{"id":79115,"date":"2021-12-17T14:37:45","date_gmt":"2021-12-17T13:37:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79115"},"modified":"2021-12-17T15:07:05","modified_gmt":"2021-12-17T14:07:05","slug":"leserbriefe-zur-dreiteiligen-interview-serie-mit-stefan-tasler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79115","title":{"rendered":"Leserbriefe zur dreiteiligen Interview-Serie mit Stefan Tasler"},"content":{"rendered":"<p>In diesem dreiteiligen Interview, das <strong>Jens Berger<\/strong> mit dem Pharma-Forscher <strong>Dr. Stefan Tasler<\/strong> gef&uuml;hrt hat, wird die Impfstrategie hinterfragt. Der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78885\">erste Teil<\/a> thematisiert die M&ouml;glichkeit von Escape-Mutationen, die durch die Vektor- und mRNA-Impfstoffe m&ouml;glich seien. Im <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78940\">zweiten Teil<\/a> ist &uuml;ber Fehler der deutschen Impfstrategie und den Totimpfstoff von Valneva diskutiert worden. Der abschlie&szlig;ende <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78989\">dritte Teil<\/a> behandelt Vers&auml;umnisse und Fahrl&auml;ssigkeiten bei der Zulassung der Impfstoffe und der Erfassung der Nebenwirkungen. Um &bdquo;vern&uuml;nftig mit dem Virus leben zu k&ouml;nnen&ldquo;, sei eine nat&uuml;rliche Infektion oder eine &bdquo;Ganz-Virus-Partikel-Impfung&ldquo; hilfreich. Danke f&uuml;r die interessanten E-Mails. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe nachdenkseiten,<\/p><p>die im Artikel dargestellten &Uuml;berlegungen zu den Escape-Mutation sind nachvollziehbar. Hinsichtlich der Entstehung dieser Mutationen d&uuml;rfen insbesondere f&uuml;r das Jahr 2020 auch die Corona-Ma&szlig;nahmen nicht au&szlig;er Acht gelassen werden. Die Lockdown-Ma&szlig;nahmen und die nicht-medizinischen Ma&szlig;nahmen (Abstand, Maske etc.) haben zwei nachteilige Effekte:<\/p><p>1. Der Zeitraum f&uuml;r eine nat&uuml;rliche Grundimmunisierung der Nicht-Risikogruppen und der Risikogruppen wird verl&auml;ngert.<br>\n2. Es haben sich Virusmutationen gebildet, die durch das nat&uuml;rliche Immunsystem (und die Impfstoffe) nicht mehr so gut abgefangen werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Eine gute Erkl&auml;rung zu dem oben Gesagten liefern die Ausf&uuml;hrungen von Prof. Dr. med. Knut Wittkowski (20 Jahre Leiter der Abteilung Epidemiologie, Biostatistik, Forschungsdesign an der Rockefeller Universit&auml;t in New York, Unterzeichner der Barrington-Erkl&auml;rung) unter den Links <a href=\"https:\/\/odysee.com\/@Weckruf:b\/VStGB%C2%A77---Kopie:9\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/odysee.com\/@wissenschaftstehtauf:8\/Wittkowski_Bauchbinden_final_gek%C3%BCrzt_fixedBB:4\">hier<\/a>.<\/p><p>Insofern f&uuml;hrt jeder Eingriff (fl&auml;chendeckende Impfung und Corona-Ma&szlig;nahmen) zwangsl&auml;ufig zum Bilden neuer Mutationen und das Spiel, dass die Vulnerablen nicht ausreichend gegen die Mutationen gesch&uuml;tzt sind, beginnt von vorne.<\/p><p>Die Konsequenz m&uuml;sste doch sein:<\/p><p>1. Die ungef&auml;hrdeten Gruppen auf nat&uuml;rliche Weise m&ouml;glichst schnell immunisieren und dort Grundimmunit&auml;t erreichen.<br>\n2. Die Risikogruppen sch&uuml;tzen (z. B. durch Impfung und nichtmedizinische Ma&szlig;nahmen) und st&auml;rken (z. B. durch soziale Kontakte, Vitamin D, Bewegung)<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rn Meyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger<\/p><p>mit diesem Interview haben Sie sich gro&szlig;e Verdienste erworben. Wenn ein Biochemiker mt Jahrzehnten der Erfahrung in der pharmazeutischen Forschung sehr detailliert darlegt, was geschieht, wenn man eine Politik betreibt, die zentrale Prinzipen der Evolutionsbiologie und der &Ouml;kologie ignoriert, dann hat das in der &Ouml;ffentlichkeit sicher mehr Gewicht, als wenn das ein Softwaremensch wie ich in einem umfassenderen Kontext knapp andeutet, hier in dem Artikel <https:>, wo ich von der Schmalbandigeit des Ansatzes spreche, der nur auf ein einziges Protein zielt und dadurch einen Selektionsdruck zugunsten ver&auml;nderter Antigene aus&uuml;bt. Wichtig ist es, zwei Konsequenzen daraus klar auszusprechen:<\/https:><\/p><p>1. Wer sich zu einer solchen sogenannten Imfung entschlie&szlig;t, mag dies aus welchen Motiven auch immer tun, doch eines nicht in Anspruch nehmen: damt solidarisch zu handeln. Vielmehr schw&auml;cht jeder, der dies ohne triftigen Grund im Sinne des eigenen Risikos bzw. dessen signifiknter Minderung tut, den Schutz derer, auf die das tats&auml;chlich zutrifft.<\/p><p>2. Die wirklichen Gef&auml;hrder sind nicht die Ungeimpften, sondern Politiker, die solche unsinnigen Kampagnen starten und Druck auf die aus&uuml;ben, die dabei nicht mitmachen.    <\/p><p>Meine Hoffnung, dass in diese Auseinandersetzung noch Rationalt&auml;t zu Respekt einziehen, schwindet allerdings von Tag zu Tag. Die Hysterie steigert sich immer mehr, abzulesen auch an der Kampagne gegen Professor Mertens, der offenischtlich nicht schnell genug dem politischen Druck nachgegeben hat. Immerhin lie&szlig;en seine fr&uuml;heren &Auml;u&szlig;erungen und sein Z&ouml;gern noch erkennen, dass ihm wissenschaftliche Sorgfalt keine ganz unbkannte Vorgehensweise ist.<\/p><p>Ganz hinwerfen m&ouml;chte ich jedoch immer noch nicht und best&auml;rke Sie auch gerne dabei, das auch so zu halten. Herzliche Gr&uuml;&szlig;e <\/p><p>Rainer Fischbach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>recht vielen Dank f&uuml;r das hervorragende, fundierte und &auml;u&szlig;erst informative Gespr&auml;ch mit Dr. Tasler zu den Vakzinen, den Hintergr&uuml;nden und Auswirkungen. In diesen von  Mainstreammedien dominierten Zeiten, die nur eine von den Pharmakonzernen und der h&ouml;rigen Politikerkaste vorgegebene Meinung fortlaufend verk&uuml;nden, sind  diese unaufgeregten, sachlichen Informationen Gold wert.<\/p><p>Sehr beachtenswert und mich &auml;u&szlig;erst nachdenklich stimmend, finde ich die Aussage &uuml;ber die Reaktion der Parlamentsfraktionen, der angeblichen Vertreter des Volkssouver&auml;ns, zu diesen wissenschaftlichen Ausf&uuml;hrungen. Das Geschwafel von Respekt,  Achtung und Diskussion auf Augenh&ouml;he entpuppt sich von Anfang an, als leere Worth&uuml;lse. Das nicht nachdenkende Wahlstimmvieh hat ganze Arbeit geleistet. Das l&auml;sst nichts gutes erwarten.<\/p><p>S. Wagenknecht hat mit ihren Ausf&uuml;hrungen in ihrem Buch und in den Talkshows nicht unrecht, wenn sie auch der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; eine Politik fern der Realit&auml;t vorwirft. Sie verdient h&ouml;chsten Respekt, besch&auml;ftigt sich mit den Sachverhalten und vertritt sie fundiert in der &Ouml;ffentlichkeit. Unkritisch und zerstritten im Strudel der Herrschenden mit zuschwimmen, wird sich auf Dauer f&uuml;r die Linke nicht auszahlen. Die Bedeutungslosigkeit ist leider vorprogrammiert.<\/p><p>Sollte , der momentan hypothetische, Fall eintreten, dass nach l&auml;ngerer Zeit doch gesundheitliche Probleme bei den dann mehrfach geimpften Erwachsenen und Kindern auftreten, bin ich sehr gespannt auf die dann zu erwartenden Reinwaschungsversuche der Pharmakonzerne und ihrer Vasallen. Einen Vorgeschmack haben wir mit dem Wortbruch bez&uuml;glich der Impfpflicht schon bekommen und da sich eine Mehrheit des Volkes das politische Denken bereits abgew&ouml;hnt hat, wird es wahrscheinlich bedenkenlos hingenommen.<\/p><p>Aus diesem Grund ist die Arbeit der Nachdenkseiten so unverzichtbar wichtig. Macht auf alle F&auml;lle in dieser Qualit&auml;t weiter.<\/p><p>Eine sch&ouml;ne Zeit, gesunde Weihnachtstage und auf ein besseres 2022.<br>\nRolf K&ouml;hler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich h&auml;tte gern gewusst, ob man beim Totimpfstoff Valneva auch sp&auml;ter boostern m&uuml;sste? <\/p><p>Der interessanteste Punkt war f&uuml;r mich:<\/p><p>Dass die Impfung nicht solidarisch ist (weil sie keine sterile Immunit&auml;t gibt), wusste ich schon.<br>\nDass sie sogar anti-solidarisch ist (weil sie die Escape-Mutante schneller hervorlockt), war neu f&uuml;r mich.<\/p><p>Jetzt hei&szlig;t es also: &ldquo;Sei solidarisch mit Oma und Opa &ndash; la&szlig; dich nicht impfen!&rdquo;<br>\nDamit ihr Impfschutz ohne Escape-Variante lange stabil bleibt!<\/p><p>Martin B<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>eine Frage (eventuell an Herrn Tasler):<\/p><p>nach monatelanger Zerm&uuml;rbung war ich Ende November psychisch so ersch&ouml;pft und verzweifelt, dass ich mich habe mit Biontech impfen lassen (Erstimpfung). Eigentlich wollte ich diese mRNA-Impfstoffe gar nicht, habe aber keinen Ausweg aus dem sozialen Dauerdruck gesehen und aufgegeben. Nun &auml;rgere ich mich &uuml;ber dieses Aufgeben. Ich wollte von Beginn an einen Totimpfstoff und dachte mir schlie&szlig;lich aber &ldquo;alla hopp&hellip; dann eben wenigstens die Auffrischungsimpfung mit Valneva oder Sinovac. Einmal mRNA wird schon schief gehen&rdquo;. Jetzt lese ich im Interview sehr schl&uuml;ssig, dass diese Tot-Impfstoffe bei mir wom&ouml;glich gar nicht mehr anschlagen k&ouml;nnten?! Bin ich jetzt nach meiner Erstimpfung mit Comirnity f&uuml;r sp&auml;tere Totimpfungen quasi schon Ausschlusskandidat? Oder kann ich darauf bauen, dass nach meiner Erstimpfung der Schutz nicht nur gegen das Corona-Virus sondern auch &lsquo;gegen  Totimpfstoffe&rsquo; schnell wieder nachl&auml;sst?<\/p><p>Vielen Dank bereits vorab falls Sie meine Frage beantworten k&ouml;nnen. Falls nicht dann zumindest f&uuml;r das interesante Interview.<\/p><p>freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDavid Eckrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p><p>dieses Interview sollte eine Standardlekt&uuml;re f&uuml;r ALLE sein. Und doch wird es leider nur die erreichen, die regelm&auml;&szlig;ig die Nachdenkseiten besuchen.<\/p><p>Ungeachtet aller Pro- und Kontrapunkte sowie aller Vers&auml;umnisse geh&ouml;rt ein Pr&auml;parat aus der Krebsforschung genau dahin und nicht in den unbegrenzten Masseneinsatz.<\/p><p>Warum:<br>\nmRNA-Impfungen regen K&ouml;rperzellen an, k&ouml;rperfremde Proteine auf deren Au&szlig;enh&uuml;lle zu pr&auml;sentieren. Das Immunsystem erkennt die betroffen Zellen als &bdquo;fremd \/ sch&auml;dlich&ldquo; und neutralisiert sie. Im Grunde wird zuallererst eine Autoimmunantwort ausgel&ouml;st, bevor es zum eigentlichen Schutz kommt.<\/p><p>Die hochspezialisierte Methode ist perfekt zu Markierung von Krebszellen oder der Neutralisation von Defekten oder Anomalien. Aber wir reden hier im Falle von COVID-19 von der Modifikation gesunder (!) K&ouml;rperzellen, die vom Immunsystem angegriffen werden.<\/p><p>Mal im Ernst&hellip; Keiner kommt doch auf die Idee, Menschen zu nehmen und denen Zielscheiben aufzusetzen, damit Polizisten (Achtung! Generischer Maskulin) auf der Stra&szlig;e das Schie&szlig;en mit ihnen trainieren k&ouml;nnen.<\/p><p>Was machen wir, wenn wir unseren K&ouml;rper dauerhaft diesem Umstand aussetzen? Wenn wir Jahr um Jahr in einer Verkettung von Autoimmunantworten den erhofften Schutz &bdquo;provozieren&ldquo;? Und das zuk&uuml;nftig nicht nur f&uuml;r ein Virus, sondern viele unterschiedliche?<\/p><p>Eins ist sicher: Nicht nur virale Genome mutieren. Auch im menschlichen K&ouml;rper finden Mutationen statt. Und auch wenn die mRNA-Impfung keine Mutation der DNA in der Zelle provoziert, so ist absolut unklar, wie sich eine dauerhafte Therapie mit diesen Pr&auml;paraten auf die Mutationsf&auml;higkeit eines Systems auswirkt. Erkenntnisse stehen noch aus. Nicht umsonst stehen die Probanden der Testreihen f&uuml;r 2 Jahre unter strenger Beobachtung &ndash; die absolute Mehrheit der Geimpften hingegen nicht. Damit wird man eigenverantwortlich f&uuml;r den Schaden, wenn etwas passiert, denn es kann locker behauptet werden: &bdquo;H&auml;tten sie sich mal fr&uuml;her gemeldet. Jetzt ist es zu sp&auml;t.&ldquo;<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nEugen Baitinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>mit gr&ouml;&szlig;tem Interesse habei ich Ihr Interview zur Impfstrategie gelesen. Besten Dank f&uuml;r die .pdf ausgabe.<\/p><p>Im ersten Teil stolperte ich &uuml;ber folgende Stelle:<\/p><p>D.h. doch aber, dass nur rein aufgrund der hohen Mutationsrate des Virus auch schon eine statistische Vielzahl &bdquo;komplexerer&ldquo; Mutationskombinationen entsteht, von denen am Ende aber nur wieder die sich fl&auml;chendeckend etablieren k&ouml;nnen, die am besten auf einen vorherrschenden Selektionsdruck angepasst sind. Nat&uuml;rlich etablieren sich solche Mutationen auch sukzessive, die peu &aacute; peu auch dem Immunschutz Genesener entkommen &ndash; und auch die weisen eine starke Antik&ouml;rper-Produktion gegen das Spike-Protein auf. Wenn die eben beschriebene Theorie zum eindimensionalen Selektionsdruck durch Impfungen auf nur ein antigenes Protein aber zutrifft, dann sollten Genesene durch weitere Komponenten der durch die Infektion antrainierten Immunit&auml;t im Schnitt noch deutlich besser mit einer Omikron-Infektion fertig werden als Infizierte. Dies k&ouml;nnte &uuml;ber eine sorgf&auml;ltige Datenerhebung sehr leicht und schnell herausgefunden werden, doch leider kann man damit wohl aus den Erfahrungen des letzten Jahres heraus nicht rechnen &ndash; und die Tatsache, dass eine gro&szlig;e Zahl an Genesenen bereits den nat&uuml;rlichen Immunschutz mit Nachimpfungen &bdquo;kontaminiert&ldquo; hat, f&ouml;rdert eine valide Auswertung auch nicht gerade.<\/p><p>Statt &bdquo;Infizierte&ldquo; m&uuml;&szlig;te es meinem Verst&auml;ndnis nach doch wohl eher &bdquo;infizierte Geimpfte&ldquo; hei&szlig;en??<\/p><p>Ansonsten w&auml;re ich dankbar f&uuml;r eine Erl&auml;uterung.<\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit in den NDS.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nDr. med. Christian Emans<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lieber Herr Emans,<\/em><\/p><p>da haben Sie nat&uuml;rlich Recht. Tut uns leid. Wir korrigieren das sofort.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Berger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>beim H&ouml;ren des Interviews kam mir an einer Stelle ein Gedanke: <\/p><p>&ldquo;Wir m&uuml;ssen aktuell nicht allen B&uuml;rgern den Totimpfstoff anbieten, schlie&szlig;lich haben wir bereits 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung mit einem anderen Impfprinzip durchgeimpft. [&hellip;] man m&uuml;sste hier auch zun&auml;chst kl&auml;ren, was in dieser Population das Immunsystem anstellt, wenn sie jetzt den Totimpfstoff obendrauf bekommen. [&hellip;] Unser Immunsystem w&uuml;rde also wahrscheinlich umgehend auf diesen Impfstoff reagieren, weil es das bekannte Spike-Protein erkennt, und w&uuml;rde durch den schnellen Angriff auf diese Partikel die nat&uuml;rliche und breitere Antrainierung unserer Immunabwehr auf die anderen Oberfl&auml;chenproteine dieses Impfstoffs drastisch reduzieren, da unser K&ouml;rper damit anf&auml;ngt, die Partikel des Totimpfstoffs zu eliminieren. Somit w&auml;re eine Ausbildung eines mehrdimensionalen Schutzes &uuml;ber verschiedene antigene Proteine eventuell zeitlich durch die rasche Erkennung des Spike-Proteins nicht mehr so effizient wie bei einem Ungeimpften&rdquo; <\/p><p>Herr Tasler hatte zuvor schon spekulativ erw&auml;hnt, da&szlig; die Zuordnung eines Patienten mit unbekanntem Impfstatus zur Gruppe der Nichtgeimpften auch b&ouml;se Absicht sein k&ouml;nnte, um genehmere Zahlen zu bekommen. Wenn ich den zitierten Ausschnitt lese, und dann die Vehemenz betrachte, mit der die Politik alles daran setzt, die mRNA-Pr&auml;parate jedem Menschen sogar zwangsweise zu verabreichen, trotz bekannter Nebenwirkungen und eingeschr&auml;nkter Wirksamkeit, liegt der Gedanke an eine tiefere Ansicht auch hier nicht mehr fern. <\/p><p>Wie sichert man sich als Unternehmen Milliarden von &ldquo;Kunden&rdquo;? Indem man sie nach den eigenen Produkten s&uuml;chtig macht und ihnen Konkurrenzprodukte so wenig schmackhaft wie m&ouml;glich macht. <\/p><p>Undenkbar? Meiner Meinung nach keineswegs.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ein hochinteressantes Interview mit vielen zus&auml;tzlichen Erkenntnissen.<\/p><p>Mir fehlen aber ein paar wichtige Fragen:<\/p><p>Wenn jetzt ein Totimpfstoff auf den Markt kommt, wie w&uuml;rde der denn bei den ganzen Gimpften wirken.<\/p><p>Es gibt doch Totimpfstoffe (China) und die Studien dazu gibt es keine oder doch?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhard Hennig<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sch&ouml;nen Dank, lieber Herr Hennig. Auf diese konkrete Frage geht Herr Tasler aber im Interview ein.<\/em><\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Berger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>&uuml;ber die vielen wichtigen Informationen dieses Interviews habe ich mich sehr gefreut. Leider fehlten Informationen zu dem chinesischen Totvirenimpfstoff. Gerade die w&auml;ren aber extrem wichtig gewesen.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en von Ihrem Leser I. D.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r das informative Interview. <\/p><p>Wie immer ist auch interessant, was nicht gesagt wird. Regelm&auml;&szlig;ig fehlt der Hinweis auf die Gef&auml;hrlichkeit der Erkrankung, die Herr Tasler erst am Ende bei der Frage nach seinem Impfstatus richtigerweise bewertet (siehe P.S.).<\/p><p>Die permanente Impfwerbung &uuml;berrascht mich nun aber nicht mehr. Dazu sei Dr. Reuther &ldquo;Der betrogene Patient&rdquo; empfohlen.<\/p><p>Eher &uuml;berrascht die stellenweise Naivit&auml;t in der Argumentation, die ma&szlig;geblich von der Tiefe abh&auml;ngt, mit der die Gespr&auml;chspartner im jeweiligen System stecken.<\/p><p>Die &Uuml;berraschung, dass die mRNA-Behandlung nicht gegen die Weitergabe der Atemwegserkrankung hilft, kann ich nicht nachvollziehen. Von Anfang an haben die Wissenschaftler der Ma&szlig;nahmengegner darauf verwiesen, dass die Behandlung keine positive Auswirkung auf das Immunsystem am Ort der Infektion, den oberen Atemwegen, hat. Zudem haben das auch die Hersteller nie behauptet. Das Denksystem des Dr. Tasler h&auml;tte also gar nicht das Scheitern der Impfkampagne abwarten m&uuml;ssen, um diese Erkenntnisse zu gewinnen.<\/p><p>Nun kann man also von beiden erhoffen, dass sie irgendwann zu der Erkenntnis kommen, dass die kritisierte Datenqualit&auml;t auch auf ihre Quellen der angeblichen Wirksamkeit f&uuml;r vulnerable Gruppen zutrifft?<\/p><p>Aber zum Erhalt der Impfwerbung gibt es ja die bald sog. Totimpfstoffe, f&uuml;r deren Verwendung sie vermutlich solange positive Effekte erwarten, bis ein Hersteller dieser Stoffe Studien finanziert, die die Wirkungslosigkeit oder zu geringe Gef&auml;hrlichkeit nachweisen?<\/p><p>Die Frage der Saisonalit&auml;t dieser Erkrankungen wird ja seit Jahrzehnten nicht beantwortet, weil das &ldquo;Gesundheitssystem&rdquo; an einem regelm&auml;&szlig;ig auftretenden Krankheitsgeschehen mehr interessiert ist, als an der Gesundheit und dem Immunsystem der Menschen.<\/p><p>Die wesentlichen Faktoren dieser Saisonalit&auml;t stellen sich mir so dar: 1. Jahreszeitlich oder Lebensstil bedingter Vitaminmangel 2. Trockene Innenraumluft, die die Abwehr der oberen Atemwege, die Schleimh&auml;ute schw&auml;cht. 3. Durch h&auml;ufigere Innenraumaufenthalte verbesserte &Uuml;bertragung der Krankheitserreger durch Tr&ouml;pfchen. Wie Prof. Kappstein im Weimarer Urteil dargelegt hat, mangelt es den Aerosolstudien insgesamt daran, dass sie die gleichzeitige M&ouml;glichkeit der Tr&ouml;pfchen Infektion nicht ausschlie&szlig;en konnten.<\/p><p>All das k&ouml;nnte sowohl erforscht als auch systematisch durch individuell dosierte Vitamingabe, Luftbefeuchtung und Vereinzelung bei Symptomen verbessert werden, aber das hat ja zu geringe Profitaussichten f&uuml;r die interessierten Kreise.<\/p><p>Das Gesundheitswesen ist eine viel zu wichtige Sache, als dass wir es &Auml;rzten, Pharmaindustrie und anderen profitorientierten Gruppen &uuml;berlassen k&ouml;nnten.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAxel Klein<\/p><p>P.S.<\/p><p>Noch eine Abschlussfrage, deren Beantwortung nat&uuml;rlich vollkommen freiwillig ist: Sind Sie eigentlich geimpft?<\/p><p>Nein, ich bin nicht geimpft. Das aus tiefster &Uuml;berzeugung und obwohl ich absoluter Bef&uuml;rworter von funktionierenden Impfkonzepten bin. Ich geh&ouml;re aber nun auch nicht zu einer der bekannten Risikogruppen. Da ich die mRNA-Technik aus meiner Zeit bei BioNTech kenne, habe ich gro&szlig;e und massive Fragezeichen zu deren breitfl&auml;chiger Anwendung bei in der Regel gesunden Menschen, zu deren Beantwortung ich keine aufgezeigten Konzepte kenne. Daher war f&uuml;r mich pers&ouml;nlich die Risiko-Nutzen-Abw&auml;gung recht klar.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tztes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>als Erstes muss ich ein obligatorisches &bdquo;Berger-Lob&ldquo; aussprechen und mich herzlich f&uuml;r das Interview mit Dr. Tasler bedanken.<br>\nIch werde versuchen mich kurzzufassen, denn es wird nun etwas kompliziert, ich hoffe man kann den dargelegten Gedanken trotzdem folgen.<\/p><p>Der Grund f&uuml;r mein Bem&uuml;hen mich mitzuteilen ist n&auml;mlich gar nicht unbedingt bei diesem Interview von gestern zu suchen, es hat aber etwas ausgel&ouml;st. Meine Direktive ist in der Regel alle Seiten h&ouml;ren zu wollen und mich nicht einnehmen zu lassen, &auml;ndern kann man ohnehin nichts wirklich.<\/p><p>So war ich &bdquo;unten&ldquo; bei den Impfgegnern unterwegs und habe es mal mit einem &bdquo;Es ist nicht alles schlecht&ldquo; versucht, das Ergebnis war deutlich und erwartbar.<br>\nDann war ich eher weiter &bdquo;oben&ldquo;, beim gr&ouml;&szlig;ten deutschen Nachrichtenportal mit dem gro&szlig;en &bdquo;S&ldquo;. Auch da war eine etwas freiere Auslegung der Lage nicht sonderlich beliebt, um nicht zu sagen &auml;hnlich konfrontativ, nat&uuml;rlich beflissener im Ton, zugleich auch fordernder, befehlsm&auml;&szlig;iger, frech und anma&szlig;end ohnehin. Die Zielsuche funktioniert auf beiden Seiten offensichtlich ohne Verz&ouml;gerung. Beschimpft und abgewiesen wird man also &uuml;berall, die Nerven liegen blank.<\/p><p>Ich muss sagen, ich bin nun 45 Jahre alt, st&auml;ndig wurde all die Jahre irgendeine &bdquo;Spaltung&ldquo; hochgehalten, f&uuml;r mich waren das bisher einfach Meinungsverschiedenheiten, ich bin trotzdem gut klargekommen zwischen den Welten. Jetzt hat man es nach zwei Jahren Dauerdruck aber offenbar wirklich geschafft, die Gesellschaft zu spalten und ich sehe ehrlich gesagt schwarz f&uuml;r das Vorhaben der Impfpflicht, die m&uuml;sste man wohl &uuml;bergehen und gleich zum Zwang greifen, nur um die &bdquo;Mehrheit&ldquo; gl&uuml;cklich zu machen.<br>\nEs scheint nicht mehr m&ouml;glich zu sein sich vern&uuml;nftig &uuml;ber das Thema Corona\/Covid zu unterhalten, wenn man nicht zum richtigen oder gar keinem Block geh&ouml;rt. Auch die Rede von Herrn Scholz heute Morgen strotzt wohl aus gegebenem Anlass nicht gerade vor Respekt. Ich muss zugeben ich habe sie mir nicht in voller L&auml;nge zu Gem&uuml;te gef&uuml;hrt, das gro&szlig;e &bdquo;S&ldquo; machte daraus jedenfalls eine Story &uuml;ber Coronaleugner und Impfverweigerer.<\/p><p>Den Begriff &bdquo;Impfverweigerer&ldquo; finde ich &uuml;brigens lustig, gibt es doch nicht mal eine Impfpflicht, die man verweigern k&ouml;nnte. Alles geht wohl sehr schnell und sehr deutlich aneinander vorbei.<\/p><p>Und dann gestern Abend, nach Meldungen zu mal leeren, mal vollen Impfstofflagern, das &Uuml;bliche heutzutage, dieses Interview mit jemandem, der wohl als Top-Experte gelten darf. Ich habe nicht alles verstanden, der Tenor war aber klar und der bedeutet ja nichts anderes als das beide Seiten falsch liegen, die Politik mit ihrer 100 % Taktik ohnehin. Ich werde versuchen diese neuen Aspekte &uuml;ber Weihnachten im Familienkreis zu streuen, ganz unverbindlich nat&uuml;rlich.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nK.P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wenn von vornherein eine riesige Mutationsvielfalt zu einem Virus existiert, dann tr&auml;gt das gegenw&auml;rtige Impfkonzept mit dazu bei, die &bdquo;Pandemie&ldquo; zu verewigen. Denn die Fokussierung auf diesen Virus, erh&ouml;ht den Selektionsdruck, so dass schwer zu bew&auml;ltigende Mutationen entstehen.<\/p><p>Statt darauf bedacht zu sein, sorgf&auml;ltig mit der Natur &ndash; zu der auch Viren und Bakterien geh&ouml;ren &ndash; umzugehen, zerst&ouml;rt der Mensch deren nat&uuml;rliches Gleichgewicht, d.h. er schafft durch sein rabiates Vorgehen Tatsachen (Klimakatastrophen, Kriege, gef&auml;hrliche Erreger), Feinde, die er dann wiederum bek&auml;mpft &ndash; eine Spirale der Gewalt und der Selbstzerst&ouml;rung.<\/p><p>Aber schuldig an all der von der Politik erzeugten Misere sollen nat&uuml;rlich &ndash; wieder einmal &ndash; jene sein, die es wagen, Kritik zu &uuml;ben  an den Schikanen, die dem Volk angetan werden.<\/p><p>Was ist das eigentlich f&uuml;r eine Gesellschaft, in der  Menschen diskriminiert und von kultu-reller Teilnahme ausgeschlossen sind?<\/p><p>&bdquo;Alle Kultur nach Auschwitz, samt der dringlichen Kritik daran, ist M&uuml;ll&hellip; Wer f&uuml;r Erhaltung der radikal schuldigen und sch&auml;bigen Kultur pl&auml;diert, macht sich zum Helfershelfer, w&auml;hrend, wer der Kultur sich verweigert, unmittelbar die Barbarei bef&ouml;rdert, als welche die Kultur sich enth&uuml;llte.&ldquo;  (Theodor Adorno, Negative Dialektik, S. 357. 1966)<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e H. R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen Herr Berger,<\/p><p>das Interview wurde doch im Freundeskreis und im Betrieb im positiven Sinne registriert. Als Betriebsrat habe ich die NDS schon empfohlen, kann aber nat&uuml;rlich nicht sagen, ob es daran lag. Insgesamt ergaben sich daraus zwei Fragen an Herrn Dr. Tasler:<\/p><p>1. Ist ein sogenannter Impfdurchbruch mit einer Infektion ohne vorherige Impfung immunologisch gleichzusetzen?<br>\n2. Im Hinblick auf die zu erwartende Impfpflicht hatten Genesene folgende Frage: Kann eine Boosterimpfung den Immunstatus nach durchgemachter Erkrankung negativ beeinflussen?<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und einen sch&ouml;nen vierten Advent w&uuml;nscht<br>\nBernd Matthes<\/p><p><em><strong>Die Antwort von Stefan Tasler: <\/strong><\/em><\/p><p>Sehr geehrter Herr Matthes,<\/p><p>gerne schreibe ich Ihnen meine Einsch&auml;tzung zu den beiden von Ihnen gestellten Fragen &ndash; aber ich m&ouml;chte betonen, dass dies wirklich nur Einsch&auml;tzungen sein k&ouml;nnen, da es leider auch nach einem Jahr der breitfl&auml;chigen Impfungen mit Vektor- und RNA-Impfstoffen keine belastbaren wissenschaftlichen Daten zu diesen Themen gibt (oder sich zumindest meinem Kenntnisstand entziehen).<\/p><p>Eigentlich gibt es zu beiden Fragen die gleiche Antwort meinerseits: ich pers&ouml;nlich w&uuml;rde in beiden F&auml;llen davon ausgehen, dass eine Impfung vor einer Infektion oder auch eine Booster-Impfung nach einer Infektion das Immunsystem und deren Antwort (deutlich) ver&auml;ndert im Vergleich zu nur der Infektion.<\/p><p>Eine Infektion nach Impfung trifft (derzeit noch) ein zumindest in kleinen Bereichen &ldquo;vorbereitetes&rdquo; Immunsystem, so dass z&uuml;gig dieser Teil der Immunantwort wenigstens noch ein St&uuml;ck weit anspricht, wodurch aber die Gesamtantwort des Immunsystems auf den Virus-Partikel v&ouml;llig anders abl&auml;uft, als bei einer Infektion ohne eine solche vorherige Impfung. Die aktuellen Impfungen generieren offensichtlich kein ad&auml;quates T-Zell Ged&auml;chtnis, und es bleibt weiter die Frage, ob eine nachtr&auml;gliche Infektion hier Abhilfe schaffen kann, wenn die durch die Impfung tempor&auml;r etablierten Antik&ouml;rper schon mit der &ldquo;Arbeit&rdquo; beginnen und die Viruspartikel zumindest teilweise eliminieren. Alles in allem werden die M&ouml;glichkeiten des Immunsystems nach einer Impfung+Infektion im Vergleich zu nur der Vektor\/RNA-Impfung sicherlich verbessert &ndash; ob es dann aber an den Status herankommt, den man nur mit der nat&uuml;rlichen Infektion erreicht h&auml;tte, vage ich pers&ouml;nlich zu bezweifeln. Ich w&uuml;rde auch annehmen, dass die Qualit&auml;t der durch eine Infektion erworbenen Immunantwort umso besser wird, je l&auml;nger die eindimensionale Vektor\/RNA-Impfung zur&uuml;ckliegt &ndash; das ist aber wirklich sehr spekulativ! Und eine solche Zeitspanne wird uns ja voraussichtlich nicht gew&auml;hrt, da alle nachimpfen m&uuml;ssen&hellip;.<\/p><p>In Bezug auf die Booster-Impfungen f&uuml;r Genesene hatte ich ja in dem Interview bereits ausgef&uuml;hrt, dass ich pers&ouml;nlich hierin keinerlei Sinn erkennen kann &ndash; und jede nat&uuml;rlich erworbene Immunantwort kann meiner Meinung nach mit einseitigen Boostern nur v&ouml;llig aus dem komplexen Gleichgewicht gebracht werden. Es gibt hierzu auch keine Datenlage basierend auf der man sich solche Effekte anschauen oder ableiten k&ouml;nnte. Der einzige Fall, indem man ein ganz kleines St&uuml;ck vielleicht in diese Richtung gegangen w&auml;re, sind die j&auml;hrlichen Influenza-Impfungen (auch eindimensionale Impfungen, also nur auf ein Protein eines Virus gerichtet), bei denen aber keiner darauf schaut, ob und wann und mit welcher Variante der zu-Impfende vorher schon mal in Ber&uuml;hrung kam. In der Regel werden hier auch mehr als 6 Monate zwischen der Impfung und einer m&ouml;glichen vorausgegangenen Infektion liegen, da die Impfung zu den Vorjahres-Viren immer erst im Herbst des Folgejahres erfolgen. Und zu diesen Impfungen hat man bereits abgeleitet, dass wiederholte Impfungen das Ansprechen des Immunsystems (auf die Impfung) von mal zu mal reduzieren. Daraus w&uuml;rde ich auch weiterhin ableiten, dass es keine per se gute Idee ist, auf eine nat&uuml;rlich erworbene Immunit&auml;t mit einer eindimensionalen Impfung oben drauf zu gehen.<\/p><p>Mit VLA2001 w&uuml;rde wenigstens ein ganzer Virus-Partikel angeboten, um die nat&uuml;rlich erworbene Immunit&auml;t auch breiter erneut zu stimulieren &ndash; und es w&uuml;rde nicht wie bei den RNA- und Vektorimpfstoffen eine bislang nicht sauber aufgekl&auml;rte explosionsartige Massenproduktion eines Proteins das Immunsystem v&ouml;llig unnat&uuml;rlich &uuml;berstimulieren &ndash; aber dieser Impfstoff hat mit den beigesetzten Adjuvantien andere Immunstimulantien, deren Effekt auf eine existierende Immunantwort ich offen gesagt &uuml;berhaupt nicht einsch&auml;tzen kann.<\/p><p>Es tut mir leid, Ihnen und Ihren Kollegen hier nicht pr&auml;ziser antworten zu k&ouml;nnen &ndash; aber leider wurde das vergangene Jahr nicht ann&auml;hernd angemessen genutzt, um diesem Impfkonzept auch nur ann&auml;hernd brauchbare wissenschaftliche Daten zu unterf&uuml;ttern &ndash; geschweige denn, um damit Sinn und Zweck der n&auml;chsten Eskalationsstufen (Aberkennung des 2G-Status nach gewisser Zeit, Impfpflicht) durch valide Datenerhebung argumentativ abzuleiten.<\/p><p>Bleiben Sie gesund &ndash; und kommen Sie gut in die Weihnachtszeit!<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Stefan Tasler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>(verzeihen Sie mir, wenn ich meine Nerven etwas beruhigen muss. Nehmen Sie es nicht pers&ouml;nlich&hellip;)<\/p><p>H&auml;tte das Interview mit Dr. Tasler nicht ein mittleres Beben ausl&ouml;sen m&uuml;ssen? Gut, Sie haben es zumindest versucht. Wobei, zehn Seiten Text sind f&uuml;r Wots&auml;pp- und Twitter-Degenerierte vielleicht doch etwas unbequem.<\/p><p>Der entscheidende Satz auf Seite 4 im Pdf: &ldquo;Wir haben durch die Impfung ein System geschaffen, bei dem die Aggressivit&auml;t des Virus nicht zwingend das entscheidende Selektionskriterium ist&rdquo;<br>\nwird eingerahmt durch etwas rumgedruckse, wie z. Bsp.:<br>\n&ldquo;hei&szlig;t [..] nat&uuml;rlich AUCH nicht, dass dies automatisch schwerere Krankheitsverl&auml;ufe mit sich bringen muss&rdquo; oder<br>\n&ldquo;Wo die Reise hingeht, ist SEHR schwer zu sagen.&rdquo;<br>\nNun ja, so W&ouml;rter wie &lsquo;auch&rsquo; und &lsquo;sehr&rsquo; sind in solch komplizierten Zusammenh&auml;ngen sicher nicht einfach zu vermitteln.<\/p><p>Hatte Ihre darauf folgenden Frage vielleicht urspr&uuml;nglich den Wortlaut:<br>\n&ldquo;K&ouml;nnte man daher sagen, DASS DIE MASSENIMPFUNG SCHLIMMER IST, ALS DAS VIRUS?&rdquo;<br>\nMan erahnt, dass Herr Dr. Tasler das nicht unterschrieben h&auml;tte, aber im Grunde genommen ist genau das die Aussage der oben zitierten S&auml;tze.<br>\nUnd diese Aussage vermisse ich irgendwie.<br>\n(F&uuml;r Risikogruppen w&auml;re die neue Impftechnik vielleicht die gr&ouml;&szlig;te Entdeckung seit dem Penicilline &ndash; den Zusammenhang verstehe ich, glaube ich, genau so gut wie Sie)<\/p><p>Die Kabarettisten wissen, was schon die alten Hofnarren beachtet haben: am Ende muss der K&ouml;nig ein L&auml;cheln auf den Lippen haben, dann l&auml;sst er mich leben.<br>\nWarum die NachDenkSeiten auf die Karte setzen, wenn man mit etwas Gen&ouml;rgel und Gemeckere &uuml;ber die Runden kommt? Ist eine berechtigte Frage &ndash; so wichtig ist das Thema ja auch nicht.<\/p><p>Schade.<\/p><p>Zu Kimmich schrieb einer Ihrer Leser: &ldquo;[..] der Untergang naht. Der ist dieses Mal hoffentlich endg&uuml;ltig.&rdquo;<br>\nDem m&ouml;chte ich hinzuf&uuml;gen: Hoffentlich wird er Grauenvoll und Sinnlos sein &ndash; das haben wir uns redlich verdient.<\/p><p>mfg<br>\nK.H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>herzlichen Dank f&uuml;r Ihre Berichterstattung im Allgemeinen und das Interview mit Dr. Stefan Tasler! Es ist wie Balsam auf die Seele, von einem Experten so offene und differenzierte Worte zu lesen! Ich w&uuml;nschte mir mehr solche Experten zum Thema Corona in Deutschland.<\/p><p>DANKE sehr!!!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIngeborg G&ouml;pel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, lieber Herr Berger,<\/p><p>ganz herzlichen Dank f&uuml;r das sehr Informative Gespr&auml;ch mit Dr. Stefan Tasler &bdquo;mRNA-Impfstoffe sind ein sich selbst erhaltender Absatzmarkt.&ldquo;<br>\nAls sog. (frisch) &ldquo;Genesener&rdquo; habe ich dazu eine erg&auml;nzende Frage und w&auml;re Ihnen sehr dankbar, wenn Sie meine Frage an Dr. Stefan Tasler weiterleiten w&uuml;rden:<br>\nFalls ich mich einer wom&ouml;glichen Impfpflicht nach Ablauf meines Genesenenstatus nicht entziehen kann: Welche m&ouml;glichen Auswirkungen hat eine Impfung mit dem Totimpfstoff von Valneva auf das Immunsystem eines &ldquo;Genesenen&rdquo;?<\/p><p>Mit Dank und besten Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>H. L.<\/p><p><em><strong>Antwort Stefan Tasler:<\/strong><\/em><\/p><p>Sehr geehrter Herr L.,<\/p><p>hierauf kann ich Ihnen leider keine fachlich saubere Antwort anbieten, da es nach meinem Verst&auml;ndnis ein absolutes Novum ist, dass man Genesene &uuml;berhaupt gegen dieselbe Krankheit nachimpft, die sie schon &uuml;berstanden hatten. Von daher gibt es da keine Erfahrungswerte, basierend auf denen ich Ihnen eine fundierte Meinung formulieren k&ouml;nnte.<\/p><p>Aus dem Bauch heraus w&uuml;rde ich pers&ouml;nlich aber auch in dieser Konstellation den Totimpfstoff w&auml;hlen, weil er zumindest breitfl&auml;chig die eh schon durch die Infektion angelegten Abwehrm&ouml;glichkeiten des Immunsystems bedient und damit zumindest nicht einseitig in die erworbene Immunantwort &ldquo;hineinpfuscht&rdquo;.<\/p><p>Fraglich bleibt, wie sich in der Konstellation die Adjuvantien bemerkbar machen &ndash; denn eigentlich br&auml;uchte Ihr Immunsystem in dieser Situation keinen gro&szlig;artigen zus&auml;tzlichen Stimulus.<\/p><p>Es bleibt derzeit abzuwarten, ob bei der wahrscheinlich bevorstehenden (bedingten) Zulassung von VLA2001 all solche Fragestellung auf den Tisch kommen und danach ad&auml;quat adressiert werden. Falls ja, dann w&uuml;rde man diesen Impfstoff eher noch nicht ohne weiteres zum Boostern von Geimpften oder zum Nachimpfen von Genesenen zulassen, sondern zu diesen Konstellationen eigene kleine klinische Studien ansetzen. Andererseits habe ich dieser Tage wenig Vertrauen, dass bei diesen Fragestellungen der fr&uuml;her g&auml;ngige Sachverstand immer zum Einsatz kommt&hellip;.<\/p><p>Das einzige was ich pers&ouml;nlich in keiner Konstellation in Erw&auml;gung ziehen w&uuml;rde, w&auml;re eine Nachimpfung mit einem RNA- oder Vektor-Impfstoff.<\/p><p>Leider kann ich selber (derzeit?) diese Konstellationen nicht v&ouml;llig einsch&auml;tzen. Ich kann nur hoffen, dass Sie nicht v&ouml;llig unn&ouml;tig durch unser System zu dieser Entscheidung getrieben werden &ndash; Sie haben 6 Monate Zeit, die hoffentlich gesellschaftlich f&uuml;r Sie und Ihre Situation arbeitet. Und eigentlich sollte &ndash; sollte bis dahin immer noch der Nachimpf-Zwang bestehen &ndash; eine bessere Datenlage zu den verschiedenen Impfkonstellationen mit VLA2001 vorliegen.<\/p><p>Bitte schreiben Sie mich gerne dann wieder an, vielleicht kann ich Ihnen dann etwas konkreter antworten.<\/p><p>Alles Gute &ndash; und kommen Sie gut in die Weihnachtszeit!<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Stefan Tasler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r das interessante Interview, das auf seine Art ein weiteres Mal das Thema der Komplementarit&auml;t des Schutzbed&uuml;rfnisses der Risikogruppen auf der einen und der<br>\nFreiheitsrechte der Nichtrisikogruppen auf der anderen variiert. Mit der besonderen Pointe, dass die Gegner einer generellen und Anh&auml;nger einer spezifischen Impfpraxis m&ouml;glicherweise mehr zum Schutz der Risikogruppen beitragen als die ahnungs- und planlosen  Apologeten einer unspezifischen Impfkampagne mit der Gie&szlig;kanne (viel hilft viel).<\/p><p>Zwei Fragen, die sich einem Laien im Analogieschlu&szlig; aufdr&auml;ngen: Ist es f&uuml;r den zuk&uuml;nftigen Schutz des j&uuml;ngeren Teils der Bev&ouml;lkerung, insbesondere Kindern und Jugendlichen, nicht viel sinnvoller, Infektionen mit SARS-CoV-2 zuzulassen, statt ihn mit Schmalspurimpfstoffen zu traktieren? Bekannt ist doch, dass Kinder f&uuml;r die Entwicklung ihres Immunsystems den Kontakt mit Keimen etc. brauchen und dass eine keimfreie Umgebung die Entwicklung des Immunsystems mit weitreichenden Folgen verhindert. Gilt das bei vergleichsweise geringem Risiko schwerer Erkrankungen nicht auch f&uuml;r den Kontakt junger Menschen und Nichtrisikogruppen mit dem Virus?<br>\nSollte das Immunsystem des jungen Teils der Bev&ouml;lkerung nicht die Chance erhalten, f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Entwicklung der Volksgesundheit wertvolle komplexe Immunit&auml;t durch Kontakt mit dem Virus zu gewinnen?<\/p><p>Was die F&ouml;rderung der Verbreitung von Mutationen, die den spezifischen Schutz der genetischen Impfstoffe umgehen k&ouml;nnen und so eine Gefahr f&uuml;r die geimpften Angeh&ouml;rigen der Risikogruppen darstellen, durch massenhaft wahlloses Impfen angeht, dr&auml;ngt sich die Parallele zu den Antibiotika auf, deren breiter Einsatz ihre Wirksamkeit, wenn es drauf ankommt, im Laufe der Zeit dramatisch abnehmen l&auml;sst.<\/p><p>Ist diese Parallele tragf&auml;hig? Kann man so in Bezug auf den m&ouml;glichst spezifischen Einsatz der genetischen Impfstoffe bei Risikogruppen argumentieren?<\/p><p>LG, EJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem dreiteiligen Interview, das <strong>Jens Berger<\/strong> mit dem Pharma-Forscher <strong>Dr. Stefan Tasler<\/strong> gef&uuml;hrt hat, wird die Impfstrategie hinterfragt. Der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78885\">erste Teil<\/a> thematisiert die M&ouml;glichkeit von Escape-Mutationen, die durch die Vektor- und mRNA-Impfstoffe m&ouml;glich seien. Im <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78940\">zweiten Teil<\/a> ist &uuml;ber Fehler der deutschen Impfstrategie und den Totimpfstoff von Valneva diskutiert worden. 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