{"id":78079,"date":"2021-11-18T08:37:27","date_gmt":"2021-11-18T07:37:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079"},"modified":"2021-11-19T10:43:35","modified_gmt":"2021-11-19T09:43:35","slug":"hinweise-des-tages-3991","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h01\">Die Sozialversicherungskassen bluten f&uuml;r die &bdquo;schwarze Null&ldquo;.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h02\">Pflege unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h03\">Forscher zu Private Equity-Trend in der Pflege: Blackbox Pflegequalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h04\">Wagenknecht zu Impfpflicht: &ldquo;Wer so vorgeht, muss sich &uuml;ber Mangel an Pflegekr&auml;ften nicht wundern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h05\">Der Impfstatus von Intensivpatienten soll nun erfasst werden &ndash; Mir schwant &Uuml;bles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h06\">20 Jahre Europ&auml;ische Aktiengesellschaft: 4 von 5 gro&szlig;en SE vermeiden parit&auml;tische Mitbestimmung im Aufsichtsrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h07\">Pleite f&uuml;r Lieferdienst Gorillas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h08\">Prek&auml;r, aber frei? Arbeitsbedingungen und Karrierewege in der Wissenschaft und ihre Konsequenzen f&uuml;r die Wissenschaftsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h09\">Am Ende des Lateins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h10\">Die Humanit&auml;t der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h11\">GEW: &bdquo;Neue Regierung muss Weg f&uuml;r mehr Dauerstellen freimachen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h12\">In der Bravheitsfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h13\">Wirksamkeit von Corona-Ma&szlig;nahmen auf wackligem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78079#h14\">Auffrischungsimpfungen &ndash; &Auml;rzte warnen vor Booster-Verteilungskampf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Sozialversicherungskassen bluten f&uuml;r die &bdquo;schwarze Null&ldquo;.<\/strong><br>\nDie Rentenversicherungsbeitragszahler finanzierten der Bundesregierung im Jahr 2020 einen Schattenhaushalt von 37 Milliarden Euro. Das ist aber v&ouml;llig belanglos &ndash; findet jedenfalls die Presse in diesem Land. Stattdessen wird &uuml;ber angebliche &Uuml;berlastungen der Jungen durch die Altersversorgung breit berichtet. Faktenfreiheit und Falschfakten beherrschen die Medien.<br>\nIm Oktober ver&ouml;ffentlichte die Deutsche Rentenversicherung (DRV) eine Bilanz &bdquo;Nicht beitragsgedeckte Leistungen und Bundeszuschuss 2020&ldquo;. Daraus wird deutlich: die nicht beitragsgedeckten Leistungen (hin und wieder auch &bdquo;versicherungsfremd&ldquo; genannt), betrugen 112,4 Milliarden Euro. Daf&uuml;r &uuml;berwies der Bund eine Summe von lediglich 75,3 Milliarden Euro. Die Deckungsl&uuml;cke von 37,1 Milliarden Euro wurde aus Beitragsgeldern geschlossen (Dokument hier). Das kann durchaus als eine Art Sondersteuer von den Beitragszahlern verstanden werden &ndash; die Finanzminister f&uuml;hren seit 1957 Schattenhaushalte, die aktuell dramatisch ansteigen. Das wird durch die &bdquo;Aktion Demokratische Gemeinschaft&ldquo; (ADG) seit Jahren genau aufgerechnet.<br>\nZu den 37 Milliarden Euro der Rentenversicherung kommen noch ca. 26 Milliarden Euro der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), die f&uuml;r allgemeingesellschaftliche Aufgaben ausgegeben, aber nicht vom Bund ausgeglichen werden (Gutachten des IGES Instituts im Auftrag der GKV f&uuml;r 2019). Ber&uuml;cksichtigt man noch die Unterdeckung der nicht beitragsgedeckten Leistungen bei den Pflegeversicherungen und bei der Arbeitslosenversicherung, kommt eine Summe zwischen 65 und 70 Milliarden Euro zusammen. Damit werden ca. 15% bis 20% des Bundehaushalts nicht &uuml;ber die B&uuml;cher des Finanzministeriums gef&uuml;hrt, sondern &uuml;ber die Kassen der Sozialversicherungen. Ein riesiger Schattenhaushalt, finanziert nicht aus Steuereinnahmen oder Krediten, sondern durch Beitragsgelder. Die Sozialversicherungen werden per Gesetz angewiesen versicherungsfremde Leistungen zu bezahlen und danach weigern sich die Finanzminister, die so entstandenen Kosten vollst&auml;ndig auszugleichen. So etwas nennt man an anderer Stelle die Zeche prellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/die-sozialversicherungskassen-bluten-fuer-die-schwarze-null\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pflege unter Druck<\/strong><br>\nDie neue sozialrechtliche Definition des Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriffs und die Ausweitung des Leistungsspektrums der Pflegeversicherung haben die Pflegepolitik der letzten Jahre gepr&auml;gt und die Bedarfslagen, die individuellen F&auml;higkeiten und die Ressourcen der pflegebed&uuml;rftigen Menschen in den Mittelpunkt der Versorgung ger&uuml;ckt. Diese Ans&auml;tze in den gelebten Pflegealltag zu implementieren, ist eine herausfordernde Aufgabe, auch und gerade angesichts der vielen dr&auml;ngenden Baustellen, die den Pflegebereich ohnehin kennzeichnen.<br>\nMan kann der Politik hinsichtlich der Pflegegesetzgebung nicht nachsagen, sie sei unt&auml;tig gewesen &ndash; im Gegenteil: Kritiker sprechen von einem wahren &bdquo;Reform-Aktionismus&ldquo;, der die letzten beiden Legislaturperioden gepr&auml;gt habe. Mit einer Reihe von Gesetzen, vom Pflegepersonal-St&auml;rkungs-Gesetz (PpSG) &uuml;ber das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) bis hin zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG), wollte die Regierungskoalition die pflegerische Versorgung, die Personalausstattung und die Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege verbessern, mehr Qualit&auml;t und Transparenz in der Versorgung herstellen und gleichzeitig die Finanzen in der sozialen Pflegeversicherung stabilisieren.<br>\nIm Juni 2019 haben sich zudem die wichtigsten Akteure aus Politik und Praxis im Zuge der Konzertierten Aktion Pflege auf ein umfassendes Ma&szlig;nahmenpaket verst&auml;ndigt, das mehr Ausbildung, mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Entlohnung in der Pflege zum Ziel hat. Die Bilanz aller dieser Bem&uuml;hungen ist aus Sicht der AOK nach wie vor ern&uuml;chternd: Bei all dem Engagement wurde weder das Augenmerk auf eine ganzheitliche strukturbildende Reform gelegt noch auf die Folgen. Damit blieben nicht nur zentrale Probleme in der Pflege ungel&ouml;st, sie wurden teilweise sogar noch versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gg-digital.de\/2021\/11\/thema-des-monats\/pflege-unter-druck\/index.html\">G+G-digital<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Interessante Studie zur Abwanderungen aus der Intensivpflege vom DKI<\/strong><br>\nIn diesem Zusammenhang wird auch berichtet, dass die Corona bedingten Belastungen zu einer deutlichen Verschlechterung der Stimmung auf den Intensivstationen und zu zunehmenden K&uuml;ndigungen von Intensivpflegepersonal gef&uuml;hrt h&auml;tten. [&hellip;]<br>\nSchon im letzten Jahrzehnt hatten die Intensivstationen mit steigender Tendenz mit Stellenbesetzungsproblemen in der Intensivpflege zu k&auml;mpfen. Die Corona-Pandemie hat die Lage noch weiter versch&auml;rft. [&hellip;]<br>\nIm Vergleich zu den Vorjahren sind 2021 sind in der Mehrzahl der Krankenh&auml;user die Abwanderungen von Intensivpflegekr&auml;ften mehr oder weniger deutlich gestiegen. F&uuml;r dieses Jahr haben 72 % der H&auml;user durch K&uuml;ndigungen, interne Stellenwechsel oder Arbeitszeitreduktionen weniger Intensivpflegepersonal zur Verf&uuml;gung als noch am Ende des letzten Jahres. Erschwerend kommen ggf. noch gestiegene Ausfallzeiten durch Krankheit infolge der Belastungen durch die Behandlung von Corona-Patienten hinzu.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.dki.de\/sites\/default\/files\/2021-11\/2021_10%20Krankenhaus-Pool_Abwanderungen%20aus%20der%20Intensivpflege_0.pdf\">DKI [PDF]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.dki.de\/pressemitteilung\/dkg-untersuchung-zur-pflegepersonalsituation-in-der-pandemie%20\">DKI, Pressemitteilung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Forscher zu Private Equity-Trend in der Pflege: Blackbox Pflegequalit&auml;t<\/strong><br>\nFinanzinvestoren dr&auml;ngen mit Macht in den Markt der Pflege-Immobilien. Der Wissenschaftler Dr. Christoph Scheuplein fordert, Arbeitsbedingungen und Finanzstr&ouml;me st&auml;rker zu beleuchten. Sonst k&ouml;nnte die Solidargemeinschaft Leidtragende sein.<br>\nDas Karussell von Kaufen und Verkaufen in der Pflege durch Private-Equity-Investoren muss mehr beleuchtet und reguliert werden, fordert Dr. Christoph Scheuplein. Der Wissenschaftler am Institut f&uuml;r Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen verfolgt das Vordringen der Investoren in den Gesundheits- und Pflegemarkt seit Jahren. &bdquo;Wir beobachten eine wachsende Marktmacht von Pflegeheimketten durch Private-Equity-Investoren&ldquo;, sagt Scheuplein im Gespr&auml;ch mit der &bdquo;&Auml;rzte Zeitung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Blackbox-Pflegequalitaet-424491.html\">&Auml;rzte Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Private Equity: Altenpflege ist l&auml;ngst ein Milliardengesch&auml;ft<\/strong><br>\nDie Altenpflege ist von Private-Equity-Investoren als lukratives Karussell von Kaufen und Verkaufen entdeckt worden. Die Politik schaut zu, Studien zur Versorgungsforschung fehlen.<br>\nDie Altenpflege ist ein zentrales Feld &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge. In den Sozialgesetzb&uuml;chern ist daher die pflegerische Versorgung auch als gesamtgesellschaftliche Aufgabe deklariert.<br>\nBei Pflegeheimen und deren Eigent&uuml;mern dagegen gelten ganz andere Sitten. Vor allem Pflegeimmobilien sind von Finanzinvestoren entdeckt worden. Sie gelten &ndash; in der Sprache des Beratungsunternehmens pwc &ndash; als &bdquo;krisenstabile und konjunkturresistente Nutzungsklasse mit zumeist langfristig angelegten Miet- bzw. Pachtverh&auml;ltnissen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Altenpflege-ist-laengst-ein-Milliardengeschaeft-424490.html\">&Auml;rzte Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wagenknecht zu Impfpflicht: &ldquo;Wer so vorgeht, muss sich &uuml;ber Mangel an Pflegekr&auml;ften nicht wundern&rdquo;<\/strong><br>\nDie Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat ihrem Unmut dar&uuml;ber Luft gemacht, dass &uuml;ber eine Impfpflicht f&uuml;r bestimmte Berufsgruppen debattiert werde. Stattdessen sollte man ihrer Ansicht nach eher f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen und h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r das Personal in Kitas und in der Pflege sorgen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Impfen oder K&uuml;ndigung? Statt f&uuml;r bessere L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen in der Pflege zu sorgen, den Abbau von 5.000 Intensivbetten in der Coronazeit r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen oder die Risikogruppen durch fl&auml;chendeckendes Testen zu sch&uuml;tzen, diskutiert die Politik nun dar&uuml;ber, den Druck auf bestimmte Berufsgruppen durch eine Impfpflicht auf ein Maximum zu erh&ouml;hen. Dabei ist die Impfquote in diesen Berufen bereits sehr hoch, wie Ver.di und die GEW zurecht erwidern. Nicht wenige der Mitarbeiter in Pflege und Kitas sind au&szlig;erdem vermutlich bereits genesen und damit deutlich besser gesch&uuml;tzt als Geimpfte.&rdquo;<br>\nWeiterhin sei das Grundproblem laut Wagenknecht doch gerade, dass die &ldquo;derzeit verf&uuml;gbaren Impfstoffe eben nicht davor sch&uuml;tzen, sich zu infizieren und das Virus weiterzugeben&rdquo;. Je l&auml;nger die Impfung zur&uuml;ckliege, desto mehr glichen sie darin den Ungeimpften. Eine neue schwedische Studie, die die Daten von mehr als 1,6 Millionen Menschen auswertete, k&auml;me demnach zu dem Schluss, dass bei AstraZeneca schon nach 121 Tagen und bei BioNTech nach 211 Tagen keinerlei Schutz mehr gegen eine Infektion und die Weitergabe des Virus best&uuml;nde:<br>\n&ldquo;Wenn das so ist, was soll dann eine Impfpflicht bringen? Sollen die Besch&auml;ftigten dann auch gleich noch verpflichtet werden, sich alle paar Monate zu boostern? Wer so vorgeht, muss sich &uuml;ber den Mangel an Pflegekr&auml;ften nicht wundern. Ungeimpfte Erzieher und Pfleger an den Pranger zu stellen, wird die Probleme ganz sicher nicht l&ouml;sen, sondern versch&auml;rfen &ndash; auch zu Lasten des &uuml;brigen Personals. Statt die Gesellschaft weiter zu spalten, brauchen wir mehr Anerkennung, bessere Arbeitsbedingungen, Einstiegspr&auml;mien und h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r das Personal in Kitas und in der Pflege.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/127273-wagenknecht-zur-corona-impfpflicht-was\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Impfstatus von Intensivpatienten soll nun erfasst werden &ndash; Mir schwant &Uuml;bles<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition hat beschlossen, den Impfstatus von Patienten auf Intensivstationen melden zu lassen und zu ver&ouml;ffentlichen. Was wirkt wie eine positive Neuerung in Richtung auf st&auml;rker evidenzbasierte Politik, k&ouml;nnte in Wahrheit nur dazu dienen, das geplante Verfallsdatum der Privilegien f&uuml;r Geimpfte argumentativ zu unterf&uuml;ttern. (&hellip;)<br>\nJetzt muss man den Geimpften einerseits Angst machen, dass ihr Impfschutz nach sechs Monaten nicht mehr ausreicht, damit sie sich eine dritte Dosis verpassen lassen. Zahlen aus den Intensivstationen von immer mehr geimpften Patienten, wie nun von der Ampelkoalition bestellt, k&ouml;nnen da Wunder wirken. Auch wenn die Daten nicht sagen, wie lange die Impfung jeweils zur&uuml;ckliegt.<br>\nAber der Mangel an Daten war bisher auch kein Hindernis einfach vielstimmig zu behaupten, es seien alles Ungeimpfte auf den Intensivstationen. K&uuml;nftig l&auml;sst man die Mediziner von ausgew&auml;hlten Intensivstationen mit der Aussage durch die Medien tingeln, die vielen geimpften Intensivpatienten seien zu 90% schon vor mehr als sechs Monaten geimpft worden.<br>\nAndererseits braucht man eine Rechtfertigung, um diejenigen, die sich nicht aus Angst boostern lassen, in den Status der ausgegrenzten, entrechteten, weil assozialen Impfgegner absinken zu lassen, die an allem schuld sind. Dann werden sie so eingeschr&auml;nkt und drangsaliert, bis sie sich freiwillig boostern lassen, um wieder ein normales Leben f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Die scheinbare Rechtfertigung liefern hohe Zahlen f&uuml;r geimpfte Infizierte in Kombination mit der Behauptung, das seien alles Leute, bei denen die Impfung mehr als sechs Monate zur&uuml;ckliegt.<br>\nUnd das Volk soll es dann f&uuml;r hilfreich und sinnvoll halten, wenn man\n<ul>\n<li>f&uuml;nfeinhalb Monate lang (Woche 3 bis Woche 26 nach Impfung) als so hervorragend vor Ansteckung und Ansteckendsein gesch&uuml;tzt gilt, dass man &uuml;berall hin darf, auch ohne Test, dass man aber<\/li>\n<li>ab eine Woche sp&auml;ter so gef&auml;hrlich ist, dass man auch mit negativem Test nirgends mehr hin darf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und die Mehrheit der Leute wird wohl leider auch das glauben, wenn man es ihnen nur oft genug sagt und das mit Bildern aus Intensivstationen hinterlegt; die besonders Gebildeten, vor allem die gr&uuml;nen und die linken, wie bisher vorneweg und mit besonders aggressiver Glaubensintensit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/impfstatus\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>20 Jahre Europ&auml;ische Aktiengesellschaft: 4 von 5 gro&szlig;en SE vermeiden parit&auml;tische Mitbestimmung im Aufsichtsrat<\/strong><br>\nSeit 20 Jahren gibt es in der EU die Rechtsform der Europ&auml;ischen Aktiengesellschaft (SE). Seit gut zehn Jahren steigt die Zahl der SE kr&auml;ftig, gerade in der Bundesrepublik. Mehr als die H&auml;lfte der operativ t&auml;tigen SE in der EU sind deutsche Unternehmen. Etliche von ihnen sind ganz &uuml;berwiegend im Inland aktiv, obwohl die SE eigentlich dazu dienen sollte, grenz&uuml;berschreitend t&auml;tigen Unternehmen die Arbeit zu erleichtern. F&uuml;r das Arbeitnehmerrecht auf Mitbestimmung ist die SE in Deutschland zu einem gro&szlig;en Problem geworden, zeigt eine aktuelle Analyse des Instituts f&uuml;r Mitbestimmung und Unternehmensf&uuml;hrung (I.M.U.) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung: Von den 424 im Juli 2021 aktiven deutschen SE haben 107 mehr als 2000 Besch&auml;ftigte im Inland. W&auml;ren sie etwa Aktiengesellschaften nach deutschem Recht (AG), k&ouml;nnten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Aufsichtsrat nach dem Mitbestimmungsgesetz zahlenm&auml;&szlig;ig parit&auml;tisch mitentscheiden &ndash; so wie in den aktuell 211 deutschen AG mit mehr als 2000 Besch&auml;ftigten im Inland. Doch tats&auml;chlich verf&uuml;gen nur 21 der 107 gro&szlig;en SE &uuml;ber Aufsichtsr&auml;te, in denen zur H&auml;lfte Vertreterinnen und Vertreter der Besch&auml;ftigten sitzen. Vier von f&uuml;nf gro&szlig;en SE vermeiden also parit&auml;tische Beteiligung im Aufsichtsrat. Davon sind aktuell mehr als 300.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen, die Tendenz ist seit Jahren steigend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-20-jahre-europaische-aktiengesellschaft-36938.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pleite f&uuml;r Lieferdienst Gorillas<\/strong><br>\nArbeitsgericht entscheidet, dass die Betriebsratswahlen bei dem Start-up wie geplant stattfinden k&ouml;nnen<br>\nDie Auseinandersetzungen zwischen den Besch&auml;ftigten und dem Management beim Express-Lebensmittellieferdienst Gorillas gehen weiter. Wobei die Konflikte mittlerweile auch das Berliner Arbeitsgericht besch&auml;ftigen. Am Mittwoch musste das Start-up-Unternehmen dabei eine saftige Niederlage einstecken: Die f&uuml;r kommende Woche angesetzte Betriebsratswahl kann wie geplant stattfinden, entschied das Gericht. Genau das hatte Gorillas zu verhindern versucht.<br>\nDas Unternehmen wollte die Wahl per einstweiliger Verf&uuml;gung stoppen lassen. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es, die Wahllisten h&auml;tten nicht &uuml;berall ausgehangen, Mitarbeiter*innen sei die Wahl des Wahlvorstandes verweigert worden. Vor allem aber sei unklar, so die Argumentation von Gorillas, f&uuml;r welche Besch&auml;ftigten der Wahlvorstand &uuml;berhaupt zust&auml;ndig sei. Denn zum 1. Oktober hatte das Unternehmen das operative Gesch&auml;ft, darunter auch die Kurier*innen, an die neu gegr&uuml;ndete Gorillas Operations Germany GmbH &amp; Co. KG ausgelagert. Zudem wurde erst diese Woche ein Franchisemodell eingef&uuml;hrt, bei dem jedes Warenlager als eigenst&auml;ndige Unternehmenseinheit agieren soll. Gorillas hatte denn auch schwere Gesch&uuml;tze aufgefahren: Bei einer trotzdem erfolgenden Betriebsratswahl drohte das Unternehmen mit Geldstrafen in H&ouml;he von 10 000 Euro oder Haftstrafen, wie Joey Ridge, ein Mitglied des Wahlvorstandes, gegen&uuml;ber &raquo;nd&laquo; best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1158715.arbeitskampf-pleite-fuer-lieferdienst-gorillas.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Prek&auml;r, aber frei? Arbeitsbedingungen und Karrierewege in der Wissenschaft und ihre Konsequenzen f&uuml;r die Wissenschaftsfreiheit<\/strong><br>\n&ldquo;Wie gestaltet sich die Lage eines absolvierten Studenten, der entschlossen ist, der Wissenschaft innerhalb des akademischen Lebens sich berufsm&auml;&szlig;ig hinzugeben?&rdquo; Er m&uuml;sse, so lautete die Antwort Max Webers 1919, &ldquo;es mindestens eine Anzahl Jahre aushalten k&ouml;nnen, ohne irgendwie zu wissen, ob er nachher die Chancen hat, einzur&uuml;cken in eine Stellung, die f&uuml;r den Unterhalt ausreicht&rdquo;.[1] Wenngleich sich seit dieser Bestandsaufnahme Webers vieles an den deutschen Hochschulen ge&auml;ndert hat, charakterisiert die lange Phase beruflicher Unsicherheit bis zu einer unbefristeten Festanstellung bis heute den Beruf Wissenschaft.<br>\nKlar erscheint der Karriereweg in der Wissenschaft h&auml;ufig erst in der Retrospektive. Denn erz&auml;hlt wird die wissenschaftliche Karriere aus der Perspektive der Position, die als einzige im deutschen Hochschulsystem regelhaft die unbefristete Festanstellung vorsieht: aus Sicht der Professur. Professor*innen repr&auml;sentieren Wissenschaft als Beruf. Sie sind die personifizierte Einheit von Forschung und Lehre und Leitbild der wissenschaftlichen Karriere. Wer auf diese Position gelangen will, muss sich sowohl in der Forschung als auch in der Lehre qualifizieren. Erst der Ruf auf eine Professur signalisiert den Abschluss der Qualifikationsphase. Dem entspricht ein Besch&auml;ftigungssystem, in dem Professor*innen in der Regel verbeamtet sind und dauerhaft in der Wissenschaft verbleiben k&ouml;nnen, im Unterschied zu denjenigen, die sich qualifizieren und daher, so die Logik, auch nur befristet besch&auml;ftigt werden.[2] In diesem Beitrag beschreiben wir zun&auml;chst Zustand und Genese des wissenschaftlichen Karriere- und Besch&auml;ftigungssystems in Deutschland und fragen anschlie&szlig;end, welche Konsequenzen sich daraus f&uuml;r die Wissenschaftsfreiheit ergeben k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/Wissenschaftsfreiheit-2021\/343237\/arbeitsbedingungen-und-karrierewege-in-der-wissenschaft\">bpb<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Am Ende des Lateins<\/strong><br>\nUnterstellen wir einmal, dass die westliche Darstellung stimmt: Der belarussische Pr&auml;sident Alexander Lukaschenko habe seinen geh&ouml;rigen Anteil an der humanit&auml;ren Krise an der EU-Au&szlig;engrenze. Dann hei&szlig;t das immer noch nicht, dass er sie &raquo;bewusst herbeigef&uuml;hrt&laquo; habe. Das h&auml;tte er gar nicht gekonnt. Den &raquo;Migrationsdruck&laquo; hat Lukaschenko vorgefunden. Er ist die Folge vor allem der westlichen Regimewechselkriege im Nahen und Mittleren Osten.<br>\nDass er ihn ausnutzt, ist eine andere Frage, aber warum sollte er das auch unterlassen? Sich von der EU vor die F&uuml;&szlig;e spucken lassen und so tun, als w&auml;re nichts passiert? Belarus ist nicht EU-Mitglied, es muss sich nicht an irgendwelche Kopenhagener Kriterien halten, die der Staatenbund gegen&uuml;ber seinen Mitgliedern Polen und Ungarn nicht durchsetzen kann oder will. Egal, was man von der Pr&auml;sidentschaftswahl im August 2020 im einzelnen h&auml;lt: Sie ging die EU zun&auml;chst einmal nichts an, so plump sie auch mutma&szlig;lich gef&auml;lscht worden ist. Br&uuml;ssel beansprucht ein Aufsichtsrecht &uuml;ber Belarus, das ihm niemand einger&auml;umt hat.<br>\nWas die EU-Au&szlig;enminister jetzt beschlossen haben, ist einerseits grotesk: einen Flughafen zu sanktionieren, zu dem die EU den Verkehr ohnehin schon eingestellt hat. Andererseits bedient sich die EU damit solcher Ma&szlig;nahmen, die deutsche Politiker noch bekrittelt hatten, als die USA mit denselben Mitteln gegen Nord Stream 2 vorgegangen sind: Sie verh&auml;ngt Sanktionen mit dem Anspruch extraterritorialer Wirkung. (&hellip;)<br>\nLukaschenko wird unterstellt, er wolle die EU spalten. Das ist ihm zumindest bisher nicht gelungen. Es gibt keine offizielle Kritik an den v&ouml;lkerrechtlich verbotenen Pushbacks, zu denen sich Polen erm&auml;chtigt hat. Die Warschauer Position, man verteidige &raquo;Europa&laquo; gegen frierende Frauen und Kinder, bleibt unwidersprochen. Das aber ist bei allem taktischen Misserfolg ein strategischer Sieg Lukaschenkos: Die EU beerdigt mit eigener Hand ihr selbstgepflegtes Image als Heimat von Werten und Menschenrechten. Wenn das irgend jemand in Minsk oder Moskau geplant haben sollte: Das hat gesessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/414700.am-ende-des-lateins.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78030\">Belarus: Druck und Gegendruck<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Humanit&auml;t der EU<\/strong><br>\nLebensrettende Hilfe f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge wird in der EU mit einem Vierteljahrhundert Haft bedroht. Am heutigen Donnerstag beginnt auf der griechischen Insel Lesbos ein Prozess gegen zwei Fl&uuml;chtlingshelfer, denen wegen ihrer Hilfst&auml;tigkeit unter anderem &ldquo;Menschenschmuggel&rdquo; und &ldquo;Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung&rdquo; vorgeworfen wird. Das Strafma&szlig;: bis zu 25 Jahre Haft. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall: Amnesty International hat bereits im vergangenen Jahr dokumentiert, dass in zahlreichen L&auml;ndern Europas vermutlich Hunderte verfolgt werden, weil sie Fl&uuml;chtlinge unterst&uuml;tzen. In Deutschland wurde k&uuml;rzlich ein Pfarrer zu einer Bew&auml;hrungsstrafe verurteilt, weil er einem von Abschiebung bedrohten Iraner Kirchenasyl gew&auml;hrt hatte. Gleichzeitig gehen Grenzbeamte, die an den Au&szlig;engrenzen der EU v&ouml;lkerrechtswidrige Pushbacks durchf&uuml;hren &ndash; nicht nur in Polen und Litauen, auch in Griechenland sowie in diversen anderen L&auml;ndern -, straflos aus. Bei Pushbacks etwa aus Griechenland werden immer wieder Fl&uuml;chtlinge auf unbewohnten Inseln oder in motorlosen Schlauchbooten ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8767\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>GEW: &bdquo;Neue Regierung muss Weg f&uuml;r mehr Dauerstellen freimachen!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die neue Koalition aufgefordert, gleich zu Beginn ihrer Regierungszeit die Weichen f&uuml;r mehr unbefristete Besch&auml;ftigung in der Wissenschaft zu stellen. &bdquo;Immer mehr Zeitvertr&auml;ge mit immer k&uuml;rzeren Laufzeiten, lange und steinige Karrierewege &ndash; so kann es nicht weitergehen. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie in den ersten 100 Tagen einen Gesetzentwurf f&uuml;r eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes vorlegt. Ziel ist, f&uuml;r Dauerstellen f&uuml;r Daueraufgaben, verbindliche Mindestvertragslaufzeiten und einen Anspruch auf Vertragsverl&auml;ngerung bei Kinderbetreuung und pandemiebedingter Beeintr&auml;chtigung zu sorgen&ldquo;, sagte der stellvertretende GEW-Vorsitzende und Hochschulexperte Andreas Keller am Mittwoch in Berlin.<br>\nKeller forderte die k&uuml;nftigen Regierungsparteien auf, die Wissenschaftsfinanzierung gezielt daf&uuml;r einzusetzen, gute Arbeit in der Wissenschaft zu f&ouml;rdern. &bdquo;Wer zahlt, schafft an. Der Bund finanziert die Wissenschaft Jahr f&uuml;r Jahr mit &uuml;ber zehn Milliarden Euro. Er muss dann auch Verantwortung daf&uuml;r &uuml;bernehmen, dass mit dem Geld faire Besch&auml;ftigungsbedingungen finanziert werden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die der Bund f&ouml;rdert, m&uuml;ssen verpflichtet werden, Tarifvertr&auml;ge zu unterschreiben und einzuhalten, verantwortungsbewusst mit Befristungen umzugehen und eine aktive Personalentwicklung und Gleichstellungpolitik zu betreiben. Statt immer neue befristete Programme und Wettbewerbe aus dem Boden zu stampfen, muss der Bund mehr in die Grundfinanzierung der Hochschulen investieren&ldquo;, mahnte der GEW-Vize.<br>\nZudem machte er sich f&uuml;r eine umfassende BAf&ouml;G-Reform stark. &bdquo;Chancengleichheit in der Wissenschaft f&auml;ngt im Studium an. Damit wieder deutlich mehr Studierende unterst&uuml;tzt werden, m&uuml;ssen die F&ouml;rders&auml;tze und Freibetr&auml;ge kr&auml;ftig angehoben und k&uuml;nftig automatisch angepasst werden. Um zu vermeiden, dass Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit einem Schuldenberg ins Erwerbsleben starten, muss das BAf&ouml;G endlich wieder als Vollzuschuss gezahlt werden&ldquo;, erkl&auml;rte Keller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailseite\/gew-neue-regierung-muss-weg-fuer-mehr-dauerstellen-freimachen\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>In der Bravheitsfalle<\/strong><br>\nBei den Gr&uuml;nen w&auml;chst die Unzufriedenheit. In den Koalitionsverhandlungen f&uuml;hlen sie sich &uuml;ber den Tisch gezogen. Doch sie sind auch Opfer ihrer eigenen Strategie.<br>\nAm besten beginnt man diesen Text mit einer typischen Robert-Habeck-Formulierung: Kann es sein, dass die Erfolge von gestern bereits das Scheitern von morgen in sich tragen? Dass sich eine gelungene Strategie gegen ihren Erfinder wendet, dass sie Niederlagen, Misserfolge produziert?<br>\nJa, das kann sein. Theoretisch zumindest. Ob es bei den Gr&uuml;nen auch praktisch so kommt, das wei&szlig; man noch nicht. Aber die Frage dr&auml;ngt sich auf, mit jedem Tag der Koalitionsverhandlungen und jedem Gespr&auml;ch, das man mit den Verhandlern f&uuml;hrt ein bisschen mehr. Die Gr&uuml;nen, so viel l&auml;sst sich jetzt schon sagen, wirken derzeit ziemlich ungl&uuml;cklich mit sich selbst. Sie motzen &uuml;ber ihre k&uuml;nftigen Partner, die &ldquo;br&auml;sige SPD&rdquo; und die &ldquo;ideologische FDP&rdquo;. Sie sind unzufrieden mit dem, was sie bislang erreicht haben. Sie haben Sorge, dass ihnen die n&auml;chste doppelte Niederlage droht: beim Ringen um den Klimaschutz und ums Finanzministerium, was zusammengenommen ein recht ganzheitliches Desaster w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-11\/gruene-buendnis-90-ampel-koalitionsverhandlungen-klima\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wirksamkeit von Corona-Ma&szlig;nahmen auf wackligem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nEin Expertengremium soll bis Jahresende die Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung epidemiologisch bewerten. Doch kein Epidemiologe ist dabei<br>\nDie Bundesregierung will &uuml;berpr&uuml;fen lassen, wie erfolgreich ihre Ma&szlig;nahmen in der Corona-Pandemie waren. Ein Expertengremium soll beurteilen, was Maskenpflicht, Schulschlie&szlig;ungen, Quarant&auml;ne, Schnelltests und andere Ma&szlig;nahmen gebracht haben. Nach aktuellem Stand soll der Bericht bis Ende Dezember fertig sein, mit der Reform des Infektionsschutzgesetzes k&ouml;nnte das Gremium auch bis Ende Juni Zeit bekommen: In dem Gesetzentwurf von Sozialdemokraten, Liberalen und Gr&uuml;nen ist eine Fristverl&auml;ngerung bis zum 30. Juni 2022 vorgesehen.<br>\n&ldquo;Die Evaluation soll interdisziplin&auml;r erfolgen&rdquo;, hei&szlig;t es beim Bundesgesundheitsministerium, &ldquo;und insbesondere auf Basis epidemiologischer und medizinischer Erkenntnisse die Wirksamkeit der auf Grundlage der genannten Vorschriften getroffenen Ma&szlig;nahmen untersuchen&rdquo;. Doch das Problem: In dem Gremium sitzen zwar 18 Juristen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Mediziner und Vertreter des &Ouml;ffentlichen Gesundheitsdienstes &ndash; aber kein Epidemiologe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wirksamkeit-von-Corona-Massnahmen-auf-wackligem-Pruefstand-6269789.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Auffrischungsimpfungen &ndash; &Auml;rzte warnen vor Booster-Verteilungskampf<\/strong><br>\nHaus&auml;rzte und Patientensch&uuml;tzer warnen vor einem Verteilungskampf bei den Booster-Impfungen und fordern eine Vorrangpr&uuml;fung. Die Bundes&auml;rztekammer will einen klaren Impf-Fahrplan.<br>\nDie Deutschen Haus&auml;rzte warnen vor einem Verteilungskampf bei den Auffrischungsimpfungen. Beim Wunsch nach einer raschen Auffrischung sei zu ber&uuml;cksichtigen, &ldquo;dass dies m&ouml;glicherweise zu Lasten von vulnerablen Patienten erfolgen w&uuml;rde&rdquo;, sagt der Vorsitzende des Haus&auml;rzteverbands, Ulrich Weigeldt, den Funke Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/corona-booster-impfungen-hausaerzte-verteilungskampf-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es w&uuml;rde zur politisch und medial befeuerten Hysterie passen, wenn nun ausgerechnet die gef&auml;hrdeten Bev&ouml;lkerungsgruppen keine Impftermine bek&auml;men. Statt dieses Chaos zu ordnen, zerbricht sich die Politik aber lieber den Kopf dar&uuml;ber, wie sie freiwillig Ungeimpfte weiter schikanieren kann. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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