{"id":7834,"date":"2010-12-23T09:15:42","date_gmt":"2010-12-23T08:15:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7834"},"modified":"2010-12-23T09:26:29","modified_gmt":"2010-12-23T08:26:29","slug":"hinweise-des-tages-1298","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7834","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Ermittlungen gegen Ernst &amp; Young, Euro-Krise, Schulden- und Verm&ouml;gensuhr, Finanzen der Kommunen, Friedhelm Hengsbach, Volkswirtschaftslehre, Schweinegrippe-Kosten, Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei Unternehmen, Lebensmittelsicherheit, psychische Gesundheit, Senioren in Bayern, Arbeitslosigkeit in den USA, Entwicklungsl&auml;nder, Kindersoldaten, soziale Sicherung in verschiedenen L&auml;ndern, dicke Luft in G&ouml;rlitz, verdeckte Ermittlungen gegen Studenten, SPD-B&uuml;rgermeister tritt f&uuml;r die NPD ein, Medien in Ungarn, Wei&szlig;russland, Wikileaks, Sparen und Liegenbleiben, zu guter Letzt. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Die Lehman-Pleite holt Ernst&amp;Young ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Ratingagenturen zweifeln an Europas Bonit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Euro-Krise: Wackelt jetzt auch Frankreich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Euro-Sorgenkinder : China will helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Kolumne: Zeise &ndash; Gef&auml;hrliche Beweglichkeit <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Eine neue Uhr f&uuml;r Berlin!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Arm, &auml;rmer, St&auml;dte und Gemeinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">DLF-Zwischent&ouml;ne: Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach im Gespr&auml;ch mit Michael Langer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Plenum der &Ouml;konomen: Gr&uuml;ndungsaufruf an alle deutschen Hochschullehrer f&uuml;r Volkswirtschaftslehre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Land bleibt auf 4,4 Millionen Euro Schweinegrippe-Kosten sitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Zoll stellt in jedem dritten Unternehmen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Die Europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit: Schutz der Verbraucher oder der Industrie-Interessen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Pr&auml;vention &ndash; Chefsache Psychische Gesundheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Finanzsituation von Senioren &ndash; Bayern &ndash; das Armenhaus der Republik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Long-term unemployment:  In the bleak midwinter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Entwicklungsl&auml;nder: Arme werden &auml;rmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Kindersoldaten: Unschuldig schuldig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">EURES- Europ&auml;isches Portal-  Soziale Sicherung in verschiedenen L&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Gro&szlig;e Kluft sorgt f&uuml;r dicke Luft in G&ouml;rlitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Verdeckte Ermittlungen gegen linke Studenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">SPD-B&uuml;rgermeister tritt f&uuml;r die NPD an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Medien in Ungarn: Au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Wei&szlig;russland: Silvester hinter Gittern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">SZ-Besuch bei Julian Assange &ldquo;Wikileaks hat Reserven&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">Wer zu viel spart, bleibt liegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h26\">Zu guter Letzt: Schnee muss kein Hindernis sein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung: <\/strong>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=7834&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Lehman-Pleite holt Ernst&amp;Young ein<\/strong><br>\nNew Yorks Staatsanwalt Andrew Cuomo hat gegen die Wirtschaftspr&uuml;fer Ernst&amp;Young Anklage erhoben. Der Firma wird vorgeworfen, der Investmentbank Lehman Brothers mit Bilanztricks geholfen zu haben, das Ausmass der wahren Verschuldung zu verschleiern. &laquo;Es ist beunruhigend, dass eine weltweit t&auml;tige Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft geholfen hat, diese wichtigen Informationen vor den Investoren zu verheimlichen&raquo;, sagte Generalstaatsanwalt Cuomo. Bereits den Ratingagenturen war bei der Aufarbeitung der Finanzkrise mangelnde Kontrolle vorgeworfen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/usa_new_york_ernst_young_investmentbank_anklage_1.8808791.html\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ratingagenturen zweifeln an Europas Bonit&auml;t<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Krisenstaaten Portugal, Irland, Griechenlands und Spanien kommen nicht zur Ruhe. Die Investoren zweifeln immer st&auml;rker an der Bonit&auml;t der L&auml;nder. Auch die Ratingagenturen werden immer kritischer: Kurz vor Jahresende mehren sich die Herabstufungen und negativen Ausblicke. Jetzt steht Portugal bei Moody&rsquo;s auf dem Pr&uuml;fstand. Und Griechenland k&ouml;nnte es richtig hart treffen. Die Ratingagentur Fitch droht dem Land mit einer Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit auf Ramschstatus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/anleihen\/griechen-droht-ramsch-status-ratingagenturen-zweifeln-an-europas-bonitaet;2717521\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Euro-Krise: Wackelt jetzt auch Frankreich?<\/strong><br>\nGrund f&uuml;r die Sorge: Die Kosten f&uuml;r die Versicherung franz&ouml;sischer Staatsanleihen erreichten am Montag Rekordwerte. Ger&uuml;chte kursieren: Es gibt wachsende Zweifel an der Kreditw&uuml;rdigkeit des wichtigsten deutschen Handelspartners (&hellip;)<br>\nWer sich am Montag gegen den Ausfall franz&ouml;sischer Staatsanleihen mit einer Laufzeit von f&uuml;nf Jahren absichern wollte, musste 107&nbsp;000 Euro berappen &ndash; so viel wie nie zuvor.<br>\nBis Ende 2011 soll die Neuverschuldung auf sechs Prozent der Wirtschaftsleistung gedrosselt werden, von 7,7 Prozent im laufenden Jahr. Unter anderem ein h&ouml;heres Renteneintrittsalter und K&uuml;rzungen im &ouml;ffentlichen Dienst sollen den Haushalt wieder ins Lot bringen.<br>\n &bdquo;Frankreich hat sich zu einem Schuldenabbau verpflichtet, der nicht leicht umzusetzen sein wird&ldquo;, r&auml;umt BNP-Paribas-Experte Patrick Jacq ein. Doch das Land sei auf einem guten Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/wirtschaft\/2010\/12\/21\/euro-krise-wackelt-jetzt-auch-frankreich\/schulden-haeufen-sich.html\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Europa in den F&auml;ngen von Ratingagenturen und von Kreditversicherern und damit machtlos gegen die Spekulation. Die drastischen Sparprogramme tragen also nicht zur Beruhigung der &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; bei und der Euro-Rettungsschirm l&auml;sst die Spekulanten auf den Finanzm&auml;rkten munter weiter spekulieren. Wann merkt man endlich, dass diesem Spekulantentum durch Euro-Bonds oder dadurch, dass die EZB direkt Staatsanleihen aufkauft, eine Ende gemacht wird. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Euro-Sorgenkinder : China will helfen<\/strong><br>\nSehr zur Freude der Internationalen B&ouml;rsen hat sich China weit aus dem Fenster gelehnt : Es will sich in die europ&auml;ische Schuldenkrise einmischen und den verschuldeten Euro-L&auml;ndern aus der Krise helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/china-will-helfen\/-\/1472780\/5033558\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Was dieser &ldquo;Saftladen&rdquo; EU , vor allem dank Merkel unf&auml;hig zu &ouml;konomisch vern&uuml;nftigem Handeln, nicht hinbekommt ,- n&auml;mlich l&auml;ngerfristig den Euro zu sichern, das &ldquo;&uuml;bernimmt&rdquo; jetzt ein st&uuml;ckweit China, das einfach sich gegen&uuml;ber der bisherigen Weltleitw&auml;hrung Dollar angesichts seiner gewaltigen Devisenreserven weiterhin erst einmal einen sicheren Euro w&uuml;nscht. Dies m&uuml;sste jetzt eigentlich der so engstirnig-national getrimmten Kanzlerin die Schamr&ouml;te ins Gesicht treiben &ndash; aber voraussichtlich versteht sie auch diesen &ldquo;Gnadenakt&rdquo; aus China &ouml;konomisch wieder nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kolumne: Zeise &ndash; Gef&auml;hrliche Beweglichkeit <\/strong><br>\nDank des &ouml;ffentlichen Umgangs mit Begriffen wie Transferunion und Wirtschaftsregierung sind diese mittlerweile positiv besetzt. F&uuml;r die Bewohner Eurolands ist das vor allem ein Grund zum F&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-zeise-gefaehrliche-beweglichkeit\/50207675.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine neue Uhr f&uuml;r Berlin!<\/strong><br>\nStaatsverschuldung und privates Verm&ouml;gen in Deutschland<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/fileadmin\/user_upload\/Sendungen\/Politikum\/2010\/12\/Manuskripte\/15%20L%C3%BCbberding.pdf\">WDR5 Politikum [PDF &ndash; 72.9 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arm, &auml;rmer, St&auml;dte und Gemeinden<\/strong><br>\nTrotz Aufschwung und h&ouml;herer Steuereinnahmen vergr&ouml;&szlig;ert sich das Finanzdefizit der Kommunen. Allein in den ersten drei Quartalen fehlten den K&auml;mmerern 9,2 Milliarden Euro in den Kassen, meldete diese Woche das Statistische Bundesamt. Ohne eine grundlegende Neuordnung der Finanzierung droht 2011 vielen Gemeinden und St&auml;dten die Pleite. &ldquo;Arm, &auml;rmer, Kommunen?&rdquo; -mit dieser Frage machte k&uuml;rzlich die Fachzeitung f&uuml;r &ouml;ffentliche Haushalte auf. &ldquo;Nein&rdquo;, antwortet die Bundesregierung. &ldquo;Die Kommunen gefallen sich teilweise in ihrer Opferrolle&rdquo;, sagte der zust&auml;ndige Finanzstaatssekret&auml;r Hans Beus.<br>\nDoch selbst in Hamburg, einer der reichsten Metropolen Europas, wird bef&uuml;rchtet, dass sich die Stadt bald nicht mehr alle vier historischen Museen leisten kann. Im strukturschwachen Wuppertal soll 2012 das Schauspielhaus geschlossen werden. Und unterhalb des Feldbergs im Schwarzwald k&ouml;nnen manche Gemeinden noch nicht genug Geld aufbringen, um die Schlagl&ouml;cher aus dem letzten Winter notd&uuml;rftig zu flicken.<br>\nSparen hilft angesichts des strukturellen Problems nur bedingt weiter. &ldquo;Wir f&uuml;hren lange Diskussionen, um durch Schlie&szlig;ung einer Galerie 100.000 Euro einzusparen, und bekommen kurz danach Millionenlasten f&uuml;r Sozialausgaben aufgedr&uuml;ckt&rdquo;, klagt Kiels Oberb&uuml;rgermeister Torsten Albig den Bund an. Albigs Partei, die SPD, fordert denn auch eine erneute Ausweitung der Gewerbesteuer.&nbsp; Die Gewerbesteuer wird es allerdings allein nicht richten k&ouml;nnen. Sie macht nur 26 Milliarden Euro und damit etwa 15 Prozent der gesamten Steuereinnahmen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F12%2F22%2Fa0081&amp;cHash=9c7f1fdcdb\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DLF-Zwischent&ouml;ne: Der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach im Gespr&auml;ch mit Michael Langer<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/playlist\/dlf_zwischentoene\/\">DLF<\/a><br>\nOder: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/12\/19\/dlf_20101219_1330_9500d0ea.mp3\">DLF [Mp3 &ndash; Datei]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Plenum der &Ouml;konomen: Gr&uuml;ndungsaufruf an alle deutschen Hochschullehrer f&uuml;r Volkswirtschaftslehre<\/strong><br>\nUns eint das Wissen, dass die als Notlage empfundene Situation der letzten Wochen nur entstehen konnte, weil seit l&auml;ngerer Zeit deutlich sichtbare Warnsignale von den politischen Entscheidungstr&auml;gern nicht angemessen gew&uuml;rdigt wurden. Uns eint die Sorge, dass Entscheidungstr&auml;ger vom Gang der Ereignisse getrieben wurden und nicht ausreichend Gelegenheit hatten, die weitreichenden Konsequenzen ihrer Beschl&uuml;sse zu durchdenken. Und uns eint die selbstkritische Einsch&auml;tzung, dass die wissenschaftliche Volkswirtschaftslehre in Deuschland es vers&auml;umt hat, sich in ausreichendem Ma&szlig;e Geh&ouml;r zu verschaffen.<br>\nZwar haben viele von uns in &ouml;ffentlichen Stellungnahmen zu der aktuellen Krise Position bezogen und manche haben bereits seit vielen Jahren Fehlentwicklungen aufgezeigt. Aber dies waren stets nur &Auml;u&szlig;erungen Einzelner oder kleinerer Gruppen, die deshalb auch nur als Einzelmeinungen in der politischen Willensbildung rezipiert wurden. Der deutschen Volkswirtschaftslehre in ihrer Gesamtheit fehlt ein angemessenes Forum, um sich kompetent, pr&auml;gnant und ggf. auch schnell zu aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen von nationaler Bedeutung &auml;u&szlig;ern zu k&ouml;nnen.<br>\nEinziges Ziel des Plenums ist es, die &Ouml;ffentlichkeit und die demokratisch legitimierten Institutionen unseres Staates rechtzeitig und fundiert &uuml;ber die Einsch&auml;tzung der diesem Staat dienenden Wissenschaftler zu informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiso.uni-hamburg.de\/lucke\/?page_id=375\">Plenum der &Ouml;konomen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einer der Initiatoren des sog. <a href=\"http:\/\/archiv.insm.de\/Die_INSM\/Anzeigenarchiv\/Hamburger_Appell\/Der_Hamburger_Appell_im_Wortlaut.html\">Hamburger Appells, Bernd Lucke<\/a>, den &ndash; unterst&uuml;tzt von der Iniative Neue Soziale Marktwirtschaft &ndash;  kurz vor der Bundestagswahl 243 &Ouml;konomen unterzeichnet haben, will offenbar wieder eine Sammlungsbewegung der deutschen Mainstream-&Ouml;konomen ansto&szlig;en. Die damaligen Unterzeichner leisteten kurz vor der Bundestagswahl 2005 nicht nur plumpe Wahlkampfhilfe f&uuml;r die konservativen Parteien, sondern sie demonstrierten damit gleichzeitig, wie eindimensional und uniform und vor allem wie offen ideologisch der &ouml;konomische &bdquo;Sachverstand&ldquo; in Deutschland ausgerichtet ist.<br>\nEs ist geradezu dreist, wenn in dem Gr&uuml;ndungsaufruf behauptet wird, die &bdquo;wissenschaftliche Volkswirtschaftslehre&ldquo; h&auml;tte &bdquo;bereits seit vielen Jahren Fehlentwicklungen aufgezeigt&ldquo;. Mit den Glaubens&auml;tzen &bdquo;Hohe Arbeitskosten und Steuerlasten behindern Unternehmertum und verhindern Arbeitspl&auml;tze&ldquo; oder &bdquo;Wer M&auml;rkte st&ouml;rt, mindert die gesamtwirtschaftliche Nachfrage&ldquo; oder &bdquo;Die Konsolidierung der Staatsfinanzen erfordert weitreichende Einschnitte auch in die sogenannten Sozialsysteme&ldquo; hat der deutsche &Ouml;konomen-Mainstream im Gegenteil die Katastrophe und das Chaos massiv vorangetrieben und die Politik auf diesem Irrweg geradezu vorangetrieben.<br>\nSchon bei den Erstunterzeichnern  finden wir wieder die Protagonisten der neoliberalen Glaubenslehre: Hans-Werner Sinn, <a href=\"?p=528\">Thomas Straubhaar<\/a>, <a href=\"?p=1676\">Clemens Fuest<\/a>, Michael Burda, Charles B. Blankart oder Manfred J. M. Neumann. Auch auf der <a href=\"http:\/\/www.wiso.uni-hamburg.de\/lucke\/?page_id=34\">bisherigen Unterzeichnerliste<\/a>, <a href=\"?p=2720\">Ulrich Blum<\/a> oder <a href=\"?p=229\">Ulrich van Suntum<\/a>. Es sind vielfach die &Ouml;konomen die  mit ihren Forderungen nach dem Abbau von Regulierungen zu den geistigen Urhebern der derzeitigen Krise geh&ouml;ren und die eigentlich ihren intellektuellen Bankrott anmelden m&uuml;ssten, statt dessen versuchen sie verzweifelt die Insolvenz ihrer neoliberalen Lehre mit solchen &ouml;ffentlichen Aktionen zu verschleiern.<br>\nDas eher belustigende dabei ist, dass die Unterzeichner wohl erkannt haben, dass die einschl&auml;gigen Forschungsinstitute (IW, IFO, HWWI oder RWI) oder der sog. Sachverst&auml;ndigenrat offenbar ihre Reputation verloren haben und deswegen wohl Bedarf f&uuml;r Sch&uuml;tzenhilfe besteht.<br>\nIch wage mal die &bdquo;wissenschaftlichen&ldquo; Erg&uuml;sse dieses Plenum (das sich angeblich urspr&uuml;nglich sogar zu einem &bdquo;Parlament der &Ouml;konomen&ldquo; aufschwingen wollte) vorauszusagen:<br>\nDeutschland muss die Lohnkosten weiter senken, um wettbewerbsf&auml;hig zu sein, der Staat muss durch Abbau des Sozialstaats noch energischer &bdquo;konsolidieren&ldquo;, die Unternehmenssteuern m&uuml;ssen weiter gesenkt werden, die Staaten die von Deutschland niederkonkurriert wurden, m&uuml;ssen sich dem deutschen Vorbild anpassen und strenger diszipliniert werden, die M&auml;rkte, auch die Finanzm&auml;rkte d&uuml;rfen nicht reguliert werden, denn an der ganzen Misere ist nur der Staat schuld.<br>\nWetten, dass (&hellip;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Land bleibt auf 4,4 Millionen Euro Schweinegrippe-Kosten sitzen <\/strong><br>\nDie Schweinegrippe kommt Mecklenburg-Vorpommern im Nachhinein teuer zu stehen. Das Land bleibt auf 4,43 Millionen Euro Kosten f&uuml;r nicht genutzte Impf-Dosen sitzen, wie das Sozialministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Ein Gro&szlig;teil des 2009 erworbenen Impfstoffs blieb ungenutzt und m&uuml;ssen aller Voraussicht nach vernichtet werden. Bundesweit sind von 34 Millionen erworbenen Impfstoff-Dosen 28,7 Millionen &uuml;brig geblieben, wie ein Sprecher des nieders&auml;chsischen Gesundheitsministeriums am Dienstag gesagt hatte. Die Kosten daf&uuml;r belaufen sich auf rund 239 Millionen Euro. Der Bund wollte sich an der Finanzierung nicht beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.krankenkassen.de\/dpa\/181079.html\">Krankenkassen-Newsticker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zoll stellt in jedem dritten Unternehmen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten fest<\/strong><br>\nBei einer Schwerpunktpr&uuml;fung in der Geb&auml;udereinigungsbranche fand der Zoll Hinweise auf Leistungsbetrug, Scheinselbst&auml;ndigkeit und nicht durchgef&uuml;hrte Meldungen zur Sozialversicherung. Es wurden Bu&szlig;geld- und Strafverfahren eingeleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/aus-der-arbeitswelt\/kurz-notiert\/2010\/12\/21\/zoll-stellt-in-jedem-dritten-unternehmen-unregelmaessigkeiten-fest.php\">Arbeitsrecht-Newsticker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Europ&auml;ische Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit: Schutz der Verbraucher oder der Industrie-Interessen?<\/strong><br>\nNach Recherchen des MDR sowie des unabh&auml;ngigen Forschungsinstituts Testbiotech gibt es enge Verflechtungen zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der Lebensmittelindustrie. Immer wieder kommt es zu fragw&uuml;rdigen Entscheidungen, die die Industrie beg&uuml;nstigen &ndash; wie die im Herbst 2010 abgegebene Unbedenklichkeitsbewertung f&uuml;r den gef&auml;hrlichen Stoff Bisphenol A in Babyflaschen. Die Kommission ist nun zur&uuml;ck gerudert und hat den Stoff zumindest in den Fl&auml;schchen trotz anders lautender Empfehlung ihrer eigenen Beh&ouml;rde verboten. Eigentlich war die EFSA nach zahlreichen Skandalen im Lebensmittelbereich, wie verdorbenes Fleisch in den K&uuml;hltheken der Superm&auml;rkte, BSE oder gepanschter Wein im Jahr 2002 gegr&uuml;ndet worden, um die Verbraucher vor den Machenschaften der Industrie zu sch&uuml;tzen. Mit objektiver Beratung wollte man den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern das verloren gegangene Vertrauen in die Lebensmittelsicherheit zur&uuml;ckgeben. Dies ist offensichtlich gr&uuml;ndlich misslungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/12\/die-europaische-behorde-fur-lebensmittelsicherheit-schutz-der-verbraucher-oder-der-industrie-interessen\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pr&auml;vention &ndash; Chefsache Psychische Gesundheit<\/strong><br>\nDie psychische Gesundheit von Mitarbeitern hat sich &ndash; nicht zuletzt bef&ouml;rdert duch die Wirtschaftskrise &ndash; von einem Randthema zur Nummer Eins der arbeitsbedingten Erkrankungen entwickelt. Die F&uuml;hrungskr&auml;fte k&ouml;nnen jedoch durch die Gestaltung der Arbeitsbedingungen und ihren Umgang mit den Besch&auml;ftigten die psychische und k&ouml;rperliche Gesundheit unmittelbar beeinflussen. Der Verband Deutscher Betriebs- und Werks&auml;rzte (VDBW) hat f&uuml;nf Ratschl&auml;ge f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte zusammengestellt, wie psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz vermindert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeit-und-gesundheit.de\/webcom\/show_article.php\/_c-661\/_nr-189\/i.html\">Arbeit und Gesundheit online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Finanzsituation von Senioren &ndash; Bayern &ndash; das Armenhaus der Republik<\/strong><br>\nReiches Bayern ? Von wegen ! Nirgendwo sind soviel Senioren von Armut bedroht wie im Freistaat, sagt der Sozialverband VdK und dringt auf Konsequenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/finanzsituation-von-senioren-bayern-das-armenhaus-der-republik-1.1038995\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Long-term unemployment:  In the bleak midwinter<\/strong><br>\nPoverty looms for the long-term unemployed<br>\nFifteen million Americans are now unemployed, according to the most recent jobs report. The unemployment rate for November inched up to 9.8%. The grimmest numbers, however, are for the long-term unemployed (see chart 1): 6.3m people, 42% of those unemployed, have been jobless for more than 26 weeks. That number does not include 2.5m people who want a job but who have not looked for a month or more, or the 9m who want full-time work but can only find part-time openings.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/node\/17733387\">The Economist<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> F&uuml;r Economist-Verh&auml;ltnisse ein ganz sch&ouml;n kritischer Report zur Arbeitslosigkeit in den USA, und was sie f&uuml;r die Menschen bedeutet. Dabei ist uns die &ldquo;hire and fire&rdquo;-Wirtschaft doch noch vor einigen Jahren &ndash; nat&uuml;rlich auch vom Economist &ndash; als Wundermittel angepriesen worden; schlie&szlig;lich mu&szlig; man den Langzeitarbeitslosen nur die St&uuml;tze wegnehmen, damit sie wieder &ldquo;Anreize zum Arbeiten&rdquo; haben &ndash; das h&ouml;rt sich in diesem Artikel deutlich d&uuml;sterer an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Entwicklungsl&auml;nder: Arme werden &auml;rmer<\/strong><br>\nDie globale Finanz- und Wirtschaftskrise ist l&auml;ngst nicht vor&uuml;ber. In Industriestaaten f&uuml;hrt sie, Stichwort &raquo;Sparpakete&laquo;, zur weiteren Umverteilung. Milliardensummen wurden und werden zur &raquo;Rettung&laquo; der Banken gezahlt, eine Zeche, die die Steuerzahler noch Jahrzehnte belasten wird. Zahlreiche Staaten des S&uuml;dens w&auml;hnten sich anfangs noch auf der sicheren Seite, glaubten, die Finanzmarktverwerfungen w&uuml;rden sie kaum betreffen. So erkl&auml;rte &Auml;thiopiens Regierungschef Meles Zenawi Ende 2008, da es in Addis Abeba keine B&ouml;rse gebe und nur jeder zehnte B&uuml;rger &uuml;berhaupt ein Sparkonto besitze, sei das Land sicher vor der Krise. Die Auswirkungen der kreditfinanzierten Massenspekulation schienen weit weg. Dies &auml;nderte sich schnell. Laut einer Weltbank-Studie von 2009 verringerte sich in 94 von 116 untersuchten Entwicklungsl&auml;ndern das Wirtschaftswachstum. Hinzu kam eine massive Kreditklemme. Die Weltbank sch&auml;tzt, da&szlig; umgerechnet zwischen 270 und 700 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung von Investitionen und Konsum fehlten, da Privatbanken kaum noch Geld an die L&auml;nder des S&uuml;dens geben. Nach einer Analyse der entwicklungspolitischen Organisationen erlassjahr.de und Kindernothilfe droht sieben afrikanischen Staaten bereits die Zahlungsunf&auml;higkeit. Dazu geh&ouml;ren Benin, Burundi, Liberia, Mo&ccedil;ambique und Niger. Weitere sechs weisen demnach ein hohes Risiko f&uuml;r einen Staatsbankrott auf.<br>\nEine gravierende Krisenwirkung war der R&uuml;ckgang der Rohstoffnachfrage. Viele Entwicklungsl&auml;nder sind abh&auml;ngig von der Ausfuhr derartiger Produkte. R&uuml;ck&uuml;berweisungen von Arbeitsmigranten sind ein zentraler Wirtschafts- und Finanzfaktor vieler der &auml;rmeren Staaten. Da viele dieser Menschen in extrem prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen ohne K&uuml;ndigungsschutz arbeiten, waren sie meist die ersten, die in der Finanzkrise ihren Job verloren. Die Unterst&uuml;tzungszahlungen brachen in der Folge massiv ein. Verheerend wirkte sich auch die Spekulation mit Nahrungsmitteln aus. Im Zuge solcher Spekulationen stieg zwischen Ende 2006 und M&auml;rz 2008 der Preis f&uuml;r die Grundnahrungsmittel Reis und Getreide um 126 Prozent. Dies lie&szlig; die Anzahl derjenigen, die weltweit in extremer Armut leben, weiter steigen. Zwischen 2007 und 2009 ging der Kapitalflu&szlig; in die Entwicklungsl&auml;nder um etwa 40 Prozent zur&uuml;ck. Staatliche Mittel f&uuml;r den Bildungs- und Gesundheitssektor sowie im Bereich sozialer Sicherung wurden gek&uuml;rzt. Dabei haben sich die Industriestaaten verpflichtet ihre sogenannte ODA-Quote (Anteil der &ouml;ffentlichen Entwicklungszusammenarbeit im Verh&auml;ltnis zum BIP) auf 0,7 Prozent anzuheben<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/12-23\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kindersoldaten: Unschuldig schuldig<\/strong><br>\nIn der nordugandischen Provinzstadt Gulu spielte sich jahrelang ein seltsames Schauspiel ab. Allabendlich kamen Tausende von Kindern, die kleinen Geschwister auf dem R&uuml;cken, in die Stadt und legten sich zum Schlafen auf die Strassen nieder. Morgens sammelten sie ihre Habseligkeiten wieder ein und zogen zur&uuml;ck in die D&ouml;rfer. Dieses merkw&uuml;rdige Ritual schildert der polnische Journalist Wojciech Jagielski in seinem nach den kindlichen Pilgern benannten Buch &laquo;Wanderer der Nacht&raquo;. Hintergrund ist, dass die Kinder von ihren Eltern in die Stadt geschickt wurden, um sie vor Mord und Verschleppung in den N&auml;chten zu sch&uuml;tzen. Seit Gr&uuml;ndung der Lord&rsquo;s Resistance Army (LRA) 1987 wurden in einem zwanzig Jahre w&auml;hrenden B&uuml;rgerkrieg rund 30 000 Kinder von dieser Miliz entf&uuml;hrt und zu Kindersoldaten gemacht oder gleich ermordet. Die Kinderarmee verbreitete im Norden Ugandas so viel Schrecken, dass Autofahrer schon Vollgas gaben, wenn sie eine Gruppe fremder Kinder n&auml;herkommen sahen.<br>\nEiner von ihnen ist der 12-j&auml;hrige Samuel, den der Reporter in einem Therapiezentrum f&uuml;r ehemalige Kindersoldaten trifft. Der Knabe fasst Vertrauen und erz&auml;hlt ihm, dass er kurz nach seiner Entf&uuml;hrung ein anderes Kind mit dem Kn&uuml;ppel erschlagen musste, nur, weil es schluchzte. Samuel ist eine der Hauptfiguren in Jagielskis Buch. Am Schluss wird sich der Reporter mit ihm angefreundet und trotzdem Schuldgef&uuml;hle haben. Denn er kann das Krisengebiet wieder verlassen &ndash; auf den stigmatisierten Knaben jedoch wartet keine Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/kultur\/literatur\/unschuldig_schuldig_1.8489592.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>EURES- Europ&auml;isches Portal-  Soziale Sicherung in verschiedenen L&auml;ndern<\/strong><br>\nEine recht brauchbare Informationsquelle mit kurz gefassten Zusammenfassungen zu den wichtigsten Fragen der Sozialen Sicherung in verschiedenen L&auml;ndern finden Sie hier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/eures\/main.jsp?catId=9095&amp;acro=living&amp;lang=de&amp;parentId=7844&amp;countryId=DE&amp;living=\">EURES<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Kluft sorgt f&uuml;r dicke Luft in G&ouml;rlitz<\/strong><br>\nEin Chefurologe in G&ouml;rlitz bekommt ein stolzes Gehalt, gleichzeitig soll ein billiger Pflegeservice aufgebaut werden. Das Management sieht sich auf gutem Kurs, die Stimmung unter den Angestellten leidet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/news\/article\/629304\/grosse-kluft-sorgt-dicke-luft-goerlitz.html\">&Auml;rzte-Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine viertel Million Euro f&uuml;r einen 13-Stunden-Job? Urologe m&uuml;sste man sein. Besonders befremdlich an dieser Nachricht ist, dass es sich hier um ein st&auml;dtisches Krankenhaus handelt. Von privatisierten Krankenhausketten &ndash; wie beispielsweise Asklepios &ndash; kennt man diese Zwei-Klassen-Personalpolitik, die einigen wenigen Spezialsten Traumgeh&auml;lter zusichert und beim Pflegepersonal mit &auml;u&szlig;erster Brutalit&auml;t die Lohnkosten senkt, ja bereits. Dass auch st&auml;dtische H&auml;user eine solch widerliche Personalpolitik betreiben, macht die Sache nur noch schlimmer.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Verdeckte Ermittlungen gegen linke Studenten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bespitzelte Polizei Studenten?<\/strong><br>\nDas Landeskriminalamt in Baden-W&uuml;rttemberg hat m&ouml;glicherweise &uuml;ber Monate hinweg linke Studenten der Heidelberger Universit&auml;t bespitzelt. Ein verdeckter Ermittler hat eventuell auch aktiv an der Planung einer Castor-Blockade mitgewirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bespitzelte-polizei-studenten-\/-\/1472596\/5034840\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em>Dazu eine Stellungnahme der betroffenen Organisation<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Stellungnahme der K.I. zum Fall &bdquo;Simon Brenner&ldquo; <\/strong><br>\nErst jetzt, nach f&uuml;nf Tagen sehen wir uns in der Lage, Stellung zu den Vorf&auml;llen zu beziehen. Die Ausforschung unserer studentischen Gruppe durch einen Spitzel des LKA war f&uuml;r uns traumatisierend. Es ist schockierend, dass Polizei und Staat so weit gehen, so tief in unser Leben einzugreifen. Es wurde nicht nur eine Identit&auml;t gef&auml;lscht, ein Ermittler wurde eingesetzt um sich mit uns anzufreunden.<br>\nDas solche Praktiken wieder in Deutschland angewendet werden ist bezeichnend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kritischeinitiative.wordpress.com\/2010\/12\/17\/stellungnahme-der-k-i-zum-fall-%E2%80%9Esimon-brenner%E2%80%9C\/\">Kritische Initive Heidelberg<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>SPD-B&uuml;rgermeister tritt f&uuml;r die NPD an<\/strong><br>\nHans P&uuml;schel ist B&uuml;rgermeister der Gemeinde Krauschwitz und war bis vor kurzem SPD-Mitglied. Nach einem NPD-Bundesparteitag glaubt er pl&ouml;tzlich, dass nicht die NPD eine Gefahr f&uuml;r den Rechtsstaat darstelle, sondern die Parteien der Mitte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spd-buergermeister-tritt-fuer-die-npd-an\/-\/1472596\/5034048\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Medien in Ungarn: Au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nUngarn &uuml;bernimmt an Neujahr den EU-Ratsvorsitz. Das h&auml;lt die Regierung unter Rechtspopulist Viktor Orban nicht davon ab, die Mediengesetze radikal zu versch&auml;rfen. OSZE, EU-Parlament und Opposition sind auf den Barrikaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/medien\/ausser-kontrolle\/-\/1473342\/5034786\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Wei&szlig;russland: Silvester hinter Gittern<\/strong><br>\nWei&szlig;russische Gerichte verurteilen Hunderte Oppositionelle zu Arreststrafen. In Haft befinden sich derzeit nach Angaben des wei&szlig;russischen KGB auch der Dichter Wladimir Nekljajew, der von Maskierten aus einem Krankenhaus entf&uuml;hrt worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/silvester-hinter-gittern\/-\/1472596\/5034566\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>SZ-Besuch bei Julian Assange &ldquo;Wikileaks hat Reserven&rdquo;<\/strong><br>\nEr will in England bleiben und nicht mehr mit der schwedischen Staatsanwaltschaft kooperieren: Die SZ hat Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange auf dem Landsitz getroffen, auf dem er nach seiner Haftentlassung Zuflucht gefunden hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sz-besuch-bei-julian-assange-wikileaks-hat-reserven-1.1039133\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Wer zu viel spart, bleibt liegen<\/strong><br>\nTrotz Schnee und K&auml;lte m&uuml;sste es das derzeitige Chaos in Bahnen, auf Stra&szlig;en und Flugh&auml;fen nicht geben. Fahrzeughersteller: Wir k&ouml;nnen f&uuml;r jedes Wetter Z&uuml;ge bauen. Problem: Bessere Vorsorge f&uuml;r den Winter kostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F12%2F22%2Fa0078&amp;cHash=13d3133ea9\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Kosten, die Produktion und Besch&auml;ftigung im Lande stimulieren &ndash; und Steuereinnahmen schaffen. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Schnee muss kein Hindernis sein<\/strong><br>\nEin Scheer&auml;umzug der Kyle Railroad auf einer Strecke durch Teile von Colorado und Kansas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dropshots.com\/geoaco33#date\/2007-01-02\/09:35:52\">Dropshots.com<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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