{"id":7737,"date":"2010-12-14T13:30:18","date_gmt":"2010-12-14T12:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7737"},"modified":"2010-12-14T13:33:12","modified_gmt":"2010-12-14T12:33:12","slug":"hinweise-des-tages-1290","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7737","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Finanzrise geht auf institutionalisierten Betrug zur&uuml;ck; Euro-Krise; Herrscher auf dem Derivate-Markt; DIW f&uuml;r st&auml;rkere Absch&ouml;pfung von Privatverm&ouml;gen; Kranken-Policen: Finanzaufsicht BaFin geht gegen zu hohe Provisionen vor; Seine Durchlaucht zu Guttenberg; Kein Master ohne Zaster; Friedrich-Ebert-Stiftung: Dynamit in der Denkfabrik; Italien: Berlusconi am Abgrund. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Krise geht auf institutionalisierten Betrug zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Herrscher auf dem Derivate-Markt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">DIW f&uuml;r st&auml;rkere Absch&ouml;pfung von Privatverm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Kranken-Policen: Finanzaufsicht BaFin geht gegen zu hohe Provisionen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Seine Durchlaucht zu Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Kein Master ohne Zaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Friedrich-Ebert-Stiftung: Dynamit in der Denkfabrik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Italien: Berlusconi am Abgrund<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7737&amp;email=1http:\/\/\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Krise geht auf institutionalisierten Betrug zur&uuml;ck<\/strong><br>\nBetr&uuml;gerisches Verhalten der F&uuml;hrungsriege von Finanzunternehmen f&uuml;hrte in die Finanzkrise, erkl&auml;rt Professor James Galbraith von der University of Texas in Austin. Die Wirtschafts- und Finanzkrise sei noch lange nicht vorbei, da der konjunkturellen Erholung einige Hindernisse entgegenst&uuml;nden.<br>\nGalbraith fragt sich, wieso es nicht l&auml;ngst zu einer massiven Klagewelle gegen jene Finanzinstitute gekommen ist, die schlechte Produkte auf betr&uuml;gerische Art und Weise verkauften. Und wieso sind die deutschen Staatsanw&auml;lte nicht l&auml;ngst aktiv geworden?<br>\nDer Finanzsektor m&uuml;sse au&szlig;erdem stark restrukturiert werden, erkl&auml;rt er weiter. Die Banken seien zu gro&szlig; und betrieben in ihrer gegenw&auml;rtigen Form Raubbau an den verschiedenen Volkswirtschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubBA38892BD32C4247883F32A9066B139A\/Doc~EC5ECF035F70E42B1B00065A77FF993B8~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Euro-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wir Deutsche sollen noch mehr zahlen<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung von Euro-Bonds wird f&uuml;r Deutschland teuer werden. Auf den Staat kommt eine j&auml;hrliche Mehrbelastung des Bundeshaushalts von mindestens 17 Milliarden Euro zu. Diese Berechnung hat nat&uuml;rlich nicht der Luxemburger Jean-Claude Juncker aufgestellt, als er Deutschland vorwarf, &bdquo;ein bisschen simpel zu denken&ldquo;, weil sich die Bundesregierung weigert, in der W&auml;hrungsunion von allen Mitgliedsl&auml;ndern garantierte Euro&ndash;Anleihen einzuf&uuml;hren. Aber mit dieser Rechnung im Gep&auml;ck reist Bundeskanzlerin Angela Merkel in der kommenden Woche zum Br&uuml;sseler Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der EU.<br>\nSo wie man einen guten Wein nicht verbessert, indem man Wasser hinein kippt, sowenig wird man das Zinsniveau f&uuml;r Bundesanleihen senken, wenn man mit Euro-Bonds aus nationalen Schulden Gemeinschaftsschulden macht. Deshalb rechnet Merkel wie folgt: Wenn der Bund k&uuml;nftig nur noch zum Eurodurchschnitt verzinste Kredite aufnehmen kann, f&uuml;hrt das zu einer Mehrbelastung des Bundeshaushalts von j&auml;hrlich mehr als 17 Milliarden Euro. &hellip;Bezahlen m&uuml;ssten f&uuml;r den h&ouml;heren Einheitszins nicht nur der Bund und damit die Steuerzahler, sondern auch Immobilienk&auml;ufer oder Unternehmen mit h&ouml;heren Kreditzinsen f&uuml;r Hypotheken oder Investitionen.<br>\nEuro-Bonds belohnten unsolide L&auml;nder. Die Einf&uuml;hrung von Gemeinschaftsanleihen n&auml;hmen jeden Anreiz f&uuml;r gute Haushaltsf&uuml;hrung. So w&uuml;rde in der W&auml;hrungsunion das Tor zur Transferunion mit Finanzausgleich weit und endg&uuml;ltig aufgesto&szlig;en. &bdquo;Durch Euro-Bonds wird der Steuerzahler ohne jedes Mitspracherecht zu Transferzahlungen gezwungen. Das halte ich f&uuml;r zutiefst undemokratisch&ldquo;, sagt Otmar Issing, der ehemalige Chefvolkswirt der Europ&auml;ischen Zentralbank. &bdquo;Dann muss sich der deutsche Staat verschulden und der Steuerzahler muss zahlen ohne politisch Einfluss nehmen zu k&ouml;nnen.&ldquo; Issing bef&uuml;rchtet: Man wird mit kleinen Betr&auml;gen anfangen und wenn die gef&auml;hrliche Idee erst einmal gekauft ist, dann gibt es kein Halten mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E637CA22EC1AB47A08CFB301D3C9E8AAA~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nach einer Reihe von kritischen Beitr&auml;gen zur Krise des Euro (z.B. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~ED8CCCE35B28C46D08B8B8E3219EC84B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E41925F127E08416BA3F2DF65B6DA963D~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">dort<\/a>) erlaubt die FAZ sich mit diesem Text einen intellektuellen Tiefpunkt.<br>\nSteltzner zieht alle Register der Mainstream-Meinungsmache: Warum soll der deutsche Steuerzahler f&uuml;r den Schlendrian der anderen zahlen; Was f&uuml;r Europa bezahlt wird, m&uuml;sse im eigenen Land gek&uuml;rzt werden usw.. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer warnt davor, dass die EU zur Gesellschaft mit unbeschr&auml;nkter gegenseitiger Haftung verkommt; Otmar Issing, der ehemalige Chefvolkswirt der Europ&auml;ischen Zentralbank, h&auml;lt Transferzahlungen f&uuml;r zutiefst undemokratisch. Die beiden Herren sollten sich einmal fragen, wer hier f&uuml;r wen haftet?<br>\nAuf diesen Artikel kann man eigentlich nur mit einem umfangreicheren Kommentar hinweisen. Es ist ein sch&ouml;nes St&uuml;ck manipulativer Berichterstattung und offenbar als Sch&uuml;tzenhilfe f&uuml;r die Bundesregierung gedacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkel zieht in die Euro-Schlacht<\/strong><br>\nBeim Gipfeltreffen in Br&uuml;ssel soll der Euro gerettet werden. Doch Kanzlerin Merkel hat kaum noch Freunde in Europa &ndash; weil sie nicht der Zahlmeister f&uuml;r die Euro-Schuldenmacher sein will.<br>\nAusgerechnet in dieser Woche, wenn am Donnerstag der entscheidende Br&uuml;sseler EU-Gipfel zur Zukunft des Euro startet, steht die Kanzlerin einsam da: Sie wollte einen dauerhaften Krisenmechanismus, der die Stabilit&auml;t der Gemeinschaftsw&auml;hrung garantieren und private Gl&auml;ubiger beteiligen sollte; nun bekommt sie eine weichgesp&uuml;lte Variante, bei der &ldquo;von Fall zu Fall&rdquo; entschieden werden soll.<br>\nSo sagte FDP-Chef Guido Westerwelle der &ldquo;Wirtschaftswoche&rdquo;, man m&uuml;sse sicherstellen, &ldquo;dass wir Deutschen die Hand auf unserer eigenen Kasse behalten&rdquo;. Und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer warnte vor der Juncker-Idee der Euro-Bonds: &ldquo;Wer heute eine Vergemeinschaftung der Schulden in Europa zul&auml;sst, der landet morgen bei den Vereinigten Schulden-Staaten von Europa.&rdquo;<br>\nCSU-Generalsekret&auml;r Alexander Dobrindt fordert von den EU-Staats- und Regierungschefs eine klare Absage an gemeinsame europ&auml;ische Staatsanleihen. &ldquo;Euro-Bonds sind nur das Codewort f&uuml;r: die deutsche Steuerkasse pl&uuml;ndern&rdquo;, so Dobrindt zu SPIEGEL ONLINE. Es k&ouml;nne in Europa keine Arbeitsteilung geben &ldquo;nach dem Motto: die einen machen die Schulden und die anderen m&uuml;ssen sie bezahlen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,734214,00.html\">SPIEGEL<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Leser G.G.:<\/strong> Am Donnerstag werden sich in Br&uuml;sse also die Staats- und Regierungschefs der EU treffen, um einen &ldquo;permanenten Krisenmechanismus&rdquo; f&uuml;r angeschlagene L&auml;nder der Euro-Zone zu beschlie&szlig;en, der ab Mitte 2013 greifen soll. Als Begleitmusik polemisiert die erste und zweite Reihe der politischen Klasse in Deutschland &ndash; mit Ausnahme der Linkspartei &ndash; gegen Euro-Bonds.<br>\nWie die PIGS mit &ldquo;differenzierten Zinsen&rdquo; aus dem Quark kommen sollen, verraten unsere National-Helden von Merkel bis Meister, von Seehofer bis Schneider allerdings nicht. Strampeln allein gen&uuml;gt da n&auml;mlich nicht.<br>\n&ldquo;Wer heute eine Vergemeinschaftung der Schulden in Europa zul&auml;sst, der landet morgen bei den Vereinigten Schulden-Staaten von Europa&rdquo;, t&ouml;nt u.a. der CSU-Vorsitzende. Mal abwarten, wie es klingt, wenn er &ndash; was nicht lange dauern wird &ndash; von Merkel eine SMS erh&auml;lt, die ihn im Auftrag von Ackermann auf den j&uuml;ngsten Bericht der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) verweist (siehe unten). Da werden 17 Milliarden schnell zu einem Schn&auml;ppchenpreis.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Irland und Co. schulden Deutschland eine halbe Billion Dollar<\/strong><br>\nDeutsche Banken und Anleger haben in den Euro-Krisenl&auml;ndern Forderungen von &uuml;ber einer halben Billion Dollar. Das geht aus dem j&uuml;ngsten Bericht der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hervor, der am Sonntag in Basel ver&ouml;ffentlicht wurde. Dabei geht es um die L&auml;nder Griechenland, Irland, Portugal und Spanien, die mit etwa 513 Milliarden Dollar (388 Milliarden Euro) bei Deutschland in der Kreide stehen.<br>\nDie &ldquo;Zentralbank der Zentralbanken&rdquo;, wie die BIZ auch genannt wird, sieht die Gesamtforderungen auf der Welt an diese vier L&auml;nder f&uuml;r das zweite Quartal 2010 bei 2,2 Billionen Dollar. Aufgeschl&uuml;sselt liege der Anteil der grenz&uuml;berschreitenden Forderungen zwischen 60 Prozent im Falle Portugals und 76 Prozent im Falle Irlands. F&uuml;r Griechenland und Spanien lag der entsprechende Anteil bei 64 und 69 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,734225,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Es geht nicht um deutsche Forderungen, sondern um die Rettung deutscher Banken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Optionen f&uuml;r die W&auml;hrungsunion: So ist der Euro noch zu retten<\/strong><br>\n1,7 Prozent Wachstum erwartet die EU-Kommission f&uuml;r das Jahr 2010, das durchschnittliche Haushaltsdefizit liegt bei 6,3, die Staatsverschuldung bei 84,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Daran gemessen steht die Euro-Zone besser da als andere gro&szlig;e Volkswirtschaften.<br>\nDas fundamentale Problem wird erst deutlich, wenn man in die Euro-Zone hineinschaut &ndash; und erkennt, wie stark die Entwicklung der einzelnen L&auml;nder auseinandergeht. Bei Wachstum, Defizit und Leistungsbilanz gibt es Diskrepanzen, die ein gemeinsamer W&auml;hrungsraum auf Dauer nicht ertragen kann. Das haben die Investoren und Spekulanten an den Finanzm&auml;rkten schon im Fr&uuml;hjahr festgestellt. Seitdem herrscht am Markt f&uuml;r Staatsanleihen eine Unsicherheit, die die europ&auml;ischen Regierungen bisher nicht beseitigen konnten. In der Politik, speziell in der deutschen, scheint die Einsicht deutlich sp&auml;ter anzukommen als an den M&auml;rkten &ndash; vielleicht zu sp&auml;t.<br>\nNicht nur die Euro-Zone, sondern die gesamte EU steht vor einer Richtungsentscheidung: Entweder die Regierungen einigen sich auf eine grundlegende Reform, oder die W&auml;hrungsunion wird in den n&auml;chsten Jahren auseinanderbrechen.<br>\nWas w&auml;re daran so schlimm? Diese Frage wird gerade in Deutschland h&auml;ufig gestellt. Schlie&szlig;lich ging es uns jahrzehntelang auch ohne Euro und mit der D-Mark gut. Doch der Preis, den Deutschland heute f&uuml;r das Ende der Euro-Zone zahlen m&uuml;sste, w&auml;re zu hoch, als das man dieses Experiment wagen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:optionen-fuer-die-waehrungsunion-so-ist-der-euro-noch-zu-retten\/50204741.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Herrscher auf dem Derivate-Markt<\/strong><br>\nDie New York Times berichtet von einem geheimen Gremium von neun Vertretern gro&szlig;er US-Banken, die jeden dritten Mittwoch des Monats zusammenkommen, um gemeinsam &uuml;ber den Derivatemarkt zu herrschen. Laut NYT geh&ouml;ren Vertreter von JP Morgan Chase, Goldman Sachs und Morgan Stanley der Gruppe an, die Namen der Teilnehmer seien jedoch unbekannt. Ihr Ziel sei u.a., andere Akteure am Markteintritt zu hindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/12\/12\/business\/12advantage.html?_r=2&amp;adxnnl=1&amp;ref=business&amp;adxnnlx=1292173209-e8njLjxOhyTAg\/s9Lz4Lpw\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>DIW f&uuml;r st&auml;rkere Absch&ouml;pfung von Privatverm&ouml;gen<\/strong><br>\nDie Staatsverschuldung steigt dramatisch. Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung r&auml;t zu einer st&auml;rkeren Absch&ouml;pfung privater Verm&ouml;gen.<br>\nDas Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin schl&auml;gt eine st&auml;rkere Absch&ouml;pfung von privaten Verm&ouml;gen vor, um die wachsende Staatsverschuldung in Deutschland in den Griff zu bekommen. Das geht nach Angaben der &bdquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&ldquo; aus dem neuesten DIW-Wochenbericht hervor, der an diesem Mittwoch offiziell erscheint.<br>\nDarin hei&szlig;t es nach Angaben des Blatts: Neben der Notwendigkeit eines mittelfristigen Konsolidierungsprogramms mit einem ausgewogenen Mix aus Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen k&ouml;nne man die h&ouml;heren Einkommen und Verm&ouml;gen belasten, die in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article11594225\/DIW-fuer-staerkere-Abschoepfung-von-Privatvermoegen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die eingeblendete Buchwerbung: &bdquo;Sch&ouml;n reich &ndash; Steuern zahlen die anderen&ldquo; im Artikel ist mehr als passend dazu&hellip;<\/em><\/p>\n<p>Sascha Adamek; Kim Otto<br>\n<strong>Sch&ouml;n reich &ndash; Steuern zahlen die anderen<\/strong><br>\nHeyne Verlag, 05\/2009, ISBN-13: 9783453162877<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kranken-Policen: Finanzaufsicht BaFin geht gegen zu hohe Provisionen vor<\/strong><br>\nDie Finanzaufsicht BaFin tadelt in einem Rundschreiben die Vorst&auml;nde der privaten Krankenversicherer wegen der Provisionsschinderei der Vertriebe. Die Manager h&auml;tten daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass die Abschlusskosten einen angemessenen Rahmen nicht &uuml;berschreiten, hei&szlig;t es in dem Schreiben. Sie w&uuml;rden dieser Verantwortung nicht gerecht, &ldquo;wenn sie mit Vermittlern und Maklern zusammenarbeiten, die offensichtlich aus Profitstreben die Qualit&auml;t der Beratung vernachl&auml;ssigen&rdquo;. Fallen der BaFin Fehlentwicklungen bei einem Versicherer auf, will sie der Sache mit einer Sonderpr&uuml;fung auf den Grund gehen.<br>\nIn der privaten Krankenversicherung tobt ein harten Kampf um Kunden. Die Zahl der potenziellen Neukunden ist aufgrund gesetzlicher Bestimmungen stark eingeschr&auml;nkt. Versicherer versuchen Vermittler mit hohen Provisionszahlungen dazu zu bringen, f&uuml;r sie Gesch&auml;ft abzuschlie&szlig;en. Fr&uuml;her waren Zahlungen in H&ouml;he der ersten zw&ouml;lf Monatsbeitr&auml;ge des Kunden die Spitze, heute sind 14 Monatspr&auml;mien und mehr zuz&uuml;glich diverser Zusch&uuml;sse f&uuml;r IT oder Marketing nicht selten. Im laufenden Quartal legen manche Versicherer sogar noch drei Monatspr&auml;mien oben drauf. Die Bundesregierung hat die Wechselm&ouml;glichkeit f&uuml;r Angestellte in die private Krankenversicherung erleichtert, dieses Gesch&auml;ft wird jetzt verteilt. F&uuml;r die exorbitanten Abschlusskosten aufkommen m&uuml;ssen die Kunden mit ihren Beitr&auml;gen, auch wenn der Zahlungsstrom an den Vermittler &uuml;ber den Versicherer l&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/versicherungen\/:kranken-policen-finanzaufsicht-ba-fin-geht-gegen-zu-hohe-provisionen-vor\/50203658.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Seine Durchlaucht zu Guttenberg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Truppenbild mit Dame<\/strong><br>\nNeue Pirouetten im &ldquo;Paarlauf f&uuml;rs Kanzleramt&rdquo;: Karl-Theodor zu Guttenberg reist mit Ehefrau und Talkmaster ins Kriegsgebiet und treibt seine Selbstinszenierung auf die Spitze.<br>\nDie Weste sitzt, der Blick, staatstragend und nachdenklich, klebt am Horizont, an den Gipfeln des Hindukusch. Wieder besucht Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die deutschen Truppen in Afghanistan, man kennt das ja. Es ist schlie&szlig;lich bereits das siebte Mal seit seinem Amtsantritt, dass Guttenberg dorthin reist. Und wieder gibt es diese Bilder von Deutschlands beliebtestem Politiker: Er ganz der professionelle Kriegsbesucher, vom dunklen Parka bis zur L&auml;ssigkeit, mit der er den Stahlhelm in der Hand tr&auml;gt.<br>\nUnd doch ist etwas diesmal anders an den Bildern: Guttenberg ist nicht allein. Neben ihm steht seine Frau Stephanie, ebenfalls in dunklem Anorak und Schutzweste und auch nach dem unbequemen Flug in der Transall v&ouml;llig unzerzaust. Es ist das erste Mal, dass ein Verteidigungsminister in Begleitung seiner Ehefrau ins Kriegsgebiet reist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/guttenbergs-in-afghanistan-truppenbild-mit-dame-1.1035518\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu viel des Guttenberg<\/strong><br>\nVor den Guttenbergs gibt es kein Entrinnen. Am Sonntag wird der Verteidigungsminister im ZDF-Jahresr&uuml;ckblick von TV-Entertainer Thomas Gottschalk als &ldquo;Lichtgestalt&rdquo; eingef&uuml;hrt. Tags darauf l&auml;uft die Guttenberg-Show in Afghanistan weiter: Samt Gattin Stephanie geht es zum Truppenbesuch an den Hindukusch. Die Anwesenheit der Ehefrau garantiert dem Ereignis die gew&uuml;nschte mediale Breitenwirkung.<br>\nDer Minister &uuml;berschreitet damit aber eine rote Linie. Die Feldlagerkulisse taugt nicht zur Selbstinszenierung, ja sie verbietet sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:afghanistan-trip-mit-gattin-zu-viel-des-guttenberg\/50205014.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J. K.:<\/strong> Bereiten wir uns doch schon einmal auf seine Durchlaucht Kanzlerkandidat Guttenberg in nicht allzu ferner Zukunft vor.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Man mu&szlig; der Financial Times Deutschland geradezu dankbar sein, da&szlig; sie den propagandistischen Feldzug nahezu s&auml;mtlicher Medien zu Gunsten des blaubl&uuml;tigen Bundesverteidigungsministers nicht uneingeschr&auml;nkt mitmacht. Dieser Minister soll allem Anschein nach mit medialer Brachialgewalt ins Kanzleramt geschrieben und gesendet werden. Sogar grundgesetz- und v&ouml;lkerrechtswidrige Forderungen dieses Bundesministers stellen f&uuml;r die Medien keinen Hinderungsgrund dar, Guttenberg permanent den roten Medienteppich auszurollen. Siehe hierzu auch den NachDenkSeiten-Beitrag &ldquo;<a href=\"\/?p=7312#h05\">Guttenberg: Wirtschaftsinteressen milit&auml;risch sichern<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fahrender Frontschauspieler<\/strong><br>\nWas ist das, wenn ein Verteidigungsminister seine Soldaten im Einsatz besucht? Seine verdammte Pflicht? Ach was! Es ist, l&auml;sst Karl-Theodor zu Guttenberg uns wissen, &ldquo;eine Frage des Herzens&rdquo;.<br>\nNichts gegen die Soldatinnen und Soldaten, die sich, wenn der Minister kommt, &uuml;ber die Aufmerksamkeit und Anerkennung freuen. Sie machen schlie&szlig;lich die Drecksarbeit, und das wird auch w&uuml;rdigen, wer diesen Krieg f&uuml;r falsch und gescheitert h&auml;lt. Nicht verdient aber haben sie es, als Kulisse missbraucht zu werden f&uuml;r die Werbespotisierung der Politik.<br>\nWerbung, vor allem im Fernsehen, tut genau das, was Guttenberg gewissenhaft zum Stilmittel seiner Karriere ausbaut: Werbung macht Image unter Umgehung des Arguments. Ob und was dieses Image mit dem Produkt zu tun hat, spielt h&ouml;chstens eine zweitrangige Rolle. Oder wussten Sie, wie &ldquo;aprilfrisch&rdquo; riecht, bevor man Ihnen beibrachte, dass &ldquo;aprilfrisch&rdquo; nach Weichsp&uuml;ler riecht?<br>\nDas Produkt Guttenberg verschweigt seine wirklichen Inhaltsstoffe zwar nicht, so wenig wie der Weichsp&uuml;ler. Wer Kleingedrucktes und Packungsbeilagen liest, entdeckt auch hier eine ganze Menge realer Zutaten: von der Abschaffung der Wehrpflicht bis zum peinlichen Eiern bei der Bewertung des t&ouml;dlichen Bombardements von Kundus vor einem Jahr. Und wer noch genauer hinschaut, entdeckt hinter der mehrsprachig parlierenden Glanzfigur die Konturen eines elit&auml;ren, nationalistischen und in Teilen reaktion&auml;ren Weltbildes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/fahrender-frontschauspieler\/-\/1472602\/4919246\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J. K.:<\/strong> In der Tat erstaunlich, dass die &bdquo;Qualit&auml;tszeitungen&ldquo; bei dieser Inszenierung einmal nicht mitziehen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kein Master ohne Zaster<\/strong><br>\nBis zum Donnerstagmorgen war alles gut in Goslar. Ein Besuch in der alten Heimat kann durchaus auch mal deprimieren, aber Frank Taeger hatte sich gefreut, seine Mutter zu sehen, Freunde zu treffen; es war sch&ouml;n, durchs altehrw&uuml;rdige Zentrum der Stadt im Harz zu spazieren. Dann allerdings ging er in die dortige Commerzbank-Filiale.<br>\nDanach wusste der 25-J&auml;hrige nicht mehr, wie sein Leben jetzt &uuml;berhaupt weitergehen sollte.<br>\nTaeger, Student in K&ouml;ln, hatte in der Bank eine Botschaft bekommen, die sein Leben v&ouml;llig auf den Kopf stellte. Die Beraterin, mit der er zusammensa&szlig;, teilte ihm drei Dinge mit. Er bekomme, erstens, keinen weiteren Kredit mehr. Er m&uuml;sse, zweitens, seine hohen Schulden schon bald zur&uuml;ckzahlen. Und man werde, drittens, keine R&uuml;cksicht auf seine finanziellen Verh&auml;ltnisse nehmen.<br>\nDie Geschichte von Frank Taeger ist die Geschichte eines Studenten, der Geld braucht, um die Studiengeb&uuml;hren zu entrichten, und dabei in eine Falle tappt. Sie spielt sich derzeit in vielen deutschen Universit&auml;tsst&auml;dten ab und im Leben vieler Studenten. Es geht um eine Sollbruchstelle in Darlehensvertr&auml;gen, die Banken mit Studenten abschlie&szlig;en. Sie betrifft den &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,724427,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Friedrich-Ebert-Stiftung: Dynamit in der Denkfabrik<\/strong><br>\nEigentlich wollte er nach 29 Jahren Bundestag einen Schlussstrich ziehen. &bdquo;Keine Interviews mehr, kein Einmischen&ldquo;, nahm sich Peter Struck vor. Statt dessen: Motorrad fahren, Klavierunterricht, mit den Enkeln spielen. &bdquo;Entschleunigung&ldquo; predigte der damalige SPD-Fraktionschef. Ein Jahr sp&auml;ter tritt der 67-J&auml;hrige aufs Gaspedal: Seit Monatsbeginn vermittelt er als Schlichter im Tarifkonflikt der Bahn. Und heute d&uuml;rfte er nach hartem Kampf den Vorsitz der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) &uuml;bernehmen.<br>\nDie Personalie ist alles andere als selbstverst&auml;ndlich. Immerhin hat SPD-Chef Sigmar Gabriel pers&ouml;nlich versucht, den Wechsel des Polit-Rentners an die Spitze der parteinahen Organisation, die weltweit 614 Menschen besch&auml;ftigt und &uuml;ber einen beachtlichen Etat von 128 Millionen Euro verf&uuml;gt, zu verhindern.<br>\nDer Parteisoldat Struck, der sich eher als pragmatisch-raubeiniger Macher denn als analytischer Kopf einen Namen gemacht hat, w&auml;re in einem Think Tank wohl fehl am Platz. Doch als Gabriel seine Attacke startete, hatte der Ex-Verteidigungsminister mit der FES-Spitze l&auml;ngst eine Allianz geschlossen. Sanktionsm&ouml;glichkeiten hat die SPD nicht. Gabriel blieb bei einer Sitzung nur, mit einem &bdquo;Nachspiel&ldquo; zu drohen und die T&uuml;r zuzuknallen. &bdquo;Sigmar ist Opfer seines ungest&uuml;men Temperaments geworden&ldquo;, sagt ein Mitglied des Parteivorstandes. Tats&auml;chlich wies Gabriels Vorsto&szlig; neben der Terminierung weitere Schw&auml;chen auf: So brachte er als personelle Alternative Ex-Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck ins Gespr&auml;ch. Der hatte sich nach FR-Informationen von der Anfrage geehrt gef&uuml;hlt, jedoch nie definitiv seine Bereitschaft zur &Uuml;bernahme des Ehrenamts erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/dynamit-in-der-denkfabrik\/-\/1472596\/4916998\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Peer Steinbr&uuml;ck als Kopf eines programmatisch-intellektuellen Kraftzentrums der SPD.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Italien: Berlusconi am Abgrund<\/strong><br>\nIn zwei Demonstrationsz&uuml;gen bewegten sich die Gegner des Regierungschefs Silvio Berlusconi am Samstag durch Roms Innenstadt, ehe sie sich auf der Piazza San Giovanni versammelten. Selbst der riesige traditionelle Aufmarschplatz der Linken, vor der Laterans-Basilika, konnte die Hunderttausende von Demonstranten kaum fassen. &bdquo;Das ist der Beginn einer historischen Wende, die zum Ende der Regierung Berlusconi f&uuml;hren wird&ldquo;, beschwor Pier Luigi Bersani, Chef der &bdquo;Demokratischen Partei&ldquo; (PD) alle jene, die das nach 16 Jahren Berlusconi gern glauben m&ouml;chten.<br>\nAm Ende k&ouml;nnte es Silvio Berlusconi also gehen wie seinem Vorg&auml;nger Romano Prodi: Er st&uuml;rzt am 14. Dezember im Parlament &uuml;ber einen K&ouml;nigsmord aus den eigenen Reihen. Doch noch ist es nicht soweit, noch schie&szlig;en die Spekulationen ins Kraut, ob wirklich das Ende der &Auml;ra Berlusconi bevorsteht, ob Parlamentspr&auml;sident Gianfranco Fini und die Mitglieder der neuen Partei &bdquo;Freiheit und Zukunft f&uuml;r Italien&ldquo; (FLI) den Mut haben, Berlusconi im Abgeordnetenhaus zu st&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/berlusconi-am-abgrund\/-\/1472596\/4917002\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Finanzrise geht auf institutionalisierten Betrug zur&uuml;ck; Euro-Krise; Herrscher auf dem Derivate-Markt; DIW f&uuml;r st&auml;rkere Absch&ouml;pfung von Privatverm&ouml;gen; Kranken-Policen: Finanzaufsicht BaFin geht gegen zu hohe Provisionen vor; Seine Durchlaucht zu Guttenberg; Kein<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7737\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7737","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7737","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7737"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7737\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7744,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7737\/revisions\/7744"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}