{"id":78136,"date":"2021-11-21T09:00:07","date_gmt":"2021-11-21T08:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136"},"modified":"2021-11-19T10:50:20","modified_gmt":"2021-11-19T09:50:20","slug":"hinweise-der-woche-233","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h02\">Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h03\">Die Sozialversicherungskassen bluten f&uuml;r die &bdquo;schwarze Null&ldquo;.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h04\">Fl&uuml;chtlinge\/Belarus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h05\">Wind aus den Segeln nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h06\">Der Trick mit Zuckerbrot und Peitsche zwischen China und den USA funktioniert nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h07\">Britischer Spitzengeneral warnt: Gefahr eines Krieges mit Russland gr&ouml;&szlig;er als je zuvor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h08\">Skandalbericht vom Rechnungshof!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h09\">Orientierungsleistung mangelhaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136#h10\">Das Letzte: Ursula von der Leyen vom Atlantic Council ausgezeichnet &ndash; zusammen mit BioNTech-Gr&uuml;ndern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schluss mit der Impfdebatte, zur&uuml;ck zur Vernunft<\/strong><br>\nMittlerweile sind 85 Prozent der &uuml;ber 60-J&auml;hrigen in Deutschland geimpft. Doch leider stellt sich heraus, dass die Schutzwirkung der Impfung mit der Zeit nachl&auml;sst und auch Geimpfte das Virus weitergeben und schwer erkranken k&ouml;nnen, die Impfung also keine sterile Immunit&auml;t bietet. Um den (verfassungswidrigen) indirekten Impfzwang und die irref&uuml;hrende Debatte hierzu zu beenden, m&uuml;ssten deshalb nun vier Punkte eingesehen werden.\n<ul>\n<li>Diejenigen, die jetzt noch nicht geimpft sind, werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr impfen lassen &ndash; es sei denn, es w&uuml;rde Zulassungen f&uuml;r klassische Totimpfstoffe geben.<\/li>\n<li>Das 2G-Modell und kostenpflichtige Tests bedeuten nichts anderes als indirekten Impfzwang und ergeben epidemiologisch nur wenig Sinn. Wenn, dann m&uuml;sste es ein kostenfreies 1G-Modell geben: getestet.<\/li>\n<li>Die Impfung muss eine freie Entscheidung sein, und dies muss endlich akzeptiert werden.<\/li>\n<li>Dass es nun im Winter wahrscheinlich ein Problem mit Krankenhauskapazit&auml;ten geben wird, hat weniger mit den Ungeimpften zu tun als vielmehr damit, dass a) die Impfung nicht h&auml;lt, was behauptet wurde; b) eine v&ouml;llig fehlgeleitete Politik alles auf die Impfung gesetzt hat und c) 4500 Intensivbetten weniger als noch vor einem Jahr betriebsbereit sind. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Denn mit Blick auf das Versagen der Bundesregierung und auf L&auml;nder wie China oder Singapur, aber auch Italien oder Frankreich muss die Frage gestellt werden, ob es den entsprechenden Regierungen seit Beginn der Pandemie weniger um Gesundheitsschutz als vielmehr um den Ausbau digitaler Kontrollregime ging. Von der neuen Bundesregierung muss deshalb ein Versprechen eingefordert werden: dass wie f&uuml;r den M&auml;rz 2022 angek&uuml;ndigt sp&auml;testens dann wirklich alle Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ckgenommen werden &ndash; insbesondere die Kopplung von Grundrechten an den (digitalen) Ausweis des Gesundheitsstatus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wochenende\/schluss-mit-der-impfdebatte-zurueck-zur-vernunft-li.193768\">Philipp von Becker in Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wirksamkeit von Corona-Ma&szlig;nahmen auf wackligem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nEin Expertengremium soll bis Jahresende die Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung epidemiologisch bewerten. Doch kein Epidemiologe ist dabei<br>\nDie Bundesregierung will &uuml;berpr&uuml;fen lassen, wie erfolgreich ihre Ma&szlig;nahmen in der Corona-Pandemie waren. Ein Expertengremium soll beurteilen, was Maskenpflicht, Schulschlie&szlig;ungen, Quarant&auml;ne, Schnelltests und andere Ma&szlig;nahmen gebracht haben. Nach aktuellem Stand soll der Bericht bis Ende Dezember fertig sein, mit der Reform des Infektionsschutzgesetzes k&ouml;nnte das Gremium auch bis Ende Juni Zeit bekommen: In dem Gesetzentwurf von Sozialdemokraten, Liberalen und Gr&uuml;nen ist eine Fristverl&auml;ngerung bis zum 30. Juni 2022 vorgesehen.<br>\n&ldquo;Die Evaluation soll interdisziplin&auml;r erfolgen&rdquo;, hei&szlig;t es beim Bundesgesundheitsministerium, &ldquo;und insbesondere auf Basis epidemiologischer und medizinischer Erkenntnisse die Wirksamkeit der auf Grundlage der genannten Vorschriften getroffenen Ma&szlig;nahmen untersuchen&rdquo;. Doch das Problem: In dem Gremium sitzen zwar 18 Juristen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Mediziner und Vertreter des &Ouml;ffentlichen Gesundheitsdienstes &ndash; aber kein Epidemiologe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wirksamkeit-von-Corona-Massnahmen-auf-wackligem-Pruefstand-6269789.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu passend: EU-Kommission kennt Wirkung von Corona-Ma&szlig;nahmen nicht<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat bei der Bek&auml;mpfung der Coronapandemie eine zentrale Rolle gespielt. Doch offenbar wei&szlig; sie bis heute nicht, ob wichtige Ma&szlig;nahmen funktionieren &ndash; oder auch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/corona-impfungen-lockdowns-tracking-eu-kommission-kennt-wirkung-von-corona-massnahmen-nicht-a-81d5da5e-dd47-475b-90a0-3d40f15301d7\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist das Absicht, Dummheit oder sogar beides? Die Ma&szlig;nahmen sind nicht alternativlos. Erinnert sei in diesem Zusammenhang insbesondere an die Great Barrington Declaration, auf die Jens Berger bereits vor &uuml;ber einem Jahr <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65549\">hier hingewiesen<\/a> hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kassen&auml;rztliche Vereinigung BW macht R&uuml;ckzieher und l&ouml;scht Aufruf zur Behandlungsverweigerung f&uuml;r nicht geimpfte Menschen von Webseite<\/strong><br>\nDie Kassen&auml;rztliche Vereinigung Baden-W&uuml;rttemberg (KVBW) hatte Kassen&auml;rzte und Psychotherapeuten aufgerufen, mit einem Trick nicht geimpften Menschen die Behandlung zu verweigern. Mein Bericht dar&uuml;ber hat offenbar Wellen geschlagen und Stress verursacht. Das Schreiben, das zuvor an alle Vertrags&auml;rzte im Land geschickt worden war, wurde stillschweigend von der Webseite gel&ouml;scht, die Fragen-und-Antworten umgeschrieben.<br>\nAuf der Fragen-und-Antworten-Seite der KVBW, wo vorher die Frage angegangen worden war, ob &Auml;rzte in Ihrer Praxis 2G oder 3G anwenden d&uuml;rfen, lautet die Frage nun: &bdquo;D&uuml;rfen &Auml;rztinnen und &Auml;rzte unter Ber&uuml;cksichtigung der 3G-Regeln ihre Behandlungspflicht einschr&auml;nken?&ldquo; Die Antwort lautet ganz trocken: Nein. Die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) bzw. 2G-Regel ist nach der aktuellen Corona-Landesverordnung Baden-W&uuml;rttemberg in Arztpraxen nicht anzuwenden. Die Behandlung von Patienten ist weiterhin unter Ber&uuml;cksichtigung der Maskenpflicht, der AHA-Regelung und eines Praxishygienekonzepts durchzuf&uuml;hren. Die vertrags&shy;&auml;rztliche Behandlungspflicht &uuml;berwiegt eine Einschr&auml;nkung der Patienten&shy;behandlung unter Anwendung der 3G-Regeln bzw. 2G-Regel.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/kvbw2\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Der Hass auf die Ungeimpften<\/strong><br>\nWie hart darf man Leute bestrafen, die eigentlich nichts angestellt haben? [&hellip;]<br>\nWenn Politiker und Journalisten jetzt rund ein Drittel der B&uuml;rger zu verr&uuml;ckten Outlaws erkl&auml;ren, richten sie einen Schaden an, der die Pandemie &uuml;berdauern wird. So darf man mit Menschen nicht umspringen, die weder eine Straftat begangen, noch sonst etwas Schlimmes angestellt haben.<br>\n&Ouml;sterreich hat eine im europ&auml;ischen Vergleich niedrige Impfquote von derzeit 64 Prozent. Warum das so ist, w&auml;re eine Studie wert. Dass es nur an den Aktivit&auml;ten von FP&Ouml;-Chef Herbert Kickl liegt, kann jeder ausschlie&szlig;en, der die Ungeimpften im eigenen Bekanntenkreis durchgeht. Das Spektrum der Verweigerer ist weltanschaulich &auml;u&szlig;erst bunt. Ob ein paar Prozentpunkte mehr in der Impfstatistik viel ge&auml;ndert h&auml;tten, wei&szlig; kein Mensch: In S&uuml;deuropa und Frankreich scheinen hohe Impfquoten zu wirken; die Inzidenzen blieben bisher niedrig. In Belgien und den Niederlanden, wo die Bereitschaft ebenfalls hoch war, gehen die Zahlen dagegen steil nach oben. [&hellip;]<br>\nDas &ouml;sterreichische Gesundheitssystem unterscheidet nicht zwischen moralisch hochwertigen Kranken und solchen, die sich gef&auml;lligst sch&auml;men sollten. Wollen wir das &auml;ndern, nur weil es um Corona geht? Die Krankenh&auml;user waren von Beginn an der Flaschenhals in dieser Pandemie. F&uuml;r mehr Intensivbetten zu sorgen, kam der Politik dennoch nie in den Sinn. &bdquo;Geht nicht&ldquo;, hie&szlig; es stets.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.profil.at\/meinung\/der-hass-auf-die-ungeimpften\/401805967\">profil.at<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Impfstatus von Intensivpatienten soll nun erfasst werden &ndash; Mir schwant &Uuml;bles<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition hat beschlossen, den Impfstatus von Patienten auf Intensivstationen melden zu lassen und zu ver&ouml;ffentlichen. Was wirkt wie eine positive Neuerung in Richtung auf st&auml;rker evidenzbasierte Politik, k&ouml;nnte in Wahrheit nur dazu dienen, das geplante Verfallsdatum der Privilegien f&uuml;r Geimpfte argumentativ zu unterf&uuml;ttern. (&hellip;)<br>\nJetzt muss man den Geimpften einerseits Angst machen, dass ihr Impfschutz nach sechs Monaten nicht mehr ausreicht, damit sie sich eine dritte Dosis verpassen lassen. Zahlen aus den Intensivstationen von immer mehr geimpften Patienten, wie nun von der Ampelkoalition bestellt, k&ouml;nnen da Wunder wirken. Auch wenn die Daten nicht sagen, wie lange die Impfung jeweils zur&uuml;ckliegt.<br>\nAber der Mangel an Daten war bisher auch kein Hindernis einfach vielstimmig zu behaupten, es seien alles Ungeimpfte auf den Intensivstationen. K&uuml;nftig l&auml;sst man die Mediziner von ausgew&auml;hlten Intensivstationen mit der Aussage durch die Medien tingeln, die vielen geimpften Intensivpatienten seien zu 90% schon vor mehr als sechs Monaten geimpft worden.<br>\nAndererseits braucht man eine Rechtfertigung, um diejenigen, die sich nicht aus Angst boostern lassen, in den Status der ausgegrenzten, entrechteten, weil assozialen Impfgegner absinken zu lassen, die an allem schuld sind. Dann werden sie so eingeschr&auml;nkt und drangsaliert, bis sie sich freiwillig boostern lassen, um wieder ein normales Leben f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Die scheinbare Rechtfertigung liefern hohe Zahlen f&uuml;r geimpfte Infizierte in Kombination mit der Behauptung, das seien alles Leute, bei denen die Impfung mehr als sechs Monate zur&uuml;ckliegt.<br>\nUnd das Volk soll es dann f&uuml;r hilfreich und sinnvoll halten, wenn man\n<ul>\n<li>f&uuml;nfeinhalb Monate lang (Woche 3 bis Woche 26 nach Impfung) als so hervorragend vor Ansteckung und Ansteckendsein gesch&uuml;tzt gilt, dass man &uuml;berall hin darf, auch ohne Test, dass man aber<\/li>\n<li>ab eine Woche sp&auml;ter so gef&auml;hrlich ist, dass man auch mit negativem Test nirgends mehr hin darf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und die Mehrheit der Leute wird wohl leider auch das glauben, wenn man es ihnen nur oft genug sagt und das mit Bildern aus Intensivstationen hinterlegt; die besonders Gebildeten, vor allem die gr&uuml;nen und die linken, wie bisher vorneweg und mit besonders aggressiver Glaubensintensit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/impfstatus\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Impfen oder K&uuml;ndigung?<\/strong><br>\nStatt f&uuml;r bessere L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen in der Pflege zu sorgen, den Abbau von 5.000 Intensivbetten in der Coronazeit r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen oder die Risikogruppen durch fl&auml;chendeckendes Testen zu sch&uuml;tzen, diskutiert die Politik nun dar&uuml;ber, den Druck auf bestimmte Berufsgruppen durch eine Impfpflicht auf ein Maximum zu erh&ouml;hen. Dabei ist die Impfquote in diesen Berufen bereits sehr hoch, wie Ver.di und die GEW zurecht erwidern. Nicht wenige der Mitarbeiter in Pflege und Kitas sind au&szlig;erdem vermutlich bereits genesen und damit deutlich besser gesch&uuml;tzt als Geimpfte. Denn das Grundproblem ist doch gerade, dass die derzeit verf&uuml;gbaren Impfstoffe eben nicht davor sch&uuml;tzen, sich zu infizieren und das Virus weiterzugeben. Je l&auml;nger die Impfung zur&uuml;ckliegt, desto mehr gleichen sie darin Ungeimpften&hellip;Wer so vorgeht, muss sich &uuml;ber den Mangel an Pflegekr&auml;ften nicht wundern. Ungeimpfte Erzieher und Pfleger an den Pranger zu stellen, wird die Probleme ganz sicher nicht l&ouml;sen, sondern versch&auml;rfen &ndash; auch zu Lasten des &uuml;brigen Personals. Statt die Gesellschaft weiter zu spalten, brauchen wir mehr Anerkennung, bessere Arbeitsbedingungen, Einstiegspr&auml;mien und h&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r das Personal in Kitas und in der Pflege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/impfen-oder-k%C3%BCndigung-statt-f%C3%BCr-bessere-l%C3%B6hne-und-arbeitsbedingungen-in-der-pfle\/5282453691771985\/\">Sahra Wagenknecht via Facebook, 16.11.2021<\/a><\/li>\n<li><strong>Mitglied des Deutschen Ethikrats fordert Ausreiseverbot f&uuml;r Ungeimpfte<\/strong><br>\nWolfram Henn, st&auml;ndiges Mitglied des aktuellen Deutschen Ethikrats, forciert die Diskussion um den Umgang mit sogenannten Ungeimpften noch einmal deutlich. Seiner Ansicht nach sind die bisherigen und noch geplanten Ma&szlig;nahmen weiterhin nicht ausreichend&hellip;.<br>\n&ldquo;Die 2G-Regel sollte beim &Uuml;berschreiten der EU-Binnengrenzen generell gelten. Das w&auml;re epidemiologisch sinnvoll und ethisch gerechtfertigt.&rdquo;<br>\nEindeutiger formuliert, w&uuml;rde dies nach den Vorstellungen von Henn und dementsprechend umgesetzten Verordnungen seitens der Politik bedeuten, dass die Bewegungsfreiheit von Menschen damit vollst&auml;ndig kontrolliert und gegebenenfalls verhindert werden w&uuml;rde. Zum Beispiel bei einer geplanten Ausreise aus Deutschland, ob per Bahn, mit dem Auto oder dem Flugzeug.<br>\nHenn forderte in dem Interview: &ldquo;Hier sollten l&uuml;ckenlose Kontrollen sichergestellt sein.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/127184-mitglied-deutschen-ethikrats-fordert-ausreiseverbot-fuer-ungeimpfte\/\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Ethikrat hat versagt<\/strong><br>\nZum ersten Mal seit langer Zeit empfinden Menschen in Deutschland den Staat wieder als Bedrohung. Und der Ethikrat versagt bei seiner ersten wirklichen Bew&auml;hrungsprobe auf geradezu groteske Weise. Seine Aufgabe w&auml;re es, die Politik zu kontrollieren, nicht voraufkl&auml;rerische Legitimationsstrategien f&uuml;r Ausgrenzung zu liefern. Ein Zwischenruf. [&hellip;]<br>\nReligi&ouml;se Kategorien von Reinheit und Unreinheit<br>\nStattdessen hat der Ethikrat es zugelassen, dass &uuml;ber &bdquo;3\/2\/1G&ldquo; vormoderne, letztlich religi&ouml;se Kategorien von Reinheit und Unreinheit politisches Handeln bestimmen: An oberster Stelle stehen die Geimpften, gefolgt von den Genesenen und schlie&szlig;lich den Getesteten. Au&szlig;erhalb dieses Kastensystems stehen alle anderen: gewisserma&szlig;en als Parias. Mitglieder des Ethikrats sollten wissen, dass die Gewaltbereitschaft von Menschen steigt, wenn sie diejenigen, die au&szlig;erhalb ihrer Bezugsgruppe stehen, als &bdquo;unrein&ldquo; wahrzunehmen lernen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/der-ethikrat-hat-versagt\">Multipolar Magazin, Agnes Imhof, 16.11.2021<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Dreyer: Geimpfte m&uuml;ssen anders bewertet werden als Ungeimpfte<\/strong><br>\n(&hellip;) Die rheinlandpf&auml;lzische Ministerpr&auml;sidentin Malu Dreyer (SPD) hat Einschr&auml;n&shy;kungen f&uuml;r Impfverweigerer zur Bek&auml;mp&shy;fung der Corona-Pandemie verteidigt. &bdquo;Wer sich impfen l&auml;sst, sch&uuml;tzt in erster Linie sich selbst, aber er sch&uuml;tzt auch andere&ldquo;, sagte Dreyer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND\/Diens&shy;tag).<br>\nGeimpfte tr&uuml;gen weniger zum Infektionsgeschehen bei, und von ihnen gehe auch eine viel geringere Gefahr aus, dass sie schwer erkranken und es zu Engp&auml;ssen auf den Intensivstationen komme. &bdquo;Daher ist es folgerichtig, unter Infektionsgesichtspunkten Menschen mit Impfschutz anders zu bewerten als ohne Impf&shy;schutz.&ldquo; Der rheinlandpf&auml;l&shy;zische Ministerrat befasst sich an diesem Dienstag mit einer Versch&auml;rfung der Corona-Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/malu-dreyer-geimpfte-muessen-anders-bewertet-werden-als-ungeimpfte-MPEQJOTCTJE3HLUL2UFLH5PNMA.html\">RND<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Auch in der SPD geh&ouml;rt die Menschenverachtung offenbar jetzt zum guten Ton. Die &ouml;ffentliche Debatte entgleist inzwischen v&ouml;llig, wenn von einer unterschiedlichen &ldquo;Wertigkeit&rdquo; von Menschen gesprochen wird. Das hatten wir in Deutschland schon einmal. Vielleicht sollte Frau Dreyer einmal wieder die drei ersten Artikel des Grundgesetzes lesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dagegen: Steigende Covid-Zahlen sind noch kein Grund zur Panik. W&auml;re da nicht die t&ouml;dliche Tr&auml;gheit der Politik<\/strong><br>\nSeit Beginn der Pandemie hat sich unsere Wahrnehmung verschoben. Jede Infektion scheint inzwischen eine zu viel zu sein. Atemwegserkrankungen erreichen aber in der kalten Jahreszeit nun einmal hohe Fallzahlen. Da stellt Covid keine Ausnahme dar. Lungenentz&uuml;ndungen und Grippe k&ouml;nnen gravierende Sp&auml;tfolgen verursachen, auch darin unterscheiden sie sich nicht von Corona. Es w&auml;re nachgerade gef&auml;hrlich, wenn eine sich obsessiv mit Covid besch&auml;ftigende &Ouml;ffentlichkeit den rationalen Massstab f&uuml;r den Umgang mit Atemwegserkrankungen verl&ouml;re.<br>\nEntscheidend ist, wie viele Menschen an einer Atemwegserkrankung sterben. Niemand interessiert sich f&uuml;r die 7-Tage-Inzidenz von Erk&auml;ltungen, weil diese rasch abklingen. Die h&ouml;here Mortalit&auml;t und die leichte &Uuml;bertragbarkeit hingegen machen das Coronavirus gef&auml;hrlicher als andere Erreger. Deshalb ist Covid keine Grippe und erst recht kein Schnupfen.<br>\nDie Sterblichkeit ist dank Impfungen und gr&ouml;sserer Erfahrung in der Behandlung zur&uuml;ckgegangen. Es ist daher Panikmache, wenn man die akute Welle umstandslos mit der Lage im letzten Winter gleichsetzt. Wer sich nicht impfen l&auml;sst und schwer erkrankt, hat das Risiko bewusst gew&auml;hlt. Das f&auml;llt in den Bereich der Eigenverantwortung. Niemand kann und soll Erwachsenen die Sorge um ihre pers&ouml;nliche Gesundheit abnehmen. Sonst wird die Grenze zur staatlichen Bevormundung endg&uuml;ltig &uuml;berschritten.<br>\nProblematisch allerdings wird es, wenn Menschen sterben m&uuml;ssen, weil ein &uuml;berlastetes Gesundheitssystem sie nicht ausreichend versorgen kann. Wenn es also zu vermeidbaren Todesf&auml;llen kommt. Genau hier beginnt der Skandal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/vierte-welle-trotz-covid-sinkt-die-zahl-der-intensivbetten-ld.1654886\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Maskenaff&auml;re: N&uuml;&szlig;lein und Sauter bekommen Honorare aus Maskendeals zur&uuml;ck<\/strong><br>\nIn der Maskenaff&auml;re haben die langj&auml;hrigen CSU-Abgeordneten Georg N&uuml;&szlig;lein und Alfred Sauter vor Gericht einen Sieg errungen. Sie d&uuml;rften straffrei ausgehen und das kassierte Geld behalten k&ouml;nnen. Nicht nur der CSU stellen sich nun unangenehme Fragen.<br>\nRazzien, sichergestelltes Verm&ouml;gen, drohende Anklage wegen Schmiergeld-Verdacht: In der Maskenaff&auml;re um Georg N&uuml;&szlig;lein und Alfred Sauter hat es f&uuml;r die beiden langj&auml;hrigen CSU-Abgeordneten lange Zeit schlecht ausgesehen. Jetzt haben N&uuml;&szlig;lein und Sauter einen vorentscheidenden Sieg beim Oberlandesgericht (OLG) M&uuml;nchen errungen, der eine Anklage unwahrscheinlich werden l&auml;sst. N&uuml;&szlig;lein und Sauter d&uuml;rften straffrei ausgehen, und sie m&uuml;ssen ihre Masken-Honorare in Millionenh&ouml;he zur&uuml;ckbekommen.<br>\nDas OLG hat Beschwerden gegen das Vorgehen der Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen stattgegeben und erkl&auml;rt, die unter Beteiligung der beiden CSU-Politiker zustande gekommenen Maskendeals seien nach Einsch&auml;tzung des Gerichts nicht strafbar. Das OLG verwies auf Paragraf 108e des Strafgesetzbuches (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatstr&auml;gern). Nach dem &ldquo;eindeutigen Willen&rdquo; des Bundestags sei es kein Gesetzesversto&szlig;, wenn ein Abgeordneter die &ldquo;Autorit&auml;t seines Mandats&rdquo; und seine Kontakte nutze, um Entscheidungen au&szlig;erhalb des Parlaments zu beeinflussen. Das sei so &ldquo;hinzunehmen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-maskenaffaere-nuesslein-sauter-1.5467427\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Bundestag hat also einen &ldquo;Schmiergeldparagraphen&rdquo; verabschiedet, der nicht einmal in einem solch eklatanten Fall von Selbstbereicherung (in einer Pandemie mit Millionen Betroffenen und Leidenden!) zieht, wovor immer gewarnt worden ist &ndash; wie kann das sein? Und wann erkennen die W&auml;hler der Unionsparteien endlich, dass 32% (in Bayern) f&uuml;r die CSU und 19% f&uuml;r die CDU noch immer viel zu viel W&auml;hlerzuspruch ist f&uuml;r Parteien, deren Abgeordnete sich ohne jegliche Gewissensbisse den Staat zur Beute gemacht haben?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pflege<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Pflege unter Druck<\/strong><br>\nDie neue sozialrechtliche Definition des Pflegebed&uuml;rftigkeitsbegriffs und die Ausweitung des Leistungsspektrums der Pflegeversicherung haben die Pflegepolitik der letzten Jahre gepr&auml;gt und die Bedarfslagen, die individuellen F&auml;higkeiten und die Ressourcen der pflegebed&uuml;rftigen Menschen in den Mittelpunkt der Versorgung ger&uuml;ckt. Diese Ans&auml;tze in den gelebten Pflegealltag zu implementieren, ist eine herausfordernde Aufgabe, auch und gerade angesichts der vielen dr&auml;ngenden Baustellen, die den Pflegebereich ohnehin kennzeichnen.<br>\nMan kann der Politik hinsichtlich der Pflegegesetzgebung nicht nachsagen, sie sei unt&auml;tig gewesen &ndash; im Gegenteil: Kritiker sprechen von einem wahren &bdquo;Reform-Aktionismus&ldquo;, der die letzten beiden Legislaturperioden gepr&auml;gt habe. Mit einer Reihe von Gesetzen, vom Pflegepersonal-St&auml;rkungs-Gesetz (PpSG) &uuml;ber das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) bis hin zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG), wollte die Regierungskoalition die pflegerische Versorgung, die Personalausstattung und die Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege verbessern, mehr Qualit&auml;t und Transparenz in der Versorgung herstellen und gleichzeitig die Finanzen in der sozialen Pflegeversicherung stabilisieren.<br>\nIm Juni 2019 haben sich zudem die wichtigsten Akteure aus Politik und Praxis im Zuge der Konzertierten Aktion Pflege auf ein umfassendes Ma&szlig;nahmenpaket verst&auml;ndigt, das mehr Ausbildung, mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Entlohnung in der Pflege zum Ziel hat. Die Bilanz aller dieser Bem&uuml;hungen ist aus Sicht der AOK nach wie vor ern&uuml;chternd: Bei all dem Engagement wurde weder das Augenmerk auf eine ganzheitliche strukturbildende Reform gelegt noch auf die Folgen. Damit blieben nicht nur zentrale Probleme in der Pflege ungel&ouml;st, sie wurden teilweise sogar noch versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gg-digital.de\/2021\/11\/thema-des-monats\/pflege-unter-druck\/index.html\">G+G-digital<\/a><\/li>\n<li><strong>Interessante Studie zu Abwanderungen aus der Intensivpflege vom DKI<\/strong><br>\nIn diesem Zusammenhang wird auch berichtet, dass die Corona bedingten Belastungen zu einer deutlichen Verschlechterung der Stimmung auf den Intensivstationen und zu zunehmenden K&uuml;ndigungen von Intensivpflegepersonal gef&uuml;hrt h&auml;tten. [&hellip;]<br>\nSchon im letzten Jahrzehnt hatten die Intensivstationen mit steigender Tendenz mit Stellenbesetzungsproblemen in der Intensivpflege zu k&auml;mpfen. Die Corona-Pandemie hat die Lage noch weiter versch&auml;rft. [&hellip;]<br>\nIm Vergleich zu den Vorjahren sind 2021 sind in der Mehrzahl der Krankenh&auml;user die Abwanderungen von Intensivpflegekr&auml;ften mehr oder weniger deutlich gestiegen. F&uuml;r dieses Jahr haben 72 % der H&auml;user durch K&uuml;ndigungen, interne Stellenwechsel oder Arbeitszeitreduktionen weniger Intensivpflegepersonal zur Verf&uuml;gung als noch am Ende des letzten Jahres. Erschwerend kommen ggf. noch gestiegene Ausfallzeiten durch Krankheit infolge der Belastungen durch die Behandlung von Corona-Patienten hinzu.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.dki.de\/sites\/default\/files\/2021-11\/2021_10%20Krankenhaus-Pool_Abwanderungen%20aus%20der%20Intensivpflege_0.pdf\">DKI [PDF]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.dki.de\/pressemitteilung\/dkg-untersuchung-zur-pflegepersonalsituation-in-der-pandemie\">DKI, Pressemitteilung<\/a><\/li>\n<li><strong>Forscher zu Private Equity-Trend in der Pflege: Blackbox Pflegequalit&auml;t<\/strong><br>\nFinanzinvestoren dr&auml;ngen mit Macht in den Markt der Pflege-Immobilien. Der Wissenschaftler Dr. Christoph Scheuplein fordert, Arbeitsbedingungen und Finanzstr&ouml;me st&auml;rker zu beleuchten. Sonst k&ouml;nnte die Solidargemeinschaft Leidtragende sein.<br>\nDas Karussell von Kaufen und Verkaufen in der Pflege durch Private-Equity-Investoren muss mehr beleuchtet und reguliert werden, fordert Dr. Christoph Scheuplein. Der Wissenschaftler am Institut f&uuml;r Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen verfolgt das Vordringen der Investoren in den Gesundheits- und Pflegemarkt seit Jahren. &bdquo;Wir beobachten eine wachsende Marktmacht von Pflegeheimketten durch Private-Equity-Investoren&ldquo;, sagt Scheuplein im Gespr&auml;ch mit der &bdquo;&Auml;rzte Zeitung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Blackbox-Pflegequalitaet-424491.html\">&Auml;rzte Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Private Equity: Altenpflege ist l&auml;ngst ein Milliardengesch&auml;ft<\/strong><br>\nDie Altenpflege ist von Private-Equity-Investoren als lukratives Karussell von Kaufen und Verkaufen entdeckt worden. Die Politik schaut zu, Studien zur Versorgungsforschung fehlen.<br>\nDie Altenpflege ist ein zentrales Feld &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge. In den Sozialgesetzb&uuml;chern ist daher die pflegerische Versorgung auch als gesamtgesellschaftliche Aufgabe deklariert.<br>\nBei Pflegeheimen und deren Eigent&uuml;mern dagegen gelten ganz andere Sitten. Vor allem Pflegeimmobilien sind von Finanzinvestoren entdeckt worden. Sie gelten &ndash; in der Sprache des Beratungsunternehmens pwc &ndash; als &bdquo;krisenstabile und konjunkturresistente Nutzungsklasse mit zumeist langfristig angelegten Miet- bzw. Pachtverh&auml;ltnissen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Altenpflege-ist-laengst-ein-Milliardengeschaeft-424490.html\">&Auml;rzte Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;britannien: Der Markt regelt das (nicht). Personalvermittler f&uuml;r Pflegekr&auml;fte treiben ihre Preise f&uuml;r den Verleih von Pflegekr&auml;ften nach oben<\/strong><br>\nDer eine oder andere wird sich daran erinnern &ndash; noch vor dem Ausbruch der Corona-Krise gab es hier bei uns in Deutschland eine Debatte &uuml;ber die sich ausbreitende Leiharbeit in der Pflege. Kliniken und Pflegeheime berichteten, dass sie zunehmend darauf angewiesen seien, Personall&uuml;cken &uuml;ber Zeit- bzw. Leiharbeit zu f&uuml;llen. Und zugleich gab es zahlreiche Berichte, dass Pflegekr&auml;fte bewusst in die Leiharbeit abgewandert sind, weil sie dort &ndash; entgegen dem &uuml;blichen Image der Branche &ndash; bessere Arbeitsbedingungen f&uuml;r sich selbst finden, also was sowohl die Bezahlung, wie auch die Dienstzeiten angeht. Zugleich standen und stehen die Betreiber von Krankenh&auml;usern und Pflegeeinrichtungen vor dem Problem, dass die Kosten f&uuml;r die Leiharbeitskr&auml;fte ganz erheblich sind, denn die Verleiher lassen sich das einschlie&szlig;lich ihrer Gewinne entsprechend bezahlen. Die Debatte im Herbst 2019 und Anfang 2020 m&uuml;ndete dann in Forderungen an den und aus dem politischen Raum, Leiharbeit in der Pflege zu verbieten.<br>\nAus einem Verbot der Leiharbeit in der Pflege ist &ndash; wie bereits damals vorausgesagt &ndash; nichts geworden. Und man kann sich gut vorstellen, dass die Belastungen und Verwerfungen durch die Corona-Pandemie den Trend in die Leiharbeit sogar noch vorangetrieben haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/11\/14\/leiharbeit-in-der-pflege-auch-in-england\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/li><\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Sozialversicherungskassen bluten f&uuml;r die &bdquo;schwarze Null&ldquo;.<\/strong><br>\nDie Rentenversicherungsbeitragszahler finanzierten der Bundesregierung im Jahr 2020 einen Schattenhaushalt von 37 Milliarden Euro. Das ist aber v&ouml;llig belanglos &ndash; findet jedenfalls die Presse in diesem Land. Stattdessen wird &uuml;ber angebliche &Uuml;berlastungen der Jungen durch die Altersversorgung breit berichtet. Faktenfreiheit und Falschfakten beherrschen die Medien.<br>\nIm Oktober ver&ouml;ffentlichte die Deutsche Rentenversicherung (DRV) eine Bilanz &bdquo;Nicht beitragsgedeckte Leistungen und Bundeszuschuss 2020&ldquo;. Daraus wird deutlich: die nicht beitragsgedeckten Leistungen (hin und wieder auch &bdquo;versicherungsfremd&ldquo; genannt), betrugen 112,4 Milliarden Euro. Daf&uuml;r &uuml;berwies der Bund eine Summe von lediglich 75,3 Milliarden Euro. Die Deckungsl&uuml;cke von 37,1 Milliarden Euro wurde aus Beitragsgeldern geschlossen (Dokument hier). Das kann durchaus als eine Art Sondersteuer von den Beitragszahlern verstanden werden &ndash; die Finanzminister f&uuml;hren seit 1957 Schattenhaushalte, die aktuell dramatisch ansteigen. Das wird durch die &bdquo;Aktion Demokratische Gemeinschaft&ldquo; (ADG) seit Jahren genau aufgerechnet.<br>\nZu den 37 Milliarden Euro der Rentenversicherung kommen noch ca. 26 Milliarden Euro der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV), die f&uuml;r allgemeingesellschaftliche Aufgaben ausgegeben, aber nicht vom Bund ausgeglichen werden (Gutachten des IGES Instituts im Auftrag der GKV f&uuml;r 2019). Ber&uuml;cksichtigt man noch die Unterdeckung der nicht beitragsgedeckten Leistungen bei den Pflegeversicherungen und bei der Arbeitslosenversicherung, kommt eine Summe zwischen 65 und 70 Milliarden Euro zusammen. Damit werden ca. 15% bis 20% des Bundehaushalts nicht &uuml;ber die B&uuml;cher des Finanzministeriums gef&uuml;hrt, sondern &uuml;ber die Kassen der Sozialversicherungen. Ein riesiger Schattenhaushalt, finanziert nicht aus Steuereinnahmen oder Krediten, sondern durch Beitragsgelder. Die Sozialversicherungen werden per Gesetz angewiesen versicherungsfremde Leistungen zu bezahlen und danach weigern sich die Finanzminister, die so entstandenen Kosten vollst&auml;ndig auszugleichen. So etwas nennt man an anderer Stelle die Zeche prellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/die-sozialversicherungskassen-bluten-fuer-die-schwarze-null\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge\/Belarus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Am Ende des Lateins<\/strong><br>\nUnterstellen wir einmal, dass die westliche Darstellung stimmt: Der belarussische Pr&auml;sident Alexander Lukaschenko habe seinen geh&ouml;rigen Anteil an der humanit&auml;ren Krise an der EU-Au&szlig;engrenze. Dann hei&szlig;t das immer noch nicht, dass er sie &raquo;bewusst herbeigef&uuml;hrt&laquo; habe. Das h&auml;tte er gar nicht gekonnt. Den &raquo;Migrationsdruck&laquo; hat Lukaschenko vorgefunden. Er ist die Folge vor allem der westlichen Regimewechselkriege im Nahen und Mittleren Osten.<br>\nDass er ihn ausnutzt, ist eine andere Frage, aber warum sollte er das auch unterlassen? Sich von der EU vor die F&uuml;&szlig;e spucken lassen und so tun, als w&auml;re nichts passiert? Belarus ist nicht EU-Mitglied, es muss sich nicht an irgendwelche Kopenhagener Kriterien halten, die der Staatenbund gegen&uuml;ber seinen Mitgliedern Polen und Ungarn nicht durchsetzen kann oder will. Egal, was man von der Pr&auml;sidentschaftswahl im August 2020 im einzelnen h&auml;lt: Sie ging die EU zun&auml;chst einmal nichts an, so plump sie auch mutma&szlig;lich gef&auml;lscht worden ist. Br&uuml;ssel beansprucht ein Aufsichtsrecht &uuml;ber Belarus, das ihm niemand einger&auml;umt hat.<br>\nWas die EU-Au&szlig;enminister jetzt beschlossen haben, ist einerseits grotesk: einen Flughafen zu sanktionieren, zu dem die EU den Verkehr ohnehin schon eingestellt hat. Andererseits bedient sich die EU damit solcher Ma&szlig;nahmen, die deutsche Politiker noch bekrittelt hatten, als die USA mit denselben Mitteln gegen Nord Stream 2 vorgegangen sind: Sie verh&auml;ngt Sanktionen mit dem Anspruch extraterritorialer Wirkung. (&hellip;)<br>\nLukaschenko wird unterstellt, er wolle die EU spalten. Das ist ihm zumindest bisher nicht gelungen. Es gibt keine offizielle Kritik an den v&ouml;lkerrechtlich verbotenen Pushbacks, zu denen sich Polen erm&auml;chtigt hat. Die Warschauer Position, man verteidige &raquo;Europa&laquo; gegen frierende Frauen und Kinder, bleibt unwidersprochen. Das aber ist bei allem taktischen Misserfolg ein strategischer Sieg Lukaschenkos: Die EU beerdigt mit eigener Hand ihr selbstgepflegtes Image als Heimat von Werten und Menschenrechten. Wenn das irgend jemand in Minsk oder Moskau geplant haben sollte: Das hat gesessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/414700.am-ende-des-lateins.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78030\">Belarus: Druck und Gegendruck<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne kritisieren Merkels Telefonat mit Lukaschenko<\/strong><br>\nRund 50 Minuten sprach Kanzlerin Merkel mit dem belarussischen Diktator Lukaschenko &uuml;ber die Krise an der Grenze zu Polen. Gr&uuml;nenpolitiker Nouripour spricht von einem &raquo;verheerenden Signal&laquo;.<br>\nAlexander Lukaschenko wurde von der EU nicht als Belarus&rsquo; Staatschef anerkannt<br>\nDas Telefonat von Nochkanzlerin Angela Merkel mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko wird aus den Reihen der Gr&uuml;nen kritisiert. Der Au&szlig;enpolitiker Omid Nouripour sprach im Deutschlandfunk von einem &raquo;verheerenden Signal&laquo;. Denn die EU habe die umstrittene Wiederwahl Lukaschenkos im vergangenen Jahr nicht anerkannt. Mit ihrem Telefonat habe Merkel jedoch de facto diese Anerkennung vollzogen. Merkel hatte am Montag nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert rund 50 Minuten mit Lukaschenko telefoniert. Dabei ging es nach Angaben der Bundesregierung um die Lage der Gefl&uuml;chteten in dem Grenzgebiet zu Polen und Litauen sowie um m&ouml;gliche humanit&auml;re Hilfe&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruene-kritisieren-angela-merkels-telefonat-mit-alexander-lukaschenko-a-4ea2c08d-9111-4488-824f-5c2c46b4ea11\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Dazu von Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77974\">Wer die Methoden der Manipulation nicht pr&auml;sent hat, wird zum Opfer<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Was wollen die Gr&uuml;nen? Und wie tief sind sie gesunken?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Sanktionen treffen allein die Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\n&bdquo;Die Versch&auml;rfung der EU-Sanktionen gegen Belarus ist falsch und tr&auml;gt allein zur weiteren Verschlechterung der Lebensbedingungen der Bev&ouml;lkerung bei. Statt an der Sanktionsschraube zu drehen und zur Fl&uuml;chtlingsabwehr in Europa eine neue Mauer zu bauen, braucht es eine grunds&auml;tzliche Wende in der deutschen und europ&auml;ischen Au&szlig;enpolitik&rdquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Au&szlig;enpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, zu den Beschl&uuml;ssen der EU-Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;DIE LINKE fordert die Aufhebung der EU-Wirtschaftssanktionen gegen Syrien, die den Wiederaufbau des Landes nach zehn Jahren Krieg blockieren und Millionen Menschen in existenzielle Not und Perspektivlosigkeit treiben. Die EU handelt einfach nur heuchlerisch, wenn sie die ,Schleusung&rsquo; von Migranten &uuml;ber Belarus mit weiteren Sanktionen abzuwehren und zu bestrafen sucht, gleichzeitig aber mit ihrem Wirtschaftsembargo gegen Syrien selbst erst ma&szlig;geblich die Ursachen massenhafter Flucht schafft, indem die Bev&ouml;lkerung dort faktisch ausgehungert wird und diese weder ausreichend Strom noch Heizung und Medizin zur Verf&uuml;gung hat.<br>\nDie neue Bundesregierung und die EU m&uuml;ssen endlich die notwendigen Konsequenzen aus dem Scheitern der westlichen Milit&auml;rinterventionen und Regime-Change-Politik ziehen statt wie der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende deutsche Au&szlig;enminister Heiko Maas wohlfeil weiteren Strafma&szlig;nahmen gegen Belarus das Wort zu reden und die eigene Verantwortung f&uuml;r das Fl&uuml;chtlingselend zu beschweigen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/eu-sanktionen-treffen-allein-die-bevoelkerung\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Humanit&auml;t der EU<\/strong><br>\nLebensrettende Hilfe f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge wird in der EU mit einem Vierteljahrhundert Haft bedroht. Am heutigen Donnerstag beginnt auf der griechischen Insel Lesbos ein Prozess gegen zwei Fl&uuml;chtlingshelfer, denen wegen ihrer Hilfst&auml;tigkeit unter anderem &ldquo;Menschenschmuggel&rdquo; und &ldquo;Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung&rdquo; vorgeworfen wird. Das Strafma&szlig;: bis zu 25 Jahre Haft. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Einzelfall: Amnesty International hat bereits im vergangenen Jahr dokumentiert, dass in zahlreichen L&auml;ndern Europas vermutlich Hunderte verfolgt werden, weil sie Fl&uuml;chtlinge unterst&uuml;tzen. In Deutschland wurde k&uuml;rzlich ein Pfarrer zu einer Bew&auml;hrungsstrafe verurteilt, weil er einem von Abschiebung bedrohten Iraner Kirchenasyl gew&auml;hrt hatte. Gleichzeitig gehen Grenzbeamte, die an den Au&szlig;engrenzen der EU v&ouml;lkerrechtswidrige Pushbacks durchf&uuml;hren &ndash; nicht nur in Polen und Litauen, auch in Griechenland sowie in diversen anderen L&auml;ndern -, straflos aus. Bei Pushbacks etwa aus Griechenland werden immer wieder Fl&uuml;chtlinge auf unbewohnten Inseln oder in motorlosen Schlauchbooten ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8767\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu passend: Polen ist mehr T&auml;ter als Opfer<\/strong><br>\nSprache kann verr&auml;terisch sein, wenn man sie beim Wort nimmt. Polens Premier Morawiecki hat sich zu der Aussage verstiegen, der belorussische Pr&auml;sident Lukaschenko benutze Fl&uuml;chtlinge, die in die EU wollten, als &bdquo;menschliche Schutzschilde&ldquo;. Wen decken sie, wem geben sie Feuerschutz? Mit wem befindet sich Polen im Krieg, dass sich ein Regierungschef dieser martialischen Rhetorik bedient?<br>\nEs ist einige Jahre her &ndash; genau sind es 18 &ndash;, dass Polen und seine Armee in einer &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo; unter F&uuml;hrung der USA am Einmarsch im Irak beteiligt waren. Polnische Soldaten z&auml;hlten nach dem Feldzug vom Fr&uuml;hjahr 2003 zur Besatzungsmacht, die ein Land in Schach hielt und auf die Zivilbev&ouml;lkerung wenig R&uuml;cksicht nahm. Wie es hei&szlig;t, seien derzeit viele irakische Kurden unter den Hilfesuchenden an Polens Ostgrenze. Offenkundig fliehen sie auch vor Verh&auml;ltnissen, an denen der seinerzeit gef&uuml;hrte Krieg und seine Folgen Anteil haben. Vielfach wollen sie zu Verwandten, die zuvor aus dem gleichen Grund in einem EU-Land Zuflucht suchten.<br>\nStatt sich als Opfer eines mutma&szlig;lich hybriden Krieges oder &bdquo;Staatsterrors&ldquo; (Morawiecki) hinzustellen, sollte sich die Regierung in Warschau der T&auml;terrolle in einem realen Krieg erinnern und die Frage gefallen lassen: R&auml;cht sich gerade, was man mit zu verantworten hat?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/polen-ist-mehr-taeter-als-opfer\">Lutz Herden in der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wind aus den Segeln nehmen<\/strong><br>\nBeim Videogipfel zwischen Joe Biden und Xi Jinping zeigen sich beide Seiten um Deeskalation bem&uuml;ht. Den Regierungen in Washington und Peking erscheint eine permanente Konfrontation offenkundig zu riskant. Sind Kompromisse zeitgem&auml;&szlig;?<br>\nUm China zu verspeisen, bedarf es eines gr&ouml;&szlig;eres Bestecks, als es die Biden-Administration in der Hand h&auml;lt. Sollte sie dennoch vom Glauben beseelt sein, einen strategischen Gegner wie diesen in Schach halten zu k&ouml;nnen, dann entt&auml;uscht, was sie unternimmt. Ihr f&auml;llt wenig ein, sie bem&uuml;ht das Standardrepertoire, verschickt ein Sanktionspaket nach dem anderen, setzt auf regionale Hegemonie im Pazifik, r&uuml;stet auf und sucht Mitl&auml;ufer, die sich wie Deutschland f&uuml;r ein neues Lagerdenken vereinnahmen lassen, ohne davon &uuml;berzeugt zu sein&hellip;<br>\nVielleicht war Joe Biden beim j&uuml;ngsten Videogipfel mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping auch deshalb um Deeskalation bem&uuml;ht. Wem n&uuml;tzt es, wenn ein konfrontatives Verh&auml;ltnis aus dem Ruder l&auml;uft und nicht mehr beherrschbar ist? Wenn man Differenzen habe, sollte konstruktiv damit umgegangen werden, so Xi&hellip;.<br>\nHstorische Resolution<br>\nDa &uuml;ber China in der Regel monothematisch und mit Schnappatmung berichtet wird, um den &bdquo;Feind der Menschheit&ldquo; zu &auml;chten und nach der Maxime zu verfahren: &bdquo;Was man dem Volk dreimal sagt, h&auml;lt das Volk f&uuml;r wahr&ldquo; (Heinrich von Kleist), d&uuml;rfte deutschen Mediennutzern entgangen sein, wie sehr Xi Jinping durch das ZK-Plenum der KP Chinas vom 9. bis zum 13. November gest&auml;rkt wurde. In ihrer hundertj&auml;hrigen Geschichte hat die Partei eine &bdquo;historische Resolution&ldquo; bisher erst zweimal verabschiedet: 1945, um Mao Zedong als Vorsitzenden zu best&auml;tigen, 1981, um Deng Xiaopings Reformen abzusegnen, und jetzt zum dritten Mal, um Xi Jinping R&uuml;ckendeckung zu geben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/wind-aus-den-segeln-nehmen\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Xi warnt vor einem Spiel mit dem Feuer<\/strong><br>\nDreieinhalb Stunden haben Joe Biden und Xi Jinping miteinander gesprochen. Sie bekr&auml;ftigten, der Wettbewerb zwischen den beidem d&uuml;rfe nicht in einen Konflikt ausarten. Xi verbat sich jede Einmischung in seinem Land. (&hellip;)<br>\nSeine dann folgenden &Auml;u&szlig;erungen zu Taiwan erinnerten aber daran, dass die Lage rund um die Inselrepublik gef&auml;hrlich bleibt. &bdquo;Wenn separatistische Taiwan-Unabh&auml;ngigkeits-Kr&auml;fte provozieren, vorandr&auml;ngen oder die rote Linie &uuml;berschreiten, m&uuml;ssen wir entschiedene Ma&szlig;nahmen ergreifen&ldquo;, sagte Xi laut dem Text, den das chinesische Au&szlig;enministerium verbreitete. Eine weitere Drohung richtete er an &bdquo;einige Leute auf amerikanischer Seite&ldquo;, die &bdquo;Taiwan nutzen wollen, um China zu kontrollieren&ldquo;. Das sei eine sehr gef&auml;hrliche Entwicklung. &bdquo;Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich&ldquo;, sagte Xi. (&hellip;)<br>\nDas Wei&szlig;e Haus teilte mit, Pr&auml;sident Biden habe deutlich gemacht, dass &bdquo;die Vereinigten Staaten unilaterale Bem&uuml;hungen, den Status quo zu ver&auml;ndern, strikt ablehnen&ldquo;. In Pekings Sinne f&uuml;gte er hinzu, dass Amerika am Ein-China-Prinzip festhalte. Was damit gemeint ist, definiert Washington allerdings ganz anders als Peking. Xi behauptete am Dienstag einmal mehr f&auml;lschlich, dies schlie&szlig;e ein Bekenntnis zu der Aussage ein, Taiwan sei ein Teil Chinas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/xi-jinping-und-biden-ueber-taiwan-niemand-soll-sich-einmischen-17636794.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Trick mit Zuckerbrot und Peitsche zwischen China und den USA funktioniert nicht mehr<\/strong><br>\nEs ist anerkennenswert, dass China und die USA eine gemeinsame Erkl&auml;rung zur Verbesserung der Klimaschutzma&szlig;nahmen abgegeben haben. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die USA auch versucht haben, die Klimafrage zu nutzen, um Chinas Entwicklungsrechte und die Lebensgrundlage der chinesischen Bev&ouml;lkerung einzuschr&auml;nken. Auf diese Weise versucht Washington, seine Hegemonie aufrechtzuerhalten. Im Wesentlichen wollen die USA in Bereichen wie der Klimazusammenarbeit der gr&ouml;&szlig;ere Gewinner sein, anstatt gemeinsam mit China eine Situation der Gegenseitigkeit zu erreichen.<br>\nIn der Taiwan-Frage haben die USA nie aufgeh&ouml;rt, ihre destruktiven Erkl&auml;rungen abzugeben. Ob die oben erw&auml;hnten Worte Blinkens, oder der &bdquo;Versprecher&ldquo; des Pr&auml;sidenten Joe Biden, der sagte, die USA w&uuml;rden Taiwan verteidigen, wenn die Insel mit einem &bdquo;Einfall&ldquo; des chinesischen Festlandes konfrontiert w&uuml;rde &ndash; die USA wollen Spannungen in der Stra&szlig;e von Taiwan erzeugen, um milit&auml;rische und andere strategische Vorteile zu erlangen.<br>\nDoch die Zeiten, in denen Washington die Welt dominiert hat, sind l&auml;ngst vorbei. Die USA k&ouml;nnen andere L&auml;nder nicht nach ihrem Gutd&uuml;nken manipulieren, und auch China wird nicht zulassen, dass die USA die bilateralen Beziehungen nach ihren einseitigen Vorstellungen f&uuml;hren. Wenn Washington glaubt, dass Beijing seine Kerninteressen aufgeben wird, dann unterliegt es einer schweren strategischen Fehleinsch&auml;tzung. China begr&uuml;&szlig;t eine aufrichtige und f&uuml;r beide Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit mit den USA, aber wenn Washington lieber den Trick von &bdquo;Zuckerbrot und Peitsche&ldquo; anwenden will, w&auml;re das naiv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-11\/12\/content_77868656.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Britischer Spitzengeneral warnt: Gefahr eines Krieges mit Russland gr&ouml;&szlig;er als je zuvor<\/strong><br>\nDer Chef des britischen Verteidigungsstabes, der zugleich der milit&auml;rische Oberbefehlshaber der britischen Streitkr&auml;fte ist, hat eindringlich vor der Gefahr eines ungewollten Kriegsausbruches mit Russland in Folge einer au&szlig;er Kontrolle geratenen Eskalation gewarnt.<br>\nDer Chef des britischen Verteidigungsstabes, General Sir Nick Carter, hat erkl&auml;rt, dass das Vereinigte K&ouml;nigreich und seine Verb&uuml;ndeten heute einem h&ouml;heren Risiko eines milit&auml;rischen Konflikts mit Moskau ausgesetzt sind als je zuvor w&auml;hrend des Kalten Krieges. Er f&uuml;gte hinzu, dass &ldquo;traditionelle diplomatische Mechanismen&rdquo; nicht mehr vorhanden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/127102-britischer-spitzengeneral-warnt-gefahr-krieges\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong><\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Die Einsch&auml;tzung des britischen Oberbefehlshabers best&auml;tigt die am 6.11. in 9 &bdquo;Risiken&ldquo; formulierten Kriegsgefahren. Siehe letztes Kapitel hier: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77723\">Willy Brandts Entspannungspolitik &ndash; einst gestaltet &ndash; heute verspielt &ndash; k&uuml;nftig &uuml;berlebensnotwendig<\/a>. Nebenbei: Angesichts der Erkenntnis des britischen Milit&auml;rs Generals ist es absurd, eine britische Milit&auml;reinheit nach Polen zu schicken. Will er die Kriegsgefahr erh&ouml;hen?<\/em><\/li>\n<li><em>Wieder einmal m&uuml;ssen wir darauf aufmerksam machen, dass wir von deutschen Medien eine Einsch&auml;tzung wie die des Briten nicht erfahren, von RTDeutsch schon.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Skandalbericht vom Rechnungshof!<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof hat die deutschen Staatsfinanzen gepr&uuml;ft. Herausgekommen ist keine kluge Analyse, sondern ein skandal&ouml;ses Pl&auml;doyer f&uuml;r Sparpolitik. Kein Wunder, ist der Pr&auml;sident doch CDUler!<br>\nDer Bundesrechnungshof soll die Wirtschaftlichkeit des Bundes sicherstellen. Er pr&uuml;ft, ber&auml;t und berichtet. Klingt seri&ouml;s, ist es aber nicht. Schaut man sich den neuen Bericht zur Lage der Bundesfinanzen an, bleibt von der Seriosit&auml;t nichts &uuml;ber. Statt finanzpolitischer Analyse gibt es aufgew&auml;rmte Phrasen und ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Sparpolitik. Der Bericht ist ein Skandal. Die 90er sind wieder da und wollen ihre neoliberalen Reformen zur&uuml;ck, so der Eindruck.<br>\nWundern braucht man sich dar&uuml;ber nicht, denn der Bundesrechnungshof ist weder unabh&auml;ngig noch fachkundig. Er wird nicht von Finanzexperten geleitet, sondern von zwei Parteisoldaten aus CDU und FDP. Wie bitte? Wie kann das denn sein? Ja, das habe ich mich auch gefragt. Die Erkl&auml;rung ist einfach. Pr&auml;sident und Vizepr&auml;sident des Bundesrechnungshofes werden auf Vorschlag der Bundesregierung vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat f&uuml;r 12 Jahre (!) gew&auml;hlt und vom Bundespr&auml;sidenten ernannt. 2013 wurde der heutige Vizepr&auml;sident, Christian Ahrendt, von der schwarz-gelben Regierung vorgeschlagen. Er war vorher jahrelang FDP-Abgeordneter. 2014 wurde das Amt des Pr&auml;sidenten neu besetzt. Die GroKo hat Kay Scheller in das Amt gehievt, der f&uuml;r die Union seit 1991 in Ministerien, Kanzleramt oder Fraktion gearbeitet hat &ndash; ein Parteisoldat eben.<br>\nDie Ergebnisse des neuen Berichts sind also nicht das Ergebnis unabh&auml;ngiger Analyse und der Bundesrechnungshof kein Autorit&auml;tsargument f&uuml;r Finanzexpertise. Das Gegenteil ist wahr: Der Rechnungshof ist in schwarz-gelber Hand und wird als Sprachrohr f&uuml;r neoliberale Meinungsmache gebraucht bzw. missbraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/finanzbericht-bundesrechnungshof-staatsfinanzen\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Orientierungsleistung mangelhaft<\/strong><br>\nDie gesamte detaillierte Journalismuskritik der vorangegangenen sieben Teile l&auml;sst sich in einem Befund zusammenfassen: Die gro&szlig;en Vollmedien haben wesentliche Informationen nicht zur Verf&uuml;gung gestellt, die zur Beurteilung der Corona-Pandemie und der sie managenden Politik n&ouml;tig gewesen w&auml;ren. Viele relevante, oft sogar sehr naheliegende Fragen sind medial nicht gestellt worden, entsprechend wurden Fakten einseitig bewertet, Geschehnisse und Entwicklungen unvollst&auml;ndig und\/oder nicht-repr&auml;sentativ dargestellt. Damit war eine verantwortungsvolle Meinungsbildung schlicht nicht m&ouml;glich.<br>\nDass man sich zum Teil durch eigenes Bem&uuml;hen notwendige Informationen beschaffen konnte, verkleinert das Problem nicht. Denn zum einen ist es genau die Aufgabe der Vollprogramme, ihren Kunden zu gesellschaftlich relevanten Vorg&auml;ngen so umfassend Informationen anzubieten, dass eine sinnvolle Orientierung m&ouml;glich ist.<br>\nZum anderen sind mit der individuellen Informationsbeschaffung neue Probleme verbunden, die all die hier diskutierten Qualit&auml;tskriterien betreffen. Denn nackten Fakten fehlen Angebote zur Interpretation, und bei den solche ggf. anbietenden sog. Alternativmedien sind die gleichen Probleme zu erwarten (und in meinen Stichproben mannigfach zu finden).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Orientierungsleistung-mangelhaft-6266730.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Letzte: Ursula von der Leyen vom Atlantic Council ausgezeichnet &ndash; zusammen mit BioNTech-Gr&uuml;ndern<\/strong><br>\nAm 10. November 2021 wurden Ursula von der Leyen, die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, Albert Bourla, der Vorsitzende und CEO von Pfizer, sowie Professor U&#287;ur &#350;ahin und Dr. &Ouml;zlem T&uuml;reci, die Mitbegr&uuml;nder von BioNTech, mit den &ldquo;Distinguished Leadership Awards&rdquo;, den Auszeichnungen f&uuml;r herausragende F&uuml;hrungsqualit&auml;ten des Atlantic Council in Washington, D.C. ausgezeichnet. (&hellip;)<br>\nNach dem Empfang des Preises hielt die Pr&auml;sidentin der EU-Kommission eine Lobrede auf Albert Bourla. Sie r&uuml;hmte den Pfizer-Chef f&uuml;r seinen Dienst an der Menschheit und f&uuml;r seinen &ldquo;Impfstoff auf der Grundlage der mRNA-Technologie&rdquo;, der zuvor &ldquo;noch nie zugelassen&rdquo; oder &ldquo;in gro&szlig;em Ma&szlig;stab hergestellt worden war&rdquo;. Doch der Pfizer-CEO Bourla habe auf seine Arbeit vertraut,<br>\n&ldquo;und wir vertrauten uns gegenseitig. Und nachdem Sie Ihren Impfstoff gegen COVID-19 entwickelt hatten, begannen Sie sofort mit der Massenproduktion, ohne die Zulassung abzuwarten &ndash; eine Entscheidung, die als riskant und unorthodox bezeichnet wurde. Sie haben sich daf&uuml;r entschieden, Milliarden von Dollar zu riskieren, denn wenn Sie es nicht versuchen w&uuml;rden, w&uuml;rde die ganze Welt den Preis daf&uuml;r zahlen. Und damit haben Sie und Ihr Team vielleicht Millionen von Menschenleben gerettet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127129-ursula-von-leyen-vom-atlantic\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Realsatire oder ist doch Korruption im Spiel?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78136\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-78136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=78136"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78140,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78136\/revisions\/78140"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=78136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=78136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=78136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}