{"id":78243,"date":"2021-11-23T11:24:02","date_gmt":"2021-11-23T10:24:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78243"},"modified":"2021-11-23T16:42:14","modified_gmt":"2021-11-23T15:42:14","slug":"johnson-johnson-die-belastete-vergangenheit-unserer-retter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78243","title":{"rendered":"Johnson &#038; Johnson: Die belastete Vergangenheit unserer \u201eRetter\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Um Forderungen nach Schadensersatz wegen mutma&szlig;lich krebserregendem Babypuder kleinzuhalten, m&ouml;chte der US-Pharma-Konzern Johnson &amp; Johnson aktuell eine Teil-&bdquo;Insolvenz&ldquo; anmelden. Und das, w&auml;hrend der Corona-Impfstoff der Firma gro&szlig;e Profite beschert. Der Vorgang ist nur die Spitze eines Eisbergs an Skandalen, darunter die Opioid-Krise, die das Zeug h&auml;tten, dem Vertrauen in den redlichen Charakter eines Teils der Firma schwer zu schaden. Dennoch wird von den B&uuml;rgern momentan ein fast schon &bdquo;blindes&ldquo; Vertrauen in die Handlungen von Pharma-Konzernen gefordert. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8844\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-78243-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211123_Johnson_und_Johnson_Die_belastete_Vergangenheit_unserer_Retter_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211123_Johnson_und_Johnson_Die_belastete_Vergangenheit_unserer_Retter_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211123_Johnson_und_Johnson_Die_belastete_Vergangenheit_unserer_Retter_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211123_Johnson_und_Johnson_Die_belastete_Vergangenheit_unserer_Retter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=78243-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211123_Johnson_und_Johnson_Die_belastete_Vergangenheit_unserer_Retter_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"211123_Johnson_und_Johnson_Die_belastete_Vergangenheit_unserer_Retter_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der &bdquo;Fall Corona&ldquo; ist keineswegs so &bdquo;klar&ldquo;, wie es Teile der offiziellen Kampagne gerne darstellen.  So k&ouml;nnen weite Teile der Corona-Datenbasis als unseri&ouml;s und als in ihrer Aussagekraft eingeschr&auml;nkt bezeichnet werden (z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73165\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73005\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76470\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73253\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73534\">hier<\/a>). Ebenso gibt es nicht &bdquo;die Wissenschaft&ldquo;, die den fatalen Lockdown-Kurs kollektiv rechtfertigen w&uuml;rde oder dies &uuml;berhaupt evidenzbasiert vollbringen k&ouml;nnte. Zus&auml;tzlich ist die Argumentation mit der &bdquo;Mehrheit&ldquo; ohnehin <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77404\">mindestens schwach<\/a>. Also lehnen zahlreiche B&uuml;rger die offizielle Corona-Mischung aus Repression, Impfzwang, &Uuml;berwachung und Medienkampagne als nicht geeignet, nicht erforderlich und als nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ab. <\/p><p><strong>Pharma-Konzerne in der &bdquo;Wahrheitskommission&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Um die verschiedenen Gruppen wieder anzun&auml;hern, m&uuml;sste wenigstens der Versuch einer Aufkl&auml;rung zu den Vorg&auml;ngen der letzten Monate initiiert werden. Daf&uuml;r b&ouml;te sich die Form eines Prozesses oder einer &bdquo;Wahrheitskommission&ldquo; an. In einem solchen Forum w&auml;ren sicherlich auch Akteure aus den gro&szlig;en Pharma-Unternehmen wichtige Zeugen. Oder w&uuml;rden sie gar als Angeklagte oder Anstifter gelten? Um diesen Status der Pharma-Konzerne einzuordnen, w&uuml;rden Ermittler wohl auch deren Handeln in der Vergangenheit betrachten, um Schl&uuml;sse zu m&ouml;glichen Motiven oder &bdquo;Veranlagungen&ldquo; in der Gegenwart zu ziehen.<\/p><p>Eine f&uuml;r die Vergangenheit festgestellte kriminelle Energie beweist keineswegs automatisch  Verfehlungen im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Kampagne. Au&szlig;erdem hat jeder Delinquent eine zweite Chance verdient. Aber die Vergangenheit kann  auch nicht einfach ausgeblendet werden und sie kann zumindest Hinweise auf die moralische Verfassung und auf die Glaubw&uuml;rdigkeit von Zeugen geben. Eigentlich m&uuml;ssten zumindest die in die Impfkampagne und den zugeh&ouml;rigen Meinungskampf involvierten Pharma-Konzerne (und ihre F&uuml;hrungen) in dieser Hinsicht politisch, juristisch und medial untersucht werden. Doch sie werden politisch und publizistisch eher abgeschirmt, wie Wolf Wetzel gerade am Beispiel Pfizer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78199\">beschrieben hat<\/a> und im Artikel auch auf ein in Deutschland fehlendes Unternehmensstrafrecht hinweist.<\/p><p><strong>&bdquo;Opioid-Epidemie&ldquo; und Asbest im Babypuder?<\/strong><\/p><p>Auch beim US-Pharma-Konzern Johnson &amp; Johnson gab es in der Vergangenheit Vorg&auml;nge, die Schl&uuml;sse auf das heutige Handeln zulassen k&ouml;nnten: Neben anderen Aff&auml;ren ist da laut Medienberichten etwa der Verkauf eines mutma&szlig;lich mit Asbest verunreinigten Babypuders durch Johnson &amp; Johnson. Oder das Verhalten des Konzerns im Zusammenhang mit der &bdquo;Opioid-Epidemie&ldquo; in den USA.  Ganz aktuell f&auml;llt die Firma mit dem Versuch auf, sich mit einem Insolvenz-Trick vor Schadensersatzforderungen zu sch&uuml;tzen. <\/p><p>So berichtet <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/aktien\/us-pharmariese-warum-johnson-johnson-insolvenz-angemeldet-hat-ohne-insolvent-zu-sein_id_24417710.html\">&bdquo;Focus&rdquo;<\/a> einerseits, dass der US-Pharma-Riese f&uuml;r die ersten neun Monate dieses Jahres bereits 8 Milliarden Dollar mehr Umsatz als im Vorjahr und mit rund 16 Milliarden Dollar einen um rund 30 Prozent h&ouml;heren Gewinn gemeldet habe. An der B&ouml;rse sei das Unternehmen aktuell rund 430 Milliarden Dollar wert. Andererseits stecke Johnson &amp; Johnson jetzt aber in einem Insolvenzverfahren: Die Juristen des Konzerns haben laut &bdquo;Focus&ldquo; die angebliche Pleite vor einigen Wochen im US-Bundesstaat North Carolina angemeldet. Der Pharma-Konzern versuche mit seiner Insolvenz milliardenschweren Entsch&auml;digungszahlungen zu entgehen, hei&szlig;t es weiter. Daf&uuml;r nutze Johnson &amp; Johnson einen juristischen Trick. Der Bericht beschreibt die Hintergr&uuml;nde:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;2015 hatte ein Gericht in St. Louis es als erwiesen angesehen, dass Frauen von einem bestimmten Baby-Puder, das Johnson &amp; Johnson seit Jahrzehnten vertreibt, ein h&ouml;heres Risiko f&uuml;r Krebs in den Eierst&ouml;cken bekommen. Das Puder wurde auch von vielen erwachsenen Frauen t&auml;glich zur Hygiene benutzt. Viele erkrankten und starben an den Folgen. Anw&auml;lte konnten nachweisen, dass der Hersteller seit Jahrzehnten wusste, dass der Talk in dem Puder manchmal mit Asbest verunreinigt war &ndash; trotzdem verkaufte er das Produkt weiter und zielte mit <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/deals\/\">Werbung<\/a> sogar speziell auf arme Personengruppen in den USA, die meistens nicht so informiert &uuml;ber die Gesundheitsrisiken von Produkten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Babypuder: Tausende Klagen von Krebskranken<\/strong><\/p><p>Seit dem ersten Gerichtsurteil werde Johnson &amp; Johnson deswegen von einer Klagewelle &uuml;berrollt. 38.000 Opfer h&auml;tten den Hersteller verklagt, ihre Zahl k&ouml;nnte in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch deutlich steigen. Weitere Hintergr&uuml;nde zu dem Vorgang und dem Charakter des aktuellen &bdquo;Tricks&ldquo; von Johnson &amp; Johnson finden sich in dem Focus-Artikel. RT <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/nordamerika\/127026-schadenersatzforderungen-an-johnson-johnson-trotz\/\">erg&auml;nzt<\/a> weitere Aspekte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das Pharmaunternehmen war bereits 2018 zu einer Strafe von &uuml;ber 4,7 Milliarden Dollar verurteilt worden. 22 Frauen hatten Johnson &amp; Johnson infolge von Eierstockkrebs verklagt, mutma&szlig;lich ausgel&ouml;st durch jahrelangen Gebrauch von Talkumpuder im Genitalbereich. Die Kl&auml;gerinnen warfen dem Konzern unter anderem vor,&nbsp;Gefahren verschwiegen und das Produkt trotz potenzieller&nbsp;Gesundheitsrisiken weiterverkauft zu haben. Die Strafzahlung wurde sp&auml;ter auf 2,12 Milliarden Dollar (rund 1,6 Milliarden Euro) mehr als halbiert, trotzdem ging der Pharmariese noch in Berufung.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Einen ausf&uuml;hrlichen Bericht zu der Aff&auml;re hat auch die Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/investigates\/special-report\/johnsonandjohnson-cancer\/\">Reuters<\/a> (auf Englisch) verfasst :<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Angesichts Tausender von Klagen, in denen behauptet wird, dass sein Talkum Krebs verursacht, beharrt J&amp;J auf der Sicherheit und Reinheit seines Kultprodukts. Interne Dokumente, die von Reuters untersucht wurden, zeigen jedoch, dass das Puder des Unternehmens manchmal mit krebserregendem Asbest verunreinigt war und dass J&amp;J diese Informationen vor den Aufsichtsbeh&ouml;rden und der &Ouml;ffentlichkeit geheim hielt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Opioid-Krise: Pharma-Konzerne als Verharmloser?<\/strong><\/p><p>Eine weitere Aff&auml;re, die Johnson &amp; Johnson eingeholt hat, ist das Verhalten des Konzerns w&auml;hrend der Opioid-Krise in den USA. Der &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/prozess-um-schmerzmittel-sucht-johnson-und-johnson-zu-572-millionen-dollar-schadenersatz-verurteilt\/24945372.html\">schreibt<\/a> 2019:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der US-Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson ist im US-Bundesstaat Oklahoma wegen unrechtm&auml;&szlig;iger Vermarktung von suchtgef&auml;hrdenden Schmerzmitteln zu einer hohen Strafe verurteilt worden. Der zust&auml;ndige Richter Thad Balkman ordnete am Montag eine Zahlung von 572 Millionen Dollar (515 Mio Euro) an, weil der Konzern zur Medikamentenabh&auml;ngigkeit im US-Bundesstaat Oklahoma beigetragen habe. (&hellip;) Johnson &amp; Johnson wurde in der Klage beschuldigt, bei der Vermarktung der Medikamente aus Profitgier Suchtrisiken durch irref&uuml;hrende Angaben verschleiert zu haben. Oklahomas Staatsanwalt Hunter hatte eine noch deutlich h&ouml;here Strafe von &uuml;ber 17 Milliarden Dollar gefordert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es wurden in dem Zusammenhang aber auch &bdquo;historische&ldquo; Urteile wieder gekippt, wie ein Gesundheitsportal <a href=\"https:\/\/www.gesundheit.de\/news\/urn.newsml.afp.com.20211110.doc.9rd2hm\">berichtet<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaats Oklahoma hat ein historisches Urteil gegen den Pharmariesen Johnson &amp; Johnson in der Opioid-Krise gekippt. Das Gericht hob damit am Dienstag eine Verurteilung des Konzerns zu 465 Millionen Dollar (rund 400 Millionen Euro) Strafe auf.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Bleiben die Konzerne straffrei?<\/strong><\/p><p>Laut <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000128369269\/opioid-krise-us-pharmakonzerne-zahlen-nach-vergleich-26-milliarden-dollar\">&bdquo;Standard&ldquo;<\/a> m&uuml;ndeten Streitigkeiten zu den Opioid-Medikamenten in diesem Sommer in einem Vergleich, der beteiligten Konzernen Straffreiheit bescheren k&ouml;nnte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Im seit Jahren andauernden Rechtsstreit um s&uuml;chtig machende Schmerzmittel haben vier gro&szlig;e US-Pharmakonzerne einen milliardenschweren Vergleich mit zahlreichen Kl&auml;gern akzeptiert. Die Arzneimittelgro&szlig;h&auml;ndler McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health sowie der Medikamentenhersteller Johnson &amp; Johnson k&ouml;nnten dabei letztlich bis zu 26 Milliarden Dollar (22,08 Milliarden Euro) zahlen, wie die Generalstaatsanw&auml;lte mehrerer US-Staaten am Mittwoch verk&uuml;ndeten.<\/p>\n<p>Allerdings w&uuml;rde das Geld, von dem unter anderem Hilfsprogramme finanziert werden sollen, &uuml;ber einen langen Zeitraum von 18 Jahren gestreckt flie&szlig;en. Zudem handelt es sich bisher nur um einen Entwurf, den viele US-Bundesstaaten, St&auml;dte und Bezirke erst noch endg&uuml;ltig verabschieden m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Insgesamt sollen durch den gro&szlig;en Vergleich, &uuml;ber den seit &uuml;ber zwei Jahren verhandelt wurde, fast 4.000 Klagen und diverse Verfahren auf einen Schlag beigelegt werden. McKesson, AmerisourceBergen, Cardinal Health und Johnson &amp; Johnson w&uuml;rden durch den Kompromiss weiterer Strafverfolgung entgehen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Big Pharma &ndash; Die Allmacht der Konzerne&ldquo;<\/strong><\/p><p>Es gibt weitere Skandale in der Geschichte von Johnson &amp; Johnson, einige der wichtigsten R&uuml;ckrufaktionen finden sich <a href=\"https:\/\/www.drugwatch.com\/manufacturers\/johnson-and-johnson\/\">unter diesem Link<\/a>. Eine weitere Auswahl mutma&szlig;licher Verfehlungen  findet sich <a href=\"https:\/\/www.corp-research.org\/jnj\">unter diesem Link<\/a>. Und der &bdquo;Guardian&rdquo; <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/business\/2019\/oct\/18\/johnson-and-johnson-opioids-lawsuits-product-recalls\">titelte<\/a> bereits 2019: &ldquo;Prozesse, Strafzahlungen, Opioid-Krise: Was ist nur aus Johnson &amp; Johnson geworden?&ldquo; Eher allgemein beschreibt die Arte-Doku <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aS1yl-dx1Gk\">&bdquo;Big Pharma &ndash; Die Allmacht der Konzerne&ldquo;<\/a> den Charakter eines Teils der Branche. <\/p><p>Und es ist diese Branche, der wir laut aktueller Meinungsmache fast schon &bdquo;blind&ldquo; vertrauen sollen, etwa beim <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/impfstoffe-knebelvertraege-sollten-10-jahre-geheim-bleiben\/\">Umgang mit den Vertr&auml;gen<\/a> mit den Impfproduzenten. Kann der Blick in die Vergangenheit von so manchem Pharma-Konzern dieses Vertrauen st&auml;rken?<\/p><p>Titelbild: Sonia Bonet \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Forderungen nach Schadensersatz wegen mutma&szlig;lich krebserregendem Babypuder kleinzuhalten, m&ouml;chte der US-Pharma-Konzern Johnson &amp; Johnson aktuell eine Teil-&bdquo;Insolvenz&ldquo; anmelden. Und das, w&auml;hrend der Corona-Impfstoff der Firma gro&szlig;e Profite beschert. 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