{"id":7746,"date":"2010-12-15T08:54:49","date_gmt":"2010-12-15T07:54:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7746"},"modified":"2010-12-15T09:29:41","modified_gmt":"2010-12-15T08:29:41","slug":"hinweise-des-tages-1291","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7746","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenbergs Frontbesuch; Europas Wachstumsmodell ist gescheitert; EU-Parlamentarier sprechen sich f&uuml;r Euro-Bonds aus; EnBW-R&uuml;ckkauf &ndash; L&auml;ndle soll f&uuml;r sechs Milliarden Euro b&uuml;rgen; Spielraum; Gesundheitswirtschaft in Hessen &ndash; Volkswirtschaftliche Potenziale eines Zukunftsmarktes; Tarifvertr&auml;ge in der Zeitarbeit sind ung&uuml;ltig; Unser umwintertes Ged&auml;chtnis; &Auml;rger unter der Reichstagskuppel; Gutachten sieht Schuldenbremse als juristisch weitgehend wirkungslos; Ungarn enteignet Pensionskassen-Sparer; Und morgen ist Pool-Party; Geldw&auml;sche und Mafia: Beh&ouml;rden ermitteln gegen Vatikanbank; Kirche zu R&uuml;stungsexporten &ldquo;Mangelnde Transparenz ist skandal&ouml;s&rdquo;; Krise in der FDP: Und Kubicki beh&auml;lt doch Recht; Bye-Bye, Master?; Kopf des Tages &ndash; Michail Chodorkowski; Zocken auf Bayerisch &ndash; Das Desaster einer Landesbank Deutschland, Streubomben in Riester-Vertr&auml;gen, Openleaks. (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Guttenbergs Frontbesuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Europas Wachstumsmodell ist gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">EU-Parlamentarier sprechen sich f&uuml;r Euro-Bonds aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">EnBW-R&uuml;ckkauf &ndash; L&auml;ndle soll f&uuml;r sechs Milliarden Euro b&uuml;rgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Spielraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Gesundheitswirtschaft in Hessen &ndash; Volkswirtschaftliche Potenziale eines Zukunftsmarktes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Tarifvertr&auml;ge in der Zeitarbeit sind ung&uuml;ltig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Unser umwintertes Ged&auml;chtnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">&Auml;rger unter der Reichstagskuppel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Gutachten sieht Schuldenbremse als juristisch weitgehend wirkungslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Ungarn enteignet Pensionskassen-Sparer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Und morgen ist Pool-Party<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Geldw&auml;sche und Mafia: Beh&ouml;rden ermitteln gegen Vatikanbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Kirche zu R&uuml;stungsexporten &ldquo;Mangelnde Transparenz ist skandal&ouml;s&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Krise in der FDP: Und Kubicki beh&auml;lt doch Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Bye-Bye, Master?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Kopf des Tages &ndash; Michail Chodorkowski<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Zocken auf Bayerisch &ndash; Das Desaster einer Landesbank Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Streubomben in Riester-Vertr&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Openleaks Anders enth&uuml;llen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7746&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Guttenbergs Frontbesuch<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Tatort Afghanistan<\/strong><br>\nWas f&uuml;r eine Inszenierung! Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) war am Montag wieder zur Truppenshow in Afghanistan. Mit dabei beim &raquo;Blitzbesuch&laquo; in der Vorweihnachtszeit: seine Ehefrau Stephanie. Die beiden priesen den Kriegseinsatz und sich am Hindukusch. Auch TV-Moderator Johannes B. Kerner geh&ouml;rte zur offiziellen Delegation. Sein Sender Sat.1 lie&szlig; mit viel Aufwand eigens ein Studio ins Krisengebiet fliegen, um eine Sendung mit dem Minister vor Soldatenkulisse aufzuzeichnen. Die Kriegs- und Guttenberg-PR wird am Donnerstag abend ausgestrahlt, wenige Stunden, nachdem die Regierung im Bundestag ihren &raquo;Fortschrittsbericht Afghanistan&laquo; vorgestellt und f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung des Milit&auml;reinsatzes geworben haben wird.<br>\nDie Presse ist voll des Lobes f&uuml;r die Guttenbergs. Spiegel online w&uuml;rdigte am Montag den &raquo;&Uuml;berraschungsbesuch mit Symbolwert&laquo;. Dieser sei &raquo;eine Art Dankesch&ouml;n f&uuml;r den Dienst der deutschen Soldaten&laquo;. Der Minister wird mit den Worten zitiert: &raquo;Es ist ganz wichtig, da&szlig; man gerade in der Weihnachtszeit jenen Anerkennung und Unterst&uuml;tzung gibt, die Tausende Kilometer von der Heimat entfernt einen harten Dienst absolvieren.&laquo; Den Soldaten soll Guttenberg versichert haben: &raquo;Es ist eine Frage des Herzens.&laquo;<br>\nSeine Frau Stephanie war den Berichten zufolge f&uuml;r die Versehrten im Feldlazarett und die Soldatinnen zust&auml;ndig. Bild verr&auml;t sie, &raquo;sie habe ihren Ehemann schon immer auf einer seiner Reisen an den Hindukusch begleiten wollen&laquo;. Sie habe sich &raquo;als Ehefrau, als Mutter und auch als B&uuml;rgerin ein Bild von der Lage vor Ort&laquo; machen wollen. Der Gefahr in Afghanistan begegne sie mit viel Respekt. &raquo;Das ist kein spa&szlig;iger Ausflug, das ist bitterer Ernst&laquo;, sagte sie der Springer-Presse. &raquo;Von Angst darf man sich hier nicht &uuml;berw&auml;ltigen lassen, sonst ist man eindeutig am falschen Platz.&laquo; Sie wolle sich aber nicht durch die &raquo;angespannte Sicherheitslage&laquo; (Bild) davon abhalten lassen, &raquo;als B&uuml;rger dieses Landes danke zu sagen&laquo;. Die beiden T&ouml;chter, 2001 bzw. 2002 geboren, m&uuml;ssen f&uuml;r die Guttenberg-PR wieder herhalten. &raquo;Begeistert waren sie nicht, aber sie haben das verstanden&laquo;, diktierte Stephanie zu Guttenberg den Journalisten in die Bl&ouml;cke. Sie habe ihren Kindern erkl&auml;rt, da&szlig; sie in Afghanistan Menschen frohe Weihnachten w&uuml;nschen wolle, die nicht mit ihrer Familie feiern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/12-14\/053.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Ich wei&szlig; nicht, was unverfrorener ist. Die Reise von Ehepaar Guttenberg nebst medialer Inszenierung oder das fast schon stumme Zuschauen der Medien zu solchem Zirkus? Ja gut, hie und da wird rumgekrittelt, aber das auch nur ein Redakteur mal den Mut hat aufzustehen und solches Prozedere als das zu bezeichnen, was es ist und den Minister was sich schon l&auml;ngst geh&ouml;rte, &ouml;ffentlich zum R&uuml;cktritt aufzufordern, passiert einfach nicht. Die NDS haben sich zu Recht mehrfach zur schleichenden Gleichschaltung der Medien ge&auml;u&szlig;ert, aber ich glaube inzwischen, dass es schon viel schlimmer ist. Der Prozess ist faktisch bereits seit einiger Zeit abgeschlossen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kriegsweihnacht mit Kerner<\/strong><br>\n[&hellip;] Nur die Haus- und Hofpostille der Freifrau von und zu Guttenberg, geborene von Bismarck-Sch&ouml;nhausen, die Bild-Zeitung, feiert den Auftritt der Ministergattin als toll und mutig. Wie sie da im bunten Karohemd mit der Truppe in der Feldkantine ihre Suppe tapfer ausl&ouml;ffelt, wie sie sich, in hellen Wildleder-Ugg-Boots mit Fellf&uuml;tterung von einem Uniformierten den Lagebericht erstatten l&auml;sst, das h&auml;lt der Kolumnist des Blattes f&uuml;r &bdquo;gro&szlig;artig&ldquo;. Und da hat er ja auch Recht, auf gewisse Art und Weise. Der Truppenbesuch ist jedenfalls gro&szlig;artig genug, um die gesamte &Ouml;ffentlichkeit von ein paar Nebens&auml;chlichkeiten abzulenken, wie die P&auml;dophilenhatz Stephanies im Trash-TV, den Spendennebel &uuml;ber ihrem Kinderschutzverein, die Anti-Porno-Attacke auf Beinahe-Oma Madonna, die Schl&auml;gereien in der Bismarckschen Verwandtschaft &ndash; und auch die Lage in Afghanistan. Die ist nicht gut, wie der am Montag ver&ouml;ffentlichte, aber von Stephanies Modeschmuckgeklimper weitgehend &uuml;bert&ouml;nte &bdquo;Fortschrittsbericht&ldquo; der Bundesregierung zeigt. [&hellip;]<br>\nAm Donnerstag aber werden wahrscheinlich Millionen ihren Fernseher einschalten, um zu sehen, was der Propagandamoderator Johannes B. Kerner im deutschen Lager mit dem Verteidigungsminister zu besprechen hatte. F&uuml;r Kerner, der ja ansonsten mit seinem Sat-1-Geplapper quotenm&auml;&szlig;ig eher vor Stalingrad liegt, ist das ein echter &Uuml;berraschungsangriff mit Wunderwaffe. Statt Studio ein Zelt, statt Busladungen voller Fr&uuml;hrentner aus Recklinghausen auf der Zuschauertrib&uuml;ne echte Soldaten im Tarnanzug als Kulisse, im Hintergrund rollt schweres Material durch den Staub, im Vordergrund zwei l&auml;ssige Herren, der Minister und sein Moderator, ja, so l&auml;sst sich Deutschland eine Kriegsweihnacht gerne gefallen. Fehlt nur noch, dass Tom Cruise als Top Gun salutiert und Florian Henkel von Donnersmarck Regieanweisungen gibt. Und bei dem ganzen Bohei geht v&ouml;llig unter, dass die Guttenbergs, modern gewandet, aber traditionsbewusst, das Verteidigungsministerium zu einer neuen Art von Familienministerium gemacht haben. Nicht nur er ist Minister, sie sind es beide, selbsternannt, Karl-Theodor und Stephanie, die alles teilen, auch das Amt. Und morgen fahren wir mal nach Afghanistan, Schatz! Das tut uns beiden gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kriegsweihnacht-mit-kerner\/3622932.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Ego-Feldzug am Hindukusch<\/strong><br>\nWie ein F&uuml;rst in alten Zeiten zieht Karl-Theodor zu Guttenberg mit Gattin und Haushofmeister zu seinen Soldaten. Der Verteidigungsminister tut zwar gut daran, die Truppe in Afghanistan zu besuchen, aber leider macht er eine Show daraus.<br>\nSo kennt man das aus alter Zeit, als in Deutschland noch die Wilhelme und Ludwigs regierten: Der Souver&auml;n &ndash; ein Graf, ein F&uuml;rst, ein K&ouml;nig gar &ndash; besuchte zu Weihnachten seine Soldaten. Als Titularoberst oder Regimentsinhaber trug der adlige Herr selbst Uniform; die Gattin an seiner Seite lie&szlig; huldvoll Pl&auml;tzchen verteilen. Eine Kalesche hinter der Herrenkutsche fuhr der Haushofmeister, der daf&uuml;r sorgte, dass alles ins rechte Licht ger&uuml;ckt wurde. Der Weihnachtsbesuch unter Waffen fiel h&ouml;chstens dann aus, wenn der F&uuml;rst wieder einmal seine Bataillone in einem fernen Land Krieg f&uuml;hren lie&szlig;. Doch, es gibt gewisse Fortschritte im 21. Jahrhundert. Der souver&auml;ne Herr ist jetzt Minister, er tr&auml;gt eher Kaschmir als groben Wollstoff, und gerade weil seine Bataillone in einem fernen Land eine Art von Krieg f&uuml;hren, fliegt er samt Gattin dorthin. Den Einfall des rechten Lichts will auch er sicherstellen und nimmt deswegen den TV-Sprechmeister Kerner mit, der ihn nebst Soldaten in besinnlich-martialischer Atmosph&auml;re befragt. Die Gattin verbreitet im Landleben-Karohemd den Charme des Golfclubs am Hindukusch. Bild wird jubeln, und die Bundeswehr hat nach all den Langweilern, den Strucks und Jungs, eine blendende, engagierte Teilzeitministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/guttenberg-in-afghanistan-ego-feldzug-am-hindukusch-1.1035771\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europas Wachstumsmodell ist gescheitert<\/strong><br>\nWer glaubt, es sei damit getan, den Euro zu retten, der irrt. Die Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander. Die Schuldenberge sind gigantisch.<br>\nIn Wahrheit geht es um viel mehr als den Euro. Wenn sich die Staats- und Regierungschefs der Europ&auml;ischen Union in dieser Woche zum Krisengipfel in Br&uuml;ssel treffen, steht die Einheit Europas auf dem Spiel. Und diese Einheit l&auml;sst sich langfristig nicht allein durch eine gemeinsame W&auml;hrung garantieren. Soll Europa eine Zukunft haben, in der ein vergleichbares Ma&szlig; an Wohlstand angenommen werden kann mit all seinen Annehmlichkeiten bis hin zur Alterssicherung, dann braucht es ein neues &ouml;konomisches Denken, ein neues Wachstumsmodell. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland gibt es seit bald zwei Jahrzehnten keinen nachhaltigen Konsum, der nennenswert &uuml;ber das existenziell Notwendige hinausgeht. Der Grund hierf&uuml;r sind Einkommen, die deutlich hinter der konjunkturellen Entwicklung zur&uuml;ckblieben. Obwohl Deutschland Exportweltmeister ist und zu den reichsten L&auml;ndern der Erde z&auml;hlt, wuchs die Kluft zwischen Arm und Reich deutlich. &bdquo;Seit dem Jahr 2000 haben in Deutschland Einkommensungleichheit und Armut st&auml;rker zugenommen als in jedem anderen OECD-Land&ldquo;, hei&szlig;t es in einem OECD-Bericht aus dem Jahr 2008.<br>\nWie in den USA und Gro&szlig;britannien ist auch dies eine Folge weitreichender Deregulierungen des Arbeitsmarktes. &bdquo;Wir haben die Tore f&uuml;r Armutsl&ouml;hne in Deutschland weit aufgemacht&ldquo;, res&uuml;miert SPD-Chef Sigmar Gabriel &uuml;ber die rot-gr&uuml;ne Regierungszeit seiner Partei. Weil die Unternehmen sich mehr Flexibilit&auml;t gew&uuml;nscht h&auml;tten, habe die rot-gr&uuml;ne Regierung die Leiharbeit gef&ouml;rdert. &bdquo;Dann haben wir gesagt: Leiharbeiter m&uuml;ssen aber nach Tarif bezahlt werden. Und nun haben wir einen ganzen Flickenteppich von Tarifvertr&auml;gen in der Leiharbeit mit Stundenl&ouml;hnen von drei Euro&ldquo;, sagt er.<br>\nUnter diesen Bedingungen ist auch in Zukunft kein Konsumschub zu erwarten, der notwendig w&auml;re, um das Wirtschaftswachstum von innen zu st&uuml;tzen. Denn mittel- bis langfristig d&uuml;rfte die Nachfrage aus den EU-Nachbarl&auml;ndern und den USA stark zur&uuml;ckgehen. Doch selbst dann, wenn es gel&auml;nge, diesen R&uuml;ckgang zu kompensieren, w&uuml;rde das Wachstum nicht ausreichen, um die hohe Staatsverschuldung abzubauen. Da sind die gewaltigen Pensionslasten f&uuml;r die Beamten, f&uuml;r die bislang kein Cent zur&uuml;ckgelegt wurde, noch gar nicht eingerechnet. [&hellip;] So wie bisher k&ouml;nnen weder die Import- noch die Exportl&auml;nder weitermachen. &bdquo;Was wir brauchen, ist ein neues Innovationssystem, in dem die Regierung, also Universit&auml;ten, die Basisentwicklung betreibt, und Private es vermarkten. Das bringt Wachstum, nicht der Finanzmarkt&ldquo;, sagt Stiglitz. Und: &bdquo;Keine der akzeptierten Theorien hat in irgendeiner Volkswirtschaft jemals dauerhaft funktioniert. Keine.&ldquo;<br>\nEs ist also h&ouml;chste Zeit, dass sich die Staats- und Regierungschefs nicht nur um den Euro Gedanken machen. Sie m&uuml;ssen die Euro-Zone auf eine neue wirtschaftliche Basis stellen. Von den meisten &Ouml;konomen d&uuml;rfen sie dabei nicht viel erwarten. Denn denen f&auml;llt nichts schwerer, als sich von alten Glaubenss&auml;tzen zu verabschieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/article11618183\/Europas-Wachstumsmodell-ist-gescheitert.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Kaum zu glauben, aber der WELT ist die fehlende Binnennachfrage aufgefallen! Was ist denn passiert? Ob die die NDS gelesen haben?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Parlamentarier sprechen sich f&uuml;r Euro-Bonds aus<\/strong><br>\nIm Streit mit der Bundesregierung bekommt Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker R&uuml;ckendeckung aus dem EU-Parlament: Mehrere Fraktionschefs forderten am Dienstag wie bereits Juncker die Einf&uuml;hrung von Euro-Bonds &ndash; und kritisierten damit indirekt den deutschen Widerstand gegen diese Anleihen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,734589,00.html\">SPIEGEL-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EnBW-R&uuml;ckkauf &ndash; L&auml;ndle soll f&uuml;r sechs Milliarden Euro b&uuml;rgen<\/strong><br>\nDie EnBW-R&uuml;ckkauf-Pl&auml;ne von Baden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Mappus werden wohl teurer als gedacht &ndash; der Landtag soll am Mittwoch eine B&uuml;rgschaft verabschieden, die mehr als eine Milliarde Euro &uuml;ber der zun&auml;chst verk&uuml;ndeten Summe liegt: Nun sind es pl&ouml;tzlich sogar knapp sechs Milliarden Euro. [&hellip;]<br>\nDie Mehrheit von CDU und FDP stimmte im Finanzausschuss dem Gesetzentwurf zum Zweiten Nachtragshaushalt 2010\/2011 zu. Bei den Oppositionsfraktionen sei insbesondere das von der Landesregierung gew&auml;hlte Verfahren zur &Uuml;bernahme der EnBW-Anteile auf Kritik gesto&szlig;en, erkl&auml;rte der Ausschuss-Vorsitzende Ingo Rust von der SPD.<br>\nAm Mittwoch informiert Mappus den Landtag &uuml;ber den EnBW-Deal, danach sollen die Abgeordneten eine B&uuml;rgschaft &uuml;ber die neue Summe von knapp sechs Milliarden bewilligen. Daf&uuml;r reicht die Mehrheit der schwarz-gelben Koalition.<br>\nHeftige Kritik gibt es nicht nur wegen der mangelnden Transparenz des EnBW-R&uuml;ckkaufs: Auf Unmut im L&auml;ndle st&ouml;&szlig;t die Rolle des Mappus-Freundes Dirk Notheis. Der Deutschland-Chef der Bank Morgan Stanley bekam f&uuml;r sein Institut ohne Ausschreibung das Mandat f&uuml;r die Organisation des EnBW-Deals. Die SPD will nach eigenen Angaben notfalls auch mittels eines Untersuchungsausschusses den Vorgang kl&auml;ren lassen. Notheis ist auch Mitglied des CDU-Landesvorstands in Baden-W&uuml;rttemberg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,734595,00.html\">SPIEGEL-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Notheis war auch freigestellter Wahlkampfhelfer von Angela Merkel im Wahlkampf 2005 und Vorsitzender der Jungen Union BW&rsquo;s. Er war\/ist nach meiner Einsch&auml;tzung auch eine der treibenden Kr&auml;fte hinter der Privatisierung der Deutschen Bahn AG. Dar&uuml;ber haben wir in den NDS mehrmals berichtet.  Siehe z.B. <a href=\"\/?p=3551\">hier<\/a>. Damals, am 29. Oktober 2008 schrieb ich: &bdquo;Viele Privatisierungen kann man nur verstehen, wenn man fragt: Wer verdient daran? Dieser Verdacht wird st&auml;ndig best&auml;tigt.&ldquo; &ndash; An anderer Stelle habe ich auch darauf hingewiesen, dass Investmentbanker und die Finanzwirtschaft insgesamt an Transaktionen verdienen, also an der Privatisierung wie auch an der Wiederverstaatlichung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Spielraum<\/strong><br>\nBei ihren Tarifforderungen k&ouml;nnen sich die Gewerkschaften in diesem Jahr auf ungewohnte F&uuml;rsprecher berufen. Erst pl&auml;dierte der liberale Wirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle f&uuml;r einen kr&auml;ftigen Schluck aus der Pulle. Anschlie&szlig;end erkl&auml;rte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre Sympathie f&uuml;r eine st&auml;rkere Teilhabe der Arbeitnehmer am Wirtschaftsaufschwung.<br>\nKlar, die Bundespolitiker haben gut reden &ndash; bei ihnen stehen keine Tarifverhandlungen an. Insofern kamen die Belehrungen aus Berlin in den L&auml;ndern nicht gut an. Und doch haben Br&uuml;derle und Merkel nur Selbstverst&auml;ndliches festgestellt: Die Konjunktur l&auml;uft rund mit Wachstumsraten, wie sie Deutschland lange nicht gesehen hat. Insofern haben gerade die schlechte Karten, die st&auml;ndig Lohnzur&uuml;ckhaltung mit Verweis auf die flaue wirtschaftliche Entwicklung gefordert haben. Dieses Argument wirkt jetzt in die entgegengesetzte Richtung, auch im &ouml;ffentlichen Dienst.<br>\nInsofern haben Beamtenbund und Verdi mit drei Prozent plus einem Sockelbetrag ein angemessenes Paket geschn&uuml;rt. Die L&auml;nder, die nur ein Prozent geben wollen, werden sich bewegen m&uuml;ssen. Diesmal muss ein reales Plus herausspringen, das deutlich &uuml;ber einem reinen Ausgleich der Preissteigerung liegt.<br>\nDie L&auml;nder werden jetzt auf die Schuldenbremse im Grundgesetz verweisen, die sie zum Sparen zwinge. Das sollte ihnen die &Ouml;ffentlichkeit nicht durchgehen lassen. Die Schuldenbremse zwingt zum Defizitabbau. Aber sie schreibt nicht vor, dass der Sparkurs vor allem die Besch&auml;ftigten treffen muss. Das bleibt eine politische Entscheidung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/spielraum\/-\/1472780\/4923162\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gesundheitswirtschaft in Hessen &ndash; Volkswirtschaftliche Potenziale eines Zukunftsmarktes<\/strong><br>\nDie Gesundheitswirtschaft hat in den letzten Jahren einen Paradigmenwechsel hinsichtlich der Bewertung ihrer &ouml;konomischen Relevanz erfahren. Anstelle der rein sozialpolitischen Betrachtungsweise sind vermehrt volkswirtschaftliche und arbeitsmarktbezogene Perspektiven in den Vordergrund getreten. Das Hessische Statistische Landesamt hat in diesem Kontext durch eine wertsch&ouml;pfungsbezogene Analyse der Gesundheitswirtschaft in Hessen erstmals die konkrete volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Querschnittsbranche f&uuml;r das Bundesland identifiziert. [&hellip;] Im Zeitraum der Jahre 2000 bis 2008 stieg die preisbereinigte Bruttowertsch&ouml;pfung um 23 Prozent. Damit wuchs die Branche in den vergangenen Jahren deutlich st&auml;rker als die Gesamtwirtschaft (plus 10,3 Prozent), aber auch st&auml;rker als der Dienstleistungsbereich (plus 12,6 Prozent) [&hellip;] Als gr&ouml;&szlig;ter Wachstumstreiber innerhalb der Gesundheitswirtschaft kann zum einen der Krankenhaussektor bezeichnet werden. Hier stieg die Wertsch&ouml;pfung auf rund 5,4 Milliarden Euro (2008) bei gleichzeitigem R&uuml;ckgang der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten um 6,1 Prozent seit 2000.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.statistik-hessen.de\/Presse\/Presse2.jsp?Thema=15&amp;LfdNr=273&amp;Auswahl=Pressemeldung%20vom%2014.12.2010\">Hessisches Statistisches Landesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Statistische Landes&auml;mter haben eigentlich die Aufgabe, Daten zu erheben und sie nicht ideologisch zu deuten. Was sagt uns beispielsweise die Angabe, dass der hessische Krankenhaussektor mit immer weniger sozialversicherungspflichtigen Angestellten eine immer h&ouml;here Bruttowertsch&ouml;pfung generiert? Einerseits liegt der Schluss nahe, dass die Angestellten in den Krankenh&auml;usern zu schlecht bezahlt werden und dass die Personaldecke dramatisch ausged&uuml;nnt wird; andererseits ist dies ein weiteres Anzeichen daf&uuml;r, wie immer mehr Versicherungsbeitr&auml;ge, die von uns allen erwirtschaftet und erbracht werden, als Rendite in den Taschen von Privatinvestoren landen. Daf&uuml;r war und ist unser Gesundheitssystem aber nicht gedacht. Wie das Hessische Statistische Landesamt aus diesen Daten, die Anlass zur Sorge bieten sollten, eine Jubelmeldung &uuml;ber das volkswirtschaftliche Potential eines Zukunftsmarktes machen k&ouml;nnen, wissen wohl auch nur die leitenden Angestellten dieses Amtes.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tarifvertr&auml;ge in der Zeitarbeit sind ung&uuml;ltig<\/strong><br>\nNicht tariff&auml;hig: So sieht das Bundesarbeitsgericht die Spitzenorganisation der Christlichen Zeitarbeitsgewerkschaften (CGZP). Sie darf k&uuml;nftig keine Tarifvertr&auml;ge mehr abschlie&szlig;en.<br>\nDas Bundesarbeitsgericht hat am Dienstag eine Grundsatzentscheidung gef&auml;llt, die weitreichende Folgen f&uuml;r viele der in Deutschland t&auml;tigen Zeitarbeitsunternehmen haben k&ouml;nnte. Die Erfurter Bundesrichter entschieden, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften f&uuml;r Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) nicht tariff&auml;hig ist. Damit sind alle schon geschlossenen Tarifvertr&auml;ge unwirksam. Derzeit ist jedoch noch unklar, ob die Entscheidung r&uuml;ckwirkend gilt. Die CGZP ist eine Tarifgemeinschaft unter dem Dach des Christlichen Gewerkschaftsbundes, die f&uuml;r vier Mitgliedsgewerkschaften Tarifvertr&auml;ge ausgehandelt hat. Unter anderem geh&ouml;rte dazu ein Fl&auml;chentarifvertrag mit dem Arbeitgeberverband Mittelst&auml;ndischer Personaldienstleister (AMP). Auf den aktuellen Fl&auml;chentarifvertrag hat das Erfurter Urteil keine Auswirkung, da die Arbeitgeber mittlerweile direkt mit den Einzelgewerkschaften abgeschlossen haben. Der Fl&auml;chentarifvertrag enth&auml;lt dieselben Einstiegsl&ouml;hne wie die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) abgeschlossenen Tarifvertr&auml;ge. Allerdings k&ouml;nnten auf die beteiligten Zeitarbeitsunternehmen nun erhebliche Nachzahlungen f&uuml;r die vergangenen Jahre zukommen.<br>\nDer DGB begr&uuml;&szlig;te das Urteil. &bdquo;Es ist ein deutliches Signal gegen Dumping-Tarifvertr&auml;ge und Gef&auml;lligkeitsvereinbarungen sogenannter Christlicher Gewerkschaften&ldquo;, sagte der Vorsitzende Michael Sommer. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi stimmte &auml;hnliche T&ouml;ne an. &bdquo;Derartige Organisationen drohen das Tarifvertragssystem durch Billigkonkurrenz vollst&auml;ndig auszuh&ouml;hlen&ldquo;, hie&szlig; es. Die IG Metall forderte in einer ersten Stellungnahme betroffene Arbeitnehmer auf, entgangene Lohnzahlungen einzuklagen. Grund daf&uuml;r ist die gesetzliche Sonderregelung, wonach Zeitarbeiter prinzipiell bezahlt werden m&uuml;ssen wie die Stammbelegschaft in den Entleihfirmen &ndash; es sei denn, ein g&uuml;ltiger Tarifvertrag regelt etwas anderes. Durch das Urteil ergebe sich nun der Anspruch auf nachtr&auml;gliche Gleichbezahlung und die daraus resultierenden Nachzahlungen an die Sozialkassen, teilte die IG Metall mit, die vor dem Prozess eine Summe von 500 Millionen Euro im Jahr in den Raum gestellt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubA5A53ED802AB47C6AFC5F33A9E1AA71F\/Doc~EBD361FACAE794586AD9FB4D43BA55CA4~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Unser umwintertes Ged&auml;chtnis<\/strong><br>\nLeise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See &ndash; fr&uuml;her nannte man dieses allt&auml;gliche Ph&auml;nomen Winter. Heute &uuml;bertreffen sich die Medien tagt&auml;glich mit neuen, immer schrilleren Superlativen. Dabei muss man noch nicht einmal historische Annalen w&auml;lzen, um zu erkennen, dass es in unseren Breitengraden im Winter nun einmal meist schneit und kalt ist. Doch in unserem schnelllebigen Zeitalter f&auml;llt es anscheinend schwer, das mediale Feuerwerk auf Basis der eigenen Erfahrungen zu hinterfragen. So wurde der &ldquo;Jahrhundertwinter&rdquo; 2009\/10 beispielsweise in puncto Durchschnittstemperatur alleine von f&uuml;nf Wintern, die ich selbst erleben durfte, m&uuml;helos &uuml;bertroffen &ndash; was sollen da erst &auml;ltere Semester sagen? Nun gut, der letzte Winter war laut DWD der h&auml;rteste seit zehn Jahren &ndash; das trifft aber statistisch auf jeden zehnten Winter zu. [&hellip;]<br>\nWer hier von &ldquo;individuellem Fehlverhalten&rdquo; spricht, verkennt allerdings auch die Situation &ndash; es geht hier vielmehr um &ldquo;systemisches Fehlverhalten&rdquo;. Jedesmal, wenn man im Radio von verungl&uuml;ckten Autofahrern spricht, die auf glatter Fahrbahn die Kontrolle &uuml;ber ihr Fahrzeug verloren haben, sollte man die bislang ungestellte Frage in den Raum werfen, ob hier nicht &ldquo;V&auml;terchen Neoliberalismus&rdquo; mehr Schuld tr&auml;gt als &ldquo;V&auml;terchen Frost&rdquo;. Aber diese Fragen werden in den Medien schon seit langem nicht mehr gestellt &ndash; man nimmt den neoliberalen Wahn vielmehr als Naturereignis wahr und spricht daher auch folgerichtig von wetterbedingten Katastrophen, die bekannterma&szlig;en unabwendbar sind. Die neoliberale Katastrophe ist allerdings nicht unabwendbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/4685\/unser-umwintertes-gedachtnis\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Auml;rger unter der Reichstagskuppel<\/strong><br>\nDie Bundestagsverwaltung soll Scheinselbstst&auml;ndige besch&auml;ftigt haben &ndash; jetzt klagen fr&uuml;here Mitarbeiter vor Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/aerger-unter-der-reichstagskuppel\/v_print,3620462.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.:<\/strong> Eine nicht selbstst&auml;ndige T&auml;tigkeit wird u.A. festgestellt, wenn die Mitarbeiter\/innen z.B. in den Betrieb integriert und weisungsgebunden sind, Betriebsmittel und ggf. Betriebskleidung des Auftraggebers benutzen, nicht f&uuml;r weitere Auftraggeber gearbeitet wird und im Rahmen des Auftrags- bzw. Arbeitsverh&auml;ltnisses keine unternehmerische Freiheit ausge&uuml;bt werden kann.<br>\nWird vom <a href=\"http:\/\/www.statusfeststellungsverfahren.de\/\">Rentenversicherungsvertreter<\/a> eine nicht selbstst&auml;ndige T&auml;tigkeit festgestellt, und bleiben die betreffenden Personen trotzdem als Honorarkr&auml;fte im Einsatz, handelt es sich um die Straftat <a href=\"http:\/\/www.zoll.de\/d0_zoll_im_einsatz\/b0_finanzkontrolle\/a0_vorenthaltene_sozialabgaben\/index.html\">Hinterziehung von Sozialversicherungsbeitr&auml;gen<\/a>, die mit Gef&auml;ngnis bis zu f&uuml;nf Jahren bestraft werden kann. Nun ist die Vorstellung, wer von der Bundestagsverwaltung oder sogar vom Bundestagspr&auml;sidium daf&uuml;r ins Gef&auml;ngnis gehen k&ouml;nnte, sehr reizvoll. Aber Spa&szlig; beiseite &ndash; bei all den Anw&auml;lten, die sich im Bundestag und sicher auch in der Bundestagsverwaltung tummeln, ist der systematische Bruch von Sozialgesetzen nicht hinnehmbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gutachten sieht Schuldenbremse als juristisch weitgehend wirkungslos<\/strong><br>\nEinen Tag vor der Abstimmung im Landtag &uuml;ber die Verankerung einer Schuldenbremse in die hessische Verfassung legt der DGB ein Rechtsgutachten zum Thema vor. Darin kommt der Frankfurter Professor f&uuml;r &ouml;ffentliches Recht, Dr. G&uuml;nter Frankenberg, zu dem Schluss, dass die geplante Schuldenbremse rechtlich weitgehend wirkungslos bleiben wird. Frankenberg erinnert daran, dass eine gerichtliche Kl&auml;rung der Schuldenbremse im Grundgesetz noch aussteht. Je nachdem, wie dieser Beschluss ausfallen werde, sei auch die hessische Schuldenbremse hinf&auml;llig. Frankenberg spricht von &bdquo;symbolischem Verfassungsrecht&ldquo;, das bestenfalls eine Appellfunktion habe. Denn es gebe viele unpr&auml;zise Ausnahmen vom Verbot der Schuldenaufnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hessen-thueringen.dgb.de\/presse\/++co++1d8f8228-0792-11e0-6fe2-00188b4dc422\">DGB-Bezirk Hessen-Th&uuml;ringen<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/hessen-thueringen.dgb.de\/presse\/++co++9987c990-0793-11e0-6fe2-00188b4dc422\">Studie [PDF &ndash; 28.8 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ungarn enteignet Pensionskassen-Sparer<\/strong><br>\nUngarn greift f&uuml;r den Abbau der hohen Schulden zu radikalen Methoden. Das Land verstaatlicht einen Teil des Geldes, das die arbeitende Bev&ouml;lkerung f&uuml;r ihre Pensionierung zur&uuml;ckgelegt hat. Es geht um 14 Milliarden Franken der seit 1998 existierenden privaten S&auml;ule des Versicherungssystems.<br>\nDas ungarische Parlament hat mit den Stimmen der rechts-konservativen Regierungsmehrheit den umstrittenen Umbau des staatlichen Rentensystems beschlossen. Der private Teil der Altersvorsorge geht an den Staat &uuml;ber. Vertreter der linken und gr&uuml;nen Opposition sprachen im Parlament von &laquo;Rentenklau&raquo; und &laquo;Diebstahl&raquo;.<br>\nRund drei Millionen B&uuml;rger haben in den vergangenen zw&ouml;lf Jahren in der obligatorischen privaten Zusatzversicherung insgesamt knapp 3000 Mrd. Forint (knapp 14 Mrd. Franken) angespart. Sie werden nun faktisch enteignet. Ihr Geld soll dazu verwendet werden, das Defizits der staatlichen Rentenversicherung zu senken. Ausserdem sollen damit Staatsschulden zur&uuml;ckbezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/ungarn_rentenklau_rentenversicherung_verstaatlichung_1.8667486.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Beim Urteil &uuml;ber diesen Vorgang bin ich vorsichtig. Was. wenn das auf eine R&uuml;ckkehr zur Konzentration auf die staatliche Altersversorgung hinausl&auml;uft und die Renten unter schwierigen Bedingungen am Ende gesichert werden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Und morgen ist Pool-Party<\/strong><br>\nDie Grenze zwischen beiden Staaten wird seit Wochen von der EU-Grenzschutzagentur Frontex &uuml;berwacht. Der Fl&uuml;chtlingsstrom aus Nordafrika und Afghanistan verebbt kaum Georgios Petropoulos, zweiter Mann der Polizei im griechischen Orestiada, verl&auml;sst sein Haus nie ohne die Pistole in seinen Hosenbund geklemmt zu haben. Lederjacke, Kippe im Mundwinkel, die schwarzen Haare nach hinten gek&auml;mmt, so f&uuml;hlt er sich am wohlsten. Auch in dieser Nacht bei der Patrouille auf einem H&uuml;gel nahe dem Dreil&auml;ndereck, wo sich die Territorien Griechenlands, der T&uuml;rkei und Bulgariens aneinander reiben. &bdquo;Dort siehst du die Minarette der S&uuml;leymann-Moschee in Edirne&ldquo;, zeigt er mit seiner Kippe in Richtung der t&uuml;rkischen Grenzstadt. &bdquo;Und dort&ldquo; &ndash; er dreht sich nach links &ndash; &bdquo;siehst du die Lichter von Kapitan Andreevo, dem bulgarischen Grenzposten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1049-und-morgen-ist-pool-party\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geldw&auml;sche und Mafia: Beh&ouml;rden ermitteln gegen Vatikanbank<\/strong><br>\nDie Vatikanbank hat mit einem handfesten Skandal zu k&auml;mpfen &ndash; es geht um Geldw&auml;sche, geheime Transaktionen und die m&ouml;gliche Zusammenarbeit mit der Mafia.<br>\nIm September hatten die italienischen Beh&ouml;rden 23 Millionen Euro von einem Konto der Vatikanbank beschlagnahmt und Ermittlungen gegen den Vorstandsvorsitzenden der Bank, Ettore Gotti Tedeschi, und den Generaldirektor Paolo Cipriani eingeleitet. Der Vatikan sprach von einem Missverst&auml;ndnis. Laut den Gerichtsunterlagen beschuldigte die Staatsanwaltschaft die Bank, sich &uuml;ber Regelungen zur Geldw&auml;sche hinweggesetzt zu haben, &ldquo;mit der Absicht, den Besitz, das Ziel und den Ursprung des Kapitals zu verstecken&ldquo;. Aus den Unterlagen geht auch hervor, dass Ermittler vermuten, katholische Geistliche k&ouml;nnten als Strohm&auml;nner f&uuml;r korrupte Gesch&auml;ftsm&auml;nner und die Mafia agiert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wa.de\/nachrichten\/welt\/geldwaesche-behoerden-ermitteln-gegen-vatikanbank-1044094.html\">Westf&auml;lischer Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Cineast &ldquo;wei&szlig;&rdquo; ja bereits seit Coppolas Klassiker &ldquo;Der Pate III&rdquo; so einiges &uuml;ber die Gesch&auml;fte der Vatikanbank. Aber was unterscheidet die Vatikanbank von Schweizer Banken, die traditionell ihre Gesch&auml;fte mit Despoten und Schiebern machen, oder gar von &ldquo;innovativen&rdquo; Finanzinstituten, bei denen der Betrug an der Allgemeinheit Gesch&auml;ftsmodell ist? Die ehrenwerte Familie hat in den letzten Jahrzehnten zweifelsohne Konkurrenz bekommen, nur dass gegen diese Konkurrenz &ldquo;noch&rdquo; nicht ermittelt wird. Das k&ouml;nnte sich nach den angek&uuml;ndigten WikiLeaks-Enth&uuml;llungen &uuml;ber die kriminellen Machenschaften einer amerikanischen Gro&szlig;bank &auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kirche zu R&uuml;stungsexporten: &ldquo;Mangelnde Transparenz ist skandal&ouml;s&rdquo;<\/strong><br>\nIn ungew&ouml;hnlich scharfer Form haben die Kirchen in Deutschland das deutsche Verhalten bei R&uuml;stungsexporten angeprangert. Bei der j&auml;hrlichen Vorlage des sogenannten R&uuml;stungsexportberichts beklagten Vertreter der evangelischen wie der katholischen Kirche, dass die Bundesregierung bis in den Dezember 2010 nicht in der Lage gewesen sei, die offiziellen Zahlen &uuml;ber die R&uuml;stungsexporte im Jahr 2009 vorzulegen. Der Pr&auml;lat der katholischen Kirche, Karl J&uuml;sten, sprach von einem &ldquo;skandal&ouml;sen Verhalten&rdquo;. Sein Kollege von der evangelischen Kirche, Bernhard Felmberg, kritisierte, dass das Parlament die Regierung bis heute nicht angemessen kontrolliere.<br>\nDoch auch ohne Zahlen der Regierung legten die beiden Kirchen, unterst&uuml;tzt vom Hessischen Institut f&uuml;r Friedens- und Konfliktforschung, einen Bericht vor. Als Quellen zogen sie amerikanische Studien und parlamentarische Anfragen der Gr&uuml;nen und der Linkspartei heran. Die Daten zeigen laut J&uuml;sten unter anderem, dass die deutschen R&uuml;stungstransfers im Jahr 2009 gegen&uuml;ber dem Jahr 2008 leicht r&uuml;ckl&auml;ufig waren. 2008 beliefen sie sich auf einen Gesamtwert von 2,9 Milliarden Euro, ein Jahr sp&auml;ter waren es 2,8 Milliarden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kirchen-beanstanden-ruestungsexporte-mangelnde-transparenz-ist-skandaloes-1.1035861\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Krise in der FDP: Und Kubicki beh&auml;lt doch Recht <\/strong><br>\nSchleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Kubicki verglich seine Partei mit der untergehenden DDR &ndash; und bekam prompt Schelte. Warum eigentlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/krise-in-der-fdp-und-kubicki-behaelt-doch-recht-1633873-print.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.:<\/strong> Dieser Vergleich ist f&uuml;r Westerwelle, der den angeblichen gesamtdeutschen Staatssozialismus so oft mit der DDR verglich, schon bitter und hart. Allerdings ist Kubicki mit Vorsicht zu genie&szlig;en; er war Parteifreund, pers&ouml;nlicher Freund und Anwalt des umstrittenen FDP-Populisten J&uuml;rgen M&ouml;llemann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bye-Bye, Master?<\/strong><br>\nDas Diplom galt als Auslaufmodell. Der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns entscheidet am Mittwoch nun &uuml;ber die Beibehaltung des Abschlusses an den Landeshochschulen.<br>\nAbsolventen von Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern werden wohl k&uuml;nftig wieder ein Diplom erhalten k&ouml;nnen. Der Landtag stimmt am Mittwoch &uuml;ber eine entsprechende Novelle des Landeshochschulgesetzes ab. Eine Mehrheit ist wahrscheinlich, da der Antrag gemeinsam von CDU und SPD eingebracht wird. Die beiden Fraktionen verf&uuml;gen &uuml;ber 55 der 71 Sitze.<br>\nDiplom-Studieng&auml;nge sind bundesweit eigentlich ein Auslaufmodell. Im Zuge des internationalen Bologna-Prozesses werden sie seit elf Jahren durch die Abschl&uuml;sse Bachelor und den daran andockenden Master ersetzt. Ein Verbund von neun technischen Universit&auml;ten setzt sich jedoch daf&uuml;r ein, den &ldquo;Markennamen&rdquo; Diplom-Ingenieur weiterhin zu vergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/bildung\/artikel\/1\/bye-bye-master\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Vorsicht, die kaputtreformierten Studieng&auml;nge bekommen blo&szlig; ein neues (eigentlich altes, doch Qualit&auml;t verhei&szlig;endes) Bapperl aufgeklebt: &ldquo;Unterm Etikett verbergen sich jedoch die Inhalte des Master- und Bachelorstudiums.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kopf des Tages &ndash; Michail Chodorkowski<\/strong><br>\nSeit 2606 Tagen sitzt Michail Chodorkowski im Gef&auml;ngnis, inklusive Arbeitslager in Sibirien. Trotz drohender Verl&auml;ngerung gibt er nicht auf &ndash; wegen Wladimir Putin.<br>\nF&uuml;r seine &Uuml;berzeugung sei er sogar bereit, im Gef&auml;ngnis zu sterben, sagte Russlands ber&uuml;hmtester H&auml;ftling Michail Chodorkowski vor dem Ende des zweiten Prozesses im November. Und der ehemalige &Ouml;lbaron ist davon &uuml;berzeugt, dass er die 2606 Tage, die er bereits im Gef&auml;ngnis verbracht hat, nur absitzen musste, weil er dem m&auml;chtigsten Mann Russlands, Wladimir Putin, politisch gef&auml;hrlich wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:kopf-des-tages-michail-chodorkowski-russischer-widerstand\/50205530.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Fall Chodorkowski ist eigentlich ein Kandidat f&uuml;r den Preis f&uuml;r das beste Lebenswerk in Sachen PR-Arbeit. Bevor man Michail Chodorkowski zu einem M&auml;rtyrer im Kampf um die B&uuml;rgerrecht und zum Kopf des russischen Widerstands erkl&auml;rt, sollte man sich lieber erst einmal &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.netstudien.de\/Russland\/chodorkowski.htm\">seine Vergangenheit<\/a>  informieren und die <a href=\"https:\/\/www.uni-kassel.de\/fb5\/frieden\/regionen\/Russland\/chodorkowski2.html\">Hintergr&uuml;nde seiner Verhaftung<\/a> zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. Dass es bei der Berichterstattung &uuml;ber den Fall Chodorkowski meistens nicht um Kapitalverbrechen, sondern um die Stilisierung Chodorkowskis zu einem K&auml;mpfer f&uuml;r die B&uuml;rgerrechte geht, ist wohl vor allem dem millionenschweren PR-Team rund um den Anwalt und PR-Profi Robert Amsterdam zu verdanken. Amsterdams (vor Gericht erfolglose) Verteidigungslinie geistert bis heute durch die Medien und wird nicht hinterfragt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zocken auf Bayerisch &ndash; Das Desaster einer Landesbank Deutschland <\/strong><br>\nMilliardenverluste mit Schrottpapieren und dubiose Gesch&auml;fte auf dem Balkan: Weltweit hat die BayernLB unter den Augen der bayerischen Politik gezockt &ndash; und Milliarden verloren. Der Steuerzahler musste die staatliche Bank vor dem Untergang retten. Die ZDF-Dokumentation &lsquo;Zocken auf Bayerisch &ndash; Das Desaster einer Landesbank&rsquo; von Karl Hinterleitner und Michael Haselrieder zeigt auf, mit welch riskanten Gesch&auml;ften die Bayern-Banker das Geld verzockt haben. Die Reporter begeben sich auf Spurensuche auf den Balkan und in die USA, sprechen mit Insidern, Managern und Opfern. \n<p>Die Dokumentation wird <strong>heute<\/strong> um <strong>21.45<\/strong> auf dem <strong>ZDFinfokanal<\/strong> ausgestrahlt.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Der Film geh&ouml;rt in den Hauptkanal des ZDF.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Streubomben in Riester-Vertr&auml;gen: F&uuml;r die meisten Anbieter spielt Ethik keine Rolle<\/strong><br>\nRiester-Sparer m&uuml;ssen damit rechnen, dass ihr Geld bei Hersteller von Streumunition angelegt sein kann, obwohl diese Waffen in Deutschland verboten sind. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Finanztest. Nur zw&ouml;lf von 174 Riester-Anbietern schlie&szlig;en Anlagen in Streubombenhersteller aus und k&ouml;nnen das auch belegen. Das Thema Ethik ist offenbar ein Randthema: Ein Gro&szlig;teil der befragten Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften antwortete gar nicht oder nur nebul&ouml;s.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.test.de\/presse\/pressemitteilungen\/Streubomben-in-Riester-Vertraegen-Fuer-die-meisten-Anbieter-spielt-Ethik-keine-Rolle-4182697-4182699\/\">Test<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Klar, die Riestergelder m&uuml;ssen hohe Renditen erbringen. Das Abzocken unserer Steuergroschen allein reicht nicht f&uuml;r die Gewinne und Provisionen der Finanzdienstleister, Maschmeyers, R&uuml;rups, Riesters und Raffelh&uuml;schens.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Openleaks Anders enth&uuml;llen<\/strong><br>\n&ldquo;Openleaks&rdquo; will Informanten die Herrschaft &uuml;ber Geheimdokumente geben. Die Arbeitsweise der neuen Initiative soll sich grundlegend von jener bei Wikileaks unterscheiden.<br>\nDie Zukunft von Wikileaks als Projekt ist derzeit noch ungewiss. Aber die Idee dahinter und das technische Konzept zu ihrer Umsetzung sollen umso gr&ouml;&szlig;ere Verbreitung finden. Zu diesem Zweck wollen einige fr&uuml;here Mitstreiter von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange schon in dieser Woche eine neue Organisation unter dem Namen Openleaks ins Leben rufen. Einer der Neugr&uuml;nder ist der Berliner Informatiker Daniel Domscheit-Berg, der bis September f&uuml;r Wikileaks arbeitete, dann aber im Streit mit Assange &uuml;ber dessen autokratischen F&uuml;hrungsstil ausschied.<br>\nDie Arbeitsweise der neuen Initiative soll sich denn auch grundlegend von jener bei Wikileaks unterscheiden.<br>\n&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/anders-enthuellen\/v_print,3623210.html?p=\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Viel Gl&uuml;ck.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenbergs Frontbesuch; Europas Wachstumsmodell ist gescheitert; EU-Parlamentarier sprechen sich f&uuml;r Euro-Bonds aus; EnBW-R&uuml;ckkauf &ndash; L&auml;ndle soll f&uuml;r sechs Milliarden Euro b&uuml;rgen; Spielraum; Gesundheitswirtschaft in Hessen &ndash; Volkswirtschaftliche Potenziale eines Zukunftsmarktes; Tarifvertr&auml;ge in der Zeitarbeit sind ung&uuml;ltig; Unser umwintertes Ged&auml;chtnis; &Auml;rger unter der Reichstagskuppel; Gutachten sieht Schuldenbremse als juristisch weitgehend<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7746\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7746","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7746"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7753,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7746\/revisions\/7753"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}