{"id":78363,"date":"2021-11-26T10:33:16","date_gmt":"2021-11-26T09:33:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78363"},"modified":"2021-11-26T10:46:55","modified_gmt":"2021-11-26T09:46:55","slug":"leserbriefe-zu-der-niedergang-der-linkspartei-und-die-sehnsucht-der-vielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78363","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDer Niedergang der Linkspartei und die Sehnsucht der Vielen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Udo Brandes vertritt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78151\">hier<\/a> die These, dass linke Kritiker der Linkspartei einem &bdquo;Denkfehler&ldquo; unterliegen w&uuml;rden. Es werde eine &bdquo;Klassenpolitik&ldquo; gefordert, da die Betonung auf die &bdquo;&acute;Identit&auml;tspolitik&acute; (Gendern, politische Korrektheit, Antirassismus, feministische Themen)&ldquo; gescheitert sei. Die Identit&auml;tspolitik sei jedoch &bdquo;Klassenpolitik&ldquo; f&uuml;r eine &bdquo;ambitionierte, akademisch gebildete Schicht&ldquo;, die sich von denen &bdquo;da unten&ldquo; abgrenze und &bdquo;mit Identit&auml;tspolitik Klassenkampf von oben&ldquo; betreibe. Es sehe so aus, als ob sich innerhalb der Linkspartei diese Fraktion durchgesetzt habe. Abschlie&szlig;end wird hinterfragt, ob eine &bdquo;neue, wirklich linke Partei&ldquo; n&ouml;tig sei. &bdquo;Vielleicht&ldquo;, aber auch sie k&ouml;nne von &bdquo;angepassten Funktion&auml;ren beherrscht&ldquo; werden. Wir danken f&uuml;r die interessanten E-Mails. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren der Nachdenkseiten, liebe Leidensgef&auml;hrten,<\/p><p>dem Artikel von Udo Brandes stimme ich voll und ganz zu. Hier noch einige weitere Ursachen f&uuml;r die Niederlage:<\/p><p>Wir erleben die schwerste Gesundheits- und Gesellschaftskrise seit&nbsp;1945, die die finanzielle Existenz von Millionen Menschen bedroht. Aber eine kleine privilegierte Minderheit hat nichts Wichtigeres zu tun, als mit geradezu religi&ouml;s-fanatischem Eifer wie im Mittelalter gegen &bdquo;Ketzer und Ungl&auml;ubige&ldquo; den Kampf gegen grammatikalische m&auml;nnliche Endungen zu f&uuml;hren und die Menschen zum rechten Glauben zu bekehren. <\/p><p>Feministinnen protestieren gegen &bdquo;sprachliche Ausgrenzung&ldquo;, wenn von &bdquo;&Auml;rzten&ldquo; die Rede ist, aber nie, wenn von &bdquo;T&auml;tern, Betr&uuml;gern, Verbrechern, Investmentbankern&ldquo; die Rede ist. Hier&uuml;ber beschweren sich &uuml;brigens nicht mal M&auml;nner; auch nicht, wenn Albert Einstein als die Geistesgr&ouml;&szlig;e bezeichnet wird. Die &bdquo;Hindenburg&ldquo; ist abgest&uuml;rzt, die &bdquo;Sigmund J&auml;hn&ldquo; fuhr als Handelsschiff &uuml;ber die Weltmeere, ohne dass M&auml;nner das als &bdquo;sprachliche Diskriminierung&ldquo; bezeichnen und deshalb eine &Auml;nderung der Sprache fordern. <\/p><p>Da ich seit Jahren meine Mutter pflegen muss, erlebe ich jeden Tag: f&uuml;r h&ouml;r- und sehbehinderte Menschen ist die Gendersprache eine zus&auml;tzliche Barriere (Stichwort: Barriere-Freiheit!), mit der sie vom Zugang zu Informationen ausgegrenzt werden, wenn allen Ernstes von &bdquo;Kandidierenden&ldquo; und &bdquo;W&auml;hlenden&ldquo; geredet wird anstatt von &bdquo;Kandidaten&ldquo; und &bdquo;W&auml;hlern&ldquo; und der Lesefluss permanent durch Gendersterne und das &bdquo;innen&ldquo; behindert wird. <\/p><p>Geht es bei der Gendersprache also wirklich um den &bdquo;Kampf gegen Diskriminierung&ldquo;?<\/p><ul>\n<li>Oder darum, eine gek&uuml;nstelte, abgehobene Sprache zu erfinden, die niemand braucht;<\/li>\n<li>um eine Diskriminierung zu konstruieren, die es nicht gibt; <\/li>\n<li>um dann anderen Menschen diese angebliche Diskriminierung vorzuwerfen;<\/li>\n<li>um auf diese Weise Feindbilder zu sch&uuml;ren, an denen man sich medienwirksam abarbeiten kann;<\/li>\n<li>um sich selbst auf-zuwerten, indem man andere Menschen(gruppen) ab-wertet;<\/li>\n<li>um sich wichtig zu tun; um die pers&ouml;nliche Eitelkeit zu befriedigen;<\/li>\n<li>um den pers&ouml;nlichen Bildungsstatus und den pers&ouml;nlichen Standesd&uuml;nkel zur Schau zu stellen <\/li>\n<li>und um sich auch mittels Sprache nach unten abzugrenzen gegen den &bdquo;ungebildeten Proleten&ldquo;?<\/li>\n<\/ul><p>Ist hier also ein zun&auml;chst &ndash; vielleicht &ndash; gut gemeintes Anliegen (der Kampf gegen Diskriminierung) inzwischen umgeschlagen ins entgegengesetzte Extrem: in das Sch&uuml;ren von Feindbildern bis hin zu offenem Hass? <\/p><p>Erinnert die Identit&auml;ts-Politik nicht doch sehr an den religi&ouml;sen Wahn der religi&ouml;sen Fanatiker im Mittelalter, die nur eine einzige wahre Lehre, n&auml;mlich ihre pers&ouml;nlichen Machtinteressen, akzeptierten und jede Kritik (und sogar wissenschaftlich fundierte Kritik) als &bdquo;Gottesl&auml;sterung&ldquo; bek&auml;mpften und verfolgten?<\/p><p>Weitere Schlu&szlig;folgerung:<\/p><ul>\n<li>Ist also die Gendersprache sowie die Identit&auml;ts-Politik insgesamt bereits eine weitere Form der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GBMF)? Aber in diesem Falle die GBMF der privilegierten Schichten in Politik, Medien und Universit&auml;ten?<\/li>\n<li>Denn das Sch&uuml;ren von Feindbildern sowie das Ab-werten von Menschen(gruppen) sind ganz typische Symptome der GBMF. (Die GBMF wurde von Prof. Heitmeyer &ndash; Bielefeld &ndash; von 2002 bis 2012 sehr ausf&uuml;hrlich untersucht.)<\/li>\n<li>(&Uuml;brigens: auch nicht-privilegierte, prek&auml;r besch&auml;ftige Mitarbeiter an Unis sowie Studenten mit wenig Geld k&ouml;nnen sich moralisch auf-werten, indem sie andere Menschen ab-werten, Feindbilder sch&uuml;ren und sich mittels Gendersprache nach unten gegen die kleinen Leute abgrenzen, selbst wenn diese mehr Geld haben sollten.)<\/li>\n<\/ul><p>Wenn sogar der ehemalige Bundestagspr&auml;sident Wolfgang Thierse voller Hass angegriffen wird (Februar 2021), weil er &ndash; &uuml;brigens sehr diplomatisch &ndash; die Gendersprache kritisiert und ihm deshalb allen Ernstes sogar vorgeworfen wird, er w&uuml;rde &bdquo;neurechtes Sprech&ldquo; verbreiten, dann ist das eine ganz gef&auml;hrliche Entwicklung. Und dabei hat sich Wolfgang Thierse mehrmals selber aktiv an Sitzblockaden gegen Neonazis beteiligt.<\/p><p>Menschen brauchen einen Anker, einen Halt im Leben, insbesondere in Krisenzeiten; das ist die Familie, die Heimat, die eigene Muttersprache. <\/p><p>Wenn eine kleine privilegierte Minderheit jedoch die Muttersprache der Menschen moralisch abwertet und sogar als angeblich &bdquo;diskriminierend, sexistisch, frauenfeindlich&ldquo; usw. diffamiert und der Mehrheit vorschreibt, wie die Mehrheit zu sprechen, zu schreiben und zu denken hat; dann ist das nicht wirklich ein Ausdruck von Weltoffenheit, Toleranz und Emanzipation, sondern das genaue Gegenteil und spaltet obendrein die Gesellschaft. <\/p><p>&Uuml;brigens: &bdquo;Nicht jeder Student ist wirklich ein Studierender, und auch nicht jeder Studierende ist tats&auml;chlich ein Student.&ldquo; (Daniela Dahn in ihrem Buch: &ldquo;Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute.&rdquo;)<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rg Fauser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Brandes,<br>\n&nbsp;<br>\nzuerst m&ouml;chte ich sie vorbereiten auf einen fehlerhaften Text. Deutsch ist eine Fremdsprache f&uuml;r mich und Ich bin in dieser Hinsicht eine Behinderte mit der Hoffnung, dass meine Sprachfehler werden Sie nicht in der Verst&auml;ndnis des Textes hindern.<br>\n&nbsp;<br>\nIch stimme Ihren Gedanken, die Sie in dem Artikel ge&auml;u&szlig;ert haben voll zu. Es ist gut, dass Sie versuchen die Grabenk&auml;mpfe (also den Argumenten mit Gegenargumenten widersprechen) zu verlassen und steigen auf der Metaebene, auf s. z. strategische Ebene (woher kommt dieser Ph&auml;nomen her, welche Ziele hat die Strategie etc.). In dem Sinne w&uuml;rde ich auch nicht es als Gedankenfehler beurteilen. Auch Grabenk&auml;mpfe sind wichtig. Es ist aber wichtig den Horizont der Sicht auf das Ph&auml;nomen zu erweitern und auf diese Ebene zu analysieren. Dann auch die k&auml;mpfende in den Graben erhalten eine strategische Unterst&uuml;tzung.<br>\n&nbsp;<br>\nIn Russischem gibt es ein Sprichwort, der sinngem&auml;&szlig; k&ouml;nnte so &uuml;bersetzt werden: &bdquo;Hauptsache hat das Kind eine Besch&auml;ftigung&ldquo;. Ich finde es trifft hier voll zu. Um von wirklichen Problemzonen abzulenken, zu vernebeln, werden andere Probleme hervorgehoben und die Wirklichkeit damit verzerrt. Bildlich passt auch die Vorstellung von einem Rudel, der relativ friedlich zusammen ist und achtet auf Sicherheit eines Hauses. N&auml;hert sich ein Fremde, der ganze Rudel ist im Aufstand gegen den Fremden. Ein kluge Fremde wirft ein St&uuml;ck Fleisch und l&ouml;st damit &bdquo;die Grabenk&auml;mpfe&ldquo; auf. Der Rudel ist mit sich besch&auml;ftigt und der Fremde kann ruhig das Haus ausrauben.<br>\n&nbsp;<br>\nSie schreiben: &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus ist Politische Korrektheit auch ein lukratives Gesch&auml;ftsmodell.&ldquo; Ich erinnere die &Auml;u&szlig;erung einer Feministin, die Feminismusangeh&ouml;rigen in Afghanistan beschrieben hat. Viele von denen haben gar keine tiefe feministische &Uuml;berzeugungen (daf&uuml;r muss die Gesellschaft reif sein), sondern sind genug intelligent und witterten, welche Themen angesagt sind und wo sie eine Kariere machen und relativ gut finanziell abgesicherten Dasein f&uuml;hren k&ouml;nnen. Das Westen hat sich nicht gegeizt die Programme f&uuml;r die Etablierung ihrer Werte in afghanischen Gesellschaft zu fordern.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn wir diese Metaebene betreten, dann f&auml;llt auf, dass &auml;hnliches Szenario auch auf anderen Bereichen zu beobachten ist. Wie z.B. Coronadiskurs. Man f&uuml;hrt die Grabenk&auml;mpfe, das Offensichtlichste aber bleibt unerw&auml;hnt: mit dem Beginn der Corona, wurden s&auml;mtliche Errungenschaften der klassischen Epidemiologie &uuml;ber Bord geschmissen und ein reduziertes, ein technokratisches Sicht auf die Pandemie angenommen (die Reduzierung des Geschehen auf das Virus, das Ausblenden von Wirts- und Umgebungsfaktoren; absolutes Vertrauen der Simulationen). Sehr gute Aufkl&auml;rung ist <a href=\"https:\/\/corona-netzwerk.info\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bvg_ga2_210819_endfass.pdf\">auf dieser Quelle zu finden<\/a>. Das Abstruse dabei ist, dass dieses Vorgehen unter der Fahne der Wissenschaft betrieben wurde. Auch hier interessant zu analysieren, wie, mit welchen Mitteln wurde es geschafft, dass fast s&auml;mtliche Regierungen mehr oder weniger &auml;hnliche Politik betreiben (die Lehrg&auml;nge, die Not&uuml;bungen unter dem Deckmantel VHO). Diejenige die dem Stirn bieten, werden unter Druck gesetzt. Auch hier gibt es unz&auml;hlige Willige, die meinen dem gro&szlig;en Ziel zu dienen und merken dabei nicht, dass dieses Ziel (und auch Methoden zu der Erreichung) wurde ihnen vorgeschoben.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke, es trifft auch Klimadebatte. Auch hier wird ein Ziel vorgegeben, mit der v&ouml;llige Ausblendung der sozialen Zerw&uuml;rfnisse, die in Folge der (falschen) Bek&auml;mpfung mit dem Klimawandeln, entstehen. Ich vermisse hier den Grundsatz unserer Evolution. Unsere Evolution ist basiert auf der kulturellen Evolution, in dem wir der Natur neue Ideen und neue kulturelle Artefakte entgegen stellen. Wir kleiden uns an, statt Fell wachsen zu lassen usw. Es hei&szlig;t, wir k&ouml;nnen durchaus etwas gegen Klimawandeln unternehmen. Es k&ouml;nnte schwimmende St&auml;tten sein, woanders vielleicht man dagegen sich unter gr&auml;bt bzw. untertaucht, um von der Sonne zu sch&uuml;tzen. Ich habe das Gef&uuml;hl, dass derzeit will man alles auf einer Karte stellen: Das Klimawandeln zu stoppen. Im Grunde hei&szlig;t es, wir m&ouml;chten die Gegenwart konservieren. Vielleicht hat es auch ein (evolutiven) Sinn: Durch die Anstrengung zur dieser Konservierung, werden wir uns selbst ver&auml;ndern m&uuml;ssen. Wobei gerade diese Ver&auml;nderungen &ndash; ihre Tragweite &ndash; glaube ich, werden nicht ernst genommen. Engstirnige Fokussierung auf ein Punkt, wie auch in Coronafrage oder Political Correctness. Es sieht so aus, der Mensch hat den Gott von seinem Tron gesto&szlig;en, um gleich sein Platz &uuml;bernehmen zu wollen&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nIch teile ihre Einsch&auml;tzung, dass die &bdquo;Agenten&ldquo; (nach Albrecht M&uuml;ller) sind nicht zu stoppen. Wie das sch&ouml;n hei&szlig;t: Das geld regiert die Welt. Ich hoffe &nbsp;auch, dass dieser unhaltbarer Zustand wird sich mal &auml;ndern. Die Frage ist nur: Werden wir (&uuml;ber 60-j&auml;hrigen) es noch erleben? Ich sehe breit und weit keine Ideen, die als Z&uuml;ndstoff um das Umkippen der Verh&auml;ltnisse dienen k&ouml;nnte. Hoffentlich reifen sie sich irgendwo unbemerkt. Wenn sie sich genug verbreiten w&uuml;rden und zugleich zurzeit herrschende Erkl&auml;rungen immer unglaubhafter werden, werden sie auch potente Menschen finden, die ihrerseits f&auml;hig sind, die Massen zum Widerstand zu erwecken&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nAuch die Bemerkung &uuml;ber Symboltr&auml;chtigkeit der PC-Sprache, die zum einem vereint, zum Anderem grenzt ab, finde ich zutreffend. Vielleicht auch das kann uns eine L&ouml;sung zeigen.<br>\nIch bin nicht gut in historischen Fragen, dennoch finde sehr gut eine Beschreibung, die dem Lenin zugeschrieben wird. Der revolution&auml;re Zustand entsteht indem die da oben nicht weiter k&ouml;nnen und die da unten nicht weiter wollen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nIrena Pottel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p><p>der Artikel von Udo Brandes zum Niedergang der Linkspartei trifft sehr genau meine Gedanken, die mich nach vielen Monaten des Z&ouml;gerns im April 2021 zum Parteiaustritt bewegt haben. Ich bitte, den Text meiner Austrittserkl&auml;rung aus der Linkspartei als Leserbrief zu ver&ouml;ffentlichen:<\/p><p>Erkl&auml;rung meines Parteiaustritts<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Was heute als links gilt, hat mit den traditionellen Anliegen linker Politik oft nicht mehr viel zu tun. Statt um soziale Ungleichheit, Armutsl&ouml;hne und niedrige Renten drehen sich linke Debatten heute oft um Sprachsensibilit&auml;ten, Gendersternchen und Lifestyle-Fragen. Diejenigen, f&uuml;r die linke Parteien eigentlich da sein sollten, also die Besch&auml;ftigten, die untere Mittelschicht, die &Auml;rmeren, wenden sich deshalb ab. Von Arbeitern und Arbeitslosen werden linke Parteien kaum noch gew&auml;hlt. Die linken Parteien sind Akademikerparteien geworden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Sarah Wagenknecht <\/p><p>Diese Partei DIE LINKE ist nicht mehr die Partei, die als Reaktion auf die Sozialstaats-Abbau-Politik der Schr&ouml;der-SPD entstanden ist, gegr&uuml;ndet von Gewerkschaftern und entt&auml;uschten linken Sozialdemokraten, in die ich vor eineinhalb Jahrzehnten eingetreten bin, und sie ist auch nicht mehr die Partei DIE LINKE, die zwei Jahre sp&auml;ter aus WASG und PDS entstanden ist!<\/p><p>Verstand sich die urspr&uuml;ngliche LINKE als die Partei, die die Interessen der &bdquo;einfachen Leute&ldquo; gegen die M&auml;chtigen in diesem Land vertritt, so erscheinen mir entsprechende Erkl&auml;rungen des Parteivorstandes der heutigen LINKEN nur wie Lippenbekenntnisse. Nicht mehr die Frage nach den Arbeitsbedingungen derjenigen, die die &ouml;ffentlichen Toiletten reinigen m&uuml;ssen, sondern die Frage, ob Transgenderpersonen Damentoiletten benutzen d&uuml;rfen, bestimmt heute den Diskurs in dieser Neo-LINKEN.<\/p><p>Und als ob die Neo-LINKEN unterbewusst erkannt haben, dass sie niemals die Macht haben wer&shy;den, konkrete gesellschaftliche Wirklichkeit zu gestalten, wenden sie sich der irrt&uuml;mlich als links verstandenen, kleinb&uuml;rgerlichen, aus den USA &bdquo;importierten&ldquo; korrekten Gestaltung der Begriffe zu. Statt an die Lebensrealit&auml;t und die Sprache &bdquo;normaler&ldquo; Menschen anzukn&uuml;pfen, setzt sich die Neo-LINKE vor allem mit der politisch korrekten (u.a. Genderismus-Sprech) Verwendung der Sprache auseinander.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es gibt in verschiedenen politischen Spektren und vor allem in den sozialen Medien die Tendenz, Politik nur noch &uuml;ber Moral und Haltungen zu debattieren. Ich halte dies f&uuml;r einen R&uuml;ckschritt. Werte und Moral sind das Fundament politischer &Uuml;berzeugungen. Wer jedoch meint, dass alleine die &bdquo;richtige Haltung&ldquo; &uuml;ber &ldquo;richtig oder falsch&rdquo; entscheidet, versucht in Wahrheit den Streit mit rationalen Argumenten zu verhindern. Eine solche Debattenkultur hat nichts mit Aufkl&auml;rung zu tun, sondern ist Ausdruck eines elit&auml;ren Wahrheitsanspruchs, wie ihn die Kirche im Mittelalter bediente.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Fabio de Masi<\/p><p>Eine merkw&uuml;rdige Melange dominiert jetzt diese Neo-LINKE: &ldquo;Emanzipatorische&ldquo; Linksliberale und antilaizistische Trotzkisten (was w&uuml;rde Trotzki nur dazu sagen?), Offenen-Genzen-f&uuml;r-Alle-Utopisten und autorit&auml;re Zero-Covid-Illusionisten, junge antideutsche Gro&szlig;-Israel-Fans und Hamas-Freunde, jugendliche Anarchie-Romantiker und alte K-Gruppenaktivisten, Transgenderisten, die f&uuml;r das Recht von Transgenderpersonen auf die Benutzung von Damentoiletten k&auml;mpfen und Feministinnen, die die Damentoiletten gegen Transgenderisten verteidigen, Ex-Piraten-Digital-Fetischisten etc., etc.<\/p><p>Gemeinsam ist diesen diversen Gruppen und Gr&uuml;ppchen vor allem die Ablehnung von Sarah Wagenknecht, die Ablehnung des Nationalstaates (der Nationalstaat ist auch Sozialstaat!) und die &bdquo;Offene-Grenzen f&uuml;r-Alle-Utopie&ldquo; &ndash; sowie eine diffuse kleinb&uuml;rgerliche Mentalit&auml;t, vom ausschlie&szlig;lichen Heil ihrer einzigartigen Religions-Ersatz-Ideologien &uuml;berzeugt zu sein. Der Stand der Entwicklung der Produktivkr&auml;fte ist nicht mehr entscheidend &ndash; an ihren diversen &bdquo;idealistischen&ldquo; Ideen soll die Welt genesen! (Was w&uuml;rde Marx nur dazu sagen?) Mit &bdquo;Offene-Grenzen-f&uuml;r-Alle&ldquo; ist sich die Neo-LINKE erstmals einig mit Arbeitgeberverb&auml;nden und Vermietern &ndash; schlie&szlig;lich ist &bdquo;Offene-Grenzen-f&uuml;r-Alle&ldquo; in den 4 Grundfreiheit des Neoliberalismus enthalten: Freier Kapitalverkehr, freier Dienstleistungsverkehr, freier Warenaustausch und freier Arbeitskr&auml;fteaustausch.<\/p><p>Diese Neo-LINKEN machen sich selbst &uuml;berfl&uuml;ssig, weil sie praktischen Antworten auf konkrete Probleme weniger interessieren. Sie werden immer mehr W&auml;hler verlieren, treiben einige sogar in die Arme der AfD, W&auml;hler, die in ihrem t&auml;glichen Konkurrenzkampf um prek&auml;re Jobs, um bezahlbaren Wohnraum, um Kitapl&auml;tze entt&auml;uscht feststellen m&uuml;ssen, dass die LINKE sich in diesem Konflikt mit &bdquo;Offene-Grenzen-f&uuml;r-Alle&ldquo; f&uuml;r die Arbeitsmigranten entschieden hat. <\/p><p>Ein Anpassen an den Weg der Gr&uuml;nen, den die &ldquo;emanzipatorischen&ldquo; Linksliberalen gehen wollen, wird mit der AKL nicht machbar sein, und sowieso nicht dazu f&uuml;hren, dass Gr&uuml;nen-W&auml;hler Neo-LINKE w&auml;hlen. Die w&auml;hlen lieber weiter das gr&uuml;ne Original! Aber Wahlergebnisse sind diesen Neo-LINKEN sowieso nicht wichtig, Hauptsache der einzig wahre Weg (bzw. die diversen einzig wahren Wege) wird tapfer weiter gegangen, ein Weg zur&uuml;ck zur linken Sekte bis unter die 5 % H&uuml;rde.<br>\nAuf kommunaler Ebene gibt es noch Linke, die echte praktische Politik machen, aber die Gr&uuml;nder der WASG sind inzwischen eine Minderheit in ihrer Partei, wie der totale Sieg der AKL und die Niederlage der SL bei den letzten Wahlen zum Bundesvorstand sehr deutlich macht. Und die f&auml;higsten politischen Talente der LINKEN werden an den Rand gedr&auml;ngt oder geben entnervt auf.<br>\nDiese Partei ist nicht mehr die Partei, in die ich vor anderthalb Jahrzehnten eingetreten bin, diese Neo-LINKE und ich, wir passen nicht mehr zusammen. Deswegen trete ich jetzt aus.<\/p><p>Noch ein Gedanke zum letzten Absatz des Artikels von Udo Brandes: Wahrscheinlich muss ca. alle 20 Jahre eine linke Partei immer wieder neu gegr&uuml;ndet werden, weil eine 20 Jahre alte Linkspartei durch &ldquo;Integration&rdquo; in den Mainstream schon zu sehr &ndash; ohne es zu merken &ndash; korrumpiert ist.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHolger Kaschuge<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Abend!&nbsp;<\/p><p>Ich hatte ihren Artikel mit Interesse gelesen da fiel mir auf das &uuml;ber Frau Stock aus Gro&szlig;britannien geschrieben wurde. Das mich als langj&auml;hrige Leserin mich bewog ihnen zu. Nicht das ! denn ich bin eine Transfrau Post Op. Ich hatte mir meine Transsexualit&auml;t nicht ausgesucht diese wurde mir quasi in die wiege gelegt. In meinen fr&uuml;hen Jugendjahren war es mir unm&ouml;glich meine tats&auml;chliche Sexualit&auml;t auszuleben da dies einer Transsexuelle ein gefahrenenvoller Weg bedeutete. &nbsp;Meine Pubert&auml;t war f&uuml;r mich ein Katastrophales Ereignis das in mir &Auml;ngste und Zweifel ausl&ouml;sten die mich zum Au&szlig;enseiter brandmarkten &nbsp;h&auml;tten k&ouml;nnen.&nbsp;Ich musste mich Gesellschaftlichen zw&auml;ngen hingeben die damals mit Abscheu &uuml;ber mich ergehen lie&szlig;. In dieser Zeit war diese Gesellschaft nicht bereit solche Menschen wie mich zu akzeptieren oder mich so leben zu lassen. Ich glaube, nein ich wei&szlig; es das k&ouml;nnen sie nicht nachvollziehen. In mir formte sich eine innere Immigration. Ich lie&szlig; mir vieles &uuml;ber mich ergehen &nbsp;um blo&szlig; nicht aufzufallen das viel mir alles sehr schwer. Erst Ende der achtziger Jahre erfuhr ich das es Operative gab die einer mir das gaben was schon seit Jahren wusste. Die Verwandlung zur Frau. Meine Eltern verlangten von mir eine Heirat und Enkel. Eine zweite Katastrophe bannte sich an.<\/p><p>Ich wurde eine Mehr oder weniger erfolgreicher Ehemann und Vater. Dennoch bleib mein inneres nicht ruhig es verlangte nach seinen Recht ich es w&auml;hrend meiner Ehe gab &nbsp;dem nach &nbsp;aus einer inneren tiefen &Uuml;berzeugung. Ab 2010 fing ich mich Fraulich zu kleiden nach und nach. Zu dem meine noch Ehefrau ihr bedauern ausdr&uuml;ckte. Ende der zehner Jahre kam meine Operation zu Frau. Ich war absolut gl&uuml;cklich doch noch &nbsp; angekommen zu sein. Trotz aller Wirrungen und Irrungen.<\/p><p>Nun bin ich eine Frau mit allen Vorz&uuml;gen und auch Nachteilen, eines was ich nicht kann meine ist Vergangenheit leugnen. Transfrau Post Op.<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht ob ihnen das bekannt ist was Frau Stock vertritt. &nbsp;Ich merke seit Monaten das ich und meines gleichen st&auml;ndig unter Druck geraten in vielen Publikationen werden wir zu Paria gemacht. W&auml;hrend sich Lesben, Schwule und Bisexuelle sich in &nbsp;G&ouml;nnerhaftig in der Gesellschaft bewegen k&ouml;nnen bleibt das &nbsp;den transsexuellen Verw&auml;hrt . Wir sollten besser unsichtbar sein. &nbsp;Ich wurde in &Ouml;ffentlichen Verkehrsmittel als M&auml;nner Votze beleidigt.<\/p><p>Nun zu Frau Stock sie ist nicht die einzige Frau die ins Transphobe Thesen vertritt. Es gibt &nbsp;weitere Prominente Personen mit viel Geld und Medialer Macht.&nbsp;<\/p><p>Stock ist dabei eine der wichtigsten Stimmen auf Seiten der Anti-Trans-Aktivist*innen. Das Wort &bdquo;Aktivistin&ldquo; kann man in ihrem Fall durchaus w&ouml;rtlich nehmen, denn sie engagiert sich f&uuml;r die in Gro&szlig;britannien ziemlich wirkm&auml;chtigen Gruppe &bdquo;LGB Alliance&ldquo;. &bdquo;LGB&ldquo; steht dabei f&uuml;r Lesbians, Gays, Bisexuals. Das T f&uuml;r Transgender fehlt dagegen bewusst&lt;: Das Recht von Lesben, Schwulen und Bisexuellen, sich zum gleichen Geschlecht hingezogen zu f&uuml;hlen, werde gef&auml;hrdet, wenn es zu &bdquo;Konfusionen\" zwischen biologischen Geschlecht und Geschlechtsidentit&auml;t komme, behauptet die Gruppe.\n\nFazit ist hierbei das ich als Transfrau Post Op [meine eigne Definition ich bin eine Frau] komplett unter den Tisch falle. Ich m&ouml;chte nochmals darauf hinweisen das ich zur Frau wurde trotz aller widerst&auml;nde in dieser Gesellschaft, diese widerst&auml;nde begleiten mich t&auml;glich. Ich empfinde das schlimm das einer ehemaligen Transfrau&nbsp; PreOp wie mir von Anti-Trans-Aktivist*innen unterstellt wird, das ich Vergewaltigungsphantasien gehabt h&auml;tte. Was f&uuml;r ein diskriminierender Unfug in welcher Welt leben diese Anti-Trans-Aktivist*innen.\n\nBei diesen gewissenlosen Geschreibsel f&auml;llt mir ein Spruch von Max Liebermann ein.\n\nAch! Weil Transmenschen in der BRD unter der&nbsp; Wahrnehmungsgrenze sind darf ein jeder auf uns ( Transfrauen) herumtrampeln, nach belieben. Damit wird einer Diskriminierung Vorschub geleistet. Ich hoffe sie wissen wo &nbsp;solche Diskriminierungen hinf&uuml;hren da gab es f&uuml;r die diskriminierten auch L&ouml;sungen. Oder klatschen sie Beifall wenn Orban Seine LGBT Thesen vertritt. In&nbsp;Tschetschenien werden Menschen wie ich sang und klanglos beseitigt.\n\nDas mag ihnen wahrscheinlich zu hart klingen dann oder das ihnen besser gefallen.&nbsp;&nbsp;Die Transsexualit&auml;t, das Transsexuelle sein wird aus ihren Vokabular entfernt, nein ausgemerzt und ausgegrenzt. So das nur noch Eines gibt LGB! Es wird auch unertr&auml;glich erachtet werden das es solche Menschen wie meine Person sich &Ouml;ffentlich zeigen da es zu Konfusionen kommen kann. Dann w&uuml;rde ich mich interessieren wann es die ersten Umerziehungslager gibt mit angeschlossen Operationss&auml;le die das Geburtsgeschlecht wieder Herstellen. Sogar im Bundestag werden Transfrauen angegriffen als M&auml;nner in Frauen Klamotten aber nicht Namentlich genannt. Es drohen uns der betroffenen der Transsexualit&auml;t interessante unruhige, vielleicht auch gef&auml;hrliche &nbsp;Zeiten.&nbsp; Jetzt f&auml;llt mir wieder der Einlass von Max Liebermann ein, den er 1933 sagte.&nbsp;\n\nAdriana&nbsp;\n\nP.s.\nIch &uuml;berlege, die Nachdenkenseiten von meinen Ger&auml;ten zu entfernen. Ich lese sie seit sie online es gibt. Als Transfrau f&uuml;hle ich mich getroffen und betroffen.&nbsp;\n\n\n\n<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Udo Brandes vertritt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78151\">hier<\/a> die These, dass linke Kritiker der Linkspartei einem &bdquo;Denkfehler&ldquo; unterliegen w&uuml;rden. Es werde eine &bdquo;Klassenpolitik&ldquo; gefordert, da die Betonung auf die &bdquo;&acute;Identit&auml;tspolitik&acute; (Gendern, politische Korrektheit, Antirassismus, feministische Themen)&ldquo; gescheitert sei. Die Identit&auml;tspolitik sei jedoch &bdquo;Klassenpolitik&ldquo; f&uuml;r eine &bdquo;ambitionierte, akademisch gebildete Schicht&ldquo;, die sich von denen &bdquo;da unten&ldquo; abgrenze und &bdquo;mit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78363\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-78363","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78363","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=78363"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78363\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78365,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78363\/revisions\/78365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=78363"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=78363"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=78363"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}