{"id":78048,"date":"2021-11-17T08:40:08","date_gmt":"2021-11-17T07:40:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048"},"modified":"2021-11-17T08:40:08","modified_gmt":"2021-11-17T07:40:08","slug":"hinweise-des-tages-3990","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h01\">Gr&uuml;ne kritisieren Merkels Telefonat mit Lukaschenko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h02\">Russland-Belarus: Die ewig unfertige Union<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h03\">Ja, ja &hellip; Deine Midde!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h04\">Fl&auml;chendeckende Streiks am Gesundheitstag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h05\">Sahra Wagenknecht &ndash; Impfen oder K&uuml;ndigung? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h06\">In Berlin hat der Impfpass ein Verfallsdatum von 24 Wochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h07\">Mitglied des Deutschen Ethikrats fordert Ausreiseverbot f&uuml;r Ungeimpfte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h08\">Nach Kimmich, Wagenknecht und Precht: Diesmal wird Philosophin Fla&szlig;p&ouml;hler im &Ouml;R gegrillt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h09\">Ursula von der Leyen vom Atlantic Council ausgezeichnet &ndash; zusammen mit BioNTech-Gr&uuml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h10\">Pipelineblockade in der Erdgaskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h11\">Wind aus den Segeln nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h12\">Gefechte zwischen Armenien und Aserbaidschan: Jerewan ruft Moskau zu milit&auml;rischem Beistand auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h13\">UNO: Lateinamerika wird eine der am st&auml;rksten vom Klimawandel betroffenen Regionen sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h14\">Weniger Demokratie wagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78048#h15\">Die NRW-LINKE vor der Landtagswahl<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne kritisieren Merkels Telefonat mit Lukaschenko<\/strong><br>\nRund 50 Minuten sprach Kanzlerin Merkel mit dem belarussischen Diktator Lukaschenko &uuml;ber die Krise an der Grenze zu Polen. Gr&uuml;nenpolitiker Nouripour spricht von einem &raquo;verheerenden Signal&laquo;.<br>\nAlexander Lukaschenko wurde von der EU nicht als Belarus&rsquo; Staatschef anerkannt<br>\nDas Telefonat von Nochkanzlerin Angela Merkel mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko wird aus den Reihen der Gr&uuml;nen kritisiert. Der Au&szlig;enpolitiker Omid Nouripour sprach im Deutschlandfunk von einem &raquo;verheerenden Signal&laquo;. Denn die EU habe die umstrittene Wiederwahl Lukaschenkos im vergangenen Jahr nicht anerkannt. Mit ihrem Telefonat habe Merkel jedoch de facto diese Anerkennung vollzogen. Merkel hatte am Montag nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert rund 50 Minuten mit Lukaschenko telefoniert. Dabei ging es nach Angaben der Bundesregierung um die Lage der Gefl&uuml;chteten in dem Grenzgebiet zu Polen und Litauen sowie um m&ouml;gliche humanit&auml;re Hilfe&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruene-kritisieren-angela-merkels-telefonat-mit-alexander-lukaschenko-a-4ea2c08d-9111-4488-824f-5c2c46b4ea11%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Dazu von Albrecht M&uuml;ller:<\/strong>  <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77974\">Wer die Methoden der Manipulation nicht pr&auml;sent hat, wird zum Opfer<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Was wollen die Gr&uuml;nen? Und wie tief sind sie gesunken?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: EU-Sanktionen treffen allein die Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\n&bdquo;Die Versch&auml;rfung der EU-Sanktionen gegen Belarus ist falsch und tr&auml;gt allein zur weiteren Verschlechterung der Lebensbedingungen der Bev&ouml;lkerung bei. Statt an der Sanktionsschraube zu drehen und zur Fl&uuml;chtlingsabwehr in Europa eine neue Mauer zu bauen, braucht es eine grunds&auml;tzliche Wende in der deutschen und europ&auml;ischen Au&szlig;enpolitik&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Au&szlig;enpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, zu den Beschl&uuml;ssen der EU-Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;DIE LINKE fordert die Aufhebung der EU-Wirtschaftssanktionen gegen Syrien, die den Wiederaufbau des Landes nach zehn Jahren Krieg blockieren und Millionen Menschen in existenzielle Not und Perspektivlosigkeit treiben. Die EU handelt einfach nur heuchlerisch, wenn sie die ,Schleusung&rsquo; von Migranten &uuml;ber Belarus mit weiteren Sanktionen abzuwehren und zu bestrafen sucht, gleichzeitig aber mit ihrem Wirtschaftsembargo gegen Syrien selbst erst ma&szlig;geblich die Ursachen massenhafter Flucht schafft, indem die Bev&ouml;lkerung dort faktisch ausgehungert wird und diese weder ausreichend Strom noch Heizung und Medizin zur Verf&uuml;gung hat.<br>\nDie neue Bundesregierung und die EU m&uuml;ssen endlich die notwendigen Konsequenzen aus dem Scheitern der westlichen Milit&auml;rinterventionen und Regime-Change-Politik ziehen statt wie der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende deutsche Au&szlig;enminister Heiko Maas wohlfeil weiteren Strafma&szlig;nahmen gegen Belarus das Wort zu reden und die eigene Verantwortung f&uuml;r das Fl&uuml;chtlingselend zu beschweigen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eu-sanktionen-treffen-allein-die-bevoelkerung\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russland-Belarus: Die ewig unfertige Union<\/strong><br>\nEine Union zwischen Belarus und Russland ist formell keine Zukunftsmusik, sondern Realit&auml;t. Ob ihre Umsetzung je einen gemeinsamen Staat bedeuten wird, ist offen<br>\nIm Westen wenig bekannt, ist die Russisch-Wei&szlig;russische Union auf dem Papier schon lange Realit&auml;t. Das entsprechende Abkommen wurde vor so langer Zeit geschlossen, dass damals der russische Pr&auml;sident noch Boris Jelzin hie&szlig;. Das Problem der Union ist nur, dass zahlreiche integrierende Ma&szlig;nahmen, die aus solch einem formalen Zusammenschluss einen echten Bundesstaat machen, &uuml;ber Jahrzehnte nicht oder nur sehr z&ouml;gerlich in die G&auml;nge kamen.<br>\nDas bedeutet aber nicht, dass es nicht rudiment&auml;re Merkmale eines Staates bereits gibt. Die Union besitzt einen gemeinsamen Ministerrat, Bildungsabschl&uuml;sse werden gegenseitig anerkannt und die B&uuml;rger des jeweils anderen Landes gelten nicht als Ausl&auml;nder. Lange bezogen die Wei&szlig;russen &Ouml;l und Gas zu russischen Inlandspreisen, die wirtschaftliche Kooperation ist eng, der Warenaustausch grenz&uuml;bergreifend umfassend und zollfrei &ndash; die Grenze zwischen den Staaten ist offen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-Belarus-Die-ewig-unfertige-Union-6268115.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ja, ja &hellip; Deine Midde!<\/strong><br>\nCDU\/CSU und FDP vermarkten sich lautstark als &bdquo;die Partei der Mitte&ldquo;. &bdquo;Partei der Wohlhabenden und Reichen&ldquo; w&auml;re aber der ehrlichere Werbeslogan.<br>\n(&hellip;) Was mich aber wirklich ein bisschen st&ouml;rt, ist das, was ich die vielleicht dreisteste &bdquo;Werbel&uuml;ge&ldquo; nennen will.<br>\nSeit Wochen klingelt das Wort &bdquo;Mitte&ldquo; wie ein Tinnitus in meinen Ohren, gerne auch in Verbindung mit dem zierlichen W&ouml;rtchen &bdquo;b&uuml;rgerlich&ldquo;. Und je schlechter die Umfragewerte der Union wurden, desto lauter wurden die Spr&uuml;cheklopfer. CDU und CSU sind nicht die einzigen Parteien, die als selbsternannte &bdquo;Partei der b&uuml;rgerlichen Mitte&ldquo; hausieren gehen. Die FDP wei&szlig; auch, dass diese Begriffe wettbewerbsrechtlich nicht gesch&uuml;tzt sind. Und sogar die AfD versucht, sich als &bdquo;Partei der b&uuml;rgerlichen Mitte&ldquo; zu verkaufen&hellip;<br>\nWas ist &bdquo;Mitte&ldquo;?<br>\n&hellip; Es gibt zwar Unionspolitiker, die sich in der Mitte verorten &ndash; was auch daran liegen k&ouml;nnte, dass man Spr&uuml;che, die man st&auml;ndig wiederholt, irgendwann selbst glaubt. Aber insgesamt sehen sich die Bundestagskandidaten der Union eher auf der wirtschaftlich rechten Seite&hellip;.<br>\n(&hellip;) Jetzt muss ich nur noch fairerweise darauf hinweisen, dass Rot-Gr&uuml;n unter Schr&ouml;der auch in erster Linie Politik f&uuml;r die Wohlhabenden und Reichen gemacht hat und dass deren Reformvorschl&auml;ge, wie auch die der Linkspartei, erst einmal nur Versprechen sind. Ob diese im Falle eines Wahlsiegs auch eingehalten werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. &hellip;<br>\nOb die selbsternannten &bdquo;Parteien der b&uuml;rgerlichen Mitte&ldquo; wirklich Parteien der b&uuml;rgerlichen Mitte sind, kann jetzt jeder f&uuml;r sich selbst entscheiden. F&uuml;r mich klafft zwischen deren Worten und Taten eine L&uuml;cke, die gr&ouml;&szlig;er ist als die &uuml;blichen Ged&auml;chtnisl&uuml;cken in Untersuchungsaussch&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/42-2021\/ja-ja-deine-midde\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&auml;chendeckende Streiks am Gesundheitstag<\/strong><br>\nIn allen Bundesl&auml;ndern war heute Gesundheitstag: Tausende Besch&auml;ftigte haben sich an den ver.di-Streikaktionen beteiligt und vor Kliniken, Landesregierungen, &Auml;mtern klar gemacht, was Sache ist in der Auseinandersetzung mit der Tarifgemeinschaft der L&auml;nder (TdL): Die Kolleg*innen sind emp&ouml;rt und w&uuml;tend auf ihre Arbeitgeber, die jeweiligen Landesregierungen.<br>\nSie haben die Verantwortung f&uuml;r das, was aktuell passiert: Sie haben es nicht geschafft, ver.di in der zweiten Verhandlungsrunde ein Angebot vorzulegen, sonst k&ouml;nnten wir uns den ganzen Spuk sparen. So ist es der TdL unter F&uuml;hrung des nieders&auml;chsischen Finanzministers Reinhold Hilbers (CDU) zu verdanken, dass die Auseinandersetzung jetzt weiter eskaliert.<br>\nDie Landesregierungen lassen es nicht nur an Respekt mangeln, sondern wollen auch die aktuelle Preissteigerung nicht wahrhaben, dabei m&uuml;ssten sie nur mal an die n&auml;chste Tankstelle fahren oder einen Blick auf die Stromrechnung werfen. Und den Streikenden Geh&ouml;r zu schenken w&auml;re ebenfalls zu erwarten. Sie werden sich auch in den kommenden Tagen bemerkbar machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/unverzichtbar.verdi.de\/++co++e0b75154-4629-11ec-9098-001a4a160129%20\">ver.di<\/a>\n<p><strong>dazu: Warnstreiks in der Pflege absolut nachvollziehbar<\/strong><br>\n&bdquo;Trotz Applaus und wohlfeiler Ank&uuml;ndigungen aus der Politik arbeiten Pflegekr&auml;fte weiter am Rand der Ersch&ouml;pfung und sollen nun auch noch auf Lohnerh&ouml;hungen verzichten. Von dieser Missachtung haben die Kolleginnen und Kollegen den Kanal zu Recht voll&ldquo;, erkl&auml;rt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Warnstreiks, die heute aufgrund der stockenden Tarifverhandlungen der L&auml;nder vielerorts an Unikliniken stattfinden. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Die Warnstreiks sind absolut nachvollziehbar: Schon jetzt stimmen die Besch&auml;ftigten mit den F&uuml;&szlig;en ab und verlassen ihren Beruf, weil w&uuml;rdevolle Arbeit nicht m&ouml;glich ist. Das wiederum versch&auml;rft in der aktuellen Situation die Lage in den Krankenh&auml;usern, denn Betten allein pflegen keine Menschen. Ich unterst&uuml;tze die Streiks der Besch&auml;ftigten ausdr&uuml;cklich und fordere die Verhandlungsf&uuml;hrer dazu auf, ein Zeichen zu setzen. Angesichts der vierten Welle ist es verantwortungslos, die berechtigten Forderungen der Pflegekr&auml;fte und der anderen Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst der L&auml;nder zur&uuml;ckzuweisen. Stattdessen muss sich die gesellschaftliche Anerkennung auch in angemessenen Lohnerh&ouml;hungen und Entlastungen niederschlagen. Das ist nicht nur eine Frage der Lohngerechtigkeit. Es darf nicht sein, dass die Kosten der Pandemie ausgerechnet von denjenigen kompensiert werden sollen, die zur Bew&auml;ltigung ebendieser unverzichtbar sind. Zudem wird &uuml;ber h&ouml;here L&ouml;hne und bessere Arbeitsbedingungen auch der Fachkr&auml;ftemangel bek&auml;mpft und Pflegekr&auml;fte werden f&uuml;r ihren Beruf zur&uuml;ckgewonnen.<br>\nDIE LINKE unterst&uuml;tzt die Forderung nach f&uuml;nf Prozent mehr Lohn und fordert dar&uuml;ber hinaus eine Pandemiezulage in H&ouml;he von 500 Euro.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/warnstreiks-in-der-pflege-absolut-nachvollziehbar\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Impfen oder K&uuml;ndigung? <\/strong><br>\nStatt f&uuml;r bessere L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen in der Pflege zu sorgen, den Abbau von 5.000 Intensivbetten in der Coronazeit r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen oder die Risikogruppen durch fl&auml;chendeckendes Testen zu sch&uuml;tzen, diskutiert die Politik nun dar&uuml;ber, den Druck auf bestimmte Berufsgruppen durch eine Impfpflicht auf ein Maximum zu erh&ouml;hen. Dabei ist die Impfquote in diesen Berufen bereits sehr hoch, wie Ver.di und die GEW zurecht erwidern. Nicht wenige der Mitarbeiter in Pflege und Kitas sind au&szlig;erdem vermutlich bereits genesen und damit deutlich besser gesch&uuml;tzt als Geimpfte. Denn das Grundproblem ist doch gerade, dass die derzeit verf&uuml;gbaren Impfstoffe eben nicht davor sch&uuml;tzen, sich zu infizieren und das Virus weiterzugeben. Je l&auml;nger die Impfung zur&uuml;ckliegt, desto mehr gleichen sie darin Ungeimpften&hellip;Wer so vorgeht, muss sich &uuml;ber den Mangel an Pflegekr&auml;ften nicht wundern. Ungeimpfte Erzieher und Pfleger an den Pranger zu stellen, wird die Probleme ganz sicher nicht l&ouml;sen, sondern versch&auml;rfen &ndash; auch zu Lasten des &uuml;brigen Personals. Statt die Gesellschaft weiter zu spalten, brauchen wir mehr Anerkennung, bessere Arbeitsbedingungen, Einstiegspr&auml;mien und h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r das Personal in Kitas und in der Pflege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/impfen-oder-k%C3%BCndigung-statt-f%C3%BCr-bessere-l%C3%B6hne-und-arbeitsbedingungen-in-der-pfle\/5282453691771985\/\">Sahra Wagenknecht via Facebook, 16.11.2021<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>In Berlin hat der Impfpass ein Verfallsdatum von 24 Wochen<\/strong><br>\nWir d&uuml;rfen uns fest darauf einstellen, uns alle sechs Monate impfen lassen zu m&uuml;ssen, oder als unverantwortliche Booster-Verweigerer wieder in den Kreis der Auss&auml;tzigen abzusteigen, die an allem schuld sind. Wer in der Berliner Charit&egrave; einen Angeh&ouml;rigen im Krankenhaus besuchen will, muss nachweisen, dass seine vollst&auml;ndige Impfung in den letzten 24 Wochen abgeschlossen wurde. Tests helfen nichts.<br>\nDie seit 12. 11. geltende Besuchsregelung in der ber&uuml;hmten Institution des ebenso ber&uuml;hmten Virologen Christian Drosten ist nicht nur menschenfeindlich und hartherzig, sondern auch unsinnig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/charite-besucherregelung-2g\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: Charit&eacute; Besuchsregelung<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211117-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ChariteBerlin\/status\/1458793092086124551\">Twitter <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mitglied des Deutschen Ethikrats fordert Ausreiseverbot f&uuml;r Ungeimpfte<\/strong><br>\nWolfram Henn, st&auml;ndiges Mitglied des aktuellen Deutschen Ethikrats, forciert die Diskussion um den Umgang mit sogenannten Ungeimpften noch einmal deutlich. Seiner Ansicht nach sind die bisherigen und noch geplanten Ma&szlig;nahmen weiterhin nicht ausreichend&hellip;.<br>\n&ldquo;Die 2G-Regel sollte beim &Uuml;berschreiten der EU-Binnengrenzen generell gelten. Das w&auml;re epidemiologisch sinnvoll und ethisch gerechtfertigt.&rdquo;<br>\nEindeutiger formuliert, w&uuml;rde dies nach den Vorstellungen von Henn und dementsprechend umgesetzten Verordnungen seitens der Politik bedeuten, dass die Bewegungsfreiheit von Menschen damit vollst&auml;ndig kontrolliert und gegebenenfalls verhindert werden w&uuml;rde. Zum Beispiel bei einer geplanten Ausreise aus Deutschland, ob per Bahn, mit dem Auto oder dem Flugzeug.<br>\nHenn forderte in dem Interview: &ldquo;Hier sollten l&uuml;ckenlose Kontrollen sichergestellt sein.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/127184-mitglied-deutschen-ethikrats-fordert-ausreiseverbot-fuer-ungeimpfte\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Ethikrat hat versagt<\/strong><br>\nZum ersten Mal seit langer Zeit empfinden Menschen in Deutschland den Staat wieder als Bedrohung. Und der Ethikrat versagt bei seiner ersten wirklichen Bew&auml;hrungsprobe auf geradezu groteske Weise. Seine Aufgabe w&auml;re es, die Politik zu kontrollieren, nicht voraufkl&auml;rerische Legitimationsstrategien f&uuml;r Ausgrenzung zu liefern. Ein Zwischenruf. [&hellip;]<br>\nReligi&ouml;se Kategorien von Reinheit und Unreinheit<br>\nStattdessen hat der Ethikrat es zugelassen, dass &uuml;ber &bdquo;3\/2\/1G&ldquo; vormoderne, letztlich religi&ouml;se Kategorien von Reinheit und Unreinheit politisches Handeln bestimmen: An oberster Stelle stehen die Geimpften, gefolgt von den Genesenen und schlie&szlig;lich den Getesteten. Au&szlig;erhalb dieses Kastensystems stehen alle anderen: gewisserma&szlig;en als Parias. Mitglieder des Ethikrats sollten wissen, dass die Gewaltbereitschaft von Menschen steigt, wenn sie diejenigen, die au&szlig;erhalb ihrer Bezugsgruppe stehen, als &bdquo;unrein&ldquo; wahrzunehmen lernen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/der-ethikrat-hat-versagt%20\">Multipolar Magazin, Agnes Imhof, 16.11.2021<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Dreyer: Geimpfte m&uuml;ssen anders bewertet werden als Ungeimpfte<\/strong><br>\n(&hellip;) Die rheinlandpf&auml;lzische Ministerpr&auml;sidentin Malu Dreyer (SPD) hat Einschr&auml;n&shy;kungen f&uuml;r Impfverweigerer zur Bek&auml;mp&shy;fung der Corona-Pandemie verteidigt. &bdquo;Wer sich impfen l&auml;sst, sch&uuml;tzt in erster Linie sich selbst, aber er sch&uuml;tzt auch andere&ldquo;, sagte Dreyer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND\/Diens&shy;tag).<br>\nGeimpfte tr&uuml;gen weniger zum Infektionsgeschehen bei, und von ihnen gehe auch eine viel geringere Gefahr aus, dass sie schwer erkranken und es zu Engp&auml;ssen auf den Intensivstationen komme. &bdquo;Daher ist es folgerichtig, unter Infektionsgesichtspunkten Menschen mit Impfschutz anders zu bewerten als ohne Impf&shy;schutz.&ldquo; Der rheinlandpf&auml;l&shy;zische Ministerrat befasst sich an diesem Dienstag mit einer Versch&auml;rfung der Corona-Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/malu-dreyer-geimpfte-muessen-anders-bewertet-werden-als-ungeimpfte-MPEQJOTCTJE3HLUL2UFLH5PNMA.html%20\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Auch in der SPD geh&ouml;rt die Menschenverachtung offenbar jetzt zum guten Ton. Die &ouml;ffentliche Debatte entgleist inzwischen v&ouml;llig, wenn von einer unterschiedlichen &ldquo;Wertigkeit&rdquo; von Menschen gesprochen wird. Das hatten wir in Deutschland schon einmal. Vielleicht sollte Frau Dreyer einmal wieder die drei ersten Artikel des Grundgesetzes lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Kimmich, Wagenknecht und Precht: Diesmal wird Philosophin Fla&szlig;p&ouml;hler im &Ouml;R gegrillt<\/strong><br>\nDie N&auml;chste, bitte! Wer im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen auch nur Millimeter vom offiziellen Corona-Kurs abweicht, hat nichts mehr zu lachen. Und wie im alten Rom darf sich der zahlende Zuschauer an der Zerfleischung der mutigen Gladiatoren &bdquo;erfreuen&ldquo; und lernt: Leg&lsquo; dich ja nicht mit der Obrigkeit an, sonst ergeht es dir genauso.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/127211-nach-kimmich-wagenknecht-und-precht-diesmal-wird-flasspoehler-gegrillt\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ursula von der Leyen vom Atlantic Council ausgezeichnet &ndash; zusammen mit BioNTech-Gr&uuml;ndern<\/strong><br>\nAm 10. November 2021 wurden Ursula von der Leyen, die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, Albert Bourla, der Vorsitzende und CEO von Pfizer, sowie Professor U&#287;ur &#350;ahin und Dr. &Ouml;zlem T&uuml;reci, die Mitbegr&uuml;nder von BioNTech, mit den &ldquo;Distinguished Leadership Awards&rdquo;, den Auszeichnungen f&uuml;r herausragende F&uuml;hrungsqualit&auml;ten des Atlantic Council in Washington, D.C. ausgezeichnet. (&hellip;)<br>\nNach dem Empfang des Preises hielt die Pr&auml;sidentin der EU-Kommission eine Lobrede auf Albert Bourla. Sie r&uuml;hmte den Pfizer-Chef f&uuml;r seinen Dienst an der Menschheit und f&uuml;r seinen &ldquo;Impfstoff auf der Grundlage der mRNA-Technologie&rdquo;, der zuvor &ldquo;noch nie zugelassen&rdquo; oder &ldquo;in gro&szlig;em Ma&szlig;stab hergestellt worden war&rdquo;. Doch der Pfizer-CEO Bourla habe auf seine Arbeit vertraut,<br>\n&ldquo;und wir vertrauten uns gegenseitig. Und nachdem Sie Ihren Impfstoff gegen COVID-19 entwickelt hatten, begannen Sie sofort mit der Massenproduktion, ohne die Zulassung abzuwarten &ndash; eine Entscheidung, die als riskant und unorthodox bezeichnet wurde. Sie haben sich daf&uuml;r entschieden, Milliarden von Dollar zu riskieren, denn wenn Sie es nicht versuchen w&uuml;rden, w&uuml;rde die ganze Welt den Preis daf&uuml;r zahlen. Und damit haben Sie und Ihr Team vielleicht Millionen von Menschenleben gerettet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127129-ursula-von-leyen-vom-atlantic\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Realsatire oder ist doch Korruption im Spiel?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pipelineblockade in der Erdgaskrise<\/strong><br>\nInmitten der aktuellen Erdgasversorgungskrise setzt die Bundesnetzagentur das Verfahren zur Zertifizierung der Pipeline Nord Stream 2 aus und verz&ouml;gert damit deren Inbetriebnahme bis mindestens weit ins kommende Jahr. Der Grund sei, &auml;u&szlig;erte die Beh&ouml;rde gestern, dass Nord Stream 2 seinen Sitz in der Schweiz, nicht in Deutschland habe. Ein eigens geplanter Ableger des Unternehmens mit Sitz in Deutschland, der f&uuml;r den Betrieb des deutschen Pipelineabschnitts zust&auml;ndig ist, m&uuml;sse erst noch s&auml;mtliche Verm&ouml;genswerte &uuml;bertragen bekommen, bevor das Zertifizierungsverfahren fortgesetzt werden k&ouml;nne. Die Mitteilung hat die Erdgaspreise gestern weiter in die H&ouml;he schnellen lassen. Deutschland und die EU leiden an Unterversorgung mit Erdgas, weil insbesondere die Lieferung von Fl&uuml;ssiggas gegen&uuml;ber 2020 klar zur&uuml;ckgegangen ist: Zur Zeit sind in Ostasien h&ouml;here Profite zu erzielen als in Europa. Vor allem der Import von US-Fl&uuml;ssiggas (&ldquo;freedom gas&rdquo;) ist geschrumpft. Moskau hilft den Gasmangel in Europa auszugleichen, entwickelt aber mit Blick auf Schikanen wie bei Nord Stream 2 auch alternative Absatzm&auml;rkte &ndash; vor allem in China.<br>\n(&hellip;) Der L&uuml;ckenb&uuml;&szlig;er<br>\nAktuell tr&auml;gt vor allem Russland dazu bei, Europas Versorgungsl&uuml;cken auszugleichen. So hat Gazprom, nachdem es dem Konzern bis Anfang November gelungen war, die im Lauf des Jahres ebenfalls stark geleerten russischen Gasspeicher aufzuf&uuml;llen, seine Lieferungen in die EU deutlich erh&ouml;ht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8766\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wind aus den Segeln nehmen<\/strong><br>\nBeim Videogipfel zwischen Joe Biden und Xi Jinping zeigen sich beide Seiten um Deeskalation bem&uuml;ht. Den Regierungen in Washington und Peking erscheint eine permanente Konfrontation offenkundig zu riskant. Sind Kompromisse zeitgem&auml;&szlig;?<br>\nUm China zu verspeisen, bedarf es eines gr&ouml;&szlig;eres Bestecks, als es die Biden-Administration in der Hand h&auml;lt. Sollte sie dennoch vom Glauben beseelt sein, einen strategischen Gegner wie diesen in Schach halten zu k&ouml;nnen, dann entt&auml;uscht, was sie unternimmt. Ihr f&auml;llt wenig ein, sie bem&uuml;ht das Standardrepertoire, verschickt ein Sanktionspaket nach dem anderen, setzt auf regionale Hegemonie im Pazifik, r&uuml;stet auf und sucht Mitl&auml;ufer, die sich wie Deutschland f&uuml;r ein neues Lagerdenken vereinnahmen lassen, ohne davon &uuml;berzeugt zu sein&hellip;<br>\nVielleicht war Joe Biden beim j&uuml;ngsten Videogipfel mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping auch deshalb um Deeskalation bem&uuml;ht. Wem n&uuml;tzt es, wenn ein konfrontatives Verh&auml;ltnis aus dem Ruder l&auml;uft und nicht mehr beherrschbar ist? Wenn man Differenzen habe, sollte konstruktiv damit umgegangen werden, so Xi&hellip;.<br>\nHstorische Resolution<br>\nDa &uuml;ber China in der Regel monothematisch und mit Schnappatmung berichtet wird, um den &bdquo;Feind der Menschheit&ldquo; zu &auml;chten und nach der Maxime zu verfahren: &bdquo;Was man dem Volk dreimal sagt, h&auml;lt das Volk f&uuml;r wahr&ldquo; (Heinrich von Kleist), d&uuml;rfte deutschen Mediennutzern entgangen sein, wie sehr Xi Jinping durch das ZK-Plenum der KP Chinas vom 9. bis zum 13. November gest&auml;rkt wurde. In ihrer hundertj&auml;hrigen Geschichte hat die Partei eine &bdquo;historische Resolution&ldquo; bisher erst zweimal verabschiedet: 1945, um Mao Zedong als Vorsitzenden zu best&auml;tigen, 1981, um Deng Xiaopings Reformen abzusegnen, und jetzt zum dritten Mal, um Xi Jinping R&uuml;ckendeckung zu geben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/wind-aus-den-segeln-nehmen\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Xi warnt vor einem Spiel mit dem Feuer<\/strong><br>\nDreieinhalb Stunden haben Joe Biden und Xi Jinping miteinander gesprochen. Sie bekr&auml;ftigten, der Wettbewerb zwischen den beidem d&uuml;rfe nicht in einen Konflikt ausarten. Xi verbat sich jede Einmischung in seinem Land. (&hellip;)<br>\nSeine dann folgenden &Auml;u&szlig;erungen zu Taiwan erinnerten aber daran, dass die Lage rund um die Inselrepublik gef&auml;hrlich bleibt. &bdquo;Wenn separatistische Taiwan-Unabh&auml;ngigkeits-Kr&auml;fte provozieren, vorandr&auml;ngen oder die rote Linie &uuml;berschreiten, m&uuml;ssen wir entschiedene Ma&szlig;nahmen ergreifen&ldquo;, sagte Xi laut dem Text, den das chinesische Au&szlig;enministerium verbreitete. Eine weitere Drohung richtete er an &bdquo;einige Leute auf amerikanischer Seite&ldquo;, die &bdquo;Taiwan nutzen wollen, um China zu kontrollieren&ldquo;. Das sei eine sehr gef&auml;hrliche Entwicklung. &bdquo;Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich&ldquo;, sagte Xi. (&hellip;)<br>\nDas Wei&szlig;e Haus teilte mit, Pr&auml;sident Biden habe deutlich gemacht, dass &bdquo;die Vereinigten Staaten unilaterale Bem&uuml;hungen, den Status quo zu ver&auml;ndern, strikt ablehnen&ldquo;. In Pekings Sinne f&uuml;gte er hinzu, dass Amerika am Ein-China-Prinzip festhalte. Was damit gemeint ist, definiert Washington allerdings ganz anders als Peking. Xi behauptete am Dienstag einmal mehr f&auml;lschlich, dies schlie&szlig;e ein Bekenntnis zu der Aussage ein, Taiwan sei ein Teil Chinas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/xi-jinping-und-biden-ueber-taiwan-niemand-soll-sich-einmischen-17636794.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gefechte zwischen Armenien und Aserbaidschan: Jerewan ruft Moskau zu milit&auml;rischem Beistand auf<\/strong><br>\nArmenien und Aserbaidschan werfen sich gegenseitig neue Provokationen im Grenzgebiet vor. Das Verteidigungsministerium Aserbaidschans teilte mit, dass die Lage an der Grenze zu Armenien angespannt sei. Die armenische Regierung forderte nun Moskau auf, Armenien vor Angriffen aserbaidschanischer Streitkr&auml;fte zu sch&uuml;tzen.<br>\nDer Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan scheint wieder aufzuflammen. In der Region Bergkarabach sind bei schweren Gefechten mehrere Menschen ums Leben gekommen.  Das armenische Verteidigungsministerium warf laut einer Mitteilung von Dienstag Aserbaidschan vor, im Grenzgebiet unter anderem Artillerie eingesetzt zu haben. Infolge intensiver Gefechte habe die aserbaidschanische Seite Verluste an gepanzerten Fahrzeugen erlitten, f&uuml;gte das Verteidigungsministerium hinzu. Die Regierung in Eriwan teilte zudem mit, mehrere armenische Soldaten seien bei einem Angriff aserbaidschanischer Truppen get&ouml;tet oder verletzt worden.<br>\nDas Verteidigungsministerium Aserbaidschans teilte ebenfalls am Dienstag mit, dass die Lage an der Grenze zu Armenien angespannt sei. Als Reaktion auf eine Provokation der armenischen Seite seien Panzerabwehrwaffen und Granatwerfer des Gegners zerst&ouml;rt worden. Die Milit&auml;roperationen gingen weiter, hie&szlig; es zudem&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/asien\/127217-jerewan-ruft-moskau-zu-militaerischem-beistand-auf\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>UNO: Lateinamerika wird eine der am st&auml;rksten vom Klimawandel betroffenen Regionen sein<\/strong><br>\nBericht der Weltorganisation f&uuml;r Meteorologie zeigt die Schwere der Klimakrise in der Region auf<br>\nDie Zukunft ist schon da: die schlimmsten D&uuml;rren in 50 Jahren im S&uuml;den Amazoniens und der Rekord an Hurrikans und &Uuml;berschwemmungen in Mittelamerika w&auml;hrend des Jahres 2020 sind die neue Normalit&auml;t, die Lateinamerika erwartet &ndash; wie der neue Bericht der Weltorganisation f&uuml;r Meteorologie der Vereinten Nationen (WMO) zur Klimasituation in Lateinamerika und der Karibik 2020 bekannt gab.<br>\nDie Untersuchung zeigt auf, dass Lateinamerika und die Karibik eine der am meisten vom Klimawandel und &auml;u&szlig;eren Wetterph&auml;nomenen betroffenen Regionen der Welt ist, die schwere Sch&auml;den f&uuml;r die Gesundheit, das Leben, f&uuml;r die Ern&auml;hrung, das Wasser, die Energie und f&uuml;r die sozio-&ouml;konomische Entwicklung in der Region verursachen.<br>\nDer Report verweist darauf, dass die mit dem Klima verbundenen Ereignisse und ihre Auswirkungen in Lateinamerika und der Karibik zwischen 1998 und 2020 mehr als 312.000 Menschenleben gekostet haben und mehr als 277 Millionen Menschen betroffen haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/255428\/lateinamerika-klimawandel-uno%20\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Weniger Demokratie wagen<\/strong><br>\nDas neue &bdquo;Metaverse&ldquo; von Facebook verspricht &bdquo;echten Blickkontakt&ldquo; in Meetings &ndash; birgt aber auch Gefahren f&uuml;r die Autonomie der Nut&shy;ze&shy;r*in&shy;nen.<br>\nVor Kurzem hielt Facebook-Gr&uuml;nder Mark Zuckerberg, der das Unternehmen j&uuml;ngst in &bdquo;Meta&ldquo; umbenannte, eine seiner Ansprachen&hellip;.Genaues Zuh&ouml;ren ist auch dann sinnvoll, wenn man sich nicht f&uuml;r das neueste iPhone oder andere technische Spielereien interessiert. Denn die dort vorgestellten Pl&auml;ne &ndash; sollten sie jemals so umgesetzt werden &ndash; haben eine Tragweite angenommen, die tiefgehende Ver&auml;nderungen f&uuml;r die Gesellschaft und das Leben ei&shy;ner*&shy;ei&shy;nes jeden Einzelnen bedeuten&hellip;.<br>\nAber das Gesch&auml;ftsmodell der interessierten Konzerne ist grunds&auml;tzlich von Gier getrieben und wachstumsorientiert. Der Aufbau eines &sbquo;Metaverse&lsquo; w&auml;re niemals gemeinwohlorientiert, dahinter steht kein prosozialer Impuls&ldquo;, sagt Metzinger.<br>\nBesonders problematisch findet der Philosoph, dass in der digitalen Parallelwelt voraussichtlich keine Repr&auml;sentation politischer Institutionen stattfinden und damit jede demokratische Legitimation fehlen w&uuml;rde. Zugespitzt, w&uuml;rden die Spielregeln letztlich von ein paar wenigen US-amerikanischen Milliard&auml;ren diktiert. Die M&ouml;glichkeit, das &bdquo;Metaverse&ldquo; durch bestehende rechtliche Infrastrukturen zu regulieren, sch&auml;tzt Metzinger als gering ein. (&hellip;)<br>\nAlgorithmen verst&uuml;nden es bereits jetzt sehr gut, die Aufmerksamkeit der Nut&shy;ze&shy;r*in&shy;nen abzusaugen und mit den so erlangten Informationen an Wer&shy;be&shy;kun&shy;d*in&shy;nen zu verkaufen. Ein &bdquo;Metaverse&ldquo; k&ouml;nnte das Engagement auf eine neue Ebene heben, noch mehr Aufmerksamkeitsressourcen extrahieren, die geistige Selbstkontrolle weiter besch&auml;digen und so die Demokratie untergraben, die auf eine kritische Menge m&uuml;ndiger B&uuml;r&shy;ge&shy;r*in&shy;nen angewiesen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Facebooks-Metaverse\/!5812202\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die NRW-LINKE vor der Landtagswahl<\/strong><br>\nDas Sondierungspapier und erste bekannt gewordene Ergebnisse aus den Koalitionsverhandlungen der selbsternannten &bdquo;Fortschrittskoalition&ldquo; zeigen, welch fatalen Einfluss die FDP auf die Geschicke dieses Landes in den kommenden Jahren haben kann:<br>\nKein Wort zur Verm&ouml;gensteuer oder zur Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes. Hartz IV wird in &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; umbenannt und das Sanktionsregime fortgesetzt. Klimaziele m&uuml;ssen nicht mehr f&uuml;r die einzelnen Ministerien, sondern nur noch in einer mehrj&auml;hrigen Gesamtrechnung erreicht werden. Trotz des katastrophalen Scheiterns der &bdquo;Riesterrente&ldquo; soll die gesetzliche Rente f&uuml;r Kapitaldeckung ge&ouml;ffnet werden. Obendrein fordern FDP und Gr&uuml;ne, die Bahn zu zerschlagen. Und der Gesundheitsschutz der Besch&auml;ftigten soll durch weitere &Ouml;ffnungen des Arbeitszeitgesetzes aufgeweicht werden.<br>\nAll das sind deutliche Abstriche von den rosa-gr&uuml;nen Wahlversprechen. Abstriche, die es so wohl nicht gegeben h&auml;tte, wenn DIE LINKE bei der Bundestagswahl deutlich besser abgeschnitten und somit st&auml;rkeren Einfluss auf die Verhandlungskonstellation h&auml;tte nehmen k&ouml;nnen. Weitere Zugest&auml;ndnisse an die FDP-Klientel k&ouml;nnen nur verhindert werden, wenn mehr &ouml;ffentlicher Druck entfaltet wird und wenn zugleich die Landesregierungen im Bundesrat ein ausreichendes Gegengewicht bilden. DIE LINKE. NRW muss daf&uuml;r k&auml;mpfen, dass sich Nordrhein-Westfalen als soziales und &ouml;kologisches Korrektiv zur Bundesebene aufstellt. Die fortschrittliche Wende, die im Bund ausgebremst wird, wollen wir in NRW entschieden ansto&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sozialistische-linke.de\/2021\/11\/16\/die-nrw-linke-vor-der-landtagswahl\/\">Sozialistische Linke<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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