{"id":77881,"date":"2021-11-12T08:22:53","date_gmt":"2021-11-12T07:22:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881"},"modified":"2021-11-12T09:39:00","modified_gmt":"2021-11-12T08:39:00","slug":"hinweise-des-tages-3987","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h01\">Die Kriegsgefahr in Osteuropa steigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h02\">Putin will nicht auf Wei&szlig;russland einwirken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h03\">Mit der Luftwaffe an den Pazifik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h04\">Julian Assange darf seine Verlobte Stella Moris im Belmarsh-Gef&auml;ngnis heiraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h05\">Geld ist da<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h06\">Mittelschicht: Positive Entwicklung bis zur Corona-Krise &ndash; jetzt erleidet vor allem untere Mitte Einkommensverluste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h07\">Koalitionsverhandlungen: &bdquo;Intransparent, &uuml;bergriffig, undemokratisch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h08\">Samt Schulschlie&szlig;ungen: Kekul&eacute; erwartet Lockdown &ldquo;durch die Hintert&uuml;r&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h09\">&raquo;Sehr, sehr viele von denen, die sich nicht geimpft haben, werden krank werden&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h10\">&bdquo;Im Hinblick auf die bestehenden Reservekapazit&auml;ten im Rahmen der 7-Tage-Notfallreserve sieht die Bundesregierung derzeit keinen Bedarf, den Ausbau weiterer intensivmedizinischer Behandlungskapazit&auml;ten zu f&ouml;rdern.&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h11\">Traurige Forschungskultur und fehlender politischer Wille &ndash; Observer Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h12\">People testing negative for Covid-19 despite exposure may have &lsquo;immune memory&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h13\">Wenn Einseitigkeit zur Tugend wird: Medien in der Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h14\">USA: &ldquo;Russiagate&rdquo; bricht v&ouml;llig zusammen &ndash; Hauptverfechter der Theorie versucht sich zu distanzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77881#h15\">Portugal: Chef darf die Besch&auml;ftigten au&szlig;erhalb der Dienstzeit nicht mehr kontaktieren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Kriegsgefahr in Osteuropa steigt<\/strong><br>\nAuch wenn es SPD, Gr&uuml;nen und FDP gelingt, eine Regierung zu bilden, wird sich die Kriegsgefahr in Osteuropa weiter erh&ouml;hen. Der zuk&uuml;nftige Kanzler Olaf Scholz wirbt f&uuml;r weitere Aufr&uuml;stung und weitere Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr. Wenn Annalena Baerbock Au&szlig;enministerin w&uuml;rde &ndash; sie forderte, &bdquo;den Druck auf Russland zu erh&ouml;hen&rdquo; und China mit &bdquo;Dialog und H&auml;rte&ldquo; zu begegnen -, w&auml;re das schlicht eine Katastrophe. Die Au&szlig;enpolitik der FDP wird vom &bdquo;Atlantiker&ldquo; Graf Lambsdorff gepr&auml;gt, der die Politik der Einkreisung und Konfrontation der USA gegen Russland und China vorbehaltlos unterst&uuml;tzt.<br>\nWenn die Regierung zustande kommt, werden die Genannten bald den Amtseid ablegen und schw&ouml;ren, dass sie ihre &bdquo;Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden&ldquo; wollen. Die Au&szlig;enpolitik Deutschlands dient seit Jahren den imperialen Zielen der USA und schadet in massiver Weise den deutschen und europ&auml;ischen Interessen.<br>\nDie bedauernswerten Fl&uuml;chtlinge an der polnischen Grenze kommen aus Syrien, Irak und Afghanistan, also den L&auml;ndern, die die USA mit Unterst&uuml;tzung ihrer Verb&uuml;ndeten, auch mit der Unterst&uuml;tzung Deutschlands, niedergebombt und zerst&ouml;rt haben.<br>\nEuropa muss handeln. Wir k&ouml;nnen die Fl&uuml;chtlinge nicht an der Grenze erfrieren lassen. Vor allem m&uuml;ssen wir aber vor Ort helfen, dass genug Nahrungsmittel und Medikamente zur Verf&uuml;gung stehen, und der Wiederaufbau gelingt.<br>\nDie Deutschen m&uuml;ssen wieder &bdquo;ein Volk der guten Nachbarn&ldquo; (Willy Brandt) sein und erkennen, dass es in ihrem ureigensten Interesse liegt, sich von der verh&auml;ngnisvollen Politik der USA zu l&ouml;sen.<br>\nDazu hat Albrecht M&uuml;ller auf den NachDenkSeiten zwei interessante Artikel geschrieben: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77823\">Syrien aushungern! Und andere Gr&uuml;nde f&uuml;r den Anstieg der Fl&uuml;chtlingszahl<\/a>&ldquo; und &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77723\">Willy Brandts Entspannungspolitik &ndash; einst gestaltet &ndash; heute verspielt &ndash; k&uuml;nftig &uuml;berlebensnotwendig<\/a>&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/4630521663675931\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Putin will nicht auf Wei&szlig;russland einwirken<\/strong><br>\nUlrich Heyden im Gespr&auml;ch &uuml;ber die aufgeheizte Situation an der wei&szlig;russisch-polnischen Grenze. Im Telefongespr&auml;ch mit Merkel hat Putin gerade noch einmal herausgestrichen, dass er nicht vermitteln will.<br>\nDie amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gestern mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin telefoniert. Thema war die Situation an der belarussisch-polnischen Grenze. Merkel, so teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, mit, &bdquo;unterstrich, dass die Instrumentalisierung von Migranten gegen die Europ&auml;ische Union durch das belarussische Regime unmenschlich und vollkommen inakzeptabel sei und bat den russischen Pr&auml;sidenten, auf das Regime in Minsk einzuwirken&ldquo;. Nach Seibert habe Putin einen &bdquo;gewissen Einfluss auf das wei&szlig;russische Regime&ldquo;. Nach den Wahlen habe Merkel angeblich versucht, mit Lukaschenko Kontakt aufzunehmen, was dieser aber verweigert habe. Die Bitte ist offenbar auf Abweisung gesto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krass-und-konkret.de\/politik-wirtschaft\/putin-will-nicht-auf-weissrussland-einwirken\/\">Krass &amp; Konkret<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit der Luftwaffe an den Pazifik<\/strong><br>\nNach der Asien-Pazifik-Fahrt der Fregatte Bayern wird im kommenden Jahr ein Dutzend Flugzeuge der deutschen Luftwaffe zu Kriegs&uuml;bungen nach Australien aufbrechen. Berichten zufolge sollen dort sechs Eurofighter sowie sechs Tank- und Transportflugzeuge der deutschen Luftstreitkr&auml;fte im September 2022 an einem multinationalen Man&ouml;ver teilnehmen. Dar&uuml;ber hinaus ist eine engere Kooperation der Heere Deutschlands und Japans geplant. Die Schritte werden eingeleitet, w&auml;hrend die Streitkr&auml;fte Japans sowie der Vereinigten Staaten gemeinsam f&uuml;r einen etwaigen Krieg gegen China trainieren und die USA Australien zum Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in einem etwaigen Waffengang gegen Beijing ausbauen. Japans Verteidigungsminister Nobuo Kishi, der Ende vergangener Woche die Fregatte Bayern in Tokio begr&uuml;&szlig;te, erkl&auml;rt, seine Regierung &ldquo;hoffe&rdquo;, k&uuml;nftig w&uuml;rden noch weitere Staaten Europas im Indischen und im Pazifischen Ozean milit&auml;rische Aktivit&auml;ten entfalten. Besatzungsmitglieder der Fregatte Bayern und der Bundeswehr-Generalinspekteur haben in Japan bei einer Explosion verstorbener Soldaten der NS-Kriegsmarine gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8762\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Deutscher Marinechef verspricht Engagement im indopazifischen Raum und schickt Kriegsschiff ins S&uuml;dchinesische Meer<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Vizeadmiral Kay-Achim Schonbach sagte, die Entsendung der Fregatte sei ein Zeichen der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Japan, die USA und andere Partner<br>\nDie Bayern wird durch das S&uuml;dchinesische Meer fahren, wo China zunehmend seine Gebietsanspr&uuml;che geltend macht, um ihr Recht auf freie Durchfahrt zu demonstrieren.<br>\nDer Chef der deutschen Marine sagte am Dienstag, dass die Entsendung eines Kriegsschiffes in den Indopazifik die Besorgnis seines Landes unterstreicht, dass die Freiheit der Schifffahrt und die auf Regeln basierende internationale Ordnung in der Region bedroht sind, eine offensichtliche Anspielung auf den gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner China.<br>\nVizeadmiral Kay-Achim Schonbach, der zu einem Hafenbesuch der Fregatte Bayern in Tokio weilte, sagte, dass eskalierende Spannungen, territoriale Streitigkeiten und das sich ver&auml;ndernde milit&auml;rische Gleichgewicht in der Region weitreichende Auswirkungen &uuml;ber Asien hinaus haben k&ouml;nnen.<br>\nAuf einer Pressekonferenz sagte er, die Entsendung des Schiffes zeige die Unterst&uuml;tzung Japans, der Vereinigten Staaten und anderer Partner und schlie&szlig;e sich deren Bem&uuml;hungen um Frieden, freie Schifffahrt und eine auf Regeln basierende internationale Ordnung an.<br>\nDie Fregatte Bayern wird durch das S&uuml;dchinesische Meer fahren, in dem China zunehmend seine Gebietsanspr&uuml;che geltend macht, um ihr Recht auf freie Durchfahrt zu demonstrieren. Die Fregatte traf am Freitag in Tokio ein und war damit das erste deutsche Kriegsschiff, das Japan seit fast 20 Jahren besuchte. [&hellip;]<br>\nSchonbach sagte, der Besuch der Bayern sei der Beginn eines langfristigen Engagements Deutschlands in der Region. Deutschland plant die Entsendung von Milit&auml;rflugzeugen im n&auml;chsten Jahr und die Entsendung einer Flotte von Fregatten und Versorgungsschiffen innerhalb von zwei bis drei Jahren, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/asia\/article\/3155463\/germany-navy-chief-vows-commitment-indo-pacific-warship-sail-south-china%20\">SCMP<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Immer wieder dasselbe Narrativ: Die freie Durchfahrt der Schiffe soll gesichert werden. China hat bis jetzt noch niemanden, der sich an die Regeln der Schiffahrt gehalten hat an der freien Durchfahrt gehindert und hat, meines Wissens nach, das demn&auml;chst auch nicht vor. Warum also kreuzen Nato-Kriegsschiffe vor Chinas Haust&uuml;r? Nun, es wird getestet, wie weit man mit den Provokationen gegen Chinagehen gehen kann. Das ging bereits so weit, dass bei k&uuml;rzlichen Milit&auml;r&uuml;bungen im s&uuml;dchinesischen Meer, die USA in China anrufen mussten, um General Li Zuocheng zu versichern, dass die Milt&auml;r&uuml;bungen kein Vorspiel zu einem Angriff auf China seien, weil sie bef&uuml;rchteten, China k&ouml;nnte einen Pr&auml;ventivschlag erw&auml;gen.<\/em><\/p>\n<p><em>Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Westen und ihre asiatischen Verb&uuml;ndeten Japan, Australien und eventuell auch Indien testen, wie sie bei Bedarf die &ldquo;freie Schiffahrt&rdquo; f&uuml;r chinesische Schiffe au&szlig;er Kraft setzen k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und dann immer wieder die M&auml;r von der regelbasierten Ordnung, an die sich die V&ouml;lker halten m&uuml;ssten. Die regelbasierte Ordnung, darunter versteht der Westen nichts anderes als: unsere Ordnung. Es gibt keine regelbasierte Ordnung, die irgendwo verbindlich niedergeschrieben und von den L&auml;ndern der Welt ratifiziert worden w&auml;re. Die imagin&auml;re regelbasierte Ordnung gilt vor der chinesischen Haust&uuml;r genau so wenig wie sonst wo auf der Welt. International gilt das V&ouml;lkerrecht und bis jetzt hat China dieses, ganz im Gegensatz zu den USA und auch im Gegensatz zur BRD, die sich bereits mehrmals an der Seite der USA an v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffen auf andere L&auml;nder beteiligt hat, noch nicht verletzt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Bayern k&ouml;nnte ja auch in der Nordsee kreuzen und dort die freie Schifffahrt verteidigen. Aber im s&uuml;dchinesischen Meer provozieren ist nat&uuml;rlich spannender f&uuml;r einen Haudegen wie Schonbach. Was, wenn die Chinesen mal die regelbasierte Ordnung vor Helgoland verteidigen w&uuml;rden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Julian Assange darf seine Verlobte Stella Moris im Belmarsh-Gef&auml;ngnis heiraten<\/strong><br>\nJulian Assange hat die Erlaubnis erhalten, seine Verlobte Stella Moris in Gro&szlig;britanniens Hochsicherheitsgef&auml;ngnis zu heiraten. Auf Twitter verk&uuml;ndete Moris, dass die britische Regierung 24 Stunden vor Ablauf der Frist einen R&uuml;ckzieher gemacht habe:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Julian und ich haben jetzt die Erlaubnis, im Belmarsh-Gef&auml;ngnis zu heiraten. Ich bin erleichtert, aber immer noch w&uuml;tend, dass rechtliche Schritte notwendig waren, um den illegalen Eingriff in unser Grundrecht zu heiraten zu stoppen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127025-julian-assange-darf-seine-verlobte\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Interessante Nachricht. Ob das Julian Assanges Status wom&ouml;glich &auml;ndert? Er hat ja schon zwei Kinder mit britischen P&auml;ssen. Irgendwie aber doch ein gutes Zeichen, obwohl so eine Hochzeit in Untersuchungshaft auch die ganze Ungerechtigkeit des Falls vor Augen f&uuml;hrt. Der &ouml;ffentliche Druck muss weiter erh&ouml;ht werden, auch wenn, oder gerade weil die machthabenden Politiker weiter wegschauen und schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geld ist da<\/strong><br>\nRund 160 Milliarden Euro mehr als noch im Mai gesch&auml;tzt werde die &ouml;ffentliche Hand bis einschlie&szlig;lich 2025 einnehmen, berichtete das Handelsblatt am Montag. &Uuml;berschrift auf Seite eins: &raquo;Mehr Geld f&uuml;r die Ampel&laquo;. Die seit gestern von Verdi zu Warnstreiks aufgerufenen Angestellten der L&auml;nder sollten sich diese Zahlen sehr genau ansehen und den Titel ernst nehmen: F&uuml;r sie sind die Milliarden keinesfalls gedacht. (&hellip;)<br>\nDie Pandemie hat ein wenig den Teppich gehoben, unter den die Zust&auml;nde speziell des Gesundheitssystems im Privatisierungs- und K&uuml;rzungswahn gekehrt wurden. Das ging allein auf Kosten der Besch&auml;ftigten, die das seit langem vorhergesagte Chaos und die Kopflosigkeit in der Pandemie bew&auml;ltigen sollen. Wenn es nun gewaltig stinkt, dann nicht wegen einer halluzinierten &raquo;Coronadiktatur&laquo;, sondern weil der &ouml;ffentliche Dienst in vielen Bereichen nur noch ein Kadaver ist. Geld f&uuml;r Ausbildung, h&ouml;here L&ouml;hne und gute Personalschl&uuml;ssel ist im &Uuml;berfluss da. Es muss allerdings geholt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/414233.geld-ist-da.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mittelschicht: Positive Entwicklung bis zur Corona-Krise &ndash; jetzt erleidet vor allem untere Mitte Einkommensverluste<\/strong><br>\nDie Mittelschicht in Deutschland ist trotz zunehmender Globalisierung in den Jahren vor der Corona-Krise wirtschaftlich nicht weiter unter Druck geraten. Im Gegenteil: Von 2014 bis 2018 sind Mittelschichts-Einkommen sp&uuml;rbar gewachsen. Diese Entwicklung ist ein wesentlicher Faktor daf&uuml;r, dass die &uuml;ber den Gini-Koeffizienten gemessene Einkommensungleichheit in Deutschland insgesamt zwischen 2016 und 2018 leicht zur&uuml;ckgegangen ist &ndash; auch wenn sie weiterhin gr&ouml;&szlig;er ausf&auml;llt als Anfang der 2010er Jahre und erst recht st&auml;rker ist als noch in den 1990er Jahren. Die relative wirtschaftliche Stabilit&auml;t hat sich auch positiv auf Mentalit&auml;ten von Mittelschichtsangeh&ouml;rigen ausgewirkt: Die Angst vor Arbeitslosigkeit hat sich in dieser Gruppe zwischen 2010 und 2019 auf noch 30 Prozent fast halbiert. R&uuml;ckl&auml;ufig waren auch Sorgen um die eigene finanzielle Situation &ndash; allerdings auf weitaus h&ouml;herem Niveau, nur geringf&uuml;gig abgenommen haben Sorgen um die eigene Altersversorgung. In den vergangenen Jahren haben sich Angst vor Arbeitslosigkeit und Angst vor finanzieller Unsicherheit somit deutlich auseinanderentwickelt. Das zeigt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-mittelschicht-positive-entwicklung-bis-zur-corona-krise-36742.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Koalitionsverhandlungen: &bdquo;Intransparent, &uuml;bergriffig, undemokratisch&ldquo;<\/strong><br>\nFr&uuml;her reichte ein Handschlag, um eine Koalition zu besiegeln. Heute sind daraus Mammutveranstaltungen geworden, die das Parlament knebeln. Es w&auml;re eine Befreiung f&uuml;r den Bundestag, wenn es sie nicht mehr g&auml;be. [&hellip;]<br>\nUnvorstellbar, wie fr&uuml;her Koalitionen gebildet wurden. Keine &bdquo;Vertr&auml;ge&ldquo;, die sich gro&szlig;spurig so nennen, obwohl es nichts weiter als politische Absprachen sind. Keine Verhandlungen, bei denen alle beisammensitzen: Abgeordnete, Funktion&auml;re, Parteif&uuml;hrer, Minister, Ministerpr&auml;sidenten, die &uuml;bergriffig, n&auml;mlich ohne R&uuml;cksicht auf Staatsebenen &bdquo;durchregieren&ldquo;. Es reichte vielmehr ein Handschlag, vielleicht ein Zehn-Punkte-Papier. Das war es. Auf die Kanzlerwahl kam es an. Dann wurde regiert.<br>\nUnd heute? Trotz des Katzenjammers vor vier Jahren verhandeln nicht weniger als dreihundert Politiker in 22 Arbeitsgruppen &uuml;ber die vier Jahre Regierungspolitik.<br>\nDer Bundestag ist sogar handlungsf&auml;higer, solange es keinen Koalitionsvertrag gibt. Das Parlament und die Ministerien sind schlie&szlig;lich die Orte, in denen stattfinden sollte, was jetzt in Koalitionsverhandlungen vorweggenommen wird. Der Unterschied ist, dass dann wesentlich mehr Transparenz, wesentlich mehr Demokratie und wesentlich mehr Debatte und &Ouml;ffentlichkeit stattf&auml;nde als in 22 Arbeitsgruppen, von denen gerade einmal bekannt ist, wer ihre Mitglieder sind.<br>\nParteimitglieder mehr wert als die Wahlb&uuml;rger?<br>\nDas intransparente Verfahren der Koalitionsverhandlungen ger&auml;t erst dann wieder in demokratisches Fahrwasser, wenn Parteitage und Parteimitglieder &uuml;ber die Ergebnisse befragt werden. Angesichts der zahlreichen, bis ins Einzelne formulierten Gesetzesprojekte, die dann zur Abstimmung stehen, fragt es sich aber, warum Parteimitglieder mehr Rechte haben als die Wahlb&uuml;rger. Die haben Abgeordnete, nicht Funktion&auml;re damit beauftragt, das ganze Volk, nicht nur das Parteivolk zu repr&auml;sentieren &ndash; im Bundestag wohlgemerkt, nicht in Koalitionsaussch&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/koalitionsverhandlungen-undemokratisch-und-intransparent-17628178.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Samt Schulschlie&szlig;ungen: Kekul&eacute; erwartet Lockdown &ldquo;durch die Hintert&uuml;r&rdquo;<\/strong><br>\nDie Corona-Lage in Deutschland spitzt sich zu, doch von einem erneuten Lockdown will niemand sprechen. Dabei bahnt er sich bereits an, meint Virologe Alexander Kekul&eacute;. Mit der 2G-Regel gelte er vielerorts bereits f&uuml;r Ungeimpfte. Auch Schulen w&uuml;rden um eine Schlie&szlig;ung nicht herumkommen.<br>\nDer Virologe Alexander Kekul&eacute; geht davon aus, dass es angesichts der drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen einen Lockdown &ldquo;durch die Hintert&uuml;r&rdquo; geben wird. &ldquo;Man wird es nicht &lsquo;Lockdown&rsquo; nennen, weil es einfach politisch inzwischen tabu ist&rdquo;, sagte er im MDR-Podcast &ldquo;Kekul&eacute;s Corona-Kompass&rdquo;. Auch Schulen werden seiner Ansicht nach im Lauf der kommenden Monate schlie&szlig;en m&uuml;ssen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Kekule-erwartet-Lockdown-durch-die-Hintertuer-article22922515.html\">n-tv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/podcast\/kekule-corona\/index.html\">mdr<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Vierte Corona-Welle: Selbst 2G reicht jetzt nicht mehr, warnen f&uuml;hrende Corona-Forscher<\/strong><br>\nImpfen und Boostern h&auml;tten die vierte Welle brechen k&ouml;nnen, doch nun sei es zu sp&auml;t. Bleibt nur der Shutdown? ZEIT ONLINE ver&ouml;ffentlicht Vorschl&auml;ge einer Expertengruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2021-11\/vierte-corona-welle-forschung-boosterimpfung-impfung-intensivstationen-winter\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Bei den Experten hei&szlig;t der Lockdown jetzt &bdquo;Notschutzschalter&ldquo;. Ein weiterer Euphemismus nach &bdquo;Lockdown light&ldquo;, &bdquo;Wellenbrecher&ldquo;, &bdquo;Br&uuml;cken-Lockdown&ldquo; oder &bdquo;Osterruhe&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Sehr, sehr viele von denen, die sich nicht geimpft haben, werden krank werden&laquo;<\/strong><br>\nLange hatte Olaf Scholz zur Debatte &uuml;ber neue Coronama&szlig;nahmen geschwiegen. In einer Regierungserkl&auml;rung warb er nun f&uuml;r die Pl&auml;ne der Ampelparteien und pl&auml;dierte f&uuml;r mehr Boosterimpfungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-zu-corona-lage-sehr-sehr-viele-von-denen-die-sich-nicht-geimpft-haben-werden-krank-werden-a-9aba60ce-c0a1-4a22-a955-5de4a7972192\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und welche Pl&auml;ne haben die Ampelparteien? Dar&uuml;ber erf&auml;hrt die Leserschaft in diesem Artikel kaum etwas &ndash; mit Ausnahmen der bekannten Absichten, die &ldquo;epidemische Lage von nationaler Tragweite&rdquo; am 25. November auslaufen zu lassen und durch einen &ldquo;kleineren Katalog m&ouml;glicher Ma&szlig;nahmen, die die L&auml;nder ergreifen k&ouml;nnen&rdquo;. Welchen Inhalt dieser Katalog haben k&ouml;nnte, ist nicht zu erfahren. Offensichtlich setzt auch der SPD-M&ouml;chtegern-Kanzler <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">engstirnig<\/a> auf die Corona-Injektionen als quasi alternativlose L&ouml;sung f&uuml;r den Umgang mit Sars-CoV-2. F&uuml;r eine &ldquo;Regierungserkl&auml;rung&rdquo; ist das ziemlich mager.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42376\">Olaf Scholz &ndash; ein Bilderberger<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=43050\">Olaf Scholz powered by Goldman Sachs<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57024\">Finanztransaktionssteuer &aacute; la Scholz &ndash; Kapitulation vor der Finanzlobby<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>dazu: Olaf Scholz k&uuml;ndigt Bund-L&auml;nder-Gespr&auml;ch zu Corona an: &ldquo;Das ist das, war wir jetzt brauchen&rdquo;<\/strong><br>\nIn der kommenden Woche soll es Beratungen &uuml;ber die Corona-Situation geben. Das k&uuml;ndigte der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vizekanzler Olaf Scholz heute im Bundestag an. Das Land m&uuml;sse durch Ma&szlig;nahmen &ldquo;winterfest&rdquo; gemacht werden. Angela Merkel hatte die R&uuml;ckkehr der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/126984-scholz-kundigt-bund-lander-gesprach\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es wird also bei repressiven Ma&szlig;nahmen bleiben. Eigenverantwortung &ndash; sonst sehr h&auml;ufig von den Marktradikalen\/Neoliberalen hervorgehoben &ndash; wird weiter kleingeredet. Offensichtlich traut die Exekutive in Bund und L&auml;ndern der Bev&ouml;lkerung auch nach &uuml;ber 18 Monaten nicht zu, verantwortungsvolle Entscheidungen treffen zu k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Im Hinblick auf die bestehenden Reservekapazit&auml;ten im Rahmen der 7-Tage-Notfallreserve sieht die Bundesregierung derzeit keinen Bedarf, den Ausbau weiterer intensivmedizinischer Behandlungskapazit&auml;ten zu f&ouml;rdern.&ldquo;<\/strong><br>\nMit dem Zitat im Titel hat die Bundesregierung am 9. September auf eine parlamentarische Anfrage geantwortet. Sie war von der AfD, aber das spielt keine Rolle. Nur zwei Monate sp&auml;ter werden wieder schwerwiegendste Grundrechtseinschr&auml;nkungen mit einer angeblich drohenden Knappheit von Intensivbetten begr&uuml;ndet. Womit kommen unserer Regierenden eigentlich noch durch? Seit etwa eineinhalb Jahren haben sie unabl&auml;ssig Intensivbehandlungskapazit&auml;ten abbauen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/im-hinblick-auf-die-bestehenden-reservekapazitaeten-im-rahmen-der-7-tage-notfallreserve-sieht-die-bundesregierung-derzeit-keinen-bedarf-den-ausbau-weiterer-intensivmedizinischer-behandlungskapazita\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sowohl die amtierende als auch die wohl n&auml;chste Bundesregierung sehen in der sog. Impfung den alleinigen Ausweg aus dieser merk-w&uuml;rdigen Corona-Phase. Es ist vermutlich auch deshalb nichts gegen den Abbau der Intensivbetten unternommen worden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Traurige Forschungskultur und fehlender politischer Wille &ndash; Observer Gesundheit<\/strong><br>\nProf. Dr. med. J&uuml;rgen Windeler, Leiter des Instituts f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)<br>\nEine Krise wie die Corona-Pandemie sch&auml;rft die Kontraste, l&auml;sst die Probleme deutlicher werden. So belegen die zur&uuml;ckliegenden 20 Monate, dass der Beitrag Deutschlands zur klinischen Forschung insgesamt nur sehr gering ist. Daf&uuml;r gibt es Gr&uuml;nde.<br>\nEin Team der Universit&auml;t Basel ver&ouml;ffentlichte im September 2021 die Ergebnisse einer Studie, die der deutschen klinischen Forschung w&auml;hrend der Corona-Pandemie ein schlechtes Zeugnis ausstellte: Unter 3177 weltweit registrierten randomisiert kontrollierten COVID-19-Studien fanden sich nur 65 RCTs (randomized controlled trials), die ganz oder teilweise in Deutschland durchgef&uuml;hrt wurden. In der Mehrzahl waren dies Therapiestudien (86 %), von der Industrie bezahlt (54 %). Keine einzige Studie befasste sich dagegen mit den nichtpharmakologischen, dr&auml;ngenden Themen der Pandemie. Pro Studie waren im Mittel von 106 geplanten Teilnehmern innerhalb des betrachteten Jahres 15 rekrutiert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/observer-gesundheit.de\/traurige-forschungskultur-und-fehlender-politischer-wille\/\">Observer Gesundheit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>People testing negative for Covid-19 despite exposure may have &lsquo;immune memory&rsquo;<\/strong><br>\nStudy says some individuals clear virus rapidly due to a strong immune response from existing T-cells, meaning tests record negative result<br>\nWe all know that person who, despite their entire household catching Covid-19, has never tested positive for the disease. Now scientists have found an explanation, showing that a proportion of people experience &ldquo;abortive infection&rdquo; in which the virus enters the body but is cleared by the immune system&rsquo;s T-cells at the earliest stage meaning that PCR and antibody tests record a negative result.<br>\nAbout 15% of healthcare workers who were tracked during the first wave of the pandemic in London, England, appeared to fit this scenario.<br>\nThe discovery could pave the way for a new generation of vaccines targeting the T-cell response, which could produce much longer lasting immunity, scientists said.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2021\/nov\/10\/people-exposed-to-covid-yet-not-falling-ill-may-have-immune-memory-finds-study\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wenn Einseitigkeit zur Tugend wird: Medien in der Corona-Pandemie<\/strong><br>\nZwei Studien nehmen die Arbeit der Medien in der Pandemie unter die Lupe: Einseitig sei sie gewesen; das sei aber nicht unbedingt ein Problem<br>\nWenn in der Corona-Pandemie von Propaganda die Rede ist, dann wird meist nicht von den gro&szlig;en Medien und der Bundesregierung gesprochen, sondern von deren Kritikern aller Schattierungen, die sich auf sehr unterschiedlichem Niveau im Internet &auml;u&szlig;ern. &ldquo;Gerade in den sozialen Medien ist viel Propaganda von Impfunwilligen und Verschw&ouml;rungstheoretikern betrieben worden&rdquo;, sagte Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier (SPD) im September zu Sch&uuml;lern in Berlin und gab damit ein Beispiel daf&uuml;r.<br>\nWenig untersucht blieb dagegen die Rolle der Medien in der Pandemie. Waren sie auf Regierungskurs? Haben sie die staatlichen Ma&szlig;nahmen unreflektiert und unkritisch unterst&uuml;tzt? Bislang wurde zwar viel behauptet, aber es klaffte bei diesen Fragen eine gro&szlig;e Forschungsl&uuml;cke. Zwei Studien, die am Montag von der Rudolf-Augstein-Stiftung vorgestellt wurden, schlie&szlig;en sie &ndash; zumindest teilweise. &ldquo;Follow the science &ndash; aber wohin: Welche Schl&uuml;sse ziehen Medien, Wissenschaft &amp; Politik aus der Corona-Krise&rdquo; lautete der Titel der Veranstaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wenn-Einseitigkeit-zur-Tugend-wird-Medien-in-der-Corona-Pandemie-6262912.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Bei &bdquo;Anne Will&ldquo; kein Thema<\/strong><br>\nEs &uuml;berrascht nicht, dass Karl Lauterbach in den Corona-Talkshows des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks am h&auml;ufigsten zu Gast war. 22-mal konnte man ihn bei Anne Will, Maybrit Illner und Co. sehen. Fast doppelt so oft wie die Nummer zwei, Melanie Brinkmann. Nachlesen kann man das in einer neuen Studie &uuml;ber die Corona-Berichterstattung in ausgew&auml;hlten deutschen Talkshows, die am Montag auf einem Kongress der Rudolf Augstein Stiftung in Berlin vorgestellt wurde. Je nachdem, ob man ihn als Wissenschaftler oder Politiker z&auml;hlt, treibt Lauterbach auch die Zahl der in die Talkshows eingeladenen SPD-Politiker an die Spitze. Sagen wir es so: Seine Omnipr&auml;senz ist Ausdruck des feuchten Traums, das schwierige Verh&auml;ltnis von Wissenschaft und Politik durch eine Art Supergesundheitsminister in autorit&auml;re Luft aufzul&ouml;sen. Die dritte Rolle, die in den Talkshows besetzt werden muss, die des Journalisten, k&ouml;nnte der manische Twitterer Lauterbach ja auch gleich noch &uuml;bernehmen. (&hellip;)<br>\nMan darf daran erinnern, dass nicht Lauterbach einen Bestseller &uuml;ber Covid geschrieben hat, sondern der Virologe Sucharit Bhakdi. Auch der kein Gast der Shows. Die Studie belegt, was man l&auml;ngst ahnte: Ein kleiner Kreis bev&ouml;lkert das Genre, immer die gleichen Politiker, die gleichen Wissenschaftler des gleichen Fachs, kaum Soziologen, keine Theologen.<br>\nH&auml;tte man einen wie Bhakdi, der behauptet, Corona sei nicht gef&auml;hrlicher als eine Influenza, eingeladen, so w&auml;re das eine &bdquo;false balance&ldquo; gewesen, hei&szlig;t es. Man h&auml;tte einer marginalen wissenschaftlichen Position den gleichen Rang einger&auml;umt wie dem breiten Konsens der Forschung &ndash; gef&auml;hrlicher Anreiz f&uuml;r den unaufgekl&auml;rten Teil der Bev&ouml;lkerung. Dieser Ansatz verkennt, dass die etablierten Medien viele Menschen an Alternativmedien verloren haben, weil sie die Auseinandersetzung mit den B&auml;h-Positionen scheuten. Und nichts gegen wissenschaftliche Aufkl&auml;rung, auch in Politik-Talkshows, wie sie dann in der Diskussion &uuml;ber die Studie gefeiert wurde. Aber sie verengt den Diskurs. Wer Zweifler, und davon gibt es viele, mit dem Hinweis beruhigen will, dass die &bdquo;Unsicherheit&ldquo; ja gro&szlig;artigerweise schon im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess eingepreist sei, der verfehlt die Wirkung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-angele\/bei-anne-will-kein-thema\">Michael Angele in der Freitag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die 18-seitige Studie kann <a href=\"https:\/\/rudolf-augstein-stiftung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/studie-corona-sprechstunde-faas-rudolf-augstein-stiftung.pdf\">hier nachgelesen<\/a> werden. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62278\">Professor Seltsam oder: Wie ich lernte, Talkshows zu hassen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77531\">Schwurbler des Tages: Karl Lauterbach<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>USA: &ldquo;Russiagate&rdquo; bricht v&ouml;llig zusammen &ndash; Hauptverfechter der Theorie versucht sich zu distanzieren<\/strong><br>\nJahrelang haben die Mainstream-Medien das inzwischen diskreditierte Steele-Dossier &ndash; auch bekannt als Trump-Russland-Dossier &ndash; benutzt, um den US-amerikanischen Ex-Pr&auml;sidenten zu verunglimpfen. Nun versucht der Demokrat, der das in Verruf geratene Dokument am st&auml;rksten propagiert hat, sich davon zu distanzieren.<br>\nDer demokratische Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des US-Repr&auml;sentantenhauses Adam Schiff hat sich nach der Verhaftung einer der wichtigsten Quellen der sogenannten Russland-Aff&auml;re (&ldquo;Russiagate&rdquo;) darum bem&uuml;ht, auf das Narrativ Einfluss zu nehmen. Dabei wurden einige massive Heucheleien aufgedeckt.<br>\nIn der US-Morgensendung The View wurde Schiff von Donald Trumps ehemaliger Sprecherin des Au&szlig;enministeriums, Morgan Ortagus, &uuml;ber seine Rolle in der sich immer weiter ausbreitenden Aff&auml;re ausgefragt. Dabei r&auml;umte er ein, dass jeder, der das FBI und den britischen Ex-Spion Christopher Steele belogen hat, strafrechtlich verfolgt werden sollte. Dem kalifornischen Demokraten gelang es jedoch, weiteren Fragen in dieser Richtung mit rhetorischen Kniffen zu entgehen. So wies er etwa auf die Begnadigung mehrerer Kabinettsmitglieder durch den ehemaligen Pr&auml;sidenten hin, die &ndash; in den Augen des Ex-Pr&auml;sidenten &ndash; zu Unrecht inhaftiert worden waren. (&hellip;)<br>\nSchiff versuchte in der Sendung wiederholt, die Aufmerksamkeit von sich abzulenken, indem er das Thema auf die Republikaner in Trumps Lager lenkte, die &ndash; wenn auch nur kurz &ndash; wegen angeblicher L&uuml;gen gegen&uuml;ber dem FBI inhaftiert worden waren.<br>\n&ldquo;Keines dieser schwerwiegenden Fehlverhalten wird in irgendeiner Weise durch die Tatsache geschm&auml;lert, dass man Christopher Steele angelogen hat&rdquo;, betonte Schiff und bezog sich dabei auf die inzwischen widerlegten L&uuml;gen, dass der ehemalige US-Pr&auml;sident versucht habe, die Wahlen 2016 und 2020 zu manipulieren und einen &ldquo;Aufstand&rdquo; im Januar dieses Jahres zu starten. Ortagus stimmte dem zu und bemerkte, dass stattdessen die Glaubw&uuml;rdigkeit von Schiff besch&auml;digt worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/nordamerika\/126919-usa-russiagate-bricht-vollig-zusammen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Portugal: Chef darf die Besch&auml;ftigten au&szlig;erhalb der Dienstzeit nicht mehr kontaktieren<\/strong><br>\nDas portugiesische Parlament wird ein neues Arbeitsgesetz verabschieden, das die Bedingungen f&uuml;r Heimarbeit wesentlich verbessert. Die Unternehmer m&uuml;ssen etwa die Mehrkosten ersetzen, die den Besch&auml;ftigten f&uuml;r Strom und Internet entstehen. Und f&uuml;r alle Angestellten, ob Home Office oder nicht,  gilt: Es wird den Chefs unter Androhung von Strafen untersagt, sie au&szlig;erhalb der Dienstzeit anzurufen.<br>\nSeit der Corona-Krise kam es in Portugal schon bald zu einer starken Zunahme der Heimarbeit. Aber Portugal war auch eines der ersten europ&auml;ischen L&auml;nder, welches fortschrittliche Gesetze f&uuml;r den Ablauf der Telearbeit entwickelte. Schon bald wurden etwa die Arbeitgeber verpflichtet, den Besch&auml;ftigten die notwendigen Arbeitsmittel f&uuml;r die Arbeit im Home Office zur Verf&uuml;gung zu stellen. Nun wurden die Bedingungen f&uuml;rs Home Office erneut im Sinne der Arbeitnehmerinnen reformiert. Diese gelten f&uuml;r alle Unternehmen mit mehr als 9 Besch&auml;ftigten.<br>\nDie Unternehmen m&uuml;ssen sich etwa an den Kosten beteiligen, die durch die Fernarbeit entstehen. Das sind etwa h&ouml;here Strom- und Internetrechnungen. Verbesserungen gibt es auch f&uuml;r die Eltern mit Kleinkindern. Bis die Kinder acht Jahre alt sind, haben die Eltern das Recht von zu Hause aus zu arbeiten. Um die Gefahr der Isolation von Besch&auml;ftigten zu verringern, m&uuml;ssen die Unternehmen mindestens alle zwei Monate pers&ouml;nliche Treffen mit ihren Mitarbeiterinnen organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/portugal-chef-nicht-anrufen\/\">Kontrast.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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