{"id":77547,"date":"2021-11-03T08:45:13","date_gmt":"2021-11-03T07:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547"},"modified":"2021-11-03T10:05:02","modified_gmt":"2021-11-03T09:05:02","slug":"hinweise-des-tages-3980","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h01\">Wenn Investoren mit Wohnraum spekulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h02\">Nemi El-Hassan: &bdquo;Ich bin Pal&auml;stinenserin &ndash; deal with it!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h03\">Staatsballett-Skandal: Ballettmeisterin weist Rassismus-Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h04\">Die Folgen einer schiefen Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h05\">&ldquo;Schwurbelei gef&auml;hrdet Menschen&rdquo;: Linke genervt von Wagenknecht-&Auml;u&szlig;erungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h06\">Neuer &Auml;rger um geheime Impfstoff-Vertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h07\">Der Fall Assange ist der wichtigste Kampf um die Pressefreiheit in unserer Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h08\">Die BBC engagiert Unparteilichkeits-Pr&uuml;fer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h09\">G20: Schlechte Zeiten f&uuml;r ein neues koloniales Konzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h10\">Die euroatlantische Technologieallianz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h11\">Wladimir Putin: Aufl&ouml;sung des INF-Vertrags birgt die Gefahr eines neuen Wettr&uuml;stens in Ostasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h12\">Die NATO steuert auf einen Krieg gegen Russland in der Ukraine zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h13\">Afghanistan: Wie man eine Migrationskrise entstehen l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77547#h14\">Das Ende (m)eines Weltbildes<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wenn Investoren mit Wohnraum spekulieren<\/strong><br>\n(&hellip;) Die gesetzliche Lage f&uuml;r Mieter in Berlin ist mittlerweile kaum mehr zu durchblicken: Erst galt nur die Mietpreisbremse, dann kam der Mietendeckel, der dann gekippt wurde &ndash; und jetzt gilt wieder nur die Bremse&hellip;<br>\nMega-Deals wie der Verkauf von Gabriel an Heimstaden sind keine Seltenheit. Auch dass sich Investmentfirmen wie Gabriel auf dem deutschen Immobilienmarkt eingekauft haben, sei nicht ungew&ouml;hnlich, meint Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit.<br>\nSpekulation auf steigende Berliner Hauspreise<br>\n&bdquo;Das ist jetzt im Berliner Immobilienmarkt ganz besonders&ldquo;, sagt er. &bdquo;Da gab es in den letzten zehn Jahren ganz massive Wertsteigerungen, wo sich der Wert von Immobilien teilweise verdoppelt oder sogar verdreifacht hat.&ldquo; Das Problem: Die Firmen spekulierten auf steigende Hauspreise. Und wenn die Hauspreise immer weiter steigen, m&uuml;ssen irgendwann auch die Mieten steigen, so Trautvetter. &bdquo;Und wenn jetzt diese Wertsteigerung realisiert wird, das hei&szlig;t: Der urspr&uuml;ngliche Investor in diesem Fall Gabriel nimmt diese Wertsteigerung mit, l&auml;sst sie sich auf sein Privatkonto auszahlen im Prinzip&ldquo;, erkl&auml;rt er. &bdquo;Der neue Investor muss diesen teureren Preis zahlen und ist dadurch gezwungen, in Zukunft eben die Mieten zu erh&ouml;hen. Und zwar massiv zu erh&ouml;hen, um diesen hohen Kaufpreis irgendwie wieder reinzuspielen. Das ist also das Problem an jeder dieser Transaktionen.<br>\nDas ist f&uuml;r mich ein Marktversagen&ldquo;<br>\n&bdquo;Also wir haben tats&auml;chlich Kapital, was &uuml;brig ist. Gro&szlig;e Verm&ouml;gen, die angelegt werden m&uuml;ssen. Rentenversicherungen, die nach Rendite bringenden, aber gleichzeitig sicheren Investitionen suchen.&ldquo; Und diese Rendite und Sicherheit findet es in Immobilien. Doch Investitionen in bestehenden Wohnraum sei, so Trautvetter, streng genommen eben kein Investment: &bdquo;Das Geld investiert nicht, es schafft keine Werte, sondern es wird nur geparkt und spekuliert auf Wertsteigerungen&ldquo;, erkl&auml;rt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/steigende-mieten-wenn-investoren-mit-wohnraum-spekulieren.976.de.html?dram:article_id=505065%20\">Deutschlandfunk Kultur <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nemi El-Hassan: &bdquo;Ich bin Pal&auml;stinenserin &ndash; deal with it!&ldquo;<\/strong><br>\nNach einer rassistischen Bild-Kampagne suspendierte der WDR Nemi El-Hassan von der Rolle, &bdquo;Quarks&ldquo; zu moderieren. Eine Stellungnahme der Journalistin.<br>\n(&hellip;) Antisemitismusvorw&uuml;rfe werden instrumentalisiert<br>\nDamit meinen sie ihr Vorgehen, bei dem sie den Antisemitismusvorwurf gezielt im Kampf gegen Muslime instrumentalisieren. In Zukunft m&uuml;sse man Letzteren daher noch viel h&auml;ufiger hervorholen. Zu erw&auml;hnen, dass es den Rechten noch nie um den Schutz j&uuml;dischen Lebens ging, ist wohl so banal, wie das Gegenteil dessen zu behaupten absurd w&auml;re &ndash; und dennoch ist es momentan notwendig.<br>\nDer derart plumpe Hass auf muslimische und pal&auml;stinensische Menschen h&auml;tte keinen so durchschlagenden Erfolg gehabt, h&auml;tten sich die Initiatoren dieser Kampagne nicht bewusst mit dem Antisemitismusvorwurf gewappnet. Im Land der T&auml;ter will sich &ndash; verst&auml;ndlicherweise &ndash; niemand in eine Situation begeben, die nahelegen k&ouml;nnte, dass man sich nicht vehement an der Bek&auml;mpfung des gesamtgesellschaftlichen Problems Antisemitismus beteiligt. Und so schien, als mein Gesicht wochenlang mit personifiziertem Antisemitismus gleichgesetzt wurde, kaum mehr jemand in der Lage, das Erstere vom Zweiten zu unterscheiden&hellip;<br>\nNeben den Morddrohungen, den Beleidigungen und Verleumdungen erreichte mich mit der Zeit aber auch eine Welle der Solidarit&auml;t, die sich letztlich in einem offenen Brief materialisierte. &Uuml;ber 400 Personen des &ouml;ffentlichen Lebens hatten ihn unterzeichnet. Darunter auch, und das ist bei dieser Geschichte wichtig, zahlreiche J&uuml;dinnen und Juden. Interessanterweise schienen diese Stimmen letztlich aber nicht den Impact zu haben, den die Bild-Zeitung hatte, als sie die Deutungshoheit dar&uuml;ber beanspruchte, was als antisemitisch gilt &ndash; und was nicht. J&uuml;dische Stimmen wurden somit gezielt ignoriert und delegitimiert. Alles unter dem Vorwand der Antisemitismusbek&auml;mpfung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/nemi-el-hassan-ich-weigere-mich-meine-palaestinensische-identitaet-zu-leugnen-li.192159%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: WDR stellt Nemi El-Hassan nicht als Moderatorin ein<\/strong><br>\nDer Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat sich endg&uuml;ltig gegen eine Zusammenarbeit mit der Journalistin Nemi El-Hassan entschieden. Das teilte der &ouml;ffentlich-rechtliche Sender in K&ouml;ln am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte die Journalistin einen Gastbeitrag in der Berliner Zeitung ver&ouml;ffentlicht, in dem sie massive Kritik am WDR zum Umgang mit ihr in den vergangenen Wochen &auml;u&szlig;erte. Vom Sender hie&szlig; es als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Entscheidung: &bdquo;Das Vertrauen f&uuml;r eine k&uuml;nftige Zusammenarbeit ist nicht mehr vorhanden.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/wdr-stellt-nemi-el-hassan-nicht-als-moderatorin-von-quarks-ein-17615081.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die verlorene Ehre der Nemi El-Hassan<\/strong><br>\nWenn Nachwuchsjournalisten ausl&auml;ndischer Herkunft sind und eine ungewohnte politische Sozialisation hinter sich haben, dann steht es schlecht um ihre Berufschancen. Am 10. September stellte der WDR die 28-j&auml;hrige Journalistin Nemi El-Hassan als k&uuml;nftige Moderatorin der renommierten Wissenschaftssendung &ldquo;Quarks&rdquo; vor. Dann begann eine Kampagne der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung, die alles ver&auml;nderte.<br>\n(&hellip;) Worauf genau st&uuml;tzen sich die Vorw&uuml;rfe? Die drei Postings, unter denen die Journalistin &ldquo;Gef&auml;llt mir&rdquo; angeklickt hat, befassen sich ausschlie&szlig;lich mit dem israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt. Sie feiern den Ausbruch von sechs pal&auml;stinensischen H&auml;ftlingen aus einem israelischen Gef&auml;ngnis, rufen zum Boykott israelischer Produkte auf und fordern einen Staat zwischen Mittelmeer und Jordan, in dem Juden und Pal&auml;stinenser gleichberechtigt sind. Dieser Staat m&uuml;sste demnach anders verfasst sein als der Staat Israel in seiner heutigen Form&hellip;<br>\nGemeinsame Erkl&auml;rung von Avi Primor und Moshe Zimmermann<br>\nAber ist Nemi El-Hassan antisemitisch, wenn ihr diese Standpunkte &ldquo;gefallen&rdquo;? Zwei prominente israelische Intellektuelle weisen diesen Vorwurf nun zur&uuml;ck. Der ehemalige Botschafter in Deutschland Avi Primor und der Geschichtsprofessor Moshe Zimmermann von der Hebr&auml;ischen Universit&auml;t haben eine gemeinsame Erkl&auml;rung zum Fall El-Hassan verfasst, die es in sich hat&hellip;<br>\nPrimor und Zimmermann werten den Versuch, mit solchen Anschuldigungen ihre T&auml;tigkeit als WDR-Moderatorin zu verhindern, als &ldquo;nicht legitim&rdquo;. Die Kampagne ziele darauf ab, &ldquo;eine Frau mit pal&auml;stinensischem Hintergrund zu diskriminieren.&rdquo; Im Gespr&auml;ch mit Qantara.de bekr&auml;ftigt Moshe Zimmermann: &ldquo;Der Fall Nemi El-Hassan zeigt, wie der Kampf gegen den Antisemitismus in die falsche Richtung gelenkt werden kann.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.qantara.de\/inhalt\/sind-palaestinenser-geborene-antisemiten-die-verlorene-ehre-der-nemi-el-hassan%20\">Quantara<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Staatsballett-Skandal: Ballettmeisterin weist Rassismus-Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Staatsballett Berlin ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;te, teuerste und prestigetr&auml;chtigste Ballett-Compagnie mit &uuml;ber 80 T&auml;nzerinnen und T&auml;nzern. Seit knapp einem Jahr aber kreisen die Skandal-Schlagzeilen hier vor allem um Rassismus: Drill und gestrige &Auml;sthetik! Schweinerei mit Schwan! Schwarze T&auml;nzerin gemobbt, Intendantin schockiert, Kultursenator entsetzt! Die Rassismus-Vorw&uuml;rfe erhob die dunkelh&auml;utige franz&ouml;sische T&auml;nzerin Chlo&eacute; Lopes Gomes deutschlandweit, aber auch in der New York Times, dem Guardian und bei CNN.<br>\nLopes Gomes tanzte von 2018 bis 2021 am Staatsballett, erstritt wegen ihrer Diskriminierungsvorw&uuml;rfe im April 2021 eine Entsch&auml;digung von 16.000 Euro sowie eine Verl&auml;ngerung ihres Vertrages durch einen Vergleich. Danach blieb sie nur noch kurz im Ensemble, meldete sich krank, verlie&szlig; im August das Staatsballett und nahm ein Engagement in Stra&szlig;burg an.<br>\nBis heute lie&szlig; kaum ein Medium Zweifel an der Frage aufkommen, ob die Vorw&uuml;rfe &uuml;berhaupt stimmen. Dabei tanzen in dieser Compagnie Menschen aus 30 Nationen, ohne dass je ein Zwischenfall bekannt wurde. Die Ballettmeisterin Barbara Schroeder, die seit November 2020 f&uuml;r angebliche Beleidigungen am Pranger steht, erkl&auml;rt der Berliner Zeitung, was sie zuvor auch stets ihrer Intendanz versichert hatte: &bdquo;Kein Vorwurf gegen mich stimmt. In meiner Wahrnehmung gab es gegen&uuml;ber Chlo&eacute; Lopes Gomes nie Rassismus.&ldquo; Trotzdem erhielt sie drei Abmahnungen vom Staatsballett, gegen die sie klagte und &uuml;ber die in der vergangenen Woche vor dem B&uuml;hnenschiedsgericht verhandelt wurde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/ploetzlich-ueberall-rassismus-li.191786%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>und: Professorin tritt nach Kritik von Transgender-Aktivisten zur&uuml;ck<\/strong><br>\nKathleen Stock vertritt die Meinung, dass Menschen ihr biologisches Geschlecht nicht &auml;ndern k&ouml;nnen. Die Philosophin trat nun zur&uuml;ck, was die Universit&auml;t bedauert.<br>\n(&hellip;) Transgender-Aktivistinnen und -Aktivisten werfen Stock Diskriminierung vor. Die Professorin hatte mehrfach &ouml;ffentlich gesagt, dass Menschen ihr biologisches Geschlecht nicht &auml;ndern k&ouml;nnten. Sie hatte zudem der transaktivistischen Vorstellung widersprochen, wonach Geschlechtsidentit&auml;t in Fragen von Gesetz und Politik &uuml;berwiege. Die Transgender-Community vertritt hingegen die Vorstellung, dass Geschlecht stets auch ein soziales Konstrukt sei&hellip;<br>\nDie Universit&auml;t Sussex in Brighton, an der Stock 18 Jahre lang gearbeitet hatte, kritisierte die Anschuldigungen, die aus Teilen der Studentenschaft kamen. Die Intoleranz gegen Stock stehe &ldquo;in direktem Gegensatz zu den grundlegendsten Prinzipien der Wissenschaft&rdquo;, hie&szlig; es. Zuvor hatten Studierende bei einem Protest mit Plakaten und Graffiti ihren Rauswurf gefordert. Offenbar reagierten sie auf den R&uuml;cktritt mit Freude, wie der Guardian mit Verweis auf einen offenbar kurz darauf wieder gel&ouml;schten Post bei Instagram berichtete: &ldquo;Gro&szlig;er Sieg f&uuml;r die LGBTQ+-Studenten heute in Sussex &hellip; Nehmen wir uns eine Minute Zeit, um dies zu feiern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2021-11\/kathleen-stock-transgender-aktivisten-ruecktritt-professorin-grossbritannien-geschlechtsidentitaet%20\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Statt &uuml;ber L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen mit den Arbeitgebern streiten die Genderaktivisten lieber untereinander &uuml;ber die politisch korrekte Sprache. Und das Kapital freut sich &uuml;ber den Gaudi.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Folgen einer schiefen Debatte<\/strong><br>\nDie Krankenh&auml;user f&uuml;llen sich wieder mit alten Menschen, und viele in Politik und Medien zeigen sich &uuml;berrascht. Wie kann das sein? Und wie konnte es &uuml;berhaupt so weit kommen? Ein Kommentar.<br>\nES IST EIN ERSTAUNLICHES ERWACHEN. Nachdem viele Politiker und Medien monatelang vor allem &uuml;ber Kinder und Jugendliche in der Pandemie diskutiert haben, stellen sie erschrocken fest: Die Krankenh&auml;user laufen erneut mit &auml;lteren und zu einem gro&szlig;en Teil mit sehr alten Patienten voll. Von denen noch dazu viele geimpft sind. Was keineswegs gegen die Impfungen spricht.<br>\nAber sehr wohl daf&uuml;r, dass die so lange schiefe Debatte Folgen hatte. Vor allem den &Auml;lteren wurde seit dem Fr&uuml;hjahr st&auml;ndig suggeriert, mit der Impfung sei die Pandemie f&uuml;r sie faktisch erledigt. Obwohl alle Daten zeigten, dass &uuml;ber 60-J&auml;hrige Geimpfte zwar ein deutlich verringertes Risiko haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken, und noch deutlich seltener ernsthaft erkranken &ndash; aber eben nur im Vergleich zu Gleichaltrigen. Im Vergleich zu ungeimpften Kindern und Jugendlichen m&uuml;ssen sie h&auml;ufiger ins Krankenhaus, und mit zunehmendem Abstand von der Zweitimpfung steigt auch ihre Anf&auml;lligkeit f&uuml;r eine Infektion wieder stark an. [&hellip;]<br>\nStattdessen aber konzentrierte man sich wieder einmal auf die Schulen, diskutierte Sinn und Unsinn von Lockerungen dort &ndash; anstatt in den Vordergrund zu stellen, welche der f&uuml;r Kinder und Jugendlichen geltenden Sicherheitsvorkehrungen vorbildlich sein k&ouml;nnten f&uuml;r andere gesellschaftliche Bereiche: f&uuml;r die Arbeitswelt vor allem. Doch nein: Die Erwachsenen allen Alters lie&szlig; man weitgehend in Ruhe &ndash; solange sie geimpft waren, im Sinne einer Belohnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2021\/11\/02\/die-folgen-einer-schiefen-debatte\/\">Jan-Martin Wiarda<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Schwurbelei gef&auml;hrdet Menschen&rdquo;: Linke genervt von Wagenknecht-&Auml;u&szlig;erungen<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht polarisiert gern, gerade innerhalb der eigenen Partei. Mit ihren Aussagen zum Impfen in der Sendung &ldquo;Anne Will&rdquo; sorgt sie f&uuml;r viel Unmut, besonders unter Parteigenossen. Die sprechen von &ldquo;gef&auml;hrlichem Halbwissen&rdquo;, &ldquo;Schwurbelei&rdquo; und Scham, die sie empfinden w&uuml;rden.<br>\nBei den Linken gibt es erhebliche Kritik an der fr&uuml;heren Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht, schreibt der &ldquo;Spiegel&rdquo;. Die hatte am Sonntagabend in der ARD-Talkshow &ldquo;Anne Will&rdquo; ihre Skepsis gegen&uuml;ber Corona-Impfungen zum Ausdruck gebracht und unter anderem erkl&auml;rt, nur &auml;ltere Menschen oder Risikogruppen sollten sich impfen lassen. Wagenknecht selbst ist nicht geimpft.<br>\nIn der Sendung gab es Kritik etwa vom SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach, der Wagenknecht vorwarf, &ldquo;Unsinn&rdquo; zu reden, und auf die Faktenlage und wissenschaftliche Erkenntnisse verwies. Auch der Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der FDP- Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, folgte Wagenknechts Argumentation nicht, ebenso wenig die Journalistin Christina Berndt von der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo;.<br>\nBei den Linken distanzieren sich nun mehrere Politiker von Wagenknechts &Auml;u&szlig;erungen. &ldquo;Ich will und werde Sahra Wagenknecht nicht mehr erkl&auml;ren&rdquo;, sagte etwa die Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. &ldquo;Wen repr&auml;sentiert Wagenknecht bei &lsquo;Anne Will&rsquo; mit medizinischem Halbwissen und Impfskeptizismus? Die Linke nicht&rdquo;, schrieb die s&auml;chsische Landtagsabgeordnete Jule Nagel. Die sachsen-anhaltische innenpolitische Sprecherin Henriette Quade schrieb auf Twitter, Wagenknecht handle nicht nach Beschlusslage der Partei.<br>\n&ldquo;Ihre Schwurbelei gef&auml;hrdet Menschen, sie braucht keine Podien, sondern Widerspruch&rdquo;, so Quade. Wagenknechts Positionen seien mit der Linken unvereinbar, hie&szlig; es von Parteivorstandsmitglied Raul Zelik. Auch die Bundestagsfraktion m&uuml;sse &ldquo;das jetzt endlich unmissverst&auml;ndlich klarstellen &ndash; oder kann sich aufl&ouml;sen&rdquo;, so Zelik&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Linke-genervt-von-Wagenknecht-Ausserungen-article22900666.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu ein Beitrag von Jens Berger: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77531\">Schwurbler des Tages: Karl Lauterbach<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neuer &Auml;rger um geheime Impfstoff-Vertr&auml;ge<\/strong><br>\nM&uuml;ssen Millionen Corona-Impfdosen vernichtet werden, weil geheime Klauseln in den EU-Vertr&auml;gen eine Weitergabe an bed&uuml;rftige L&auml;nder verhindern?<br>\nDiese Frage wirft ein Beitrag in der &ldquo;Tagesschau&rdquo; auf. Demnach will die Bundesregierung im Rahmen der Covax-Initiative Vakzine an &auml;rmere L&auml;nder spenden. Doch das Vorhaben drohe an den Herstellern zu scheitern. Dies gehe aus einem Brief des Staatssekret&auml;rs Thomas Steffen vom Bundesgesundheitsministerium an die EU-Kommission hervor, der dem ARD-Politikmagazin Kontraste vorliegt. Demnach fordern Biontech\/Pfizer &amp; Co. &ldquo;Ausgleichszahlungen&rdquo; f&uuml;r die Weitergabe der Impfstoffe &ndash; zus&auml;tzlich zu den ohnehin schon &uuml;berh&ouml;hten Verkaufspreisen.<br>\nUnklar ist, welche Summen bei diesen Ausgleichszahlungen gefordert werden. Staatssekret&auml;r Steffen spricht in seinem Brief lediglich von &ldquo;&uuml;berzogenen&rdquo; Forderungen. Auch die H&ouml;he der geforderten &ldquo;Mindestpreise&rdquo; ist nicht &ouml;ffentlich. Schuld daran ist die EU-Kommission, die mit den Herstellern im Geheimen verhandelt hat und die vollst&auml;ndige Offenlegung der Vertr&auml;ge bis auf den heutigen Tag verhindert.<br>\nDoch nun regt sich (endlich) Widerstand: Mehrere Abgeordnete der Gr&uuml;nen haben vor dem EuGH auf Herausgabe der Dokumente geklagt. Neun Monate lang hatten sie per Briefwechsel mit der Kommission versucht, f&uuml;r Transparenz zu sorgen. Doch die EU-Beh&ouml;rde weigerte sich. Nun ist den Abgeordneten der Geduldsfaden gerissen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/neuer-aerger-um-geheime-impfstoff-vertraege\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Fall Assange ist der wichtigste Kampf um die Pressefreiheit in unserer Zeit<\/strong><br>\nWenn der WikiLeaks-Gr&uuml;nder der Ver&ouml;ffentlichung von Verschlusssachen f&uuml;r schuldig befunden wird und an die USA ausgeliefert werden soll, so wird dies einen rechtlichen Pr&auml;zedenzfall schaffen, mit dem eine Berichterstattung &uuml;ber jegliche Themen der nationalen Sicherheit de facto beendet wird.<br>\n(&hellip;) Wenn Assange der Ver&ouml;ffentlichung von Verschlusssachen f&uuml;r schuldig befunden und ausgeliefert wird, dann wird dies einen Pr&auml;zedenzfall schaffen, der die Berichterstattung &uuml;ber Themen der nationalen Sicherheit de facto beendet, weil es der US-Regierung dann erm&ouml;glicht, das Spionagegesetz jederzeit so anzuwenden, dass jeder Journalist angeklagt werden kann, der Verschlusssachen besitzt und ver&ouml;ffentlicht, und dass jeden Hinweisgeber, der Verschlusssachen durchsickern l&auml;sst, ins Gef&auml;ngnis bringen kann. Wird diesem Berufungsantrag der USA stattgegeben, so wird Assange in London ein weiteres Mal erneut vor Gericht gestellt. Das Urteil &uuml;ber die jetzt verhandelte Berufung wird fr&uuml;hestens im kommenden Januar erwartet.<br>\n(&hellip;) Eine Gesellschaft, die es verbietet, die Wahrheit zu sagen, beraubt sich der F&auml;higkeit, in Gerechtigkeit zu leben. Der Kampf um die Freiheit von Assange war schon immer viel mehr als gegen die blo&szlig;e strafrechtliche Verfolgung eines Verlegers. Der Kampf um die Freiheit von Assange ist der wichtigste Kampf f&uuml;r die Pressefreiheit in unserer Zeit. Und wenn wir diesen Kampf verlieren, wird er nicht nur f&uuml;r Assange und seine Familie, sondern auch f&uuml;r uns alle verheerend sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126506-fall-assange-ist-der-wichtigste-kampf-um-heutige-pressefreiheit\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die BBC engagiert Unparteilichkeits-Pr&uuml;fer<\/strong><br>\n(&hellip;) Auch in Gro&szlig;britannien gibt es regelm&auml;&szlig;ig Diskussionen &uuml;ber die Rolle und die publizistische Leistung der vor 99 Jahren gegr&uuml;ndeten British Broadcasting Corporation&hellip;<br>\nDie politischen Diskussionen um die BBC drehen sich aber auch oft um die Frage, wie unparteilich der geb&uuml;hrenfinanzierte Sender &uuml;ber Ereignisse informiert. Kritik &auml;u&szlig;ern vornehmlich konservative Exponenten&hellip;<br>\nDie BBC-F&uuml;hrung unternimmt nun einen Entlastungsversuch. Ende der vergangenen Woche gab Generaldirektor Tim Davie bekannt, alle Angebote von externen Experten auf ihre Unparteilichkeit hin pr&uuml;fen zu lassen. Wie der &laquo;Guardian&raquo; schreibt, werden sie kl&auml;ren, ob die BBC eine gen&uuml;gende Vielfalt an Perspektiven und Ansichten reflektiert. In einer ersten Untersuchung soll analysiert werden, wie die Journalisten &uuml;ber Steuern und &ouml;ffentliche Ausgaben im Vereinigten K&ouml;nigreich informieren. Mit Themen wie Rassismus, Migration, Kulturk&auml;mpfe oder Gender wird es reichlich Stoff f&uuml;r weitere &Uuml;berpr&uuml;fungen geben. Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen werden dabei Gelegenheit bekommen, ihre Meinung zu den Ergebnissen zu &auml;u&szlig;ern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/die-bbc-engagiert-unparteilichkeits-pruefer\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Auch ARD und ZDF sollten sich das Vorhaben der BBC als Vorbild nehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>G20: Schlechte Zeiten f&uuml;r ein neues koloniales Konzept<\/strong><br>\nEs geht um die Rettung der Welt, wird weithin behauptet; am Kohlendioxid ginge die Erde zugrunde. Und der G20-Gipfel vom Wochenende in Rom wird als gro&szlig;e Entt&auml;uschung erz&auml;hlt. Was aber, wenn die Ziele der &ldquo;Klimapolitik&rdquo; nichts mit Klima zu tun haben?<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden erkl&auml;rte sich entt&auml;uscht vom G20-Gipfel in Rom &ndash; und lieferte eine klare Schuldzuweisung: Es gehe darum, &ldquo;was China nicht macht, was Russland nicht macht und was Saudi-Arabien nicht macht&rdquo;.<br>\nDer Grund sind die Beschl&uuml;sse zum Klima, die seinen Erwartungen nicht entsprachen. Auch nicht den Erwartungen der hiesigen Medien, die sogleich sekundierten. &ldquo;Ein fatales Signal&rdquo; nannte es der Kommentar auf t-online, und: &ldquo;L&auml;nder wie China blockieren aus machtpolitischen Gr&uuml;nden einen schnelleren Fortschritt in der Klimafrage.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Inzwischen wird auch deutlicher, um welche Interessen es dabei geht. Daf&uuml;r darf man aber nicht an der Oberfl&auml;che der Worte bleiben. Ein Schl&uuml;ssel ist die &ldquo;100-Milliarden-Dollar-Zusage f&uuml;r Investitionen in den Klimaschutz in den &auml;rmeren Entwicklungsl&auml;ndern&rdquo; und die Verpflichtung, mit &ouml;ffentlichen Mitteln keine Anlagen zur Kohleverstromung mehr zu finanzieren&hellip;<br>\nDenn was bedeutet diese &ldquo;100-Milliarden-Dollar-Zusage&rdquo;? Nichts anderes, als dass armen L&auml;ndern eine Entwicklung verwehrt wird, indem man sie zu &ldquo;klimaneutraler&rdquo; Energieerzeugung n&ouml;tigt. Daf&uuml;r werden ihnen Kredite angeboten (das und nichts anderes ist mit den 100 Milliarden j&auml;hrlich gemeint, keine Geschenke), die nat&uuml;rlich mit Widerhaken versehen sind; das werden nicht nur Vorgaben sein, welche Industrie sie in welchem Ausma&szlig; haben d&uuml;rfen, sondern auch Einschnitte in die Lebensqualit&auml;t, wie das schon der IWF so gut konnte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126501-g20-schlechte-zeiten-fuer-ein-koloniales-konzept\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die euroatlantische Technologieallianz<\/strong><br>\nEU und USA wollen den Klimaschutz als Instrument im Wirtschaftskrieg gegen China nutzen. Der neue EU-US Trade and Technology Council (TTC) strebt transatlantische High-Tech-Dominanz an.<br>\nBr&uuml;ssel\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; Die Vereinigten Staaten und die EU planen die Instrumentalisierung des Klimaschutzes f&uuml;r den Ausschluss chinesischer Unternehmen von ihren M&auml;rkten. Man strebe eine Einigung auf gemeinsame Handelsregeln an, die &ldquo;den Marktzugang&rdquo; f&uuml;r Firmen beschr&auml;nkten, &ldquo;die Standards f&uuml;r einen niedrigen CO2-Aussto&szlig; nicht erf&uuml;llen&rdquo;, teilte EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis am Wochenende mit. US-Pr&auml;sident Joe Biden erkl&auml;rte, es gehe darum, &ldquo;schmutzigen Stahl aus L&auml;ndern wie China&rdquo; zu blockieren. Freilich streben f&uuml;hrende Stahlproduzenten aus der Volksrepublik ihre Klimaneutralit&auml;t zum gleichen Zeitpunkt wie US-Hersteller an. Der Plan zur Instrumentalisierung des Klimaschutzes wurde parallel zur vorl&auml;ufigen Beilegung des transatlantischen Strafzollstreits bekanntgegeben. Er schlie&szlig;t an Bestrebungen an, mit dem EU-US Trade and Technology Council (TTC) Handelsnormen und Technologiestandards zu schaffen, die einem transatlantischen High-Tech-Block die globale Technologiedominanz gegen&uuml;ber China sichern. Allerdings werden die Debatten im TTC unver&auml;ndert von transatlantischen Differenzen gepr&auml;gt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8751\/\">German Foreign P&ouml;licy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wladimir Putin: Aufl&ouml;sung des INF-Vertrags birgt die Gefahr eines neuen Wettr&uuml;stens in Ostasien<\/strong><br>\nBei einer virtuellen Sitzung des 16. Ostasien-Gipfels (EAS) am Mittwoch erkl&auml;rte der russische Staatschef:<br>\n&ldquo;Wir haben wiederholt davor gewarnt, dass die Beendigung des Vertrags &uuml;ber Mittel- und Kurzstreckenraketen bedeutet, dass die Region nun mit der M&ouml;glichkeit konfrontiert ist, dass diese Angriffswaffen dort auftauchen und ein neues Wettr&uuml;sten beginnt.&rdquo;<br>\nPutin erinnerte daran, dass Moskau nach der Entscheidung des ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump, im August 2019 aus dem INF-Vertrag auszusteigen, ein einseitiges Moratorium f&uuml;r die Stationierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen in der asiatisch-pazifischen Region und in anderen Teilen der Welt verh&auml;ngt und gleichzeitig zu einem ernsthaften Dialog mit allen beteiligten Staaten in dieser Frage aufgerufen hatte. Moskaus Angebot bestehe weiter und gewinne zunehmend an Bedeutung, sagte er.<br>\nLaut dem russischen Pr&auml;sidenten sei die Zusammenarbeit mit anderen Nationen der einzige Weg, um bestehende und entstehende Bedrohungen zu stoppen und akute Probleme zu l&ouml;sen, die die Region und die Weltgemeinschaft als Ganzes betreffen. Er f&uuml;gte hinzu, dass sich ein Dialog auf die nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung des Wohlergehens der Bev&ouml;lkerung konzentrieren m&uuml;sse, und betonte, dass Moskau bereit sei, an solchen Gespr&auml;chen teilzunehmen.<br>\nWashington hat seinen R&uuml;ckzug aus dem INF-Vertrag auf angebliche Verst&ouml;&szlig;e Russlands gegen den Nuklearpakt zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Moskau, das seine eigene Beteiligung an dem Vertrag einen Tag nach der Ank&uuml;ndigung Washingtons ebenfalls aussetzte, wies die Anschuldigungen zur&uuml;ck und behauptete seinerseits, dass die US-Raketenabwehrsysteme in Mitteleuropa gegen die Bestimmungen des INF-Pakts versto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126325-wladimir-putin-auflosung-inf-vertrags\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Peking h&auml;lt atomares Wettr&uuml;sten mit den USA f&uuml;r &ldquo;dumm&rdquo; und setzt auf einmaligen Vernichtungsschlag<\/strong><br>\nDie Anzahl der eigenen Atomwaffen mit der Washingtons zu vergleichen, sei ein dummes Unterfangen, denn f&uuml;r eine erfolgreiche Abschreckung reiche die M&ouml;glichkeit aus, die USA einmal auszul&ouml;schen. Hierauf wies der Chefredakteur der staatlichen chinesischen Tageszeitung Global Times Hu Xijin hin. Am Mittwoch schrieb er auf Twitter:<br>\n&ldquo;China wird sich nicht auf ein nukleares Wettr&uuml;sten mit den USA einlassen. Wir halten das f&uuml;r dumm. Ich wei&szlig;, dass die USA China zehnmal zerst&ouml;ren k&ouml;nnen, wir werden jedoch sicherstellen, dass wir die volle F&auml;higkeit haben, die USA einmal zu zerst&ouml;ren.&rdquo;<br>\nHu kommentierte einen Meinungsbeitrag von Laura Grego, einer Mitarbeiterin im Labor f&uuml;r nukleare Sicherheit und Politik am Massachusetts-Institut f&uuml;r Technologie (MIT). Die Wissenschaftlerin warnte davor, dass die USA durch die Entwicklung von Raketenabwehrsystemen Staaten wie Russland und China dazu veranlasst haben, immer gef&auml;hrlichere Waffen zu entwickeln, um die Vereinigten Staaten zu besiegen. (&hellip;) Chefredakteur Hu bezog hierzu Stellung, als er vergangene Woche erkl&auml;rte, die USA sollten &ldquo;die verr&uuml;ckte Idee aufgeben, dass sie China und Russland angreifen k&ouml;nnen, diese aber sie nicht angreifen k&ouml;nnen&rdquo;. Er erinnerte daran, wie die Doktrin der gegenseitig gesicherten Zerst&ouml;rung (MAD) aus der Zeit des Kalten Krieges dazu beigetragen hat, nukleare Spannungen zu entsch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126326-atomares-wettruesten-dumm-peking-usa-abschreckung\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Man redet nur noch &uuml;ber Verteidigung, Aufr&uuml;stung und Abschreckung. Und die Nato hat es angesto&szlig;en. Nach dem Ende des kalten Krieges w&auml;re auch ein Ende des &bdquo;Gleichgewichtes des Schreckens&ldquo; m&ouml;glich gewesen, die Nato h&auml;tte gleichzeitig mit dem Warschauer Pakt aufgel&ouml;st werden m&uuml;ssen. Die alten Bl&ouml;cke h&auml;tten die Friedenspfeife rauchen und &uuml;ber eine friedliche Kooperation miteinander verhandeln k&ouml;nnen. Tausende von Milliarden h&auml;tten statt f&uuml;r Aufr&uuml;stung f&uuml;r Entwicklungshilfe ausgegeben werden k&ouml;nnen. Nach dem Ende des kalten Krieges hatten die Menschen es sich erhofft. Aber statt die alten Feindbilder zu begraben, wurden sie neu eingekleidet. Es wurden &bdquo;neue Aufgaben&ldquo; f&uuml;r die arme Nato gesucht, die pl&ouml;tzlich ohne Feinde dastand. Russland hat dem Westen damals die Hand gereicht, der Westen hat sie unter dem Einfluss der USA ausgeschlagen. Wir befinden uns erneut in einem kalten Krieg, die R&uuml;stungsspirale dreht sich schneller als je zuvor und die R&uuml;stungsindustrie reibt sich die H&auml;nde. Statt einer &bdquo;Friedensdividende&ldquo; Anfang der 2000er Jahre steuert die Welt, neben einer Klimakatastrophe, auf einen dritten Weltkrieg zu. Dieses Mal mit Atomwaffen. Die USA und die Nato sowie ihre westlichen &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; sind hierbei die treibenden Kr&auml;fte. Wenn man sie weiter so gew&auml;hren l&auml;sst, dann ist das Thema Corona bald gleich mit erledigt, dann braucht sich keiner mehr impfen zu lassen, weil keiner mehr lebt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Keine Wiederholung des Kalten Krieges mit China&rdquo;<\/strong><br>\nDer spanische Journalist Javier Garc&iacute;a &uuml;ber den Blick westlicher Medien auf China, den Ursprung von Fake-News die asiatische Macht und die post-pandemische Weltordnung<br>\n(&hellip;) Javier Garc&iacute;a: In den Tweets habe ich ja vor allem die mangelnde Bereitschaft beklagt, China als Vorbild f&uuml;r eine gute Regierungsf&uuml;hrung zu akzeptieren.<br>\nWarum, denken Sie, ist das so?<br>\nJavier Garc&iacute;a: Vielleicht, weil China ein kommunistisches System hat. Oder, besser gesagt, weil es ein Land mit einer freien Marktwirtschaft ist, in dem aber die Kommunistische Partei die Regierung stellt. Und das wird anscheinend nicht toleriert. Es wird also nichts Gutes an China gelassen, w&auml;hrend die negativen Aspekte hervorgehoben werden&hellip;<br>\nWo verorten Sie diese von Ihnen vermutete Kampagne?<br>\nJavier Garc&iacute;a: Den Ursprung hat sie in den US-amerikanischen Medien, dann folgen die britischen und die &uuml;brigen europ&auml;ischen Medien.<br>\nDie europ&auml;ischen Medien und Korrespondenten folgen im Wesentlichen dem Beispiel der USA&hellip;<br>\nInwieweit ist das von Ihnen beschriebene Problem eine Folge eines viel beschworenen neuen Kalten Krieges, also der Bildung geopolitischer Bl&ouml;cke?<br>\nJavier Garc&iacute;a: Wenn wir in einen neuen Kalten Krieg mit China und anderen Akteuren eintreten, muss allen klar sein, dass es keine Wiederholung des Kalten Krieges sein wird, wie wir ihn mit er Sowjetunion erlebt haben. Das heutige China unterscheidet sich erheblich von der damaligen Sowjetunion. Und die Welt hat sich auch ver&auml;ndert.<br>\nNat&uuml;rlich erinnern viele Verhaltensweisen in der internationalen Politik an die damaligen Auseinandersetzungen. Aber mit China kann man heute nicht so umgehen wie man es mit der Sowjetunion gemacht hat, auch und vor allem nicht in der Informationspolitik&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Keine-Wiederholung-des-Kalten-Krieges-mit-China-6238014.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die NATO steuert auf einen Krieg gegen Russland in der Ukraine zu<\/strong><br>\nEigene &Uuml;bersetzung: (&hellip;) Russland geht Berichten nach, wonach t&uuml;rkische Kampfdrohnen zum ersten Mal im achtj&auml;hrigen B&uuml;rgerkrieg der Ukraine eingesetzt wurden. Die ukrainischen Streitkr&auml;fte (UAF) unter dem Kommando des Kiewer Regimes behaupteten, die Drohnen seien Anfang dieser Woche im Kampf gegen russischst&auml;mmige Rebellen eingesetzt worden.<br>\nDies ist eine potenziell dramatische Eskalation in dem schwelenden Krieg. Denn es handelt sich um die direkte Beteiligung des NATO-Mitglieds T&uuml;rkei an dem Konflikt. Bislang haben die USA und andere NATO-Staaten dem Kiewer Regime t&ouml;dliche Waffen geliefert, um seinen Krieg gegen die abtr&uuml;nnigen selbsterkl&auml;rten Republiken Donezk und Luhansk fortzusetzen&hellip;<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow deutete den Ernst der Lage an, als er am Mittwoch ank&uuml;ndigte, Moskau f&uuml;hre dringende Untersuchungen &uuml;ber die angebliche Beteiligung von unbemannten Luftfahrzeugen des Typs Bayraktar TB2 aus t&uuml;rkischer Produktion durch&hellip;<br>\nDiese Woche wurde ein &Ouml;ldepot in Donezk von einer Drohne bombardiert. Es ist nicht klar, ob die Drohne zu den t&uuml;rkischen Waffen geh&ouml;rte&hellip;<br>\nDie sich abzeichnende Achse Kiew-Ankara kommt nicht aus heiterem Himmel&hellip;<br>\nIn der vergangenen Woche besuchte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin Kiew, wo der Pentagon-Chef Russland als &ldquo;Aggressor&rdquo; im Ukraine-Konflikt beschimpfte&hellip; Wie um die Entschlossenheit des Pentagons zu unterstreichen, flogen zwei nuklearf&auml;hige B-1B-Bomber von Texas aus ins Schwarze Meer, wo sie von russischen Kampfjets abgewehrt wurden&hellip;<br>\nAlles in allem laufen die Signale auf hellgr&uuml;nes Licht aus Washington und seinen NATO-Verb&uuml;ndeten f&uuml;r das Kiewer Regime hinaus, die Feindseligkeiten gegen den Donbass zu verst&auml;rken. Und damit ist letztlich auch Russland gemeint&hellip;<br>\nWas die Ukraine betrifft, so scheint Ankara das Tempo f&uuml;r die zunehmende Einmischung der NATO in den Krieg in diesem Land vorzugeben. In Anbetracht des kollektiven Verteidigungspakts der NATO und der bereits angespannten Beziehungen zu Moskau fordert der launische Erdogan ein sehr gef&auml;hrliches Schicksal heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.informationclearinghouse.info\/56838.htm\">Information Clearing House<\/a>\n<p><strong>dazu auch: So will BR Ignazio Cassis die Ukraine in Lugano aufleben lassen<\/strong><br>\nBundesrat Ignazio Cassis, Schweizer Au&szlig;enminister, hat die Ukraine zum Herzthema seines Pr&auml;sidialjahres 2022 erkl&auml;rt.<br>\nDie Ukraine! Wer dieses gro&szlig;e, weite Land zwischen der heutigen EU und Russland noch vor dem Maidan-Putsch im Fr&uuml;hling 2014 bereist und kennengelernt hat, kann eigentlich nur noch weinen. Mehr und mehr Menschen leben da in Armut, das Land ist mittlerweile das &auml;rmste Land Europas. Das Wirtschaftssystem hei&szlig;t Korruption; gerade wieder musste zum Beispiel der gesamte Vorstand der staatlichen Eisenbahn ausgewechselt werden, weil riesige Geldsummen einfach verschwunden sind. Milliarden-Zusch&uuml;sse und -Kredite aus dem Westen verschwinden in den Waffen-Arsenalen f&uuml;r einen sinnlosen B&uuml;rgerkrieg und in den Taschen von kriminellen Oligarchen. Die Rimessen von Hunderttausenden von Ukrainern und vor allem Ukrainerinnen, die im nahen und fernen Ausland arbeiten und einen Teil ihres dortigen Gehalts an ihre Familien in der Ukraine &uuml;berweisen, sind Corona-bedingt ebenfalls zur&uuml;ckgegangen. Gl&auml;ubige Anh&auml;nger der Orthodoxen Kirche mit ihrem Patriarchen in Moskau m&uuml;ssen aufgrund der neuen &laquo;vereinheitlichten&raquo; Orthodoxen Kirche ihre Kirche wechseln. Und vor allem: Millionen von Ukrainern d&uuml;rfen als Folge des von &laquo;Kiev&raquo; und seinen westlichen &laquo;Freunden&raquo; unterst&uuml;tzten antirussischen Nationalismus nicht einmal mehr ihre Muttersprache Russisch sprechen.<br>\nEs ist einfach nur noch traurig. Der als Hoffnungstr&auml;ger gew&auml;hlte jetzige Staatspr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj ist zum totalen Versager geworden: Seine Zustimmung aus der Bev&ouml;lkerung ist von rund 80 Prozent bei seiner Wahl im Fr&uuml;hling 2019 auf gerade noch 20 Prozent gefallen. Mit Entscheidungen, die jeder westlichen Medien-Freiheit spotten, schlie&szlig;t er oppositionelle Fernseh-Sender und setzt gegen seine russischsprachigen Mitb&uuml;rger im Donbass seit einigen Tagen sogar bewaffnete Drohnen aus der T&uuml;rkei ein. Die Erf&uuml;llung der Minsk II-Vorgaben ist schon lange kein Thema mehr. Es muss endlich wieder scharf geschossen werden.<br>\nUnd was sagt der Westen dazu?<br>\nDer ganze Westen aber schaut zu &ndash; und schweigt. Warum? Weil die Politik &laquo;Kievs&raquo; russlandfeindlich ist, und das ist im Westen nat&uuml;rlich hochwillkommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/schweiz\/so-will-br-ignazio-cassis-die-ukraine-in-lugano-aufleben-lassen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afghanistan: Wie man eine Migrationskrise entstehen l&auml;sst<\/strong><br>\nIn Afghanistan entwickelt sich eine massive humanit&auml;re Krise, die einen erneuten Migrationsstrom nach Europa ausl&ouml;sen k&ouml;nnte. Dabei haben die Staaten des Westens alle Karten in der Hand &ndash; sie m&uuml;ssten nur die gesperrten Konten des afghanischen Staates freigeben.<br>\nAfghanistan leidet unter einer D&uuml;rre, und die global steigenden Preise f&uuml;r Lebensmittel verschlimmern das Problem ebenso wie die Folgen des Krieges. Der Direktor des Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP) der UN, David Beasley, erkl&auml;rte vor wenigen Tagen:<br>\n&ldquo;Afghanistan ist jetzt eine der schlimmsten, wenn nicht die schlimmste humanit&auml;re Krise weltweit, und die Nahrungssicherheit ist fast v&ouml;llig zusammengebrochen. Diesen Winter werden Millionen Afghanen zwischen Migration und Verhungern w&auml;hlen m&uuml;ssen, wenn wir unsere lebensrettende Unterst&uuml;tzung nicht steigern k&ouml;nnen und wenn die Wirtschaft nicht wiederbelebt werden kann. Wir befinden uns im Countdown zu einer Katastrophe, und wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir vor einem totalen Desaster stehen.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Die Not in Afghanistan ist aber nicht nur die Folge von D&uuml;rre, Krieg und den &ouml;konomischen Sch&auml;den durch COVID-19. Nach Angaben der Weltbank besitzt Afghanistan ein Auslandsverm&ouml;gen von 10 Milliarden Dollar, vor allem auf US-amerikanischen und europ&auml;ischen Konten. Nur &ndash; auf diese Mittel kann die Regierung der Taliban nicht zugreifen, da die Konten gesperrt wurden. Jetzt fordern die Taliban die Freigabe dieser Mittel, die schlie&szlig;lich Eigentum des afghanischen Volkes sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126410-afghanistan-wie-man-migrationskrise-entstehen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Ende (m)eines Weltbildes<\/strong><br>\nJetzt also auch Noam Chomsky. Der gro&szlig;e Denker hat sich in einer Art und Weise &uuml;ber nicht geimpfte Menschen ge&auml;u&szlig;ert, die mich verst&ouml;rt zur&uuml;ckl&auml;sst. Und das Schlimme daran: Er ist nicht der Erste, der mir einen tiefen Schnitt versetzt hat. Viele andere waren schon vor ihm bereit, Freiheit und Demokratie dem Totalitarismus zum Fra&szlig; vorzuwerfen.<br>\nAber auf meinem fast zwei Jahre andauernden Weg der Entt&auml;uschungen nimmt Chomsky einen traurigen ersten Platz derer ein, die mich entt&auml;uscht haben. Ich nenne keine Namen, aber es waren viele, sehr viele. Helden meiner Jugend waren dabei, aber auch solche, die ich erst sp&auml;ter kennen gelernt habe. Pl&ouml;tzlich sah ich sie in Interviews, las Statements von ihnen, die mich schockierten, verwirrten und oft genug auch w&uuml;tend machten.<br>\nScheinbar hat Corona eine Wirkung auf Menschen, die lange Zeit unvorstellbar war. Obwohl, nein, es ist ja nicht dieses Virus, das unsere Gesellschaft in ihre Einzelteile zerlegt. Es sind Politik, Medien und ausgew&auml;hlte Wissenschaftler, die sich gern in den Dienst des Zerlegens stellen. Das allerdings ist ja nicht &uuml;berraschend. Sie tun das, was ich von ihnen erwartet habe. Lediglich die Radikalit&auml;t, die sie dabei an den Tag legen, hat mich (anfangs noch) &uuml;berrascht. Inzwischen erlebe ich von diesen Damen und Herren eigentlich nichts mehr, was f&uuml;r mich nicht vorstellbar ist.<br>\nNein, es sind die K&uuml;nstler, die kritischen Geister, die, die jahre- und jahrzehntelang die Freiheit auf ihren Fahnen stehen hatten und wild damit wedelten. Sie sind es, die mich verzweifeln lassen. Weil so vieles von dem, was sie fr&uuml;her scheinbar voller &Uuml;berzeugung kundtaten, heute scheinbar einfach nicht mehr gilt. Oder eben &ndash; und auch das ist eine schmerzliche Vorstellung &ndash; nie wirklich galt.<br>\nImmer wieder w&auml;hrend dieser Krise war ich an einem Punkt, an dem ich dachte: Liege ich wom&ouml;glich falsch? Muss das alles so sein, wie es jetzt gemacht wird? Ist die Gefahr wom&ouml;glich so gro&szlig;, dass jedes Mittel recht sein muss, um das &Uuml;berleben zu gew&auml;hrleisten und so die Freiheit zur&uuml;ckzubekommen, wenn alles vorbei ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/10\/das-ende-meines-weltbildes\/%20\">Neulandrebellen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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