{"id":78983,"date":"2021-12-15T08:46:17","date_gmt":"2021-12-15T07:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983"},"modified":"2021-12-15T08:46:17","modified_gmt":"2021-12-15T07:46:17","slug":"hinweise-des-tages-4010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h01\">Mehr Frieden? Die Koalitionsvereinbarung weist in die Gegenrichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h02\">Die Bundesregierung und die fragw&uuml;rdige Behauptung von russischen Truppen an der ukrainischen Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h03\">USA und Russland: Neuaufteilung der Welt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h04\">Lieferdienste: Gorillas im Arbeitskampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h05\">Weitere Krankenhausschlie&szlig;ungen in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h06\">Zukunft statt Spaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h07\">Stresstest f&uuml;r Stadt-Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h08\">Steuerermittlungen gegen Andrea Tandler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h09\">Wohnungskrise in den USA: &raquo;14 Prozent der Mieter sind im Zahlungsr&uuml;ckstand&laquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h10\">Kriminelle Knebelkredite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h11\">Die Schweiz &ndash; kriegstechnisch ganz vorne mit dabei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h12\">Menschenrechtsverletzungen inklusive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h13\">Menschenopfer f&uuml;r den Fu&szlig;ball<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h14\">Xi Jinping: China muss angesichts der globalen Herausforderungen bei Energie, Nahrungsmitteln und Mineralien &ldquo;autark&rdquo; sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78983#h15\">Sondernewsletter: &bdquo;ES IST ERNST!&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mehr Frieden? Die Koalitionsvereinbarung weist in die Gegenrichtung<\/strong><br>\nDie neue Bundesregierung tritt zu einer Zeit ihr Amt an, die von einer eskalierenden internationalen Situation und von einer erneuten Zuspitzung der Situation in Europa gekennzeichnet ist.<br>\nvon Prof. Dr. Anton Latzo<br>\nEin &ldquo;gemeinsames Haus Europa&rdquo; ist es nach 1989 nicht geworden, aber ganz Europa ist &ndash; wie von den Eliten geplant &ndash; kapitalistisch geworden. Demagogisch gesch&uuml;rte Hoffnungen auf Frieden und Sicherheit wurden entt&auml;uscht. Staaten wurden zerschlagen &ndash; auch durch Aggressionskriege innerhalb Europas. Und Deutschland war dabei.<br>\nDie Verantwortung daf&uuml;r, dass wir heute in einem Europa und in einer Welt der Feindbilder, der Spaltung von Staaten und V&ouml;lkern leben, tragen weder Russland noch die V&ouml;lker Osteuropas. Denn diese Staaten Osteuropas wurden selbst zum Objekt der imperialistischen Politik, zum Objekt der Konkurrenz zwischen den USA und der &ldquo;Europ&auml;ischen&rdquo; Union und deren Konzernen. Zudem ist Osteuropa zum Aufmarschgebiet der NATO\/USA geworden, Truppen, Panzer und Raketen stehen bereit. Und im Visier ist Russland.<br>\nF&uuml;r diese brandgef&auml;hrliche Lage tr&auml;gt &ldquo;der Westen&rdquo; &ndash; wie er verschleiernd genannt wird &ndash; einschlie&szlig;lich Deutschland die Schuld. Die deutsche Au&szlig;enpolitik ist nicht auf die Entwicklung der zwischenstaatlichen Beziehungen durch gleichberechtigte Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil, sondern auf deren Nutzung zum einseitigen Vorteil des vereinigten Deutschlands der Monopole ausgerichtet.<br>\nDie j&uuml;ngste Koalitionsvereinbarung folgt dieser Spur. Sie hat keine positiven &Uuml;berraschungen gebracht. Daf&uuml;r gibt es mehr als genug Formulierungen, die kaschieren und Altbekanntes als &ldquo;Fortschritt&rdquo; verkaufen sollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/128385-koalitionsvereinbarung-zeigt-in-die-gegenrichtung-von-frieden\/amp\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Koch und Kellner? Das russische Fernsehen &uuml;ber die Ostpolitik der neuen Bundesregierung<\/strong><br>\n(&hellip;) Das russische Fernsehen hat in seinem Nachrichtenr&uuml;ckblick am Sonntagabend in einem langen Beitrag &uuml;ber die Frage berichtet, die in Russland derzeit heftig diskutiert wird: Wie wird die neue deutsche Au&szlig;enpolitik? Setzt Scholz die Tradition seiner SPD-Vorg&auml;nger fort und sucht eine Verst&auml;ndigung mit Russland? Oder setzen sich die Gr&uuml;nen mit ihrem radikal anti-russischen Kurs durch, den Au&szlig;enministerin Baerbock fahren will?&hellip;<br>\n(&hellip;) &bdquo;Die Welt wird in jedem Fall multipolar sein. Unsere Aufgabe wird es sein, die Zusammenarbeit sicherzustellen. Wir, die Sozialdemokraten, die am Anfang der Ostpolitik, der Entspannungspolitik standen, wissen sehr wohl, dass wir es mit L&auml;ndern zu tun haben, die andere Vorstellungen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit haben, aber wir m&uuml;ssen in der Welt zusammenarbeiten&ldquo;, sagte Scholz.<br>\nDie Gr&uuml;nen, die in Person ihrer Ko-Vorsitzenden Annalena Baerbock das Ausw&auml;rtige Amt &uuml;bernommen haben, haben offensichtlich andere Pl&auml;ne.<br>\n&bdquo;Der Konflikt ist gro&szlig; und sehr ernst. Baerbock bereitet sich, nat&uuml;rlich mit der Unterst&uuml;tzung der Gr&uuml;nen, die sie in allem unterst&uuml;tzen, auf einen neuen revolution&auml;ren Vorsto&szlig; vor, um mit China, mit der T&uuml;rkei, mit all den L&auml;ndern, in denen es keine liberale westliche Demokratie gibt, scharf zu reden, und sie hat gesagt, dass sie das tun wird&ldquo;, betonte der politische Analyst Alexander Rahr.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Wir m&uuml;ssen vern&uuml;nftige Beziehungen zu Russland und China haben. Aber das wird nicht einfach werden, wenn man sich die Aussagen der neuen Au&szlig;enministerin ansieht. Es gibt viel zu tun, aber ich bin mir sicher, dass Olaf Scholz versteht, dass der Bundeskanzler die Grundlinien der Politik vorgibt, so steht es im Grundgesetz&ldquo;, sagte Schr&ouml;der.<br>\n&bdquo;Ich h&ouml;re in Ihren Worte Skepsis gegen&uuml;ber Ministerin Baerbock?&ldquo;<br>\n&bdquo;Ich kann mir das leisten, soweit ich wei&szlig;, ist sie nicht Mitglied der SPD. Man kann ein Land wie China oder Russland nicht isolieren. Beide L&auml;nder sind st&auml;ndige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. Deutschland braucht ein funktionierendes Verh&auml;ltnis zu China und Russland, auch aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden. Auch die Au&szlig;enministerin wird sich an diese Position halten m&uuml;ssen und nicht nur dem Slogan &bdquo;am Gr&uuml;nen Wesen soll die Welt genesen&ldquo; folgen.&ldquo;<br>\nDie heutigen Gr&uuml;nen sind nicht mehr die aufrichtigen Pazifisten, die in den 1980er Jahren gegen die amerikanischen Pershings protestiert haben. Sie sind militant in der Rhetorik und zynisch in den Taten, und darin stechen sie sogar in der deutschen politischen Landschaft hervor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/koch-und-kellner-das-russische-fernsehen-ueber-die-ostpolitik-der-neuen-bundesregierung\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Bundesregierung und die fragw&uuml;rdige Behauptung von russischen Truppen an der ukrainischen Grenze<\/strong><br>\nBei der heutigen Pressekonferenz hat auch der neue Regierungssprecher Steffen Hebestreit die Behauptungen seines Vorg&auml;ngers aufgegriffen und von russischen Truppenkonzentrationen &ldquo;an der ukrainischen Grenze&rdquo; gesprochen. Doch auf welchen realen Informationen beruht diese Aussage? RT fragte nach.<br>\nAlles begann damit, dass am 30. Oktober die Washington Post meldete, man beobachte angeblich eine neue Ansammlung russischer Truppen an der ukrainischen Grenze.<br>\nDabei bezog sich die Zeitung auf nicht n&auml;her benannte Quellen, &ldquo;die sich nur anonym &auml;u&szlig;ern&rdquo;.<br>\nUmgehend griff dies der deutsche politische und mediale Mainstream v&ouml;llig unkritisch auf. .. Als Ort des angeblichen Truppenaufmarsches &ldquo;an der ukrainischen Grenze&rdquo; wird die kleine Stadt Jelnja nahe Smolensk genannt.<br>\nJelnja liegt allerdings nicht in der N&auml;he der russisch-ukrainischen, sondern an der russisch-wei&szlig;russischen Grenze. Von dort sind es bis zur ukrainischen Grenze mindestens rund 300 Kilometer, auf k&uuml;rzestem Wege bis zum Donbass sogar &uuml;ber 800 Kilometer.<br>\nRT DE-Redakteur Florian Warweg wollte vor diesem Hintergrund von dem neuen Regierungssprecher Steffen Hebestreit gern wissen, auf welcher Faktenbasis angesichts dieser realen Distanzen auch er und die gesamte Bundesregierung von angeblichen russischen Truppenkonzentrationen &ldquo;an der russische-ukrainischen&rdquo; Grenze spricht. Darauf intervenierte der Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amtes Christofer Burger und erkl&auml;rte:<br>\n&ldquo;Ich w&uuml;rde vielleicht noch erg&auml;nzen wollen: Gehen Sie einmal davon aus, dass sich die Erkenntnisquellen, auf deren Grundlage wir in der Bundesregierung und auch im B&uuml;ndnis mit unseren Partnern &uuml;ber die Lage in der Ukraine und &uuml;ber die Lage im Grenzgebiet beraten, nicht auf &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Quellen, die Sie gerade zitiert haben, beschr&auml;nken.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/128428-bundesregierung-und-lage-ukraine-russland\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist peinlich. Vermutlich hatten die Entscheidungstr&auml;ger in Medien und Politik im Schulfach Erdkunde eine Note 6 und sind deshalb nicht einmal in der Lage, eine Propagandal&uuml;ge mit geographisch schl&uuml;ssigen Angaben zu schm&uuml;cken.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Waffen f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nDer Druck auf Berlin, Waffenlieferungen an Kiew zu genehmigen, steigt. Die Ukraine wird seit Jahren von NATO-Staaten systematisch aufger&uuml;stet.<br>\nBerlin\/Kiew (Eigener Bericht) &ndash; Der Druck auf die Bundesregierung, Waffenlieferungen an die Ukraine zu genehmigen, nimmt zu. Anlass ist, dass Berlin einem Antrag nicht zugestimmt hat, die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) solle der Ukraine US-Scharfsch&uuml;tzengewehre beschaffen. Bereits jetzt werden die ukrainischen Streitkr&auml;fte mit Hilfe der NATO und ihrer Mitgliedstaaten aufger&uuml;stet. So haben die USA inzwischen Milit&auml;rhilfe im Wert von mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar geleistet, darunter die Lieferung Hunderter Panzerabwehrraketen des Typs Javelin. Polen und Tschechien haben Dutzende gebrauchte Sch&uuml;tzenpanzer beschafft; die T&uuml;rkei liefert Kiew ihre ber&uuml;chtigten Drohnen des Typs Bayraktar TB2. Gro&szlig;britannien wiederum hat begonnen, die Aufr&uuml;stung der ukrainischen Seestreitkr&auml;fte zu unterst&uuml;tzen; unter anderem will es die Ukraine beim Erwerb neuer Kriegsschiffe und beim Bau einer neuen Marinebasis unterst&uuml;tzen. Die NATO wird Kiew mit Hilfe der NSPA ein System zur Abwehr von Drohnen liefern &ndash; und zwar mit ausdr&uuml;cklicher Unterst&uuml;tzung Berlins. Kiew verlangt mehr und wirft Berlin eine &ldquo;Blockade&rdquo; weiterer R&uuml;stungslieferungen vor.<br>\n(&hellip;) &ldquo;Defensivwaffen&rdquo;<br>\nDie Ablehnung hat nun eine massive Kampagne ausgel&ouml;st, die von der Kiewer Regierung und stark transatlantisch orientierten Kr&auml;ften in Deutschland vorangetrieben wird; gefordert werden deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine. Bereits Ende Mai hatte der damalige Gr&uuml;nen-Vorsitzende und heutige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck erkl&auml;rt, er w&uuml;nsche die Lieferung angeblicher &ldquo;Defensivwaffen&rdquo; an die ukrainischen Streitkr&auml;fte. Jetzt legt Kiew nach. Am Wochenende hatte Verteidigungsminister Oleksij Resnikow moniert, Berlin &ldquo;blockiere &hellip; unsere Defensivwaffen&rdquo;; das sei &ldquo;unfair&rdquo;. Jetzt erkl&auml;rt der Pr&auml;sident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, Berlin habe sein Land &ldquo;daran gehindert&rdquo;, &ldquo;Lieferungen von Waffensystemen zur Verteidigung zu erhalten&rdquo; &ndash; das gehe nicht an. Auch der Kiewer B&uuml;rgermeister Vitali Klitschko dringt auf &ldquo;milit&auml;rische Hilfe&rdquo;. In Deutschland werfen transatlantisch orientierte Kommentatoren der Bundesregierung mittlerweile &ldquo;unterlassene Hilfeleistung&rdquo; vor &ndash; weil sie &ldquo;der Ukraine Waffen zu ihrer Verteidigung &hellip; verweiger[e]&rdquo;. Der Druck, Kiew weiter hochzur&uuml;sten, steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8793\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Andreas Zumach: Auf der Krim soll das Volk erneut entscheiden!<\/strong><br>\nEs geht um den Verbleib in der russischen F&ouml;deration oder um eine ausgedehnte Autonomie innerhalb der Ukraine.<br>\nNeben diesen beiden genannten Varianten sollen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf der Krim als dritte Variante auch den alten Zustand der Zugeh&ouml;rigkeit zur Ukraine w&auml;hlen k&ouml;nnen. Der langj&auml;hrige Korrespondent bei der Uno in Genf und Spezialist f&uuml;r geopolitische Fragen, Andreas Zumach, ist &laquo;zutiefst frustriert&raquo;, dass von keiner Seite konkrete Vorschl&auml;ge kommen, wie man aus der Eskalationsspirale mit Russland herauskommt.<br>\nZumach h&auml;lt die im M&auml;rz 2014 erfolgte Abspaltung der Krim von der Ukraine und ihre Annexion durch Russland f&uuml;r v&ouml;lkerrechtswidrig. Daher d&uuml;rfe man den Status Quo nicht einfach so akzeptieren, da dies ein bleibender Stachel in den Beziehungen innerhalb der Ukraine, zwischen der Ukraine und Russland sowie zwischen dem Westen und Russland bleiben werde. N&ouml;tig sei vielmehr ein &laquo;zwischen Russland und der Ukraine einvernehmliches Verfahren zur L&ouml;sung dieses Konfliktes&raquo;.<br>\nEr stellt daher zur Diskussion, eine neue Abstimmung auf der Krim durchzuf&uuml;hren. Jedoch m&uuml;sse diese Abstimmung unter anderen Rahmenbedingungen als im M&auml;rz 2014 stattfinden. Und die Bev&ouml;lkerung der Krim solle nicht wie 2014 nur w&auml;hlen k&ouml;nnen zwischen &laquo;alter Status Quo&raquo; oder &laquo;Abspaltung von der Ukraine und Beitritt zu Russland&raquo;, sondern auch &uuml;ber andere Optionen. In einem Vortrag unter dem Titel &laquo;Russland und der Westen &ndash; Eskalation ohne Ausweg?&raquo; formulierte Zumach seinen Vorschlag wie folgt:<br>\n1.Die Abstimmung wird von der Uno oder der OSZE durchgef&uuml;hrt, &uuml;berwacht und ausgez&auml;hlt.<br>\n2.Neben dem Verbleib zur Ukraine oder dem Verbleib in der russischen F&ouml;deration solle dem Volk mindestens die folgende dritte Option vorgelegt werden: Ein formeller Verbleib im Staat Ukraine, aber mit weitgehendster Autonomie&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/andreas-zumach-auf-der-krim-soll-das-volk-erneut-entscheiden\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA und Russland: Neuaufteilung der Welt?<\/strong><br>\n(&hellip;) Das j&uuml;ngste Videogespr&auml;ch zwischen dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin und seinem US-amerikanischen Amtskollegen Joseph Biden fiel nicht so aus, wie sich das die hartgesottenen Transatlantiker erwartet hatten. Zwar betonte Biden, dass die USA gemeinsam mit Verb&uuml;ndeten mit harten Ma&szlig;nahmen auf eine milit&auml;rische Intervention Russlands gegen die Ukraine reagieren w&uuml;rden. Aber schon l&auml;nger ist klar: Milit&auml;risch w&uuml;rden weder die USA noch die Nato eingreifen&hellip;.<br>\nAll dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Biden den Hauptkonkurrenten der USA schon l&auml;nger erkennbar in China sieht. Das war sp&auml;testens seit George W. Bush so, wurde aber nach 2001 durch den Krieg gegen den Terror im Mittleren Osten und 2014 durch den Ukraine-Konflikt in den Hintergrund gedr&auml;ngt.<br>\nDie verst&auml;rkte Isolation Russlands hat das Land China n&auml;hergebracht. Und das will Biden nun mit einer Ann&auml;herung an Russland offenbar unterbinden, was die geopolitische Landschaft aus US-amerikanischer Sicht ver&auml;ndert. Transatlantiker mit antirussischer Ausrichtung wie Stefan Kornelius von der S&uuml;ddeutschen Zeitung sind daher &ldquo;irritiert&rdquo;, da man zuvor immer Bidens Drohungen gegen Russland betont hatte: &ldquo;Putin kennt jetzt den Preis&rdquo;, Biden habe eine &ldquo;klare Botschaft&rdquo; vermittelt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-und-Russland-Neuaufteilung-der-Welt-6293086.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lieferdienste: Gorillas im Arbeitskampf<\/strong><br>\nLieferdienste, wie das Berliner Startup Gorillas, setzen auf schnelles Wachstum und harte Arbeitsbedingungen. Die Besch&auml;ftigten wehren sich mit unkonventionellen Protestmethoden. Die ver.di-ExpertInnen Maren Ulbrich und Daniel Nikolovic schreiben, warum die Plattform&ouml;konomie eine Herausforderung f&uuml;r die Arbeiterbewegung ist und wie Besch&auml;ftigte zu ihrem Recht kommen.<br>\nDer Lieferdienst Gorillas wirbt damit, &uuml;ber 1000 Produkte zu Supermarktpreisen innerhalb von wenigen Minuten &bdquo;von einer oder einem unserer legend&auml;ren Fahrer*Innen&ldquo; an die Haust&uuml;r zu liefern. Um neue Angestellte wird auf der Homepage auch gleich geworben: &bdquo;Du liebst es Fahrrad zu fahren? Dann werde noch heute Teil der Gemeinschaft und partizipiere an unserem Erfolg!&ldquo;<br>\nDie Realit&auml;t hinter der coolen Kulisse sieht wie so oft anders aus. Befristete Arbeitsvertr&auml;ge, lange Probezeiten, niedrige L&ouml;hne, mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen und fragw&uuml;rdige Arbeitsbedingungen pr&auml;gen den Alltag der Besch&auml;ftigten. Viele von ihnen sind j&uuml;ngere Migrantinnen und Migranten, die h&auml;ufig nur &uuml;ber eine mit dem Nachweis eines Arbeitsplatzes verbundene Aufenthaltsgenehmigung verf&uuml;gen. Das macht sie, ebenso wie manchmal l&uuml;ckenhafte Sprachkenntnisse und das komplizierte deutsche Arbeitsrecht, oft genug zum Spielball ihrer Vorgesetzten.<br>\nGorillas-Besch&auml;ftigte k&auml;mpfen f&uuml;r ihre Rechte<br>\nDamit steht Gorillas nicht alleine. Doch in diesem Unternehmen haben sich Besch&auml;ftigte zusammengeschlossen und wehren sich gegen Ausbeutung. Die spontanen Arbeitsniederlegungen an mehreren Berliner Standorten haben weit &uuml;ber die Hauptstadt hinaus Schlagzeilen gemacht. Zuletzt gelang es ihnen, die Wahl eines Betriebsrates durchzusetzen, obwohl dies die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung mit Schikanen und rechtlichen Schritten zu verhindern versuchte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++d23638ac-5ce0-11ec-975f-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weitere Krankenhausschlie&szlig;ungen in Sicht<\/strong><br>\nNach der Pandemie k&ouml;nnte vor der Pandemie sein. Doch die Bundesregierung will sich nicht auf Notlagen vorbereiten<br>\n(&hellip;) &bdquo;Resilienz&rdquo; meint die F&auml;higkeit, auch schwerwiegende Schocks zu &uuml;berstehen und nicht an ihnen zu zerbrechen, hei&szlig;t es in einem Papier des Fraunhofer-Institut f&uuml;r System- und Innovationsforschung ISI, das am Montag vorgestellt wurde. Die Forscher pl&auml;dieren darin daf&uuml;r, dass k&uuml;nftige Strategien sich nicht nur darauf beschr&auml;nken sollten, nach einem Schock wieder in den Ausgangszustand zur&uuml;ck zu gelangen, sondern mitunter die gesellschaftlichen Systeme zu ver&auml;ndern. Gesammelte Erfahrungen sollen in den Lernprozess einflie&szlig;en.<br>\nWeg von der Fixierung auf Effizienz<br>\nGerade mit Blick auf die deutsche Gesundheitspolitik m&uuml;sste der Resilienz-Ansatz zu einem Umdenken f&uuml;hren. In dem Papier hei&szlig;t es: &ldquo;Eine &uuml;berm&auml;&szlig;ige Fixierung auf die Maximierung der Effizienz geht hingegen mit einer niedrigeren Resilienz einher&rdquo;. Im &uuml;bertragenen Sinne hei&szlig;t das: Ein Gesundheitssystem muss nicht auf wirtschaftliche Effizienz getrimmt werden&hellip;<br>\n(&hellip;) Mit Mitteln aus dem F&ouml;rderprogramm wurden beziehungsweise werden noch 34 Krankenh&auml;user oder -Standorte geschlossen. Das umfasst nicht nur die &ldquo;reinen Schlie&szlig;ungsvorhaben&rdquo; wie im Falle der Lungenklinik am Forschungszentrum Borstel, sondern auch die F&auml;lle, in denen Abteilungen an anderen Standorten konzentriert werden sollen. Beispiele daf&uuml;r sind die Kliniken in Vreden und Stadtlohn.<br>\nZus&auml;tzlich dazu wurden an 24 weiteren Standorten insgesamt 36 Abteilungen geschlossen. Betroffen waren vor allem die Stationen, die den Kliniken wenig Geld einbringen&hellip;<br>\n(&hellip;) Das Schlie&szlig;en der Kliniken mit den Mitteln aus dem Krankenhausstrukturfonds bewertete das Bundesgesundheitsministerium (BMG) positiv&hellip;<br>\nAuch wenn viele Stimmen nach Strategien rufen, k&uuml;nftige Krisen besser &uuml;berstehen zu k&ouml;nnen, beim BMG scheint das Thema noch nicht angekommen zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Weitere-Krankenhausschliessungen-in-Sicht-6294093.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zukunft statt Spaltung<\/strong><br>\n(&hellip;) Und nun in der Pandemie, da die bisherigen Impfungen Corona nicht hinreichend einged&auml;mmt haben, r&uuml;ckt eine neue Gruppe als Gef&auml;hrder in den Fokus: die Ungeimpften. Obwohl f&uuml;hrende Virologen wie Christian Drosten darauf hinweisen, dass die Rede von einer &ldquo;Pandemie der Ungeimpften&rdquo; falsch ist, weil auch Geimpfte das Virus &uuml;bertragen und der Impfschutz schnell nachlassen kann, sch&uuml;ren Spitzenpolitiker damit die gesellschaftliche Polarisierung und bedienen das S&uuml;ndenbockmuster. J&uuml;ngst forderte in der Wochenzeitschrift &ldquo;Die Zeit&rdquo; ein Kolumnist gar: &ldquo;Die Gesellschaft muss sich spalten!&rdquo; In Teilen der &Ouml;ffentlichkeit macht sich eine Stimmung breit, die an die McCarthy-&Auml;ra in den USA der 1950er Jahre erinnert.<br>\nKlimachaos bremsen, Krankenh&auml;user ausbauen<br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit, die Selbstzerfleischung der Gesellschaft zu beenden, nicht nur weil sie unw&uuml;rdig und gef&auml;hrlich ist, sondern auch, weil wir es jenseits der Pandemie mit einer viel gr&ouml;&szlig;eren Aufgabe zu tun haben, die ohne breite gesellschaftliche Kooperation nicht zu bew&auml;ltigen ist. Wir stehen unmittelbar vor entscheidenden Kipppunkten im Klimasystem, darunter dem drohenden Kollaps des Amazonas-Regenwaldes, dem Abtauen der Permafrostb&ouml;den sowie dem Schmelzen der Eismassen in Gr&ouml;nland und der Westantarktis.<br>\nWerden diese Punkte &uuml;berschritten, treten unaufhaltsame Kettenreaktionen in Gang, die weite Regionen der Erde unbewohnbar machen werden. Wir haben schlicht keine Zeit f&uuml;r weitere Grabenk&auml;mpfe. Stattdessen brauchen wir endlich integrierte Konzepte, um die verschiedenen Krisen an der gemeinsamen Wurzel zu packen&hellip;<br>\nDas Ganze lie&szlig;e sich auch mit einem Mehr an sozialer Gerechtigkeit verbinden: gute Arbeitsbedingungen, L&ouml;hne und Personalschl&uuml;ssel f&uuml;r die wirklich systemrelevanten T&auml;tigkeiten&hellip;.Gegen diese dystopische Grundstimmung brauchen wir statt weiterer Spaltungen vereinende Projekte f&uuml;r eine lebenswerte Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/meinung\/gastkommentare\/2131317-Zukunft-statt-Spaltung.html\">Wiener Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stresstest f&uuml;r Stadt-Koalition<\/strong><br>\nOP-Informationen zufolge ist der Pharmariese Biontech an die Stadt herangetreten, um die M&ouml;glichkeit einer niedrigeren Gewerbesteuer zu besprechen.<br>\nMarburg<br>\nDamit steht die k&uuml;nftige Stadtregierung aus Gr&uuml;nen, SPD, Klimaliste und Marburger Linken noch vor der f&uuml;r Donnerstag (2. Dezember) geplanten Unterzeichnung des Koalitionsvertrags vor ihrer ersten Belastungsprobe. Gerade erst hatte der Magistrat mitgeteilt, dass man mit Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer von 170 bis 180 Millionen Euro (nur f&uuml;r die Stadt) in den Jahren 2021 bis 2023 rechnet.<br>\nDie Stadt Mainz, die gut eine Milliarde Euro an Gewerbesteuer von Biontech erh&auml;lt, hatte von sich aus angek&uuml;ndigt, den Gewerbesteuer-Hebesatz von 440 auf 310 Punkte zu senken. Auch am Biontech-Standort Idar-Oberstein richtet sich die Stadt offenbar darauf ein, den Hebesatz zu senken &ndash; der liegt wie in Marburg derzeit bei 400, wie Stadtsprecher Michael Brill gestern auf OP-Anfrage erkl&auml;rte: &bdquo;In zwei Wochen wird der Haushalt f&uuml;r 2022 mit dem bisherigen Hebesatz verabschiedet&ldquo;, so Brill, der allerdings auch sagte: &bdquo;Wir gehen davon aus, dass wir im ersten Quartal des neuen Jahres dann &uuml;ber einen Nachtragshaushalt diskutieren, in dem ein geringerer Hebesatz stehen wird.&ldquo;<br>\nBegehrlichkeiten<br>\nDas hat bei Biontech wohl Begehrlichkeiten geweckt, auch an die Universit&auml;tsstadt heranzutreten. OB Dr. Thomas Spies (SPD) wollte diese Gespr&auml;che nicht best&auml;tigen. Vielmehr stehe man &bdquo;mit allen gro&szlig;en Gewerbesteuerzahlern im engen Kontakt&ldquo; und spreche mit ihnen &uuml;ber ihre Entwicklung am Standort&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.op-marburg.de\/Marburg\/Gewerbesteuer-Hebesatzes-Stresstest-fuer-Stadt-Koalition\">Oberhessische Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.J.:<\/strong> &hellip;Es ist schon bizarr: Da wird das Unternehmen Biontech f&uuml;r seine Forschungsarbeiten am Covid-19-Impfstoff mit bis zu 375 Mio. aus dem Bundeshaushalt gef&ouml;rdert (FAZ, 20.09.20). Allein im dritten Quartal 2021 erzielte Biotech einen Umsatz von 6.1 Mrd. Euro und eine Umsatzrendite von 77 Prozent = 4,7 Mrd. Euro Bruttogewinn). Seine Besitzer sind in k&uuml;rzester Zeit mehrfache Milliard&auml;re geworden. Die Firma weigert sich, die Patente f&uuml;r L&auml;nder der Dritten Welt freizugeben und hat obendrein die Chuzpe eine Senkung des Gewerbesteuerhebesatz zu fordern. Dieser Forderung kommen die verantwortlichen Politiker auch unverz&uuml;glich nach.<br>\nDie Stadt Mainz, bisher hoch verschuldet, die ebenfalls von den hohen Gewinnen von Biontech in Form der Gewerbesteuer profitiert, hat in vorauseilendem Gehorsam gleich von sich aus eine Senkung des Hebesatz angeboten. Damit hat sie Biontech wohl auf die Idee gebracht es auch in Marburg &ndash; wie wir sehen mit Erfolg &ndash; zu versuchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuerermittlungen gegen Andrea Tandler<\/strong><br>\nDie Tochter des fr&uuml;heren CSU-Generalsekret&auml;rs Tandler hat bei Maskengesch&auml;ften hohe Provisionen erhalten und diese wom&ouml;glich nicht korrekt versteuert. Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft ermitteln.<br>\nDie Schweizer Firma Emix Trading hat an Maskengesch&auml;ften mit Bund und L&auml;ndern sehr gut verdient. Zu den vielen Fragezeichen rund um die Maskengesch&auml;fte mit dem Freistaat Bayern kommt ein weiteres hinzu: Es steht der Verdacht im Raum, dass Provisionen nicht korrekt versteuert wurden. Vermittelt hatte die Maskengesch&auml;fte Andrea Tandler &ndash; &uuml;ber die E-Mail-Adresse ihrer M&uuml;nchner PR-Agentur. Das geht aus einer Antwort des bayerischen Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen hervor. Die Provisionen, die die Emix Trading an Andrea Tandler gezahlt haben soll, flossen aber offenbar an eine andere Firma, die sie und ein Gesch&auml;ftspartner besitzen: die Little Penguin GmbH mit Sitz in Gr&uuml;nwald. In einer weiteren Anfrage der Gr&uuml;nen best&auml;tigt das Justizministerium laufende strafrechtliche Ermittlungen gegen Andrea Tandler&hellip;<br>\n&ldquo;Noch lange nicht alles aufgekl&auml;rt.&ldquo;<br>\n &ldquo;Dass die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I ermittelt, zeigt f&uuml;r den Gr&uuml;nen-Landtagsabgeordneten Florian Siekmann, dass noch lange nicht alle Maskengesch&auml;fte aufgekl&auml;rt seien. Der Vizevorsitzende des Untersuchungsausschusses Maske im Bayerischen Landtag schreibt auf BR-Anfrage: &ldquo;Die Ermittlungen zeigen, dass bei diesem Deal maximaler Profit das Ziel war. Andrea Tandler wollte wohl aus der CSU-Connection so viel rausholen wie m&ouml;glich und dabei noch den h&ouml;heren M&uuml;nchner Gewerbesteuersatz umgehen. Mit welcher Profitgier hier in der pandemischen Notlage vorgegangen wurde, l&auml;sst mich fassungslos zur&uuml;ck.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/emix-masken-provisionen-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Gier frisst Hirn, und Andrea Tandler h&auml;tte gewarnt sein m&uuml;ssen: Durch die Erfahrung von Al Capone. F&uuml;r ein Steuervergehen wurde der Mafia-Boss zu 11 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt, seine mit Abstand l&auml;ngste Haftstrafe. Bei der Verfolgung seiner eigentlichen Verbrechen waren Polizei und Staatsanwaltschaft wenig erfolgreich&hellip;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Maskengesch&auml;fte und kein Ende. Statt Schaden vom Volk abzuwenden, in diesem Fall die Krankheit zu besiegen, denkt die Politik nur an pers&ouml;nliche Bereicherung. So sehen die &bdquo;westlichen Werte&ldquo; aus, die man dem Rest der Welt mit aller Gewalt beibringen will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohnungskrise in den USA: &raquo;14 Prozent der Mieter sind im Zahlungsr&uuml;ckstand&laquo; <\/strong><br>\n(&hellip;) Derzeit sind im US-Durchschnitt 14 Prozent der Mieterinnen und Mieter im Zahlungsr&uuml;ckstand. Gerade zu Beginn der Pandemie waren es nochmal deutlich mehr. All diesen Menschen drohte nach zwei Monaten die Zwangsr&auml;umung. (&hellip;) &Uuml;berproportional h&auml;ufig betroffen sind people of color, sie machen zwei Drittel der Menschen in Mietr&uuml;ckstand aus. Das l&auml;sst sich zum einen darauf zur&uuml;ckf&uuml;hren, dass sie h&auml;ufig &uuml;ber ein niedriges Einkommen verf&uuml;gen, schneller ihre Arbeit verlieren und schwerer eine neue finden, zum anderen auch darauf, dass schwarze communities einen schlechteren Zugang zu medizinischer Versorgung haben, h&auml;ufig auf engerem Raum zusammenleben m&uuml;ssen und sich eher anstecken. Hier spielt struktureller Rassismus eine entscheidende Rolle. (&hellip;) Der Mieterschutz in den USA unterscheidet sich grunds&auml;tzlich gar nicht so stark von dem in Deutschland. Der Unterschied liegt eher in den sozialstaatlichen Mechanismen: In Deutschland f&uuml;hren Arbeitnehmerschutz, Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld dazu, dass Menschen seltener in die Zahlungsunf&auml;higkeit geraten und k&uuml;rzer darin verbleiben, so dass sie letztlich seltener ihre Wohnungen verlieren. Solche Auffangnetze gibt es hier in den USA nicht in der Form. (&hellip;) Derzeit brauchen wir vor allem mehr bezahlbaren Wohnraum. Ich bin erst mal dankbar, dass wir in diesem Jahr so wenig Zwangsr&auml;umungen erleben mussten, aber langfristig brauchen wir einfach mehr verf&uuml;gbare Wohneinheiten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/usa\/lebensbedingungen-usa\/millionen-amerikanern-droht-die-zwangsraeumung-in-den-usa-wird-der-raeumungsschutz-fuer-saeumige-mieter-vorerst-nicht-verlaengert\/\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kriminelle Knebelkredite<\/strong><br>\n&Uuml;berschuldung als Herrschafts- und Bereicherungsinstrument. Argentinien und der IWF<br>\n(&hellip;) Es waren die denkbar schlechtesten Ausgangsbedingungen, unter denen der gew&auml;hlte Pr&auml;sident Argentiniens Alberto Fern&aacute;ndez am 10. Dezember 2019 sein Amt antrat. Nach vier Jahren der beispiellosen sozialen Verw&uuml;stung durch die neoliberale Politik seines Vorg&auml;ngers Mauricio Macri h&auml;tte es kaum schlimmer sein k&ouml;nnen. Der Preis des Grundnahrungsmittelkorbs hatte sich mehr als verdreifacht, die &ouml;ffentlichen Dienstleistungen waren f&uuml;r weite Teile der Bev&ouml;lkerung nicht mehr bezahlbar&hellip;.<br>\nMacris Politik war vermutlich die brutalste und schnellste neoliberale &raquo;Schocktherapie&laquo;, die jemals in einem lateinamerikanischen Land durchgef&uuml;hrt worden ist&hellip;Der schw&auml;rzeste Tag seiner Amtszeit war zweifelsohne der 8. Mai 2018, als Macri ank&uuml;ndigte, dass Argentinien den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) wieder um einen Kredit bitten werde. Zun&auml;chst ging es um einen Kredit von 30 Milliarden Dollar, der aber bis zum Tag der Vertragsunterzeichnung am 7. Juni 2018 fast auf das Doppelte erh&ouml;ht wurde: ein 50-Milliarden-Dollar-Kredit beim IWF und weitere f&uuml;nfeinhalb Milliarden bei anderen Kreditgebern&hellip;.<br>\nDamit ist die erdr&uuml;ckende Schuldenlast nach der Krise 2002 wieder zur Daseinsfrage der argentinischen Politik geworden, und wieder ist es eine (links-)peronistische Regierung, die eine Antwort auf diese Frage finden muss. Abermals steht sie vor einer eigentlich unl&ouml;sbaren Aufgabe: die Armut zu bek&auml;mpfen und gleichzeitig die Schulden zur&uuml;ckzuzahlen. Die globale Coronapandemie hat diese Probleme weiter versch&auml;rft.<br>\nIllegaler Kredit<br>\nUm die ganze Tragweite der Beziehungen zwischen dem IWF und Argentinien verstehen und das f&uuml;r das s&uuml;damerikanische Land verh&auml;ngnisvolle Wirken mehrerer IWF-Administrationen einordnen zu k&ouml;nnen, ist ein Blick in die j&uuml;ngere Geschichte, aber auch auf die Verbindungen zwischen Pr&auml;sident Macri und der damaligen IWF-Chefin Christine Lagarde notwendig&hellip;<br>\n(&hellip;) IWF auf der Anklagebank<br>\nNeoliberalismus und Demokratie sind unvereinbar. Das Gesch&auml;ft des IWF besteht darin, im Auftrag der entwickelten Industriel&auml;nder seit Jahrzehnten daf&uuml;r zu sorgen, dass Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder des globalen S&uuml;dens zahlungsf&auml;hig bleiben. Damit dies gelingt, ben&ouml;tigt der Fonds die Mitarbeit und Willf&auml;hrigkeit nationaler Machteliten in den Schuldnerl&auml;ndern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/416022.internationaler-w%C3%A4hrungsfonds-kriminelle-knebelkredite.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Schweiz &ndash; kriegstechnisch ganz vorne mit dabei<\/strong><br>\nDie Schweiz hat die weltbeste Sniper-Munition entwickelt. Jetzt wird deren Produktion ins Ausland verkauft&hellip;<br>\nDer Schweizer Bundesrat hat im Fr&uuml;hling 2019 beschlossen, gro&szlig;e Teile des staatseigenen Technologie- und R&uuml;stungsbetriebes RUAG an geeignete Investoren zu verkaufen. Das Brisante daran: Damit geht auch die Herstellung von Munition f&uuml;r die Schweizer Armee in fremde H&auml;nde.<br>\n(&hellip;) Diese neue Munition der RUAG hat gegen&uuml;ber der bisher f&uuml;r Sniper &uuml;blichen .338 Lapua Mag deutliche Vorteile. Sie ist nicht nur pr&auml;ziser, man kann mit ihr vor allem auch aus deutlich gr&ouml;sseren Distanzen t&ouml;dliche Treffer erzielen, ohne Probleme bis auf 1,6 km. Und bis auf 600 m Distanz durchschl&auml;gt diese Munition auch Kugelschutzwesten der Kategorie IV&hellip;<br>\n(&hellip;) Nach dem Entscheid des Schweizer Bundesrats, gro&szlig;e Teile des staatseigenen R&uuml;stungsbetriebes RUAG zu verkaufen &ndash; darunter nicht zuletzt auch die RUAG Ammotec &ndash;, kommt also auch die Produktion von Munition und damit die Produktion dieser Wundermunition, mit der man besser als mit allen anderen Munitionstypen Menschen auf gro&szlig;e Distanz treffen und umbringen kann, &laquo;auf den Markt&raquo;, wie es so sch&ouml;n hei&szlig;t&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/die-schweiz-kriegstechnisch-ganz-vorne-mit-dabei\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Menschenrechtsverletzungen inklusive<\/strong><br>\nMauretanien, Mali, Niger: In vielen L&auml;ndern nehmen die Konflikte zu. Die EU will jetzt mit &ouml;ffentlichen Geldern die Ausbildung fremder Armeen finanzieren und deren Waffenarsenale auff&uuml;llen. Es sei an der Zeit f&uuml;r eine Dosis &bdquo;Hard Power&ldquo;.<br>\nDie EU erhielt 2012 den Friedensnobelpreis, sie habe in Europa &bdquo;sechs Jahrzehnte lang Frieden und Vers&ouml;hnung gef&ouml;rdert&ldquo;, so die Begr&uuml;ndung. In seiner Dankesrede in Oslo versprach der damalige Kommissionspr&auml;sident Jos&eacute; Manuel Barroso, die Welt k&ouml;nne &bdquo;darauf z&auml;hlen, dass wir uns dem anhaltenden Kampf f&uuml;r Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit widmen&ldquo;. Weniger als ein Jahrzehnt sp&auml;ter setzt die EU zu zwei gro&szlig;en Schritten an, um ihre Milit&auml;rkapazit&auml;ten aufzustocken und die Streitkr&auml;fte von L&auml;ndern au&szlig;erhalb der Union auszubilden sowie auszur&uuml;sten. Wegen der Pandemie blieb diese Tendenz lange Zeit unbeachtet, umso mehr muss jetzt von den sicherheitspolitischen Konsequenzen her von einer Z&auml;sur gesprochen werden.<br>\nIm Dezember 2020 einigte man sich auf einen Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds (EDF), der acht Milliarden Euro f&uuml;r neue Waffenbest&auml;nde und die Entwicklung milit&auml;rischer Technologien f&uuml;r Armeen in und au&szlig;erhalb der EU bereitstellt. Zudem wurde im M&auml;rz 2021 mit der Europ&auml;ischen Friedensfazilit&auml;t (EFF) ein au&szlig;erbudget&auml;rer Fonds beschlossen, ein Schattenhaushalt zum EU-Etat. Damit sollen Ausbildungsmissionen und Waffenarsenale f&uuml;r nicht- europ&auml;ische Armeen weltweit finanziert werden. Frankreich, Deutschland, die EU-Kommission und eine Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament dr&auml;ngten darauf, &uuml;ber diese Instrumente verf&uuml;gen zu k&ouml;nnen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/eine-dosis-hard-power?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Menschenopfer f&uuml;r den Fu&szlig;ball<\/strong><br>\nIn Katar sind laut Menschenrechtlern in den letzten Jahren &uuml;ber 15.000 ausl&auml;ndischer Arbeiter auf Baustellen der Fifa-WM 2022 gestorben. Wie reagiert der DFB?<br>\nWir haben gestern &uuml;ber die wachsende Bedeutung der R&uuml;ck&uuml;berweisungen geschrieben, die Migranten in ihre Herkunftsl&auml;nder schicken, um dort zu investieren oder Familienangeh&ouml;rige zu unterst&uuml;tzen. Besonders umfangreich sind diese Geldtransfers vorwiegend aus den &Ouml;lmonarchien am Persischen Golf, wie ein Bericht der Internationalen Organisation f&uuml;r Migration zeigt.<br>\nDie hohen &Uuml;berweisungen aus diesen L&auml;ndern zeigen, dass ein gro&szlig;er Teil der dortigen Arbeiterklasse aus Ausl&auml;ndern besteht. F&uuml;r sich genommen ist das nat&uuml;rlich kein Problem. Rund um den Globus ist es kapitalistischer Alltag, dass Arbeitskr&auml;fte den Verdienstm&ouml;glichkeiten hinterherziehen.<br>\nAllerdings sind die Betroffenen in den autorit&auml;ren Staaten, in denen schon die Einheimischen nur &uuml;ber beschr&auml;nkte B&uuml;rgerrechte verf&uuml;gen und insbesondere die Frauen unter unw&uuml;rdigen Bedingungen leben m&uuml;ssen, besonders schutzlos.<br>\nDas dr&uuml;ckt sich unter anderem auch in den Berichten &uuml;ber die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Katar aus, wo im kommenden Jahr die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft ausgetragen werden soll. Insgesamt sind laut Amnesty International (ai) zwischen 2010 und 2019 dort 15.021 ausl&auml;ndische Besch&auml;ftigte aller Berufsgruppen gestorben. Nach Angaben der Financial Times sind 2,1 Millionen, 90 Prozent der arbeitenden Bev&ouml;lkerung in Katar, Ausl&auml;nder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Menschenopfer-fuer-den-Fussball-6295101.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Xi Jinping: China muss angesichts der globalen Herausforderungen bei Energie, Nahrungsmitteln und Mineralien &ldquo;autark&rdquo; sein<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Xi Jinping sagt, China m&uuml;sse eine &ldquo;strategische Grundlinie&rdquo; f&uuml;r wichtige Rohstoffe wie Energie, Getreide und Mineralien schaffen<br>\nRessourcenknappheit k&ouml;nnte zu einem &ldquo;grauen Nashorn&rdquo; werden &ndash; eine offensichtliche, aber ignorierte Bedrohung &ndash; f&uuml;r die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt, sagen die politischen Entscheidungstr&auml;ger<br>\nPr&auml;sident Xi Jinping sagte, China m&uuml;sse eine &ldquo;strategische Basis&rdquo; schaffen, um die Selbstversorgung mit wichtigen Rohstoffen &ndash; von Energie bis Sojabohnen &ndash; zu gew&auml;hrleisten, da die sichere Versorgung mit Prim&auml;rprodukten auf der langfristigen Agenda des Landes ganz oben stehe.<br>\nAuf der zentralen Wirtschaftskonferenz in der vergangenen Woche bezeichnete Peking die sichere Versorgung mit Prim&auml;rg&uuml;tern wie landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Mineralien und Energie als eine von f&uuml;nf &ldquo;bedeutenden theoretischen und praktischen Fragen&rdquo;, auf die man sich angesichts der Covid-19-Pandemie und der ver&auml;nderten internationalen Beziehungen vorbereiten m&uuml;sse.<br>\nDie vier anderen Priorit&auml;ten der Regierung waren &ldquo;gemeinsamer Wohlstand&rdquo;, Kapitalregulierung, Entsch&auml;rfung gro&szlig;er Finanzrisiken und Kohlenstoffneutralit&auml;t&hellip;<br>\nZwar k&ouml;nne China seinen Rohstoffbedarf sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland decken, doch m&uuml;sse die Regierung eine &ldquo;Sicherheitslinie&rdquo; f&uuml;r den Umfang der Einfuhren festlegen, die nicht &uuml;berschritten werden d&uuml;rfe, sagte Xi.<br>\n&ldquo;Wir sollten die strategische Grundlinie der Selbstversorgung mit den wichtigsten Energieressourcen deutlich machen&rdquo;, wurde Xi auf der j&auml;hrlichen Wirtschaftskonferenz zitiert, die den Ton angibt, wie aus einem Artikel der parteinahen People&rsquo;s Daily vom Sonntag hervorgeht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/economy\/china-economy\/article\/3159522\/xi-jinping-says-china-must-be-self-sufficient-energy-food-and\">South China Morning Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Ein &ldquo;graues Nashorn&rdquo; ist eine wahrscheinliche, folgenreiche, aber vernachl&auml;ssigte Bedrohung. Graue Nash&ouml;rner sind keine &Uuml;berraschungen, sondern treten nach einer Reihe von Warnungen und sichtbaren Anzeichen auf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sondernewsletter: &bdquo;ES IST ERNST!&ldquo;<\/strong><br>\nAngesichts einer &ouml;ffentlichen Unterschriftensammlung, die sich gegen den Genossen Klaus Ernst richtet, und die von den Medien gen&uuml;sslich aufgegriffen wird, um die Spaltung und Zerstrittenheit in der LINKEN zu versch&auml;rfen, erkl&auml;rt der Bundessprecher:innen-Rat der SL:<br>\nES IST ERNST!<br>\nDIE LINKE ist bei den Bundestagswahlen an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde gescheitert. Wir haben die kleinste Fraktion im Deutschen Bundestag. Doch einige &bdquo;GenossInnen&ldquo; haben den Ernst der Lage ganz offensichtlich nicht begriffen. &Uuml;ber die eine oder andere &Auml;u&szlig;erung oder Position von Klaus Ernst und jedem anderen Mitglied kann man streiten &ndash; und man muss keinesfalls immer einer Meinung sein. Doch v&ouml;llig egal, wie man dazu steht:<br>\n&bull; Wir sind es leid, dass interne Machtk&auml;mpfe &uuml;ber die Medien ausgetragen werden. Dass wichtige und verdiente GenossInnen aus den eigenen Reihen derart angegriffen werden. Wir haben die Ausschlussverfahren, die v&ouml;llig &uuml;berzogenen Vergleiche, die unsachliche Diskussionskultur und die &ouml;ffentlichen Austrittsforderungen satt&hellip;<br>\n&bull; Wir sind es leidig, im &bdquo;Spiegel&ldquo; zu lesen wie &bdquo;GenossInnen&ldquo; andere GenossInnen (im Vorfeld von Listenaufstellungen) pers&ouml;nlich mit Dreck bewerfen<br>\n&bull; Wir sind es leid, dass &bdquo;Parteikreise&ldquo; die Arbeit der Linksfraktion im Bundestag &ouml;ffentlich herabw&uuml;rdigen &ndash; wie es aktuell schon wieder geschieht&hellip;<br>\nOffenbar haben diese &bdquo;Parteikreise&ldquo; den politischen Kompass verloren. Statt politische Gegner und Konkurrenten zu bek&auml;mpfen, statt GR&Uuml;NE und SPD f&uuml;r ihre halbherzige und inkonsequente als auch zutiefst unsoziale Klima- und Umweltpolitik anzugreifen, statt in den &ouml;ffentlichen Fokus zu r&uuml;cken, dass die dringend n&ouml;tige Verkehrs- und Mobilit&auml;tswende aktuell von SPD, GR&Uuml;NEN und FDP hintertrieben wird,&hellip; statt gemeinsam gegen die Abw&auml;lzung der Dekarbonisierungskosten auf &Auml;rmere mobil zu machen, sammelt man jetzt &ouml;ffentlich Unterschriften gegen den Gewerkschafter und einstigen Vorsitzenden unserer Partei, Klaus Ernst, der f&uuml;r die DIE LINKE. im Bundestag als Vorsitzender den Klima- und Energieausschuss leiten soll?<br>\nSo langsam fragen wir uns, in wessen Interesse diese &bdquo;Parteikreise&ldquo; agieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sozialistische-linke.de\/2021\/12\/13\/sondernewsletter-es-ist-ernst\/\">Sozialistische Linke<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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