{"id":78125,"date":"2021-11-19T08:30:32","date_gmt":"2021-11-19T07:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125"},"modified":"2021-11-19T08:30:32","modified_gmt":"2021-11-19T07:30:32","slug":"hinweise-des-tages-3992","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h01\">Glasgow gescheitert: Nur der Weg kann nun das Ziel sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h02\">Trotz Steuermehreinnahmen: Kreditfinanzierte Investitionen notwendig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h03\">Eltern und Kinder demonstrieren f&uuml;r die L&ouml;hne der Erzieher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h04\">Die Welt der Rendite: Das Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en-Marburg in privater Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h05\">Auf das &bdquo;Ampel-Gehampel&ldquo; wartet eine harte Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h06\">Das sind die Bund-L&auml;nder-Beschl&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h07\">Der Ruf nach harten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Ungeimpfte ist gef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h08\">Coronakrise kostet Bundesagentur 52 Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h09\">Maskenaff&auml;re: N&uuml;&szlig;lein und Sauter bekommen Honorare aus Maskendeals zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h10\">FDA will 55 Jahre f&uuml;r die Bearbeitung von FOIA-Anfragen zu Impfstoffdaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h11\">Goldene Br&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h12\">Bidens Au&szlig;enpolitik basiert auf einer gro&szlig;en L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h13\">&ldquo;Das ist unser Hinterhof!&rdquo; (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78125#h14\">Lafontaine k&uuml;ndigt Ende der politische Karriere an<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Glasgow gescheitert: Nur der Weg kann nun das Ziel sein<\/strong><br>\nDie Klimakonferenz in Glasgow ist zu Ende gegangen, ohne den gro&szlig;en Wurf in Sachen Klimaschutz gebracht zu haben. Die Politiker, die zwei Wochen lang verhandelt haben, glauben, einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan zu haben. Die Klimaaktivisten hingegen sind tief entt&auml;uscht, weil sie endlich konkrete Ma&szlig;nahmen statt diplomatischer Erkl&auml;rungen erwartet hatten. Tats&auml;chlich sind die Fortschritte gegen&uuml;ber der Erkl&auml;rung von Paris vor sechs Jahren &uuml;berschaubar. So wurden beispielsweise keine klaren Verpflichtungen eingegangen, die Kohlenutzung in einem festgelegten Zeitplan zu verringern oder gar auf null zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Das 1,5-Grad-Ziel ist nun noch weniger erreichbar.<br>\nHinter all den bisherigen Klima-Konferenzen steht eine zu einfache Vorstellung von der Funktionsweise der globalisierten Wirtschaft und unserer Gesellschaften. Es funktioniert nicht, souver&auml;ne Regierungen in einem internationalen Abkommen aufzufordern, ein gemeinsam beschlossenes Oberziel wie die 1,5 Grad dadurch erreichbar zu machen, dass sie irgendwelche Ma&szlig;nahmen festlegen und umzusetzen versuchen. Denn die Addition eines Sammelsuriums nationaler Ma&szlig;nahmen f&uuml;hrt am Ende nicht zu einem befriedigenden Gesamtergebnis, weil unber&uuml;cksichtigt bleibt, dass alle L&auml;nder &uuml;ber ein riesiges Netz von M&auml;rkten f&uuml;r fossile Energietr&auml;ger eng miteinander verbunden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2021\/11\/18\/glasgow-gescheitert-nur-der-weg-kann-nun-das-ziel-sein\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trotz Steuermehreinnahmen: Kreditfinanzierte Investitionen notwendig<\/strong><br>\nDas Land Niedersachsen und seine Kommunen stecken tief im Investitionsstau. Dennoch klammert sich Finanzminister Hilbers um jeden Preis an die schwarze Null. Das #schlaglicht 40\/2021 hat eine bessere Idee: Mit kreditfinanzierten Investitionen zu g&uuml;nstigsten Konditionen muss die Infrastruktur zukunftsfest gemacht werden.<br>\nDas Land Niedersachsen und seine Kommunen k&ouml;nnen sich wohl &uuml;ber mehr Einnahmen freuen. Gegen&uuml;ber dem Fr&uuml;hjahr wurde die aktuelle Steuersch&auml;tzung nach oben korrigiert. Angetrieben durch die Konjunktur soll beim Landeshaushalt zwischen 2021 und 2025 ein Steuerplus von &uuml;ber 7 Mrd. Euro stehen, w&auml;hrend der Kommunalebene j&auml;hrlich dreistellige Millionenbetr&auml;ge winken. Allerdings sorgen die Tilgungsverpflichtungen der Schuldenbremse und Finanzminister Reinhold Hilbers, der sich um jeden Preis an die schwarze Null klammert, daf&uuml;r, dass die Priorit&auml;ten erneut falsch gesetzt sind. Sparen ist zum Selbstzweck verkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++4a6414e8-483c-11ec-8dac-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Reinhold Hilbers ist auch der Verhandlungsf&uuml;hrer der L&auml;nder, die in der Tarifauseinandersetzung mit den Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes, <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/streiks-unikliniken-verdi-100.html\">darunter auch Pflegekr&auml;fte<\/a>, bislang zu keinerlei Zugest&auml;ndnissen bereit sind. F&uuml;r diese Haush&auml;lter ist die Pandemie offenbar schon beendet. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eltern und Kinder demonstrieren f&uuml;r die L&ouml;hne der Erzieher<\/strong><br>\nWegen eines achtt&auml;gigen Warnstreiks bei der Berliner Arbeiterwohlfahrt sind viele Kindertagesst&auml;tten geschlossen<br>\n&raquo;L&ouml;hne rauf, Kita auf!&laquo; Juliane Zacher ruft ins Megafon, h&auml;lt das Mikrofon danach dem Kind vor die Nase, das neben ihr im Bollerwagen sitzt. &raquo;L&ouml;hne an&laquo;, ruft das Kind z&ouml;gerlich. Die Zuh&ouml;rer lachen. Beim n&auml;chsten Mal klappt es besser. Gut 120 Eltern und Kinder ziehen auf dem Gehweg am Berliner S&uuml;dstern zur Landeszentrale der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Kreuzberger Bl&uuml;cherstra&szlig;e. Ausnahmsweise gehen die Kinder und Eltern bei dieser Demonstration sogar bei Rot &uuml;ber die Stra&szlig;e. Die Polizei ist pr&auml;sent und sichert die Kreuzungen mit ihren Motorr&auml;dern ab.<br>\nDer Anlass: Viele Kitas der AWO sind geschlossen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte zum achtt&auml;gigen Warnstreik aufgerufen, weil die Tarifverhandlungen feststecken. Juliane Zacher ist Teil einer Elterngruppe aus der Kreuzberger Kita &raquo;L&ouml;wenzahn&laquo;, die ganz in der N&auml;he der AWO-Zentrale liegt. Sie hat zwei Kinder in der Kindertagesst&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1158737.streik-bei-der-arbeiterwohlfahrt-eltern-und-kinder-demonstrieren-fuer-die-loehne-der-erzieher.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Welt der Rendite: Das Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en-Marburg in privater Hand<\/strong><br>\nWie so vieles, wurde auch das Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en-Marburg in den 2000er Jahren privatisiert. Das war und ist schlecht f&uuml;r Besch&auml;ftigte, Patientinnen und Patienten &ndash; was CDU und Gr&uuml;ne aber nicht weiter interessiert.<br>\n&raquo;In Erw&auml;gung, dass eine gute Krankenversorgung nur mit ausreichend Personal, nicht aber mit Renditedruck machbar ist&laquo;, startete die Gewerkschaft ver.di im Juli 2021 eine &#9656;Petition an den Hessischen Landtag zur R&uuml;ckf&uuml;hrung des Universit&auml;tsklinikums Gie&szlig;en-Marburg (UKGM) in &ouml;ffentliches Eigentum.<br>\nManche reiben sich vielleicht verwundert die Augen: Sind Kliniken, insbesondere wenn sie auch noch Universit&auml;ten sind, nicht selbstverst&auml;ndlich in &ouml;ffentlicher Hand? Wie sollte sonst die Freiheit von Forschung und Lehre gew&auml;hrleistet und das Gemeinwohl vor Renditeerwartungen gesch&uuml;tzt werden? Die Antwort lautet: Die Privatisierung von Kliniken ist in Deutschland auf dem Vormarsch. An der Spitze der Zahl der Krankenhausbetten und der Ums&auml;tze stehen heute drei private renditeorientierte Krankenhauskonzerne. Aber eine private Universit&auml;tsklinik gibt es in der Tat nur in Hessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/die-welt-der-rendite-das-universitaetsklinikum-giessen-marburg-in-privater-hand--2399.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auf das &bdquo;Ampel-Gehampel&ldquo; wartet eine harte Opposition<\/strong><br>\nKoalition In den USA l&auml;sst sich betrachten, was SPD, Gr&uuml;nen und FDP bl&uuml;ht: Argwohn statt Aufbruch, ein versch&auml;rfter Konflikt zwischen Gro&szlig;stadtparteien und Landbev&ouml;lkerung. Sp&auml;testens im Fr&uuml;hjahr 2022 wird der Gegenwind f&uuml;r Olaf Scholz &amp; Co. eisig<br>\nDie Hochstimmung &uuml;ber den &bdquo;Aufbruch&ldquo; ist schon wieder verflogen. Viele B&uuml;rger sp&uuml;ren: Das &bdquo;Fahren auf Sicht&ldquo; k&ouml;nnte sich unter der neuen Regierung fortsetzen, trotz Olaf Scholz&rsquo; vollmundiger Ank&uuml;ndigung, ein Langzeitprogramm f&uuml;r den &ouml;kologischen Umbau der Industriegesellschaft vorzulegen.<br>\nWarum w&auml;chst der Argwohn, noch bevor die neue Regierung vereidigt ist? Die Gr&uuml;nde sind in den USA zu besichtigen. Denn so, wie sich die unterschiedlichen politischen Str&ouml;mungen der US-Demokraten bereits im ersten Regierungsjahr gegenseitig blockieren, so wird es den deutschen Ampelkoalition&auml;ren ergehen. Die Spannweite und heterogene Zusammensetzung der Demokratischen Partei &auml;hnelt derjenigen der Ampelkoalition auf frappierende Weise. Hier wie dort m&uuml;ssen linksgr&uuml;ne, sozialdemokratische, linksliberale, wirtschaftsliberale und konservative Positionen zusammengef&uuml;hrt werden. Hier wie dort passen post-keynesianische Transformationsmodelle und neoliberale Staatsferne schlecht zusammen. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich den Streit zwischen Alexandria Ocasio-Cortez und dem Kohlelobbyisten Joe Manchin um Gr&ouml;&szlig;e und &ouml;kosoziale Ausrichtung der geplanten Investitions- und Sozialprogramme auch in Berlin vorzustellen, etwa zwischen einer gr&uuml;nen Transformationsministerin und einem wirtschaftsliberalen Finanzminister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/der-argwohn-waechst\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das sind die Bund-L&auml;nder-Beschl&uuml;sse<\/strong><br>\nK&uuml;nftig soll es drei Schwellenwerte geben, mit deren Erreichen jeweils weitergehende Ma&szlig;nahmen eingef&uuml;hrt werden. Ma&szlig;stab wird daf&uuml;r die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz. Konkret sollen die L&auml;nder bei &Uuml;berschreiten eines Werts von 3 fl&auml;chendeckende Zugangsregeln nur f&uuml;r Geimpfte und Genesene (2G-Regel) etwa zu Veranstaltungen und der Gastronomie einf&uuml;hren &ndash; sofern nicht schon geschehen.<br>\nBei &Uuml;berschreiten eines Werts von 6 sollen die L&auml;nder dar&uuml;ber hinausgehend in bestimmten Einrichtungen auch f&uuml;r Geimpfte und Genesene zus&auml;tzlich Testnachweise oder andere Ma&szlig;nahmen vorschreiben (2G plus). Sp&auml;testens bei &Uuml;berschreiten des Schwellenwerts von 9 sollen die L&auml;nder dann von weitergehenden Beschr&auml;nkungen Gebrauch machen. Dies zielt auf eine vom Bundestag beschlossene Klausel: Nach einem entsprechenden Landtagsbeschluss sollen die L&auml;nder auch h&auml;rtere Ma&szlig;nahmen wie Kontaktbeschr&auml;nkungen oder Einschr&auml;nkungen und Verbote von Veranstaltungen verh&auml;ngen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/corona-bund-laender-beschluesse-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine gestaffelte Hospitalisierungsrate soll es nun also richten &ndash; u.a. nach R-Wert, 7-Tage-Inzidenzen sowie Anzahl der t&auml;glichen sog. Neuinfektionen und der Impfquote. Dabei unterschlagen die meisten Medien und politischen Entscheidungstr&auml;ger, dass seit Anfang 2020 auch viele neue Erkenntnisse &uuml;ber Coronaviren &ndash; insbesondere Sars-CoV-2 &ndash; und deren Krankheiten vorliegen. Anstatt endlich etwas f&uuml;r den Schutz der Risikogruppen zu beschlie&szlig;en, werden weiter lediglich Scheingefechte &uuml;ber Zahlenmodelle gef&uuml;hrt. Auch so wird vom Versagen der Politik abgelenkt. Aussicht auf Besserung ist angesichts dieser Corona-Koalition in Bund und L&auml;ndern nicht zu erkennen &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In Niedersachsen wird <a href=\"https:\/\/www.stk.niedersachsen.de\/startseite\/presseinformationen\/statement-von-ministerprasident-stephan-weil-im-anschluss-an-die-heutige-ministerprasidentenkonferenz-mit-der-bundeskanzlerin-und-dem-bundeskabinett-206103.html\">die Absenkung des Schwellenwertes bei den Hospitalisierungen begr&uuml;&szlig;t<\/a>. Zitat: &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus werden wir im Rahmen des laufenden Abstimmungsprozesses in unserer Corona-Verordnung die Schwellenwerte des Hospitalisierungswertes, wie heute vereinbart, auf 3, 6 und 9 absenken.&ldquo; Das ist eigentlich nicht erw&auml;hnenswert, nur insoweit, dass nun endlich die Corona-Warnstufe 1 ausgerufen werden kann. Bislang galt gar keine Warnstufe, daf&uuml;r aber je nach Landkreis jede Menge Einschr&auml;nkungen. Interessant ist auch, dass der Bundestag unter viel Tamtam der Ampelparteien erst die epidemische Lage beendet und ein Gesetz beschlie&szlig;t, weil das Parlament und nicht mehr die Exekutive bestimmen soll, kurz danach aber wieder Bundes- und Landesregierungen unter Beobachtung der Bildzeitung zusammenkommen, um Schwellenwerte zu vereinbaren, die doch eigentlich im Gesetz h&auml;tten stehen m&uuml;ssen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Ruf nach harten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Ungeimpfte ist gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nIm Kampf gegen die Pandemie wird eine Gruppe zum Kernproblem ernannt. Druck aber erzeugt Gegendruck. Die Konsequenz l&auml;sst f&uuml;r die Zukunft nichts Gutes ahnen. [&hellip;]<br>\nDie Gesellschaft hat sich in eine Art Corona-Kollektivismus ergeben. Die Belange des Kollektivs werden weit &uuml;ber die Interessen des Individuums gestellt.<br>\nDas ist erstaunlich f&uuml;r eine Gemeinschaft, die ansonsten die Freiheit jedes einzelnen in seiner Entscheidung akzeptiert und propagiert. Bis hin zu der Wahl des eigenen Geschlechts. Gef&auml;hrlich wird es, wenn der Kollektivismus in Paternalismus umschl&auml;gt mit dem Ruf nach einer starken Hand, die durchgreift, um der Krise endlich ein Ende zu setzen. Die Tendenz dazu l&auml;sst sich beobachten. Sie ist die Folge einer schwachen Politik, die in der Pandemie auf Sicht f&auml;hrt und nicht nach einem klaren Plan vorgeht. Sie weckt teils falsche Hoffnungen, zuletzt im Sommer, als der Eindruck entstand, die Pandemie sei beherrschbar.<br>\nDie Infektionszahlen gingen zur&uuml;ck, die Intensivstationen leerten sich, Corona-Patienten waren dort in der Minderheit. Doch die Katastrophe zeichnete sich ab. Wissenschaftler warnten vor dem Winter und einer heraufziehenden vierten Welle. In den Krankenh&auml;usern verabschiedete sich das Pflegepersonal, ersch&ouml;pft, desillusioniert, in den Krankenstand, in die Teilzeit oder gleich ganz aus dem Beruf. Sp&auml;testens jetzt w&auml;re der Moment gekommen, um Vers&auml;umnisse der Vergangenheit zu analysieren, Konzepte zu pr&auml;sentieren, wie der Flucht von Fachkr&auml;ften entgegenzuwirken, dem Systemfehler beizukommen ist.<br>\nStattdessen Schweigen dar&uuml;ber &ndash; und in Berlin ein z&auml;hes Ringen der Besch&auml;ftigten mit den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungen der Landeskliniken um dringend n&ouml;tige Entlastung, begleitet von scheinheiligen Einlassungen politisch Verantwortlicher. Auf Bundesebene beklagten Gesundheits&ouml;konomen unverdrossen einen &Uuml;berfluss in der station&auml;ren Versorgung, wurden im Hintergrund weiter Kliniken geschlossen &ndash; und werden es noch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/der-ruf-nach-harten-beschraenkungen-fuer-ungeimpfte-ist-gefaehrlich-li.195648\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Coronakrise kostet Bundesagentur 52 Milliarden<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hat ihre bisherigen Aufwendungen f&uuml;r die Coronakrise auf die immense Summe von rund 52 Milliarden Euro beziffert. In den Jahren 2020 und 2021 seien 24 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld, 18 Milliarden Euro f&uuml;r Sozialleistungen aus der Kurzarbeit und zehn Milliarden f&uuml;r pandemiebedingtes Arbeitslosengeld ausgegeben worden, sagte BA-Vorstandsmitglied Christiane Sch&ouml;nefeld in Berlin.<br>\nZur Finanzierung der zus&auml;tzlichen Ausgaben sei die R&uuml;cklage der Bundesagentur in H&ouml;he von fast 26 Milliarden Euro fast komplett aufgebraucht worden, sagte Sch&ouml;nefeld. Rund 24 Milliarden Euro habe der Bund zugeschossen, der Rest sei aus dem Haushaltsansatz bestritten worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/coronakrise-kostet-bundesagentur-52-milliarden-a-677d1ecd-59d5-46f1-a044-96f34c65f4da\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und dennoch m&ouml;chte der amtierende Bundesfinanzminister und M&ouml;chtegern-Kanzler Scholz Ruhe ausstrahlen. Angesichts eines bevorstehenden Winters mit versch&auml;rften Corona-Ma&szlig;nahmen sollte diese zur Schau gestellte Ruhe mal &ouml;konomisch begr&uuml;ndet werden. Noch besser w&auml;re es, wenn auch Herr Scholz dazu beitragen w&uuml;rde, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78018\">dass hierzulande endlich die Hysterie &uuml;berwunden werden kann<\/a>. Aber diese Hoffnung ist wohl vergebens &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Maskenaff&auml;re: N&uuml;&szlig;lein und Sauter bekommen Honorare aus Maskendeals zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIn der Maskenaff&auml;re haben die langj&auml;hrigen CSU-Abgeordneten Georg N&uuml;&szlig;lein und Alfred Sauter vor Gericht einen Sieg errungen. Sie d&uuml;rften straffrei ausgehen und das kassierte Geld behalten k&ouml;nnen. Nicht nur der CSU stellen sich nun unangenehme Fragen.<br>\nRazzien, sichergestelltes Verm&ouml;gen, drohende Anklage wegen Schmiergeld-Verdacht: In der Maskenaff&auml;re um Georg N&uuml;&szlig;lein und Alfred Sauter hat es f&uuml;r die beiden langj&auml;hrigen CSU-Abgeordneten lange Zeit schlecht ausgesehen. Jetzt haben N&uuml;&szlig;lein und Sauter einen vorentscheidenden Sieg beim Oberlandesgericht (OLG) M&uuml;nchen errungen, der eine Anklage unwahrscheinlich werden l&auml;sst. N&uuml;&szlig;lein und Sauter d&uuml;rften straffrei ausgehen, und sie m&uuml;ssen ihre Masken-Honorare in Millionenh&ouml;he zur&uuml;ckbekommen.<br>\nDas OLG hat Beschwerden gegen das Vorgehen der Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen stattgegeben und erkl&auml;rt, die unter Beteiligung der beiden CSU-Politiker zustande gekommenen Maskendeals seien nach Einsch&auml;tzung des Gerichts nicht strafbar. Das OLG verwies auf Paragraf 108e des Strafgesetzbuches (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatstr&auml;gern). Nach dem &ldquo;eindeutigen Willen&rdquo; des Bundestags sei es kein Gesetzesversto&szlig;, wenn ein Abgeordneter die &ldquo;Autorit&auml;t seines Mandats&rdquo; und seine Kontakte nutze, um Entscheidungen au&szlig;erhalb des Parlaments zu beeinflussen. Das sei so &ldquo;hinzunehmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-maskenaffaere-nuesslein-sauter-1.5467427\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Bundestag hat also einen &ldquo;Schmiergeldparagraphen&rdquo; verabschiedet, der nicht einmal in einem solch eklatanten Fall von Selbstbereicherung (in einer Pandemie mit Millionen Betroffenen und Leidenden!) zieht, wovor immer gewarnt worden ist &ndash; wie kann das sein? Und wann erkennen die W&auml;hler der Unionsparteien endlich, dass 32% (in Bayern) f&uuml;r die CSU und 19% f&uuml;r die CDU noch immer viel zu viel W&auml;hlerzuspruch ist f&uuml;r Parteien, deren Abgeordnete sich ohne jegliche Gewissensbisse den Staat zur Beute gemacht haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>FDA will 55 Jahre f&uuml;r die Bearbeitung von FOIA-Anfragen zu Impfstoffdaten<\/strong><br>\n(&hellip;) Diese Frist zur &Uuml;berpr&uuml;fung und Freigabe der Dokumente &uuml;ber den Impfstoff m&ouml;chte die Food &amp; Drug Administration in dieser Woche in ihren Gerichtsdokumenten einger&auml;umt bekommen, um auf die Anfrage zu reagieren. Wenn ein Bundesrichter in Texas zustimmt, k&ouml;nnen die Kl&auml;ger Public Health und Medical Professionals for Transparency damit rechnen, dass sie die vollst&auml;ndigen Unterlagen im Jahr 2076 einsehen k&ouml;nnen.<br>\nNach dem FOIA-Gesetz von 1967 m&uuml;ssen Bundesbeh&ouml;rden auf Informationsanfragen innerhalb von 20 Werktagen antworten. Die Zeit, die ben&ouml;tigt wird, um die Dokumente tats&auml;chlich zu erhalten, &ldquo;h&auml;ngt jedoch von der Komplexit&auml;t der Anfrage und einem eventuellen R&uuml;ckstau von bereits bei der Beh&ouml;rde anh&auml;ngigen Anfragen ab&rdquo;, hei&szlig;t es auf der zentralen FOIA-Website der Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/legal\/government\/wait-what-fda-wants-55-years-process-foia-request-over-vaccine-data-2021-11-18\/%20%20\">Reuters (auf Englisch)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Absurd &ndash; die FDA brauchte laut Kl&auml;gern nur 108 Tage, &ldquo;um die entsprechenden Dokumente f&uuml;r die weitaus kompliziertere Aufgabe der Lizenzierung des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer zu pr&uuml;fen&ldquo;. Die gleiche Beh&ouml;rde rechnet nun mit (insgesamt) 55 Jahren f&uuml;r die Pr&uuml;fung und Freigabe relevanter Dokumente. So wird in Zeiten von Corona &bdquo;Transparenz&ldquo; &uuml;bersetzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Goldene Br&uuml;cke<\/strong><br>\nEs sei ein &raquo;Schlappe f&uuml;r Gasprom&laquo;, titelten mehrere Medien in Europa zur Entscheidung der Bundesnetzagentur, das Zertifizierungsverfahren f&uuml;r die Pipeline Nord Stream 2 vorl&auml;ufig zu unterbrechen. Doch es gibt Anzeichen daf&uuml;r, dass sich die Gegner der Rohrleitung in Deutschland und Ostmitteleuropa zu fr&uuml;h freuen und der Beschluss der Bundesnetzagentur weniger darauf abzielt, Nord Stream 2 zu kippen, als vielmehr darauf, dem Projekt eine goldene Br&uuml;cke zu bauen.<br>\nDas erste Argument ist eines e contrario: Wenn die Netzagentur die Absicht oder Aufgabe gehabt h&auml;tte, Nord Stream 2 zu stoppen, h&auml;tte sie dem Betreiber einfach bescheinigen k&ouml;nnen, nicht genehmigungsf&auml;hig zu sein, dies an die EU-Kommission &uuml;bermittelt, und die h&auml;tte sich vermutlich an dieses Votum gehalten. Schlie&szlig;lich ist das politische Interesse an der Leitung in Br&uuml;ssel geringer als in Berlin.<br>\nStatt dessen geht aus der Mitteilung der Netzagentur &uuml;ber die Suspendierung des Verfahrens implizit hervor, dass sie sich mit der Betreibergesellschaft in einem Aushandlungsprozess befindet. Das offizielle Argument, nur ein in Deutschland registriertes Unternehmen k&ouml;nne zertifiziert werden, &uuml;berzeugt nicht. Die Schweiz ist zwar kein EU-Mitglied, aber sie hat mit der EU umfassende Freihandelsabkommen abgeschlossen, und diese &raquo;vermeiden&laquo; laut Aussage der Schweizer Regierung &raquo;Diskriminierungen von Schweizer Unternehmen im EU-Binnenmarkt&laquo;. Gegenw&auml;rtig stehen demnach hinter 13 Prozent der Direktinvestitionen in der EU Schweizer Unternehmen. Warum also nicht auch eine Gaspipeline? Da wirft die Bundesnetzagentur vermutlich Nebelkerzen. Es gab f&uuml;r die Nord Stream 2 AG offenbar mehrere Optionen, und ob hinter der gew&auml;hlten Variante &raquo;separate Betreibergesellschaft f&uuml;r den deutschen Pipelineteil&laquo; auch der Wunsch z.&thinsp;B. nach Steuervermeidung bei der Muttergesellschaft stand, brauchte die Netzagentur nicht zu interessieren. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass die Beh&ouml;rde die Aufgabe hat, das Projekt genehmigungsf&auml;hig zu machen, und zwar auch im Sinne des EU-Energiepakets und seiner Vorschrift, die Lieferung des Rohstoffs und den Betrieb der Leitung rechtlich zu trennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/414775.goldene-br%C3%BCcke.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bidens Au&szlig;enpolitik basiert auf einer gro&szlig;en L&uuml;ge<\/strong><br>\nDie USA haben nach dem Kalten Krieg die Gelegenheit vertan, eine &ldquo;neue Weltordnung&rdquo; mit multipolarer, regelbasierter internationaler Ordnung zu f&ouml;rdern. Stattdessen entschieden sie sich f&uuml;r die &ldquo;US-amerikanische Einzigartigkeit&rdquo;. Die Realit&auml;t hat diese Vision nun eingeholt. (&hellip;)<br>\nIn den n&auml;chsten 30 Jahren (nach dem Ende des Kalten Krieges) pflegten die USA eine schizophrene Beziehung zur Welt und entfernten sich von dem Anspruch, in einer multipolaren Welt agieren zu wollen (wie unter den Pr&auml;sidenten Bill Clinton und Barack Obama), sondern wandten sich einer ehrlicheren Politik zu, n&auml;mlich mit den USA an der Spitze einer globalen Hierarchie, wie sie von amerikanischen ausl&auml;ndischen und nationalen Sicherheitseliten entworfen wurde, um die USA an der Spitze zu halten (wie unter den Pr&auml;sidenten George W. Bush junior und Donald Trump). W&auml;hrend die USA an der Vorstellung festhielten, dass sich die ganze Welt auf ewig dem Willen und den Launen der USA unterzuordnen habe, entwickelten sich andere L&auml;nder zu einer Realit&auml;t jenseits des Kalten Krieges, in der echte Bestrebungen nach einer multipolaren Ordnung &uuml;ber reine Rhetorik hinausgingen und zu einem praktischeren Herangehen f&uuml;hrten, in der die US-Hegemonie oft als Hindernis angesehen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127213-bidens-aussenpolitik-basiert-auf-selbstbetrug-und-luege\/\">Scott Ritter in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wohl auch die zuk&uuml;nftige deutsche Bundesregierung wird &ndash; so ist zu bef&uuml;rchten &ndash; ganz strikt an der Seite der US-Regierung und deren Interessen stehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Das ist unser Hinterhof!&rdquo; (II)<\/strong><br>\nDie EU soll ihr Sanktionsregime um den Tatbestand &ldquo;Kleptokratie&rdquo; erweitern und sich mit seiner Anwendung in den Nicht-EU-L&auml;ndern S&uuml;dosteuropas gr&ouml;&szlig;eren Einfluss sichern. Dies schl&auml;gt der European Council on Foreign Relations (ECFR) vor, eine Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin. Hintergrund ist, dass die EU in S&uuml;dosteuropa inzwischen an Einfluss verliert. So stufen Beobachter den k&uuml;rzlich erfolgten R&uuml;cktritt von Nordmazedoniens Ministerpr&auml;sident Zoran Zaev als schweren R&uuml;ckschlag f&uuml;r Br&uuml;ssel ein: Zaev hatte erhebliche Zugest&auml;ndnisse gemacht, um eine Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen zu erreichen, war aber von der EU fallengelassen worden. Weitere R&uuml;ckschl&auml;ge diagnostizieren Beobachter in Bosnien-Herzegowina, wo aktuell der CSU-Politiker Christian Schmidt als &ndash; nicht demokratisch gew&auml;hlter &ndash; Hoher Repr&auml;sentant mit umfassenden Vollmachten ausgestattet ist, und in Serbien, wo Umfragen in der Bev&ouml;lkerung eine &uuml;berw&auml;ltigende Zustimmung zu einer engen Kooperation mit Russland und China feststellen. Dies geht mit einer sehr kritischen Haltung gegen&uuml;ber der EU einher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8769\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lafontaine k&uuml;ndigt Ende der politische Karriere an<\/strong><br>\nLafontaine kritisierte die Parteispitze der Linken in Berlin. &bdquo;Parteivorsitzende m&uuml;ssen die Fl&uuml;gel zusammenf&uuml;hren und eine Programmatik entwickeln, die alle akzeptieren&ldquo;, sagte er. Stattdessen verst&uuml;nden sich die Vorsitzenden als Mitglieder von Str&ouml;mungen und befeuerten seit Jahren den innerparteilichen Konflikt. Damit meine er auch die aktuellen Vorsitzenden Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow.<br>\nZudem kritisierte er die Bundesspitze f&uuml;r den Umgang mit den Parteiausschlussverfahren gegen ihn selbst und seine Ehefrau Sahra Wagenknecht. Den Bundesvorstand scheine es nicht zu st&ouml;ren, wenn &bdquo;irgendwelche Leute&ldquo; mitten im Wahlkampf Ausschlussantr&auml;ge stellten. Parteien, die permanent Angriffe auf ihre popul&auml;ren Politiker zulie&szlig;en, d&uuml;rften sich nicht &uuml;ber Wahlniederlagen wundern. &bdquo;Einige der f&uuml;r den Wahlkampf Verantwortlichen &ndash; allen voran der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer &ndash; wissen nicht, wie man Wahlen gewinnt&ldquo;, sagte Lafontaine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/lafontaine-will-politische-karriere-beenden-17640869.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Baerbock als Au&szlig;enministerin w&auml;re eine Katastrophe&ldquo;<\/strong><br>\nLinke-Gr&uuml;nder Lafontaine erkl&auml;rt in WELT das Ende seiner politischen Karriere und rechnet mit der Bundesspitze ab. In der Impfdebatte gei&szlig;elt er einen &bdquo;Anstieg von Intoleranz, totalit&auml;rem Verhalten&ldquo; sowie &bdquo;Zensur&ldquo;. Einen schweren Vorwurf richtet er an die Gr&uuml;nen-Chefin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus235133098\/Oskar-Lafontaine-Baerbock-als-Aussenministerin-waere-eine-Katastrophe.html\">Welt Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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