichen Posten angemeldet wie der FDP-Chef Linder.<br>\nTats&auml;chlich k&ouml;nnte der Ausgang des Streits etwas dar&uuml;ber aussagen, welche Fraktionen des Kapitals in der k&uuml;nftigen Regierung dominieren. Denn klar ist l&auml;ngst, dass es sich bei der FDP und den Gr&uuml;nen um zwei Fraktionen der deutschen Bourgeoisie handelt, die allerdings kulturell vieles trennt.<br>\nAls in den sp&auml;ten 1980er die &Ouml;kosozialistin Jutta Ditfurth, die Partei, in der sie damals noch Mitglied war, davor warnte, sie k&ouml;nnte eine &bdquo;FDP mit Fahrrad&ldquo; werden, wurde das als Beleidigung aufgefasst und oft br&uuml;sk zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nHeute wird es eher als Kompliment verstanden, wenn jemand die Gr&uuml;nen mit der FDP vergleicht. Dass bedeutet nicht, dass die Kooperation zwischen diesen beiden Fl&uuml;geln der liberalen Bewegung einfach ist. Ganz im Gegenteil: Gerade wegen der klassenm&auml;&szlig;igen &Auml;hnlichkeit m&uuml;ssen sich die Parteien in Geschmacksfragen voneinander abgrenzen. (&hellip;)<br>\nDoch egal, wie dieser Machtkampf zwischen Habeck und Lindner ausgeht, die einkommensarmen Menschen haben mit weiteren Zumutungen vorwiegend in finanzieller Hinsicht zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fuer-Beduerftige-wird-es-kalt-in-Deutschland-6226935.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie Hedgefonds mit fossiler Energie Millionen machen<\/strong><br>\nNachhaltigkeit, Umweltschutz, Klimakampf? Nein, danke. Viele Hedgefonds erzielten in den vergangenen Monaten ansehnliche Ertr&auml;ge, indem sie in einigen der schmutzigsten Ecken der Weltwirtschaft investierten. (&hellip;)<br>\nHedgefonds haben seit Beginn der Corona-Krise offenbar so viel Geld eingesammelt wie lange nicht mehr &ndash; und einen gro&szlig;en Teil davon haben die Investmenth&auml;user ausgerechnet in jene Industrie investiert, die mit am st&auml;rksten zur Umweltverschmutzung und zum Klimawandel beitr&auml;gt: die globalen &Ouml;l- und Gasunternehmen.<br>\nUm mehr als eine Billion US-Dollar auf inzwischen fast vier Billionen US-Dollar wuchs das Gesamtkapital der Hedgefonds weltweit seit Ausbruch der Corona-Krise, hat das Investmentunternehmen Bantleon mit Verweis auf Daten des Analysehauses Hedgefonds Research errechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/geldanlage\/hedgefonds-mit-oel-gas-und-kernkraft-investments-millionen-verdienen-a-8ce768b0-faf6-45ca-aa28-194dcc8a8e08\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Presseerkl&auml;rung: Journalismus ist kein Verbrechen!<\/strong><br>\nDie Bestrebungen der USA, investigativen Journalismus zu kriminalisieren und Julian Assange seit &uuml;ber einem Jahrzehnt psychologischer Folter auszusetzen, ihn zu isolieren und sein Leben zu bedrohen, betreffen jeden einzelnen Journalisten und jede einzelne Journalistin weltweit. Julian Assange hat &uuml;ber Folter und Verbrechen berichtet.<br>\nLassen Sie nicht zu, dass es gelingt, solche Arbeit, Ihre Arbeit, zum Verbrechen zu erkl&auml;ren.<br>\nRegierungen kommen und gehen. Ehrlicher, aufkl&auml;render Journalismus MUSS bleiben.<br>\nDaf&uuml;r stehen wir ein: ALLE F&Uuml;R ASSANGE &ndash; am 6. November ab 14:00 Uhr in Hamburg am G&auml;nsemarkt. Weitere Informationen finden Sie unter www.freeassange.eu.<br>\nIm Fall von Julian Assange versuchen die USA, der politischen Verfolgung eines Journalisten den Anstrich von Rechtsstaatlichkeit zu verleihen. Tats&auml;chlich handelt es sich um den Missbrauch von Justizverfahren, um einen politisch unliebsamen Gegner auszuschalten und an ihm &ndash; f&uuml;r alle anderen deutlich sichtbar &ndash; ein Exempel zu statuieren, auf Englisch &sbquo;Lawfare&lsquo; genannt.<br>\nAm 27. und 28. Oktober wird der High Court in London &uuml;ber die von den USA geforderte Auslieferung von Julian Assange entscheiden. Nach Einsch&auml;tzung verschiedener unabh&auml;ngiger Experten steht zweifelsfrei fest, dass sich der WikiLeaks-Gr&uuml;nder vor einer drohenden Auslieferung das Leben nehmen w&uuml;rde angesichts der zu erwartenden Behandlung im menschenverachtenden Gef&auml;ngnissystem der USA.<br>\nDie US-Anklage und deren Auslieferungsersuchen gegen den Journalisten Assange sind aus Sicht von Rechtsexperten wie auch von zahlreichen Journalistenverb&auml;nden ein gef&auml;hrlicher Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r die Pressefreiheit weltweit. Journalisten m&uuml;ssen in einem demokratischen Europa, in einer freien Welt, jederzeit frei und wahrheitsgem&auml;&szlig; berichten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.freeassange.eu\/2021\/10\/22\/presseerklarung-journalismus-ist-kein-verbrechen\/%20\">freeAssange.eu<\/a>\n<p><strong>dazu: Menschen- und B&uuml;rgerrechtler:innen in tiefer Sorge um Pressefreiheit wegen anhaltender Verfolgung von Julian Assange<\/strong><br>\nEine breite Koalition aus namhaften Organisationen f&uuml;r Menschen- und B&uuml;rgerrechte sowie f&uuml;r Pressefreiheit, darunter Amnesty International, Human Rights Watch und Reporter ohne Grenzen, wandte sich am 15. Oktober 2021 erneut mit einem dringenden Schreiben an den US-Justizminister Merrick Garland (Democratic Party). Sie sehen eine extreme Gefahr f&uuml;r die Pressefreiheit, die von der anhaltenden Verfolgung des WikiLeaks-Journalisten Julian Assange ausgeht. Durch seine Verfolgung droht eine Kriminalisierung ganz regul&auml;rer journalistischer T&auml;tigkeiten, die sich bereits jetzt auf die Pressefreiheit weltweit auswirkt. Im Februar 2021 hatten sie deswegen einen ersten Brief an das US-Justizministerium geschrieben.<br>\nAm 27. und 28. Oktober 2021 wird der High Court in London in Berufungsanh&ouml;rungen &uuml;ber eine von den USA geforderte Auslieferung von Julian Assange entscheiden. Am 4. Januar 2021 hatte Bezirksrichterin Vanessa Baraitser eine Auslieferung abgelehnt, da in diesem Fall ein Suizid von Julian Assange nach Einsch&auml;tzung verschiedener unabh&auml;ngiger Experten nahezu unausweichlich erfolgen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/menschen-und-buergerrechtlerinnen-in-tiefer-sorge-um-pressefreiheit-wegen-anhaltender-verfolgung-von-julian-assange\/\">Pressenza<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nato besiegelt Masterplan gegen Russland<\/strong><br>\nDie Nato-Au&szlig;enminister haben sich am Donnerstag auf einen neuen Masterplan zur Abschreckung Russlands geeinigt. &ldquo;Wir st&auml;rken unsere Allianz weiter mit besseren und modernisierten Pl&auml;nen&rdquo;, sagte Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg nach dem Ministertreffen.<br>\nDie Strategie zielt darauf ab, auf gleichzeitige Angriffe Russlands im Baltikum und in der Schwarzmeer-Region vorbereitet zu sein. Nato-Vertreter betonen, dass sie nicht davon ausgehen, dass ein russischer Angriff unmittelbar bevorstehe. Die Regierung in Moskau weist alle Anschuldigungen zur&uuml;ck, sie verhalte sich aggressiv, und wirft ihrerseits der Nato vor, mit ihren strategischen Vorbereitungen Europa zu destabilisieren. (&hellip;)<br>\nWestliche Diplomaten halten dem entgegen, dass das &ldquo;Konzept f&uuml;r die Abschreckung und Verteidigung im Euro-Atlantischen Raum&rdquo; und die dazugeh&ouml;rige Umsetzungsstrategie notwendig seien, weil Russland fortgeschrittene Waffensysteme entwickele sowie Truppen und R&uuml;stungsg&uuml;ter n&auml;her an die Nato-Au&szlig;engrenzen verlege. Die Abschreckungsszenarien drehen sich auch um den Einsatz von Atomwaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/nato-masterplan-russland-abschreckung-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> Albrecht M&uuml;ller hatte schon <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77227\">auf den Skandal der NATO-Konferenz hingewiesen<\/a>, der von der deutschen Bundesregierung auch noch wie ein stolzes Mantra herumposaunt wurde: Man bekennt sich zur asymmetrischen Erstschlagsdrohung! Und damit zur Ausl&ouml;schung der Menschheit. Es reicht eine False-Flag-Aktion, eine Provokation, ein technischer oder menschlicher Fehler, und der in Polen und Rum&auml;nien stationierte &bdquo;defensive&ldquo; Schirm wird alles Leben in Europa f&uuml;r alle Ewigkeit ausl&ouml;schen. Dieser Skandal wird nicht nur nirgendwo kritisiert, jedenfalls nicht bei offiziellen Stellen oder Medien, sondern auch noch begr&uuml;&szlig;t und beklatscht!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Sergei Schoigu antwortet AKK: &ldquo;Die Sicherheit in Europa kann nur eine gemeinsame sein&rdquo;<\/strong><br>\nSergei Schoigu hat am Samstag die j&uuml;ngste Erkl&auml;rung der Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, hinsichtlich der Abschreckungsdoktrin der NATO gegen&uuml;ber Russland kritisiert. Er verwies darauf, dass ausgerechnet die Allianz konsequent ihre Kr&auml;fte an den russischen Grenzen zusammenziehe.<br>\n&ldquo;Die Verteidigungsministerin der BRD sollte Bescheid wissen, womit so etwas f&uuml;r Deutschland und Europa fr&uuml;her geendet hat. Die Sicherheit in Europa kann nur eine gemeinsame sein, ohne Beeintr&auml;chtigung der Interessen Russlands.&rdquo;<br>\nDer russische Verteidigungsminister hob dabei hervor, dass ausgerechnet das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis momentan zu keinem gleichberechtigten Dialog &uuml;ber die Sicherheit in Europa bereit sei. Die Abschreckungsdoktrin der NATO in Afghanistan habe mit einer Katastrophe geendet, deren Folgen nun die ganze Welt beheben m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/126104-sergei-schoigu-antwortet-akk\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Von Starcraft aufs Schlachtfeld<\/strong><br>\nIn der Europ&auml;ischen Sicherheit und Technik findet sich eine ebenso spannende wie gruselige Beschreibung, wie Computerspiele und KI &uuml;ber eine neue Studie des Amtes f&uuml;r Heeresentwicklung f&uuml;r &bdquo;praktische&ldquo; Kriegsplanungen nutzbar gemacht werden sollen: &bdquo;StarCraft ist ein Echtzeit-Strategiespiel, bei dem die Spieler ihre Einheiten mit verschiedenen F&auml;higkeiten produzieren und steuern m&uuml;ssen. [&hellip;] Der Google-Tochter DeepMind ist es gelungen, einen KI-Agenten (AlphaStar) zu trainieren, der das Spiel auf Meisterniveau beherrscht. [&hellip;] Die Studie des Amtes f&uuml;r Heeresentwicklung verfolgt das Ziel, die im Spielebereich erfolgreich angewandten Trainingsverfahren zu adaptieren und auf die Lageentwicklung in einer Gefechtsfeldsimulation zu &uuml;bertragen. [&hellip;] Ziel der Studie ist es nicht, eine allumfassende KI zu schaffen, die den F&uuml;hrungsprozess komplett &uuml;bernimmt und den Menschen &uuml;berfl&uuml;ssig macht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/10\/22\/von-starcraft-aufs-schlachtfeld\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Ami go home!&rdquo; &ndash; Publizist Stefan Baron fordert europ&auml;ische Unabh&auml;ngigkeit von den USA<\/strong><br>\nDie gern als &ldquo;Europa&rdquo; bezeichnete Europ&auml;ische Union (EU) m&uuml;sse sich vom G&auml;ngelband der USA l&ouml;sen, schreibt der renommierte Wirtschaftsjournalist Stefan Baron. In einem Beitrag f&uuml;r die aktuelle Ausgabe des Schweizer Wochenmagazins Die Weltwoche betont er, nur so k&ouml;nne die EU als &ldquo;gr&ouml;&szlig;tes Friedenswerk der Weltgeschichte&rdquo; Bestand haben und den &auml;u&szlig;eren und inneren Frieden bewahren.<br>\nBaron schreibt:<br>\n&ldquo;Will Europa den &auml;u&szlig;eren und inneren Frieden, seinen Wohlstand und das europ&auml;ische Integrationsprojekt bewahren, muss es sich von Amerikas G&auml;ngelband l&ouml;sen.&rdquo;<br>\nMit einem Goethe-Zitat warnt er vor der bereitwilligen Selbstversklavung Europas, wenn die EU dem US-Konfrontationskurs gegen&uuml;ber China folgt.<br>\n&ldquo;Der Kriegsgefahr, dem Wohlstandsverlust und Zerfall, denen es sich als Handlanger Washingtons aussetzt, kann es sich nur entziehen, indem es sich vom &lsquo;gro&szlig;en Bruder&rsquo; emanzipiert und echte strategische Autonomie erlangt.&rdquo;<br>\nInteressen statt Werte<br>\nDer Journalist und Publizist hat unter anderem als Chefredakteur der Wirtschaftswoche gearbeitet und gilt als China-Experte. K&uuml;rzlich hat er das Buch &ldquo;Ami go home! &ndash; Eine Neuvermessung der Welt&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Darin besch&auml;ftigt er sich mit der fundamentalen Verschiebung der Geopolitik durch den Aufstieg Chinas.<br>\nIn der Weltwoche erinnert Baron an die alte Erkenntnis, dass Au&szlig;enpolitik immer Interessenpolitik ist. Aus seiner Sicht fielen die Interessen der USA und der EU jahrzehntelang zusammen, w&auml;hrend sie jedoch in den letzten Jahren auseinanderdriften. Das habe geopolitische Gr&uuml;nde, stellt er fest und verweist darauf, dass die Priorit&auml;ten der US-Au&szlig;enpolitik vom eurasischen Kontinent auf die Eind&auml;mmung Chinas verlegt wurden.<br>\nVielleicht hat das damit zu tun, woran der renommierte Journalist erinnert: Die USA sind die erste und einzige Weltmacht der Geschichte, die nicht aus Eurasien kommt, und will zugleich verhindern, &ldquo;dass eine andere Macht Eurasien dominiert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126005-ami-go-home-publizist-stefan-baron\/\">Tilo Gr&auml;ser in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts &ndash; ein Lobbyist der Regierung Merkel?<\/strong><br>\nAntipasti, Rindergeschnetzeltes, Schokoladenmousse und K&auml;seplatte &ndash; das Men&uuml; des Abendessens von Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht am 30. Juni im Kanzleramt ist inzwischen bekannt. Was die B&uuml;rger einer Republik dagegen nicht erfahren, ist der Wortlaut der gehaltenen Reden. Investigativreporter m&uuml;hen sich um Aufkl&auml;rung. Politik und Institutionen d&auml;mmern mit mangelhaftem Problembewusstsein f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeit und Gewaltenteilung vor sich hin, statt den Vorgang kritisch zu hinterfragen. (&hellip;)<br>\nDer Staat ist mittlerweile zu einem Parteienstaat mutiert, in dem den Parteien bei Themen wie Parteienfinanzierung bis hin zum Wahlsystem kein wirkliches Korrektiv gegen&uuml;ber steht. Wie soll noch Recht gewahrt werden, wenn Parteikader als Richter am Bundesverfassungsgericht auf nicht &ouml;ffentlichen Treffen f&uuml;r die Regierungspolitik lobbyieren, oder wenn sie die Regierungspolitik sogar in den Medien verteidigen, wie Harbarth das getan hat.<br>\nDie gesamte Tragweite der Personalie Harbarth erschlie&szlig;t sich erst &uuml;ber die Vorgeschichte seiner Nominierung f&uuml;r das Amt des Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichts. Das betrifft die seltsamen Umst&auml;nde seiner ungew&ouml;hnlich hochbezahlten Anwaltst&auml;tigkeit neben der Abgeordnetent&auml;tigkeit, seiner Berufung in den Beirat einer bedeutenden Rechtszeitschrift und der Verleihung einer Honorarprofessur. Diese Beg&uuml;nstigungen im Vorfeld und zum Vorteil seiner Nominierung als Verfassungsrichter setzen hinter sein j&uuml;ngstes Wirken weitere Fragezeichen.<br>\nDas Problem der Dreht&uuml;reffekte gilt auch f&uuml;r das Bundespr&auml;sidentenamt. Bis auf eine Ausnahme wurde das Amt ausschlie&szlig;lich mit ehemaligen Mitgliedern von Bundes- oder Landesregierungen besetzt. Die Parteien sichern auch hier per Dreht&uuml;r und personeller Verflechtung ihr Machtmonopol ab.<br>\nIn beiden genannten F&auml;llen f&uuml;r Dreht&uuml;reffekte handelt es sich um systemisch, strukturell bedingte Vorrechte der Parteien, die mit entsprechenden Ausschlusskriterien f&uuml;r Bewerber dieser &Auml;mter leicht und wirksam behoben werden k&ouml;nnten.<br>\nAuch die mit Republik und Demokratie unvereinbare Merkelsche &bdquo;Tradition&ldquo; bei informellen Gespr&auml;chen zwischen Rindergeschnetzeltem und Schokoladenmousse die Gewaltenteilung zu verwischen, sollte mit diesem Treffen Geschichte sein. Mit dem Ende der Kanzlerschaft Merkels sollte auch deren gastronomische &bdquo;Tradition&ldquo; abgeschafft und durch das allseits bekannte formelle, offizielle und &ouml;ffentliche Format einer Fachtagung ersetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/harbarth-lobbiyst-merkels\/%20\">Henry Matthe&szlig; in Geld und mehr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben mehrfach auf die fragw&uuml;rdige Rolle von Herrn Harbarth aufmerksam gemacht. Bitte lesen Sie dazu z.B.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77000\">Corona und Justiz: Die unterlassene Hilfeleistung<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59130\">Unternehmens-Lobbyist als H&uuml;ter des Grundgesetzes?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47589\">Unternehmer von Haftung befreien, die Politik retten? Werner R&uuml;gemer zum k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichtes.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Epidemie ohne epidemische Lage<\/strong><br>\nIn der Gewissheit, bald von der Last des Amts befreit zu sein, macht sich jetzt auch der Bundesminister f&uuml;r Gesundheit locker. Der Bundestag solle die bis zum 25.11.2021 wirksame Feststellung einer &bdquo;epidemischen Lage von nationaler Tragweite&ldquo; nicht mehr verl&auml;ngern, genauer gesagt: ihr Fortbestehen nicht noch einmal feststellen (&sect; 5 Abs. 1 S. 3 IfSG). Wird also der 26.11.2021 zum Freedom Day, werden die Freunde der Freiheit fragen. Aber kann der Bundestag einfach so beschlie&szlig;en, dass die Epidemie vorbei ist, und ist sie &uuml;berhaupt vorbei, werden Skeptiker angesichts stark ansteigender Inzidenz- und langsam steigender Hospitalisierungszahlen einwenden. (&hellip;)<br>\nZwar konnten die Abs&auml;tze 1 bis 6 gem&auml;&szlig; &sect; 28a Abs. 7 IfSG in der am 25.8.2021 geltenden Fassung auch nach dem Ende einer durch den Deutschen Bundestag festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite noch angewendet werden, soweit und solange sich das Virus nur in einzelnen L&auml;ndern ausbreitet und das Parlament in einem betroffenen Land die Anwendbarkeit der Abs&auml;tze 1 bis 6 dort feststellt. Aber es handelte sich seinerzeit noch um eine Regionalklausel (&bdquo;nur in einzelnen L&auml;ndern ausbreitet&ldquo;), die nicht anwendbar war, weil nach wie vor eine bundesweite Bedrohungslage vorlag. Daher ist &sect; 28a Abs. 7 IfSG Mitte September 2021 kurz vor der Bundestagswahl nochmals ge&auml;ndert worden, damit die Landesparlamente auch bei einer in allen L&auml;ndern bestehenden Gef&auml;hrdungslage die weitere Anwendung von &sect; 28a Abs. 1-6 IfSG beschlie&szlig;en k&ouml;nnen. Aber auf der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz vom heutigen Tage haben sie kundgetan, das gar nicht zu wollen. Zu Recht: Ausgerechnet in einzelnen gerade dunkelrot eingef&auml;rbten L&auml;ndern mit geringen Impfquoten kann man derzeit nicht sicher sein, ob es daf&uuml;r parlamentarische Mehrheiten gibt. Au&szlig;erdem setzt die Vorstellung, dass Landesparlamente &uuml;ber die Anwendung von Bundesgesetzen entscheiden k&ouml;nnen, schon ziemlich viel f&ouml;deralistische Nonchalance voraus.<br>\nMan kann also festhalten: Entweder f&auml;llt der neue Deutsche Bundestag mit einer seiner ersten Amtshandlungen den kontrafaktischen Beschluss, dass die &bdquo;epidemische Lage von nationaler Tragweite&ldquo; fortbesteht oder es gibt ab dem 26. 11. 2021 in einigen L&auml;ndern m&ouml;glicherweise keine Rechtsgrundlage mehr f&uuml;r die Landes-Rechtsverordnungen. Es k&auml;me zu regionalen Freedom Days ausgerechnet dort, wo die Infektionszahlen am h&ouml;chsten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/epidemie-ohne-epidemische-lage\/\">Thorsten Kingreen in Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Falsche Prognosen: Astrophysiker &uuml;bt scharfe Kritik an Corona-Modellierern<\/strong><br>\nDie Corona-Vorhersagen seit Anfang 2020 beruhten auf alten Modellen, die wichtige Faktoren nicht ber&uuml;cksichtigen. Das sagt der Astrophysiker Bernhard M&uuml;ller. [&hellip;]<br>\nKonkret beginnt M&uuml;ller bei den Prognosen eines &bdquo;exponentiellen Wachstums&ldquo; Anfang 2020. Politiker und Medien rechneten damals immer wieder vor, dass ein Infizierter auf der Grundlage einer sogenannten Basisreproduktionszahl (R-Wert) jeweils eine bestimmte weitere Zahl von Menschen anstecke. Liege der R-Wert bei 3,0, dann infiziere eine Person drei Menschen, die n&auml;chste Generation neun, die &uuml;bern&auml;chste 27 &ndash; und so weiter. Bis man in die N&auml;he der &bdquo;Herdenimmunit&auml;t&ldquo; komme. Im M&auml;rz 2020 wurden f&uuml;r die anrollende erste Welle allein in Deutschland bis zu zehn Millionen Infizierte und m&ouml;glicherweise Hunderttausende Tote prognostiziert, falls nichts getan werde. Und in den Modellrechnungen wirkte sich vor allem ein Lockdown mit Kontaktverboten effektiv aus.<br>\nM&uuml;ller kritisiert heute die damaligen Grundlagen. Er spricht von &bdquo;Gleichungen auf dem Niveau der Mittelstufenmathematik&ldquo;. Die verwendeten sogenannte SIR- und SEIR-Modelle beruhten auf einem Ansatz, der fast hundert Jahre alt sei. Zu den Modellannahmen geh&ouml;rt zum Beispiel, dass die Bev&ouml;lkerung gut durchmischt ist, jeder mit jedem in Kontakt kommen kann und jeder etwa gleich anf&auml;llig f&uuml;r die Krankheit ist. Die Modelle r&uuml;tteln nach Aussagen von M&uuml;ller nicht viel am &bdquo;naiven Bild vom exponentiellen Wachstum&ldquo;. &bdquo;Dass man so billig realistische Epidemie-Modelle bauen konnte, erschien von Anfang an suspekt, aber angesichts der Informationslage gew&auml;hrte man der These vom drohenden exponentiellen Wachstum gern einen Vertrauensvorschuss.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/falsche-prognosen-astrophysiker-uebt-scharfe-kritik-an-corona-modellierern-li.188952\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wof&uuml;r der Pr&auml;sident des Paul-Ehrlich-Instituts Ruf und Ehre aufs Spiel setzt<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrenden Medien verbreiten weiter die beruhigende M&auml;r, bei Impfungen g&auml;be es generell keine Sp&auml;tfolgen. Jetzt wird diese schon f&uuml;r traditionelle Impfungen grenzwertige Behauptung sogar explizit auf die v&ouml;llig neuartigen Corona-Impfstoffe ausgeweitet, mit dem Chef des f&uuml;r Impfstoffsicherheit zust&auml;ndigen Paul-Ehrlich-Instituts als Kronzeugen. Was der dazu sagt, ist unterirdisch.<br>\nZDF-heute brachte am 20.10. den wissend-programmatischen Beitrag: &bdquo;Corona-Impfstoffe &ndash; Warum es keine Langzeit-Nebenwirkungen gibt.&ldquo; Es ist einer der ber&uuml;chtigten Faktenchecks der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen, allerdings ohne dass Faktencheck dar&uuml;bersteht.<br>\nDen an der Sicherheit der Corona-Impfung Zweifelnden soll die Sorge genommen werden, dass mit l&auml;ngerer Verz&ouml;gerung Impfsch&auml;den auftreten k&ouml;nnten, von denen man bisher im Lauf der noch kurzen Impfkampagne nichts gemerkt hat. Dem l&auml;sst man von Biochemie-Professor Klaus Cichutek, Chef des Paul-Ehrlich-Instituts, entgegenhalten:<br>\nLangzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt.&ldquo;<br>\nSo etwas wurde schon mehrfach geschrieben und gesagt, was dem Einwand begegnete, dass es sich hier um ein g&auml;nzlich neue Art der &bdquo;Impfung&ldquo; handelt, die nach fr&uuml;herer Definition gar keine Impfung gewesen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/pei-langzeitnebenwirkungen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD muss Kindermarketing f&uuml;r Junkfood stoppen!<\/strong><br>\nAktivist:innen von foodwatch haben am Montagvormittag vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin die SPD aufgefordert, bei den Koalitionsverhandlungen ein Werbeverbot f&uuml;r ungesunde Kinder-Lebensmittel durchzusetzen. foodwatch &uuml;bergab eine von rund 38.000 B&uuml;rger:innen unterzeichnete Petition und erinnerte die SPD an ihr Wahlversprechen, Kindermarketing beschr&auml;nken zu wollen. Dieses Versprechen darf bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen nicht unter den Tisch fallen! Seit Jahren fordern medizinische Fachgesellschaften, Kinder&auml;rzt:innen und Verbraucherverb&auml;nde verbindliche Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine gesunde Ern&auml;hrung. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Lebensmittelindustrie sind gescheitert, denn nach wie vor enthalten 85 Prozent der Kinderprodukte zu viel Zucker, Fett oder Salz. (&hellip;)<br>\nIm SPD-Wahlprogramm hei&szlig;t es: &bdquo;An Kinder gerichtete Werbung wollen wir reglementieren.&ldquo; In einem Beschluss des SPD-Parteivorstands vom Mai steht: &bdquo;Wir wollen Eltern die Sorge f&uuml;r eine gesunde Ern&auml;hrung ihrer Kinder erleichtern und an Kinder gerichtetes Marketing f&uuml;r ungesunde Produkte wie S&uuml;&szlig;igkeiten, Softdrinks, und Fastfood untersagen.&ldquo; Auch die Gr&uuml;nen sprechen sich in ihrem Wahlprogramm f&uuml;r Beschr&auml;nkungen aus: &bdquo;F&uuml;r Lebensmittelwerbung, die<br>\nsich an Kinder richtet, wollen wir klare Regeln, die sich an den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation orientieren.&ldquo; Im Programm der FDP ist lediglich von Ern&auml;hrungsbildung in Kindertagesst&auml;tten und Schulen die Rede. foodwatch fordert, dass nur diejenigen Lebensmittel an Kinder beworben werden d&uuml;rfen, die den die N&auml;hrwertempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen oder beim N&auml;hrwert-Logo Nutri-Score die beste Bewertung (A) haben. (&hellip;)<br>\nIm Kampf gegen Fehlern&auml;hrung setzt die Bundesregierung bislang auf freiwillige Vereinbarungen der Industrie. Bereits 2007 haben die gro&szlig;en Lebensmittelkonzerne Europas mit dem &bdquo;EU Pledge&ldquo; zugesichert, ihre Lebensmittelwerbung verantwortungsvoller zu gestalten und kein Junkfood mehr an unter 12-J&auml;hrige zu vermarkten. Eine aktuelle Marktstudie von foodwatch zeigt jedoch, dass diese Strategie gescheitert ist: Demnach enthalten nach wie vor 242 von 283 untersuchten Kinderprodukten (85,5 Prozent) zu viel Zucker, Fett oder Salz. Sie sind nach Kriterien der WHO unausgewogen und sollten nicht an Kinder vermarktet werden. (&hellip;)<br>\nFehlern&auml;hrung ist bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Daten des Robert Koch-Instituts zufolge verzehren Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren im Schnitt nicht einmal halb so viel Obst und Gem&uuml;se, aber mehr als doppelt so viele S&uuml;&szlig;waren oder Snacks wie empfohlen. Aktuell gelten etwa 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen als &uuml;bergewichtig und sechs Prozent sogar als fettleibig &ndash; ihnen drohen im sp&auml;teren Lebensverlauf Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Etwa jeder f&uuml;nfte Todesfall in Deutschland ist laut Angabe der OECD insbesondere auf eine ungesunde Ern&auml;hrung zur&uuml;ck zu f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2021\/spd-muss-kindermarketing-fuer-junkfood-stoppen\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rechtsstreit wegen gescheiterter Pkw-Maut kostet Millionen Euro<\/strong><br>\nDie von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) verantworteten Rechtskosten im Streit &uuml;ber die gescheiterte Pkw-Maut belaufen sich 2021 auf fast sechs Millionen Euro. Seit dem Beginn der Auseinandersetzung mit dem Betreiberkonsortium, das 560 Millionen Euro Schadensersatz vom Ministerium verlangt, sind dadurch fast zw&ouml;lf Millionen Euro an Ausgaben entstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/millionen-rechtskosten-im-streit-um-gescheiterte-pkw-maut-a-3688bafb-e47a-47ab-9539-bf6edf332c8e%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Neben anderen durfte auch dieser Pannen-Minister im Amt bleiben. Erinnert sei an Jens Bergers Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37613\">PKW-Maut &ndash; es geht nicht um die CSU, sondern um k&uuml;nftige Privatisierungen in gro&szlig;em Ma&szlig;stab<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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