{"id":77642,"date":"2021-11-07T09:00:32","date_gmt":"2021-11-07T08:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642"},"modified":"2021-11-05T09:51:39","modified_gmt":"2021-11-05T08:51:39","slug":"hinweise-der-woche-231","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h02\">Der Fall Assange ist der wichtigste Kampf um die Pressefreiheit in unserer Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h03\">Der neue Kalte Krieg mit Mach 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h04\">Afghanistan: Wie man eine Migrationskrise entstehen l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h05\">G20: Schlechte Zeiten f&uuml;r ein neues koloniales Konzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h06\">EU-Schuldenregeln: Die n&auml;chste Koalition entscheidet &uuml;ber das Schicksal Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h07\">&bdquo;Ungleichheit ist ein Tabuthema&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h08\">EEG-Umlage: Industrie umging wohl Milliarden-Zahlungen an den Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h09\">Die Glasgower Klimakonferenz (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642#h10\">Die BBC engagiert Unparteilichkeits-Pr&uuml;fer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Folgen einer schiefen Debatte<\/strong><br>\nDie Krankenh&auml;user f&uuml;llen sich wieder mit alten Menschen, und viele in Politik und Medien zeigen sich &uuml;berrascht. Wie kann das sein? Und wie konnte es &uuml;berhaupt so weit kommen? Ein Kommentar.<br>\nES IST EIN ERSTAUNLICHES ERWACHEN. Nachdem viele Politiker und Medien monatelang vor allem &uuml;ber Kinder und Jugendliche in der Pandemie diskutiert haben, stellen sie erschrocken fest: Die Krankenh&auml;user laufen erneut mit &auml;lteren und zu einem gro&szlig;en Teil mit sehr alten Patienten voll. Von denen noch dazu viele geimpft sind. Was keineswegs gegen die Impfungen spricht.<br>\nAber sehr wohl daf&uuml;r, dass die so lange schiefe Debatte Folgen hatte. Vor allem den &Auml;lteren wurde seit dem Fr&uuml;hjahr st&auml;ndig suggeriert, mit der Impfung sei die Pandemie f&uuml;r sie faktisch erledigt. Obwohl alle Daten zeigten, dass &uuml;ber 60-J&auml;hrige Geimpfte zwar ein deutlich verringertes Risiko haben, sich mit dem Coronavirus anzustecken, und noch deutlich seltener ernsthaft erkranken &ndash; aber eben nur im Vergleich zu Gleichaltrigen. Im Vergleich zu ungeimpften Kindern und Jugendlichen m&uuml;ssen sie h&auml;ufiger ins Krankenhaus, und mit zunehmendem Abstand von der Zweitimpfung steigt auch ihre Anf&auml;lligkeit f&uuml;r eine Infektion wieder stark an. [&hellip;]<br>\nStattdessen aber konzentrierte man sich wieder einmal auf die Schulen, diskutierte Sinn und Unsinn von Lockerungen dort &ndash; anstatt in den Vordergrund zu stellen, welche der f&uuml;r Kinder und Jugendlichen geltenden Sicherheitsvorkehrungen vorbildlich sein k&ouml;nnten f&uuml;r andere gesellschaftliche Bereiche: f&uuml;r die Arbeitswelt vor allem. Doch nein: Die Erwachsenen allen Alters lie&szlig; man weitgehend in Ruhe &ndash; solange sie geimpft waren, im Sinne einer Belohnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2021\/11\/02\/die-folgen-einer-schiefen-debatte\/\">Jan-Martin Wiarda<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehrheit der Deutschen bef&uuml;rwortet die Impfpflicht<\/strong><br>\n57 Prozent sorgen sich, dass bislang nicht geimpfte Kinder sich mit dem Virus infizieren k&ouml;nnten. Und 62 Prozent bef&uuml;rchten, dass &Auml;ltere schwer an Corona erkranken.<br>\n&Auml;hnlich viele (57 Prozent) bef&uuml;rchten, dass wegen des Infektionsgeschehens das &ouml;ffentliche Leben in den kommenden Wochen erneut eingeschr&auml;nkt werden k&ouml;nnte. 58 Prozent treibt die Sorge um, dass das Gesundheitswesen in Deutschland an seine Grenzen sto&szlig;en k&ouml;nnte.<br>\nEine Mehrheit von 57 Prozent spricht sich auch f&uuml;r eine allgemeine Corona-Impfpflicht aus, 39 Prozent sind dagegen. Im August dieses Jahres war das Bild noch gespalten: Damals waren 46 Prozent f&uuml;r eine allgemeine Impfpflicht, 50 Prozent dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-2821.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Panikmache wirkt umfassend, eine tief traumatisierte Bev&ouml;lkerung ist inzwischen bereit, jede autorit&auml;re Ma&szlig;nahme mitzumachen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Lesen Sie dazu auch &ldquo;Corona: Ist die &bdquo;Zustimmung der Mehrheit&ldquo; ein gutes Argument?&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Tafeln: Wer sich nicht impfen l&auml;sst, soll auch nicht essen<\/strong><br>\nIm August machte die Marburger Tafel Schlagzeilen. Der Verein beschloss, seine Lebensmittelausgabe f&uuml;r Bed&uuml;rftige nur noch f&uuml;r Geimpfte, Genesene und Getestete zug&auml;nglich zu machen. Das war schon ziemlich dreist, angesichts der Tatsache, dass diese Regeln f&uuml;r alle anderen Orte, an denen Dinge des lebensnotwendigen Bedarfs, wie Nahrungsmittel, zu erwerben sind, nicht anwendbar waren. Die Marburger Tafel verwies darauf, ihre Ehrenamtlichen sch&uuml;tzen zu wollen, und konnte sich immer noch darauf herausreden, es g&auml;be eine kostenlose Testm&ouml;glichkeit, insofern sei ja niemand tats&auml;chlich ausgeschlossen.<br>\nNun, das war im August. Die Tafeln sind ja nicht einfach Stellen, an denen Arme Essen bekommen. Sie sind auch Einrichtungen, die der Disziplinierung dienen, die ein Programm verfolgen, was von einem ordentlichen Armen erwartet wird. Um Lebensmittel zu erhalten, die sonst nicht mehr verkauft werden k&ouml;nnen, muss man nicht nur seine Bed&uuml;rftigkeit nachweisen. Man muss auch brav regelm&auml;&szlig;ig bei der Ausgabe erscheinen und vor der Ausgabe in der Schlange warten. Es sind gewisserma&szlig;en Anstalten zur Anerziehung von Demut, in der Tradition feudaler Mildt&auml;tigkeit. Nur, dass die Spender meist Gro&szlig;konzerne sind und die Leiter dieser Einrichtungen Politiker oder politiknahe Menschen.<br>\nDer Marburger Tafel war jedenfalls der Streich aus dem August nicht genug; Anfang Oktober beschloss sie, den b&ouml;swilligen ungeimpften Armen, denen der rechte Geist der Unterwerfung fehlt, zu zeigen, wo der Hammer h&auml;ngt, und erkl&auml;rte, keine Schnelltests mehr anzubieten, aber stattdessen von Ungeimpften einen PCR-Test zu verlangen.<br>\nDamit hatte es sich mit kostenlos; die Angebote f&uuml;r PCR-Tests in Marburg liegen bei etwa 50 Euro das St&uuml;ck. Wer jedoch alle zwei Wochen jeweils 50 Euro aufwenden kann, um bei der Tafel f&uuml;r Essen anstehen zu d&uuml;rfen, der braucht keine Tafel, der kann sich sein Gem&uuml;se kaufen. (&hellip;)<br>\nNoch einen Schritt weiter als die Marburger ging jetzt eine Ausgabestelle der M&uuml;nchner Tafel. Sie wird k&uuml;nftig nur noch Geimpfte bedienen. Die Bild in M&uuml;nchen hat das recht gro&szlig; vermeldet, aber &ndash; wen wundert&rsquo;s &ndash; mit viel Sympathie f&uuml;r die Ma&szlig;regelnden. Das war in diesem Fall die Frau des fr&uuml;heren Fu&szlig;ballprofis Paul Breitner, Hildegard Breitner. Die, wie die Marburger, erkl&auml;rte, man m&uuml;sse ja die Mitarbeiter sch&uuml;tzen.<br>\nDer Artikel liefert auch Fotos von der Ausgabestelle, um die es geht. Diese ist am Johannisplatz in M&uuml;nchen und &ndash; unter freiem Himmel. Wie andere Ausgabestellen der M&uuml;nchner Tafel auch. Richtig, Himmel, Luft, Wind, keine Aerosole, Ansteckungsgefahr gleich Null. Das sollte sich inzwischen selbst zu Frau Breitner herumgesprochen haben. Nein, unter freiem Himmel werden jetzt nur noch Geimpfte versorgt, um die Mitarbeiter zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126417-tafeln-wer-nicht-impft-soll\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Konsens &uuml;ber medizinische Apartheid? Die &ldquo;libert&auml;ren Sozialisten&rdquo; treten genau daf&uuml;r ein<\/strong><br>\nWenn ich Ihnen im Jahr 2019 gesagt h&auml;tte, dass Staaten in der westlichen Welt unter dem Deckmantel der Bek&auml;mpfung eines Virus mit einer Infektionsrate von 0,096 Prozent die gr&ouml;&szlig;ten jemals da gewesenen Einschr&auml;nkungen der b&uuml;rgerlichen Freiheit in Friedenszeiten auferlegen und Menschen sogar daran gehindert w&uuml;rden, an Beerdigungen geliebter Menschen teilzunehmen oder, wenn sie schwer krank im Krankenhaus liegen sollten, zu besuchen, h&auml;tten Sie mir wahrscheinlich geantwortet: &ldquo;Ich wette, dass sich der sozialistisch-libert&auml;re Noam Chomsky entschieden dagegen aussprechen wird. Ich stimme nicht allem zu, was er sagt, aber er war schon immer gegen Tyrannei und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige staatliche Eingriffe.&rdquo;<br>\nAber Chomsky sprach sich nicht nur nicht gegen Lockdowns und die Vorschriften zum Tragen von Gesichtsmasken aus (falls er es tat, so habe ich das verpasst) &ndash; er ging sogar noch einige Schritte weiter. Er zeigte ein Ma&szlig; an Autoritarismus, das sogar Josef Stalin erblassen lie&szlig;e, und sagte k&uuml;rzlich in einem im Netz weit verbreiteten Interview, dass die &ldquo;richtige Reaktion&rdquo; gegen&uuml;ber denen, die keine Impfstoffe zu sich nehmen wollen, darin besteht, &ldquo;darauf zu bestehen, dass sie vom Rest der Gesellschaft isoliert werden&rdquo;. Anschlie&szlig;end, wie der Journalist Max Blumenthal auf Twitter bemerkte, legte Chomsky noch mal nach, weit davon entfernt, Reue zu zeigen. Auf die Frage: &ldquo;Wie k&ouml;nnen wir diesen Menschen (also den Ungeimpften), den Zugang zu Nahrung sichern?&rdquo;, antwortete er kaltschn&auml;uzig: &ldquo;Nun, das ist eigentlich deren Problem.&rdquo;<br>\nEr fuhr fort, wenn diese Menschen &ldquo;wirklich mittellos w&uuml;rden&rdquo;, dann m&uuml;sse der Staat &ldquo;zu einem gewissen Ma&szlig; eingreifen, um ihr &Uuml;berleben zu sichern&rdquo;, wie es auch bei Menschen der Fall ist, die im Gef&auml;ngnis sa&szlig;en. Danke f&uuml;r deine Wohlt&auml;tigkeit, Noam. Um seine extreme Position zu rechtfertigen, zog der viel gepriesene &ldquo;gro&szlig;e Denker&rdquo; dann eine ziemlich l&auml;cherliche Analogie. Er verglich die Ungeimpften mit Menschen, die sich weigern, an Kreuzungen bei einer roten Ampel anzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126394-konsens-uber-medizinische-apartheid-libertaren\/\">Neil Clark in RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wir sind geimpft<\/strong><br>\nWir haben dies aus den unterschiedlichsten Gr&uuml;nden getan: Weil wir uns durch eine Impfung vor der Erkrankung sch&uuml;tzen wollen, oder weil wir uns erhoffen, bei einer Infektion einen schweren Verlauf zu verhindern. Wir haben uns impfen lassen, um am Arbeitsplatz nicht der\/die einzig Ungeimpfte zu sein, kenntlich durch eine FFP2-Maske, die wir 8 Stunden am Tag zu tragen haben, oder weil wir uns das Leben einfacher gestalten, die M&uuml;he des Testens nicht in Kauf nehmen, verreisen oder spontan ein Kaffeehaus besuchen wollen. Wir haben die Entscheidung bewusst und letztlich auch frei-willig getroffen. In letzter Zeit nehmen wir mit Besorgnis wahr, dass der Druck auf Ungeimpfte steigt und die Frei-Willigkeit einer Impfung zunehmend schwindet. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Folgendes zu betonen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/keinzustand.at\/beatrix-teichmann-wirth\/wir-sind-geimpft\/\">Kein Zustand<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn Widerstand zur Pflicht wird<\/strong><br>\nDie Politik befindet sich im Endkampf um das Covid-Narrativ und dreht jetzt richtig auf. An zivilem Ungehorsam f&uuml;hrt jetzt kein Weg mehr vorbei. [&hellip;]<br>\nWir n&auml;hern uns dem Gipfel des Wahnsinns der Pandemiebek&auml;mpfungspolitik. Das Corona-Narrativ von der gr&ouml;&szlig;ten Pandemie seit 100 Jahren, f&uuml;r die inzwischen die Gruppe der Ungeimpften verantwortlich gemacht werden soll, br&ouml;ckelt immer schneller. Jetzt muss offenbar die letzte Klammer das aus Datensalat, Propaganda und Panikmache zusammengeschusterte Narrativ halten: die kollektiv begangene und von der schweigenden Mehrheit geduldete Grausamkeit gegen&uuml;ber einer Minderheit.<br>\nAus Sicht der Politik ist das allzu verst&auml;ndlich. Ihr fliegt n&auml;mlich gerade alles um die Ohren, was noch irgendwas mit Logik zu tun hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/miloszmatuschek.substack.com\/p\/widerstandistpflicht\">Milosz Matuschek<\/a><\/li>\n<li><strong>Ist das h&ouml;chste deutsche Gericht irrelevant geworden?<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat stets die Grundrechte verteidigt. Seit Beginn der Pandemie ist es allerdings auffallend still gewesen. Jetzt endlich stehen Entscheidungen &uuml;ber die deutsche Corona-Politik an. Sie werden auch &uuml;ber den k&uuml;nftigen Ruf der Karlsruher Richter entscheiden.<br>\nAls vor einem halben Jahr die sogenannte Bundesnotbremse in Deutschland in Kraft trat, erhob sich binnen weniger Wochen Protest aus dem Volk. Bis Ende Juli gingen beim Bundesverfassungsgericht Beschwerden von 8572 Antragstellern ein, darunter Operns&auml;nger und Taxifahrer, Abgeordnete und Rechtsreferendare. Sie wandten sich gegen n&auml;chtliche Ausgangssperren sowie gegen die Schliessung von Schulen, Theatern, Restaurants und L&auml;den. Auf das h&ouml;chste Gericht des Landes war jahrzehntelang Verlass gewesen, es war ein Verteidiger der Freiheitsrechte und hatte keine Scheu, Regierung und Parlament in die Schranken zu weisen. Bis jetzt. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r diesen November hat Karlsruhe angek&uuml;ndigt, &uuml;ber mehrere &laquo;ausgew&auml;hlte Hauptsacheverfahren&raquo; in Sachen Bundesnotbremse zu entscheiden &ndash; ohne m&uuml;ndliche Verhandlung, da man Expertise von Sachverst&auml;ndigen schriftlich angefordert habe. Auch das ist ungew&ouml;hnlich. Wenn ein Thema umfangreich, von allgemeinem Interesse und umstritten ist, wird meistens &ouml;ffentlich verhandelt. Die Sachverst&auml;ndigen tragen den Inhalt ihrer Gutachten dann m&uuml;ndlich vor, und die &Ouml;ffentlichkeit kann Anteil nehmen. Und ausgerechnet in der Pandemie, im Angesicht nie da gewesener Grundrechtseinschr&auml;nkungen soll in aller Stille ein Beschluss ergehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/bundesverfassungsgericht-will-jetzt-zu-bundesnotbremse-urteilen-ld.1653022\">NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Heribert Prantl: Befangenheit? Die Hybris der Richter in Karlsruhe<\/strong><br>\nDer Jurist und Buchautor Heribert Prantl &uuml;ber seine Erwartungen an die Standards des Bundesverfassungsgerichts zu Corona. (&hellip;)<br>\nWelche Bedeutung hat das Urteil?<br>\nEs wird eine Leitentscheidung sein, die gro&szlig;e Entscheidung zu Corona, auf die man nun seit 19 Monaten wartet. Die Notbremse war zwar befristet und sie ist derzeit nicht mehr aktiv. Sie kann aber jederzeit wieder aktiviert werden. Deshalb muss das h&ouml;chste Gericht jetzt endlich Substanzielles sagen. Das Bundesverfassungsgericht hat zu den Lockdowns, zu allen tiefgreifenden Freiheitsbeschr&auml;nkungen und existenziellen Verunsicherungen bisher mehr oder minder geschwiegen.<br>\nDas h&ouml;chste Gericht muss Leitlinien f&uuml;r ein verfassungsgem&auml;&szlig;es Agieren des Staates in unsicheren Zeiten ziehen &ndash; Leitlinien, die die Freiheit sichern und Orientierung geben. Das ist seine Aufgabe, das ist seine Pflicht. Das Gericht hat nun den &Uuml;berblick &uuml;ber 19 Monate Corona-Bek&auml;mpfung. Es muss die divergierenden Stimmen zu den aufgeworfenen verfassungsrechtlichen Fragen h&ouml;ren und sie intensiv diskutieren &ndash; und zwar &ouml;ffentlich, was leider bisher nicht vorgesehen ist.<br>\nDas Gericht muss in einer gro&szlig;en Verhandlung die &Ouml;ffentlichkeit dabei partizipieren lassen, es muss zeigen, mit welcher Inbrunst, mit welchem Ernst und mit welcher Sensibilit&auml;t es die Frage der Rechtsweggarantie und die schwierige Abw&auml;gung zwischen dem Lebensschutz einerseits und den Freiheitsrechten andererseits vornimmt.<br>\nWelche Entscheidung ist zu erwarten?<br>\nIch erhoffe mir eine Entscheidung, die diesen Erwartungen gerecht wird. Ich erhoffe mir eine Entscheidung, in der das ernsthafte Ringen sp&uuml;rbar wird &ndash; und die deshalb auf breite Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung st&ouml;&szlig;t. Ich erhoffe mir eine Entscheidung, die diese Akzeptanz gut vorbereitet, zum Beispiel in einer ausf&uuml;hrlichen m&uuml;ndlichen Verhandlung. Ich erhoffe mir eine Entscheidung, die der gro&szlig;en Tradition des Verfassungsgerichts gerecht wird. Dieses Gericht hat die Grundrechte entfaltet. Es w&auml;re schlimm, wenn es sie wieder zuklappt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/heribert-prantl-befangenheit-die-hybris-der-richter-in-karlsruhe-li.191691\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Rechtsanwalt Dirk Sattelmaier: &ldquo;Die Gerichte haben in der Corona-Zeit fast vollkommen versagt&rdquo;<\/strong><br>\nMan h&ouml;rt h&auml;ufig, dass Klagen gegen den Staat von den Gerichten abgelehnt werden &ndash; und Eilverfahren nicht zugelassen werden. Warum scheuen viele Richter die Verfahren, wenn sie doch &ouml;ffentlich zu diesem Rechtsstaat und dem neuen Infektionsschutzgesetz stehen? Dann k&ouml;nnten sie dieses Recht doch auch enthusiastisch anwenden und umsetzen?<br>\nDie Gerichte &ndash; insbesondere die Verwaltungsgerichtsbarkeit &ndash; haben in der Corona-Zeit meines Erachtens vollkommen versagt. Sie haben eben nicht von der M&ouml;glichkeit Gebrauch gemacht, Ma&szlig;nahmen der Exekutiven zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu korrigieren. Alle grundrechtseinschr&auml;nkenden Ma&szlig;nahmen wurden &ndash; zumindest in den Eilverfahren &ndash; durchgewunken.<br>\nDer Enthusiasmus lag eher im Durchwinken der Ma&szlig;nahmen als in der Kontrolle und der Anwendung geltender und auch gelernter Rechtsgrunds&auml;tze &ndash; also eine vollkommen verkehrte Welt. M&ouml;glicherweise &auml;ndert sich das in den Hauptsacheverfahren &ndash; aber ich bef&uuml;rchte, dass auch hier der Ma&szlig;nahmenenthusiasmus der Gerichte &uuml;berwiegt.<br>\nWie begr&uuml;nden Sie die Kritik der Anw&auml;lte f&uuml;r Aufkl&auml;rung, dass die Gewaltenteilung in Deutschland aktuell nicht mehr gegeben ist?<br>\nDie Gewaltenteilung zeichnete sich bisher dadurch aus, dass eine Kontrolle unter den Gewalten stattfand. Diese Kontrolle scheint verloren gegangen zu sein: Das Parlament gibt s&auml;mtliche Befugnisse mit einer Gesetzes&auml;nderung zu &ldquo;pandemischen Lage von nationaler Tragweite&rdquo; aus der Hand. Die Gerichte stellen auf einmal das Grundrecht des Art. 2 GG auf Leben und k&ouml;rperliche Unversehrtheit als eine Art &ldquo;Supergrundrecht&rdquo;, welches es bisher nicht war, allem anderen voran und winken nahezu alle grundrechtseinschneidenen Ma&szlig;nahmen der Exekutive kritiklos durch. Wenn wir schlie&szlig;lich die Medien als sogenannte &ldquo;vierte Gewalt&rdquo; auch noch in die Pflicht nehmen, so hat auch hier keine Kontrolle stattgefunden. Oder haben Sie z. B. jemals von einem Moderator des &ouml;ffentlichen Rundfunks eine wirklich kritische Frage an den Dauertalkgast Lauterbach vernommen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/126442-rechtsanwalt-dirk-sattelmaier-gerichte-haben-in-corona-zeit-versagt\/\">RT DE<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Whistleblower: Gef&auml;lschte Daten in Pfizer-Zulassungsstudie<\/strong><br>\nEin Regionaldirektor, der bei der Forschungsorganisation Ventavia Research Group besch&auml;ftigt war, hat der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ) berichtet, dass w&auml;hrend der Zulassungsstudie des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns Pfizer Daten gef&auml;lscht worden waren. Beispielsweise wurde die &ldquo;Verblindung&rdquo; der Patienten aufgehoben, es wurden unzureichend geschulte Impf&auml;rzte besch&auml;ftigt, und unerw&uuml;nschten Nebenwirkungen, die im Rahmen der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie von Pfizer gemeldet wurden, wurde nur langsam nachgegangen. Die Mitarbeiter, die die Qualit&auml;tskontrollen durchf&uuml;hrten, waren demnach mit der Masse der festgestellten Probleme &uuml;berfordert.<br>\nNachdem sie das Forschungsinstitut Ventavia Research Group, das die Studien f&uuml;r Pfizer durchgef&uuml;hrt hatte, wiederholt auf diese Probleme hingewiesen hatte, schickte die Regionaldirektorin von Ventavia Brook Jackson eine Beschwerde an die US-Arzneimittelbeh&ouml;rde. Ventavia entlie&szlig; sie noch am selben Tag. Jackson stellte dem BMJ Dutzende von unternehmensinternen Dokumenten, Fotos, Tonaufnahmen und E-Mails zur Verf&uuml;gung, die die Vorw&uuml;rfe belegen sollen. Demzufolge habe Pfizer in mehreren Punkten wie dem Labormanagement, der Patientensicherheit und der Datenintegrit&auml;t gegen wissenschaftliche und ethische Standards versto&szlig;en.<br>\nMitarbeiter und Patienten wurden bei Versuchen mit Placebos au&szlig;erdem nicht &ldquo;verblindet&rdquo;, d.h. sie wussten m&ouml;glicherweise, ob sie den Impfstoff oder ein Placebo bekommen haben. Die Verantwortlichen konnten die entsprechenden Fehler nicht quantifizieren. Zudem habe es Probleme bei der Dateneingabe f&uuml;r schwere Nebenwirkungen gegeben, Patienten wurden unzureichend &uuml;berwacht, die Nachverfolgungsprotokolle seien schlecht gewesen und die Laborproben wurden teilweise falsch etikettiert<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126590-whistleblowerin-gefaelschte-daten-in-pfizer-zulassungsstudie\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Covid-19: Researcher blows the whistle on data integrity issues in Pfizer&rsquo;s vaccine trial<\/strong><br>\nIn autumn 2020 Pfizer&rsquo;s chairman and chief executive, Albert Bourla, released an open letter to the billions of people around the world who were investing their hopes in a safe and effective covid-19 vaccine to end the pandemic. &ldquo;As I&rsquo;ve said before, we are operating at the speed of science,&rdquo; Bourla wrote, explaining to the public when they could expect a Pfizer vaccine to be authorised in the United States.1<br>\nBut, for researchers who were testing Pfizer&rsquo;s vaccine at several sites in Texas during that autumn, speed may have come at the cost of data integrity and patient safety. A regional director who was employed at the research organisation Ventavia Research Group has told The BMJ that the company falsified data, unblinded patients, employed inadequately trained vaccinators, and was slow to follow up on adverse events reported in Pfizer&rsquo;s pivotal phase III trial. Staff who conducted quality control checks were overwhelmed by the volume of problems they were finding. After repeatedly notifying Ventavia of these problems, the regional director, Brook Jackson, emailed a complaint to the US Food and Drug Administration (FDA). Ventavia fired her later the same day. Jackson has provided The BMJ with dozens of internal company documents, photos, audio recordings, and emails.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bmj.com\/content\/375\/bmj.n2635\">The BMJ<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Schlamperei bei Cormirnaty-Zulassungsstudie<\/strong><br>\nBei der Zulassungsstudie f&uuml;r den Covid-19-Impfstoff Comirnaty&reg; von Biontech und Pfizer hat es laut einem Bericht zumindest in einem Studienzentrum in den USA Unregelm&auml;&szlig;igkeiten gegeben. Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs stehen damit aber nicht infrage. (&hellip;)<br>\nDem &raquo;BMJ&laquo; liegen offenbar zahlreiche Dokumente wie Fotos, Tonaufzeichnungen und E-Mails vor, die die Aussagen von Jackson und den anderen Whistleblowern in dem Bericht beweisen. Daher ist davon auszugehen, dass er wahrheitsgetreu ist. Es erscheint auch plausibel, dass bei dem extrem hohen Tempo, mit dem die Zulassungsstudie von Comirnaty durchgezogen wurde, teilweise die Genauigkeit gelitten haben k&ouml;nnte &ndash; eine Annahme, die im &Uuml;brigen nicht nur f&uuml;r diesen Coronaimpfstoff gelten muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pharmazeutische-zeitung.de\/schlamperei-bei-cormirnaty-zulassungsstudie-129188\/\">Pharmazeutische Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Neuer &Auml;rger um geheime Impfstoff-Vertr&auml;ge<\/strong><br>\nM&uuml;ssen Millionen Corona-Impfdosen vernichtet werden, weil geheime Klauseln in den EU-Vertr&auml;gen eine Weitergabe an bed&uuml;rftige L&auml;nder verhindern?<br>\nDiese Frage wirft ein Beitrag in der &ldquo;Tagesschau&rdquo; auf. Demnach will die Bundesregierung im Rahmen der Covax-Initiative Vakzine an &auml;rmere L&auml;nder spenden. Doch das Vorhaben drohe an den Herstellern zu scheitern. Dies gehe aus einem Brief des Staatssekret&auml;rs Thomas Steffen vom Bundesgesundheitsministerium an die EU-Kommission hervor, der dem ARD-Politikmagazin Kontraste vorliegt. Demnach fordern Biontech\/Pfizer &amp; Co. &ldquo;Ausgleichszahlungen&rdquo; f&uuml;r die Weitergabe der Impfstoffe &ndash; zus&auml;tzlich zu den ohnehin schon &uuml;berh&ouml;hten Verkaufspreisen.<br>\nUnklar ist, welche Summen bei diesen Ausgleichszahlungen gefordert werden. Staatssekret&auml;r Steffen spricht in seinem Brief lediglich von &ldquo;&uuml;berzogenen&rdquo; Forderungen. Auch die H&ouml;he der geforderten &ldquo;Mindestpreise&rdquo; ist nicht &ouml;ffentlich. Schuld daran ist die EU-Kommission, die mit den Herstellern im Geheimen verhandelt hat und die vollst&auml;ndige Offenlegung der Vertr&auml;ge bis auf den heutigen Tag verhindert.<br>\nDoch nun regt sich (endlich) Widerstand: Mehrere Abgeordnete der Gr&uuml;nen haben vor dem EuGH auf Herausgabe der Dokumente geklagt. Neun Monate lang hatten sie per Briefwechsel mit der Kommission versucht, f&uuml;r Transparenz zu sorgen. Doch die EU-Beh&ouml;rde weigerte sich. Nun ist den Abgeordneten der Geduldsfaden gerissen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/neuer-aerger-um-geheime-impfstoff-vertraege\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Offenlegung der Impfstoffvertr&auml;ge: Das hier kann ja kaum das Original sein&hellip;<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Die Europ&auml;ischen Gr&uuml;nen (ohne deutsche MEPs) klagen vor dem EuGH auf Offenlegung der Impfstoffvertr&auml;ge. (VonderLeyen hat bisher nur 1 bis zur Unkenntlichkeit zensierte Version ver&ouml;ffentlicht.) Das hier kann ja kaum das Original sein, ist ja nix geschw&auml;rzt:<a href=\"https:\/\/t.co\/dr19F2GhYV\">https:\/\/t.co\/dr19F2GhYV<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Martin Sonneborn (@MartinSonneborn) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinSonneborn\/status\/1455836782587748352?ref_src=twsrc%5Etfw\">November 3, 2021<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p>  <\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Fall Assange ist der wichtigste Kampf um die Pressefreiheit in unserer Zeit<\/strong><br>\nWenn der WikiLeaks-Gr&uuml;nder der Ver&ouml;ffentlichung von Verschlusssachen f&uuml;r schuldig befunden wird und an die USA ausgeliefert werden soll, so wird dies einen rechtlichen Pr&auml;zedenzfall schaffen, mit dem eine Berichterstattung &uuml;ber jegliche Themen der nationalen Sicherheit de facto beendet wird.<br>\n(&hellip;) Wenn Assange der Ver&ouml;ffentlichung von Verschlusssachen f&uuml;r schuldig befunden und ausgeliefert wird, dann wird dies einen Pr&auml;zedenzfall schaffen, der die Berichterstattung &uuml;ber Themen der nationalen Sicherheit de facto beendet, weil es der US-Regierung dann erm&ouml;glicht, das Spionagegesetz jederzeit so anzuwenden, dass jeder Journalist angeklagt werden kann, der Verschlusssachen besitzt und ver&ouml;ffentlicht, und dass jeden Hinweisgeber, der Verschlusssachen durchsickern l&auml;sst, ins Gef&auml;ngnis bringen kann. Wird diesem Berufungsantrag der USA stattgegeben, so wird Assange in London ein weiteres Mal erneut vor Gericht gestellt. Das Urteil &uuml;ber die jetzt verhandelte Berufung wird fr&uuml;hestens im kommenden Januar erwartet.<br>\n(&hellip;) Eine Gesellschaft, die es verbietet, die Wahrheit zu sagen, beraubt sich der F&auml;higkeit, in Gerechtigkeit zu leben. Der Kampf um die Freiheit von Assange war schon immer viel mehr als gegen die blo&szlig;e strafrechtliche Verfolgung eines Verlegers. Der Kampf um die Freiheit von Assange ist der wichtigste Kampf f&uuml;r die Pressefreiheit in unserer Zeit. Und wenn wir diesen Kampf verlieren, wird er nicht nur f&uuml;r Assange und seine Familie, sondern auch f&uuml;r uns alle verheerend sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126506-fall-assange-ist-der-wichtigste-kampf-um-heutige-pressefreiheit\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: John Pilger &ndash; Why Julian Assange&rsquo;s Inhumane Prosecution Imperils Justice for Us All<\/strong><br>\nWhen I first saw Julian Assange in Belmarsh prison, in 2019, shortly after he had been dragged from his refuge in the Ecuadorean embassy, he said, &ldquo;I think I am losing my mind.&rdquo;<br>\nHe was gaunt and emaciated, his eyes hollow and the thinness of his arms was emphasized by a yellow identifying cloth tied around his left arm, an evocative symbol of institutional control.<br>\nFor all but the two hours of my visit, he was confined to a solitary cell in a wing known as &ldquo;health care,&rdquo; an Orwellian name. In the cell next to him a deeply disturbed man screamed through the night. Another occupant suffered from terminal cancer. Another was seriously disabled.<br>\n&ldquo;One day we were allowed to play Monopoly,&rdquo; he said, &ldquo;as therapy. That was our health care!&rdquo;<br>\n&ldquo;This is One Flew Over the Cuckoo&rsquo;s Nest,&rdquo; I said.<br>\n&ldquo;Yes, only more insane.&rdquo;<br>\nJulian&rsquo;s black sense of humour has often rescued him, but no more. The insidious torture he has suffered in Belmarsh has had devastating effects. Read the reports of Nils Melzer, the UN Special Rapporteur on Torture, and the clinical opinions of Michael Kopelman, emeritus professor of neuropsychiatry at King&rsquo;s College London and Dr. Quinton Deeley, and reserve a contempt for America&rsquo;s hired gun in court, James Lewis QC, who dismissed this as &ldquo;malingering.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/john-pilger-why-julian-assanges-inhumane-prosecution-imperils-justice-for-us-all\">Brave New Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der neue Kalte Krieg mit Mach 5<\/strong><br>\nEr wisse nicht, ob das nun schon ein &ldquo;Sputnik-Moment&rdquo; sei, sagte US-General Mark Milley, als er Mitte dieser Woche auf chinesische Hyperschallwaffensysteme zu sprechen kam. &ldquo;Aber&rdquo;, schob er hinterher, &ldquo;ich denke, sehr nah dran&rdquo;.<br>\nDer General scheint damit die n&auml;chste Stufe im Wettkampf zwischen den USA und China gez&uuml;ndet zu haben. All das sei &ldquo;sehr besorgniserregend&rdquo; sagte er. Wenn der h&ouml;chstrangige Offizier der US-Armee und Milit&auml;rberater des amerikanischen Pr&auml;sidenten ein Fernseh-Interview gibt, muss man davon ausgehen, dass er seine Worte bewusst w&auml;hlt. Besonders dann, wenn er &uuml;ber Massenvernichtungswaffen und &uuml;ber den erkl&auml;rten Hauptgegner China spricht. (&hellip;)<br>\nOb China wirklich vor den USA liegt, l&auml;sst sich schwer beurteilen. Dass der US-General Mark Milley diese Berichte nun aber per Interview indirekt best&auml;tigt und warnt, legt zumindest nahe, dass der US-Regierung das Thema sehr wichtig ist. Immerhin braucht es f&uuml;r die Entwicklung solcher Waffensysteme viel Geld. Den daf&uuml;r notwendigen US-Kongress von einer gewissen Dringlichkeit &uuml;berzeugen zu wollen, ist also durchaus auch ein Motiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_91051560\/wettruesten-zwischen-usa-und-china-der-neue-kalte-krieg-mit-mach-5.html?ml-d\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der milit&auml;rische Komplex in den USA m&ouml;chte weiterhin Geld erhalten und baut daher mal wieder ein Feindbild auf &ndash; nun vor allem China.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Peking h&auml;lt atomares Wettr&uuml;sten mit den USA f&uuml;r &ldquo;dumm&rdquo; und setzt auf einmaligen Vernichtungsschlag<\/strong><br>\nDie Anzahl der eigenen Atomwaffen mit der Washingtons zu vergleichen, sei ein dummes Unterfangen, denn f&uuml;r eine erfolgreiche Abschreckung reiche die M&ouml;glichkeit aus, die USA einmal auszul&ouml;schen. Hierauf wies der Chefredakteur der staatlichen chinesischen Tageszeitung Global Times Hu Xijin hin. Am Mittwoch schrieb er auf Twitter:<br>\n&ldquo;China wird sich nicht auf ein nukleares Wettr&uuml;sten mit den USA einlassen. Wir halten das f&uuml;r dumm. Ich wei&szlig;, dass die USA China zehnmal zerst&ouml;ren k&ouml;nnen, wir werden jedoch sicherstellen, dass wir die volle F&auml;higkeit haben, die USA einmal zu zerst&ouml;ren.&rdquo;<br>\nHu kommentierte einen Meinungsbeitrag von Laura Grego, einer Mitarbeiterin im Labor f&uuml;r nukleare Sicherheit und Politik am Massachusetts-Institut f&uuml;r Technologie (MIT). Die Wissenschaftlerin warnte davor, dass die USA durch die Entwicklung von Raketenabwehrsystemen Staaten wie Russland und China dazu veranlasst haben, immer gef&auml;hrlichere Waffen zu entwickeln, um die Vereinigten Staaten zu besiegen. (&hellip;)<br>\nChefredakteur Hu bezog hierzu Stellung, als er vergangene Woche erkl&auml;rte, die USA sollten &ldquo;die verr&uuml;ckte Idee aufgeben, dass sie China und Russland angreifen k&ouml;nnen, diese aber sie nicht angreifen k&ouml;nnen&rdquo;. Er erinnerte daran, wie die Doktrin der gegenseitig gesicherten Zerst&ouml;rung (MAD) aus der Zeit des Kalten Krieges dazu beigetragen hat, nukleare Spannungen zu entsch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126326-atomares-wettruesten-dumm-peking-usa-abschreckung\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Spiegel-L&uuml;gen der letzten Woche, Teil 7: Was Spiegel-Leser &uuml;ber Hyperschallwaffen nicht erfahren<\/strong><br>\nAls die USA in ihrem Glauben, allen anderen &uuml;berlegen zu sein, den ABM-Vertrag gek&uuml;ndigt und mit der Entwicklung ihrer Raketenabwehr begonnen haben, hat Putin mitgeteilt, Russland habe nicht die Mittel, auch eine Raketenabwehr zu entwickeln und werde daher asymmetrisch reagieren. Im Westen wurde das bel&auml;chelt.<br>\nAnfang 2018 hat Putin in seiner Rede an die Nation die Katze aus dem Sack gelassen und mitgeteilt, dass Russland demn&auml;chst vollkommen einmalige Raketen stationieren werde, die von keiner Raketenabwehr der Welt abgefangen werden k&ouml;nnten. Darunter konnte sich noch kaum jemand etwas vorstellen.<br>\nAls Putin jedoch ein Jahr sp&auml;ter konkreter wurde, da war klar, dass Russland es als erstes Land der Welt geschafft hatte, Hyperschallraketen zu entwickeln und in Dienst zu stellen. (&hellip;)<br>\nKeiner der Beteiligten ist bereit, Kontrollmechanismen, also Abr&uuml;stungsvertr&auml;ge, zu schlie&szlig;en? Das ist gelogen, denn Russland bietet das an, seit die USA den INF-Vertrag gek&uuml;ndigt haben und Russland ist auch bereit, seine Hyperschallwaffen in diese Vertr&auml;ge einzubeziehen, obwohl das Russlands derzeitigen Vorteil schw&auml;chen w&uuml;rde. Putin hat das immer wieder angeboten, wie man in vielen von mir &uuml;bersetzten Interviews und Reden von Putin sehen konnte, als Beispiel k&ouml;nnen Sie hier eine Antwort Putins auf eine Journalistenfrage aus dem Jahr 2019 finden. (&hellip;)<br>\nDer Spiegel verschweigt seinen Lesern, wo die Wurzeln des Problems liegen, n&auml;mlich in den USA, die fast alle Abr&uuml;stungsvertr&auml;ge einseitig gek&uuml;ndigt und damit die L&auml;nder, die sie zu Feinden erkl&auml;rt haben, gezwungen haben, in ein einseitig von den USA provoziertes Wettr&uuml;sten einzusteigen. Das soll der Spiegel-Leser aber nicht wissen, weshalb der Spiegel Putins Abr&uuml;stungsvorschl&auml;ge verschweigt und stattdessen seinen &bdquo;Experten&ldquo; und den Vertreter der USA zitiert, die fr&ouml;hlich l&uuml;gen und behaupten, niemand sei zu solchen Schritten bereit. Dabei sind die einzigen, die dazu nicht bereit sind, die USA, aber das wei&szlig; der Spiegel-Leser ja nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/die-spiegel-luegen-der-letzten-woche-teil-6-was-spiegel-leser-ueber-hyperschallwaffen-nicht-erfahren\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Wladimir Putin: Aufl&ouml;sung des INF-Vertrags birgt die Gefahr eines neuen Wettr&uuml;stens in Ostasien<\/strong><br>\nBei einer virtuellen Sitzung des 16. Ostasien-Gipfels (EAS) am Mittwoch erkl&auml;rte der russische Staatschef:<br>\n&ldquo;Wir haben wiederholt davor gewarnt, dass die Beendigung des Vertrags &uuml;ber Mittel- und Kurzstreckenraketen bedeutet, dass die Region nun mit der M&ouml;glichkeit konfrontiert ist, dass diese Angriffswaffen dort auftauchen und ein neues Wettr&uuml;sten beginnt.&rdquo;<br>\nPutin erinnerte daran, dass Moskau nach der Entscheidung des ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump, im August 2019 aus dem INF-Vertrag auszusteigen, ein einseitiges Moratorium f&uuml;r die Stationierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen in der asiatisch-pazifischen Region und in anderen Teilen der Welt verh&auml;ngt und gleichzeitig zu einem ernsthaften Dialog mit allen beteiligten Staaten in dieser Frage aufgerufen hatte. Moskaus Angebot bestehe weiter und gewinne zunehmend an Bedeutung, sagte er.<br>\nLaut dem russischen Pr&auml;sidenten sei die Zusammenarbeit mit anderen Nationen der einzige Weg, um bestehende und entstehende Bedrohungen zu stoppen und akute Probleme zu l&ouml;sen, die die Region und die Weltgemeinschaft als Ganzes betreffen. Er f&uuml;gte hinzu, dass sich ein Dialog auf die nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung des Wohlergehens der Bev&ouml;lkerung konzentrieren m&uuml;sse, und betonte, dass Moskau bereit sei, an solchen Gespr&auml;chen teilzunehmen.<br>\nWashington hat seinen R&uuml;ckzug aus dem INF-Vertrag auf angebliche Verst&ouml;&szlig;e Russlands gegen den Nuklearpakt zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Moskau, das seine eigene Beteiligung an dem Vertrag einen Tag nach der Ank&uuml;ndigung Washingtons ebenfalls aussetzte, wies die Anschuldigungen zur&uuml;ck und behauptete seinerseits, dass die US-Raketenabwehrsysteme in Mitteleuropa gegen die Bestimmungen des INF-Pakts versto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126325-wladimir-putin-auflosung-inf-vertrags\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Afghanistan: Wie man eine Migrationskrise entstehen l&auml;sst<\/strong><br>\nIn Afghanistan entwickelt sich eine massive humanit&auml;re Krise, die einen erneuten Migrationsstrom nach Europa ausl&ouml;sen k&ouml;nnte. Dabei haben die Staaten des Westens alle Karten in der Hand &ndash; sie m&uuml;ssten nur die gesperrten Konten des afghanischen Staates freigeben.<br>\nAfghanistan leidet unter einer D&uuml;rre, und die global steigenden Preise f&uuml;r Lebensmittel verschlimmern das Problem ebenso wie die Folgen des Krieges. Der Direktor des Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP) der UN, David Beasley, erkl&auml;rte vor wenigen Tagen:<br>\n&ldquo;Afghanistan ist jetzt eine der schlimmsten, wenn nicht die schlimmste humanit&auml;re Krise weltweit, und die Nahrungssicherheit ist fast v&ouml;llig zusammengebrochen. Diesen Winter werden Millionen Afghanen zwischen Migration und Verhungern w&auml;hlen m&uuml;ssen, wenn wir unsere lebensrettende Unterst&uuml;tzung nicht steigern k&ouml;nnen und wenn die Wirtschaft nicht wiederbelebt werden kann. Wir befinden uns im Countdown zu einer Katastrophe, und wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir vor einem totalen Desaster stehen.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Die Not in Afghanistan ist aber nicht nur die Folge von D&uuml;rre, Krieg und den &ouml;konomischen Sch&auml;den durch COVID-19. Nach Angaben der Weltbank besitzt Afghanistan ein Auslandsverm&ouml;gen von 10 Milliarden Dollar, vor allem auf US-amerikanischen und europ&auml;ischen Konten. Nur &ndash; auf diese Mittel kann die Regierung der Taliban nicht zugreifen, da die Konten gesperrt wurden. Jetzt fordern die Taliban die Freigabe dieser Mittel, die schlie&szlig;lich Eigentum des afghanischen Volkes sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/126410-afghanistan-wie-man-migrationskrise-entstehen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>G20: Schlechte Zeiten f&uuml;r ein neues koloniales Konzept<\/strong><br>\nEs geht um die Rettung der Welt, wird weithin behauptet; am Kohlendioxid ginge die Erde zugrunde. Und der G20-Gipfel vom Wochenende in Rom wird als gro&szlig;e Entt&auml;uschung erz&auml;hlt. Was aber, wenn die Ziele der &ldquo;Klimapolitik&rdquo; nichts mit Klima zu tun haben?<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden erkl&auml;rte sich entt&auml;uscht vom G20-Gipfel in Rom &ndash; und lieferte eine klare Schuldzuweisung: Es gehe darum, &ldquo;was China nicht macht, was Russland nicht macht und was Saudi-Arabien nicht macht&rdquo;.<br>\nDer Grund sind die Beschl&uuml;sse zum Klima, die seinen Erwartungen nicht entsprachen. Auch nicht den Erwartungen der hiesigen Medien, die sogleich sekundierten. &ldquo;Ein fatales Signal&rdquo; nannte es der Kommentar auf t-online, und: &ldquo;L&auml;nder wie China blockieren aus machtpolitischen Gr&uuml;nden einen schnelleren Fortschritt in der Klimafrage.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Inzwischen wird auch deutlicher, um welche Interessen es dabei geht. Daf&uuml;r darf man aber nicht an der Oberfl&auml;che der Worte bleiben. Ein Schl&uuml;ssel ist die &ldquo;100-Milliarden-Dollar-Zusage f&uuml;r Investitionen in den Klimaschutz in den &auml;rmeren Entwicklungsl&auml;ndern&rdquo; und die Verpflichtung, mit &ouml;ffentlichen Mitteln keine Anlagen zur Kohleverstromung mehr zu finanzieren&hellip;<br>\nDenn was bedeutet diese &ldquo;100-Milliarden-Dollar-Zusage&rdquo;? Nichts anderes, als dass armen L&auml;ndern eine Entwicklung verwehrt wird, indem man sie zu &ldquo;klimaneutraler&rdquo; Energieerzeugung n&ouml;tigt. Daf&uuml;r werden ihnen Kredite angeboten (das und nichts anderes ist mit den 100 Milliarden j&auml;hrlich gemeint, keine Geschenke), die nat&uuml;rlich mit Widerhaken versehen sind; das werden nicht nur Vorgaben sein, welche Industrie sie in welchem Ausma&szlig; haben d&uuml;rfen, sondern auch Einschnitte in die Lebensqualit&auml;t, wie das schon der IWF so gut konnte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126501-g20-schlechte-zeiten-fuer-ein-koloniales-konzept\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Schuldenregeln: Die n&auml;chste Koalition entscheidet &uuml;ber das Schicksal Europas<\/strong><br>\nSollen ab 2023 die EU-Schuldenregeln wieder gelten? SPD, Gr&uuml;ne und FDP vermeiden das Thema. Dabei steht nicht weniger als der europ&auml;ische Zusammenhalt auf dem Spiel.<br>\nDie Europ&auml;ische Union hat schon bessere Tage erlebt. Der Konflikt mit Polen, die mangelnde Relevanz europ&auml;ischer Themen im deutschen Wahlkampf, die Zerstrittenheit hinsichtlich der Au&szlig;enpolitik &ndash; all das wirft kein gutes Licht auf die EU. In vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern gewinnt der Populismus an Zulauf. Der zunehmende Erfolg des Rechtsau&szlig;enpolitikers &Eacute;ric Zemmour, der Pr&auml;sidentschaftskandidat in Frankreich werden k&ouml;nnte, ist daf&uuml;r nur ein weiteres Beispiel.<br>\nManche Staaten sind l&auml;ngst zu Einzelk&auml;mpfern f&uuml;r den Nationalstaat geworden. F&uuml;r die EU wird es immer schwieriger, mit einer Stimme zu sprechen. Dabei w&auml;re ein geeintes Europa jetzt besonders wichtig. Die EU hat gro&szlig;es Gewicht in der internationalen Diplomatie. Sie ist ein globales Vorbild f&uuml;r Frieden, Stabilit&auml;t und staatliche Kooperation. Ein Vorbild, das noch gebraucht werden wird &ndash; vor allem beim Thema Klima.<br>\nDoch das wird 2023 auf die Probe gestellt werden &ndash; einmal mehr durch den Umgang mit Staatsdefiziten und Staatsschulden. Diese Gefahr scheint nur leider kaum jemand zu bemerken. [&hellip;]<br>\nViele europ&auml;ische Regierungen wollen eine neue Welle von Sparma&szlig;nahmen unbedingt verhindern. Aber gilt das auch f&uuml;r die k&uuml;nftige Bundesregierung? Liest man das Sondierungspapier der Ampel, h&ouml;rt sich das nicht so an. Die Schuldenregeln h&auml;tten ihre &ldquo;Flexibilit&auml;t bewiesen&rdquo;, steht da. Auf dieser Grundlage wolle man &ldquo;Schuldentragf&auml;higkeit erhalten und f&uuml;r nachhaltige und klimafreundliche Investitionen sorgen&rdquo;.<br>\nWie dieser Spagat gelingen soll, werden die Koalitionsverhandlungen zeigen. Doch klar ist, dass es weitreichende Reformen der europ&auml;ischen Schuldenregeln braucht f&uuml;r Investitionen, die die Wirtschaft stabilisieren und gleichzeitig die gr&uuml;ne Transformation beschleunigen. Sonst riskiert Deutschland nicht nur, dass die europ&auml;ischen Klimaziele verfehlt werden. Es riskiert eine weitere Krise der gesamten Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2021-10\/eu-schulden-regeln-kommission-koalition-spd-gruene-fdp\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Artikel erkl&auml;rt gut die Zusammenh&auml;nge zwischen den europ&auml;ischen Schuldenregeln und ihren Folgen. Wenn man so etwas liest wie, dass das BIP von Griechenland (inflationsbereinigt) heute noch 30 Prozent unter dem von 2008 liegt und die Arbeitslosigkeit 9 Prozentpunkte h&ouml;her, oder dass die Schuldenregeln Italien zwingen, 82 Milliarden Euro im Jahr (zus&auml;tzlich) zu tilgen, dann sieht man den ganzen Irrsinn und das Desaster, das vor allem Deutschland (und ein paar L&auml;nder mit &auml;hnlich verr&uuml;ckten Ansichten, wie die Niederlande und &Ouml;sterreich) angerichtet haben. Und die Deutschen lernen nichts daraus; die vermutlich n&auml;chste Koalition wird die Regeln maximal ein bisschen flexibler sehen &ndash; und absehbar gleichzeitig auf den deutschen Export&uuml;bersch&uuml;ssen, die alle anderen EU-L&auml;nder in die Staatsverschuldung treiben, festhalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Ungleichheit ist ein Tabuthema&ldquo;<\/strong><br>\nDie Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf. Aber kaum einer sagt, was das f&uuml;r Kinder bedeutet. Carolin und Christoph Butterwegge wissen es<br>\nEmp&ouml;rung ist gar kein Ausdruck: &Uuml;ber die Armut in Deutschland wei&szlig; kaum jemand besser Bescheid als der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge &ndash; und kaum jemand kann sich &uuml;ber die Lage der Dinge mehr entr&uuml;sten.<br>\nEr und seine Frau Carolin Butterwegge werfen in ihrem neuen Buch Kinder der Ungleichheit. Wie sich die Gesellschaft ihrer Zukunft beraubt Blicke nicht nur auf Armut, sondern auch auf Reichtum, gerade unter Kindern und Jugendlichen. (&hellip;)<br>\nDie Kindergrundsicherung, wie sie die Ampel-Koalition jetzt anpeilt, w&auml;re kein Allheilmittel, lese ich in Ihrem Buch, sondern wom&ouml;glich ein Steuergeschenk f&uuml;r Mittelschichtfamilien und ein T&uuml;r&ouml;ffner f&uuml;r das bedingungslose Grundeinkommen, dessen sch&auml;rfster Kritiker Sie sind.<br>\nChristoph B.: Wenn man unter einer Kindergrundsicherung versteht, dass &uuml;ber allen Kindern derselbe Betrag ausgegossen wird, w&auml;re das f&uuml;r mich ein Kindergrundeinkommen &ndash; verheerend. Eine Familienpolitik nach dem Gie&szlig;kannenprinzip verringert die Ungleichheit in der Gesellschaft in keiner Weise, sondern alle Eltern und ihre Kinder w&auml;ren um denselben Betrag bessergestellt. Es w&auml;re sinnvoll, die Grundsicherung so auszugestalten, dass nur ein Basisbetrag f&uuml;r alle Kinder gleich gezahlt wird. Darauf aufbauend, so ist das bei SPD, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und der Linken gedacht, kommt ein zweiter Betrag, je nach der Einkommensh&ouml;he der Familie. Sozial benachteiligte Familien bek&auml;men also mehr Geld. Zudem sehen die sinnvollen Kindergrundsicherungs-Konzepte eine bessere soziale, Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur vor: mehr Kitapl&auml;tze, bessere Betreuungsqualit&auml;t, kleinere Klassen, mehr Freizeiteinrichtungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche. Wenn die Kindergrundsicherung das Leben junger Menschen verbessert, w&auml;re sie ein Projekt f&uuml;r die neue Regierung, das die Gesellschaft voranbr&auml;chte. Meine Bef&uuml;rchtung ist jedoch, dass, was sich jetzt als eine Koalition des Fortschritts inszeniert, letztlich doch nur eine Koalition der Fortschrittsgl&auml;ubigkeit ist, bei der die soziale Ungleichheit und Armut insbesondere von Kindern wieder hinten runterfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/zusaetzlich-abgehaengt\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EEG-Umlage: Industrie umging wohl Milliarden-Zahlungen an den Staat<\/strong><br>\nIndustriekonzerne in Deutschland sollen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel jahrelang die Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur &Ouml;kostrom-F&ouml;rderung umgangen und so Milliarden nicht an den Staat abgef&uuml;hrt haben. Leidtragende seien die &uuml;brigen Stromkunden, die entsprechend h&ouml;here Beitr&auml;ge h&auml;tten zahlen m&uuml;ssen, schreibt der Spiegel.<br>\nLaut dem Bericht sind gut zwei Dutzend namhafte Unternehmen, Energieversorger und Stadtwerke beteiligt. Nach Sch&auml;tzungen gehe es um acht bis zehn Milliarden Euro. Es werde derzeit in mehreren Gerichtsverfahren gekl&auml;rt, ob die Praxis rechtswidrig gewesen sei.<br>\nEin Fall betrifft den Bayer-Konzern und dessen fr&uuml;here Tochter Currenta. Allein in diesem Fall stehen laut Spiegel R&uuml;ckzahlungen von bis zu einer Milliarde Euro im Raum. Wegen des noch laufenden Gerichtsverfahrens wollte sich ein Bayer-Sprecher dazu am Samstag auf Anfrage nicht &auml;u&szlig;ern. Auch Evonik und Daimler h&auml;tten laut Spiegel jahrelang bei der &Ouml;kostrom-Umlage getrickst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/eeg-umlage-industrie-umging-milliarden-zahlungen-an-den-staat-li.191902\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Glasgower Klimakonferenz (I)<\/strong><br>\nAuf der UN-Klimakonferenz in Glasgow sucht sich die Bundesregierung zum wiederholten Mal als Vorreiterin beim globalen Klimaschutz zu pr&auml;sentieren. Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt zu Beginn der Konferenz mit gleich zwei Reden auf; die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Umweltministerin Svenja Schulze erkl&auml;rt, die Bundesrepublik sei bestrebt, bereits bis 2045 klimaneutral zu werden &ndash; &ldquo;f&uuml;nf Jahre fr&uuml;her als auf EU-Ebene&rdquo;. Beobachter geben sich skeptisch: Berlin hat in der Vergangenheit im Interesse der deutschen Kfz-Industrie jahrzehntelang eine Versch&auml;rfung der CO2-Normen in der EU blockiert; bei den Berliner Koalitionsverhandlungen sind einfache Ma&szlig;nahmen wie ein verbindliches allgemeines Tempolimit schon jetzt vom Tisch. Haben zahlreiche Schwellenl&auml;nder ihre Reduktionsziele nicht ausreichend konkretisiert oder unzul&auml;ngliche Pl&auml;ne vorgelegt, so haben die reichen Industriel&auml;nder Finanzzusagen gebrochen, die Klimaschutzprogramme in Entwicklungsl&auml;ndern erm&ouml;glichen sollen. Abgesehen davon nimmt die Stromerzeugung aus der besonders klimasch&auml;dlichen Kohle zu &ndash; in China, in den USA und vor allem in der Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8750\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Die Kanzlerin wei&szlig;, dass sie versagt hat<\/strong><br>\nUnter der F&uuml;hrung von Angela Merkel hat Deutschland eine Klimapolitik verfolgt, die diesen Namen nicht verdient. Auch der letzte gro&szlig;e Auftritt der Kanzlerin ist eine absolute Entt&auml;uschung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachhaltigkeit\/id_91069754\/weltklimakonferenz-die-kanzlerin-weiss-dass-sie-versagt-hat.html\">T-Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Gl&uuml;ck sagt es mal jemand &ndash; viel zu wenige Journalisten weisen auf Merkels unendliche Verz&ouml;gerungstaktik und ihr v&ouml;lliges Versagen in der Klimapolitik hin. Wobei man z. B. aus der Sicht der Autoindustrie oder der Betreiber von Kohlekraftwerken auch im Gegenteil einen &uuml;berw&auml;ltigenden Erfolg gegen die CO2-Reduktion sehen kann. Das Urteil, dass sich Merkel (ausgerechnet) &ldquo;bei Euro-Rettung, Fl&uuml;chtlingskrise und Pandemie-Management&rdquo; verdient gemacht h&auml;tte, kann ich allerdings nicht teilen. Merkel hat ausschlie&szlig;lich die Interessen der Gro&szlig;industrie und von schwerreichen Menschen vertreten und keine einzige Krise (!!) irgendwie &ldquo;bew&auml;ltigt&rdquo; oder gar &ldquo;gel&ouml;st&rdquo; &ndash; im Gegenteil, die Eurokrise ist urs&auml;chlich in Merkels Politik der Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse begr&uuml;ndet, die Fl&uuml;chtlingskrise wurde auf ehrenamtliche Helfer abgew&auml;lzt und mit den Folgen die Fl&uuml;chtlinge und alle anderen Menschen mit der zunehmenden Wohnungsnot alleine gelassen, und das Pandemie-&ldquo;Management&rdquo; (ernsthaft: &ldquo;Management&rdquo;?) war bestenfalls ein grausames Hickhack mit &uuml;berteuert gekauften Masken, Skandalen ohne Ende und ausgebrannten Pflegekr&auml;ften. Und die Wohnungskrise, die Krise der zunehmenden und sich verfestigenden Armut und Ungleichheit, die heruntergerockte Infrastruktur, die chronisch unterfinanzierten Bildungseinrichtungen: diese multiplen Krisen hat Merkel ganz alleine zu verantworten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die BBC engagiert Unparteilichkeits-Pr&uuml;fer<\/strong><br>\n(&hellip;) Auch in Gro&szlig;britannien gibt es regelm&auml;&szlig;ig Diskussionen &uuml;ber die Rolle und die publizistische Leistung der vor 99 Jahren gegr&uuml;ndeten British Broadcasting Corporation&hellip;<br>\nDie politischen Diskussionen um die BBC drehen sich aber auch oft um die Frage, wie unparteilich der geb&uuml;hrenfinanzierte Sender &uuml;ber Ereignisse informiert. Kritik &auml;u&szlig;ern vornehmlich konservative Exponenten&hellip;<br>\nDie BBC-F&uuml;hrung unternimmt nun einen Entlastungsversuch. Ende der vergangenen Woche gab Generaldirektor Tim Davie bekannt, alle Angebote von externen Experten auf ihre Unparteilichkeit hin pr&uuml;fen zu lassen. Wie der &laquo;Guardian&raquo; schreibt, werden sie kl&auml;ren, ob die BBC eine gen&uuml;gende Vielfalt an Perspektiven und Ansichten reflektiert. In einer ersten Untersuchung soll analysiert werden, wie die Journalisten &uuml;ber Steuern und &ouml;ffentliche Ausgaben im Vereinigten K&ouml;nigreich informieren. Mit Themen wie Rassismus, Migration, Kulturk&auml;mpfe oder Gender wird es reichlich Stoff f&uuml;r weitere &Uuml;berpr&uuml;fungen geben. Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen werden dabei Gelegenheit bekommen, ihre Meinung zu den Ergebnissen zu &auml;u&szlig;ern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/die-bbc-engagiert-unparteilichkeits-pruefer\/\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Auch ARD und ZDF sollten sich das Vorhaben der BBC als Vorbild nehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77642\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-77642","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=77642"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77645,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77642\/revisions\/77645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=77642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=77642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=77642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}