{"id":7794,"date":"2010-12-17T16:43:09","date_gmt":"2010-12-17T15:43:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7794"},"modified":"2014-11-26T17:19:56","modified_gmt":"2014-11-26T16:19:56","slug":"staatsverschuldung-und-gesamtwirtschaftliche-vermoegensbilanz-oeffentliche-armut-privater-reichtum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7794","title":{"rendered":"Staatsverschuldung und gesamtwirtschaftliche Verm\u00f6gensbilanz: \u00d6ffentliche Armut, privater Reichtum"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;&Ouml;ffentliche Armut, privater Reichtum&ldquo;, diese alte These treffe auch die Entwicklungstrends der letzten Jahrzehnte von Staatsverschuldung und Staatsverm&ouml;gen einerseits sowie Privatverm&ouml;gen andererseits. W&auml;hrend die privaten Nettoverm&ouml;gen von 1991 bis 2009 um 99%  auf 7.370 Milliarden, das sind 307% des BIP betr&auml;chtlich gestiegen sind, wurde die staatliche Verm&ouml;genssubstanz im gleichen Zeitraum von 52% des BIP auf einen Anteil von 6% im Jahr 2009 zunehmend ausgezehrt. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.364647.de\/10-50.pdf\">Studie des DIW [PDF &ndash; 601 KB]<\/a>. Der Autor Stefan Bach spricht sich f&uuml;r ein mittelfristiges Konsolidierungsprogramm mit einem ausgewogenen Mix aus Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen aus. Dabei sollten auch die h&ouml;heren Einkommen und Verm&ouml;gen etwa durch eine Erbschaftssteuer oder durch eine einmalige Verm&ouml;gensabgabe belastet werden. Die Studie liefert harte Argumente f&uuml;r die Initiative &bdquo;Verm&ouml;genssteuer jetzt&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.vermoegensteuerjetzt.de\">www.vermoegensteuerjetzt.de<\/a>, sie wird aber auch <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/politik\/article11614625\/Naive-Umverteiler.html\">von konservativer Seite mit den ewig gestrigen Parolen bek&auml;mpft<\/a>. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>Es ist erstaunlich, dass eine Studie mit solchen Befunden im vom DIW-Chef Klaus Zimmermann <a href=\"?p=549\">neoliberal getrimmten Berliner Institut<\/a> unbeanstandet ver&ouml;ffentlicht werden durfte, werden doch dabei Zahlen genannt, die so gar nicht in das g&auml;ngige Argumentationsschema passen.<\/p><p>So wird etwa konstatiert, dass sich die gesamtstaatliche Verschuldung bis Ende 2010 gegen&uuml;ber dem Stand Ende 2007 durch die Finanz- und Wirtschaftskrise um etwa 300 Milliarden (oder 12% des BIP bzw. 3.800 Euro pro Kopf) erh&ouml;ht hat und damit die Relation der Staatsverschuldung zum BIP von 65% auf 75,5% gestiegen ist. <\/p><p>Zwar bedeute Staatsverschuldung die Verschiebung staatlicher Finanzierungslasten in die Zukunft, sie seien allerdings nur ein Aspekt der Verm&ouml;gensbeziehungen zwischen den Generationen. Zum einen k&ouml;nnten den staatlichen Schulden staatliche Nettoverm&ouml;gen gegen&uuml;berstehen und zum anderen h&auml;tten die privaten Haushalte in den letzten Jahrzehnten betr&auml;chtliche Verm&ouml;genswerte geschaffen, die man in einer umfassenden Generationenbilanz den Staatsbudgets gegen&uuml;berstellen m&uuml;sste. Wenn man die staatlichen Verm&ouml;genswerte ber&uuml;cksichtige, betrage die Nettobelastung k&uuml;nftiger Generationen nur etwas &uuml;ber null Prozent des BIP und eben nicht 76%, wie es sich in der aktuellen Staatsschuldenquote ausdr&uuml;cke.<\/p><p>Allerdings seien die &ouml;ffentlichen Infrastrukturinvestitionen seit Mitte der 90er Jahre zur&uuml;ckgefahren worden, wodurch der staatliche Verm&ouml;gensbestand in Relation zum BIP von 47% (1995) auf 41% (2005) sank. Das staatliche Nettoverm&ouml;gen sei von einem Anteil von 52% am BIP sogar auf sechs Prozent (2009) zusammengeschmolzen, weil Geldverm&ouml;gensbest&auml;nde (vor allem Unternehmensbeteiligungen, also das &bdquo;Tafelsilber) abgebaut worden seien und weil im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise der Staat in erheblichem Umfang Kredite und Eigenkapitalhilfen vergeben habe, um z.B.  Banken zu retten.<\/p><p>Der Autor Stefan Bach geht auch auf die vielfach als Horrorszenario an die Wand gemalten &bdquo;impliziten Staatsschulden&ldquo; ein, also auf m&ouml;gliche Finanzierungsdefizite in den umlagefinanzierten sozialen Sicherungssystemen (Rentenversicherung, Beamtenversorgung, gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung) durch die demografische Alterung. Anders als die Vertreter des demografischen &bdquo;Alarmismus&ldquo; weist er jedoch darauf hin, dass solche Prognosen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet seien, weil sie ma&szlig;geblich auch vom Produktivit&auml;tswachstum, von den Zinsen, der Demografie selbst (also etwa der Zuwanderung) und vor allem auch von der Erwerbsbeteiligung (also auch der Erwerbslosigkeit) abhingen. Diverse Renten- und Gesundheitsreformen h&auml;tten die k&uuml;nftigen Versorgungsversprechen bereits reduziert und schlie&szlig;lich k&ouml;nnten auch die Beitragss&auml;tze oder die Anteile der Steuerfinanzierung erh&ouml;ht werden. Auch m&uuml;sse man die &bdquo;Steuerguthaben&ldquo; durch die nachgelagerte Besteuerung von Alterseink&uuml;nften oder die Besteuerung durch die Aufl&ouml;sung von Verm&ouml;genswerten im Alter ber&uuml;cksichtigen. All das w&uuml;rden die einschl&auml;gigen Szenariorechnungen nicht ausreichend ber&uuml;cksichtigen. <\/p><p>Im Rahmen einer umfassenden Generationenbilanz m&uuml;sse man die l&auml;ngerfristigen Verm&ouml;genseffekte des Staatsbudgets den privaten Verm&ouml;gensverh&auml;ltnissen gegen&uuml;berstellen. Im volkswirtschaftlichen Kreislauf gelte eben: Die Schulden des einen sind die Forderungen des anderen.<\/p><p>Nach den Berechnungen zur gesamtwirtschaftlichen Verm&ouml;gensbilanz der privaten Haushalte mache das private Nettoverm&ouml;gen im engeren Sinn aktuell (2009) 307 Prozent des BIP aus, das summiere sich auf  7.370 Milliarden (also &uuml;ber 7 Billionen) Euro. Zusammen mit dem &uuml;brigen Nettoverm&ouml;gen k&auml;men die privaten Haushalte sogar auf ein gesamtes Nettoverm&ouml;gen von 405 Prozent des BIP oder 9 700 Milliarden Euro.<br>\nDemgegen&uuml;ber n&auml;hme sich die explizite Staatsschuldenquote (2009) in H&ouml;he von 73 Prozent des BIP (1 760 Milliarden Euro)  recht moderat aus. Insoweit bestehe auch noch Spielraum f&uuml;r die Abdeckung der impliziten Staatsverschuldung.<br>\nBemerkenswert sei  ferner, dass sich das gesamte private Nettoverm&ouml;gen in Deutschland bezogen auf das BIP im Zeitraum von 1991 bis 2009 um 99 Prozentpunkte erh&ouml;ht habe.<br>\nDie privaten Haushalte insgesamt h&auml;tten den Anstieg der Staatsverschuldungsquote in H&ouml;he von 38 Prozentpunkten beziehungsweise den Abbau des staatlichen Nettoverm&ouml;gens von 46 Prozentpunkten des BIP durch eigene Kapitalbildung deutlich &uuml;berkompensiert, selbst wenn man nur auf das private Nettoverm&ouml;gen im engeren Sinn abstelle.<\/p><p>Der Anstieg des gesamtwirtschaftlichen Verm&ouml;gens &auml;u&szlig;ere sich auch in anhaltenden Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen.<\/p><p>Insgesamt stelle sich somit die intergenerative Belastungswirkung des &ouml;ffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland aus makro&ouml;konomischer Perspektive durchaus entspannt dar. Die B&uuml;rger h&auml;tten die finanzielle Auszehrung ihres Gemeinwesens durch private Verm&ouml;gensbildung ausgeglichen und insoweit f&uuml;r k&uuml;nftige Steuererh&ouml;hungen oder K&uuml;rzungen von Staatsleistungen vorgesorgt.<\/p><p>Das Problem sei allerdings, dass die Betroffenheit von k&uuml;nftigen Steuererh&ouml;hungen oder von K&uuml;rzungen der Staatsleistungen recht unterschiedlich sei und vor allem der Nettoverm&ouml;gensbesitz sehr ungleich verteilt sei: 30 Prozent der Bev&ouml;lkerung besitzen &uuml;ber 90 Prozent des Verm&ouml;gens und die reichsten zehn Prozent gar &uuml;ber 60 Prozent. <\/p><p>Die st&auml;ndig beschworene intergenerative Belastung durch die Staatsverschuldung sei nicht das Problem, sondern die intragenerativen Belastungswirkungen (also zwischen Arm und Reich), wenn etwa zur Refinanzierung der Staatsschulden Steuern erh&ouml;ht oder &ouml;ffentliche Leistungen gek&uuml;rzt werden m&uuml;ssten. <\/p><p>Dieser Konflikt zwischen Arm und Reich zeigt sich z.B. beim unl&auml;ngst verabschiedeten Sparpaket, wo die gro&szlig;en weitgehend Verm&ouml;gen unangetastet blieben und &uuml;ber ein Drittel der Last von den &Auml;rmsten der Armen getragen werden muss. <\/p><p>Im Ergebnis spricht sich der Autor zwar auch daf&uuml;r aus, zumindest die Quote der expliziten Staatsverschuldung in Relation zum Sozialprodukt nicht weiter zu erh&ouml;hen. Dies wird aber weniger aus volkswirtschaftlichen Fakten abgeleitet als vielmehr auf den eher psychologischen Effekt des &bdquo;Vertrauens&ldquo; in die nachhaltige Tragf&auml;higkeit der &ouml;ffentlichen Finanzen.<\/p><p>Bei der R&uuml;ckf&uuml;hrung der Staatsverschuldung spricht sich die Studie f&uuml;r einen Mix aus Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen aus. Unbegr&uuml;ndet bleibt allerdings, warum sich eine Erh&ouml;hung der Konsumbesteuerung (Mehrwertsteuer, Energiesteuer) weniger negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken soll, als Erh&ouml;hungen bei den direkten Steuern. Immerhin weist Bach jedoch darauf hin, dass indirekte Steuererh&ouml;hungen Personen mit niedrigem Einkommen relativ st&auml;rker belasten und f&uuml;r diejenigen, die auf eine Grundsicherung angewiesen seien, Probleme bereiteten. <\/p><p>Erg&auml;nzend pl&auml;diert die Studie f&uuml;r eine st&auml;rkere Belastung der h&ouml;heren Einkommen und Verm&ouml;gen, die in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich zugenommen haben. Vorzugsweise k&auml;men daf&uuml;r die Erbschaftssteuer oder eine einmalige Verm&ouml;gensabgabe auf den bestehenden Verm&ouml;gensbestand in Betracht. Angesichts der stark konzentrierten Verm&ouml;gensbest&auml;nde privater Haushalte k&ouml;nnten hier schon geringe Steuers&auml;tze, selbst bei h&ouml;heren pers&ouml;nlichen Freibetr&auml;gen ein beachtliches Steueraufkommen erzielen.<\/p><p>Die Studie unterst&uuml;tzt somit die Ende Oktober gestartete Initiative <a href=\"http:\/\/www.vermoegensteuerjetzt.de\">&bdquo;Verm&ouml;genssteuer jetzt!&ldquo;<\/a>, die bisher 16.000 Personen unterzeichnet haben und die ich selbst auch nachdr&uuml;cklich unterst&uuml;tze.<br>\nDie Initiative soll eine breite gesellschaftliche Unterst&uuml;tzung und politischen Druck f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;gensteuer entwickeln. Unsozialen Leistungsk&uuml;rzungen in Bund, L&auml;ndern und Gemeinden soll eine klare und gerechte Alternative entgegen gesetzt werden. Diese Forderung &bdquo;Verm&ouml;gensteuer jetzt!&ldquo; soll besonders auch in die kommenden Wahlk&auml;mpfe in L&auml;ndern und im Bund eingebracht werden. <\/p><p>Eine solche &ouml;ffentliche Kampagne &bdquo;von unten&ldquo; ist umso dringlicher, als in den Mainstream-Medien eine Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen geradezu ausgeblendet wird. Dies spiegelt sich ganz aktuell auch darin wieder, dass von dieser Studie des DIW &ndash; anders als wenn etwa dessen Chef Klaus Zimmermann eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent fordert http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,627364,00.html &ndash; in den sog. Leitmedien kaum Notiz genommen wird. <\/p><p>Im Gegenteil: die konservative Presse packt ihre seit Jahren abgedroschenen Pseudoargumente aus.<br>\nSo etwa <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/politik\/article11614625\/Naive-Umverteiler.html\">&bdquo;Die Welt&ldquo;<\/a>, deren Kommentatorin kein noch so hohles Stereotyp ausl&auml;sst, um gegen die Studie zu polemisieren. Dorothea Siems stellt gleich zu Beginn ihres Leitkommentars auf Seite 1 der internationalen Ausgabe der &bdquo;Welt&ldquo; die Wirklichkeit wieder einmal auf den Kopf und redet von &bdquo;Umverteilung&ldquo;. Sie meint allerdings nicht die empirisch unbestreitbare Umverteilung von unten nach oben, sondern suggeriert ihren Lesern als verliefe die Umverteilung gerade umgekehrt.<\/p><p>Dabei wendet sie einmal mehr die uralte T&auml;uschung an, wonach die &bdquo;Mittelschicht&ldquo; f&uuml;r den &bdquo;&uuml;bersteuernden und an vielen Stellen ineffizienten Staat&ldquo; berappen m&uuml;sse. Die Kommentatorin macht sich dabei den &bdquo;Selbstbetrug der Mittelschicht&ldquo; (<a href=\"?p=5626\">Ulrike Herrmann<\/a>) zu nutze, wonach die Mehrheit der Deutschen egal, wie viel sie verdient, oder gleichg&uuml;ltig, wie viel eigenes Verm&ouml;gen sie besitzt, sich nicht nur zur Mittelschicht z&auml;hlt, sondern sogar an einen (v&ouml;llig unerreichbaren) Aufstieg nach oben glaubt und sich immer noch viele &ndash; obwohl das ihr Status gar nicht hergibt &ndash; &bdquo;fast reich&ldquo; f&uuml;hlen. <\/p><p>Siems verbreitet nat&uuml;rlich auch wieder einmal die Falschbehauptung, wonach die Staats- und Abgabenquote steige, dies obwohl selbst sie wissen m&uuml;sste, dass die <a href=\"upload\/pdf\/Entwicklung_der_Staatsquote.pdf\">Staatsquote von 49,3 (1996) auf 43,9 Prozent (2008 &ndash; also vor der Krise) gefallen ist [PDF &ndash; 9.0 KB]<\/a>. Sie t&auml;uscht ihre Leser auch dar&uuml;ber, dass gerade die Reichen bei den von ihr beispielhaft f&uuml;r die Erh&ouml;hung der Abgabenquote angef&uuml;hrten h&ouml;heren Krankenkassenbeitr&auml;gen wegen des Freibetrags sich aus der Solidargemeinschaft herausstehlen k&ouml;nnen. Sie erw&auml;hnt nat&uuml;rlich auch nicht, dass bei der letzten Gesundheits&ldquo;reform&ldquo; der Arbeitgeberanteil auf 7,3 Prozent gedeckelt worden ist und k&uuml;nftig alle Kostensteigerungen allein aus dem Geldbeutel der Arbeitnehmer bezahlt werden m&uuml;ssen. <\/p><p>Und nat&uuml;rlich darf auch das Argument nicht fehlen, dass eine h&ouml;here Besteuerung der Gro&szlig;en Verm&ouml;gen, weil sie oft in Unternehmerhand seien, Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrdeten. Dass die Verm&ouml;genszuw&auml;chse (und Gewinne) in den letzten Jahren eher als Investitionen oder &ndash; noch schlimmer &ndash; als spekulative Anlagen im Ausland gelandet sind und eher dazu beigetragen haben bei uns Arbeitspl&auml;tze abzubauen, leugnet die Autorin nat&uuml;rlich, geschweige denn, dass sie zur Kenntnis nimmt, dass die st&auml;ndigen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse (also Geld das ins Ausland floss) uns &uuml;ber die Euro-Krise wieder bitter aufsto&szlig;en. <\/p><p>Zum Schluss darf nat&uuml;rlich die Behauptung nicht fehlen, dass die &Ouml;ffentliche Hand ihren B&uuml;rgern verglichen mit vielen anderen Staaten &bdquo;schon tief genug in die Tasche&ldquo; greife. Dass die Steuerquote in Deutschland mit 23,1 % im internationalen Vergleich (<a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/DE\/BMF__Startseite\/Service\/Broschueren__Bestellservice\/Steuern\/000__wichtigste__steuern__vergleich__09,templateId=raw,property=publicationFile.pdf\">Bundesfinanzministerium S. 8 [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a> am unteren Ende liegt, m&uuml;sste die Autorin wissen.<br>\nAuch dass die tats&auml;chlich bezahlte Steuerbelastung auf Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen auf weit unter 20 Prozent gesunken ist, m&uuml;sste ihr bekannt sein.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/tatsaechlich_bezahlte_steuerbelastung.jpg\" alt=\"Tats&auml;chlich bezahlte Steuerbelastung\"><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100929_lorenz_jarass_folienvortrag_steuererhoehungen.pdf%20\">Lorenz Jarass [PDF &ndash; 42.7 KB]<\/a><\/p><p>Man darf also davon ausgehen, dass hier bewusst die Unwahrheit geschrieben wurde oder dass die ideologische Verblendung die Wirklichkeit ausblendet.<\/p><p>Dieser Kommentar ist geradezu ein Musterbeispiel daf&uuml;r, wie versucht wird, die &ouml;ffentliche Meinung zu manipulieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;&Ouml;ffentliche Armut, privater Reichtum&ldquo;, diese alte These treffe auch die Entwicklungstrends der letzten Jahrzehnte von Staatsverschuldung und Staatsverm&ouml;gen einerseits sowie Privatverm&ouml;gen andererseits. 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