{"id":77793,"date":"2021-11-10T08:24:37","date_gmt":"2021-11-10T07:24:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793"},"modified":"2021-11-10T08:24:37","modified_gmt":"2021-11-10T07:24:37","slug":"hinweise-des-tages-3985","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h01\">Mit &bdquo;exorbitanten Gehaltssteigerungen&ldquo; und flexiblen Arbeitsmodellen gegen den Personalmangel im Gastgewerbe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h02\">Die Mittelschicht bestellt, das Prekariat liefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h03\">Ungleichheit: Vielen Daten folgen wenige Taten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h04\">Pflegenotstand: Triage oder Lockdown &ndash; das passiert, wenn man Lebensretter so erb&auml;rmlich behandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h05\">Patt der Wirtschaftsweisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h06\">&bdquo;Geld gewann gegen den Rechtsstaat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h07\">Nein zur Zerschlagung und Privatisierung der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h08\">Bundesverwaltungsgericht kippt Vorkaufsrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h09\">News, Fake News, Geschichten vom fremden Stern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h10\">Es l&auml;uft wie geschmiert: <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h11\">Fl&uuml;chtlingssterben im Niemandsland (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h12\">Horst Teltschik: &bdquo;Keiner hat eine Strategie, es sei denn, es geht gegen Russland, gegen Putin&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h13\">EU-Mercosur-Handelsabkommen: kaum &ouml;konomische Vorteile, aber betr&auml;chtliche &ouml;kologische und soziale Risiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h14\">Beunruhigende Analyse: Die Vogelwelt wird leiser und monotoner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77793#h15\">COP26: Taten sagen mehr als Worte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mit &bdquo;exorbitanten Gehaltssteigerungen&ldquo; und flexiblen Arbeitsmodellen gegen den Personalmangel im Gastgewerbe?<\/strong><br>\nEs sollte angekommen sein, dass sich die Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse auf vielen Arbeitsm&auml;rkten zu verschieben beginnen. Anders ausgedr&uuml;ckt: Nun sind die Arbeitnehmer dran, weil sie weniger werden, vor allem bei den Fachkr&auml;ften, sie k&ouml;nnten nun ganz andere Bedingungen erstreiten, wobei der Konjunktiv hier besonders unterstrichen werden muss, denn das ist kein Selbstl&auml;ufer. Das betrifft nicht nur Bereiche wie die Pflege, sondern auch Handwerker und Facharbeiter werden zur Mangelware. Selbst un- und angelernte Arbeitskr&auml;fte werden zunehmend knapp. Corona hat in manchen Branchen wie ein Brandbeschleuniger gewirkt, da es Abwanderungsbewegungen in gr&ouml;&szlig;erem Umfang gegeben hat. Der Hotel- und Gastst&auml;ttenbereich &ndash; im vergangenen Jahr ziemlich gebeutelt von den Betriebsschlie&szlig;ungen und selbst nach der &Ouml;ffnung begrenzt durch die Auflagen &ndash; ist hier ein besonders betroffenes Besch&auml;ftigungssegment, nicht wenige haben die Betriebe verlassen und sich in andere Branchen umorientiert. Bessere Bezahlung, bessere Arbeitszeitbedingungen &ndash; warum soll man dann wieder zur&uuml;ckkommen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/11\/08\/gehaltssteigerungen-gegen-den-personalmangel-im-gastgewerbe\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Fast eine halbe Million Pflegekr&auml;fte gibt den Job auf<\/strong><br>\nLangzeitpflege und Corona<br>\nDer Europ&auml;ische Gewerkschaftsverband f&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Dienst prangert die teils prek&auml;ren Arbeitsbedingungen von Pflegekr&auml;ften an und fordert von der EU-Kommission eine Resilienzstrategie.<br>\nW&auml;hrend der Corona-Pandemie haben in den 27 EU-Mitgliedstaaten bereits knapp 421.000 Besch&auml;ftigte in der Pflege ihren Job an den Nagel geh&auml;ngt und die Branche verlassen. Das geht aus einem nun ver&ouml;ffentlichten Bericht des EG&Ouml;D &ndash; Europ&auml;ischen Gewerkschaftsverband f&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Dienst (European Federation of Public Service Unions\/EPSU) &ndash; hervor.<br>\nF&uuml;r EPSU-Generalsekret&auml;r Jan Willem Goudriaan stellt der Massenexodus aus der Pflegebranche w&auml;hrend der Pandemie aber nur die Spitze des Eisberges dar. &bdquo;Der Ausbruch von COVID-19 hat viele Probleme in der Langzeitpflege versch&auml;rft, die die EPSU bereits seit Jahren identifiziert &ndash; wie fehlende Finanzierung, Arbeitskr&auml;ftemangel, zunehmende psychosoziale Risiken f&uuml;r Pflegekr&auml;fte und beschleunigte Privatisierung von Dienstleistungen. Das muss aufh&ouml;ren. Wir m&uuml;ssen den Trend umkehren&ldquo;, so Goudriaan.<br>\nKonkret sei die potenzielle Krisenreaktionskraft der Einrichtungen der Langzeitpflege &uuml;ber ein Jahrzehnt lang auch durch niedrige L&ouml;hne und prek&auml;re Arbeitsbedingungen stark untergraben worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Wirtschaft\/Fast-eine-halbe-Million-Pflegekraefte-gibt-den-Job-auf-424110.html\">&Auml;rzte-Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: H&auml;nde weg von der Arbeitszeit!<\/strong><br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP wollen das Arbeitszeitgesetz aufweichen. Dieses regelt unter anderem eine Tagesh&ouml;chstarbeitszeit von acht Stunden (bei einer Sechs-Tage-Woche) bzw. zehn Stunden inkl. &Uuml;berstunden. Diese Grenze sollen Arbeitgeber &uuml;berschreiten d&uuml;rfen, wenn Betriebsvereinbarungen oder Tarifvertr&auml;ge es vorsehen.<br>\nDas verlangen die Unternehmer schon lange. Begr&uuml;ndung sind angebliche Anforderungen der Digitalisierung: Arbeit und Kundenkontakte m&uuml;ssten rund um die Uhr m&ouml;glich sein. F&uuml;r die Besch&auml;ftigten bedeutet das Entgrenzung, mangelnde Planbarkeit und st&auml;ndige Erreichbarkeit. K&uuml;rzere Ruhepausen, l&auml;ngere t&auml;gliche Arbeitszeiten und die Vermischung von Arbeits- und Privatleben schaden aber der Gesundheit&hellip;<br>\nSchutzgrenzen sind gerade in Zeiten der Digitalisierung wichtig. Sie d&uuml;rfen auch nicht durch Betriebsvereinbarungen oder Tarifvertr&auml;ge aufgeweicht werden. Denn viele Belegschaften und Besch&auml;ftigte sind erpressbar. Nur klare gesetzliche Schutzrechte geben uns die Freiheit, nein zu sagen. Es geht um unsere Lebenszeit, unsere k&ouml;rperliche und seelische Gesundheit!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++d136a6d8-4158-11ec-85ac-001a4a160116%20\">ver.di<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Mittelschicht bestellt, das Prekariat liefert<\/strong><br>\nGorillas, Lieferando und Co.<br>\nLiefern lassen macht das Leben leichter, keine Frage. Doch im Boom der Lieferandos, Gorillas und Co. wird auch ein neuer Klassenkonflikt deutlich, meint Ann-Kristin Tlusty. Der wird aber nicht dadurch gel&ouml;st, dass man nicht mehr dort bestellt.<br>\n(&hellip;) Die Corona-Pandemie, in der es das virologisch Sinnvollste war, auf dem Sofa zu bleiben und das Leben vollst&auml;ndig in den digitalen Raum zu verlagern, hat die prompte Servicementalit&auml;t nur befeuert &ndash; zumindest in den Gro&szlig;st&auml;dten, auf die sich das Essenslieferph&auml;nomen bislang beschr&auml;nkt.<br>\nKlassenkonfrontation: Die einen bestellen, die anderen liefern<br>\n(&hellip;) Diese Entgegensetzung entspricht der Diagnose des Soziologen Andreas Reckwitz, nach der sich die Mittelklasse zunehmend in eine gutsituierte, akademische neue Mittelklasse und eine prekarisierte, oftmals migrantische &bdquo;service class&ldquo;, also Dienstleistungsklasse, aufteilt. In den urbanen Ballungszentren tr&auml;fen diese beiden Klassen aufeinander, so Reckwitz.<br>\nDer kollektive Fahrstuhleffekt, mit dem die Soziologie in den Achtzigerjahren noch beschrieb, wie die Klassengesellschaft gemeinsam eine Etage h&ouml;her fahre, ist demnach l&auml;ngst pass&eacute;. Vielmehr sei ein Paternostereffekt zu beobachten: W&auml;hrend die einen aufsteigen, steigen die anderen ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/gorillas-lieferando-und-co-die-mittelschicht-bestellt-das.1005.de.html?dram:article_id=505307\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ungleichheit: Vielen Daten folgen wenige Taten<\/strong><br>\nDie Einkommensschere ging in der Pandemie auseinander, zeigt ein neuer Bericht. Die &Auml;rmsten erkrankten auch h&auml;ufiger und schwerer.<br>\n(&hellip;) An Bildern arm, aber weit mehr als tausend Worte lang ist der Bericht, den der Bund letzte Woche zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Armut und sozial&ouml;konomische Ungleichheit ver&ouml;ffentlicht hat. Der bislang weitgehend unbeachtete Beitrag fasst die Ergebnisse von &uuml;ber hundert laufenden oder abgeschlossenen Forschungsprojekten in der Schweiz zusammen. F&uuml;r den Bericht verantwortlich ist das Bundesamt f&uuml;r Sozialversicherungen (BSV).<br>\nDas etwas umst&auml;ndlich formulierte Fazit der vom BSV beauftragten Autoren ist eindeutig: die bereits vorliegenden Ergebnisse w&uuml;rden auf &laquo;eine unmittelbare Versch&auml;rfung der sozio&ouml;konomischen Ungleichheit im Kontext der Pandemie und der Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung&raquo; hinweisen. Es handle sich zwar um ein vorl&auml;ufiges Fazit, jedoch liege ein &laquo;gro&szlig;er Fundus an Datengrundlagen vor&raquo;. Die Ergebnisse im Detail:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/schweiz\/ungleichheit-vielen-daten-folgen-wenige-taten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pflegenotstand: Triage oder Lockdown &ndash; das passiert, wenn man Lebensretter so erb&auml;rmlich behandelt<\/strong><br>\nEineinhalb Jahre sp&auml;ter wissen wir, sie werden heute nicht besser behandelt. Viele wurden mit einmaligen und mickrigen Pr&auml;mien abgespeist &ndash; wenn &uuml;berhaupt. Die Personalsituation in den Kliniken und Heimen ist eine Katastrophe. Politik und auch Arbeitgeber haben nicht einmal ernsthaft versucht, die Lage zu verbessern. Das ist nicht nur entt&auml;uschend, sondern auch fahrl&auml;ssig &ndash; wie wir jetzt sehen.<br>\nDas deutlichste Symbol f&uuml;r das Versagen von Politik und auch Privatwirtschaft ist die Situation auf den Intensivstationen. Am 8. November 2020 hatten wir knapp 7000 freie Intensivbetten. Am 8. November 2021 sind es nur noch knapp 3000. Dabei ist die Zahl der Intensivpatienten aktuell mit 2600 niedriger als vor einem Jahr. Damals waren es 2900 Intensivpatienten.<br>\nHier offenbart sich das ganze Problem. Die Intensiv-Kapazit&auml;t ist dramatisch gesunken. Die Betten gibt es zwar noch. Doch es fehlen die Menschen, die an ihnen arbeiten. Die die Schwerstkranken versorgen. Sie sind nicht mehr da. Die meisten haben gek&uuml;ndigt. Viele leiden unter Burnout oder haben den Arbeitsbereich gewechselt. Es gibt Stationen, auf denen das gesamte Personal hingeschmissen hat. Und die Intensiv-Situation ist nur die Spitze des Eisberges. &Uuml;berall, egal ob in Kliniken oder Pflegeheimen, erleben wir einen personellen Aderlass. Einen Aderlass, der unser Land in diesen Tagen in eine prek&auml;re Situation bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article234936812\/Pflegenotstand-Triage-oder-Lockdown-das-passiert-wenn-man-Lebensretter-so-erbaermlich-behandelt.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Wer nicht h&ouml;ren will, muss f&uuml;hlen<\/strong><br>\nAuch die zweite Verhandlungsrunde f&uuml;r die rund 1,1 Millionen Tarifbesch&auml;ftigten und 48.000 Auszubildenden der L&auml;nder ist am 02. November 2021 ohne Ergebnis zu Ende gegangen, wieder gab es kein Angebot. Die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher L&auml;nder (TdL) verweigern den Kolleg*innen Respekt und Wertsch&auml;tzung, dagegen wehren wir uns, mit Streik und Druck.<br>\nDeswegen tragen wir die Auseinandersetzung jetzt auf die Stra&szlig;e und zeigen den Landesregierungen, dass ihre Besch&auml;ftigten unverzichtbar sind. Den Anfang hat schon das Saarland gemacht, in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Baden-W&uuml;rttemberg geht es weiter und am Mittwoch macht die Jugend eine gro&szlig;e Protest-Aktion. Schwerpunkt der Streiks sind bundesweit die Unikliniken &ndash; F&uuml;r den Gesundheitsbereich fordert ver.di 300 Euro mehr, aber von den Landesarbeitgebern haben die Kolleg*innen bekommen, sie seien trotz der Corona-Pandemie nicht besonders belastet, das nehmen wir nicht hin!&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/unverzichtbar.verdi.de\/++co++2c5df35c-3bc5-11ec-ba3f-001a4a16012a%20\">ver.di<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Patt der Wirtschaftsweisen<\/strong><br>\nDas ist sehr ungew&ouml;hnlich: Der &ouml;konomische Sachverst&auml;ndigenrat zeigt sich gespalten, was er der Bundesregierung und der EU bei Schulden und Investitionen empfehlen soll. W&auml;hrend zwei der sogenannten Wirtschaftsweisen etwa an der europ&auml;ischen Schuldengrenze von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts r&uuml;tteln, wollen die anderen beiden daran auf jeden Fall festhalten.<br>\nJahrzehntelang war der Rat fest in der Hand marktliberaler &Ouml;konomen. Ein einsamer Keynesianer &auml;u&szlig;erte seine abweichende Meinung in Minderheitsvoten. Das hat sich ge&auml;ndert &ndash; manche sagen, es fange schon beim Titel des neuen Gutachtens an: Transformation gestalten &ndash; Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirtschaftsweise-konjunktur-corona-1.5459592%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Geld gewann gegen den Rechtsstaat&ldquo;<\/strong><br>\nVerfassungswidrige Privilegien bei der Erbschaftsteuer m&uuml;ssten abgeschafft werden. Davon ist Volkswirt Gerhard Schick &uuml;berzeugt.<br>\ntaz: Herr Schick, sch&uuml;tzt das neue Ampelb&uuml;ndnis die Privilegien der Finanzeliten?<br>\nGerhard Schick: Es sieht stark danach aus. Die Ampel w&uuml;rde &ndash; wie die Koalitionen vor ihr &ndash; wohl gro&szlig;e R&uuml;cksicht auf die Interessen sehr wohlhabender Menschen nehmen. Die Steuergerechtigkeit bleibt so auf der Strecke.<br>\nDie Schuldenbremse wird nicht angetastet, der Spitzensteuersatz ebenso wenig. Auch soll es keine neuen Substanzsteuern geben. Ist das finanzpolitisch sinnvoll?<br>\nIch habe massive Zweifel, dass diese Gleichung aufgeht. Eigentlich br&auml;uchte der Staat mehr Einnahmen. Wir ben&ouml;tigen mehr Spielraum f&uuml;r staatliche Investitionen in Klimaschutz und die Infrastruktur. Das sieht &uuml;brigens auch die Mehrheit der &Ouml;konomen so. Die finanzpolitischen Leitplanken der Ampel sind falsch gesetzt. Aber ob an ein paar Stellen unsinnige Privilegien f&uuml;r Superreiche gestrichen werden, werden erst die Verhandlungen zeigen.<br>\nSie werben als B&uuml;rgerbewegung Finanzwende f&uuml;r die Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums. Warum?<br>\nEs gibt einen Korrekturbedarf, dem sich die Ampel nicht stellt. Gerade Ausnahmen f&uuml;r sehr reiche Menschen, welche die Gesellschaft jedes Jahr Milliarden kosten, m&uuml;ssen endlich abgeschafft werden. Durch die Niedrigzinspolitik der EZB sind die Werte von Aktien und Immobilien wahnsinnig nach oben geschossen. Verm&ouml;gende haben in den vergangenen Jahren gigantische Gewinne gemacht, ohne etwas daf&uuml;r zu tun. Diese Gewinne m&uuml;ssen zumindest konsequent besteuert werden. In den USA wird nicht ohne Grund &uuml;ber eine Sondersteuer f&uuml;r Milliard&auml;re diskutiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Volkswirt-ueber-Erbschaftsteuer\/!5809291\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nein zur Zerschlagung und Privatisierung der Bahn<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein Irrsinn: FDP und Gr&uuml;ne wollen die Deutsche Bahn zerschlagen und Teile des Betriebes privatisieren. F&uuml;r die Besch&auml;ftigten hei&szlig;t das am Ende Jobverlust oder schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Bezahlung. F&uuml;r die Bahnkunden ist weiteres Chaos programmiert, das zeigt nicht zuletzt die Privatisierung der Eisenbahn in Gro&szlig;britannien. Die von Thatcher betriebene Aufspaltung der British Rail in 25 Betreibergesellschaften ist komplett gescheitert und soll wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden.<br>\nDem britischen Privatisierungswahn stehen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB entgegen, die eine Zerschlagung immer abgelehnt haben und daf&uuml;r nicht nur qualitativ hochwertigen und zuverl&auml;ssigen Zugverkehr anbieten, sondern bei denen die Fahrgastkilometer auch nur halb so viel kosten wie auf der Insel. Und auch bei unseren Nachbarn in Frankreich ist die Trennung in Netz und Betrieb wieder zur&uuml;ckgenommen worden, weil sie weder f&uuml;r die Fahrg&auml;ste noch f&uuml;r Betreiber und Steuerzahler von Vorteil war.<br>\nWir brauchen in Deutschland eine gute Verkehrsversorgung, einen dichten Takt bei den Verbindungen und rasche Anschlussfahrten, nicht einfach nur mehr &bdquo;Wettbewerb&ldquo; genannten Anbieterwirrwarr, bei dem am Ende kein Kunde mehr durchblickt und jeder Betreiber nur macht, was sich rechnet und den eigenen Profit maximiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/11\/07\/sevim-dagdelen-nein-zur-zerschlagung-und-privatisierung-der-bahn\/%20\">Sevim Dagdelen in Linke Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Linke warnt vor Bahn-Zerschlagung<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Bahn muss R&uuml;ckgrat der Verkehrswende sein. Bahnbesch&auml;ftigte, Reisende und Klima m&uuml;ssen gesch&uuml;tzt und eine Zerschlagung der Bahn verhindert werden. N&ouml;tig sind h&ouml;here Investitionen in Netz und Betrieb, die Reaktivierung stillgelegter Strecken und bezahlbare Tickets. Deutschland muss Bahnland werden, um die Klimaziele zu erreichen und Mobilit&auml;t f&uuml;r alle zu garantieren.&ldquo;&hellip;<br>\nDie Zerschlagung der Bahn sorgt f&uuml;r schlechtere Qualit&auml;t, schlechtere Arbeitsbedingungen und torpediert am Ende auch den Beitrag der Bahn zum Klimaschutz.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/die-linke.news\/die-linke-hagen-linke-warnt-vor-bahn-zerschlagung%20\">Die Linke News<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Deutsche Bahn &ndash; Mit Vollgas in die Klimakrise!<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn erh&ouml;ht (mal wieder) die Preise. Warum die Bahnpolitik einer Verkehrswende und dem Kampf gegen die Klimakrise zuwiderl&auml;uft.<br>\nMit der deutlichsten Erh&ouml;hung der Preise (+1,9%) im Fernverkehr seit 2012 wird das Bahnfahren in Deutschland ab Dezember dieses Jahrs wieder einmal unattraktiver. Der Konzern kommentiert jedoch: &bdquo;Im langfristigen Vergleich bleibt Bahnfahren weiter g&uuml;nstig.&ldquo; Bahnfahrende in Deutschland wissen, dass das v&ouml;lliger Quatsch ist. Kaum eine Strecke ist mit dem Auto, dem Bus oder dem Flugzeug nicht g&uuml;nstiger und schneller zu bestreiten als mit dem Zug. Dieser bietet so gut wie keine Vorteile f&uuml;r die Reisenden, abgesehen vom guten Gef&uuml;hl m&ouml;glichst &ouml;kologisch zu reisen. Und selbst das verschwimmt bei genauerem Hinsehen deutlich. Aber beginnen wir etwas weiter vorn.<br>\nBahnreform &ndash; Der Anfang vom Ende<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2021\/11\/06\/deutsche-bahn-mit-vollgas-in-die-klimakrise\/\">Lower Class magazine<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesverwaltungsgericht kippt Vorkaufsrecht<\/strong><br>\nDie Annahme, dass ein Hausk&auml;ufer Mieter verdr&auml;ngen k&ouml;nnte, reicht nicht allein, um das Vorkaufsrecht zu ziehen, urteilte das Gericht. Zugrunde liegt ein Fall aus Friedrichshain-Kreuzberg.<br>\nNach dem gescheiterten Mietendeckel hat ein Bundesgericht am Dienstag erneut das Vorgehen Berlins in der Mieten- und Wohnungspolitik f&uuml;r unrechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied, dass die in Berlin &uuml;bliche Vorkaufsrechtspraxis von Grundst&uuml;cken aus Gr&uuml;nden des Milieuschutzes in Teilen rechtswidrig ist.<br>\nDas Vorkaufsrecht darf demnach nicht in der Annahme ausge&uuml;bt werden, dass ein K&auml;ufer in der einige Jahre entfernten Zukunft gegen die Ziele des Milieuschutzes versto&szlig;en, also Mieter aus der Immobilie verdr&auml;ngen, k&ouml;nnte&hellip;<br>\nDas Urteil d&uuml;rfte Folgen f&uuml;r die Koalitionsverhandlungen haben<br>\nDas Urteil trifft die Berliner Politik hart und d&uuml;rfte Folgen f&uuml;r die rot-gr&uuml;n-roten Koalitionsgespr&auml;che haben. Denn das Vorkaufsrecht hat sich in den vergangenen Jahren zum m&auml;chtigen Instrument der Berliner Wohnungspolitik entwickelt. Die staatlichen Immobilienk&auml;ufe, insbesondere im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, haben f&uuml;r viele Diskussionen und Kritik aus der Opposition gesorgt.<br>\nFlorian Schmidt sprach nach der Gerichtsentscheidung von einem &ldquo;herben Schlag im Kampf gegen die Spekulation mit Wohnraum&rdquo;. Der Bundesgesetzgeber m&uuml;sse nun schnell eine rechtliche Klarstellung vornehmen und das Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten st&auml;rken, erkl&auml;rte Schmidt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/rueckschlag-fuer-wohnungspolitik-von-rot-rot-gruen-bundesverwaltungsgericht-beschneidet-berlin-beim-vorkaufsrecht\/27783944.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Schon wieder hat das h&ouml;chste Gericht ein Urteil gegen die Interessen von Mietern gef&auml;llt. Klassenjustiz.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: K&uuml;ndigungswelle rollt auf Berlin zu<\/strong><br>\nIn Berlin sind in den letzten zehn Jahren 124.421 Mietwohnungen in Einzeleigentum umgewandelt worden &ndash; im Jahr 2020 allein &uuml;ber 19.000. Wurde die Wohnung w&auml;hrend des laufenden Mietverh&auml;ltnisses umgewandelt, sind Mieterinnen und Mieter in Berlin zehn Jahre vor Eigenbedarfsk&uuml;ndigungen gesch&uuml;tzt. Das hei&szlig;t aber auch, dass jetzt eine Welle von Eigenbedarfsk&uuml;ndigungen anrollt. H&ouml;chste Zeit, diese Welle zu brechen&hellip;<br>\nDer bisherige Pankower SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup sch&auml;tzt, dass ab jetzt in jedem Jahr bei 10.000 Berliner Wohnungen die K&uuml;ndigungssperrfrist ausl&auml;uft. &bdquo;Hier droht eine soziale Katastrophe in den vor allem betroffenen Innenstadtkiezen&ldquo;, bef&uuml;rchtet Mindrup&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-mieterverein.de\/magazin\/online\/mm1121\/mieter-eigentumswohnungen-kuendigungswelle-rollt-auf-berlin-zu-112123.htm\">Berliner Mieterverein<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>News, Fake News, Geschichten vom fremden Stern<\/strong><br>\nIm ZDF-Morgenmagazin wurde ich am Freitag von Dunja Hayali unter anderem auf die aktuell sehr hohen Inzidenzen im COVID19-Zusammenhang und die angespannte Lage in Th&uuml;ringer Krankenh&auml;usern angesprochen. Ich antwortete mit Blick auf die massiv steigende Intensivbettenbelegung w&ouml;rtlich: &bdquo;Wir haben eine Pandemie der Ungeimpften und wir werden niemandem mehr garantieren k&ouml;nnen, der ungeimpft ins Krankenhaus kommt, dass er &uuml;berhaupt noch in Th&uuml;ringen behandelt wird.&ldquo; (&hellip;) Abgesehen davon, dass ich in keinem Satz das Wort &ldquo;Abweisung&rdquo; oder auch nur einen sinngleichen Begriff verwendet habe, waren sich andere Boulevard-Medien nunmehr auch nicht zu schade, zu konstruieren, ich habe eine Triage f&uuml;r Ungeimpfte ins Spiel gebracht. Dass daraufhin auch der sozialmediale Mob losschoss, war zu erwarten. Gespickt mit Beschimpfungen, Beleidigungen und auch Gewaltandrohungen wurde mir vorgehalten, ich h&auml;tte Ungeimpften angedroht, Ihnen Hilfe zu versagen. Nichts dergleichen ist auch nur im Ansatz in besagtem Interview gesagt worden. Ich habe lediglich die Wahrheit ausgesprochen, dass notfalls Intensivpatienten in andere Bundesl&auml;nder abverlegt werden m&uuml;ssen, wenn keine Betten in Th&uuml;ringen mehr frei sein sollten. Hierzu existiert in Th&uuml;ringen und vereinbart mit mehreren Nachbarbundesl&auml;ndern ein bereits im letzten Jahr angewandtes Kleeblattsystem, um jedem Menschen &ndash; egal, ob geimpft oder ungeimpft &ndash; schnellstm&ouml;glich Hilfe zukommen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bodo-ramelow.de\/aktuell\/article\/2021\/11\/09\/news-fake-news-geschichten-vom-fremden-stern\/%20\">Bodo Ramelow<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Es stimmt, dass Bodo Ramelow in dem ZDF-Interview keine &bdquo;Triage f&uuml;r Ungeimpfte&ldquo; gefordert hat und dass es bei der Debatte nicht um verweigerte Behandlungen, sondern nur um Verlegungen ging, was in der Berichterstattung teils unterging. Aber dennoch hat Ramelow &ouml;ffentlich zweierlei betont: zum einen, dass es die nicht geimpften B&uuml;rger seien, die m&ouml;glicherweise in andere Bundesl&auml;nder verlegt werden m&uuml;ssten &ndash; damit hat er eine Ungleichbehandlung sogar im Gesundheitswesen ins Spiel gebracht: ein Tabubruch.  Zum anderen, dass solche Verlegungen Folge einer &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; w&auml;ren &ndash; damit sch&uuml;rt er die aktuelle S&uuml;ndenbocksuche. In seiner Erkl&auml;rung geht Ramelow auf zentrale Punkte aber nicht ein und bestreitet sogar indirekt, dass er explizit Nichtgeimpfte angesprochen hatte. Lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77773\">Ramelow, Montgomery etc.: Die Tyrannei der Panikmacher<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Es l&auml;uft wie geschmiert: <\/strong><br>\nDer Spiegel erh&auml;lt weitere 2,9 Millionen Dollar von Bill Gates<br>\nDie Bill und Meldinda Gates Foundation bezahlt den Spiegel regelm&auml;&szlig;ig und nun bekommt der Spiegel weitere fast drei Millionen Dollar von Bill Gates &uuml;berwiesen. Spiegel-Leser wissen davon bisher noch nichts. (&hellip;)<br>\nEigentlich m&uuml;ssten die Medien thematisieren, dass die angeblich wohlt&auml;tigen Philanthropen immer reicher werden, obwohl sie doch angeblich ihr Verm&ouml;gen mit vollen H&auml;nden zur L&ouml;sung globaler Probleme ausgeben. Aber die Presse meldet ununterbrochen, dass es den &bdquo;Philanthropen&ldquo; um die Rettung der Welt geht und dass sie dazu ganz gro&szlig;z&uuml;gig ihr Verm&ouml;gen stiften und mit vollen H&auml;nden f&uuml;r edle Ziele ausgeben. Von dem Gesch&auml;ftsmodell, sich an den Firmen zu beteiligen, die an der Umsetzung der edlen Ziele verdienen, h&ouml;rt man in den Medien jedoch nichts.<br>\nOb das daran liegen k&ouml;nnte, dass die edlen Wohlt&auml;ter auch die Presse gro&szlig;z&uuml;gig mit Geld beschenken? Die Bill and Melinda Gates Foundation hat im Laufe der Jahre hunderte Millionen Dollar an f&uuml;hrende Medien &bdquo;gespendet&ldquo; und die berichten alle positiv &uuml;ber Bill Gates, obwohl er fr&uuml;her in den Medien als einer skrupellosesten Gesch&auml;ftsleute der Welt kritisiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/der-spiegel-erhaelt-weitere-29-millionen-dollar-von-bill-gates\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Ein Zusammenhang zwischen den Zahlungen der Gates-Stiftung und der Berichterstattung des Spiegel &uuml;ber die Gates-Stiftung besteht selbstverst&auml;ndlich nicht &ndash; wer so etwas vermutet, ist ein Verschw&ouml;rungstheoretiker.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingssterben im Niemandsland (II)<\/strong><br>\nIn ihrem erbitterten Kampf gegen Fl&uuml;chtlinge zieht die EU die Zulassung offener V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che an den EU-Au&szlig;engrenzen in Betracht und droht mit einer Sanktionsschlacht gegen Fluggesellschaften. Anlass sind die Fl&uuml;chtlinge, die &uuml;ber die Grenze zwischen Belarus und Polen in die Union zu gelangen suchen. Warschau schottet die Grenze immer h&auml;rter ab; mindestens acht Fl&uuml;chtlinge sind mittlerweile im Niemandsland zu Tode gekommen. UN-Organisationen laufen Sturm. Obwohl zahlreiche Fl&uuml;chtlinge aus L&auml;ndern stammen, die von europ&auml;ischen Staaten per Krieg zerst&ouml;rt (Afghanistan, Irak) oder durch die F&ouml;rderung bewaffneter Aufst&auml;nde und durch Sanktionen ruiniert wurden (Syrien), ist die EU nicht bereit, sie aufzunehmen; stattdessen wird in Br&uuml;ssel nun die Zulassung von Pushbacks diskutiert, die laut Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention illegal sind. Zudem stellt die Union Sanktionen gegen Fluggesellschaften in Aussicht, mit deren Flugzeugen Fl&uuml;chtlinge nach Belarus gelangen; erwogen wird der Entzug von Landerechten. Betroffen sind Airlines aus der T&uuml;rkei, aus Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und weiteren L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8759\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Fl&uuml;chtlingskrise an der polnisch-wei&szlig;russischen Grenze &ndash; Die EU-Heuchelei ist unertr&auml;glich geworden<\/strong><br>\nDie EU unter der F&uuml;hrung Ursula von der Leyens behauptet, dass der wei&szlig;russische Pr&auml;sident Lukaschenko gezielt irakische Fl&uuml;chtlinge in die EU umleitet. Dabei h&auml;tte die EU die derzeitige Krise schon vor Jahren verhindern k&ouml;nnen, wenn sie den Vereinigten Staaten die Stirn geboten h&auml;tte. Stattdessen hat sie sich in allen Fragen &ndash; einschlie&szlig;lich des Irakkrieges &ndash; wie deren unterw&uuml;rfiges Scho&szlig;h&uuml;ndchen verhalten.<br>\n(&hellip;) Hier schiebt von der Leyen die Schuld f&uuml;r die Tausenden, vor allem irakischen Fl&uuml;chtlinge, die versuchen, &uuml;ber Wei&szlig;russland in die EU zu gelangen, dem wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko zu. Es gibt keine verifizierbaren Beweise daf&uuml;r, dass Lukaschenko Wei&szlig;russland als Transitland benutzt, um zu versuchen, die EU mit Fl&uuml;chtlingen aus dem Irak und anderen L&auml;ndern zu &uuml;berschwemmen&hellip;<br>\nDer wichtigste Punkt ist jedoch, dass es keine irakischen Fl&uuml;chtlinge g&auml;be, wenn die Vereinigten Staaten den Irak nicht Jahr f&uuml;r Jahr f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Teil dieses Jahrhunderts auf der Grundlage von L&uuml;gen verw&uuml;stet h&auml;tten. Erinnern Sie sich an Colin Powell, der bei der UNO ein Fl&auml;schchen hochhielt? Erinnern Sie sich an all die Beteuerungen, Saddam Hussein und das irakische Volk bes&auml;&szlig;en Massenvernichtungswaffen? Alles glatte L&uuml;gen, um die US-Invasion im Irak zu rechtfertigen. Und was hat die EU ihrerseits getan? Richtig, sie hat nichts Substanzielles getan, um die Zerst&ouml;rung des Irak durch die USA zu verhindern. Ja, es gab in Westeuropa betr&auml;chtlichen Widerstand gegen den von den USA gef&uuml;hrten Irakkrieg, von Leuten wie Gerhard Schr&ouml;der, Jacques Chirac und anderen. Aber was n&uuml;tzen Worte allein? Letzten Endes hat die EU tatenlos zugesehen und nichts unternommen. Die Europ&auml;ische Union hat auch bei anderen US-Kampagnen in L&auml;ndern wie Afghanistan, Syrien, Libyen und vielen anderen L&auml;ndern der Welt tatenlos zugesehen, und oft auch Unterst&uuml;tzung geleistet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/126858-fluchtlingskrise-an-polnisch-weissrussischen-grenze\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Horst Teltschik: &bdquo;Keiner hat eine Strategie, es sei denn, es geht gegen Russland, gegen Putin&ldquo;<\/strong><br>\nIn einem Gespr&auml;ch mit Journalisten am Montag &auml;u&szlig;erte sich Teltschik auch zu den aktuellen Koalitionsverhandlungen: &bdquo;Ich glaube, dass uns au&szlig;enpolitisch dramatische Entwicklungen bevorstehen. Und ich sehe niemanden in den jetzigen Koalitionsverhandlungen, der eine Strategie hat, es sei denn, es geht gegen Russland, gegen Putin. Negative Stimmen gibt es bei der Baerbock, bei der FDP, bei der CDU\/CSU, bis hinein in die SPD.&ldquo;<br>\nKein Gesp&uuml;r f&uuml;r die Russen<br>\nAuf die Frage, warum Gr&uuml;ne und FDP, die ja zur kommenden Bundesregierung geh&ouml;ren werden, so stoisch gegen Russland sind, antwortete Teltschik:<br>\n&bdquo;Weil sie nie in Russland waren, weder privat, noch offiziell. Und wenn sie mit Russen zusammenkommen, dann meist in einem offiziellen Rahmen, wo es meist keine Gelegenheit gibt, auch mal pers&ouml;nlich ein Gesp&uuml;r f&uuml;r die Pers&ouml;nlichkeit zu bekommen. Es wird sich immer nur auf die offiziellen Stellungnahmen, auf Putins oder Lawrows Reden bezogen. Ich glaube, dass die aktuellen Politikverhandler auch zu wenig &uuml;ber die Geschichte wissen, &uuml;ber die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland&hellip;&ldquo;<br>\n(&hellip;) Zwei-Prozent-Ziel &ndash; &bdquo;Schwachsinn&ldquo;<br>\nGefragt nach dem Verh&auml;ltnis Nato-Russland kritisierte Teltschik, dass sich der Nato-Russland-Rat so selten und nur auf Botschafterebene trifft. Das Zwei-Prozent-Ziel, also die Zielgabe, dass jedes Nato-Mitglied zwei Prozent seines Haushaltes in die Verteidigung investieren soll, h&auml;lt Teltschik f&uuml;r &bdquo;Schwachsinn&rdquo;. Teltschik beklagte, dass es auf Regierungsebene kaum Experten zum Thema Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle g&auml;be.<br>\nDie Entwicklungen der Nukleartechnik h&auml;lt Teltschik f&uuml;r &bdquo;unheimlich gef&auml;hrlich&rdquo;. Die Systeme werden schneller und kleiner und seien damit leichter einzusetzen und schwieriger abzuwehren, so Teltschik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20211108\/horst-teltschik-russland-putin-4246342.html\">SNA<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Mercosur-Handelsabkommen: kaum &ouml;konomische Vorteile, aber betr&auml;chtliche &ouml;kologische und soziale Risiken<\/strong><br>\nEin n&uuml;chterner Blick auf die verf&uuml;gbaren Folgenabsch&auml;tzungen zeigt, dass die wirtschaftlichen Effekte des EU-Mercosur-Abkommens gering sind. Die Besch&auml;ftigungseffekte f&uuml;r die EU und &Ouml;sterreich k&ouml;nnen sogar negativ ausfallen. Die zu erwartenden Umwelteffekte, vor allem der Verlust von Waldfl&auml;chen im Amazonasgebiet, werden untersch&auml;tzt. Angesichts der Herausforderungen der Klima- und Umweltkrise stellt sich die grunds&auml;tzliche Frage, ob es nicht eine g&auml;nzlich andere EU-Handelspolitik braucht, die gezielt nachhaltige Produktionsstrukturen f&ouml;rdert. (&hellip;)<br>\nIm Juni 2019 verk&uuml;ndeten die EU und die Mercosur-L&auml;ndergruppe (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) die politische Einigung auf ein Assoziierungsabkommen (EUMAA), inklusive einer umfassenden Handelskomponente. Obwohl &uuml;ber zwei Jahrzehnte verhandelt wurde, bleibt es aus handelspolitischer Perspektive ein relativ traditionelles Abkommen.  (&hellip;)<br>\nDie Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Abkommens verlangen von der EU, ihren CO2-Fu&szlig;abdruck bis 2050 drastisch zu reduzieren. Tats&auml;chlich hat die EU in den letzten 30 Jahren zunehmend darauf zur&uuml;ckgegriffen, dies durch Carbon Leakage zu erreichen, d. h. durch den Import von G&uuml;tern, in denen immer mehr Treibhausgase enthalten sind. Diese entsprechen bereits rund 20 Prozent der in der EU insgesamt verursachten Emissionen. Das EUMAA wird diesen Prozess mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen, da alle Umweltbestimmungen des Abkommens nur Absichtserkl&auml;rungen sind und keiner sanktionsbewehrten Streitbeilegung unterliegen. Wenn es zu den strategischen Interessen der EU geh&ouml;rt, die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen und die UN-Ziele f&uuml;r nachhaltige Entwicklung sowohl auf nationaler als auch auf globaler Ebene umzusetzen, wird eine tiefgreifende &Uuml;berarbeitung des Abkommens notwendig sein. Ein solcher PCSD-orientierter handelspolitischer Ansatz der EU w&uuml;rde den Handel mit nachhaltigen Produkten f&ouml;rdern und nachhaltige Produktionsmodelle in den Partnerl&auml;ndern unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/eu-mercosur-handelsabkommen-2\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Beunruhigende Analyse: Die Vogelwelt wird leiser und monotoner<\/strong><br>\nEin internationales Forscherteam hat Vogelges&auml;nge in Europa und Nordamerika &uuml;ber 25 Jahre analysiert. Mit einem beunruhigenden Resultat.<br>\nNorwich\/G&ouml;ttingen &ndash; V&ouml;gel in Europa und Nordamerika singen einer Studie zufolge leiser und monotoner als noch vor wenigen Jahrzehnten. Das berichtet ein internationales Forschungsteam nach Analysen von Bestandsdaten und Vogelgezwitscher von &uuml;ber 200.000 Standorten &uuml;ber einen Zeitraum von 25 Jahren. Demnach zeigt die Auswertung, dass sich die Zusammensetzung des Gezwitschers auf beiden Kontinenten ver&auml;ndert hat. Die schwindenden Kl&auml;nge k&ouml;nnten beeinflussen, wie Menschen die Natur wahrnehmen und sogar Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben, schreibt das Team um Simon Butler von der University of East Anglia in Norwich im Fachjournal &bdquo;Nature Communications&ldquo;.<br>\n(&hellip;) Die Analysen ergaben, dass die Anzahl der Singv&ouml;gel in Europa und Nordamerika in den vergangenen 25 Jahren zur&uuml;ckgegangen ist. Insgesamt wurde das Zwitschern monotoner und weniger laut&hellip;<br>\nDie Ger&auml;usche einer intakten Natur k&ouml;nnten zum k&ouml;rperlichen und psychischen Wohlbefinden beitragen, schreibt das Team. Die Forschenden bef&uuml;rchten, dass die derzeitige Entwicklung in einen Teufelskreis m&uuml;ndet: Durch die schw&auml;chere Ger&auml;uschkulisse k&ouml;nnte das Erleben der Natur als weniger wertvoll wahrgenommen werden. Dies wiederum k&ouml;nnte das Interesse senken, Vogelbest&auml;nde zu sch&uuml;tzen. &bdquo;Die heutigen verarmten Klanglandschaften werden von der j&uuml;ngeren Generation bereits als normal empfunden&ldquo;, sagt Ko-Autor Sven Trautmann vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/beunruhigende-analyse-die-vogelwelt-wird-leiser-und-monotoner-li.193289\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>COP26: Taten sagen mehr als Worte<\/strong><br>\nMeldungen von Reuters zufolge hat der ehemalige US-Pr&auml;sident, Barack Obama, am Montag auf der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow China und Russland &bdquo;mangelnde Dringlichkeit&ldquo; in der Frage der Emissionskontrolle vorgeworfen,<br>\nDazu schrieb die Klimaaktivistin Vanessa Nakate aus Uganda auf Twitter, bereits in ihrem 13. Lebensjahr habe Obama als Vertreter der reichen L&auml;nder versprochen, den &auml;rmeren L&auml;ndern jedes Jahr 100 Milliarden US-Dollar zur Verf&uuml;gung zu stellen, um diesen bei Ma&szlig;nahmen gegen die Erderw&auml;rmung zu helfen. Dieses Versprechen sei aber nicht erf&uuml;llt worden, so die Klimaaktivistin aus Uganda.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20211109\/713760.html\">CRI online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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