{"id":77652,"date":"2021-11-05T10:51:50","date_gmt":"2021-11-05T09:51:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77652"},"modified":"2021-11-19T11:13:08","modified_gmt":"2021-11-19T10:13:08","slug":"die-hochruestung-der-welt-das-erbe-von-16-jahren-merkel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77652","title":{"rendered":"Die Hochr\u00fcstung der Welt \u2013 das Erbe von 16 Jahren Merkel"},"content":{"rendered":"<p>Die &Auml;ra Merkel geht ihrem Ende entgegen. Die R&uuml;stungsexportpolitik der letzten 16 Jahre ist verheerend: Angela Merkel verkaufte Waffen im Wert von &uuml;ber 92 Milliarden Euro an 165 L&auml;nder der Welt (von 193 anerkannten). Diese L&auml;nder stellen &uuml;ber 98 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung. Die H&auml;lfte aller Genehmigungen ging an sogenannte Drittl&auml;nder, an die Verk&auml;ufe eigentlich tabu sein sollten; darunter viele L&auml;nder, die mit Waffenembargos belegt sind. Auch schwerstes Kriegsger&auml;t wie Panzer, U-Boote und Kampfjets wurde an L&auml;nder auf jedem Kontinent verteilt. Die Hochr&uuml;stung der Welt ist das katastrophale Erbe der Merkel-Jahre. Von <b>Jakob Reimann<\/b>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5741\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-77652-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211105-Die-Hochruestung-der-Welt-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211105-Die-Hochruestung-der-Welt-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211105-Die-Hochruestung-der-Welt-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211105-Die-Hochruestung-der-Welt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=77652-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211105-Die-Hochruestung-der-Welt-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"211105-Die-Hochruestung-der-Welt-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>&bdquo;Merkel &ndash; das Ende einer &Auml;ra&ldquo; &ndash; so oder so &auml;hnlich betitelte Essays werden wir in deutschen Leitartikeln in den n&auml;chsten Wochen wohl in H&uuml;lle und F&uuml;lle pr&auml;sentiert bekommen. Trotz kritischer T&ouml;ne werden diese im Grundtenor, so vermute ich, eher W&uuml;rdigung denn Abrechnung sein. Ich habe kein Interesse an pauschalem Merkel-Bashing, sehe pragmatisch durchaus gute Entscheidungen in ihrer Kanzlerinnenschaft &ndash; die im Ganzen gepr&auml;gt war von Opportunismus statt &Uuml;berzeugung, von Durchmerkeln statt Visionen f&uuml;r eine lebenswerte Zukunft &ndash; und daneben eine Vielzahl katastrophaler, verheerender Politiken. Um eine dieser Verheerungen soll es in dieser Analyse gehen: die R&uuml;stungsexportpolitik der Kanzlerin, um die Hochr&uuml;stung der Welt.<\/p><p><strong>An (fast) jedes Land<\/strong><\/p><p>Jedes Jahr im Juni legt die Bundesregierung ihren R&uuml;stungsexportbericht vor; entsprechend den <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/PDF\/?uri=CELEX:32008E0944&amp;from=DE\">Vorgaben der EU-Vertr&auml;ge<\/a> ist jeder Mitgliedsstaat zur &Uuml;bermittlung von &bdquo;Informationen &uuml;ber seine Ausfuhren von Milit&auml;rtechnologie und Milit&auml;rg&uuml;tern&ldquo; verpflichtet. Das &ndash; in typisch &bdquo;deutscher&ldquo; Akribie &ndash; vom Bundeswirtschaftsministerium verfasste Dokument enth&auml;lt eine F&uuml;lle an Informationen &uuml;ber den Verkauf von Waffen <i>made in Germany<\/i>. Ich analysierte die 15 Berichte der Merkel-Jahre &ndash; das Ergebnis kann in folgender Grafik zusammengefasst werden.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211105-Waffenverkaeufe_Merkel_Weltkarte.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211105-Waffenverkaeufe_Merkel_Weltkarte.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>In 16 Jahren unter Angela Merkel als Kanzlerin wurden R&uuml;stungsexporte im Wert von 92.166.460.000 Euro an 165 L&auml;nder genehmigt, &uuml;ber 92 Milliarden also. Da es in der Retrospektive eines Sechzehnjahreszeitraums nur bedingt zweckf&uuml;hrend ist, die jeweiligen Geldwerte einfach aufzusummieren, wurden alle Zahlen <a href=\"https:\/\/www.inflationtool.com\/\">inflationsbereinigt<\/a> (was die Diskrepanz dieser Zahl etwa zu Meldungen bei <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2021-08\/29\/wahlperiode-ruestungsexporte-fuer-225-milliarden-genehmigt\"><i>Zeit Online<\/i><\/a>, <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ruestungsexporte-deutschland-legislaturperiode-100.html\"><i>ZDF<\/i><\/a> oder dem <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/in-der-laufenden-wahlperiode-bundesregierung-hat-ruestungsexporte-im-wert-von-22-5-milliarden-euro-genehmigt\/27559936.html\"><i>Handelsblatt<\/i><\/a> erkl&auml;rt, die wiederum von <i>dpa<\/i> abgeschrieben haben). Kanzlerin Angela Merkel hat also an 165 der gegenw&auml;rtig von der UN anerkannten 193 Staaten dieser Welt Waffen verkauft. Hinzu kommen Verk&auml;ufe an 17 Territorien, die (teil-)autonom sind oder deren Status v&ouml;lkerrechtlich ungekl&auml;rt oder umstritten ist und die in den Berichten der Bundesregierung daher separat aufgef&uuml;hrt werden; dazu z&auml;hlen etwa Kosovo, Taiwan, die Westsahara, Gr&ouml;nland, Hongkong, die Caymans oder das nur von der T&uuml;rkei anerkannte Nordzypern.<\/p><p>Werte f&uuml;r einzelne Jahreszahlen zu vergleichen, ist oft wenig zweckf&uuml;hrend, da seltenere Gro&szlig;verk&auml;ufe in einem konkreten Jahr besonders stark ins Gewicht fallen und langfristige Trends so auf den ersten Blick nicht sofort erkennbar sind.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211105-Waffenverkaeufe-Merkel_pro-Jahr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211105-Waffenverkaeufe-Merkel_pro-Jahr.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Im statistischen Mittel gehen die Verk&auml;ufe von 2006 bis 2020 klar nach oben. Aus der berechneten Trendlinie geht hervor, dass &uuml;ber den Zeitraum der Merkel-&Auml;ra statistisch jedes Jahr Waffen im Wert von &uuml;ber 100 Millionen Euro mehr exportiert wurden. (In absoluten Zahlen ohne Inflationsbereinigung l&auml;ge dieser Wert noch deutlich dar&uuml;ber.) Genehmigte Waffenverk&auml;ufe an sogenannte Drittl&auml;nder steigen statistisch gar um 120 Millionen Euro j&auml;hrlich (Trendlinie nicht eingezeichnet). Diese L&auml;nder geh&ouml;ren weder der EU oder der NATO an, noch sind sie, wie etwa die Schweiz, Japan oder Australien, den NATO-Mitgliedern gleichgestellt. Der Anteil an Verk&auml;ufen an diese Drittl&auml;nder lag in mehreren Jahren bei &uuml;ber 60 Prozent und betr&auml;gt im Mittel &uuml;ber die Merkel-Jahre 49 Prozent &ndash; jede zweite Waffe wurde also an L&auml;nder verkauft, die eigentlich tabu sein sollten und an die nur in Ausnahmef&auml;llen verkauft werden darf. Lieferungen an diese L&auml;nder unterliegen nach deutschem wie EU-Recht strengsten Auflagen, wie die Regierung auch in jedem Bericht ausf&uuml;hrlich darlegt. So darf an keine L&auml;nder verkauft werden, die Terrorismus unterst&uuml;tzen, mit den Waffen die eigene Bev&ouml;lkerung unterdr&uuml;cken, wenn es bewaffnete Konflikte in diesem Land gibt oder wenn auch nur &bdquo;das Risiko besteht&ldquo;, dass die Waffen &bdquo;zum Zwecke der Aggression gegen ein anderes Land&ldquo; verwendet werden. Ein erneuter Blick auf die Karte spricht all diesen Regeln maximalen Hohn.<\/p><p>Besonders hervorzuheben seien in diesem Geiste des Rechtsbruchs etwa die acht L&auml;nder der gegen den Jemen Krieg f&uuml;hrenden Saudi-Emirate-Koalition (die allesamt in jedem Kriegsjahr Genehmigungen erhielten), die Philippinen unter dem wahnsinnigen Despoten Duterte (der sich selbst mit Hitler verglich), mehrere B&uuml;rgerkriegsl&auml;nder und zerfallende Staaten in Afrika, Ungarn unter dem rechtsextremen Orban (der in den letzten beiden Jahren gar die Empf&auml;ngercharts anf&uuml;hrte) oder die auf dem halben Globus Krieg f&uuml;hrenden USA.<\/p><p><strong>Schweres Kriegsger&auml;t f&uuml;r die Welt<\/strong><\/p><p>Im Gegensatz etwa zu Gewehren oder auch gepanzerten Fahrzeugen m&uuml;ssen Ausfuhren schwerer Waffensysteme wie Panzer, Kriegsschiffe und Kampfjets j&auml;hrlich auch an das UN-Waffenregister gemeldet werden und sind daher in den R&uuml;stungsexportberichten gesondert ausgewiesen. In die Merkel-Jahre fallen weit &uuml;ber dreitausend derartiger Ausfuhren, zwei Drittel davon Panzer. Der Kassenschlager ist hier der Leopard-Kampfpanzer, von dem Merkel &uuml;ber 1.700 verkauft hat. Die meisten gingen an Griechenland, gefolgt von der T&uuml;rkei &ndash; das mit diesen sp&auml;ter mehrfach illegal die autonomen kurdischen Gebiete <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/kurden-betaetigen-einsatz-von-leopard-2-panzer-in-afrin-15418283.html\">in Nordsyrien &uuml;berfiel<\/a> und schwere Kriegsverbrechen beging. Doch Berlin belieferte bekanntlich auch die kurdischen Peschmerga im benachbarten Irak mit Milan-Panzerabwehrraketen, sodass in Rojava final deutsche Panzer von deutschen Raketen zerst&ouml;rt wurden: Ein makabrer Treppenwitz der Geschichte, &uuml;ber den wohl nur die gierigen Aktion&auml;re deutscher R&uuml;stungsschmieden lachen d&uuml;rften.<\/p><p>Griechenland g&ouml;nnt sich nach den USA und der T&uuml;rkei die <a href=\"https:\/\/www.globalfirepower.com\/armor-tanks-total.php\">gr&ouml;&szlig;te Panzerflotte<\/a> unter allen NATO-Staaten. Der Gro&szlig;teil der &uuml;ber 1.300 Panzer der Hellenischen Kr&auml;fte stammt aus deutscher Produktion und das Land verschuldete sich daf&uuml;r in Milliardenh&ouml;he. W&auml;hrend im Zuge der sogenannten &bdquo;Griechenland-Krise&ldquo; die von Deutschland dominierte Troika Griechenland zwang, seine Gesundheits- und Sozialsysteme beinahe auf Entwicklungslandniveau zu dezimieren und seine &ouml;ffentliche Infrastruktur &ndash; samt Inseln &ndash; an ausl&auml;ndische Investoren zu verschachern, m&uuml;ssen die deutschen Panzerrechnungen dennoch auf &bdquo;Hellas&ldquo; und Pfennig beglichen werden. Der Leopard wird von der korrupten Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann gebaut. 2014 kam ans Licht, dass KMW allein f&uuml;r die Griechenland-Verk&auml;ufe <a href=\"#seite-2\">26 Millionen Euro Schmiergelder<\/a> an bestechliche B&uuml;rokraten in Athen gezahlt hatte &ndash; was Merkel zur, wenigstens unwissenden, Kollaborateurin dieser Korruptionsaff&auml;re macht.<\/p><p>Weiter wurde ans UN-Waffenregister gemeldet, dass die Kanzlerin neben tausenden Panzern &uuml;ber 300 Haubitzen (der Gro&szlig;teil wiederum an Griechenland), 17 Kampfjets, 14 U-Boote (unter anderem an Israel, &Auml;gypten und Kolumbien), &uuml;ber 500 Marschflugk&ouml;rper (die meisten an S&uuml;dkorea), Artilleriesysteme (an Frankreich), mehrere Kriegsschiffe sowie 35 Kampfhubschrauber (die meisten an den Irak) verkaufte und so schweres Kriegsger&auml;t &uuml;ber den gesamten Globus verteilte.<\/p><p>In jedem Exportbericht sind auch all jene L&auml;nder aufgelistet, die im Berichtszeitraum internationalen Waffenembargos unterliegen. So ist Russland bekanntlich seit 2014 mit einem R&uuml;stungsembargo belegt, was die Kanzlerin jedoch nicht davon abhielt, hunderte Antr&auml;ge f&uuml;r Gewehre, Pistolen und Satellitentechnik zu genehmigen. Analoges gilt etwa f&uuml;r Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien und Herzegowina, China, Irak, Kongo, Libanon, Ruanda, Sierra Leone oder Usbekistan. Alle waren sie zum Zeitpunkt der Genehmigungen mit Waffenembargos belegt &ndash; jeder einzelne Verkauf wird damit zu einem Fall f&uuml;r Den Haag.<\/p><p><strong>Die Farce der &bdquo;restriktiven R&uuml;stungsexportpolitik&ldquo;<\/strong><\/p><p>Wollen deutsche Waffen in die Welt verkauft werden, entscheidet dar&uuml;ber der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundessicherheitsrat\">Bundessicherheitsrat<\/a> &ndash; ein im Geheimen tagendes Gremium ohne Kontrolle durch den Bundestag oder auch nur Rechenschaftspflicht gegen&uuml;ber dem Parlament unter Vorsitz der Kanzlerin mit den Ministerinnen und Ministern acht relevanter H&auml;user (Kanzleramt, Ausw&auml;rtiges, Verteidigung, Finanzen, Inneres, Justiz, Wirtschaft und Entwicklung) sowie vier beratenden Mitgliedern (interessant: neben dem Generalinspekteur der Bundeswehr ist auch der Chef des Presse- und Informationsamtes mit dabei; schlie&szlig;lich muss Seibert am Ende in der BPK f&uuml;r die Entscheidungen dieses Gremiums seinen Kopf hinhalten).<\/p><p>Neben den 165 L&auml;ndern, an die der Sicherheitsrat seit 2006 R&uuml;stungsanfragen im Wert von &uuml;ber 92 Milliarden Euro durchwinkte, verkauften die vier Merkel-Kabinette an lediglich 28 Staaten dieser Welt keine Waffen. Einige dieser L&auml;nder (unter anderem Myanmar, Simbabwe, Swasiland, Suriname) beantragten zwar mehrfach deutsches Kriegsger&auml;t, doch wurden sie &bdquo;Opfer&ldquo; der &ndash; wie die Bundesregierung mantraartig in jedem ihrer Berichte eloquent und vermeintlich faktenbasiert hervorhebt &ndash; &bdquo;restriktiven R&uuml;stungsexportpolitik&ldquo;: jene Handvoll Antr&auml;ge also, die zur Gesichtswahrung dann doch abgelehnt werden. Das sind jedes Jahr ein paar Dutzend Anfragen im Gesamtwert von kleinen, oft einstelligen Millionenbetr&auml;gen, denen tausende bewilligter Antr&auml;ge in Milliardenh&ouml;he gegen&uuml;berstehen. In ihren 16 Jahren genehmigte die Kanzlerin insgesamt stolze 210.505 Antr&auml;ge und lehnte magere 1.321 ab. Den genehmigten R&uuml;stungsg&uuml;tern im Wert von insgesamt 92 Milliarden Euro stehen nur etwas mehr als 400 Millionen abgelehnter gegen&uuml;ber &ndash; eine Genehmigungsquote von &uuml;ber 99,3 Prozent: Jedes Mal also, wenn die Regierung eine &bdquo;restriktive R&uuml;stungsexportpolitik&ldquo; herbeifantasiert, l&uuml;gt sie uns an.<\/p><p>Zu den L&auml;ndern, denen Merkel keine Waffen verkaufte, geh&ouml;ren neben Guinea, Kuba, Malawi, Myanmar, Nordkorea und Simbabwe pazifische Inselstaaten wie Nauru, Mikronesien oder Tuvalu, Karibikstaaten wie St. Lucia, Grenada oder Dominica oder auch Gambia, Suriname und Monaco. Diese 28 L&auml;nder werden zusammen von 145 Millionen Menschen bewohnt und stellen demnach unter zwei Prozent der Weltbev&ouml;lkerung. In der Umkehr hei&szlig;t das: Angela Merkel hat in L&auml;nder, die &uuml;ber 98 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung stellen, Waffen verkauft.<\/p><p>Das ist das katastrophale r&uuml;stungspolitische Erbe der &Auml;ra Merkel: die &Uuml;berschwemmung der Erde mit Kriegsger&auml;t, die Hochr&uuml;stung der Welt, deutsche Waffen in jedem nur erdenklichen Konflikt auf dem Globus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &Auml;ra Merkel geht ihrem Ende entgegen. Die R&uuml;stungsexportpolitik der letzten 16 Jahre ist verheerend: Angela Merkel verkaufte Waffen im Wert von &uuml;ber 92 Milliarden Euro an 165 L&auml;nder der Welt (von 193 anerkannten). Diese L&auml;nder stellen &uuml;ber 98 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung. 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