{"id":78584,"date":"2021-12-03T12:12:18","date_gmt":"2021-12-03T11:12:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78584"},"modified":"2021-12-03T15:07:44","modified_gmt":"2021-12-03T14:07:44","slug":"medien-und-2g-die-claqueure-der-ausgrenzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78584","title":{"rendered":"Medien und 2G: Die Claqueure der Ausgrenzung"},"content":{"rendered":"<p>Viele Medien feiern die gerade beschlossenen Corona-Ma&szlig;nahmen in einer so distanzlosen Form, dass es peinlich ber&uuml;hrt. Manche Redakteure loben die neuen Regeln, nicht obwohl, sondern gerade weil durch sie Millionen von B&uuml;rgern unter Druck gesetzt und ausgegrenzt werden sollen. Statt einer kritischen Begleitung wird eine fast schon blinde Gefolgschaft zu einer riskanten Politik praktiziert. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8086\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-78584-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211203_Medien_und_2G_Die_Claqueure_der_Ausgrenzung_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211203_Medien_und_2G_Die_Claqueure_der_Ausgrenzung_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211203_Medien_und_2G_Die_Claqueure_der_Ausgrenzung_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211203_Medien_und_2G_Die_Claqueure_der_Ausgrenzung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=78584-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/211203_Medien_und_2G_Die_Claqueure_der_Ausgrenzung_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"211203_Medien_und_2G_Die_Claqueure_der_Ausgrenzung_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die t&auml;gliche Presseschau des Deutschlandfunks (DLF) hat den Anspruch, die verschiedenen Facetten aktueller Debatten in Form von Kommentaren aus meist klassischen Print-Medien darzustellen. Betrachtet man die Ausgabe der <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-presseschau-aus-deutschen-zeitungen-6138.html\">DLF-Presseschau vom 3. Dezember<\/a>, so kann man beim Thema Corona-Ma&szlig;nahmen aber nur eine Facette feststellen: die des Applauses f&uuml;r eine in meinen Augen (trotz anderslautenden <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78480\">Urteilen<\/a>) verfassungswidrige Politik, die nicht geeignet, nicht erforderlich und nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ist &ndash; nicht einmal, um die angeblich offiziell angestrebten Ziele zu erreichen. Einer Politik, die nicht &bdquo;alternativlos&ldquo; ist und deren &bdquo;Rechtfertigung&ldquo; zudem auf einer mutma&szlig;lich manipulierten Zahlenbasis beruht. Und einer Politik, die mindestens als Nebeneffekt bedenkliche Elemente der Massenkontrolle etablieren k&ouml;nnte.  <\/p><p>Die konsequente Eint&ouml;nigkeit in den vom DLF ausgew&auml;hlten Medien-Zitaten kann zweierlei bedeuten: Entweder hat die DLF-Redaktion gezielt nur jene Kommentare ausgew&auml;hlt, die das eigene Weltbild st&uuml;tzen. Oder in den &bdquo;etablierten&ldquo; deutschen Medien konnten einfach keine Kommentare gefunden werden, die weiter von der distanzlosen Linie abgewichen w&auml;ren. <\/p><p><strong>Diffamierung von Millionen B&uuml;rgern &ndash; ist das keine Hasssprache?<\/strong><\/p><p>Zitate aus den Kommentaren folgen weiter unten. Voran sollen zur Einstimmung noch zwei Hinweise von Lesern gestellt werden. So kam es am Freitagmorgen zu interessanten Widerspr&uuml;chen: W&auml;hrend in den Nachrichten im Deutschlandfunk um 6.30 Uhr auch &uuml;ber die dringliche Notwendigkeit der Bek&auml;mpfung von &bdquo;Hass und Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; berichtet wurde, h&auml;tte man Teile der in der folgenden Presseschau zitierten Kommentare durchaus unter diesem Kriterium einordnen k&ouml;nnen: als eine mit den Mitteln der gruppenbezogenen Diffamierung ges&auml;te Spaltung der Bev&ouml;lkerung, die Hass erzeugen kann.<\/p><p>Der zweite Leser-Hinweis bezieht sich auf ein <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/aktuell\/Wir-muessen-uns-gemein-machen-mit-unserer-Verfassung,reschke510.html\">altes Zitat<\/a> der Panorama-Redakteurin Anja Reschke von 2018. Zu gerne w&uuml;rde man auch heute noch von prominenten Meinungsmachern solche S&auml;tze vernehmen: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wo politische Gruppierungen mit Kampagnen, verbalen Entgleisungen und bewussten Grenz&uuml;berschreitungen versuchen, unser Grundgesetz anzugreifen. Wo auch Vertreter etablierter Parteien mal einfach so Artikel des Grundgesetzes in Frage stellen oder so tun, als w&uuml;rden sie sie in Frage stellen, weil sie glauben, damit verlorene W&auml;hler zur&uuml;ckgewinnen zu k&ouml;nnen &ndash; da m&uuml;ssen wir uns mit dem Kampf f&uuml;r das Grundgesetz und die Menschenw&uuml;rde gemein machen. Nie wurden unsere Demokratie, unsere Errungenschaften, vorneweg die Pressefreiheit, so offen in Frage gestellt wie jetzt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Darf der Staat das? Ja, er darf.&ldquo;<\/strong><\/p><p>Das war, wie gesagt, 2018. Im Jahr 2021 sehen sich viele Redakteure offenbar nicht mehr in der Pflicht, sich &bdquo;mit dem Kampf f&uuml;r das Grundgesetz und die Menschenw&uuml;rde gemein&ldquo; zu machen, wenn politische Gruppierungen &bdquo;mit Kampagnen&ldquo; unser Grundgesetz angreifen. Teilweise eher im Gegenteil: So <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-presseschau-aus-deutschen-zeitungen-6138.html\">bescheinigt<\/a> die &bdquo;Volksstimme&ldquo; aus Magdeburg, mit dem &bdquo;Advents-Lockdown f&uuml;r Ungeimpfte&ldquo; h&auml;tten Noch-Kanzlerin, k&uuml;nftiger Kanzler und die L&auml;nderchefs endlich ein &bdquo;wirkungsvolles Werkzeug&ldquo; ausgepackt und so &bdquo;der verh&auml;ngnisvollen Zauderei ein Ende gemacht.&ldquo; Der &bdquo;M&uuml;nchner Merkur&ldquo; hat die pr&auml;genden Vokabeln der Corona-Kampagne (dramatisch, drastisch, Impfstatus, Lockdown, vierte Welle, Intensivstation, Kollaps) verinnerlicht und schreibt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Kein Fest mehr, kein Wirtshaus, kein Weihnachtseinkauf, kein Friseur: F&uuml;r Ungeimpfte sind das knallharte Beschl&uuml;sse. Darf der Staat das? Ja, er darf zu drastischen Mitteln in einer dramatischen Lage greifen. Und er muss st&auml;rker denn je nach Impfstatus differenzieren, um ohne neuen Total-Lockdown die vierte Welle zu brechen und die Intensivstationen vor dem Kollaps zu bewahren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Voll in der offiziellen Sprachregelung geht auch die &bdquo;Ludwigsburger Kreiszeitung&ldquo; auf:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bund und L&auml;nder m&uuml;ssen mit den jetzt beschlossenen Ma&szlig;nahmen darauf setzen, dass sich nun so viele Menschen wie m&ouml;glich endlich impfen lassen. Denn Pandemie ist keine Privatsache. Es geht alle an und ist eine Frage der Solidarit&auml;t, wenn notwendige Operationen verschoben werden m&uuml;ssen oder Notf&auml;lle, etwa nach Schlaganfall, nur mit Verz&ouml;gerung behandelt werden k&ouml;nnen, weil &Auml;rzte und Pflegekr&auml;fte mit der Versorgung von Coronapatienten v&ouml;llig &uuml;berlastet sind.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die &bdquo;M&auml;rkische Oderzeitung&ldquo; sorgt sich bereits vor den Folgen der selber unterst&uuml;tzten Ausgrenzung, f&uuml;hrt aber die Diffamierung von Millionen von Mitb&uuml;rgern (etwa als &bdquo;esoterische Besserwisser&ldquo;) trotzdem fort:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Ignoranz gegen&uuml;ber dem Leid auf Intensivstationen, die esoterische Besserwisserei, kosten die Gesellschaft Kraft, Nerven, Geld und Leben. Und doch reden wir hier von Mitb&uuml;rgern, Nachbarn, Verwandten, die an den Rand gedr&auml;ngt werden. Die Ausgrenzung wird einen gesellschaftlichen Preis haben. Den dann wieder wir alle zahlen werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Die selbstgemachte &bdquo;Radikalisierung der Mehrheit&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; kommen die versch&auml;rften Spaltungen erwartungsgem&auml;&szlig; zu sp&auml;t. Au&szlig;erdem &bdquo;beobachtet&ldquo; sie eine &bdquo;Radikalisierung der Mehrheit&ldquo; &ndash; selbstverst&auml;ndlich ohne den eigenen Beitrag zu dieser Radikalisierung angemessen zu thematisieren:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wie dramatisch sich die Pandemie und die Not auf Intensivstationen entwickeln w&uuml;rden, hatten Wissenschaftler vor Monaten vorhergesagt. In der &ouml;ffentlichen Debatte gibt es seit drei Wochen kaum ein anderes Thema als die Ausw&uuml;chse der vierten Welle. Warum also erst jetzt? Es war h&ouml;chste Zeit f&uuml;r entschlossenes Handeln. Die R&uuml;cksicht auf Z&ouml;gernde und Uneinsichtige hat zu lange gedauert. L&auml;ngst lie&szlig; sich eine gedankliche Radikalisierung der Mehrheit beobachten, die nicht mehr bereit war, sich von einer Minderheit einschr&auml;nken zu lassen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die &bdquo;Frankfurter Rundschau&ldquo; l&auml;sst zwar auch Kritik an der Politik anklingen, etwa &bdquo;h&auml;tte die Politik sich so um Krankenh&auml;user und Pflegepersonal k&uuml;mmern m&uuml;ssen, dass die neue Corona-Welle auf aufger&uuml;stete statt auf weiter geschw&auml;chte Intensivstationen trifft&ldquo;. &bdquo;Dass es kaum einen Ausweg gibt als eine allgemeine Impfpflicht&ldquo;, sei aber trotzdem &bdquo;richtig&ldquo;. Und die &bdquo;Heilbronner Stimme&ldquo; erwartet schlie&szlig;lich, dass das Jahresende in Deutschland trist und traurig wird &ndash; aber nicht zuerst wegen einer politisch verordneten Spaltung bis in die Familien hinein, sondern auch wegen der Impfquote: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nicht, weil die Politik den B&uuml;rgern das geliebte Silvesterfeuerwerk verbietet. Sondern weil auf den Intensivstationen jeden Tag hunderte Menschen an Covid-19 sterben werden und f&uuml;r &Auml;rzte und Pfleger kein Ende des Dauerstress&lsquo; absehbar ist. Diese Situation h&auml;tte vermieden werden k&ouml;nnen, wenn die Politik auf die mahnenden Worte der Wissenschaftler geh&ouml;rt h&auml;tte und mit einem Plan in diesen Winter gegangen w&auml;re. Und wenn sich mehr Menschen gegen Corona h&auml;tten impfen lassen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Medien und Politik auf S&uuml;ndenbock-Jagd <\/strong><\/p><p>Bereits &bdquo;normale&ldquo; Lockdowns bedeuten eine riskante und unsoziale Politik. Die neuen selektiven 2G-Schikanen sind einfach nur skandal&ouml;s &ndash; und gef&auml;hrlich: In einer bereits vor Corona gespaltenen Gesellschaft (vor allem in sozialer Hinsicht) werden nun neue und zus&auml;tzliche Gr&auml;ben ausgehoben &ndash; mit einem gesellschaftlich langfristig ungewissen Ausgang.<\/p><p>Man h&auml;tte dem Virus auf anderen Wegen begegnen m&uuml;ssen und k&ouml;nnen (Stichwort: Schutz der Risikogruppen). Das aktuelle Markieren von S&uuml;ndenb&ouml;cken als Ablenkung vom Versagen der Politik (unter vielem anderen bei der Intensivbetten-Versorgung) ist scharf zu verurteilen. Das momentan von Medien und Politik betriebene (und leider sehr erfolgreiche) Prinzip &bdquo;teile und herrsche&ldquo; sollte von den B&uuml;rgern schnell &uuml;berwunden werden. <\/p><p>Titelbild: View Apart \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Medien feiern die gerade beschlossenen Corona-Ma&szlig;nahmen in einer so distanzlosen Form, dass es peinlich ber&uuml;hrt. Manche Redakteure loben die neuen Regeln, nicht obwohl, sondern gerade weil durch sie Millionen von B&uuml;rgern unter Druck gesetzt und ausgegrenzt werden sollen. Statt einer kritischen Begleitung wird eine fast schon blinde Gefolgschaft zu einer riskanten Politik praktiziert. 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