{"id":78441,"date":"2021-11-30T08:42:44","date_gmt":"2021-11-30T07:42:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441"},"modified":"2021-11-30T08:42:44","modified_gmt":"2021-11-30T07:42:44","slug":"hinweise-des-tages-3999","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h01\">Cum-ex-Aff&auml;re in Hamburg: Treffen von Olaf Scholz und Peter Tschentscher wirft Fragen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h02\">Energiewende: so geht es nicht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h03\">Koalitionsvertrag, Sozial- und Innenpolitik: B&uuml;rgergeld, B&uuml;rgerrechte &ndash; Muster ohne Wert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h04\">&bdquo;Umlageverfahren: zukunftsf&auml;hig und robust gegen Krisen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h05\">Bericht aus der Provinz: Das wundersame Auf und Ab der Intensivbetten und die Spielr&auml;ume bei der Belegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h06\">Dramatische Lage in Bayerns Kinder- und Jugendpsychiatrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h07\">Sahra Wagenknecht kritisiert Deutschlands Impfpolitik: &laquo;Kommt dem Straftatbestand einer unterlassenen Hilfeleistung gleich&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h08\">Offener Brief in The Lancet: Stigmatisierung Ungeimpfter ist nicht gerechtfertigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h09\">Alle Augen auf Omikron &ndash; S&uuml;dafrika protestiert gegen Reisestopp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h10\">Das Kapital auf seinem Weg in die Altenpflege abschrecken. Mit einer Bauverordnung? Bremen will das versuchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h11\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit braucht 2021 offenbar Finanzspritze von 18,3 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h12\">Rechnungshof: Kontrolleure au&szlig;er Kontrolle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h13\">foodwatch-Analyse: &bdquo;Agrarpolitik in der Konsensfalle&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78441#h14\">Washingtons Prellbock<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Cum-ex-Aff&auml;re in Hamburg: Treffen von Olaf Scholz und Peter Tschentscher wirft Fragen auf<\/strong><br>\nKurz bevor die Hamburger Finanzverwaltung entschied, der Privatbank Warburg Millionen zu erlassen, gab es ein Treffen zwischen dem damaligen B&uuml;rgermeister Olaf Scholz und seinem Finanzsenator Peter Tschentscher (beide SPD). Der Zeitpunkt wirft Fragen auf an den designierten Kanzler &ndash; und seinen Nachfolger im B&uuml;rgermeisteramt. [&hellip;]<br>\nNun allerdings werfen Eintr&auml;ge im Dienstkalender des heutigen B&uuml;rgermeisters und damaligen Finanzsenators Peter Tschentscher (SPD) neue Fragen auf: Scholz und Tschentscher haben demnach an jenem 8. November 2016 telefoniert, also kurz bevor Scholz dem Bankier riet, sein Verteidigungspapier an Tschentscher zu schicken &ndash; &ldquo;ohne weitere Bemerkung&rdquo;. Wurde dabei &uuml;ber den Fall Warburg gesprochen?<br>\nDie Senatskanzlei best&auml;tigt den Termin. Es st&uuml;nden keine Informationen zum konkreten Gespr&auml;chsanlass, zum Inhalt oder zur Gespr&auml;chsdauer in den Unterlagen. Tschentscher habe die Entscheidung nicht beeinflusst, die Steuerverwaltung nur nach rechtlichen Gesichtspunkten entschieden.<br>\nIn der Hamburger Politik d&uuml;rfte der Kalender f&uuml;r Wirbel sorgen. Die Abl&auml;ufe f&uuml;gen sich in ein Bild, das viele in der Opposition nicht an Zuf&auml;lle glauben l&auml;sst. Und erneut muss sich der k&uuml;nftige Kanzler Fragen lassen, warum er in der Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge um die Warburg-Millionen etwas verschwieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/cum-ex-affaere-in-hamburg-treffen-zwischen-olaf-scholz-und-peter-tschentscher-wirft-fragen-auf-a-07c2f49e-a47d-4b22-aab9-f747169fd8e9\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Energiewende: so geht es nicht!<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition kommt und sie will offensichtlich der ins Stocken geratene Energiewende neues Leben einhauchen. Wind und Sonne sollen massiv ausgebaut werden. Es w&auml;re gerade jetzt an der Zeit, die zwanzig Jahre der deutschen Energiewende einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen und sich zwei zentrale Fragen zu stellen. Erstens, warum ist kein Land der Welt Deutschland auf diesem Weg gefolgt, obwohl es doch erkl&auml;rte Absicht und Hoffnung aller Regierungen seit der Jahrtausendwende war, Deutschland als Vorbild zu etablieren. Der kommende Kanzler Scholz glaubt ja heute noch, Deutschland m&uuml;sse jetzt nur zeigen, wie es geht, dann w&uuml;rden viele folgen und Deutschland k&ouml;nne seine Technologie weltweit verkaufen. Zweitens aber und noch viel wichtiger: Was soll der Ausbau eines Systems bringen, bei dem keine noch so gro&szlig;e Ausbaustufe garantieren kann, dass es wetterbedingt ohne jede Vorwarnung zu einem Totalausfall des Systems kommt.<br>\nWieder einmal ist der Monat November besonders einschl&auml;gig, weil der November es in unseren Breiten so an sich hat, oft windarm und sonnenarm zugleich zu sein, was man inzwischen in informierten Kreisen Dunkelflaute nennt. Der interaktive sogenannte Agorameter von Agora-Energiewende zeigt das in aller Klarheit (Abbildung 1). Am 16. November um die Mittagszeit lieferten von den etwa 70 Gigawatt, die Deutschland permanent braucht, Sonne und Wind nur einen Anteil, der vernachl&auml;ssigbar ist. Der graue konventionelle Teil der Versorgung war gewaltig und nur mit zus&auml;tzlichem Stromimport (die rote Kurve liegt &uuml;ber der grauen Fl&auml;che) konnte der deutsche Bedarf gedeckt werden. Das alles passiert zwanzig Jahre, nachdem Deutschland die Energiewende eingeleitet hat. Wie will man einem Entwicklungsland erkl&auml;ren, dass es umsteigen muss, wenn man selbst die wirkliche Wende auch nach so langer Zeit nicht geschafft hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2021\/11\/29\/energiewende-so-geht-es-nicht\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Koalitionsvertrag, Sozial- und Innenpolitik: B&uuml;rgergeld, B&uuml;rgerrechte &ndash; Muster ohne Wert<\/strong><br>\nWo es Verbesserungen gibt, haben sie oft Pferdef&uuml;&szlig;e. Und was B&uuml;rgerrechte betrifft, ist von der neuen Koalition nicht viel zu erwarten, selbst wenn sie sich m&uuml;ht, einen besseren Anschein zu erwecken. Alle Kampfbegriffe, mit denen wirkliche Opposition in diesem Land unm&ouml;glich gemacht wurde, finden sich wieder.<br>\nIn der Innen- und Sozialpolitik ist der Inhalt des Koalitionsvertrags h&ouml;chst widerspr&uuml;chlich. Dort, wo Verbesserungen zumindest m&ouml;glich sind, hat man den Eindruck, dass Punkte abgearbeitet wurden, die schon seit zwanzig Jahren durch die Programme geschoben werden; aber es gibt in vielen F&auml;llen andere Vereinbarungen, die das sogleich wieder aufheben.<br>\nEin einfaches Beispiel: das Recht zur Abgeordnetenbestechung soll reformiert werden (was dringend n&ouml;tig ist) und die Grenze, ab der Parteispenden ver&ouml;ffentlicht werden m&uuml;ssen, wird von jetzt 50.000 auf 35.000 Euro gesenkt, ebenso soll die M&ouml;glichkeit beendet werden, Spenden als Sponsoring (z.B. von Parteitagen) zu verschleiern. Aber gleichzeitig findet sich folgender Satz, der genau in die Gegenrichtung wirkt: &ldquo;Wir f&ouml;rdern und vereinfachen den Personalaustausch und die Rotation zwischen verschiedenen Beh&ouml;rden, zwischen Bund und L&auml;ndern sowie zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft.&rdquo; Die Dreht&uuml;r soll also noch ge&ouml;lt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/127743-koalitionsvertrag-sozial-und-innenpolitik-burgergeld-buergerrechte-muster-ohne-wert\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Umlageverfahren: zukunftsf&auml;hig und robust gegen Krisen&ldquo;<\/strong><br>\nEine gute und sichere Altersversorgung f&uuml;r Alle ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Das Umlageverfahren funktioniert bis heute, wird aber wegen des demografischen Wandels seit den 1990er-Jahren heftig kritisiert. Es kam zu einem Paradigmenwechsel. Und aktuell wird auff&auml;llig oft f&uuml;r eine aktienbasierte Rente pl&auml;diert. Warum eigentlich?<br>\n&Ouml;kologiePolitik: Herr Heyse, ist unser staatliches Rentensystem mit Umlageverfahren angesichts des demografischen Wandels zukunftsf&auml;hig?<br>\nReiner Heyse: Das umlagefinanzierte Rentensystem ist gerade angesichts der demografischen Entwicklung zukunftsf&auml;hig. Es ist verl&auml;sslich und nachhaltig wie kein anderes System. Es ist dar&uuml;ber hinaus auch robust gegen zuk&uuml;nftige Krisen fast jeder Art. Sollte die demografische Entwicklung nennenswerte Probleme verursachen, w&uuml;rden sich die mit Sicherheit besser durch gesellschaftliche solidarische L&ouml;sungen als durch die Finanzm&auml;rkte bew&auml;ltigen lassen. Leider ist Letzteres die erkl&auml;rte Absicht der Parteien, welche die k&uuml;nftige Bundesregierung stellen werden.<br>\nDer demografische Wandel wird aber gemeinhin als ganz gro&szlig;es Problem bezeichnet.<br>\nVor was seit &uuml;ber 30 Jahren in schrillen T&ouml;nen gewarnt wird, sind die etwa 15 geburtenstarken Jahrg&auml;nge von 1955 bis 1970, die in zunehmender Zahl bis 2037 in Rente gehen werden. Die Gegner des umlagefinanzierten Rentensystems behaupten, die Kosten w&uuml;rden dadurch explodieren, das System st&uuml;nde vor dem Ruin und ihm drohe der Kollaps. Das sind gezielt in die Welt gesetzte Behauptungen, die Verunsicherung erzeugen sollen. Die realen Zahlen bieten keinen Anlass zum Alarmismus: Die letzte sogenannte &bdquo;mittlere Bev&ouml;lkerungsprognose&ldquo; sieht einen Zuwachs der Rentenjahrg&auml;nge um 1,4 Mio. bis 2030 und dann um weitere 2,3 Mio. bis 2040. Das ist eine Steigerung um 21 % von 2021 bis 2040. Danach bleiben die Zahlen bis 2060 stabil. Wenn man davon ausgeht, dass die Rentenleistungen entsprechend wachsen m&uuml;ssten, k&auml;men wir nach heutigen Werten auf Mehrausgaben von 70 Mrd. Euro im Jahr 2040. Auf den Zeitraum von 19 Jahren gleichm&auml;&szlig;ig verteilt, erg&auml;be das eine j&auml;hrliche Ausgabensteigerung von 3,7 Mrd. Euro &ndash; rund 1,1 % pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekologiepolitik.de\/2021\/11\/29\/umlageverfahren-zukunftsfaehig-und-robust-gegen-krisen\/\">&Ouml;kologiePolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Ampelkoalition: V&ouml;llig falsche Weichenstellungen<\/strong><br>\nUlrich Schneider vom Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband und Hans-J&uuml;rgen Urban vom Vorstand der IG Metall &uuml;ber die sozialpolitischen Schw&auml;chen der k&uuml;nftigen Koalition.<br>\nAls die Ampelkoalition&auml;re ihr Sondierungspapier ver&ouml;ffentlichten, wurde schnell klar, dass die Ergebnisse dieser Kompromissmaschine vor allem sozialpolitisch durchwachsen sein w&uuml;rden. Verbesserungen beim Mindestlohn etwa stehen v&ouml;llig falsche Weichenstellungen bei der Arbeitszeit oder der Rente entgegen. Zentrale Fragen wie die Abschaffung von Hartz IV werden unter neuem Namen und mit einem Moratorium auf Sanktionen verschoben.<br>\nAuf dem sozialpolitischen Forum der IG Metall am 7. November 2021 diskutierten Ulrich Schneider vom Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband und Hans-J&uuml;rgen Urban von der IG Metall &uuml;ber die sozialpolitische Entschlusslosigkeit der k&uuml;nftigen Koalition und die massiven Herausforderungen bei der sozial-&ouml;kologischen Transformation. JACOBIN ver&ouml;ffentlicht eine gek&uuml;rzte und aktualisierte Fassung dieser Diskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/ampelkoalition-vollig-falsche-weichenstellungen-ulrich-schneider-hans-jurgen-urban-burgergeld-aktienrente-klimapolitik-industriepolitik\/\">Jacobin<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Bundesmittel in der Pensionsversicherung: Fixer Bestandteil der Finanzierung und wichtiger sozialer Ausgleich<\/strong><br>\nBeim Thema Pensionen sind dem Alarmismus keine Grenzen gesetzt. Insbesondere bei den Bundesmitteln aus dem Budget wird bisweilen von einem &bdquo;Pensionsloch&ldquo;, Zuschuss zur &bdquo;defizit&auml;ren Pensionsversicherung&ldquo; oder gar &bdquo;explodierenden Ausgaben&ldquo; gesprochen. Doch die Bundesmittel f&uuml;llen kein &bdquo;Loch&ldquo; und decken keine &bdquo;Defizite&ldquo; ab, sondern sind ein wesentliches Element der sozialen Gestaltung des &ouml;ffentlichen Pensionssystems und das seit jeher.<br>\nDie H&ouml;he ist gemessen an der Wirtschaftsleistung seit den 70iger Jahren weitgehend stabil. Konjunkturell bedingt kommt es klarerweise zu Schwankungen. Das entspricht auch der Logik von automatischen Stabilisatoren, die Massenkaufkraft sichern und Krisen damit automatisch entgegenwirken. Langfristig liegen die Werte f&uuml;r die gesamten Bundesmittel, die aus dem Budget an die Pensionsversicherung &uuml;berwiesen werden, zwischen 2,2 % und 3,4 %. Auch der aktuelle Wert von 3% liegt &ndash; trotz Corona-Krise &ndash; in diesem Rahmen. Also auch keine Rede von Explosion. (&hellip;)<br>\nDie gesamten Bundesmittel betrugen 2020 &ndash; also inklusive des deutlichen, pandemiebedingten Anstieges &ndash; 11,3 Mrd.&euro;.<br>\n2,1 Mrd. &euro; davon entfielen auf die Abgeltung der Ausgaben f&uuml;r Ausgleichszulagen sowie auf Beitr&auml;ge f&uuml;r Teilpflichtversicherungszeiten.<br>\n9,1 Mrd. &euro; macht der eigentliche Bundesbeitrag aus. Dieser setzt sich aus der Ausfallshaftung (8,5 Mrd. &euro;) und der &bdquo;Partnerleistung&ldquo;, zur Subventionierung der niedrigeren Beitragss&auml;tze der Selbst&auml;ndigen (618 Mio. &euro;) zusammen.<br>\nDurch diese pauschalen Finanzierungsbeitr&auml;ge aus dem Budget sollte wie oben dargelegt eine angemessene Mitfinanzierung von Ausgaben der Pensionsversicherung erfolgen. Damit sollten die vorrangig durch Steuermittel zu deckenden Leistungen &ndash; sofern sie nicht ohnehin durch zweckgewidmete Beitr&auml;ge abgedeckt werden &ndash; finanziert werden und &ldquo;nach M&ouml;glichkeit&rdquo; noch ein substanzieller Beitrag f&uuml;r Eigenpensionen (Alters- und Invalidit&auml;tspensionen) &uuml;brigbleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/bundesmittel-in-der-pensionsversicherung\/%20\">A&amp;W blog<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ganz anders sehen die Pl&auml;ne der deutschen Ampel-Parteien aus. Sie wollen noch mehr Privatisierung in der Altersvorsorge. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78314\">&bdquo;Mehr Fortschritt wagen&ldquo; &ndash; in zentralen Fragen stimmt das nicht<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bericht aus der Provinz: Das wundersame Auf und Ab der Intensivbetten und die Spielr&auml;ume bei der Belegung<\/strong><br>\nEine Ober&auml;rztin aus der Provinz schreibt mir, wie sich der Aufbau von Intensivkapazit&auml;ten und der nachfolgende Abbau im Verlauf der Pandemie in ihrem Krankenhaus gestaltet und was ihn getrieben hat. Sie erl&auml;utert auch die Entscheidungsspielr&auml;ume, wer auf die Intensivstation gelegt wird. Zur Anonymisierung ist der Bericht leicht verfremdet, ohne den Gehalt zu &auml;ndern. Ich nenne den Ort mal Brindsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/oberaerztin-intensivbetten\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dramatische Lage in Bayerns Kinder- und Jugendpsychiatrien<\/strong><br>\nEs gibt Tage in diesen Corona-Zeiten, da m&uuml;ssen der &auml;rztliche Direktor Franz Joseph Freisleder und sein Team von der Heckscher Klinik in M&uuml;nchen spontan improvisieren. 15 Notf&auml;lle innerhalb von 24 Stunden hat es vor kurzem gegeben. Polizei, Not&auml;rzte und Familien bringen depressive, selbstmordgef&auml;hrdete Kinder. Die Heckscher Klinik muss die Notf&auml;lle aufnehmen. Sie hat den Pflichtversorgungsauftrag f&uuml;r ganz Oberbayern.<br>\nDas Problem: alle 78 Betten sind schon belegt. Dann werden Kinder verlegt, fr&uuml;her als geplant entlassen und zus&auml;tzlich Matratzen in die Zimmer gelegt, berichtet Klinikchef Franz Joseph Freisleder. &ldquo;Wie soll das sonst gehen? Wir m&uuml;ssen einfach irgendwie zurechtkommen.&rdquo; Eine derartige Krisensituation, die sich &uuml;ber so einen langen Zeitraum erstreckt, h&auml;tten er und seine Kollegen noch nie erlebt. Freisleder ist seit mehr als 35 Jahren als Kinder- und Jugendpsychiater t&auml;tig.<br>\nDie akuten Notf&auml;lle h&auml;tten in Bayern zugenommen, best&auml;tigt Marcel Romanos, Klinikchef in W&uuml;rzburg und Vize-Pr&auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP). &ldquo;Das l&ouml;st eine hohe Belastung aus.&rdquo; Bayern habe grunds&auml;tzlich zu wenig Betten f&uuml;r psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche, so die Kritik der Fachgesellschaft. Jetzt habe die vierte Corona-Welle die Situation noch verschlimmert.<br>\nDie Situation sei untragbar, sagt auch die bayerische SPD-Chefin Ronja Endres. Bayern habe seit Jahren vers&auml;umt, die notwendige Infrastruktur zu schaffen. &ldquo;Jetzt haben wir gerade bei den Schutzbed&uuml;rftigsten lebensbedrohliche Zust&auml;nde. Wir brauchen ein Sofortprogramm, das sowohl Containeranbauten zur L&ouml;sung des schieren Platzproblem vorsieht als auch ambulante Wohngruppen und andere ambulante Angebote, um erkrankte Kinder- und Jugendliche optimal nachbetreuen zu k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/die-lage-in-kinder-und-jugendpsychiatrien-verschaerft-sich,Sq48miN\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun, deswegen braucht es auch unbedingt wieder einen Lockdown. Und es ist das alte Spiel in einem Gesundheitssystem, das nach den Willen der Politik nach Marktgesetzen funktionieren soll, fehlt es an allem. Aber daran sind vermutlich auch die Ungeimpften schuld.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht kritisiert Deutschlands Impfpolitik: &laquo;Kommt dem Straftatbestand einer unterlassenen Hilfeleistung gleich&raquo;<\/strong><br>\nDie Linken-Politikerin wirft der Bundesregierung vor, schon fr&uuml;h vom abnehmenden Schutz der Impfstoffe gewusst zu haben. Dennoch sei nichts unternommen worden.<br>\nDie Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht sieht bei der Bundesregierung ein &laquo;katastrophales Versagen&raquo;. Diese sei daran gescheitert, f&uuml;r besonders schutzbed&uuml;rftige Personen rechtzeitig Booster-Impfungen zu organisieren, sagte Wagenknecht der NZZ. Sie verweist darauf, dass sich zunehmend doppelt geimpfte B&uuml;rger mit Corona infizieren w&uuml;rden, Symptome h&auml;tten und deswegen teilweise auch ins Spital m&uuml;ssten. Dies gelte besonders f&uuml;r Menschen &uuml;ber sechzig Jahre. Hier liege die Durchbruchsquote der symptomatischen F&auml;lle laut dem Robert-Koch-Institut bei mehr als zwei Dritteln.<br>\n&laquo;Es kommt dem Straftatbestand einer unterlassenen Hilfeleistung gleich, dass die Bundesregierung seit Sommer von der abnehmenden Effektivit&auml;t der Impfstoffe wusste, die Menschen dar&uuml;ber aber bis heute kaum aufkl&auml;rt, sondern mit 2 G in einer Scheinsicherheit wiegt, und von einer &lsaquo;Pandemie der Ungeimpften&rsaquo; schwadroniert, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken&raquo;, sagte Wagenknecht. Die Auffrischimpfungen m&uuml;ssten nun f&uuml;r die gef&auml;hrdetsten Personen &uuml;ber sechzig Jahre priorisiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/corona-impfung-sahra-wagenknecht-kritisiert-bundesregierung-ld.1657461%20\">NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Deutschland im Booster-Wahn<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78416\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Offener Brief in The Lancet: Stigmatisierung Ungeimpfter ist nicht gerechtfertigt<\/strong><br>\nVerschiedene Bundespolitiker redeten immer wieder davon, dass man in einer &ldquo;Pandemie der Ungeimpften&rdquo; lebe. Doch in einem offenen Brief in der Fachzeitschrift The Lancet erkl&auml;rt ein Facharzt f&uuml;r Hygiene nun, warum die Stigmatisierung Ungeimpfter ungerechtfertigt ist.<br>\nImmer wieder verk&uuml;nden verschiedene Bundespolitiker, dass man in einer &ldquo;Pandemie der Ungeimpften&rdquo; lebe. Auch in den Mainstream-Medien wird mittlerweile offen dazu aufgerufen, Ungeimpfte auszugrenzen. Doch mittlerweile wenden sich auch immer mehr Mediziner gegen die &ldquo;Impfapartheid&rdquo;: J&uuml;ngstes Beispiel ist Prof. Dr. G&uuml;nther Kampf, Facharzt f&uuml;r Hygiene und Umweltmedizin, der in einem offenen Brief in der Fachzeitschrift The Lancet erl&auml;utert, warum die Stigmatisierung Ungeimpfter ungerechtfertigt ist.<br>\nZu Beginn weist Kampf darauf hin, dass sowohl in den USA als auch in Deutschland hochrangige Regierungsvertreter den Begriff &ldquo;Pandemie der Ungeimpften&rdquo; verwenden und damit suggerieren, dass Personen, die gegen COVID-19 geimpft wurden, f&uuml;r die Epidemiologie von COVID-19 nicht relevant sind. Diese Sichtweise ist laut Kampf jedoch viel zu einfach, denn es gebe immer mehr Hinweise darauf, dass geimpfte Personen bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 weiterhin eine wichtige Rolle spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127673-offener-brief-in-the-lancet-stigmatisierung-ungeimpfter-nicht-gerechtfertigt\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alle Augen auf Omikron &ndash; S&uuml;dafrika protestiert gegen Reisestopp<\/strong><br>\nHunderte Reisende sitzen weiter in S&uuml;dafrika fest, nachdem zahlreiche L&auml;nder aus Angst vor der neuen Corona-Virusvariante den Flugverkehr eingestellt haben.<br>\nErste Omikron-F&auml;lle in Europa wurden bereits in Gro&szlig;britannien, Belgien, Deutschland, Italien und Tschechien nachgewiesen.<br>\nDie s&uuml;dafrikanischen Beh&ouml;rden protestieren dennoch gegen die auferlegten Reiseeinschr&auml;nkungen, denn: Die Reaktionen und Ma&szlig;nahmen einiger L&auml;nder in Form von Reiseverboten verstie&szlig;en v&ouml;llig gegen die Normen und Standards der Weltgesundheitsorganisation, so der s&uuml;dafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla. Viele der L&auml;nder, die diese drakonischen Ma&szlig;nahmen ergriffen h&auml;tten, k&auml;mpften selbst mit der vierten Welle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2021\/11\/28\/alle-augen-auf-omikron-sudafrika-protestiert-gegen-reisestopp%20\">euronews.<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Omikron-Patienten in S&uuml;dafrika bisher nicht in Lebensgefahr<\/strong><br>\nDie mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in S&uuml;dafrika zeigen nach Angaben der dortigen Mediziner-Vereinigung (SAMA) bislang keine heftigen Krankheitsbilder. Die Vorsitzende des s&uuml;dafrikanischen &Auml;rzteverbands, Ang&eacute;lique Coetzee, sagte der BBC, dass die bisherigen F&auml;lle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr fr&uuml;hen Stadium. Sie f&uuml;gte hinzu, die Symptome der neuen Variante seien zwar ungew&ouml;hnlich, aber mild. In S&uuml;dafrika seien nur rund 24 Prozent der Menschen vollst&auml;ndig geimpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/omikron-patienten-in-s%C3%BCdafrika-bisher-nicht-in-lebensgefahr\/a-59959931\">DW<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trotz einer relativ niedrigen Impfquote verlaufen die Krankheitsverl&auml;ufe in S&uuml;dafrika milde. Offensichtlich werden die Corona-Injektionen auch hierzulande deutlich &uuml;berbewertet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Kapital auf seinem Weg in die Altenpflege abschrecken. Mit einer Bauverordnung? Bremen will das versuchen<\/strong><br>\nImmer wieder erscheinen auch hier Berichte &uuml;ber Private-Equity-Investoren, Hedge Fonds und internationale Pflegekonzerne, die gewaltige Summen in deutsche Pflegeheime und Pflegeimmobilien investieren auf der Suche nach einer verl&auml;sslichen Renditequelle f&uuml;r das reichlich vorhandene, anlagesuchende Kapital, mit dem dort hantiert werden kann. Dazu als eine Beispiel der Beitrag Das Kapital sucht sich seinen Weg in lukrative Anlagen: Private-Equity-Investoren und die Altenpflege mal wieder vom 15. Oktober 2021, in dem &uuml;ber eine neue Studie berichtet wurde. Und diese Studie zeichnet sich auf dadurch aus, dass nicht nur eine Bestandsaufnahme der Investitionen in die Altenpflege und wie dort Gewinne abgesch&ouml;pft werden, vorgelegt wurde, sondern auch Empfehlungen ausgesprochen werden, wie man mit dieser Entwicklung umgehen kann, wenn man denn will. Die Kritik an der seit Jahren beklagten Entwicklung ist berechtigt und nachvollziehbar, vor allem angesichts der Tatsache, dass wir hier nicht &uuml;ber die Produktion von irgendwas reden, sondern &uuml;ber eine existenzielle Sorgearbeit f&uuml;r Menschen, die &uuml;beraus verletzlich und ausgeliefert sind. Nat&uuml;rlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass mit der Betreuung und Pflege alter Menschen keine &bdquo;Gewinne&ldquo; gemacht werden d&uuml;rfen &ndash; wobei das nur auf den ersten Blick eine richtige und nachvollziehbare Forderung ist, denn auch die nicht profitorientierten Anbieter von Pflegeleistungen m&uuml;ssen sehr wohl einen angemessenen Gewinn bzw. &Uuml;berschuss erwirtschaften k&ouml;nnen, es kommt dann auf zwei Parameter an: auf die Gewinnverwendung und auf die &bdquo;angemessene&ldquo; Gewinnh&ouml;he. Da beginnt dann die unangenehme, aber notwendige K&auml;rrnerarbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/11\/26\/das-kapital-mit-einer-bauverordnung-abschrecken\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutschland fehlen hunderttausende Pflegeheimpl&auml;tze bis 2040<\/strong><br>\nIn Deutschland fehlen nicht nur Pflegekr&auml;fte, sondern auch Heimpl&auml;tze. Ohne privates Kapital geht es nicht, sagen Forscher &ndash; sie pl&auml;dieren f&uuml;r eine weniger strikte Regulierung. (&hellip;)<br>\nDie erforderlichen Investitionen beziffern die Autoren auf bis zu 125 Milliarden Euro. &Ouml;ffentliches oder freigemeinn&uuml;tziges Kapital allein werde daf&uuml;r nicht ausreichen, schreiben sie und pl&auml;dieren daf&uuml;r, den streng regulierten Markt f&uuml;r private Investoren attraktiver zu machen. Denen wird in der Altenpflege oft Profitgier auf Kosten von Mitarbeitern und Heimbewohnern vorgeworfen. Die SPD wagte vor zwei Jahren sogar einen Vorsto&szlig;, die Gewinne privater Pflegeheimbetreiber zu begrenzen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigte sich daf&uuml;r grunds&auml;tzlich offen. &bdquo;Ohne privates Kapital wird es kaum m&ouml;glich sein, ein ausreichend gro&szlig;es Angebot zu schaffen&ldquo;, sagt nun aber RWI-Gesundheitsforscher Ingo Kolodziej. Es werde jedoch nur bereitgestellt, wenn es &bdquo;risikogerecht verzinst&ldquo; werde, sprich: wenn sich die Investition lohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/pflegeheimplaetze-fehlen-in-deutschland-angespannte-situation-17657033.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein Engagement f&uuml;r noch mehr Privatisierung im Gesundheitsbereich. Eine Folge der &Ouml;konomisierung der Gesellschaft, die auch das Denken beeinflusst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit braucht 2021 offenbar Finanzspritze von 18,3 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDer Zuschussbedarf der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit liegt offenbar h&ouml;her als erwartet. Laut einem Medienbericht k&ouml;nnte die BA insgesamt 25,2 Milliarden Euro f&uuml;r beide Pandemiejahre erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ba-bundesagentur-fuer-arbeit-braucht-2021-offenbar-finanzspritze-von-18-3-milliarden-euro\/27842882.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechnungshof: Kontrolleure au&szlig;er Kontrolle?<\/strong><br>\nEine seltsame WG in Luxemburg, &uuml;berh&ouml;hte Spesen-Abrechnungen und intransparentes Finanzgebaren: Die europ&auml;ischen Kassenpr&uuml;fer und ihr deutscher Chef Klaus-Heiner Lehne m&uuml;ssen sich rechtfertigen.<br>\nDer Europ&auml;ische Rechnungshof in Luxemburg ist f&uuml;r die korrekte Verwendung der EU-Gelder zust&auml;ndig. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass die Rechnungspr&uuml;fer unter Leitung des deutschen CDU-Politikers Klaus-Heiner Lehne irgendwelche Missst&auml;nde beanstanden &ndash; zuletzt die chronischen Verz&ouml;gerungen bei EU-Verkehrsprojekten.<br>\nDoch mit dem eigenen Budget nehmen es Lehne und seine engsten Mitarbeiter offenbar nicht so genau. Zu diesem Schlu&szlig; kommt die franz&ouml;sische Tageszeitung &bdquo;Lib&eacute;ration&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-rechnungshof-kontrolleure-ausser-kontrolle\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>foodwatch-Analyse: &bdquo;Agrarpolitik in der Konsensfalle&ldquo;<\/strong><br>\nDie Agrarpolitik-Analyse von foodwatch erkl&auml;rt, warum ein Weiter-so in der Agrarpolitik fatal ist und wie die k&uuml;nftige Bundesregierung den l&auml;ngst &uuml;berf&auml;lligen Umbau des Agrarsektors vorantreiben muss. (&hellip;)<br>\nWeder die Scheinkompromisse der &bdquo;Zukunftskommission Landwirtschaft&ldquo; und des neuen Ampel-Koalitionsvertrages noch die Pseudoma&szlig;nahmen der j&uuml;ngsten &bdquo;Gemeinsamen EU-Agrarpolitik&ldquo; sind geeignet, ein zukunftsf&auml;higes, klima- und tierfreundliches europ&auml;isches Agrarsystem zu schaffen. Die Vorschl&auml;ge f&uuml;hren lediglich zu einem Weiter-so in der hoch subventionierten Agrarpolitik. Die neue Bundesregierung darf keine weitere Zeit mit nationalem Klein-Klein und freiwilligen Ma&szlig;nahmen der Agrarbranche zu vergeuden, sondern muss stattdessen f&uuml;r konkrete gesetzliche Verbesserungen auf europ&auml;ischer Ebene zu sorgen. (&hellip;)<br>\nDas Ziel der Klimaneutralit&auml;t in der Landwirtschaft kann nur erreicht werden, wenn die Tierbest&auml;nde in Deutschland und der gesamten EU ungef&auml;hr halbiert werden w&uuml;rden. Um den Konsum entsprechend zu senken, m&uuml;ssen EU-weite differenzierte CO2-Abgaben f&uuml;r Fleisch, Milch, K&auml;se und Co. eingef&uuml;hrt und sukzessive erh&ouml;ht werden. Auch die schwerwiegenden Defizite im Tierschutz k&ouml;nnten nur durch eine EU-weite gesetzliche Regulierung beseitigt werden: Zum einen m&uuml;ssen endlich Vorgaben f&uuml;r die Gesundheit von Nutztieren eingef&uuml;hrt werden, zum anderen bei den Haltungsbedingungen die EU-&Ouml;koverordnung zum Mindeststandard f&uuml;r alle werden. Begleitend zu den strengeren gesetzlichen Vorgaben sind Au&szlig;enhandelsma&szlig;nahmen notwendig: Die EU muss geeignete Importkontrollen einf&uuml;hren, um sicherzustellen, dass Importe vergleichbare Anforderungen erf&uuml;llen und europ&auml;ische Landwirtschaftsbetriebe nicht schutzlos Billigimporten aus Drittstaaten mit niedrigeren Standards ausgesetzt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2021\/foodwatch-analyse-agrarpolitik-in-der-konsensfalle\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Washingtons Prellbock<\/strong><br>\nDie Regierung Litauens sucht die EU zu einer weiteren Versch&auml;rfung des Machtkampfs gegen China zu veranlassen. Mittel sind eine aktuelle Reise litauischer Parlamentsabgeordneter nach Taipeh und vor allem die Er&ouml;ffnung eines &ldquo;taiwanischen Vertretungsb&uuml;ros&rdquo; in Vilnius; diese hat die litauische Regierung mit R&uuml;ckendeckung aus Washington vorangetrieben, um sich in dem erwartbaren Konflikt mit Beijing als Modell f&uuml;r andere Staaten der EU zu pr&auml;sentieren. Zwar weitet auch die EU ihre Zusammenarbeit mit Taiwan l&auml;ngst aus und folgt damit einer US-Kampagne, die die Volksrepublik mit einer Politik gezielter Nadelstiche zu provozieren sucht. Die k&uuml;nftige Berliner Regierungskoalition hat sich ebenfalls darauf festgelegt, sich an der US-Kampagne zu beteiligen. Die litauische Regierung prescht allerdings in Absprache mit Washington weiter vor &ndash; und sucht Br&uuml;ssel so vor sich her zu treiben. Dass Vilnius sich in offenkundiger Abstimmung mit den USA als antichinesischer Prellbock bet&auml;tigt, wirft ein Schlaglicht auf das stetige Vorpreschen der baltischen Staaten auch gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8779\/\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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