{"id":78796,"date":"2021-12-12T11:45:22","date_gmt":"2021-12-12T10:45:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78796"},"modified":"2021-12-13T09:37:26","modified_gmt":"2021-12-13T08:37:26","slug":"chinas-neue-seidenstrasse-teil-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78796","title":{"rendered":"Chinas Neue Seidenstra\u00dfe Teil III"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Myanmar-Korridor. <\/strong>China verf&uuml;gt &uuml;ber keinen eigenen Zugang in den Indischen Ozean und auf dem Weg durch das S&uuml;dchinesische Meer nach Europa und Afrika gibt es manche Engstelle, die ein chinesisches Schiff passieren muss. Da ist vor allem die Stra&szlig;e von Malakka, eine Meerenge, die im Konfliktfall von Chinas Gegnern leicht zu blockieren w&auml;re. Dar&uuml;ber hinaus wird der Export von und nach China um zwei bis drei Wochen verk&uuml;rzt, wenn die G&uuml;ter von Myanmar aus verschifft werden. Myanmar nimmt im Rahmen der Neuen Seidenstra&szlig;e (nachfolgend BRI) eine einzigartige geografische Position ein, da es an der Schnittstelle zwischen S&uuml;dasien und S&uuml;dostasien sowie zwischen dem Indischen Ozean und der s&uuml;dwestchinesischen Binnenprovinz Yunnan liegt. Von<strong> Marco Wenzel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nZwar kann China in Pakistan bereits die H&auml;fen von Gwadar und Karatschi nutzen und hat damit auch einen Zugang Indischen Ozean, die H&auml;fen sind allerdings nur &uuml;ber die Karakorum-Fernstra&szlig;e erreichbar. Diese 1300 km lange Fernstra&szlig;e, die einzige Verbindung auf dem Landweg nach Pakistan, aber f&uuml;hrt durch ein Gebiet, das von st&auml;ndigen Erdrutschen, &Uuml;berschwemmungen und sogar Erdbeben heimgesucht wird. Zudem ist der Karakorum Highway im Winter unpassierbar, die Stra&szlig;e f&uuml;hrt durch die Ausl&auml;ufer des Himalaya, teilweise in 5.000 Meter H&ouml;he, in Sichtweite am Nangar Prabat vorbei, einem der h&ouml;chsten Berge der Welt.<\/p><p>Damit bleibt Myanmar die einzige einigerma&szlig;en sichere M&ouml;glichkeit f&uuml;r China, sein gut ausgebautes Eisenbahnnetz mit den s&uuml;dostasiatischen M&auml;rkten zu verbinden. Wichtig ist dabei auch der Seeweg zum Hafen von Dschibouti und von da aus weiter entweder zu den L&auml;ndern Afrikas oder durch den Suez-Kanal zum Mittleren Osten und ins Mittelmeer nach S&uuml;deuropa (Pir&auml;us). Der China-Myanmar-Wirtschaftskorridor ist f&uuml;r China der vielleicht wichtigste Teil der Neuen Seidenstra&szlig;e.<\/p><p>Seit den sp&auml;ten 1980er Jahren ist China bem&uuml;ht, einen Landkorridor zu schaffen, der Yunnan &uuml;ber Myanmar mit dem Indischen Ozean verbindet, urspr&uuml;nglich um die Wirtschaft der s&uuml;dwestlichen Provinzen Chinas anzukurbeln. Inzwischen hat der Korridor jedoch auch strategische Bedeutung erlangt, da er dazu beitragen wird, Chinas &ldquo;Malakka-Dilemma&rdquo; zu l&ouml;sen: seine Abh&auml;ngigkeit von der maritimen Engstelle in der Stra&szlig;e von Malakka.<\/p><p><strong>Der Handelskorridor (CMEC)<\/strong><\/p><p>Der CMEC reicht von der chinesischen Provinz Yunnan bis nach Mandalay in Zentral-Myanmar und erstreckt sich dann nach S&uuml;den bis Yangon und nach Westen bis zur geplanten Sonderwirtschaftszone Kyaukphyu im Bundesstaat Rakhine.<\/p><p>Der 1.200 Kilometer lange Abschnitt (davon 800 km durch Myanmar) Kyauphyu-Kunming verbindet Kunming, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Yunnan, &uuml;ber Mandalay, mit Kyaukphyu am Indischen Ozean. Das Projekt w&uuml;rde China &uuml;ber Myanmar einen direkten Zugang zum Indischen Ozean verschaffen und die Umgehung der Stra&szlig;e von Malakka f&uuml;r chinesische &Ouml;limporte erm&ouml;glichen.<\/p><p>Das Projekt umfasst den Ausbau des nat&uuml;rlichen Tiefseehafens von Kyauphyu mit einer Sonderwirtschaftszone sowie den Bau einer Eisenbahntrasse und einer Fernstra&szlig;e parallel zu den sich bereits in Betrieb befindlichen &Ouml;l- und Gaspipelines.<\/p><p>Verlauf der &Ouml;l- und Gaspipelines:<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211212-Chinas-Neue-Seidenstra%C3%9Fe.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211212-Chinas-Neue-Seidenstra%C3%9Fe.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/figure\/The-cross-border-China-Myanmar-oil-and-gas-pipeline-from-Kyaukpyu-to-Kunming-through_fig3_323760627\">researchgate.net\/figure\/The-cross-border-China-Myanmar-oil-and-gas-pipeline-from-Kyaukpyu-to-Kunming-through_fig3_323760627<\/a><\/p><p>Bereits im Jahr 2005 hatte die China National Petroleum Company (CNPC) eine Vereinbarung mit der Regierung Myanmars &uuml;ber den Kauf von Erdgas aus Myanmar unterzeichnet. 2008 wurde ein weiterer Vertrag &uuml;ber den Kauf von Erdgas aus dem Shwe-Gasfeld im Golf von Bengalen mit einem von Daewoo International gef&uuml;hrten Konsortium unterzeichnet. 2009 unterzeichneten China und Myanmar zus&auml;tzlich ein Abkommen &uuml;ber den Bau einer Erdgaspipeline und einer Roh&ouml;lpipeline, die 2013 bzw. 2017 in Betrieb genommen wurden. Im Gegensatz zur Erdgaspipeline wird die &Ouml;lpipeline von einem Joint-Venture zwischen einer Tochterfirma der chinesischen CNPC und der myanmarischen MOGE betrieben. Vier parallel verlaufende Pipelines verbinden den Tiefseehafen von Kyaukphyu &uuml;ber die Grenzstadt Ruili mit Kunming in der chinesischen Provinz Yunnan. Das Erdgas wird auf der Ramree-Insel und das Erd&ouml;l auf der Insel Maday eingespeist. Finanziert wurden die Pipelines haupts&auml;chlich &uuml;ber Kredite von der chinesischen Entwicklungsbank (1,5 Mrd. USD f&uuml;r die &Ouml;l- und 1 Mrd. USD f&uuml;r die Gaspipelines).<\/p><p>Das Gas kommt aus dem Shwe-Gasfeld vor der K&uuml;ste des Rakhine-Staats, einer Verwaltungseinheit von Myanmar. Das Erd&ouml;l kommt vornehmlich aus dem Nahen Osten und aus Afrika und wird auf der Insel Maday von den &Ouml;ltankern umgeladen und in die Pipelines eingeleitet. Der Rakhine-Staat, fr&uuml;her Arakan, ist auch der Heimatstaat der Rohingya, deren Verfolgung und Vertreibung durch das Milit&auml;r 2017 die Welt ersch&uuml;tterte.<\/p><p>Die Pipelines versorgen aber nicht nur China mit Gas, sondern auch Haushalte und Industrien in Myanmar, darunter die Industriezonen Myingyan und Kyaukse in Mandalay. Die Erdgaspipeline transportiert j&auml;hrlich 12 Milliarden m&sup3; Erdgas nach China, die &Ouml;lpipeline 12 Millionen Tonnen Erd&ouml;l.<\/p><p>Neben dem Tiefseehafen haben chinesische Unternehmen und die koreanische Daewoo International Company mit dem Bau von Erd&ouml;l- und Erdgaslagerst&auml;tten und Gasraffinerieprojekten auf der Insel Maday und in Kyaukpyu begonnen. Der Bau einer Sonderwirtschaftszone in Kyaukpyu sowie die Eisenbahntrasse und die Fernstra&szlig;e wurden zwischenzeitlich auf Eis gelegt. Keines der Projekte, die urspr&uuml;nglich mit Thein Sein, dem Ministerpr&auml;sidenten der Milit&auml;rregierung, vereinbart worden waren und die mit 9 bis 10 Milliarden USD veranschlagt worden waren, wurde von der NLD-Regierung von Suu Kyi, die 2016 ins Amt kam, in die Umsetzungsphase gebracht, da sie aufgrund von Bedenken &uuml;ber die kommerzielle Durchf&uuml;hrbarkeit und ihre sozialen und &ouml;kologischen Auswirkungen noch sorgf&auml;ltig gepr&uuml;ft werden sollten. Die von Aung Suu Kyi gef&uuml;hrte NLD-Regierung ging mit den BRI-Projekten vorsichtiger, sorgf&auml;ltiger und auch verantwortungsbewusster um, was aber keinesfalls hei&szlig;en will, dass sie ihnen ablehnend gegen&uuml;berstand. In der Tat wird das Projekt, eine Zivilregierung vorausgesetzt, dem Land durchaus auch Vorteile bringen.<\/p><p>Bei einem Treffen im November 2017 zwischen der Staatsr&auml;tin Aung Suu Kyi und dem chinesischen Au&szlig;enminister wurde der Bau eines gemeinsamen Wirtschaftskorridors CMEC (China-Myanmar Economic Corridor) beschlossen. Aung San Suu Kyi und Xi Jinping erzielten im April 2018 eine Einigung &uuml;ber die Eigentumsverh&auml;ltnisse am Hafenprojekt, nachdem CITIC zugestimmt hatte, seinen Anteil von 85 Prozent auf 70 Prozent zu senken. Beide Seiten einigten sich darauf, das urspr&uuml;ngliche Projekt in einem geringeren Umfang zu beginnen, nachdem Myanmar Bedenken ge&auml;u&szlig;ert hatte, das Land k&ouml;nne in eine Schuldenfalle geraten. Die erste Phase des Hafenausbaus wird etwa 1,5 Milliarden Dollar USD kosten. Die Eisenbahnlinie und die Fernstra&szlig;e sind nun auch wieder im Gespr&auml;ch. Im Oktober 2018 unterzeichneten die China Railway Eryuan Engineering Group (China Railway Group Ltd) (CREEG) und Myanmar Railways eine Absichtserkl&auml;rung zur Durchf&uuml;hrung einer Machbarkeitsstudie. Mandalay, die zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt Myanmars und traditionelles Drehkreuz f&uuml;r den Handel mit China, w&uuml;rde hierbei als Zwischenstation dienen, bis jetzt ist aber sonst noch nicht viel passiert. Auch f&uuml;r die geplante Sonderwirtschaftszone wurde eine neue Machbarkeitsstudie beschlossen. Die Eigentumsverh&auml;ltnisse in der SWZ m&uuml;ssen noch endg&uuml;ltig gekl&auml;rt werden.<\/p><p>In dieser vorsichtigen Haltung der NLD eine Abkehr von China und eine Zuwendung hin zu den USA zu sehen, wie manche Kritiker es darstellen wollen, ist weit hergeholt und entspricht nicht den Beweggr&uuml;nden von Suu Kyi und ihrer Regierung. Diese unterhielt in den 5 Jahren, die sie im Amt war, stets gute Beziehungen zur Volksrepublik China, ohne sich jedoch ausschlie&szlig;lich an sie binden zu wollen, eine durchaus rationelle und verst&auml;ndliche Haltung.<\/p><p><strong>China als Importeur von &Ouml;l und Gas<\/strong><\/p><p>China war noch bis in die 1990er Jahre Energieselbstversorger und exportierte sogar Erd&ouml;l. Die Situation hat sich inzwischen grundlegend ge&auml;ndert. Bedingt durch das enorme Wirtschaftswachstum &uuml;ber die letzten vier Jahrzehnte ben&ouml;tigt China heute mehr Erd&ouml;l und Erdgas, als es selber f&ouml;rdern kann. China verbraucht zurzeit etwa 620 Millionen Tonnen Erd&ouml;l pro Jahr, davon muss es mehr als 200 Millionen Tonnen importieren, etwa 30% seines Verbrauchs. Bei Erdgas sieht es &auml;hnlich aus, China importiert etwa 45% seines Verbrauchs von etwa 300 Milliarden m&sup3;, gesch&auml;tzte 130 Milliarden m&sup3; pro Jahr.<\/p><p>Die vier Pipelines aus Myanmar leiten 12 Millionen Tonnen Erd&ouml;l und 12 Milliarden m&sup3; Erdgas pro Jahr nach China durch. Das sind 6% respektive 9% seiner Gesamtimporte an Erd&ouml;l und Erdgas. 80% von Chinas &Ouml;leinfuhren m&uuml;ssen per Schiff durch die Stra&szlig;e von Malakka. Der Weg &uuml;ber Myanmar ist nicht nur k&uuml;rzer, schneller und kostensparender, sondern auch sicherer. Zumindest so lange, wie Myanmar China freundlich gesinnt bleibt. F&uuml;r China sind die Pipelines strategisch wichtig: Zwar decken die Pipelines nur einen kleinen Anteil des Bedarfs, erweitern aber den Kreis der Lieferanten.<\/p><p>Karte unten: Schwarz: der Seeweg durch die Stra&szlig;e von Malakka, rot: der Landweg Kyauphyu-Kunming<br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/211212-Chinas-Neue-Seidenstra%C3%9Fe-01b.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/211212-Chinas-Neue-Seidenstra%C3%9Fe-01b.png\" alt=\"\" width=\"758\" height=\"762\" class=\"aligncenter size-full wp-image-78889\"><\/a><\/p><p>Die Verbindung zwischen Kunming und Kyauphyu ist jedoch nicht das einzige Projekt im Rahmen der Neuen Seidenstra&szlig;e und des CMEC. Neben der oben bereits erw&auml;hnten 1.200 km langen Eisenbahntrasse und der Fernstra&szlig;e parallel zu den Pipelines sowie dem Ausbau des Tiefseehafens von Kyauphyu samt Sonderwirtschaftszone sind noch der Bau von Elektrizit&auml;tswerken zur Stromversorgung, Erd&ouml;l- und Erdgas-Lagerst&auml;tten sowie &Ouml;lraffinerien geplant. Die Sonderwirtschaftszone soll auf einem 4.300 Hektar gro&szlig;en Gel&auml;nde errichtet werden, das sich &uuml;ber neun Dorfgebiete erstreckt. Der Tiefseehafen wird zwei Tiefwasserliegepl&auml;tze umfassen, w&auml;hrend die Industriezone Bekleidungs- und Textilfabriken, Produktionsst&auml;tten, Banken und Erholungszentren umfassen soll.<\/p><p>Der Hafen von Kyaukpyu und die Sonderwirtschaftszone (SWZ) sind eines von drei gro&szlig;en Hafenprojekten in Myanmar. Daneben gibt es noch das Thilawa-Projekt, der Ausbau des Hafens von Rangun, und das Dawei-Projekt im S&uuml;dosten am Dawei-Fluss, nahe der thail&auml;ndischen Grenze.<\/p><p>Ein anderes wichtiges BRI-Projekt in Myanmar ist das 1,5 Mrd. USD teure New-Yangon-City-Projekt am Westufer des Rangun-Flusses. Das geplante 20.000 Hektar gro&szlig;e Projekt soll doppelt so gro&szlig; werden wie Singapur.<\/p><p>An der nord&ouml;stlichen Grenze zu China sollen, neben Kyauphyui im Westen, drei weitere Sonderwirtschaftszonen entstehen. Das Parlament des Kachin-Staates billigte bereits den Vorschlag zur Umsetzung eines von China unterst&uuml;tzten 22,4 Millionen USD teuren Business-Park-Projekts in der Grenzstadt Kanpiketi. Kanpiketi soll mit der Huaqiao-Wirtschaftszone auf der anderen Seite der Grenze in Yunnan verbunden werden.<\/p><p>Auch in Muse, dem Durchgangspunkt der Pipelines nach China, soll eine Sonderwirtschaftszone entstehen. Ruili auf der chinesischen Seite ist bereits heute ein wichtiger Umschlagplatz f&uuml;r G&uuml;ter aus Myanmar, insbesondere Jade. Von Kunming aus wurde bereits eine Eisenbahnlinie nach Ruili gebaut.<\/p><p>Eine andere vor kurzem von China fertiggestellte Bahnlinie an die Grenze zu Myanmar f&uuml;hrt von Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan, nach Lincang in der Provinz Yunnan, gegen&uuml;ber der Stadt Chinshwehaw im Shan-Staat von Myanmar. Auch dort ist eine Sonderwirtschaftszone geplant. Ein Anschluss an das Eisenbahnnetz von Myanmar nach dem keine 150 km entfernten Lashio, dem Endpunkt einer Eisenbahnverbindung nach Rangun, w&auml;re leicht zu bewerkstelligen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211212-Chinas-Neue-Seidenstra%C3%9Fe-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/211212-Chinas-Neue-Seidenstra%C3%9Fe-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.thethirdpole.net\/en\/regional-cooperation\/china-builds-in-myanmars-conflict-areas\/\">the third pole<\/a><\/p><p><strong>Gegenbewegung und Proteste<\/strong><\/p><p>Die Milit&auml;rjunta in Myanmar ist international ge&auml;chtet und bewegt sich deshalb notgedrungen immer mehr auf China als einer der einzigen ihr noch verbliebenen Verb&uuml;ndeten zu. Und obwohl China offiziell &bdquo;nicht gl&uuml;cklich&ldquo; &uuml;ber den Putsch ist, setzt Peking weiterhin auf die Junta und blockiert insbesondere im UN-Sicherheitsrat jede Resolution, die den Putsch verurteilt und zu Ma&szlig;nahmen gegen die Machthaber in Myanmar f&uuml;hren k&ouml;nnte. Dieses mit der Begr&uuml;ndung, der Putsch sei blo&szlig; eine &bdquo;Kabinettsumbildung&ldquo; gewesen und &uuml;berhaupt sei der Putsch eine &bdquo;interne Angelegenheit&ldquo; Myanmars.<\/p><p>Zwar f&auml;hrt China, wie bisher immer, zweigleisig und unterst&uuml;tzt inoffiziell noch seine Verb&uuml;ndeten unter den ethnischen Gruppen an der Grenze, die zu den Waffen gegriffen und zum Sturz der Junta aufgerufen haben, aber China hat sich durch seine Haltung den Unmut des &uuml;berwiegenden Teils der Bev&ouml;lkerung zugezogen. Die lauwarmen Erkl&auml;rungen Chinas und seine Unterst&uuml;tzung der Junta haben vor Ort die Wut gegen China angefacht. In den sozialen Medien wurde gedroht, wenn China den Milit&auml;rputsch weiterhin als eine &bdquo;interne Angelegenheit Myanmars&ldquo; sehe, dann sei auch die Sprengung der Pipelines eine interne Angelegenheit Myanmars. Was wiederum Peking dazu bewog, eine Delegation zur Putschistenregierung nach Naypyidaw zu entsenden, um die Junta dazu zu dr&auml;ngen, die Pipelines besser zu sch&uuml;tzen. China schien mehr um seine Energieversorgung besorgt als um das Leben der Demonstranten.<\/p><p>Die Junta und China scheinen aber weiterhin entschlossen, die Projekte trotz allem weiter zu treiben. Die Junta braucht dringend Geld und internationale Anerkennung und beides ist nur noch &uuml;ber eine verst&auml;rkte Zusammenarbeit mit China zu bekommen. Andere Investoren ziehen sich aus dem Land zur&uuml;ck, nur Russland bleibt neben China noch an seiner Seite. Aber Russland ist haupts&auml;chlich an Waffengesch&auml;ften mit der Junta interessiert. Russland lieg weit weg und hat keine gemeinsame Grenze mit Myanmar. Die Junta steht alleine da und mit dem R&uuml;cken zur Wand. China ist seine letzte Hoffnung.<\/p><p>Im Bundesstaat Rakhine (Arakan) werden &Ouml;l und Gas gef&ouml;rdert. Im Kachin-Staat werden Gold und Jade abgebaut. Die W&auml;lder sind reich an Edelh&ouml;lzern, die illegal geschlagen werden. Die Ressourcen werden entweder vom Milit&auml;r selber abgebaut oder &uuml;ber Konzessionen an ihre Kumpane, oft Familienangeh&ouml;rige der Gener&auml;le.<\/p><p>Die Bev&ouml;lkerung aber leidet unter Armut und sieht nur sehr wenig von den Vorteilen, die ihre nat&uuml;rlichen Ressourcen ihnen bieten sollten. W&auml;hrend das Milit&auml;r die &Ouml;l- und Gasvorkommen ins Ausland verkauft, gibt es in weiten Teilen von Myanmar keinen Strom. Die Bev&ouml;lkerung nutzt Kerzen zur Beleuchtung und kocht mit Brennholz. Und in den St&auml;dten f&auml;llt oft der Strom aus.<\/p><p>Bereits der Bau der Pipelines war von Protesten begleitet. Die chinesische CNPC leitet das Projekt zum Bau des Tiefseehafens Maday Island, an dem weitere chinesische und myanmarische Unternehmen unter seiner Leitung beteiligt sind. F&uuml;nf Berge auf der Insel Maday wurden bereits abgetragen und viele Grundst&uuml;cke wurden beschlagnahmt. Betroffen davon sind rund 2.400 Bewohner von sechs D&ouml;rfern. Die &Ouml;ffentlichkeit wurde nicht konsultiert und &uuml;ber die Auswirkungen des Projektes informiert<strong>.<\/strong> Die Einwohner von Kyaukpyu klagten dar&uuml;ber, dass die Beh&ouml;rden nichts oder viel zu wenig f&uuml;r das beschlagnahmte Ackerland bezahlten. Die Fischerei<strong>,<\/strong> eine der wichtigsten Nahrungs- und Einkommensquellen der K&uuml;stenbewohner von Rakhine, wurde beeintr&auml;chtigt, weil das Milit&auml;r zum Schutz der Gasfelder ein Sperrgebiet einrichtete und sie nicht mehr dort fischen d&uuml;rfen. Die Umwelt wurde verschandelt, weil die Unternehmen Bauabf&auml;lle, darunter auch giftige Chemikalien, in unverantwortlicher Weise entsorgten und das Ackerland verunreinigten. Proteste oder Klagen gegen die damalige Milit&auml;rdiktatur waren jedoch zum Scheitern verurteilt. Nur im Shan-Staat musste der Bau der Pipelines wegen des Widerstandes der Bev&ouml;lkerung mehrmals unterbrochen werden.<\/p><p>Erst nachdem die NLD 2016 zusammen mit dem Milit&auml;r eine neue Regierung bildete, konnten sich die von den Projekten betroffenen Einwohner wenigstens einigerma&szlig;en Geh&ouml;r verschaffen. Manche Betroffene entlang der Pipelines begannen in ihren D&ouml;rfern zu demonstrieren, was unter dem vorherigen Regime unvorstellbar gewesen w&auml;re. Die Regierung begann, die Projekte genauer auf ihre wirtschaftlichen, sozialen und &ouml;kologischen Folgen zu untersuchen. Die meisten Projekte verz&ouml;gerten sich dadurch, China suchte den Kontakt zur neuen Regierung, um die Umsetzung erneut auszuhandeln.<\/p><p>Nach dem Putsch ist wieder alles beim Alten, die Milit&auml;rjunta scheint aus Geldnot alles daran zu legen, die BRI-Projekte jetzt besonders schnell durchzusetzen. Sie will alle internationalen Projekte mit Hilfe eines jeden Investors, der bereit ist, in Myanmar zu investieren, vorantreiben, um Myanmars desolate Wirtschaft wieder zu beleben. Aber wer, au&szlig;er China, m&ouml;chte in der jetzigen Situation schon in Myanmar investieren? Viele ausl&auml;ndische Firmen machen gerade zu und ziehen sich aus Myanmar zur&uuml;ck. Die Junta ist zunehmend isoliert.<\/p><p>Die Junta versucht im Stillen, den Weg f&uuml;r die Umsetzung der BRI-Projekte zu ebnen. Und auch Peking dr&auml;ngt darauf, die Projekte zu beschleunigen. Sofort nach dem Putsch reorganisierte die Milit&auml;rdiktatur die Komitees, die f&uuml;r die Umsetzung der BRI-Projekte zust&auml;ndig sind. Dort sitzen jetzt nur noch Milit&auml;rs. Bedenken von Umweltschutzorganisationen oder lokalen Gemeinden spielen keine Rolle mehr.<\/p><p><strong>Wirtschaftshilfe f&uuml;r die Diktatur <\/strong><\/p><p>Allein der Verkauf von Gas bringt der Junta j&auml;hrlich sch&auml;tzungsweise 1,2 Milliarden US-Dollar ein. Das geschieht teils &uuml;ber Steuern, vor allem aber &uuml;ber Beteiligungen, die das staatseigene Unternehmen Myanmar Oil and Gas Enterprise (MOGE) h&auml;lt. Seit dem Putsch untersteht MOGE wieder direkt dem Milit&auml;r. Das Geld, das die MOGE einkassiert, dient der Finanzierung des Milit&auml;rs und der Niederschlagung der Proteste. 40% der Staatseinnahmen gehen direkt ans Milit&auml;r. Die Gasfelder sind die gr&ouml;&szlig;te Einkommensquelle der Diktatur. Deshalb fordern die NUG und die Demonstranten, dass die franz&ouml;sische Total, die US-amerikanische Chevron sowie Posco und Petronas, die das Gas f&ouml;rdern, ihre Zahlungen an die Junta sofort einstellen. Milliarden sind bereits auf Konten in Singapur verschwunden. Die Devisen aus Gasverk&auml;ufen tragen dazu bei, dass sich die Milit&auml;rjunta an der Macht halten kann. <strong> <\/strong><\/p><p>Auch der illegale Abbau von seltenen Erden hat seit dem Putsch zugenommen. Myanmar ist Chinas gr&ouml;&szlig;ter Lieferant an seltenen Erden, seit dem Putsch hat China die F&ouml;rderung im eigenen Land drastisch reduziert und die damit verbundenen Umweltprobleme nach Myanmar ausgelagert. Die Junta sorgt daf&uuml;r, dass es keine Proteste gegen die Umweltvergiftung in der lokalen Bev&ouml;lkerung gibt. Seit dem Putsch sind auch wieder riesige Lastwagen unterwegs, die frisch geschlagenes Holz &uuml;ber die chinesische Grenze nach Ruili bringen. Und auch der illegale Abbau von Jade hat zugenommen. Die Junta versucht, die durch Boykottma&szlig;nahmen und Streiks der Putschgegner sowie durch Sanktionen aus dem Ausland und dem R&uuml;ckzug von ausl&auml;ndischen Firmen verursachten fehlenden Staatseinnahmen zu kompensieren, indem sie alles verkauft, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Untergrundregierung NUG hat bereits alle davor gewarnt, Gesch&auml;fte mit der Junta zu machen, und mit Konsequenzen daf&uuml;r nach dem Sturz der Milit&auml;rdiktatur gedroht.<\/p><p><strong>Kritik<\/strong><\/p><p>Die einseitige Unterst&uuml;tzung der Milit&auml;rjunta ist ein Schuss, der f&uuml;r China nach hinten losgehen k&ouml;nnte. China diskreditiert sich auf internationaler Ebene durch die Unterst&uuml;tzung einer Junta, die weltweit als Paria gilt und der sogar die UNO die Anerkennung verweigert. Die Bev&ouml;lkerung von Myanmar wird China die Unterst&uuml;tzung der Junta nicht vergessen, sogar die ethnische chinesische Gemeinschaft in Rangun hat &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, dass sie die Anti-Coup-Bewegung unterst&uuml;tzt und nichts mit der VR China zu tun haben m&ouml;chte. Wegen der Zusammenarbeit mit der Milit&auml;rdiktatur und seinen Unternehmen wird China vorgeworfen, haupts&auml;chlich an der Ausbeutung von Myanmars nat&uuml;rlichen Ressourcen und seiner geostrategischen Lage interessiert zu sein und Gesch&auml;fte um jeden Preis, ohne R&uuml;cksicht auf die Situation der einheimischen Bev&ouml;lkerung, zu t&auml;tigen. Peking wird, wenn es der Untergrundregierung NUG gelingt, die Junta zu st&uuml;rzen und eine neue f&ouml;derative Republik Myanmar auszurufen, wahrscheinlich ganz schlechte Karten in Myanmar haben. <\/p><p>Die Milit&auml;rjunta ist besonders bei Waffengesch&auml;ften von China abh&auml;ngig. 75 % aller Waffenlieferungen kommen aus China. Und China liefert alles, was die Junta bestellt, darunter auch Jagdbomber, die die Milit&auml;rdiktatur gegen die Bev&ouml;lkerung einsetzt und ganze D&ouml;rfer bombardiert, wenn sie dort Aufst&auml;ndische vermutet. Myanmar wird nicht von seinen Nachbarl&auml;ndern bedroht, kein Land will Myanmar &uuml;berfallen, allein nur die Junta wird von den Putschgegnern bedroht. Trotzdem gehen 40% seiner Staatseinnahmen f&uuml;rs Milit&auml;r und f&uuml;r &bdquo;Verteidigung&ldquo; drauf. W&uuml;rde China sich konsequent an seine eigene Doktrin halten, sich nicht in die internen Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, dann m&uuml;sste es zumindest seine Waffenlieferungen an das Milit&auml;r sofort einstellen. <\/p><p>Seit dem Staatsstreich hat das Regime mehr als 1.300 Oppositionelle get&ouml;tet. Erst am Sonntag raste ein Auto des Milit&auml;rs absichtlich von hinten in eine Gruppe von Demonstranten, wobei f&uuml;nf Menschen get&ouml;tet wurden. Anschlie&szlig;end verhaftete das Milit&auml;r die Zeugen. Die Junta verfolgt die Mitglieder der NLD und &uuml;berf&auml;llt ihre B&uuml;ros. Zahlreiche Parteimitglieder sind untergetaucht, nachdem das Regime Haftbefehle gegen sie erlassen hat, fast alle Parteif&uuml;hrer und Mitglieder des Zentralen Exekutivkomitees der NLD sind verhaftet und mindestens 12 von ihnen sind in der Haft get&ouml;tet worden. Aung Suu Kyi und der fr&uuml;here Staatspr&auml;sident Win Myint sind seit dem Putsch im Gef&auml;ngnis und werden mit immer abstruseren Anklagen &uuml;berh&auml;uft. <\/p><p>Die Junta wirft der NLD nach ihrem erdrutschartigen Sieg im November 2020 Wahlf&auml;lschung vor und hat die Wahlen annulliert. Eine von der Junta nach dem Putsch eingesetzte Wahlkommission Myanmars wurde angewiesen, Klage gegen die Leiter und Mitglieder der Wahlkommission von 2020 zu erheben. Es ist bisher nicht bekannt, wof&uuml;r die Beamten angeklagt werden, der Vorsitzende der ehemaligen Wahlkommission sitzt zusammen mit zwei weiteren Mitgliedern bereits im Gef&auml;ngnis. <\/p><p>China aber scheint gewillt, der Milit&auml;rjunta im Austausch gegen wirtschaftliche Einflussnahme und geostrategische Vorteile diplomatischen Schutz zu gew&auml;hren. Alle Resolutionen gegen die Junta im UN-Sicherheitsrat scheiterten bisher am Doppelveto Russlands und Chinas. China scheint zu glauben, dass das Regime die Krise kontrollieren kann, und hofft, dass bald Stabilit&auml;t zur&uuml;ckkehren wird. Sowohl Peking als auch chinesische Firmen halten weiterhin den Kontakt mit den von der Junta eingesetzten Beamten und besprechen, wie die anvisierten Projekte umgesetzt werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Aber Peking ist andererseits auch unzufrieden mit den Ereignissen in Myanmar und es gibt erste Anzeichen daf&uuml;r, dass China zunehmend Abstand von der Junta nimmt, die die Lage im Land nach 10 Monaten immer noch nicht unter Kontrolle hat. China h&auml;tte es wahrscheinlich vorgezogen, weiter mit der abgesetzten Regierung zusammenzuarbeiten. Chinas Versuch, eine Junta zu legitimieren, der Gr&auml;ueltaten bis hin zu V&ouml;lkermord vorgeworfen werden, stellt auch f&uuml;r die ASEAN ein Problem dar. Zu den letzten gemeinsamen Sitzungen der ASEAN wurden Vertreter der Milit&auml;rjunta, entgegen Chinas Willen, bereits nicht mehr eingeladen. Angesichts der Intensit&auml;t der Anti-China-Stimmung in Myanmar w&auml;re es auch f&uuml;r Peking besser, seine weitere Zusammenarbeit mit dem Regime einzustellen. &bdquo;Die Menschen in Myanmar werden keine Versuche dulden, dem Regime Legitimit&auml;t zu verschaffen oder BRI-Projekte zu starten, um die Taschen der Gener&auml;le zu f&uuml;llen&ldquo;, und &bdquo;jeder Versuch, von China unterst&uuml;tzte Projekte zu starten, wird auf den heftigen Widerstand der Bev&ouml;lkerung Myanmars sto&szlig;en&ldquo;, hei&szlig;t es aus der Widerstandsbewegung.<\/p><p><strong>Schlussbemerkung<\/strong><\/p><p>Chinas Investitionen in anderen L&auml;nder folgen den Erfordernissen seiner eigenen Entwicklung. Oft, aber nicht immer, verlaufen sie zum beiderseitigen Vorteil. <\/p><p>Xi Jinping schlug die Neue Seidenstra&szlig;e vor, um Chinas &Uuml;berkapazit&auml;ten durch Exporte auszugleichen, China sucht nach neuen M&auml;rkten. <\/p><p>In Zeiten einer drohenden Klimakatastrophe stellt sich jedoch die Frage, inwieweit ein erweiterter internationaler Handel mit langen und damit notgedrungenerma&szlig;en klimasch&auml;dlichen Transportwegen &uuml;berhaupt noch ein zukunftsweisendes Projekt sein kann. Aus Sicht des Umweltschutzes jedenfalls ist es sinnvoller, zuk&uuml;nftig lokale und regionale Produkte zu f&ouml;rdern als weltumspannenden Handel. Der Transport von Handelsg&uuml;tern ist enorm CO2-intensiv.<\/p><p>Auch scheint China Sozialismus und gemeinsamen Wohlstand nur im eigenen Land anzustreben. Das Wohlergehen der Arbeiter und der Bev&ouml;lkerung in anderen L&auml;ndern dagegen scheint China weniger am Herzen zu liegen. L&auml;ngst vorbei ist die Zeit, wo China vor allem die Revolution und den Sozialismus exportieren wollte. Hier m&uuml;sste China bei seinen internationalen Projekten unbedingt mehr Verantwortung &uuml;ber die sozialen und &ouml;kologischen Folgen seiner Projekte in den Vertragsl&auml;ndern an den Tag legen. <\/p><p>Was Myanmar anbelangt, so stellt sich die Frage, wie lange Chinas Regierung und chinesische Firmen weiterhin bereit sind, Investitionen in Myanmar zu t&auml;tigen, w&auml;hrend das Land im Chaos versinkt. Die wachsende antichinesische Stimmung f&uuml;r seine Gesch&auml;fte mit der Junta k&ouml;nnte alle Investitionen dort bald zunichte machen. Am Ende wird China m&ouml;glicherweise so doch nicht den erhofften Zugang zu den s&uuml;dostasiatischen H&auml;fen erhalten, den es sich so lange gew&uuml;nscht hat.<\/p><p>Titelbild: Lightboxx\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Der Myanmar-Korridor. <\/strong>China verf&uuml;gt &uuml;ber keinen eigenen Zugang in den Indischen Ozean und auf dem Weg durch das S&uuml;dchinesische Meer nach Europa und Afrika gibt es manche Engstelle, die ein chinesisches Schiff passieren muss. Da ist vor allem die Stra&szlig;e von Malakka, eine Meerenge, die im Konfliktfall von Chinas Gegnern leicht zu blockieren w&auml;re. Dar&uuml;ber<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78796\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":78791,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,20,178,30],"tags":[3033,282,379,1334,877,1494,2177,2875,2645,2377],"class_list":["post-78796","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-landerberichte","category-ressourcen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-aung-san-suu-kyi","tag-buergerproteste","tag-china","tag-erdoel","tag-erdgas","tag-infrastruktur","tag-militaerdiktatur","tag-myanmar","tag-seidenstrasse","tag-waffenlieferungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/shutterstock_1830272051.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78796","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=78796"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78796\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78890,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/78796\/revisions\/78890"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/78791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=78796"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=78796"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=78796"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}