{"id":78571,"date":"2021-12-05T09:00:59","date_gmt":"2021-12-05T08:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571"},"modified":"2021-12-03T10:57:47","modified_gmt":"2021-12-03T09:57:47","slug":"hinweise-der-woche-235","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h02\">&bdquo;Russische Bedrohung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h03\">Gro&szlig;britannien bringt hunderte Panzer und anderes Kriegsger&auml;t nach Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h04\">&bdquo;Chinesische Bedrohung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h05\">Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Inflation trifft Arme h&auml;rter&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h06\">Tarifrunde der L&auml;nder: H&ouml;here L&ouml;hne sind bezahlbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h07\">Wie lange will das Land die Pflegekr&auml;fte noch vergessen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h08\">Koalitionsvertrag: B&uuml;rgergeld bleibt Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h09\">Cum-ex-Aff&auml;re in Hamburg: Treffen von Olaf Scholz und Peter Tschentscher wirft Fragen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h10\">Trotz DSGVO: EU steigt ins globale Daten-Business ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h11\">Aktion Schrumpfkur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78571#h12\">&laquo;Bill Gates als Brandstifter, der jetzt das L&ouml;schen sponsert&raquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alle Augen auf Omikron &ndash; S&uuml;dafrika protestiert gegen Reisestopp<\/strong><br>\nHunderte Reisende sitzen weiter in S&uuml;dafrika fest, nachdem zahlreiche L&auml;nder aus Angst vor der neuen Corona-Virusvariante den Flugverkehr eingestellt haben.<br>\nErste Omikron-F&auml;lle in Europa wurden bereits in Gro&szlig;britannien, Belgien, Deutschland, Italien und Tschechien nachgewiesen.<br>\nDie s&uuml;dafrikanischen Beh&ouml;rden protestieren dennoch gegen die auferlegten Reiseeinschr&auml;nkungen, denn: Die Reaktionen und Ma&szlig;nahmen einiger L&auml;nder in Form von Reiseverboten verstie&szlig;en v&ouml;llig gegen die Normen und Standards der Weltgesundheitsorganisation, so der s&uuml;dafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla. Viele der L&auml;nder, die diese drakonischen Ma&szlig;nahmen ergriffen h&auml;tten, k&auml;mpften selbst mit der vierten Welle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2021\/11\/28\/alle-augen-auf-omikron-sudafrika-protestiert-gegen-reisestopp\">euronews.<\/a>\n<p><strong>dazu: Omikron-Patienten in S&uuml;dafrika bisher nicht in Lebensgefahr<\/strong><br>\nDie mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in S&uuml;dafrika zeigen nach Angaben der dortigen Mediziner-Vereinigung (SAMA) bislang keine heftigen Krankheitsbilder. Die Vorsitzende des s&uuml;dafrikanischen &Auml;rzteverbands, Ang&eacute;lique Coetzee, sagte der BBC, dass die bisherigen F&auml;lle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr fr&uuml;hen Stadium. Sie f&uuml;gte hinzu, die Symptome der neuen Variante seien zwar ungew&ouml;hnlich, aber mild. In S&uuml;dafrika seien nur rund 24 Prozent der Menschen vollst&auml;ndig geimpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/omikron-patienten-in-s%C3%BCdafrika-bisher-nicht-in-lebensgefahr\/a-59959931\">DW<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trotz einer relativ niedrigen Impfquote verlaufen die Krankheitsverl&auml;ufe in S&uuml;dafrika milde. Offensichtlich werden die Corona-Injektionen auch hierzulande deutlich &uuml;berbewertet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht kritisiert Deutschlands Impfpolitik: &laquo;Kommt dem Straftatbestand einer unterlassenen Hilfeleistung gleich&raquo;<\/strong><br>\nDie Linken-Politikerin wirft der Bundesregierung vor, schon fr&uuml;h vom abnehmenden Schutz der Impfstoffe gewusst zu haben. Dennoch sei nichts unternommen worden.<br>\nDie Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht sieht bei der Bundesregierung ein &laquo;katastrophales Versagen&raquo;. Diese sei daran gescheitert, f&uuml;r besonders schutzbed&uuml;rftige Personen rechtzeitig Booster-Impfungen zu organisieren, sagte Wagenknecht der NZZ. Sie verweist darauf, dass sich zunehmend doppelt geimpfte B&uuml;rger mit Corona infizieren w&uuml;rden, Symptome h&auml;tten und deswegen teilweise auch ins Spital m&uuml;ssten. Dies gelte besonders f&uuml;r Menschen &uuml;ber sechzig Jahre. Hier liege die Durchbruchsquote der symptomatischen F&auml;lle laut dem Robert-Koch-Institut bei mehr als zwei Dritteln.<br>\n&laquo;Es kommt dem Straftatbestand einer unterlassenen Hilfeleistung gleich, dass die Bundesregierung seit Sommer von der abnehmenden Effektivit&auml;t der Impfstoffe wusste, die Menschen dar&uuml;ber aber bis heute kaum aufkl&auml;rt, sondern mit 2 G in einer Scheinsicherheit wiegt, und von einer &lsaquo;Pandemie der Ungeimpften&rsaquo; schwadroniert, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken&raquo;, sagte Wagenknecht. Die Auffrischimpfungen m&uuml;ssten nun f&uuml;r die gef&auml;hrdetsten Personen &uuml;ber sechzig Jahre priorisiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/corona-impfung-sahra-wagenknecht-kritisiert-bundesregierung-ld.1657461\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Ja-Sager aus Karlsruhe winken die strittigen Massnahmen einfach durch<\/strong><br>\nAuf das Bundesverfassungsgericht kann sich nur noch einer verlassen: die Bundesregierung. Am Dienstag segneten die Richter weitreichende Grundrechtsbeschr&auml;nkungen wegen Corona als verh&auml;ltnism&auml;ssig ab. [&hellip;]<br>\nWas bef&uuml;rchtet wurde, ist wahr geworden: Das Gericht winkt in seinen am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Beschl&uuml;ssen alle strittigen Corona-Massnahmen der Bundesregierung einfach durch. Es &uuml;bernimmt deren Argumentation. Ist es das, was beim Abendessen im Kanzleramt am letzten G&uuml;ltigkeitstag der &laquo;Bundesnotbremse&raquo; besprochen wurde? Mehr als 8000 Antragsteller wehrten sich &ndash; unter anderem gegen die Grundrechtseingriffe, gegen n&auml;chtliche Ausgangssperren, gegen Kontaktbeschr&auml;nkungen und gegen Schulschliessungen.<br>\nDas Gericht arbeitet einmal auf 124 und einmal auf 85 Seiten das Standard-Pr&uuml;fschema ab, als ob es eine Jura-Klausur w&auml;re. F&uuml;r die Eignung einer Massnahme reicht hierbei schon, wenn der gew&uuml;nschte Erfolg erzielt werden &laquo;kann&raquo;. Eine echte Auseinandersetzung mit den Argumenten der Antragsteller findet nicht statt. Sogar die n&auml;chtlichen Ausgangssperren werden als zul&auml;ssig angesehen, obwohl eine Infektionsgefahr nachts draussen faktisch nicht bestand. Der Grund: Die Ausgangsbeschr&auml;nkungen dienten dazu, Partys und Treffen in Innenr&auml;umen zu verhindern, und waren leichter zu kontrollieren als solche Zusammenk&uuml;nfte.<br>\nErstmals gesteht das Gericht den Kindern einen Anspruch dem Staat gegen&uuml;ber auf schulische Bildung zu &ndash; um dieses Recht gleich wieder zu verw&auml;ssern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/verfassungsgericht-winkt-corona-notbremse-einfach-durch-ld.1657918\">NZZ<\/a>\n<p><strong>dazu: Schwarzer Tag f&uuml;r die Grundrechte, Freifahrtschein f&uuml;r die Regierenden<\/strong><br>\n1.Karlsruhe w&auml;gt nicht ab. Nur an wenigen Stellen der Entscheidung befasst sich das Gericht mit der Schwere der Grundrechtseingriffe. Weite Teile der Entscheidung lesen sich wie eine Rechtfertigung der Regierungspolitik&hellip;.<br>\n3.Karlsruhe setzt keine &bdquo;roten Linien&ldquo;. Es wird aus der gesamten Entscheidung nicht erkennbar, wie weit denn der Gesetzgeber bei der Corona-Politik gehen darf. Ein Freifahrtschein f&uuml;r die Regierenden. Karlsruhe versagt.<br>\n4.arlsruhe st&uuml;tzt sich bei seiner Entscheidung auf dieselben Experten, die im Fr&uuml;hling 2021 die Bundesregierung beraten haben. Abweichende Stimmen &ndash; wie etwa Prof. Matthias Schrappe &ndash; werden in der Entscheidung vollst&auml;ndig &uuml;bergangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/pulse\/schwarzer-tag-f%25C3%25BCr-die-grundrechte-freifahrtschein-niko-h%25C3%25A4rting\/\">Linkedin<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &bdquo;Die Freiheit der Person ist unverletzlich&ldquo; &ndash; Karlsruhe, die Ausgangssperren und ein opulentes Mittagessen<\/strong><br>\nManchen gef&auml;llt die Karlsruher Entscheidung, manchen gef&auml;llt sie nicht. Und dass man als Prozessanwalt nicht erfreut ist, wenn man ein solches Verfahren verliert, versteht sich von selbst. An einer Passage bleiben wir jedenfalls immer wieder h&auml;ngen. Vielleicht liegt es an uns. Aber wir verstehe die Argumentation zu Art. 2 Abs. 2 Satz 3 und Art. 104 Abs. 1 Satz 1 GG nicht. Vielleicht kann uns jemand helfen. Da es keine m&uuml;ndliche Verhandlung gab, konnten wir die Karlsruher Richter ja auch nicht um Erl&auml;uterung fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/pulse\/die-freiheit-der-person-ist-unverletzlich-karlsruhe-und-niko-h%25C3%25A4rting?s=09\">Niko H&auml;rting auf Linkedin<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Corona-General<\/strong><br>\nCorona-Krisenstab der k&uuml;nftigen rot-gr&uuml;n-gelben Bundesregierung wird von einem General mit Afghanistan-Erfahrung geleitet.<br>\nBERLIN (Eigener Bericht) &ndash; Ein General mit Erfahrung aus Eins&auml;tzen im Kosovo und in Afghanistan und aus der Vorbereitung der Defender Europe-Gro&szlig;man&ouml;ver f&uuml;hrt k&uuml;nftig den Corona-Krisenstab der rot-gr&uuml;n-gelben Bundesregierung. Generalmajor Carsten Breuer hat seit dem vergangenen Jahr als Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben die Amtshilfema&szlig;nahmen der Bundeswehr im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie organisiert; zu den Aufgaben seines Kommandos geh&ouml;ren zudem der Betrieb von Truppen&uuml;bungspl&auml;tzen und praktische Ma&szlig;nahmen im Zusammenhang mit dem Host Nation Support, also dem Aufenthalt von Truppen verb&uuml;ndeter Staaten in Deutschland und ihre Durchreise. In diesem Zusammenhang war Generalmajor Breuer mit der Unterst&uuml;tzung des Vormarschs von US-Truppen in Richtung russische Grenze w&auml;hrend der Defender Europe-Man&ouml;ver befasst. Den neuen Corona-Krisenstab, ein grunds&auml;tzlich ziviles Gremium, f&uuml;hrt er von einem B&uuml;ro im Bundeskanzleramt aus. Mit der Postenvergabe an einen General treibt die neue Regierung, in der die Gr&uuml;nen eine starke Stellung innehaben, die gesellschaftliche Normalisierung des Milit&auml;rischen weiter voran&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8780\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum Impfen zum Ziel f&uuml;hrt &ndash; aber eine Pflicht jetzt das falsche Mittel ist<\/strong><br>\nDer designierte Bundeskanzler Olaf Scholz ber&auml;t heute mit den Ministerpr&auml;sidenten &uuml;ber eine allgemeine Impfpflicht. Die Vorstellung, diese werde alles richten, ist verlockend. Aber die Impfpflicht ist nicht die L&ouml;sung &ndash; aus drei Gr&uuml;nden. [&hellip;]<br>\nNun soll es, wenn es nach dem designierten Bundeskanzler Olaf Scholz &ndash; und wohl auch den Mehrheiten in Bundestag und Bev&ouml;lkerung &ndash; geht, eine allgemeine Impfpflicht richten. Die Vorstellung, durch eine drastische aber wirkungsvolle Therapie das Corona-Problem ein f&uuml;r alle Mal zu heilen, ist zweifellos verlockend. Die allgemeine Impfpflicht ist jedoch das falsche Mittel zum falschen Zeitpunkt, und zwar aus drei Gr&uuml;nden.<br>\nErstens haben wir nicht die richtigen Impfstoffe, mit denen sich eine allgemeine Impfpflicht rechtfertigen lie&szlig;e. Nachdem Deutschland die einst gepriesenen Vektorimpfstoffe von Astrazeneca und Johnson&amp;Johnson de facto ausgemustert hat, stehen uns von Biontech und Moderna sichere mRNA-Vakzinen zur Verf&uuml;gung. Sie wurden jedoch gegen den urspr&uuml;nglichen Wuhan-Typ des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 entwickelt. Die Hersteller haben sie, entgegen anf&auml;nglicher Versprechungen, bislang nicht an die Delta-Variante angepasst.<br>\nBei Delta ist die Schutzwirkung vor schwerer Erkrankung vermindert, weswegen in der besonders gef&auml;hrdeten Altersgruppe ab 60 Jahren derzeit etwa die H&auml;lfte der Intensivpatienten vollst&auml;ndig geimpft ist. Dieser Anteil steigt sogar schneller als die Impfquote, was darauf hindeutet, dass sich Geimpfte in falscher Sicherheit wiegen und auf 2G-Veranstaltungen ohne Schutzma&szlig;nahmen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/focus-online-kolumne-von-alexander-kekule-warum-impfen-zum-ziel-fuehrt-aber-eine-pflicht-jetzt-das-falsche-mittel-ist_id_24479545.html\">Alexander Kekul&eacute; auf Focus Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Otto Schily: Allgemeine Impfpflicht ist unverantwortlich und verfassungswidrig<\/strong><br>\nImpfunwillige seien zunehmenden Anfeindungen und Mobbing ausgesetzt. Bei einer Impfpflicht k&ouml;nnten sie durch Zwangsgelder in die Armut getrieben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/otto-schily-allgemeine-impflicht-ist-unverantwortlich-und-verfassungswidrig-li.198254\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Frankreich nach Impfpflicht f&uuml;rs Medizin-Personal. Bonne chance Deutschland!<\/strong><br>\nVon Marie Dufond.<br>\nLiebe Ministerpr&auml;sidenten Deutschlands, liebe politischen Entscheidungstr&auml;ger Deutschlands, alle, s&auml;mtlich, bei Ihnen findet ja heute wieder ein wichtiges Corona-Treffen statt. Sie planen eine Impfpflicht f&uuml;r Menschen, die in einem Krankenhaus, einem Alten- oder Pflegeheim arbeiten und dabei Kontakt zu vulnerablen Personen haben. Das ist eine gute Idee, denn vulnerable Personen sollen gesch&uuml;tzt werden, unbedingt, sie sollen, m&uuml;ssen, wollen gesch&uuml;tzt werden!<br>\nDas ist furchtbar gut gemeint, lassen Sie mich anl&auml;sslich dessen aus Frankreich berichten, hier wurde die Impfpflicht f&uuml;r das gesamte medizinische Personal ja bereits umgesetzt und diejenigen, die sich nicht impfen lie&szlig;en, die Uneinsichtigen, Unverantwortlichen, Unsolidarischen sind seit 15. Oktober suspendiert. Das ist gut, denn vulnerable Personen werden nun in Frankreich besser gesch&uuml;tzt, da ihnen keine Ungeimpften mehr nahe kommen k&ouml;nnen, und wir wollen ja alle die vulnerablen Personen sch&uuml;tzen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/frankreich_nach_der_impfpflicht_fuers_medizin_personal._bon_chance_deutschl\">achgut<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sehr sarkastisch geschrieben. Unbedingt lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bericht aus der Provinz: Das wundersame Auf und Ab der Intensivbetten und die Spielr&auml;ume bei der Belegung<\/strong><br>\nEine Ober&auml;rztin aus der Provinz schreibt mir, wie sich der Aufbau von Intensivkapazit&auml;ten und der nachfolgende Abbau im Verlauf der Pandemie in ihrem Krankenhaus gestaltet und was ihn getrieben hat. Sie erl&auml;utert auch die Entscheidungsspielr&auml;ume, wer auf die Intensivstation gelegt wird. Zur Anonymisierung ist der Bericht leicht verfremdet, ohne den Gehalt zu &auml;ndern. Ich nenne den Ort mal Brindsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/oberaerztin-intensivbetten\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: B&uuml;rgermeister Uwe Scheler<\/strong><br>\nIn diesen Tagen h&ouml;rt man sehr oft die Frage nach Schuld oder den Vorwurf von Schuld.<br>\nSchuld am Vorhandensein des Corona-Virus, Schuld daran, dass er immer noch nicht weg ist, Schuld an der hohen Anzahl der Infektionen, Schuld am Volllaufen der Krankenh&auml;user und Intensivstationen, Schuld an der nicht zufriedenstellenden Wirkung der Impfungen, Schuld am Nichtvorhandensein von gen&uuml;gend Impfstoff, Schuld an der &Uuml;berlastung der Haus&auml;rzte&hellip;<br>\nIch denke, es ist nicht eine Frage der Schuld. Ob jemand schuldig ist oder nicht, k&ouml;nnen bekanntlich in Deutschland nur Gerichte kl&auml;ren.<br>\nVielmehr ist es doch eine Frage nicht eingel&ouml;ster Versprechen und nicht erf&uuml;llter oder entt&auml;uschter Erwartungen. (&hellip;)<br>\nDamit jedem &ndash; und ich meine wirklich jedem &ndash; geholfen werden kann, der krank wird und &auml;rztliche Hilfe braucht. Egal ob geimpft oder ungeimpft, egal ob leider Corona, leider Herzinfarkt oder leider Beinbruch.<br>\nDie sogenannten Triagen sind nicht erforderlich wegen Geimpften oder Ungeimpften.<br>\nUnser Gesundheitswesen ist schon so weit heruntergefahren, dass Opfer von gr&ouml;&szlig;eren Naturkatastrophen oder der Corona-Pandemie Angst haben m&uuml;ssen, ob sie station&auml;re Aufnahme finden oder nicht.<br>\nWir m&uuml;ssen zuallererst aufh&ouml;ren, den Abbau von Krankenhausbetten zu f&ouml;rdern.<br>\nSie glauben das nicht? Tats&auml;chlich ist es so. Wenn Krankenhausbetten reduziert werden, gibt es F&ouml;rderung daf&uuml;r, aus dem Krankenhausstrukturfonds.<br>\nIn der Verordnung hei&szlig;t es:<\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Des Weiteren wird nunmehr der Abbau von krankenhaus-planerisch festgesetzten Betten nach Anzahl der Verminderung pauschal gef&ouml;rdert. Ausgehend von einer Bagatellgrenze von bis zu 10 Betten stellen sich die F&ouml;rderungen wie folgt dar:<\/li>\n<li>11 bis 30 Betten: 4.500 &euro; je Bett<\/li>\n<li>31 bis 60 Betten: 6.000 &euro; je Bett<\/li>\n<li>61 bis 90 Betten: 8.500 &euro; je Bett<\/li>\n<li>Mehr als 90 Betten: 12.000 &euro; je Bett&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Gesundheitswesen geht es an vielen Stellen nur noch betriebswirtschaftlich orientiert und unternehmerisch denkend zu. Krankenh&auml;user m&uuml;ssen sich &bdquo;rechnen&ldquo;.<br>\nIch finde, das ist der eigentliche Notstand und den haben wir in unserem Land selbst geschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neuhaus-am-rennweg.de\/\">Neuhaus am Rennweg<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Worte sollte sich die (zuk&uuml;nftige) Entscheidungstr&auml;gerschaft insbesondere in Bund und L&auml;ndern zum Vorbild nehmen, anstatt permanent weiterhin Angst und Panik zu verbreiten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Trotz Pandemie: Intensivbetten in Bayern deutlich reduziert<\/strong><br>\nObwohl sich Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie ma&szlig;geblich an einer drohenden &Uuml;berlastung der Intensivstationen orientieren, stehen heute deutschland- und bayernweit weniger Intensivbetten zur Verf&uuml;gung als noch vor einem Jahr.<br>\nTrotz der angespannten Corona-Lage verf&uuml;gt Bayern in diesem Winter &uuml;ber weniger Intensivbetten als noch vor einem Jahr. Waren im Freistaat am 25. November 2020 noch 641 Pl&auml;tze f&uuml;r potenzielle Intensivpatienten frei, sind es zum gleichen Stichtag ein Jahr sp&auml;ter lediglich 293. Und das bei einer vergleichbaren Bettenbelegung (2948 im Jahr 2020, 2919 im Jahr 2021).<br>\nDer R&uuml;ckgang der verf&uuml;gbaren Kapazit&auml;ten ist nur schwer nachvollziehbar, hatte Bayerns Ministerpr&auml;sident S&ouml;der zu Beginn der Pandemie, im Mai 2020, auf einer Pressekonferenz doch versprochen: &ldquo;Wir haben den totalen Ernstfall geprobt. Wir haben f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre oder f&uuml;r die denkbare zweite Welle, wenn sie denn k&auml;me&hellip;von Krankenh&auml;usern, Notfallkrankenh&auml;usern, Verlegungspl&auml;nen&hellip; komplett alles in der Tasche.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/trotz-pandemie-intensivbetten-in-bayern-deutlich-reduziert-1.11557261\">nordbayern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Im Grunde manifestiert sich hier vollst&auml;ndiges Politikversagen, aber man hat ja einen S&uuml;ndenbock, die Ungeimpften.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dramatische Lage in Bayerns Kinder- und Jugendpsychiatrien<\/strong><br>\nEs gibt Tage in diesen Corona-Zeiten, da m&uuml;ssen der &auml;rztliche Direktor Franz Joseph Freisleder und sein Team von der Heckscher Klinik in M&uuml;nchen spontan improvisieren. 15 Notf&auml;lle innerhalb von 24 Stunden hat es vor kurzem gegeben. Polizei, Not&auml;rzte und Familien bringen depressive, selbstmordgef&auml;hrdete Kinder. Die Heckscher Klinik muss die Notf&auml;lle aufnehmen. Sie hat den Pflichtversorgungsauftrag f&uuml;r ganz Oberbayern.<br>\nDas Problem: alle 78 Betten sind schon belegt. Dann werden Kinder verlegt, fr&uuml;her als geplant entlassen und zus&auml;tzlich Matratzen in die Zimmer gelegt, berichtet Klinikchef Franz Joseph Freisleder. &ldquo;Wie soll das sonst gehen? Wir m&uuml;ssen einfach irgendwie zurechtkommen.&rdquo; Eine derartige Krisensituation, die sich &uuml;ber so einen langen Zeitraum erstreckt, h&auml;tten er und seine Kollegen noch nie erlebt. Freisleder ist seit mehr als 35 Jahren als Kinder- und Jugendpsychiater t&auml;tig.<br>\nDie akuten Notf&auml;lle h&auml;tten in Bayern zugenommen, best&auml;tigt Marcel Romanos, Klinikchef in W&uuml;rzburg und Vize-Pr&auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP). &ldquo;Das l&ouml;st eine hohe Belastung aus.&rdquo; Bayern habe grunds&auml;tzlich zu wenig Betten f&uuml;r psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche, so die Kritik der Fachgesellschaft. Jetzt habe die vierte Corona-Welle die Situation noch verschlimmert.<br>\nDie Situation sei untragbar, sagt auch die bayerische SPD-Chefin Ronja Endres. Bayern habe seit Jahren vers&auml;umt, die notwendige Infrastruktur zu schaffen. &ldquo;Jetzt haben wir gerade bei den Schutzbed&uuml;rftigsten lebensbedrohliche Zust&auml;nde. Wir brauchen ein Sofortprogramm, das sowohl Containeranbauten zur L&ouml;sung des schieren Platzproblem vorsieht als auch ambulante Wohngruppen und andere ambulante Angebote, um erkrankte Kinder- und Jugendliche optimal nachbetreuen zu k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/die-lage-in-kinder-und-jugendpsychiatrien-verschaerft-sich,Sq48miN\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun, deswegen braucht es auch unbedingt wieder einen Lockdown. Und es ist das alte Spiel in einem Gesundheitssystem, das nach den Willen der Politik nach Marktgesetzen funktionieren soll, fehlt es an allem. Aber daran sind vermutlich auch die Ungeimpften schuld.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Impfungen, Masken und Corona-Hilfen &ndash; Was die Pandemie den Staat bisher kostet<\/strong><br>\nSeit fast zwei Jahren besch&auml;ftigt uns die Corona-Pandemie schon &ndash; und die zahlreichen Ma&szlig;nahmen zu ihrer Bek&auml;mpfung kosten viel Geld und sorgen regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r neue Rekordsummen bei der Neuverschuldung des Bundes. Doch wie viel hat die Pandemie bisher gekostet?<br>\nKonkret kann das erst beziffert werden, wenn die Pandemie auch vorbei ist. Das best&auml;tigte auch der Bundesrechnungshof, der angab, aktuell keine konkreten Angaben dazu machen zu k&ouml;nnen. Man befinde sich noch in der Pr&uuml;fung der einzelnen Sachverhalte, teilte ein Sprecher mit.<br>\nSieben Milliarden Euro f&uuml;r Masken, fast neun Milliarden Euro f&uuml;r Impfdosen, &uuml;ber 120 Milliarden Euro an Corona-Hilfen und aktuell eine Verschuldung von zwei Billionen Euro. Die Pandemie hat bisher den Staat schon einiges gekostet &ndash; ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/impfungen-masken-und-corona-hilfen-was-die-pandemie-den-staat-bisher-kostet\/\">gewerkschaftsforum.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Was die Corona-Krise mit der digitalen Identit&auml;t zu tun hat (2)<\/strong><br>\nSeit etwa 2010 arbeiten Akteure auf eine e-ID hin. 2018 kam die Idee auf, sie mit dem Impfstatus zu koppeln.<br>\nBei der Volksabstimmung im M&auml;rz 2021 gab es ein klares Nein zu einer elektronischen ID, die durch private Firmen verwaltet wird. Nun decken die beiden Journalistinnen Serena Tinari und Catherine Riva in Zusammenarbeit mit dem niederl&auml;ndischen Journalisten Jannes van Roermund auf, wie &laquo;m&auml;chtige kommerzielle und staatliche Akteure bestrebt sind, das Covid-19-Zertifikat in einen digitalen Identit&auml;tsnachweis (e-ID) umzuwandeln&raquo;. &laquo;Unsere Recherche zeigt, dass diese Verschiebung bereits im Gange ist und einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel herbeif&uuml;hrt, welcher eine dringende gesellschaftliche Debatte erfordert.&raquo; Das schreiben Tinari und Riva auf ihrer Website Re-Check, wo der Text zusammen mit Belegen nachzulesen ist. Den beiden Re-Check Gr&uuml;nderinnen wurde die Aufzeichnung eines Zoom-Meetings zwischen Regierungsvertretern und Akteuren, die an der Einf&uuml;hrung des Schweizer COVID-Zertifikats beteiligt sind, zugespielt. Um die Diskussion anzustossen, ver&ouml;ffentlicht Infosperber die dreiteilige Serie leicht gek&uuml;rzt. Hier der zweite Teil:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/was-die-corona-krise-mit-der-digitalen-identitaet-zu-tun-hat-2\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Russische Bedrohung&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Moskau will Sicherheit<\/strong><br>\nZum Abschluss ihres zweit&auml;gigen Au&szlig;enministertreffens in Riga haben die NATO-Staaten Russland aufgefordert, &raquo;Transparenz&laquo; &uuml;ber seinen Truppenaufmarsch entlang der eigenen Westgrenze herzustellen. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken erkl&auml;rte, jede &raquo;neuerliche Aggression&laquo; gegen die Ukraine werde &raquo;schwerwiegende Konsequenzen&laquo; nach sich ziehen. Als Reaktion verlangte der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin von der NATO ein Ende der Osterweiterung des westlichen Milit&auml;rpakts. Russland brauche &raquo;starke, verl&auml;ssliche und langfristige Sicherheitsgarantien&laquo;, sagte Putin am Mittwoch im Kreml vor ausl&auml;ndischen Botschaftern. &raquo;Im Dialog mit den USA und ihren Verb&uuml;ndeten werden wir darauf bestehen, dass konkrete Vereinbarungen ausgearbeitet werden, die jedwedes weitere Vorschreiten der NATO nach Osten und die Stationierung von bedrohlichen Waffensystemen in unmittelbarer N&auml;he des Gebiets der Russischen F&ouml;deration ausschlie&szlig;en.&laquo;<br>\nDer als Gast in Riga anwesende ukrainische Au&szlig;enminister Dmitro Kuleba forderte, ein &raquo;Abschreckungspaket&laquo; zu b&uuml;ndeln, um Russland von der &raquo;schlechtestm&ouml;glichen Option&laquo; abzuhalten, die Ukraine anzugreifen. Kuleba pl&auml;dierte zudem f&uuml;r eine intensivere Ausbildung der ukrainischen Armee durch die NATO und weitere Waffenlieferungen. Diese hatten allein aus den USA in diesem Jahr bereits einen Wert von 2,5 Milliarden Dollar (etwa 2,2 Milliarden Euro). Weitere Lieferungen sind in Vorbereitung, darunter Flugabwehrraketen des Typs &raquo;Stinger&laquo;, die der Sowjetarmee einst in Afghanistan die Luftherrschaft genommen hatten.<br>\nRussland wies die westlichen Forderungen zur&uuml;ck. Die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums, Marija Sacharowa, sagte in Moskau, wenn die NATO Satellitenbilder habe und ver&ouml;ffentliche, dann gebe es auch die geforderte Transparenz. Im &uuml;brigen sei auch Russland &raquo;besorgt&laquo;, weil die NATO immer mehr schweres Ger&auml;t immer n&auml;her an seinen Grenzen stationiere. Laut Sacharowa hat die Ukraine im Grenzgebiet zum Donbass inzwischen 125.000 Mann stationiert &ndash; das sei die H&auml;lfte ihres gesamten Personalbestandes und mehr als das russische Kontingent, das inzwischen auf 115.000 Mann gesch&auml;tzt wird.<br>\nIn Kiew forderte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij unterdessen direkte Gespr&auml;che mit Russland. Ohne solche Gespr&auml;che werde es unm&ouml;glich sein, den Donbass zur&uuml;ckzuholen, sagte Selenskij am Mittwoch in seiner Jahresbotschaft an die Nation im ukrainischen Parlament. Auch die westlichen Partner des Landes h&auml;tten hierzu geraten, so Selenskij.<br>\nDas Problem ist, dass solche &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber angebliche Gespr&auml;chsbereitschaft Selenskijs in der Luft h&auml;ngen. Die Ukraine ist nicht zu irgendwelchen praktischen Verbesserungen der Beziehungen bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/415696.gipfel-in-riga-moskau-will-sicherheit.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Russisches Au&szlig;enministerium warnt: Situation im ukrainischen Konflikt droht zu eskalieren<\/strong><br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums warnt, dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte zunehmend Offensiven im kriegsgebeutelten Donbass starten. Mit milit&auml;rischer Gewalt und von der NATO gelieferten Waffen sowie Milit&auml;r&uuml;bungen werde die Situation angeheizt.<br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, hat am Donnerstag vor Reportern betont, dass die Situation im Osten des Nachbarlandes akuten Anlass zur Sorge gebe.<br>\n&ldquo;Die Hitzk&ouml;pfe im Kiewer Regime, die sich anscheinend v&ouml;llig ungestraft f&uuml;hlen, sind f&uuml;r eine milit&auml;rische L&ouml;sung dieser internen ukrainischen Krise.&rdquo;<br>\nSacharowa zufolge nutzt Kiew den Konflikt, um von den innenpolitischen Krisen des Landes abzulenken.<br>\n&ldquo;Die Situation in der Konfliktzone eskaliert. Es tauchen immer mehr Informationen &uuml;ber den Einsatz von Waffen auf, die durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind und von den NATO-Staaten an die Ukraine geliefert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/127609-sacharowa-situation-im-ukrainischen-konflikt\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<li><strong>Grenze Belarus-Polen: Kein hybrider Krieg<\/strong><br>\nDie gr&ouml;&szlig;te europ&auml;ische Denkfabrik warnt: Eine falsche Terminologie versch&auml;rft die Krise. Eine echte EU-Asylpolitik w&auml;re n&ouml;tig.<br>\n(&hellip;) &laquo;Herbeigeredete Militarisierung&raquo;<br>\nAber es ist nicht nur eine sachlich falsche Bezeichnung der Krise im Osten Europas, die terminologische Aufr&uuml;stung ist auch gef&auml;hrlich. So gef&auml;hrlich, dass selbst die deutsche Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die gr&ouml;sste aussen- und sicherheitspolitische Denkfabrik Europas, davor warnt. &laquo;Die deutsche Politik sollte nicht in diese Falle einer herbeigeredeten Militarisierung tappen&raquo;, schreibt Marco Overhaus. Der Autor forscht bei der SWP zu Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Nato und transatlantischen Beziehungen. Das Wort der SWP hat auch deshalb Gewicht, weil die Denkfabrik unter anderem den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung und Spitzenleute in EU und Nato ber&auml;t.<br>\nAlle befeuern diese Kriegsrhetorik<br>\nDer h&auml;ufige R&uuml;ckgriff auf den Begriff der &laquo;hybriden Kriegsf&uuml;hrung&raquo; passe &laquo;zu einer Entwicklung, die zunehmend den sicherheits- und verteidigungspolitischen Diskurs in Deutschland und anderen EU- und Nato-Staaten pr&auml;gt&raquo;, stellt Overhaus fest. &Uuml;berall herrsche scheinbar Krieg. Man spreche nicht nur von hybriden Kriegen, sondern auch von Informationskriegen, Cyberkriegen und Wirtschaftskriegen. Auch die Pr&auml;sidenten Lukaschenko und Putin &laquo;befeuern diese Kriegsrhetorik&raquo;.<br>\nDer politische Spielraum schwindet<br>\nEs kann durchaus Folgen haben, wenn man die Situation an der belarussisch-polnischen Grenze als hybriden Krieg einstuft, denn ein Krieg rechtfertigt politisch und rechtlich andere Mittel als in Friedenzeiten. &laquo;Durch die Verwendung des Kriegsbegriffs steigt die Gefahr, dass damit die menschenrechtswidrige Behandlung von Fl&uuml;chtenden gerechtfertigt wird. Aus Krieg folgt eine grosse Dringlichkeit zum Handeln, w&auml;hrend zugleich der politische Spielraum schwindet&raquo;, schreibt der SWP-Autor Overhaus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/grenze-belarus-polen-kein-hybrider-krieg\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien bringt hunderte Panzer und anderes Kriegsger&auml;t nach Deutschland<\/strong><br>\n(&hellip;) Der britische General Ralph Wooddisse hat der britischen Presse von den Pl&auml;nen erz&auml;hlt. Demnach wird Gro&szlig;britannien hunderte Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und anderes Kriegsger&auml;t nach Sennelager bei Paderborn bringen. Dort soll ein Hub entstehen, also ein Knotenpunkt, von dem aus das Kriegsger&auml;t bei Bedarf schnell gegen Russland in Marsch gesetzt werden kann. Das wird in britischen Medien ganz offen gesagt, es geht gegen Russland und um einen m&ouml;glichen Krieg mit Russland.<br>\nMan muss sich nicht wundern, dass Russland aufgrund der Truppenbewegungen und Erkl&auml;rung der Nato-Staaten nerv&ouml;s wird. So hat Gro&szlig;britannien zum Beispiel auch 100 Soldaten an die polnisch-wei&szlig;russische Grenze geschickt, vorgeblich, um die Fl&uuml;chtlinge aus Polen fernzuhalten. Das best&auml;tigt die Meldungen aus Wei&szlig;russland, das eine wachsende Konzentration von Nato-Soldaten an seinen Grenzen meldet, die Rede ist von Feldlagern f&uuml;r zehntausende Soldaten. Dar&uuml;ber hinaus haben die Briten auch eine 600 Mann starke Einheit ihrer Spezialtruppe SAS bereitgestellt, die jederzeit in die Ukraine verlegt werden kann.<br>\nEs ist faszinierend, wie die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &uuml;ber all das kein Wort berichten, sondern stattdessen von einer Konzentration russischer Truppen an der ukrainischen Grenze sprechen. Als Beleg werden dabei Satellitenfotos pr&auml;sentiert, die &ndash; so kann man dort lesen &ndash; aus einem Ort bei Smolensk, also hunderte Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, stammen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/grossbritannien-bringt-hunderte-panzer-und-anderes-kriegsgeraet-nach-deutschland\/?doing_wp_cron=1638314830.3299739360809326171875\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Die R&uuml;ckkehr der britischen Armee nach Deutschland? Na ja, nicht ganz&hellip;<\/strong><br>\n(&hellip;) Ein paar Jahre sp&auml;ter ist die Entscheidung dar&uuml;ber gefallen, und die Stationierung in Deutschland soll vor allem die schnelle Unterst&uuml;tzung des enhanced Forward Presence(efP)-Bataillons der Briten in Estland (KORREKTUR &ndash; nicht Lettland) sicherstellen &ndash; mit Lagerorten in Deutschland wie in Estland selbst. Aus britischen Milit&auml;rkreisen hei&szlig;t es dazu, ein Gro&szlig;teil des Ger&auml;ts, vor allem Fahrzeuge, sei ohnehin an Ort und Stelle geblieben.<br>\nHinzu k&auml;men weitere Fahrzeuge f&uuml;r eine gepanzerte Task Force, die unter anderem die Trainingsm&ouml;glichkeiten auf dem Truppen&uuml;bungsplatz Sennelager nutzen soll. Bereits jetzt &uuml;bt die britische Armee in Sennelager mit den vorhandenen Fahrzeugen zur Vorbereitung auf die Mission im Baltikum (s. Foto oben).<br>\nNeben Sennelager, so hatte Gro&szlig;britannien gegen&uuml;ber dem deutschen Verteidigungsministerium ebenfalls 2018 bereits angek&uuml;ndigt, sollten die Ayrshire Barracks in M&ouml;nchengladbach und ein Anteil am deutschen Munitionsdepot in Wulfen weiter genutzt werden. Falls sich die Lage im Baltikum zuspitzen sollte, k&ouml;nnten britische Truppen schneller reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2021\/11\/die-rueckkehr-der-britischen-armee-nach-deutschland-na-ja-nicht-ganz\/\">Augen geradeaus<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> &hellip;die deutsche Regierung ist &bdquo;scheinbar&ldquo;? seit 2018 informiert, aber die Medien hatten nicht informiert. Jetzt ist ein &bdquo;guter&ldquo; Zeitpunkt, da die Regierung in Berlin wechselt. Dieses Spiel ist eindeutig und passt ins Schema der Berichterstattung in den Medien.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Britisches Milit&auml;r erh&ouml;ht &ldquo;permanente&rdquo; Pr&auml;senz in Deutschland &ndash; gegen &ldquo;russische Bedrohung&rdquo;<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien hat Pl&auml;ne bekannt gegeben, seine permanente Milit&auml;rpr&auml;senz in Deutschland wieder auszubauen &ndash; nur ein Jahr nach einer massiven Reduzierung. In Russland bef&uuml;rchtet man Spannungen, die aus dem Verwendungszweck des neuen Zusatzkontingents erwachsen werden.<br>\n(&hellip;) Derzeit f&uuml;hrt das britische Verteidigungsministerium eine breit angelegte milit&auml;rische Modernisierungskampagne durch, die die britischen Streitkr&auml;fte zwar kleiner, daf&uuml;r aber hochtechnologischer und agiler machen soll.<br>\nDem letzten Punkt soll auch mit der Einrichtung dreier neuer Logistikzentren f&uuml;r die Landstreitkr&auml;fte entsprochen werden &ndash; je einer in Kenia, einer im Oman und schlie&szlig;lich einer in Deutschland, am den Briten bestens bekannten Standort Sennelager. Bezweckt wird damit, mehr britische Truppen f&uuml;r l&auml;ngere Zeit in verschiedenen Teilen der Welt stationiert halten zu k&ouml;nnen. So w&uuml;rden Trainingseins&auml;tze mit monate- statt nur wochenlanger Dauer m&ouml;glich, was die &ldquo;Beziehungen zu Verb&uuml;ndeten st&auml;rken&rdquo; w&uuml;rde&hellip;<br>\nDer Standort in Deutschland solle Panzer und andere milit&auml;rische Panzerfahrzeuge beherbergen, insgesamt 250 an der Zahl &ndash; zuz&uuml;glich verschiedentlicher Lkw und Infrastruktur&hellip;<br>\n(&hellip;) &bdquo;Glaubt London denn ernsthaft, dass a) Russland in Deutschland einmarschieren wird (zweitgr&ouml;&szlig;ter Abnehmer seiner Exporte) &amp; b) ein paar Hundert britische Soldaten die russische Armee aufhalten w&uuml;rden? Hier geht es ganz klar darum, Boris Johnsons Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben um 21,9 Milliarden Dollar zu rechtfertigen.&rdquo;<br>\n(&hellip;) Wie man sieht, besteht in den Pl&auml;nen des britischen Verteidigungsministeriums, sein Truppenkontingent in Deutschland um eine Brigade aufzustocken, das ernst zu nehmende Risiko eines Grenzvorfalls und damit einer bewaffneten Auseinandersetzung der NATO mit Russland.<br>\nDoch dies scheint die gesamte NATO-F&uuml;hrung momentan wenig zu k&uuml;mmern, bedauert Russlands Botschafter im Vereinigten K&ouml;nigreich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127746-britisches-militaer-erhoeht-permanente-praesenz-in-deutschland\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Chinesische Bedrohung&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Umfrage: Mehrheit der US-Amerikaner betrachtet China als Bedrohung Nummer eins<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte der US-Amerikaner (52 Prozent) sind der Ansicht, dass die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r die Vereinigten Staaten von China ausgehe. Dies geht aus einer am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Erhebung von Beacon Research hervor, die von der Denkfabrik RRPFI (Ronald Reagan Presidential Foundation &amp; Institute) in Auftrag gegeben wurde. Im Vergleich dazu nannten 14 Prozent Russland als Hauptbedrohung, und zw&ouml;lf Prozent sagten dasselbe &uuml;ber Nordkorea.<br>\nIn der ersten RRPFI-Umfrage im Jahr 2018 hatten lediglich 21 Prozent der US-B&uuml;rger Peking als Bedrohung Nummer eins angesehen, w&auml;hrend 30 Prozent Russland als solche betrachtet hatten.<br>\nIn einer Erkl&auml;rung erl&auml;uterte die RRPFI:<br>\n&ldquo;Es besteht ein partei&uuml;bergreifender Konsens &uuml;ber die Bedrohungen, denen wir gegen&uuml;berstehen. Zum ersten Mal sagt eine Mehrheit der Befragten, dass eine einzige Nation die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r die Vereinigten Staaten darstellt: China.&rdquo;<br>\nBei der Frage, was sie am meisten an China beunruhigt, nannten die Befragten Chinas wirtschaftliche Praktiken (20 Prozent), milit&auml;rische Aufr&uuml;stung (19 Prozent), angebliche Menschenrechtsverletzungen (17 Prozent) und die Au&szlig;enpolitik des Landes (13 Prozent). Dar&uuml;ber hinaus gaben 23 Prozent der Befragten an, sie seien besorgt &uuml;ber Pekings KI-Technologien. Weitere 23 Prozent zeigten sich beunruhigt &uuml;ber die potenzielle Anf&auml;lligkeit der Lieferketten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/127839-umfrage-mehrheit-us-amerikaner-betrachtet\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<li><strong>Baerbock k&uuml;ndigt mehr H&auml;rte gegen China an<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen-Chefin und designierte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock hat einen h&auml;rteren Kurs gegen&uuml;ber autorit&auml;r regierten Staaten wie China angek&uuml;ndigt. &ldquo;Dialog ist der zentrale Baustein internationaler Politik. Aber das hei&szlig;t nicht, dass man Dinge sch&ouml;nreden oder totschweigen muss&rdquo;, sagte Baerbock der Tageszeitung &ldquo;taz&rdquo;. &ldquo;F&uuml;r mich ist eine wertegeleitete Au&szlig;enpolitik immer ein Zusammenspiel von Dialog und H&auml;rte.&rdquo;<br>\nBaerbock &auml;u&szlig;erte sich zu der Frage, ob Deutschland mit Blick auf China mit einer gr&uuml;nen Au&szlig;enministerin st&auml;rker auf Konfrontation gehen werde. Die Gr&uuml;nen-Politikerin sagte unter Anspielung auf die scheidende Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel: &ldquo;Beredtes Schweigen ist auf Dauer keine Form von Diplomatie, auch wenn das in den letzten Jahren von manchen so gesehen wurde.&rdquo; (&hellip;)<br>\nKonkret schlug Baerbock unter anderem Importbeschr&auml;nkungen f&uuml;r den europ&auml;ischen Binnenmarkt vor. &ldquo;Wenn es keinen Zugang mehr gibt f&uuml;r Produkte, die aus Regionen wie Xinjiang stammen, wo Zwangsarbeit g&auml;ngige Praxis ist, ist das f&uuml;r ein Exportland wie China ein gro&szlig;es Problem&rdquo;, sagte sie. &ldquo;Diesen Hebel des gemeinsamen Binnenmarkts sollten wir Europ&auml;er viel st&auml;rker nutzen.&rdquo; N&ouml;tig sei eine gemeinsame europ&auml;ische China-Politik.<br>\nEinen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking schloss Baerbock nicht aus: &ldquo;Wir sollten nat&uuml;rlich auch die Olympischen Spiele genauer in den Blick nehmen. Da gibt es f&uuml;r Regierungen unterschiedliche Formen des Umgangs, die in den kommenden Wochen sicherlich diskutiert werden.&rdquo; Die USA und Gro&szlig;britannien erw&auml;gen, die Olympischen Spiele in China diplomatisch zu boykottieren. Hintergrund sind Vorw&uuml;rfe von Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Baerbock-kuendigt-mehr-Haerte-gegen-China-an-article22970845.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich m&ouml;chte sich Frau Baerbock als Bundesau&szlig;enministerin daf&uuml;r einsetzen, dass auch die Mehrheit der Deutschen China als Bedrohung Nummer eins betrachtet. Oder soll es Russland sein? Sie w&auml;re auf alle F&auml;lle eine Katastrophe f&uuml;r diesen Posten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA f&uuml;hren der Welt wieder eine politische Farce auf<\/strong><br>\nDas US-Au&szlig;enministerium hat vor kurzem bekanntgegeben, dass es die Taiwaner Beh&ouml;rden zur Teilnahme an ihrem &bdquo;Demokratiegipfel&ldquo; eingeladen hat. Mit dieser Unterst&uuml;tzung der Taiwaner Separatisten unter dem Vorwand der &bdquo;Demokratie&ldquo; stellt diese Handlungsweise der USA eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas und eine Verletzung des Ein-China-Prinzips dar. Die Aufhetzung zu Konfrontation und Spaltung ist die gr&ouml;&szlig;te Sabotage der demokratischen Wertvorstellungen. China lehnt dies vehement ab.<br>\nDie USA versuchen, unter dem Deckmantel der &bdquo;Demokratie&ldquo; Einschr&auml;nkungen des V&ouml;lkerrechts auszuweichen und die Taiwaner Separatisten zu unterst&uuml;tzen. Allerdings kann die Welt klar zur Kenntnis nehmen, dass die &bdquo;Demokratie&ldquo; nur ein Werkzeug der USA zur Unruhestiftung, Unterdr&uuml;ckung anderer L&auml;nder und Umsetzung ihrer Blockpolitik ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20211126\/717686.html\">CRI online<\/a>\n<p><strong>dazu: Wie das russische Au&szlig;enministerium den &bdquo;Demokratiegipfel&ldquo; der US-Regierung kommentiert<\/strong><br>\nDie USA haben dazu handverlesene Staaten eingeladen, die laut der US-Regierung wahre Demokratien sind. Auf dem Gipfel wollen die USA mit 110 L&auml;ndern &uuml;ber den Kampf gegen autorit&auml;re Herrschaftssysteme, die Bek&auml;mpfung der Korruption sowie die F&ouml;rderung der Menschenrechte reden. Es sind also mal wieder die &uuml;blichen Parolen.<br>\nIn Wahrheit kann man bei dem Gipfel kaum von einem &bdquo;Demokratiegipfel&ldquo; sprechen, denn die USA haben die Staaten danach eingeladen, wer ihnen gegen&uuml;ber politisch gehorsam ist und wer nicht. So ist zum Beispiel die &bdquo;Vorzeigedemokratie&ldquo; Irak zu dem Gipfel geladen, Ungarn und die T&uuml;rkei hingegen nicht, obwohl sie Mitglieder Nato sind, die angeblich eine Vereinigung der f&uuml;r Demokratie k&auml;mpfenden Staaten ist. Aber Erdogan und Orban sind so dreist, in vielen Fragen eine eigene Meinung zu haben, die der US-Regierung missf&auml;llt. Daf&uuml;r ist Polen geladen, obwohl die EU gerade massive Zweifel daran &auml;u&szlig;ert, wie demokratisch Polen derzeit ist. Da Polen aber den USA gegen&uuml;ber treu ergeben ist, st&ouml;rt das in Washington niemanden. Die Teilnehmerliste hat sogar bei einigen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; f&uuml;r Staunen gesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/wie-das-russische-aussenministerium-den-demokratiegipfel-der-us-regierung-kommentiert\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Inflation trifft Arme h&auml;rter&ldquo;<\/strong><br>\nIn der Diskussion, ob eine steigende Inflation Armen oder Reichen mehr schadet, widerspricht Armutsforscher Christoph Butterwegge dem M&uuml;nchner Ifo-Institut. Das hatte k&uuml;rzlich erkl&auml;rt, aktuell seien Menschen mit h&ouml;heren Einkommen am st&auml;rksten von Preissteigerungen betroffen. &bdquo;Ich finde es perfide und paradox, wenn man Reiche zu Opfern der Inflation erkl&auml;rt&ldquo;, sagte Butterwegge der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; (Montag). Seiner Ansicht nach ist es genau andersherum: Arme, Gering- und Normalverdiener litten besonders unter den hohen Preisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neuesruhrwort.de\/2021\/11\/29\/armutsforscher-butterwegge-inflation-trifft-arme-haerter\/\">neuesruhrwort<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tarifrunde der L&auml;nder: H&ouml;here L&ouml;hne sind bezahlbar<\/strong><br>\nPflegekr&auml;fte, Feuerwehrleute, Lehrer und Verwaltungsangestellte haben unsere Gesellschaft in Corona-Zeiten zusammengehalten. Am Wochenende geht es in die dritte Verhandlungsrunde im &ouml;ffentlichen Dienst. H&ouml;here L&ouml;hne sind nicht nur eine Frage der Anerkennung und des Respekts, sondern auch bezahlbar, schreibt ver.di-&Ouml;konom Dierk Hirschel.<br>\nViele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Daseinsvorsorge arbeiten, sind unterbezahlt und &uuml;berlastet. Die mangelnde materielle Anerkennung hat System. In den letzten zwei Jahrzehnten hinkten die L&ouml;hne im &ouml;ffentlichen Dienst hinter den Geh&auml;ltern vieler anderer Branchen hinterher. Doch damit nicht genug. Viele Besch&auml;ftigte in so genannten systemrelevanten Berufe erhalten hierzulande im Schnitt ein F&uuml;nftel weniger Gehalt als Erwerbst&auml;tige in nicht systemrelevanten Jobs. Eine zentrale Lehre aus der Pandemie muss die materielle Aufwertung dieser Besch&auml;ftigtengruppen sein&hellip;<br>\n(&hellip;) Tarifpolitische Bescheidenheit ist fehl am Platz<br>\nDar&uuml;ber hinaus kann die Einnahmeseite der &ouml;ffentlichen Haushalte jederzeit steuerpolitisch gestaltet werden. H&ouml;here &ouml;ffentliche Personalausgaben k&ouml;nnen durch eine st&auml;rkere Besteuerung hoher Einkommen und Verm&ouml;gen gegenfinanziert werden. Allein eine Reform der Erbschaftsteuer w&uuml;rde ausreichen, um die gewerkschaftlichen Tarifforderungen der aktuellen L&auml;nderrunde bezahlen zu k&ouml;nnen. Der Verteilungsspielraum des Staates ist also nicht naturgegeben, sondern kann politisch ver&auml;ndert werden. Tarifpolitische Bescheidenheit ist heute folglich fehl am Platz. H&ouml;here L&ouml;hne f&uuml;r Pflegekr&auml;fte, Feuerwehrleute, Lehrer sind nicht nur eine Frage der Anerkennung und des Respekts, sondern auch bezahlbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++fe25b108-4ebd-11ec-b963-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie lange will das Land die Pflegekr&auml;fte noch vergessen?<\/strong><br>\nEigentlich ist es simpel: Will man Arbeitskr&auml;fte halten, muss man ihre Arbeit attraktiv gestalten. Doch die Regierenden in Bund und L&auml;ndern sind von dieser Einsicht &uuml;berfordert. Deshalb haben in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten viele Intensivpflegekr&auml;fte ihrem bisherigen Arbeitsplatz den R&uuml;cken gekehrt. Mit verheerenden Folgen: Die Intensivstationen sind schlechter denn je auf coronabedingte &Uuml;berlastung vorbereitet. Fast 90 Prozent der Krankenh&auml;user k&ouml;nnen 2021 einen Teil ihrer Intensivbetten nicht mehr nutzen, weil Personal fehlt. Aktuell liegt die Zahl freier Intensivbetten bundesweit unter 3000. Vor einem Jahr lag sie bei fast 7000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/nrw\/article235066578\/Vergessene-Pflegekraefte-Arbeitsplaetze-attraktiver-gestalten.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Schon ein paar Tage &auml;lter, aber immer noch spannend. Die WELT schildert die gro&szlig;e Notlage und will ganz pragmatisch &ldquo;h&ouml;here L&ouml;hne, erweiterte Aufstiegschancen, Personalbemessung am tats&auml;chlichen Pflegebedarf und langfristig eine 35-Stunden-Woche&rdquo; f&uuml;r Intensivpfleger, finanziert vom Staat. So deutlich kaum woanders zu lesen. Dann muss die Pflegesituation wohl schlimmer als schlimm sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Koalitionsvertrag: B&uuml;rgergeld bleibt Hartz IV<\/strong><br>\nDer Koalitionsvertrag der Ampel liegt auf dem Tisch. Das, was in Bezug auf die Grundsicherung darinsteht, ist in Teilen katastrophal.<br>\nDas System &bdquo;Hartz IV&ldquo; soll nun in B&uuml;rgergeld umbenannt werden. Die beiden f&uuml;r die AGENDA 2010 verantwortlichen Parteien m&ouml;chten diesen Volksmundbegriff unbedingt in einen neuen neoliberal klingenden und wirkenden umfirmieren und sich so aus der Verantwortung stehlen.<br>\nAllerdings B&uuml;rgergeld bleibt Hartz IV: denn es soll keine h&ouml;heren Regelleistungen geben, die Sanktionen bleiben bestehen und es gibt keine L&ouml;sung zur Wohnkostenl&uuml;cke&hellip;.<br>\nGesamtbewertung: Wir h&auml;tten &bdquo;Anw&auml;lt*innen der Armen&ldquo; und nicht der Autofahrenden in den Koalitionsverhandlungen gebraucht. Das Koalitionspapier ist ein Armutszeugnis f&uuml;r alle Beteiligten. Offensichtlich ist, dass &Auml;nderungen auf der Stra&szlig;e (Luisa Neubauer) oder vor Gericht erstritten werden m&uuml;ssen. Erschreckend ist, dass schon der Einleitungssatz des Koalitionsvertrag &bdquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo; so falsch ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/tickerarchiv\/d\/n\/2861\/\">Tacheles<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Cum-ex-Aff&auml;re in Hamburg: Treffen von Olaf Scholz und Peter Tschentscher wirft Fragen auf<\/strong><br>\nKurz bevor die Hamburger Finanzverwaltung entschied, der Privatbank Warburg Millionen zu erlassen, gab es ein Treffen zwischen dem damaligen B&uuml;rgermeister Olaf Scholz und seinem Finanzsenator Peter Tschentscher (beide SPD). Der Zeitpunkt wirft Fragen auf an den designierten Kanzler &ndash; und seinen Nachfolger im B&uuml;rgermeisteramt. [&hellip;]<br>\nNun allerdings werfen Eintr&auml;ge im Dienstkalender des heutigen B&uuml;rgermeisters und damaligen Finanzsenators Peter Tschentscher (SPD) neue Fragen auf: Scholz und Tschentscher haben demnach an jenem 8. November 2016 telefoniert, also kurz bevor Scholz dem Bankier riet, sein Verteidigungspapier an Tschentscher zu schicken &ndash; &ldquo;ohne weitere Bemerkung&rdquo;. Wurde dabei &uuml;ber den Fall Warburg gesprochen?<br>\nDie Senatskanzlei best&auml;tigt den Termin. Es st&uuml;nden keine Informationen zum konkreten Gespr&auml;chsanlass, zum Inhalt oder zur Gespr&auml;chsdauer in den Unterlagen. Tschentscher habe die Entscheidung nicht beeinflusst, die Steuerverwaltung nur nach rechtlichen Gesichtspunkten entschieden.<br>\nIn der Hamburger Politik d&uuml;rfte der Kalender f&uuml;r Wirbel sorgen. Die Abl&auml;ufe f&uuml;gen sich in ein Bild, das viele in der Opposition nicht an Zuf&auml;lle glauben l&auml;sst. Und erneut muss sich der k&uuml;nftige Kanzler Fragen lassen, warum er in der Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge um die Warburg-Millionen etwas verschwieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/cum-ex-affaere-in-hamburg-treffen-zwischen-olaf-scholz-und-peter-tschentscher-wirft-fragen-auf-a-07c2f49e-a47d-4b22-aab9-f747169fd8e9\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trotz DSGVO: EU steigt ins globale Daten-Business ein<\/strong><br>\nDatenschutz war gestern &ndash; nun steigt auch die EU ins globale Daten-Business ein. Das sogenannte Daten-Governance-Gesetz soll den Weg f&uuml;r die kommerzielle Ausbeutung des neuen &ldquo;Rohstoffs&rdquo; ebnen.<br>\nDas offizielle Ziel des Gesetzes ist es, durch eine verst&auml;rkte Nutzung von Daten Innovationen im Bereich der k&uuml;nstlichen Intelligenz, Medizin oder Mobilit&auml;t voranzubringen.<br>\nIm Gesundheitswesen tr&uuml;gen Daten zu einer besseren Versorgung bei, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Im Verkehrsbereich k&ouml;nnten Mobilit&auml;tsdaten zur Optimierung des Nahverkehrs genutzt werden.<br>\nDoch das ist nur die sch&ouml;ne Fassade. In Wahrheit geht es um &ndash; hoffentlich anonymisierte &ndash; Massendaten, die f&uuml;r den Weltmarkt kommerzialisiert werden sollen, um den USA und China Paroli zu bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/trotz-dsgvo-eu-steigt-ins-globale-daten-business-ein\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aktion Schrumpfkur<\/strong><br>\nDie Liste der Traditionskonzerne, die einmal Ikonen waren und heute Geschichte sind, wird immer l&auml;nger. General Electric (GE), einst von der Erfinderlegende Thomas Edison gegr&uuml;ndet, wird &uuml;ber die kommenden zwei Jahre in drei Teile zerschlagen: in Luftfahrt, Medizin und Energie. So endet nach 130 Jahren eine amerikanische Industriegeschichte. Auch der US-Pharmariese Johnson &amp; Johnson, ein Name, den Generationen mit Baby&ouml;l und Shampoo verbinden, wird es in dieser Form nicht weiter geben, teilte das Management Ende vergangener Woche mit. Japans Toshiba, gegr&uuml;ndet 1875, k&uuml;ndigte diese Woche ebenfalls an, sich in Sparten aufzuspalten. Und dann ist da noch der deutsche Ingenieursstolz Daimler-Benz, dessen Lkw-Gesch&auml;ft noch im Dezember an die B&ouml;rse soll &ndash; und von der Auto-Marke Mercedes abgespalten wird. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend die Anteilseigner von den Aufspaltungen profitieren, sieht es f&uuml;r die anderen Beteiligten &ndash; Mitarbeiter, aber auch Steuerzahler und Anwohner an den Standorten des Konzerns &ndash; meist nicht so rosig aus. Es gibt einen Grund, warum Traditionskonzerne so lange &uuml;berlebt haben. Sie sind unbeweglicher, aber auch stabiler. Sie schaffen bleibende Strukturen jenseits des Werkstors.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/47\/aktienkonzerne-aufspaltung-siemens-general-electric\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&laquo;Bill Gates als Brandstifter, der jetzt das L&ouml;schen sponsert&raquo;<\/strong><br>\nWarum Milliard&auml;re wie Bill und Melinda Gates die Probleme nicht l&ouml;sen k&ouml;nnen, die sie mit verursacht haben. (&hellip;)<br>\nDie beiden Gates leben in einem Universum des Marktes. Nach der angek&uuml;ndigten Scheidung bezeichneten Medien Melinda als &laquo;menschliche&raquo; Bremse gegen&uuml;ber Bills technokratischem Ansatz f&uuml;r globale Gesundheit und Entwicklung. Aber ich glaube nicht, dass es einen grossen Unterschied zwischen ihnen gibt, wenn es darum geht, den Markt als Allheilmittel zu betrachten.<br>\nDer beste Beweis, den wir haben, ist die Erfolgsbilanz der Stiftung, sowohl im Guten als auch im Schlechten. Die oberste Leitung einer Organisation ist f&uuml;r deren Strategie verantwortlich &ndash; und das schliesst Melinda ein. Wenn die Stiftung den reichsten Pharmaunternehmen steuerbeg&uuml;nstigte Zusch&uuml;sse zukommen l&auml;sst, die nicht r&uuml;ckzahlbar sind, und gleichzeitig ein globales Patentsystem verteidigt, das lebensrettende Medikamente sowohl in armen als auch in reichen L&auml;ndern unn&ouml;tig teuer macht, tragen sowohl Bill als auch Melinda daf&uuml;r die Verantwortung.<br>\nIm April letzten Jahres zog die Universit&auml;t Oxford Berichten zufolge in Erw&auml;gung, einen Covid-19-Impfstoff, den einer ihrer Wissenschaftler entwickelt hatte, auf nicht exklusiver Basis anzubieten. Das h&auml;tte es Herstellern in der ganzen Welt erm&ouml;glicht, ihn billiger und in gr&ouml;sserem Umfang herzustellen. Doch dann, so berichtete Kaiser Health News, habe Oxford &ndash; auf Dr&auml;ngen der Bill &amp; Melinda Gates Foundation &ndash; seine Haltung ge&auml;ndert. Die Universit&auml;t unterzeichnete einen exklusiven Impfstoffvertrag mit AstraZeneca, der dem Pharmariesen die alleinigen Rechte einr&auml;umte. Ein Sprecher der Universit&auml;t Oxford bestritt, dass es in dieser Angelegenheit Gespr&auml;che zwischen Oxford und der Gates-Stiftung gegeben habe.<br>\nJedenfalls hat dieses Gesch&auml;ft viele Menschen verbl&uuml;fft. Es schien im Widerspruch zur erkl&auml;rten Mission der Gates-Stiftung zu stehen, den weltweiten Zugang zu Medikamenten zu verbessern. Aber es war f&uuml;r diejenigen nicht &uuml;berraschend, welchen schon lange aufgefallen ist, dass die Stiftung Big Pharma unterst&uuml;tzt. K&uuml;rzlich sagte Melinda Gates gegen&uuml;ber der Times, dass Impfstoffhersteller wie Pfizer und AstraZeneca &laquo;einen kleinen Gewinn machen sollten, weil wir wollen, dass sie im Gesch&auml;ft bleiben&raquo;.<br>\nWas heisst dabei &laquo;klein&raquo;. An die Oxford-Grundlagenforschung f&uuml;r den Impfstoff zahlte AstraZeneca nichts. Doch das Unternehmen erhielt jetzt die exklusiven Vertriebsrechte und kann mit dem von der Gates-Stiftung vermittelten Deal Milliarden verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/bill-gates-als-brandstifter-der-jetzt-das-loeschen-sponsert\/\">Linsey McGoey in Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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