{"id":78842,"date":"2021-12-10T17:06:47","date_gmt":"2021-12-10T16:06:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78842"},"modified":"2021-12-10T18:01:14","modified_gmt":"2021-12-10T17:01:14","slug":"klare-kante-zeigen-saebelrasseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78842","title":{"rendered":"Klare Kante zeigen, S\u00e4belrasseln"},"content":{"rendered":"<p>Das sind zentrale Begriffe und Vorstellungen in einem Beitrag und einem Interview bei IPG, dem Journal der Friedrich-Ebert-Stiftung und damit einer der Sozialdemokratie nahestehenden Einrichtung. Und das am Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nDas Erste ist ein Interview mit dem au&szlig;enpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid. Er versucht, die entspannungspolitische Position von Willy Brandt zu relativieren. Dem muss und kann ich widersprechen. Anders als Nils Schmid habe ich die damalige Politik als Mitarbeiter von Willy Brandt und als Leiter der Abteilung &Ouml;ffentlichkeitsarbeit des SPD-Vorstandes selbst erlebt. Und vor allem habe ich dann im Dezember 1989 an der Vorbereitung des Berliner Grundsatzprogramms der SPD mitgearbeitet. Da war von der Aufl&ouml;sung beider B&uuml;ndnisse, auch der NATO, als Ziel und von Abr&uuml;stung die Rede und keinesfalls von &bdquo;Klare Kante zeigen&ldquo;.<\/p><p>Das 2. Dokument ist ein Artikel von <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/ipg\/autorinnen-und-autoren\/autor\/ruediger-von-fritsch\/\">R&uuml;diger von Fritsch<\/a>, fr&uuml;her einmal deutscher Botschafter in Moskau. Es ist &uuml;berschrieben mit &bdquo;S&auml;belrasseln&ldquo; und bedient sich der jetzt im Westen &uuml;blichen Erz&auml;hlung von der angeblichen Absicht Russlands zum Angriff auf die Ukraine. Dazu haben wir auf den NachDenkSeiten in den letzten Tagen und Wochen schon viel ver&ouml;ffentlicht. Unsere Leserinnen und Leser k&ouml;nnen diese vielen ver&ouml;ffentlichten L&uuml;gengeschichten selbst einordnen. Und sie wissen: Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit.<\/p><p><strong>1. Interview mit Nils Schmid<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/geschlossenheit-demonstrieren-5599\/?utm_campaign=de_40_20211210&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\"><strong>Geschlossenheit demonstrieren <\/strong><\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/geschlossenheit-demonstrieren-5599\/?utm_campaign=de_40_20211210&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">Europa muss gegen&uuml;ber Russland und China klare Kante zeigen. Gleichzeitig braucht es tragf&auml;hige Dialogformate, fordert Au&szlig;enpolitiker Nils Schmid. <\/a><\/p><p>10. Dezember 2021<\/p><p><strong>2. Beitrag S&auml;belrasseln<\/strong><\/p><p>Europa<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/saebelrasseln-5592\/?utm_campaign=de_40_20211210&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\"><strong>S&auml;belrasseln <\/strong><\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/saebelrasseln-5592\/?utm_campaign=de_40_20211210&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">Droht die Situation an der russisch-ukrainischen Grenze zu eskalieren? Was die russische F&uuml;hrung vorhat und wie wir darauf reagieren sollten. <\/a><\/p><p>Von R&uuml;diger von Fritsch am 08. Dezember 2021<\/p><p>EUROPA 08.12.2021 | <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/ipg\/autorinnen-und-autoren\/autor\/ruediger-von-fritsch\/\">R&uuml;diger von Fritsch<\/a><\/p><p>S&auml;belrasseln<\/p><p>Droht die Situation an der russisch-ukrainischen Grenze zu eskalieren? Was die russische F&uuml;hrung vorhat und wie wir darauf reagieren sollten.<\/p><p>Russland hat an der Grenze zur Ukraine rund 100 000 Soldaten aufziehen lassen. Was beabsichtigt der Kreml damit? Uns dar&uuml;ber r&auml;tseln zu lassen ist Teil seines Kalk&uuml;ls &ndash; vor dem Hintergrund einer soliden Drohkulisse. Doch auch in Moskau selbst wird man beileibe nicht entschieden haben, wie es weitergeht. Was wir sehen, ist ein klassisches Muster au&szlig;enpolitischen Handelns der gegenw&auml;rtigen russischen F&uuml;hrung: Man legt sich mehrere Handlungsoptionen bereit und schaut, was funktioniert. Wie es dann tats&auml;chlich weitergeht, h&auml;ngt ganz entscheidend von uns ab, von unserer &ndash; &bdquo;westlichen&ldquo; &ndash; Reaktion und Haltung. Und davon, wie klar wir diese kommunizieren.<\/p><p>Spielt der Kreml Hazard? Ein St&uuml;ck weit nat&uuml;rlich schon. Man pokert hoch. Doch am Ende regieren auch in Moskau Kategorien der realpolitischen Vernunft, m&ouml;gen diese auch andere sein als die unseren. Zwei Dinge will man nicht riskieren: einen weitreichenden milit&auml;rischen Konflikt mit kaum absehbaren Folgen &ndash; und die eigene Macht im Lande.<\/p><p>Dass Russland zu einem &Uuml;bergriff auf die Ukraine bereit ist in der Hoffnung auf eine begrenzte Auseinandersetzung ist durchaus nicht auszuschlie&szlig;en. Nat&uuml;rlich wird man nicht einfach angreifen. Man wird vielleicht &bdquo;nicht anders k&ouml;nnen, als bedr&auml;ngten Landsleuten im Nachbarland zu Hilfe zu kommen&ldquo;. Daf&uuml;r kann man auch erst einmal die Spannungen im Nachbarland hochtreiben und dann neue rote Linien ziehen.<\/p><p><strong><em>Dass Russland zu einem &Uuml;bergriff auf die Ukraine bereit ist in der Hoffnung auf eine begrenzte Auseinandersetzung ist durchaus nicht auszuschlie&szlig;en.<\/em><\/strong><\/p><p>Hinter der russischen Entscheidung, jetzt so viel milit&auml;rische Schlagkraft an die Grenze zur Ukraine zu verlegen, d&uuml;rfte ein Mix von Motiven stehen. Erstens: Der Konflikt, dessen Opfer die Ukraine wurde, ist festgefahren. Dass man die Schuld daf&uuml;r vor allem bei sich selbst zu suchen hat blendet man geflissentlich aus. Man schiebt sie allein der Ukraine zu und einem angeblich best&auml;ndig auf Expansion bedachten Westen. Also k&ouml;nnte es f&uuml;r Russland interessant sein, den Status Quo noch einmal zu &auml;ndern und in eine dauerhafte L&ouml;sung umzugie&szlig;en.<\/p><p>Zweitens sieht man, dass das internationale Machtgef&uuml;ge sich nicht zu Russlands Gunsten verschiebt. Die entscheidende Auseinandersetzung findet zwischen den USA und China statt. Selbst kann man darauf nicht recht Einfluss nehmen, es sei denn als St&ouml;renfried. Man sieht sich in die zweite Reihe verwiesen. Also will man zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert: Starke M&auml;chte arrondieren ihre Position und schaffen Pufferzonen um sich herum mit &bdquo;Staaten minderen Rechts&ldquo;.<\/p><p>Drittens: Der Osten der Ukraine geh&ouml;rt eben, wie Belarus, zur &bdquo;alten Rus&ldquo;, dem 1 000 Jahre alten, mythischen Herzst&uuml;ck nationaler Selbstvergewisserung. Hieran darf der Westen nicht r&uuml;hren &ndash; und f&uuml;r die betroffenen V&ouml;lker gibt es nach russischer Lesart offensichtlich nur ein eingeschr&auml;nktes Recht auf Selbstbestimmung. Das hat eine andere Qualit&auml;t als die kolonialen Eroberungen Russlands und der Sowjetunion in sp&auml;terer Zeit: der Kaukasus, Zentralasien, der Ferne Osten, das Baltikum.<\/p><p><strong><em>Die Repression gegen alles und jeden, der auch nur ann&auml;hernd eine abweichende Meinung vertritt, offenbart die selbst empfundene Gef&auml;hrdung der Macht der gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrung.<\/em><\/strong><\/p><p>Viertens: Die Lage in Russland ist schwierig. Mehltau legt sich &uuml;ber das immer autorit&auml;rer regierte Land. Die Repression gegen alles und jeden, der auch nur ann&auml;hernd eine abweichende Meinung vertritt, offenbart die selbst empfundene Gef&auml;hrdung der Macht der gegenw&auml;rtigen F&uuml;hrung. In der unver&auml;nderten Weigerung gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung, sich gegen Corona impfen zu lassen, kommt traditionelles Misstrauen gegen &bdquo;die da oben&ldquo; zum Ausdruck. Und zunehmend wird deutlich, wie endlich ein Wirtschaftsmodell ist, dessen strukturelle Defizite nicht erfolgreich angegangen werden und das unverdrossen auf den Export fossiler Rohstoffe setzt, die immer weniger nachgefragt sein werden.<\/p><p>F&uuml;nftens: Der Moment scheint g&uuml;nstig. Die USA sind vor allem mit dem Ausgreifen Chinas besch&auml;ftigt. Joe Biden steht vor enormen innenpolitischen Herausforderungen und hat seinen Blick bereits auf die kommenden Kongress- und Pr&auml;sidentschaftswahlen gerichtet. Vielleicht kommt es f&uuml;r Russland danach ja sowieso g&uuml;nstiger. Die Europ&auml;er sind mal wieder uneins, auch dank aktiven hybriden Zutuns aus Moskau. Die Briten sind raus, die Rechtspopulisten in Polen treiben ihr Land in eine geradezu bizarre Selbstisolation. Pr&auml;sident Macron, der sich mit seiner vorschnellen Initiative einer neuen Partnerschaft mit Moskau nicht nur den &Auml;rger der ostmitteleurop&auml;ischen Partner zugezogen hat, steht ebenfalls vor Wahlen.<\/p><p><strong><em>Die Europ&auml;er sind mal wieder uneins, auch dank aktiven hybriden Zutuns aus Moskau.<\/em><\/strong><\/p><p>Und Angela Merkel ist weg. Sie stand f&uuml;r eine zwar dialogbereite, aber entschlossene und prinzipienfeste Haltung. Sie verstand es, die Europ&auml;er bei mancher Kontroverse &uuml;ber den Kurs gegen&uuml;ber Russland am Ende hinter sich zu einigen. Diese F&uuml;hrung fehlt jetzt in Europa, und es ist nicht ausgemacht, ob oder wie rasch eine neue Bundesregierung das Heft des Handelns wieder in die Hand nimmt. Hoffnungen, dass deren Haltung gegen&uuml;ber der Politik der russischen F&uuml;hrung freundlicher sein k&ouml;nnte, hat man in Moskau nicht. Bundeskanzler Scholz hat den Kurs der vergangenen Bundesregierung nicht nur mitgetragen, sondern auch unterst&uuml;tzt. Seine ersten &Auml;u&szlig;erungen zur gegenw&auml;rtig von Russland betriebenen Eskalation waren eine klare Ansage. Und Au&szlig;enministerin Baerbock hat deutlich gemacht, dass sie gegen&uuml;ber Russland und China eher zu einer h&auml;rteren Gangart neigt.<\/p><p>Was tun? Der Westen sollte in zweierlei Hinsicht aktiv werden. Zum einen: Die von Russland betriebene Eskalation bedarf einer klaren und entschlossenen Antwort des Westens. Ein m&ouml;glicher Angriff Russlands auf die Ukraine &ndash; unter welchem Vorwand auch immer &ndash; muss vorab ein deutliches Preisschild haben. Pr&auml;sident Biden hat vor &ndash; und gewiss auch in &ndash; seinem Gespr&auml;ch mit Pr&auml;sident Putin hieran keinen Zweifel gelassen. Die Staats- und Regierungschefs wichtiger NATO- und EU-Staaten haben sich auf gleicher Linie ge&auml;u&szlig;ert. Die Abstimmung ist eng.<\/p><p>Ja, gegen&uuml;ber der Ukraine gilt der Artikel 5 des NATO-Vertrages nicht. Das transatlantische B&uuml;ndnis wird in einen milit&auml;rischen Konflikt Russlands mit der Ukraine nicht eingreifen. Dass allerdings selbst vermeintliche Freunde der russischen F&uuml;hrung wie der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan mit der Lieferung leistungsstarker Drohnen die Ukraine unterst&uuml;tzen, ist f&uuml;r Moskau gleichwohl irritierend genug.<\/p><p><strong><em>Die von Russland betriebene Eskalation bedarf einer klaren und entschlossenen Antwort des Westens.<\/em><\/strong><\/p><p>Doch es gibt sehr effektive Mittel jenseits des Milit&auml;rischen, die russische F&uuml;hrung z&ouml;gern zu lassen, ob sie weiter gehen sollte. Der Export von &Ouml;l und Gas tr&auml;gt zu mehr als der H&auml;lfte der russischen Staatseinnahmen bei. Die russische Finanzwirtschaft ist von westlichen Zahlungssystemen abh&auml;ngig. F&uuml;r Russland h&auml;tten einschneidende Ma&szlig;nahmen in diesen Bereichen enorme Folgen. Die Einnahmen werden dringend ben&ouml;tigt, damit die immer autorit&auml;rer regierende F&uuml;hrung ihren Teil des Gesellschaftsvertrages einl&ouml;sen kann: Wir versorgen euch, ihr haltet still. Wenig treibt die russische F&uuml;hrung mehr um als die Angst, die Macht zu verlieren. Und mit Repression allein l&auml;sst sich diese auf Dauer nicht erhalten. Wie weit die westliche Staatengemeinschaft mit m&ouml;glichen Sanktionen gehen will, muss sie auch im Hinblick auf ihre eigenen Volkswirtschaften abw&auml;gen. Hier wird die neue Bundesregierung gefordert sein.<\/p><p>Zum anderen: Die &ndash; tats&auml;chlichen oder vermeintlichen &ndash; Sorgen der russischen F&uuml;hrung m&uuml;ssen ernstgenommen werden. Die Perzeption anderer ist Realit&auml;t und muss zum Ausgangspunkt konstruktiver Politik gemacht werden. Auf Russlands Forderungen, seine einmal mehr verschobenen roten Linien anzuerkennen, k&ouml;nnen wir nicht eingehen. Wie k&auml;men wir dazu, der Ukraine oder Georgien Rechte prinzipiell zu verweigern, die wir &ndash; und dazu z&auml;hlt auch Russland &ndash; jedem anderen Staat in der Charta der Vereinten Nationen oder der Schlussakte von Helsinki zugestanden haben?<\/p><p><strong><em>Es gibt sehr effektive Mittel jenseits des Milit&auml;rischen, die russische F&uuml;hrung z&ouml;gern zu lassen, ob sie weiter gehen sollte.<\/em><\/strong><\/p><p>Was wir jedoch tun k&ouml;nnen, ist die Beschlusslage der NATO zu bekr&auml;ftigen, dass eine Erweiterung gegenw&auml;rtig nicht auf der Tagesordnung steht &ndash; im Verst&auml;ndnis, dass eine solche nicht grunds&auml;tzlich auszuschlie&szlig;en ist. Wir k&ouml;nnen gemeinsam zur&uuml;ckkehren zu den Vereinbarungen der NATO-Russland-Grundakte, in der festgelegt ist, wer wie viele und welche Truppenverb&auml;nde im Grenzbereich zum jeweils anderen stationieren darf. Wir sollten den dort verabredeten NATO-Russland-Dialog wiederbeleben und die guten Instrumente der OSZE nutzen. Wir k&ouml;nnen gegenseitige Inspektionen vereinbaren und die bereits begonnenen Abr&uuml;stungsgespr&auml;che entschlossen vorantragen. Wir sollten unsere beharrliche Bereitschaft erkl&auml;ren, bestehende Konflikte im Dialog zu l&ouml;sen &ndash; und bei den gro&szlig;en Themen zusammenzuarbeiten, die Russland genauso umtreiben wie uns: der Klimawandel, die R&uuml;stungskontrolle, die Bek&auml;mpfung von Terrorismus und Pandemien.<\/p><p>Und vor allem sollten wir eines tun: Russland deutlich machen, dass der Westen auch wirtschaftlich ein attraktiver Partner ist und bereit ist, auf Augenh&ouml;he eine Alternative zu China zu bieten. Immer st&auml;rker muss Moskau feststellen, dass Peking ihm in seiner Politik internationaler Expansion die Rolle eines Juniorpartners zuweist. Hier k&ouml;nnen wir erfolgreich auf Russlands mittelfristige Interessenlage setzen: Wenn Moskau international eines f&uuml;rchtet, dann ist es in Abh&auml;ngigkeit zu geraten.<\/p><p>Wir sollten nicht darauf hoffen, morgen enge Freundschaftsbeziehungen zu einem Russland zu unterhalten, das unter seiner jetzigen F&uuml;hrung einen schwierigen Weg geht. Aber wir sollten dem &Uuml;bermorgen eine Chance geben. Mit einer Politik der Entschlossenheit und Dialogbereitschaft, der Geduld, des langen Atems und des weiten Blicks gegen&uuml;ber einem Land, das bei aller Verschiedenheit und Besonderheit am Ende am allermeisten eben doch zu Europa geh&ouml;rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das sind zentrale Begriffe und Vorstellungen in einem Beitrag und einem Interview bei IPG, dem Journal der Friedrich-Ebert-Stiftung und damit einer der Sozialdemokratie nahestehenden Einrichtung. Und das am Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Willy Brandt. 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