{"id":77850,"date":"2021-11-11T09:10:45","date_gmt":"2021-11-11T08:10:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77850"},"modified":"2022-02-28T09:21:09","modified_gmt":"2022-02-28T08:21:09","slug":"30-gruende-warum-ich-mich-derzeit-nicht-impfen-lasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77850","title":{"rendered":"30 Gr\u00fcnde, warum ich mich derzeit nicht impfen lasse"},"content":{"rendered":"<p>Die Stimmungsmache gegen Ungeimpfte nimmt von Tag zu Tag an Fahrt auf. Die Motive, warum sich viele Menschen nicht impfen lassen wollen, werden dabei entweder nicht wahrgenommen oder gar ins L&auml;cherliche gezogen. Am Ende steht gar der Vorwurf, wer sich nicht impfen lassen will, handele aus niederen Beweggr&uuml;nden und verhalte sich unsolidarisch, ja egoistisch. Der &ouml;sterreichische Publizist und Autor <b>Christian Felber<\/b> hat sich die M&uuml;he gemacht, auf diese Zuschreibungen mit einem sehr faktenorientierten, aber auch sehr pers&ouml;nlichen Artikel f&uuml;r die NachDenkSeiten zu reagieren, &bdquo;um Vielfalt sichtbar zu machen und f&uuml;r gegenseitigen Respekt zu werben&ldquo;.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9342\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-77850-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211115_30_Gruende_warum_ich_mich_derzeit_nicht_impfen_lasse_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211115_30_Gruende_warum_ich_mich_derzeit_nicht_impfen_lasse_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211115_30_Gruende_warum_ich_mich_derzeit_nicht_impfen_lasse_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211115_30_Gruende_warum_ich_mich_derzeit_nicht_impfen_lasse_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=77850-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211115_30_Gruende_warum_ich_mich_derzeit_nicht_impfen_lasse_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"211115_30_Gruende_warum_ich_mich_derzeit_nicht_impfen_lasse_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><b>30 Gr&uuml;nde, warum ich mich derzeit nicht impfen lasse oder Betrachtungen zu Gesundheit, Grundrechten, Solidarit&auml;t und Gemeinwohl<\/b><\/p><p>Vorweg: Ich bin mehrfach geimpft und habe ein neutrales Verh&auml;ltnis zu Impfungen. Ich respektiere die Entscheidung jedes Menschen, sich impfen zu lassen, versuche niemanden davon zu &uuml;berzeugen, sich nicht impfen zu lassen und trage auch solidarisch und gerne die daf&uuml;r anfallenden Kosten mit (mit einigen Einschr&auml;nkungen, siehe Gr&uuml;nde 20 und 26). Ich lege hier meine pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nde dar, weil ich:<\/p><ol type=\"a\">\n<li>zeigen m&ouml;chte, dass Menschen wohl&uuml;berlegt aus guten und sehr unterschiedlichen Gr&uuml;nden von einer Impfung Abstand nehmen; und dass es sich nicht um prinzipielle Impfgegner*innen handeln muss;<\/li>\n<li>nicht abgewertet werden m&ouml;chte, wenn ich eine andere Meinung oder ein anderes Gesundheitsverst&auml;ndnis als die Regierung habe;<\/li>\n<li>keine Nachteile erleiden m&ouml;chte, wenn ich mich anders entscheide;<\/li>\n<li>zeigen m&ouml;chte, dass eine solche Diskriminierung nicht gerechtfertigt ist;<\/li>\n<li>die aufziehende Impfpflicht aufhalten und verhindern m&ouml;chte.<\/li>\n<\/ol><p>Meine Vision ist das friedliche Miteinander von Menschen mit und ohne Impfung sowie die freie pers&ouml;nliche Entscheidung auf Basis sachlicher und ausgewogener Information ohne Nachteile f&uuml;r oder Druckaus&uuml;bung auf eine der beiden Gruppen. Eine Demokratie muss es aushalten, dass Menschen zu privaten und pers&ouml;nlichen Themen unterschiedlicher Meinung sind, dass sie unterschiedliche Gesundheitsverst&auml;ndnisse haben und entsprechend unterschiedliche Entscheidungen treffen. Und sie muss im Zweifels- und Dissensfall die Grundrechte sch&uuml;tzen. Dazu z&auml;hlen die Grundrechte auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit (Grundgesetz Art. 2 (2)), der freien Entfaltung der Pers&ouml;nlichkeit (Art. 2 (1)) sowie des weltanschaulichen Bekenntnisses, wozu auch das Gesundheitsverst&auml;ndnis gez&auml;hlt werden kann (Art. 4 (1)). &Uuml;ber diesen Grundrechten bildet das Prinzip der Menschenw&uuml;rde (Art. 1 (1)) eine einende Klammer und einen sch&uuml;tzenden Schirm.<\/p><p>Hier nun meine Gr&uuml;nde:<\/p><p>1. Das Prinzip der <b>Gesundheitskompetenz <\/b>gesteht jedem Menschen zu, zu wissen, was f&uuml;r sie oder ihn richtig ist. Es gibt verschiedene Gesundheitsverst&auml;ndnisse, und die letzte Instanz dar&uuml;ber, was f&uuml;r die eigene Gesundheit das Beste ist, ist jede Person selbst. Neben evidenzbasierter Information z&auml;hlt auch die <b>Intuition <\/b>zu dieser basalen Form der Selbstbestimmung. Ich sp&uuml;re, dass mein K&ouml;rper mir derzeit kein gr&uuml;nes Licht gibt f&uuml;r eine Corona-Impfung. Das ist meine ganz pers&ouml;nliche Entscheidung, wie ich mich f&uuml;r eine Beziehung, einen Lebensort, einen Beruf oder das Leben einer empfundenen sexuellen Orientierung entscheide. Solche pers&ouml;nlichen Entscheidungen sind mit der Menschenw&uuml;rde begr&uuml;ndet und grundrechtlich gesch&uuml;tzt. In dieser Haltung werde ich von zahllosen und prominenten Wissenschaftler*innen best&auml;rkt (<a href=\"https:\/\/ocla.ca\/a-letter-to-the-unvaccinated\/\">Kanadische Wissenschaftler*innen, 2. 8. 2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/coronaaussoehnung.org\/12-schritte-aus-der-corona-krise\/\">12 Schritte aus der Corona-Krise, 15. Oktober 2021<\/a>).<\/p><p>2. Pers&ouml;nlich habe ich <b>gro&szlig;en Respekt<\/b>, aber <b>keine Angst <\/b>vor dem Virus, ich z&auml;hle mich mit 48 Jahren nicht zu einer Risikogruppe, ich habe keine schweren Vorerkrankungen, achte auf meine Gesundheit und vertraue meinem Immunsystem. Eine altersgruppenspezifische Sterblichkeitsuntersuchung eines Forscher*innenteams um Meyerowitz-Katz (der unter anterem von der <a href=\"https:\/\/ro.uow.edu.au\/test2021\/2310\/\">Bill &amp; Melinda Gates Foundation<\/a> finanziert wird) ermittelte eine Infektionssterblichkeit von 0,4% (<a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2020.07.23.20160895v7\">Andrew Levin et al, medRxiv, 31.10.2020<\/a>); John P. Ioannidis (dem ich u. a. aufgrund <a href=\"https:\/\/www.servustv.com\/aktuelles\/v\/aa-2857yfjzd1w11\/\">dieses Interviews<\/a> mehr vertraue) bei unter 70-J&auml;hrigen von 0,05% (<a href=\"https:\/\/www.who.int\/bulletin\/online_first\/BLT.20.265892.pdf\">Ioannidis, Bulletin of the WHO, 14.10.2020<\/a>). Nun tanze ich regelm&auml;&szlig;ig, bin viel im Wald und an der frischen Luft, ern&auml;hre mich ohne Fertiggerichte und Mikrowelle, verzichte auf Fleischkauf und S&uuml;&szlig;igkeiten im Supermarkt, und ich komme ohne Alkohol- oder Zigarettenmissbrauch aus. Einer Studie zufolge verringert allein schon regelm&auml;&szlig;ige k&ouml;rperliche Bewegung das Sterberisiko im Falle einer Infektion um den Faktor vier (<a href=\"https:\/\/bjsm.bmj.com\/content\/early\/2021\/07\/21\/bjsports-2021-104203\">Lee et al., British Journal of Sports Medicine, 30.6.2021<\/a>). Laut einer Anfragebeantwortung des &ouml;sterreichischen Gesundheitsministeriums an den Verfassungsgerichtshof sind 2020, im ersten Pandemiejahr in meiner Altersgruppe der 45-50-J&auml;hrigen weniger als 20 Menschen an Covid-19 gestorben. Bei den unter 15-J&auml;hrigen gab es in &Ouml;sterreich keinen Todesfall und bei den 15- bis 30-J&auml;hrigen vier Todesf&auml;lle (<a href=\"https:\/\/www.docdroid.net\/ZlRoFcp\/vfgh-pdf\">Gesundheitsministerium, 21.2.2022<\/a>). Mein Risiko ist also sehr begrenzt, andere Lebensrisiken sind gr&ouml;&szlig;er.<\/p><p>3. Bei den beworbenen Produkten von Moderna, BioNTech\/Pfizer &amp; Co. handelt es sich um neue Technologien. Bisher arbeiteten Impfstoffe in der Regel mit abgeschw&auml;chten oder abget&ouml;teten Erregern (&ldquo;Totimpfstoffen&rdquo;), sodass diese keine schwere Infektion mehr hervorrufen k&ouml;nnen. Allerdings bleiben ihre Merkmale, die Antigene, auf der Zelloberfl&auml;che erhalten. So kann der Erreger vom Immunsystem immer noch als fremd erkannt werden. Dies f&uuml;hrt dazu, dass der Erreger mitsamt der als fremd erkannten Zelle vernichtet wird. Die neuartigen mRNA-Impfstoffe basieren auf einer ganz anderen Technologie: mRNA wird, &ldquo;eingemantelt&rdquo; in eine Fett-H&uuml;lle, in Zellen eingeschleust, wo sie die Produktion von Spike-Proteinen ausl&ouml;st. Daraufhin wird die mRNA nach bisherigem Erkenntnisstand rasch abgebaut. Die produzierten Spikes (Antigene), die auf der Zelloberfl&auml;che aufscheinen, rufen das Immunsystem auf den Plan: Antik&ouml;rper vernichten Spike und Zelle (<a href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/coronavirus\/2019-ncov\/vaccines\/different-vaccines\/mrna.html\">CDC, Understanding mRNA Covid-19 Vaccines, 4.1.2022<\/a>) (<a href=\"https:\/\/naturwissenschaften.ch\/covid19-vaccination-explained\/mrna_vaccines\/wie_funktioniert_ein_mrna_impfstoff_\">akademie der naturwissenschaften, Covid-19 Impfung erkl&auml;rt, 4.1.2022<\/a>). Die langfristigen Folgen dieser neuartigen Technologie sind &ndash; notwendigerweise, aufgrund bisher nicht erfolgter Langzeitstudien &ndash; unbekannt.<\/p><p>4. Diese neuen Technologien sind bisher in der EU nur <b>bedingt zugelassen<\/b>. Bisher nahm die Zulassung von Impfungen viele Jahre in Anspruch: zwei bis f&uuml;nf Jahre f&uuml;r die Entwicklung im Labor, weitere zwei bis f&uuml;nf Jahre f&uuml;r die klinischen Studien, und bis zu zwei Jahre f&uuml;r das Standard-Zulassungsverfahren (<a href=\"https:\/\/www.ages.at\/themen\/krankheitserreger\/coronavirus\/entwicklung-und-zulassung-von-impfstoffen\/\">AGES, 17. 10. 2021<\/a>). Bei den neuen Technologien wurde dieser Prozess auf ein einziges Jahr &bdquo;teleskopiert&ldquo;. Selbst in den Vertr&auml;gen wird darauf verwiesen, dass derzeit unbekannte Langzeitfolgen nicht ausgeschlossen werden k&ouml;nnen. In so einer Situation m&ouml;chte ich jedenfalls die <b>vollst&auml;ndige Zulassung <\/b>abwarten.<\/p><p>5. Es gibt von berufener Seite <b>fachliche Warnungen<\/b>, welche auf mich als Laien zumindest nicht unplausibel wirken. Zum Beispiel vom Immunologen <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/scientific-contributions\/D-Schoenitzer-38779832\">Univ.-Prof. <\/a><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/scientific-contributions\/D-Schoenitzer-38779832\">Dr. <\/a><a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/scientific-contributions\/D-Schoenitzer-38779832\">Dietrich Sch&ouml;nitzer<\/a>, vom Pharmakologen <a href=\"https:\/\/www.i-med.ac.at\/ibp\/glossmann\">Univ.-Prof. <\/a><a href=\"https:\/\/www.i-med.ac.at\/ibp\/glossmann\">Dr. Hartmut <\/a><a href=\"https:\/\/www.i-med.ac.at\/ibp\/glossmann\">Glossmann<\/a> oder vom &ouml;sterreichischen Biotechnologie-Pionier Hans Loibner. Dietrich Sch&ouml;nitzer schreibt in <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/PAKT\/VHG\/XXVII\/SN\/SN_94076\/index.shtml\">seiner <\/a><a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/PAKT\/VHG\/XXVII\/SN\/SN_117856\/index.shtml\">seiner Stellungnahme zum &ouml;sterreichischen Impfpflichtgesetz<\/a>: &bdquo;Das Problem besteht jedoch darin, dass die Spikes zumindest eine gewisse Zeit, wahrscheinlich dauerhaft, an den k&ouml;rpereigenen Zellen anhaften und die aktivierten Killerzellen beziehungsweise Antik&ouml;rper (falls die Impfung wirkt!) die mit Spikes fremd-markierten Zellen des Geimpften zerst&ouml;ren. Folge ist eine immunologische Zell- und Gewebszerst&ouml;rung bei den geimpften Personen, die zu den bekannten Thromboembolien, zur Zerst&ouml;rung von Herzmuskelzellen, Lungen- und Nierengewebe, und letztlich zu einer Ersch&ouml;pfung des Immunsystems f&uuml;hren. Auffrischungsimpfungen verst&auml;rken diese Effekte, weil frisch durch die Boosterung entstandene Spikes auf inzwischen gebildete Antik&ouml;rper sto&szlig;en. Dadurch werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Akutreaktionen und Autoimmunreaktionen als Langzeitfolge entstehen (&hellip;).&ldquo; Hartmut Glossmann schreibt in <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/PAKT\/VHG\/XXVII\/SN\/SN_117856\/index.shtml\">seiner Stellungnahme<\/a>: &bdquo;Das Spike Protein ist ein wesentliches toxisches Prinzip von SARS-CoV1, MERS und SARS-CoV2: Es aktiviert die Blutgerinnung, u.a. in Blutpl&auml;ttchen, auf Gef&auml;&szlig;-Endothelien, f&uuml;hrt zu Mikrothrombosen, l&auml;sst Zellen fusionieren (Synzytien-Bildung), attackiert Herzmuskelzellen, aktiviert Monozyten und zieht ein wichtiges Regulationssystem des Blutdrucks aus dem Verkehr. Es ist heute gesichert, dass Spikes &uuml;ber Wochen und Monate nach Injektion im Plasma, in Blutzellen und extrazellul&auml;ren Vesikeln beim Menschen nachzuweisen sind. Kumulation, auch der toxischen Wirkungen ist nach mehrmaliger Injektion zu erwarten.&ldquo; Und schlie&szlig;lich Loibner, der gemeinsam mit dem Star-Forscher und Mikrobiologen Josef Penninger <a href=\"https:\/\/www.apeiron-biologics.com\/\">Apeiron<\/a> gegr&uuml;ndet hatte und dort bis 2018 Vorstandsvorsitzender war: &bdquo;Bei Covid-Impfungen wei&szlig; man jedoch nicht, wie viele Antigene der K&ouml;rper produziert, wohin sie gehen, wie lange sie da sind und ob und wie dieses Spike-Protein mit diversen Geweben reagieren.&ldquo; Er spricht von &bdquo;Desensibilisierung&ldquo; des Immunsystems durch wiederholte Impfungen: &bdquo;Wenn Sie zu oft nachimpfen, begeben Sie sich auf den besten Weg, das Pr&auml;parat unwirksam zu machen.&ldquo; (<u><a href=\"https:\/\/www.news.at\/a\/hans-loibner-kritik-impfpflicht\">NEWS 3\/2022, S. 24-26<\/a><\/u>).<\/p><p>6. Nun zu den bisher bekannten Infos zu <b>Impfsch&auml;den <\/b>und Nebenwirkungen. In &Ouml;sterreich gibt es laut Bundesamt f&uuml;r die Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) bisher <b>36.795 gemeldete Nebenwirkungen <\/b>nach <b>10,9 Millionen Impfungen<\/b>, darunter schwere Folgen wie thrombotische Thrombozytopenie (VITT), Herzmuskelentz&uuml;ndungen (Myokarditis) oder anaphylaktische Reaktion sowie <b>168 Todesf&auml;lle <\/b>(<a href=\"https:\/\/www.basg.gv.at\/ueber-uns\/covid-19-impfungen\">BASG, 14. 10. 2021<\/a>); in Deutschland nach den Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts bisher <b>156.360 Nebenwirkungen <\/b>bei <b>101,9 Millionen Impfungen <\/b>bis August 2021, davon 9,7 Prozent schwerwiegend (s. o.) und <b>1.450 Todesf&auml;lle <\/b>(<a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/newsroom\/dossier\/coronavirus\/arzneimittelsicherheit.html\">PEI, 20. 9. 2021<\/a>), die als Verdachtsf&auml;lle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung gef&uuml;hrt werden. Auf der Website des PEI sind aktuell acht Rote-Hand-Briefe zu schweren Nebenwirkungen der Covid-19-Vakzine ver&ouml;ffentlicht (<a href=\"https:\/\/www.pei.de\/DE\/arzneimittelsicherheit\/pharmakovigilanz\/pharmakovigilanz-node.html;jsessionid=64B9D87A4EBC32B5DBB49E2F51087EB5.intranet211\">PEI, 13. 10. 2021<\/a>). Bei den gemeldeten Todesf&auml;llen ist der Zusammenhang zur Impfung in der &uuml;berwiegenden Zahl der F&auml;lle unklar, und durch Obduktion nachgewiesen sind nur einzelne F&auml;lle (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=69rBzvNUPeo\">Dr.<sup>in<\/sup> Janine Kimpel, Universit&auml;t Innsbruck, Youtube, 15. 10. 2021<\/a>). Anders als bei den &bdquo;Covid-19-Toten&ldquo; aber, die nach einem positiven PCR-Test in zeitlicher N&auml;he zum Todeseintritt automatisch als Covid-19-Todesf&auml;lle in die Statistik eingehen (unabh&auml;ngig davon, woran sie urs&auml;chlich gestorben sind), wird hier sehr penibel auf erforderliche Obduktionsergebnisse verwiesen, bevor eine &bdquo;in Zusammenhang mit&ldquo; der Impfung verstorbene Person auch als &bdquo;Impftote&ldquo; gewertet wird. Diese ungleiche Vorgehensweise ist schwer verdaulich. Auch wenn das Risiko gering ist: Die Entscheidung f&uuml;r eine Impfung <i>kann <\/i>mein Todesurteil sein. Bis hierher ging es nur um die <i>gemeldeten <\/i>Impfsch&auml;den.<\/p><p>7. Bez&uuml;glich der Meldung von Nebenwirkungen werden &bdquo;passive Meldesysteme&ldquo; und &bdquo;aktive Meldesysteme&ldquo; unterschieden. Bei passiven Meldesystemen werden nur jene Nebenfolgen registriert, die von &Auml;rzt*innen oder Betroffenen gemeldet werden. Doch auffallend viele <b>Impfsch&auml;den<\/b> werden <b>nicht gemeldet<\/b>. Ich selbst habe in meinem unmittelbaren Umfeld von zahlreichen Betroffenen erfahren, die kurz nach der Impfung schwer erkrankt, gestorben oder bis heute berufs- oder sogar spazierunf&auml;hig geblieben sind. Hier einige F&auml;lle:<\/p><ul>\n<li>Bekannter in Wels: Frau war zwei Tage mit Durchfall und Erbrechen knapp vor Krankenhauseinlieferung, keine Meldung;<\/li>\n<li>Nachbarin einer Bekannten in Amstetten: gestorben vier Tage nach der Impfung, davor &bdquo;pumperlgsund&ldquo;, Obduktion (gegen Willen der Beh&ouml;rden durchgesetzt) ergab: Feinthrombosen, dennoch keine Meldung, Begr&uuml;ndung: mit 74 Jahren kann mensch jederzeit sterben;<\/li>\n<li>Bekannter in Berlin: befreundete 32-j&auml;hrige Mutter von zwei Kindern gestorben;<\/li>\n<li>Freund einer Bekannten: beide Onkel in UK nach der Impfung gestorben;<\/li>\n<li>Freunde einer Bekannten: Opa 87-j&auml;hrig zwei Wochen nach Impfung gestorben;<\/li>\n<li>Vater einer Bekannten: ihm bekannter 29-J&auml;hriger nach Impfung gestorben;<\/li>\n<li>Bekannte in Nieder&ouml;sterreich: drei Freund*innen betroffen, eine davon berufsunf&auml;hig, eine spazierunf&auml;hig;<\/li>\n<li>Freundin einer Freundin: Regelblutung seit der Impfung permanent, davon sind laut Berichten viele Frauen betroffen (<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000127986271\/stoert-die-covid-impfung-den-weiblichen-zyklus?ref=rec\">Der Standard, 8.7.2021<\/a>);<\/li>\n<li>Vorgesetzter einer Freundin in Innsbruck: H&auml;matome am ganzen K&ouml;rper (diese wurden als einzige gemeldet);<\/li>\n<li>Schwester einer Bekannten: 3 Tage schwere Krankheit nach 2. Moderna-Impfung, sodass sie ganz sicher keinen 3. Stich will;<\/li>\n<li>Bekannte in Wien: Oma im Seniorenheim kurz nach der Impfung gestorben, mitsamt der gesamten Abteilung (!), dennoch keine Meldung durch die zust&auml;ndigen &Auml;rzte, weil sie meinten, sie seien an Covid-19 gestorben;<\/li>\n<li>Freund*innen am Bodensee: Auch hier eine komplette Abteilung im Senior*innenheim gestorben &ndash; keine Meldung, keine Untersuchung!<\/li>\n<\/ul><p>Diese m&ouml;glichen Nebenwirkungen wurden aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden nicht gemeldet, u. a. aus Angst vor Konsequenzen, aus Ungl&auml;ubigkeit, dass dieser so massiv beworbene &bdquo;einzige Weg&ldquo; (<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3229506\/\">Sebastian Kurz, ORF, 22.9.2021<\/a>) auch Nachteile haben k&ouml;nnte, aus Scham oder schlicht weil keine Energie und Aufmerksamkeit f&uuml;r B&uuml;rokratie da ist aufgrund des famili&auml;ren Todesfalls.<\/p><p>Aus diesem Grund arbeiten aktive Meldesysteme umgekehrt: Sie fragen gezielt bei &Auml;rzt*innen und Geimpften nach. Bei Pocken ergaben Untersuchungen, dass die Anzahl der Nebenwirkungen <b>mindestens 7,5 Mal h&ouml;her <\/b>liegen kann (<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/dunkelziffer-an-nebenwirkungen-nach-impfung\/\">infosperber, 17.10.2021<\/a>). Anderen Studien zufolge sind die Nebenwirkungen im wirklichen Leben <b>drei- bis viermal <\/b>h&auml;ufiger als in pharmakologischen Studien. Der schwedische Arzt Sebastian Rushworth schreibt: &bdquo;Wenn die Ergebnisse der Zulassungsstudien und die realen Daten so stark voneinander abweichen, dann stellt sich die Frage, ob wir ihnen &uuml;berhaupt vertrauen k&ouml;nnen. Es w&auml;re durchaus vern&uuml;nftig zu sagen, dass jede von den Pharmakonzernen vorgelegte &ldquo;Evidenz&rdquo; so suspekt ist, dass sie geradewegs zur&uuml;ckgewiesen werden sollte, und dass nur unabh&auml;ngig finanzierte Studien als Basis f&uuml;r Entscheidungen zu &auml;rzlichen Behandlungen herangezogen werden sollten.&ldquo; (<a href=\"https:\/\/sebastianrushworth.com\/2021\/07\/19\/do-drug-trials-underestimate-side-effects\/\">Rushworth, 19.7.2021<\/a>).<\/p><p>8. Der Chefpathologe der Universit&auml;t Heidelberg, Peter Schirmacher, spricht von einer <b>&bdquo;hohen Dunkelziffer&ldquo; <\/b>bei den <b>Impftoten<\/b>, weil nur sehr wenige Obduktionen vorgenommen w&uuml;rden (<a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/126061\/Heidelberger-Pathologe-pocht-auf-mehr-Obduktionen-von-Geimpften\">aerzteblatt.de, 2. 8. 2021<\/a>). Bei den von ihm in einem Projekt vorgenommenen 33 Obduktionen von Verstorbenen nach einer Impfung fand er bei 30 bis 40 Prozent einen Zusammenhang mit der Impfung. Diese Zahlen werden von Kolleg*innen teils stark angezweifelt, einhellig werden aber mehr Obduktionen gefordert, um zu genaueren Daten zu kommen (<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/covid-19-hohe-dunkelziffer-an-impftoten-oder-nicht-2\/\">infosperber, 19. Oktober 2021<\/a>).<\/p><p>9. Es gibt auch F&auml;lle, bei denen &Auml;rzt*innen die <b>Meldung <\/b>aus ideologischen Gr&uuml;nden <b>verweigert haben<\/b>. Eine Berliner Operns&auml;ngerin ist infolge der Impfung berufsunf&auml;hig geworden. Der Arzt, der sie geimpft hatte, weigerte sich, eine Meldung an das Paul-Ehrlich-Institut vorzunehmen (<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/nach-impfung-erkrankt-berliner-opernsaengerin-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-arzt-li.183431\">Berliner Zeitung, 17. 9. 2021<\/a>).<\/p><p>10. Es gibt <b>Pr&auml;zedenzf&auml;lle von Impfkampagnen<\/b>, die massiv beworben wurden und sich danach als <b>Fehler <\/b>herausgestellt hatten: Der Schaden war gr&ouml;&szlig;er als der Nutzen &ndash; so etwa bei der Impfkampagne gegen die Schweinegrippe, die von Vietnam-Heimkehrern in den USA ausgel&ouml;st wurde. Die Regierung bef&uuml;rchtete eine Million Tote. 45 Millionen US-B&uuml;rger*innen lie&szlig;en sich daraufhin impfen. Als Nebeneffekt traten bei einigen hundert Menschen L&auml;hmungen auf, an denen 25 starben. Nur ein Patient starb dagegen an der Schweinegrippe (<a href=\"https:\/\/sagamedia.de\/produktionen\/dokumentarfilme\/profiteure-der-angst-\">&bdquo;Profiteure der Angst&ldquo;, arte\/NDR,<\/a> <a href=\"https:\/\/sagamedia.de\/produktionen\/dokumentarfilme\/profiteure-der-angst-\">23.11.2009<\/a>). Der deutsche Schauspieler Til Schweiger lie&szlig; sich und seine T&ouml;chter unn&ouml;tiger Weise gegen die Schweinegrippe impfen, als Folge davon leidet nun eine der T&ouml;chter an Narkolepsie (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YeT1eTJYTwk\">Marchart, &bdquo;Eine andere Freiheit&ldquo;, 9.9.2021<\/a>).<\/p><p>11. <b>Nutzen-Risiko-Abw&auml;gung.<\/b> Laut einigen Analysen ist bei Menschen unter 30 das Risiko gr&ouml;&szlig;er als der Nutzen &ndash; nicht weil die Impfsch&auml;den so h&auml;ufig w&auml;ren, sondern weil schwere Covid-19-Verl&auml;ufe in dieser Altersgruppe so selten sind (<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/fair-trade\/impfung-fuer-gesunde-junge-sind-risiken-groesser-als-der-nutzen\/\">infosperber, 12.10.2021<\/a>). Nun bin ich zwar in meinen Vierzigern und nicht unter 30, jedoch ist das nur ein Durchschnittswert. Bei einzelnen 30-J&auml;hrigen kann der Nutzen der Impfung gr&ouml;&szlig;er sein als das Risiko, und umgekehrt mag ein fitter 50-J&auml;hriger ein geringeres Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken, als ein adip&ouml;ser 30-J&auml;hriger.<\/p><p>12. Infolge unver&auml;ndert bestehender Fragezeichen gibt es f&uuml;r manche Impfstoffe weder <b>Empfehlungen <\/b>noch <b>Zulassungen<\/b>. Schweden und Finnland haben Anfang Oktober 2021 die Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff von Moderna f&uuml;r Personen unter 30 Jahre pausiert. D&auml;nemark setzt diese Impfung gegenw&auml;rtig bei den unter 18-J&auml;hrigen nicht mehr ein. Eine skandinavische Studie zeigte ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r Herzmuskelentz&uuml;ndung bei Personen in dieser Altersgruppe nach Impfung mit der Moderna-Vakzine (<a href=\"https:\/\/orf.at\/\/stories\/3231391\/\">ORF, 6. 10. 2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/dunkelziffer-an-nebenwirkungen-nach-impfung\/\">infosperber, 17. 10. 2021<\/a>). In der Schweiz wurde der AstraZeneca-Impfstoff nicht zugelassen, weil der Zulassungsbeh&ouml;rde die Daten f&uuml;r die Beurteilung von Nutzen und Risiko nicht ausreichten (<a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/120838\/Schweiz-fordert-weitere-Studien-vor-Zulassung-von-Astrazeneca-Impfstoff\">&Auml;rzteblatt 4.2.2021<\/a>).<\/p><p>13. Manche <b>Originaldaten der Zulassungsstudien<\/b>, welche die Auswirkungen der Impfung auf Kinder betreffen, sind noch <b>unter Verschluss <\/b>und werden erst <b>24 Monate nach Abschluss der Studien ver&ouml;ffentlicht<\/b>! (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YeT1eTJYTwk\">Univ.-Prof. Dr. David Martin, Eine andere Freiheit, 9.9.2021, min. 28<\/a>).<\/p><p>14. Es ist mittlerweile wissenschaftlich gut erforscht, dass das <b>nat&uuml;rliche Immunsystem <\/b>nach durchgemachter Krankheit einen viel breiteren und l&auml;nger andauernden <b>Immunschutz <\/b>gegen das Sars-CoV-2-Virus bietet als die Impfung (<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3228269\/\">Dorothee von Laer, ORF, 12. 9. 2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2021.08.24.21262415v1?fbclid=IwAR0aSuvqJoGGRbJh94In9QDVA3vkURAFN_nyCCG-dSE3tzpyceLBop-OAmQ\">Gazit et al., Medrxiv Preprint, 25. 8. 2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.biorxiv.org\/content\/10.1101\/2021.07.29.454333v2\">Cho et al, Biorxiv, 30. 8. 2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/33907755\/\">Ivanova et al., medRxiv, 21. 4. 2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9bamaEMftg4\">Dr. John Campbell, 2. 10. 2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.tagblatt.ch\/leben\/genesen-der-bundesrat-anerkennt-natuerliche-immunitaet-schuetzt-besser-als-die-impfung-ld.2204019\">Tagblatt, 20.10.2021<\/a>). STIKO-Mitglied Christian Bogdan meint: &bdquo;Wer eine Corona-Infektion durchgemacht und gut &uuml;berstanden hat, steht sicherlich mit einer breiteren und stabileren Immunantwort da als ein Geimpfter. Beim Kontakt mit dem ganzen Virus erstreckt sich die Immunantwort nicht nur auf das Spike-Protein, sondern auf weitere Virusbestandteile. Ein gr&ouml;&szlig;eres Spektrum von Lymphozyten wird aktiviert.&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/stiko-mitglied-zu-kindern-lieber-infektion-als-impfung-1.11106078\">nordbayern.de, 29. 5. 2021<\/a>). Angesichts dieser Sachlage macht eine Impfung doch nur Sinn, wenn zuvor die <b>nat&uuml;rliche Immunit&auml;t getestet<\/b> wurde &ndash; nicht nur auf (kurzlebigere) Antik&ouml;rper, sondern auch auf (langlebige) Ged&auml;chtniszellen. Nur wenn beide negativ sind, sollte &uuml;berhaupt geimpft werden. Dass der politische Diskurs Genesene und das nat&uuml;rliche Immunsystem ausblendet (kein Test vor der Impfung) oder mit &bdquo;Dr&uuml;berimpfen&ldquo; als minderwertig behandelt, macht mich wirklich misstrauisch. Das offizielle Narrativ verherrlicht die Impfung und ignoriert das menschliche Immunsystem, das sich in Jahrmillionen entwickelt und seine Leistungsf&auml;higkeit bewiesen hat. Die Schlechterstellung Genesener gegen&uuml;ber Geimpften durch die 2-G-Regel in Wiener Nachtlokalen war wissenschaftlich widersinnig (<a href=\"https:\/\/www.vienna.at\/party-nur-mit-2g-regel-die-stimmung-in-den-wiener-clubs\/7071128\">vienna.at, 24. 7. 2021<\/a>). Dass nun sogar &uuml;ber den Ausschluss von Genesenen aus weiten Teilen des &ouml;ffentlichen Lebens (1G) nachgedacht wird, obwohl sie &uuml;ber einen besseren Immunschutz verf&uuml;gen als Geimpfte, ersch&uuml;ttert mein Vertrauen nicht nur in die Grundrechts-, sondern auch in die<i> <\/i>Gesundheitskompetenz der Regierung. Umso geringer ist mein Impuls, ihrer Empfehlung un&uuml;berlegt zu folgen.<\/p><p>15. Die <b>kollektive Immunit&auml;t<\/b> mit (hohem) Anteil nat&uuml;rlicher Immunit&auml;t ist <b>zuverl&auml;ssiger und nachhaltiger<\/b> als in einer komplett geimpften Bev&ouml;lkerung. STIKO-Mitglied Christian Bogdan meint: &bdquo;Man k&ouml;nnte sich sogar fragen, ob das Durchmachen einer Infektion in Altersgruppen, die nur ein extrem geringes Risiko f&uuml;r einen schweren Verlauf haben, nicht sogar ein Vorteil w&auml;re&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/stiko-mitglied-zu-kindern-lieber-infektion-als-impfung-1.11106078\">nordbayern.de, 29. 5. 2021<\/a>). Lavine et al. schreiben: &bdquo;Die Impfung von Kindern k&ouml;nnte die Frequenz von gro&szlig;en saisonalen Epidemien erh&ouml;hen und zu allgemeinen virusbedingten Erkrankungen und Sterblichkeit f&uuml;hren&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.bmj.com\/content\/bmj\/373\/bmj.n1197.full.pdf\">Lavine et al., BMJ, 13. 5. 2021<\/a>). Die Impfung von Nichtrisikogruppen schw&auml;cht die kollektive Immunit&auml;t und erh&ouml;ht das allgemeine Sterberisiko. Der Kinderarzt Martin Hirte schreibt: &bdquo;Die Impfung von Altersgruppen, die kein relevantes Krankheitsrisiko haben (Kinder, gesunde j&uuml;ngere Erwachsene), ist wahrscheinlich ein Riesenfehler. Man hindert eine ganze Generation daran, sich zuverl&auml;ssig und dauerhaft zu immunisieren, und auch vor Mutationen weitgehend zu sch&uuml;tzen.&ldquo; (<a href=\"https:\/\/martin-hirte.de\/coronavirus\/\">Martin Hirte, laufender Blog<\/a>). Durch die von Mensch zu Mensch unterschiedlichen Antik&ouml;rper wird auch die Ausbildung und <b>Verbreitung von Mutationen gehemmt<\/b>, da das Virus gar nicht mehr &bdquo;wei&szlig;&ldquo;, in welche Richtung es mutieren soll (<a href=\"https:\/\/martin-hirte.de\/coronavirus\/\">Martin Hirte, laufender Blog<\/a>). Ein weiterhin zirkulierender Wildvirus ist zudem aus gesundheits&ouml;kologischer Sicht n&uuml;tzlich: Er frischt kontinuierlich die Immunit&auml;t der Genesenen und Geimpften auf, was SARS-CoV2 mit der Zeit zu einem Virus macht, der wie viele andere Viren im Winterhalbjahr zu harmlosen Erk&auml;ltungen f&uuml;hrt. In der &Uuml;bergangszeit von der Pan- zur Epidemie gilt es jedoch, die Risikogruppen besonders zu sch&uuml;tzen, auch durch Impfung.<\/p><p>16. Die Impfung bietet <b>nur rund 180 Tage<\/b> Schutz, weil sie prim&auml;r die Produktion von &ndash; kurzlebigen &ndash; Antik&ouml;rpern bewirkt. Deren Kurzlebigkeit hat damit zu tun, dass ihre Produktion f&uuml;r den K&ouml;rper energieaufwendig ist. Das Immunsystem besteht jedoch &bdquo;energiesparend&ldquo; und arbeitsteilig aus mehreren Dimensionen. Eine weitere sind die B- und T-Ged&auml;chtniszellen. Diese &bdquo;merken&ldquo; sich Viren auch &uuml;ber viele Jahre, und wenn diese zur&uuml;ckkommen, produzieren die Ged&auml;chtniszellen u. a. frische Antik&ouml;rper &ndash; denn es w&auml;re &bdquo;Verschwendung&ldquo;, Antik&ouml;rper dauerhaft zu produzieren, wenn gerade kein Kontakt mit einem Virus besteht. Nebeneffekt &ndash; oder ihre Hauptintention, das ist eine offene Frage &ndash; ist es, dass Pharmakonzerne ein regelm&auml;&szlig;iges und &auml;u&szlig;erst ertragreiches Gesch&auml;ft machen. Infolge der <b>kurzen Wirkdauer <\/b>der Impfung hat &Ouml;sterreich &ndash; mit 8 Millionen Einwohner*innen &ndash; <b>42 Millionen Impfdosen <\/b>gekauft (<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3211879\/\">ORF, 5.5.2021<\/a>). Die EU &ndash; mit 448 Millionen Einwohner*innen &ndash; sicherte sich bislang <b>4,6 Milliarden Impfdosen <\/b>(<a href=\"https:\/\/euobserver.com\/coronavirus\/153412\">euobserver, 4.11.2021<\/a>). Diese Giga-Zahlen schw&auml;chen mein Vertrauen weiter: Wie unnachhaltig muss die Wirkung der Impfung sein, dass die EU je Einwohner*in mehr als zehn Impfdosen auf Vorrat kauft? Zudem belegen diese Zahlen erneut, dass die Regierung ihre Rechnung ohne die Genesenen macht &ndash; die br&auml;uchten gar keine Impfung. Und sie erinnert mich an die Ank&uuml;ndigung von Bill Gates im Fr&uuml;hjahr 2020: &bdquo;We will vaccinate seven billion people.&ldquo; &ndash; im Indikativ und in der pluralen ersten Person! (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=083VjebhzgI\">Tagesschau, 12.4.2020<\/a>) Ich kritisierte diese Aussage schon damals (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yrb8gSAw8_M\">Felber, Youtube, 12.5.2020<\/a>). Es gibt offenbar Kreise, deren offenes Ziel es ist, alle Menschen zu impfen &ndash; unabh&auml;ngig davon, ob sie es <i>wollen<\/i>; unabh&auml;ngig davon, ob sie es <i>brauchen<\/i>; und unabh&auml;ngig davon, ob es vielleicht bald ein ebenso wirksames oder noch wirksameres Medikament gegen Sars-CoV-2 geben wird.<\/p><p>17. Die Wirksamkeit der Impfung kann unterschiedlich dargestellt werden. Die Wissenschaft unterscheidet zwischen <b>Relativer Risiko-Reduktion (RRR) <\/b>und <b>Absoluter Risiko-Reduktion (ARR)<\/b>. Ein Autor*innenteam schreibt in &bdquo;The Lancet&ldquo;: &bdquo;Je nachdem, wie der Effekt dargestellt wird, ergibt sich ein sehr unterschiedliches Bild.&ldquo; ARR ber&uuml;cksichtigt das Risiko mit, &uuml;berhaupt mit Covid-19 infiziert zu werden, indem die gesamte Bev&ouml;lkerung einbezogen wird, anstatt nur Krankheitsverl&auml;ufe mit und ohne Impfung zu vergleichen (RRR). Die Autor*innen schreiben: &bdquo;ARRs werden &uuml;blicherweise ignoriert, weil sie eine deutlich weniger beeindruckende Wirkung ergeben als RRRs: 1,3% f&uuml;r die Impfung von AstraZeneca&ndash;Oxford, 1,2% f&uuml;r Moderna&ndash;NIH, 1,2% f&uuml;r J&amp;J, 0,93% f&uuml;r Sputnik V\/Gamaleya, und 0,84% f&uuml;r Pfizer&ndash;BioNTech.&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lanmic\/article\/PIIS2666-5247(21)00069-0\/fulltext\">Olliaro et al., The Lancet, 20.4.2021<\/a>).<\/p><p>18. Neuere Studien zeigen, dass die Impfung a) weder vor <b>Infektion <\/b>b) noch sicher vor <b>schwerer Erkrankung <\/b>und c) dem <b>Tod <\/b>sch&uuml;tzt &ndash; und d) auch nicht davor, andere anzustecken (<b>Infektiosit&auml;t<\/b>).<\/p><ol type=\"a\">\n<li>In sechs US-Bundesstaaten &ndash; California, Colorado, Massachusetts, Oregon, Utah, Vermont und Virginia &ndash; waren im August zwischen 18 und 28 Prozent der neu Infizierten Geimpfte, ihr Anteil an den Hospitalisierten betr&auml;gt 12 bis 24 Prozent (<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/08\/17\/health\/covid-vaccinated-infections.html\">New York Times, 17. 8. 2021<\/a>). Anfang September 2021 hatte Israel trotz hoher Durchimpfung die h&ouml;chste Infektionsrate weltweit (<a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/health-ministry-chief-says-coronavirus-spread-reaching-record-heights\/amp\/?__twitter_impression=true\">Our World In Data, The Times of Israel, 14.9.2021<\/a>). In Deutschland sind die Statistiken nur bedingt aussagekr&auml;ftig: Wenn bei Geimpften keine Krankheitssymptome vorliegen, gilt das offiziell nicht als &bdquo;<b>Impfdurchbruch<\/b>&ldquo; und geht nicht in die Statistik ein (<a href=\"https:\/\/www.rki.de\/SharedDocs\/FAQ\/COVID-Impfen\/FAQ_Liste_Wirksamkeit.html\">RKI, 2.9.2021<\/a>). Geimpfte werden auch wesentlich seltener getestet als Ungeimpfte. Demzufolge sind Infektionen bei &bdquo;Geimpften&ldquo; und &bdquo;Ungeimpften&ldquo; statistisch nicht vergleichbar. Dennoch lag im Sommer 2021 die so gemessene Rate der Impfdurchbr&uuml;che bei &uuml;ber 60-j&auml;hrigen Covid-19-Patient*innen bei 40 Prozent, bei 18- bis 59-j&auml;hrigen bei 18 Prozent (<a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Situationsberichte\/Wochenbericht\/Wochenbericht_2021-09-02.pdf?__blob=publicationFile\">RKI, 1.9.2021<\/a>). Das Narrativ von der &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; ist nicht haltbar. Die absurdesten Ergebnisse kommen ganz aktuell aus Gro&szlig;britannien: In den Kalenderwochen 37 bis 40 waren die Infektionsraten (je 100.000 Personen) bei den vollst&auml;ndig Geimpften h&ouml;her als bei den Ungeimpften. In meiner Alterskohorte lag das Infektionsrisiko sogar doppelt so hoch (<a href=\"https:\/\/assets.publishing.service.gov.uk\/government\/uploads\/system\/uploads\/attachment_data\/file\/1025358\/Vaccine-surveillance-report-week-41.pdf\">UK Health Security Agency, COVID-19 vaccine surveillance report Week 41, 14.10.2021<\/a>). Angesichts solcher Zahlen w&auml;re es vielleicht sogar fahrl&auml;ssig, mich impfen zu lassen.<\/li>\n<li>Bei den <b>Hospitalisierungen <\/b>je 100.000 Menschen gibt es Zahlen aus Gro&szlig;britannien in den Wochen 38-41. Bei den 18- bis 29-J&auml;hrigen mussten von den doppelt Geimpften 1,3 Personen von 100.000 ins Krankenhaus vs. 5,9 von den Nichtgeimpften (Faktor 4,5); bei den 40- bis 49-J&auml;hrigen (meine Alterskohorte) waren es 6,5 vs. 27,4 (Faktor 4,2); bei den 60- bis 69-J&auml;hrigen 12,8 vs. 44,5 (Faktor 3,5) und bei den &gt; 80-J&auml;hrigen 53,4 vs. 106,7 (Faktor 2). Diese Zahlen best&auml;tigen, dass die Impfung aktuell vor schweren Verl&auml;ufen sch&uuml;tzt, jedoch nur um den Faktor 2 bis 4,5 (<a href=\"https:\/\/assets.publishing.service.gov.uk\/government\/uploads\/system\/uploads\/attachment_data\/file\/1027511\/Vaccine-surveillance-report-week-42.pdf\">UK Health Security Agency, Week 42\/2021, S. 14<\/a>).<\/li>\n<li>Zu den <b>Todesf&auml;llen<\/b>: In der Schweiz sind seit Juli fast 25 Prozent der Covid-19-Toten doppelt geimpft (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/die-situation-in-israel-schuert-unberechtigte-aengste-vor-unwirksamkeit-der-coronavakzine-ld.1641714\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung, 23.8.2021<\/a>). In Gro&szlig;britannien starben in den Wochen 38-41, je 100.000 Einwohner*innen, von den doppelt Geimpften 18- bis 29-J&auml;hrigen 0,1 Personen vs. 0,3 Personen unter den Nichtgeimpften (Faktor 3); bei den 40- bis 49-J&auml;hrigen waren es 0,5 vs. 2 (Faktor 4); bei den 60- bis 69-J&auml;hrigen 4,2 vs. 19,5 (Faktor 4,6) und bei den &gt; 80-J&auml;hrigen 45,7 vs. 117 (Faktor 2,5) (<a href=\"https:\/\/assets.publishing.service.gov.uk\/government\/uploads\/system\/uploads\/attachment_data\/file\/1027511\/Vaccine-surveillance-report-week-42.pdf\">UK Health Security Agency, Week 42\/2021, S. 15<\/a>). <!-- Bitte &uuml;berpr&uuml;fen. Siehe Text in der Mail. -->Auch hier gilt, dass die Impfung bis zu einem gewissen Grad vor Covid-19-Infektionen mit Todesfolge sch&uuml;tzt, aber eben nur das: bis zu einem gewissen Grad. In Deutschland starb z.B. der beliebte Schauspieler Wilfried Dzaiallas nach doppelter Impfung an Corona (<a href=\"https:\/\/m.focus.de\/kultur\/vermischtes\/trotz-doppelter-impfung-wilfried-dziallas-trotz-impfung-stirbt-der-ehemalige-tv-star-an-corona-folgen_id_24266633.html\">focus.de, 25.9.2021<\/a>), in den USA Ex-Au&szlig;enminister Colin Powell (<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3233191\/\">ORF, 18.10.2021<\/a>).<\/li>\n<li>Auch bei der <b>Viruslast<\/b> verschwimmen die Unterschiede zwischen infizierten Geimpften und nicht Geimpften (<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2021\/oct\/28\/covid-vaccinated-likely-unjabbed-infect-cohabiters-study-suggests\">The Guardian, 28.10.2021<\/a>). Die Impfung f&uuml;hrt nicht zu Antik&ouml;rpern im Speichel oder auf der Rachenschleimhaut. Geimpfte k&ouml;nnen daher das Virus unbemerkt in sich tragen und weitergeben (<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/geimpfte-koennen-ansteckend-sein-leipziger-studie-100.html\">mdr, 6.5.2021<\/a>). Laut einer aktuellen Studie aus Holland ist die Virenlast vergleichbar: W&auml;hrend 85 Prozent der infizierten Ungeimpften ansteckend waren, waren es bei den Geimpften 68 Prozent &ndash; das ist kein gro&szlig;er Unterschied (<a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3208326\/\">scienceORF, 25.8.2021<\/a>) &ndash; jedenfalls keiner, der eine Diskriminierung oder blinden Glauben an die Impfung rechtfertigen w&uuml;rde. Christian Drosten best&auml;tigt das: &bdquo;Man hat aber eben keinen guten Schutz gegen die &Uuml;bertragung. Das ist nat&uuml;rlich die gro&szlig;e Last, die die Politik in allen L&auml;ndern, nicht zuletzt auch in Deutschland, in den kommenden Wochen verhandeln muss.&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/coronaskript332.pdf\">ndr, 28.9.2021<\/a>).<\/li>\n<\/ol><p>19. Die Regierungen investierten 2020 weltweit <b>88,3 Milliarden Euro <\/b>in Covid-19-Impfstoffe (<a href=\"https:\/\/www.businesswire.com\/news\/home\/20210110005098\/en\/Governments-Spent-at-Least-\">businesswire, 11.1.2021<\/a>). Das entspricht rund neun Prozent des Weltpharma-Umsatzes in diesem Jahr (<a href=\"#_blank\">statista.com, 10.9.2021<\/a>). Pfizer machte im 1. Halbjahr 2021 einen <b>Gewinn <\/b>von 10,4 Milliarden US-Dollar (<a href=\"https:\/\/s21.q4cdn.com\/317678438\/files\/doc_financials\/2021\/q2\/Q2-2021-PFE-Earnings-Release.pdf\">Pfizer 2021<\/a>). BioNTech machte im 1. Halbjahr 2021 einen Gewinn von vier Milliarden Euro. Das ist zuviel an Profit und &ouml;konomischer Macht. Trotzdem erh&ouml;hten BioNTech\/Pfizer Mitte 2021 die Preise um satte 25 Prozent (<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/my\/unternehmen\/industrie\/corona-impfstoff-warum-die-eu-bei-biontechs-preiserhoehungen-keine-wahl-hat\/27595366.html?ticket=ST-1810643-clegZAD3G4DSCvDBXF69-cas01.example.org\">Wirtschaftswoche, 13.9.2021<\/a>). Diese Daten f&ouml;rdern kein Vertrauen.<\/p><p>20. Was ich nicht verstehe: Wenn &ouml;ffentliche Gesundheit das Ziel ist, wieso unterst&uuml;tzen die Regierungen das Profitstreben der Konzerne erst mit Milliardenf&ouml;rderungen, ohne danach <b>Zwangspatente <\/b>zu erlassen, damit m&ouml;glichst alle Menschen, die es w&uuml;nschen, geimpft werden k&ouml;nnen? In den meisten L&auml;ndern gab es bis in die 1970er Jahre gar keine Patente in der Medizin, in L&auml;ndern wie Indien bis zum WTO-Beitritt 1995 nicht, weil Gesundheit als ein Menschenrecht angesehen wurde. Selbst im WTO-Recht ist f&uuml;r Notf&auml;lle die &bdquo;compulsory licence&ldquo; vorgesehen. Ich frage, wenn eine Pandemie wie die aktuelle <b>keinen Notfall <\/b>darstellt, was dann? Logisch w&auml;re, dass in einer Pandemie automatisch das Patentrecht ausgesetzt w&uuml;rde, sonst entst&uuml;nde ja der fatale Anreiz, sich in einer Pandemie auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern &ndash; durch die Beeinflussung von Parametern bei Zulassungsverfahren oder direkt der Erkl&auml;rung einer Pandemie. Ungereimtheiten wie diese ersch&uuml;ttern mein Vertrauen in die Vorgangsweise der Regierungen. Wenn sie sich m&ouml;glicherweise in einigen sensiblen Aspekten von der Pharma-Lobby beeinflussen lassen, warum dann nicht auch in anderen?<\/p><p>21. <b>Profitorientierte Pharmakonzerne <\/b>sind immer wieder in schwere <b>Kriminalf&auml;lle <\/b>verwickelt und werden rechtskr&auml;ftig verurteilt. Zuletzt einigte sich der Impf-Hersteller Johnson &amp; Johnson gemeinsam mit drei Pharmah&auml;ndlern auf einen Vergleich, f&uuml;r den sie zusammen 26 Milliarden US-Dollar bezahlen werden, J&amp;J allein f&uuml;nf Milliarden US-Dollar. Hintergrund: Zwischen 1999 und 2019 sind in den USA etwa eine halbe Million Menschen durch &Uuml;berdosen von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln und illegalen Drogen ums Leben gekommen (<a href=\"https:\/\/orf.at\/\/stories\/3227406\/\">ORF, 5.9.2021<\/a>). Zum Vergleich: Seit Pandemiebeginn bis Mitte Oktober 2021 sind 720.000 Menschen in den USA offiziell an Covid-19 verstorben (<a href=\"#cumulative-confirmed-deaths\">ourworldindata.org, 16.10.2021<\/a>).<\/p><p>Pfizer wurde bereits 2009 im &bdquo;gr&ouml;&szlig;ten Kriminalfall in der Geschichte des Gesundheitswesens&ldquo; zur h&ouml;chsten Strafe verurteilt, die jemals f&uuml;r ein Verbrechen verh&auml;ngt wurde: 1,2 Milliarden US-Dollar. Zusammen mit weiteren Strafen und Vergleichskosten zahlte das Unternehmen insgesamt 2,3 Milliarden US-Dollar &ndash; wegen Betrugs &uuml;ber die Zulassung und Verwendung des entz&uuml;ndungshemmenden Mittels Bextra, des Antipsychotikums Geodon, des Antibiotikums Zyvox und des Antiepileptikums Lyrica (<a href=\"https:\/\/www.justice.gov\/opa\/pr\/justice-department-announces-largest-health-care-fraud-settlement-its-history\">The United States Department of Justice, 2.9.2009<\/a>). Einer der wichtigsten Vertragspartner der Pandemie-Staaten war 2009 der gr&ouml;&szlig;te Verbrecher in der Kriminalgeschichte der USA. Generalstaatsanwalt Tom Perrelli kommentierte, es handelte sich bei der Verurteilung um einen &bdquo;Sieg der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber jene, die danach streben, Profit mit Betrug zu erwirtschaften.&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/business\/2009\/sep\/02\/pfizer-drugs-us-criminal-fine\">The Guardian, 2.9.2009<\/a>)<\/p><p>Und das war beileibe nicht der einzige Fall. 10.000 Frauen klagten Pfizer wegen des Brustkrebsmittels Prempro, Pfizer zahlte 2012 f&uuml;r Vergleiche eine Milliarde US-Dollar. Weitere 3.000 Patient*innen klagten gegen das Unternehmen in Bezug auf das Psychopharmakum Chantix, bei vielen waren Selbstmordgedanken Folge der Einnahme. Pfizer reservierte im Jahr 2012 288 Mio. US-Dollar f&uuml;r den Rechtsstreit. F&uuml;r einen Vergleich zu Protonix zahlte Pfizer 2013 55 Mio. US-Dollar. Mit Depo-Testosterone war Pfizer in einen Skandal zu Testosteron-Therapien verwickelt, in dem insgesamt 25.000 Menschen geklagt hatten. Weitere Klagen gab es zu Effexor, Zoloft, Eliquis und Lipitor (<a href=\"https:\/\/www.drugwatch.com\/manufacturers\/pfizer\/\">drugwatch.com, 17. 10. 2021<\/a>). 1996 starben in Kenia elf von 200 Kindern, die das Meningitis-Mittel Trovan genommen hatten. Nach langen Prozessen erhielten vier Familien toter Kinder eine Entsch&auml;digung von zusammen 700.000 USD. Zudem zahlte Pfizer 35 Mio. US-Dollar in einen lokalen Gesundheitsfonds ein (<a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/world-africa-14493277\">BBC, 11.8.2011<\/a>).<\/p><p>Ich breche hier ab, aber ich denke, die gebrachten Beispiele zeigen eindeutig, wie stark die kriminelle Energie ist, die in diesen profitorientierten Pharmakonzernen steckt, und ich f&auml;nde es geradezu fahrl&auml;ssig, ihren neuartigen Produkten blind zu vertrauen.<\/p><p>22. Die <b>Gain of function-Research<\/b>, deren Ziel es ist, Viren infekti&ouml;ser und t&ouml;dlicher zu machen, also Biowaffen zu entwickeln, m&uuml;sste als kriminelle Handlung eingestuft und weltweit gebannt und verboten werden, &auml;hnlich der Entwicklung von Atomwaffen. Immer wieder ist es schon bisher zu Laborunf&auml;llen gekommen, ein einziger kann eine globale Pandemie ausl&ouml;sen. Ich frage mich, warum die Gesundheitsminister hier praktisch unt&auml;tig sind und das Thema nicht einmal diskutieren, obwohl diese Forschungsrichtung die Gesundheit der Menschheit aufs H&ouml;chste bedroht und bereits im Dezember 2013 nicht weniger als 56 Wissenschaftler*innen, darunter drei Nobelpreistr&auml;ger*innenn, die EU-Kommission &ouml;ffentlich zum Handeln aufgefordert haben (<a href=\"https:\/\/www.uni-hamburg.de\/newsroom\/presse\/2021\/pm8.html\">Roland Wiesendanger, Uni Hamburg, 18.2.2021<\/a>).<\/p><p>23. Die<b> EMA <\/b>finanziert sich nach eigenen Angaben zu 86% durch Unternehmen aus dem Pharmabereich (<a href=\"https:\/\/www.ema.europa.eu\/en\/about-us\/how-we-work\/governance-documents\/funding\">EMA 2021<\/a>). Die Bill &amp; Melinda Gates Foundation <b>finanzierte die WHO<\/b> 2018 mit 230 Mio. USD (USA: 280 Millionen, EU-Kommission 75 Mio. USD) und 2020 mit 375 Mio. USD (USA: 108 Mio., EU-Kommission: 243 Mio. USD) (<a href=\"https:\/\/apps.who.int\/iris\/rest\/bitstreams\/1256583\/retrieve\">WHO, 9.5.2019<\/a> und <a href=\"https:\/\/apps.who.int\/gb\/ebwha\/pdf_files\/WHA74\/A74_INF4-en.pdf\">7.5.2021<\/a>). Eine einzelne private Stiftung engagiert sich mit einem Vielfachen des Beitrags der USA und der EU-Kommission? Wohl f&uuml;hlen w&uuml;rde ich mich nur mit vollkommener Unabh&auml;ngigkeit &ouml;ffentlicher Pr&uuml;f- und Steuerungsbeh&ouml;rden im Gesundheitsbereich.<\/p><p>24. &Uuml;blicherweise <b>haftet der Produkthersteller <\/b>(Produkthaftungsgesetz, Arzneimittelgesetz, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch). &bdquo;In den Vertr&auml;gen zwischen EU und Impfstoffherstellern haben sich allerdings die Vertragsstaaten verpflichtet, die Kosten zu &uuml;bernehmen, wenn ein Hersteller f&uuml;r Impfsch&auml;den haften muss&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/corona-impfschaeden-wer-haftet-und-wie-hoch-ist-der-schadenersatz,SMRpwRK\">BR24, 25.8.2021<\/a>). Ich frage mich, wie das sein kann. Das ist nicht nur unfair und ungerecht, sondern auch eine Verh&ouml;hnung des Rechtsstaates &ndash; wozu gibt es die o. g. Gesetze? Dass die Vertr&auml;ge teils geheim sind, verst&ouml;rt zudem. Das passt mit dem chronischen Solidarit&auml;ts-, Gesundheits- und Gemeinwohlappell der Regierungen so gar nicht zusammen. Im geleakten Vertrag mit Albanien ist zu lesen, dass a) die Geheimhaltung 10 Jahre betragen muss; b) der Staat f&uuml;r s&auml;mtliche Rechtskosten im Falle von Impfsch&auml;den aufkommen muss; c) die Abnahme auch dann zugesichert wird, wenn wirksame Medikamente auf den Markt kommen (<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/impfstoffe-knebelvertraege-sollten-10-jahre-geheim-bleiben\/\">infosperber, 8.8.2021<\/a>). Solche dubiosen Gesch&auml;fte fl&ouml;&szlig;en mir kein Vertrauen ein. Dass gegenw&auml;rtig f&uuml;nf EU-Abgeordnete die Ver&ouml;ffentlichung der Vertr&auml;ge vor dem EuGH einfordern (<a href=\"https:\/\/euobserver.com\/coronavirus\/153412\">euobserver, 4.11.2021<\/a>), spricht f&uuml;r sich.<\/p><p>25. <b>Pfizer <\/b>sitzt in einer niederl&auml;ndischen <b>Steueroase <\/b>Capelle aan den Ijssel, wo es seinen j&auml;hrlichen Umsatz um die 40 Milliarden US-Dollar und j&auml;hrlichen Reingewinn von knapp 14 Milliarden USD in den letzten zehn Jahren erzielt und mit zuletzt nur 5 bis 6 Prozent effektiv versteuert. Dadurch entgehen der Allgemeinheit Milliarden an Steuereinnahmen (<a href=\"https:\/\/nltimes.nl\/2021\/05\/11\/pfizer-using-dutch-letterbox-company-avoid-taxes-report\">NL Times, 11.5.2021<\/a>). Wer so diametral gegen das Gemeinwohl agiert, verliert mein Vertrauen auf jeder Ebene. Mein Gesundheitsverst&auml;ndnis ist ein ganz anderes, und Gesundheitsversorgung und -politik stelle ich mir ganz anders als pharmakonzern-zentriert vor.<\/p><p>26. Dass es auch ganz anders ginge, zeigt das Beispiel des Arztes Jonas Salk, der die <b>Impfung gegen Kinderl&auml;hmung <\/b>entwickelte &ndash; und <b>der Allgemeinheit schenkte<\/b>. Zur Frage, wem das Patent geh&ouml;re, meinte er: &bdquo;Well, the people, I would say. There is no patent. Could you patent the sun?&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/1990\/11\/25\/magazine\/once-again-a-man-with-a-mission.html\">NYT, 25.11.1990<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=erHXKP386Nk\">Youtube, 30.1.2013<\/a>). W&auml;re das nicht die solidarischste L&ouml;sung &uuml;berhaupt?<\/p><p>27. Wo sind die <b>Medikamente<\/b>? Obwohl ich von verschiedenen erfolgreichen Therapien geh&ouml;rt habe, ist in den Leitmedien davon praktisch nichts zu lesen. Erst seit kurzem ist ein Medikament von Merck in Diskussion gekommen. Hier sind Beispiele f&uuml;r andere Medikamente, von denen mensch nur ganz wenig erfuhr.<\/p><ol type=\"a\">\n<li><i>Artemisinin:<\/i> Teeanwendung in Madagaskar, die Todesrate liegt um einen Faktor 50 unter der EU &ndash; wieso wird das nicht des langen und des breiten diskutiert (<a href=\"https:\/\/christian-felber.at\/2021\/08\/18\/gibraltar-und-madagaskar\/\">Felber, Corona-Tagebuch, 18.8.2021<\/a>)?<\/li>\n<li><i>Ivermectin:<\/i> Die Entwickler*in des Wirkstoffes gegen diverse Parasiten hatte daf&uuml;r den Medizinnobelpreis erhalten. In Indien wurde Ivermectin erfolgreich angewandt (<a href=\"https:\/\/indianexpress.com\/article\/cities\/lucknow\/uttar-pradesh-government-says-ivermectin-helped-to-keep-deaths-low-7311786\/\">The Indian Express, 12.5.2021<\/a>). Ich selbst h&ouml;rte von einem M&uuml;nchner konfessionellen Krankenhaus, dass sie erfolgreich mit Ivermectin arbeiten. Die &Auml;rztin und Gesundheitsberaterin f&uuml;r Nationale Gesundheitsbeh&ouml;rden und der WHO, Dr. Tess Lawrie, hat 27 Studien zu Ivermectin in einer Metastudie zusammengefasst, mit eindeutigen Ergebnissen (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=M8RMBa1UfsE\">Dr. Tess Lawrie, 9.1.2021<\/a>) (<a href=\"https:\/\/journals.lww.com\/americantherapeutics\/Fulltext\/2021\/08000\/Ivermectin_for_Prevention_and_Treatment_of.7.aspx\">Bryant, Lawrie et al., Am. J. Ther., 07-08\/2021<\/a>). Andere Expert*innen kamen nach Durchsicht von 14 Studien zu ganz anderen Schl&uuml;ssen (<a href=\"https:\/\/www.cochranelibrary.com\/cdsr\/doi\/10.1002\/14651858.CD015017.pub2\/full\/de\">Popp et al., Cochrane Review, 28.7.2021<\/a>). Offenbar tobt ein erbitterter Kampf im Hintergrund, der aktuell zu keiner Empfehlung durch die Gesundheitsbeh&ouml;rden gef&uuml;hrt hat, die Europ&auml;ische Arzneimittelagentur EMA warnt vor der Anwendung au&szlig;erhalb klinischer Studien (<a href=\"https:\/\/www.ema.europa.eu\/en\/news\/ema-advises-against-use-ivermectin-prevention-treatment-covid-19-outside-randomised-clinical-trials\">EMA, 22. 3. 2021<\/a>). Ich hoffe, dass die EMA hier vollkommen unabh&auml;ngig agiert. Neben der finanziellen Abh&auml;ngigkeit von den Pharmakonzernen (Punkt 23) gibt es auch personelle Verflechtungen mit der Pharmalobby &ndash; so war etwa die aktuelle EMA-Vorsitzende Emer Cooke von 1991 bis 1998 Managerin bei der <a href=\"https:\/\/www.efpia.eu\/about-us\/who-we-are\">EFPIA<\/a>, der europ&auml;ischen Lobbyorganisation der pharmazeutischen Industrie (incl. AstraZeneca, Pfizer, Johnson &amp; Johnson, Merck, GSK, Sanofi) (<a href=\"https:\/\/www.ema.europa.eu\/en\/about-us\/who-we-are\/executive-director\">EMA, 31.10.2021<\/a>).<\/li>\n<\/ol><p>Das RKI listet insgesamt 25 Medikamente auf, die f&uuml;r die Behandlung von Covid-19 in Frage kommen oder in Diskussion stehen. Davon sind 16 gar nicht zugelassen (darunter Ivermectin, Hydroxychloroquin oder Vitamin D) und sieben nur bedingt; Artemisinin scheint gar nicht auf. Gerade zwei Medikamente &ndash; Dexamethason und Remdesivir &ndash; sind als zugelassen aufgelistet (<a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/COVRIIN_Dok\/Therapieuebersicht.pdf?__blob=publicationFile\">RKI, 20.10.2021<\/a>). Die sehr restriktive Vorgangsweise im Vergleich zu den Impfungen f&auml;llt hier auf. Anstatt hier breit zu scannen und &ouml;ffentlich zu diskutieren, wird nahezu ausschlie&szlig;lich auf die Impfung gesetzt. In die Impfung flossen wie geschrieben 88,3 Milliarden Euro Steuergelder, in Medikamente-Entwicklung gerade einmal 4,7 Milliarden Euro (<a href=\"https:\/\/www.businesswire.com\/news\/home\/20210110005098\/en\/Governments-Spent-at-Least-\">businesswire, 11. 1. 2021<\/a>).<\/p><p>Wichtiges Detail in diesem Zusammenhang: Voraussetzung f&uuml;r die bedingte Zulassung der mRNA-Produkte ist, dass es &bdquo;kein optimal geeignetes Medikament&ldquo; gibt (<a href=\"https:\/\/www.ages.at\/themen\/krankheitserreger\/coronavirus\/entwicklung-und-zulassung-von-impfstoffen\/\">AGES, 17. 10. 2021<\/a>). Ob das der Hintergrund f&uuml;r den heftigen Streit zu Ivermectin ist, kann ich nicht beurteilen. Fest steht, dass es aus der Sicht der Impfkonzerne nicht nur vorteilhaft, sondern spielentscheidend ist, dass es offziell <i>kein <\/i>wirksames Medikament gegen Covid-19 gibt &ndash; dann g&auml;be es keine vorl&auml;ufigen Zulassungen.<\/p><p>28. Wie sieht es mit den <b>traditionellen Impfungen <\/b>(mit totem Virusmaterial) aus? Bisher haben die Totimpfstoffe der beiden chinesischen Pharmaunternehmen Sinopharm und Sinovac eine WHO-Notfallzulassung erhalten (<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/corona-impfungen-wie-ist-der-stand\/a-55630544\">dw.com, 16. 9. 2021<\/a>), von Sinovac ist ein Antrag bei der EMA anh&auml;ngig. Das &ouml;sterreichische Unternehmen Valneva ist ebenfalls daran, eine Totstoffimpfung gegen Covid-19 zu entwickeln und hofft auf eine EU-Zulassung in der ersten Jahresh&auml;lfte 2022 (<a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3208526\">ORF, 7. 9. 2021<\/a>). Das k&ouml;nnte ich mir prinzipiell vorstellen. Ich w&uuml;rde jedenfalls eine Totstoffimpfung einer mRNA-Technologie vorziehen. Die Regierungslinie, Auffrischungsimpfungen ausschlie&szlig;lich mit mRNA-Stoffen durchzuf&uuml;hren (<a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3225220\/\">ORF, 17. 8. 2021<\/a>), verst&auml;rkt wiederum mein Misstrauen. Warum keine Vielfalt, warum alles auf eine Karte setzen?<\/p><p>29. Das <b>Fremdschutz-Argument <\/b>ist f&uuml;r mich <b>nicht stichhaltig<\/b>. Denn wenn die Impfung &bdquo;die einzige L&ouml;sung&ldquo; ist, dann sind doch die Geimpften gesch&uuml;tzt. Und es m&uuml;ssen nicht jene behelligt werden, die dieses pharmazeutische Produkt aus welchen Gr&uuml;nden auch immer nicht in ihren K&ouml;rper spritzen lassen wollen. Wie logisch ist es, die Bev&ouml;lkerung mit Diskriminierung und Grundrechtseinschr&auml;nkungen zur &bdquo;einzigen L&ouml;sung&ldquo; zu dr&auml;ngen und mit Schikanen zu erpressen, und dieser L&ouml;sung selbst gleichzeitig so wenig zu vertrauen, dass die Ungeimpften <i>zum Schutz der Geimpften <\/i>geimpft werden sollen? Das ist ein peinlicher Logikfehler, solche Fehler entstehen, wenn Politiker*innen ihre Ziele &auml;ndern. Hie&szlig; es am Beginn der Pandemie unmissverst&auml;ndlich, dass die Pandemie <i>vorbei <\/i>sei, wenn alle Menschen, die dies w&uuml;nschten, eine Impfung bekommen h&auml;tten, geht es nun um etwas komplett anderes &ndash; was naturgem&auml;&szlig; Widerspr&uuml;che ausl&ouml;st: Es geht weder um eine freie Impfentscheidung noch um Fremdschutz, sondern um eine m&ouml;glichst hohe &ndash; und immer h&ouml;here &ndash; Impfrate. Dann sollten die Betreiber dies aber auch ehrlicher Weise so (um)formulieren. (Das w&uuml;rde allerdings Folgefragen und weitere Zweifel ausl&ouml;sen.)<\/p><p>Impfen zum Schutz Geimpfter (!) kann jedenfalls kein ernsthaftes Argument sein. Nur eine Logik &uuml;ber vier Ecken w&uuml;rde bedingt Sinn ergeben: Die Impfung wirkt gar nicht wie versprochen, deshalb m&uuml;ssen auch Geimpfte vor Infektion &ndash; durch Ungeimpfte &ndash; gesch&uuml;tzt werden. Doch wie wir bei Punkt 18d gesehen haben, ist die Virenlast und Infektiosit&auml;t nicht Geimpfter und Geimpfter in etwa gleich hoch, weshalb auch dieses um mehrere Ecken konstruierte Argument entf&auml;llt. Damit aber ist aber das <b>Fremdschutz-Argument null und nichtig<\/b>.<\/p><p>30. Bei genauerem Hinsehen dreht sich das Argument erneut: Die Anzahl der &bdquo;Ungesch&uuml;tzten&ldquo; (weder geimpft noch genesen) k&ouml;nnte so gro&szlig; sein, dass sie &ndash; allein &ndash; eine <b>&Uuml;berlastung der Gesundheitsinfrastruktur <\/b>bewirken k&ouml;nnten. Abgesehen von der von der Regierung unbeantworteten Frage, welcher Anteil der Bev&ouml;lkerung denn <i>immun <\/i>ist &ndash; bekannt sind nur die Geimpften, nicht aber die Genesenen &ndash; stellt sich bei diesem neuen Argument zun&auml;chst die Frage: Sind die nicht gegen Covid-19 geimpften Menschen die einzigen, die ein Intensivbett ben&ouml;tigen k&ouml;nnten? Nat&uuml;rlich nicht. Sind sie die einzigen, die ein Intensivbett <i>unberechtigter Weise <\/i>beanspruchen k&ouml;nnten? Nach dem offiziellem Narrativ, ja. Nur sie werden deshalb diskriminiert und gebrandmarkt. Doch werden Intensivbetten nicht genauso &bdquo;unsolidarisch&ldquo; und &bdquo;unverantworlich&ldquo; von: Kettenraucher*innen, Schnitzelfans, McDonald&rsquo;s-Junkies, Coca-Cola- und Red-Bull-Abh&auml;ngigen, Paragleiter*innen, Freikletter*innen und Millionen motorisierter Verkehrsteilnehmer*innen belegt? Wieso wird gegen sie nicht in gleicher Weise agitiert? Oder gegen Menschen, die nicht gegen Grippe geimpft sind oder gegen HPV und die auf die Intensivstation kommen? Einige Intensivbetten werden sogar von vollst&auml;ndig gegen Covid-19 Geimpften belegt, doch die waren ja qua Impfung weder unsolidarisch oder verantwortungslos &ndash; egal, in welchem Ausma&szlig; sie vor der Impfung ihre Gesundheit gef&auml;hrdet und ihr Immunsystem geschw&auml;cht haben.<\/p><p>Meine Sicht ist: <i>Alle zusammen <\/i>beanspruchen &ndash; und &uuml;berlasten gegebenenfalls &ndash; die Intensivstationen, in schwankender Zusammensetzung. Eine einzige (aktuell auff&auml;llige) Gruppe herauszupicken und f&uuml;r die &Uuml;berlastung verantwortlich zu machen, ist weniger eine konsistente Gesundheitspolitik als vielmehr eine S&uuml;ndenbock-Strategie.<\/p><p>&bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; von einer einzigen Betroffenengruppe zu fordern, und von allen anderen nicht, ist weder logisch noch gerecht. Solidarit&auml;t im Sinne des kollektiven Vermeidens der &Uuml;berlastung von Intensivstationen ist zum einen <i>von uns allen <\/i>gefordert. Der individuelle Beitrag kann darin bestehen, weniger zu rauchen, sich ges&uuml;nder zu ern&auml;hren, &Uuml;bergewicht oder Risikosportarten zu vermeiden, das Auto gegen ein Fahrrad einzutauschen oder sich gegen Grippe, Covid-19 oder HPV impfen zu lassen oder Medikamente zu nehmen oder Abstand zu halten usw. Jeder Beitrag z&auml;hlt, und selbst wer keinen davon leistet, verliert weder die Grundrechte noch die Gleichbehandlung.<\/p><p><i>Zum anderen <\/i>kann Solidarit&auml;t darin bestehen, dass die Zahl der Intensivbetten bzw. jener mit Invasivbeatmung erh&ouml;ht werden. Dazu hatten die reichsten Industriel&auml;nder nun 1,5 Jahre Zeit. Es fragt sich, warum dieser Teil der &ouml;ffentlichen Verantwortung nicht erfolgt ist. In Deutschland stehen aktuell pl&ouml;tzlich 4000 Intensivbetten <i>weniger <\/i>zur Verf&uuml;gung (<a href=\"https:\/\/orf.at\/\/stories\/3234200\/\">ORF, 26.10.2021<\/a>) &ndash; das ist hochgradig verantwortungslos! Warum wurde nicht der Pandemiebeginn, der Lockdown-Schock gen&uuml;tzt, um sofort und massiv Gesundheitspersonal auszubilden, ausgebranntes oder in Rente gegangenes Pflegepersonal zur&uuml;ckzugewinnen (mit guten Konditionen) und die Bettenzahl aufzustocken &ndash; f&uuml;r die drohende Ausnahmesituation? Wie ist es zu erkl&auml;ren, dass der Staat, der sich zu allem bereit zeigte: zur Einschr&auml;nkung der Grundrechte, zum Shutdown der Wirtschaft, zu Milliardenhilfen f&uuml;r die Ma&szlig;nahmenbetroffenen (bei gleichzeitig steigenden Milit&auml;rausgaben), es nicht zuwege gebracht hat, die Bettenausstattung der Spit&auml;ler zu verbessern? Nun wird aber just die angeblich begrenzte Bettenzahl als letztes und schlagendes Argument daf&uuml;r herangezogen, dass die Pandemie trotz Impfung f&uuml;r alle, die sie w&uuml;nschen, <i>nicht <\/i>vorbei ist, und es munter mit Grundrechtsbeschr&auml;nkungen und Diskriminierung weitergeht. Es m&uuml;sste der Grundsatz gelten: Nicht die Grundrechte werden an knappe Infrastruktur angepasst, sondern umgekehrt: Die Infrastruktur wird so aufgestockt, dass die Grundrechte gesch&uuml;tzt bleiben!<\/p><p>Stattdessen wird zum Halali auf einen S&uuml;ndenbock geblasen: Schuld an der Lage sind die &bdquo;Impfverweigerer&ldquo;, die &bdquo;Zauderer &amp; Z&ouml;gerer&ldquo;, die eine &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; verursachen, und leider oft direkt unterstellend und pauschal verunglimpfend: die rechtsextremen und verschw&ouml;rungstheoretisierenden &bdquo;Impfgegner&ldquo;. Die Diffamierung und Ausgrenzung einer Minderheit ist keine Solidarit&auml;ts-, sondern eine Divide-et-impera-Aktion, genau das, was &uuml;blicherweise von den &bdquo;Rechten&ldquo; kommt.<\/p><p>Solidarit&auml;t kommt von &bdquo;solidus&ldquo; und hei&szlig;t &bdquo;zusammenhalten&ldquo;, nicht auseinanderdividieren (lassen).<\/p><p>Heute wird als &bdquo;solidarisch&ldquo; geframed, wer einer Meinung mit der Regierung (und der Pharmaindustrie) ist. &bdquo;Unsolidarisch&ldquo; ist, wer dieses Narrativ und diese Politik hinterfragt, kritisiert oder Alternativen dazu anbietet.<\/p><p>Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; wird heute gespalten: Du bist falsch und unsolidarisch, wenn Du Dich nicht impfen l&auml;sst; ich bin richtig und solidarisch, wenn ich mich impfen lasse!<\/p><p>Aus meiner Sicht w&auml;re solidarisch und &bdquo;links&ldquo;: Egal, ob geimpft oder nicht, Du bist richtig, Du beh&auml;ltst Deine W&uuml;rde, Deine Grundrechte und Du wirst nicht diskriminiert.<\/p><p>&Uuml;berraschenderweise wird in der Pandemie gerade von vielen &bdquo;Linken&ldquo; und &bdquo;Gr&uuml;nen&ldquo; die demokratische Grundlinie neu gezogen: Sie verl&auml;uft neuerdings zwischen geimpft (&bdquo;richtig&ldquo;) und nicht geimpft (&bdquo;falsch&ldquo;). Bisher verlief die rote Linie zwischen Schutz der Grundrechte und Gleichbehandlung (&bdquo;links&ldquo;) und Beschneidung der Grundrechte und Diskriminierung (&bdquo;rechts&ldquo;). Die Pandemie hat das politische Spektrum offensichtlich auf den Kopf gestellt.<\/p><p>Gerade aber wenn es <i>keinen Konsens <\/i>in Bezug auf das Gesundheitsverst&auml;ndnis, die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der drohenden Gefahren und die L&ouml;sungen gibt, darf nicht eine Minderheit gezwungen werden, sich der Mehrheit zu unterwerfen &ndash; und gegen ihren Willen und unter Missachtung ihrer Grundrechte zur Selbstgef&auml;hrdung oder Selbstbesch&auml;digung (aus ihrer zu respektierenden Sicht) gezwungen werden. Nichtdiskriminierung und Grundrechte sind die letzten Anker der Demokratie. Sie m&uuml;ssen gerade im Krisen- und Zweifelsfall halten.<\/p><p>Was &bdquo;gerecht&ldquo; &ndash; und damit auch solidarisch &ndash; ist, hat der &bdquo;beeidete&ldquo; Linke Ortwin Rosner in einem luziden Gedankenexperiment nach John Rawls auf den Punkt gebracht (<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000129938584\/impfdebatte-wider-das-staendige-schueren-von-hass\">Rosner, derstandard.at, 7.10.2021<\/a>). Diejenigen, die gegenw&auml;rtig f&uuml;r Diskriminierung und Grundrechtseinschr&auml;nkungen eintreten (und sei dies auch nur ein Nebeneffekt ihrer Gesundheitspolitik, die von anderen nicht geteilt wird), k&ouml;nnten die Perspektive wechseln und sich fragen, ob sie ihre Haltung in umgekehrter Situation immer noch aufrecht halten w&uuml;rden: Angenommen, die Impfung w&uuml;rde entgegen aller Hoffnung und Prognosen doch zu verbreiteten Langzeitwirkungen mit Krankenhausaufenthalten f&uuml;hren, <i>was niemand ausschlie&szlig;en kann<\/i>, weshalb man das seri&ouml;ser Weise <i>jetzt <\/i>mit&uuml;berlegen sollte: Sollten dann auch diejenigen, die sich <i>dann <\/i>&bdquo;falsch&ldquo; entschieden haben, weil sie durch ihre pers&ouml;nliche Entscheidung das Gesundheitssystem be-\/&uuml;berlasten (wenn auch ebenso <i>ungewollt<\/i> wie diejenigen, die sich nicht impfen lassen), von der Behandlung ausgeschlossen, in ein Triage-Zelt auf den Parkplatz vor dem Krankenhaus verlagert werden und vielleicht sogar selbst f&uuml;r die Behandlungskosten aufkommen m&uuml;ssen? Ganz konkret diejenigen, die <i>nicht zu den Risikogruppen z&auml;hlen <\/i>in der Bedeutung, dass ihre Alterskohorte keinem (signifikant) h&ouml;heren Sterblichkeitsrisiko unterliegt als bei der Grippe, und deren Risiko, an Long Covid zu erkranken, nicht (signifikant) h&ouml;her ist, als an Long Influenza zu erkranken?<\/p><p>Nach der Logik der Z&uuml;rcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli: &ldquo;Wer Impfgegner ist, der m&uuml;sste eigentlich eine Patientenverf&uuml;gung ausf&uuml;llen, worin er best&auml;tigt, dass er im Fall einer Covid-Erkrankung keine Spital- und Intensivbehandlung will&rdquo;, m&uuml;ssten Geimpfte ebenso eine Patient*innenverf&uuml;gung unterschreiben, derzufolge sie auf einen Spitalsaufenthalt verzichten, sollte dieser aufgrund von Langzeitfolgen durch die Impfung n&ouml;tig werden: &bdquo;Das w&auml;re echte Eigenverantwortung&rdquo; (Rickli) &ndash; von allen. (<a href=\"https:\/\/www.blick.ch\/schweiz\/zuerich\/zuercher-gesundheitsdirektorin-rickli-ueber-ungeimpfte-impfgegner-muessten-eigentlich-auf-eine-intensivbehandlung-verzichten-id16795363.html\">Blick, 1.9.2021<\/a>).<\/p><p>Als &bdquo;Linker&ldquo; (eine h&auml;ufige Zuschreibung, ich verwende dieses Einordnungsschema prinzipiell nicht) w&auml;re ich dagegen hier ebenso f&uuml;r die solidarische L&ouml;sung wie umgekehrt: Wem ein solches Pech wiederf&auml;hrt, wird weder &bdquo;geblamet&ldquo;, &bdquo;gebasht&ldquo; oder &bdquo;gecancelt&ldquo; noch anders behandelt oder zur Kasse gebeten.<\/p><p>Stattdessen bereiten wir uns als solidarischer Wohlfahrtsstaat endlich auf eine solche Notsituation vor und errichten mit jedem Jahr des Andauerns der Pandemie <i>ein <\/i>Intensivbett pro 10.000 bis 20.000 Einwohner*innen (St&auml;dte in der Gr&ouml;&szlig;e von Eisenstadt, Amstetten, Hallein, Kufstein oder Bregenz in &Ouml;sterreich; oder Traunstein, Montabaur oder Prenzlau in Deutschland). <i>Ein<\/i> Bett pro Stadt in dieser Gr&ouml;&szlig;e. Dann h&auml;tten wir in &Ouml;sterreich 1,5 Jahre nach Pandemiebeginn bereits 890 bis 1.345 zus&auml;tzliche Intensivbetten. In Deutschland w&auml;ren es 8.000 bis 12.000 zus&auml;tzliche Betten &ndash; statt 4.000 <i>weniger<\/i>. Das ist ein gro&szlig;er Aufwand, aber im Vergleich zu den bisherigen Pandemie-Ma&szlig;nahmen und ihren Folgen das geringere &Uuml;bel (<a href=\"https:\/\/coronaaussoehnung.org\/\">16 Autor*innen, Covid-19 ins Verh&auml;ltnis setzen<\/a>).<\/p><p>Der Vorteil: Alle Zwangsma&szlig;nahmen und Diskriminierungen k&ouml;nnten beendet werden.<\/p><p>Zum Argument, dass nicht das Geld, sondern die Pflegekr&auml;fte der Engpass seien: Pflegekr&auml;fte haben schon <i>vor <\/i>der Pandemie zu Tausenden w.o. gegeben, aufgrund der unertr&auml;glichen Arbeitslast, der schlechten Arbeitsbedingungen und der sich daraus ergebenden menschenunw&uuml;rdigen Situation f&uuml;r viele Pflegebed&uuml;rftige. Sie k&ouml;nnten mit einem attraktiven R&uuml;ckholprogramm angesprochen werden: deutlich geringere Arbeitszeit, bessere Bezahlung, keine Impfpflicht (Patient*innen, die sich nicht impfen lassen k&ouml;nnen, werden von freiwillig Geimpften behandelt) und dezentraler Ausbau der Infrastruktur, um die letzten Lebensjahre f&uuml;r viele Menschen w&uuml;rdevoller zu gestalten und auch um auf Krisenzeiten wie diese gewappnet zu sein.<\/p><p>Fazit: Ich habe gute Gr&uuml;nde, mich derzeit nicht gegen Covid-19 impfen zu lassen. Ich informiere mich aktiv weiter und lerne t&auml;glich dazu. Und ich w&uuml;rde sehr gerne mit Menschen mit anderer Meinung im Gespr&auml;ch bleiben. Gewaltfrei. Ohne Diskriminierung. Und ohne Beschneidung meiner Grundrechte. Darin w&uuml;rde ich eine stabile Demokratie erkennen.<\/p><p>PS: Am Tag, an dem ich diesen Text fertigstellte, ereilte mich Covid-19. Sieben Tage sp&auml;ter bin ich genesen, ohne &Auml;rzt*in, ohne Krankenhaus, ohne Medikamente &ndash; abgesehen von vielen Aufg&uuml;ssen Artemisia-Tee. W&uuml;sste ich nicht aufgrund der Tests, dass es Covid-19 war, h&auml;tte ich diese Woche nicht von anderen Verk&uuml;hlungen oder grippalen Infekten unterschieden. Nun trage ich als Genesener unversehens mehr zur kollektiven Immunit&auml;t bei als eine Geimpfte* und habe den Staat dabei keinen Cent Steuergeld gekostet.<\/p><p>Gemeinsam mit den Autor*innen von &ldquo;Covid-19 ins Verh&auml;ltnis setzen&rdquo; und 23 weiteren Initiativen aus den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft und Gesellschaft hat Christian Felber am Pl&auml;doyer &ldquo;<a href=\"https:\/\/coronaaussoehnung.org\/12-schritte-aus-der-corona-krise\/\">12 Schritte aus der Corona-Krise<\/a>&rdquo; mitgewirkt.<\/p><p>Titelbild: (C) Jos&eacute; Luis Roca<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stimmungsmache gegen Ungeimpfte nimmt von Tag zu Tag an Fahrt auf. Die Motive, warum sich viele Menschen nicht impfen lassen wollen, werden dabei entweder nicht wahrgenommen oder gar ins L&auml;cherliche gezogen. Am Ende steht gar der Vorwurf, wer sich nicht impfen lassen will, handele aus niederen Beweggr&uuml;nden und verhalte sich unsolidarisch, ja egoistisch. Der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77850\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":77851,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,149,11],"tags":[3131,712,3018,1112,3058,442,2129,2880,2853,1163,2855,2453,1813,2848,438,3110,827,2834],"class_list":["post-77850","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-2g-3g-regel","tag-arzneimittel","tag-arzneimittelnebenwirkungen","tag-buergerrechte","tag-diffamierung","tag-eigenverantwortung","tag-geheimhaltung","tag-impfungen","tag-medizinische-ausruestung","tag-meinungspluralismus","tag-morbiditaet","tag-mortalitaet","tag-patentrechte","tag-personalausstattung","tag-pharmaindustrie","tag-produkthaftung","tag-stigmatisierung","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/CF_Jose-Luis-Roca.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=77850"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77850\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81298,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/77850\/revisions\/81298"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/77851"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=77850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=77850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=77850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}