{"id":77669,"date":"2021-11-06T14:00:47","date_gmt":"2021-11-06T13:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77669"},"modified":"2021-11-09T07:53:27","modified_gmt":"2021-11-09T06:53:27","slug":"aktuelle-antisemitismusdebatten-als-zeugnis-fortwaehrenden-unverstaendnisses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77669","title":{"rendered":"Aktuelle Antisemitismusdebatten als Zeugnis fortw\u00e4hrenden Unverst\u00e4ndnisses"},"content":{"rendered":"<p>Der Anschlag von Hanau, die Mbembe-Debatte oder die immer wiederkehrenden, meist hitzigen Diskussionen um den Nahost-Konflikt machen eines klar: Wir brauchen dringend eine fundierte Auseinandersetzung mit den Zusammenh&auml;ngen zwischen Antisemitismus und (anti-muslimischem) Rassismus. In der &Ouml;ffentlichkeit ist die Frage, ob und wie diese beiden Ph&auml;nomene miteinander verglichen werden d&uuml;rfen, enorm umstritten, was eine sachliche und wissenschaftliche Besch&auml;ftigung lange erschwert hat. <strong>Sabine Schiffer<\/strong> und <strong>Constantin Wagner<\/strong> m&ouml;chten durch ihre Forschungsergebnisse und ihr Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A42570071&amp;listtype=search&amp;searchparam=Antisemitismus%2520und%2520Islamophobie\">Antisemitismus und Islamophobie. Ein Vergleich<\/a>&ldquo; eine Grundlage f&uuml;r eine neue, aufgeschlossene Diskussion schaffen.<br>\n<!--more--><br>\nIn den letzten Jahren werden immer wieder neue und letztlich doch die gleichen Debatten &uuml;ber Antisemitismus gef&uuml;hrt, den es immer noch gibt &ndash; wenn auch nicht unbedingt &uuml;berall dort, wo er vermutet oder behauptet wird, und stattdessen an vielen Orten, an denen er nicht entlarvt wird. Wir gehen im Folgenden verst&auml;rkt auf die Unsicherheiten in den Debatten ein und versuchen uns so erneut der Aufgabe zu n&auml;hern, wie Antisemitismus effektiv bek&auml;mpft werden kann und muss und ob und wie Erkenntnisse aus der Antisemitismusforschung als Vorurteilsforschung f&uuml;r andere diskriminierende Diskurse nutzbar gemacht werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Als Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums f&uuml;r Antisemitismusforschung (ZfA), 2008 zu einer Konferenz mit dem Titel &raquo;Feindbild Jude &ndash; Feindbild Muslim&laquo; einlud, schlugen die Wellen hoch. Das Vergleichen von antisemitischem und antimuslimischem Ressentiment galt einigen Aktivisten rund um den Polemiker Henryk M. Broder bereits als Verharmlosung von Antisemitismus und Relativierung des Holocaust. <\/p><p>Eine Person aus Broders Fangemeinde, Jan-Philipp Hein, interviewte 2011 f&uuml;r den <i>K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/i> die Nachfolgerin von Wolfgang Benz, Stefanie Sch&uuml;ler-Springorum. Um hier nur verk&uuml;rzt auf die aufgeregte bis uns&auml;glich zuspitzende Debatte einzugehen, die sogar dem renommierten Antisemitismusforscher Benz Antisemitismus unterstellte, sei an dieser Stelle auf einige erhellende &Auml;u&szlig;erungen im Interview hingewiesen. <\/p><p>Zun&auml;chst einmal hei&szlig;t es im Teasertext zum Interview suggestiv: &raquo;Ihr Vorg&auml;nger sorgte f&uuml;r Aufsehen, weil er Israel-Hass mit Islamfeindlichkeit verglich.&laquo; Das tat Benz nicht, denn es ging um Antisemitismus allgemein und nicht um &raquo;Israel-Hass&laquo;. Dies mag eine kleine Ungenauigkeit sein, die &ndash; wie wir noch sehen werden &ndash; jedoch eine ganze Debattenentwicklung beeinflusst und System hat. Prof. Springorum antwortet auf die Frage nach der Aufgabe des Zentrums und dem Vergleich von Antisemitismus und Islamfeindschaft:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;<i>Man kann Antisemitismus und Islamfeindschaft miteinander vergleichen, weil dann ja auch die Unterschiede deutlich werden. Und ich sehe durchaus Parallelen zwischen der heutigen Situation und der Situation im fr&uuml;hen 19.&#8197;Jahrhundert, also der Emanzipationszeit. Andere Kollegen sagen, es g&auml;be diese Parallelen auch im sp&auml;ten 19.&#8197;Jahrhundert. Dieser Disput ist Grund genug, das historisch zu erforschen, also der Frage nachzugehen, wann welche Gruppen mit welchen Argumenten ausgegrenzt werden.<\/i>&laquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dieses von wissenschaftlichem Interesse geleitete Statement, das sich jeder Zensurforderung entzieht, steht f&uuml;r sich und ist eine Aufforderung, sich ergebnisoffen mit den diversen Epochen zu befassen, um Schl&uuml;sse und Lehren aus dem Erkannten zu ziehen. Als Aufgabe des Zentrums betont sie neben der Wissenschaft auch das Wirken in der &Ouml;ffentlichkeit. Sie verweist dann noch auf das Spezifikum des Antisemitismus, dass das Ressentiment gegen Juden auch stets mit einer Welterkl&auml;rungsfunktion einhergehe und alles Wirken von Juden auf einen gro&szlig;en Plan zur&uuml;ckf&uuml;hrt. Hein lenkt dann das Interview auf Linkspartei und Israelfrage. <\/p><p>Die Kaprizierung der Problematik auf Israel, die sich hier andeutet und in Kombination mit einer verst&auml;rkten Kritik an linken Positionen einhergeht, dominiert inzwischen den Antisemitismusdiskurs. Dies wird uns noch eingehender besch&auml;ftigen (siehe Kapitel 5.5), denn dies beeinflusst auch die nach wie vor umstrittene Definition von Antisemitismus (siehe unten).<\/p><p>Unsicherheiten in der Rechtsprechung bez&uuml;glich antisemitischer Volksverhetzung und einige Endlosdebatten um Antiisraelismus und Judenhass zeugen von dem Bedarf einer klaren Definition, die Orientierung gibt. Eine international anerkannte gibt es bisher nicht, obwohl die Wissenschaft &ndash; wie weiter oben angef&uuml;hrt &ndash; die Kernpunkte von Antisemitismus klar umrei&szlig;t.<\/p><p>Die sogenannte &raquo;EU-Arbeitsdefinition&laquo; des European Monitoring Center on Racism and Xenophobia (EUMC, heute FRA) gelangte 2005 durch einen Leak des Israel-Korrespondenten und Aktivisten Ulrich Sahm an die &Ouml;ffentlichkeit. Die Kernthesen des Papiers lauten in der nicht autorisierten &Uuml;bersetzung auf dem Webportal haGalil:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;<i>Antisemitismus ist eine gewisse Vorstellung zu Juden, die als Hass gegen Juden ausgedr&uuml;ckt werden kann.<\/i><\/p>\n<p><i>Rhetorische und physische Ausbr&uuml;che von Antisemitismus sind gegen Juden und nicht-j&uuml;dische Individuen gerichtet, und\/oder gegen ihr Eigentum oder gegen Institutionen j&uuml;discher Gemeinden und religi&ouml;se Einrichtungen.<\/i><\/p>\n<p><i>Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen solche Ausbr&uuml;che auch den Staat Israel zum Ziel haben, wenn er als j&uuml;disches Kollektiv gesehen wird.<\/i>&laquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dass das Papier nicht ausgereift ist, sieht man unter anderem daran, dass etwa die Bezeichnung &raquo;Juden als Volk&laquo; immer wieder eingemischt wird, was einzelne Aussagen sehr unpr&auml;zise macht. Vor allem aber das Einschlie&szlig;en antiisraelischer &Auml;u&szlig;erungen in die Definition erregt seither immer wieder Ansto&szlig; bzw. gibt Anlass f&uuml;r unz&auml;hlige Debatten. <\/p><p>Vor allem in Bezug auf die Frage nach der Grenze zwischen berechtigter Kritik an der Politik Israels und deren Instrumentalisierung zur Diffamierung des J&uuml;dischen allgemein werden die Unsicherheiten deutlich. Nat&uuml;rlich kann man nicht prim&auml;r von einem antisemitischen Anliegen ausgehen, wenn jemand etwa die Milit&auml;rpolitik des Landes Israel kritisiert &ndash; so kritisieren beispielsweise gro&szlig;e Teile der Friedensbewegung jedwede Milit&auml;rpolitik eines jeden Landes. Aber die M&ouml;glichkeit, dass es sich im Falle Israels um eine Stellvertreterkritik eines verkappten Antisemiten handelt, ist gegeben, liegt zum Teil tats&auml;chlich vor und muss auf jeden Fall &uuml;berpr&uuml;ft werden. <\/p><p>Was tun, um hier unterscheiden zu k&ouml;nnen? Als verbindlich galt lange in etwa folgende Regel: Antisemitisch in Bezug auf Kritik an Israel sei <\/p><ul>\n<li>wenn das Existenzrecht Israels in Frage gestellt wird <\/li>\n<li>wenn Praktiken in Israel mit Praktiken in Nazideutschland verglichen werden <\/li>\n<li>wenn Kritik an Israel kollektiv auf &raquo;die Juden&laquo; &uuml;bertragen wird. <\/li>\n<\/ul><p>Bei Punkt drei gibt es nichts zu deuteln, weshalb entgegen der gerichtlichen Entscheidung im Fall des Angriffs mit Molotowcocktails auf die Synagoge in Wuppertal w&auml;hrend des Gaza-Krieges 2014 dies nat&uuml;rlich als antisemitischer Akt zu bewerten ist. Denn hier wird die Synagoge &ndash; als Symbol f&uuml;r das Judentum &ndash; in Haftung genommen f&uuml;r die Politik Israels. Das stellt eine Verallgemeinerung dar, die diese Politik als &raquo;j&uuml;disch&laquo; identifiziert. Auch wenn die jungen Pal&auml;stinenser mit der Tat auf die V&ouml;lkerrechtsverletzungen im Gaza-Streifen aufmerksam machen wollten, sie haben nicht die israelische Botschaft als Ziel ausgew&auml;hlt, sondern eine Synagoge. Das impliziert, dass &raquo;die Juden&laquo; als Verantwortliche gemeint waren und das ist Antisemitismus. <\/p><p>Punkt eins und zwei sind hingegen mehrfach erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig. <\/p><p>Zu Punkt eins: Wenn etwa Kritik an der Staatsgr&uuml;ndung Israels mitsamt der Vertreibung vieler Pal&auml;stinenser ge&uuml;bt wird, dann liegt hier ein anderer Sachverhalt vor, als wenn man einem Land das Existenzrecht abspricht, weil es von Juden bewohnt wird. Erst bei Letzterem tr&auml;fe eindeutig Antisemitismus zu. Die Thematisierung der Gr&uuml;ndungsgeschichte des Staates und des mit ihm verbundenen Unrechts muss nicht zwingend gegen &raquo;den j&uuml;dischen Staat&laquo; gerichtet sein, weil er als solcher definiert ist. Solange man die gleichen Ma&szlig;st&auml;be an alle Staaten anlegt, ohne Unterschied, ob es sich um Juden oder Nichtjuden handelt, dann ist daran auch nichts Antisemitisches. Alexander Pollak hat ausgehend von der EUMC-Arbeitsdefinition ein brauchbares Instrumentarium entwickelt, Antisemitismus zu bestimmen. Dabei geht es immer um Kritik am Juden als &raquo;Juden&laquo;. Er lehnt eine Eins-zu-Eins-Relation zwischen Kritik an israelischer Politik und Antisemitismus ebenso vehement ab, wie Henryk Broder sie bef&uuml;rwortet. <\/p><p>Akzeptierten wir die Argumentation des Letzteren, dann w&auml;re Israel der einzige Staat auf der Welt, dessen Politik vor jeder Kritik gefeit w&auml;re. Und das k&auml;me einer Sonderstellung gleich, w&auml;re also genau der doppelte Ma&szlig;stab, den ein Natan Sharansky vorgeblich kritisiert &ndash; denn er kritisiert einen Doppelstandard nur, wenn er Israel zum Nachteil gereicht, nicht wenn das Messen mit zweierlei Ma&szlig; Gleichberechtigung verhindert. <\/p><p>In der Tat ist ein Infragestellen des Existenzrechts Israels abzulehnen, bei allem Unrecht, das bei seiner sp&auml;ten Gr&uuml;ndung geschah. Zeitgem&auml;&szlig; und konstruktiv w&auml;re es, die gegenseitige Anerkennung eines Existenzrechts f&uuml;r Israel und Pal&auml;stina vorauszusetzen und davon ausgehend die M&ouml;glichkeiten eines friedlichen Zusammenlebens aller Menschen vor Ort zu st&auml;rken. Um einen nichtinstrumentellen Gebrauch des Begriffs Antisemitismus zu f&ouml;rdern, gilt es also zu kl&auml;ren, welcher Sachverhalt tats&auml;chlich vorliegt.<\/p><p>Wer Sharanskys &raquo;drei Ds&laquo; kennt, die er weitestgehend undefiniert in die Debatte zur Bestimmung von Antisemitismus einwirft, erkennt sie als zugrundeliegender Teil der EU-Arbeitsdefinition. Dem Politiker ist es weitestgehend gelungen, die Begriffe &raquo;D&auml;monisierung&laquo;, &raquo;Doppelstandards&laquo; und &raquo;Delegitimierung&laquo; Israels als sogenannten &raquo;3D-Test f&uuml;r Antisemitismus&laquo; einzuf&uuml;hren. Unter &raquo;D&auml;monisierung&laquo; f&uuml;hrt er vor allem Beispiele von Vergleichen israelischer Regierungs- oder Milit&auml;rpraxis mit Nazimethoden an. Als Doppelstandard gilt jede Kritik an israelischer Politik, die nicht im gleichen Atemzug auch andere L&auml;nder erw&auml;hnt &ndash; ungeachtet dessen, ob Kritiker dies in anderem Kontext eventuell tun. Der Begriff der &raquo;Delegitimierung&laquo; spielt wiederum auf eine Infragestellung des &raquo;Existenzrechts&laquo; f&uuml;r Israel an und kann sehr weit gefasst werden, wie wir noch sehen werden. <\/p><p>Sharansky selbst wird wiederum nicht von ungef&auml;hr vorgeworfen, dass er seine berechtigte Kritik an Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine nicht f&uuml;r vergleichbare Erfahrungen von Pal&auml;stinensern gelten l&auml;sst, sondern diesen im Gegenteil ihre Unrechtserfahrungen schlichtweg abspricht und deren Benennung als einseitige Kritik an Israel &ndash; und somit als Antisemitismus &ndash; wertet. Insofern w&auml;re zu pr&uuml;fen, ob der doppelte Standard eventuell genau dort zu finden ist, wo Sharansky ihn gerade nicht sucht. <\/p><p>Die aktuellen Definitionen reichen nicht nur nicht aus, um Antisemitismus festzumachen, sie stiften eher noch zus&auml;tzlich Verwirrung und sie erweisen der Antisemitismusforschung einen B&auml;rendienst. W&auml;hrend das Pl&auml;doyer, in Zeiten der Tabuisierung von Antisemitismus verdeckte Chiffren und Codes ausfindig zu machen, die sich hinter Kritik an israelischer Politik verstecken k&ouml;nnten, mehr als berechtigt ist, zeugt das Faktum, dass Gutachten des ZfA bei Debatten um m&ouml;glicherweise antisemitische Lehrende an Hochschulen f&uuml;r Kl&auml;rung sorgen m&uuml;ssen, davon, dass mehr Unsicherheit und Unverst&auml;ndnis herrschen als je zuvor.<\/p><p><i>Sabine Schiffer, Constantin Wagner: <\/i><a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A42570071&amp;listtype=search&amp;searchparam=Antisemitismus%2520und%2520Islamophobie\">&bdquo;Antisemitismus und Islamophobie. Ein Vergleich&ldquo;<\/a><i>, 416 Seiten, Westend Verlag, 1.11.2021<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anschlag von Hanau, die Mbembe-Debatte oder die immer wiederkehrenden, meist hitzigen Diskussionen um den Nahost-Konflikt machen eines klar: Wir brauchen dringend eine fundierte Auseinandersetzung mit den Zusammenh&auml;ngen zwischen Antisemitismus und (anti-muslimischem) Rassismus. 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