{"id":77847,"date":"2021-11-11T08:41:06","date_gmt":"2021-11-11T07:41:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847"},"modified":"2021-11-11T08:41:06","modified_gmt":"2021-11-11T07:41:06","slug":"hinweise-des-tages-3986","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h01\">Die Faktenverweigerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h02\">Impfpflicht? Wunschdenken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h03\">2G: infizierte &Auml;pfel und symptomatische Birnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h04\">Stiko-Professor: M&uuml;ssen Jugendliche vor der Politik sch&uuml;tzen, nicht vor Covid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h05\">Ein Drittel Tyrannei, zwei Drittel Vernunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h06\">Corona: Linken-Fraktionschef Bartsch fordert 2G in ganz Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h07\">Die Krankheitswelle der chronisch Kranken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h08\">Regierung und IT-Konzerne machen uns zu gl&auml;sernen Patienten, die am digitalen G&auml;ngelband durchs Leben gef&uuml;hrt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h09\">Peskow und Lawrow kommentieren Fl&uuml;chtlingskrise an wei&szlig;russisch-polnischer Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h10\">EU-Kriegskoalitionen der Willigen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h11\">Die Wirecard-Connection deutscher Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h12\">Bayer &amp; Co. vs. Biden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h13\">Spiel mit dem Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77847#h14\">Chip-Unternehmen m&uuml;ssen vertrauliche Lieferkettendaten an die USA einreichen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Faktenverweigerer<\/strong><br>\nFaktenverweigerer muss man auch all die &Ouml;konomen nennen, die sich beharrlich weigern, einen Zusammenhang zwischen dem Leistungsbilanzsaldo, dem privaten Sparen und den &ouml;ffentlichen Defiziten auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Nur wer den einfachen Satz versteht, dass nicht alle Volkswirtschaften und nicht alle Gruppen in einer Volkswirtschaft gleichzeitig sparen k&ouml;nnen, sollte &uuml;berhaupt als ernsthafter Gespr&auml;chspartner gelten k&ouml;nnen. Als best&auml;ndiger Faktenverweigerer erweist sich zum Beispiel der Pr&auml;sident des Ifo-Wirtschaftsforschungsinstitutes in M&uuml;nchen, Clemens Fuest. Der Mann ist Finanzwissenschaftler, schreibt st&auml;ndig &uuml;ber &ouml;ffentliche Defizite und Schulden, ohne auch nur einmal zu erw&auml;hnen, dass man die &ouml;ffentlichen Schulden niemals angemessen diskutieren kann, wenn man nicht deren Gegenst&uuml;cke in Form von Sparen und Verschulden der anderen Sektoren einer Volkswirtschaft ins Bild nimmt. Er schreibt in einem gerade erschienen Aufsatz in der ZEIT (zusammen mit Harold James), f&uuml;r die Forderung nach einer massiven Ausdehnung der Staatsausgaben fehlten &bdquo;&uuml;berzeugende Argumente&ldquo;. Doch mit dem mit Abstand wichtigsten Argument, der Tatsache, dass in Deutschland und vielen anderen L&auml;ndern die Unternehmen nicht mehr Schuldner, sondern Sparer sind, setzt er sich nicht auseinander.<br>\nEin notorischer Faktenverweigerer ist auch der Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR). Schon einige Male in den vergangenen Jahren musste er zugestehen, dass die deutschen Unternehmen inzwischen Netto-Sparer geworden sind und damit ihre eigentliche Rolle in einer Marktwirtschaft nicht mehr ausf&uuml;llen k&ouml;nnen (wie beispielsweise hier gezeigt). Das hindert ihn jedoch nicht daran, die deutschen und die europ&auml;ischen Politiker aufzufordern, die Schuldenbremse und die europ&auml;ischen Schuldenregeln einzuhalten, obwohl (wie hier zuletzt gezeigt) klar ist, dass jeder Versuch der Einhaltung durch alle EU-Staaten gleichzeitig scheitern muss, weil andere Schuldner als die Staatshaushalte derzeit nicht zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2021\/11\/10\/die-faktenverweigerer\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p><strong>dazu: Rechnungshof sieht Bundesfinanzen in kritischem Zustand<\/strong><br>\nCorona hat Spuren im Bundeshaushalt hinterlassen. Der Bundesrechnungshof warnt, die Situation sei bereits kritisch, die kommende Regierung m&uuml;sse rasch Priorit&auml;ten setzen.<br>\nDer Bundesrechnungshof blickt mit Sorge auf die Lage des Staatshaushalts. &ldquo;Die Bundesfinanzen befinden sich in einer kritischen Situation&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Bericht der Beh&ouml;rde, der dem Bundestag &uuml;bersandt wurde. Es bed&uuml;rfe &ldquo;eines ehrlichen Kassensturzes, wirksamer Strukturreformen und einer entschlossenen Priorit&auml;tensetzung&rdquo;. Nur mit einem &ldquo;resilienten Bundeshaushalt&rdquo; k&ouml;nnten Zukunftsaufgaben wie Klimaschutz und Digitalisierung &ldquo;aus eigener Kraft, nachhaltig und generationengerecht&rdquo; gemeistert werden. [&hellip;]<br>\nKonkret verlangte der Bundesrechnungshof von der n&auml;chsten Bundesregierung &ldquo;eine mutige Ausgabenkritik mit dem Ziel der Konzentration auf die dr&auml;ngendsten, dem Bund vom Grundgesetz zugewiesenen Aufgaben&rdquo;. N&ouml;tig sei auch ein &ldquo;Ausgabenmoratorium, wonach f&uuml;r jede neue Ma&szlig;nahme grunds&auml;tzlich die Gegenfinanzierung durch das Beenden anderer Ma&szlig;nahmen sichergestellt ist&rdquo;.<br>\nDaneben m&uuml;ssten soziale Transferleistungen zielgenauer &ldquo;auf die wirklich Bed&uuml;rftigen und Schwachen&rdquo; ausgerichtet werden. Um die Einnahmenseite zu verbessern, riet der Bundesrechnungshof zu &ldquo;einer verst&auml;rkten Bek&auml;mpfung von Steuerbetrug&rdquo;. Wichtig sei auch eine kritische &Uuml;berpr&uuml;fung steuerlicher Subventionen und Verg&uuml;nstigungen &ldquo;mit fehlender oder unzureichender wirtschaftlicher Wirkung oder klimasch&auml;dlichen Effekten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-11\/rechnungshof-bundesfinanzen-kritischer-zustand-corona-pandemie-schulden-analyse%20\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Hurra, die Ideen der Nullerjahre sind wieder zur&uuml;ck! Schlanker Staat, Sparen um des Sparens willen, unsinnige Versch&auml;rfungen der Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fungen f&uuml;r Sozialleistungen und nat&uuml;rlich d&uuml;rfen die Subventionen nicht fehlen. Wie w&auml;re es denn mal mit der K&uuml;rzung des R&uuml;stungsetats? Die Erh&ouml;hung auf 2% des BIP passt partout nicht zum schlanken Staat. Und wie stellt sich der Bundesrechnungshof denn das Ausgabenmoratorium bei der Besoldung und Versorgung von Bundesbeamten vor &ndash; soll etwa ein Nachhaltigkeitfaktor in die Pensionen eingef&uuml;hrt werden, so dass Pension&auml;re dann solidarisch mit den erwerbst&auml;tigen jungen Beamten sind?<\/em><\/p>\n<p><em>Bei &ldquo;den Sozialleistungen&rdquo; k&ouml;nnte man doch auch mal die Unternehmen zur Rechenschaft ziehen, die z.B. st&auml;ndig Leute mit Zeitvertr&auml;gen ins ALG oder ALG II entlassen oder sie mit Minijobs abspeisen und auf erg&auml;nzendes ALG II verweisen. Es gab mal eine Regelung, dass Arbeitgeber der Arbeitsagentur 2 Jahre lang die Sozialabgaben von Arbeitslosen erstatten mussten. Aber diese Erstattungspflicht wurde gestrichen. Wer dagegen als Arbeitnehmer k&uuml;ndigt, bekommt erstmal eine Sperrzeit im ALG. Und da &ldquo;wir alle l&auml;nger arbeiten m&uuml;ssen&rdquo;, k&ouml;nnte doch eine Mindestquote f&uuml;r die Besch&auml;ftigung &auml;lterer Arbeitnehmer &uuml;63 eingef&uuml;hrt werden. Wer die Quote verfehlt, muss eine Sonderabgabe zahlen. Gern auch nur Unternehmen mit mehr als 30 Mitarbeitern, damit die KMU nicht belastet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Impfpflicht? Wunschdenken!<\/strong><br>\nDebatte &uuml;ber obligatorische Immunisierung gegen Corona rei&szlig;t nicht ab. Bef&uuml;rworter werden wenig konkret. Sie werden wissen, warum. Ein Kommentar [&hellip;]<br>\n&ldquo;Intensiv auseinandersetzen&rdquo; und &ldquo;werden wir diskutieren m&uuml;ssen&rdquo; aber sind Ausdr&uuml;cke der politischen Hilf- und Ahnungslosigkeit. Fakt ist, dass trotz zahlreicher Meinungsbekundungen von Bef&uuml;rwortern und Gegnern einer allgemeinen oder sektoralen Impfpflicht ein solches Vorhaben bisher kaum konkretisiert worden ist. Und daf&uuml;r gibt es gute Gr&uuml;nde.<br>\nEine Impfpflicht und der damit einhergehende schwere Eingriff in die Grundrechte und Pers&ouml;nlichkeitsrechte der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger darf nach dem Grundgesetz nur die Ultima Ratio sein und bedarf dar&uuml;ber hinaus einer guten Begr&uuml;ndung.<br>\nSollte eine Impfpflicht ernsthaft im Zuge eines Gesetzgebungsverfahrens diskutiert werden, m&uuml;ssten sich die Autoren also zun&auml;chst mit der Frage auseinandersetzen, ob und inwieweit andere Schutzma&szlig;nahmen ausgesch&ouml;pft worden sind. Angesichts der aus Kostengr&uuml;nden eingestellten und nun wieder eingef&uuml;hrten Gratis-Schnelltests s&auml;he es f&uuml;r ein konkretes Gesetzesvorhaben wohl nicht gut aus.<br>\nSchwerwiegender aber w&auml;re die Frage, ob die Impfung gegen Sars-CoV-2 und seine Varianten einen derart umfassenden Schutz bietet, dass eine obligatorische Impfung gerechtfertigt ist. Und das ist die gro&szlig;e offene Flanke der Bef&uuml;rworter einer Impfpflicht.<br>\nDenn mit zunehmender Dauer der Impfkampagne nach &ldquo;teleskopierten&rdquo;, also zeitlich verk&uuml;rzten und sich &uuml;berschneidenden Phase-I bis -III-Studien, mehren sich die Zweifel an einer &ndash; Achtung! &ndash; f&uuml;r eine Impfpflicht hinreichenden Wirksamkeit der Vakzine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Impfpflicht-Wunschdenken-6263465.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>2G: infizierte &Auml;pfel und symptomatische Birnen<\/strong><br>\nWie solide sind eigentlich die Erkenntnisse, von denen die &bdquo;2G&ldquo;-Politik ausgeht? L&auml;sst sich das derzeit gefl&uuml;gelte Wort von der &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; halten? Halten die Impfstoffe, was sie versprechen? Sind Geimpfte in einer Gastst&auml;tte tats&auml;chlich weitaus weniger gef&auml;hrdet als Ungeimpfte? Bieten die Impfungen zumindest weitreichenden Schutz gegen eine schwere Erkrankung? [&hellip;]<br>\nDass Impfungen hilfreich sind, l&auml;sst sich aus den RKI-Zahlen gewiss ableiten. Nicht tragf&auml;hig sind diese Zahlen jedoch f&uuml;r die These von der &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo;, denn diese These w&uuml;rde mindestens ein Viertel der Bev&ouml;lkerung aus der Gefahrenbeurteilung vollst&auml;ndig ausblenden.<br>\nDass das Ansteckungsrisiko bei ungetesteten Geimpften geringer ist als bei getesteten Ungeimpften, l&auml;sst sich durch das Zahlenwerk des RKI gleichfalls nicht belegen. Da es auch an anderweitigen tragf&auml;higen Erkenntnissen fehlt, gibt es letztlich f&uuml;r die &bdquo;2G&ldquo;-Politik keine hinreichende Erkenntnisgrundlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/pulse\/2g-infizierte-%25C3%25A4pfel-und-symptomatische-birnen-niko-h%25C3%25A4rting\">Niko H&auml;rting auf Linkedin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stiko-Professor: M&uuml;ssen Jugendliche vor der Politik sch&uuml;tzen, nicht vor Covid<\/strong><br>\nR&uuml;diger von Kries ist Epidemiologe und Jugendmediziner. Er sagt: Die Impfung von Jugendlichen ist &bdquo;nicht das Entscheidende zum &Uuml;berleben unserer Republik&ldquo;.<br>\nMit Einf&uuml;hrung der 2G-Regeln in immer mehr Bereichen des &ouml;ffentlichen Lebens geraten Kinder und Jugendliche verst&auml;rkt in den Fokus. Der Epidemiologe Prof. Dr. R&uuml;diger von Kries ist seit 1998 Mitglied der St&auml;ndigen Impfkommission und nach Angaben des Robert-Koch-Instituts Mitglied der Arbeitsgruppe Covid-19-Impfung. Dass 2G Regeln auch f&uuml;r Jugendliche gelten, kritisiert der Mediziner scharf. In einem Interview mit dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Bayerischen Rundfunk sagt der Impfbef&uuml;rworter von Kries, man m&uuml;sse Jugendliche &bdquo;vor der Politik sch&uuml;tzen und nicht vor Covid&ldquo;. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Nicht indem wir ihnen die H&ouml;lle hei&szlig; machen und nicht, indem wir Ihnen das Leben unangenehm machen&ldquo;. Sollte ihn ein Jugendlicher fragen, werde er sagen: Ja, lass Dich impfen. Von Kries sagt weiter, dass der Benefit einer Impfung f&uuml;r die eigene Gesundheit zwar begrenzt, aber gegeben sei. Der Hauptgewinn der Impfung f&uuml;r einen Jugendlichen sei aber, dass ihm Dinge &bdquo;erspart bleiben&ldquo;, die &bdquo;Ungeimpften im Leben auferlegt werden&ldquo;. Wenn ein Jugendlicher der Meinung sei, eine Erkrankung mit Corona w&uuml;rde bei ihm vermutlich nicht schwer verlaufen, habe er damit &bdquo;wohl recht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/stiko-professor-muessen-jugendliche-vor-der-politik-schuetzen-nicht-vor-covid-li.193970\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Der Impfdruck auf Kinder und Jugendliche ist besonders verwerflich und die Drangsalierung der Kinder durch Corona-Ma&szlig;nahmen als &bdquo;Schutz&ldquo; zu bezeichnen, ist absurd &ndash; lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76671\">&bdquo;Nehmt die Kinder vor den &sbquo;Besch&uuml;tzern&rsquo; in Schutz&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Teenager und Kleinkinder: Die Pharma-Riesen Pfizer\/BioNTech und Moderna konkurrieren um Marktanteile<\/strong><br>\nF&uuml;r die Pharmaunternehmen sind die weltweit zirkulierenden Corona-Vakzinen vor allem ein gigantisches Gesch&auml;ft. Die sogenannten &ldquo;Booster&rdquo; versprechen einen kontinuierlichen Cash Flow. Lukrativ erscheint auch die Impfung von Kindern zwischen 5 bis 11 Jahren. Doch es gibt Bedenken hinsichtlich &ldquo;schwerwiegender Risiken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/nordamerika\/126918-teenager-und-kleinkinder-pharma-riesen\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Drittel Tyrannei, zwei Drittel Vernunft<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des Welt&auml;rztebundes, Frank Ulrich Montgomery, schwadroniert von einer &bdquo;Tyrannei der Ungeimpften&ldquo;. Und unser Autor fragt sich: Warum redet der Mann &uuml;ber etwas, wovon er nichts versteht? [&hellip;]<br>\nWer es also unterl&auml;sst, seinen Pflichten f&uuml;r den Tyrannen nachzukommen, schw&auml;cht ihn: Ohne das Hinzutun der Bev&ouml;lkerung ist die Schreckensherrschaft am Ende. Aussagen wie die von Montgomery versuchen dieses Paradigma umzudrehen: Gewalt geht jetzt von den lethargischen &bdquo;Ungeimpften&ldquo; aus. Nicht die Regierung, welche die Menschen zwingt, sich eine Fl&uuml;ssigkeit in den K&ouml;rper spritzen zu lassen (ja, eine potenziell lebensrettende Fl&uuml;ssigkeit, relax!), wird als &uuml;bergriffig betrachtet, sondern derjenige, der da nicht mitmachen will: Der ist der Tyrann, einer, von dem eine Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Ordnung ausgeht. Und dann? Tyrannenmord?<br>\nDie Medizin verlangt von uns, mit ihren Fachtermini vorsichtiger umzugehen. Vor ein paar Tagen monierte Christian Drosten noch, dass &bdquo;die Begriffe in letzter Zeit durcheinander geraten&ldquo; &ndash; und erkl&auml;rte dann, was das Wort &bdquo;Impfl&uuml;cke&ldquo; wirklich bedeutet. Ob das auch umgekehrt funktioniert und wir &Auml;rzten wie Montgomery beibringen k&ouml;nnen, ein bisschen bedachter mit politischen Vokabeln um sich zu werfen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/dorian-baganz\/ein-drittel-tyrannei-zwei-drittel-vernunft\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Corona: Linken-Fraktionschef Bartsch fordert 2G in ganz Deutschland<\/strong><br>\nLinksfraktionschef Dietmar Bartsch hat angesichts der Corona-Lage bundesweite Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Ungeimpfte gefordert, die nicht als genesen gelten. &bdquo;Es geht um eine G&uuml;terabw&auml;gung und um die Frage, was ist der gr&ouml;&szlig;ere Grundrechtseingriff: Ein erneuter Lockdown mit katastrophalen Folgen, insbesondere f&uuml;r Kinder und Familien, oder ein bundesweit geltendes 2G-Modell&ldquo;, sagte Bartsch der Deutschen Presse-Agentur. Die Corona-Lage sei wieder au&szlig;er Kontrolle. Bei der Grundfrage der Pandemiebek&auml;mpfung d&uuml;rfe es keinen Flickenteppich und keine falsche R&uuml;cksichtnahmen geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/corona-linken-fraktionschef-bartsch-fordert-2g-in-ganz-deutschland-li.193972\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Bartsch engt seinen &ldquo;Spielraum&rdquo; sehr ein &ndash; als ob es lediglich die Alternativen Lockdown oder 2G gibt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kommt die bundesweite 2G-Regelung? &ndash; Drosten sieht &ldquo;echte Notfallsituation&rdquo;<\/strong><br>\nDer Winter r&uuml;ckt n&auml;her und trotz Impfungen und Ma&szlig;nahmen beherrscht die &ldquo;vierte Welle&rdquo; die politische Debatte. Der Virologe Christian Drosten warnte nun vor einem &ldquo;sehr anstrengenden Winter&rdquo;. Und nicht nur der Mediziner und SPD-Politiker Karl Lauterbach fordert erneut die fl&auml;chendeckende Anwendung der 2G-Regelung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/126907-kommt-bundesweite-2g-regelung-drosten\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Man muss daran erinnern: Kretschmer im Mai 2020<\/strong><br>\n&ldquo;Die Behauptung, dass diejenigen, die sich nicht impfen lassen, ihre Grundrechte verlieren, ist absurd &amp; b&ouml;sartig. Lassen Sie uns Falschnachrichten &amp; Verschw&ouml;rungstheorien gemeinsam entgegentreten.&ldquo;<br>\nMichael Kretschmer hat das am 5. Mai 2020 per Twitter verk&uuml;ndet. Seit gestern d&uuml;rfen nicht geimpfte Menschen in Sachsen zwar noch durch die eigene T&uuml;r hinaus, aber kaum durch eine fremde woanders hinein. 2G fast &uuml;berall hat Kretschmer beschlie&szlig;en lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/kretschmer-mai-2020\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Krankheitswelle der chronisch Kranken<\/strong><br>\nWegen Corona wurden Behandlungen verschoben, viele Menschen haben das Krankenhaus gemieden. Deshalb blieben viele Krankheiten unentdeckt &ndash; mit schweren Auswirkungen. Einige Kliniken melden mehr schwere Lungenkrebs-, Diabetes- und Schmerzf&auml;lle. (&hellip;)<br>\nWie sehr, das war bisher nicht bekannt. Recherchen von REPORT MAINZ weisen jetzt aber auf eine deutliche Zunahme von schweren F&auml;llen hin. Die jeweils 20 patientenst&auml;rksten Krankenh&auml;user haben wir angefragt, bei Schmerz, Lungenkrebs und Diabetes. Beim Schmerz sehen 44 Prozent der Kliniken, die Angaben machen, eine Verschlechterung bei ihren Patienten. Bei den Diabetes-Kliniken klagen 50 Prozent &uuml;ber mehr schwere F&auml;lle. Beim Lungenkrebs sind es sogar 71 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/report\/corona-die-krankheitswelle-der-chronisch-kranken\/-\/id=233454\/did=25442440\/nid=233454\/tjsov9\/index.html\">Report Mainz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Regierung und IT-Konzerne machen uns zu gl&auml;sernen Patienten, die am digitalen G&auml;ngelband durchs Leben gef&uuml;hrt werden<\/strong><br>\nElektronisches Rezept, elektronische Patientenakte, elektronische Patientenidentit&auml;t, kontrolliert von gro&szlig;en US-IT-Unternehmen. Auf Biegen und Brechen machen Spahn und Co. das Patientengeheimnis zum Auslaufmodell und bereiten allgegenw&auml;rtige digitale Gesundheitskontrollen vor. Die Ampelregierung, scheint weitermachen zu wollen, wo die schwarz-rote aufgeh&ouml;rt hat &ndash; auch mit der ehemals freiheitlichen FDP.\n<blockquote><p>\n&bdquo;Was ich sehe und h&ouml;re bei der Behandlung oder au&szlig;erhalb im Leben der Menschen, so werde ich von dem schweigen, was niemals nach drau&szlig;en dringen soll.&rdquo;<br>\nHippokrates, 400 v.u.Z.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Arbeiten laufen und sollen in wenigen Jahren soweit abgeschlossen sein, dass alle unsere Gesundheitsdaten, alle unsere Interaktionen mit dem Gesundheitssektor, in einer zentralen Datenbank zusammenlaufen. Nach dem derzeitigen Gesetzesstand behalten wir dabei die volle Kontrolle dar&uuml;ber, wer auf welche Daten in dieser hochsensiblen Datenbank zugreifen darf. Doch wer sich darauf verl&auml;sst, dass das so bleibt, der ist hochgradig naiv.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/epa-erezept-arvato-ibm\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Peskow und Lawrow kommentieren Fl&uuml;chtlingskrise an wei&szlig;russisch-polnischer Grenze<\/strong><br>\nLawrow erkl&auml;rte, die Ursachen dieser Krise l&auml;gen in der Politik, die die NATO- und EU-L&auml;nder seit vielen Jahren gegen&uuml;ber dem Nahen Osten und Nordafrika verfolgten und versuchten, ihnen ein besseres Leben, die Demokratie nach westlichem Verst&auml;ndnis, aufzuzwingen. Er wies darauf hin, dass der Irak, Libyen und Syrien Opfer einer solchen Politik geworden seien. Und weiter: &ldquo;All diese Unternehmungen haben zu nie dagewesenen Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men gef&uuml;hrt. Bei all diesen Schritten d&uuml;rfen wir nicht vergessen, wo das alles seinen Anfang genommen hat und wessen Schuld es ist, was jetzt geschieht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/126888-peskow-und-lawrow-kommentieren-fluchtlingskrise\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Der russische Au&szlig;enminister spricht hier einen zentralen Punkt an, der leider in zahlreichen von Doppelstandards geleiteten Medien nicht angemessen thematisiert wird: Die Fl&uuml;chtlinge aus dem Nahen Osten wurden vor allem durch US- und NATO-Kriege und durch westliche Sanktionen zur Flucht gedr&auml;ngt. Auf diesen Punkt sind die NachDenkSeiten gerade im Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77823\">&ldquo;Syrien aushungern! Und andere Gr&uuml;nde f&uuml;r den Anstieg der Fl&uuml;chtlingszahl&rdquo;<\/a> eingegangen. Der hier zitierte RT-Artikel belegt auch nochmals die These aus diesem Artikel von Albrecht M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77382\">&ldquo;Ohne RT Deutsch w&auml;ren wir noch schlechter informiert&ldquo;<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Polen schickt 15.000 Soldaten an die Grenze &ndash; und will Nato in Stellung bringen<\/strong><br>\nDie Lage an der Grenze zwischen Belarus und Polen wird explosiv. Die Regierung in Warschau hat 15.000 Soldaten in das Krisengebiet geschickt, um Fl&uuml;chtlinge &ldquo;abzuwehren&rdquo;. Au&szlig;erdem will sie die Nato in den Konflikt hineinziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/polen-schickt-15-000-soldaten-an-die-grenze-und-will-nato-hineinziehen\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: EU erw&auml;gt, Mauerbau zu bezahlen<\/strong><br>\nRatspr&auml;sident Michel schl&auml;gt sich in der Belarus-Krise voll auf die Seite Polens und bringt die Finanzierung einer &ldquo;physischen Grenz-Infrastruktur&rdquo; durch die EU ins Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/eu-polen-mauer-1.5461291\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Kriegskoalitionen der Willigen (II)<\/strong><br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell stellt den Aufbau einer 5.000 Soldaten umfassenden Schnellen EU-Eingreiftruppe sowie neuartiger &ldquo;EU Rapid Hybrid Response Teams&rdquo; in Aussicht. Beides ist in dem Entwurf zu dem &ldquo;Strategischen Kompass&rdquo; der EU vorgesehen, &uuml;ber den Borrell gestern in Br&uuml;ssel informierte. Das Papier, das seit dem vergangenen Jahr auf deutsche Initiative erstellt wird, soll der EU-Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik neue Schlagkraft verleihen und im kommenden M&auml;rz endg&uuml;ltig verabschiedet werden. Am Montag wird es den Au&szlig;enministern des europ&auml;ischen Staatenkartells vorgelegt. Einen Schwerpunkt bilden neben dem Aufbau der Schnellen Eingreiftruppe (&ldquo;EU Rapid Deployment Capacity&rdquo;), die laut Borrell auch ohne Zustimmung aller Mitgliedstaaten eingesetzt und etwa zur Durchsetzung eines Waffenstillstands nach Libyen geschickt werden k&ouml;nnte, neue Ma&szlig;nahmen im Machtkampf gegen Russland und China, darunter etwa ein Ausbau der EU-Marinepr&auml;senz im Indischen und im Pazifischen Ozean. Vor allem osteurop&auml;ische EU-Staaten suchen eine st&auml;rkere Unabh&auml;ngigkeit der EU von den USA (&ldquo;Strategische Autonomie&rdquo;) zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8760\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Borrell wirbt f&uuml;r EU-Kriegskoalitionen der Willigen: &ldquo;Europa ist in Gefahr&rdquo;<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel sieht die Zeit gekommen, nicht mehr nur auf Soft Power zu setzen, hei&szlig;t es in einem Entwurf f&uuml;r eine Milit&auml;rdoktrin des EU-Chefdiplomaten Josep Borrell. Die Bedrohungen sind demnach vielf&auml;ltig, eine Antwort soll &ndash; auch auf Initiative Berlins &ndash; eine neue schnelle Eingreiftruppe sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/126960-eu-chefdiplomat-borrell-europa-ist\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Wirecard-Connection deutscher Beh&ouml;rden<\/strong><br>\n&ldquo;Failed State Germany&rdquo; &ndash; Kommentar und Hintergrund<br>\nCambridge Analytica, Wirecard, Glencore, Bosch, Credit Suisse, Kolping, UBS, M.M. Warburg, Facebook, HSBC, Deutsche Bank &ndash; ohne Whistleblower wie Christopher Wylie oder Karsten vom Bruch w&auml;ren die epochalen Skandale rund um diese Unternehmen nicht ans Tageslicht gekommen.<br>\nDie eindrucksvolle Liste w&auml;re beliebig erweiterbar, doch erweckt sie den Anschein, dass nur Firmen auf der Anklagebank sitzen. Dabei d&uuml;rfte die Liste mit Tr&auml;gern staatlicher Aufgaben ebenso lang ausfallen. Kraftfahrtbundesamt, US-Army, S&uuml;dwestrundfunk (SWR), Kreisverwaltung Bad Segeberg, FBI, Andrej Babis, Beh&ouml;rden, Minister, Beamte aller Art sind kaum besser als die von ihnen verfolgten Unternehmen. Auch das zeigen regelm&auml;&szlig;ige Hinweise mutiger Whistleblower wie Daniel Hale, Ole Skambraks, John Kiriakou oder Margit Herbst.<br>\nIn der Reihe gro&szlig;er Skandale nimmt der Fall des Dax-Unternehmens Wirecard eine besondere Stellung ein. Kaum ein anderer deutscher Skandal hat je so viele Verfehlungen von staatlich Verpflichteten offengelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Wirecard-Connection-deutscher-Behoerden-6261779.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bayer &amp; Co. vs. Biden<\/strong><br>\nBundesdeutsche Unternehmen unterst&uuml;tzen in den Vereinigten Staaten eine Gro&szlig;offensive der US-Wirtschaft gegen die geplante Klima- und Sozialgesetzgebung der Biden-Administration. Zu den Konzernen geh&ouml;ren etwa Bayer, Siemens und T-Mobile; ihnen verdanken Kongressabgeordnete der Demokratischen Partei, die den &ldquo;Build Back Better Act&rdquo; der Regierung bek&auml;mpfen, Spenden im Wert von hohen f&uuml;nfstelligen US-Dollarbetr&auml;gen. Die Strategie, rechte Demokraten mittels hoher &ldquo;Wahlkampfhilfen&rdquo; gegen den &ldquo;Build Back Better Act&rdquo; in Stellung zu bringen, geht bisher auf: Obwohl der Etat des Ma&szlig;nahmenpakets bereits um die H&auml;lfte reduziert wurde und wichtige Teile wie ein milliardenschweres Anreizprogramm zum Umstieg auf erneuerbare Energien nun fehlen, konnte es am 5. November nicht wie urspr&uuml;nglich geplant die erste parlamentarische H&uuml;rde nehmen. Kritiker in den Vereinigten Staaten und in Deutschland zeigen sich erbost &uuml;ber die Obstruktionspolitik und fordern, &ldquo;corporate money&rdquo; d&uuml;rfe die Gesetzgebung nicht blockieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8758\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Spiel mit dem Feuer<\/strong><br>\nBeim Thema Taiwan will US-Pr&auml;sident Joe Biden gegen China St&auml;rke demonstrieren. Auch wenn das halbgar erscheint und den Blick verbaut auf Kooperation, wie sie gerade beim Klimaschutz mit Peking m&ouml;glich ist. Manche US-Denker tun sich schwer mit dem Umstand, dass die Volksrepublik l&auml;ngst nicht mehr am Kindertisch sitzt. Biden hat einen Aufreger in die Welt gesetzt mit seiner bejahenden Antwort auf die Frage bei einem B&uuml;rgertreffen, ob die USA Taiwan im Fall eines chinesischen Angriffs verteidigen w&uuml;rden. &bdquo;Ja, wir sind verpflichtet, das zu tun&ldquo;, lie&szlig; er wissen. Das kam so unvermittelt wie Bidens Interviewaussage vom M&auml;rz, er halte Wladimir Putin f&uuml;r einen Killer. Verteidigungsminister Lloyd Austin beschwichtigte: Es gebe derzeit keinen Grund zum &bdquo;Schlagabtausch&ldquo; in der taiwanesischen Meerenge, und Regierungssprecherin Jen Psaki erkl&auml;rte, ihr Chef habe nicht sagen wollen, dass sich die Politik zu Taiwan ver&auml;ndert habe. Bidens Rhetorik folgte einer Ansprache von Pr&auml;sident Xi Jinping &uuml;ber das Gebot einer friedlichen Wiedervereinigung. Er sprach dazu auf einer Gedenkveranstaltung zum 110. Jahrestag der chinesischen Revolution von 1911. (&hellip;)<br>\nVor 20 Jahren wollte man China in den USA in die kapitalistische Welt einbinden. Pr&auml;sident Barack Obama bem&uuml;hte sich eher um Gemeinsamkeiten und wurde hinterher kritisiert, er habe China untersch&auml;tzt. Donald Trump kapierte, dass die chinesische Wirtschaftsmacht vielen Amerikanern Sorgen macht. Seine Amtszeit begann trotz des &bdquo;wundersch&ouml;nen Schokoladenkuchens&ldquo;, den er Pr&auml;sident Xi Jinping in Mar-a-Lago (Florida) servierte, mit Strafz&ouml;llen, angeblich zum Schutz amerikanischer Arbeitspl&auml;tze, und endete mit L&uuml;gen &uuml;ber das &bdquo;China-Virus&ldquo;.<br>\nJoe Biden hat nicht viel ver&auml;ndert am Handelskrieg. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt erkl&auml;rte das Au&szlig;enministerium, man sehe &bdquo;mit Besorgnis&ldquo;, wie die Volksrepublik versuche, ihre Nachbarn einzusch&uuml;chtern, einschlie&szlig;lich Taiwan. &bdquo;Unsere Verpflichtung gegen&uuml;ber Taiwan ist felsenfest&ldquo;, hie&szlig; es. Wenn man nur w&uuml;sste, wie mehrdeutig &bdquo;felsenfest&ldquo; sein kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/spiel-mit-dem-feuer-1%20\">Konrad Ege in der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Mit Flugzeugtr&auml;gern Paroli bieten<\/strong><br>\nDas Land modernisiert derzeit seine Marine &ndash; und das nicht nur wegen des Konflikts um Taiwan. Es hat auch geostrategische Gr&uuml;nde (&hellip;)<br>\n&bdquo;In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat China seine Kapazit&auml;ten so weit ausgebaut, dass es die Handlungsfreiheit der USA im westlichen Pazifik einschr&auml;nken kann&ldquo;, meint Sidharth Kaushal, Asien-Experte beim Royal United Services Institute (RUSI) in London. &bdquo;Es begann mit Schiffsabwehrraketen mit gro&szlig;er Reichweite, dazu baute China seine Marine aus, um einem geostrategischen Dilemma zu begegnen.&ldquo; Es besteht darin, dass die USA und ihre Alliierten im Konfliktfall den Zugang vom S&uuml;dchinesischen Meer zum Indischen Ozean und zum Pazifik f&uuml;r chinesische Schiffe versperren k&ouml;nnen. Handelsrouten w&auml;ren unter Umst&auml;nden schnell gekappt. Das amerikanische St&uuml;tzpunktsystem in der Region, von Diego Garcia &uuml;ber Singapur bis Okinawa (s. Karte), bietet daf&uuml;r ideale Voraussetzungen. Von dort k&ouml;nnen Schiffseinheiten in Marsch gesetzt und Bomberflotten gestartet werden. Chinas Sicherheitszone vor seiner K&uuml;ste w&auml;re in diesem Fall unverzichtbar daf&uuml;r, gegnerische Schiffe zu blockieren. Dazu braucht es maritime Durchschlagskraft, moderne Luft- und Nuklearstreitkr&auml;fte, die eine abschreckende Wirkung haben. So wie Chinas mit Kernwaffen best&uuml;ckte Unterseeboote, die jetzt schon eine Gew&auml;hr daf&uuml;r bieten, dass beide Gro&szlig;m&auml;chte eines vermeiden wollen: die thermonukleare Konfrontation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/mit-flugzeugtraegern-paroli-bieten%20\">Dan Sabbagh in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Chip-Unternehmen m&uuml;ssen vertrauliche Lieferkettendaten an die USA einreichen<\/strong><br>\nMit der umstrittenen Aufforderung an einige der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Chiphersteller, Informationen &uuml;ber ihre Halbleiter-Lieferketten einzureichen, verh&auml;lt sich die US-Regierung abermals wie ein Hegemon. Dabei wird dieser Schritt, der offensichtlich vor allem gegen China gerichtet ist, nicht dabei helfen, die globale Chipknappheit zu beseitigen. Stattdessen k&ouml;nnte er rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. (&hellip;)<br>\nDie politisch motivierte Aufforderung k&ouml;nne das Problem der Chipknappheit in keiner Weise l&ouml;sen und werde wahrscheinlich auf rechtliche Schwierigkeiten sto&szlig;en. Sollten chinesische Unternehmen dadurch Verluste erleiden, w&uuml;rden diese wahrscheinlich Klagen einreichen, so Analysten. Die US-Forderung sei weder f&uuml;r China noch f&uuml;r die USA und auch nicht f&uuml;r die weltweite Halbleiterindustrie von Vorteil, f&uuml;gte der Insider hinzu und betonte, dass ein m&ouml;glicher Versuch der USA, Chipfabriken in die USA zu verlagern, wesentlich h&ouml;here Logistikkosten bedeuten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-11\/09\/content_77861253.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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