{"id":78267,"date":"2021-11-24T08:44:11","date_gmt":"2021-11-24T07:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267"},"modified":"2021-11-24T08:44:11","modified_gmt":"2021-11-24T07:44:11","slug":"hinweise-des-tages-3995","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h01\">Dauerhetze gegen Ungeimpfte: Mainstream-Medien im Gef&auml;ngnisexperiment<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h02\">KV Berlin fordert Lockdown f&uuml;r alle Ungeimpften und allgemeine Impfpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h03\">Gates Stiftung: &bdquo;Wir m&uuml;ssen in den n&auml;chsten Jahren weiter geimpft werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h04\">Massive Proteste gegen neue Corona-Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h05\">Auf einer Station in einer Marburger Klinik haben 15 von 16 Pflegekr&auml;ften auf einmal gek&uuml;ndigt: Etwas Besseres als eine Anstellung im Krankenhaus oder Pflegeheim findest du &uuml;berall &ndash; und wenn es die Leiharbeit ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h06\">Beihilfe zum Fl&uuml;chtlingsmord (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h07\">Bidens Umfragewerte sinken &hellip; w&auml;hrend die USA mit den S&auml;beln gegen Russland rasseln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h08\">Emissionshandel: Der Markt richtet es nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h09\">Klimakiller Superreiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h10\">Niedersachsens neues Wassergesetz: L&auml;uft f&uuml;r die Industrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h11\">Pr&uuml;fen statt enteignen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h12\">Stichwahl um Pr&auml;sidentschaft in Chile &ldquo;zwischen Barbarei oder Demokratie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h13\">AUKUS versch&auml;rft die nuklearen Risiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78267#h14\">Die offizielle Wahrheit k&uuml;hn hinterfragt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Dauerhetze gegen Ungeimpfte: Mainstream-Medien im Gef&auml;ngnisexperiment<\/strong><br>\nAlle sind sie gegen &ldquo;Hass&rdquo; und &ldquo;Hetze&rdquo;, aber gegen Ungeimpfte geht das in Ordnung. Da darf man das auf allen Kan&auml;len. Der &ldquo;Spiegel&rdquo; und die &ldquo;Zeit&rdquo; liefern daf&uuml;r treffende Beispiele. Sie verhalten sich wie in einem gigantischen Milgram-Experiment.<br>\nInzwischen sind alle Hemmungen gefallen. Das zeigt schon der Teaser eines neuen Spiegel-Kommentars: &ldquo;Impfgegner verschicken Morddrohungen, die Intensivstationen quellen &uuml;ber, die Politik aber beschw&ouml;rt weiter den &lsquo;Zusammenhalt&rsquo; und die Gefahr einer &lsquo;gesellschaftlichen Spaltung&rsquo;. Damit muss Schluss sein.&rdquo;<br>\nEs ist nicht allzu m&uuml;hsam, dieses St&uuml;ck Text zu zerlegen. Zum einen ist der Ton in beide Richtungen b&ouml;sartig, allerdings muss man nur eine davon mit Leserbriefen belegen, wie es der Spiegel-Autor tut; die andere kann man in den Artikeln und den Verlautbarungen offizieller Stellen finden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/127482-milgram-medien-im-gefangnisexperiment\/%20\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Treffend<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>KV Berlin fordert Lockdown f&uuml;r alle Ungeimpften und allgemeine Impfpflicht<\/strong><br>\nUm Kollateralsch&auml;den von der Gesellschaft abzuwenden, fordert die Kassen&auml;rztliche Vereinigung (KV) Berlin von der Politik endlich eine konsequente Strategie in der Pandemiebek&auml;mpfung. Dazu geh&ouml;rt ein bundesweiter Lockdown f&uuml;r Ungeimpfte, eine allgemeine Impfpflicht und eine Kostenbeteiligung Ungeimpfter an Krankenhausleistungen, sollten diese mit einer Coronainfektion in eine Klinik eingeliefert bzw. auf einer Intensivstation behandelt werden m&uuml;ssen. Dies kann entweder &uuml;ber eine Eigenbeteiligung oder &uuml;ber einen Aufschlag auf den Kassenbeitrag erfolgen. Die Einnahmen k&ouml;nnten den Pflegekr&auml;ften im station&auml;ren Bereich und den Medizinischen Fachangestellten in der ambulanten Versorgung zugutekommen.<br>\n&bdquo;Der hohe Anteil der Menschen, die noch nicht geimpft sind, werden uns sonst in eine Katastrophe f&uuml;hren und unser Gesundheitssystem in einem Ma&szlig;e &uuml;berlasten, wie wir es bisher nicht kennengelernt haben. Mit einer Impfpflicht allein kommen wir hier nicht mehr weiter&ldquo;, hei&szlig;t es seitens des KV-Vorstands, der mit seinen Forderungen nicht nur die hohen Kosten der Pandemie in den Blick nimmt, die bisher von allen Steuerzahlern &ndash; Geimpften wie Ungeimpften &ndash; gleicherma&szlig;en getragen werden, sondern vor allem die Generationen, die unter der Pandemie im Besonderen zu leiden h&auml;tten&hellip;<br>\n&bdquo;Weil sich 13 Millionen Menschen in unserem Land nicht impfen m&ouml;chten, leiden vor allem die Kinder, Jugendlichen, jungen Menschen in Ausbildung, aber auch &auml;ltere und gef&auml;hrdete Menschen. So kann es nicht weitergehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kvberlin.de\/die-kv-berlin\/pressemitteilungen\/detailansicht\/pm211123%20\">Die Kassen&auml;rztliche Vereinigung (KV) Berlin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Zu den Forderungen nach einer selektiven Kostenbeteiligung ist zu sagen: Die Angriffe auf ein solidarisch organisiertes Gesundheitssystem nehmen zu. Lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78093\">Bitte nicht die Krankheiten gegeneinander aufrechnen<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Oskar Lafontaine: Forderung nach Corona-Impfpflicht ist verantwortungslos<\/strong><br>\nOskar Lafontaine h&auml;lt die Forderung der stellvertretenden saarl&auml;ndischen Ministerpr&auml;sidentin Anke Rehlinger nach einer Corona-Impfpflicht f&uuml;r verantwortungslos. &bdquo;Ein gesetzlicher Zwang zur Einnahme bedingt zugelassener Impfstoffe, deren Wirkungsweise man massiv &uuml;bersch&auml;tzt hat und &uuml;ber deren m&ouml;gliche Sp&auml;tfolgen noch zu wenig bekannt ist, ist unverst&auml;ndlich.<br>\nImpfschutz h&auml;lt offenbar deutlich k&uuml;rzer als gedacht<br>\nAuch Geimpfte k&ouml;nnen sich und andere anstecken und der Impf-Schutz vor einer Infektion mit Krankheitssymptomen h&auml;lt offenbar deutlich k&uuml;rzer als gedacht. Die Impfstoff-Verweigerer in der Bundesregierung und der europ&auml;ischen Zulassungsbeh&ouml;rde EMA tragen die Verantwortung daf&uuml;r, dass viele, die sich mit einem herk&ouml;mmlichen Impfstoff impfen lassen w&uuml;rden, auch nach einem Jahr noch kein entsprechendes Angebot bekommen haben. Da beispielsweise der chinesische Impfstoff CoronaVac immer noch nicht zugelassen ist, obwohl er weltweit milliardenfach verimpft wird. Eine Impfpflicht trotz anderer Alternativen ist grob verfassungswidrig.<br>\nWeltweit Zunahme autorit&auml;rer Ansichten in der Corona-Pandemie<br>\nDie Forderung passt aber zu der vom schwedischen &bdquo;Internationalen Institut zur F&ouml;rderung von Demokratie und demokratischer Teilhabe&ldquo; weltweit festgestellten Zunahme autorit&auml;rer Ansichten in der Corona-Pandemie, in der auch demokratische Staaten &sbquo;Taktiken &uuml;bernehmen, die die Meinungsfreiheit einschr&auml;nken und die Rechtsstaatlichkeit schw&auml;chen&lsquo;. Wenn Zwangsma&szlig;nahmen gerechtfertigt w&auml;ren, dann zuallererst gegen&uuml;ber den Politikern in Bundes- und Landesregierungen, die in der Pandemie 6000 Intensivbetten abgebaut und tausende Pflegekr&auml;fte mit schlechter Bezahlung und Arbeitsbedingungen veranlasst haben, den Beruf zu wechseln. Sie sind in erster Linie verantwortlich, wenn Intensivstationen &uuml;berlastet sind.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oskar-lafontaine.de\/links-wirkt\/oskar-lafontaine-forderung-nach-corona-impfpflicht-ist-verantwortungslos\/%20\">Oskar Lafontaine<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Mehrere L&auml;nderchefs f&uuml;r Impfpflicht<\/strong><br>\nR&uuml;ckt eine allgemeine Impfpflicht n&auml;her? Mehrere L&auml;nderchefs haben sich daf&uuml;r ausgesprochen. Unterst&uuml;tzung erfahren sie von zahlreichen Juristen &ndash; die auch erl&auml;utern, wie Sanktionen f&uuml;r Impfverweigerer aussehen k&ouml;nnten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/impfpflicht-debatte-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gates Stiftung: &bdquo;Wir m&uuml;ssen in den n&auml;chsten Jahren weiter geimpft werden&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Tobias Kahler, Deutschland-Chef der Bill und Melinda Gates Stiftung, zieht ein Zwischenfazit &uuml;ber die Impfkampagne gegen Covid-19. Er erkl&auml;rt, welche globalen Schritte als n&auml;chstes notwendig sind und gibt au&szlig;erdem einen Ausblick, wie sich die Stiftung die Reaktion auf k&uuml;nftige Pandemien vorstellen kann.<br>\n(&hellip;) Welche langfristigen Konsequenzen zieht die Gates-Stiftung aus der Pandemie? Wie sollten sich die Verh&auml;ltnisse &auml;ndern?<br>\nZuallererst sind wir &uuml;berzeugt, dass Impfen die beste L&ouml;sung gegen Pandemien ist. Das hei&szlig;t, dass die nun zur Verf&uuml;gung stehenden Impfstoffe weiterentwickelt werden m&uuml;ssen. Die mRNA-Technologie ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Mit ihr konnten sehr schnell neuartige Impfstoffe zum Einsatz gebracht werden. Moderna hat den ersten Impfstoff-Kandidaten in nur 48 Stunden entwickelt. Es wird Impfstoffe auf mRNA-Basis nicht nur gegen Covid-19, sondern auch gegen viele andere Infektionskrankheiten geben, wie etwa HIV oder Malaria. &Uuml;berall auf der Welt werden schon jetzt Produktionskapazit&auml;ten aufgebaut, um global schnell und gerecht verteilen zu k&ouml;nnen. Biontech plant etwa bereits den Aufbau einer Fabrik in Afrika. Zweitens ist es wichtig, ein weltweites Monitoring-System zu schaffen, um neue Virus-Varianten in Echtzeit erkennen und rechtzeitig eind&auml;mmen zu k&ouml;nnen. Dazu sollte es ein dauerhaftes, weltweites Test-System und eine Taskforce geben, die immer aktiv und schnell einsatzbereit sind. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die globalen Kapazit&auml;ten f&uuml;r die Genom-Sequenzierung weiter ausgebaut werden, um bei gr&ouml;&szlig;eren Ausbr&uuml;chen schnell reagieren zu k&ouml;nnen. Der dritte Punkt ist die Notwendigkeit der weltweiten Koordinierung der Regierungen, damit alle weltweit einheitlich und entschlossen vorgehen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nBleiben uns die Corona-Impfungen erhalten?<br>\nIch pers&ouml;nlich gehe davon aus, dass wir in den n&auml;chsten Jahren weiter geimpft werden m&uuml;ssen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/bill-gates-stiftung-wir-muessen-in-den-naechsten-jahren-weiter-geimpft-werden-li.195496%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das kann sich der schr&auml;gste Verschw&ouml;rungstheoretiker nicht ausdenken. Gates Stadthalter erkl&auml;rt, wie sich die Regierungen gef&auml;lligst zu verhalten haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Revealed: Documents Show Bill Gates Has Given $319 Million to Media Outlets<\/strong><br>\nSifting through over 30,000 grants in the company&rsquo;s database, MintPress can reveal that the Gates Foundation has bankrolled hundreds of media outlets and ventures, to the tune of at least $319 million.<br>\nSEATTLE &mdash; Up until his recent messy divorce, Bill Gates enjoyed something of a free pass in corporate media. Generally presented as a kindly nerd who wants to save the world, the Microsoft co-founder was even unironically christened &ldquo;Saint Bill&rdquo; by The Guardian.<br>\nWhile other billionaires&rsquo; media empires are relatively well known, the extent to which Gates&rsquo;s cash underwrites the modern media landscape is not. After sorting through over 30,000 individual grants, MintPress can reveal that the Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) has made over $300 million worth of donations to fund media projects.<br>\nRecipients of this cash include many of America&rsquo;s most important news outlets, including CNN, NBC, NPR, PBS and The Atlantic. Gates also sponsors a myriad of influential foreign organizations, including the BBC, The Guardian, The Financial Times and The Daily Telegraph in the United Kingdom; prominent European newspapers such as Le Monde (France), Der Spiegel (Germany) and El Pa&iacute;s (Spain); as well as big global broadcasters like Al-Jazeera.<br>\nThe Gates Foundation money going towards media programs has been split up into a number of sections, presented in descending numerical order, and includes a link to the relevant grant on the organization&rsquo;s website.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/documents-show-bill-gates-has-given-319-million-to-media-outlets\/278943\/\">MintPress News<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Massive Proteste gegen neue Corona-Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich, den Niederlanden und Belgien hat es massive Proteste gegen die neuen Corona-Ma&szlig;nahmen gegeben. Dabei kam es zu Ausschreitungen. Derweil fl&uuml;chtet sich das Europaparlament zur&uuml;ck ins Homeoffice.<br>\nIn Br&uuml;ssel gingen am Sonntag nach Polizeiangaben rund 35.000 Menschen auf die Stra&szlig;e. Sie riefen &ldquo;Libert&eacute;&rdquo; &ndash; Freiheit. Am Samstag hatten in Wien nach amtlichen Angaben sogar 40.000 Menschen demonstriert.<br>\nIn niederl&auml;ndischen St&auml;dten kam es bei Corona-Protesten zu Krawallen. Auch in Br&uuml;ssel gab es Ausschreitungen, mehrere Polizeifahrzeuge wurden in Brand gesteckt. Zeitweise geriet die Lage au&szlig;er Kontrolle.<br>\nDie Menschen protestieren gegen neue Restriktionen. In Belgien wird das &ldquo;Corona Safe Ticket&rdquo; nicht nur umbenannt (weil es nicht mehr safe ist), es wird auch zur Pflicht etwa f&uuml;r Restaurant-Besuche. In den Niederlanden gibt es &auml;hnliche Ma&szlig;nahmen.<br>\nBeide L&auml;nder haben eine h&ouml;here Impfquote als Deutschland, Belgien galt im Sommer sogar als Vorbild. Dennoch schl&auml;gt die vierte Welle auch dort brutal zu. Deswegen haben die Regierungen neue Beschr&auml;nkungen erlassen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/massive-proteste-gegen-neue-corona-massnahmen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Gro&szlig;demo gegen Gr&uuml;nen Pass in Rom<\/strong><br>\nIn Italien haben gestern landesweit zahlreiche Menschen erneut gegen die CoV-Politik der Regierung demonstriert. W&auml;hrend die Regierung von Premier Mario Draghi eine Versch&auml;rfung der Restriktionen erw&auml;gt und die Demonstrationsfreiheit in Stadtzentren beschr&auml;nkt hat, beteiligten sich mehrere Tausende Menschen an der Protestkundgebung auf dem Gel&auml;nde des Circus Maximus in Rom.<br>\nDer Protest richtete sich gegen die 3-G-Pflicht am Arbeitsplatz sowie gegen Pl&auml;ne der Regierung zur Impfung von Kindern zwischen f&uuml;nf und 11 Jahren. &bdquo;H&auml;nde weg von den Kindern!&ldquo;, lautete ein Slogan der Demonstranten, die ohne Maske und ohne Ber&uuml;cksichtigen der Distanzierung an der Protestkundgebung teilnahmen.<br>\nGr&uuml;ner Pass Mitte Oktober ausgeweitet<br>\nDie Protestierenden lehnen unter anderem den Gr&uuml;nen Pass ab. Mit dem digitalen oder ausdruckbaren Zertifikat k&ouml;nnen Menschen nachweisen, gegen Covid-19 geimpft, negativ getestet oder nachweislich genesen zu sein. Die Regierung von Mario Draghi hatte den Gr&uuml;nen Pass Mitte Oktober ausgeweitet. Seitdem gilt die 3-G-Regel, um zur Arbeit gehen zu k&ouml;nnen. Die Demonstranten in Rom riefen zu einem &bdquo;Streik&ldquo; ab dem 11. Dezember auf. Ab diesem Datum sollte bis Ende des Jahres niemand mehr den Gr&uuml;nen Pass vorweisen, lautete die Forderung.<br>\nKundgebungen auch in anderen St&auml;dten<br>\nZu Protestkundgebungen kam es gestern auch in Mailand, Turin und Triest. F&uuml;r die Demo in Mailand wie auch im Rest Italiens galten strengere Auflagen. Das Innenministerium hatte vor zehn Tagen entschieden, dass Protestierende an einem Ort bleiben m&uuml;ssen oder nur bestimmte Routen entlang laufen d&uuml;rfen, die entfernt von sensiblen Bereichen liegen. W&auml;hrend der samst&auml;glichen Versammlungen liefen Menschen zuvor oft durch historische Zentren, was etwa den Gesch&auml;ftsbetrieb st&ouml;rte. Teilweise kam es in der Vergangenheit zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3237283\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auf einer Station in einer Marburger Klinik haben 15 von 16 Pflegekr&auml;ften auf einmal gek&uuml;ndigt: Etwas Besseres als eine Anstellung im Krankenhaus oder Pflegeheim findest du &uuml;berall &ndash; und wenn es die Leiharbeit ist<\/strong><br>\nAls im vergangenen Jahr die Pflegekr&auml;fte noch als Helden der Pandemie bezeichnet und mit lautstarkem Applaus bedacht wurden, konnten sie sich daf&uuml;r leider nichts kaufen. Ihnen wurde aber signalisiert, dass sie m&ouml;glichst schnell auch einen gro&szlig;en Schluck aus der Lohnerh&ouml;hungspulle nehmen k&ouml;nnen.<br>\nNun hat das Statistische Bundesamt diesen Schluck beziffert: Im ersten Quartal 2021 bekamen die Pflegekr&auml;fte im Krankenhaus der Leistungsgruppe 5 insgesamt 45 Euro brutto monatlich mehr als im ersten Quartal 2020. Die Besch&auml;ftigten der Gruppe 4 erhielten 55 Euro und die der Gruppe 3 konnten ein Plus von 68 Euro verzeichnen.<br>\nIn den Heimen gab es im gleichen Zeitraum f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte der Leistungsgruppe 5 insgesamt 65 Euro brutto mehr, f&uuml;r die Gruppe 4 lag das Plus bei 24 Euro und die Gruppe 3 bekam 61 Euro dazu&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/auf-einer-station-in-einer-marburger-klinik-haben-15-von-16-pflegekraefte-auf-einmal-gekuendigt-etwas-besseres-als-eine-anstellung-im-krankenhaus-oder-pflegeheim-findest-du-ueberall-und-wen\/%20\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Der Artikel beschreibt noch einmal die katastrophalen Zust&auml;nde im Gesundheitswesen und entlarvt die Propaganda der politischen Verantwortlichen, der Bundesregierung (genau die, die immer noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrend im Amt ist) und auch der L&auml;nderregierungen (Hessen), die aktuelle schwierige Situation auf den Intensivstationen sei die &ldquo;Schuld&rdquo; der Ungeimpften, als absolut zynisches und skrupelloses Man&ouml;ver, um vom eigenen Versagen abzulenken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Beihilfe zum Fl&uuml;chtlingsmord (II)<\/strong><br>\n(Eigener Bericht) &ndash; Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben beim Internationalen Strafgerichtshof (ICC) Strafanzeige wegen schwerster Verbrechen an Fl&uuml;chtlingen in Libyen erstattet und bezichtigen die EU der Kollaboration. Die Vorw&uuml;rfe lauten auf zahllose Verbrechen von Freiheitsberaubung &uuml;ber Folter, Vergewaltigung und Versklavung bis zum Mord; mutma&szlig;liche T&auml;ter sind W&auml;chter in libyschen Fl&uuml;chtlingslagern und bekannte Milizenf&uuml;hrer. Mit Blick auf die Fl&uuml;chtlingsabwehr der EU hei&szlig;t es, &ldquo;europ&auml;ische Akteure&rdquo; h&auml;tten, indem sie die Flucht aus Libyen zu verhindern suchten, &ldquo;Verbrechen gegen die Menschheit&rdquo; in zahlreichen F&auml;llen erst erm&ouml;glicht. Die Menschenrechtsorganisationen belegen dies mit dem systematischen Bem&uuml;hen der EU und vor allem ihrer s&uuml;dlichen Mitgliedstaaten, Libyen die Kompetenzen f&uuml;r die Seenotrettung zu &uuml;bertragen sowie Libyens K&uuml;stenwache zum Aufgreifen von Fl&uuml;chtlingsbooten zu bef&auml;higen. Bereits im Juni 2019 hatten Menschenrechtsanw&auml;lte deswegen Strafanzeige beim ICC gegen die EU und ihre Mitgliedstaaten erstattet. Auch in UN-Gremien steigt der Druck auf die EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8774\/%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Tschechien erkl&auml;rt sich zur Entsendung seiner Soldaten an polnisch-wei&szlig;russische Grenze bereit<\/strong><br>\nTschechien hat sich bereit gezeigt, seine Polizei und sein Milit&auml;r nach Polen zu entsenden, um das Land bei der L&ouml;sung der Migrationskrise an der polnisch-wei&szlig;russischen Grenze zu unterst&uuml;tzen. Dies erkl&auml;rte der tschechische Premierminister Andrej Babi&scaron; nach dem Gipfel der Regierungschefs der Visegr&aacute;d-Gruppe in Budapest. Babi&scaron; unterstrich: &ldquo;Was jetzt an der polnisch-wei&szlig;russischen Grenze geschieht, ist v&ouml;llig inakzeptabel. Das Verhalten des Lukaschenko-Regimes &uuml;berschreitet alle Grenzen.&rdquo;&hellip;<br>\nZuvor hatte Gro&szlig;britannien die Ankunft seiner Streitkr&auml;fte an der polnisch-wei&szlig;russischen Grenze best&auml;tigt. Laut Gro&szlig;britannien waren die Truppen zwecks der technischen Unterst&uuml;tzung Polens entsandt worden, um die aktuelle Situation mit Fl&uuml;chtlingen aus dem Irak an der Grenze zu Wei&szlig;russland zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/127538-tschechien-erklaert-sich-zu-entsendung-von-soldaten-an-polnisch-weissrussische-grenze-bereit\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bidens Umfragewerte sinken &hellip; w&auml;hrend die USA mit den S&auml;beln gegen Russland rasseln<\/strong><br>\nDie Beliebtheitswerte von Pr&auml;sident Biden sinken wie Blei. Laut einer Umfrage der Quinnipiac University, die letzte Woche ver&ouml;ffentlicht wurde, sind nur 36 Prozent der Amerikaner mit Bidens Leistung als Pr&auml;sident einverstanden. Von Covid &uuml;ber die Wirtschaft bis hin zur Au&szlig;enpolitik sind Bidens Umfragewerte im Keller. Drei von vier Amerikanern sind unzufrieden damit, wie die Dinge im Lande heute laufen&hellip;.<br>\nDas kann gef&auml;hrlich sein.<br>\nWenn ein Pr&auml;sident Krieg f&uuml;hrt, stellt er fest, dass die politische Opposition versiegt und die Medien sich vor Dankbarkeit &uuml;berschlagen. Beabsichtigt Biden, im Ausland aktiv zu werden, um seine schwindende Unterst&uuml;tzung im eigenen Land zu st&auml;rken?&hellip;<br>\nDas au&szlig;enpolitische und milit&auml;rische Establishment der USA lebt in einer Echokammer. Sie glauben ihrer Rhetorik, dass der Rest der Welt sehns&uuml;chtig auf Befehle aus Washington wartet und dass die Vereinigten Staaten von Amerika das moralische Recht &ndash; und die F&auml;higkeit &ndash; haben, dem Rest der Welt zu sagen, was zu tun ist. Dies schafft die Voraussetzungen f&uuml;r eine potenziell katastrophale Fehlkalkulation der US-Regierung. Der russische Pr&auml;sident Putin hat sich bereits letzte Woche dar&uuml;ber beschwert, dass die USA Russlands &ldquo;roten Linien&rdquo; zu leicht nehmen, wobei er sich zweifellos auf die Ukraine bezog.<br>\nBiden k&ouml;nnte sich ausrechnen, dass er einen netten kleinen Krieg braucht, um seine Umfragewerte wieder zu steigern und die Amerikaner auf seine Seite zu ziehen. Wie fast alles in diesem ersten Jahr der Biden-Regierung w&auml;re das ein schrecklicher Fehler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_11_22_bidens.htm%20\">Antikrieg<\/a>\n<p><strong>dazu: Putin: Westen nimmt Russlands &bdquo;rote Linien&ldquo; nicht ernst genug<\/strong><br>\n&bdquo;Wir machen st&auml;ndig unsere Bedenken deutlich und sprechen &uuml;ber rote Linien&ldquo;, sagte Putin am Donnerstag.<br>\nDer Westen w&uuml;rde diese Warnungen aber nicht ernst genug nehmen.<br>\nDie Beziehungen zwischen Russland und dem Westen k&ouml;nnten sich weiter verschlechtern &ndash; auch wegen der Lage an der ukrainischen Grenze.<br>\nPr&auml;sidenten Wladimir Putin russische Warnungen vor &bdquo;roten Linien&ldquo; nicht ernst genug.<br>\n&bdquo;Wir machen st&auml;ndig unsere Bedenken deutlich und sprechen &uuml;ber rote Linien&ldquo;, sagte Putin am Donnerstag in einer im Fernsehen &uuml;bertragenen Rede. Die andere Seite stehe dem aber milde ausgedr&uuml;ckt sehr oberfl&auml;chlich gegen&uuml;ber. Putin erg&auml;nzte, Russland ben&ouml;tige langfristige Sicherheitsgarantien vom Westen. Die Nato, die im Oktober die Verbindungen zu Russland abgebrochen hat, habe aber alle Mechanismen f&uuml;r einen Dialog zerst&ouml;rt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/wladimir-putin-westen-nimmt-russlands-rote-linien-nicht-ernst-genug-ORKJRXUZS5DR5HBVKX4YE5RF2I.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Emissionshandel: Der Markt richtet es nicht<\/strong><br>\nKohle schl&auml;gt Erdgas und treibt Emissionen nach oben.<br>\nSeit gut drei Jahrzehnten wird hierzulande und in vielen andren L&auml;ndern den Menschen in die K&ouml;pfe geh&auml;mmert, der Markt wird es schon richten. Man m&uuml;sse nur f&uuml;r gen&uuml;gend Wettbewerb sorgen. Mit den Lissabonner Vertr&auml;gen wurde diesem neoliberalen Credo sogar sozusagen Verfassungsrang einger&auml;umt.<br>\nDer freie Markt und der freie Wettbewerb gelten als die ultimativen Ziele allen staatlichen Handelns&hellip;<br>\nDass der Glaube an die heilende Kraft des Marktes in der wirklichen Welt wenig Best&auml;tigung findet, wissen nicht nur Bahn-, Post- und Telekomkunden, die alt genug sind, sich an das zwar nicht perfekte, aber doch erheblich bessere Serviceniveau vor der Privatisierung zu erinnern. Auch an der wachsenden Armut, an der Pflegekatastrophe, an der Ausweitung des Billiglohnsektors oder am wachenden Heer der Flaschensammlerinnen und Flaschensammler k&ouml;nnte man es ablesen&hellip;<br>\nDas Allheilmittel der liberalen Umweltschutzpolitik, der CO&#8322;-Preis, kann offensichtlich mal wieder keine Wirkung entfalten. Letzterer ist zwar auch hoch, aber nicht hoch genug, um die Kohle teurer als das nicht ganz so klimasch&auml;dliche Erdgas zu machen&hellip;<br>\nGanz offensichtlich richtet es der Markt mal wieder nicht. Strengere staatliche Eingriffe m&uuml;ssten her, wenn der Klimaschutz ernst gemeint sein sollte und die Emissionen so drastisch gesenkt werden sollen, wie es inzwischen &ndash; dank jahrzehntelanger Verschleppung &ndash; notwendig geworden ist. In den n&auml;chsten Tagen werden wir erfahren, ob diesbez&uuml;glich irgendwas von der neuen Regierung zu erwarten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Emissionshandel-Der-Markt-richtet-es-nicht-6273810.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: kontertext: COP26 &ndash; Was bleibt?<\/strong><br>\nAriane Tanner<br>\nVerschiedene Medien versuchen Positives &uuml;ber die Klimakonferenz zu berichten. Das ist auch ein Anschreiben gegen die Unt&auml;tigkeit.<br>\n(&hellip;) Dennoch entdeckt man in der deutschsprachigen Berichterstattung das Bem&uuml;hen, diesen internationalen Institutionen mit Respekt zu begegnen und dem beharrlichen Treten an Ort positive Ergebnisse von COP26 abzuringen:<br>\n&laquo;Untr&uuml;gliche Zeichen&raquo; und kritische Einordnungen<br>\nEs wird als Erfolg gesehen, dass es &uuml;berhaupt immer wieder einen Versuch gibt, sich international zu treffen und um W&ouml;rter und Kommas zu streiten (Republik, 10.11.2021). Ohne diese Gelegenheit oder dieses Gef&auml;&szlig;, so dr&auml;ngt sich der Umkehrschluss auf, w&uuml;rde erst recht gar nichts je passieren. Ebenfalls positiv zu erw&auml;hnen sei, so Martin L&auml;ubli im Tages-Anzeiger, dass die Klimaversprechen trotz ihrer Bescheidenheit ein &laquo;untr&uuml;gliches Zeichen&raquo; seien, &laquo;dass der Trend hin zu einer postfossilen Gesellschaft nicht mehr umkehrbar ist&raquo;. Er macht einerseits schon heute Bestrebungen in gewissen Bereichen der Wirtschaft und Industrie in diesem Sinne aus, und zweitens sieht er, dass Forschungsgelder und F&ouml;rderung f&uuml;r nachhaltige Produkte zunehmend schneller fl&ouml;ssen. In der Schlusserkl&auml;rung der COP26, so berichtet SRF, ist auch der schrittweise Ausstieg aus der Kohlewirtschaft erw&auml;hnt, was von EU-Kommissar Frans Timmermans als &laquo;historisch&raquo; bezeichnet werde.<br>\nNat&uuml;rlich liefert dieselbe Berichterstattung zu jeder dieser Errungenschaften eine relativierende Einordnung. In denselben Texten wird hervorgehoben, dass der Stopp der Abholzung de facto abermals verschoben wurde; dass mit diesen Klimaversprechen die Erderw&auml;rmung kaum bei 1,5 Grad zu begrenzen sei; dass der Kohleausstieg von einem absoluten zu einem graduellen R&uuml;ckgang gewandelt wurde (&laquo;phase-out&raquo; zu &laquo;phase-down&raquo;). &Uuml;ber Letzteres habe sich die vor Ort anwesende Schweizer Bundesr&auml;tin Simonetta Sommaruga sichtlich entt&auml;uscht gezeigt; und derjenige, der die Abschlusserkl&auml;rung vorlesen musste, k&auml;mpfte mit den Tr&auml;nen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/kontertext-cop26-was-bleibt\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klimakiller Superreiche<\/strong><br>\nKlimakrise Jets, Yachten und neuerdings Raketen: Zwischen Reichtum und CO2-Fu&szlig;abdruck besteht ein direkter Zusammenhang. Trotzdem werden reiche Menschen strukturell beg&uuml;nstigt. Damit sollte klar sein, was gegen den Klimakollaps zu tun ist<br>\nDass unser gegenw&auml;rtiges System an vielen Stellen nicht funktioniert, hat meistens damit zu tun, dass wir die Reichen beg&uuml;nstigen. Regierungen lassen zu, dass die Demokratie durch Lobbyist:innen unterh&ouml;hlt wird (dazu geh&ouml;ren auch Politiker:innen, die lukrative Interessen verfolgen); Deregulierung erlaubt es Unternehmen, Oligarchen und Vermietern, ihre Mitarbeiter:innen und Mieter:innen auszuquetschen und die entstehenden Kosten der Gesellschaft aufzub&uuml;rden; die Rahmenbedingungen leisten der Profitmache w&auml;hrend der Pandemie Vorschub; das anhaltende Streben nach Privatisierung schw&auml;cht Gesundheitsversorgung, Bildung und andere &ouml;ffentliche Dienstleistungen: All das sind Symptome des gleichen Grundproblems&hellip;<br>\nWir k&ouml;nnen uns die Reichen nicht leisten<br>\nSelbst wenn 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung &uuml;berhaupt kein CO2 produzierten, w&uuml;rden die erwarteten Emissionen der reichsten zehn Prozent (diejenigen, die mehr als 48.400 Euro im Jahr verdienen) im Laufe der kommenden neun Jahre fast das gesamte globale CO2-Budget aufbrauchen.<br>\nDie unterschiedlich gro&szlig;en Auswirkungen der Einzelnen auf die Umwelt spiegeln die Ungleichheit innerhalb eines Landes wider. Kein Wunder, dass die wohlhabenden Menschen in den reichen Nationen so gerne versuchen, die Schuld auf China oder die Geburtenrate anderer zu schieben: Manchmal wirkt es, als w&uuml;rden sie alles versuchen, um nicht vor der eigenen Haust&uuml;r kehren zu m&uuml;ssen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/klimakiller-superreiche\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Niedersachsens neues Wassergesetz: L&auml;uft f&uuml;r die Industrie<\/strong><br>\nIn Niedersachsen soll ein neues Wassergesetz verabschiedet werden. Kritiker:innen bem&auml;ngeln die vielen Ausnahmen bei der Geb&uuml;hrenpflicht.<br>\n(&hellip;) Die anstehende Novelle soll die Qualit&auml;t der Gew&auml;sser verbessern und die Grundwassernutzung regeln. Doch wo Umweltminister Olaf Lies (SPD) einen &bdquo;gro&szlig;en Schritt&ldquo; sieht, bem&auml;ngeln Kritiker den Entwurf als unzureichend. Trotzdem soll das Gesetz im Dezember im Landtag verabschiedet werden.<br>\nEiner der h&auml;ufigsten Kritikpunkte: die vielen Ausnahmeregelungen bei der Geb&uuml;hrenpflicht. So sind zum Beispiel Unternehmen aus der Erd&ouml;l- und Erdgasindustrie, dem Kies- und Sandabbau oder Wasserkraftwerke von den Geb&uuml;hren befreit. Imke Byl, umweltpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, sagt: &bdquo;Es kann einem doch niemand mehr erkl&auml;ren, weshalb ich als B&uuml;rgerin f&uuml;r mein Wasser bezahle, die Industrie aber in weiten Teilen von der Geb&uuml;hr befreit ist.&ldquo;<br>\nDer BUND und andere Verb&auml;nde forderten, die Ausnahmeregelungen ganz abzuschaffen. Aus dem Umweltministerium hei&szlig;t es, diese &Auml;nderungsvorschl&auml;ge w&uuml;rden nicht weiter verfolgt, da das System der Wasserentnahmegeb&uuml;hr nicht Gegenstand des Gesetzentwurfs sei&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Niedersachsens-neues-Wassergesetz\/!5814054\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pr&uuml;fen statt enteignen<\/strong><br>\nBerlin: &raquo;Rot-Gr&uuml;n-Rot&laquo; verz&ouml;gert Umsetzung von Volksentscheid<br>\nEs ist ein Spiel auf Zeit, das die Initiative &raquo;Deutsche Wohnen und Co. enteignen&laquo; nicht hinnehmen will: Bei ihren Koalitionsverhandlungen haben SPD, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und Die Linke in Berlin einen Kompromiss gefunden, wie sie mit dem erfolgreichen Volksentscheid zur Vergesellschaftung gro&szlig;er Immobilienkonzerne umgehen wollen. Bis tief in die Nacht hatten die Parteien am Montag zusammengesessen, um dann zu verk&uuml;nden: eine &raquo;Expertenkommission&laquo; solle ein Jahr lang pr&uuml;fen, wie die Enteignung gegen Entsch&auml;digung umgesetzt werden k&ouml;nne. Dieses Gremium solle vom neuen Senat &raquo;schon in den ersten 100 Tagen&laquo; besetzt und einberufen werden, zeigte sich die Nachrichtenagentur dpa vom &raquo;rot-gr&uuml;n-roten&laquo; Tempo angetan. Die Aktivisten der Enteignungsinitiative zeigten sich dagegen weniger erfreut. Die 100 Tage bis zur Einsetzung seien wie auch der Plan zur einj&auml;hrigen Pr&uuml;fung eine &raquo;durchschaubare Verz&ouml;gerungstaktik&laquo;, die die Mieterinnen und Mieter in der Hauptstadt nicht hinnehmen k&ouml;nnen, kritisierte Sprecher Moheb Shafaqyar am Dienstag&hellip;<br>\nDie Initiative verweist dabei auf Pr&uuml;fungen unter anderem &raquo;vom wissenschaftlichen Dienst des Abgeordnetenhauses und des Bundestags&laquo;. B&uuml;ndnissprecher Shafaqyar betonte: &raquo;Wir brauchen keine Kommission, die durch ewige Pr&uuml;ferei ein achtes Mal best&auml;tigt, dass Vergesellschaftung m&ouml;glich ist.&laquo; Vielmehr brauche es &raquo;eine Kommission, die ein Vergesellschaftungsgesetz auf den Tisch legt &ndash; und zwar schnell&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/415161.wohnungsnot-in-der-hauptstadt-pr%C3%BCfen-statt-enteignen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stichwahl um Pr&auml;sidentschaft in Chile &ldquo;zwischen Barbarei oder Demokratie&rdquo;<\/strong><br>\nUltrarechter Jos&eacute; Antonio Kast mit 27,9 Prozent Wahlsieger. Linkskandidat Gabriel Boric erzielt 25,8 Prozent. Stichwahl am 19. Dezember<br>\nSantiago. Das Schreckgespenst vieler Linker ist wahr geworden: In der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen f&uuml;hrt ein offener Anh&auml;nger der Milit&auml;rdiktatur von Augusto Pinochet (1973&#8210;1990). Mit 27,9 Prozent liegt der ultrarechte Jos&eacute; Antonio Kast vorn. Er wird am 19. Dezember zur Stichwahl gegen den Zweitplatzierten, den Linksreformisten Gabriel Boric antreten, der auf 25,8 Prozent gekommen ist.<br>\nAn dritter Stelle steht mit knapp 13 Prozent der politische Au&szlig;enseiter Franco Parisi, ein Kandidat, der seine Kampagne per Zoom aus seiner Wahlheimat USA gef&uuml;hrt hat. Die beiden Kandidat:innen der bisher dominierenden Mitte-Links-Koalition und der Rechten sind abgeschlagen mit jeweils um die zw&ouml;lf Prozent auf dem vierten und f&uuml;nften Platz&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/11\/255641\/wahlausgang-chile%20\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu von Fr&eacute;derico F&uuml;llgraf: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78180\">Pr&auml;sidentschaftswahlen in Chile &ndash; Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Gabriel Borics progressivem Sozialstaat und J. A. Kasts rechtsextremem Polizeistaat<\/a>&ldquo;, Nachdenkseiten 21. November.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AUKUS versch&auml;rft die nuklearen Risiken<\/strong><br>\nDas Friedensforschungsinstitut Stockholm in Schweden ist der Ansicht, dass das Atom-U-Boot-Programm im Rahmen der im September dieses Jahres geschlossenen trilateralen Sicherheitspartnerschaft zwischen den USA, Gro&szlig;britannien und Australien (AUKUS) ein regionales Wettr&uuml;sten ausl&ouml;sen k&ouml;nnte.<br>\nR&uuml;stungskontrollexperten haben au&szlig;erdem argumentiert, dass die Unterst&uuml;tzung der USA und Gro&szlig;britanniens f&uuml;r das australische Atom-U-Boot-Programm ein Risiko f&uuml;r die Verbreitung von nuklearem Material und nuklearer Technologie darstelle und sich negativ auf das globale System der Nichtverbreitung von Kernwaffen auswirke. Schlie&szlig;lich hatte ein US-Angriffs-U-Boot der &bdquo;Seawolf&ldquo;-Klasse erst im Oktober dieses Jahres einen Unfall im S&uuml;dchinesischen Meer. Eine Verbreitung und ein Leck von Atomwaffen sind gar nicht so weit von uns entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20211123\/717031.html%20\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zu AUKUS finden Sie hier einen Artikel auf den Nachdenkseiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76689\">QUAD und AUKUS, zwei parallele Bl&ouml;cke gegen China<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Experten: Gemeinsame &Uuml;bung der 5 L&auml;nder bedroht Frieden in Ostasien<\/strong><br>\nANNUALEX, die gemeinsame &Uuml;bung der US-amerikanischen, japanischen, australischen, kanadischen und deutschen Seestreitkr&auml;fte im Philippinischen Meer, bedroht laut chinesischen Experten den Frieden in Ostasien. Die USA wollten damit lediglich erneut versuchen, eine Gruppe aus Verb&uuml;ndeten gegen China zu bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-11\/23\/content_77888371.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut Nach Peking &auml;u&szlig;ert jetzt auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76624#h09\">Moskau Besorgnis &uuml;ber neuen pazifischen Anti-China-Pakt<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die offizielle Wahrheit k&uuml;hn hinterfragt<\/strong><br>\nOliver Stones neue JFK-Dokumentation muss man sehen<br>\n(&hellip;) &ldquo;JFK Revisited&rdquo; beleuchtet auch den Kampf zwischen Kennedy und dem politischen Establishment. Seine ber&uuml;hmte Rede an der American University im Juni 1963, in der er seine Vision einer neuen, friedlichen US-Au&szlig;enpolitik darlegte, er&ouml;ffnet den Film. Diese Vision ist grundlegend f&uuml;r das &ldquo;Warum&rdquo; von Stones Theorie in Bezug auf die Ermordung, da sie den Geheimdiensten und dem Milit&auml;r ein Motiv bietet, einen Pr&auml;sidenten auszuschalten, den sie als schwach gegen&uuml;ber dem Kommunismus und auch im Allgemeinen als zu schwach erachteten.<br>\nKennedy wollte den Antikolonialismus f&ouml;rdern, die Beziehungen zu Kuba normalisieren, in Vietnam nicht denselben Fehler machen wie die Franzosen, suchte in den Beziehungen zu den Sowjets nach Entspannung einschlie&szlig;lich der Vereinigung der Kr&auml;fte im Weltraumwettlauf.<br>\nDie Geheimdienste und das Pentagon hatten dagegen eine ganz andere und viel sch&auml;ndlichere Agenda. Sie waren damit besch&auml;ftigt, Lumumba im Kongo zu eliminieren, einen Milit&auml;rputsch in Frankreich anzuzetteln, sowohl die Invasion in der Schweinebucht auf Kuba zu organisieren als auch die Operation Northwoods heraufzubeschw&ouml;ren &ndash; bei welcher Terrorangriffe unter falscher Flagge auf US-Ziele durchgef&uuml;hrt werden sollten, um einen Krieg mit Kuba zu erzwingen &ndash; sowie schlie&szlig;lich auf eine amerikanische Eskalation in Vietnam hinzuarbeiten.<br>\nAus diesem Grund versuchte Kennedy, das CIA-Budget um 20 Prozent zu k&uuml;rzen, feuerte das alte Schlachtross der CIA, Allen W. Dulles (der sp&auml;ter merkw&uuml;rdigerweise ein m&auml;chtiges Mitglied der Warren-Kommission wurde) und erkl&auml;rte bekanntlich, er werde die CIA in eine Million St&uuml;cke zerschmettern. Laut Stone war es die CIA, die Kennedy letztendlich beseitigte, indem sie seinen Sch&auml;del am 22. November 1963 auf der Dealey Plaza in Dallas in eine Million St&uuml;cke zerschmettern lie&szlig;. Die klaffende, eitrige Wunde im Herzen Amerikas, durch die unsere nationale Seele verrottet, wurde an diesem schicksalhaften Tag geschlagen, und sie eitert noch immer und ist immer noch bedeutsam&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/127262-oliver-stone-hinterfragt-kuehn-die-jfk-story-der-us-regierung\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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