{"id":77685,"date":"2021-11-05T16:30:42","date_gmt":"2021-11-05T15:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685"},"modified":"2021-11-05T16:30:42","modified_gmt":"2021-11-05T15:30:42","slug":"hinweise-des-tages-ii-512","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h01\">Die Impf-Verweigerer der Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h02\">Opposition noch vor Regierungsbildung: Baerbock bittet Umweltverb&auml;nde um Druck auf Ampel-Partner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h03\">Ampel-Plan f&uuml;r mehr Investitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h04\">Teilhabe: Wink mit dem Zaunpfahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h05\">Der Konflikt um Taiwan (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h06\">Die Magnesium-Bombe: China dreht der deutschen Metallindustrie den Hahn zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h07\">Treibhausgase: Pandemieeffekt verpufft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h08\">Reiche bald f&uuml;r 16 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h09\">Pleite f&uuml;r Privatisierer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h10\">Aufarbeitung der NSU-Mordserie: &ldquo;Ein Versagen der Beh&ouml;rden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h11\">Die Festung Europa hat einen neuen t&ouml;dlichen Schutzwall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h12\">Die Enthemmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h13\">Die medialen Reaktionen auf Nemi El-Hassans Gastbeitrag sind erschreckend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77685#h14\">Regime-Change in &Auml;thiopien? Warum Ministerpr&auml;sident Abiy unbequem wurde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Impf-Verweigerer der Regierung<\/strong><br>\nDas unertr&auml;gliche Geschw&auml;tz &uuml;ber die &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; f&auml;llt auf Merkel, Spahn und Co zur&uuml;ck. Indem sie nichts daf&uuml;r getan haben, dass in Deutschland, wie in vielen anderen L&auml;ndern der Welt, ein klassischer Impfstoff eingesetzt werden kann, um die Erkrankung durch das Corona-Virus zu bek&auml;mpfen, geh&ouml;ren sie auf ihre Art auch zu den Impf-Verweigerern.<br>\nVon den chinesischen klassischen Impfstoffen CoronaVac und Sinopharm wurden rund 3,5 Milliarden Impfdosen und damit weltweit fast die H&auml;lfte aller Covid-19-Impfdosen verabreicht. Der insgesamt am meisten eingesetzte Impfstoff CoronaVac kommt mittlerweile in mehr als 50 L&auml;ndern zum Einsatz. Warum nicht in Deutschland und Europa? Die Pr&auml;sidentin der Zulassungsbeh&ouml;rde EMA Emer Cooke war jahrelang auf europ&auml;ischer Ebene Lobbyistin f&uuml;r die Pharmakonzerne Pfizer und AstraZeneca. Wenn man den Bock zum G&auml;rtner macht, dann darf man sich nicht wundern, dass klassische Impfstoffe in Europa und Deutschland nicht eingesetzt werden.<br>\nNachdem w&auml;hrend der Pandemie weiter Krankenh&auml;user geschlossen, Intensivbetten abgebaut und Pflegepersonal wegen schlechter Bezahlung und &Uuml;berlastung in andere Berufe getrieben wurde, ist diese regierungsamtliche &bdquo;Impfverweigerung&ldquo; ein weiteres Beispiel, wie mit dem Kampfbegriff der &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; die Bundesregierung samt ihrer Lobby von ihren Fehlern und ihrer eigenen Verantwortung ablenkt. Wieder bewahrheitet sich: Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte nicht vergessen, dass dabei immer drei Finger seiner Hand auf ihn selbst gerichtet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/4612024278859003\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Gesundheitsminister wollen Auffrischungsimpfungen f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDie Gesundheitsminister von Bund und L&auml;ndern haben bei ihrem Treffen in Lindau entschieden, dass sie allen Menschen Auffrischungsimpfungen anbieten wollen. Sie folgen damit dem Dr&auml;ngen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn(CDU). Dieser hatte daf&uuml;r geworben, obwohl die St&auml;ndige Impfkommission die Booster-Impfung bislang nur f&uuml;r Menschen &uuml;ber 70 empfiehlt. Neben Haus&auml;rzten und mobilen Impfangeboten sollen dabei auch die Impfzentren wieder eine Rolle spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gesundheitsminister-wollen-auffrischungsimpfungen-fuer-alle-a-9343a613-4242-4764-b994-880512284abf\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was &bdquo;Impfangebot&ldquo; bedeutet, sollte man inzwischen wissen. Es ist ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Die Konsequenz, bald wird man wie in Israel nur mit einer dritten Impfung als vollst&auml;ndig geimpft gelten. Dass nach dieser Meldung die Champagnerkorken in den Vorstandsetagen der Pharmaindustrie knallen, versteht sich von selbst.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Junge stirbt nach Impfung &ndash; war Vorerkrankung Ursache?<\/strong><br>\nEin Zw&ouml;lfj&auml;hriger aus dem Landkreis Cuxhaven, der kurz nach seiner zweiten Impfung gegen das Coronavirus gestorben ist, litt offenbar schon l&auml;nger an einer schweren Herz- und Gef&auml;&szlig;krankheit.<br>\nDas sagte eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) am Donnerstag. Das PEI ist das Bundesinstitut f&uuml;r Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. Man stehe in Kontakt mit dem Landkreis und warte jetzt auf das endg&uuml;ltige Obduktionsergebnis, so die Sprecherin weiter. Dieses soll kl&auml;ren, ob und inwieweit die Vorerkrankung urs&auml;chlich f&uuml;r den Tod war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/oldenburg_ostfriesland\/Junge-stirbt-nach-Impfung-war-Vorerkrankung-Ursache,impfung854.html\">NDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dank des Einknickens der STIKO sind die Eltern und der behandelnde Arzt leider vor Strafverfolgung gesch&uuml;tzt.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Opposition noch vor Regierungsbildung: Baerbock bittet Umweltverb&auml;nde um Druck auf Ampel-Partner<\/strong><br>\nEinem Bericht des Handelsblatt zufolge fordert die Gr&uuml;nen-Chefin Annalena Baerbock in einem Brief an Umweltverb&auml;nde Druck auf die Verhandlungspartner SPD und FDP. In dem sehr pers&ouml;nlich gehaltenen Schreiben, das das Handelsblatt im kompletten Wortlaut ver&ouml;ffentlichte, spricht Baerbock ihre Adressen mit &ldquo;Liebe Antje, lieber Christoph Bautz, lieber Kai, lieber Sascha, lieber Christoph Bals, lieber Martin, lieber J&ouml;rg-Andreas, lieber Christoph Heinrich&rdquo; an.<br>\nIn ihrem Brief gesteht Baerbock ein, dass das Sondierungspapier es &ldquo;leider noch an der n&ouml;tigen Klarheit fehlen&rdquo; lasse. Doch man werde in den Koalitionsverhandlungen daran arbeiten, &ldquo;das N&ouml;tige zu erreichen&rdquo;. Adressiert ist das Schreiben an BUND, Campact, den Deutschen Naturschutzring, die Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, den Naturschutzbund und den WWF. Nach ihrem &ldquo;Gest&auml;ndnis&rdquo;, dass die Gr&uuml;nen nicht alle Ziele erreicht haben, bittet Baerbock ihre Ansprechpartner darum, in Aktion zu treten:<br>\n&ldquo;Es w&auml;re daf&uuml;r sehr hilfreich &ndash; und in Teilen seid ihr ja bereits dran &ndash;, wenn ihr darauf hinwirken k&ouml;nntet, dass SPD und FDP hier ambitionierte Vorschl&auml;ge einbringen. Wenn wir das weiter allein tun m&uuml;ssen, erschwert das die Verhandlungen enorm.&rdquo;<br>\nGr&ouml;&szlig;ter Sorgenpunkt bei Gr&uuml;nen und Umweltverb&auml;nden ist offenbar eine eventuelle &ldquo;Aufweichung&rdquo; des Klimagesetzes. Laut dem Sondierungspapier von SPD, Gr&uuml;nen und FDP sollen die Klimaziele nicht mehr j&auml;hrlich und nach jedem Sektor verfolgt werden, sondern &ldquo;anhand einer sektor&uuml;bergreifenden und analog zum Pariser Klimaabkommen mehrj&auml;hrigen Gesamtrechnung&rdquo;. Die Umweltverb&auml;nde reagierten, wie das Handelsblatt schreibt, prompt mit einer bundesweiten Anzeigenkampagne. Die Kampagne ist &uuml;bertitelt mit: &ldquo;Jetzt anpacken &ndash; die Zeit rennt.&rdquo;<br>\nWeiter fordern die Umweltverb&auml;nde, &ldquo;einen Aufbruch beim Klimaschutz einzuleiten&rdquo; und &ldquo;eine CO&#8322;-gerechte Bepreisung, das Ordnungsrecht, staatliche Investitionen und Anreize statt klimasch&auml;dlicher Subventionen&rdquo;. Die neue Regierung solle aber vor allem &ldquo;das Klimaschutzgesetz mit seinen jahresscharfen Sektorzielen st&auml;rken&rdquo;. Denn, so die Kampagne:<br>\n&ldquo;Eine Aufweichung des Gesetzes w&auml;re ein katastrophaler Fehlstart.&rdquo;<br>\nWie das Handelsblatt schreibt, stelle der Brief Baerbocks &ldquo;ein Novum bei Koalitionsverhandlungen&rdquo; dar und sorge &ldquo;vor allem bei den Verhandlern von SPD und FDP f&uuml;r Verwunderung und &Auml;rger&rdquo;. Wie die Wirtschaftszeitung weiter schreibt, w&uuml;rden die Unterh&auml;ndler alles M&ouml;gliche tun, um Stillschweigen zu garantieren, w&auml;hrend die Gr&uuml;nen Umweltverb&auml;nde mobilisierten, um Druck auf die Gespr&auml;chspartner auszu&uuml;ben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/126709-opposition-noch-vor-regierungsbildung-baerbock-bittet-umweltverbaende-um-druck-auf-ampelpartner\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74060\">Baerbock-D&auml;mmerung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72888\">Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock &ndash; promotet by WEF<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ampel-Plan f&uuml;r mehr Investitionen<\/strong><br>\nGeplante Superabschreibungen rei&szlig;en Milliarden-Loch in Bundeshaushalt<br>\nMit Superabschreibungen will Rot-Gr&uuml;n-Gelb Firmen zu mehr Investitionen bewegen. Doch die geplanten &Auml;nderungen bei den Regelungen k&ouml;nnten den Bund nach Berechnungen des DIW 40 Milliarden Euro kosten &ndash; pro Jahr.<br>\nSie sollen einen Eckstein bilden der gro&szlig;en Investitionsoffensive, die die Ampelpartner entfesseln wollen, doch die geplanten Superabschreibungen f&uuml;r Unternehmen werden laut dem Forschungsinstitut DIW auch tiefe Spuren im Bundeshaushalt hinterlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ampel-plan-fuer-mehr-investitionen-geplante-superabschreibungen-reissen-milliarden-loch-in-bundeshaushalt-a-6bcf90fc-467a-455c-90df-c8bce52ec347%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Damit w&uuml;rde die FDP in der Ampel-Koalition auch ihr weiteres Ziel, riesige Steuergeschenke f&uuml;r Unternehmen, unter einem gr&uuml;nen Deckm&auml;ntelchen wenigstens zur H&auml;lfte (40 Milliarden statt 88 Milliarden Euro) durchsetzen k&ouml;nnen &ndash; f&uuml;r den Staat ohne Steuererh&ouml;hungen an anderer Stelle unbezahlbar. Dabei w&auml;re eine deutliche Erh&ouml;hung der K&ouml;rperschaftsteuer sogar sehr zielf&uuml;hrend, denn dann w&uuml;rden sich &ldquo;gr&uuml;ne&rdquo; Investitionen f&uuml;r die Unternehmen umso mehr rechnen. Insgesamt aber brauchen zumindest die gro&szlig;en Kapitalgesellschaften dank ihrer &Uuml;berrenditen &uuml;berhaupt kein weiteres Geld, keine weiteren Geschenke vom Staat, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/oxfam-vorwurf-deutsche-konzerne-haben-genug-geld-fuer-den-klimaschutz-erhoehen-aber-lieber-die-dividende-a-f3c52343-63c5-482d-bdd8-c4eb07d9cdc5\">wie Oxfam gerade wieder festgestellt hat<\/a>. Im Gegenteil, man muss den Unternehmen das Geld wegnehmen, das sie im &Uuml;berma&szlig; an die Aktion&auml;re aussch&uuml;tten, sodass der Finanzmarkt immer nur sinnlos weiter aufgebl&auml;ht wird, w&auml;hrend Staat, Bundesl&auml;nder und Kommunen angesichts des gro&szlig;en Investitionsstaus chronisch unterfinanziert sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist noch viel einfacher. Br&auml;uchten die Unternehmen tats&auml;chlich Geld, k&ouml;nnten sie es sich zu g&uuml;nstigen Konditionen leihen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Teilhabe: Wink mit dem Zaunpfahl<\/strong><br>\nInnerhalb von SPD und Gr&uuml;nen gibt es Stimmen, die f&uuml;r einen Abzug der in Deutschland im Rahmen der Nuklearen Teilhabe lagernden US-atomwaffen pl&auml;dieren. Vor diesem Hintergrund, aber ohne konkrete Namen zu nennen, haben die Pr&auml;sidenten der USA und Frankreichs laut FAZ als &bdquo;Fingerzeig an die europ&auml;ischen Alliierten&ldquo; nun eine gemeinsame Stellungnahme ver&ouml;ffentlicht, in der sie sich f&uuml;r eine St&auml;rkung der nuklearen Komponente der NATO aussprechen: &bdquo;Diese erw&auml;hnt das Papier zwar mit keinem Wort, doch halten die beiden wichtigsten Partner Deutschlands fest, sie teilten &sbquo;das Ziel, die Abschreckung als Kernelement unserer kollektiven Verteidigung weiter zu st&auml;rken&lsquo;. Angesichts des sich verschlechternden Sicherheitsumfelds in Europa bekr&auml;ftigen Macron und Biden, dass &sbquo;eine glaubw&uuml;rdige und geeinte nukleare Allianz&lsquo; unerl&auml;sslich sei.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/11\/03\/teilhabe-wink-mit-dem-zaunpfahl\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63205\">&bdquo;Wir, die Gesellschaft, sind schon selber schuld, dass wir diese &sbquo;nukleare Teilhabe&lsquo; noch dulden!&ldquo;<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Konflikt um Taiwan (II)<\/strong><br>\nParallel zu einer US-Kampagne zur St&auml;rkung Taiwans im gemeinsamen Machtkampf gegen Beijing fordert das Europaparlament eine &ldquo;umfassende und verst&auml;rkte Partnerschaft&rdquo; mit Taipeh. Am Mittwoch ist erstmals eine Delegation des Parlaments auf Taiwan eingetroffen und f&uuml;hrt dort Gespr&auml;che mit Spitzenpolitikern mit dem Ziel eines weiteren Ausbaus der Beziehungen. Das Europaparlament spricht sich zudem f&uuml;r zus&auml;tzliche Schritte aus, die die &ldquo;Ein-China-Politik&rdquo; untergraben und damit die Axt an die Wurzel der diplomatischen Beziehungen zur Volksrepublik legen. So soll etwa die Vertretung der EU in Taipeh in &ldquo;B&uuml;ro der Europ&auml;ischen Union in Taiwan&rdquo; umbenannt werden &ndash; ein sprachliches Detail, das allerdings in der Welt der Diplomatie Gewicht besitzt und einen Schritt in Richtung auf die f&ouml;rmliche Anerkennung Taiwans nahelegt. Letztere ist mit diplomatischen Beziehungen zu Beijing unvereinbar. Die neue Taiwan-Kampagne verbindet sich mit einer Kampagne gegen die ausw&auml;rtige Kulturpolitik der Volksrepublik, speziell die Konfuzius-Institute. Rufe nach deren Schlie&szlig;ung werden laut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8755\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Chinesisches Festland sollte trotz Besuchen europ&auml;ischer Politiker den strategischen Fokus beibehalten<\/strong><br>\nEine dreizehnk&ouml;pfige Delegation des Sonderausschusses f&uuml;r &bdquo;Ausl&auml;ndische Einmischung in alle demokratischen Prozesse&ldquo; (INGE) des Europ&auml;ischen Parlaments (EP) ist am Mittwoch inmitten der zunehmenden Spannungen in der Taiwanstra&szlig;e auf der Insel Taiwan eingetroffen.<br>\nChinesische Experten sagten, der hochkar&auml;tige Besuch zeige, wie die Sezessionisten aus Taiwan durch die symbolische Unterst&uuml;tzung des Westens inspiriert worden seien, spiegele aber auch ihren verzweifelten Kampf wider, der dem eines in die Enge getriebenen Tieres &auml;hnele.<br>\nObwohl eine Delegation unter der Leitung des damaligen EP-Vizepr&auml;sidenten Ryszard Czarnecki die Insel im Oktober 2016 besuchte, bezeichneten die Medien aus Taiwan am Donnerstag die Reise als das erste Mal, dass das Europ&auml;ische Parlament eine Delegation auf die Insel schickt. Dabei sollen Fragen zur &bdquo;Erkennung und Abwehr von Angriffen mit falschen Nachrichten&ldquo; sowie zur &bdquo;St&auml;rkung der Kommunikation und des Austauschs zwischen beiden Seiten&ldquo; er&ouml;rtert werden.<br>\nDie Delegation wurde vom franz&ouml;sischen Ausschussvorsitzenden Rapha&euml;l Glucksmann angef&uuml;hrt, zusammen mit Politikern aus Litauen und der Tschechischen Republik, zwei L&auml;ndern, die unter dem Deckmantel der USA auf Konfrontationskurs mit dem chinesischen Festland gehen, sowie mit einigen Parlamentariern aus &Ouml;sterreich, Griechenland und Italien. Glucksmann steht auf der Sanktionsliste des chinesischen Au&szlig;enministeriums.<br>\nAm 27. Oktober erkl&auml;rte ein Sprecher der chinesischen Vertretung bei der EU, dass das Europ&auml;ische Parlament ein offizielles Organ der Europ&auml;ischen Union sei. Wenn der Ausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments Abgeordnete nach Taiwan entsende, verletzte dies ernsthaft die Verpflichtung der EU zur Ein-China-Politik, schade den Kerninteressen Chinas und untergrabe die gesunde Entwicklung der Beziehungen zwischen China und der EU. &bdquo;Wir werden je nach Entwicklung der Situation weiter reagieren&ldquo;, fuhr der Sprecher fort.<br>\nBeobachter sagten, China zeige angesichts der Provokationen mehr Gelassenheit. Das Ausbleiben einer eindeutigen Stellungnahme des chinesischen Festlandes werde die Sezessionisten aus Taiwan noch nerv&ouml;ser machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-11\/04\/content_77851335.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Magnesium-Bombe: China dreht der deutschen Metallindustrie den Hahn zu<\/strong><br>\nWegen Elektrizit&auml;tsproblemen will China in den kommenden Monaten die Produktion von Magnesium deutlich einschr&auml;nken. Das Element ist aber f&uuml;r die Metallindustrie in Deutschland unerl&auml;sslich. Wirtschaftsverb&auml;nde entwerfen bereits Katastrophen-Szenarien. (&hellip;)<br>\nChinesische Provinz kann Emissionsziele nicht einhalten<br>\nDenn das Element kommt in der Natur nicht in seiner reinen Form, sondern in zahlreichen Mineralverbindungen vor. Aus diesen muss das elementare Magnesium in Schmelz&ouml;fen herausgel&ouml;st werden. Je nach Verfahren m&uuml;ssen die aus der Erde gef&ouml;rderten Minerale dabei auf mehr als 1000 Grad erhitzt werden.<br>\nDas kostet viel Energie und bei&szlig;t sich deswegen mit den Zielen der chinesischen Regierung, den Verbrauch von Energie und die damit verbundenen Emissionen zu verringern. Das wird gerade in Yulin deutlich. Hier in der Provinz Shaanxi, rund 470 Kilometer s&uuml;dwestlich von Peking, haben sich rund 60 Prozent der chinesischen Magnesium-Produzenten angesiedelt. Shaanxi ist seit den 1950er Jahren eine Region, die von der Kohleverstromung und Schwerindustrie lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanzen100.de\/finanznachrichten\/boerse\/die-magnesium-bombe-china-dreht-der-deutschen-metallindustrie-den-hahn-zu_H1725167803_24332392\/\">Finanzen100<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.:<\/strong> Wurde China nicht gerade erst daf&uuml;r kritisiert, dass es zu wenig f&uuml;r den Klimaschutz tun w&uuml;rde? Hier haben wir mal wieder ein perfektes Beispiel f&uuml;r deutsche und westliche Heuchelei. Gro&szlig; nach Klimaschutz schreien aber sobald man selbst Nachteile zu sp&uuml;ren bekommt, ist das Thema vergessen. Man stelle sich mal vor, jemand w&uuml;rde in Deutschland eine Produktions-Reduktion ins Gespr&auml;ch bringen um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen! Ein weiterer interessanter Nebenaspekt tritt hier auch noch zutage: die Magnesium-Produktion ist ja sehr energielastig &ndash; um eine ehrliche Klimabilanz zu erhalten, m&uuml;sste man doch eigentlich das bei der Produktion des importierten Magnesiums entstehende CO2 Deutschland und nicht China anrechnen. Komisch, dass niemand auf diese Idee kommt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Treibhausgase: Pandemieeffekt verpufft<\/strong><br>\nDie Emissionen sind wieder auf dem Vor-Corona-Niveau. Deutschland l&auml;uft die Zeit davon: Beim derzeitigen Aussto&szlig; reicht das Budget nur noch f&uuml;r sechs Jahre<br>\nDie globalen Treibhausgas-Emissionen haben 2021 voraussichtlich fast wieder das Niveau von 2019 erreicht. Der deutliche R&uuml;ckgang im ersten Pandemiejahr war offensichtlich nur von kurzer Dauer. Zu diesem Ergebnis kommt das Global Carbon Project.<br>\nSeit 2001 nehmen in dieser internationalen Kooperation Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus Thailand, Norwegen, den USA und Frankreich j&auml;hrlich die Emissionen in aller Welt unter die Lupe. Aus Deutschland sind unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), Helmholtz-Zentrum f&uuml;r Polar- und Meeresforschung beteiligt.<br>\nAufgrund eingeschr&auml;nkter wirtschaftlicher Aktivit&auml;ten und vermindertem Verkehrs waren 2020 die Kohlendioxid-Emissionen weltweit um rund 5,4 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Vorl&auml;ufige Zahlen zeigen nun, dass sie 2021 vermutlich wieder bei 36,4 Milliarden Tonnen und damit in etwa dem Niveau von 2019 liegen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Treibhausgase-Pandemieeffekt-verpufft-6254701.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reiche bald f&uuml;r 16 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich<\/strong><br>\nDie Autoren der auf der Weltklimakonferenz in Glasgow vorgestellten Studie fordern, den Superreichen klimasch&auml;dliche Hobbys wie Megajachten, Privatjets und private Raumfahrten zu erschweren.<br>\nDie Superreichen in aller Welt leben einer Oxfam-Studie zufolge wie &ouml;kologische Vandalen. Sie verursachen demnach zigfach mehr klimasch&auml;dliche Treibhausgase als der Rest der Menschheit. Dagegen bleiben die Pro-Kopf-Emissionen der &auml;rmeren H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung auch 2030 weit unter der angestrebten 1,5-Grad-Grenze bei der Erderhitzung. Die reichsten zehn Prozent &uuml;berschreiten den Wert 2030 aber voraussichtlich um das Neunfache, das reichste Prozent sogar um das 30-fache.<br>\nDie Studie wurde von Oxfam auf der Weltklimakonferenz in Glasgow vorgestellt. Sie beruht nach Angaben der Entwicklungsorganisation auf Untersuchungen des Instituts f&uuml;r Europ&auml;ische Umweltpolitik (IEEP) und des Stockholmer Umweltinstituts (SEI).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/klimawandel-cop-glasgow-superreiche-1.5456856\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: &raquo;Eine kleine Elite g&ouml;nnt sich einen Freifahrtschein&laquo;<\/strong><br>\nWer treibt den Klimawandel? Laut einer neuen Studie liegen die Pro-Kopf-Emissionen der &auml;rmeren H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung weiter unter der 1,5 Grad-Grenze. Urheber der gr&ouml;&szlig;ten Sch&auml;den sind die Reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/klimaschaedliche-emissionen-superreiche-leben-wie-oekologische-vandalen-oxfam-studie-a-c40397d4-8b21-4b16-b274-916f1bd2f385\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Pleite f&uuml;r Privatisierer<\/strong><br>\nAusschreibungsverfahren des Senats f&uuml;r Berliner S-Bahn vor dem Aus. Gr&uuml;nen-Verkehrssenatorin blamiert. Debatte um Kommunalisierung<br>\nDer Satz sorgte f&uuml;r gro&szlig;es Aufhorchen: Auf dem Sonderparteitag der Berliner Linkspartei vor zwei Wochen, bei dem die Aufnahme von Koalitionsgespr&auml;chen mit SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen beschlossen wurde, bemerkte der Linke-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Carsten Schatz: &raquo;Die Kommunalisierung der S-Bahn haben wir verabredet.&laquo; Allerdings fand sich danach dazu weder ein Hinweis in dem zwischen den drei Parteien vereinbarten Sondierungspapier zur Fortf&uuml;hrung der &raquo;rot-rot-gr&uuml;nen&laquo; Regierung, noch drang bisher dergleichen aus den angelaufenen Koalitionsverhandlungen. Vor allem bei&szlig;t sich die Einlassung mit der Versicherung seitens der Hauptstadtgenossen, die aktuelle Ausschreibung zum Betrieb von zwei Dritteln des S-&thinsp;Bahn-Netzes samt Auftr&auml;gen f&uuml;r die Beschaffung und Instandhaltung von bis zu 2.160 neuen Waggons auf keinen Fall zu stoppen.<br>\nTats&auml;chlich ist die drohende Zerschlagung der Berliner S-Bahn am Dienstag sogar ein St&uuml;ckchen n&auml;her ger&uuml;ckt. Bis zw&ouml;lf Uhr mussten die Interessenten sogenannte indikative Angebote abgeben, also unverbindliche Offerten. In weiteren Schritten soll die Zahl der Kandidaten eingegrenzt und abschlie&szlig;end in einem Jahr &uuml;ber den Zuschlag entschieden werden. Allerdings hat sich das Feld an aussichtsreichen Bewerbern schon jetzt stark gelichtet.<br>\nVieles spricht deshalb daf&uuml;r, dass sich am Ende die DB in Gestalt ihrer Tochter S-Bahn Berlin GmbH auch nach 2027 als weiterhin alleiniger Betreiber des gesamten Netzes behaupten wird. Aus Sicht derer, die sich &raquo;mehr Wettbewerb&laquo; auf der Schiene w&uuml;nschen, k&ouml;nnte damit das ganze Verfahren zu einem peinlichen und teuren Fehlschlag geraten. Eine schwere Schlappe w&auml;re dies zuerst f&uuml;r die noch amtierende Verkehrssenatorin Regine G&uuml;nther (Gr&uuml;ne), die das Ziel einer Privatisierung der S-Bahn seit Jahren mit Feuereifer verfolgt. Vielleicht wollen sich die alten und absehbar neuen Regierungspartner eine solche Blamage ja ersparen und blasen deshalb zum R&uuml;ckzug. Zumal der Widerstand gegen das Projekt bei SPD und Die Linke &ndash; angesto&szlig;en durch den Druck von der Stra&szlig;e &ndash; zuletzt immer gr&ouml;&szlig;er geworden war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/413734.neoliberaler-plan-pleite-f%C3%BCr-privatisierer.html\">Ralf Wurzbacher in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Enthemmung<\/strong><br>\nPolitikerInnen und Medien beklagen den Verlust des sozialen Zusammenhalts, den wachsenden Rassismus und die Verrohung wie auch den Hass in den sozialen Netzwerken, tun aber alles daf&uuml;r, den Anteil ihrer eigenen politischen Entscheidungen daran zu vertuschen. Ein personen- und parteienzentrierter Wahlkampf beinhaltet mehr Desinformation und Manipulation als Aufkl&auml;rung &uuml;ber Ziele und Zusammenh&auml;nge. Im Fokus der gro&szlig;en Parteien steht die Legitimation der bestehenden Macht- und Besitzverh&auml;ltnisse, w&auml;hrend sie die Sorgen und Bed&uuml;rfnisse der Menschen l&auml;ngst aus dem Blick verloren haben. Wohl wird &uuml;ber Hunger in der Welt, das &raquo;Scheitern&laquo; des Krieges in Afghanistan oder die Klimakatastrophe berichtet. Und die Ursachen? Dass die meinungsbildenden Medien keine Aufkl&auml;rung leisten, ist kein gutes Zeichen f&uuml;r Pressefreiheit und ihren Gebrauch. Wir k&ouml;nnen uns gut in Frau Schmidt hineinversetzen, in ihr Erschrecken, in ihre Sorgen. Die Meldungen eines einzigen Tages sind ja nur die Spitze des Eisberges. Wir k&ouml;nnten Seiten f&uuml;llen mit den Erfahrungen aus dem Tollhaus namens globalem Kapitalismus: Total&uuml;berwachung durch Geheimdienste, Steuerhinterziehung in Billionenh&ouml;he als Normalfall, allgegenw&auml;rtige Propaganda und Manipulation durch weltbeherrschende Tech-Konzerne, massiver Lobbyeinfluss auf die Politik, konzertierte Staatsverbrechen wie im Fall von Assange, Verflechtung von Politik und Wirtschaft, Missachtung internationaler Institutionen und Vertr&auml;ge, gigantische Aufr&uuml;stung und verlogene Feindbilder, Mauern und Milit&auml;r gegen die Opfer dieser Verh&auml;ltnisse. Das V&ouml;lkerrecht, die UN-Charta haben die Krisenverursacher l&auml;ngst in die Tonne gestampft. Die Liste ist lang und die meisten unerh&ouml;rten Verbrechen fallen unter die Amnesie &ndash; man kann ja nicht alles behalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/die-enthemmung\/#%20\">Ossietzky 21\/2021<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Festung Europa hat einen neuen t&ouml;dlichen Schutzwall<\/strong><br>\nIn Reaktion auf EU-Sanktionen lockert Belarus seine Grenzkontrollen. Die EU wiederum r&uuml;stet auf. Gefl&uuml;chtete werden zum Spielball eines geopolitischen Konflikts &ndash; mit t&ouml;dlichen Folgen.<br>\nIm Mai dieses Jahres zwang Belarus ein Ryanair-Flugzeug zur Landung, um den oppositionellen Journalisten Roman Protasewitsch zu verhaften. Dieses Man&ouml;ver ist in der EU vielerorts zum Inbegriff f&uuml;r Luftpiraterie geworden. Nachdem die gef&auml;lschten Wahlen im August letzten Jahres f&uuml;r Br&uuml;ssel bereits ein Grund waren, Sanktionen zu verh&auml;ngen, bot die erzwungene Landung im Fr&uuml;hjahr die Gelegenheit, ein viertes, versch&auml;rftes EU-Sanktionspaket gegen Belarus zu beschlie&szlig;en. Dieses sieht Ma&szlig;nahmen wie das Einfrieren von Verm&ouml;genswerten und die Verh&auml;ngung von Einreiseverboten in die EU gegen Dutzende von Personen vor, die beschuldigt werden, die Repressionen gegen regierungskritische Demonstrationen organisiert zu haben. Au&szlig;erdem wurde belarussischen Flugzeugen der Zugang zum Luftraum der Europ&auml;ischen Union untersagt.<br>\nDoch die Erwartung seitens der EU, die Sanktionen w&uuml;rden Alexander Lukaschenko dazu zwingen, &raquo;einen echten und umfassenden nationalen Dialog mit der Bev&ouml;lkerung einzuleiten&laquo;, stellte sich bereits nach kurzer Zeit als naiv heraus. Stattdessen k&uuml;ndigte der langj&auml;hrige Pr&auml;sident im Fr&uuml;hjahr an, dass Belarus seine Grenzkontrollen gegen in den Westen ziehende Gefl&uuml;chtetenbewegungen und den Drogenhandel lockern werde: &raquo;Jetzt m&uuml;sst ihr sie selbst fangen&laquo;, k&uuml;ndigte er an. Im Grenzgebiet zwischen Belarus und den Nachbarl&auml;ndern Litauen, Lettland und Polen &ndash; allesamt EU-Mitgliedstaaten &ndash; wurde diese Warnung schon bald in die Tat umgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-festung-europa-hat-einen-neuen-todlichen-schutzwall-eu-aussengrenzen-belarus-polen-litauen-lukaschenko-grenzkrise-gefluchtete\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Aufarbeitung der NSU-Mordserie: &ldquo;Ein Versagen der Beh&ouml;rden&rdquo;<\/strong><br>\nDie NSU-Mitglieder sind tot oder im Gef&auml;ngnis, doch f&uuml;r Kritiker ist die Aufarbeitung der Verbrechen nicht abgeschlossen. Sie werfen den Beh&ouml;rden Versagen vor. Innerhalb der Polizei herrsche teilweise Rassismus.<br>\nZehn Jahre nachdem die rechtsextreme Terrorzelle &ldquo;Nationalsozialistischer Untergrund&rdquo; (NSU) enttarnt wurde, steht die Aufkl&auml;rungsarbeit der Beh&ouml;rden weiter in der Kritik. Opferanw&auml;lte glauben nicht, dass ein Schlussstrich unter die Ermittlungen gezogen werde k&ouml;nne. &ldquo;Wir haben heute mehr offene Fragen als vor zehn Jahren&rdquo;, sagte der aus dem NSU-Prozess als Nebenklagevertreter bekannte Rechtsanwalt Mehmet Daimag&uuml;ler im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF.<br>\nEs handle sich um &ldquo;Augenwischerei&rdquo; zu sagen, dass alle Fragen beantwortet seien. Der Staat werde &ldquo;sehr schmallippig, wenn es um die Verwicklung staatlicher Organe geht&rdquo;. Seine Kollegin Seda Basay-Yildiz forderte im Radiosender Bayern 2 mehr Druck auf politischer Ebene, es m&uuml;ssten alle vorhandenen Akten freigegeben werden. Sie sprach von einem &ldquo;gro&szlig;en Staatsversagen und einem Versagen der Beh&ouml;rden&rdquo;. Das m&uuml;sse aufgekl&auml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/nsu-enttarnung-jahrestag-opferanwaelte-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die medialen Reaktionen auf Nemi El-Hassans Gastbeitrag sind erschreckend<\/strong><br>\nNemi El-Hassan hat sich in einem Gastbeitrag der Berliner Zeitung zum WDR-Skandal ge&auml;u&szlig;ert. Die medialen Reaktionen lassen einen ratlos zur&uuml;ck.<br>\nAm Dienstag hat die Journalistin Nemi El-Hassan einen Gastbeitrag auf den Onlineseiten der Berliner Zeitung ver&ouml;ffentlicht, in dem sie den Wirbel um die Absage ihrer Besch&auml;ftigung als Moderatorin der WDR-Wissenschaftssendung &bdquo;Quarks&ldquo; aus einer sehr pers&ouml;nlichen und intimen Perspektive kommentiert. F&uuml;r die 28-J&auml;hrige waren es schwierige Wochen und Monate, seitdem diverse Medien und Twitteraktivisten (und insbesondere die Bild-Zeitung) die Journalistin wegen ihrer Haltung zum Israel-Pal&auml;stina-Konflikt zur Personifizierung des Antisemitismus stilisiert haben.<br>\nIch m&ouml;chte nicht falsch verstanden werden: Es gibt gute Gr&uuml;nde, die Haltung von Nemi El-Hassan zu kritisieren. Auch in der Redaktion der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung, die die Publikation des Gastbeitrags von Nemi El-Hassan verantwortet, existieren unterschiedliche Meinungen, was El-Hassans politische und ideologische Ansichten betrifft. In unserer Redaktion k&ouml;nnen wir diesen Dissens jedoch friedlich ausdiskutieren. Der Blick in die sozialen Medien, ja auch in diverse Zeitungen l&auml;sst bezweifeln, ob das allerorts so m&ouml;glich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/die-medialen-reaktionen-auf-nemi-el-hassans-gastbeitrag-sind-erschreckend-li.192850\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Regime-Change in &Auml;thiopien? Warum Ministerpr&auml;sident Abiy unbequem wurde<\/strong><br>\nZuletzt &uuml;berschlugen sich die Meldungen &uuml;ber Gel&auml;ndegewinne und einen Vormarsch der Einheiten der TPLF in Richtung Addis Abeba. Die &auml;thiopische Regierung rief den Ausnahmezustand aus. Angesichts der Eskalation der Gewalt zeigt man in Washington nun mit dem Finger vor allem auf den &auml;thiopischen Ministerpr&auml;sidenten Ahmed Abiy.<br>\nDas Drehbuch ist bekannt. So auch, wenn es um die aktuelle und sich weiter zuspitzende Situation in &Auml;thiopien geht. Unter dem Deckmantel eines selbstlosen Humanismus wird Druck auf ein unliebsam gewordenes Land aufgebaut, das sich anma&szlig;t, seine Zukunft selbst bestimmen zu wollen. Zur D&auml;monisierung d&uuml;rfen Begriffe wie &ldquo;Genozid&rdquo; nicht fehlen, um die sogenannte &ldquo;internationale Gemeinschaft&rdquo; auf das vorzubereiten, was vorgeblich immer unausweichlicher wird: Der Austausch der Regierung &ndash; ersetzt durch W&uuml;rdentr&auml;ger, die sich mutma&szlig;lich leichter steuern lassen. Bis irgendwann auch diese ausgedient haben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126640-regime-change-in-athiopien-warum\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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