{"id":78624,"date":"2021-12-06T08:48:13","date_gmt":"2021-12-06T07:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624"},"modified":"2021-12-06T08:48:13","modified_gmt":"2021-12-06T07:48:13","slug":"hinweise-des-tages-4003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h01\">In den Bahnen des Rechts?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h02\">Mehrheit der Deutschen h&auml;lt bundesweiten Lockdown f&uuml;r n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h03\">Die Deutsche Wirtschaft ruft nach der Impfpflicht &ndash; und die Politiker folgen willig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h04\">Ab jetzt gilt in Hamburg 2G im Einzelhandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h05\">Neue Recherche zum Corona Notstand: Nur knapp 1.200 Krankenh&auml;user tragen zur Allgemeinversorgung bei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h06\">Nach Baerbock-Interview: China warnt vor Konfrontation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h07\">Spekulationen der USA &uuml;ber eine &bdquo;Invasion&ldquo; Taiwans sind l&auml;cherlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h08\">300 Milliarden gegen die Seidenstra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h09\">Aggression statt Diplomatie: Die westliche Au&szlig;enpolitik und das neue Strategische Konzept der Nato<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h10\">&raquo;Verwundbarkeit des Kapitals aufzeigen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h11\">Barzahlungsverbote in Europa werden immer mehr und greifen bei immer niedrigeren Betr&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h12\">Der Staat versagt beim L&ouml;schen, aber wir sollen alle &uuml;berwacht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h13\">Bio ist gut, Kontrolle besser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h14\">G&uuml;rkchen, Mayo und Azubi-L&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h15\">Chile: Berge von unverkaufter Kleidung verschmutzen W&uuml;ste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78624#h16\">&ldquo;Journalistische Berichterstattung ist kein Verbrechen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>In den Bahnen des Rechts?<\/strong><br>\nDas Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Bundesnotbremse wurde von Politikern genauso verstanden, wie es gemeint war: als Einladung zu weiteren Zwangsma&szlig;nahmen. Auch die bisher kategorisch ausgeschlossene Impfpflicht soll nun kommen. Damit k&ouml;nnte der Wesensgehalt des Grundgesetzes dauerhaft aus den Angeln gehoben werden. (&hellip;)<br>\nLustlos und redundant, wie eine Schallplatte mit Sprung, gibt der Entscheidungstext die einmal gefundene Linie wieder. Ja, es wurde in Grundrechte eingegriffen, konstatieren die Verfassungsrichter. Im Einzelnen nannten sie das Familiengrundrecht und die Ehegestaltungsfreiheit aus Art. 6 sowie das Recht auf freie Entfaltung der Pers&ouml;nlichkeit nach Art. 2 GG. Diese Eingriffe seien jedoch &bdquo;formell sowie materiell verfassungsgem&auml;&szlig; und damit verfassungsrechtlich gerechtfertigt&ldquo;. Der allzu breite Handlungsspielraum, den das Verfassungsgericht damit dem Gesetzgeber einr&auml;umt, hat das Zeug zu einer unheilvollen Blaupause. Findet sie Eingang in die st&auml;ndige Rechtsprechung, hat sie das Zeug dazu, den Wesensgehalt des Grundgesetzes dauerhaft aus den Angeln zu heben. (&hellip;)<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat es leider vers&auml;umt, juristische Leitplanken gegen derartige absehbare Entwicklungen zu errichten. Stattdessen bescheinigt das Gericht den angegriffenen Ma&szlig;nahmen mehr oder weniger pauschal die Angemessenheit, Geeignetheit und Erforderlichkeit. Es l&auml;sst damit politische Scharfmacher Morgenluft wittern. Das ist ein Argumentationsritus, den der unvergessene Staatsrechtler Helmut Rittstieg dereinst als die &bdquo;galoppierende Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit&ldquo; bespottet hat. Ihre Beliebigkeit erhellt wenig und verdunkelt vieles.<br>\nWas bleibt? Das Bundesverfassungsgericht hat sich entschieden. Der Erste Senat unter Pr&auml;sident Harbarth scheint die ihm zugedachte Rolle als Steigb&uuml;gelhalter der Politik endg&uuml;ltig akzeptiert zu haben. Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen ist das ein fataler Befund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/urteil-zur-bundesnotbremse-in-den-bahnen-des-rechts%20\">Gerhard Strate in Cicero<\/a>\n<p><strong>dazu: Heribert Prantl zu Corona-Urteil: &bdquo;Ich bin ungl&auml;ubig, emp&ouml;rt, zornig!&ldquo;<\/strong><br>\nHerr Prantl, wie bewerten Sie die Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts zur Bundesnotbremse?<br>\nSie sind d&uuml;rftig in ihrer Begr&uuml;ndung. Sie sind oberfl&auml;chlich in der juristischen Argumentation. Sie sind gef&auml;hrlich in der Reduzierung des Rechtsschutzes. Und sie sind feige in ihrer Grundhaltung.<br>\nViele Juristen waren sehr erstaunt &uuml;ber das Urteil. Wie war Ihre Reaktion?<br>\nErst war ich nur entt&auml;uscht &uuml;ber das Ergebnis. Dann habe ich gelesen und noch mal gelesen. Und ich war, in dieser Reihenfolge: ungl&auml;ubig, emp&ouml;rt und zornig. Es ist ein peinliches Urteil. Wenn man das Bundesverfassungsgericht so sch&auml;tzt, wie ich es tue, weil es sich gro&szlig;e und gr&ouml;&szlig;te Verdienste erworben hat &ndash; dann hat man ein Fremdscham-Gef&uuml;hl. Ich habe mich gefragt, wo die intellektuelle Kraft dieses Gerichts geblieben ist. Vom Geist der gro&szlig;en Richter in der Geschichte des Verfassungsgerichts &ndash;  Helmut Simon, Ernst-Wolfgang B&ouml;ckenf&ouml;rde, Dieter Grimm, Winfried Hassemer &ndash; ist nichts zu sp&uuml;ren: keine Checks, keine Balances. (&hellip;)<br>\nDie Karlsruher Beschl&uuml;sse geben der Politik fast alle Freiheiten bei der Corona-Bek&auml;mpfung. Gewiss: Das Grundrecht auf Leben und Gesundheit ist ein gro&szlig;es, wichtiges, wertvolles Grundrecht. Aber es m&uuml;ssen nicht automatisch alle anderen Grundrechte beiseitespringen, wenn der Staat auch nur behauptet, dass die Ma&szlig;nahmen, die er verordnet, dem Lebensschutz dienen. Das muss gepr&uuml;ft werden. Da reicht es nicht, wenn das Gericht stattdessen von einem angeblich schl&uuml;ssigen Gesamtkonzept der Corona-Bek&auml;mpfung fabuliert &ndash; und sich so die penible grundrechtliche Pr&uuml;fung der einzelnen Bek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen erspart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/prantl-zu-corona-urteil-ich-bin-unglaeubig-empoert-zornig-li.198750%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Heribert Prantl bringt die Kritik am Skandal-Urteil des Verfassungsgerichts auf den Punkt. Einmal mehr beweist er damit, was f&uuml;r eine wichtige Stimme er in der Corona-Debatte darstellt. Lesen Sie zum Urteil auch den Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78480\">Verfassungsgericht: R&uuml;ckenwind f&uuml;r autorit&auml;re Politik<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Grenzenlose Vorverlagerung<\/strong><br>\nNach &uuml;ber 18 Monaten Pandemie hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) in einer seiner ersten substantiellen Entscheidungen zum Infektionsschutzrecht eine Reihe von Verfassungsbeschwerden gegen die sogenannte &bdquo;Bundesnotbremse&ldquo; zur&uuml;ckgewiesen. Insbesondere sind nach dem Beschluss auch &bdquo;umfassende Ausgangsbeschr&auml;nkungen&ldquo; verfassungsgem&auml;&szlig;, wenn auch &bdquo;nur in einer &auml;u&szlig;ersten Gefahrenlage&ldquo; (Leitsatz 3 c).<br>\nNach der Entscheidung ist es also verfassungsrechtlich zul&auml;ssig, eine an sich ungef&auml;hrliche Aus&uuml;bung der k&ouml;rperlichen Bewegungsfreiheit zu verbieten, wenn dieses Verbot als Teil eines nicht offensichtlich wirkungslosen Gesamtkonzepts die Durchsetzung einer anderen Ma&szlig;nahme des Gesundheitsschutzes erleichtert &ndash; und das unmittelbar per Gesetz, also ohne gerichtlichen Rechtsschutz. Kann das richtig sein &ndash; und wo f&uuml;hrt das hin? (&hellip;)<br>\nVorgaben f&uuml;r die Auswahl der Mittel, die das gesetzgeberisch verfolgte Gesamtziel erreichen sollen, macht das BVerfG insgesamt nicht. Dabei war hier der Missstand mit H&auml;nden zu greifen, dass Ausgangssperren das Privatleben noch breiter und tiefer als andere Ma&szlig;nahmen beeintr&auml;chtigten, ohne dass zugleich im Arbeitsleben auch nur halbwegs effektive Ma&szlig;nahmen gegen deutlich riskantere Verhaltensweisen getroffen worden w&auml;ren (beispielsweise durch strengere Masken- und Home-Office-Pflichten f&uuml;r Unternehmen). Der Beschluss verengt stattdessen k&uuml;nstlich den Blick darauf, &bdquo;ob auf das Element der Ausgangsbeschr&auml;nkung[en] h&auml;tte verzichtet werden k&ouml;nnen, ohne das &uuml;bergeordnete Ziel der Kontaktbeschr&auml;nkungen insgesamt zu gef&auml;hrden&ldquo; (Rn. 282). Das ist die falsche, jedenfalls eine bislang an dieser Stelle der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung ungew&ouml;hnliche Frage &ndash; so verstanden, d&uuml;rfte kaum je etwas nicht erforderlich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/grenzenlose-vorverlagerung\/\">John Philipp Thurn in Verfassungsblog<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; Die Abschaffung der Menschenw&uuml;rde<\/strong><br>\nDas Verfassungsgericht hat abgenickt, und die Ma&szlig;nahmen werden weiter versch&auml;rft. In den n&auml;chsten Tagen k&ouml;nnte schon eine Impfpflicht verabschiedet werden. Die W&uuml;rde des Menschen ist antastbar geworden, und sie wird angetastet. (&hellip;)<br>\nSchlimmer noch. So, wie die Misshandlung der Arbeitslosen durch Hartz IV sich auf die Besch&auml;ftigten richtete, um von ihnen die Hinnahme schlechterer L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen zu erzwingen, richtet sich auch jetzt die Misshandlung der nicht Geimpften letztlich auf die Beugsamen, um sie zu dritten, vierten und weiteren Impfdosen zu treiben. Denn die nicht Geimpften, das wei&szlig; die politische Klasse sp&auml;testens seit der Umfrage des Bundesgesundheitsministeriums, sind durch Zwang nicht zu &uuml;berzeugen, im Gegenteil. Die Ma&szlig;nahmen, die an ihnen exekutiert werden, sollen Dritte schrecken. Auch das ist ein Gebrauch als Mittel.<br>\nVollends absurd wird diese &Uuml;berh&ouml;hung des rein biologischen Seins, wenn man gleichzeitig sieht, wie eine zutiefst aggressive Au&szlig;enpolitik verfolgt wird. Denn ein gro&szlig;er Krieg in Europa, den die NATO unter Beifall der Bundesregierung geradezu herbeizusehnen scheint, ist eine weitaus gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung selbst der schieren Existenz, als Corona das jemals sein k&ouml;nnte. Aber w&auml;hrend die viel beschworenen &ldquo;Werte&rdquo; im Inneren, im allt&auml;glichen Leben, mit Verweis auf Corona zur Nichtigkeit erkl&auml;rt werden, ist das vermeintlich &uuml;berragende Recht, selbst gegen den eigenen Willen durch den Staat vor einer Gef&auml;hrdung des Seins bewahrt zu werden, nach au&szlig;en v&ouml;llig irrelevant und verschwindet hinter den &ldquo;Werten,&rdquo; die jeden kriegerischen Schritt rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/128007-corona-massnahmen-die-abschaffung-der-menschenwuerde\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehrheit der Deutschen h&auml;lt bundesweiten Lockdown f&uuml;r n&ouml;tig<\/strong><br>\n53 Prozent der Deutschen bef&uuml;rworten laut j&uuml;ngster Umfrage ein weitgehendes Herunterfahren des &ouml;ffentlichen Lebens. Vor allem &auml;lteren Menschen gehen die aktuellen Regeln nicht weit genug. 38 Prozent dagegen lehnen eine h&auml;rtere Gangart ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article235444414\/Umfrage-Mehrheit-der-Deutschen-haelt-bundesweiten-Lockdown-fuer-noetig.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit Umfragen wie dieser soll wohl der Eindruck erweckt werden, eine Mehrheit der hiesigen Bev&ouml;lkerung stehe hinter den Corona-Ma&szlig;nahmen bzw. w&uuml;nsche sich sogar noch sch&auml;rfere Regeln. Aber wie gut ist die Bev&ouml;lkerung insbesondere von Medien und Politik &uuml;ber gesundheitliche Themen aufgekl&auml;rt worden? Wieso gehen &bdquo;vor allem &auml;lteren Menschen (&hellip;) die aktuellen Regeln nicht weit genug&ldquo; w&auml;hrend z.B. in Gro&szlig;britannien, Schweden und zahlreichen US-Bundesstaaten s&auml;mtliche politischen Corona-Ma&szlig;nahmen au&szlig;er Kraft gesetzt worden sind?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Deutsche Wirtschaft ruft nach der Impfpflicht &ndash; und die Politiker folgen willig<\/strong><br>\nAllgemeine Impfpflicht? Die deutsche Wirtschaft wird ungeduldig und macht daf&uuml;r Druck. Gesundheitsschutz im Betrieb wird auch als ein Kostenfaktor gesehen, den man einsparen will. Die Linke stimmt mit ein &ndash; will aber Bu&szlig;gelder recht &ldquo;sozial&rdquo; gestalten. (&hellip;)<br>\nUm einen neuen Lockdown zu verhindern, sei die Impfpflicht angemessen, hei&szlig;t es auch vom Bundesverband mittelst&auml;ndischer Wirtschaft (BVMW). Hans-J&uuml;rgen V&ouml;lz, Chefvolkswirt des Verbandes, erkl&auml;rte: Die 3G-Regel sei f&uuml;r die unternehmerische Praxis ungeeignet. Damit seien hohe Test- und Dokumentationskosten verbunden. Deshalb pl&auml;diert er f&uuml;r die 2G-Regel am Arbeitsplatz, was einer faktischen Impfpflicht entspricht.<br>\nDie Wirtschaft f&uuml;rchtet nicht nur die Kosten und das Dickicht an verschiedenen Regelungen; viele Unternehmen sehen rechtliche Unsicherheiten, die vor Gericht landen k&ouml;nnten. Manchen Branchen macht die Dauerschleife von Schlie&szlig;ungen und &Ouml;ffnungen zu schaffen, die Unternehmen in existenzielle N&ouml;te bringen. Deswegen kippt bei ihnen die Stimmung in Richtung einer allgemeinen Impfpflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/127963-deutsche-wirtschaft-ruft-nach-impfpflicht-politiker-folgen-willig\/%20\">Bernd M&uuml;ller in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach dem gr&ouml;&szlig;ten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland w&auml;hrend der Schr&ouml;der\/Fischer-Regierungszeit sollte es nicht wundern, wenn Rot-Gr&uuml;n plus FDP erneut einen Unternehmen- bzw. Konzern-freundlichen Kurs fahren. Nicht vergessen sein sollte, dass Herr Scholz damals als SPD-Generalsekret&auml;r an den Vorg&auml;ngen beteiligt war. Herr Scholz und nahezu alle Spitzenpolitiker der im Deutschen Bundestag vertretenden Parteien haben sich vor der Bundestagswahl ausdr&uuml;cklich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Das Corona-Thema ist aus dem Wahlkampf weitestgehend herausgehalten worden. Und nun der Tabubruch mit der Impfung &ndash; vor allem durch die Vertreterschaft der Ampelparteien. Das ist Wortbruch.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ab jetzt gilt in Hamburg 2G im Einzelhandel<\/strong><br>\nEs ist vor allem der Kontrollaufwand, der die meisten H&auml;ndlerinnen und H&auml;ndler nervt. Damit es keine langen Warteschlangen gibt, stellen die gr&ouml;&szlig;eren Gesch&auml;fte entweder eine eigene Kraft an die T&uuml;r oder beauftragen den Sicherheitsdienst damit. So oder so kostet es extra. Einzelne L&auml;den hatten bis Freitag einen gr&ouml;&szlig;eren Andrang von Kundinnen und Kunden, die shoppen wollten, bevor 2G in Kraft tritt. Doch der gro&szlig;e Ansturm war es zumindest in der Innenstadt nicht, erkl&auml;rte das Citymanagement. (&hellip;)<br>\nUm den gesamten Ablauf schneller zu machen, soll es in der Innenstadt bald die M&ouml;glichkeit geben, sich an zentralen Punkten ein tagesaktuelles 2G-B&auml;ndchen abzuholen. Damit entf&auml;llt dann die Kontrolle an jedem einzelnen Eingang, zum Beispiel in der Europa Passage, am Neuen Wall und in der Spitaler Stra&szlig;e. Das funktioniere dann so wie bei Musik-Festivals, sagte Brigitte Nolte vom Einzelhandelsverband. Die B&auml;ndchen k&ouml;nnten nicht weitergegeben werde. &ldquo;Die Sicherheit ist sehr wichtig, denn die H&auml;ndler haften ja daf&uuml;r.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/coronavirus\/Ab-jetzt-gilt-in-Hamburg-2G-im-Einzelhandel,corona9452.html%20\">NDR<\/a>\n<p><strong>dazu: Gastwirte sind verzweifelt: &bdquo;An einem Abend kam kein einziger Gast&ldquo;<\/strong><br>\nBundesweit d&uuml;rfen nur noch Geimpfte und Genesene in Restaurants, einige L&auml;nder verlangen zus&auml;tzlich Tests. Eine Kette klagt gegen den Quasi-Lockdown.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/coronabeschraenkungen-gastwirte-sind-verzweifelt-an-einem-abend-kam-kein-einziger-gast\/27859440.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> In Mecklenburg hat man sicherheitshalber 2G plus eingef&uuml;hrt, da 2G grober Unfug ist. Aber das musste man gleich wieder aufweichen, da die Testzentren alle dicht gemacht wurden. Da haben Geimpfte kaum Testm&ouml;glichkeiten, um Gastronomie und weitere Freizeitm&ouml;glichkeiten durchzuf&uuml;hren. So z&auml;hlt man Geboosterte als Getestete. Fazit: Die Impfwilligen k&ouml;nnen nicht geimpft werden, weil zu Impfkapazit&auml;ten abgebaut wurden. Die Testwilligen k&ouml;nnen nicht getestet werden, weil zu viele Testm&ouml;glichkeiten abgebaut wurden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Regelungsirrsinn&rdquo; im Handel wegen 2G: &ldquo;Dagegen werden wir klagen&rdquo;<\/strong><br>\nSeit Donnerstag ist es beschlossene Sache: War au&szlig;erhalb von Superm&auml;rkten, Drogerien oder Apotheken einkaufen gehen will, muss geimpft oder genesen sein. Der station&auml;re Handel f&uuml;rchtet wegen 2G Umsatzr&uuml;ckg&auml;nge von bis zu 50 Prozent &ndash; und will dagegen gerichtlich vorgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/regelungsirrsinn-im-handel-wegen-2g-dagegen-werden-wir-klagen-1.11598083\">nordbayern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neue Recherche zum Corona Notstand: Nur knapp 1.200 Krankenh&auml;user tragen zur Allgemeinversorgung bei<\/strong><br>\nDie Regierung muss die Versorgung sichern und die Schlie&szlig;ung von Krankenh&auml;usern stoppen<br>\nEine aktuelle Recherche des B&uuml;ndnis Klinikrettung zeigt, dass die Zahl der Allgemeinkrankenh&auml;user, in denen die CoronapatientInnen behandelt werden k&ouml;nnen, viel niedriger ist, als in der Bev&ouml;lkerung bekannt. Die geringe Bettenzahl ist ein ma&szlig;geblicher Grund f&uuml;r den aktuellen Notstand bei der Behandlung von Covid19-PatientInnen.<br>\nGrundlage der Recherche ist die Deutsche Krankenhausstatistik 2019 und dort insbesondere der Anteil der Fachkliniken. Fachkliniken sind Krankenh&auml;user mit nur einer Fachabteilung wie zum Beispiel orthop&auml;dische Kliniken, Psychiatrien, Herzkliniken. oder rein internistisch-geriatrische Krankenh&auml;user. Diese Fachkliniken behandeln keine Corona-PatientInnen im Rahmen der Notfallversorgung, weil sie mit nur einer Fachabteilung nicht &uuml;ber die Mindestvoraussetzungen einer strukturierten Notfallversorgung nach den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses verf&uuml;gen und nicht an der Allgemeinversorgung teilnehmen. Reine Fachkliniken sind 716 der 1.914 Krankenh&auml;user und somit 37 Prozent aller Krankenh&auml;user. In Bayern, das aktuell den Katastrophenfall ausgerufen hat, sind nahezu die H&auml;lfte (46,8 Prozent) beziehungsweise 172 aller Krankenh&auml;user im Bayerischen Krankenhausplan 2021 als Fachkliniken ausgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/41.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=78840&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=c37fa94493\">GIB in scharf-links<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Ein deutsches Spital in der vierten Corona-Welle: &laquo;In der ersten Corona-Welle hatten wir 25 Intensivbetten zur Verf&uuml;gung, weil wir genug Personal hatten, jetzt k&ouml;nnen wir nur noch 14 unterhalten&raquo;<\/strong><br>\nDie Intensivstationen geraten an ihre Grenzen, &Auml;rzte m&uuml;ssen priorisieren. Was das f&uuml;r die Mitarbeiter der bayerischen Rottal-Inn-Kliniken bedeutet, erz&auml;hlen der Leitende Arzt und Intensivmediziner Thomas Riedel, der Klinikvorstand Gerhard Schlegl und der &auml;rztliche Direktor Klaus Kienle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/corona-und-triage-dreiviertel-der-operationen-verschoben-ld.1658343\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nach Baerbock-Interview: China warnt vor Konfrontation<\/strong><br>\nNach &Auml;u&szlig;erungen der designierten Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock zur zuk&uuml;nftigen Chinapolitik der BRD hat die chinesische Botschaft in Berlin vor einem Konfrontationskurs zwischen beiden L&auml;ndern gewarnt. &raquo;Was wir brauchen, sind Br&uuml;ckenbauer anstatt Mauerbauer&laquo;, schrieb eine Botschaftssprecherin am Freitag in einer Stellungnahme zu einem Interview der Taz mit Baerbock. Darin hatte die Gr&uuml;nen-Politikerin sich f&uuml;r einen h&auml;rteren Kurs gegen&uuml;ber China ausgesprochen.<br>\nDie Botschaftssprecherin schrieb dazu, dass &raquo;manche Menschen&laquo; mit Blick auf die chinesisch-europ&auml;ischen und chinesisch-deutschen Beziehungen zunehmend Unterschiede und Differenzen in den Vordergrund r&uuml;ckten und von &raquo;Systemwettbewerb&laquo; spr&auml;chen. &raquo;Ich hoffe, dass einzelne deutsche Politiker China und die chinesisch-deutschen Beziehungen objektiv und ganzheitlich betrachten, Chinas Kerninteressen und Hauptanliegen tatkr&auml;ftig respektieren und ihre Energie mehr darauf verwenden, die praktische Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten in verschiedenen Bereichen voranzubringen.&laquo; China sei bereit, mit der neuen Bundesregierung die gemeinsamen Interessen &raquo;auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt, Gleichberechtigung und gegenseitigem Nutzen&laquo; auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/416174.nach-baerbock-interview-china-warnt-vor-konfrontation.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78559#h10\">Baerbock k&uuml;ndigt mehr H&auml;rte gegen China an<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Baerbock soll die Kirche im Dorf lassen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen-Chefin und wahrscheinliche n&auml;chste Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock pl&auml;diert schon lange f&uuml;r eine h&auml;rtere Gangart gegen die Kommunistische Partei Chinas. In einem Interview mit der &ldquo;taz&rdquo; diese Woche schloss sie auch einen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking nicht aus. Thomas Weikert, der neue Pr&auml;sident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), kritisierte Baerbock nun scharf f&uuml;r ihre &Auml;u&szlig;erungen.<br>\n &ldquo;Frau Baerbock soll die Kirche einfach mal im Dorf lassen, das sage ich mal ganz deutlich&rdquo;, sagte Weikert am Samstag nach seiner Wahl: &ldquo;Ein Boykott hat noch nie jemandem was gebracht. Das w&auml;re wirklich unfair gegen&uuml;ber den Athleten, die sich jetzt so lange vorbereitet haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_91266844\/olympia-boykott-in-peking-baerbock-soll-die-kirche-im-dorf-lassen-.html?ml-d%20\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spekulationen der USA &uuml;ber eine &bdquo;Invasion&ldquo; Taiwans sind l&auml;cherlich<\/strong><br>\nAls US-Au&szlig;enminister Antony Blinken k&uuml;rzlich von einer Medienagentur zur sogenannten &bdquo;Invasion Taiwans&ldquo; durch das Festland befragt wurde, nutzte er die Gelegenheit, um den Kr&auml;ften der &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; den R&uuml;cken zu st&auml;rken, indem er erkl&auml;rte, dass &bdquo;dies eine Entscheidung ist, die katastrophale Folgen haben k&ouml;nnte&ldquo;.<br>\nDie US-Politiker und die westlichen Medien arbeiten zusammen, um eine &bdquo;Diskursfalle&ldquo; zu schaffen und die &Ouml;ffentlichkeit zu verwirren, was als b&ouml;swillig bezeichnet werden kann. W&auml;hrend er behauptet, die USA w&uuml;rden sich weiterhin an die &bdquo;Ein-China-Politik&ldquo; halten, bezeichnet Blinken Taiwan als &bdquo;Land&ldquo; und droht, Verpflichtung zur Unterst&uuml;tzung der Verteidigung Taiwans weiterhin nachzukommen. Das ist typisch f&uuml;r einen Mann mit zwei Gesichtern, der als Diplomat einer Gro&szlig;macht keine Glaubw&uuml;rdigkeit besitzt!<br>\nEs hat sich immer wieder gezeigt, dass die Situation in der Taiwan-Stra&szlig;e vor einer neuen Runde von Spannungen steht, weil die Taiwaner Beh&ouml;rde wiederholt versucht hat, &bdquo;sich f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit auf die USA zu verlassen&ldquo;, w&auml;hrend einige Leute der US-Seite beabsichtigen, die &bdquo;Taiwan-Frage zu nutzen, um China einzud&auml;mmen&ldquo;. Darauf hat China die notwendige Reaktionen gegeben, die ein legitimer Schritt zum Schutz der nationalen Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheit sind. Wie sehr Blinken auch Schwarz und Wei&szlig; verdreht, er kann die Tatsache nicht verbergen, dass die Kollusionen zwischen den USA und der Taiwaner Beh&ouml;rde ein destruktiver Faktor f&uuml;r die Situation in der Taiwan-Stra&szlig;e sind.<br>\nIn der gegenw&auml;rtigen Situation haben einzelne US-Politiker wie Blinken ihre Bem&uuml;hungen verst&auml;rkt, die &bdquo;Taiwan-Karte&ldquo; auszuspielen, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Innenpolitisch spielen die US-Politiker die &bdquo;Taiwan-Karte&ldquo;, um vom Scheitern der Pandemiebek&auml;mpfung und der Inflation abzulenken. Auf internationaler Ebene ist die Einladung der USA an die Taiwaner Beh&ouml;rde zum sogenannten &bdquo;Demokratie-Gipfel&ldquo; ein deutlicher Hinweis auf die Absicht der USA, den Kr&auml;ften der &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; eine B&uuml;hne zu bieten und die Entwicklung Chinas einzud&auml;mmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20211205\/719704.html\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>300 Milliarden gegen die Seidenstra&szlig;e<\/strong><br>\nMit einer bis zu 300 Milliarden Euro schweren Infrastrukturinitiative will die EU gegen Chinas Neue Seidenstra&szlig;e konkurrieren. Das Vorhaben namens &ldquo;Global Gateway&rdquo;, das insbesondere den Bau von Stra&szlig;en, Schienen und Datenleitungen finanzieren soll, ist nach holprigen, als weitgehend unzul&auml;nglich kritisierten Vorbereitungen am vergangenen Mittwoch offiziell vorgestellt worden. Es zielt prinzipiell auf Infrastrukturprojekte in aller Welt; sie sollen in hohem Ma&szlig; von Firmen aus der EU realisiert werden. Der Druck auf Br&uuml;ssel, die Initiative zu starten, ist zuletzt gestiegen: Die BRI gestaltet sich ungeachtet zeitweiliger Schwierigkeiten wegen der Coronakrise recht erfolgreich f&uuml;r China; an ihr beteiligen sich mittlerweile 142 Staaten. Lediglich mit Beijing rivalisierende M&auml;chte &ndash; die USA, die M&auml;chte Westeuropas (Ausnahme: Italien), Australien, Indien, Japan &ndash; bleiben ihr fern. Beobachter warnen allerdings: Noch ist kein konkretes Global Gateway-Projekt bekannt; erhebliche Teile der Finanzierung sind noch nicht gesichert. Ein Vorl&auml;uferprojekt der EU gilt l&auml;ngst als gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8784\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aggression statt Diplomatie: Die westliche Au&szlig;enpolitik und das neue Strategische Konzept der Nato<\/strong><br>\nDas aktuelle strategische Konzept der Nato stammt aus dem Jahr 2010. Beim Nato-Gipfel 2021 haben die Staats- und Regierungschefs des Milit&auml;rblocks eine &Uuml;berarbeitung in Auftrag gegeben, die 2022 auf dem n&auml;chsten Nato-Gipfel beschlossen werden soll. In welche Richtung das gehen soll, erkl&auml;rte Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg am 30. November:<br>\n&bdquo;Wir leben heute in einem Zeitalter des systemischen Wettbewerbs. Russland und China untergraben die auf Regeln basierende internationale Weltordnung. Das Machtgleichgewicht verschiebt sich, und Demokratie und Freiheit sind unter gro&szlig;en Druck geraten.&ldquo;<br>\nDer Hinweis auf die &bdquo;auf Regeln basierende Weltordnung&ldquo; ist &uuml;brigens eine Frechheit. Ich will darauf hier nicht im Detail eingehen, weil das zu weit f&uuml;hrt. Das Problem ist, dass eine regelbasierte Weltordnung gibt, n&auml;mlich das V&ouml;lkerrecht, gegen das der Westen inzwischen so konsequent verst&ouml;&szlig;t, dass er den Begriff der &bdquo;regelbasierten Weltordnung&ldquo; erfunden hat. Diese Weltordnung besteht darin, dass der Westen die Regeln vorgibt und alle anderen sie zu befolgen haben. (&hellip;)<br>\nDie Werte der Nato lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Ein Staat, der die Politik der USA unterst&uuml;tzt, ist Teil der &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo;.<br>\nUnd die Politik der USA l&auml;sst sich ebenfalls recht einfach zusammenfassen: Die Politik der USA dreht sich immer um ein einziges Ziel, n&auml;mlich den US-Konzernen neue Absatzm&auml;rkte und die ben&ouml;tigten Rohstoffe zu erschlie&szlig;en. Staaten, die ihre M&auml;rkte f&uuml;r US-Konzerne &ouml;ffnen oder den US-Konzernen Konzessionen zur F&ouml;rderung von Rohstoffen geben, sind gute Staaten. Wer sich dem verweigert, ist ein b&ouml;ser Staat und muss mit Sanktionen oder gar einem Krieg rechnen.<br>\nDas mit der Verteidigung &bdquo;unserer&ldquo; Werte meint die Nato also durchaus ernst, nur geht es dabei um Werte, die man in Dollar messen kann, und nicht um ideelle Werte wie die Menschenrechte. (&hellip;)<br>\nDie Nato ist ein (vielleicht sogar das wichtigste) Instrument, mit dem die USA ihre Weltmacht aus&uuml;ben und durchsetzen. Wenn ein Staat Nato-Mitglied wird, gibt er seine souver&auml;ne Au&szlig;enpolitik auf und ordnet sich den USA unter. &Uuml;ber die Nato setzen die USA in Europa ihren Willen durch.<br>\nAuf diese Weise haben die USA sich &bdquo;tributpflichtige Vasallenstaaten&ldquo; in Europa geschaffen. Das ist nicht meine Formulierung, so hat es der Geostratege und politische Berater vieler US-Pr&auml;sidenten Zbigniew Brzezi&#324;ski in seinem Buch &bdquo;Die einzige Weltmacht&ldquo; formuliert. Wenn die Herrschaften unter sich sind, dann sind sie sehr offen und ehrlich. Aber die angeblich kritischen und freien &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; in Europa halten es nicht f&uuml;r n&ouml;tig, den Menschen zu erz&auml;hlen, wie man in Washington &uuml;ber sie und ihre Staaten denkt.<br>\nDie Nato ist das Instrument, das dieses Vasallentum institutionalisieren soll und das tut die Nato seit ihrer Gr&uuml;ndung. Im Rahmen des neuen Strategischen Konzeptes will man das weiter ausbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/aggression-statt-diplomatie-die-westliche-aussenpolitik-und-das-neue-strategische-konzept-der-nato\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> Der Beitrag sollte Pflichtlekt&uuml;re in JEDEM Parlamentarier-Haushalt der EU sein.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Biden will keine &ldquo;roten Linien&rdquo; Putins akzeptieren<\/strong><br>\nZun&auml;chst zeigte sich das US-Verteidigungsministerium &ldquo;zutiefst besorgt &uuml;ber Hinweise, dass Russland Pl&auml;ne f&uuml;r aggressive Aktionen gegen die Ukraine geschmiedet hat&rdquo;. Washington unterst&uuml;tze &ldquo;weiterhin die Deeskalation in der Region und eine diplomatische L&ouml;sung des Konflikts in der Ostukraine&rdquo;, sagte Pentagon-Sprecher Tony Semelroth. Dann meldete sich auch US-Pr&auml;sident Joe Biden zu Wort: &ldquo;Was ich jetzt tue ist, das nach meinem Daf&uuml;rhalten umfassendste und bedeutsamste B&uuml;ndel an Initiativen zusammenzustellen, um es Herrn Putin sehr, sehr schwer zu machen, weiter voranzuschreiten und das zu tun, was die Menschen besorgt sind, das er tun k&ouml;nnte&rdquo;, sagte Biden laut dem Sender CNN. &ldquo;Wir sind uns Russlands Aktionen seit langem bewusst und ich erwarte, dass wir eine lange Diskussion haben werden&rdquo;, sagte Biden laut Presseb&uuml;ro des Wei&szlig;en Hauses. Er f&uuml;gte hinzu, dass er keinerlei &ldquo;rote Linien&rdquo; Putins akzeptieren werde. In der kommenden Woche sollen US-Pr&auml;sident Joe Biden und Russlands Pr&auml;sident Putin bei einem Videogipfel zusammenkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Biden-will-keine-roten-Linien-Putins-akzeptieren-article22976543.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;Verwundbarkeit des Kapitals aufzeigen&laquo;<\/strong><br>\nNATO-Kriege und EU-Konzernmacht: Versch&auml;rfte Ausbeutung durch den Westen trifft auf Widerstand der Arbeiterbewegung. Ein Gespr&auml;ch mit Lucia Pradella<br>\nDie NATO zieht von einem Krieg in den n&auml;chsten. Welche wirtschaftlichen Triebkr&auml;fte f&uuml;hren zu den versch&auml;rften Rivalit&auml;ten?<br>\nEs gibt eine systemische und internationale Perspektive. Das schwache Wachstum im Westen nach der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2007\/2008 hat zusammen mit dem Aufstieg Chinas zu Spannungen in der Weltwirtschaft gef&uuml;hrt. Ein Zeichen f&uuml;r die Schw&auml;che ist beispielsweise, dass der Anteil der produzierten G&uuml;ter sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in der EU stark zur&uuml;ckgegangen ist, und dies zusammen mit dem Wachstum Chinas, dem Hauptproduzenten der Welt. Es gibt einen wichtigen Zusammenhang, der oft untersch&auml;tzt wird. Das Augenmerk bei den NATO-Kriegen wird haupts&auml;chlich darauf gelegt, dass sich der Westen Ressourcen aneignen und Marktanteile f&uuml;r Konzerne ausweiten kann. Aber der Rolle der Arbeit wird in diesem Prozess nicht gen&uuml;gend Aufmerksamkeit geschenkt. Wir wissen zum Beispiel, dass der sogenannte Krieg gegen den Terror 60 Millionen Menschen auf der Welt aus ihren Heimatl&auml;ndern vertrieben hat. Man muss sich fragen: Ist das nur das Nebenprodukt dieser Kriege, oder war es eines der Hauptziele?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/415850.rosa-luxemburg-konferenz-verwundbarkeit-des-kapitals-aufzeigen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Barzahlungsverbote in Europa werden immer mehr und greifen bei immer niedrigeren Betr&auml;gen<\/strong><br>\nF&uuml;r Bargeldverbot.info hat Hakan von Holst recherchiert, wo in Europa Barzahlungsobergrenzen existieren und wie sie sich entwickelt haben. Der Trend zur Illegalisierung von finanzieller Privatsph&auml;re wird dabei sehr deutlich.<br>\nDie ausf&uuml;hrliche Untersuchung k&ouml;nnen Sie bei bargeldverbot.info nachlesen. (&hellip;)<br>\nWenn eine Obergrenze einmal eingef&uuml;hrt ist, scheint es einen starken Trend zur Absenkung zu geben. Aus einem speziellen Grund ist noch keine Obergrenze f&uuml;r die Bargeldnutzung unter 500 Euro gesetzt worden. Das ist n&auml;mlich der Wert der gr&ouml;&szlig;ten Banknote des Euroraums. Deren Nutzung illegal zu machen, hat die Europ&auml;ische Zentralbank bisher erfolgreich verhindert.<br>\nWie lange die EZB sich in dieser Hinsicht noch engagieren wird, ist allerdings die Frage, da der 500-Euro-Schein zwar noch gesetzliches Zahlungsmittel ist, aber seit 2016 nicht mehr gedruckt wird. Die n&auml;chstniedrigere harte Grenze w&uuml;rde andernfalls vom 200-Euro-Schein gezogen.<br>\nDie EU-Kommission hat eine einheitliche Obergrenze von 10.000 Euro vorgeschlagen, aber eine Reihe von L&auml;ndern, angef&uuml;hrt von Frankreich, dr&auml;ngt darauf, die Obergrenze nur halb so hoch anzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/barzahlungsobergrenzen-europa\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Staat versagt beim L&ouml;schen, aber wir sollen alle &uuml;berwacht werden<\/strong><br>\nDas Bundeskriminalamt l&auml;sst p&auml;dokriminelle Inhalte nicht l&ouml;schen, weil es andere Priorit&auml;ten setzt und angeblich Personal fehlt. Gleichzeitig sollen wir B&uuml;rger:innen mit Chatkontrolle und Vorratsdatenspeicherung anlasslos &uuml;berwacht werden. Das ist ein Skandal. (&hellip;)<br>\nIn ihrer Recherche beweisen die Journalist:innen von NDR und Spiegel selbst, dass es mit dem L&ouml;schen ganz einfach ist:<br>\nIm derzeit gr&ouml;&szlig;ten Forum sammelten die Journalisten daf&uuml;r rund 80.000 Links ein. Ergebnis: Alle Dienste &ndash; ob inl&auml;ndisch oder ausl&auml;ndisch &ndash; entfernten die Inhalte binnen Stunden oder maximal zwei Tagen.<br>\nWas ein paar Journalist:innen bei der Recherche schaffen, soll also einem gro&szlig;en Apparat wie dem Bundeskriminalamt mit seinen fast 8.000 Bediensteten und den 16 L&auml;nderpolizeien nicht m&ouml;glich sein? Einem BKA, dessen Budget sich seit Zensursula 2010 mehr als verdoppelt hat, soll eine ordentliche L&ouml;schung nicht m&ouml;glich sein? Und das bei einem Thema, zu dem der Bundesinnenminister sagt, diese Inhalte d&uuml;rften &bdquo;unter keinen Umst&auml;nden dauerhaft abrufbar sein&ldquo;?<br>\nDas kann doch nicht wahr sein! (&hellip;)<br>\nUnd die Chatkontrolle ist nicht das einzige &Uuml;berwachungsinstrument, das gefordert wird: Kindesmissbrauchsdarstellungen sind best&auml;ndig einer der Gr&uuml;nde, warum Innenpolitiker:innen die anlasslose &Uuml;berwachung aller B&uuml;rger:innen mittels Vorratsdatenspeicherung einf&uuml;hren wollen. Obwohl diese mehrfach von europ&auml;ischen Gerichten als verfassungswidrig einkassiert wurde.<br>\nWir alle sind uns einig: Kindesmissbrauchsdarstellungen m&uuml;ssen aus dem Internet verschwinden. Also kriegt verdammt nochmal Euren Job hin, statt immer wieder unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Grundrechtseingriffe und &Uuml;berwachungsbefugnisse zu fordern, welche die Privatsph&auml;re von Millionen von Menschen und damit die Demokratie gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/kindesmissbrauch-der-staat-versagt-beim-loeschen-aber-wir-sollen-alle-ueberwacht-werden\/%20\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bio ist gut, Kontrolle besser<\/strong><br>\nWas passiert eigentlich, wenn &Ouml;kobauern gegen &Ouml;kovorschriften versto&szlig;en? Zu wenig, sagt Ex-Biokontrolleur Manfred Flegel. (&hellip;)<br>\nDie Enth&uuml;llungen sind Sprengstoff f&uuml;r eine Branche, die ma&szlig;geblich vom Vertrauen der VerbraucherInnen abh&auml;ngig ist. Denn viele zahlen den teils heftigen Aufpreis f&uuml;r Biolebensmittel, weil sie eben keine Pestizide im Essen haben wollen und etwas f&uuml;r die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten sowie den Tierschutz tun wollen. Das soll die &Ouml;koverordnung der Europ&auml;ischen Union garantieren. Biobauern m&uuml;ssen demnach zum Beispiel auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und besonders umweltsch&auml;dlichen D&uuml;nger verzichten. Sie sind auch dazu verpflichtet, ihren Tieren mehr Platz im Stall und Auslauf zu gew&auml;hren. Die &Ouml;koverordnung schreibt daher vor, dass Kontrollstellen jeden Biobetrieb mindestens einmal im Jahr &uuml;berpr&uuml;fen m&uuml;ssen.<br>\nDoch wie zuverl&auml;ssig sch&uuml;tzen diese Kontrollen vor Betrug? Flegels Berichte lassen in dieser Hinsicht Zweifel aufkommen. Die Zentrale der Abcert habe eine lasche Haltung bef&ouml;rdert, sagt er. Ein Vorgesetzter habe ihn einmal sogar gefragt, warum er &bdquo;so misstrauisch&ldquo; sei, erz&auml;hlt Flegel. &bdquo;Ich habe ihm geantwortet: &sbquo;Weil ich kein Pastor bin, sondern Kontrolleur.&lsquo;&ldquo; Friedrich Lettenmeier von Abcert schreibt dazu, keine der F&uuml;hrungskr&auml;fte, die er dazu habe befragen k&ouml;nnen, k&ouml;nne sich an ein derartiges Gespr&auml;ch erinnern. Offen bleibt, welche F&uuml;hrungskr&auml;fte er gefragt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Whistleblower-packt-aus\/!5816173\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>G&uuml;rkchen, Mayo und Azubi-L&ouml;hne<\/strong><br>\nDie Kette ist der Inbegriff des &ldquo;Fast Food&rdquo;: Vor 50 Jahren er&ouml;ffnete der erste McDonald&rsquo;s in Deutschland. Vieles hat sich seitdem in den Filialen ver&auml;ndert. Die Kritik ist geblieben &ndash; vor allem an manchen Franchisenehmern. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Uns erreichen immer wieder Nachrichten, dass insbesondere Menschen aus Drittstaaten ganz gezielt angeworben werden, die in ein Ausbildungsverh&auml;ltnis gesteckt werden, obwohl sie das gar nicht wollen und damit weniger Einkommen haben&rdquo;, so Schink. Auch gebe es Franchisenehmer, die einzelne GmbHs f&uuml;r jedes ihrer Restaurants gr&uuml;ndeten und dort &ldquo;immer wieder befristete Arbeitsvertr&auml;ge auch weit &uuml;ber die Modalit&auml;ten des Teilzeit- und Befristungsgesetz hinaus&rdquo; ausstellten.<br>\nDer Gewerkschafter sieht die M&uuml;nchner Deutschlandzentrale in der Pflicht. Wenn McDonald&rsquo;s seinen Franchisenehmern vorschreibe, wie viele G&uuml;rkchen und Mayonaise auf die Burger sollen, dann m&uuml;ssten die Arbeitsbedingungen genauso gut kontrolliert werden, so sein Fazit. Motivierte Mitarbeiter m&uuml;ssten eigentlich im Interesse des Arbeitgebers sein, um die Restaurants zukunftsf&auml;hig aufzustellen. Schlie&szlig;lich ist man vor 50 Jahren nach Deutschland gekommen, um zu bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/mcdonalds-deutschland-erste-filiale-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Chile: Berge von unverkaufter Kleidung verschmutzen W&uuml;ste<\/strong><br>\nJedes Jahr landen 39&rsquo;000 Tonnen unverkaufter Billigkleidung auf einer riesigen Deponie in der chilenischen Atacama-W&uuml;ste.<br>\nBei der Kleidung, die sich in der chilenischen Atacama-W&uuml;ste t&uuml;rmen, handelt es sich um billige Ware, die in Europa, den USA und Asien nicht verkauft werden konnte. Verschiedene Medien sprechen von einem rasant wachsenden Friedhof f&uuml;r &laquo;Fast Fashion&raquo;. Der Begriff bezeichnet Kleidung, bei der die Kollektionen schnell und trendbezogen designt und dann billig hergestellt und verkauft wird. Damit spekulieren die Produzenten darauf, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher schneller neue Kleidung kaufen, als es bei h&ouml;herwertiger Ware der Fall w&auml;re.<br>\nAllerdings produzieren die Hersteller viel zu viel davon: Jedes Jahr erreichen sch&auml;tzungsweise 59&rsquo;000 Tonnen unverkaufte Billigkleidung die nordchilenische Hafenstadt Iquique. Von hier aus wird die Kleidung weiterverkauft, sie gelangt oftmals auf Schmuggelwegen in andere lateinamerikanische L&auml;nder: Chile gilt seit langem als Umschlagplatz f&uuml;r unverk&auml;ufliche Textilien und Second-Hand-Kleidung. Rund 20&rsquo;000 Tonnen der meist fabrikneuen Ware finden so noch einen Abnehmer &ndash; die restlichen 39&rsquo;000 Tonnen der Kleidungsst&uuml;cke landen schliesslich auf der Deponie in der Atacama-W&uuml;ste.<br>\n&laquo;Diese Kleidung kommt aus der ganzen Welt&raquo;, sagt Alex Carreno, ein ehemaliger Angestellter in der Importabteilung des Hafens gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP). &laquo;Was nicht nach Santiago verkauft oder in andere L&auml;nder verschickt wird, bleibt in der Freizone, da niemand die notwendigen Z&ouml;lle zahlt, um es abzutransportieren.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/chile-berge-von-unverkaufter-kleidung-verschmutzt-wueste\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Journalistische Berichterstattung ist kein Verbrechen&rdquo;<\/strong><br>\n@Martin Sonneborn<br>\nIch freue mich auf ein paar beredte Worte zu Julian #Assange, c\/o Belmarsh, London, Isolation &amp; Einzelhaft seit 11 Jahren. &ldquo;Journalistische Berichterstattung ist kein Verbrechen&rdquo;? Auf geht&rsquo;s, @ABaerbock&hellip;<br>\nQuelle:@turi2<br>\n&ldquo;Beredtes Schweigen ist auf Dauer keine Form von Diplomatie, auch wenn das in den letzten Jahren von manchen so gesehen wurde&rdquo;<br>\nDie designierte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock sagt im &ldquo;taz&rdquo;-Interview, dass sie im Umgang mit China Konflikte nicht &ldquo;sch&ouml;nreden oder totschweigen&rdquo; will. Sie fordert die Freilassung der B&uuml;rgerjournalistin Zhang Zhan und stellt klar: &ldquo;Journalistische Berichterstattung ist kein Verbrechen&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinSonneborn\/status\/1466743645260992512%20\">Martin Sonneborn auf Twitter <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Vielleicht hat ja Parteikollege Robert Habeck einen Rat bez&uuml;glich Julian Assange. Im Februar hatten die NachdenkSeiten getitelt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70089\">&ldquo;20 irische Parlamentarier f&uuml;r Assange, und l&auml;sst der Gr&uuml;ne Habeck seinen Worten Taten folgen?&rdquo;<\/a> Seitdem &uuml;bt Robert Habeck &ldquo;beredtes Schweigen&rdquo; und wie ich sagen w&uuml;rde: &ldquo;aktives Nichtstun&rdquo; im Fall Assange.  Man wirft anderen etwas vor, und macht es dann selber.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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