{"id":78143,"date":"2021-11-19T11:30:06","date_gmt":"2021-11-19T10:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78143"},"modified":"2021-12-03T11:11:16","modified_gmt":"2021-12-03T10:11:16","slug":"intensivstationen-schon-wieder-eine-katstrophe-mit-ansage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78143","title":{"rendered":"Intensivstationen \u2013 schon wieder eine Katastrophe mit Ansage"},"content":{"rendered":"<p>Zu Beginn der Pandemie gab es in Deutschland rund 28.000 Intensivbetten. Mit gro&szlig;em Tamtam nahm sich die Politik der Sache an und spendierte den Krankenh&auml;usern fast 700 Millionen Euro f&uuml;r 13.700 weitere Betten. Eigentlich sollten also jetzt zu Beginn des Winters 41.700 Intensivbetten zur Verf&uuml;gung stehen &ndash; es sind jedoch nur 22.230 Betten und davon sind laut Intensivregister nur 2.439 frei. Und wo ist der Rest? Die Betten wurden vom Steuerzahler bezahlt und sind physisch vorhanden &ndash; meist in den Kellern noch original verpackt. Es fehlt jedoch das Personal, sie zu bedienen. Der Bund hat den Krankenhausbetreibern zwar im letzten Jahr ganze 15,3 Milliarden Euro Corona-Zusch&uuml;sse &uuml;berwiesen. Aber die m&uuml;ssen ja Rendite erwirtschaften und an das Personal denkt man weder bei den Betreibern noch in den Ministerien. Und so kommt es, wie es kommen musste. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_824\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-78143-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211119_Intensivstationen_schon_wieder_eine_Katstrophe_mit_Ansage_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211119_Intensivstationen_schon_wieder_eine_Katstrophe_mit_Ansage_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211119_Intensivstationen_schon_wieder_eine_Katstrophe_mit_Ansage_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211119_Intensivstationen_schon_wieder_eine_Katstrophe_mit_Ansage_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=78143-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211119_Intensivstationen_schon_wieder_eine_Katstrophe_mit_Ansage_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"211119_Intensivstationen_schon_wieder_eine_Katstrophe_mit_Ansage_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wie es zu Engp&auml;ssen auf den Intensivstationen kommen kann, zeigt das Beispiel des Universit&auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf. In den Jahren 2016 und 2017 <strong><a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/parldok\/dokument\/77365\/das_uke_magnetkrankenhaus_oder_intensivpatient_wie_gut_ist_das_uke_im_bereich_der_intensivpflege_aufgestellt.pdf\">verf&uuml;gte<\/a><\/strong> das UKE &uuml;ber durchgehend 146 Intensivbetten. Bis zum Mai 2020 wurde die Zahl geringf&uuml;gig auf 140 gesenkt. Im Juni 2020 wurde eine Intensivstation mit 12 Betten in die Reserve verschoben. Nun waren es nur noch 128 Betten. Die wurden mit <a href=\"https:\/\/www.buergerschaft-hh.de\/parldok\/dokument\/77661\/wie_steht_es_um_die_arbeitsbedingungen_in_der_intensivmedizin_des_uke_und_was_unternimmt_der_senat.pdf\">kleineren Schwankungen<\/a> auch durchg&auml;ngig im Jahr 2021 gemeldet, bis im September dieses Jahres die Zahl pl&ouml;tzlich auf 108 gesenkt wurde. Weitere 20 Betten wurden also in die Reserve verschoben und nicht mehr dem Intensivregister gemeldet. Und obgleich das UKE im Intensivregister selbst mit dieser Bettenzahl mit einem gr&uuml;nen Licht ausreichend freie Kapazit&auml;ten signalisiert, warnt dessen intensivmedizinischer Direktor kontrafaktisch in den Medien vor einer <a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/corona-uke-intensivmediziner-kluge-befuerchtet-triage-in-krankenhaeusern\/\">drohenden &bdquo;Triage&ldquo; in seinem Haus<\/a> &ndash; dies wohlgemerkt bei einer Auslastung, die im Vergleich zu den Vorjahren auf einem historischen Tiefststand ist; so tief, dass man dutzende Intensivbetten in die Reserve verschoben hat. <\/p><p>Dabei sind volle Intensivstationen kein Fehler im System, sondern der Normalfall. Ein Sprecher der Hamburger Sozialbeh&ouml;rde <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/coronavirus\/Zahl-der-Intensivbetten-im-UKE-zuletzt-deutlich-gesunken,intensivstation4446.html\">kommentiert<\/a> die Zahlen daher auch lakonisch: &bdquo;Intensivbetten sind nicht daf&uuml;r da, dass sie ungenutzt rumstehen. [&hellip;] Dass man eine verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohe Auslastung im intensivmedizinischen Bereich hat, das ist richtiggehend normal&ldquo;. Ein Blick auf die Auslastung des UKE der letzten sieben Jahre, die eine kontinuierliche Auslastung zwischen 79% und 91% auflistet, best&auml;tigt diese Einsch&auml;tzung. <\/p><p>Nun ist das UKE als Maximalversorger aber nicht repr&auml;sentativ. Bei den kleineren Krankenh&auml;usern in der Provinz gibt es vor allem im Winter immer wieder regional gr&ouml;&szlig;ere Schwankungen und wenn es mal wieder eine gr&ouml;&szlig;ere Grippewelle gibt, m&uuml;ssen auch regelm&auml;&szlig;ig Operationen verschoben und Intensivpatienten in andere H&auml;user verlegt werden. <\/p><p>Dies sollte eigentlich &bdquo;bei Corona&ldquo; anders werden. Darum hat das Bundesgesundheitsministerium auch zwischen M&auml;rz und September 2020 die finanziellen Mittel <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/220623\/Intensivbetten-Aufklaerung-ueber-13-700-Betten\">zur Verf&uuml;gung gestellt<\/a>, um die Intensivkapazit&auml;ten massiv zu erh&ouml;hen, um einen m&ouml;glichen Peak in den kommenden Wintern abzufedern. Jedes neue Bett wurde mit 50.000 Euro bezuschusst. 13.700 zus&auml;tzliche Betten sollten so geschaffen werden. Zus&auml;tzlich geschaffen wurde von den Kliniken in Summe jedoch kein einziges Bett. Im Gegenteil. Wurden im Sommer 2020 dem Intensivregister noch durchg&auml;ngig im Schnitt rund 30.000 Betten gemeldet, sind es aktuell nur noch 22.230. Wo sind die neuen Betten? Und wo sind die Betten, die im Sommer letzten Jahres noch gemeldet wurden?<\/p><p>Zumindest die erste Frage l&auml;sst sich leicht beantworten. &bdquo;Die Ger&auml;te stehen in den Notfalllagern&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/intensivbetten-113.html\">so ein Sprecher<\/a> des Klinikums Stuttgart, das zus&auml;tzlich zu seinen 90 Intensivbetten ganze 209 neue Betten samt Ausr&uuml;stung vom Steuerzahler finanziert bekommen hat. Andere H&auml;user &auml;u&szlig;ern sich &auml;hnlich. Hier scheine wohl ein Missverst&auml;ndnis vorzuliegen. Es sei nie die Rede davon gewesen, dass diese Betten auch betrieben werden. Man k&ouml;nne sie sich vielmehr als &bdquo;Puffer&ldquo; vorstellen. Der Bundesrechnungshof vermutet hier &bdquo;Mitnahmeeffekte&ldquo;, der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes ist gar emp&ouml;rt und fordert strafrechtliche Konsequenzen. Doch das wird ins Leere laufen. Denn die Krankenh&auml;user haben ja nicht unrecht. Die Geschenke von Minister Spahn wurden ohne die Auflage verteilt, dass man diese Betten auch betreiben m&uuml;sse &ndash; ein weiterer Punkt in der sehr, sehr langen Liste des vollkommenen Versagens in der Corona-Politik.<\/p><p>Zurzeit werden 2.439 freie Betten gemeldet. Das ist nicht wirklich dramatisch, obgleich es nat&uuml;rlich regional in der Tat zu Kapazit&auml;tsproblemen kommt. St&uuml;nden zus&auml;tzlich &ndash; wie von der Bundesregierung ja eigentlich so geplant &ndash; 13.700 weitere Betten zur Verf&uuml;gung, m&uuml;sste man das Thema eigentlich gar nicht weiter behandeln. Dann k&ouml;nnten die deutschen H&auml;user wohl die Covid-Patienten der gesamten EU aufnehmen. <\/p><p>So haben wir 13.700 &bdquo;zus&auml;tzliche&ldquo; Intensivbetten, f&uuml;r die der Steuerzahler stolze 686 Millionen Euro bezahlt hat, von denen laut Divi 9.387 in den Kellern der Krankenh&auml;user lagern und die als &bdquo;Notfallreserve&ldquo; gef&uuml;hrt werden. Nun vergeht ja kein Tag, an dem nicht irgendein Funktion&auml;r von &uuml;berlaufenden Intensivstationen und einer angeblich drohenden Triage spricht. Ist das kein Notfall? Diese Frage ist unerheblich, da hier ein weiteres, viel gr&ouml;&szlig;eres, Politikversagen zum Tragen kommt &ndash; man hat offenbar ganz &bdquo;vergessen&ldquo;, dass Intensivbetten auch vom Personal betrieben werden m&uuml;ssen, und Personal fehlt im gesamten Krankenhausbetrieb bekanntlich an allen Ecken und Enden. <\/p><p>Das ist alles andere als neu. In meinem im Sommer erschienenen &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/hoerbuecher\/schwarzbuch-corona.html?listtype=search&amp;searchparam=schwarzbuch%20Corona\">Schwarzbuch Corona<\/a>&ldquo; habe ich das Problem bereits ausf&uuml;hrlich analysiert. Ohne die Vers&auml;umnisse im deutschen Gesundheitssystem w&auml;re uns zumindest ein gro&szlig;er Teil der im letzten Winter an oder mit Corona verstorbenen Patienten erspart geblieben. Dass man im letzten Jahr keine ausreichenden Vorbereitungen getroffen hat, war ein Skandal. Dass man nun &ndash; ein weiteres Jahr sp&auml;ter und um viele Erfahrungen reicher &ndash; nicht reagiert hat, ist ein Verbrechen. <\/p><p>2011 &ndash; also vor zehn Jahren &ndash; hatte ich hier auf den NachDenkSeiten das erste Mal <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8797\">den Pflegenotstand thematisiert<\/a>. Vor einem Jahr warnte ich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66470\">bez&uuml;glich des kommenden Winters<\/a> vor einer &bdquo;Katastrophe mit Ansage&ldquo;. Dieser Text k&ouml;nnte &ndash; mit Einschr&auml;nkungen &ndash; auch heute noch genau so erscheinen. Denn passiert ist nichts. Der Staat hat den Krankenh&auml;usern im Zuge der Pandemie &ndash; Stand Sommer 2021 &ndash; ganze 15,3 Milliarden Euro an Zusch&uuml;ssen zukommen lassen. Wo ist dieses Geld geblieben? Zur Aufstockung des Personals wurde es jedenfalls nicht eingesetzt. Und das kann man nicht nur den Krankenhausbetreibern vorwerfen. H&auml;tte die Politik diese Zusch&uuml;sse an Personalma&szlig;nahmen gekoppelt, s&auml;he es heute n&auml;mlich anders aus. <\/p><p>So stehen wir im Herbst 2021 wieder einmal vor einem Problem. Und das hat nichts mit den Ungeimpften zu tun, auf die man das ganze Versagen der Politik und der renditeorientierten Krankenhausbetreiber zurzeit abw&auml;lzt. Der Ausnahmezustand ist auf den Stationen die Regel und weder Politik noch Krankenhausbetreiber sind gewillt, daran etwas zu &auml;ndern. Da ist es kein Wunder, dass zahlreichen Pflegekr&auml;ften mittlerweile die Hutschnur hochgeht. <\/p><p>Corona ist nicht der Grund f&uuml;r den Dauernotstand in den Kliniken. Im besten Falle k&ouml;nnte Corona jedoch ein Brennglas sein, das diesen Dauernotstand, von dem niemand etwas wissen will und gegen den niemand etwas tun will, offenlegt. Doch auch diese Chance wurde vertan. Nicht das kaputte System, sondern die Ungeimpften sind ja schlie&szlig;lich daran schuld, dass auf den Stationen ein weiterer harter Winter droht. Und zumindest auf eins k&ouml;nnen wir uns verlassen: Egal wie hart der Winter wird, egal wie viele Tote es gibt &ndash; &auml;ndern wird sich an dem Notstand nichts. Warum? Weil die Politik nicht helfen will und der W&auml;hler dieser Frage keine gro&szlig;e Bedeutung zumisst. Oder war die Pflegesituation bei ihrem letzten Kreuzchen ein entscheidender Faktor? <\/p><p>P.S.: Meine Frau, die selbst mit Corona-Patienten, aber auch mit &bdquo;normalen&ldquo; internistischen Patienten arbeitet, kann es nicht mehr h&ouml;ren, wenn ihr irgendwer &ndash; meist ja durchaus nett gemeint &ndash; seine Hochachtung ausspricht, da sie ja &bdquo;wegen Corona&ldquo; so viel zu tun habe. &bdquo;Die Ungeimpften&ldquo; sollten sich sch&auml;men, so wird dann oft hinterhergeschoben. Nun, sie arbeitet in einem Haus mit 310 Betten, von denen momentan drei &ndash; sie haben richtig gelesen &ndash; mit Corona-Intensivpatienten belegt sind, von denen rein statistisch zwei ungeimpft sind. Meinen diese Leute denn, ohne diese zwei Patienten w&auml;re das Leben als Krankenschwester ein Zuckerschlecken? All die &Uuml;berstunden, der Stress, die physische sowie psychische Belastung nur wegen dieser zwei Patienten? Dann hei&szlig;t es gerne in den Medien, die Pfleger auf der Intensivstation m&uuml;ssten ja die Patienten in Bauchlage bringen. Ein harter Job. Das ist so. Aber auch auf anderen Stationen m&uuml;ssen die Krankenschwestern &ndash; meist alleine &ndash; 150kg schwere Patienten wenden; mehrfach am Tag. Vielleicht sollten all die &bdquo;Beifallklatscher&ldquo; mal ein freiwilliges Praktikum im Krankenhaus absolvieren. Dann w&uuml;rden sie sehr schnell mitbekommen, dass Corona nicht das einzige und beileibe nicht das schlimmste Problem auf den Stationen ist. <\/p><p>Titelbild: Chaikom\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/976aa121d67444f1aea20406d07df317\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn der Pandemie gab es in Deutschland rund 28.000 Intensivbetten. Mit gro&szlig;em Tamtam nahm sich die Politik der Sache an und spendierte den Krankenh&auml;usern fast 700 Millionen Euro f&uuml;r 13.700 weitere Betten. Eigentlich sollten also jetzt zu Beginn des Winters 41.700 Intensivbetten zur Verf&uuml;gung stehen &ndash; es sind jedoch nur 22.230 Betten und davon<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78143\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":78146,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,149,123],"tags":[373,2853,2848,1164,394,2834],"class_list":["post-78143","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-oekonomisierung","tag-medizinische-ausruestung","tag-personalausstattung","tag-pflegekraefte","tag-subventionen","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/shutterstock_442425505.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=78143"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78164,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78143\/revisions\/78164"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/78146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=78143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=78143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=78143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}