{"id":7879,"date":"2011-01-04T08:55:14","date_gmt":"2011-01-04T07:55:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7879"},"modified":"2011-01-04T08:55:14","modified_gmt":"2011-01-04T07:55:14","slug":"hinweise-des-tages-1299","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7879","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute unter anderem zu folgenden Themen: New Year&rsquo;s Hope against Hope; Bundesverfassungsgericht zur Abschaffung der Arbeitslosenhilfe; Eurozone weiter unter deutschem Lohndruck; mit dem Mut zur Heuchelei; k&uuml;nftig weniger Hartz-IV-Empf&auml;nger; Zahl der Erwerbst&auml;tigen erreicht neuen H&ouml;chststand; Altersarmut steigt drastisch an; Altenpflege soll endlich bezahlbar werden; Kirche fordert Selbstbeteiligung beim Arztbesuch; Gesundheitswirtschaft: Jobs mit Zukunft; die angeblich &bdquo;modernste Stromversorgung der Welt&ldquo;; Steuer-CDs bringen dem Fiskus 1,8 Milliarden Euro ein; INDECT: Menschensuchmaschine des Polizeistaats; Chaos Communication Congress; Verlegerforderung Leistungsschutzrecht; Rinks gleich lechts; M&auml;nner im Elitekampf; UNO: Verschlechterung der Sicherheitslage in Afghanistan; Orb&aacute;n ist von der Macht geblendet; Wirtschaftsmacht China; Deutschland und USA bauen Spionagesystem auf; sozialpolitische Daten und Fakten. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Joseph E. Stiglitz: New Year&rsquo;s Hope against Hope<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Bundesverfassungsgericht zur Abschaffung der Arbeitslosenhilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Eurozone weiter unter deutschem Lohndruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Christoph Butterwegge: Mit dem Mut zur Heuchelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; K&uuml;nftig weniger Hartz-IV-Empf&auml;nger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Zahl der Erwerbst&auml;tigen erreicht im Jahr 2010 neuen H&ouml;chststand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Altersarmut steigt drastisch an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Die Altenpflege soll endlich bezahlbar werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Kirche fordert Selbstbeteiligung beim Arztbesuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Gesundheitswirtschaft: Jobs mit Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Die angeblich &bdquo;modernste Stromversorgung der Welt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Steuer-CDs bringen dem Fiskus 1,8 Milliarden Euro ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">INDECT: Menschensuchmaschine des Polizeistaats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Chaos Communication Congress in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Verlegerforderung Leistungsschutzrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Rinks gleich lechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">M&auml;nner im Elitekampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">UNO: Verschlechterung der Sicherheitslage in Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Orb&aacute;n ist von der Macht geblendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Wirtschaftsmacht China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Deutschland und USA bauen Spionagesystem auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Sozialpolitische Daten und Fakten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=7879&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Joseph E. Stiglitz: New Year&rsquo;s Hope against Hope<\/strong><br>\nUnfortunately, the New Year&rsquo;s resolutions made in Europe and America were the wrong ones. The response to the private-sector failures and profligacy that had caused the crisis was to demand public-sector austerity! The consequence will almost surely be a slower recovery and an even longer delay before unemployment falls to acceptable levels.<br>\nThere will also be a decline in competitiveness. While China has kept its economy going by making investments in education, technology, and infrastructure, Europe and America have been cutting back.<br>\nIt has become fashionable among politicians to preach the virtues of pain and suffering, no doubt because those bearing the brunt of it are those with little voice &ndash; the poor and future generations. To get the economy going, some people will, in fact, have to bear some pain, but the increasingly skewed income distribution gives clear guidance to whom this should be: Approximately a quarter of all income in the US now goes to the top 1%, while most Americans&rsquo; income is lower today than it was a dozen years ago. Simply put, most Americans didn&rsquo;t share in what many called the Great Moderation, but was really the Mother of All Bubbles. So, should innocent victims and those who gained nothing from fake prosperity really be made to pay even more?<br>\nEurope and America have the same talented people, the same resources, and the same capital that they had before the recession. They may have overvalued some of these assets; but the assets are, by and large, still there. Private financial markets misallocated capital on a massive scale in the years before the crisis, and the waste resulting from underutilization of resources has been even greater since the crisis began. The question is, how do we get these resources back to work?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/stiglitz134\/English\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht zur Abschaffung der Arbeitslosenhilfe<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Leistungsk&uuml;rzungen sind rechtens<\/strong><br>\nDie Hartz-IV-Reform verstie&szlig; nicht gegen das Grundgesetz. Die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe hat weder Grundrechte noch Vertrauensschutz verletzt, das entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts. Grundrechtlich gesch&uuml;tzt sei nur der Anspruch auf das im ersten Jahr gezahlte Arbeitslosengeld, denn nur dieses werde von der Arbeitslosenversicherung bezahlt. Die anschlie&szlig;ende Arbeitslosenhilfe dagegen sei eine vom Staat bezahlte Sozialleistung gewesen, die mit der Arbeitslosenversicherung nichts zu tun hatte. Der Gesetzgeber habe sie daher durch das oft niedrigere ALG II ersetzen k&ouml;nnen, ohne in Grundrechte einzugreifen.<br>\nBis 2004 orientierten sich die Zahlungen f&uuml;r Arbeitslose generell an ihrem letzten Verdienst. Im Regelfall bekam ein Jobsuchender ein Jahr lang Arbeitslosengeld in H&ouml;he von 67 Prozent des letzten Einkommens, bei Kinderlosen 60 Prozent. Wer l&auml;nger keinen Job fand, hatte Anspruch auf Arbeitslosenhilfe in H&ouml;he von 57 Prozent des letzten Verdienstes (53 Prozent bei Kinderlosen). Die Reform f&uuml;hrte f&uuml;r etwa ein Drittel der einstigen Bezieher von Arbeitslosenhilfe zu massiven Verschlechterungen. Wer ein gutes Einkommen hatte, muss sehr schnell mit dem sozialen Absturz rechnen. Entsprechend gro&szlig; ist die Verunsicherung gerade in der Mittelschicht. Einzelne Betroffene wollten die Reform daher vor Gericht stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2010%2F12%2F30%2Fa0040&amp;cHash=9eaa655fec\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Rechtens &ndash; aber ungerecht<\/strong><br>\nDie Logik der Richter ist formal einleuchtend. Die damalige Arbeitslosenhilfe wurde mit Steuergeld finanziert, nicht mit von Arbeitnehmern eingezahlten Beitr&auml;gen. Insofern kann ein Wegfall kaum das Grundrecht auf Eigentum verletzen. Die sozialpolitische Skandal von Hartz IV aber, den s&auml;mtliche Parteien au&szlig;er der Linkspartei mittragen, ist, dass die Regelung alle Arbeitslosen sehr rasant und sehr tief abst&uuml;rzen l&auml;sst. Anstatt Leistungen gestaffelt abzusenken, spielen f&uuml;r den Gesetzgeber Dauer der Arbeitszeit und das Gehalt keine Rolle mehr &ndash; von minimalen Vorteilen f&uuml;r &Auml;ltere abgesehen. Der Schaden durch diese Ungerechtigkeit ist enorm, durch sie ist die Gesellschaft ins Rutschen gekommen. In der Mittelschicht herrscht Absturzangst, viele &ndash; noch &ndash; gut verdienende Menschen verachten Langzeitarbeitslose. Hartz IV ist das Paradebeispiel daf&uuml;r, was falsche Gleichbehandlung anrichten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F12%2F30%2Fa0103&amp;cHash=3ac110046d\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurozone weiter unter deutschem Lohndruck<\/strong><br>\nDeutschland untergr&auml;bt weiter die Wettbewerbsf&auml;higkeit seiner europ&auml;ischen Nachbarn. Die Lohnst&uuml;ckkosten liegen innerhalb der Eurozone in keinem Land niedriger als in Deutschland. Und das mit deutlichem Abstand&nbsp;(3. Quartal 2010, Index: 2000=100, Stand: 17.12.2010, k.A. = keine Angaben):\n<p><strong>Deutschland: 103,5<\/strong><br>\nBelgien: 114,7<br>\nFinnland: 124,2<br>\nFrankreich: 123,1<br>\nGriechenland: 129,6<br>\nIrland: 124,8<br>\nItalien: 120,1<br>\nLuxemburg: k.A. (128,3 im 2. Quartal)<br>\nMalta: 123,7<br>\nNiederlande: k.A. (141,8 im 2. Quartal)<br>\n&Ouml;sterreich: 112,4<br>\nPortugal: k.A. (126,2 im 2. Quartal)<br>\nSlowakei: 120,4<br>\nSlowenien: 146,6<br>\nSpanien: 127,7<br>\nZypern: 127,5<br>\nEurozone (16 L&auml;nder): 115,8<\/p>\n<p>Quelle: Eurostat, Nominale&nbsp;Lohnst&uuml;ckkosten, Viertelj&auml;hrliche Daten, letzte Aktualisierung: 17.12.2010<\/p>\n<p>Nachtrag vom 30.12.2010: Dazu passt die heutige Meldung in den Nachrichten des Deutschlandfunks: &ldquo;Deutsche Exporte liegen im dritten Quartal deutlich zu&hellip;59 Prozent der G&uuml;ter gingen in die EU-Mitgliedsl&auml;nder&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=98&amp;Itemid=2\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/wirtschaftundgesellschaft.files.wordpress.com\/2010\/12\/lohnstc3bcckkosten-eurozone-stand-17-12-20101.pdf\">Lohnst&uuml;ckkosten Eurozone [PDF &ndash; 180 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge: Mit dem Mut zur Heuchelei<\/strong><br>\nObwohl die EU 2010 zum &bdquo;Europ&auml;ischen Jahr zur Bek&auml;mpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung&ldquo; erkl&auml;rt hatte, gab es in den vergangenen 12 Monaten hierzulande auf diesem Gebiet keinen Durchbruch, sondern fast ausschlie&szlig;lich R&uuml;ckschl&auml;ge. Durch ihr &bdquo;Spar-&ldquo; beziehungsweise &bdquo;Zukunftspaket 2011&ndash;2014&ldquo;, das die Konsolidierung des Staatshaushalts vorantreiben und der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; genannten Kreditsperre im Grundgesetz besser Rechnung tragen soll, tr&auml;gt die Bundesregierung ebenso zur weiteren Vermehrung von Armut und zur Verfestigung von sozialer Ausgrenzung bei wie durch ihre Neuregelung der Hartz-IV-Regels&auml;tze, die das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010 umsetzen soll.<br>\nIn wenigen Tagen beginnt mit 2011 das &bdquo;Europ&auml;ische Jahr der Freiwilligent&auml;tigkeit&ldquo;, mit dem die EU zur F&ouml;rderung der aktiven B&uuml;rgerschaft beitragen m&ouml;chte &ndash; ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt! Bundespr&auml;sident Christian Wulff hat denn auch das Ehrenamt ins Zentrum seiner Weihnachtsansprache ger&uuml;ckt, als er sagte: &bdquo;Der Staat kann im Rahmen seiner M&ouml;glichkeiten Menschen in Not finanziell unterst&uuml;tzen. Aber jemandem Mut zusprechen, jemandem auf die Schulter klopfen, jemandem die Hand reichen: Daf&uuml;r braucht es Menschen, f&uuml;r die Menschlichkeit wichtig ist.&ldquo; Angesicht der Lebensmitteltafeln, Sozialkaufh&auml;user und Kleiderkammern, die fast &uuml;berall in der Bundesrepublik wie Pilze aus dem Boden sprie&szlig;en, gewinnt man den Eindruck, dass der Sozialstaat geht und die Ehrenamtler kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/mit-dem-mut-zur-heuchelei\/-\/1472602\/5049688\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; K&uuml;nftig weniger Hartz-IV-Empf&auml;nger<\/strong><br>\nGuter Vorsatz f&uuml;r 2011: Die Jobcenter sollen daf&uuml;r sorgen, dass deutlich mehr Hartz-IV-Empf&auml;nger erwerbst&auml;tig werden oder sich ausbilden lassen. So will die Regierung etliche Millionen Euro sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bundesagentur-fuer-arbeit-regierung-spekuliert-auf-weniger-hartz-iv-empfaenger-1.1041187\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Soll, soll, soll &hellip; Was soll die l&auml;cherliche Argumentation, die im Kern darauf hinausl&auml;uft, dass mehr Leute in Brot und Lohn kommen, wenn, ja wenn Konjunktur gut l&auml;uft. Da m&ouml;chte man schon konkret wissen, was die Jobcenter bei der Vermittlung von Arbeitslosen besser als im Vorjahr machen wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zahl der Erwerbst&auml;tigen erreicht im Jahr 2010 neuen H&ouml;chststand <\/strong><br>\nIm Durchschnitt des Jahres 2010 waren rund 40,37 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbst&auml;tig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten vorl&auml;ufigen Berechnungen weiter mitteilt, entspricht dies im Vorjahresvergleich einer Zunahme um 197&nbsp;000 Personen oder 0,5%. Damit erreichte die Zahl der Erwerbst&auml;tigen im Jahr 2010 in Deutschland einen neuen H&ouml;chststand. Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Erwerbst&auml;tigenzahl auch im Jahr 2009 trotz des kr&auml;ftigen Einbruchs der Wirtschaftsleistung nur relativ moderat um 45&nbsp;000 Personen unter den bisherigen H&ouml;chststand aus dem Jahr 2008 gesunken war.<br>\nNach vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzungen auf Basis der Arbeitskr&auml;fteerhebung sank die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer Definition) im Jahresdurchschnitt 2010 in Deutschland um 297&nbsp;000 Personen (&ndash;&nbsp;9,2%) auf 2,93 Millionen.<br>\nNach Wirtschaftsbereichen betrachtet entwickelte sich die Zahl der Erwerbst&auml;tigen mit Arbeitsort in Deutschland im Jahr 2010 sehr unterschiedlich. In der Summe der Dienstleistungsbereiche nahm die Erwerbst&auml;tigkeit im Jahresdurchschnitt um 330&nbsp;000 Personen (+&nbsp;1,1%) gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum zu. Ein Teil dieses Anstiegs entfiel auf die den unternehmensnahen Dienstleistungen zuzuordnende Zeitarbeitsbranche&hellip;<br>\nSo hatten im Jahr 2010 fast drei Viertel aller Erwerbst&auml;tigen in Deutschland ihren Arbeitsplatz in den Dienstleistungsbereichen. Der Anteil des so genannten terti&auml;ren Sektors an der Gesamtzahl der Erwerbst&auml;tigen erh&ouml;hte sich von 59,5% im Jahr 1991 auf 73,5% im Jahr 2010. Spiegelbildlich dazu verringerten sich in diesem Zeitraum die Erwerbst&auml;tigenanteile des prim&auml;ren und des sekund&auml;ren Sektors.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/01\/PD11__001__13321,templateId=renderPrint.psml%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man kann es sicher nicht zuallererst dem Statistischen Bundesamt vorhalten, aber diese Statistik ist ein weiteres Beispiel, dass in Deutschland nur noch auf die Quantit&auml;t der Erwerbst&auml;tigkeit geachtet wird. Die Qualit&auml;t der Arbeit, also Sicherheit, Arbeitsstandards, L&ouml;hne etc. sind v&ouml;llig aus dem Blickfeld geraten. Siehe dazu den gestrigen Beitrag zur Neujahrsansprache <a href=\"\/?p=7869\">von Angela Merkel<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>In der unvollkommenen Welt<\/strong><br>\nZu dieser Rekordzahl an Jobs allerdings geh&ouml;ren auch viele prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse &ndash; das ist die schlechte Nachricht. Pr&auml;ziser formuliert: Selbst in diesem wirklich guten abgelaufenen Jahr ist die Zahl der Vollzeitstellen etwas gesunken, daf&uuml;r die Zahl der Teilzeit-Besch&auml;ftigten deutlich gestiegen. Viele der neuen Stellen entstehen in der Zeitarbeitsbranche, von den f&uuml;nf Millionen 400-Euro-Jobbern ganz zu schweigen. Und auch die Vollzeitjobs sind nicht mal mehr &ldquo;beim Staat&rdquo; oder bei Siemens garantierte Stellungen auf&nbsp;Lebenszeit.<br>\nNur beides zusammen, der Job-Rekord und die wachsende Fragmentierung dieser Jobs, bildet die Wirklichkeit der Arbeitswelt im Deutschland des fr&uuml;hen 21. Jahrhunderts ab. Man kann diese Entwicklung insgesamt verteufeln und moralisch oder gar gesetzlich &auml;chten; das w&auml;rmt das Herz, schafft aber keine Jobs, eher im Gegenteil. Der Trend geht zu mehr Vielfalt bei den Arbeitsverh&auml;ltnissen in einer Welt, in der Deutschland die Bedingungen nicht mehr diktiert, sondern selbst unter Druck steht. Besser ist deshalb, man akzeptiert die Zeichen der Zeit und konzentriert sich auf die Verbesserung der Wachstumsbedingungen der Wirtschaft sowie auf faire Rahmenbedingungen im&nbsp;Job.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitsverhaeltnisse-in-der-unvollkommenen-welt-1.1042434\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Typisch f&uuml;r den Wirtschaftsressortchef der S&uuml;ddeutschen. Aber: Umgekehrt wird ein Schuh draus. Deutschland diktiert mit seinem Lohndumping durch Hartz IV, mit seinem unvergleichbar gro&szlig;en Anwachsen des Niedriglohnsektors, mit Leiharbeit und mit Minijobs die Bedingungen bei den Arbeitsverh&auml;ltnissen seiner Wettbewerber.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Altersarmut steigt drastisch an<\/strong><br>\nUnterbrochene Erwerbsbiografien, mehr Teilzeit- und Niedriglohnjobs, r&uuml;ckl&auml;ufige Rentenniveaus und die steigende Lebenserwartung &ndash; alle diese Faktoren werden die Zahl der armen Senioren in den kommenden Jahrzehnten in die H&ouml;he treiben. &ldquo;Die Altersarmut wird sich in den n&auml;chsten Jahren dramatisch verschlimmern&rdquo;, sagte Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Wohlfahrtsverbandes, unserer Redaktion. Der Anteil der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen, die auf die staatliche Grundsicherung im Alter angewiesen sind, werde sich von derzeit etwa 2,5 Prozent bis 2025 &ldquo;auf zehn Prozent oder mehr vervierfachen&rdquo;, prognostizierte Schneider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/Altersarmut-steigt-drastisch-an_aid_947520.html\">RP Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Altenpflege soll endlich bezahlbar werden<\/strong><br>\nDer Gesetzgeber will Angeh&ouml;rige von Pflegebed&uuml;rftigen st&auml;rker unterst&uuml;tzen. Zudem profitieren sie bald von der Legalisierung der Hilfskr&auml;fte aus Osteuropa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article11924033\/Die-Altenpflege-soll-endlich-bezahlbar-werden.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> &hellip; durch &ldquo;endlich&rdquo; legales Lohndumping.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kirche fordert Selbstbeteiligung beim Arztbesuch<\/strong><br>\nSparvorschl&auml;ge von den deutschen Bisch&ouml;fen: Ihrer Meinung nach sollen die Krankenkassen bald weniger Leistungen bezahlen &ndash; und eine Selbstbeteiligung verlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article11932704\/Kirche-fordert-Selbstbeteiligung-beim-Arztbesuch.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Kirche kann es recht sein, denn umso schneller landen wir im Himmelreich. Aber im Ernst, was hindert den Kirchenf&uuml;rsten daran, einmal dar&uuml;ber nachzudenken, ob nicht zun&auml;chst einmal die Kosten des Gesundheitssystems breiter verteilt werden sollen, z.B. auf die besonders breiten Schultern derer, die sich &uuml;ber Privatversicherungen aus den Solidarpakt ausgeklinkt haben. &ndash; Ihr armen L&auml;mmer, die ihr mit solchen Hirten gestraft seid!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesundheitswirtschaft: Jobs mit Zukunft<\/strong><br>\nDie Gesundheitswirtschaft ist die Zukunftsbranche Nummer eins.&ldquo; Josef Hilbert ist da ganz sicher. Mit rund f&uuml;nf Millionen Besch&auml;ftigten sei sie schon jetzt die gr&ouml;&szlig;te Branche Deutschlands, sagt der Direktor des Instituts Arbeit und Technik (IAT) an der Fachhochschule Gelsenkirchen. In den n&auml;chsten 15 bis 20 Jahren k&ouml;nnten noch mal rund 800000 neue Jobs entstehen. F&uuml;r die, die nicht so gut mit Alten und Kranken umgehen k&ouml;nnen, hat der Gesundheits&ouml;konom einen Trost: Zur Gesundheitswirtschaft geh&ouml;rten nicht nur Pflegeberufe, sondern auch High-Tech-Jobs. Die Frankfurter Rundschau hat Forscher wie Hilbert gefragt, wie die Arbeitsm&auml;rkte der Zukunft aussehen. Welche Berufe sind k&uuml;nftig besonders gefragt? Wo wird der Personalbedarf &uuml;berdurchschnittlich steigen? Eine Modellrechnung loben Wissenschaftler als besonders umfassend und sorgf&auml;ltig: die Projektion von Gerd Zika vom Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Robert Helmrich vom Bundesinstitut f&uuml;r Berufsbildung. Zika und Helmrich haben erforscht, wie sich Arbeitskr&auml;fte-Bedarf und Arbeitskr&auml;fte-Angebot in verschiedenen Berufsgruppen entwickeln, wenn bisherige Trends fortgeschrieben werden. Bei Gesundheits- und Sozialberufen wie &Auml;rzten, Pflegern, Sozialarbeitern und Erzieherinnen erwarten sie &ndash; wie das IAT &minus; einen stark steigenden Bedarf. Schon in f&uuml;nf Jahren werden demnach 260000 mehr Menschen mit solchen Berufen gebraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/arbeit---soziales\/jobs-mit-zukunft\/-\/1473632\/5048138\/-\/view\/printVersion\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Faszinierend. &bdquo;Wor&uuml;ber sich der Forscher Zika selbst gewundert hat: Den ersten Platz beim Personalzuwachs belegen nach seiner Modellrechnung die Gastronomie- und Reinigungsberufe. In keiner anderen Berufsgruppe wird der Arbeitskr&auml;ftebedarf demnach st&auml;rker steigen&hellip; M&ouml;glicherweise werde der Anstieg aber auch dadurch &uuml;berzeichnet, dass Reinigungsjobs neu in der Statistik auftauchen, weil Gro&szlig;konzerne sie ausgelagert haben.&ldquo; Als was waren diese ausgelagerten Gastronomie- und Reinigungsstellen vorher bei den Gro&szlig;konzernen gekennzeichnet? Das erkl&auml;rt uns hier niemand. Aber die Forscher wundern sich und die Politiker freuen sich vielleicht &uuml;ber solche statistischen Nachtschattengew&auml;chse. Das ist wahrscheinlich auch so ein statistisches Mysterium wie der bedeutende Anstieg der Arbeitsstellen von &Uuml;ber-50-j&auml;hrigen; Urban Priol kl&auml;rte uns in der November-Anstalt dar&uuml;ber auf, dass die meisten von ihnen vorher bestimmt 49 waren&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die angeblich &bdquo;modernste Stromversorgung der Welt&ldquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Stromrevolution f&auml;llt aus <\/strong><br>\nDie Stromversorgung den Konzernen nehmen und in die kommunale Hand legen &ndash; das ist nicht leicht. Wie machtvoll die Energieriesen sind, zeigt sich im Landkreis Kassel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2010-12\/kassel-stromnetze\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarz-Gelb und die &bdquo;Stroml&uuml;cke&ldquo;<\/strong><br>\nLaut Gesetz muss das Wirtschaftsministerium alle zwei Jahre zum 31. Juli eine Strom-Studie vorlegen. In dem letzten Gutachten von 2008 stand schwarz auf wei&szlig;: Angesichts der Planungen f&uuml;r den Neubau konventioneller Kraftwerke stelle &bdquo;das Vorhandensein ausreichender Erzeugungsleistung keinen kritischen Engpass&ldquo; dar. Die Prognose f&uuml;r das Jahr 2020 wurde vom Energiewirtschaftlichen Institut der Uni K&ouml;ln auf Basis des damals g&uuml;ltigen Atomausstiegs erstellt.<br>\n2010 l&auml;sst der Bericht lange auf sich warten. Ende Oktober aber hat die schwarz-gelbe Bundestagsmehrheit die Laufzeitverl&auml;ngerung f&uuml;r Atomkraftwerke beschlossen und dies mit drohenden Engp&auml;ssen bei konventionellen Kraftwerken begr&uuml;ndet. &bdquo;Die Stroml&uuml;cke ist ein M&auml;rchen&ldquo;, h&auml;lt Nestle dagegen und ist sicher, dass dies der Bericht belegen w&uuml;rde: &bdquo;Offenbar hat die Regierung Angst, die Fakten auf den Tisch zu legen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/schwarz-gelb-und-die--stromluecke-\/-\/1472596\/5052800\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine spannende Angelegenheit, im ersten Monitoring-Bericht hei&szlig;t es noch: &ldquo;Insgesamt bleibt festzuhalten: F&uuml;r den Zeitraum bis 2020 d&uuml;rften in Deutschland ausreichende Erzeugungskapazit&auml;ten zur Verf&uuml;gung stehen, um die Versorgungssicherheit im Bereich der Elektrizit&auml;tsversorgung zu gew&auml;hrleisten.&rdquo; Die Erkl&auml;rung des Ministeriums, dass personelle Engp&auml;sse im Institut der Grund f&uuml;r die versp&auml;tete Vorlage des Gutachtens seien, da es zwischenzeitlich f&uuml;r das Energiekonzept der Bundesregierung beauftragt war, verweist indirekt auf den entscheidenden Punkt. Wie soll sich das Institut einerseits die Regierung f&uuml;r weitere Gutachten gewogen halten, andererseits aber vermeiden, seine Glaubw&uuml;rdigkeit zu verlieren, wenn es nach nur zwei Jahren zu einer kontr&auml;ren Einsch&auml;tzung kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steuer-CDs bringen dem Fiskus 1,8 Milliarden Euro ein<\/strong><br>\nDer umstrittene Ankauf von CDs mit Daten von Bankkunden in Liechtenstein und der Schweiz sp&uuml;lt einem Magazinbericht zufolge rund 1,8 Milliarden Euro in die klammen deutschen Staatskassen. Insgesamt k&ouml;nnten die Finanz&auml;mter mit Nachzahlungen in dieser H&ouml;he von Deutschen rechnen, die ihre Kapitalertr&auml;ge von Konten in diesen L&auml;ndern bislang undeklariert lie&szlig;en, berichtete das Nachrichtenmagazin &bdquo;Der Spiegel&ldquo; am Samstag vorab unter Berufung auf noch nicht ver&ouml;ffentlichte Berechnungen der Steuersch&auml;tzung. 1,6 Milliarden Euro fielen noch in diesem Jahr an, 200 Millionen im n&auml;chsten.<br>\nNach Expertensch&auml;tzungen haben Bundesb&uuml;rger im Ausland 250 bis 300 Milliarden Euro an Anlagen und Kapitalertr&auml;gen angesammelt, die nicht versteuert wurden. Davon entfallen angeblich rund 100 Milliarden Euro auf die letzten zehn Jahre, unterliegen also noch nicht der Verj&auml;hrung und k&ouml;nnten im Prinzip noch besteuert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/datenkauf-steuer-cds-bringen-dem-fiskus-1-8-milliarden-euro-ein;2715599\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>INDECT: Menschensuchmaschine des Polizeistaats<\/strong><br>\nEine Datenbank soll k&uuml;nftig alle modernen &Uuml;berwachungstechnologien vereinen. Die Forschung im Auftrag der Europ&auml;ischen Union, an der eine deutsche Hochschule beteiligt ist, l&auml;uft unter strenger Geheimhaltung. Auch die Bundesregierung blockt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/185848.menschensuchmaschine-des-polizeistaats.html?sstr=INDECT\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Chaos Communication Congress in Berlin<\/strong><br>\nLeser M.K. schrieb uns: &bdquo;Ich m&ouml;chte auf einen Vortrag hinweisen, der am 29.12.2010 auf dem 27. Chaos Communication Congress in Berlin gehalten wurde &ndash; einer Konferenz, die eine &uuml;berraschende Vielzahl an nicht technischen, sondern gesellschaftskritischen Beitr&auml;gen verschiedenster Themenbereiche bot.<br>\nDer Vortrag &ldquo;Digitale Spaltung per Gesetz &ndash; Das Internet und geschaffene soziale Ungleichheit im Alltag von Erwerbslosen&rdquo; gew&auml;hrte nicht allt&auml;gliche Einblicke in die Ausgrenzung von Hartz4-Empf&auml;ngern aus der &ldquo;digitalen Gesellschaft&rdquo; und die damit einhergehende zunehmende soziale Isolation und Benachteiligung bei Informations- und Arbeitssuche. Es wurde deutlich gemacht, dass diese Zust&auml;nde durch verfehlte Gesetzgebung und Unwillen zur Ver&auml;nderung in den ARGEn verursacht werden &ndash; was die zahlreichen Interviews mit Betroffenen eindrucksvoll belegen. \n<p>Der Mitschnitt auf <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fKUJfTmDFYI\">Youtube<\/a>.<br>\nZusammenfassung und Download des <a href=\"http:\/\/events.ccc.de\/congress\/2010\/Fahrplan\/events\/4085.en.html\">Vortrags<\/a>.<br>\nDer Kongress bot noch eine F&uuml;lle an &auml;hnlich gelagerten Themen, die ebenfalls einen Hinweis wert w&auml;ren. Eine &Uuml;bersicht dazu gibt es <a href=\"http:\/\/events.ccc.de\/congress\/2010\/Fahrplan\/track\/Society\/index.de.html\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die &Uuml;bersicht enth&auml;lt auch einen Vortrag zum INDECT-Projekt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn &uuml;berhaupt keinen Stolz?<\/strong><br>\nWeil uns das Verlangen nach einem Leistungsschutzrecht auch 2011 wieder &ldquo;&uuml;ber Geb&uuml;hr&rdquo; besch&auml;ftigen wird, hat Mario Sixtus einen zornigen Brief an Springer, Holtzbrinck, Burda &amp; Co. geschrieben.<br>\nLiebe Verleger,<br>\ndas tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: &ldquo;Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?&ldquo; Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt f&uuml;r die Besichtigung eurer Hyperlink-freien W&ouml;rterw&uuml;sten, weil ihr genau wisst, dass niemand daf&uuml;r Geld ausgeben w&uuml;rde. Ihr habt seri&ouml;se und un- seri&ouml;se SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr k&ouml;nnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen G&auml;sten hier Geld kassieren wollt. Sogar per Gesetz. Verleger: geht&rsquo;s noch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/36869\/verlegerforderung-leistungsschutzrecht-ja-habt-ihr-denn-ueberhaupt-keinen-stolz\/\">Carta<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung MG:<\/strong> Zwangsgeb&uuml;hr f&uuml;r INSM-Propaganda im Web &ndash; Nein Danke !!!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rinks gleich lechts<\/strong><br>\nNicht mehr der Kampf gegen den Rechtsextremismus, sondern gegen &raquo;Extremismus&laquo; schlechthin hat sich die Bundesregierung bereits im Koalitionsvertrag auf die Fahnen geschrieben. Neben Neofaschismus und Islamismus waren damit die radikale Linke und die positive R&uuml;ckerinnerung an soziale Errungenschaften der DDR gemeint. W&auml;hrend in den letzten 20 Jahren &uuml;ber 140 Menschen von rassistisch und rechtsextrem motivierten Gewaltt&auml;tern ermordet wurden, werden im Namen des Extremismusansatzes kurzerhand Faschismus und Antifaschismus, die extreme Rechte und die antikapitalistische Linke, gleichgesetzt. Nicht konkrete Inhalte, sondern allein eine Distanz zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung wird dabei bem&uuml;ht. Die linke Forderung nach mehr Demokratie &uuml;ber den Parlamentarismus hinaus und der rechtsextreme Wunsch nach einem starken F&uuml;hrerstaat sind aus dieser Sicht identisch extremistisch. Dass das Grundgesetz in der Frage des Wirtschaftssystems keine Festlegung getroffen hat und Antikapitalismus damit nicht verfassungsfeindlich sein kann, ignorieren die Extremismustheoretiker schlicht. Mit der Extremismustheorie verbunden ist ein staatlicher Angriff auf zahlreiche zivilgesellschaftliche Projekte gegen Rechtsextremismus und Rassismus, die seit 2001 aus Bundesmitteln gef&ouml;rdert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/12-29\/025.php?print=1\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>M&auml;nner im Elitekampf<\/strong><br>\nDer Streit &uuml;ber die Politik des Ausw&auml;rtigen Amts im &ldquo;Dritten Reich&rdquo; ist anachronistisch und zeitgem&auml;&szlig; zugleich: Konservative beugen Fakten.<br>\nDie Debatte ersch&ouml;pft sich jedoch nicht im Streit zwischen alten und jungen Historikern. Eine junge konservative Elite im Umfeld von FAZ und Welt stellt sich &ndash; gegen den Stand der Forschung &ndash; sch&uuml;tzend vor die alte, in schwere Verbrechen verstrickte Elite. Nebenher sind alte und neue Eilte dabei, die Naziverbrechen auf die gleiche Stufe zu stellen wie die Steinw&uuml;rfe Joschka Fischers und anderer 68er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F12%2F30%2Fa0102&amp;cHash=b54015bb59\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>UNO: Verschlechterung der Sicherheitslage in Afghanistan<\/strong><br>\nDas &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; ver&ouml;ffentlichte vertrauliche Karten der UNO-Mission in Afghanistan, wonach die Risikoeinsch&auml;tzung Ende Oktober vor allem f&uuml;r den Norden und den Nordosten des Landes schlechter ausf&auml;llt als zu Beginn der j&auml;hrlichen Kampfsaison Anfang M&auml;rz. Dabei wurde f&uuml;r mehrere Bezirke auch im deutschen Bundeswehrgebiet die Gefahreneinstufung von &bdquo;niedrig&ldquo; oder &bdquo;mittel&ldquo; auf &bdquo;hoch&ldquo; heraufgesetzt.<br>\nDer Kommunikationsdirektor der UNO-Mission, Kieran Dwyer, best&auml;tigte auf AFP-Anfrage, dass sich die Situation in einigen zuvor sicheren Gebieten verschlechtert habe. &bdquo;Es gibt Teile des Landes, in denen es 2010 wegen der unsicheren Lage zunehmend schwierig geworden ist, zu operieren&ldquo;, sagte Dwyer. &bdquo;Im Zuge der Versch&auml;rfung des Konflikts in gewissen Teilen des Landes sehen wir Aufst&auml;ndische in Bezirken auftauchen, die zuvor kein Ziel waren.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2033166\/\">ORF.at<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052970203568004576043842922347526.html\">WSJ.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da haben wir all die sch&ouml;nen Fortschrittsberichte unserer aber auch der US-Regierung, und nun das: Da wo die Lage nicht schlechter geworden ist, hat sie sich nicht ver&auml;ndert &ndash; trotz laufender Erfolgsmeldungen des US-Milit&auml;rs. Die &ldquo;neue&rdquo; Strategie der USA, immer mehr des Gleichen, hat die Aufstandst&auml;tigkeit eher befl&uuml;gelt als geschw&auml;cht. Laut eines Berichts des Pentagon an den Kongress gab es im vergangenen Jahr etwa 70 Prozent mehr Angriffe der Aufst&auml;ndischen als 2009 und dreimal so viele wie 2007. Es ist an der Zeit innezuhalten, um in einen ernsthaften Dialog mit allen Beteiligten zu suchen, um gewiss nicht als Sieger aber vielleicht in W&uuml;rde abzutreten. Es geht ja nicht nur um die Taliban, sondern auch um das Verh&auml;ltnis der tadschikischen, usbekischen Warlords der ehemaligen Nordallianz zu Karsai und dessen Gefolge.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Orb&aacute;n ist von der Macht geblendet<\/strong><br>\nGesetze vom Flie&szlig;band, keine Opposition: Die Regierung muss sich um b&uuml;rgerliche Denker nicht scheren, meint Paul Lendvai: &ldquo;Ich hatte nicht gedacht, dass diese Regierung so schnell so viel Abbau demokratischer Sicherungen und verfassungsm&auml;&szlig;iger Bremsen in Richtung totale Machtaus&uuml;bung schaffen wird. Orb&aacute;n hat ein unglaublich schnelles Tempo eingeschlagen. Noch nie hat eine Regierung in so kurzer Zeit so viele Gesetze &ndash; 43 neue Gesetze und 107 Gesetzes&auml;nderungen, einschlie&szlig;lich sechs Verfassungs&auml;nderungen, au&szlig;erdem 111 Resolutionen und zwei politische Erkl&auml;rungen &ndash; vom Parlament beschlie&szlig;en lassen, noch dazu ohne massive Proteste der Opposition. &hellip; Was er mit der Macht machen wird, ist schwer vorauszusagen. Er wird sie sicher n&uuml;tzen, um die Dauer der Machtaus&uuml;bung abzusichern. Vor anderthalb Jahren hat er bei einer Veranstaltung von einem zentralen Kr&auml;ftefeld gesprochen, das f&uuml;r 15 bis 20 Jahre den Parteienhader abl&ouml;sen soll. Am 15. M&auml;rz wird wahrscheinlich die neue Verfassung verabschiedet. Orb&aacute;n ist von der Macht geblendet. Jetzt k&uuml;mmert er sich &uuml;berhaupt nicht um die Vorbehalte der b&uuml;rgerlichen Denker, geschweige der Sozialisten. Alle Positionen werden mit seinen Leuten besetzt. Er sagt, er hat eine Zweidrittelmehrheit, das ist eine Revolution, obwohl 64 Prozent der Ungarn nicht zu den Wahlen gegangen sind. Mit 52 Prozent der Stimmen hat er 68 Prozent der Mandate&hellip; Mit Sanktionen erreicht man momentan &uuml;berhaupt nichts, weil die politischen Verh&auml;ltnisse so stark zugunsten von Fidesz gewichtet sind. Orb&aacute;n w&uuml;rde sich zu einem heroischen Widerst&auml;ndler stilisieren. Man sollte eher ideellen und politischen Druck aus&uuml;ben und klarstellen, dass sich Ungarn mit dieser Politik in schlechte Gesellschaft begibt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F12%2F29%2Fa0089&amp;cHash=de1e74016e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Wirtschaftsmacht China<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vorsicht, Ansteckungsgefahr<\/strong><br>\nFr&uuml;her unkten &Ouml;konomen gern: Wenn Amerika niest, bekommt Deutschland einen Schnupfen. Dahinter steckte die Erkenntnis, dass jede kleinste Ver&auml;nderung in den USA sich massiv auf deutsche Exporteure auswirkt. Sp&auml;testens seit Montag ist endg&uuml;ltig klar, dass es nicht mehr nur die Amerikaner sind, auf die die Deutschen achten m&uuml;ssen: Eine Zulassungsbeschr&auml;nkung f&uuml;r Neuwagen in Peking hat ausgereicht, um die Autoinvestoren zutiefst zu beunruhigen und f&uuml;r Kursrutsche zu sorgen. Dass der Boom gerade f&uuml;r die Autobauer nicht unendlich weitergehen konnte, war abzusehen. Der chinesische Markt h&auml;ngt extrem von staatlichen Subventionen und politischen Vorgaben ab. Viele Unternehmer und Investoren tun aber so, als seien die zweistelligen Zuwachsraten in China ein Naturgesetz, und haben entsprechend ihre Produktionskapazit&auml;ten ausgebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:wirtschaftsmacht-china-vorsicht-ansteckungsgefahr\/50209376.html\">FTD<\/a><\/li>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:begrenzte-zulassungen-china-bann-laesst-autoaktien-stuerzen\/50209337.html\">Siehe auch<\/a><\/p>\n<li><strong>Chinas Ausfuhrbeschr&auml;nkungen: Seltene Erden werden noch knapper<\/strong><br>\nDie Rohstoffe f&uuml;r Handy-Bildschirme, Hybrid-Autos und Computer sind weltweit begehrt. Die Volksrepublik will ihren Export aber weiter deckeln &ndash; trotz internationaler Proteste. Das Handelsministerium legte am Dienstag f&uuml;r das n&auml;chste Halbjahr eine Exportobergrenze von 14.446 Tonnen fest. Das sind elf Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2010. In den vergangenen Monaten lag die Grenze mit 7976 Tonnen allerdings noch deutlich niedriger.<br>\nChina kontrolliert mehr als 90 Prozent der weltweiten F&ouml;rderung der Rohstoffe, die f&uuml;r zahlreiche Hightech-Produkte ben&ouml;tigt werden. Die Drosselung der Exporte um 72 Prozent zur Jahresmitte l&ouml;ste deshalb international Emp&ouml;rung aus, die USA drohten China k&uuml;rzlich mit einer Klage vor der Welthandelsorganisation WTO. Die chinesische Regierung verteidigt die Ausfuhrbeschr&auml;nkungen damit, dass sie den umweltsch&auml;dlichen Abbau der seltenen Erden einschr&auml;nken wolle. Der Umweltschutz sei der Hauptgrund f&uuml;r die Exportquoten, sagte Handelsminister Chen Deming Mitte Dezember der Zeitung &ldquo;China Securities News&rdquo;. Auch der heimische Verbrauch sei zur&uuml;ckgefahren worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/rohstoffe\/:chinas-ausfuhrbeschraenkungen-seltene-erden-werden-noch-knapper\/50209537.html\">FDT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Am Beispiel der &ldquo;Seltenen Erden&rdquo; wird in seltener Weise klar, worauf der Wettbewerbsvorteil vieler Schwellenl&auml;nder basiert, denn die &ldquo;Seltenen Erden&rdquo; sind gar nicht so selten. Noch 1990 wurden mehr als ein Drittel der Weltf&ouml;rderung &bdquo;Seltener Erden&ldquo; in den USA gewonnen. Seit 2001 wird in den USA gar nicht mehr gef&ouml;rdert, obwohl sie &uuml;ber 13 Prozent der Weltreserven verf&uuml;gen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r Kanada und Australien. Wie kam es dazu? Die &ldquo;seltenen Erden&rdquo; sind in ihrer F&ouml;rderung extrem teuer, bald war China dank niedriger Arbeitskosten, Umwelt- und Arbeitsschutzstandards konkurrenzlos g&uuml;nstig und kam so zu seinem derzeitigen Monopol. Die Industriel&auml;nder k&ouml;nnen sich &ndash; Gott sei Dank &ndash; nicht mehr auf einen Wettbewerb einlassen, der auf Kosten von Leib und Leben seiner Arbeitnehmer und B&uuml;rger geht. Das hei&szlig;t aber in volkswirtschaftlicher Konsequenz, dass die entwickelten Industriel&auml;nder, wenn sie nicht hinter ihre m&uuml;hsam erworbenen Standards zur&uuml;ckfallen wollen, diese zumindest ansatzweise in die Verhandlungen mit den Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern einbringen oder vom Handel ablassen bzw. diese Produkte mit hohen Z&ouml;llen belasten m&uuml;ssen &ndash; auch wenn das die Profite des einheimische Kapitals mindert. Dass diese Profite wenig mit Masseneinkommen und Besch&auml;ftigung hierzulande korrelieren, haben die letzte Jahre eindr&uuml;cklich bewiesen.<br>\nWenn die USA z.B. jetzt wieder mit dem Abbau von &ldquo;Seltenen Erden&rdquo; beginnen, welche zum Teil selbst giftig sind und durch S&auml;uren aus den Bohrl&ouml;chern gewaschen werden, so gelingt das nur, weil die derzeitigen Knappheitspreise die Einhaltung von Umweltauflagen erlaubt. So muss z.B. der bei der F&ouml;rderung entstandene vergiftete Schlamm entsorgt werden, darf also nicht wie beim Weltmarktf&uuml;hrer China liegen bleiben. Die Argumentation Chinas, dass es durch Ausfuhrbeschr&auml;nkungen den umweltsch&auml;dlichen Abbau der seltenen Erden einschr&auml;nken wolle, ist ziemlich heuchlerisch. Niemand hindert China daran, umweltfreundliche Technologien einzusetzen, wie dies hoffentlich im s&auml;chsischen Ort Storkwitz bald demonstriert wird. Allerdings wird China dann damit leben m&uuml;ssen, dass es bereits mittelfristig sein Monopol verliert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Deutschland und USA bauen Spionagesystem auf<\/strong><br>\nFrankreich ist emp&ouml;rt, doch Deutschland und die USA entwickeln laut neuen Enth&uuml;llungen von Wikileaks ein neues Spionagesystem. Nach einem Bericht der norwegischen Zeitung Aftenposten sollen die Satelliten schon in einem Jahr in Betrieb gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spezials\/wikileaks---die-enthuellungsplattform\/deutschland-und-usa-bauen-spionagesystem-auf\/-\/4882932\/5058488\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Deutschland kehrt auf mehreren Politikfeldern gleichzeitig zu alten Untugenden zur&uuml;ck, siehe dieses Zitat von G&uuml;nter Verheugen (aus einer Talkshow, zitiert nach <a href=\"http:\/\/www.konkret-verlage.de\/kvv\/von.php?jahr=2011&amp;mon=01\">KONKRET 1\/2011<\/a>): &bdquo;Die Deutschen sehen nicht, wie die deutsche Politik in diesem Augenblick bei allen unseren Partnern in Europa ankommt. Die deutsche Politik wird bei unseren Partnern als eigens&uuml;chtig, selbsts&uuml;chtig geradezu, betrachtet, und unsere Partner vermissen an Deutschland, dass wir ein St&uuml;ck der Solidarit&auml;t zur&uuml;ckgeben, die wir &uuml;ber Jahrzehnte von ihnen erfahren haben. Wir sollten bitte nicht vergessen: Dieses ganze Projekt Europ&auml;ische Einheit ist wegen Deutschland notwendig geworden. Es geht immer dabei (darum), Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird f&uuml;r andere. Das d&uuml;rfen wir in diesem Land nicht vergessen. Wenn irgend jemand glaubt, wenn Sie, Herr Starbatty, glauben, dass das 65 Jahre nach Kriegsende keine Rolle mehr spielt, dann sind Sie vollkommen schief gewickelt. Ich kann Ihnen nach zehn Jahren Br&uuml;ssel sagen: Das spielt jeden Tag, jeden Tag noch eine Rolle, und die Art, wie Deutschland in Europa auftritt, wird anders beurteilt als die Art und Weise, wie Luxemburg in Europa auftritt, und das aus guten Gr&uuml;nden.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Sozialpolitische Daten und Fakten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sozialpolitik in Deutschland aktuell<\/strong><br>\nEine Auswahl der im Dezember 2010 neu eingestellten Dokumente finden Sie in den Politikfeldern: \n<ul>\n<li>&bdquo;Sozialstaat, soziale Sicherung, Sozialversicherung, Grundsicherung&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Finanzierung und &ouml;konomische Grundlagen des Sozialstaats&ldquo;<\/li>\n<li>Politikfeld &bdquo;Einkommensverteilung&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitslosigkeit&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Gesundheitswesen, Kranken- &amp; Pflegeversicherung&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Lebensformen, Familie, Familienpolitik&ldquo;<\/li>\n<li>&bdquo;Alter, Alterssicherung, Rentenversicherung&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">sozialpolitik-aktuell.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Mehr als drei Jahrzehnte Sozialpolitische Chronik<\/strong><br>\nDie Sozialpolitische Chronik bietet einen &Uuml;berblick &uuml;ber die gesetzlichen &Auml;nderungen in der Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sowie bei der Sozialhilfe (HLU) und der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende &uuml;ber die vergangenen Jahrzehnte.<br>\nDie Neuauflage ber&uuml;cksichtigt die bis Ende 2010 verabschiedeten Neuregelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ak-sozialpolitik.de\/doku\/02_politik\/chronik\/chronik_gesamt.pdf\">Arbeitnehmerkammer Bremen [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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