{"id":79242,"date":"2021-12-22T08:38:58","date_gmt":"2021-12-22T07:38:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242"},"modified":"2021-12-22T08:38:58","modified_gmt":"2021-12-22T07:38:58","slug":"hinweise-des-tages-4015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h01\">Virologe Kekul&eacute; darf vorerst nicht mehr an Uni Halle forschen und lehren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h02\">K&uuml;ndigungswelle in Pflegeeinrichtungen: Caritas, AWO und Diakonie schlagen Alarm &ndash; und erw&auml;gen Anzeige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h03\">Working Poor: beklemmende Realit&auml;t in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h04\">Xi unterst&uuml;tzt Putin im Konflikt mit NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h05\">Putin: Russland hat genug von Manipulationen des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h06\">Konflikt mit Russland: So bringen sich die USA im hohen Norden in Stellung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h07\">Atomwaffen statt Sozialprogramme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h08\">Keine UN-Einigung &uuml;ber Verbot von &ldquo;Killerrobotern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h09\">In Chile hat die Hoffnung auf Wandel gesiegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h10\">Studentengewerkschaft in Myanmar f&uuml;rchtet um gefolterte Gefangene nach landesweitem Schweige-Streik am 10. Dezember 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h11\">Wie sich Unternehmen Klimaneutralit&auml;t zusammenkaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h12\">Die Richtung muss stimmen: Neuer Kompass f&uuml;r Die Linke?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h13\">Wer legt die Axt an die Wurzel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h14\">Ist das neutraler Journalismus? Wie Medien die Satirikerin Lisa Fitz f&uuml;r Corona-Aussage attackieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79242#h15\">Jahresbilanz der Pressefreiheit 2021<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Virologe Kekul&eacute; darf vorerst nicht mehr an Uni Halle forschen und lehren<\/strong><br>\nDie Martin-Luther-Universit&auml;t in Halle hat eine &bdquo;vorl&auml;ufige Dienstenthebung&ldquo; gegen Alexander Kekul&eacute; ausgesprochen. Der Virologe hat angek&uuml;ndigt, rechtlich dagegen vorzugehen.<br>\nDer Virologe Alexander Kekul&eacute; darf nach eigenen Angaben vorerst nicht mehr an der Universit&auml;t Halle forschen und lehren. Die Martin-Luther-Universit&auml;t habe eine &bdquo;vorl&auml;ufige Dienstenthebung&ldquo; gegen ihn ausgesprochen, sagte Kekul&eacute;, der dort eine Professur innehat, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Er habe bereits mit einem Anwalt gesprochen und werde rechtlich dagegen vorgehen. Zuvor hatte die &bdquo;Mitteldeutsche Zeitung&ldquo; (MZ) berichtet. Die Universit&auml;t war f&uuml;r eine Stellungnahme zun&auml;chst nicht zu erreichen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/kekule-darf-vorerst-nicht-mehr-an-uni-halle-forschen-und-lehren-17696259.html%20\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vorl&auml;ufige Dienstenthebung: Uni Halle trennt sich von dem bekannten Virologen Kekul&eacute;<\/strong><br>\nDie Hochschule in Halle spricht eine &bdquo;vorl&auml;ufige Dienstenthebung&ldquo; f&uuml;r den deutschlandweit bekannten Virologen Alexander Kekul&eacute; aus. Hintergrund ist offenbar Kritik an seiner Lehrt&auml;tigkeit. Kekul&eacute; selbst spricht von einem &bdquo;politischen Verfahren&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mz.de\/mitteldeutschland\/sachsen-anhalt\/uni-halle-trennt-sich-von-dem-bekannten-virologen-kekule-3311347\">Mitteldeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>K&uuml;ndigungswelle in Pflegeeinrichtungen: Caritas, AWO und Diakonie schlagen Alarm &ndash; und erw&auml;gen Anzeige<\/strong><br>\nMehrere unterfr&auml;nkische Pflegeeinrichtungen wenden sich mit einem Schreiben an den Landtag: Diakonie, AWO und Caritas machen darin auf einen akuten personellen Notstand aufmerksam. Schuld daran sei die beschlossene Impfpflicht. Das hat auch Auswirkungen f&uuml;r die pflegebed&uuml;rftigen Patienten.<br>\nIn einem gemeinsamen Brandbrief wenden sich Pflegeeinrichtungen aus Unterfranken an den Landtag, um auf ihre personelle Notsituation aufmerksam zu machen. Die auf den Gesundheitssektor beschr&auml;nkte Impfpflicht, die ab dem 16. M&auml;rz 2022 gelten soll, habe &bdquo;katastrophale Auswirkungen&ldquo; auf die Arbeit der Altenpflege. Von Kissingen bis Kitzingen seien etliche Einrichtungen betroffen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infranken.de\/lk\/schweinfurt\/kuendigungswelle-in-pflegeeinrichtungen-caritas-awo-und-diakonie-schlagen-alarm-und-erwaegen-anzeige-art-5358054\">inFranken.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Working Poor: beklemmende Realit&auml;t in Deutschland<\/strong><br>\nArmutsl&ouml;hne sind in der Bundesrepublik weitverbreitet. Besonders betroffen sind Familien und Alleinerziehende. In der Pandemie hat sich ihre Lage versch&auml;rft<br>\nVon seinem Gehalt nicht leben zu k&ouml;nnen, ist in Deutschland kein seltenes Ph&auml;nomen. Noch vor zwei Jahren traf das hierzulande auf etwa 3,1 Millionen Besch&auml;ftigte zu, wie das Statistische Bundesamt damals ermittelte. Acht Prozent aller Erwerbst&auml;tigen in der Bundesrepublik erhielten damals einen Lohn, mit dem es ihnen nicht m&ouml;glich war, der Armut zu entfliehen. F&uuml;r alleinstehende Personen bedeutete das ein Einkommen von weniger als 1.176 Euro im Monat, f&uuml;r Paare mit zwei Kindern lag die Armutsschwelle bei 2.469 Euro im Monat.<br>\nF&uuml;r viele d&uuml;rfte sich bis heute nichts ge&auml;ndert habe; Deutschland ist nach wie vor ein Land, in dem viele mit Niedrigl&ouml;hnen abgespeist werden&hellip;<br>\n(&hellip;) &ldquo;Alleinerziehende haben eine hohe Motivation, erwerbst&auml;tig zu sein&rdquo;, sagte Annette Stein, Expertin der Bertelsmann-Stiftung f&uuml;r Familienpolitik. Doch f&uuml;r sie sei es schwer, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Es sei erschreckend, dass ein so hoher Anteil von ihnen &ldquo;trotz Arbeit auf Transferleistungen angewiesen ist, um das Existenzminimum f&uuml;r sich und ihre Kinder zu sichern&rdquo;.<br>\nInsgesamt ging aber auch die Zahl der Aufstocker w&auml;hrend der Corona-Pandemie zur&uuml;ck. Ihr Anteil an den Hartz-IV-Beziehern hatte 2019 noch bei mehr als 26 Prozent gelegen, im April 2021 lag er bei 22 Prozent. Der R&uuml;ckgang wird aber nicht damit erkl&auml;rt, dass mehr von ihnen h&ouml;here L&ouml;hne bekamen &ndash; etliche verloren stattdessen ihre Arbeit. Viele seien zuvor in Dienstleistungsberufen t&auml;tig gewesen, zum Beispiel im Gastgewerbe, und dort seien im Zuge der Pandemie tausende Jobs verloren gegangen &ndash; vor allem die sogenannten Minijobs&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Working-Poor-beklemmende-Realitaet-in-Deutschland-6300757.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Armut in der Pandemie: Parit&auml;tischer stellt Bericht zur Armut in Deutschland vor<\/strong><br>\n&bdquo;Die allgemeinen Folgen der Pandemie trafen Arme ungleich h&auml;rter&rdquo;, kritisiert Schneider. Insbesondere das Kurzarbeitergeld, aber auch das Arbeitslosengeld I h&auml;tten zwar durchaus als Instrumente der Armutsbek&auml;mpfung gewirkt, so ein Befund des Berichts. Doch seien vor allem Erwerbst&auml;tige, und darunter vor allem die Selbst&auml;ndigen, die Einkommensverlierer der Corona-Krise und das schlage sich auch in den Armutsquoten nieder: Z&auml;hlte die Mikrozensuserhebung 2019 unter den Erwerbst&auml;tigen insgesamt 8 und unter den Selbst&auml;ndigen 9 Prozent Arme, kommt die 2020er Erhebung auf 8,7 Prozent bei den Erwerbst&auml;tigen und sogar 13 Prozent bei den Selbst&auml;ndigen&hellip;<br>\nVon der neuen Ampel-Regierung fordert der Verband eine schnellstm&ouml;gliche Anhebung der Regels&auml;tze in der Grundsicherung. Schneider: &bdquo;Der Regelsatz ist und bleibt die zentrale Stellgr&ouml;&szlig;e im Kampf gegen die Armut und f&uuml;r den Zusammenhalt dieser Gesellschaft. Wer dies ignoriert, wird keine erfolgreiche Armutspolitik machen k&ouml;nnen. Wir appellieren dringend an die Bundesregierung, hier nicht weitere vier Jahre tatenlos zu bleiben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/armut-in-der-pandemie-paritaetischer-stellt-bericht-zur-armut-in-deutschland-vor\/%20\">Der parit&auml;tische Gesamtverband<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Anstatt China Lehren in Demokratie und &bdquo;Werten&ldquo; zu erteilen, sollte die neue Bundesregierung anstatt der &bdquo;Bayern&ldquo; lieber mal eine Delegation nach Peking schicken, um dort zu studieren, wie man die Armut bek&auml;mpft. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Xi unterst&uuml;tzt Putin im Konflikt mit NATO<\/strong><br>\nIn der Ukraine-Krise pocht Russland auf Zugest&auml;ndnisse des Westens. Mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi gewinnt Staatschef Putin nun einen einflussreichen F&uuml;rsprecher seiner Forderungen. Beide L&auml;nder sehen das V&ouml;lkerrecht &ldquo;mit F&uuml;&szlig;en getreten&rdquo;.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat nach Angaben seines Pr&auml;sidialamtes die Unterst&uuml;tzung Chinas f&uuml;r seine Forderung nach bindenden Sicherheitsgarantien des Westens gewonnen. Dies habe der chinesische Pr&auml;sident Xi Jinping in einer Videokonferenz Putin zugesichert, teilte der Vertreter des Pr&auml;sidialamtes in Moskau, Juri Uschakow, mit&hellip;<br>\nRussland will erreichen, dass die USA und die NATO garantieren, dass das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis sich nicht weiter nach Osten ausdehnt oder bestimmte Waffensystem in der Ukraine und anderen L&auml;ndern stationiert, die an Russland grenzen. Am heutigen Mittwoch seien der stellvertretenden US-Au&szlig;enministerin Karen Donfried in Moskau konkrete Vorschl&auml;ge f&uuml;r verbindliche Sicherheitsgarantien &uuml;bergeben worden, teilte das russische Pr&auml;sidialamt mit. Donfried war inmitten der wachsenden Spannungen zwischen Ost und West in der Ukraine-Krise nach Moskau geflogen.<br>\n(&hellip;) EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen drohte Russland f&uuml;r den Fall einer weiteren Versch&auml;rfung des Ukraine-Konflikts mit bislang beispiellosen, schwerwiegenden Folgen. Die Europ&auml;ische Union k&ouml;nne auf jede weitere Aggression mit einer Versch&auml;rfung oder Ausweitung bereits bestehender Sanktionen reagieren, sagte sie im EU-Parlament in Stra&szlig;burg einen Tag vor dem EU-Gipfel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Xi-unterstuetzt-Putin-im-Konflikt-mit-NATO-article23001246.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Putin: Russland hat genug von Manipulationen des Westens<\/strong><br>\nRussland hat laut dem Pr&auml;sidenten des Landes, Wladimir Putin, genug von den Manipulationen des Westens, die sich hinter den Prinzipien des V&ouml;lkerrechts verstecken. Laut Putin tragen die USA die Schuld f&uuml;r die heutigen Spannungen in Europa.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Wenn ihnen das V&ouml;lkerrecht und die UN-Charta in die Quere kommen, erkl&auml;ren sie alles f&uuml;r veraltet, &uuml;berfl&uuml;ssig. Und wenn etwas ihren Interessen entspricht, verweisen sie sofort auf die Normen des V&ouml;lkerrechts, auf die UN-Charta, internationale humanit&auml;re Rechte und so weiter. Von ihren Manipulationen haben wir genug&rdquo;, sagte Putin.<br>\nPutin erinnerte daran, wie die USA, als die Beziehungen noch gut gewesen seien, den Separatismus im Nordkaukasus unterst&uuml;tzt, die Nato erweitert und sich aus den ABM-Vertr&auml;gen zur&uuml;ckgezogen haben. Ihm zufolge hatte Washington antirussische Politik in der Euphorie des sogenannten Sieges im Kalten Krieg gef&uuml;hrt&hellip;.<br>\n&bdquo;Unter welchem Vorwand wurde Jugoslawien bombardiert?&ldquo;, fragte Putin. &bdquo;Mit der Genehmigung des Sicherheitsrates? Wo ist Jugoslawien und wo sind die USA? Sie haben das Land zerst&ouml;rt. Ja, es gab dort einen internen Konflikt, es gab eigene Probleme, aber wer gab das Recht, eine europ&auml;ische Hauptstadt zu bombardieren? Niemand.&ldquo;<br>\nPutin erinnerte an das Vorgehen der USA in Irak und Syrien. &bdquo;Entwicklung von Massenvernichtungswaffen im Irak. Sie gingen hinein, zerst&ouml;rten das Land, schufen eine Brutst&auml;tte des internationalen Terrorismus, und dann stellte sich heraus, dass sie sich geirrt hatten, und dann sagten sie: Unsere Geheimdienste haben versagt. Das Land wurde zerst&ouml;rt: Der Geheimdienst habe versagt. Das ist ihre Erkl&auml;rung&ldquo;, so Putin weiter. &bdquo;Und wie sind sie nach Syrien gekommen? Mit der Genehmigung des Sicherheitsrates? Nein. Sie tun, was sie wollen&ldquo;, schloss der russische Pr&auml;sident.<br>\nRussland wird aggressive Ma&szlig;nahmen nicht ohne Antwort lassen<br>\nWenn sich die Nato-Infrastruktur weiter bewege und in der Ukraine auftauche, werde die Flugzeit der russischen Raketen auf sieben bis zehn Minuten sowie die Flugzeit der Hyperschallraketen auf f&uuml;nf Minuten reduziert, sagte Putin&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20211221\/putin-russland-hat-genug-von-manipulationen-des-westens-4763995.html%20\">sna<\/a>\n<p>dazu: <strong>Feindschaft und Egoismus &ndash; das sind die universellen Werte des Westens<\/strong><br>\n(&hellip;) In der ideologischen, politischen und moralischen Auseinandersetzung mit Russland spielen die so genannten &bdquo;neuen universellen Werte&ldquo; eine immer gr&ouml;&szlig;ere und offensichtlich auch entscheidende Rolle. De facto werden mit dieser neuen &bdquo;nazistischen Doktrin&ldquo; die klaren Aussagen und Schlussfolgerungen des N&uuml;rnberger Kriegsverbrecherprozesses vom 20. November 1945 bis 14. April 1949 einfach vom Tisch gefegt. In seiner kurzen und sehr pr&auml;zisen Art formulierte Vladimir Putin diesen Sachverhalt mit den Worten &bdquo;Die USA brauchen keine Verb&uuml;ndeten, sondern Vasallen&ldquo;.<br>\nDie nicht endenden Angriffe der Europ&auml;ischen Union und seines aggressiven Milit&auml;rpaktes (NATO) auf Russland haben ungeahnte Ausma&szlig;e angenommen. Mit ihrer kategorischen Forderung an Russland, die so genannten &bdquo;neuen universellen Werte&ldquo; anzuerkennen und im eigenen Land konsequent umzusetzen, sto&szlig;en sie auf den massiven Widerstand seiner fast 200 verschiedenen Volksgruppen mit mehr als 50 verschiedenen Sprachen und allen Weltreligionen.<br>\nDie &bdquo;neuen universellen Werte&ldquo; appellieren an bestimmte Leidenschaften und Neigung ausgew&auml;hlter Menschengruppen, die mit so genannten nat&uuml;rlichen Freiheiten maskiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/12\/21\/feindschaft-und-egoismus-das-sind-die-universellen-werte-des-westens\/\">Linke Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konflikt mit Russland: So bringen sich die USA im hohen Norden in Stellung<\/strong><br>\nAuch in der norwegischen Politik versch&auml;rft sich der Ton gegen&uuml;ber Russland. Neues Abkommen soll US-Pr&auml;senz in der Region verst&auml;rken<br>\n&ldquo;Ich will Ihnen Weihnachten nicht verderben, aber es k&ouml;nnte Krieg geben&rdquo; &ndash; mit dieser lapidaren Aussage res&uuml;miert ein Kommentar des Nachrichtenportals High North News die vor kurzem abgegebenen Regierungserkl&auml;rung von Jonas Gahr St&oslash;re, dem Staatspr&auml;sidenten des Landes&hellip;<br>\nWas den Kommentator und Kenner der norwegischen Landespolitik dabei angesichts der drohenden Kriegsgefahr nach eigenen Worten v&ouml;llig verbl&uuml;fft, ist, dass diese Einsch&auml;tzung der Sicherheitslage durch den Regierungschef St&oslash;re keinerlei politische Debatte folgte.<br>\nNicht einmal die versammelten Journalisten fragten noch einmal nach, was es denn mit dem drohenden Krieg genau auf sich habe, sondern stellten ausschlie&szlig;lich Fragen zur Corona-Krise und den &mdash; auch im gro&szlig;en &Ouml;lproduzenten Norwegen &mdash; rasant steigenden Energiepreisen.<br>\nEs handelt sich um eine gesellschaftspolitische Situation, die man auf hiesige Verh&auml;ltnisse &uuml;bertragen k&ouml;nnte&hellip;<br>\n(&hellip;) F&uuml;r das nordische Land kommt dabei ein brisanter innenpolitischer Aspekt hinzu: Erst k&uuml;rzlich wurde dort ein neues Milit&auml;rabkommen mit den USA ausgehandelt, in dem Norwegen den US-Amerikanern Zugang zu vier Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten gew&auml;hrt, die sie im Kriegsfall nutzen k&ouml;nnen.<br>\nDas Abkommen soll Anfang 2022 in Kraft treten und umgeht gesetzliche Festlegungen, nach denen keine Einrichtung neuer Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte auf norwegischem Territorium erm&ouml;glicht werden sollten.<br>\nUS-Pr&auml;senz in norwegischen Milit&auml;rbasen<br>\nTechnisch handelt es sich in der Tat um keine Errichtung neuer St&uuml;tzpunkte. Aber gem&auml;&szlig; dem neuen Zusatzabkommen k&ouml;nnen die USA k&uuml;nftig innerhalb der existierenden norwegischen Milit&auml;rbasen eigene Infrastrukturen aufbauen &mdash; und dies au&szlig;erhalb der g&uuml;ltigen nationalen Rechtsordnung Norwegens&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Konflikt-mit-Russland-So-bringen-sich-die-USA-im-hohen-Norden-in-Stellung-6301915.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Atomwaffen statt Sozialprogramme<\/strong><br>\nWashingtons Senatoren haben ihre Priorit&auml;ten abgesteckt: Das Verteidigungsbudget ist enorm, wichtige Sozialausgaben bleiben auf der Strecke. Eine brisante Mischung.<br>\nDie US-Volksvertreter in Washington haben in der vergangenen Woche ihre Priorit&auml;ten klargemacht. Das Paket Build Back Better, mit dem Pr&auml;sident Biden das soziale Netz des Landes flicken wollte, scheiterte im Senat. Offiziell ist es auf das neue Jahr geschoben, dann kehren die Senatoren aus ihren Winterferien zur&uuml;ck.<br>\nAber selbst wenn das Paket dann beschlossen werden sollte, es wird einen Bruchteil der Programme umfassen, die urspr&uuml;nglich angedacht waren, darunter Hilfen f&uuml;r weniger betuchte Studenten, die Einf&uuml;hrung bezahlter Elternzeit und die Kosten&uuml;bernahme f&uuml;r H&ouml;rger&auml;te f&uuml;r &auml;rmere Rentner. Statt der von Biden angepeilten 3,5 Billionen Dollar geht es nur noch um 1,75 Billionen Dollar. Noch immer zu viel Geld f&uuml;r die Belange von Familien, &Auml;lteren und Kranken, scheint die Auffassung der Senatoren zu sein, von denen mehr als die H&auml;lfte Million&auml;re sind.<br>\nW&auml;hrend die Gegner des Build-Back-Better-Plans seit Monaten jedes der enthaltenen sozialen Programme &ouml;ffentlich als zu teuer beklagten, segelte das gr&ouml;&szlig;te Verteidigungsbudget seit dem Zweiten Weltkrieg nahezu ger&auml;uschlos durch den Kongress&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-12\/usa-sozialprogramm-build-back-better-ruestungsausgaben\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Keine UN-Einigung &uuml;ber Verbot von &ldquo;Killerrobotern<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) W&auml;hrend die Staaten Milliarden in die Forschung an autonomen Waffen stecken, gibt es keine Kontrolle, kein Gleichgewicht und keine Rechenschaftspflicht f&uuml;r k&uuml;nftige Kriegsverbrechen<br>\nAutonome Waffensysteme &ndash; gemeinhin als &ldquo;Killerroboter&rdquo; bekannt &ndash; k&ouml;nnten im vergangenen Jahr zum ersten Mal Menschen get&ouml;tet haben, so ein aktueller Bericht des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen &uuml;ber den libyschen B&uuml;rgerkrieg.<br>\nDie Geschichte k&ouml;nnte dies durchaus als Ausgangspunkt f&uuml;r das n&auml;chste gro&szlig;e Wettr&uuml;sten identifizieren, das das Potenzial hat, das letzte der Menschheit zu sein.<br>\nDas &Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen &uuml;ber bestimmte konventionelle Waffen hat auf seiner alle f&uuml;nf Jahre stattfindenden &Uuml;berpr&uuml;fungskonferenz vom 13. bis 17. Dezember 2021 in Genf die Frage des Verbots autonomer Waffen er&ouml;rtert, aber keinen Konsens &uuml;ber ein Verbot erzielt&hellip;.<br>\nOhne solche Kontrollen warnen Au&szlig;enpolitikexperten, dass disruptive autonome Waffentechnologien die derzeitigen Nuklearstrategien gef&auml;hrlich destabilisieren werden, weil sie die Wahrnehmung strategischer Dominanz radikal ver&auml;ndern und das Risiko pr&auml;ventiver Angriffe erh&ouml;hen k&ouml;nnten und weil sie mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Waffen kombiniert werden k&ouml;nnten&hellip;<br>\nAngesichts des Tempos, mit dem die Forschung und Entwicklung im Bereich der autonomen Waffen voranschreitet, k&ouml;nnte das UN-Treffen die letzte Chance gewesen sein, ein Wettr&uuml;sten zu verhindern.<br>\n(&hellip;) Untergrabung der Kriegsgesetze<br>\nSchlie&szlig;lich werden autonome Waffen den letzten Schutzwall der Menschheit gegen Kriegsverbrechen und Gr&auml;ueltaten aush&ouml;hlen: das internationale Kriegsrecht. Diese Gesetze, die in Vertr&auml;gen kodifiziert sind, die bis zur Genfer Konvention von 1864 zur&uuml;ckreichen, sind die internationale d&uuml;nne blaue Linie, die den ehrenvollen Krieg vom Massaker trennt.<br>\nSie beruhen auf der Idee, dass Menschen auch in Kriegszeiten f&uuml;r ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden k&ouml;nnen und dass das Recht, andere Soldaten im Kampf zu t&ouml;ten, nicht das Recht gibt, Zivilisten zu ermorden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/12\/no-un-agreement-on-killer-robot-ban\/?mc_cid=a7424d778b&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>In Chile hat die Hoffnung auf Wandel gesiegt<\/strong><br>\nMit &uuml;ber 55 Prozent der Stimmen hat der Linke Gabriel Boric die Stichwahl gewonnen. Seine Koalition ist jedoch weit entfernt von einer Parlamentsmehrheit. Trotzdem sind die Erwartungen gro&szlig;&hellip;<br>\nLandesweit bekommt Boric &uuml;ber 55 Prozent der Stimmen und siegt somit mit &uuml;ber zehn Prozent Abstand &uuml;ber den rechtsextremen Kandidaten Jos&eacute; Antonio Kast&hellip;<br>\nBei der Wahl ging es um sehr viel, da mit dem rechten Kast der derzeitige verfassungsgebende Prozess gef&auml;hrdet gewesen w&auml;re. Das Ziel einer &Uuml;berwindung des neoliberalen Wirtschaftssystems w&auml;re in weite Ferne ger&uuml;ckt&hellip;<br>\nNeben einer studierten, jungen und urbanen Mittelschicht ist Boric in der Stichwahl insbesondere von der armen Bev&ouml;lkerung gew&auml;hlt worden. In der armen Santiagoer Gemeinde La Pintana wuchs die Wahlbeteiligung von unter 45 auf &uuml;ber 70 Prozent. Boric erhielt hier ganze 70 Prozent der Stimmen. Auch in den Gemeinden, die besonders von kontaminierender Industrie betroffen sind, lag Boric weit &uuml;ber dem landesweiten Durchschnitt&hellip;<br>\n&ldquo;Schritt f&uuml;r Schritt werden wir diesen Zielen n&auml;her kommen.&rdquo; Um sich der Opposition aus Wirtschaftsverb&auml;nden, rechtsdominierten Medien und rechten Parteien entgegenzusetzen, brauche es langsame Reformen, aber vor allem die st&auml;ndige Mobilisierung der Bev&ouml;lkerung, machte er zum Schluss seiner Rede klar. F&uuml;r den Wahlbeobachter Ascensio ist Boric der Anfang eines langen Weges zu mehr sozialer Gerechtigkeit in Chile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/12\/256071\/boric-wahlsieg%20\">America 21<\/a>\n<p>dazu: <strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79201\">&bdquo;Und es &ouml;ffneten sich die gro&szlig;en Alleen&hellip;&ldquo; &ndash; Gabriel Borics Wahl zum neuen Pr&auml;sidenten Chiles<\/a>, von Fr&eacute;derico F&uuml;llgraf.<\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studentengewerkschaft in Myanmar f&uuml;rchtet um gefolterte Gefangene nach landesweitem Schweige-Streik am 10. Dezember 2021<\/strong><br>\n&ldquo;Die All Burma Federation of Student Unions (ABFSU) hat sich besorgt &uuml;ber die Gefangenen ge&auml;u&szlig;ert, die im Insein-Gef&auml;ngnis in Yangon brutal geschlagen und in Einzelhaft gehalten wurden, weil sie sich letzte Woche am landesweiten Schweige-Streik beteiligt hatten. Am vergangenen Freitag war Myanmar anl&auml;sslich des Internationalen Tages der Menschenrechte in einen Schweigestreik getreten. Politische Gefangene in Insein schlossen sich dem Streik an, w&auml;hrend andere aus Protest gegen die Milit&auml;rherrschaft zu Hause blieben. (&hellip;) Vor allem junge Aktivisten, die separat in Insein inhaftiert waren, beteiligten sich an dem Schweigestreik. Rund 89 politische Gefangene und Inhaftierte, darunter der stellvertretende Vorsitzende der ABFSU, Ko Wai Yan Phyo Moe, der stellvertretende Vorsitzende der Studentengewerkschaft der Yangon Education University, Ko Zaw Htet Naing, und das Mitglied der Studentengewerkschaft der Yangon University, Ko Lay Pyay Soe Moe, wurden geschlagen und im Hauptgef&auml;ngnis in Isolationshaft gehalten. (&hellip;) Die Studentenverb&auml;nde haben gefordert, dass die geschlagenen Gefangenen medizinisch behandelt werden und alle politischen Gefangenen bedingungslos freigelassen werden.&rdquo; Maschinen&uuml;bersetzung aus dem (engl.) Beitrag &ldquo;Myanmar Students Union Fears for Tortured Prisoners&rdquo; vom 15.12.2021 in <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/myanmar-students-union-fears-for-tortured-prisoners.html\">The Irrawaddy<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/myanmar\/gewerkschaften-myanmar\/studentengewerkschaft-in-myanmar-fuerchtet-um-gefolterte-gefangene-nach-landesweitem-schweige-streik-am-10-dezember-2021\/\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie sich Unternehmen Klimaneutralit&auml;t zusammenkaufen<\/strong><br>\nVom Mineralwasser bis zur Tiefk&uuml;hlkost, mit ein paar CO2-Zertifikaten ist vieles schnell &laquo;klimaneutral&raquo;.<br>\nDie Organisation &laquo;Foodwatch&raquo; hat in Deutschland gerade Pouletbr&uuml;ste der Rewe-Kette zur dreistesten Werbel&uuml;ge des Jahres erkl&auml;rt. Das Poulet der Rewe-Eigenmarke an sich ist ganz in Ordnung. Nur: &laquo;klimaneutral&raquo;, wie es auf der Verpackung steht, kann es auf keinen Fall sein, das sieht auch der Uninteressierteste ein. Die emissionsfreie Herstellung von Pouletfleisch ist nicht m&ouml;glich.<br>\nIst sie doch, sagt Rewe. Und zwar mit einem Trick: Das Unternehmen hat sich die Pouletbrust einfach nachhaltig gemacht &ndash; durch den Kauf von Klimazertifikaten. Auch andere Unternehmen verwenden diese Methode. Auf Platz zwei der durch Publikumsabstimmung gew&auml;hlten Schummelprodukte des Jahres steht beispielsweise das Volvic-Mineralwasser von Danone, das als &laquo;klimaneutral zertifiziert&raquo; verkauft wird. Dabei ist die Abf&uuml;llung von Wasser in Plastikflaschen und der Transport per LKW von Frankreich nach Deutschland alles andere als klimafreundlich&hellip;<br>\nAuf Kosten derer, die wirklich Emissionen reduzieren<br>\nWer ein &laquo;klimaneutrales&raquo; Produkt kauft, nimmt an, dass sich ein Unternehmen eingesetzt, seine Prozesse durchleuchtet und umstrukturiert hat, um in Zukunft zum Wohle aller klimafreundlicher zu wirtschaften. Stattdessen hat es lediglich Zertifikate gekauft&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/werbung-und-pr\/wie-sich-unternehmen-klimaneutralitaet-zusammenkaufen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Richtung muss stimmen: Neuer Kompass f&uuml;r Die Linke? <\/strong><br>\nWer den Kompass der Partei Die Linke neu ausrichten m&ouml;chte, geht davon aus, dass die bisherige Richtung in die Irre gef&uuml;hrt hat, und m&ouml;chte der Partei eine neue Richtung vorgeben. Eine Richtung, die Rettung verspricht. Davon allerdings ist im gerade vorgelegten Papier der beiden Vorsitzenden nichts zu sp&uuml;ren. Eine linke Alternative zum sogenannten progressiven Neoliberalismus der Ampelkoalition wird nicht deutlich. Eine antikapitalistische Handschrift, die auf den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und wachsender Kriegsgefahr verweist, ist nicht erkennbar.<br>\nZwei wichtige Erkenntnisse, die f&uuml;r die Gr&uuml;ndung der Linken entscheidend waren, scheinen verlorengegangen zu sein. Zum einen die Frage der zunehmenden Klassenspaltung: So findet sich bei den Projekten, die man als Linke angehen will, die Umverteilung von oben nach unten nicht mehr. Die Zentralit&auml;t der sozialen Frage wird nicht mehr deutlich. Dabei ist es gerade das Signum des progressiven Neoliberalismus, dass er radikal weiter zugunsten von Oligarchen und Superreichen umverteilt, w&auml;hrend Arbeiterinnen und Arbeiter immer weiter unter Druck geraten. Die Dramatik der Erosion der sozialen Basis von Demokratie wird nicht mehr erkannt beim Applaus f&uuml;r Cannabislegalisierung und Wahlalterabsenkung.<br>\nDie zweite entscheidende Fehlstelle ist der evidente Zusammenhang von Krieg und Kapitalismus. Kritik an Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr wie an den Kriegen um Rohstoffe und geopolitischen Einfluss der USA und ihres Juniorpartners Deutschland unterbleibt. Stattdessen wird versucht, Die Linke als liberale Menschenrechtspartei aufzustellen, wobei die sozialen Menschenrechte etwa der &uuml;ber 800 Millionen Hungernden weltweit nicht mehr explizit hervorgehoben und Krieg als gr&ouml;&szlig;te Menschenrechtsverletzung nicht mehr als Problem benannt werden. Zwar wird noch die v&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tung durch US-Drohnen angeprangert, aber die Hunderttausenden Toten der illegalen US-Kriege sind aus dem Blick verschwunden. Die USA werden als Land, dessen prek&auml;re Menschenrechtslage und m&ouml;rderischen Rassismus Die Linke kritisiert, nicht mehr benannt. Stattdessen gilt die Sorge etwa der Presse- und Meinungsfreiheit in Nicaragua, B&uuml;rgerrechten in Russland oder Gewerkschaftsrechten in China. Das verwundert, sind die USA doch das Land mit der weltweit h&ouml;chsten Zahl an Gefangenen; das Land, das in Guantanamo ein Straflager betreibt, in dem Insassen seit 2001 ohne Prozess inhaftiert sind und gefoltert werden; das Land, dessen F&uuml;hrung die Ermordung des Journalisten Julian Assange geplant hat und ihn wegen der Ver&ouml;ffentlichung zu US-Kriegsverbrechen, CIA-Folter und Korruption lebensl&auml;nglich in Isolationshaft begraben will.<br>\nVon all dem soll man als Linke nichts mehr wissen wollen? Die Linke braucht keinen neuen Kompass, sondern muss in die richtige Richtung navigieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/416719.debatte-%C3%BCber-linke-kurs-die-richtung-muss-stimmen.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wer legt die Axt an die Wurzel?<\/strong><br>\n&raquo;Gleichheit ohne Gleichheit&laquo;: Walter Benn Michaels Buch &uuml;ber Identit&auml;tspolitik erweist sich als prophetisch<br>\nDer Kampf f&uuml;r Diversit&auml;t, der Einsatz gegen Rassismus, Sexismus und jederlei Diskriminierung ist richtig, aber falsch. Weniger zugespitzt formuliert: Er wird falsch gef&uuml;hrt und bleibt unzul&auml;nglich, solange er die sozialen Unterschiede, die gesellschaftliche Schichtung, kurz: die Klassenfrage au&szlig;er Acht l&auml;sst. Das ist die Kernthese, die der in Chicago lehrende Literaturwissenschaftler Walter Benn Michaels in &raquo;Der Trubel um Diversit&auml;t&laquo; aufstellt und eindr&uuml;cklich belegt.<br>\nn den 15 Jahren, die seit der US-amerikanischen Erstausgabe seines Buches vergangen sind, haben antirassistische Kampagnen und die &raquo;Me too&laquo;-Bewegung gro&szlig;e Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und manchen Erfolg vorzuweisen. Zugleich hat sich die Ausbeutung der Arbeiter, Angestellten und Soloselbst&auml;ndigen versch&auml;rft. Die Armen sind noch &auml;rmer, die Reichen noch reicher, die Kluft ist sehr viel breiter geworden.<br>\nZwar stimmt es, dass der Anteil der Schwarzen in den unteren Klassen &uuml;berdurchschnittlich gro&szlig; ist. &Uuml;bersehen wird, dass die meisten Menschen, die zur Working class bzw. allgemein zur Unterschicht z&auml;hlen, nicht schwarz, sondern wei&szlig; sind. Deren Unterdr&uuml;ckung, Diskriminierung und fehlende gesellschaftliche Repr&auml;sentanz wird jedoch ignoriert; in den b&uuml;rgerlichen Medien oder gar bei ihrer eigenen Firma k&ouml;nnen sie ebenso wenig mit Geh&ouml;r rechnen. Sich progressiv gebende Unternehmen richten stattdessen Toiletten f&uuml;rs dritte Geschlecht ein und erzeugen ohne gro&szlig;e Kosten einen Mehrwert an &ouml;ffentlicher Sympathie, im Klartext: machen Reklame f&uuml;r sich.<br>\nH&ouml;here L&ouml;hne verweigern sie. Das muss allerdings keine Frage der Moral sein: Ein Unternehmen, das mehr zahlt und deshalb die Preise erh&ouml;ht, wird im schlimmsten Fall von der billigeren Konkurrenz in die Pleite getrieben &ndash; so geht kapitalistischer Wettbewerb. Folglich w&auml;re die Systemfrage zu stellen und die Axt an die Wurzel zu legen, w&auml;re die &ouml;konomische Basis der Gesellschaft zu ver&auml;ndern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/417082.klassenpolitik-wer-legt-die-axt-an-die-wurzel.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zum wiederholten Mal wird klar, das Identit&auml;ts- und Genderpolitik ein elit&auml;res Steckenpferd eines privilegierten, akademisch gebildeten, urbanen Milieus ist und praktischer Weise dazu beitr&auml;gt, die von Armut, Ausbeutung und Ausgrenzung betroffene Menschen in kleinste Opfergruppen zu spalten und zu fragmentieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ist das neutraler Journalismus? Wie Medien die Satirikerin Lisa Fitz f&uuml;r Corona-Aussage attackieren<\/strong><br>\nDie Kabarettistin Lisa Fitz mischt sich satirisch in die Debatte um die aktuelle Corona-Politik ein und wird daf&uuml;r vom journalistischen Mainstream scharf angegriffen. Seit den fr&uuml;hen 1990er Jahren pr&auml;zedenzlos schneidet der &ldquo;&ouml;ffentlich-rechtliche&rdquo; Fernsehsender den satirischen Beitrag gar aus dem Sendungsarchiv heraus.<br>\n(&hellip;) Ein Wunder in unseren aufgeregten und verkrampften Zeiten, dass die Songschreiberin und Kabarettistin da &uuml;berhaupt noch ins Fernsehen durfte. Bis jetzt.<br>\nDenn nun wagte sie sich an die Corona-Politik der Angstmacher und deren Deutungshoheit heran. In der ARD-Sendung &ldquo;Sp&auml;tschicht&rdquo; hielt sie dazu ein kurzes Stand-up. Mittlerweile l&ouml;schte der Sender den Auftritt, mit etwas Sp&uuml;rsinn kann man den Videoausschnitt in den Weiten des Internets noch auffinden. Ich habe reingeh&ouml;rt: Mich hat es nicht umgeworfen. Die verteilten satirischen Schl&auml;ge waren nach Gusto und Toleranzschwelle eines langj&auml;hrigen &ldquo;Scheibenwischer&rdquo;-Konsumenten eher schwach, schonend, mild gesetzt.<br>\nDoch das reichte schon f&uuml;r den medialen Entr&uuml;stungssturm. &ldquo;Schwurbelei in der ARD&rdquo;, titelt heute die taz, das Berliner Boulevardbl&auml;ttchen f&uuml;r Gr&uuml;ne. Das RND, das vorgibt, die gesamte journalistische Recherchearbeit in Deutschland &uuml;bernommen zu haben, emp&ouml;rt sich &uuml;ber den &ldquo;Schwurbelauftritt von Lisa Fitz&rdquo; und freut sich: &ldquo;3sat streicht Kabarettshow aus dem Programm&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) In einer normal funktionierenden Gesellschaft unter gesundem gesellschaftlichem Klima st&uuml;nden beide Zahlen zur offenen Diskussion und Bewertung. Doch auch in dem hysterisierten und tief kranken Deutschland unserer Tage gilt: Wenn schon &Auml;rzte Todesf&auml;lle in Zusammenhang mit der Impfung bringen, dann darf eine Kabarettistin diese Zahlen aufgreifen. Sie darf auch sch&auml;tzen, wenn sie sich dabei nicht um Dimensionen vergreift.<br>\nLisa Fitz hat das getan, was Satire tun darf und linkes Politkabarett tun muss. Wie es sich mit uns Journalisten verh&auml;lt, entscheidet der Leser selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/128670-ist-neutraler-journalismus-mainstreampresse-attackiert\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Jahresbilanz der Pressefreiheit 2021<\/strong><br>\nReporter ohne Grenzen (RSF) hat noch nie eine so hohe Zahl von inhaftierten Journalistinnen und Journalisten verzeichnet. Weltweit waren am 1. Dezember 2021 insgesamt 488 Medienschaffende in Zusammenhang mit ihrer journalistischen Arbeit im Gef&auml;ngnis &ndash; ein Anstieg von 20 Prozent innerhalb eines Jahres. Diese Entwicklung ist haupts&auml;chlich auf drei L&auml;nder zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, deren Regierungen nicht dem Wunsch ihrer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nach Demokratie nachkommen. Das Ausma&szlig; dieser Zahlen ist auch ein Indiz f&uuml;r das zunehmend unerbittliche Vorgehen gegen unabh&auml;ngige Medien.<br>\nIn Myanmar, wo das Milit&auml;r am 1. Februar 2021 durch einen Putsch wieder die Macht &uuml;bernommen hat, sind 53 Journalistinnen und Journalisten in Haft. Vor einem Jahr waren es noch zwei. In Belarus, wo die umstrittene Wiederwahl Alexander Lukaschenkos im August 2020 Proteste ausl&ouml;ste, sind 32 Medienschaffende inhaftiert. Vor einem Jahr waren es sieben. Auch die zunehmende Kontrolle des chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping &uuml;ber Hongkong wirkt sich auf die Zahlen aus. Die Sonderverwaltungszone war einst eine Bastion der Pressefreiheit, in der keine Journalistinnen und Journalisten im Gef&auml;ngnis waren. Doch ein von Peking 2020 verabschiedetes &bdquo;Sicherheitsgesetz&ldquo; diente dort bis zum Stichtag 1. Dezember<br>\nals Vorwand f&uuml;r die Festnahme und Inhaftierung von mindestens zehn Medienschaffenden. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/fileadmin\/Redaktion\/Downloads\/Jahresbilanz\/Jahresbilanz_2021_final.pdf\">Reporter ohne Grenzen [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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