{"id":7793,"date":"2010-12-17T16:51:54","date_gmt":"2010-12-17T15:51:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7793"},"modified":"2010-12-17T16:51:54","modified_gmt":"2010-12-17T15:51:54","slug":"hinweise-des-tages-2-160","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7793","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Hartz-IV-Weihnachtstheater im Parlament; Finanzaufsicht: Wieder nur ein Ref&ouml;rmchen;<br>\nNicht immun gegen Parolen; Hamburg: Kein Politikwechsel; Fragw&uuml;rdiges &ldquo;Experiment&rdquo; beim Institut des obersten Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz; Spanien: Sozialgeld streichen, um Unternehmenssteuern zu senken; Das letzte: Etwas zu Erheiterung um die ganze Guttenberg-Manie. (KR)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Hartz-IV-Weihnachtstheater im Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Finanzaufsicht: Wieder nur ein Ref&ouml;rmchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Nicht immun gegen Parolen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Hamburg: Kein Politikwechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Fragw&uuml;rdiges &ldquo;Experiment&rdquo; beim Institut des obersten Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Spanien: Sozialgeld streichen, um Unternehmenssteuern zu senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Pal&auml;stina: Wege in die Unabh&auml;ngigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Nachtrag zu &bdquo;Eine andere Sicht auf den angeblichen Rentenklau in Ungarn&ldquo;: FAZ-Interview mit Viktor Orb&aacute;n:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Das letzte: Etwas zu Erheiterung um die ganze Guttenberg-Manie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7793&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz-IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weihnachtstheater im Parlament<\/strong><br>\nDas Hickhack bei der Hartz-IV-Reform weckt b&ouml;se Erinnerungen an die Dezembertage im Jahre 2003. Damals wollte eine rot-gr&uuml;ne Bundesregierung die Hartz-Gesetze durchsetzen, die CDU blockierte, im Vermittlungsausschuss kam es unter Hochdruck noch vor Weihnachten zu einer Einigung. Heute will eine Bundesregierung aus Union und FDP das sogenannte Reformpaket zu Hartz IV durchsetzen.<br>\nNun blockiert die SPD unter Mithilfe der Gr&uuml;nen und m&ouml;chte trotzdem nicht als die Partei dastehen, die eine Erh&ouml;hung um 5 Euro f&uuml;r<br>\nHartz-IV-Empf&auml;nger ab Januar verhindert. Also tagt am Freitag wieder der Vermittlungsausschuss, damit alle Parteien ihr Gesicht wahren k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r die Hartz-IV-Empf&auml;nger interessiert sich beim vorweihnachtlichen Schattenboxen eigentlich niemand. Stattdessen spielt sich die SPD als Anwalt der Armen auf, dabei hat sie die vom Verfassungsgericht ger&uuml;gten Gesetze gemacht. Mitnichten ist sie eine verl&auml;ssliche<br>\nInteressenvertretung f&uuml;r die Armen. Leider ist die CDU mit ihren Reformen um keinen Deut besser: Das Bildungspaket f&uuml;r arme Kinder, das CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen durchsetzen will, hilft den Bed&uuml;rftigen kaum, denn es entspricht den Bed&uuml;rfnissen der heterogenen Haushalte h&auml;ufig nicht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2010%2F12%2F17%2Fa0038&amp;cHash=6dd0d7c0e7\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F12%2F17%2Fa0094&amp;cHash=f6b2861f7e\">taz<\/a><\/li>\n<p>Siehe dazu auch:<\/p>\n<li><strong>Sparen, sparen, sparen<\/strong><br>\nAcht Kilometer zum B&auml;cker, 14 Kilometer zum Sportverein &ndash; warum der Regelsatz nicht ausreicht und wie eine Familie in der westdeutschen Provinz dennoch versucht, ihren vier Kindern soziale Teilhabe zu erm&ouml;glichen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F12%2F17%2Fa0096&amp;cHash=be680de26e\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Finanzaufsicht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Finanzaufsicht: Wieder nur ein Ref&ouml;rmchen<\/strong><br>\nUnion und FDP haben recht: &ldquo;Regulierung braucht eine effektive Aufsicht&rdquo;, daher muss die Bankenaufsicht unter einem Dach geb&uuml;ndelt werden &ndash; das zumindest verspricht der Koalitionsvertrag. Gemessen an diesem Vorsatz hat Schwarz-Gelb versagt: Das nun vorgelegte Eckpunktepapier mag kleine Verbesserungen gegen&uuml;ber dem jetzigen Zustand vorsehen. Doch eine Reform, die ihren Namen verdient, hat das Regierungsb&uuml;ndnis gescheut &ndash; und damit kaum etwas aus der Finanzkrise gelernt.<br>\nDie Kompetenzen bleiben auf Bundesbank und BaFin verteilt. Das bedeutet auch weiterhin aufwendige Doppelpr&uuml;fungen der Banken, Kompetenzgerangel, Informationsverluste und gegenseitige Schuldzuweisungen, wenn systemische Risiken nicht erkannt werden. Ausbaden muss dies der Steuerzahler.<br>\nZwar erh&auml;lt die Notenbank nun die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Marktaufsicht. Das ist nicht nur sinnvoll, um die Risikoerkennung in einem Haus zu b&uuml;ndeln. So kann die international erfahrene Bundesbank die Kontrolle auch besser in europ&auml;ischen und globalen Gremien koordinieren. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re es aber n&ouml;tig gewesen, die Aufsicht f&uuml;r Wertpapiere, Versicherungen und Banken zu b&uuml;ndeln, statt sie weiterhin auf mehrere Standorte zu verteilen. Und man kann nicht einerseits die Bundesbank st&auml;rken und andererseits die Autonomie der BaFin betonen. Ein Eckpunktepapier, laut dem alles besser werden soll, sich aber f&uuml;r niemanden etwas &auml;ndern darf, bringt dagegen keinem etwas. Es ist nur ein Feigenblatt, um das eigene Scheitern zu kaschieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:finanzaufsicht-wieder-nur-ein-refoermchen\/50206321.html\">FDT<\/a><\/li>\n<p>Zur inhaltlichen Thematik der Bankenaufsicht:<\/p>\n<li><strong>BaFin versch&auml;rft Bankenaufsicht<\/strong><br>\nMit den am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten neuen Mindestanforderungen f&uuml;r das Risikomanagement der Banken (MaRisk) reagiert die Aufsicht nach eigenen Angaben auch auf Erkenntnisse, die in der Finanzkrise gewonnen wurden. Die neuen Vorschriften treten sofort in Kraft und m&uuml;ssen bis sp&auml;testens Ende 2011 von den Kreditinstituten umgesetzt werden. Im Kern geht es darum, dass die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungen der Kreditinstitute eine nachhaltige Gesch&auml;ftsstrategie festlegen m&uuml;ssen, in der die Ziele des Instituts sowie die Ma&szlig;nahmen zu ihrer Verwirklichung dargelegt werden m&uuml;ssen. Diese Eckwerte m&uuml;ssen laut BaFin so konkret formuliert werden, dass sie plausibel in die operative Unternehmensplanung &uuml;berf&uuml;hrt werden k&ouml;nnen.Die Aufsicht verlangt k&uuml;nftig, dass in der aus der Gesch&auml;ftsstrategie abzuleitenden Risikostrategie insbesondere Risiko- und Ertragskonzentrationen ber&uuml;cksichtigt werden. Dies setze voraus, dass die Institute ihre Erfolgsquellen voneinander abgrenzen und quantifizieren k&ouml;nnten. &ldquo;Der Prozess der Unternehmenssteuerung r&uuml;ckt in den Fokus der aufsichtlichen &Uuml;berwachung&rdquo;, kommentiert Michael Maifahrt von PricewaterhouseCoopers (PwC) die neuen MaRisk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:neue-mindestanforderung-ba-fin-verschaerft-bankenaufsicht\/50205925.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nicht immun gegen Parolen<\/strong><br>\nSteht Deutschland bald eine neue Rechtspartei ins Haus? Ein J&ouml;rg Haider oder Geert Wilders h&auml;tte auch hierzulande heute gute Chancen. Die Debatte &uuml;ber Sarrazins Thesen und vor allem die Art und Weise, wie er medial gehyped wurde, hat gezeigt, dass es auch in Deutschland ein Potenzial f&uuml;r eine populistische Kraft rechts von der Union g&auml;be. In der Vergangenheit gelang es immer wieder mal, dieses Potenzial zu mobilisieren. Ronald Schill, der ehemalige &ldquo;Richter Gnadenlos&rdquo;, holte bei der Hamburger B&uuml;rgerschaftswahl vor knapp zehn Jahren fast zwanzig Prozent. Die Frage ist: Welche Umst&auml;nde m&uuml;ssen eintreten, damit sich so ein Potenzial zu einer politisch relevanten Kraft formiert und dauerhaft stabilisiert? Wieso war das in Deutschland bisher nicht der Fall? Und hat sich daran etwas ge&auml;ndert?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F12%2F17%2Fa0101&amp;cHash=f1e5d2fcc9\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Robert Misik schreibt: &ldquo;Die wesentlichste Vorbedingung f&uuml;r eine neue populistische Partei ist aber die Delegitimierung der etablierten politischen Parteien: ein grassierendes Anti-Eliten-Ressentiment. Weite Milieus der Bev&ouml;lkerung m&uuml;ssen zur Auffassung gelangen, dass &ldquo;die Politik&rdquo; und &ldquo;die Parteien&rdquo; nur mehr abgekapselt ihren Gesch&auml;ften nachgehen, dass sie die &ldquo;wahren Sorgen der Menschen&rdquo; nicht mehr kennen und nicht die &ldquo;wirklichen Probleme&rdquo;. Diese Delegitimierung der etablierten politischen Parteien ist allerdings wie z.B. das Team um Heitmeyer untersucht hat, in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung Realit&auml;t. Misik geht es vor allem auf die Rolle der Medien, er diagnostiziert eher, dass seit zwanzig Jahren nicht zu wenig, &ldquo;sondern viel zu viel &uuml;ber reale und eingebildete Probleme mit der Migration gesprochen&rdquo; werde. Gerade das habe die Rechtspopulisten starkgemacht und starkgehalten.<br>\nAllerdings vernachl&auml;ssigt Misik die Rolle der Politiker, die immer wieder am rechten Rand zu fischen versuchen, aber gerade auf diese Weise rechte Positionen in die Mitte r&uuml;cken. Bei den Sarrazinauftritten sa&szlig; die konservative Mittelschicht im Publikum &ndash; zum Gl&uuml;ck fehlt Sarrazin in der Tat jeder charismatische Glanz. Wie nachteilig sich das Eintreten gestandener Politiker f&uuml;r Sarrazin auswirkt, zeigt das Beispiel Helmut Schmidt. Im bewegenden Interview nach dem Tod seiner Frau, h&auml;lt Schmidt an seiner Einstellung zu Sarrazin fest: &ldquo;Manche Probleme hat er korrekt erkannt, aber er hat den Fehler begangen, Vererbung und kulturelle Tradition in einen Topf zu werfen.&rdquo; Nur ist das nachweislich falsch, wer kennt nicht jemanden mit Migrationshintergrund, der z.B. auf dem Land in der T&uuml;rkei aufgewachsen ist, und jetzt hier seinen Mann oder ihre Frau steht. Es ist eines Sozialdemokraten unw&uuml;rdig, die M&ouml;glichkeit des Menschen zu leugnen, nicht nur soziale sondern auch kulturelle Grenzen zu &uuml;berschreiten. Helmut Schmidt unterst&uuml;tzt mit solchen Interviews rechtspopulistische Ideen und Parteien. So warb z.B., eine Woche nach seinem Interview in der &ldquo;Bild&rdquo;, &ldquo;Pro-Berlin&rdquo; mit Postkarten mit einem Bild des Altbundeskanzlers und seiner &Auml;u&szlig;erung, dass &ldquo;man aus Deutschland mit immerhin einer tausendj&auml;hrigen Geschichte seit Otto I. nicht nachtr&auml;glich einen Schmelztiegel machen&rdquo; k&ouml;nne. Da ignoriert Schmidt bewusst, so stark d&uuml;rfte sein Ged&auml;chtnis nicht nachgelassen haben, zugunsten einer kleinen Polemik viele folgenreiche Wanderungsbewegungen und sch&uuml;ttet Benzin in die v&ouml;lkische Glut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Hamburg: Kein Politikwechsel<\/strong><br>\nAm gestrigen Donnerstag demonstrierten in Hamburg 1 500 Studenten bei heftigem Schneegest&ouml;ber gegen Studiengeb&uuml;hren. Sie unterst&uuml;tzten damit einen Antrag der Linksfraktion in der B&uuml;rgerschaft. Die wollte das Ende der CDU-GAL-Koalition nutzen, um mit einer rot-rot-gr&uuml;nen Mehrheit ein geb&uuml;hrenfreies Studium zu beschlie&szlig;en.<br>\nSPD und Gr&uuml;ne verweigerten jedoch ihre Zustimmung und bezeichneten das Vorhaben der Linken als &raquo;populistisch &laquo;. Die Linksfraktion wiederum wollte Sozialdemokraten und GAL einem ersten Test unterziehen, ob sie f&uuml;r einen Politikwechsel oder nur f&uuml;r einen Personalaustausch an der Rathausspitze st&uuml;nden. Alle Umfragen seit dem Ausstieg der Gr&uuml;nen aus der Koalition Ende November sagen SPD und GAL eine komfortable Regierungsmehrheit f&uuml;r die Neuwahl Ende Februar 2011 voraus. Wie eine Universit&auml;tssprecherin auf jW-Nachfrage best&auml;tigte, hatte der Akademische Senat der Uni Hamburg f&uuml;r die gestrige Demonstration in der Innenstadt vorlesungsfrei gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/12-17\/040.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fragw&uuml;rdiges &ldquo;Experiment&rdquo; beim Institut des obersten Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz<\/strong><br>\nF&uuml;r eine &ldquo;substanzielle und kostspielige Klimaschutzpolitik&rdquo; existiere keine politische Mehrheit: Das ist das Ergebnis einer Studie des einflussreichen Zentrums f&uuml;r europ&auml;ische Wirtschaftspolitik (ZEW). Doch die Studie ist hochgradig fragw&uuml;rdig. Teilnehmer wurden mit einer Aufwandsentsch&auml;digung zu einem &ldquo;Experiment&rdquo; gelockt. Das versprochene Geld konnten sie in einer Art Gl&uuml;cksspiel verlieren &ndash; was die meisten Probanden nachvollziehbarerweise vermieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/33\/33808\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Spanien: Sozialgeld streichen, um Unternehmenssteuern zu senken<\/strong><br>\nWer in Spanien vom Nicolaus bestraft und wer von ihm belohnt wird, hat die Regierung unter Ministerpr&auml;sident Jos&eacute; Rodriguez Zapatero heute einmal mehr deutlich gemacht. Der Chef einer Partei, die das Wort sozialistisch im Namen f&uuml;hrt, hat im Parlament ein weiteres Krisenpaket angek&uuml;ndigt. Drei Punkte stechen besonders hervor: Das vor gut einem Jahr eingef&uuml;hrte Sozialgeld wird ersatzlos gestrichen, die Steuern f&uuml;r Klein- und Mittelbetriebe werden gesenkt und Privatisierungen vorangetrieben. Anders als &ldquo;anti&ouml;konomisch, zutiefst unsozial und widerspr&uuml;chlich&rdquo;, wie die gro&szlig;e spanische Gewerkschaft Arbeiterkommissionen (CCOO) das Paket bezeichnet, kann man diese Ma&szlig;nahmen nicht nennen. Nach bisherigen K&uuml;rzungen des Sozialgelds wird es nun ganz abgeschafft, obwohl es erst im August 2009 eingef&uuml;hrt worden war. Dabei muss gesagt werden, dass die 426 Euro monatlich ohnehin nur sechs Monate an die gezahlt werden, die kein anderes Auskommen mehr haben, weil auch der Bezug von Arbeitslosengeld ausgelaufen ist. Es war nur ein schwacher Ersatz f&uuml;r eine Sozialhilfe, die es in vielen Regionen des Staates nicht gibt. So war es der CCOO-Sprecher, der Zapatero daran erinnerte, dass ab Februar, wenn die Ma&szlig;nahme ausl&auml;uft, erneut zahllose Familien jede Unterst&uuml;tzung verlieren. Fernando Lezcano erinnerte daran, dass es schon etwa 500.000 Haushalte keinerlei Einkommen oder Unterst&uuml;tzung mehr haben. Da im September 615.771 Personen die St&uuml;tze erhalten haben, stehen auch sie demn&auml;chst ganz ohne Geld da.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/148850\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pal&auml;stina: Wege in die Unabh&auml;ngigkeit<\/strong><br>\nEs kommt Bewegung in die Pal&auml;stina-Frage &ndash; wenn auch r&uuml;ckw&auml;rts: Die USA kapitulieren vor Israel, und die Pal&auml;stinensische Autonomiebeh&ouml;rde denkt &uuml;ber ihre eigene Aufl&ouml;sung nach. Gibt es keinen anderen Weg?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2010\/nr50\/international\/20188.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nachtrag zu &bdquo;<a href=\"\/?p=7785\">Eine andere Sicht auf den angeblichen Rentenklau in Ungarn<\/a>&ldquo;: FAZ-Interview mit Viktor Orb&aacute;n<\/strong>\n<p><strong>FRAGE:<\/strong> Aufsehen erregt Ihr Eingriff in die Privatkassen der Rentenversicherung. Warum beschneiden Sie den Leuten die M&ouml;glichkeit, h&ouml;here Renditen in ihrer Rentenversicherung zu erreichen? <\/p>\n<p><strong>ANTWORT:<\/strong> Das tun wir nicht. Wir heben nur ein Zwangssystem auf, das in den westeurop&auml;ischen L&auml;ndern kein Vorbild hat. Die ungarischen Privatkassen sind keine freie Wahlm&ouml;glichkeit der Versicherten. Bisher wurden die Beitr&auml;ge eines jeden einzelnen Versicherten aufgeteilt auf die Solidarversicherung, die vom Staat garantiert wird, und einen Anteil, der in die Privatkassen floss und dort dem Spiel der B&ouml;rse ausgesetzt wurde. Diese Betr&auml;ge wurden nicht garantiert, es konnte gutgehen, aber die Krise hat gezeigt, dass dort Verm&ouml;gen auch vernichtet werden k&ouml;nnen. Schon die Erfinder dieses unzureichenden Systems hatten das Risiko eingesehen und den Versicherten vom 52. Jahr an erlaubt, nur in die Sozialkasse einzuzahlen. Wir haben diese Erlaubnis auf alle Versicherten ausgeweitet, damit jeder sich unter den Schirm der staatlichen Garantie stellen k&ouml;nne, aber wir haben niemanden gezwungen, ganz aus den spekulativen Privatkassen auszusteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mfa.gov.hu\/kulkepviselet\/DE\/de\/de_hirek\/faz_interview_mit_viktor_orban_20101110.htm\">Ungarische Regierung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das letzte: Mal etwas zu Erheiterung um die ganze Guttenberg-Manie<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stephie als staatstragende Gattin<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/12\/17\/dlf_20101217_0810_139a7ba6.mp3\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><strong>Christoph S&uuml;&szlig; singt: Weihnachten ist auch in Afghanistan<\/strong><br>\nChristoph S&uuml;&szlig; hat sich f&uuml;r dieses Jahr ein ganz besonderes Paar f&uuml;r sein Weihnachtslied ausgesucht: Karl-Theodor und Stephanie zu Guttenberg, die deutschen Kennedys. Ebenfalls mit von der Partie: Johannes B. Kerner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/bayerisches-fernsehen\/quer\/quer-video-weihnachtslied-ID1292538966532.xml\">BR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Hartz-IV-Weihnachtstheater im Parlament; Finanzaufsicht: Wieder nur ein Ref&ouml;rmchen;<br \/> Nicht immun gegen Parolen; Hamburg: Kein Politikwechsel; Fragw&uuml;rdiges &ldquo;Experiment&rdquo; beim Institut des obersten Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz; Spanien: Sozialgeld streichen, um Unternehmenssteuern zu senken;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7793\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7793","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7793","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7793"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7793\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7806,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7793\/revisions\/7806"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7793"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7793"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7793"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}