{"id":78521,"date":"2021-12-02T08:35:59","date_gmt":"2021-12-02T07:35:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521"},"modified":"2021-12-02T08:35:59","modified_gmt":"2021-12-02T07:35:59","slug":"hinweise-des-tages-4001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h01\">Nebelkerzen, nichts als Nebelkerzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h02\">Hartz IV: Schlechte Nachricht vor Weihnachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h03\">Gespr&auml;che auf h&ouml;chster Ebene: Altkanzler Schr&ouml;der lobbyierte bei Regierung f&uuml;r Versicherungsmakler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h04\">Doch keine Richtungsweisung f&uuml;r k&uuml;nftige Corona-Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h05\">Corona-Politik: &bdquo;Italien ist ein politisches Labor&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h06\">Nida-R&uuml;melin: &bdquo;Eine Impfpflicht unter 50 ist nicht erforderlich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h07\">Die Spaltung der Gesellschaft ist l&auml;ngst in den Schulen angekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h08\">Der Pflegenotstand in Deutschland wird nach neuen Hochrechnungen brisanter als bislang angenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h09\">Sorgen um die Mittelschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h10\">Verkehrspolitik: Millionen f&uuml;r die Bahn flossen in Fernstra&szlig;en und Fluggesellschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h11\">Obituary for Russiagate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h12\">Macht und Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h13\">Rote Linien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h14\">Seidenstra&szlig;e: EU-Rivale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h15\">Trotz DSGVO: EU steigt ins globale Daten-Business ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78521#h16\">Auskunfteien sammelten jahrelang Millionen Handy-Vertragsdaten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nebelkerzen, nichts als Nebelkerzen<\/strong><br>\nZukunftsinvestitionen im unbekannten Ausma&szlig; in Gang setzen zu wollen, ohne zu wissen, wie man diese finanziert, verlangt die hohe Kunst der Sprachakrobatik.<br>\nDie &Ouml;ffentlichkeit fragte sich bereits vor der Ver&ouml;ffentlichung des Koalitionsvertrags, wie die ambitionierten Ziele der Ampelkoalition erreicht werden k&ouml;nnen, wenn die dazu notwendige Finanzierung nicht klar ist bzw. das zu erwartende klare Ja zum Fortbestand der Schuldenbremse dies eigentlich unm&ouml;glich macht. Nun aber sind alle Unsicherheiten beseitigt: Im Koalitionsvertrag hei&szlig;t es unmissverst&auml;ndlich:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Ab 2023 werden wir dann die Verschuldung auf den verfassungsrechtlich von der Schuldenbremse vorgegebenen Spielraum beschr&auml;nken und die Vorgaben der Schuldenbremse einhalten&ldquo; (S. 158).\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch wenn dies sicherlich die FDP-Koalition&auml;re durchgesetzt haben, so konnten die Partner im Wissen um eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die es braucht, um sich von dieser Fessel zu befreien, gar nicht anders, als dies zu akzeptieren. Ob sie es auch gar nicht anders wollten, bleibt an dieser Stelle einmal unhinterfragt.<br>\nKann man jetzt bereits dem Vertrag das Label &bdquo;Scheitern als Weg&ldquo; verpassen? Dies w&auml;re zu fr&uuml;h, denn es lassen sich durchaus ein paar Schlupfl&ouml;cher entdecken, wie man trotz Beibehaltung der Schuldenbremse die zum Teil ambitionierten Vorhaben finanzieren will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/44-2021\/nebelkerzen-nichts-als-nebelkerzen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hartz IV: Schlechte Nachricht vor Weihnachten<\/strong><br>\nViele Arbeitnehmer erhalten zu Weihnachten einen Bonus. Auch Hartz-IV-Empf&auml;nger hoffen auf einen Zuschlag. Doch die Aussichten daf&uuml;r sind nicht allzu gut.<br>\nWeihnachten naht und der Shopping-Stress beginnt. Doch die Geschenke k&ouml;nnten dieses Jahr noch mehr kosten, als in den vergangenen Jahren. Die Chipkrise und der Rohstoffmangel haben ihre Folgen &ndash; alles wird teurer. Umso gl&uuml;cklicher sind die Arbeitnehmer, die einen Weihnachtsbonus erhalten. F&uuml;r Hartz-IV*-Empf&auml;nger sieht es meist schlecht aus. Sie m&uuml;ssen f&uuml;r Weihnachtsgeschenke auf ihr Erspartes zur&uuml;ckgreifen. [&hellip;]<br>\nBis 2005 erhielten Sozialhilfeempf&auml;nger noch eine sogenannte Weihnachtsbeihilfe. Seit der Hartz-IV-Reform gibt es diese jedoch im Regelfall nicht mehr. Kommunen k&ouml;nnen aber selbst entscheiden, ob sie den Empf&auml;ngern zur Weihnachtszeit finanziell unter die Arme greifen m&ouml;chten. Im letzten Jahr zahlte beispielsweise die oberbayerische Gemeinde Burghausen eine Weihnachtsbeihilfe* an seine Hartz-IV-Empf&auml;nger, wie gegen-hartz.de berichtet. Die meisten Bezieher sind bei der Finanzierung der Feierlichkeiten jedoch auf sich alleine gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/hartz-iv-4-weihnachten-bonus-geld-weihnachtsbeihilfe-zr-91146538.html\">Merkur<\/a>\n<p><strong>dazu: Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Inflation trifft Arme h&auml;rter&ldquo;<\/strong><br>\nIn der Diskussion, ob eine steigende Inflation Armen oder Reichen mehr schadet, widerspricht Armutsforscher Christoph Butterwegge dem M&uuml;nchner Ifo-Institut. Das hatte k&uuml;rzlich erkl&auml;rt, aktuell seien Menschen mit h&ouml;heren Einkommen am st&auml;rksten von Preissteigerungen betroffen. &bdquo;Ich finde es perfide und paradox, wenn man Reiche zu Opfern der Inflation erkl&auml;rt&ldquo;, sagte Butterwegge der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; (Montag). Seiner Ansicht nach ist es genau andersherum: Arme, Gering- und Normalverdiener litten besonders unter den hohen Preisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neuesruhrwort.de\/2021\/11\/29\/armutsforscher-butterwegge-inflation-trifft-arme-haerter\/\">neuesruhrwort<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gespr&auml;che auf h&ouml;chster Ebene: Altkanzler Schr&ouml;der lobbyierte bei Regierung f&uuml;r Versicherungsmakler<\/strong><br>\nSeit vergangenem Jahr geht Gerhard Schr&ouml;der einer wenig beachteten T&auml;tigkeit f&uuml;r einen Versicherungsmakler nach. Kaum im Amt, kontaktierte er den zust&auml;ndigen Arbeitsminister Hubertus Heil. Auch bei Olaf Scholz und Angela Merkel wurde der Altkanzler vorstellig &ndash; zuletzt vor wenigen Wochen. [&hellip;]<br>\nIm Fluss war damals einiges &ndash; dank eines Bundeskanzlers namens Gerhard Schr&ouml;der. 2002 hatte dessen rot-gr&uuml;ne Bundesregierung zusammen mit der Riester-Rente die betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung eingef&uuml;hrt und die freiwillige Betriebsrente mit gro&szlig;z&uuml;gigen Steuergeschenken gef&ouml;rdert. Es ist jene Form der Betriebsrente, die die BVUK jetzt vertreibt.<br>\nWenn es um die Personalie Gerhard Schr&ouml;der geht, ist man bei dem W&uuml;rzburger Unternehmen nicht besonders gespr&auml;chig. Konkrete Fragen zu dessen Lobbyterminen in der Hauptstadt lie&szlig; ein Sprecher unbeantwortet, &ldquo;an Spekulationen jeglicher Art&rdquo; wolle man sich nicht beteiligen. Mit welchen Anliegen der Altkanzler bei der Bundesregierung Klinken putzen ging und ob er dies im Auftrag der BVUK tat? Unklar.<br>\nInsgesamt achtmal f&uuml;hrte Schr&ouml;der in den vergangenen zwei Jahren Gespr&auml;che mit hochrangigen Mitgliedern der Gro&szlig;en Koalition. Dies geht aus einer Regierungsantwort vom 14. Oktober 2021 auf eine parlamentarische Anfrage des langj&auml;hrigen Linken-Abgeordneten Fabio de Masi hervor, der f&uuml;r den neuen Bundestag nicht wieder kandidiert hat. Zumindest einige dieser Lobbytermine, das zeigen die Recherchen von abgeordnetenwatch.de und ZEIT, wurden laut Regierungsunterlagen von Schr&ouml;ders Altkanzler-B&uuml;ro im Bundestag organisiert. Ausgestattet ist das B&uuml;ro mit f&uuml;nf Stellen, von denen derzeit vier besetzt sind &ndash; Kosten f&uuml;r die Steuerzahler:innen: mehr als 400.000 Euro j&auml;hrlich. [&hellip;]<br>\nSein vorerst letztes Gespr&auml;ch mit einem hochrangigen Regierungsmitglied f&uuml;hrte Schr&ouml;der am 6. Oktober 2021. Aus internen Notizen des Finanzministeriums ergibt sich, dass sich der Altkanzler f&uuml;r ein einst&uuml;ndiges Treffen im Dienstzimmer des Ministers angek&uuml;ndigt hatte: beim Wahlsieger und aller Voraussicht nach n&auml;chsten Bundeskanzler Olaf Scholz.<br>\nDass Scholz f&uuml;r seinen Parteifreund aus Hannover in dieser Phase eine ganze Stunde freischaufelte, ist erstaunlich. Am n&auml;chsten Tag trafen sich die angehenden Ampel-Koalition&auml;re von SPD, Gr&uuml;nen und FDP zu ihrer ersten Sondierungsrunde. Olaf Scholz war einer der Verhandlungsf&uuml;hrer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/lobbyismus\/altkanzler-schroeder-lobbyierte-bei-regierung-fuer-versicherungsmakler\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Doch keine Richtungsweisung f&uuml;r k&uuml;nftige Corona-Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nDie Erwartungen waren riesig, eine grundlegende Orientierung war angek&uuml;ndigt, die k&uuml;nftige Ampelkoalition wartete zum T&auml;tigwerden gespannt auf die Beschl&uuml;sse. Jetzt sind die ersten Hauptsacheentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Coronapolitik da und entt&auml;uschen jegliche vorherige Hoffnungen. Das Bundesverfassungsgericht hatte sich in einer Entscheidung &uuml;ber mehrere Verfassungsbeschwerden gegen Kontakt- und Ausgangsbeschr&auml;nkungen (Beschluss Bundesnotbremse I) und Schulschlie&szlig;ungen (Beschluss Bundesnotbremse II) der Bundesnotbremse aus dem Fr&uuml;hjahr zu befassen. Mit dem Beschluss Bundesnotbremse I vom 19.11.2021 sendet Karlsruhe ein klares Signal zur St&auml;rkung der Einsch&auml;tzungspr&auml;rogative der Legislative.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.juwiss.de\/105-2021\/\">JuWiss<\/a>\n<p><strong>dazu: Im Zweifel f&uuml;r die Regierung<\/strong><br>\nDie heute ver&ouml;ffentlichten Beschl&uuml;sse zur Bundesnotbremse zeigen, dass aus Karlsruhe keine Korrektur der Corona-Politik zu erwarten ist. Das Bundesverfassungsgericht gesteht Regierung und Parlament einstimmig einen weiten Ermessensspielraum bei der Wahl der Ma&szlig;nahmen zu. Selbst intensivste Grundrechtseingriffe h&auml;lt es zum Schutz von Gesundheit und Leben f&uuml;r gerechtfertigt. Ein neuer Lockdown wird damit umso wahrscheinlicher. Rechtsschutz dagegen ist aussichtlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.juwiss.de\/104-2021\/\">JuWiss<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Der R&uuml;ckzug der Verfassungsh&uuml;ter<\/strong><br>\nDie Richter in Karlsruhe lassen der Politik freie Hand bei den Corona-Ma&szlig;nahmen. Sie fokussieren sich einseitig auf die gro&szlig;en Gefahren der Pandemie. Das ist fatal. [&hellip;]<br>\nAuf den ersten Blick scheint Karlsruhe eine differenzierte Auseinandersetzung mit den h&auml;rtesten Corona-Ma&szlig;nahmen der letzten Monate vorzunehmen. Das t&auml;uscht. Im Endeffekt h&auml;lt sich das Gericht zur&uuml;ck. Es mischt sich nicht in die Corona-Politik ein. Pointiert zugespitzt lassen sich die heutigen Beschl&uuml;sse auf den Nenner bringen: Die Regierung hat alles richtig gemacht. Die Bundesnotbremse ist verfassungsrechtlich in Ordnung. Die Corona-Politik kann so weitergehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-11\/bundesverfassungsgericht-corona-bundesnotbremse-vertrauen\">Volker Boehme-Ne&szlig;ler auf Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona-Politik: &bdquo;Italien ist ein politisches Labor&ldquo;<\/strong><br>\nDie Regierung in Rom f&auml;hrt einen harten Kurs im Kampf gegen Corona und trifft damit auf wenig Widerstand. Botschafter Armando Varricchio erkl&auml;rt, wie das geht. (&hellip;)<br>\nBei der Durchsetzung der Regeln tolerieren Regierung und Verwaltung in Rom keine Schlupfl&ouml;cher. Varricchio: &bdquo;Wenn ich in Italien einen Zug besteigen will, kann ich das ohne digitales Covid-Zertifikat der EU (3G) nicht mehr tun. Ich komme in ein Geb&auml;ude am Flughafen ohne Covid-Zertifikat der EU gar nicht rein. Alles ist digitalisiert, und damit ist sichergestellt, dass sich niemand ohne Covid-Zertifikat der EU Zutritt verschaffen kann.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDas Wichtigste im Kampf gegen Corona sei die Impfung. Zum 30. November 2021 sind in Italien 84,55 Prozent der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber 12 Jahre vollst&auml;ndig geimpft. 50,11 Prozent in der Gruppe der &auml;lteren Menschen haben bereits eine Booster-Impfung erhalten.<br>\nDoch das reicht nach Auffassung der italienischen Regierung noch nicht, so Varricchio: &bdquo;Trotzdem werden wir die Ma&szlig;nahmen noch einmal versch&auml;rfen m&uuml;ssen. Wenn die Lage kritisch wird, muss die Politik handeln.&ldquo; Daher wird am 6. Dezember der sogenannte Gr&uuml;ne Pass von 3G auf 2G umgestellt. Das geht quasi auf Knopfdruck: &bdquo;Das geschieht digital, indem der Pass entsprechend ge&auml;ndert wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-politik-italien-ist-ein-politisches-labor-li.197924%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin K.S.:<\/strong> Beim Lesen des gesamten Artikels l&auml;uten durchgehend die Alarmglocken. Die Einf&uuml;hrung offener digitaler &Uuml;berwachung unter dem Deckmantel der Gesundheit ist abartig und gef&auml;hrlich genug. Beim Lesen der Aussagen Varricchios zum Gr&uuml;nen Pass fragt man sich zudem, welche Optionen man noch einfach auf Knopfdruck einf&uuml;hren oder &auml;ndern kann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.:<\/strong> Aha, so geht das dann also mit der Entdemokratisierung in der &ldquo;neuen Zeit&rdquo;! Das sind die &ldquo;geltenden Spielregeln&rdquo;? Hoffen wir, dass sich die kritischen Stimmen nicht nur in Diskussionen &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen, sondern auch bei Entscheidungen ber&uuml;cksichtigt werden. Immerhin: Ein &ldquo;populistischer&rdquo; demokratischer Diskurs darf gef&uuml;hrt werden!? &ndash;  Aber am Ende entscheiden dann alle &ldquo;einstimmig&rdquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nida-R&uuml;melin: &bdquo;Eine Impfpflicht unter 50 ist nicht erforderlich&ldquo;<\/strong><br>\nDer Philosoph Julian Nida-R&uuml;melin &uuml;ber schwere Vers&auml;umnisse der Corona-Politik, die Spaltung durch den Druck auf Ungeimpfte &ndash; und er bezieht Stellung zur Impfpflicht. [&hellip;]<br>\nNida-R&uuml;melin: Ich halte nichts davon, diese allgemeine Impfpflicht im Alter auf alle auszudehnen, auch auf Kinder ab demn&auml;chst 5 Jahren. Denn wenn es eine Impfpflicht f&uuml;r einen 80-J&auml;hrigen gibt, dann kann man sicher sein, dass das in dessen ureigenstem Interesse ist. Weil die Wahrscheinlichkeit, zu Tode zu kommen, bei ihm sehr hoch ist: ein Viertel der Hochaltrigen sterben durch eine Infektion. Und die Nebenwirkungen sind in diesen Altersgruppen gering. W&auml;hrend etwa die Wahrscheinlichkeit bei einer 20-J&auml;hrigen, an einer Infektion schwer zu erkranken, extrem niedrig ist, zu sterben minimalst &ndash; und die Nebenwirkungen sind deutlich h&ouml;her. Trotzdem spricht vieles daf&uuml;r, dass auch diese sich impfen lassen sollte, weil Statistiken zeigen, dass es auch f&uuml;r sie selbst g&uuml;nstig ist. Aber f&uuml;r eine Pflicht reicht das nicht. Und ja, wir leben in einer Solidargemeinschaft &ndash; aber Impfpflicht als Pflicht zur Solidarit&auml;t: Da zuckt man mit guten Gr&uuml;nden zur&uuml;ck. Also au&szlig;er bestimmten Berufsgruppen Pflicht nur f&uuml;r Menschen, die zweifellos selbst davon profitieren. Und die m&uuml;ssen dann &uuml;brigens auch nicht konkurrieren um Impfstoffe, die nun aufgrund von Fehlplanungen und einer chaotischen Kommunikation seitens des noch amtierenden Gesundheitsministers, der alle gleichzeitig zum Boostern und Erstimpfen aufgerufen hat und zugleich das Angebot zur&uuml;ckgefahren hat, pl&ouml;tzlich knapp werden.<br>\nWelches Alter w&uuml;rden Sie ansetzen?<br>\nNida-R&uuml;melin: Die Daten zeigen, dass jedenfalls eine Impfpflicht bei Menschen unter 50 nicht erforderlich ist, um die &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Es kann sich sogar herausstellen, dass eine Impfpflicht f&uuml;r &uuml;ber 70-J&auml;hrige, aus er Gruppe also, aus der 90 Prozent der Todesf&auml;lle sind, ausreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/kultur\/Interview-Nida-Ruemelin-Eine-Impfpflicht-unter-50-ist-nicht-erforderlich-id61160651.html%20\">Augsburger Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Spaltung der Gesellschaft ist l&auml;ngst in den Schulen angekommen<\/strong><br>\nTafeln, auf denen Namen nicht geimpfter Sch&uuml;ler stehen, Lehrer, die Kinder nach ihrem Impfstatus befragen: In einigen Schulen spielen sich Szenen ab, die vor der Pandemie noch einen Aufschrei ausgel&ouml;st h&auml;tten. W&auml;hrend die Politik die Teilhabe von Kindern weiter beschneidet.<br>\nKaum etwas wird so emotional diskutiert wie die Sorgen um die Kinder in der Pandemie. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r k&ouml;nnten unterschiedlicher nicht sein, Konsens herrscht lediglich dar&uuml;ber, dass sich fast alle Eltern von der Politik im Stich gelassen f&uuml;hlen.<br>\nZwar sehen die bisherigen Pl&auml;ne der Ampel-Parteien keine fl&auml;chendeckenden Schulschlie&szlig;ungen mehr vor, regional aber sind diese auch k&uuml;nftig m&ouml;glich. Auch Auflagen, die Wechsel- und Distanzunterricht sowie Abstandsregeln beinhalten, sind nicht ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen. In einigen Bundesl&auml;ndern ist die Pr&auml;senzpflicht bereits aufgehoben, erste Schulen sind wieder geschlossen worden.<br>\nViele Eltern sind mittlerweile bereit, weitere Ma&szlig;nahmen hinzunehmen, wenn nur die Bildungseinrichtungen in diesem Winter ge&ouml;ffnet bleiben. Gleichzeitig spielen sich in den Schulen Szenen ab, die vor der Pandemie einen gesellschaftlichen Aufschrei ausgel&ouml;st h&auml;tten. Da gibt es Tafeln, auf deren einer Seite die Geimpften stehen, auf der anderen die nicht Geimpften, die sich dann vor der versammelten Klasse regelm&auml;&szlig;igen Tests unterziehen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article235387210\/Corona-Die-Spaltung-der-Gesellschaft-ist-in-den-Schulen-angekommen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Der Umgang mit den Kindern geh&ouml;rt zu den am schwersten ertr&auml;glichen Aspekten der Corona-Politik. Lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76671\">Corona: Nehmt die Kinder vor den &sbquo;Besch&uuml;tzern&lsquo; in Schutz<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Pflegenotstand in Deutschland wird nach neuen Hochrechnungen brisanter als bislang angenommen<\/strong><br>\nBis zum Jahr 2030 sollen bei konservativen Annahmen mehr als 180.000 Pflegekr&auml;fte fehlen, auch weil es mit dann insgesamt rund sechs Millionen Pflegebed&uuml;rftigen &uuml;ber eine Million Betroffene mehr geben wird als bisher angenommen. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der BARMER hervor &ndash; der sich auf die Alten- bzw. Langzeitpflege bezieht. Die Pflege in den Krankenh&auml;usern ist hier nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nWie aus dem BARMER-Pflegereport weiter hervorgeht, werden in weniger als zehn Jahren knapp drei Millionen Pflegebed&uuml;rftige ausschlie&szlig;lich von ihren Angeh&ouml;rigen gepflegt und damit rund 630.000 mehr als im Jahr 2020. Zudem wird es insgesamt eine Million Menschen vollstation&auml;r und 1,17 Millionen durch ambulante Pflegedienste versorgte Menschen geben. Dies entspricht einem Anstieg um gut 200.000 Betroffene (+26 Prozent) in Pflegeheimen und 165.000 Personen, die ambulant versorgt werden (+16 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/12\/01\/der-pflegenotstand-wird-noch-brisanter-als-bislang-angenommen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sorgen um die Mittelschicht<\/strong><br>\nZur Mittelschicht zu geh&ouml;ren, das ist ein deutsches Sehnsuchtsziel. Damit verbinden sich Tr&auml;ume wie stetig mehr Gehalt, sch&ouml;ne Urlaubsreisen und die eigene Immobilie. Drei Viertel der Deutschen rechnen sich selbst zu den mittleren Einkommen. Die Realit&auml;t sieht anders aus: Die Mitte schrumpft, der Aufstieg wird schwieriger &ndash; und gerade junge Deutsche sind oft ausgeschlossen. Das zeigt eine Studie der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Bertelsmann-Stiftung, die Fragen f&uuml;r die neue Regierung aufwirft. (&hellip;)<br>\nDer Anteil der Mitteljobs in Industriefirmen sinkt, zeigt die Studie von Bertelsmann und OECD. Sie definiert die Mitte so, dass Paare mit zwei Kindern dazugeh&ouml;ren, wenn ihr verf&uuml;gbarer Monatsverdienst bei 3000 bis 8000 Euro liegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mittelschicht-deutschland-mitte-gesellschaft-1.5477348\">S&uuml;ddeutsche <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verkehrspolitik: Millionen f&uuml;r die Bahn flossen in Fernstra&szlig;en und Fluggesellschaften<\/strong><br>\nDer Rechnungshof &auml;u&szlig;ert vor dem Abgang von Andreas Scheuer harte Kritik am Finanzgebaren des Verkehrsministers. Von der neuen Regierung fordern die Pr&uuml;fer vor allem bei der Deutschen Bahn ein Umdenken.<br>\nDie scheidende Regierung hatte sich in der Verkehrspolitik eigentlich gro&szlig;e Ziele gesetzt. Die Bahn sollte in eine ganz neue &Auml;ra starten: Mehr Passagiere, mehr P&uuml;nktlichkeit, effizientere Z&uuml;ge, neue Gleisanschl&uuml;sse. So hatte es Noch-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) signalisiert und mehr Klimaschutz versprochen. Doch die Realit&auml;t sieht anders aus. Von der gew&uuml;nschten P&uuml;nktlichkeit ist die Bahn weit entfernt, sonderlich viele Gleisanschl&uuml;sse kamen nicht hinzu. Und noch immer leidet die Bahn &ndash; auch coronabedingt &ndash; unter massiven finanziellen Problemen.<br>\nDer Bundesrechnungshof macht nun in einem Pr&uuml;fbericht klar, dass die Kontrolleure die Lage &auml;u&szlig;erst kritisch sehen. Die aktuellen Zust&auml;nde k&ouml;nne sich ein Staat wie Deutschland beim eigenen Bahnkonzern nicht weiter leisten, sagt Rechnungshof-Pr&auml;sident Kay Scheller. &ldquo;Das ist schon sehr beklagenswert.&rdquo; Am Dienstagvormittag schickte der Rechnungshof seine &ldquo;Bemerkungen&rdquo; zur Politik der Regierung an die Abgeordneten des Bundestags. Ein gut 50-seitiges Kapitel widmet die Beh&ouml;rde dabei allein der Verkehrspolitik &ndash; und attestiert dem Ministerium unter Scheuer, aber auch unter seinen beiden Vorg&auml;ngern Alexander Dobrindt und Peter Ramsauer (beide CSU) einen stellenweise sehr laxen Umgang mit Finanzmitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutsche-bahn-rechnungshof-andreas-scheuer-1.5476759\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Obituary for Russiagate<\/strong><br>\nThe fraudulent fable has died, but its consequences live on.<br>\nRussiagate, that fraudulent fable wherein Russian President Vladimir Putin personally subverted American democracy, Russian intelligence pilfered the Democratic Party&rsquo;s email, and Donald Trump acted at the Kremlin&rsquo;s behest, is at last dead.<br>\nNo, nothing sudden. It has been a slow, painful death of the sort this destructive beast richly deserved. But its demise is now definitive &mdash; in the courts and on paper. We await the better historians to see this properly into the record.<br>\nThree key operatives in the construction of the Russiagate edifice are indicted for lying to the Federal Bureau of Investigation about aspects of the Russiagate tale.  The Steele dossier, the document on which much of the case against former President Trump rested, is now exposed as a Nixonesque &ldquo;dirty trick&rdquo; authorized and paid for by Hillary Clinton&rsquo;s 2016 campaign.<br>\nSome mainstream newspapers &mdash; certainly not all &mdash; are busy in their archives, editing out the worst of the falsehoods they reported in 2016 and 2017 as unassailable fact.<br>\nThis is a wholesale collapse now.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2021\/12\/01\/patrick-lawrence-obituary-for-russiagate\/\">Consortium News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Hier in dem Artikel wird beschrieben, dass die US Medien die Russiagate Geschichte nun auch als unfundiert erkennen und diese klammheimlcih beerdigen. Es werden dem Artikel zufolge auch die Archive dementsprechend frisiert. Der Artikel beklagt aber auch, dass die Folgen der ganzen Erz&auml;hlung weiterhin nicht nur in der US-Politik sp&uuml;rbar bleiben werden. Es ist schon frappierend, dass die, die am lautesten &ldquo;Fake News&rdquo; schreien, diese am aktivsten verbreiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Macht und Medien<\/strong><br>\nDie Inserate-Aff&auml;re in &Ouml;sterreich wirft ein Schlaglicht auf einen bedrohlichen Trend: korrupte Gesch&auml;fte zwischen politischen Akteuren und Medienkonzernen<br>\nDie Anfang Oktober in &Ouml;sterreich bekanntgewordene Inseratenkorruptionsaff&auml;re der konservativen &Ouml;VP ist nat&uuml;rlich eine Geschichte von Machtstreben, von Gier, Einfluss, Eitelkeit und Geld. Interessanterweise ist sie auch eine fast rein m&auml;nnliche Geschichte von Aufstieg und Fall. Die involvierten Frauen &ndash; die Unternehmerin Sabine Beinschab und die Politikerin Sophie Karmasin &ndash; fungierten nur Statistinnen bei den Machtspielen der M&auml;nner.<br>\nDie Aff&auml;re ist aber auch der bisherige H&ouml;hepunkt eines Ph&auml;nomens, das es in dieser radikalisierten Form vielleicht nur in &Ouml;sterreich gibt: Austriazistisch hei&szlig;t es &ldquo;Verhaberung&rdquo;, also etwa gegenseitige Beg&uuml;nstigung. Politologen wie Fritz Plasser sprachen schon vor Jahren von einem neuen &ldquo;Supersystem&rdquo; zwischen Medien und Politik, andere von einer &ldquo;Mediokratie&rdquo;, ich nannte das Ph&auml;nomen in meinem Buch &uuml;ber die Kronen Zeitung im Jahr 1995 die &ldquo;strukturelle Kopplung&rdquo; zwischen Journalisten hier und Politikern und Polizei dort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Macht-und-Medien-6280185.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rote Linien<\/strong><br>\nMit neuen Drohungen gegen Russland ist am gestrigen Mittwoch das Treffen der NATO-Au&szlig;enminister in der lettischen Hauptstadt Riga zu Ende gegangen. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken verlangt, Moskau m&uuml;sse seine Truppen umgehend von der Grenze zur Ukraine abziehen. Sein scheidender Amtskollege Heiko Maas lobt, man habe &ldquo;zu den russischen Truppenbewegungen&rdquo; eine &ldquo;gemeinsame&rdquo; Sprache gefunden. Worauf die NATO-Au&szlig;enminister den Anspruch gr&uuml;nden, Moskau den Aufenthalt seiner Streitkr&auml;fte an einem bestimmten Ort auf seinem Territorium verbieten zu wollen, ist unklar. Gleichzeitig bringen mehrere NATO-Staaten neue Truppen gegen Russland in Stellung; Gro&szlig;britannien stationiert Kampfpanzer in Deutschland, um bei einer Eskalation schneller in Richtung russische Grenze aufbrechen zu k&ouml;nnen. Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin warnt die NATO-Staaten eindringlich, Moskaus rote Linien nicht zu &uuml;berschreiten, fordert, das &ldquo;Vorschreiten der NATO nach Osten&rdquo; zu beenden, und dringt auf Vereinbarungen mit &ldquo;Sicherheitsgarantien&rdquo;, um die Konflikteskalation zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8781\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Seidenstra&szlig;e: EU-Rivale<\/strong><br>\nDa chinesische Seidenstra&szlig;en-Projekt mit seinen immensen Investitionen wird vielfach als Bedrohung des westlichen Einflusses dargestellt. Vor diesem Hintergrund bstartet die EU nun ein Gegenprojekt, &uuml;ber das u.a. n-tv berichtet: &bdquo;Um den Einfluss der EU in der Welt auszubauen, sollen in den kommenden sechs Jahren bis zu 300 Milliarden Euro in die Infrastruktur von Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern investiert werden. Wie aus einem Projektentwurf der EU-Kommission von Ursula von der Leyen hervorgeht, ist vorgesehen, das Geld vor allem in Projekte zur Verbesserung von umweltfreundlichen Energie-, Daten- und Transportnetzwerken zu investieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/12\/01\/seidenstrasse-eu-rivale\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Klingt nach Geldverschwendung oder einem neuen Umverteilungsprojekt &ndash; bei Frau von der Leyen w&auml;re das nichts Neues.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: China: Handelsflotte<\/strong><br>\nDer Welt zufolge ist China nun das Land mit der wertvollsten Handelsflotte auf dem Globus: &bdquo;China l&ouml;st Japan an der Spitze einer Rangliste ab, die die Nationen nach dem Eigentum und Wert ihrer Handelsschiffe und Passagierschiffe auff&uuml;hrt. [&hellip;] Nach dem Stand vom November 2021 verf&uuml;gen chinesische Schiffseigent&uuml;mer unter den &bdquo;Top Ten Ship Owning Nations&ldquo; mit rund 191 Milliarden Dollar (169 Milliarden Euro) &uuml;ber die wertvollste Handelsschiffsflotte der Welt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/12\/01\/china-handelsflotte\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Trotz DSGVO: EU steigt ins globale Daten-Business ein<\/strong><br>\nDatenschutz war gestern &ndash; nun steigt auch die EU ins globale Daten-Business ein. Das sogenannte Daten-Governance-Gesetz soll den Weg f&uuml;r die kommerzielle Ausbeutung des neuen &ldquo;Rohstoffs&rdquo; ebnen.<br>\nDas offizielle Ziel des Gesetzes ist es, durch eine verst&auml;rkte Nutzung von Daten Innovationen im Bereich der k&uuml;nstlichen Intelligenz, Medizin oder Mobilit&auml;t voranzubringen.<br>\nIm Gesundheitswesen tr&uuml;gen Daten zu einer besseren Versorgung bei, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Im Verkehrsbereich k&ouml;nnten Mobilit&auml;tsdaten zur Optimierung des Nahverkehrs genutzt werden.<br>\nDoch das ist nur die sch&ouml;ne Fassade. In Wahrheit geht es um &ndash; hoffentlich anonymisierte &ndash; Massendaten, die f&uuml;r den Weltmarkt kommerzialisiert werden sollen, um den USA und China Paroli zu bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/trotz-dsgvo-eu-steigt-ins-globale-daten-business-ein\/%20\">Lost in EUrope<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Auskunfteien sammelten jahrelang Millionen Handy-Vertragsdaten<\/strong><br>\nFirmen wie die Schufa und Crif B&uuml;rgel haben massenhaft Daten ohne Einwilligung der Verbraucher gespeichert. Datensch&uuml;tzer halten das f&uuml;r nicht rechtens, Verbrauchersch&uuml;tzer fordern die L&ouml;schung der Daten. [&hellip;]<br>\nNach Recherchen von NDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung haben die Auskunfteien diese Daten seit 2018 allerdings gesammelt, ohne eine Einwilligung der Verbraucher einzuholen. Betroffen k&ouml;nnen damit alle deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher sein, die in den vergangen vier Jahren einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen haben. Auch viele, mutma&szlig;lich Millionen unbescholtene B&uuml;rger, die ihre Rechnung bezahlt haben, sind damit sehr wahrscheinlich in den Datenbanken der Auskunfteien gelandet. Datensch&uuml;tzer halten das f&uuml;r &ldquo;unzul&auml;ssig&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/auskunftei-positivdaten-vertragsdaten-handyvertrag-datenschutz-1.5477171\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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