{"id":78607,"date":"2021-12-03T16:54:34","date_gmt":"2021-12-03T15:54:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607"},"modified":"2021-12-03T16:54:34","modified_gmt":"2021-12-03T15:54:34","slug":"hinweise-des-tages-ii-516","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h01\">&bdquo;K&auml;mpfen statt auf Aktienkurse glotzen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h02\">Boss-Transformation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h03\">Sollte DIE LINKE in Berlin regieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h04\">Stromausfall in Berlin: Experten kritisieren Sorglosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h05\">Bundesregierung &uuml;berpr&uuml;ft Zusammenarbeit mit IT-Sicherheitsfirma Virtual Solution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h06\">Rechtsstaat: Karlsruhe soll keinen &Auml;rger mehr machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h07\">&ldquo;Das Feuer ist aus&rdquo;: Zum Ende der Politkarriere des Sebastian Kurz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h08\">Karl Nehammer und sein Team: Was man &uuml;ber die neuen &Ouml;VPler in der Regierung wissen muss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h09\">Die Dunkelflaute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h10\">Nach Absage von WTO-Konferenz &ndash; globale Impfgerechtigkeit m&ouml;glich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h11\">EU beugt sich bei geheimen Impfstoffpreisverhandlungen den Forderungen der Pharmaindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h12\">Dirk Zingler: &bdquo;Abw&auml;lzen der Verantwortung kaum noch zu ertragen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h13\">Medien und Corona: Pandemie und Publizistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78607#h14\">Zu guter Letzt: Berliner Senat verbietet Tanzen in Clubs<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;K&auml;mpfen statt auf Aktienkurse glotzen!&ldquo;<\/strong><br>\nEin Kernproblem unseres umlagebasierten Rentensystems ist die zunehmende Verarmung weiter Bev&ouml;lkerungskreise. Denn dadurch wird immer weniger einbezahlt. Finanz- und Versicherungskonzerne bieten deshalb private Altersvorsorgen an, doch die sind keine gemeinwohlorientierte L&ouml;sung, sondern versch&auml;rfen die Problematik.<br>\n&Ouml;kologiePolitik: Herr Dr. R&uuml;gemer, ist unser staatliches Rentensystem mit Umlageverfahren zukunftsf&auml;hig?<br>\nDr. Werner R&uuml;gemer: Das staatliche Rentensystem bringt schon jetzt f&uuml;r die Mehrheit der Rentner und vor allem Rentnerinnen nur noch eine Armutsrente. Das h&auml;ngt aber nicht mit der demografischen Entwicklung zusammen, sondern hat mehrere andere Gr&uuml;nde: (1.) die durch die ersten drei &bdquo;Hartz-Gesetze&ldquo; &ndash; erweiterte Leiharbeit, Werkvertragsarbeit, geringf&uuml;gige und befristete Arbeit &ndash; vielfach gek&uuml;rzten Einkommen der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, (2.) die vermehrte kurz- oder langzeitliche Arbeitslosigkeit, w&auml;hrend der nichts in die Rente eingezahlt wird, (3.) die zunehmende Zahl der vorzeitigen Renteneintritte wegen Krankheit, Burn-out oder aussichtsloser Arbeitslosigkeit. Im heftigen Kontrast dazu steht die ebenfalls staatlich organisierte, hoch privilegierte Rente bzw. Pension der Beamten und der Abgeordneten. Daneben breitet sich zudem noch der Flickenteppich der privaten, teilweise staatlich gef&ouml;rderten weiteren Rentensysteme aus, also vor allem die private Zusatzrente f&uuml;r abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte &ndash; &bdquo;Riester-Rente&ldquo; &ndash;, die privaten und die &ouml;ffentlichen Betriebsrenten, die privaten Rentensysteme f&uuml;r Bestverdiener wie Topmanager sowie f&uuml;r kammerf&auml;hige Berufe wie Notare, Apotheker, Rechtsanw&auml;lte, Architekten, Ingenieure und &Auml;rzte. Die Mehrheit der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, insbesondere die der Frauen, wird systemisch und schrittweise verarmen, auch gesundheitlich, sozial und kulturell. Dagegen werden die bereits privilegierten Gruppen weiter subventioniert. Die Bev&ouml;lkerung wird wie in der Arbeit so auch in der Rente sozial aufgesplittert. Die soziale, klassenm&auml;&szlig;ige Ungleichheit wird forciert, ohne dass Verantwortliche und Profiteure politisch benannt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekologiepolitik.de\/2021\/12\/03\/kaempfen-statt-auf-aktienkurse-glotzen\/\">&Ouml;kologiePolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Boss-Transformation<\/strong><br>\nLars Klingbeil greift nach dem SPD-Vorsitz. Das ist konsequent. Denn er vereint alles, was ein sozialdemokratischer Karrierist braucht.<br>\nIm Grunde ist Lars Klingbeil genauso langweilig wie sein Wahlkreis. Falls jemand noch nicht im Heidekreis oder im Landkreis Rotenburg unterwegs war: es lohnt sich nicht. Hier hat Klingbeil farb- und formlos zuletzt erst wieder sein Direktmandat verteidigt. Wobei man dazu sagen muss: In der SPD-Hochburg Niedersachsen nicht zu gewinnen, ist fast ein Kunstst&uuml;ck.<br>\nKlingbeil jedenfalls, der gern auf Instagram Ukulele spielt und sich wann immer m&ouml;glich f&uuml;r ein Foto l&auml;ssig an einer Wand im Bundestag anlehnt, kennt sich aus mit den Machtstrukturen der nieders&auml;chsischen Sozialdemokratie. Sonst w&auml;re er nicht so schnell aufgestiegen &ndash; rekordverd&auml;chtig schnell.<br>\nHilfreich waren sicherlich die T&auml;tigkeiten als Wahlkreismitarbeiter bei einem gewissen Gerhard Schr&ouml;der, der, wie wir wissen, mittlerweile als Energie-Lobbyist Karriere macht. Auch wenn Klingbeil es in seiner offiziellen Vita auf seiner eigenen Homepage gern unterschl&auml;gt, war Schr&ouml;der nicht der einzige Nordstream-Lobbyist, f&uuml;r den er t&auml;tig war. Er arbeitete ebenso f&uuml;r den Abgeordneten Heino Wiese, der von Lobbykritikern als &raquo;Kontaktschaltstelle im Dreieck Schr&ouml;der-Putin-Erdogan&laquo; beschrieben wird, und jetzt &raquo;beratend&laquo; f&uuml;r das Regime in Aserbaidschan t&auml;tig ist. Im nieders&auml;chsischen Machtfilz der SPD geh&ouml;rt eine gewisse N&auml;he zu Energieriesen oder autorit&auml;ren Regimen einfach dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/boss-transformation-lars-klingbeil-spd-vorsitzender-ideeller-sozialdemkrat-seeheimer-kreis-kevin-kuhnert\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sollte DIE LINKE in Berlin regieren?<\/strong><br>\nKatalin Gennburg von der Linkspartei wurde erneut direkt ins Abgeordnetenhaus gew&auml;hlt und ist Sprecherin f&uuml;r Stadtentwicklung. Sie meint: Ihre Partei sollte den rot-gr&uuml;n-roten Koalitionsvertrag ablehnen. [&hellip;]<br>\nDu wirbst bei Deiner Partei jetzt daf&uuml;r, sich gegen die Regierungsbeteiligung auszusprechen. Warum?<br>\nEs gibt aus meiner Sicht zwei relevante Betrachtungsebenen: die der Stadtentwicklungspolitik und die der Machtpolitik. Vor dem Hintergrund der letzten beiden Wahlkampagnen unserer Partei unter dem Motto &raquo;Wir geben euch die Stadt zur&uuml;ck&laquo; und &raquo;Mietenwahl&laquo; wiegen die Verluste auf beiden Ebenen im Bereich der Wohnungs- und Mietenpolitik schwer; gerade weil wir einen mietenpolitischen Auftrag haben!<br>\nDie SPD an der Spitze der Senatsverwaltung f&uuml;r Stadtentwicklung und Wohnen wird einfach das machen, was mit &raquo;Bauen, Bauen, Bauen&laquo; und einem Wohnungsb&uuml;ndnis mit der Immowirtschaft ihr neues Gentrifizierungsprogramm ist, und wir haben keine M&ouml;glichkeit, dies zu korrigieren. Die schwache Formulierung zum Volksentscheid Deutsche Wohnen und Co. enteignen kann an keiner Stelle durch andere linke fest abgesicherte Leuchtturmprojekte ausgeglichen werden &ndash; es ist, wenn &uuml;berhaupt, eine Absicherung des Status quo.<br>\nAus Sicht der Stadt l&auml;sst sich sagen: Nat&uuml;rlich macht es einen Unterschied, ob wir regieren, weil es immer noch schlechter kommen k&ouml;nnte. Man stelle sich eine Ampel- oder Deutschlandkoalition in Berlin vor. Diese Argumentation f&uuml;hrt aber auch in eine Sackgasse, weil sie immerzu g&uuml;ltig ist und keine andere Logik au&szlig;erhalb des Regierens mehr zul&auml;sst. Unterm Strich muss man aber feststellen, dass der Koalitionsvertrag keine linke Handschrift tr&auml;gt und eine Regierungsbeteiligung einem linken Projekt langfristig schaden w&uuml;rde &ndash; auch wenn einige Genossinnen und Genossen das Gegenteil behaupten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/sollte-die-linke-in-berlin-regieren-katalin-gennburg-interview-r2g-enteignung-dwe-deutsche-wohnen-mietenwahnsinn\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stromausfall in Berlin: Experten kritisieren Sorglosigkeit <\/strong><br>\nKein Benzin, kein Wasser, kein Handyempfang. Die Folgen eines Blackouts k&ouml;nnen fatal sein. Wie gut haben wir vorgesorgt?<br>\nAus der Zapfs&auml;ule kommt kein Benzin. Beatmungsger&auml;te funktionieren nicht mehr. Aus dem Hahn kommt kein Wasser. Das elektrische T&uuml;rschloss bleibt zu. Das Handy hat keinen Empfang. Die K&ouml;penicker wissen, wie es ist, wenn der Strom ausf&auml;llt. Und die Dresdner, die M&uuml;nchener, die Hannoveraner.<br>\nAm 19. Februar 2019 ging um 14.07 Uhr in K&ouml;penick das Licht aus. 70.000 Menschen waren ohne Strom. Bei Bauarbeiten waren zwei Kabel durchtrennt worden. Erst am n&auml;chsten Tag, um 21.22 Uhr, war der Strom in den letzten Haushalten wieder da. Die Panne hinterlie&szlig; einen nachhaltigen Eindruck bei den K&ouml;penickern &ndash; und in den f&uuml;r Katastrophenschutz zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden die Frage: Was ist, wenn so etwas noch einmal passiert? Gro&szlig;fl&auml;chiger. L&auml;nger. Das Agieren des Staates in der Pandemie und nach den &Uuml;berschwemmungen im Sommer im Ahrtal hat das Vertrauen in die Beh&ouml;rden nicht gerade gest&auml;rkt. So war es auch damals in K&ouml;penick, als das Bundesamt f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz und Katastrophenhilfe per App den im Dunkeln Sitzenden den Tipp gab, Radio und Fernseher einzuschalten.<br>\nVor Jahren h&auml;tte kaum jemand einen gro&szlig;en Blackout f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Doch inzwischen bereiten sich Berlin und andere St&auml;dte tats&auml;chlich auf einen l&auml;nger anhaltenden gro&szlig;fl&auml;chigen Stromausfall vor. Schon ein kleiner St&ouml;rfall kann bewirken, dass kaskadenartig ein Kraftwerk nach dem anderen wegen &Uuml;berlastung abschaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/stromausfall-in-berlin-experten-kritisieren-sorglosigkeit-li.198006\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung &uuml;berpr&uuml;ft Zusammenarbeit mit IT-Sicherheitsfirma Virtual Solution<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will ihre Zusammenarbeit mit der Softwarefirma Virtual Solution &uuml;berpr&uuml;fen und verk&uuml;rzen. Das M&uuml;nchner Unternehmen stellt Sicherheitsl&ouml;sungen f&uuml;r die mobile Kommuni&shy;kation von rund 40 Bundes&shy;beh&ouml;rden zur Verf&uuml;gung, da&shy;runter auch Ministerien. Es geh&ouml;rt mehrheitlich dem In&shy;vestor Nicolaus von Rintelen, der offenbar bis kurz vor dem Verschwinden von Jan Marsalek Kontakt zu dem fr&uuml;heren Wirecard-Vorstand und dessen engstem Umfeld hatte. Rintelen bestreitet eine N&auml;he zu Marsalek, der als Kopf des mut&shy;ma&szlig;lichen Milliardenbetrugs bei dem fr&uuml;heren Dax-Konzern gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundesregierung-ueberprueft-zusammenarbeit-mit-it-sicherheitsfirma-virtual-solution-a-31fff4ec-a304-41de-9920-aba5bbd66082\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rechtsstaat: Karlsruhe soll keinen &Auml;rger mehr machen<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht in Karlruhe hat sich immer wieder mit der EU angelegt. Damit soll nun Schlu&szlig; sein, gelobt die Bundesregierung. Die Richter sollen sich der Politik unterordnen &ndash; wie bei der Bundesnotbremse. Die deutsche Regierung habe sich verpflichtet, alle ihr zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel zu nutzen, um weitere &ldquo;Ultra-vires&rdquo;-Enscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu vermeiden, teilte die EU-Kommisison in Br&uuml;ssel mit. Im Rahmen der Ultra-vires-Kontrolle kann Karlsruhe pr&uuml;fen, ob EU-Ma&szlig;nahmen mit den Kompetenzen vereinbar sind, die der nationale Gesetzgeber an die EU &uuml;bertragenen hat.<br>\nEine solche Pr&uuml;fung hatte zu &Auml;rger mit der Europ&auml;iscnen Zentralbank und der EU-Kommission gef&uuml;hrt, die daraufhin ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet hat. Dieses Verfahren wurde nun ger&auml;uschlos eingestellt. Die Bundesrepublik habe f&ouml;rmlich erkl&auml;rt, den Vorrang und die Autonomie des Unionsrechts anzuerkennen, erkl&auml;rte die Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde zufrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/rechtsstaat-karlsruhe-soll-keinen-aerger-mehr-machen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Das Feuer ist aus&rdquo;: Zum Ende der Politkarriere des Sebastian Kurz<\/strong><br>\nMacht- und Vertrauensverlust des abgetauchten Ex-Kanzlers waren zu gro&szlig; geworden. Nun hat er hingeworfen. Weiterer Weg von Partei und Regierung ungewiss<br>\nVor gar nicht allzu langer Zeit fuhr durch die Stra&szlig;en Wiens ein &ldquo;Geilomobil&rdquo;. Am Steuer des protzigen Automobils sa&szlig; ein ehrgeiziger junger Mann mit dem Namen Sebastian Kurz, der sich vorgenommen hatte, seiner verstaubten Partei &Ouml;VP neues Leben einzuhauchen. Das f&uuml;hrte ihn in Diskotheken, in denen jungen Frauen viel zu enge T-Shirts &uuml;ber die Brust gestreift wurden, auf denen &ldquo;Schwarz ist geil&rdquo; zu lesen stand. Damals war die Parteifarbe der &ouml;sterreichischen Volkspartei schlie&szlig;lich noch schwarz wie der Tod.<br>\nDie Diskotheken-Mobilisierung hat in &Ouml;sterreich eine wenig r&uuml;hmliche und meist rechte Tradition. Der ehemalige FP&Ouml;-Vorsitzende und sp&auml;tere Koalitionspartner von Kurz, Heinz-Christian Strache, gab auch gern Autogramme auf gef&auml;hrlich weit entbl&ouml;&szlig;ten Br&uuml;sten in Nachtclubs. Die Mischung aus Sexismus und rauschhafter Verbl&ouml;dung kam meist gut an. So auch Sebastian Kurz&lsquo; Geilo-Kampagne. Vom ersten Augenblick an gelang es ihm damit, sich einen Platz in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung zu reservieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Feuer-ist-aus-Zum-Ende-der-Politkarriere-des-Sebastian-Kurz-6284345.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Karl Nehammer und sein Team: Was man &uuml;ber die neuen &Ouml;VPler in der Regierung wissen muss<\/strong><br>\nNach den R&uuml;cktritten von Sebastian Kurz, Alexander Schallenberg und Gernot Bl&uuml;mel sind einige neue &Ouml;VP-Regierungsposten frei. Die gro&szlig;e Rochade ist eingeleitet. Kontrast hat einen ersten strengen Blick auf das neue Personal geworfen: Es besteht aus vor allem aus &Ouml;VP-B&uuml;nde-Vertreterinnen und Parteisoldaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/karl-nehammer-kanzler\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Dunkelflaute<\/strong><br>\nSchwierigkeiten in der Erdgasversorgung und der fortdauernde Machtkampf um die Erdgaspipeline Nord Stream 2 befeuern die Debatte um wom&ouml;glich drohende Stromausf&auml;lle in der Bundesrepublik. Komme es zu ernsten Engp&auml;ssen beim Erdgas, dann k&ouml;nne sich dies auch auf die Stromerzeugung auswirken, warnen Beobachter; diese sei seit dem Beginn der Energiewende ohnehin potenziell durch eine &ldquo;Dunkelflaute&rdquo; bedroht, wenn im Winter &uuml;ber l&auml;ngere Zeit weder Sonne scheine noch Wind wehe. Die Stromversorgung werde zus&auml;tzlich durch die Umstellung auf Elektromobilit&auml;t belastet. Um Stromausf&auml;lle zu vermeiden, m&uuml;ssten nicht nur die Stromnetze erheblich schneller ausgebaut werden, mahnen Experten; auch der Bau von Stromspeichern m&uuml;sse in der Bundesrepublik energischer gef&ouml;rdert werden. W&auml;hrend Teile der deutschen Funktionseliten auf eine schnellere Enerigewende dringen, fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) den Bau neuer Gaskraftwerke, um Versorgungsl&uuml;cken zu meiden. Unterdessen sucht auch die extreme Rechte die Debatte zu nutzen &ndash; mit Warnungen vor einem gezielt von &ldquo;dunklen Hinterm&auml;nnern&rdquo; herbeigef&uuml;hrten Blackout.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8783\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nach Absage von WTO-Konferenz &ndash; globale Impfgerechtigkeit m&ouml;glich?<\/strong><br>\nLetzten Freitag haben zahlreiche EU-L&auml;nder Einreiseverbote aufgrund der neuen COVID-19-Mutation Omikron verh&auml;ngt, wodurch die 12. WTO-Minister:innen-Konferenz kurzfristig abgesagt werden musste. &Uuml;ber 100 L&auml;nder wollten auf der Konferenz die Freigabe von geistigem Eigentum f&uuml;r Corona-Impfstoffe und -Medikamente beschlie&szlig;en. Bis jetzt hat sich die EU gegen eine derartige Ausnahmeklausel ausgesprochen. Mit der Omikron-Variante wird eines immer deutlicher: Niemand ist sicher, bis alle sicher sind. Solange die globale Impfungleichheit andauert, ist kein Ende der Pandemie abzusehen.<br>\nSchon vor zwei Jahren war die letzte Minister:innenkonferenz der WTO aufgrund von Corona abgesagt worden. Dass jetzt eine neue Virus-Mutation der Konferenz abermals in die Quere kommt, passt ins Gesamtbild: Laut zahlreichen Expert:innen tr&auml;gt die ungleiche globale Verteilung der Impfungen zur Entstehung neuer Mutationen bei. Damit f&auml;llt der Scheinwerfer einmal mehr auf die mangelnde Entscheidungsf&auml;higkeit der WTO, in einer Win-win-Situation f&uuml;r alle ein besseres Leben f&uuml;r alle zu schaffen: Das Abkommen zum Schutz geistiger Eigentumsrechte steht in Zeiten einer weltweiten Pandemie einer schnellen Produktion von Impfstoffen im Weg und tr&auml;gt damit zur Verl&auml;ngerung der Pandemie bei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/nach-absage-von-wto-konferenz-globale-impfgerechtigkeit-moeglich\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU beugt sich bei geheimen Impfstoffpreisverhandlungen den Forderungen der Pharmaindustrie<\/strong><br>\nObwohl die Herstellung einer mRNA-Impfstoffdose kaum mehr als einen Euro kostet, zahlt die EU den Herstellern nach neuen Verhandlungen mehr als das zwanzigfache. Investigate Europe konnte mit Insidern &uuml;ber die Gespr&auml;che reden und so zeigen, wie die EU hinter verschlossenen T&uuml;ren den Forderungen der Pharmariesen nachgab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.investigate-europe.eu\/de\/2021\/eu-negotiators-covid-19-vaccine-price-moderna-pfizer\/\">Investigate Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Ranking der Pharmariesen: BioNTech &uuml;berholt beim Umsatz schon Bayer<\/strong><br>\nDrei neue Vertreter aus dem Biotech-Sektor konnten sich unter den 25 umsatzst&auml;rksten Pharmafirmen der Welt etablieren. Aufgrund der COVID-19-Pandemie erlebt die Pharmaindustrie den st&auml;rksten Wachstumsschub seit Jahrzehnten.<br>\nMit den fortlaufenden Dynamiken der weltweiten Ereignisse rund um die COVID-19-Pandemie geh&ouml;ren drei Biotechfirmen eindeutig zu den Gewinnern in diesen Krisenzeiten. Darunter auch die Mainzer Firma BioNTech mit ihrem US-Partnerunternehmen Pfizer, das es allein der Kooperation mit der deutschen Firma verdankt, wieder zur weltweiten Nr. 1 dieses Branchenfeldes zu z&auml;hlen.<br>\nLaut einem Artikel im Handelsblatt vom 29. November, muss dabei jedoch ber&uuml;cksichtigt werden, dass die Zahlen von BioNTech und Pfizer eine gewisse Doppelz&auml;hlung enthalten, &ldquo;weil der von BioNTech ausgewiesene Umsatz zu einem erheblichen Teil aus Vorlieferungen an Pfizer und aus Gewinnanteilen aus der Partnerschaft mit dem US-Konzern resultiert.&rdquo;<br>\nBioNTech rangiere demnach &ndash; mit einem Umsatz von umgerechnet rund 16,1 Milliarden Dollar in den ersten neun Monaten &ndash; inzwischen sogar knapp vor dem Pharmariesen Bayer: BioNTech ist aktuell auf Platz 16, das Leverkusener Unternehmen auf Rang 17 der Weltpharmaindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/wirtschaft\/127815-25-umsatzstarkste-pharmafirmen-welt-biontech\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das sollte insbesondere das Spitzenpersonal der Linkspartei &ndash; aber auch SPD und Gr&uuml;nen &ndash; nachdenklich stimmen, wenn sie sich f&uuml;r die Injektionen und sog. Voostern einsetzen. Enorm viel Steuergeld wird in die Kassen der Pharmakonzerne und ihre Investoren gelenkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Dirk Zingler: &bdquo;Abw&auml;lzen der Verantwortung kaum noch zu ertragen&ldquo;<\/strong><br>\nUnion-Pr&auml;sident rechnet in scharfen Worten mit der Corona-Politik ab. Er sagt: Der Staat m&uuml;sse zuerst liefern, dann k&ouml;nne er Forderungen an das Volk stellen.<br>\nUnion-Pr&auml;sident Dirk Zingler platzte auf der Pressekonferenz des 1. FC Union Berlin der Kragen. Er nahm sich die Corona-Politik vor und attackierte mit scharfen Worten die Grundeinstellung der politischen F&uuml;hrung in Deutschland. Jan Reinold hat f&uuml;r die Sportzeitschrift Kicker die Rede Zinglers aufgezeichnet. Wir dokumentieren die wichtigsten Passagen:<br>\n&bdquo;Unser Land ist in einem katastrophalen Zustand, weil es katastrophal gef&uuml;hrt wurde und katastrophal kommuniziert wurde.&ldquo;<br>\n&bdquo;Wir erleben Pressekonferenzen der Ministerpr&auml;sidenten &ndash; und drei Wochen sp&auml;ter eine Verordnung, die nichts mehr von dem enth&auml;lt, was auf den Pressekonferenzen gesagt wurde. Es war f&uuml;r mich nicht vorstellbar, wie schlecht dieses Land gef&uuml;hrt wird. Das Abw&auml;lzen der Verantwortung auf Menschen, Veranstalter und Unternehmer ist kaum noch zu ertragen. (&hellip;) Es wird sich aufgeregt &uuml;ber volle Stadien. Aber wir regen uns nicht auf &uuml;ber lange Schlangen an Impfzentren, die mit zu geringer Kapazit&auml;t und zu wenig Impfstoff arbeiten.&ldquo;<br>\n&bdquo;Ich kann mich daran erinnern, dass Karl-Heinz Rummenigge vor einem Jahr gesagt: Lasst uns als Fu&szlig;baller als Vorbild vorangehen und uns impfen. Es gab eine Emp&ouml;rungswelle dar&uuml;ber, dass sich die Profifu&szlig;baller vordr&auml;ngeln w&uuml;rden. 18 Monate danach wird ein einzelnes Mitglied einer Berufsgruppe, die einen Impfstatus von &uuml;ber 90 Prozent hat, an den Pranger gestellt, weil er noch nicht geimpft ist. So absurd ist die Corona-Politik in diesem Land geworden. (&hellip;) Dass sich unsere Bundesregierung mit einer Einzelperson einer Berufsgruppe befasst, die zu 90 bis 95 Prozent geimpft ist, ist ein Skandal &ndash; und nicht Joshua Kimmich. Wenn wir gesellschaftliche Solidarit&auml;t einfordern, soll das Land mal liefern, dann soll der Staat solidarisch mit seinem Volk sein und seine Hausaufgaben machen: Impfstoff zur Verf&uuml;gung stellen, 30.000 Pflegekr&auml;fte einstellen und Krankenhausbetten organisieren. Danach kann er Solidarit&auml;t von seinem Volk einfordern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/dirk-zingler-abwaelzen-der-verantwortung-kaum-noch-zu-ertragen-li.198611\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Corona-Politik made in Germany: Viele Ma&szlig;nahmen, aber kein Handeln<\/strong><br>\nEs gibt ein Kinderspiel, dessen Preis darin besteht, von einer Tafel Schokolade essen zu d&uuml;rfen, wenn man einen 6er-Pasch w&uuml;rfelt, Handschuhe, M&uuml;tze und Schal angezogen und mit Messer und Gabel ein St&uuml;ck abgeschnitten hat. So bek&auml;mpft Deutschland Corona.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/127836-corona-politik-made-in-germany\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Medien und Corona: Pandemie und Publizistik<\/strong><br>\n&raquo;Bei Berichten &uuml;ber medizinische Themen ist eine unangemessene sensationelle Darstellung zu vermeiden, die unbegr&uuml;ndete Bef&uuml;rchtungen oder Hoffnungen beim Leser erwecken k&ouml;nnte&laquo;, hei&szlig;t es im Pressekodex. Niemanden schien das im vergangenen Fr&uuml;hjahr noch zu interessieren. Man habe keine gesicherten Informationen gehabt, lautet der Einwand. Zwar waren der Welt weder Coronaviren noch Lungenentz&uuml;ndungen g&auml;nzlich fremd und &uuml;berf&uuml;llte Intensivstationen bedauerlicherweise auch nicht, man kann aber zugestehen, dass einige Unklarheiten bestanden. Befreit das von der Pflicht, auf &raquo;unangemessen sensationelle Darstellung&laquo; zu verzichten, also etwa ungepr&uuml;fte Zahlen &uuml;ber erwartete Todesf&auml;lle in Millionenh&ouml;he zu verbreiten und damit Panik zu sch&uuml;ren? Wohl kaum. Doch seitdem hat sich das in vielen Medien eingespielt: Dramatische Meldungen schaffen es auf die Titelseite, Berichte &uuml;ber Hintergr&uuml;nde und Zusammenh&auml;nge muss man suchen. &hellip;<br>\nDer hiesige Journalismus hat, der Regierung folgend oder sie &uuml;bertreffen wollend, die irrige Vorstellung verbreitet, eine Viruserkrankung lie&szlig;e sich letztlich am besten mit &Uuml;berwachung, Ausschluss und Zwang bek&auml;mpfen. Entsprechend ist eine Verrohung der Rhetorik zu beobachten. Polemische Kampfvokabeln wie &raquo;Corona-Leugner&laquo; sind selten sachlich zutreffend und trotzdem wie die &raquo;Schwurbler&laquo; normaler Bestandteil der Berichterstattung geworden. Formulierungen wie die &raquo;Pandemie der Ungeimpften&laquo; oder gar &raquo;Tyrannei der Ungeimpften&laquo; werden unhinterfragt aufgenommen, eine linke Zeitung entbl&ouml;dete sich nicht, linken Ma&szlig;nahmenkritikern schlimmere Seuchen als Coronaviren an den Hals zu w&uuml;nschen. Je mehr sich die herrschende Klasse und ihr regierendes Personal in dem Widerspruch verstrickt, einerseits die &Ouml;konomisierung des Gesundheitswesen voranzutreiben, andererseits die negativen Folgen dessen doch vermeiden zu wollen, desto heftiger fordert sie unbedingte Gefolgschaft ein. Weil dieser Widerspruch aber nicht zu l&ouml;sen ist, m&uuml;ssen diese Ungereimtheiten nach au&szlig;en projiziert werden, braucht es also Schuldige. Denen wird angeh&auml;ngt, was auf h&ouml;herer Ebene unterlassen wurde. In den Medien ist die Logik des S&uuml;ndenbocks &uuml;bernommen worden. Neoliberalisierung des Gesundheitswesens und Pflegenotstand? Schuld sind feiernde Jugendliche, Schulkinder ohne Maske und nat&uuml;rlich die Ungeimpften. Die Impfstoffe wirken nicht so toll wie versprochen? Schuld sind auch die Ungeimpften. F&uuml;r deren Beweggr&uuml;nde oder soziale Lage interessiert man sich nicht. Aber die Bratwurst, die zur Spritze locken soll, ist ein tolles Thema. Wen soll das &uuml;berzeugen?<br>\nGibt es Tote in einem Alten- oder Pflegeheim, wird die Schuld bei denen gesucht, die dort unter miesesten Bedingungen arbeiten, nicht bei denen, die diese Bedingungen geschaffen haben, den Betreibern. Angela Merkel hat in einem ihrer Abschiedsinterviews ganz nebenher gestanden, dass es ein Fehler ihrer Regierung war, die Alten nicht gesch&uuml;tzt zu haben. Der Aufschrei in den Medien? Die waren besch&auml;ftigt: einen ungeimpften Fu&szlig;baller durch die Arena jagen. Zeitungen wie der &raquo;Tagesspiegel&laquo; haben den Pranger als Genre der Reportage reaktiviert: Wer h&auml;lt sich an Regeln, wer nicht? Die Grenze zur Denunziation ist durchl&auml;ssig. Die viel beschworene Solidarit&auml;t hat sich ins Gegenteil verkehrt. Wer sich &raquo;unsolidarisch&laquo; verh&auml;lt, also nicht wie man selbst, wird ausgeschlossen. Die Rhetorik erinnert an die &raquo;Agenda 2010&laquo;:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1158554.medien-und-corona-pandemie-und-publizistik.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Berliner Senat verbietet Tanzen in Clubs<\/strong><br>\nDie Berliner Clubs d&uuml;rfen vorerst ge&ouml;ffnet bleiben &ndash; allerdings ist das Tanzen dort ab Mittwoch untersagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/thema\/corona\/beitraege\/2021\/12\/berlin-senat-massnahmen-sondersitzung-beschluesse.html\">rbb24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Diese etwas komische Regel soll daran liegen, dass der Senat nur Tanzlustbarkeiten untersagen k&ouml;nne, nicht aber die Schlie&szlig;ung der Betriebe anordnen d&uuml;rfe, weil daf&uuml;r erst das Bundesinfektionsschutzgesetz ge&auml;ndert werden m&uuml;sste. Na, ob das so stimmt? Jedenfalls k&ouml;nnte man diese verungl&uuml;ckte Ma&szlig;nahme scherzhaft auch so beschreiben, dass ab Mittwoch nun jeder Tag Karfreitag ist, zumindest in Berlin. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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