{"id":78477,"date":"2021-12-01T08:33:21","date_gmt":"2021-12-01T07:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477"},"modified":"2021-12-01T08:33:21","modified_gmt":"2021-12-01T07:33:21","slug":"hinweise-des-tages-4000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h01\">Die Ja-Sager aus Karlsruhe winken die strittigen Massnahmen einfach durch <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h02\">Der Corona-General<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h03\">Der doppelte Irrtum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h04\">Das Verbrechen der Ungeimpften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h05\">Geplante Impfpflicht &ndash; &raquo;Die Richtung stimmt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h06\">Maskenfall No 544<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h07\">Was die Corona-Krise mit der digitalen Identit&auml;t zu tun hat (2)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h08\">Tarifrunde der L&auml;nder: H&ouml;here L&ouml;hne sind bezahlbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h09\">Koalitionsvertrag: &bdquo;In erster Linie ist B&uuml;rgergeld ein neuer Name f&uuml;r Hartz IV&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h10\">Koalitionsvertrag, Au&szlig;enpolitik: Falsche Moral und Weltmachtanspruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h11\">Deutsche Au&szlig;enpolitik: Zeichen stehen auf Sturm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h12\">Jusos gegen bewaffnete Drohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h13\">Gro&szlig;britannien bringt hunderte Panzer und anderes Kriegsger&auml;t nach Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h14\">Russisches Au&szlig;enministerium warnt: Situation im ukrainischen Konflikt droht zu eskalieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78477#h15\">Grenze Belarus-Polen: Kein hybrider Krieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Ja-Sager aus Karlsruhe winken die strittigen Massnahmen einfach durch<\/strong><br>\nAuf das Bundesverfassungsgericht kann sich nur noch einer verlassen: die Bundesregierung. Am Dienstag segneten die Richter weitreichende Grundrechtsbeschr&auml;nkungen wegen Corona als verh&auml;ltnism&auml;ssig ab. [&hellip;]<br>\nWas bef&uuml;rchtet wurde, ist wahr geworden: Das Gericht winkt in seinen am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Beschl&uuml;ssen alle strittigen Corona-Massnahmen der Bundesregierung einfach durch. Es &uuml;bernimmt deren Argumentation. Ist es das, was beim Abendessen im Kanzleramt am letzten G&uuml;ltigkeitstag der &laquo;Bundesnotbremse&raquo; besprochen wurde? Mehr als 8000 Antragsteller wehrten sich &ndash; unter anderem gegen die Grundrechtseingriffe, gegen n&auml;chtliche Ausgangssperren, gegen Kontaktbeschr&auml;nkungen und gegen Schulschliessungen.<br>\nDas Gericht arbeitet einmal auf 124 und einmal auf 85 Seiten das Standard-Pr&uuml;fschema ab, als ob es eine Jura-Klausur w&auml;re. F&uuml;r die Eignung einer Massnahme reicht hierbei schon, wenn der gew&uuml;nschte Erfolg erzielt werden &laquo;kann&raquo;. Eine echte Auseinandersetzung mit den Argumenten der Antragsteller findet nicht statt. Sogar die n&auml;chtlichen Ausgangssperren werden als zul&auml;ssig angesehen, obwohl eine Infektionsgefahr nachts draussen faktisch nicht bestand. Der Grund: Die Ausgangsbeschr&auml;nkungen dienten dazu, Partys und Treffen in Innenr&auml;umen zu verhindern, und waren leichter zu kontrollieren als solche Zusammenk&uuml;nfte.<br>\nErstmals gesteht das Gericht den Kindern einen Anspruch dem Staat gegen&uuml;ber auf schulische Bildung zu &ndash; um dieses Recht gleich wieder zu verw&auml;ssern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/verfassungsgericht-winkt-corona-notbremse-einfach-durch-ld.1657918\">NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Schwarzer Tag f&uuml;r die Grundrechte, Freifahrtschein f&uuml;r die Regierenden<\/strong><br>\n1. Karlsruhe w&auml;gt nicht ab. Nur an wenigen Stellen der Entscheidung befasst sich das Gericht mit der Schwere der Grundrechtseingriffe. Weite Teile der Entscheidung lesen sich wie eine Rechtfertigung der Regierungspolitik&hellip;.<br>\n3. Karlsruhe setzt keine &bdquo;roten Linien&ldquo;. Es wird aus der gesamten Entscheidung nicht erkennbar, wie weit denn der Gesetzgeber bei der Corona-Politik gehen darf. Ein Freifahrtschein f&uuml;r die Regierenden. Karlsruhe versagt.<br>\n4. arlsruhe st&uuml;tzt sich bei seiner Entscheidung auf dieselben Experten, die im Fr&uuml;hling 2021 die Bundesregierung beraten haben. Abweichende Stimmen &ndash; wie etwa Prof. Matthias Schrappe &ndash; werden in der Entscheidung vollst&auml;ndig &uuml;bergangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/pulse\/schwarzer-tag-f%25C3%25BCr-die-grundrechte-freifahrtschein-niko-h%25C3%25A4rting\/\">Linkedin<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &bdquo;Die Freiheit der Person ist unverletzlich&ldquo; &ndash; Karlsruhe, die Ausgangssperren und ein opulentes Mittagessen<\/strong><br>\nManchen gef&auml;llt die Karlsruher Entscheidung, manchen gef&auml;llt sie nicht. Und dass man als Prozessanwalt nicht erfreut ist, wenn man ein solches Verfahren verliert, versteht sich von selbst. An einer Passage bleiben wir jedenfalls immer wieder h&auml;ngen. Vielleicht liegt es an uns. Aber wir verstehe die Argumentation zu Art. 2 Abs. 2 Satz 3 und Art. 104 Abs. 1 Satz 1 GG nicht. Vielleicht kann uns jemand helfen. Da es keine m&uuml;ndliche Verhandlung gab, konnten wir die Karlsruher Richter ja auch nicht um Erl&auml;uterung fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/pulse\/die-freiheit-der-person-ist-unverletzlich-karlsruhe-und-niko-h%25C3%25A4rting?s=09\">Niko H&auml;rting auf Linkedin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Corona-General<\/strong><br>\nCorona-Krisenstab der k&uuml;nftigen rot-gr&uuml;n-gelben Bundesregierung wird von einem General mit Afghanistan-Erfahrung geleitet.<br>\nBERLIN (Eigener Bericht) &ndash; Ein General mit Erfahrung aus Eins&auml;tzen im Kosovo und in Afghanistan und aus der Vorbereitung der Defender Europe-Gro&szlig;man&ouml;ver f&uuml;hrt k&uuml;nftig den Corona-Krisenstab der rot-gr&uuml;n-gelben Bundesregierung. Generalmajor Carsten Breuer hat seit dem vergangenen Jahr als Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben die Amtshilfema&szlig;nahmen der Bundeswehr im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie organisiert; zu den Aufgaben seines Kommandos geh&ouml;ren zudem der Betrieb von Truppen&uuml;bungspl&auml;tzen und praktische Ma&szlig;nahmen im Zusammenhang mit dem Host Nation Support, also dem Aufenthalt von Truppen verb&uuml;ndeter Staaten in Deutschland und ihre Durchreise. In diesem Zusammenhang war Generalmajor Breuer mit der Unterst&uuml;tzung des Vormarschs von US-Truppen in Richtung russische Grenze w&auml;hrend der Defender Europe-Man&ouml;ver befasst. Den neuen Corona-Krisenstab, ein grunds&auml;tzlich ziviles Gremium, f&uuml;hrt er von einem B&uuml;ro im Bundeskanzleramt aus. Mit der Postenvergabe an einen General treibt die neue Regierung, in der die Gr&uuml;nen eine starke Stellung innehaben, die gesellschaftliche Normalisierung des Milit&auml;rischen weiter voran&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8780\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Impfungen, Masken und Corona-Hilfen &ndash; Was die Pandemie den Staat bisher kostet<\/strong><br>\nSeit fast zwei Jahren besch&auml;ftigt uns die Corona-Pandemie schon &ndash; und die zahlreichen Ma&szlig;nahmen zu ihrer Bek&auml;mpfung kosten viel Geld und sorgen regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r neue Rekordsummen bei der Neuverschuldung des Bundes. Doch wie viel hat die Pandemie bisher gekostet?<br>\nKonkret kann das erst beziffert werden, wenn die Pandemie auch vorbei ist. Das best&auml;tigte auch der Bundesrechnungshof, der angab, aktuell keine konkreten Angaben dazu machen zu k&ouml;nnen. Man befinde sich noch in der Pr&uuml;fung der einzelnen Sachverhalte, teilte ein Sprecher mit.<br>\nSieben Milliarden Euro f&uuml;r Masken, fast neun Milliarden Euro f&uuml;r Impfdosen, &uuml;ber 120 Milliarden Euro an Corona-Hilfen und aktuell eine Verschuldung von zwei Billionen Euro. Die Pandemie hat bisher den Staat schon einiges gekostet &ndash; ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/impfungen-masken-und-corona-hilfen-was-die-pandemie-den-staat-bisher-kostet\/\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der doppelte Irrtum<\/strong><br>\nDie Debatte &uuml;ber angeblich besonders viele Ansteckungen unter Kindern und Jugendlichen beruht auf zwei falschen Annahmen. Das l&auml;sst sich statistisch recht einfach zeigen. Aber interessiert im Streit um vorgezogene Weihnachtsferien &uuml;berhaupt noch die Empirie? Ein Essay. [&hellip;]<br>\nDoch manchmal scheint es so, als w&uuml;rde die Debatte um Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Kinder umso lauter und undifferenzierter werden, je st&auml;rker alternativ wir Erwachsenen uns einschr&auml;nken m&uuml;ssten. Wer will in der Vorweihnachtszeit erneut geschlossene Restaurants oder L&auml;den? Denen dann wieder Ausgleichszahlungen &uuml;berwiesen werden m&uuml;ssten, die der arg angegriffene Staatshaushalt kaum noch hergibt. Dann doch lieber &uuml;ber den Schutz der Kinder mit ihren enorm hohen Inzidenzen diskutieren, die noch dazu ja als einzige Altersgruppe noch nicht geimpft sind.<br>\nUnd wie das bei vermeintlich einfachen L&ouml;sungen so ist, will die Empirie am Ende kaum noch einer h&ouml;ren. Wer sich aufrichtig mit ihr konfrontriert, kann jedoch kaum noch f&uuml;r Schulschlie&szlig;ungen votieren.<br>\nErstens: Die Inzidenzen vor allem der Altersgruppe der 5- bis 14-J&auml;hrigen liegen deutlich h&ouml;her als die der Erwachsenen, allerdings wurde dieses relativ gesehen h&ouml;here Niveau in den Sommerferien erreicht. Seitdem sind die registrierten Neuinfektionen bei Kindern und Jugendlichen in fast allen Bundesl&auml;ndern sp&uuml;rbar langsamer gestiegen als im Durchschnitt der Bev&ouml;lkerung. [&hellip;]<br>\nZweitens: Die Inzidenzen sind auch absolut nicht mit denen von Erwachsenen vergleichbar. Das h&auml;ngt, ich habe es anfangs gesagt, damit zusammen, dass sich seit M&auml;rz nur die Sch&uuml;ler regelm&auml;&szlig;igen Schnelltests unterziehen m&uuml;ssen. Wie stark dieser Effekt die Dunkelziffer verkleinert hat, l&auml;sst sich ziemlich gut messen. Hierzu muss man die Zahl der registrierten Neuinfektionen unter Kindern und Jugendlichen der Zahl der Krankenhauseinweisungen gegen&uuml;berstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2021\/11\/30\/der-doppelte-irrtum\/%20\">Jan-Martin Wiarda<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Verbrechen der Ungeimpften<\/strong><br>\n(&hellip;) Da die Bundesregierung von Beginn an ausschlie&szlig;lich auf die Impfung als Rettung vor dem Virus gesetzt hat, steckt sie nun in der Klemme. Zuzugeben, dass die Erwartungen nicht erf&uuml;llt werden konnten, stellt sich als unm&ouml;gliches Unterfangen heraus, und auch die Tatsache, dass im Falle von Sch&auml;den, welcher Art auch immer, nicht die Hersteller der Impfstoffe, sondern die Bundesregierung haften muss, macht die Sache nicht leichter&hellip;<br>\n&Ouml;ffentlich verantwortlich gemacht aber werden die Menschen, die sich gegen eine Impfung entschieden haben.<br>\nDiesen Menschen werden &ndash; entgegen jeder Logik &ndash; die steigenden Inzidenzen zugeschrieben, die angeblich nur entstehen, weil sie sich als Minderheit nicht impfen lassen. Die Tatsache, dass inzwischen viele Menschen mit Impfung in den Krankenh&auml;usern liegen, bleibt unerw&auml;hnt oder wird als nebens&auml;chlich abgetan. Und auch der Umstand, dass geimpfte Menschen anders behandelt und &ndash; vor allem &ndash; anders gez&auml;hlt werden, wird glatt ignoriert.<br>\nMenschen, die sich nicht impfen lassen, werden als b&ouml;sartig bezeichnet, verantwortungslos, man nennt sie Tyrannen und schiebt ihnen mit der &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; gleich die komplette Misere in die Schuhe&hellip;<br>\nMenschen, die sich gegen die Impfung entschieden haben, soll das Leben &bdquo;so unbequem wie m&ouml;glich&ldquo; gemacht werden, sie k&ouml;nnen an Zusammenk&uuml;nften, Veranstaltungen, Weihnachtsm&auml;rkten, Kunst und Kultur und am Besuch im Restaurant nicht teilnehmen. Die &bdquo;Unbequemlichkeiten&ldquo; nehmen fast t&auml;glich zu, immer mehr Einschr&auml;nkungen gelten nur f&uuml;r Menschen ohne Impfung. Und der Druck wird st&auml;rker, sie werden inzwischen immer h&auml;ufiger ge&auml;chtet, als wertlos betrachtet und als gef&auml;hrlich eingestuft.<br>\nDer entscheidende Punkt dabei: Diese Menschen haben kein Verbrechen begangen, sich keiner Straftat schuldig gemacht, gegen kein Gesetz versto&szlig;en. Und doch werden sie bestraft, sie werden Teile ihrer Freiheit beraubt, werden beschimpft, f&uuml;r die Krise verantwortlich gemacht und als &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; eingeordnet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/11\/das-verbrechen-der-ungeimpften\/\">Neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geplante Impfpflicht &ndash; &raquo;Die Richtung stimmt&laquo;<\/strong><br>\nEine allgemeine Corona-Impfpflicht, 2G im Einzelhandel: Nach gemeinsamen Beratungen wollen Bund und L&auml;nder rasch neue Ma&szlig;nahmen gegen die Coronakrise auf den Weg bringen. Nicht nur Bayerns Ministerpr&auml;sident begr&uuml;&szlig;t das. (&hellip;)<br>\nLaut Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) zeigte sich grunds&auml;tzlich eine breite Zustimmung zu einer allgemeinen Impfpflicht. Diese Tendenz sei aus den Redebeitr&auml;gen klar geworden. Allerdings gebe es noch viele offene Fragen, sagte Bovenschulte am Dienstag nach der Videokonferenz. Es m&uuml;sse zum Beispiel gekl&auml;rt werden, ob sich eine solche Pflicht auch auf Kinder und Jugendliche erstrecke, was er nicht bef&uuml;rworten w&uuml;rde. Auch m&uuml;sse die Frage der Ausnahmetatbest&auml;nde f&uuml;r eine Impfpflicht beantwortet werden. &raquo;Beschr&auml;nkt sich das auf medizinische Gr&uuml;nde, oder gibt es auch andere Gr&uuml;nde wie etwa religi&ouml;se &Uuml;berzeugungen?&laquo;<br>\nZudem stelle sich die Frage, wie man eine allgemeine Impfpflicht durchsetzen wolle, mit Zwang oder Bu&szlig;geldern, mit Ersatzzwangshaft? &raquo;Das sind ganz wichtige Fragen&laquo;, so Bovenschulte. Auch gebe es bislang kein allgemeines Impfregister in Deutschland. Das m&uuml;sse vor einer Impfpflicht aufgebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-beratungen-von-bund-und-laendern-was-die-beteiligten-sagen-a-4a0ee95d-b558-4133-ab67-1b1e134efe4e%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Exekutive in Bund und L&auml;nder ist nicht lediglich beratungsresistent. Sie hat inzwischen jeden Bezug zur Realit&auml;t &ndash; insbesondere zu Gesundheit und Medizin &ndash; verloren. Das Evidenzfiasko nimmt ungeahnte Ausma&szlig;e an. Und der Ministerpr&auml;sident von Sachsen, der vor einigen Monaten <a href=\"https:\/\/twitter.com\/mpkretschmer\/status\/1257619155810951168?lang=de\">eine Impfpflicht als Verschw&ouml;rungstheorie<\/a> abgetan hat, lobt nun die Ernennung von Bundeswehrgeneral Breuer zum Leiter des Corona-Krisenstabs. Der soll Deutschlands Impfkampagne <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/general-deutschlands-impfkampagne-vorantreiben-offene-fragen-krisenstab-ampel-regierung-36387956\">vorantreiben<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Frankreich nach Impfpflicht f&uuml;rs Medizin-Personal. Bonne chance Deutschland!<\/strong><br>\nVon Marie Dufond.<br>\nLiebe Ministerpr&auml;sidenten Deutschlands, liebe politischen Entscheidungstr&auml;ger Deutschlands, alle, s&auml;mtlich, bei Ihnen findet ja heute wieder ein wichtiges Corona-Treffen statt. Sie planen eine Impfpflicht f&uuml;r Menschen, die in einem Krankenhaus, einem Alten- oder Pflegeheim arbeiten und dabei Kontakt zu vulnerablen Personen haben. Das ist eine gute Idee, denn vulnerable Personen sollen gesch&uuml;tzt werden, unbedingt, sie sollen, m&uuml;ssen, wollen gesch&uuml;tzt werden!<br>\nDas ist furchtbar gut gemeint, lassen Sie mich anl&auml;sslich dessen aus Frankreich berichten, hier wurde die Impfpflicht f&uuml;r das gesamte medizinische Personal ja bereits umgesetzt und diejenigen, die sich nicht impfen lie&szlig;en, die Uneinsichtigen, Unverantwortlichen, Unsolidarischen sind seit 15. Oktober suspendiert. Das ist gut, denn vulnerable Personen werden nun in Frankreich besser gesch&uuml;tzt, da ihnen keine Ungeimpften mehr nahe kommen k&ouml;nnen, und wir wollen ja alle die vulnerablen Personen sch&uuml;tzen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/frankreich_nach_der_impfpflicht_fuers_medizin_personal._bon_chance_deutschl%20\">achgut<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sehr sarkastisch geschrieben. Unbedingt lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Maskenfall No 544<\/strong><br>\n&ldquo;Mit dem Stand 4. Juni 2021 wurden weniger als 32 Millionen Impfstoffdosen auf dem ganzen afrikanischen Kontinent verabreicht, f&uuml;r eine Gesamtbev&ouml;lkerung von 1,36 Milliarden Menschen. (&hellip;)<br>\nKommerzielle Imperative und wohlt&auml;tige Bem&uuml;hungen sind eindeutig nicht ausreichend, um Impfstoffgerechtigkeit herzustellen. Bei der Bereitstellung von L&ouml;sungen, lediglich zur Bereinigung von Marktfehlern, verst&auml;rken sie auch die Probleme des bestehenden Systems. Trotz Aufforderungen COVID-19-Impfstoffe als Volksimpfstoffe oder Globale Gesundheitsgemeing&uuml;ter zu betrachten, sind diese Impfstoffe weitgehend unter der ausschlie&szlig;lichen Kontrolle privater Unternehmen durch geistige Eigentumsrechte und Monopole in Bezug auf Produktionskapazit&auml;ten, woraus t&ouml;dliche Impfungerechtigkeit resultierte. Die heftige Konkurrenz durch wohlhabende L&auml;nder, die Impfstoffe durch Vorverkaufsvereinbarungen aufkaufen, noch bevor sie produziert wurden, hat die Zugangskrise versch&auml;rft. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=14554\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Was die Corona-Krise mit der digitalen Identit&auml;t zu tun hat (2)<\/strong><br>\nSeit etwa 2010 arbeiten Akteure auf eine e-ID hin. 2018 kam die Idee auf, sie mit dem Impfstatus zu koppeln.<br>\nBei der Volksabstimmung im M&auml;rz 2021 gab es ein klares Nein zu einer elektronischen ID, die durch private Firmen verwaltet wird. Nun decken die beiden Journalistinnen Serena Tinari und Catherine Riva in Zusammenarbeit mit dem niederl&auml;ndischen Journalisten Jannes van Roermund auf, wie &laquo;m&auml;chtige kommerzielle und staatliche Akteure bestrebt sind, das Covid-19-Zertifikat in einen digitalen Identit&auml;tsnachweis (e-ID) umzuwandeln&raquo;. &laquo;Unsere Recherche zeigt, dass diese Verschiebung bereits im Gange ist und einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel herbeif&uuml;hrt, welcher eine dringende gesellschaftliche Debatte erfordert.&raquo; Das schreiben Tinari und Riva auf ihrer Website Re-Check, wo der Text zusammen mit Belegen nachzulesen ist. Den beiden Re-Check Gr&uuml;nderinnen wurde die Aufzeichnung eines Zoom-Meetings zwischen Regierungsvertretern und Akteuren, die an der Einf&uuml;hrung des Schweizer COVID-Zertifikats beteiligt sind, zugespielt. Um die Diskussion anzustossen, ver&ouml;ffentlicht Infosperber die dreiteilige Serie leicht gek&uuml;rzt. Hier der zweite Teil:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/was-die-corona-krise-mit-der-digitalen-identitaet-zu-tun-hat-2\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tarifrunde der L&auml;nder: H&ouml;here L&ouml;hne sind bezahlbar<\/strong><br>\nPflegekr&auml;fte, Feuerwehrleute, Lehrer und Verwaltungsangestellte haben unsere Gesellschaft in Corona-Zeiten zusammengehalten. Am Wochenende geht es in die dritte Verhandlungsrunde im &ouml;ffentlichen Dienst. H&ouml;here L&ouml;hne sind nicht nur eine Frage der Anerkennung und des Respekts, sondern auch bezahlbar, schreibt ver.di-&Ouml;konom Dierk Hirschel.<br>\nViele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Daseinsvorsorge arbeiten, sind unterbezahlt und &uuml;berlastet. Die mangelnde materielle Anerkennung hat System. In den letzten zwei Jahrzehnten hinkten die L&ouml;hne im &ouml;ffentlichen Dienst hinter den Geh&auml;ltern vieler anderer Branchen hinterher. Doch damit nicht genug. Viele Besch&auml;ftigte in so genannten systemrelevanten Berufe erhalten hierzulande im Schnitt ein F&uuml;nftel weniger Gehalt als Erwerbst&auml;tige in nicht systemrelevanten Jobs. Eine zentrale Lehre aus der Pandemie muss die materielle Aufwertung dieser Besch&auml;ftigtengruppen sein&hellip;<br>\n(&hellip;) Tarifpolitische Bescheidenheit ist fehl am Platz<br>\nDar&uuml;ber hinaus kann die Einnahmeseite der &ouml;ffentlichen Haushalte jederzeit steuerpolitisch gestaltet werden. H&ouml;here &ouml;ffentliche Personalausgaben k&ouml;nnen durch eine st&auml;rkere Besteuerung hoher Einkommen und Verm&ouml;gen gegenfinanziert werden. Allein eine Reform der Erbschaftsteuer w&uuml;rde ausreichen, um die gewerkschaftlichen Tarifforderungen der aktuellen L&auml;nderrunde bezahlen zu k&ouml;nnen. Der Verteilungsspielraum des Staates ist also nicht naturgegeben, sondern kann politisch ver&auml;ndert werden. Tarifpolitische Bescheidenheit ist heute folglich fehl am Platz. H&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r Pflegekr&auml;fte, Feuerwehrleute, Lehrer sind nicht nur eine Frage der Anerkennung und des Respekts, sondern auch bezahlbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++fe25b108-4ebd-11ec-b963-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Koalitionsvertrag: &bdquo;In erster Linie ist B&uuml;rgergeld ein neuer Name f&uuml;r Hartz IV&rdquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Wohlfahrtsverband &uuml;ber Regels&auml;tze: &ldquo;Au&szlig;erordentlich entt&auml;uscht&rdquo;<br>\nDenn schaut man in den Koalitionsvertrag der drei Parteien, sticht auch hier das ins Auge, was nicht erw&auml;hnt wird &ndash; n&auml;mlich h&ouml;here Regels&auml;tze.<br>\nDas ist auch Ulrich Schneider sofort aufgefallen. Im Gespr&auml;ch mit t-online sagte der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Wohlfahrtverbands: &ldquo;Das B&uuml;rgergeld ist noch nicht die in Aussicht gestellte &Uuml;berwindung von Hartz IV.&rdquo; &hellip; &ldquo;Wir sind au&szlig;erordentlich entt&auml;uscht, dass beim Regelsatz nichts in Bewegung gekommen ist&rdquo;, so Schneider weiter.<br>\nDamit ist er nicht allein. Viele Langzeitarbeitslose hatten sich angesichts der Wahlkampfversprechen Hoffnungen auf h&ouml;here Bez&uuml;ge gemacht. Umso gr&ouml;&szlig;er f&auml;llt jetzt die Kritik aus, auch aus der Wissenschaft. Martin Seeleib-Kaiser, Professor f&uuml;r Sozialpolitik an der Universit&auml;t T&uuml;bingen, etwa sagte t-online: &ldquo;Dass der Regelsatz von der Ampel nicht angehoben wird, ist entt&auml;uschend, da dieser nicht ausreicht, um &uuml;ber die allgemein verwendete Armutsschwelle zu kommen &ndash; Bezieher also in Armut verharren.&rdquo; Dies sei besonders mit Blick auf die derzeitige Inflation fatal, die sich auch bei den Grundnahrungsmitteln niederschl&auml;gt &ldquo;und somit gerade jene Gruppen massiv betrifft&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/news\/unternehmen-verbraucher\/id_91209838\/buergergeld-so-unterscheidet-sich-der-ampel-vorschlag-von-hatz-iv.html?ml-d%20\">t-online<\/a>\n<p><strong>dazu: Thom&eacute; Newsletter 44\/2021 vom 29.11.2021<\/strong><br>\n(&hellip;) Koalitionsvertrag:  B&uuml;rgergeld bleibt Hartz IV<br>\nDer Koalitionsvertrag der Ampel liegt auf dem Tisch. Das, was in Bezug auf die Grundsicherung darinsteht, ist in Teilen katastrophal.<br>\nDas System &bdquo;Hartz IV&ldquo; soll nun in B&uuml;rgergeld umbenannt werden. Die beiden f&uuml;r die AGENDA 2010 verantwortlichen Parteien m&ouml;chten diesen Volksmundbegriff unbedingt in einen neuen neoliberal klingenden und wirkenden umfirmieren und sich so aus der Verantwortung stehlen.<br>\nAllerdings B&uuml;rgergeld bleibt Hartz IV: denn es soll keine h&ouml;heren Regelleistungen geben, die Sanktionen bleiben bestehen und es gibt keine L&ouml;sung zur Wohnkostenl&uuml;cke&hellip;.<br>\nGesamtbewertung: Wir h&auml;tten &bdquo;Anw&auml;lt*innen der Armen&ldquo; und nicht der Autofahrenden in den Koalitionsverhandlungen gebraucht. Das Koalitionspapier ist ein Armutszeugnis f&uuml;r alle Beteiligten. Offensichtlich ist, dass &Auml;nderungen auf der Stra&szlig;e (Luisa Neubauer) oder vor Gericht erstritten werden m&uuml;ssen. Erschreckend ist, dass schon der Einleitungssatz des Koalitionsvertrag &bdquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo; so falsch ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/2861\/\">Tacheles<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Koalitionsvertrag, Au&szlig;enpolitik: Falsche Moral und Weltmachtanspruch<\/strong><br>\nIn der Au&szlig;enpolitik ist der Koalitionsvertrag das erwartbare Dokument des Grauens. Nicht nur f&uuml;r friedliebende Menschen in Deutschland &uuml;brigens; auch f&uuml;r die europ&auml;ischen Nachbarl&auml;nder, deren Unterordnung unter die Berliner Politik ein klar erkennbares Ziel ist. Allerdings &ndash; an einigen Punkten d&uuml;rften manche dieser Nachbarl&auml;nder nicht mitspielen wollen.<br>\n&ldquo;Deutschlands Verantwortung f&uuml;r Europa und die Welt&rdquo;, schon diese &Uuml;berschrift beansprucht die Rolle einer Weltmacht, und mit &auml;hnlicher Arroganz werden auch alle einzelnen Themen behandelt. Aber nat&uuml;rlich muss man die Vertragspoesie wieder erst einmal &uuml;bersetzen. Das hier zum Beispiel: &ldquo;Wir setzen uns f&uuml;r eine echte Gemeinsame Au&szlig;en-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa ein. Die EU muss international handlungsf&auml;higer und einiger auftreten. Wir wollen deshalb die Einstimmigkeitsregel im EU-Ministerrat in der Gemeinsamen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik (GASP) durch Abstimmungen mit qualifizierter Mehrheit ersetzen und daf&uuml;r mit unseren Partnern einen Mechanismus entwickeln, um auch die kleineren Mitgliedstaaten auf diesem Weg angemessen zu beteiligen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Handlungsf&auml;higer&rdquo; ist der &uuml;bliche Euphemismus f&uuml;r mehr Milit&auml;reins&auml;tze. Dabei ist das Ziel erkennbar, wenn auch nicht benannt: eine EU-Armee unter deutscher F&uuml;hrung. Die deutsche F&uuml;hrung ergibt sich aus der gew&uuml;nschten &Auml;nderung der Abstimmungsregeln im Ministerrat. Wenn die Einstimmigkeit aufgehoben wird, dominieren die gro&szlig;en L&auml;nder, das hei&szlig;t, in diesem Fall die Achse Berlin-Paris. Der Rest soll schlicht mitmarschieren. Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Frage der EU-Au&szlig;engrenzen auch unter Sicherheitspolitik f&auml;llt und es diesbez&uuml;glich doch sehr unterschiedliche Positionen gibt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/127802-koalitionsvertrag-aussenpolitik-falsche-moral-und-weltmachtsanspruch\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><strong>dazu: Dunkle Wolken bei der Nato<\/strong><br>\nDunkle Wolken ziehen auch bei der Nato auf. Die Allianz hat Russland am Freitag vor einer Attacke auf die Ukraine gewarnt.<br>\nJeder Einsatz von Gewalt gegen die Ukraine wird Konsequenzen haben, wird zu Kosten f&uuml;r Russland f&uuml;hren&rdquo;, sagte Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg.<br>\nDabei ist die Ukraine nicht einmal Nato-Mitglied. Aber vielleicht sp&uuml;rt man in der Br&uuml;sseler Nato-Zentrale, dass sich der Wind in Berlin dreht.<br>\nMit Scholz und Baerbock, so die Hoffnung, mu&szlig; man keine &ldquo;falschen&rdquo; R&uuml;cksichten mehr auf Kremlchef Putin nehmen. Die Falken versp&uuml;ren R&uuml;ckenwind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/corona-panik-ampel-hoffnung-und-nato-warnung\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche Au&szlig;enpolitik: Zeichen stehen auf Sturm<\/strong><br>\nVon Sevim Dagdelen<br>\nDer Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien von SPD, Gr&uuml;nen und FDP ist ganz im Geiste eines militanten Transatlantismus verfasst. In der Geschichte der Bundesrepublik ist sicherlich das Ausma&szlig; der kompletten Ausrichtung auf eine Juniorpartnerschaft mit den USA seit Konrad Adenauer einmalig.<br>\nDas politische Personal, das in Zukunft die Au&szlig;enpolitik Deutschlands bestimmen wird, l&auml;sst mit der gr&uuml;nen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock und einem Wirtschaftsminister Robert Habeck sogar noch Raum f&uuml;r eine Politik der Eskalation, gerade was die Beziehungen zu unserem Nachbarn Russland und zu China angeht.<br>\n(&hellip;) Der Koalitionsvertrag ist ein Aufr&uuml;stungsvertrag, der sich auf Frieden schminkt. Dazu passt die Vereinbarung, an der nuklearen Teilhabe Deutschlands im Rahmen der Nato und damit an der Stationierung der US-Atomwaffen festhalten zu wollen wie auch die vorgesehene Modernisierung der entsprechenden Atombomber.<br>\nDie Bundeswehr soll als globale Interventionsarmee zudem zum ersten Mal mit Kampfdrohnen ausger&uuml;stet werden. Mit Territorialverteidigung hat dies alles nichts zu tun.<br>\n(&hellip;) China wird im Sinne der Eskalationspolitik zum ersten Mal zum Systemrivalen stilisiert. Dazu passt das erkl&auml;rte Bem&uuml;hen, das von der UNO nicht anerkannte Taiwan diplomatisch aufzuwerten und den Indopazifik als eine Zielregion der &ldquo;Strategien Deutschlands und der EU&rdquo; zu identifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-Aussenpolitik-Zeichen-stehen-auf-Sturm-6278568.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Die &ldquo;Ampel&rdquo;, China und die Menschenrechte<\/strong><br>\nDer Koalitionsvertrag l&auml;sst keinen Zweifel: Fest an der Seite der USA soll es gegen China gehen. Schutz der Menschenrechte scheint vorgeschoben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Die-Ampel-China-und-die-Menschenrechte-6278132.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jusos gegen bewaffnete Drohnen<\/strong><br>\nIn der SPD w&auml;chst der Widerstand, der Bundeswehr &ndash; wenn auch unter strengen Vorgaben &ndash; den Einsatz bewaffneter Drohnen zu erm&ouml;glichen. Der Parteinachwuchs, die Jusos, hat sich am Wochenende auf dem Bundeskongress in einem Initiativantrag mit gro&szlig;er Mehrheit dagegen ausgesprochen&hellip;<br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP haben sich darin verst&auml;ndigt, der Bundeswehr Kampfdrohnen zum eigenen Schutz zur Verf&uuml;gung zu stellen. &ldquo;In dieser Legislaturperiode&rdquo; werde die Bewaffnung der Drohnen kommen. Die Jusos fordern die SPD &ldquo;als st&auml;rkste Kraft in diesem B&uuml;ndnis dazu auf, sich nicht nur gegen die Bewaffnung von Drohnen auszusprechen, sondern deren Anschaffung auch aktiv zu verhindern&rdquo;. So steht es in dem Antrag, der der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt&hellip;<br>\nDie Partei drohe ihre &ldquo;friedenspolitische Glaubw&uuml;rdigkeit zu verlieren&rdquo;, wenn sie der Anschaffung zustimme.<br>\n(&hellip;) Auch von anderen Linken in der SPD kommt Kritik&hellip;Auf seiner Internetseite sammelt das Forum DL 21 bereits Unterschriften gegen die Bewaffnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/spd-jusos-drohnen-1.5477127%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Jusos lehnen Drohnen-Pl&auml;ne der Ampel ab<\/strong><br>\nOlaf Scholz hat den Bundeskongress des SPD-Nachwuchses erst vor wenigen Stunden verlassen, da stellen sich die Jusos in einer wichtigen Frage gegen eine Vereinbarung des Ampelkoalitionsvertrags: In einem Initiativantrag lehnen die Jusos Pl&auml;ne zur Anschaffung bewaffneter Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr ab. F&uuml;r den Antrag unter dem Motto &ldquo;Die SPD muss Friedenspartei bleiben&rdquo; stimmten 78 Prozent der 262 teilnehmenden Delegierten.<br>\nDie &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit will demnach bewaffnete Drohnen auch dann nicht, wenn sie wie in den Ampelpl&auml;nen nur restriktiv eingesetzt werden und gezielte T&ouml;tungen explizit ausgeschlossen werden. Wenn das Thema im Bundestag verhandelt wird, sind ein Viertel der SPD-Fraktionsmitglieder Jusos. Die SPD-Verteidigungspolitikerin Siemtje M&ouml;ller, die als Verteidigungsministerin gehandelt wird, fordert dagegen solche Drohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/der_tag\/Jusos-lehnen-Drohnen-Plaene-der-Ampel-ab-article22961446.html\">n-TV<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien bringt hunderte Panzer und anderes Kriegsger&auml;t nach Deutschland<\/strong><br>\n(&hellip;) Der britische General Ralph Wooddisse hat der britischen Presse von den Pl&auml;nen erz&auml;hlt. Demnach wird Gro&szlig;britannien hunderte Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und anderes Kriegsger&auml;t nach Sennelager bei Paderborn bringen. Dort soll ein Hub entstehen, also ein Knotenpunkt, von dem aus das Kriegsger&auml;t bei Bedarf schnell gegen Russland in Marsch gesetzt werden kann. Das wird in britischen Medien ganz offen gesagt, es geht gegen Russland und um einen m&ouml;glichen Krieg mit Russland.<br>\nMan muss sich nicht wundern, dass Russland aufgrund der Truppenbewegungen und Erkl&auml;rung der Nato-Staaten nerv&ouml;s wird. So hat Gro&szlig;britannien zum Beispiel auch 100 Soldaten an die polnisch-wei&szlig;russische Grenze geschickt, vorgeblich, um die Fl&uuml;chtlinge aus Polen fernzuhalten. Das best&auml;tigt die Meldungen aus Wei&szlig;russland, das eine wachsende Konzentration von Nato-Soldaten an seinen Grenzen meldet, die Rede ist von Feldlagern f&uuml;r zehntausende Soldaten. Dar&uuml;ber hinaus haben die Briten auch eine 600 Mann starke Einheit ihrer Spezialtruppe SAS bereitgestellt, die jederzeit in die Ukraine verlegt werden kann.<br>\nEs ist faszinierend, wie die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &uuml;ber all das kein Wort berichten, sondern stattdessen von einer Konzentration russischer Truppen an der ukrainischen Grenze sprechen. Als Beleg werden dabei Satellitenfotos pr&auml;sentiert, die &ndash; so kann man dort lesen &ndash; aus einem Ort bei Smolensk, also hunderte Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, stammen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/grossbritannien-bringt-hunderte-panzer-und-anderes-kriegsgeraet-nach-deutschland\/?doing_wp_cron=1638314830.3299739360809326171875%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Die R&uuml;ckkehr der britischen Armee nach Deutschland? Na ja, nicht ganz&hellip;<\/strong><br>\n(&hellip;) Ein paar Jahre sp&auml;ter ist die Entscheidung dar&uuml;ber gefallen, und die Stationierung in Deutschland soll vor allem die schnelle Unterst&uuml;tzung des enhanced Forward Presence(efP)-Bataillons der Briten in Estland (KORREKTUR &ndash; nicht Lettland) sicherstellen &ndash; mit Lagerorten in Deutschland wie in Estland selbst. Aus britischen Milit&auml;rkreisen hei&szlig;t es dazu, ein Gro&szlig;teil des Ger&auml;ts, vor allem Fahrzeuge, sei ohnehin an Ort und Stelle geblieben.<br>\nHinzu k&auml;men weitere Fahrzeuge f&uuml;r eine gepanzerte Task Force, die unter anderem die Trainingsm&ouml;glichkeiten auf dem Truppen&uuml;bungsplatz Sennelager nutzen soll. Bereits jetzt &uuml;bt die britische Armee in Sennelager mit den vorhandenen Fahrzeugen zur Vorbereitung auf die Mission im Baltikum (s. Foto oben).<br>\nNeben Sennelager, so hatte Gro&szlig;britannien gegen&uuml;ber dem deutschen Verteidigungsministerium ebenfalls 2018 bereits angek&uuml;ndigt, sollten die Ayrshire Barracks in M&ouml;nchengladbach und ein Anteil am deutschen Munitionsdepot in Wulfen weiter genutzt werden. Falls sich die Lage im Baltikum zuspitzen sollte, k&ouml;nnten britische Truppen schneller reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2021\/11\/die-rueckkehr-der-britischen-armee-nach-deutschland-na-ja-nicht-ganz\/%20\">Augen geradeaus<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> &hellip;die deutsche Regierung ist &bdquo;scheinbar&ldquo;? seit 2018 informiert, aber die Medien hatten nicht informiert. Jetzt ist ein &bdquo;guter&ldquo; Zeitpunkt, da die Regierung in Berlin wechselt. Dieses Spiel ist eindeutig und passt ins Schema der Berichterstattung in den Medien.<\/em><\/p>\n<p><strong>und auch: Britisches Milit&auml;r erh&ouml;ht &ldquo;permanente&rdquo; Pr&auml;senz in Deutschland &ndash; gegen &ldquo;russische Bedrohung&rdquo;<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien hat Pl&auml;ne bekannt gegeben, seine permanente Milit&auml;rpr&auml;senz in Deutschland wieder auszubauen &ndash; nur ein Jahr nach einer massiven Reduzierung. In Russland bef&uuml;rchtet man Spannungen, die aus dem Verwendungszweck des neuen Zusatzkontingents erwachsen werden.<br>\n(&hellip;) Derzeit f&uuml;hrt das britische Verteidigungsministerium eine breit angelegte milit&auml;rische Modernisierungskampagne durch, die die britischen Streitkr&auml;fte zwar kleiner, daf&uuml;r aber hochtechnologischer und agiler machen soll.<br>\nDem letzten Punkt soll auch mit der Einrichtung dreier neuer Logistikzentren f&uuml;r die Landstreitkr&auml;fte entsprochen werden &ndash; je einer in Kenia, einer im Oman und schlie&szlig;lich einer in Deutschland, am den Briten bestens bekannten Standort Sennelager. Bezweckt wird damit, mehr britische Truppen f&uuml;r l&auml;ngere Zeit in verschiedenen Teilen der Welt stationiert halten zu k&ouml;nnen. So w&uuml;rden Trainingseins&auml;tze mit monate- statt nur wochenlanger Dauer m&ouml;glich, was die &ldquo;Beziehungen zu Verb&uuml;ndeten st&auml;rken&rdquo; w&uuml;rde&hellip;<br>\nDer Standort in Deutschland solle Panzer und andere milit&auml;rische Panzerfahrzeuge beherbergen, insgesamt 250 an der Zahl &ndash; zuz&uuml;glich verschiedentlicher Lkw und Infrastruktur&hellip;<br>\n(&hellip;) &bdquo;Glaubt London denn ernsthaft, dass a) Russland in Deutschland einmarschieren wird (zweitgr&ouml;&szlig;ter Abnehmer seiner Exporte) &amp; b) ein paar Hundert britische Soldaten die russische Armee aufhalten w&uuml;rden? Hier geht es ganz klar darum, Boris Johnsons Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben um 21,9 Milliarden Dollar zu rechtfertigen.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Wie man sieht, besteht in den Pl&auml;nen des britischen Verteidigungsministeriums, sein Truppenkontingent in Deutschland um eine Brigade aufzustocken, das ernst zu nehmende Risiko eines Grenzvorfalls und damit einer bewaffneten Auseinandersetzung der NATO mit Russland.<br>\nDoch dies scheint die gesamte NATO-F&uuml;hrung momentan wenig zu k&uuml;mmern, bedauert Russlands Botschafter im Vereinigten K&ouml;nigreich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127746-britisches-militaer-erhoeht-permanente-praesenz-in-deutschland\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Russisches Au&szlig;enministerium warnt: Situation im ukrainischen Konflikt droht zu eskalieren<\/strong><br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums warnt, dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte zunehmend Offensiven im kriegsgebeutelten Donbass starten. Mit milit&auml;rischer Gewalt und von der NATO gelieferten Waffen sowie Milit&auml;r&uuml;bungen werde die Situation angeheizt.<br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, hat am Donnerstag vor Reportern betont, dass die Situation im Osten des Nachbarlandes akuten Anlass zur Sorge gebe.<br>\n&ldquo;Die Hitzk&ouml;pfe im Kiewer Regime, die sich anscheinend v&ouml;llig ungestraft f&uuml;hlen, sind f&uuml;r eine milit&auml;rische L&ouml;sung dieser internen ukrainischen Krise.&rdquo;<br>\nSacharowa zufolge nutzt Kiew den Konflikt, um von den innenpolitischen Krisen des Landes abzulenken.<br>\n&ldquo;Die Situation in der Konfliktzone eskaliert. Es tauchen immer mehr Informationen &uuml;ber den Einsatz von Waffen auf, die durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind und von den NATO-Staaten an die Ukraine geliefert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/127609-sacharowa-situation-im-ukrainischen-konflikt\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Grenze Belarus-Polen: Kein hybrider Krieg<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Denkfabrik warnt: Eine falsche Terminologie versch&auml;rft die Krise. Eine echte EU-Asylpolitik w&auml;re n&ouml;tig.<br>\n(&hellip;) &laquo;Herbeigeredete Militarisierung&raquo;<br>\nAber es ist nicht nur eine sachlich falsche Bezeichnung der Krise im Osten Europas, die terminologische Aufr&uuml;stung ist auch gef&auml;hrlich. So gef&auml;hrlich, dass selbst die deutsche Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die gr&ouml;sste aussen- und sicherheitspolitische Denkfabrik Europas, davor warnt. &laquo;Die deutsche Politik sollte nicht in diese Falle einer herbeigeredeten Militarisierung tappen&raquo;, schreibt Marco Overhaus. Der Autor forscht bei der SWP zu Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Nato und transatlantischen Beziehungen. Das Wort der SWP hat auch deshalb Gewicht, weil die Denkfabrik unter anderem den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung und Spitzenleute in EU und Nato ber&auml;t.<br>\nAlle befeuern diese Kriegsrhetorik<br>\nDer h&auml;ufige R&uuml;ckgriff auf den Begriff der &laquo;hybriden Kriegsf&uuml;hrung&raquo; passe &laquo;zu einer Entwicklung, die zunehmend den sicherheits- und verteidigungspolitischen Diskurs in Deutschland und anderen EU- und Nato-Staaten pr&auml;gt&raquo;, stellt Overhaus fest. &Uuml;berall herrsche scheinbar Krieg. Man spreche nicht nur von hybriden Kriegen, sondern auch von Informationskriegen, Cyberkriegen und Wirtschaftskriegen. Auch die Pr&auml;sidenten Lukaschenko und Putin &laquo;befeuern diese Kriegsrhetorik&raquo;.<br>\nDer politische Spielraum schwindet<br>\nEs kann durchaus Folgen haben, wenn man die Situation an der belarussisch-polnischen Grenze als hybriden Krieg einstuft, denn ein Krieg rechtfertigt politisch und rechtlich andere Mittel als in Friedenzeiten. &laquo;Durch die Verwendung des Kriegsbegriffs steigt die Gefahr, dass damit die menschenrechtswidrige Behandlung von Fl&uuml;chtenden gerechtfertigt wird. Aus Krieg folgt eine grosse Dringlichkeit zum Handeln, w&auml;hrend zugleich der politische Spielraum schwindet&raquo;, schreibt der SWP-Autor Overhaus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/grenze-belarus-polen-kein-hybrider-krieg\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>dazu: Wei&szlig;russland &ndash; Drama zwischen den Fronten<\/strong><br>\nVon Kai Ehlers<br>\nDas Drama, das zurzeit an den &ouml;stlichen Au&szlig;engrenzen der Europ&auml;ischen Union, konkret am Grenzstreifen zwischen Polen, Litauen, Lettland gegen&uuml;ber Wei&szlig;russland auf dem R&uuml;cken der dort um Asyl nachsuchenden Menschen aufgef&uuml;hrt wird, veranlasst die westlichen Medien wieder einmal den Ausbruch eines Krieges im Herzen Europas an die Wand zu malen.<br>\n(&hellip;) Folgt man den Darstellungen aus Br&uuml;ssel, wie sie in den Medien weitergegeben werden, dann hat Wei&szlig;russlands Pr&auml;sident Lukaschenko die Asylsuchenden mit Unterst&uuml;tzung, zumindest mit Duldung Wladimir Putins als &bdquo;Waffe&ldquo; ins Land geholt, um die Europ&auml;ische Union dazu zu erpressen, ihre Sanktionspolitik einzustellen, mit der sie die Opposition unterst&uuml;tzt, die nach den letzten von der Europ&auml;ischen Union als F&auml;lschung kritisierten Wahlen in Wei&szlig;russland entstanden ist.<br>\nLukaschenko h&auml;lt dagegen: er habe als Reaktion auf die Sanktionspolitik und das v&ouml;lkerrechtswidrige Eingreifen in die inneren Angelegenheiten Wei&szlig;russlands durch die Politik der Europ&auml;ischen Union lediglich die zuvor von Wei&szlig;russland praktizierte Schlie&szlig;ung der Grenzen gegen&uuml;ber durchreisewilligen Asylsuchenden aufgehoben. Von einem &bdquo;orchestrierten Einsatz&ldquo; der Asylsuchenden als &bdquo;Waffe&ldquo; durch Wei&szlig;russlands Beh&ouml;rden k&ouml;nne nicht die Rede sein. Die Asylsuchenden, die Wei&szlig;russland ohnehin nur als Durchgangsland nutzen wollten, k&auml;men &uuml;ber ein internationales Schlepperkartell in eigener Initiative und auf eigene Kosten&hellip;<br>\nEs geht ums Prinzip: Man will es Lukaschenko zeigen, ihm klar machen, dass die EU sich nicht erpressen lasse.<br>\nDamit werden die &uuml;bergeordneten Konflikte sichtbar, die in den Vorg&auml;ngen an der polnisch-wei&szlig;russischen Grenze stellvertretend aufbrechen, wo sie auf dem R&uuml;cken der dort gestrandeten Asylsuchenden ausgetragen werden. Diese Konflikte lassen sich in aller K&uuml;rze wie folgt skizzieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/11\/weissrussland-drama-zwischen-den-fronten\/\">pressenza<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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