{"id":79128,"date":"2021-12-17T16:43:44","date_gmt":"2021-12-17T15:43:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128"},"modified":"2021-12-17T16:43:44","modified_gmt":"2021-12-17T15:43:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-518","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h01\">&bdquo;Aufstocker&ldquo; im Hartz IV-System. Darunter sind &uuml;berdurchschnittlich viele Alleinerziehende (mit ihren Kindern)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h02\">Personalnot: Am Ende ihrer Kr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h03\">Warum es falsch ist, Impf-Verweigerer und Corona-Demonstranten zu S&uuml;ndenb&ouml;cken zu machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h04\">B&uuml;rgerrechte: Harte Bandagen um Corona-Protest: &bdquo;Es bleibt uns nur die Stra&szlig;e&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h05\">Investitionen per Kredit: Finanzminister Hilbers allein zu Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h06\">Wie real ist das Schreckgespenst der &bdquo;Lohn-Preis-Spirale&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h07\">Nicht immer gut durchl&uuml;ftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h08\">Der n&auml;chste Deal mit Biontech<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h09\">Das E-Auto ist eine Strategie, um Zeit zu kaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h10\">K&auml;fer und M&uuml;cken verschwinden, weil Schutzgebiete nicht sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h11\">Von der D&uuml;rre in die Traufe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h12\">Im Hohen Norden gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h13\">Amerikas Senat beschlie&szlig;t Rekordausgaben f&uuml;r die Streitkr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h14\">Trotz russischer Einw&auml;nde: NATO verspricht weitere Expansion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79128#h15\">Die Furcht des Westens vor den Anarchisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Aufstocker&ldquo; im Hartz IV-System. Darunter sind &uuml;berdurchschnittlich viele Alleinerziehende (mit ihren Kindern)<\/strong><br>\nIm vergangenen Jahr mussten 13,4 Millionen Menschen in Deutschland mit einem Einkommen unterhalb der offiziellen Armutsgef&auml;hrdungsschwelle &uuml;ber die Runden kommen. Die Armutsquote lag damit bei 16,1 Prozent der Bev&ouml;lkerung, folgt man dem Armutsbericht 2021 des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes, der sich das nicht ausgedacht oder gew&uuml;rfelt hat, sondern auf die Zahlen der amtlichen Sozialberichterstattung der Statistischen &Auml;mter der L&auml;nder und des Bundes zur&uuml;ckgreift. Besonders auff&auml;llig bei einem Blick auf einzelne Personengruppen sind die Alleinerziehenden in unserem Land, ganz &uuml;berwiegend M&uuml;tter: Bei Ihnen lag die Armutsquote im vergangenen Jahr bei &uuml;ber 40 Prozent.<br>\nUnd mit Blick auf as vergangene Jahr: Fast jeder vierte erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte hatte 2020 Einkommen aus einer eigenen Erwerbst&auml;tigkeit (insgesamt waren das 933.234), so die Darstellung der Aufstocker-Zahlen in diesem Beitrag vom 12. September 2021: Von einem Kellner mit Leistungsk&uuml;rzung, weil er eine kostenlose Mahlzeit bei der Arbeit h&auml;tte essen k&ouml;nnen, zu den &bdquo;Aufstockern&ldquo; im Hartz IV-System allgemein. Dort wurde auch darauf hingewiesen, dass &bdquo;Erwerbst&auml;tigkeit&ldquo; erst einmal nur eine Oberkategorie darstellt, unter der ganz unterschiedliche Besch&auml;ftigungsformen versammelt sind &ndash; von der Vollzeitbesch&auml;ftigung bis hin zu einer ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/12\/16\/aufstocker-im-hartz-iv-system\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Personalnot: Am Ende ihrer Kr&auml;fte<\/strong><br>\nBrandbrief an Krankenhausleitung: Hamburger Intensivpflegekr&auml;fte springen bei Engp&auml;ssen nicht mehr aus dem &raquo;Dienstfrei&laquo; ein<br>\nDen Pflegekr&auml;ften auf den Intensivstationen des Hamburger Universit&auml;tsklinikums (UKE) reicht es. Seit Wochen machen sie auf ihre &Uuml;berlastung aufmerksam, die zum Teil durch die Coronapandemie bedingt ist. Doch die Klinikleitung reagierte bisher nur hinhaltend. Am Dienstag hat das Pflegepersonal deshalb in einem Brandbrief an die Pflegedirektion des UKE erneut auf die &Uuml;berlastung hingewiesen und zudem eine ungew&ouml;hnliche Ma&szlig;nahme angek&uuml;ndigt, die einem &raquo;Dienst nach Vorschrift&laquo; gleichkommt: Ab diesem Freitag sind die Intensivpflegekr&auml;fte des Krankenhauses &ndash; zun&auml;chst befristet bis Jahresende &ndash; nicht mehr bereit, sich bei Engp&auml;ssen im Dienstplan aus dem &raquo;Dienstfrei&laquo; rufen zu lassen.<br>\n&raquo;Wir k&ouml;nnen nicht l&auml;nger warten, wir brauchen jetzt eine Entlastung auf den Intensivstationen&laquo;, hei&szlig;t es in dem Brief an die UKE-Leitung. Die Pflegekr&auml;fte erkl&auml;ren, dass die bisher ergriffenen Ma&szlig;nahmen in Form von Bettensperrungen nicht reichen. Sie fordern eine Entlastungsvereinbarung, mit der ein Personalschl&uuml;ssel f&uuml;r verbindlich erkl&auml;rt wird, wie die Pflegepersonaluntergrenzenverordnung ihn seit Februar vorschreibt. Die Verordnung legt f&uuml;r Intensivstationen einen Schl&uuml;ssel von einer Pflegekraft f&uuml;r h&ouml;chstens zwei Patienten fest. Tats&auml;chlich wird diese Regel in deutschen Krankenh&auml;usern regelm&auml;&szlig;ig unterlaufen, auch im UKE, wo sich aktuell eine Intensivpflegekraft um 2,5 bis 3 Patienten k&uuml;mmert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/416722.personalnot-am-ende-ihrer-kr%C3%A4fte.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum es falsch ist, Impf-Verweigerer und Corona-Demonstranten zu S&uuml;ndenb&ouml;cken zu machen<\/strong><br>\nIn der Seuche sind die Schuldigen schnell gefunden. Kanzler Scholz hat sie bereits ins Visier genommen. Die Erfahrung einer anderen Viruserkrankung zeigt jedoch, weshalb die Politik Menschen nicht ausgrenzen sollte.<br>\nIn der Seuche verlangt der Staat nach Kontrolle &uuml;ber die K&ouml;rper. Die Einschr&auml;nkungen w&auml;ren leichter zu ertragen, wenn das Ziel erkennbar w&auml;re. Stattdessen wechseln die Begr&uuml;ndungen schneller, als das Virus mutiert.<br>\nWar zun&auml;chst der Schutz der Alten die Messlatte, ist es jetzt die Funktionsf&auml;higkeit des Gesundheitswesens. Da aber laufend Intensivbetten verschwinden, ist auch dieses Ziel willk&uuml;rlich. Jede Virusvariante gibt Anlass zu neuen Warnungen und dient als bequeme Rechtfertigung f&uuml;r eine Versch&auml;rfung der Restriktionen.<br>\nF&uuml;r die B&uuml;rger ist die Seuche ein Labyrinth. Die Gesellschaft ertr&auml;gt das in ihrer grossen Mehrheit stoisch, rational und friedlich. Sie straft damit alle Untergangspropheten L&uuml;gen, die behaupten, Demokratien seien weniger widerstandskr&auml;ftig als Diktaturen.<br>\nF&uuml;r die Politik ist die Seuche eine Blamage. Im Wettlauf mit dem Virus kommt sie oft zu sp&auml;t, wie beim Boostern. Die Vers&auml;umnisse haben dem Bild eines gut funktionierenden Staates mehr als nur Kratzer hinzugef&uuml;gt. Was machen Politiker in einer Situation der permanenten &Uuml;berforderung? Sie suchen nach S&uuml;ndenb&ouml;cken.<br>\nZun&auml;chst wurde die Impfung umdefiniert. Sie ist nicht mehr eine Frage der individuellen Gesundheit und eine pers&ouml;nliche Entscheidung, sondern Dienst am Volk. Wer keine Spritze will, schadet der Gesellschaft. Nichts ist leichter, als die Verweigerer moralisch und juristisch auszugrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/scholz-nimmt-impf-verweigerer-und-corona-demonstranten-ins-visier-ld.1660603\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>B&uuml;rgerrechte: Harte Bandagen um Corona-Protest: &bdquo;Es bleibt uns nur die Stra&szlig;e&ldquo;<\/strong><br>\nIn Berlin wollten Tausende unter Beachtung der Hygiene-Regeln demonstrieren. Die Beh&ouml;rde untersagte die Demo &ndash; weil die Unterwanderung durch Querdenker drohe.<br>\nAm Samstag h&auml;tte am Brandenburger Tor eine Demonstration stattfinden sollen, die sich ausdr&uuml;cklich an die Hygiene-Vorschriften halten wollte und sich im Vorfeld explizit gegen Rechtsextremismus und Rassismus positioniert hatte. Die Veranstalter erwarteten mehrere tausend Teilnehmer und sie wollten sich von &bdquo;Querdenkern&ldquo; abgrenzen. Diffamierende Plakate und AfD-Werbung waren verboten, der Mundschutz w&auml;re Pflicht gewesen, ebenso die Abst&auml;nde. Die Organisatoren wollten sogar Masken an jene verteilen, die ohne Mundschutz gekommen w&auml;ren. Trotz intensiver Verhandlungen untersagten die Berliner Beh&ouml;rden am Freitagnachmittag die Demo. Die Berliner Zeitung sprach mit der Juristin Nicole Reese und der Schauspielerin Miriam Stein, die die Demo im Rahmen der Initiative #friedlichzusammen abhalten wollten.<br>\nBerliner Zeitung: Was ist die offizielle Begr&uuml;ndung der Absage seitens der Beh&ouml;rden?<br>\nNicole Reese: Ich wurde heute fr&uuml;h angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass die Versammlungsbeh&ouml;rde eine Untersagung unserer Demo plant, da man Anhaltspunkte habe, dass Querdenker planen, auf die Demo zu kommen.  Diese seien daf&uuml;r bekannt, sich nicht an die Hygieneauflagen zu halten. Mein Einwand, dass eine Absage ultima ratio sein m&uuml;sse und wir die Aufgabe der Polizei darin s&auml;hen, dass diese uns vor Leuten sch&uuml;tzt, die unsere Demo &bdquo;kapern&ldquo; wollen und alles unternimmt, damit die Demo stattfinden k&ouml;nnte, wurde zwar angeh&ouml;rt. Eine Stunde sp&auml;ter kam dennoch die m&uuml;ndliche Ank&uuml;ndigung der Untersagung. Kurz darauf kam die Untersagungsverf&uuml;gung.<br>\nWas bedeutet die Absage f&uuml;r Sie?<br>\nNicole Reese: Wir sind schockiert &uuml;ber die Untersagung, denn wir haben im Vorfeld ausdr&uuml;cklich klargemacht, dass wir uns an die Hygiene-Auflagen wie Mundschutz und Abstand halten werden. Gerade die Akzeptanz der Auflagen hat uns auf Social Media viel Zuspruch gebracht. Viele Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die bislang Demos gegen Corona-Ma&szlig;nahmen gemieden haben, wollten kommen, da sie sich durch uns repr&auml;sentiert gef&uuml;hlt haben. Die Begr&uuml;ndung, es w&uuml;rden &bdquo;Querdenker&ldquo; die Demo unterwandern und deshalb sei eine Durchf&uuml;hrung nicht m&ouml;glich, und die Polizei sehe sich nicht in der Lage, unsere Demo zu sch&uuml;tzen, l&auml;sst das Demonstrationsrecht ins Leere laufen. Demnach k&ouml;nnte kein friedliche Protest mehr stattfinden, sobald ein Dritter behauptet, diese Demo unterwandern zu wollen. Das w&auml;re das Ende der Versammlungsfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/harte-bandagen-um-corona-protest-es-bleibt-uns-nur-die-strasse-li.201273\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Investitionen per Kredit: Finanzminister Hilbers allein zu Haus<\/strong><br>\nSch&ouml;ne Bescherung: Sogar die FDP hat nun eingesehen, dass es gegen den Investitionsstau in Niedersachsen kreditfinanzierte Investitionen braucht. Dass die Partei auch auf &Ouml;PP-Projekte setzt &ndash; geschenkt. Finanzminister Hilbers ist mit seiner ideologischen Sparpolitik zunehmend isoliert. Wirklich Abhilfe muss nun ein landeseigner Investitionsfonds (NFonds) schaffen, sagt das #schlaglicht 44\/2021.<br>\nIst ein neuer Stern am Fiskalhimmel erschienen? Ausgerechnet die FDP, jahrelanger Schutzengel der Schuldenbremse, ist in Niedersachsen vom Irrglauben abgefallen und will mit Krediten in die Zukunft investieren. Vergangene Woche hat die Partei dazu ein Konzept vorgestellt. Darin ist vorgesehen, dass aus dem Landeshaushalt einige Mittel abgezweigt, Fonds gebildet und unter dem Dach der landeseigenen NBank als Basis f&uuml;r kreditfinanzierte Investitionen in die staatliche Infrastruktur genutzt werden sollen. Ist das nun der ersehnte gro&szlig;e Wurf? Nicht wirklich.<br>\nDenn so richtig k&ouml;nnen die Freidemokraten nicht aus ihrer Haut. Zurecht erkennt die Partei die Tatsache an, dass sich der &ouml;ffentliche Investitionsstau nicht nur aus den laufenden Steuereinnahmen decken l&auml;sst. Eine dicke Nuss wurde damit geknackt! Allerdings fallen die weiteren Empfehlungen sehr bescheiden aus. Anstatt als Land zur Tat zu schreiten, soll das Gros der Investitionen (und der anschlie&szlig;ende Betrieb) von privaten Investoren, die billige Staatsdarlehen erhalten, &uuml;bernommen werden. Von derartigen &Ouml;ffentlich-Privaten-Partnerschaften (&Ouml;PP) profitieren nur die Unternehmen der sogenannten &Ouml;PP-Industrie. Der staatliche Auftraggeber bekommt nur langsamere Ergebnisse zu h&ouml;heren Kosten.<br>\nTrotzdem d&uuml;rfte jemand die derzeitigen Diskussionen etwas beunruhigt verfolgen. Bereits vor einigen Wochen musste der Nieders&auml;chsische Finanzminister Reinhold Hilbers erleben, wie sich sein CDU-Parteichef Bernd Althusmann f&uuml;r eine st&auml;rkere Rolle der NBank und Fondsbeteiligungen ausgesprochen hat. Nun liegt auch noch der FDP-Vorschlag auf dem Tisch. Der oberste Kassenwart des Landes, der weiterhin an der ideologischen Sparpolitik der schwarzen Null festh&auml;lt, ist mit seiner Meinung zunehmend allein zu Haus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++babdfb04-5e63-11ec-b090-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie real ist das Schreckgespenst der &bdquo;Lohn-Preis-Spirale&ldquo;?<\/strong><br>\nDie Angst vor einer Lohn-Preis-Spirale treibt momentan viele Volkswirte um. Reichen die j&uuml;ngsten Tarifabschl&uuml;sse aus, um eine solche in Gang zu setzen? Eine Analyse von Stefan Sell.<br>\nDerzeit ist nicht nur in den &ouml;konomischen Debatten mal wieder viel die Rede vom Schreckgespenst der &bdquo;Lohn-Preis-Spirale&ldquo; &ndash; einer Entwicklung, bei der die L&ouml;hne aufgrund hoher Inflation stark steigen und so die Preisentwicklung weiter anfachen. Daf&uuml;r braucht es also zweierlei: erstens eine hohe Inflation &ndash; die wir momentan haben. Und zweitens starke Lohnerh&ouml;hungen &ndash; wie sieht es an dieser Front aus?<br>\nIm letzten Jahr jedenfalls nicht sonderlich &uuml;ppig. Laut dem neuesten Bericht des WSI-Tarifarchivs haben sich die Gewerkschaften vor dem Hintergrund der Corona-Krise zur&uuml;ckgehalten. Vor Abzug der Inflation nahmen die Tarifgeh&auml;lter bundesweit mit 1,7% geringer zu als in fr&uuml;heren Jahren. So hatten die Tarifl&ouml;hne zwischen 2012 und 2019 nominal immer zwischen 2,4 und 3,1% zugelegt. Real &ndash; also nach Abzug der Inflation &ndash; sanken die L&ouml;hne im ersten Pandemiejahr damit um 1,4%:<br>\nZwar d&uuml;rfte der Reallohnverlust vielfach geringer ausgefallen sein, da in vielen Tarifabschl&uuml;ssen &bdquo;Corona-Pr&auml;mien&ldquo; vereinbart worden waren. Allerdings ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass diese Zahlen sich nur auf die rund 20 Millionen Arbeitnehmer beziehen, die nach Tarif bezahlt werden. F&uuml;r alle anderen d&uuml;rfte es deutlich weniger gewesen sein &ndash; zumal wenn man vermutet, dass die Nicht-Tarifbindung vor allem in den Segmenten des Arbeitsmarktes besonders niedrig ist, wo sowieso bereits niedrige L&ouml;hne an sich und dann oftmals auch nicht die anderen, tarifvertraglichen Leistungen gezahlt werden, so dass dort die negative Betroffenheit von h&ouml;herer Inflation gleichsam gedoppelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/inflation-wie-real-ist-das-schreckgespenst-der-lohn-preis-spirale-40864?no_cache=1639726089\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nicht immer gut durchl&uuml;ftet<\/strong><br>\nSchweizer weisen den Zusammenhang zwischen schlechter Luft und Covid-19-Verbreitung nach. Luftfilter fehlen immer noch<br>\nEine Schweizer Studie unterstreicht die Rolle der Bel&uuml;ftung von Klassenzimmern, wenn es darum geht, die Ausbreitung der Covid-19-Infektionen zu verlangsamen. Man habe in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt die Luft in 150 Klassenr&auml;umen im S&uuml;dostschweizer Kanton Graub&uuml;nden untersucht, berichtet die Eidgen&ouml;ssische Materialpr&uuml;fungsanstalt EMPA.<br>\nDabei wurde mit CO&#8322;-Sensoren die Luftqualit&auml;t gemessen und parallel dazu die Ansteckungsraten in den jeweiligen Unterrichtsr&auml;umen erfasst. Herausgekommen sei, dass sich in schlecht bel&uuml;fteten R&auml;umen mehr Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sowie Lehrpersonal ansteckten.<br>\nDas sei schon l&auml;nger vermutet worden, aber nun sei der Zusammenhang erstmals empirisch und statistisch belegt. Die Daten wurden zwischen dem 1 und 19. November erhoben und ergaben einen klaren statistischen Zusammenhang zwischen der CO&#8322;-Konzentration in den R&auml;umen und den Fallzahlen in der w&ouml;chentlichen Testung der Sch&uuml;ler auf Corona.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Nicht-immer-gut-durchlueftet-6297404.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der n&auml;chste Deal mit Biontech<\/strong><br>\nDie EU hat schon wieder Impfstoff bei Biontech\/Pfizer bestellt. Diesmal wurde der Deal morgens um eins bekannt gegeben &ndash; nat&uuml;rlich von Kommissionschefin von der Leyen pers&ouml;nlich.<br>\nEs geht um 180 Millionen Dosen des Vakzins, das an die Omikron-Variante angepasst ist. &ldquo;Unsere Vertr&auml;ge sehen vor, dass die Unternehmen auf Anfrage innerhalb von 100 Tagen angepasste Impfstoffe entwickeln werden&rdquo;, twitterte von der Leyen.<br>\nDie Mitgliedstaaten h&auml;tten der ersten Tranche von zus&auml;tzlichen Dosen angepasster Impfstoffe in einem dritten Vertrag mit den beiden Unternehmen zugestimmt. Dieser Vertrag wurde meines Wissens bereits im Fr&uuml;hjahr abgeschlossen.<br>\nDas wirft zwei Fragen auf: Wieso wurde die Anpassungs-Klausel nicht bereits ausgel&ouml;st, als die Delta-Variante dominierend wurde? Damit h&auml;tte die EU viel Schaden abwenden k&ouml;nnen. Denn das Biontech-Vakzin ist, wie wir mittlerweile wissen, nicht an Delta angepasst.<br>\nUnd warum kommt die Anfrage zu Omikron erst jetzt, warum wird sie en passant mitten in der Nacht mitgeteilt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/der-naechste-deal-mit-biontech\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das E-Auto ist eine Strategie, um Zeit zu kaufen<\/strong><br>\nDie Rede von &bdquo;klimafreundlichen Autos&ldquo; ist Augenwischerei. E-Mobilit&auml;t bedeutet rasenden Stillstand, der Individualverkehr ist keine L&ouml;sung.<br>\nIm Koalitionsvertrag sind kein Tempolimit, kein Tempo 30 in Innenst&auml;dten, kein Abbau der Diesel- und Dienstfahrzeugsubventionen und keine Reform der KFZ-Steuer vorgesehen. Technologischer &Ouml;komodernismus im Rahmen eines Wachstumsregimes sind Trumpf.<br>\nUnd das Elektroauto ist f&uuml;r die Autoindustrie eine geniale Strategie, um Zeit zu kaufen. Man kann weiter Subventionen einstecken, gewinntr&auml;chtige Gutf&uuml;hl-SUVs verscherbeln und mit Supercredits legal f&uuml;r einige Jahre die anspruchsvollen EU-Grenzwerte trotz weiterhin vieler Protzautos erf&uuml;llen. Es gilt aktuell ein industrieweites Ziel von 95 Gramm\/km. Dies entspricht 3,6 Liter Diesel oder 4,1 Liter Benzin. Autos in der EU wogen im Durchschnitt 1300 kg. Pro 100 kg mehr Gewicht gibt es einen Bonus von 3,3 g pro Kilometer, wodurch BMW einen um 5 g niedrigeren Durchschnittswert erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/46-2021\/das-e-auto-ist-eine-strategie-um-zeit-zu-kaufen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>K&auml;fer und M&uuml;cken verschwinden, weil Schutzgebiete nicht sch&uuml;tzen<\/strong><br>\n47 verschiedene Pestizide an Insekten in Naturschutzgebieten: Eine neue Studie des Entomologischen Vereins Krefeld kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Dagegen etwas zu tun, ist eigentlich ganz einfach<br>\nSchutzgebiete sch&uuml;tzen nicht: Nicht einmal in offiziell ausgewiesenen besonders wertvollen Naturschutzgebieten sind Insekten sicher vor gef&auml;hrlichen Ackerchemikalien. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Entomologischen Vereins Krefeld in Zusammenarbeit mit mehreren deutschen Universit&auml;ten, die an diesem Donnerstag in der renommierten Fachzeitschrift Scientific Reports ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDie Insektenforscher hatten im Sommer 2020 Insektenfallen an 21 Standorten in Schutzgebieten aufgestellt. Mit sogenannten Malaisefallen, die kleinen wei&szlig;en Zelten &auml;hneln, hatten sie vorbeifliegende Insekten in Flaschen mit Alkoholl&ouml;sung aufgefangen. Der &Ouml;kotoxikologe Carsten Br&uuml;hl von der Universit&auml;t Landau hat diesen Insekten-Alkohol-Mix auf R&uuml;ckst&auml;nde von Pestiziden untersucht &ndash; mit erschreckenden Ergebnissen: 16 verschiedene Wirkstoffe enthielten die Proben im Durchschnitt. Insgesamt wiesen die Forscher 47 Chemikalien an den K&auml;fern, Wanzen, Fliegen und M&uuml;cken nach, die zwischen Mai und August in die Fallen geflogen waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/kaefer-und-muecken-verschwinden-weil-schutzgebiete-nicht-schuetzen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Von der D&uuml;rre in die Traufe<\/strong><br>\nErst Frost, dann Hitzesommer, schlie&szlig;lich katastrophale Ernteausf&auml;lle: LandwirtInnen und Erntehelfer stehen vor den Tr&uuml;mmern ihrer Existenz. Und fragen sich: War das nur ein Horrorjahr oder doch Klimawandel?<br>\nMitten im Chianti steht der Hof von Claudia Caccetta und ihren drei Partnern. Auf 23 Hektar zwischen Florenz und Siena bauen sie hier Wein an, vor allem Sangiovese-Trauben und alte Sorten wie den &bdquo;canaiolo&ldquo; oder &bdquo;foglia tonda&ldquo;. Hinzu kommen 2.500 Olivenb&auml;ume, zehn Hektar Ackerland und seit Neuestem auch ein &uuml;berdimensionierter Gem&uuml;segarten. Eigentlich ein ertragreiches Gesch&auml;ft. Doch dieses Jahr hat sie die H&auml;lfte ihrer gesamten Ernte verloren. &bdquo;Zuerst kam der Frost im M&auml;rz, der alle Wein- und Oliventriebe zerst&ouml;rt hat. Und dann die gro&szlig;e Hitze, die drei, vier Monate anhielt. Kein Regen. &Uuml;ber Monate.&ldquo; Deshalb f&auml;nde man guten Wein dieses Jahr &bdquo;bei euch, in Deutschland&ldquo;, sagt Claudia. Sie lacht, aber ein wenig Unglaube &uuml;ber diese verkehrte Welt schwingt mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/von-der-duerre-in-die-traufe\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Im Hohen Norden gegen Russland<\/strong><br>\nDer eskalierende Konflikt mit Russland erfasst den Hohen Norden und f&uuml;hrt zu Aufr&uuml;stung und Man&ouml;vern der Bundeswehr f&uuml;r Operationen im Europ&auml;ischen Nordmeer. Dies geht aus einer aktuellen Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hervor. Wie es in der Studie hei&szlig;t, gewinnt insbesondere die Seepassage zwischen Gr&ouml;nland, Island und Gro&szlig;britannien (&ldquo;GIUK Gap&rdquo;) an Bedeutung, die von der russischen Marine durchquert werden muss, will sie in den Atlantik einfahren. Die &ldquo;GIUK Gap&rdquo; galt bereits im Kalten Krieg als hochwichtig, um eventuelle sowjetische Attacken auf den Nachschub aus Nordamerika nach Europa, aber auch sowjetische Angriffe von See her auf die USA zu verhindern. Island, mitten in dem Seegebiet gelegen, habe &ldquo;den geopolitischen Status einer Art Schlachtfeld&rdquo; gehabt, berichtet der ehemalige NATO-Oberbefehlshaber Admiral James Stavridis. Die Bundeswehr erh&auml;lt Seefernaufkl&auml;rer und U-Boote f&uuml;r Milliardensummen, um in der &ldquo;GIUK Gap&rdquo; operieren zu k&ouml;nnen. Zudem bereiten sich deutsche und niederl&auml;ndische Spezialkr&auml;fte gemeinsam auf Operationen im Hohen Norden vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8796\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amerikas Senat beschlie&szlig;t Rekordausgaben f&uuml;r die Streitkr&auml;fte<\/strong><br>\nDer amerikanische Kongress hat am Mittwoch ein Gesetz zur nationalen Verteidigung verabschiedet, das ein neues Rekordbudget von 770 Milliarden US-Dollar f&uuml;r das Milit&auml;r vorsieht. Davon sind 7,1 Milliarden f&uuml;r die St&auml;rkung der amerikanischen Position gegen&uuml;ber China eingeplant. Es enth&auml;lt auch Bestimmungen zur Insel Taiwan, darunter die Einladung zu einer multilateralen Marine&uuml;bung.<br>\nChinesischen Beobachtern zufolge ist eine Eskalation der Zusammenarbeit zwischen den USA und der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) wahrscheinlich. Das chinesische Festland sollte sich strategisch und milit&auml;risch darauf vorbereiten, auf weitere Provokationen zu reagieren.<br>\nDer am Mittwoch vom Senat verabschiedete National Defense Authorization Act (NDAA) f&uuml;r 2022 war bereits am 7. Dezember vom Repr&auml;sentantenhaus gebilligt worden. Medienberichten zufolge muss das Gesetz nun noch von Pr&auml;sident Joe Biden unterzeichnet werden, bevor es in Kraft tritt.<br>\nDas Gesetz enth&auml;lt 25 Milliarden US-Dollar mehr als von Biden gefordert. Mit Blick auf China enth&auml;lt der Gesetzentwurf 7,1 Milliarden Dollar f&uuml;r die Initiative zur Abschreckung im pazifischen Raum und eine Erkl&auml;rung des Kongresses zur Unterst&uuml;tzung der Verteidigung Taiwans. Dazu kommt ein Verbot f&uuml;r das amerikanische Verteidigungsministerium, Produkte aus der nordwestchinesischen Uigurischen Autonomen Region Xinjiang zu beschaffen, die &bdquo;mit Zwangsarbeit hergestellt wurden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-12\/17\/content_77937403.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trotz russischer Einw&auml;nde: NATO verspricht weitere Expansion<\/strong><br>\nDie NATO-Erweiterung wird weitergehen &ndash; ob das Russland gef&auml;llt oder nicht. Der Generalsekret&auml;r des von den USA gef&uuml;hrten Blocks, Jens Stoltenberg, hat erkl&auml;rt, dass seine Organisation trotz der Einw&auml;nde Moskaus keine Bedrohung darstelle.<br>\nAuf einer Pressekonferenz am 16. Dezember sprach Stoltenberg die M&ouml;glichkeit einer ukrainischen Mitgliedschaft an, auf die Kiew gedr&auml;ngt hatte, die aber vom russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin als &ldquo;rote Linie&rdquo; bezeichnet worden war.<br>\nDer ehemalige norwegische Ministerpr&auml;sident sagte, dass die Entscheidung, ob die Ukraine der NATO beitritt, bei den Mitgliedsstaaten und der F&uuml;hrung des Blocks liege und dass Moskau keinen Einfluss auf diese Entscheidung haben sollte. Er betonte auch, dass die NATO die osteurop&auml;ische Nation bereits milit&auml;risch unterst&uuml;tze. Stoltenberg erkl&auml;rte:<br>\n&ldquo;Die NATO-L&auml;nder bilden bereits ukrainische Truppen aus und beraten sich mit ihnen. Sie f&uuml;hren gemeinsame &Uuml;bungen durch und stellen milit&auml;rischen Nachschub und Technologie zur Verf&uuml;gung. Die Unterst&uuml;tzung der NATO f&uuml;r die Ukraine stellt keine Bedrohung f&uuml;r Russland dar.&rdquo;<br>\nStoltenberg f&uuml;gte hinzu, dass eine m&ouml;gliche Partnerschaft mit der Ukraine der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung des kommenden NATO-Gipfels im Juni 2022 in Madrid sein werde. Zu der Frage, ob der Block weiter wachsen wird, sagte er:<br>\n&ldquo;Die NATO setzt den Prozess der Erweiterung fort. Wir haben bereits Montenegro und Nordmazedonien &uuml;bernommen, ungeachtet der Proteste Russlands.&rdquo;<br>\nEr versicherte, dass die NATO keine Kompromisse mit Moskau eingehen werde. Russland hatte die NATO zuvor aufgefordert, ihr Versprechen aus dem Jahr 2008, die Ukraine und Georgien &ldquo;rechtzeitig&rdquo; aufzunehmen, noch einmal zu &uuml;berdenken.<br>\nDer Beamte betonte, er wolle einen substanziellen Dialog mit Russland f&uuml;hren. Der Kreml hat jedoch erkl&auml;rt, dass dies praktisch unm&ouml;glich sei, seit die NATO im Oktober eine Gruppe russischer Diplomaten aus Br&uuml;ssel ausgewiesen und damit Moskaus st&auml;ndige Vertretung bei der Organisation geschlossen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/128595-trotz-russischer-einwande-nato-verspricht\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erwartet die Entscheidungstr&auml;gerschaft der europ&auml;ischen NATO-Mitglieder durch den Konfrontationskurs gegen Russland ernsthaft mehr Sicherheit f&uuml;r und in Europa? Oder soll neben der Angst vor Corona nun auch noch die Panik vor einer milit&auml;rischen Konfrontation gesch&uuml;rt werden? Wer die Politik der letzten zwei Jahre beobachtet hat, kann den Eindruck gewinnen, oberstes Ziel auch innerhalb der EU sei es, einen Zustand der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Unsicherheit zu erzeugen.<br>\nInteressant ist die Formulierung, die NATO habe &ldquo;bereits Montenegro und Nordmazedonien &uuml;bernommen&rdquo;. Das klingt so als seien die Mitgliedsstaaten des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses nicht souver&auml;n, sondern eben &ldquo;&uuml;bernommen&rdquo;. Insbesondere die SPD-Spitze k&ouml;nnte sich an ihr Berliner Programm aus dem Jahr 1989 erinnern, in dem u.a. zu lesen war: &ldquo;Unser Ziel ist es, die Milit&auml;rb&uuml;ndnisse durch eine europ&auml;ische Friedensordnung abzul&ouml;sen.&rdquo; Erinnert sei u.a. auch an diese Beitr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2123\">Putin, neues Wettr&uuml;sten und das Berliner SPD-Grundsatzprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29364\">Von gemeinsamer Sicherheit zum R&uuml;ckgriff auf milit&auml;rische Interventionen,vom Ende der Bl&ouml;cke zur Fortsetzung der NATO-Osterweiterung. Vom traurigen Wandel der SPD.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37309\">Zum st&auml;ndig bem&uuml;hten Denkfehler, jede Nation habe das Recht (gehabt), der NATO beizutreten.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Furcht des Westens vor den Anarchisten<\/strong><br>\nDen Nationalisten Alexei Nawalny &uuml;berh&auml;uft Europa mit Mitgef&uuml;hl, Lob und Preisen. Im Fall des Wikileaks-Gr&uuml;nders dagegen zieht die EU feige den Kopf ein. Woher kommt dieses Messen mit zweierlei Ma&szlig;?<br>\nGerade erhielt Julian Assange vom EU-Parlament den Sacharow-Preis f&uuml;r geistige Freiheit. Kurz zuvor war ihm der M100 Media Award der europ&auml;ischen Presse verliehen worden. Christian Lindner in seiner Laudatio: Der &ouml;ffentliche und politische Druck m&uuml;sse aufrechterhalten werden, denn Assange sei nur in Haft, &bdquo;weil er es wagt, offensichtliche Missst&auml;nde, Machtmissbrauch und Korruption anzuzeigen&ldquo;. Die EU habe daher harte Sanktionen gegen Assanges Unterdr&uuml;cker beschlossen.<br>\nLeider sind das Fake News. Die EU und die europ&auml;ische Presse k&auml;mpfen mitnichten f&uuml;r den in London im Belmarsh-Gef&auml;ngnis inhaftierten Anarchisten Julian Assange. Ihr Mitgef&uuml;hl, ihre Lobreden und ihre Preise gelten allein dem in der N&auml;he von Moskau festgehaltenen Nationalisten Alexei Nawalny.<br>\nDen beiden H&auml;ftlingen wird vorgeworfen, der &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;vertrauliche Dokumente&ldquo; (Staatsgeheimnisse!) zug&auml;nglich gemacht zu haben: der eine auf seiner Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks, der andere auf seiner Enth&uuml;llungsplattform Rospil. Beide fielen bisweilen durch politische Ansichten auf, die nicht jedermanns Geschmack sind, hochfahrend libert&auml;r der eine, hochfahrend nationalistisch der andere. Warum also misst &bdquo;der Westen&ldquo; die beiden mit zweierlei Ma&szlig;? Der Westen f&uuml;rchtet sich vor Anarchisten einfach mehr als vor Nationalisten. Denn Nationalisten haben gegen autorit&auml;res Regieren nichts einzuwenden, Anarchisten sehr wohl. Deshalb zeigt die Staatsgewalt &ndash; egal ob demokratisch oder autorit&auml;r &ndash; gegen&uuml;ber Anarchisten extreme H&auml;rte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/furcht-vor-den-anarchisten\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-79128","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79128","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=79128"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79128\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79131,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/79128\/revisions\/79131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=79128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=79128"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=79128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}