{"id":77631,"date":"2021-11-05T08:43:14","date_gmt":"2021-11-05T07:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631"},"modified":"2021-11-05T08:43:14","modified_gmt":"2021-11-05T07:43:14","slug":"hinweise-des-tages-3982","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h01\">Der Pflegepersonalmangel auf Intensivstationen wurde und wird durch die Corona-Pandemie geboostert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h02\">Geld im Gesundheitswesen &ndash; Zum Problem der Verg&uuml;tung von Krankenh&auml;usern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h03\">Sinkende Tarifbindung kommt Allgemeinheit teuer zu stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h04\">Arbeitsschutz: Land schafft zu wenig Stellen f&uuml;r Betriebskontrollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h05\">Gr&uuml;ne und FDP wollen wohl Bahn zerschlagen: &Uuml;ber zwei Modelle wird in den Koalitionsgespr&auml;chen diskutiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h06\">Wie von der Ampel die Rente verh&ouml;kert wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h07\">Mangel an Wohnraum: 8,5 Millionen Menschen in Deutschland leben in &uuml;berbelegten Wohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h08\">NSU-Chef-Aufkl&auml;rer: &ldquo;Etliche Merkw&uuml;rdigkeiten und kaum noch erkl&auml;rbare Zuf&auml;lle&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h09\">Manipulationen: Zur ARD-Berichterstattung &uuml;ber Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h10\">Der Fall Assange entbehrt jeglicher rechtsg&uuml;ltigen Grundlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h11\">Umweltchemikalien: 100&rsquo;000 Tote im Jahr durch Phthalate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h12\">Sollen sie doch sterben, wenn sie sich nicht impfen lassen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h13\">Wenn Widerstand zur Pflicht wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77631#h14\">Mehrheit der Deutschen bef&uuml;rwortet die Impfpflicht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Pflegepersonalmangel auf Intensivstationen wurde und wird durch die Corona-Pandemie geboostert<\/strong><br>\nEs ist kompliziert und f&uuml;r viele Menschen mehr als irritierend. Da verk&uuml;ndet der (noch und nur) gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hoffnungsvoll das Ende der pandemischen Notlage und gleichzeitig wird man konfrontiert mit Dauermeldungen &uuml;ber steigende Inzidenzen, gepaart mit Notrufen aus zahlreichen Krankenh&auml;usern, dass bereits jetzt die Betten voll sind mit COVID-19-Patienten. Und wie in den Wellen der vergangenen Monaten richtet sich der besorgte Blick auf die Endpunkte der Corona-Pandemie, also auf die Intensivstationen. Man erlebt eine Wiederholung dessen, was wir auch im ersten Corona-Jahr erfahren haben: Die Warnung, dass gerade die Intensivstationen, die Corona-Patienten versorgen m&uuml;ssen, an ihr Limit geraten. Alles derzeit erscheint wie ein gro&szlig;er D&eacute;j&agrave;-vu-Moment.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/11\/03\/pflegepersonalmangel-auf-intensivstationen-wurde-und-wird-durch-die-corona-pandemie-geboostert\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geld im Gesundheitswesen &ndash; Zum Problem der Verg&uuml;tung von Krankenh&auml;usern<\/strong><br>\nDas Gesundheitswesen in Deutschland weist systematische Fehlanreize auf &ndash; auch, weil an vielen Stellen Marktprinzipien dominieren.<br>\nFabio De Masi (2021) hat in der Begr&uuml;ndung seines Abschieds aus dem Bundestag die in der politischen Linken grassierende Praxis kritisiert, &raquo;Politik nur noch &uuml;ber Moral und Haltung zu debattieren&laquo;. Diese Attit&uuml;de ist in der Gesundheitspolitik besonders verbreitet, in der eine verworrenen Debatte &uuml;ber die &Ouml;konomisierung der Medizin gef&uuml;hrt wird mit der Tendenz, das Gesundheitswesen als m&ouml;glichst &raquo;&ouml;konomiefreie Zone&laquo; zu postulieren. Keine Frage, moralische Aspekte spielen im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle. Die Warnung vor einer &Uuml;berlagerung der Medizin durch Profitinteressen ist berechtigt. Das Problem ist nur, dass die Behandlung von Krankheiten sich zu einem expandierenden Wirtschaftszweig entwickelt hat, in dem in Deutschland aktuell fast sechs Millionen Erwerbst&auml;tige 11,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erwirtschaften. J&auml;hrlich kommen mindestens 100.000 Jobs hinzu. Deshalb geht es in der Gesundheitspolitik nicht nur um die m&ouml;glichst gute Behandlung kranker Menschen, sondern auch um legitime wirtschaftliche Interessen der dort aktiven Institutionen und Berufe. Daraus entsteht ein Spannungsfeld von medizinischer Verantwortung und Erwerbsstreben, das man nicht mit moralischen Appellen und erst recht nicht mit der Tabuisierung &ouml;konomischen Denkens und Handelns aus der Welt schafft. Eine umfassende medizinische Versorgung f&uuml;r alle Einwohner ist ohne die Professionalisierung der Medizin nicht zu haben und die wiederum nicht ohne eine monet&auml;re Bewertung ihrer Leistungen und eine angemessene Bezahlung der im Gesundheitswesen arbeitenden Berufsgruppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/geld-im-gesundheitswesen-zum-problem-der-verguetung-von-krankenhaeusern--2397.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sinkende Tarifbindung kommt Allgemeinheit teuer zu stehen<\/strong><br>\nDer DGB fordert von der n&auml;chsten Bundesregierung die Tarifbindung in Deutschland zu st&auml;rken. Nur so k&ouml;nnen mehr Menschen von guten L&ouml;hnen und Arbeitsbedingungen profitieren. Sie ist auch gesamtwirtschaftlich geboten, weil zunehmende Tarifflucht und Lohndumping die Allgemeinheit jedes Jahr Milliarden kosten.<br>\nIn ihren Sondierungsgespr&auml;chen f&uuml;r eine k&uuml;nftige Regierungskoalition haben sich SPD, Gr&uuml;ne und FDP zum Ziel gesetzt, die Tarifbindung in Deutschland zu st&auml;rken. Zu Recht! Denn f&uuml;r immer weniger Besch&auml;ftigte und Betriebe in Deutschland gilt ein Tarifvertrag. Laut WSI-Tarifarchiv waren im Jahr 2020 nur noch 53 Prozent der Besch&auml;ftigten im Westen und 43 Prozent im Osten tarifgebunden.<br>\nEine h&ouml;here Tarifbindung ist nicht nur wichtig, weil dann mehr Menschen von guten L&ouml;hnen und Arbeitsbedingungen profitieren. Sie ist auch gesamtwirtschaftlich geboten, weil zunehmende Tarifflucht und Lohndumping die Allgemeinheit jedes Jahr Milliarden kosten, wie der aktuelle DGB-Tariffluchtatlas zeigt (siehe Abbildung).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/uber-uns\/dgb-heute\/wirtschafts-finanz-steuerpolitik\/++co++e8382646-3d42-11ec-b99f-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<p><strong>dazu: Politische Hebel zur notwendigen St&auml;rkung der Tarifbindung<\/strong><br>\nNur noch jeder zweite abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte ist durch einen Tarifvertrag gesch&uuml;tzt. Die Ampelkoalition will das &auml;ndern. Welche Reformen n&ouml;tig sind, damit der Sozialen Marktwirtschaft nicht weiter der Boden entzogen wird.<br>\nTarifvertr&auml;ge schaffen Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Nur wo das Tarifwesen funktioniert, k&ouml;nnen die Arbeitsbedingungen f&uuml;r die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten auf Augenh&ouml;he mit den Arbeitgebern ausgehandelt werden. Tarifvertr&auml;ge sind die Grundlage f&uuml;r gesellschaftliche Teilhabe, Zusammenhalt und eine demokratische Gestaltung der Arbeitswelt. Nur durch sie kann die Soziale Marktwirtschaft ihr Versprechen einl&ouml;sen.<br>\nDie Tarifpartnerschaft hat Deutschland gepr&auml;gt. Das Grundgesetz hat die Schaffung rechtlicher Ordnung auf den Arbeitsm&auml;rkten an die tarifautonome Normsetzung der Tarifpartner &uuml;bertragen und so auch den staatlichen Gesetzgeber von Aufgaben entlastet. Zugleich hat der Staat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen f&uuml;r eine funktionierende Tarifpartnerschaft sicherzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/40-2021\/politische-hebel-zur-notwendigen-staerkung-der-tarifbindung\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitsschutz: Land schafft zu wenig Stellen f&uuml;r Betriebskontrollen<\/strong><br>\nIn vielen Betrieben ist der Arbeitsschutz mangelhaft. Trotzdem gehen in Niedersachsen die staatlichen Kontrollen zur&uuml;ck. Eine feste Quote soll zwar Besserung bringen, aber die Landesregierung plant daf&uuml;r viel zu wenig Stellen ein. Das #schlaglicht 38\/2021 fordert mehr Personal, um die Gesundheit der Besch&auml;ftigten zu sch&uuml;tzen.<br>\nCorona ist alles andere als vorbei. Schon zu Beginn der nasskalten Jahreszeit steigen die Infektionszahlen wieder stark an. Einmal mehr geht es nun darum, die Besch&auml;ftigten an ihren Arbeitspl&auml;tzen zu sch&uuml;tzen. Allerdings geht diese Frage weit &uuml;ber das aktuelle Pandemiegeschehen hinaus: Zeitdruck, L&auml;rm, Handhabung von Chemikalien, Baustelleneins&auml;tze und &Uuml;berstunden &ndash; im beruflichen Alltag sind die Menschen h&auml;ufig gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Die Arbeitgeber m&uuml;ssen daher ihrer arbeitsvertraglichen F&uuml;rsorgepflicht jederzeit uneingeschr&auml;nkt nachkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++ae7336a4-3d73-11ec-8000-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und FDP wollen wohl Bahn zerschlagen: &Uuml;ber zwei Modelle wird in den Koalitionsgespr&auml;chen diskutiert<\/strong><br>\nHintergrund der Aufspaltung des Bahn-Konzerns: FDP und Gr&uuml;ne wollen mehr Wettbewerb auf der Schiene. Wettbewerber, wie zum Beispiel der kleine M&uuml;nchner Konkurrent Flixtrain, k&ouml;nnten jetzt ihre gro&szlig;e Chance sehen. Kommt es zu einer solchen Bahnreform, will Flixtrain verst&auml;rkt in den Schienenverkehr investieren. &bdquo;Wir k&ouml;nnten schon 2022 unser Angebot ausweiten, indem wir beispielsweise auf unseren bestehenden Strecken mehr Fahrten anbieten&ldquo;, sagt der Flixtrain-Chef dem &bdquo;Spiegel&ldquo;. Entscheidender sei aber das Signal, dass es sich lohnt, auch in neue Z&uuml;ge zu investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/deutsche-bahn-zerschlagen-gruene-und-fdp-verfolgen-gemeinsamen-plan-mit-zwei-loesungen-SJYFGRYPYBAHBOZ7JCZ456FHKY.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder sieht man, Linksliberale und Neoliberale sind im Grunde aus dem gleichen Holz geschnitzt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Flixtrain hatte &uuml;brigens den Betrieb <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/flixbus-und-flixtrain-stellen-betrieb-wegen-corona-vorubergehend-ein-E76DSRVMP6JIXR24LNJD76NSUU.html\">sehr lange eingestellt<\/a>, weil es sich wegen der Pandemie nicht mehr rentierte, Personenbef&ouml;rderung zu betreiben. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie von der Ampel die Rente verh&ouml;kert wird<\/strong><br>\nDie Sozialpolitik der Ampelkoalition wird die Handschrift der FDP tragen. Die Sozialrente soll eingefroren, die Altersvorsorge auf Aktienfonds umgestellt werden. Amazon, Google und die Immobilienwirtschaft wird es freuen.<br>\nDer Politikchef der Frankfurter Allgemeinen (FAZ) Jasper von Altenbockum sieht bei den Sondierungsgespr&auml;chen zur Ampel-Koalition die FDP als klaren Gewinner (FAZ 19.10.2021):\n<blockquote><p>\n&bdquo;Sie hat Steuererh&ouml;hungen verhindert, hat ihr &sbquo;B&uuml;rgergeld&lsquo; f&uuml;r Arbeitslose verankert, hat den Einstieg der gesetzlichen Rentenversicherung in die kapitalgedeckte Altersvorsorge durchgesetzt, hat die privaten Krankenkassen gerettet, hat Planungsbeschleunigungen festgeschrieben und Akzente im Klimaschutz setzen k&ouml;nnen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Jetzt fehle nur noch, dass Christian Lindner Finanzminister wird. Aber SPD und die Gr&uuml;nen k&ouml;nnten nur regieren, &bdquo;wenn sie auch diese Kr&ouml;te noch schlucken&ldquo;. Sie werden es wohl machen und auch noch &bdquo;Hmm, lecker!&ldquo; sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/40-2021\/wie-von-der-ampel-die-rente-verhoekert-wird\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mangel an Wohnraum: 8,5 Millionen Menschen in Deutschland leben in &uuml;berbelegten Wohnungen<\/strong><br>\nLuxusgut eigenes Zimmer: Wohnraum ist in Deutschland laut Statistischem Bundesamt extrem ungerecht verteilt. Vor allen Kinder und Jugendliche leben oft in zu kleinen Wohnungen.<br>\nRund 8,5 Millionen Menschen in Deutschland haben zu wenig Wohnraum. Im vergangenen Jahr lebten damit 10,3 Prozent der Bev&ouml;lkerung in Wohnungen, die nach europ&auml;ischer Definition als &uuml;berbelegt gelten, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Menschen in St&auml;dten, Alleinlebende sowie Alleinerziehende und deren Kinder waren &uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig betroffen (hier geht&rsquo;s zur Auswertung).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/wohnraum-mehr-als-8-millionen-buerger-leben-in-ueberbelegten-wohnungen-a-5780ba02-59b9-406d-b2f6-08ca34614dda\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>NSU-Chef-Aufkl&auml;rer: &ldquo;Etliche Merkw&uuml;rdigkeiten und kaum noch erkl&auml;rbare Zuf&auml;lle&rdquo;<\/strong><br>\nAm 4. November 2011 flog die Neonazi-Terrorserie des Nationalsozialistischen Untergrunds auf. Die offizielle Version geht von drei T&auml;tern aus: Zwei sind tot, eine im Gef&auml;ngnis. Clemens Binninger glaubt jedoch an Mitt&auml;ter.<br>\n&Uuml;ber Jahre lebten Neonazi-Terroristen im deutschen Untergrund. Sie mordeten, sie raubten Banken aus, sie legten Bomben &ndash; ohne dass Ermittler ahnten, dass es Rechtsextremisten waren, die die Verbrechen begingen. Vor nun zehn Jahren flog die Terrorserie auf. Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt erschossen sich auf der Flucht, ihre Komplizin Beate Zsch&auml;pe wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Mehrere Unterst&uuml;tzer kamen mit weniger schweren Strafen davon.<br>\nClemens Binninger hat viele Jahre versucht, die in der deutschen Geschichte beispiellose Terrorserie aufzukl&auml;ren, zun&auml;chst im ersten Untersuchungsausschuss des Bundestags, dann als Vorsitzender in einem weiteren. Der ehemalige Polizeibeamte sichtete Akten, befragte Zeugen und ging Spuren nach, die Polizei und Generalbundesanwalt nicht mehr verfolgten. Dabei begann er an der offiziellen Tatversion zu zweifeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/id_91075482\/chef-aufklaerer-binninger-ich-glaube-nicht-dass-der-nsu-nur-ein-trio-war-.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Manipulationen: Zur ARD-Berichterstattung &uuml;ber Russland<\/strong><br>\nEin Tweet verdeutlicht die Arbeitsweise der ARD. Insbesondere in Bezug auf Russland wird umfassend manipuliert. Das zeigt, das Experiment des &ouml;ffentlich-rechtlichen Modells ist gescheitert. Es hat keine Resilienz gegen&uuml;ber der Vereinnahmung zum Zweck der Propaganda. Am 24.10. ver&ouml;ffentlichte die ARD-Korrespondentin Ina Ruck auf ihrem Twitter-Kanal ein Bild, auf dem sechs E-Scooter zu sehen sind, die einen B&uuml;rgersteig blockieren. Die Szene spielt in Russland, vermutlich in Moskau, denn Ina Ruck berichtet von dort aus f&uuml;r die Geb&uuml;hrenzahler in Deutschland &uuml;ber Russland und den postsowjetischen Raum. &Uuml;berschrieben hat sie das Foto mit &ldquo;Falls jemand denkt, es sei ein Problem westlicher Gro&szlig;st&auml;dte&rdquo;. Der Tweet suggeriert, auch in russischen Gro&szlig;st&auml;dten s&auml;he es kaum anders aus als in deutschen. Auch dort w&uuml;rden mietbare Elektroroller an allen m&ouml;glichen und unm&ouml;glichen Orten abgestellt, w&uuml;rden Wege, Einfahrten und Durchg&auml;nge blockiert, auch dort w&uuml;rde dies regelm&auml;&szlig;ig den Unmut der Passanten auf sich ziehen. In Berlin landen Scooter tats&auml;chlich oft in der Spree, weil der Zorn &uuml;ber die wilde und vielfach auch gef&auml;hrliche Parkerei &uuml;bergro&szlig; ist.<br>\nDas, was Ina Ruck hier allerdings suggeriert ist falsch. Das in Deutschland herrschende Chaos gibt es in Russland nicht. Sie musste ihr Motiv sicherlich lange suchen, bis es ihr gelang, das Foto f&uuml;r ihren Tweet zu machen, denn in Moskau gibt es feste Punkte, an denen man Scooter mieten kann und an denen man sie auch wieder abgeben muss. In Petersburg ist das genauso, dort gilt dar&uuml;ber hinaus ein Verbot der Nutzung f&uuml;r zentrale Stra&szlig;en und Pl&auml;tze. All das ist in Deutschland nicht der Fall. In Deutschland wird geradezu damit geworben, dass man sein &ldquo;modernes und zeitgem&auml;&szlig;es Gef&auml;hrt&rdquo; dort stehen lassen kann, wo auch immer es einem beliebt; genau das machen die Nutzer dann mehrheitlich auch, was zum entsprechenden Chaos und dem &Auml;rger anderer Mitmenschen dar&uuml;ber f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126654-manipulationen-zur-ard-berichterstattung-ueber-russland\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Fall Assange entbehrt jeglicher rechtsg&uuml;ltigen Grundlage<\/strong><br>\nAm 27. und 28. Oktober 2021 fand vor dem Londoner High Court der n&auml;chste Schritt in der Odyssee im Berufungsverfahren um die Auslieferung von Julian Assange in die USA statt.Zahlreiche Unterst&uuml;tzer waren (wieder) vor Ort und forderten seine sofortige Freilassung.   Dieses Mal haben die USA der britischen Justiz vorgeworfen, sie sei bei der Beschlussfassung von falschen Annahmen bez&uuml;glich Assanges Gesundheitszustand ausgegangen. Im Januar 2021 hatte das Londoner Gericht das Auslieferungsbegehren mit der Begr&uuml;ndung abgelehnt, der psychische Gesundheitszustand von Assange sei angegriffen und die Haftbedingungen, die ihn in den USA erwarteten, seien unzumutbar. Der Anwalt der USA, James Lewis, brachte nun vor, Assange h&auml;tte allen Grund gehabt, bei seinen Symptomen zu &uuml;bertreiben. Ausserdem h&auml;tten die USA zugesichert, bei einer Auslieferung in die USA keine &laquo;Spezialmethoden&raquo; anzuwenden, und in Aussicht gestellt, dass Assange, der Australier ist, seine Haftstrafe auch in einem australischen Gef&auml;ngnis absitzen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit-fragen.ch\/archiv\/2021\/nr-24-2-november-2021\/der-fall-assange-entbehrt-jeglicher-rechtsgueltigen-grundlage.html\">Zeit-Fragen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umweltchemikalien: 100&rsquo;000 Tote im Jahr durch Phthalate<\/strong><br>\nWeichmacher, die in Kunststoff, Kosmetika und sogar in Medikamenten auftauchen, k&ouml;nnten viele vorzeitige Tode verursachen.<br>\nChemikalien, die in vielen Konsumg&uuml;tern enthalten sind, k&ouml;nnten vielen Menschen vorzeitig das Leben kosten. Phthalate, die vor allem als Weichmacher in Plastik, aber auch in Kosmetika und Medikamenten eingesetzt werden, f&uuml;hren m&ouml;glicherweise jedes Jahr zum verfr&uuml;hten Tod von 91&rsquo;000 bis 107&rsquo;000 Menschen in den USA.<br>\nNach einer im Oktober im Magazin &laquo;Environmental Pollution&raquo; erschienenen Studie hatten Menschen zwischen 55 und 63, die mehr Phthalate im Urin hatten, eine h&ouml;here Sterblichkeit als solche, die dieser Chemikalienklasse weniger ausgesetzt gewesen waren.<br>\nDie Studie dreier Wissenschaftler der New York University analysiert die Daten von mehr als 5300 erwachsenen Personen aus den USA, die zwischen 2001 und 2010 im Rahmen einer nationalen Gesundheitsstudie Proben abgegeben hatten und deren Todesursache im Fall ihres Ablebens bis 2015 dokumentiert worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/umweltchemikalien-100000-tote-im-jahr-durch-phthalate\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sollen sie doch sterben, wenn sie sich nicht impfen lassen?<\/strong><br>\nWarum werden Kimmich oder Precht so hart angegriffen, wenn sie Corona-Ma&szlig;nahmen bezweifeln? Steffen Augsberg vom Ethikrat &uuml;ber die Gefahr der Bevormundung.<br>\nProfessor Steffen Augsberg beobachtet in der Corona-Pandemie einen Hang zu Hysterie. Der Jurist und Mitglied des Ethikrats spricht im Interview &uuml;ber Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Ungeimpfte, Druck, der Gegendruck erzeugt &ndash; und Fu&szlig;baller als Politikum.<br>\nBerliner Zeitung: Herr Augsberg, Fu&szlig;ballprofi Joshua Kimmich hat mit seinem Bekenntnis, nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein, heftige Reaktionen ausgel&ouml;st. Steht dieser Fall f&uuml;r die Debattenkultur nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie?<br>\nSteffen Augsberg: Es hat eine Art Hexenjagd stattgefunden. Man kann sicher dar&uuml;ber diskutieren, ob es zusammenpasst, sich einerseits f&uuml;r eine coronabezogene Hilfskampagne zu exponieren und sich andererseits selbst nicht impfen zu lassen. Doch die Bedenken, die er &auml;u&szlig;ert, sind nicht vollkommen abwegig. In skandinavischen L&auml;ndern, jetzt auch in Sachsen, wird der Impfstoff von Moderna erst ab 30 Jahren empfohlen. Der Mann ist 26, und jetzt werfen wir ihm vor, dass er nicht zwischen verschiedenen Impfstoffen differenziert?<br>\nM&uuml;ssen wir Kimmich f&uuml;r die Debatte dankbar sein?<br>\nSie ist insofern sinnvoll, als wir uns ehrlich Gedanken dar&uuml;ber machen, warum wir impfen. Fehlinformationen benennen und Risiken analysieren, auch auf Generationen bezogen. Ein 26-J&auml;hriger hat ein vergleichsweise niedriges Risikoprofil. Zugleich werden gerade Profisportler sehr auch auf geringe Leistungsabf&auml;lle achten. Es geht um gruppenbezogene und individuelle Risiko-Nutzen-Abw&auml;gungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/sollen-sie-doch-sterben-wenn-sie-sich-nicht-impfen-lassen-li.192770\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein sehr gutes Interview. H&auml;tte man in einer heftigen Grippewelle wie etwa 2017\/18 &auml;hnlich kommuniziert wie heute, h&auml;tte man damit die Bev&ouml;lkerung &auml;hnlich in Angst und Panik versetzen k&ouml;nnen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wenn Widerstand zur Pflicht wird<\/strong><br>\nDie Politik befindet sich im Endkampf um das Covid-Narrativ und dreht jetzt richtig auf. An zivilem Ungehorsam f&uuml;hrt jetzt kein Weg mehr vorbei. [&hellip;]<br>\nWir n&auml;hern uns dem Gipfel des Wahnsinns der Pandemiebek&auml;mpfungspolitik. Das Corona-Narrativ von der gr&ouml;&szlig;ten Pandemie seit 100 Jahren, f&uuml;r die inzwischen die Gruppe der Ungeimpften verantwortlich gemacht werden soll, br&ouml;ckelt immer schneller. Jetzt muss offenbar die letzte Klammer das aus Datensalat, Propaganda und Panikmache zusammengeschusterte Narrativ halten: die kollektiv begangene und von der schweigenden Mehrheit geduldete Grausamkeit gegen&uuml;ber einer Minderheit.<br>\nAus Sicht der Politik ist das allzu verst&auml;ndlich. Ihr fliegt n&auml;mlich gerade alles um die Ohren, was noch irgendwas mit Logik zu tun hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/miloszmatuschek.substack.com\/p\/widerstandistpflicht\">Milosz Matuschek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mehrheit der Deutschen bef&uuml;rwortet die Impfpflicht<\/strong><br>\n57 Prozent sorgen sich, dass bislang nicht geimpfte Kinder sich mit dem Virus infizieren k&ouml;nnten. Und 62 Prozent bef&uuml;rchten, dass &Auml;ltere schwer an Corona erkranken.<br>\n&Auml;hnlich viele (57 Prozent) bef&uuml;rchten, dass wegen des Infektionsgeschehens das &ouml;ffentliche Leben in den kommenden Wochen erneut eingeschr&auml;nkt werden k&ouml;nnte. 58 Prozent treibt die Sorge um, dass das Gesundheitswesen in Deutschland an seine Grenzen sto&szlig;en k&ouml;nnte.<br>\nEine Mehrheit von 57 Prozent spricht sich auch f&uuml;r eine allgemeine Corona-Impfpflicht aus, 39 Prozent sind dagegen. Im August dieses Jahres war das Bild noch gespalten: Damals waren 46 Prozent f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht, 50 Prozent dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-2821.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Panikmache wirkt umfassend, eine tief traumatisierte Bev&ouml;lkerung ist inzwischen bereit, jede autorit&auml;re Ma&szlig;nahme mitzumachen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77404\">&ldquo;Corona: Ist die &bdquo;Zustimmung der Mehrheit&ldquo; ein gutes Argument?&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-77631","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77631","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=77631"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77631\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77633,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77631\/revisions\/77633"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=77631"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=77631"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=77631"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}